SCHW ZER GEWERBE. Verbandsorgan des KSGV.CH. Revision Raumplanungsgesetz Minder-Initiative ist Gefahr für KMU s Gastreferat

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "SCHW ZER GEWERBE. Verbandsorgan des KSGV.CH. Revision Raumplanungsgesetz Minder-Initiative ist Gefahr für KMU s Gastreferat"

Transkript

1 SCHW ZER GEWERBE Verbandsorgan des KSGV.CH Revision Raumplanungsgesetz Minder-Initiative ist Gefahr für KMU s Gastreferat BBZG ist ein verlässlicher Partner Fachforum KSGV-Verbandstätigkeiten 2013 Berufsporträt Kleiner Aufwand Hohe Effizienz NEU IT-NEWS: Office 365 was, wozu und für wen? Partner AZB 6410 Goldau

2 Seite 1 Geschätzte Kundin, geschätzter Kunde, für das kommende Jahr wünschen wir Ihnen nur das Beste, viel Gesundheit, Glück, Erfolg und Wohlergehen. Generalagentur Fredy Inderbitzin Zeughausstrasse Schwyz Tel Fax Pius Waser Niederlassungsleiter Gewerbe-Treuhand AG Bodenstrasse Küssnacht am Rigi Tel Dienstleistungen für KMU: Treuhandberatung Unternehmensberatung Rechtsberatung Steuerberatung Immobilienmanagement Wirtschaftsprüfung Informationstechnologie Globales Netzwerk Generalagentur Gerhard Vogt Sagenriet Lachen Tel Fax BERUFSBILDUNGSZENTRUM GOLDAU LIEBE LESERINNEN LIEBE LESER EDITORIAL Am 3. März 2013 können Sie über die Sanierung der Turnhalle und der Schulraumerweiterung des Berufsbildungszentrum Goldau (BBZG) abstimmen. Dafür muss ein Kredit von 9.4 Millionen bewilligt werden. Im BBZG erhalten über 1300 Lernende ihren Pflichtunterricht. Der Kredit umfasst nicht nur die dringend notwendige Sanierung der Turnhalle, sondern auch die Erstellung von heute fehlenden Schulräumen. Vorgesehen sind fünf Schulräume, wovon zwei für den naturwissenschaftlichen Unterricht benötigt werden. Die restlichen Zimmer dienen Brückenangeboten (z.b. für Schulabgänger ohne Lehrstelle) und werden den gestiegenen Anforderungen der Ausbildung zu diversen Berufen gerecht. Damit sind für die nächsten Jahre die Grundvoraussetzungen für eine solide Berufsausbildung unserer Jugend erfüllt. Mit Ihrer Zustimmung erhalten wir die Möglichkeit, die Qualität des Berufsbildungsunterrichts gemäss den heutigen Bedürfnissen auf einem hohen Niveau zu halten. Ein JA zur Vorlage ist somit ein wichtiger Beitrag an unser Berufsbildungssystem, welches über die Landesgrenzen hinweg hohe Beachtung hat. Kantonsrat Walter Züger Präsident Kantonsrätliche Gewerbegruppe Zusammen erfolgreich. 3

3 Partner Revision Raumplanungsgesetz Minder-Initiative ist Gefahr für KMU s Gastreferat BBZG ist ein verlässlicher Partner Fachforum KSGV-Verbandstätigkeiten 2013 Berufsportrait Kleiner Aufwand Hohe Effizienz NEU IT-NEWS: Office 365 was, wozu und für wen? aus dem INHALT Partner für Bau und Handwerk arthurweber.ch Verantwortung übernehmen klimaneutral drucken Schmiedgasse Schwyz Tel Fax GEWERBE BERUFSBILDUNG GEWERBEPOLITIK 16 PRÄSIDENTENKONFERENZ Die Präsidenten des KSGV fassten in Biberbrugg die Parolen 22 BERUFSPORTRÄT Kunststofftechnologe Beruf in zukunftsträchtiger Branche 09 GASTKOMMENTAR NATIONALRÄTIN PETRA GÖSSI «Wachstum ist nicht des Teufels» UNSERE MARKEN: Garage-Reichlin AG Grepperstr Küssnacht am Rigi T Recycling & Umweltservice Unteraltberg 5 Tel Bennau Fax AG Entsorgung Recycling Muldenservice Containerservice Kanalunterhalt Kanalinspektion Natursteine / Kies TISCHMESSE SCHWYZ Grosserfolg der «Business-to-Business» Ausstellung 24 BERUFSFACHSCHULE GOLDAU Sanierung und Erweiterung des BBZG 10 NEIN ZU HORRORMIETEN Abstimmung vom 3. März HGVF BETRIEBSBESICHTIGUNG Traditionelle Betriebsbesichtigung im Seedamm Plaza 28 TRAIN FOR EUROPE Das Projekt kommt gut voran 34 CVP WIRTSCHAFTSTAGUNG 23. Wirtschaftstagung zum Thema: «Siedlung und Verkehr» FACHFORUM Sie fragen, wir antworten SCHW ZER GEWERBE Verbandsorgan des KSGV.CH AZB 6410 Goldau IMPRESSUM Nr Jahrgang Herausgeber: Kantonal-Schwyzerischer Gewerbeverband KSGV.CH, Chefredaktor: Ernst Sidler, Gribschrain 16, 6403 Küssnacht, Telefon , Realisation, Druck und Versand: Kaelin Druck, Postfach 368, 6410 Goldau Design und Grafikkonzept: spaeni grafik+kommunikation, 8854 Siebnen Mediadaten Monatsmagazin an über 2400 persönlich adressierte Gewerbebetriebe im Kanton Schwyz, Titelbild Die CVP-Wirtschaftstagung 2013 beleuchtete mit politisch Verantwortlichen und ausgewiesenen Fachleuten die komplexe Thematik «Siedlung und Verkehr», benannte die wichtigsten Chancen und Risiken in der Raumplanung und diskutierte mögliche Lösungen 5

4 Siedlung und Verkehr Die CVP-Wirtschaftstagung 2013 beleuchtete mit politisch Verantwortlichen und ausgewiesenen Fachleuten die komplexe Thematik «Siedlung und Verkehr», benannte die wichtigsten Chancen und Risiken in der Raumplanung und diskutierte mögliche Lösungen. Wieweit muss die regionale Siedlungsentwicklung dabei auf die künftigen Bedürfnisse der nationalen Verkehrsinfrastruktur Rücksicht nehmen? Welche Konsequenzen hat es, wenn der Bund Investitionen über Jahrzehnte hinausschiebt, mit dem Risiko, dass wegen der Bewältigung des internationalen Verkehrs der regionale Nutzen der Achsen verloren geht? Verdrängt langfristig der internationale Reise- und Güterverkehr den Regionalverkehr von der Schiene? An der 23. Wirtschaftstagung der CVP wurden zu diesen Fragen mögliche Lösungen diskutiert. 6 7

5 Wachstum ist nicht des Teufels GASTKOMMENTAR In der Dezember-Ausgabe des SCHWYZER GEWERBE hat Karl Lüönd als Gastkommentator eindrücklich aufgezeigt, dass es die staatlichen Umverteilungsapparate sind, die über Wohlstand und Aufstiegsmöglichkeiten entscheiden. Die Zahl derjenigen, die von staatlichen Transferleistungen profitieren, wächst immer mehr. Sobald wir mehr Nehmer als Geber haben, wird unser System kippen. Der soziale Frieden ist gefährdet. Find U Dieser Mechanismus zeigt sich auch in der NFA. Eine Übermacht an Nehmern bestimmt über eine Minderheit von Gebern, zu denen auch unser Kanton zählt. Wir kennen die Folgen: Unser kantonales Defizit entspricht in etwa dem Betrag, den wir in die NFA einbezahlen müssen. Das heisst, wir müssen uns wegen anderen, die eine bedeutend höhere Staats- und Fiskalquote haben, massiv einschränken, sparen und den Gürtel enger schnallen. Es darf und kann aber nicht sein, dass wir deshalb wichtige Investitionen aufschieben. Damit würgen wir über kurz oder lang den Lebensnerv des Gewerbes ab. Wer JA zu Mobilität und zu Innovation sagt, muss auch darum bemüht sein, die dafür notwendigen Infrastrukturen bereit zu stellen. Eine Diskussion über die Begrenzung des Wachstums durch Vertreibung Explosion der Preise für bereits bestehenden Wohnraum führen. Der Kanton Schwyz ist aufgrund seiner vielfältigen und eindrücklichen Landschaft und seiner Nähe zu Zürich für viele Neuzuzüger attraktiv. So lange heutige Eigenheimbesitzer nicht bereit sind, ihre Wohnungen und Liegenschaften günstig an Einheimische zu vermieten und zu verkaufen, sondern sich immer nach dem bestmöglichen Marktpreis richten, werden sie die grossen Gewinner der neu angedachten kantonalen Wachstumspolitik sein, weil es schlicht und einfach infolge der Migration zu einer Wohnraumverknappung kommen wird. Drittstaateneinwanderung wurde in einem ersten Schritt durch eine Verschärfung des Asylgesetzes beschränkt. Dies ist aber nur ein Tropfen auf den heissen Stein. Im Weiteren müsste das Freizügigkeitsabkommen mit der antwortung des Kantons liegt. Dabei ist auf die Bedürfnisse des Gewerbes einzugehen, denn nur so können Arbeitsplätze im Kanton geschaffen werden. Kantonale Baugesetze sind so auszugestalten, dass kompakt, schnell, unkompliziert und damit günstiger gebaut werden kann. Bereits bestehende, ungenutzte Flächen sind ohne lange Bewilligungsverfahren zu aktivieren. Wenn dabei nicht vergessen wird, dass der Natur immer auch Raum zu lassen ist, weil dies unseren Lebensraum erst lebenswert macht, dann gehören alle zu den Gewinnern einer neuen Wachstumspolitik. Petra Gössi, Nationalrätin FDP SZ Ihre Bauunternehmung AUFDERMAUR Söhne AG 6431 SCHWYZ Tel Fax print and more RIEDWEG GMBH KOPIERCENTER SCHWYZ «Eine Übermacht an Nehmern bestimmt über eine Minderheit von Gebern.» guter Steuerzahler, wie sie in den letzten Wochen in unserem Kanton angeregt wurde, zielt ebenfalls in eine falsche Richtung. Die groben Züge der Wachstumspolitik werden auf Bundesebene bestimmt. Entscheidend bei der Diskussion über Wachstum ist die Migrationspolitik. Einwanderinnen und Einwanderer benötigen ebenfalls Platz zum Leben. Deshalb werden eine kantonale Begrenzung von Bauzonen und eine Verweigerung einer sinnvollen Weiterentwicklung der Infrastruktur ohne weitere Massnahmen automatisch zu einer EU schärfer ausgelegt und umgesetzt werden. Die Aufenthaltsbewilligungen sind erst nach erfolgter Probezeit zu erteilen, Arbeitslosigkeit ist zu melden und die Aufenthaltsbewilligung ist an die Dauer des Arbeitsverhältnisses anzubinden. Zudem ist innerstaatlich das Schweizer Arbeitskräftepotenzial auszuschöpfen und eine Verakademisierung der Berufe zu verhindern. Zersiedelung ist zu verhindern, aber nicht durch eine Verknappung des Baulandes, sondern durch eine sinnvolle Richtplanung, die in der Ver- Petra Gössi ( ) gehört seit den Parlamentswahlen 2011 dem Nationalrat an. Dort ist sie u.a. Mitglied der Finanzkommission und Stellvertreterin in der Immunitätskommission. 9

6 NEIN zu Horrormieten auf engstem Raum Am 3. März 2013 stimmen das Schweizervolk über eine Teilrevision des Raumplanungsgesetzes (RPG) ab. Die Gesetzesrevision ist völlig missraten und geht in wesentlichen Punkten sogar noch über die Anliegen der Landschaftsinitiative, als deren Gegenvorschlag die Gesetzesrevision gedacht ist, hinaus. Bodenpreise und Mieten explodieren In städtischen Gebieten und Agglomerationen, aber auch in touristischen Gegenden sind viele Wohnungen für Familien und den Mittelstand bereits heute nicht mehr bezahlbar. Diese Entwicklung würde sich mit dem neuen RPG zusätzlich verschärfen. Die RPG-Revision will die Bauzonen begrenzen: Nur für den «voraussichtlichen Bedarf für 15 Jahre» darf Bauland eingezont bleiben. Diese künstliche Verknappung des Baulands heizt die Bodenpreise an. Ein Anstieg der Bodenpreise bedeutet auch höhere Mietkosten. ANZEIGE Ein überparteiliches Komitee unter Leitung des Schweizerischen Gewerbeverbandes sgv sagt «NEIN» zum Raumplanungsbefehl aus Bern. Mit der Revision zum Raumplanungsgesetz drohen höhere Mieten, Wertverluste in der Höhe von 37 Milliarden Franken, zusätzliche Steuern und Abgaben. Ein «NEIN» verhindert zudem eine zentralistische Raumplanung, die Gemeinden und Kantone bevormundet. Nein zum Raumplanungsbefehl aus Bern Die Raumplanung ist traditionell eine Aufgabe von Gemeinden und Kantonen: Der 13:45 Bund Uhr gibt Seite nur 7 die Januar-Ins_Layout 1 Leitplanken vor. Diese Arbeitsteilung ist sinnvoll und zielführend. Denn die Situation in der Stadt Genf ist anders als im Entlebuch, die Siedlungsstruktur der Stadt Basel grundverschieden von jener im Kanton Appenzell Innerrhoden. Ohne die regionalen Gegebenheiten zu kennen und zu berücksichtigen würde der Bund mit der RPG Revision schweizweit alle Gebiete über den gleichen Leist schlagen und den Kantonen detaillierte, einheitliche Vorschriften aufzwingen. Gemeinden und Kantone werden bevormundet. Eingriff ins Eigentumsrecht durch Bauverpflichtung Bauzonen, die nicht innerhalb der Frist von 15 Jahren bebaut werden, sind zwingend zu reduzieren. Zahlreiche Leute werden so Bauland verlieren. Der Schaden für die Grundeigentümer ist enorm. Aber auch darüber hinaus erfahren Grundeigentümer empfindliche Eingriffe in ihre Eigentumsrechte. Denn mit dem revidierten RPG kann der Staat Landeigentümer zwingen, ihr Land zu bebauen. Zeche bezahlt der Steuerzahler Gemäss Einschätzungen des Bundesamtes für Raumentwicklung (ARE) müssten Hektaren Bauland, was der Grösse des Kantons Appenzell Innerrhoden entspricht, mit entsprechendem Wertverlust zurückgezont werden. Für diese Wertminderungen von insgesamt über 37 Milliarden Franken muss die öffentliche Hand also wir Steuerzahler den betroffenen Eigentümern eine Entschädigung zahlen. Zusätzlich wird künftig bei Grundstücken, welche aufgrund einer Neueinzonung oder einer Umzonung eine Wertsteigerung erfahren, eine «Mehrwertabgabe» von mindestens 20% fällig, sobald diese überbaut oder veräussert werden. Der sgv engagiert sich für eine moderne Schweiz, in welcher ökologische Überlegungen ebenso Platz haben wie wirtschaftliche Entwicklungsmöglichkeiten. Die RPG gefährdet diese liberalen Rahmenbedingungen, schadet der Bevölkerung und der Wirtschaft. Ein entschiedenes «NEIN» in der Urne am 3. März 2013 ist deshalb die einzig mögliche Antwort. Die vorliegende RPG-Revision führt zu massiven Staatseingriffen, zu einer neuen Regulierungsflut und zu inakzeptablen Eingriffen ins Privateigentum. Aus diesem Grund kämpfen ein breit abgestütztes bürgerliches Komitee und zahlreiche Wirtschaftsverbände gegen die missratene Gesetzesvorlage. Horror-Mieten auf engstem Raum Die RPG-Revision will die Bauzonen begrenzen: Nur für den «voraussichtlichen Bedarf für 15 Jahre» darf eingezont werden. Diese künstliche Verknappung des Baulands heizt die Bodenpreise an. Ein Anstieg der Landpreise bedeutet auch höhere Mietkosten. Die Mieten werden weiter massiv steigen. In städtischen Gebieten und Agglomerationen, aber auch in touristischen Gegenden sind viele Wohnungen für Familien und den Mittelstand bereits heute nicht mehr bezahlbar. Diese Entwicklung würde sich mit dem neuen RPG zusätzlich verschärfen. Raumplanungsbefehl aus Bern Die Raumplanung ist traditionell eine Aufgabe von Gemeinden und Kantonen: Der Bund gibt nur die Leitplanken vor. Mit der RPG-Revision ist Schluss mit den kommunalen und kantonalen Kompetenzen: Die Raumplanungsentscheide fallen in Bundesbern. Gemeinden und Kantone werden mit der RPG-Revision bevormundet: Sie dürfen die Planung der Bauzonen nicht mehr nach eigener Einschätzung vornehmen, sondern müssen die Befehle aus Bundesbern vollziehen. Weil die Bauzonen auf 15 Jahre hinaus begrenzt werden müssen, will der Bund die Kantone zu Rückzonungen zwingen. Gewisse Kantone müssten über 50% der Bauzonen aufgeben. Wer Bauland in einem Kanton wie Wallis, Tessin oder Thurgau besitzt, läuft grosse Gefahr, dieses zu verlieren. Die Rückzonung von Bauland in die Landwirtschaftszone ist mit massiven Wertverlusten verbunden. Der Schaden für die Grundeigentümer, aber auch die Kostenfolgen für die öffentliche Hand, wären enorm. Nein zu mehr Steuern und Abgaben Die RPG-Revision bringt zusätzliche Zwangsabgaben. Sogenannte «Planungsmehrwerte» sind künftig abgabenpflichtig: Bei der Überbauung eines Grundstücks oder bei dessen Veräusserung muss der Eigentümer dem Staat mindestens 20 Prozent des realisierten Mehrwerts abliefern. Dies wird der Eigentümer auf die Mieter abwälzen. Diese massive Abgabe wird somit zusätzlich zu einer Verteuerung der Wohnkosten also zu höheren Mieten führen. Einmal mehr sind die Familien, der Mittelstand und das Gewerbe die Verlierer. Ing.-Büro für Haustechnik Energiekonzepte Heizung Lüftung Sanitär Grepperstrasse 45A Tel CH-6403 Küssnacht Fax Stadtmulden Überparteiliches Komitee «Nein zur missratenen RPG-Revision» Postfach 8166, 3001 Bern Darum am 3. März RPG-Revision NEIN 10 11

7 Minder-Initiative ist Gefahr für KMU s ABSTIMMUNG Am 3. März hat das Schweizervolk erneut über eine Initiative zu befinden, die für den Wirtschaftsstandort Schweiz und die KMU s folgenschwere Auswirkungen hätte. Im Gegensatz zur Ferieninitiative vor einem Jahr sind diese Gefahren bei der Minder-Initiative weniger offensichtlich. Ein prominentes, gewerbenahes Nein-Komitee engagiert sich nun für den Gegenvorschlag des Parlaments. Der Präsident des Kantonal-Schwyzerischen Gewerbeverbands Karl Fisch bringt es auf den Punkt: «Natürlich ist so ziemlich jeder gegen die Abzockerei. Die exorbitanten Gehälter und die unverhältnismässigen Bonizahlungen haben das Fass längst zum Überlaufen gebracht.» Thomas Minders Engagement gegen eben solche Abzocker tritt offensichtlich den Nerv der Bevölkerung. «Und genau hier liegt die Problematik.» Minder-Nein bedeutet Ja zum Gegenvorschlag Mit 24 Forderungen will der Schaffhausner Ständerat Thomas Minder gegen die Abzockerei vorgehen. Bei einem Ja würden jedoch Boni-Zahlungen und überrissene Löhne nicht einmal verboten. Dafür wäre die Schweizer Verfassung um einige Paragraphen, die gar nicht dorthin gehören, reicher. So würde das Aktienrecht derart straff, dass es Schweizer Unternehmern in vielen Bereichen die Handlungsfreiheit raubt und andererseits sind Minders Forderungen teils kaum umsetzbaren oder zumindest bürokratisch unverhältnismässig aufwändig und teuer (zum Beispiel Stimmzwang für Pensionskassen oder kein Lohnangebot ohne vorgängige Generalversammlung). Im Falle einer Widerhandlung wird gar mit bis zu drei Jahren Freiheitsstrafe gedroht. Direkt betroffen sind 283 börsenkotierte Unternehmen, darunter viele traditionelle Schweizer Familienunternehmen. Sie sind gemeinsam mit den nicht börsenkotierten Unternehmen der Motor unserer Wirtschaft und sorgen zusammen mit den KMU s für Arbeitsplätze, Ausbildung, Innovation und Wohlstand. Diese Eckpfeiler des Erfolgsmodells Schweiz dürfen nicht aufs Spiel gesetzt werden. Der Gegenvorschlag des Parlaments hingegen ist eine zweckdienliche Lösung gegen die Abzockerei und kommt auf Gesetzesstufe schnell zum Tragen. Ein Nein zur Minder- Initiative bedeutet automatisch ein Ja zum Gegenvorschlag. Die Co-Präsidenten des Schwyzer Nein-Komitees sind gegen die Abzockerei, unterstützen jedoch den Gegenvorschlag des Parlaments. Von links: Ständerat Alex Kuprecht, Gewerbeverbands-Präsident Karl Fisch, Nationalrätin Petra Gössi, Ständerat Peter Föhn, H+I-Präsident Ruedi Reichmuth und Nationalrat Alois Gmür. Das Schwyzer Nein-Komitee Prominentes Nein-Komitee Seit anfangs Jahr ist ein Schwyzer Komitee Nein zur Minder-Initiative öffentlich aktiv. Dieses erachtet die Initiative mit ihren teils absurden Forderungen, welche gar in der Verfassung verankert würden, als falsch und vor allem als eine Gefahr für die Wirtschaft und somit auch die Schwyzer KMU s. Die Initiative-Gegner plädieren für den Gegenvorschlag des Parlaments, welcher mit 235:1 (!) Stimmen angenommen wurde und bei einem Nein zur Minder-Initiative direkt zum Zug kommt. Als Co-Präsidenten treten im Schwyzer Nein-Komitee die beiden SVP-Ständeräte Alex Kuprecht (Pfäffikon) und Peter Föhn (Muotathal), FDP-Nationalrätin Petra Gössi (Küssnacht), CVP-Nationalrat Alois Gmür (Einsiedeln), der Präsident des Kantonal-Schwyzerischen Gewerbeverbands Karl Fisch (Gross) und der Präsident des Handels + Industrievereins des Kantons Schwyz Ruedi Reichmuth (Schwyz) auf. Co-Präsidenten Alex Kuprecht, SVP-Ständerat, Pfäffikon; Peter Föhn, SVP-Ständerat, Muotathal; Petra Gössi, FDP- Nationalrätin & Parteipräsidentin FDP des Kantons Schwyz, Küssnacht; Alois Gmür, CVP-Nationalrat, Einsiedeln; Karl Fisch, Präsident Kantonal-Schwyzerischer Gewerbeverband, Gross, und Ruedi Reichmuth, Präsident Handels + Industrieverein des Kantons Schwyz, Schwyz. Komiteemitglieder Irene Thalmann, FDP-Kantonsrätin & Vizepräsidentin FDP Frauen Schwyz, Wilen; Andreas Meyerhans, Kantonsrat & CVP-Parteipräsident, Wollerau; Markus Hauenstein, CVP-Kantonsrat, Wollerau; Walter Duss, SVP-Kantonsrat & Präsident der Staatswirtschaftskommission des Kantons Schwyz; Franz Mattig, Steuerexperte und Unternehmer, Schwyz; Walter Züger, SVP-Kantonsrat, Altendorf; Eva Isenschmid, FDP-Kantonsrätin, Küssnacht; Herbert Huwiler, SVP-Fraktionspräsident, Freienbach; Bruno Sigrist, FDP-Kantonsrat, Schindellegi; Dominik E. Zehnder, FDP-Kantonsrat, Bäch; Vincenzo Pedrazzini, Vizepräsident FDP.Die Liberalen Schweiz, Wollerau; Christian Schuler, CVP- Kantonsrat, Küssnacht; Josef Landolt, FDP-Kantonsrat, Einsiedeln; Heinz Theiler, FDP-Kantonsrat, Goldau; Sibylle Ochsner, FDP-Fraktionspräsidentin, Galgenen; Christoph Weber, FDP-Kantonsrat und Vizepräsident FDP Kanton Schwyz, Schwyz; Christian Bähler, FDP-Kantonsrat, Küssnacht; Irène May-Betschart, CVP-Kantonsrätin, Brunnen; Urs Birchler, SVP-Kantonsrat, Einsiedeln; Paul Schnüriger, CVP-Kantonsrat, Rothenthurm; Marlene Müller, FDP-Kantonsrätin, Wollerau; Christian Kälin, SVP-Kantonsrat, Trachslau; Johannes Mächler, FDP-Kantonsrat, Vorderthal

8 NEIN zur Minder-Initiative ABSTIMMUNG Die Initiative schadet auch den kleinen und mittleren Unternehmen Zwar gilt sie formal nur für die börsenkotierten Unternehmen. Doch in der Schweiz sind Grosse und Kleine eng miteinander verbunden. Diese Verflechtung ist der Garant für das Erfolgsmodell Schweiz. Durch Aufträge von Grossunternehmen an KMU werden über Arbeitsplätze geschaffen. Die Minder-Initiative setzt dieses Erfolgsmodell aufs Spiel. Denn geht es den Grossen schlecht, schadet das auch den KMU. Die Initiative behindert die Unternehmer Einem neuen Chef oder einem GL- Mitglied kann nach Annahme der Initiative kein verbindliches Lohnangebot gemacht werden, ohne vorher eine aufwendige Generalversammlung einzuberufen. Das benachteiligt Schweizer Unternehmer im Kampf um Führungskräfte. Der Gegenvorschlag bietet mehr Flexibilität. Das ist wichtig, damit Firmen auf personelle Veränderungen rasch reagieren können. Die Initiative verbietet überrissene Löhne oder Boni nicht Sie erhöht aber die Kosten und die Bürokratie für unsere Unternehmen. Denn die meisten der 24 neuen Bestimmungen, welche die Initiative in der Verfassung festschreiben will, haben gar nichts mit Vergütungsfragen zu tun. Die Initiative macht aus dem Schweizer Aktienrecht das unflexibelste der Welt Die Schweiz würde mit einer Annahme der Initiative die Rahmenbedingungen für die Wirtschaft ohne Not massiv verschlechtern. Das gefährdet den Wohlstand. Die Initiative bringt teure und unsinnige Bürokratie für Pensionskassen Gerade die Pensionskassen kleinerer und mittlerer Unternehmen würden unter der steigenden Bürokratie leiden. Wegen des Stimmzwangs für Pensionskassen müssten sie an den Generalversammlungen der Firmen, bei denen sie investiert sind, alle Details kennen. Dafür müssten sie Berater anstellen. Das verteuert die Verwaltungskosten und dieses Geld fehlt dann bei den Renten. Die Initiative setzt Arbeitsplätze aufs Spiel Es ist klar, dass sich grosse Unternehmen überlegen, ob sie nach Annahme der Initiative zumindest bestimmte Abteilungen ins Ausland verlegen sollen. Mittelständische werden sich von der Schweizer Börse zurückziehen und diese schwächen. Die Folgen liegen auf der Hand: Mit der Annahme der Initiative würden die Schweizerinnen und Schweizer mitten in der internationalen Schuldenkrise Arbeitsplätze aufs Spiel setzen auch bei den KMU. Nur bei einem NEIN tritt der Gegenvorschlag des Parlaments in Kraft Die Umsetzung der Initiative kann Jahre dauern, wie die Beispiele Ausschaffungsinitiative oder Zweitwohnungsinitiative zeigen. Wer so schnell wie möglich etwas gegen Abzocker tun will, muss den Gegenvorschlag unterstützen und NEIN sagen zur Initiative. Denn der breit abgestützte Gegenvorschlag des Parlaments wirkt schneller gegen Abzockerei

9 Parolenfassung in Biberbrugg PRÄSIDENTENKONFERENZ An der Präsidentenkonferenz des KSGV vom Mittwoch, 9. Januar 2013, im Gasthof Post, Biberbrugg, fassten die Präsidenten die Parolen für die Abstimmung vom 3. März Für die Minder-Initiative und das Raumplanungsgesetz wurde einstimmig die NEIN-Parole beschlossen. Die Sanierung und der Ausbau der Berufsfachschule Goldau erhielt einstimmig die JA-Parole. matisch eine Annahme des Gegenvorschlags bewirke. Minder wolle mit der Einreichung der Initiative weitere «Griffe in die Kassen» verhindern. Vor allem riesige Abgangsentschädi- gungen, grosszügige Einzahlungen in Pensionskassen und auch Boni bei den Grossbanken seien ihm ein Dorn im Auge. Die Spirale «Höhere Risiken = Höhere Gewinne = Höhere Auszahlungen» sollte sich nicht weiter drehen. Auch hätten Kleinaktionäre nichts mehr zu sagen (Depotstimmen massgebend). Dieser sozialpolitische Zündstoff brachte Unterschriften die Initiative zustande. Auch bei der «Minder-Initiative» werde das Volksmehr und Ständemehr verlangt. Kuprecht bezeichnete die grundsätzlichen Punkte der Initiative als sehr rigide Forderungen, die schwierig umzusetzen seien. Zudem werde das Aktienrecht stark tangiert, da 80% der Initiativ-Forderungen dieses betreffen würden. Diesem Aspekt musste bereits während der Debatte in den Räten Beachtung geschenkt werden. Nach abgeschlossener Arbeit betreffend Aktienrecht wollte man Minder dazu bringen, seine Initiative zurückzuziehen, da fast alle Forderungen im neuen Recht Einzug fanden. Gemäss Kuprecht wollten aber die Mitstreiter von Minder nicht, dass die Initiative zurückgezogen werde. Zusammengefasst behindere die Annahme der Initiative die Wirtschaft. Sie bevormunde zudem Aktionäre und verstosse gegen liberales Wirtschaftsverständnis. Kuprecht empfahl deshalb die Initiative zur Ablehnung. Der Gegenvorschlag könnte demgegenüber sehr schnell umgesetzt werden. Die anschliessende Abstimmung ergab eine einstimmige NEIN-Parole und somit Annahme des Gegenvorschlags. Minder-Initiative SR Alex Kuprecht stellt die «Minder- Initiative» vor. Zu Beginn des Referats machte er darauf aufmerksam, dass eine Ablehnung der Initiative autolage «RPG» vorstellte. Gegen dieses revidierte Gesetz wurde durch den Schweizerischen Gewerbeverband das Referendum ergriffen. Deshalb komme es nun zur Volksabstimmung. Gmür erwähnte, dass die Zersiedelung in der Schweiz stetig voran schreite. Wir nutzten immer grössere Flächen. Zudem nehme die Zuwanderung und die Mobilität zu. Der Verlust an Kulturland sei Gift für unser Land. Der für uns wichtige Tourismus sei ebenfalls betroffen. Wichtig sei an dieser Stelle zu erwähnen, dass bereits die «Landwirtschaftsinitiative» eingereicht wurde. Diese würde die Landbewirtschaftung noch rigoroser regulieren. Bei Annahme der Revision «RPG» würde diese Initiative gemäss deren Einreicher zurückgezogen. Bei Ablehnung der anstehenden Vorlage «RPG» stünde somit ein weiteres Damokles-Schwert über uns. Schwyz immer vorbildlich gewesen. Es bestünde kein Überhang an eingezontem Land. Dies im Gegensatz zu Kantonen wie Wallis, Graubünden, Tessin usw. Das neue Gesetz führe auch zu Zentralisierung und somit zur Bevormundung der Kantone. Im Parlament sei die Debatte zur Revision sehr problematisch gewesen. Schlussendlich hätten von den bürgerlichen Parteien die SVP geschlossen NEIN gestimmt, die FDP zu 2/3 mit NEIN und die CVP zu 2/3 mit JA. Das Total zur Zustimmung betrug allerdings 108:77. Gemäss NR Gmür sei die «verordnete Enteignung» durch Rückzonungen in den Kantonen (v.a. VS, TG und TI) das grösste Übel dieses revidierten Gesetzes. Kari Fisch ergänzte zum Abschluss noch einmal die Beweggründe des SGV, bei diesem Referendum die Vorreiter-Rolle zu übernehmen. Ein «Die Sanierung und Erweiterung der Berufsfachschule Goldau ist für die Ausbildung der Lernenden enorm wichtig.» Vorlage «Sanierung BBZ Goldau» vor, welche für das kantonale Gewerbe von grosser Bedeutung sei. In Goldau würden total Lernende in verschiedensten Berufen ausgebildet. Da es beim Bau vor 20 Jahren im kantonalen Bauwesen grosse Defizite gab, müsse nun dringend saniert werden. Züger erklärte den Ausbau und die entsprechende Finanzierung. Gleichzeitig erwähnte er, dass der Kantonsrat sein Missfallen bereits kundgetan habe. Es könne ja nicht angehen, dass ein 20jähriges Gebäude bereits saniert werden müsse usw. Bei der Schlussabstimmung im Kantonsrat fand die Vorlage aber eine grossmehrheitliche Zustimmung von 79:7. Wie bereits erwähnt, sei die Sanierung und Erweiterung der Berufsfachschule Goldau für die Ausbildung der Lernenden enorm wichtig. Walter Züger empfahl deshalb eindringlich, der Vorlage zuzustimmen. Kari Fisch war auch der Meinung, dass es um die Grundausbildung unserer künftigen Mitarbeiter gehe. Alte Bauschäden seien Schnee von gestern und diese Investition sei eine Investition in die Zukunft! Die vom Präsidenten angeordnete Abstimmung zur Vorlage «BBZ Goldau» brachte ein einstimmiges JA. Verein «Netzwerk Arbeit» NR Gmür erklärte die Vor- und Nachteile der Revision. Nach deren Abwägung bleibe die Angst vor höheren Bodenpreisen. Vor allem die Mehrwertabgabe von mindestens 20% verteuere alles. Der Produktionsstandort Schweiz werde somit eindeutig gefährdet. Zudem greife das revidierte Gesetz massiv in die Eigentumsfreiheit Diktat durch den Bund wäre unerträglich. Die vom Präsidenten angeordnete Abstimmung ergab ein einstimmiges NEIN zum «RPG». Der KSGV werde in Zusammenarbeit mit dem H+I und dem HEV eine grosse Kampagne fahren. SR Kuprecht, Präsident des Vereins «Netzwerk Arbeit» im Kanton Schwyz, stellt das «Netzwerk Arbeit» vor. Er erwähnte zuerst, dass VL- Mitglied Armando Zweifel seitens des KSGV ebenfalls im Vorstand mitarbeite. Derzeit werde versucht, an verschiedenen Veranstaltungen dem Gewerbe klarzumachen, dass die Ständerat Alex Kuprecht stellte die Minder-Initative vor. Raumplanungsgesetz Präsident Karl Fisch übergab das Wort an NR Gmür, der uns die Vormatisch ein. Rückzonungen führten auto- zu Enteignungen. Betreffend eingezontem Land sei der Kanton Ausbildungszentrum Goldau Walter Züger, Präsident der Kantonsrätlichen Gewerbegruppe, stellte die Fortsetzung Seite

10 Bei uns sind Sie am Erfolg beteiligt! PRÄSIDENTENKONFERENZ Roland Egli Stephan Annen Generalagent Sagenriet Lachen Telefon Generalagent Schmiedgasse Schwyz Telefon Unser Heizöl, Ihre Wärme. BRENN- UND TREIBSTOFFE Föry Barmettler AG Fännring Küssnacht am Rigi T Rückführung von «IV-Personen» in die Arbeitswelt auch für die KMU s interessant sei. Mit der freiwilligen Rückführung solcher Personen solle die in Zukunft als Alternative anstehende Quoteneinführung verhindert werden. Man habe daher alle Hemmschuhe gegenüber dem Gewerbe aus dem Weg geräumt. Lohnzahlungen würden übernommen, Auflösung der Arbeitsverhältnisse bei Nichterfolg sei möglich usw. Die Arbeitsverträge würden zwischen der IV-Stelle und dem Gewerbe geschlossen und unterstünden nicht dem OR. Diese wichtige Änderung habe nun weitere Türen geöffnet. Es müsse nun oberstes Ziel sein, die Invalidenrenten dringend zu entlasten. Deshalb gehe der Verein «Netzwerk Arbeit» hier voraus. Die Gewerbler müssten motiviert werden. Kuprecht bat deshalb alle Anwesenden, dass jeder darüber nachdenke. Gleichzeitig machte er beliebt, ihn für Generalversammlungen von Gewerbevereinen usw. zu «engagieren». Der Verein zeige erste Erfolge konnten total 267 Personen erfolgreich integriert werden. Bruno Egli, Kurt Isenschmid, André Kunz und Armando Zweifel konnten von positiven Eingliederungen in ihren Betrieben berichten und die Zusammenarbeit mit der IV-Stelle sei absolut hervorragend. Nationalrat Alois Gmür referierte über die Teilrevision des Raumplanungsgesetzes. Guter Rat nicht teuer Mehr Erfolg für Ihr Unternehmen PAROLEN Volksinitiative «Gegen die Abzockerei» (Minder-Initiative) Teilrevision Raumplanungsgesetz Sanierung Turnhalle und Schulraumerweiterung Berufsbildungszentrum BBZG Goldau Einstimmig NEIN-Parole Einstimmig NEIN-Parole Einstimmig JA-Parole 19

11 Zurückgeblättert... KSGV Verbandstätigkeiten 2013 Der Beginn eines neuen Jahres bietet jeweils die Möglichkeit, eine Standortbestimmung und einen Ausblick auf die nächsten Monate vorzunehmen. Was wird für den KSGV 2013 von Bedeutung sein? Gewerbeverein aufgelöst Vor einiger Zeit wurde der Gewerbeverein der March als solcher aufgelöst, um eine Zweiteilung vorzunehmen zur Gründung eines Gewerbevereins Lachen und für die Obermarch der Zusammenschluss in Siebnen. Die Kriegsmobilmachung und ihre Begleiterscheinungen haben die geplante Gründung in Lachen vorderhand verunmöglicht. Wir empfinden es als grossen Nachteil, dass wir nicht mehr einer Organisation angehören und kein Anschluss mit dem kantonal.-schwyz. Gewerbeverband besteht. Es wird zuständigen Ortes nicht verstanden, dass eine ausgesprochene gewerbe- und industrielle Ortschaft wie es Lachen ist, keinen schaffensfreudigen und initiativen Gewerbeverein hat. Dies mit Recht. Wir haben leider feststellen müssen, dass dieser Zustand für unser Gewerbe nachteilige Folgen hat, was erklärlich ist. Für unsern Bezirk March können wir unter diesen Umständen nicht mehr die segensreiche wirkende Bürgschaftsgenossenschaft beanspruchen, die uns schon viel getan hat. Die regionalen Interessen der March können unter diesen Umständen im kantonalen Gewerbe, wo so viele wichtige Gewerbefragen behandelt werden, nicht oder nur ungenügend vertreten werden. Es ist klar, dass dieser Zustand für die Handwerker- und Gewerbetreibenden jetzt und namentlich in Zukunft nachteilige Folgen hat, was wir lebhaft bedauern. Es muss daher mit allem Nachtruck dafür gesorgt werden, dass in Lachen recht bald ein aktiv tätiger Gewerbeverein unsere berechtigten Interessen vor dem Volk, Behörden und dem kant.-schwyz. Gewerbeverband wahrnimmt. Wir haben in Lachen genügend initiative ältere und jüngere Kräfte, die mit Freude und grossem Interesse am Aufbau unserer kommenden Wirtschaftsordnung mitarbeiten wollen. Daher ergeht an alle Gewerbetreibenden die freundliche Einladung sich dem Gewerbeverein Lachen anzuschliessen und die auf Montag den 12. Mai 1941 in der «Traube» einberufene Versammlung zu besuchen. A. Jurt Bereits am 3. März 2013 findet die Abstimmung über die Änderung des Bundesgesetzes über die Raumplanung statt. Das Referendum gegen dieses unsägliche Gesetz kam nicht zuletzt aufgrund der zahlreichen Unterschriften aus unserem Kanton zustande. Jetzt gilt es, noch einmal die ganze Kraft aufzubringen, um genügend Stimmen zu mobilisieren. Die entsprechenden Bemühungen werden uns in den nächsten Wochen sowohl in personeller wie auch finanzieller Hinsicht stark beschäftigen. Jede Stimme zählt! Energiepolitik, Bildungswesen und auch die AHV- Revision werden uns ebenfalls vereinnahmen. Als grösster Arbeitgeberverband des Kantons müssen wir uns hier in allen Bereichen deutlich positionieren. Es wird nötig sein, unsere einheitliche Meinung mittels SGV nach Bundesbern zu bringen. Alle dem KSGV angeschlossenen Gewerbevereine und Berufsverbände werden geschlossen dazu beitragen müssen. Einen wichtigen Termin zur «Teambildung» sei bereits an dieser Stelle wärmstens empfohlen: KSGV-Delegiertenversammlung vom 5. Juni 2013 in Rothenthurm. «Packen wir es gemeinsam an!» Auch die gewerbepolitische Ausgangslage in unserem Kantonsparlament ist so gut wie noch nie. Unsere Gewerbegruppe verfügt über eine noch nie dagewesene Mitgliederzahl. Mit ihrer Hilfe sollte es möglich sein, auch 2013 unsere Arbeit im Sinne der über Einzelmitglieder weiterzuführen. Januar-Ins_Layout :45 Uhr Seite 7 Gewerbesekretär Jürg Bruhin. Ing.-Büro für Haustechnik Energiekonzepte Heizung Lüftung Sanitär Grepperstrasse 45A Tel CH-6403 Küssnacht Fax ANZEIGE SPENGLERARBEITEN LÜFTUNGSANLAGEN BLECHBEARBEITUNG St... anno 9. Mai 1941 ANNEN & SCHIBIG AG DAMMSTR IBACH 6060 SARNEN TEL FAX ANNEN-SCHIBIG.CH 20 21

12 Hashime Islami Inter VIEW Warum erlernen Sie den Beruf Kunststofftechnologin? Ich wollte schon immer einen technischen Beruf erlernen. Ich weiss, dass der Lehrberuf Kunststofftechnologe in der kunststoffverarbeitenden Industrie in der Regel sehr gefragt ist und mir somit nach meiner Ausbildung alle Türen offen stehen. Kunststoffe sind in unserem Alltag immer selbstverständlicher. Was macht Ihnen an Ihrem Job am meisten Spass? Der Job ist sehr vielfältig. Zu meiner Ausbildung gehört auch eine mechanische Grundausbildung. Das Einrichten und Programmieren auf automatisierten Anlagen bereitet mir am meisten Spass. Nebenbei führen wir auch noch ein Arbeitsbuch, indem ich das Wesentliche mit Bild und Text dokumentiere, was ich gelernt oder in Erfahrung gebracht habe. Welche Voraussetzungen sollte man mitbringen? Interesse an Technik und Automation, exaktes Arbeiten sowie Freude an Mathematik, Physik und Chemie. PROfil Die ideale Bewerberin für die gefragten Ausbildungsplätze bringt verschiedene Grundvoraussetzungen mit. Ein grosses Interesse an Technik und Automation sind wichtig, da Kunststofftechnologinnen häufig an Maschinen arbeiten. Sorgfalt sowie exaktes Arbeiten sind wichtige Grundlagen. Wer die obligatorische Schulzeit mit guten Leistungen in den mathematischen Fächern abgeschlossen hat, ist für den Beruf geeignet. Was ist die grösste Herausforderung in Ihrem Beruf? Wenn zum Beispiel ein Werkzeug auf einen bestimmten Zeitpunkt eingebaut werden und produktionsbereit sein muss. Auch die verschiedenen Anforderungen von den Abteilungen wie Produktion, QS, AVOR, Logistik, Werkzeugbau sind herausfordernd. Darüber hinaus muss auch der Ausbildungsplan immer eingehalten werden. Worüber sollte man sich im Klaren sein, wenn man diesen Beruf erlernen will? Nebst den sehr vielen Vorteilen kann es gelegentlich zu Geruchs- und Lärmbelastungen kommen. Was planen Sie nach Abschluss der Lehrer? Zuerst einmal möchte ich eine bestimmte Zeit Berufserfahrung als Kunststofftechnologin sammeln. Anschliessend folgt dann ein Auslandaufenthalt um die englische Sprache zu verbessern. Nach meinem Auslandaufenthalt plane ich berufsbegleitend an einer Höheren Fachschule Betriebstechnik zu studieren. Hashime Islami, Kunststofftechnologin, 4. Lehrjahr Alter: 20 Jahre, Wohnort: Brunnen (SZ) Lehrbetrieb: Gerresheimer Küssnacht AG BERUFung «Starte Deine Karriere als Kunststofftechnologin» «In einer zukunftsträchtigen Branche arbeiten» Kunststoffe sind in unserem Alltag immer selbstverständlicher und aus unserem modernen Lebensraum nicht mehr wegzudenken, denn sie sind in fast jedem Gebrauchsgegenstand zu finden. Zur Verarbeitung dieser vielfältigen Werkstoffe benötigt es spezielles Fachwissen und eigenständige Berufe. So vielfältig wie die Einsatzmöglichkeiten der Kunststoffe sind, so anspruchsvoll und abwechslungsreich ist der Beruf der Kunststofftechnologin. Kunststofftechnologinnen EFZ sind Fachleute, die in einem vielfältigen Aufgaben- und Einsatzbereich arbeiten. Sie wissen, woraus Kunststoffe bestehen, wie man sie verarbeitet und wo man sie einsetzen kann. Die Herstellung von Produkten aus Kunststoff erfolgt auf weitgehend automatisierten Anlagen. Ausgebildete Berufsleute können sie einrichten und programmieren. Durch Kontrollen sichert die Kunststofftechnologin die hohe Qualität der Produkte und ihr umgesetztes Fachwissen beeinflusst direkt den Produktionsprozess und optimiert so das Endergebnis. Kunststoffverarbeiterinnen EBA unterstützen die Produktion bei der Einrichtung der Maschinen und erledigen viele Arbeiten selbstständig. KUNSTSTOFF- TECHNOLOGIN Aus Gründen der Lesbarkeit wird nur die weibliche Berufsbezeichnung verwendet. Die männliche Form ist selbstverständlich mit eingeschlossen. 22 Monatsmagazin KSGV.CH WIR STELLEN VOR BERUFSPORTRAIT KUNSTSTOFFTECHNOLOGIN

13 BBZG ist ein verlässlicher Partner Das Berufsbildungszentrum Goldau (BBZG) hat sich seit seiner Grundsteinlegung im Jahre 1965 zu einem anerkannten Ausbildungszentrum für rund Lernende entwickelt. Im Berufsbildungszentrum Goldau sollen bis im Herbst 2014 das Turnhallengebäude saniert und multifunktionale Schulräume für den technischen und naturwissenschaftlichen Unterricht geschaffen werden. Das SCHWYZER GEWERBE sprach mit Rektor Paul Tanner: Das BBZG ist eine interkantonale Berufsfachschule. Welches Angebot deckt sie ab? Paul Tanner: Das BBZG ist eine interkantonale Bildungsstätte. Es werden um Lernende aus 18 Berufen von 61 Lehrpersonen unterrichtet. Die Bildung homogener Klassen setzt ein grosses Einzugsgebiet voraus. Deshalb besuchen am BBZG Lernen- de aus sieben Kantonen (UR, SZ, ZG, OW, NW, LU, GL) ihren Pflichtunterricht. Im Gegenzug dazu können Schwyzer Lernende ausserkantonale Berufsschulen besuchen. Bei einigen Berufen wird auch die Ausbildung zum eidgenössischen Berufsattest (EBA) vermittelt. Für besonders Leistungswillige steht der Besuch der Berufsmittelschule (BMS) offen. Seit 2008 ist auch das Schulische Brückenangebot (ehemaliges 10. Schuljahr) angegliedert. Das Berufsbildungswesen entwickelt und verändert sich rasant. Wie zeigt sich dies am BBZG? Paul Tanner: Dies zeigt sich einerseits in der Anzahl Lernenden. Sie stieg in den letzten zehn Jahren von auf «Den verschiedenen Anforderungen kann durch die bauliche Erweiterung von Schulräumen entsprochen werden.» Turnhalle: Ansicht von Westen Andererseits ist durch die Revision der Bildungsverordnung eine stetige Zunahme der Pflichtlektionen pro Schuljahr festzustellen. Hatten wir im Jahre 1998 noch Pflichtlektionen, so verzeichnen wir heute über Pflichtlektionen. Dazu kommen Lektionen im Schulischen Brückenangebot. Wie reagieren Sie auf die Veränderungen? Paul Tanner: Die Zunahme der Pflichtlektionen erfordert einen grösseren Schulraumbedarf. Momentan verfügt das BBZG über keine Zimmer mit spezieller Infrastruktur für den Physik- und Chemieunterricht sowie für die Naturlehre: praktische Versuche durch die Lernenden im Physik- und Chemieunterricht an der Berufsmittelschule sind kaum möglich, der Unterricht ist vorwiegend theoretisch. Auch der Lehrplan des schulischen Brückenangebotes (SBA) in Physik und Chemie kann damit nicht vollständig abgedeckt werden. Durch die Zunahme der Lerninhalte im Bereich «Naturwissenschaftliche Grundlagen» bei den technischen Berufen nach der Revision der Bildungsverordnungen ist die Einrichtung von «naturwissenschaftlichen Zimmern» im BBZG mittlerweile unumgänglich. Kommen wir konkret auf das Sanierungs- und Erweiterungsprojekt zu sprechen. Was ist geplant? Paul Tanner: Das Hauptgebäude des Berufsbildungszentrums Goldau (BBZG) wurde in den Jahren 2008 bis 2010 energetisch saniert, baulich den aktuellen Sicherheitsnormen bezüglich Erdbebensicherheit angepasst und für die überbetrieblichen Kurse von Schreiner und Zweiradberufe umgebaut und erweitert. Als Bestandteil der Sanierungsarbeiten war ursprünglich auch die Erneuerung der Aussenhülle des Turnhallengebäudes vorgesehen. Ausserdem wurde eine Schulraumerweiterung beim Turnhallengebäude in Erwägung gezogen. Wegen der unklaren Situation betreffend Weiterführung des Konkordats über die Pädagogische Hochschule Zentralschweiz (PHZ) wurde die Schulraumplanung während der Sanierungsphase nicht konkretisiert. Auch die vorgesehene Sanierung des Turnhallengebäudes wurde deshalb zurückgestellt. Mit dem Entscheid des Regierungsrates für einen Alleingang der PHZ in Goldau im März 2011 konnte die Schulraumplanung am BBZG fortgesetzt werden. Mit einer Aufstockung auf dem Garderobentrakt des Turnhallengebäudes kann den erweiterten Raumbedürfnissen entsprochen werden. Durch die gleichzeitige Sanierung und Erweiterung des Turnhallengebäudes können Synergien genutzt werden. Welche Vorteile erwarten Sie von der Erweiterung? Paul Tanner: Den genannten Anforderungen kann durch eine bauliche Erweiterung von Schulräumen entsprochen werden. Die fehlenden Spezialräume für den naturwissenschaftlichen Unterricht sowie weitere Unterrichtsräume können zur Verfügung gestellt werden. Der Raumbedarf wird auch in Zukunft noch steigen, da die Ausdehnung der Lehrdauer bei den Zimmerleuten von 3 auf 4 Jahre und die Erweiterung von Rektor Paul Tanner, Goldau. 2 auf neu 3 Zweiradberufe beschlossene Sache sind. Eine räumliche Integration des Schulischen Brückenangebotes im BBZG hat den Vorteil, dass die Schulabgänger einen direkten Bezug zur Berufsbildung haben. Die Kosten für Schulführung, Administration und Infrastruktur werden reduziert, die Betriebsabläufe optimiert und obendrein schlagen sich jährliche Mietzinseinsparungen von Fr zu Buche. Gleichzeitig wird die Turnhalle saniert. Warum ist eine Sanierung notwendig? Paul Tanner: Die Dreifachturnhalle des BBZG wurde 1989 erstellt. Seither wurden weder an der Aussenhülle noch in den Innenräumen umfassende Unterhaltsarbeiten getätigt. Im Mai 2005 wurde eine Gebäudezustandsanalyse mit Massnahmenpla- nung erarbeitet. Es zeigte sich, dass nach 20 Jahren insbesondere die Fassadenverkleidungen und die Dachdeckungen in schlechtem Zustand und vorzeitig am Ende ihrer Gebrauchstauglichkeit waren. Es wurden nebst dem schlechten Zustand von Fassaden und Dächern auch Mängel im Gebäudeinnern festgestellt. Eine weitere Analyse im Dezember 2011/ Januar 2012 wies, nebst den erwarteten Problemen an der Aussenhülle (Fassade und Dach), auch auf Mängel an der Gebäudetechnik (Elektroinstallationen, Heizungs-, Lüftungs-, Multimedia-, Rauch-/Wärmeabzugsanlagen und Sanitäranlagen), der Decken-, Wand- und Bodenbeläge, der Raumausstattungen und der Aussenanlage hin. Mit den Sanierungsmassnahmen wird künftig die Betriebstauglichkeit des Turnhallengebäudes gewährleistet

14 Kleiner Aufwand Hohe Effizienz TISCHMESSE Am Donnerstag, 17. Januar 2013, fand im MythenForum in Schwyz die 8. offizielle Tischmesse statt. Der «Business-to-Business» Anlass bot Firmen und Institutionen die Gelegenheit, während einem Messetag mit wenig Aufwand ihr Angebot an Gütern und Dienstleistungen untereinander bekannt zu machen und wertvolle Kontakte zu knüpfen. Die 8. Tischmesse Schwyz wurde wiederum auf Initiative des Technologiezentrums Steinen in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung und den Wirtschaftsverbänden KSGV und H+I des Kantons Schwyz organisiert. Regierungsrat Andreas Barraud lobte in der Eröffnungsansprache die tägliche Arbeit der KMU s, die damit massgeblich und nachhaltig zur stabilen Struktur unseres Kantons beitragen würden. Es müsse und werde täglich gekämpft, planbare Sicherheit sei für viele ein Wunschdenken. Täglich kämen sie den Verpflichtungen gegenüber den Mitarbeitern, dem Staat und der Gesellschaft nach. Es würden damit unbezahlbare Leistungen erbracht. Geschäftskontakte seien ein Muss für jedes erfolgreiche Unternehmen, betonte Barraud. Und er rief daher die Unternehmer dazu auf: «Pflegen Sie bestehende, knüpfen Sie neue persönliche Kontakte.» Rascher Zugang zu Geschäftspartnern Dass die KMU-Betriebe sehr innovativ, kreativ und aktiv sind, stellten sie in den voll besetzten Räumen des MythenForums erneut unter Beweis. Der Saal des MythenForums verwandelte sich einen Tag lang zum Marktplatz und Treffpunkt der Schwyzer KMU-Unternehmer. 109 Gewerbe-, Industrie- und Dienstleistungsunternehmen präsentieren an der diesjährigen Tischmesse eine breite Produkte- und Dienstleistungspalette. Für frischen Messewind sorgten 19 Neuaussteller. Der leichte Rückgang an teilnehmenden Firmen ist darauf zurück zu führen, weil im letzten Herbst erstmals eine Tischmesse Ausserschwyz durchgeführt wurde. Die ausstellenden Firmen, von denen die meisten im Kanton Schwyz ansässig sind, deckten ein breites Branchenspektrum ab. Bei einer Tischmesse steht jedem Unternehmer lediglich ein Tisch zur Verfügung, um sich zu präsentieren. «Ein paar Prospekte, Warenmuster, ein Bildschirm mit einer Powerpoint-Präsentation und ein gutes Produkt, mehr braucht es nicht», erklärte Andreas Weber vom Technologiezentrum. Der grosse Vorteil einer Tischmesse ist, dass jede Firma gleich viel Platz zur Verfügung hat. Ein kleiner Dienstleister hat die gleichen Voraussetzungen wie eine Millionenfirma. Regierungsrat Andreas Barraud an der Eröffnungsansprache. Durch den Umstand, dass sich Kontakthäufigkeit und Kontaktdauer infolge Zeitmangels und Hektik immer mehr verringern, kommt qualitativ guten Gesprächen und einem raschen, unkomplizierten Zugang zu Gesprächspartnern und potenziellen Kunden grösste Bedeutung zu. Ehrlichkeit, Glaubwürdigkeit, Natürlichkeit und Authentizität sind dabei Kriterien, die in der Arbeitswelt an Priorität gewinnen. An der Tischmesse Schwyz waren Entscheidungsträger und höhere Kader anwesend. So wurde gewährleistet, dass an der Messe auf hohem Niveau ausgetauscht, Geschäfte angebahnt und Partnerschaften besprochen werden konnten. Das MythenForum platzte aus allen Nähten. «Eine Tischmesse ist wie ein SMS: schnell, schnörkellos, effizient und günstig.» Die Tischmesse schafft: Einen grösseren Kundenkreis Ein lokales Unternehmer-Netzwerk Viele Kontakte Neue Zielgruppen 26 27

15 Train for Europe Das Projekt «Train for Europe», an dem die Polymechaniker/Konstrukteur Klasse 3E des Berufsbildungszentrums Pfäffikon teilnimmt, kommt gut voran. Die meisten Zeichnungen wurden erstellt und die ersten Prototypen mit computergesteuerten Maschinen gefertigt. Die Lehrlinge reisten mit ihren Lehrpersonen bereits durch halb Europa und konnten so neue Erfahrungen sammeln. Von Urs Schelbert und Romana Gander Seit dem ersten Treffen ist bald ein Jahr vergangen. Damals in Zagreb (Kroatien) war das Kennenlernen etwas vom Wichtigsten. Erste Kontakte mit den Teilnehmenden aus 24 Ländern wurden hergestellt. Jedes Land bekam erste Aufgaben zugeteilt. Beim zweiten Meeting in Lissabon (Portugal) entschied man über das weitere Vorgehen. Gruppensprecher präsentierten erste Konstruktionen und stimmten darüber ab. Auf das Meeting in Celje (Slowenien) hin erstellte das BBZP-Team den ersten Prototypen eines Wagenunterbaus. Das jüngste Meeting fand in Kuopio (Finnland) statt. Von der Lokomotive wurden schon einzelne Komponenten hergestellt. Das Chassis ist allmählich reif für die Produktion. Mitarbeit der Lernenden des BBZ Pfäffikon Die Gruppe Lokomotive hatte den Auftrag, alle Zeichnungen und Berechnungen zur Herstellung zu liefern. Zurzeit ist ein Prototyp in der Test- und Ausarbeitungsphase. In der Gruppe Oberbau-Wagen sind bereits Skizzen erstellt und die Machbarkeit abgeklärt worden. Das Ziel, ein Matterhorn mittels CNC-Fräsmaschine herzustellen, rückt immer näher. Die Gruppe Wagenunterbau hat bereits die fertig überarbeiteten Zeichnungen veröffentlicht, sodass jedes Land das Chassis eigenständig herstellen kann. Die Kommunikation in Englisch macht allen BBZP-Schülern zu schaffen. Trotz sprachlichen Schwierigkeiten arbeitete man aber Hand in Hand mit den Partnerländern zusammen In der Gruppe werden Skizzen erstellt und die Machbarkeit abgeklärt. Die Polymechanikerklasse 3E aus Pfäffikon. «Lernende von 26 Schulen aus 24 europäischen Ländern arbeiten zusammen.» Im 2011 wurde das Europaprojekt: «Train for Europe» gestartet. Hergestellt wird ein Modellzug. Es werden per CAD und CNC: Schienen, eine Elektrolok und pro Land, ein für das Land typischer Wagen gebaut. Beim Fahren wird eine elektronische Landkarte aufleuchten und das Land und die Schule vorstellen. Die Polymechanikerklasse 3E aus Pfäffikon wurde für die Schweiz ausgewählt. Sinn und Zweck des Projekts ist es, den «Modellzug für Europa» nach dem Airbus-Prinzip herzustellen. Jedes Land produziert Teile, die zusammengefügt werden. Lernende von 26 Schulen aus 24 europäischen Ländern arbeiten zusammen. Der Austausch findet grösstenteils über das Internet und in Englisch statt. Bei mehreren Treffen reisen die Schüler der Partnerschulen in eines der teilnehmenden Länder, wo sie sich über die Arbeitseinteilung und den Projektablauf austauschen. Sie bestimmen grundlegende Herstellungsverfahren, Materialien, Toleranzen und Bauweisen. Im Mai 2013 wird der Zug fahren

16 Office 365 was, wozu und für wen? Die Veröffentlichung von Office 365 Ende Juni 2011 hat grosses öffentliches Echo hervorgerufen und grosse Erwartungen geweckt, gleichzeitig aber bei Unternehmern viele Fragen aufgeworfen und Verunsicherung ausgelöst. Was enthält es nun genau? Wie funktioniert es und was kostet es wirklich? Wie kann ich es erwerben und wie einsetzen? Wir versuchen, diese Fragen aus KMU-Sicht zu beantworten. Von Simon Rickenbacher, Partner MIT-GROUP Office 365 ist zuallererst einmal eine von Microsoft marketingtechnisch äusserst geschickt gewählte Cloud- Lösungsbezeichnung: Mit «Office», der erfolgreichsten und weitverbreitetsten Bürosoftware-Lösungssuite können die allermeisten etwas anfangen. 365 deutet auf rund um die Uhr, immer und überall einsetzbar die Datenwolke lässt grüssen. So weit, so verheissungsvoll. Es folgen jedoch sogleich ein paar «Aber». Erstens ist Office 365 nicht einfach «Office», sondern eine Sammlung von serverbasierten Diensten und Desktopanwendungen, die in grossen Microsoft-Rechenzentren (Microsoft Cloud) betrieben bzw. dort heruntergeladen werden können, und zwar sowohl als Einzellösungen wie auch in Form so genannter «Pläne» oder Lösungspakete. Tatsächlich berechtigt, während der Vertragsdauer immer die neuesten Versionen zu nutzen. Aktuell wird Office 365 auf der Basis der Server- und Applikationsplattform 2010 angeboten (Office 2010, Exchange 2010, etc.), die 2013er-Version befindet sich noch in der Testphase. Was gehört alles zur Office 365-Welt? Im Rahmen von Office 365 können heute folgende Lösungen als Einzellösungen oder aber als Lösungskombinationen in Form von kombinierten Plänen bezogen werden: Exchange Online: Kommunikationszentrale für s, Kontakte, Termine, Aufgaben, gemeinsame Ordner, Voic s, Zugriff via Browser von überall her, via Microsoft Outlook und auf praktisch allen heutigen Mobilgeräten (Tablets, Smartphones). Outlook-Kalender), Desktopsharing Lync etabliert sich (jedoch vorläufig nicht in der Office 365-Version) zunehmend als Ersatz von Telefonzentralen in Unternehmen. Die entsprechende Einbindung vorausgesetzt, ist auch Telefonie in beliebige Fest- und Mobilfunknetze möglich und es gibt bereits ausgereifte Callcenter- und Sekretariatslösungen, die vollständig auf Lync basieren. In Verbindung mit Lync Online wird der Lync Client (Notebooks, Desktops mit Microsoft und Apple-Betriebssystem) oder die Lync App (Smartphones, ipad, Windows 8) zur Verfügung gestellt. Office Professional Plus: Office Professional Plus 2010 kann entweder im Jahresabo oder auf einer Monatzu-Monat-Basis im Abonnement bezogen werden als Einzellösung oder kombiniert in einem Plan ab E3. «Die ICT-Kosten von KMU lassen sich sehr transparent eruieren und verfolgen bzw. vorauskalkulieren.» Dynamics CRM Online: Das Kundemanagement-System von Microsoft (Kundendaten, Marketingaktivitäten, Serviceaufgaben) ist ebenfalls als Abonnementslösung im Rahmen von Office 365 erhältlich. haben alle diese Lösungen etwas mit den Office-Programmen wie Outlook, Word, Excel, PowerPoint, Access etc. zu tun, jedoch enthält ein Office 365-Abonnement nicht in jedem Fall Office selbst. Und mit der Bezeichnung «Abonnement» kann auch gleich die Frage des Erwerbs beantwortet werden: Office 365 besteht ausschliesslich aus Mietlösungen oder Services, die gegen die Bezahlung einer monatlichen Rate genutzt werden können. Abonnenten sind SharePoint Online: Die «Intranetlösung» mit Teamwebseiten, Zusammenarbeit, gemeinsamer Dateiablage mit hochdifferenzierter Berechtigungsstruktur. SharePoint Online ist der Ort, wo zentrale Unternehmensdaten (Word-Dokumente, Excel- Sheets, Bilder ) in der Cloud gespeichert werden. Lync Online: «Skype für Unternehmen», Kommunikationslösung für VoIP, Instant Messaging, Videoconferencing, Präsenzstatus (direkt aus Die Einzellösungen SharePoint Online, Exchange Online und Lync Online sind in jeweils zwei Plänen erhältlich (Exchange Online und SharePoint online auch noch in einer «Kiosk»-Version, die für Mitarbeitende gedacht ist, die nur einfachen Zugriff auf Informationen und Grundfunktionen benötigen), die sich hinsichtlich einzelner Funktionalitäten unterscheiden. Zudem sind die Fortsetzung Seite

17 IT-NEWS Einzellösungen mit weiteren Services kombinierbar: Office Web Apps: Online-Versionen von Word, Excel, PowerPoint nur in Verbindung mit SharePoint Online die Office Web Apps sind die Antwort auf die Google Apps, die direkt in der Cloud und nicht lokal auf einem Zugangsrechner bereitgestellt und genutzt werden. Exchange Online-Archivierung (EOA): EOA ermöglicht die Speicherung einer unbegrenzten Anzahl s in der Microsoft-Cloud. Wir empfehlen kleinen und mittelgrossen Unternehmen in der Regel ein Abonnement des Plans E3 (Exchange Online, SharePoint Online, Lync Online, Office Professional Plus) entweder durchgängig oder in Verbindung mit Einzellösungen, was jederzeit möglich ist. Wo liegen die Vor- und Nachteile? Die Vorteile von Office 365 sind die einfache, praktisch grenzenlose Skalierbarkeit der Lösung sie wächst effektiv mit dem Unternehmen mit, weiter die sehr kompetitive Preisgestaltung der Abonnemente (mit erwähnten Einschränkungen in Sachen Support), der beachtliche Leistungsumfang der einzelnen Lösungen, die Tatsache, dass nicht in Software- und teure Vor-Ort-Serverlösungen investiert werden muss, sondern eine bedarfsgerechte Nutzergebühr für die jeweils aktuellste Version der Lösung bezahlt wird (generell ein Vorteil von Outsourcinglösungen) die ICT- Kosten von KMU lassen sich so sehr transparent eruieren und verfolgen bzw. vorauskalkulieren. Schliesslich besticht Office 365 mit Offlinetauglichkeit: Dokumente können via die Anwendung SharePoint Workspace auch offline bearbeitet und bei nächster Gelegenheit in die Cloud zurückgespeichert werden. Das je nachdem im Rahmen eines Office 365-Abonnements mitinstallierte oder separat erworbene und zusammen mit Cloudservices genutzte Office 2010 (es können auch die Versionen 2007 und 2013 bzw. Office for Mac genutzt werden) wird ohnehin auf dem Zugriffsgerät installiert, was eine weitgehende Unabhängigkeit vom Netz ermöglicht. Die Nachteile der Lösung liegen in den eingeschränkten Customizing- Möglichkeiten: Die Lösungen werden «as is» angeboten, Abweichungen von Standards sind kaum möglich (was allerdings nicht nur ein Nachteil ist). Die Daten lagern in einem europäischen Rechencenter die «Datenhoheit» wird abgegeben, was aber in vielen Fällen nicht businesskritisch ist. Massgeschneiderte Backuplösungen sind nicht ohne weiteres möglich: Microsoft spiegelt die Inhalte von Rechencenter A in einem Rechencenter B, was vor allem zur Reduzierung von Ausfallwahrscheinlichkeiten führt, Fehlmanipulationen in den Lösungen werden jedoch automatisch auch mitgespiegelt. Ein weiterer Nachteil liegt in der für den Laien praktisch nicht durchschaubaren Plan- und Funktionalitätengestaltung. Um es hier nochmals sehr deutlich festzuhalten: Auf Grund unserer langjährigen Erfahrung mit kleinerer und grösseren Installationen stellen wir fest, dass ohne kompetenten Partner nichts läuft. Wenn man Office 365 mit anderen Cloud-Arbeitsplattformen wie etwa Google Apps for Business vergleicht, könnte man sagen, dass Office 365 etwas weniger «wolkig» daherkommt, manchmal etwas schwerfälliger und «undurchschaubarer» wirkt, dafür aber auf dem verbreitetsten, bewährtesten Standard basiert und vor allem alle erdenklichen On- und Offline- Arbeitsformen unterstützt. Die Konkurrenz dient dem Endkunden: Dank verschiedener innovativer Vorstösse (auf beiden Seiten) wird die laufende Weiterentwicklung beider Cloudplattformen in einem positiven Sinne angestossen. Mögliche erste Schritte für ein Unternehmen? Falls Sie das bis jetzt noch nicht getan haben, empfehlen wir Ihnen dringend, nun damit anzufangen: Mit einer ICT-(Mini)-Strategie. Nur wenn Sie wissen, was Sie auf Grund Ihrer Geschäftsziele auch brauchen, werden Sie das Optimale auswählen können. Es ist ratsam, in der Strategiefindung eine externe, erfahrene Fachperson zu Rate zu ziehen, welche keine «heiligen Kühe» kennt und den Finger gerade auch auf wunde Punkte hält. Suchen Sie sich für Office 365 (oder andere Cloudplattformen) einen kompetenten Partner, der Sie bei der Planung, Durchführung und Pflege / dem Support des Systems unterstützt oder diese Aufgaben für Sie übernimmt. Planen Sie auch wenn Sie heute schon mit Office arbeiten genügend Zeit für die Migration ein. Office- Kenntnisse allein reichen nicht aus für eine gewinnbringende Nutzung von Office 365, auch wenn es noch so verlockend erscheinen mag, die Kreditkarte zu zücken und die paar Franken monatliche Abonnementsgebühren zu bezahlen. Wenn nicht alles optimal vorbereitet und eingerichtet ist (auch die Clientsysteme müssen auf den Betrieb vorbereitet werden), kommt es sehr schnell zu vermeidbaren Frustrationen und unter Umständen erheblichen Mehrkosten bei der Nachbesserung von laienhaften Setups. Was kostet Office 365? Soviel gleich vorweggenommen: Die Kosten der Services oder Pläne, die aktuell von rund CHF 2 für eine Kiosk-Version bzw. CHF 4 für Plan 1 von Exchange und SharePoint Online bis hin zu rund 23 CHF für den Plan E3 inklusive Office Professional Plus 2010 reichen, entsprechen nicht der ganzen Kostenwahrheit. Sie müssen mindestens noch folgende Kosten miteinkalkulieren: Setup- und Migrationskosten (einmalig) je nach Ausgangsumgebung ist dieser einmalige Aufwand mehr oder weniger hoch. Unbedingt einen qualifizierten Partner beiziehen! Schulungskosten: SharePoint Online und Dynamics CRM Online bedürfen nicht nur einer grundsätzlichen Strategie (wie werden Daten durch wen einheitlich bewirtschaftet, welche Informationen werden in den Systemen gespeichert, wer hat welche Zugriffsberechtigungen etc.) sondern auch einer fundierten Benutzerschulung nur dann können diese Instrumente effizient genutzt werden. Die Migration auf Office 365, genauso wie die Migration auf ein anderes System, bietet zudem die Gelegenheit auch vermeintlich «selbsterklärende» Lösungen wie Microsoft Outlook nochmals im Detail anzuschauen und sich auf eine einheitliche Nutzung von der Signatur über gemeinsame Ordner bis zur Kalenderfreigabe und zum Aufgabenmanagement zu einigen und diese dann auch innerhalb des Unternehmens um- und durchzusetzen. ANZEIGE möbel KMU Bürolösungen. Vom einfachen Schreibtisch bis zur massgeschneiderten Bürolandschaft. Wir planen Ihr Büro genau nach Ihren Bedürfnissen. Und das Beste: Dank attraktiven Gewerbekonditionen erhalten Sie hochwertige Qualitätsbüros zu den garantiert tiefsten Preisen am Markt Crissier/Lausanne 8953 Dietikon/Zürich 8600 Dübendorf/Zürich 6032 Emmen/Luzern I d diga muesch higa! 1700 Fribourg/Nord 8854 Galgenen/SZ 4614 Hägendorf/Olten 3421 Lyssach/Bern 4133 Pratteln/BL 9532 Rickenbach/Wil Supportkosten Office 365: Die Microsoft-Hotline (Callcenter irgendwo in Europa mit immer wieder wechselnden Ansprechpartnern) wird den allermeisten KMU nicht ausreichen, um Office 365 professionell nutzen zu können. Wir empfehlen, auf jeden Fall einen zertifizierten Partner miteinzubeziehen, der den Support und die Weiterentwicklung des Systems nach der Migration durchführen und der auch Vor-Ort-Supportleistungen erbringen kann. Supportkosten Clients: Wir empfehlen unsern Kunden dringend, im Zusammenhang mit einer Office 365 auch gleich die Clientsupportlösung Windows Intune zu abonnieren auf diese Weise kann das Gesamtsystem auch bei mobilen Arbeitern / Aussendienstlern stets auf dem aktuellen Stand gehalten werden alle Zugriffsgeräte und die darauf installierten Anwendungen werden inventarisiert die Supportkosten bleiben tief, Störungen auf Zugriffsgeräteebene können vermieden bzw. schnell behoben werden. Ohne nahtlose Überwachung ist die der Client-Systeme ist der kostentechnische GAU quasi vorprogrammiert dies zeigt unsere Erfahrung mit mehr als 300 Clients. Zudem wird mit Windows Intune auch das Recht auf die Nutzung der aktuellsten Windows- Betriebssystemversion erworben. Wir feiern 75 Jahre Bürokompetenz 32 33

18 Wir wollen qualitatives Wachstum WIRTSCHAFTSTAGUNG Die CVP-Wirtschaftstagung 2013 beleuchtete mit politisch Verantwortlichen und ausgewiesenen Fachleuten die komplexe Thematik «Siedlung und Verkehr», benannte die wichtigsten Chancen und Risiken in der Raumplanung und diskutierte mögliche Lösungen. Hochkarätiges Podium: (von links) Baudirektor Othmar Reichmuth, Bundesrätin Doris Leuthard, Moderator Andreas Dummermuth, Unternehmer Nils Planzer, und Professor Bernd Scholl. Das Spannungsfeld der Siedlungsund Verkehrsentwicklung fordert den Kanton Schwyz in vielerlei Hinsicht. Einerseits müssen der Kanton und die Gemeinden die markante Bevölkerungszunahme und den Ausbau der Verkehrsinfrastrukturen erst noch nachvollziehen und andererseits sollen sie gleichzeitig vorausschauend die weitere, möglichst nachhaltige Planung vorantreiben. Wieweit muss die regionale Siedlungsentwicklung dabei auf die künftigen Bedürfnisse der nationalen Verkehrsinfrastruktur Rücksicht nehmen? Welche Konsequenzen hat es, wenn der Bund Investitionen über «Wir müssen wieder lernen wagen zu wagen.» Prof. Bernd Scholl Jahrzehnte hinausschiebt, mit dem Risiko, dass wegen der Bewältigung des internationalen Verkehrs der regionale Nutzen der Achsen verloren geht? Verdrängt langfristig der internationale Reise- und Güterverkehr den Regionalverkehr von der Schiene? An der Wirtschaftstagung der CVP wurden Antworten zu diesen Fragen gesucht. Der Kanton Schwyz hat seine Hausaufgaben gemacht «Wie sieht unsere Schweiz in 30 Jahren aus?» fragte sich Bundesrätin Doris Leuthard zu Beginn ihres Referates. Die Schweiz werde sehr stark überbaut, jedes Jahr in der Fläche des Walensees. Immer weniger Kulturland stünde zur Verfügung. Und es müsse auch noch Perspektiven für die kommenden Generationen geben. Also seien die heuti- gen Entscheide für die nächsten Generation sehr relevant. Dieses Wachstum ziehe auch Probleme mit sich. Die Züge seien überfüllt und auf den Autobahnen habe es immer mehr Stau. Verkehr und Siedlung müssten gemeinsam geplant werden, was man über Jahre lang negiert habe. Man habe planlos Land eingezont. Heute hätten wir eine Situation im Verkehr, wo wir auf der Schiene und auf der Strasse sehr grosse Engpässe hätten. Neue Kapazitäten müssten in Zukunft bewältigt werden. Diese Kapazitäten könnten mit dem Bau von Infrastruktur und zusätzlichem Rollmaterial einigermassen aufgefangen werden. Der Bundesrat habe das massive Wachstum auch im Kanton Schwyz festgestellt. Die Region Höfe/March und Rigi/ Mythen als Wohnstandort verzeichne einen grossen Boom, was sich auf die Pendlerströme auswirke. Der Kanton Schwyz sei auch betroffen durch die Zufahrten zum Gotthard-Basistunnel. Leuthard beruhigte die 250 Anwesenden, dass trotz massiver Zunahme von Personen- und Güterverkehr der Regionalverkehr aufrecht erhalten werden könne. Schwieriger sei es auf der Strasse, vor allem die neue Axenstrasse. Die geplanten beiden neuen Tunnels müssten realisiert werden, wenn man der Sicherheit Prioriät geben wolle. Mit der Sanierung der N4 Küssnacht Brunnen werde im Jahr 2015 begonnen. In der Verkehr-, Raum- und Siedlungspolitik müsse eng miteinander koordiniert werden. Es sei überall eine massive Entwicklung festzustellen, nicht nur hier im Kanton Schwyz. Jetzt stehe die Frage im Raum, wie es weiter gehe? Der Kanton Schwyz habe eine gute Bilanz, es gab eine Verdichtung gegen Innen. Raumplanung sei in der Schweiz lange kein Thema gewesen. Wenn alles, was heute eingezont sei, genutzt würde, hätte es zusätzlich Platz für 1.7 Millionen Menschen. Aber das eingezonte Land läge nicht dort, wo es gebraucht Bundesrätin Doris Leuthard sprach vor 250 Gästen. werde. Der Kanton Schwyz habe in die-sem Bereich seine Hausaufgaben gemacht. Im Kanton Schwyz sei der Bedarf an Bauland grösser als das vorhandene eingezonte Land. Vorreiterrolle Professor Bernd Scholl, Raumplaner an der ETH, zeigte die europäische Sicht der Verkehrsströme auf. Die Hauptschlagader führe von Rotterdam nach Genua. An diesem Transitkorridor würden auch die am dichtesten besiedelten Räume liegen. Die Schweiz habe mit der Realisierung der NEAT die Vorreiterrolle übernommen. Der Kanton Schwyz zog nach, indem er sich früh mit der Linienführung der NEAT beschäftigt habe. Es brauche aber eine Gesamtstrategie für den Nord-Süd- Transitraum, in deren Mitte der Kanton Schwyz liege. Die schrittweise Realisierung der NEAT-Zulaufstrecken und die erste Etappe des Axentunnels bis 2030 seien vordringliche Projekte. Fortsetzung Seite

19 HGVF schaut hinter die Kulissen Der Handwerker und Gewerbeverein Freienbach (HGVF) führte die traditionelle Betriebsbesichtigung dieses Jahr im Seedamm Plaza durch. Direktor und Gastgeber Peter H. Ernst und sein Team ermöglichten den HGVF-Mitglieder einen Einblick hinter die Kulissen. 2010: Ergebnisse Testplanungsverfahren Urmibergachse. 65 HGVF-Mitglieder, viel mehr als erwartet, nutzten die Möglichkeit um das Seedamm Plaza noch genauer kennen zu lernen. Direktor und Gastgeber Peter H. Ernst persönlich begrüsste die Teilnehmer im Pavillon mit einer kurzen Ansprache und ersten kulinarischen Genüssen. Kurz darauf startete der Rundgang hinter den Kulissen. Zuerst besuchten die HGVF-Mitglieder die Abteilung Seminar- und Kongress, welche das Herz des Hauses ist. In diesem Bereich sind rund neun Personen für die Organisation aller Anlässe zuständig. Anschliessend erhielten wir in einem Seminarraum weitere Infos zum Seedamm Plaza. 220 Mitarbeitende, 150 bis 160 Vollzeitstellen und aus 30 Ländern stammend, das ist das Team des Seedamm Plaza. 365 Tage im Jahr ist der Betrieb geöffnet und funktioniert in einem 24 Stunden Betrieb. Das 1998 eröffnete Seedamm Plaza verzeichnet jährlich Übernachtungen. Knapp die Hälfte davon sind Gäste aus dem Ausland. Der Stammkundenanteil liegt bei 80%. Nach diesen eindrücklichen Zahlen erhielten wir Informationen, wie das Seedamm Plaza die neuen Medien für die Werbung nutzt (Facebook, Twitter, LinkedIn, usw.) Nächste Station war der Heizungsraum, wo uns eine köstliche Weissweinsuppe serviert wurde. Via Medienkanal (sehr niedrig nur 1,5 m hoch) gelangten wir zu einem unterirdischen Gang, wo die Mitarbeiter die Informationstafeln vorfinden. Je Gruppe (Restaurant Pur, Küche, Technik usw.) finden die Mitarbeitende da ihre Ziele, Bewertungen und Verbesserungsvorschläge vor. Monatlich wird ein Teammitglied zum Mitarbeiter/zur Mitarbeiterin des Monats gekürt und gefeiert. Vorbei an der Betriebskantine für die Mitarbeitenden gelangten wir dann in die Küche. Knapp 50 Personen bilden das Team der Küchenbrigade. Küchenchef Heinz Brassel zeigte uns die Herstellung von Glacé mittels Stickstoff. Selbstverständlich durften wir das Eis anschliessend geniessen und es schmeckte wunderbar. Als letzte Station besuchten wir einen Raum oberhalb der Eingangshalle, wo die HGVF-Mitglieder Infos zum Hotelbetrieb erhielten. Beim Besuch der Gewerbler waren erfreulicherweise alle Hotelzimmer ausgebucht. Dies bedeutet für das ganze Jahr auch einen grossen Wäscheberg. Nicht weniger als zirka 100 Tonnen Wäsche fallen während eines Betriebsjahres an. Nach diesem spannenden Rundgang hinter den Kulissen erläuterte Direktor und Gastgeber Peter H. Ernst den HGVF-Mitglieder noch die Zukunftspläne. Mit vielen neuen Eindrücken und bestens verpflegt wurde die Betriebsbesichtigung somit abgeschlossen. Anschliessend fand im Restaurant PUR das fakultative gemeinsame Nachtessen statt. 40 HGVF-Mitglieder liessen es sich nicht nehmen, weitere Köstlichkeiten aus dem Hause Seedamm Plaza zu geniessen. Serviert wurden ausschliesslich regionale Produkte. Zwischen und Uhr verabschiedeten sich die Gäste. Eine kleine Gruppe vergnügte sich anschliessend noch an der Bar bis in die Morgenstunden. Testplanungsverfahren Felderboden. Direktor und Gastgeber Peter H. Ernst persönlich begrüsste die Teilnehmer im Pavillon. (Fotoneff.ch) Der HGVF-Vorstand möchte sich, im Namen aller Teilnehmenden, bei Peter H. Ernst und seinem Team ganz herzlich für diesen tollen Betriebsbesuch bedanken. Mit vielen neuen Eindrücken und bestens kulinarisch versorgt können wir auf einen spannenden Gewerbeanlass zurückblicken

20 Dem Geld nicht unnötig hinterherrennen FACHFORUM Frage... Das schweizerische Schuldbetreibungsrecht ist sehr schuldnerfreundlich dies zum Leidwesen der Gläubiger. Bis der Gläubiger befriedigt wird, braucht er viel Geduld, Geld und Nerven. Denn für ihn ist lange ungewiss, ob sich das Einleiten der Betreibung und ihre Fortsetzung bezahlt machen oder ob sie nur weitere Verluste nach sich ziehen. Mit anderen Worten: Nach wie vor besteht das Risiko, dem schlechten Geld noch gutes Geld hinterher zu werfen. Was kann ich tun, wenn ein Schuldner nicht bezahlt, bzw. wie leite ich gegen ihn ein Betreibungsverfahren ein? Antwort... Im Gegensatz zu den meisten ausländischen Rechtsordnungen kann ein Gläubiger in der Schweiz seine fällige Forderung ohne gerichtliche Anerkennung oder Feststellung direkt gegen den Schuldner in Betreibung setzen. In der Regel stellt er beim Betreibungsamt am Wohnsitz des Schuldners ein Betreibungsbegehren, ohne dies begründen zu müssen. Es genügt, wenn er seine Adresse sowie Name und Wohnort des Schuldners angibt, die Forderungssumme beziffert und die Forderungsurkunde bzw. den Forderungsgrund nennt. Danach muss der Gläubiger die von der Höhe der Forderung abhängigen Betreibungskosten vorschiessen. Diese kann er zu seiner Forderung hinzuschlagen, weil der Schuldner diese Kosten bei gerechtfertigter Geltendmachung als Verursacher tragen muss. Nach Empfang des Betreibungsbegehrens erlässt das Betreibungsamt den Zahlungsbefehl. Es fordert den Schuldner auf, den Gläubiger innert 20 Tagen zu befriedigen oder innert 10 Tagen Rechtsvorschlag zu erheben, falls er die Forderung bestreitet. Nach dieser Galgenfrist kann der Gläubiger die Betreibung fortsetzen. Der Rechtsvorschlag bedarf keiner Begründung und hemmt den weiteren Verlauf der Zwangsvollstreckung. Der Gläubiger muss nun beim Gericht sein Recht durchsetzen, um gestützt auf einen Gerichtsentscheid den Rechtsvorschlag zu beseitigen und die Betreibung fortzusetzen. Ärgerliche Kostenfolgen Besonders unerfreulich ist, dass der klagende Gläubiger gemäss neuer Schweizerischer Zivilprozessordnung (ZPO) vom Gericht zur Leistung eines Vorschusses bis zur Höhe der mutmasslichen Gerichtskosten abhängig vom Streitwert bzw. von der Forderung angehalten werden kann (Art. 98 ZPO). Am Ende des Verfahrens werden die Gerichtskosten mit dem geleisteten Vorschuss des Gläubigers verrechnet. Dies geschieht, obwohl der im Gerichtsverfahren unterliegende Schuldner zwar als kostenpflichtige Partei dem obsiegenden Gläubiger die geleisteten Vorschüsse ersetzen sowie allenfalls eine zugesprochene Parteientschädigung bezahlen muss (Art. 111 ZPO). Nebst der enormen zeitlichen Beanspruchung bleibt besonders ärgerlich, dass das restliche vorhandene Haftungssubstrat auf diese Weise weiter angezehrt wird und der Gläubiger dabei das Risiko trägt, auf den Kosten sitzen zu bleiben und einen zusätzlichen Verlust einzufahren. Der Mechanismus, dass die Kosten aus dem Vorschuss des Kläger bezogen und diesem nur der Rückgriff auf den unterliegenden Beklagten eingeräumt wird, gilt auch (und gerade!), wenn die Bonität des Beklagten zweifelhaft ist (Obergericht des Kantons Zürich PP vom ). Der Gesetzgeber hat das Inkassorisiko im Privatrecht damit bewusst auf den Kläger überwälzt, selbst wenn dieser sich zur Klage veranlasst sah und obsiegte. Vorgängig Bonität überprüfen Aus diesem Grund sollten Sie Ihren Schuldner, oder besser noch bevor es überhaupt soweit kommt, Ihren potenziellen Geschäftspartner bzw. Ihre Gegenpartei bei einem anstehenden Vertragsabschluss genau unter die Lupe nehmen und vorgängig die Bonität überprüfen. Am zuverlässigsten ist der Auszug aus dem Betreibungsregister am Geschäfts- bzw. Wohnsitz des Schuldners. Für 18 Franken wird sie jeder Person erteilt, die ein Interesse an der Betreibungsauskunft glaubhaft machen kann. Dazu genügt z.b. das Vorweisen eines Dokuments, das die bevorstehende Geschäftsbeziehung oder Vertragsverhandlungen manifestiert. Wurde der Geschäftssitz innerhalb der letzten fünf Jahre gewechselt (unter ersichtlich), empfiehlt es sich, beim früheren Betreibungskreis (Geschäfts- oder Wohnsitz) ein separates Auskunftsbegehren zu stellen. Wenn Sie um die finanzielle Schieflage oder den angeblich fehlenden Zahlungswillen des Schuldners wissen, sollten Sie gegebenenfalls und trotz Ihrem guten Recht aus Kostenüberlegungen von einem Verfahren absehen. Unter Umständen ist eine Betreibung dennoch ratsam, wenn die Forderung zu verjähren droht, weil der Verjährungsablauf mit Anhebung der Schuldbetreibung unterbrochen wird und neu beginnt (Art. 135 Ziff. 2 OR). Die Verjährungsfrist ist unterschiedlich lang. Je Rechtsgrundlage dauert sie 1, 5 oder 10 Jahre (Art. 60, 67 und 127f. OR). Natürliche Person als Schuldner Haben Sie eine natürliche Person als Schuldner, die nicht im Handelsregister eingetragen ist (Art. 39 SchKG) und deshalb nicht der Kon- kursbetreibung unterliegt, erfolgt die Schuldbetreibung auf dem Weg der Pfändung. Besitzt die Person kein oder ungenügend pfändbares Vermögen, erhalten Sie als Gläubiger für den ungedeckten Betrag Ihrer Forderung einen Verlustschein (Art. 115 Abs. 1, 149f. SchKG). Diesen sollten Sie unbedingt aufbewahren, da er einerseits erst nach 20 Jahren verjährt und ein Arrestgrund darstellt sowie anderseits den Gläubiger zur Anfechtung von Veräusserungsverfügungen des Schuldners legitimiert (Art. 149 Abs. 2 SchKG). Kapitalgesellschaft als Schuldner Etwas komplizierter gestaltet sich die Situation, wenn Sie eine Kapitalgesellschaft (juristische Person wie AG oder GmbH) als zahlungsunfähige Schuldnerin haben. Wird die Kapitalgesellschaft aufgelöst z.b. durch Gesellschaftsbeschluss (Art. 736 oder Art. 821 OR) oder durch den Konkursrichter (Art. 725a OR sowie Art. 171 und 192 SchKG), tritt sie in ein Liquidationsstadium ein. Nach Verfahren zur Einleitung einer Betreibung Rechtsöffnungsbegehren Erteilung provisorische Rechtsöffnung Legende: Aberkennungsklage Abweisung Rechtsvorschlag Betreibungsbegehren Zahlungsbefehl Fortsetzungsbegehren Anerkennungsklage Erteilung definitive Rechtsöffnung Gläubiger mit Kostenvorschuss Betreibungsamt Schuldner Kein Rechtsvorschlag Betreibung auf Pfändung Betreibung auf Pfandverwertung Betreibung auf Konkurs öffentlicher Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt und den so genannten Schuldenrufen kann die Liquidation beendet und die Firma im Handelsregister gelöscht werden. Achtung: Damit geht auch Ihre unangemeldete Forderung für immer sang- und klanglos unter! Aus diesem Grund sollten Sie nicht zu lange warten, wenn die Gesellschaft die Forderungen Ihnen gegenüber nicht mehr begleichen kann. Unter Umständen können Sie auch ohne vorgängige Betreibung (gestützt auf Art. 190 Abs. 1 Ziff. 2 SchKG) gleich von Beginn an die Konkurseröffnung verlangen. Die Konkursbetreibung ist jedoch mit einem Kostenrisiko verbunden: Der Gläubiger, der das Konkursbegehren stellt, haftet für sämtliche Kosten, die bis und mit Einstellung des Konkurses mangels Aktiven oder bis zum Schuldenruf entstehen (Art. 169 SchKG). Wenn Sie an der Zahlungsfähigkeit oder -moral Ihrer Gegenpartei zweifeln, sollten Sie den Schuldner zu einem Kostenvorschuss anhalten. Oder besser: Vereinbaren Sie von vornherein, dass er vollständig vorleistungspflichtig ist, damit Sie dem Geld im Nachhinein nicht hinterherjagen müssen. Bei einem Vertrag mit Leistungspflicht Zug um Zug können Sie Ihre eigene Leistung mit der Einrede des nichterfüllten Vertrags zurückbehalten bis die Gegenpartei ihre Leistung ordnungsgemäss anbietet oder im Fall der Zahlungsunfähigkeit eine Sicherheit leistet (Art. 82f. OR). Unter Umständen können Sie auch die Verrechnung mit Ihrer eigenen Forderung einredeweise geltend machen (Art. 120 OR). Des Weiteren gibt es zahlreiche Rechtsinstitute zur Sicherung einer Leistung wie namentlich den Eigentumsvorbehalt, ein Pfandgeschäft, eine Bürgschaft oder Zahlungsgarantie eines Dritten. Samuel Droxler ist lic. iur., Rechtsanwalt und Urkundsperson am Sitz Oberer Zürichsee in Pfäffikon SZ der Treuhand- und Revisionsgesellschaft Mattig-Suter und Partner. Nach seinem Studium an der Universität Zürich war er in mehreren Rechtsanwaltskanzleien tätig. Bei Mattig-Suter und Partner befasst sich Samuel Droxler vorwiegend mit den Spezialgebieten Handels- und Wirtschaftsrecht sowie Privatrecht. Fachforum Eine Dienstleistung des KSGV.CH Publireportage WIR antworten SIE fragen 38 39

Abstimmung. 3. März 2013. kantonschwyz. Erläuterungen. 1. Sanierung Turnhalle und Schulraumerweiterung Berufsbildungszentrum

Abstimmung. 3. März 2013. kantonschwyz. Erläuterungen. 1. Sanierung Turnhalle und Schulraumerweiterung Berufsbildungszentrum Abstimmung 3. März 2013 kantonschwyz Erläuterungen 1. Sanierung Turnhalle und Schulraumerweiterung Berufsbildungszentrum Goldau Inhaltsverzeichnis Einleitung 3 Erläuterungen 4 6 1. Sanierung Turnhalle

Mehr

JA zur HEV-Doppelinitiative am 30. November 2014

JA zur HEV-Doppelinitiative am 30. November 2014 1 JA zur HEV-Doppelinitiative am 30. November 2014 Wo steht der Kanton Schwyz mit seinen Liegenschaftswerten? 2 Kanton Repartitionsfaktor Prozente EFH CHF STWE CHF MFH CHF SZ Schätzwert Umrechnung auf

Mehr

- Defizit Ein Defizit ist ein Fehlbetrag in einer Rechnung. Der Begriff wird auch für einen Mangel in anderen Bereichen verwendet.

- Defizit Ein Defizit ist ein Fehlbetrag in einer Rechnung. Der Begriff wird auch für einen Mangel in anderen Bereichen verwendet. Lösungen IV Zusatzfinanzierung Auftrag 1 a) Erklären Sie die Begriffe Defizit Ein Defizit ist ein Fehlbetrag in einer Rechnung. Der Begriff wird auch für einen Mangel in anderen Bereichen verwendet. Provisorisch

Mehr

Welche Möglichkeiten haben Kanton und Gemeinden, um preisgünstigen Wohnraum zu schaffen?

Welche Möglichkeiten haben Kanton und Gemeinden, um preisgünstigen Wohnraum zu schaffen? Welche Möglichkeiten haben Kanton und Gemeinden, um preisgünstigen Wohnraum zu schaffen? Philipp Kutter Stadtpräsident Wädenswil Kantonsrat CVP, Fraktionspräsident Stadt Wädenswil Motivation eines Stadtpräsidenten

Mehr

KANTON ZUG VORLAGE NR. 1174.2 (Laufnummer 11481)

KANTON ZUG VORLAGE NR. 1174.2 (Laufnummer 11481) KANTON ZUG VORLAGE NR. 1174.2 (Laufnummer 11481) INTERPELLATION DER CVP-FRAKTION BETREFFEND UMSETZUNG DES TEILRICHTPLANES VERKEHR (KANTONSSTRASSEN DER 1. PRIORITÄT) (VORLAGE NR. 1174.1-11296) ANTWORT DES

Mehr

Die Gesamtkosten betragen 755 Millionen. Der Kantonsrat Zürich hat seinen Anteil von 510 Millionen bereits mit nur vier Gegenstimmen beschlossen.

Die Gesamtkosten betragen 755 Millionen. Der Kantonsrat Zürich hat seinen Anteil von 510 Millionen bereits mit nur vier Gegenstimmen beschlossen. 1 von 5 06.05.2015 22:05 Tages-Anzeiger Mit nur 11 Gegenstimmen hat sich das Aargauer Kantonsparlament heute für die Stadtbahn zwischen Zürich-Altstetten und Killwangen ausgesprochen. Zu reden gab nur

Mehr

Kantonale Volksinitiative zum Erhalt der landwirtschaftlich und ökologisch wertvollen Flächen im Kanton Zürich

Kantonale Volksinitiative zum Erhalt der landwirtschaftlich und ökologisch wertvollen Flächen im Kanton Zürich Kantonale Volksinitiative zum Erhalt der landwirtschaftlich und ökologisch wertvollen Flächen im Kanton Zürich Eine regionale landwirtschaftliche Produktion, die die Ernährungssouveränität mit möglichst

Mehr

Lösungen zum Dossier

Lösungen zum Dossier WAHLEN 2015 DIE SCHWEIZ WÄHLT EIN NEUES PARLAMENT (UND DEN BUNDESRAT) VON SEBASTIAN RÜTTIMANN MIT INHALTEN VON EASYVOTE.CH Lösungen zum Dossier Sek1March 22.09.15 Sebastian Rüttimann 16 Einheit 1 Lösungen

Mehr

Bahnhofstrasse 15 Postfach 1187 CH-6431 Schwyz Telefon +41 (0)41 819 16 34 Telefax +41 (0)41 819 16 19 www.schwyz-wirtschaft.ch

Bahnhofstrasse 15 Postfach 1187 CH-6431 Schwyz Telefon +41 (0)41 819 16 34 Telefax +41 (0)41 819 16 19 www.schwyz-wirtschaft.ch Volkswirtschaftsdepartement Amt für Wirtschaft Wirtschaftsförderung Bahnhofstrasse 15 Postfach 1187 CH-6431 Schwyz Telefon +41 (0)41 819 16 34 Telefax +41 (0)41 819 16 19 www.schwyz-wirtschaft.ch Schulangebot

Mehr

Botschaft des Regierungsrates an den Grossen Rat B 42. zum Entwurf eines Dekrets über die Beteiligung an der Rottal Auto AG

Botschaft des Regierungsrates an den Grossen Rat B 42. zum Entwurf eines Dekrets über die Beteiligung an der Rottal Auto AG Botschaft des Regierungsrates an den Grossen Rat B 42 zum Entwurf eines Dekrets über die Beteiligung an der Rottal Auto AG 22. Februar 2000 Übersicht Der Regierungsrat beantragt dem Grossen Rat, die Beteiligung

Mehr

Bericht des Regierungsrats über einen Kredit zum Erwerb des Baurechts auf der Parzelle Nr. 4352, Grundbuch Sarnen

Bericht des Regierungsrats über einen Kredit zum Erwerb des Baurechts auf der Parzelle Nr. 4352, Grundbuch Sarnen 34.13.04 Bericht des Regierungsrats über einen Kredit zum Erwerb des Baurechts auf der Parzelle Nr. 4352, Grundbuch Sarnen 27. Mai 2013 Herr Präsident Sehr geehrte Damen und Herren Kantonsräte Wir unterbreiten

Mehr

Merkblatt 19. Lehrbetriebsverbünde

Merkblatt 19. Lehrbetriebsverbünde Merkblatt 19 Lehrbetriebsverbünde Was ist ein Lehrbetriebsverbund? Ein Lehrbetriebsverbund ist ein Zusammenschluss von mehreren Betrieben, die alleine nicht ausbilden können resp. wollen. Die Betriebe

Mehr

KR Annemarie Langenegger, Brunnen, wird mit 93 Stimmen zur Kantonsratspräsidentin für das Amtsjahr 2011/2012 gewählt.

KR Annemarie Langenegger, Brunnen, wird mit 93 Stimmen zur Kantonsratspräsidentin für das Amtsjahr 2011/2012 gewählt. Kantonsrat Ordentliche Sommersitzung vom 29./30. Juni 2011 Summarisches Protokoll Traktandierte Geschäfte Mittwoch, 29. Juni 2011 1. Wahl der Kantonsratspräsidentin für ein Jahr KR Annemarie Langenegger,

Mehr

GÜRP SG Teilrichtplan Siedlung

GÜRP SG Teilrichtplan Siedlung FORUM 5 vom 12. März 2015, Wattwil GÜRP SG Teilrichtplan Siedlung Evaluation der Gemeindegespräche zur Festlegung der Siedlungsgebiete im Richtplan und Empfehlungen für die weiteren Schritte von Ursula

Mehr

Finanzhilfen für familienergänzende Kinderbetreuung: Bilanz nach zwölf Jahren (Stand 1. Februar 2015)

Finanzhilfen für familienergänzende Kinderbetreuung: Bilanz nach zwölf Jahren (Stand 1. Februar 2015) Finanzhilfen für familienergänzende Kinderbetreuung: Bilanz nach zwölf Jahren (Stand 1. Februar 2015) Insgesamt konnten in den 12 Jahren seit Inkrafttreten des Bundesgesetzes 2 676 Gesuche bewilligt werden.

Mehr

Diagnose: Reif für neue Herausforderungen.

Diagnose: Reif für neue Herausforderungen. Berufsvorbereitung Berufliche Grundbildung Höhere Berufsbildung Weiterbildung Nachholbildung Fachfrau / Fachmann Gesundheit Berufs-, Fach- und Fortbildungsschule Bern... eine Institution des Kantons Bern

Mehr

Berufsbildungsfonds Treuhand und Immobilientreuhand

Berufsbildungsfonds Treuhand und Immobilientreuhand Jahresbericht 2013 Berufsbildungsfonds Treuhand und Immobilientreuhand Editor ial Der Berufsbildungsfonds Treuhand und Immobilientreuhand befindet sich bereits in seinem dritten Geschäftsjahr. Die anfänglichen

Mehr

Absurd und schädlich. Am 30. November:

Absurd und schädlich. Am 30. November: Absurd und schädlich. Am 30. November: Wir können nur gemeinsam gewinnen! Werde jetzt Teil der Ecopop-NEIN-Bewegung! Trag dich online ein: www.ecopopnein.ch facebook.com/ecopopnein twitter.com/ecopop_nein

Mehr

Schriftliche Anfrage David Zuberbühler, Herisau; Ausländerquote in Primarschulklassen; Antwort des Regierungsrates

Schriftliche Anfrage David Zuberbühler, Herisau; Ausländerquote in Primarschulklassen; Antwort des Regierungsrates Regierungsrat Regierungsgebäude 9102 Herisau Tel. 071 353 61 11 Fax 071 353 68 64 kantonskanzlei@ar.ch www.ar.ch Regierungsrat, 9102 Herisau An das Büro des Kantonsrates Roger Nobs Ratschreiber Tel. 071

Mehr

Erfahrungen mit der Nachhaltigkeitsbeurteilung (NHB) in der Schweiz

Erfahrungen mit der Nachhaltigkeitsbeurteilung (NHB) in der Schweiz Erfahrungen mit der Nachhaltigkeitsbeurteilung (NHB) in der Schweiz Prof. Dr. Daniel Wachter Leiter Sektion Nachhaltige Entwicklung Bundesamt für Raumentwicklung CH-3003 Bern Dritte Fachtagung Bürokratieabbau

Mehr

Fotoimpressionen: 1. Kandidatenrunde

Fotoimpressionen: 1. Kandidatenrunde Bericht Hugo Bosshart Politik im Saal: Die Nationalratskandidaten stellen sich unter anderem zu Fragen der Asylund Verkehrspolitik sowie der Rentenreform. Zu den anstehenden Nationalratswahlen haben sich

Mehr

DIE HANDELSMITTELSCHULE

DIE HANDELSMITTELSCHULE DIE HANDELSMITTELSCHULE Vollzeitmittelschule mit Berufsabschluss und Berufsmaturität INFORMATIONEN ZUM AUSBILDUNGSANGEBOT Informationsbroschüre Handelsmittelschule 2 Schule plus Praxis - eine Ausbildung

Mehr

Bist Du auf der Suche nach einer spannenden Lehrstelle?

Bist Du auf der Suche nach einer spannenden Lehrstelle? Bist Du auf der Suche nach einer spannenden Lehrstelle? Seite 2 Visana als Ausbildungsbetrieb Die Ausbildung von Lernenden liegt uns am Herzen. Deshalb bilden wir jedes Jahr Jugendliche in den Berufen

Mehr

Überparteiliches Komitee Für faire Ergänzungsleistungen im Kanton St.Gallen

Überparteiliches Komitee Für faire Ergänzungsleistungen im Kanton St.Gallen Überparteiliches Komitee Für faire Ergänzungsleistungen im Kanton St.Gallen Für faire Ergänzungsleistungen im Kanton St.Gallen JA zum VI. Nachtrag des kantonalen Ergänzungsleistungsgesetzes EL-Leistungen

Mehr

EINWOHNERGEMEINDE-VERSAMMLUNG Donnerstag, 21. Oktober 2010 in der Primarturnhalle 20.15 Uhr Beginn GEMEINDEVERSAMMLUNG

EINWOHNERGEMEINDE-VERSAMMLUNG Donnerstag, 21. Oktober 2010 in der Primarturnhalle 20.15 Uhr Beginn GEMEINDEVERSAMMLUNG EINWOHNERGEMEINDE-VERSAMMLUNG Donnerstag, 21. Oktober 2010 in der Primarturnhalle 20.15 Uhr Beginn GEMEINDEVERSAMMLUNG 1. Genehmigung des Beschlussprotokolls der Einwohnergemeinde- Versammlung vom 22.6.2010

Mehr

Nr 231 REGLEMENT ÜBER DIE VERWENDUNG VON MEHRWERTABGABEN

Nr 231 REGLEMENT ÜBER DIE VERWENDUNG VON MEHRWERTABGABEN Nr 231 REGLEMENT ÜBER DIE VERWENDUNG VON MEHRWERTABGABEN V:\Projekte\Reglemente\Reglemente\231ReglementMehrwertabgaben.docx REGLEMENT ÜBER DIE VERWENDUNG VON MEHRWERTABGABEN Präsidialabteilung Schiessplatzweg

Mehr

Die Leitsätze sind langfristig ausgelegt. Sie zeigen die Absicht, Richtung und Bandbreite auf, die als Leitplanken für das Handeln in der Gemeinde

Die Leitsätze sind langfristig ausgelegt. Sie zeigen die Absicht, Richtung und Bandbreite auf, die als Leitplanken für das Handeln in der Gemeinde ist Lebensqualität Präambel Die Leitsätze sind langfristig ausgelegt. Sie zeigen die Absicht, Richtung und Bandbreite auf, die als Leitplanken für das Handeln in der Gemeinde dienen. 2 3 ABSICHT RICHTUNG

Mehr

HERZLICH WILLKOMMEN! BWZ Rapperswil Ihr Zentrum für Ausbildung und Weiterbildung in Rapperswil

HERZLICH WILLKOMMEN! BWZ Rapperswil Ihr Zentrum für Ausbildung und Weiterbildung in Rapperswil HERZLICH WILLKOMMEN! BWZ Rapperswil Ihr Zentrum für Ausbildung und Weiterbildung in Rapperswil Werner Roggenkemper BWZ Rapperswil Programm Berufsfachschule und Lehrbetrieb Berufsmatura als Alternative

Mehr

Ausbildung zum Isolierer für Wärme-, Kälte-, Schall- und Brandschutz. Du möchtest mehr über die Ausbildung zum Isolierer wissen?

Ausbildung zum Isolierer für Wärme-, Kälte-, Schall- und Brandschutz. Du möchtest mehr über die Ausbildung zum Isolierer wissen? Du möchtest mehr über die Ausbildung zum Isolierer wissen? Quelle: www.handwerksbilder.de Werde jetzt aktiv! Ausbildung zum Isolierer für Wärme-, Kälte-, Schall- und Brandschutz. Mach aktiv mit beim Klimaschutz!

Mehr

solvay industriepark Ein attraktiver Standort mit Zukunft. Auch für Sie. Die Vorteile auf einen Blick

solvay industriepark Ein attraktiver Standort mit Zukunft. Auch für Sie. Die Vorteile auf einen Blick solvay industriepark Ein attraktiver Standort mit Zukunft. Auch für Sie. Der Solvay Industriepark Zurzach ist ein attraktiver und innovativer Standort für Chemie-, Industrie-, Gewerbe- und Dienstleistungsunternehmen.

Mehr

Die Suva Ihre Investorin und Partnerin für «Wohnen im Alter»

Die Suva Ihre Investorin und Partnerin für «Wohnen im Alter» Die Suva Ihre Investorin und Partnerin für «Wohnen im Alter» Die Suva ist die grösste Unfallversicherung der Schweiz. Als Investorin spielt sie auch im Immobilienmarkt eine bedeutende Rolle. Mit ihrem

Mehr

Mitsprachemöglichkeiten in der Schweiz bei (Bahn)infrastrukturprojekten

Mitsprachemöglichkeiten in der Schweiz bei (Bahn)infrastrukturprojekten Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK Bundesamt für Verkehr BAV Mitsprachemöglichkeiten in der Schweiz bei (Bahn)infrastrukturprojekten 21. Januar 2011 Übersicht

Mehr

Deine Zukunft beginnt im Sommer 2016 Mit einer Lehrstelle bei der ROMAY AG in Oberkulm

Deine Zukunft beginnt im Sommer 2016 Mit einer Lehrstelle bei der ROMAY AG in Oberkulm Deine Zukunft beginnt im Sommer 2016 Mit einer Lehrstelle bei der ROMAY AG in Oberkulm Titelmasterformat durch Klicken bearbeiten ROMAY AG ist ein führendes Unternehmen in der Kunststoffbranche. Sie entwickelt,

Mehr

Thomas Heiniger FDP, bisher. Stabilität & Sicherheit Top5 in den Regierungsrat 15. Januar 2015

Thomas Heiniger FDP, bisher. Stabilität & Sicherheit Top5 in den Regierungsrat 15. Januar 2015 Thomas Heiniger FDP, bisher 8 Bezahlbare Spitzenmedizin Anerkannt erfolgreiche Zürcher Spitalplanung: Anreize statt Dirigismus Tiefste Krankenkassenprämien aller Universitätskantone Effizienteste Spitäler

Mehr

Microsoft Modern Business Forum

Microsoft Modern Business Forum Case Story TRANSA Microsoft Modern Business Forum Durch den Einsatz neuer Microsoft Technologien können heute bei uns Prozesse der Qualitätskontrolle im Wareneingang um mehr als einen halben Tag verkürzt

Mehr

ISO9001:2008 Managementsystem-Beschreibung

ISO9001:2008 Managementsystem-Beschreibung Führung und Verwaltung erstellt: SL/1.10.09 geprüft: R/11.11.12 Version: 11.11.12 ISO9001:2008 Managementsystem-Beschreibung Seite 1 Managementsystem Unser Managementsystem hat sich seit der ersten Zertifizierung

Mehr

SCHWEIZERISCHE VEREINIGUNG ZUM SCHUTZ DES GEISTIGEN EIGENTUMS (AIPPI SCHWEIZ) S T A T U T E N. A. Name, Sitz und Zweck des Vereins

SCHWEIZERISCHE VEREINIGUNG ZUM SCHUTZ DES GEISTIGEN EIGENTUMS (AIPPI SCHWEIZ) S T A T U T E N. A. Name, Sitz und Zweck des Vereins SCHWEIZERISCHE VEREINIGUNG ZUM SCHUTZ DES GEISTIGEN EIGENTUMS (AIPPI SCHWEIZ) S T A T U T E N A. Name, Sitz und Zweck des Vereins 1 Unter dem Namen "Schweizerische Vereinigung zum Schutz des geistigen

Mehr

SIK Verfahren und Rechtsschutz. Teil I: Grundlagen und nichtstreitiges Verwaltungsverfahren

SIK Verfahren und Rechtsschutz. Teil I: Grundlagen und nichtstreitiges Verwaltungsverfahren SIK Verfahren und Rechtsschutz Prof. Peter Hänni/ Prof. Bernhard Waldmann 1. Lesen Sie zuerst die Fragen aufmerksam durch, bevor Sie zu schreiben beginnen. 2. Achten Sie auf die Zeit (2 Stunden). 3. Es

Mehr

Mit Spenden Steuern sparen

Mit Spenden Steuern sparen ZEWOinfo Tipps für Spenderinnen und Spender Mit Spenden Steuern sparen Spenden an Hilfswerke mit ZEWO-Gütesiegel können so - wohl bei der direkten Bun - des steuer, als auch bei den Kantons- und Gemeinde

Mehr

F O R M E N B A U U N D K U N S T S T O F F S P R I T Z G U S S

F O R M E N B A U U N D K U N S T S T O F F S P R I T Z G U S S I H R P A R T N E R F Ü R F O R M E N B A U U N D K U N S T S T O F F S P R I T Z G U S S H E R Z L I C H W I L L K O M M E N! Seit mehr als 40 Jahren ist die Max Allemann Werkzeugbau AG in der Kunststoffindustrie

Mehr

ABSTIMMUNGSPAROLEN: 2003 bis heute

ABSTIMMUNGSPAROLEN: 2003 bis heute SP anton Schwyz Parolenübersicht: 2003 bis heute Pfäffikon, 14. März 2015 ABSTIMMUNGSPAROLN: 2003 bis heute Übersicht aller Parolen der Sozialdemokratischen Partei des antons Schwyz zu den eidgenössischen

Mehr

Herbst-Gemeindeversammlung 17. September 2009

Herbst-Gemeindeversammlung 17. September 2009 Herbst-Gemeindeversammlung 17. September 2009 Geschäft 2 Schulhaus Schwandel Bauabrechnung für die Innen- und Aussensanierung, Raumanpassungen und energetische Massnahmen 1 Bericht und Antrag der Rechnungsprüfungskommission

Mehr

Statement ZVEI-Präsident Friedhelm Loh. PK 5. Juni 2013, 9.00 Uhr, Berlin. Sehr geehrte Damen und Herren,

Statement ZVEI-Präsident Friedhelm Loh. PK 5. Juni 2013, 9.00 Uhr, Berlin. Sehr geehrte Damen und Herren, Statement ZVEI-Präsident Friedhelm Loh PK 5. Juni 2013, 9.00 Uhr, Berlin Sehr geehrte Damen und Herren, in drei Monaten wird der neue Bundestag gewählt. Wir entscheiden über die Politik, die Deutschland

Mehr

Begrüssung. Nationalrat Dr. Sebastian Frehner. Parteipräsident SVP Basel-Stadt

Begrüssung. Nationalrat Dr. Sebastian Frehner. Parteipräsident SVP Basel-Stadt HERZLICH WILLKOMMEN Begrüssung Nationalrat Dr. Sebastian Frehner Parteipräsident SVP Basel-Stadt 2 Herzlich willkommen am gemeinsamen Wahlkampf- Anlass der SVP Basel-Stadt und der SVP International. Die

Mehr

Die gewerblichen Buchhalter wer kennt sie wirklich?

Die gewerblichen Buchhalter wer kennt sie wirklich? Die gewerblichen Buchhalter wer kennt sie wirklich? August 2003 Fachverband Unternehmensberatung und Informationstechnologie Berufsgruppe Gewerbliche Buchhalter Wiedner Hauptstraße 63 A-1045 Wien Tel.

Mehr

KANTON ZUG VORLAGE NR. 1461.1 (Laufnummer 12112)

KANTON ZUG VORLAGE NR. 1461.1 (Laufnummer 12112) KANTON ZUG VORLAGE NR. 1461.1 (Laufnummer 12112) KANTONSRATSBESCHLUSS BETREFFEND AUSTRITT AUS DEM INTERKANTONALEN KONKORDAT ÜBER MASSNAHMEN ZUR BEKÄMPFUNG VON MISSBRÄUCHEN IM ZINSWESEN BERICHT UND ANTRAG

Mehr

Baden ist. Orientierung. Sekundarstufenzentrum Burghalde

Baden ist. Orientierung. Sekundarstufenzentrum Burghalde Baden ist. Orientierung Sekundarstufenzentrum Burghalde Grundlagen für die Schulraumplanung in Baden Das im März 2012 durch das Stimmvolk angenommene kantonale Reformprojekt «Stärkung der Volksschule»

Mehr

Bekleidungsgestalterin/Bekleidungsgestalter Fachrichtung Damenbekleidung

Bekleidungsgestalterin/Bekleidungsgestalter Fachrichtung Damenbekleidung Seite 1 Bekleidungsgestalterin/Bekleidungsgestalter Fachrichtung Damenbekleidung Der Beruf der Bekleidungsgestalterin/des Bekleidungsgestalters ist ein Dienstleistungsberuf, in welchem nebst kreativen

Mehr

Der Privatdetektiv im schweizerischen Recht

Der Privatdetektiv im schweizerischen Recht Roland Schaub Dr. iur., Rechtsanwalt Der Privatdetektiv im schweizerischen Recht Literaturverzeichnis Verzeichnis der Gesetze und Verordnungen Abkürzungen XV XIX XXIII Einleitung 1 1. Teil: Der Privatdetektiv

Mehr

Herbst-Gemeindeversammlung 20. September 2007

Herbst-Gemeindeversammlung 20. September 2007 Herbst-Gemeindeversammlung 20. September 2007 Geschäft 3 Schulwesen, Blockzeiten an der Unterstufe Thalwil Verankerung der musikalischen Grundausbildung im Unterstufen- Stundenplan, Kredit 105'000 Franken

Mehr

E-Rechnung für die öffentliche Verwaltung in der Schweiz

E-Rechnung für die öffentliche Verwaltung in der Schweiz E-Rech nung E-Rechnung f ür die öffentliche Verw altung in der Schw eiz E-Rechnung für die öffentliche Verwaltung in der Schweiz Ein Vorhaben der E-Government-Strategie Schweiz, 4. Oktober 03 Die E-Rechnung

Mehr

Gewerblich-Industrielle Berufe Empfehlungen für Stufenwechsel EFZ EBA oder EBA EFZ ( Umwandlung )

Gewerblich-Industrielle Berufe Empfehlungen für Stufenwechsel EFZ EBA oder EBA EFZ ( Umwandlung ) Erziehungsdirektion Mittelschul- und Berufsbildungsamt Gewerblich-Industrielle Berufe Empfehlungen für Stufenwechsel EFZ EBA oder EBA EFZ ( Umwandlung ) Fortsetzung der beruflichen Grundbildung zum EFZ

Mehr

GEMEINSAM ZUM ZIEL. Die Zielvereinbarung. Der innovative Weg zu mehr Energieeffizienz. Für Energie-Grossverbraucher im Kanton Zürich.

GEMEINSAM ZUM ZIEL. Die Zielvereinbarung. Der innovative Weg zu mehr Energieeffizienz. Für Energie-Grossverbraucher im Kanton Zürich. GEMEINSAM ZUM ZIEL Die Zielvereinbarung. Der innovative Weg zu mehr Energieeffizienz. Für Energie-Grossverbraucher im Kanton Zürich. EINE BESTECHENDE IDEE Eine Zielvereinbarung mit der kantonalen Baudirektion

Mehr

Gründe für ein EVU auf den Bau eines FttH-Netzes zu verzichten

Gründe für ein EVU auf den Bau eines FttH-Netzes zu verzichten Gründe für ein EVU auf den Bau eines FttH-Netzes zu verzichten René Holzer Betriebsleiter energie und wasser Gemeindewerke Stäfa Seestrasse 87 8712 Stäfa- ZH 13. asut Kolloquium 21.9.2012 Bern Kennzahlen

Mehr

Abendangebot Buslinie 950 Kredit 125 000 Fr. für die Weiterführung

Abendangebot Buslinie 950 Kredit 125 000 Fr. für die Weiterführung Gemeindeversammlung vom 8. Dezember 2014 Antrag des Gemeinderates 2 Abendangebot Buslinie 950 Kredit 125 000 Fr. für die Weiterführung - 2-2 Abendangebot Buslinie 950 Kredit 125 000 Fr. für die Weiterführung

Mehr

Q1 2015: KONKURSE UND GRÜNDUNGEN

Q1 2015: KONKURSE UND GRÜNDUNGEN Bisnode D&B Q1 2015: KONKURSE UND GRÜNDUNGEN Firmenkonkurse und Gründungen in der Schweiz 21.4.2015 1 127 FIRMENPLEITEN IM ERSTEN QUARTAL 2015 Die Euro-Krise bedroht die Schweizer Wirtschaft, bei den Firmenpleiten

Mehr

VLP-ASPAN EINFÜHRUNGSKURS. Einführung in die Raumplanung. Basel 19., 26. März und 2. April 2014

VLP-ASPAN EINFÜHRUNGSKURS. Einführung in die Raumplanung. Basel 19., 26. März und 2. April 2014 EINFÜHRUNGSKURS Einführung in die Raumplanung Basel 19., 26. März und 2. April 2014 Kursziele Haben Sie beruflich mit Raumplanungsfragen zu tun, sind aber mit diesem Tätigkeitsgebiet noch wenig vertraut?

Mehr

Unser Leitbild unsere Richtlinien. Wir kommunizieren nach innen und aussen einheitlich und offen.

Unser Leitbild unsere Richtlinien. Wir kommunizieren nach innen und aussen einheitlich und offen. Unser Leitbild unsere Richtlinien Wir kommunizieren nach innen und aussen einheitlich und offen. Inhalt Bildungsauftrag 4 Kultur 6 Führung 8 Unterricht 10 Partner 12 Infrastruktur 14 Unser Leitbild unsere

Mehr

5.02 Stand am 1. Januar 2006. Ihr Recht auf Ergänzungsleistungen zur AHV und IV. 1 Die Ergänzungsleistungen zur AHV und IV helfen dort, wo

5.02 Stand am 1. Januar 2006. Ihr Recht auf Ergänzungsleistungen zur AHV und IV. 1 Die Ergänzungsleistungen zur AHV und IV helfen dort, wo 5.02 Stand am 1. Januar 2006 Ihr Recht auf Ergänzungsleistungen zur AHV und IV Berechnen Sie provisorisch Ihren Anspruch 1 Die Ergänzungsleistungen zur AHV und IV helfen dort, wo die Renten und das übrige

Mehr

5.02 Stand am 1. Januar 2009. Ihr Recht auf Ergänzungsleistungen zur AHV und IV. 1 Die Ergänzungsleistungen zur AHV und IV helfen dort, wo

5.02 Stand am 1. Januar 2009. Ihr Recht auf Ergänzungsleistungen zur AHV und IV. 1 Die Ergänzungsleistungen zur AHV und IV helfen dort, wo 5.02 Stand am 1. Januar 2009 Ihr Recht auf Ergänzungsleistungen zur AHV und IV Berechnen Sie provisorisch Ihren Anspruch 1 Die Ergänzungsleistungen zur AHV und IV helfen dort, wo die Renten und das übrige

Mehr

Einladung zur. Gemeindeversammlung. vom 15. Juni 2015, 20.00 Uhr, im Dorfsaal Chesselhuus, Pfäffikon ZH

Einladung zur. Gemeindeversammlung. vom 15. Juni 2015, 20.00 Uhr, im Dorfsaal Chesselhuus, Pfäffikon ZH Einladung zur Gemeindeversammlung vom 15. Juni 2015, 20.00 Uhr, im Dorfsaal Chesselhuus, Pfäffikon ZH Traktanden Seite Anträge des Gemeinderates: 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2014 (inkl. Globalbudgets)

Mehr

KANTON ZUG VORLAGE NR. 1507.1 (Laufnummer 12301) KANTONSRATSBESCHLUSS

KANTON ZUG VORLAGE NR. 1507.1 (Laufnummer 12301) KANTONSRATSBESCHLUSS KANTON ZUG VORLAGE NR. 1507.1 (Laufnummer 12301) KANTONSRATSBESCHLUSS BETREFFEND VERLÄNGERUNG DER LAUFZEIT DES RAHMENKREDITS ZUR ABGELTUNG DINGLICHER RECHTE BEI MASSNAHMEN FÜR DEN NATUR- UND LANDSCHAFTSSCHUTZ

Mehr

13.058 n Stipendieninitiative und Totalrevision des Ausbildungsbeitragsgesetzes

13.058 n Stipendieninitiative und Totalrevision des Ausbildungsbeitragsgesetzes Frühjahrssession 04 e-parl 0.03.04 - - 5: 3.058 n Stipendieninitiative und Totalrevision des Ausbildungsbeitragsgesetzes Entwurf des es vom 6. Juni 03 Beschluss des es vom 9. März 04 Zustimmung zum Entwurf

Mehr

Haushalt auf LED-Beleuchtung umrüsten

Haushalt auf LED-Beleuchtung umrüsten Haushalt auf LED-Beleuchtung umrüsten Projekt-Team: Dominik Meister / Silas Sommer Beruf: Informatiker Lehrjahr: 3. Lehrjahr Name der Schule oder des Betriebs: GIBS Solothurn Name der Lehrperson oder der

Mehr

ZLI BASISLEHRJAHRE. Informatik + Mediamatik. Informationen für Schüler/innen

ZLI BASISLEHRJAHRE. Informatik + Mediamatik. Informationen für Schüler/innen ZLI BASISLEHRJAHRE Informatik + Mediamatik Informationen für Schüler/innen Was ist das Basislehrjahr Erstes Jahr der Berufslehre Das Basislehrjahr ist sowohl für Firmen als auch für Lernende eine attraktive

Mehr

INTERPELLATION Roland Lötscher zu den Kosten der Spitalschliessung

INTERPELLATION Roland Lötscher zu den Kosten der Spitalschliessung 06-10.673 INTERPELLATION Roland Lötscher zu den Kosten der Spitalschliessung Wortlaut: Die Abstimmung über das Riehener Spital ist vorbei, die Wogen haben sich seitdem geglättet und die Zukunft der Riehener

Mehr

Besonders begrüsste der Präsident die beiden Ehrenpräsidenten mit Gattin. Im weiteren gab er die Appelliste bekannt:

Besonders begrüsste der Präsident die beiden Ehrenpräsidenten mit Gattin. Im weiteren gab er die Appelliste bekannt: Präsident: Aktuar: Roger Brossard Albert Weiss 1. Begrüssung Der Präsident Roger Brossard begrüsste um 10.00 Uhr die anwesenden Mitglieder zur 100. Generalversammlung. Der Männerchor Wangen a./aare eröffnete

Mehr

1. Lernende mit Lehrverträgen für eine dreijährige Grundbildung EFZ (FaGe 5 /FaBe 6 ) wechseln in zweijährige Verträge EBA AGS 7

1. Lernende mit Lehrverträgen für eine dreijährige Grundbildung EFZ (FaGe 5 /FaBe 6 ) wechseln in zweijährige Verträge EBA AGS 7 Eidgenössisches Berufsattest Assistent Assistentin Gesundheit und Soziales EBA Ein Projekt des Mittelschul- und Berufsbildungsamtes in Zusammenarbeit mit den Organisationen der Arbeitswelt und der Dieses

Mehr

Papiermacherschule Gernsbach -Schulzentrum Papiertechnik - Eine Schule im Wandel der Zeit

Papiermacherschule Gernsbach -Schulzentrum Papiertechnik - Eine Schule im Wandel der Zeit Papiermacherschule Gernsbach -Schulzentrum Papiertechnik - Eine Schule im Wandel der Zeit Im Jahr 2006 feierte die Papiermacherschule Gernsbach ihr 50-jähriges Jubiläum. Im Vergleich zu anderen Berufsschulen

Mehr

Ihr Recht auf Ergänzungsleistungen zur AHV und IV

Ihr Recht auf Ergänzungsleistungen zur AHV und IV 5.02 Stand am 1. Januar 2013 Ihr Recht auf Ergänzungsleistungen zur AHV und IV Berechnen Sie provisorisch Ihren Anspruch 1 Die Ergänzungsleistungen zur AHV und IV helfen dort, wo die Renten und das übrige

Mehr

5.02 Stand am 1. Januar 2010. Ihr Recht auf Ergänzungsleistungen zur AHV und IV. 1 Die Ergänzungsleistungen zur AHV und IV helfen dort, wo

5.02 Stand am 1. Januar 2010. Ihr Recht auf Ergänzungsleistungen zur AHV und IV. 1 Die Ergänzungsleistungen zur AHV und IV helfen dort, wo 5.02 Stand am 1. Januar 2010 Ihr Recht auf Ergänzungsleistungen zur AHV und IV Berechnen Sie provisorisch Ihren Anspruch 1 Die Ergänzungsleistungen zur AHV und IV helfen dort, wo die Renten und das übrige

Mehr

Unternehmer wehren sich gegen die Erbschaftsteuerinitiative:

Unternehmer wehren sich gegen die Erbschaftsteuerinitiative: Unternehmer wehren sich gegen die Erbschaftsteuerinitiative: Veröffentlichung der Studie der Universität St. Gallen: «Implikationen der Bundeserbschaftssteuerinitiative auf die Familienunternehmen und

Mehr

CUMEGN POLITIC SAVOGNIN POLITISCHE GEMEINDE SAVOGNIN

CUMEGN POLITIC SAVOGNIN POLITISCHE GEMEINDE SAVOGNIN CUMEGN POLITIC SAVOGNIN POLITISCHE GEMEINDE SAVOGNIN fon +41 (0)81 684 11 17 fax +41 (0)81 637 11 91 7460 Savognin www.savognin-gr.ch info@savognin-gr.ch Botschaft zur Gemeindeversammlung vom 28. August

Mehr

Rede zum Haushalt 2014 Soziale Fraktion im Rat der Stadt Dorsten

Rede zum Haushalt 2014 Soziale Fraktion im Rat der Stadt Dorsten Rede zum Haushalt 2014 Soziale Fraktion im Rat der Stadt Dorsten Reinhild Reska Sehr geehrter Herr Bürgermeister, meine Damen und Herren, die Soziale Fraktion wird der Fortschreibung des Haushaltssanierungsplanes

Mehr

Basis Semester BFS für Elektro-Berufe

Basis Semester BFS für Elektro-Berufe Basis Semester BFS für Elektro-Berufe Stefan Hänni Elektroinstallateur / Montage Elektriker Einführung Ausgangslage Zahlen im Kanton Bern 2009 und 2010 (MBA) Konkreter Fall am BZI Interlaken Unbefriedigender

Mehr

Wirtschaftliche Entwicklung und Bevölkerungswachstum am Beispiel von China, Indien und Pakistan

Wirtschaftliche Entwicklung und Bevölkerungswachstum am Beispiel von China, Indien und Pakistan Schillerstr. 59 10 627 Berlin E-Mail: info@berlin-institut.org Tel.: 030-22 32 48 45 Fax: 030-22 32 48 46 www.berlin-institut.org Wirtschaftliche Entwicklung und Bevölkerungswachstum am Beispiel von China,

Mehr

5.02 Stand am 1. Januar 2011

5.02 Stand am 1. Januar 2011 5.02 Stand am 1. Januar 2011 Ihr Recht auf Ergänzungsleistungen zur AHV und IV Berechnen Sie provisorisch Ihren Anspruch 1 Die Ergänzungsleistungen zur AHV und IV helfen dort, wo die Renten und das übrige

Mehr

Präsentation von Bundeskanzlerin Corina Casanova anlässlich der Jahresversammlung der CVP Frauen Schweiz

Präsentation von Bundeskanzlerin Corina Casanova anlässlich der Jahresversammlung der CVP Frauen Schweiz Präsentation von Bundeskanzlerin Corina Casanova anlässlich der Jahresversammlung der CVP Frauen Schweiz Samstag, 24. März 2012, Lugano Es gilt das gesprochene Wort! Im Rahmen der heutigen Ausführungen

Mehr

Protokoll Gemeinderat vom 31. März 2015

Protokoll Gemeinderat vom 31. März 2015 Protokoll Gemeinderat vom 31. März 2015 L2.01.2 Liegenschaften, Gebäude, Grundstücke / Einzelne Objekte Temporärer Schulraum Obermatt Bewilligung eines Projektierungskredites von Fr. 70 000.-- Antrag und

Mehr

Neuausrichtung der Stiftung Greater Zurich Area Standortmarketing (GZA)

Neuausrichtung der Stiftung Greater Zurich Area Standortmarketing (GZA) Kanton Zürich Volkswirtschaftsdirektion Neuausrichtung der Stiftung Greater Zurich Area Standortmarketing (GZA) Zustimmung und Kredit Medienkonferenz vom 6. Dezember 2010 Regierungsrat Ernst Stocker Worum

Mehr

Regelungen der kantonalen Gebäudeversicherungen - Abgrenzung zwischen Gebäudebestandteilen und Fahrhabe, hinsichtlich Solar- und Photovoltaikanlagen

Regelungen der kantonalen Gebäudeversicherungen - Abgrenzung zwischen Gebäudebestandteilen und Fahrhabe, hinsichtlich Solar- und Photovoltaikanlagen Regelungen der kantonalen versicherungen - Abgrenzung zwischen bestandteilen und, hinsichtlich Solar- und anlagen Stand Januar 2013 Erklärung Ihre - oder Solaranlage ist in diesem Fall über die kantonale

Mehr

Sektion Bern. Gegründet am 20. November 1860 STATUTEN

Sektion Bern. Gegründet am 20. November 1860 STATUTEN Sektion Bern Gegründet am 20. November 1860 STATUTEN I. Name, Sitz und Zweck Name Zweck Art. 1 Der Handels- und Industrieverein des Kantons Bern, Sektion Bern, ist ein Verein im Sinne der Art. 60 ff. ZGB

Mehr

5109 Gesetz über Controlling und Rechnungslegung (CRG)

5109 Gesetz über Controlling und Rechnungslegung (CRG) 1 Antrag des Regierungsrates vom 9. Juli 2014 5109 Gesetz über Controlling und Rechnungslegung (CRG) (Änderung vom............; Beitragsschlüssel Sportfonds und Lotteriefonds) Der Kantonsrat, nach Einsichtnahme

Mehr

1. Das Produkt "04.05.02 Treffpunkte/Animationsprojekte" sei mit dem Betrieb eines zweiten Mittagstreffs für Oberstufenschüler/-innen zu erweitern.

1. Das Produkt 04.05.02 Treffpunkte/Animationsprojekte sei mit dem Betrieb eines zweiten Mittagstreffs für Oberstufenschüler/-innen zu erweitern. Baden, 27. Februar 2012 Der Stadtrat an den Einwohnerrat 29/12 Mittagstreff Innenstadt mit Verpflegungsangebot für Oberstufenschüler/-innen; - Ausweitung Produktebudget "04.05.02 Treffpunkte/Animationsprojekte"

Mehr

Oetwil am See. Einladung. zur Gemeindeversammlung. von Montag, 28. September 2015, 20.00 Uhr, im Mehrzweckgebäude Breiti, Oetwil am See

Oetwil am See. Einladung. zur Gemeindeversammlung. von Montag, 28. September 2015, 20.00 Uhr, im Mehrzweckgebäude Breiti, Oetwil am See Oetwil am See Einladung zur Gemeindeversammlung von Montag, 28. September 2015, 20.00 Uhr, im Mehrzweckgebäude Breiti, Oetwil am See 1 Gemeindeversammlung vom 28. September 2015 Die Stimmberechtigten

Mehr

Lehrbetriebsverbünde in der Schweiz

Lehrbetriebsverbünde in der Schweiz Lehrbetriebsverbünde in der Schweiz IBB2010 Berufsbildungskonferenz Bremen, 30. Mai 2008 Ursula Scharnhorst Eidgenössisches Hochschulinstitut für Berufsbildung Inhaltsübersicht Problemstellung Chancen

Mehr

Referat Politik in der Schweiz Lehrerinformation

Referat Politik in der Schweiz Lehrerinformation Referat Politik in der Schweiz Lehrerinformation 1/9 Arbeitsauftrag Ziel Das politische System der Schweiz wird in einem Vortrag den Sch vorgestellt. Der Vortrag ist mit verschiedensten Fragestellungen

Mehr

Für fairen Wohnraum. Engagement für fairen Wohnraum Logis Suisse stellt sich vor

Für fairen Wohnraum. Engagement für fairen Wohnraum Logis Suisse stellt sich vor Für fairen Wohnraum. Engagement für fairen Wohnraum Logis Suisse stellt sich vor Bezahlbarer Wohnraum für alle. Unsere Vision Logis Suisse setzt sich seit über 40 Jahren für fairen Wohnraum ein. Das heisst,

Mehr

Auszug aus dem substanziellen Protokoll 195. Ratssitzung vom 20. November 2013

Auszug aus dem substanziellen Protokoll 195. Ratssitzung vom 20. November 2013 Stadt Zürich Gemeinderat Parlamentsdienste Stadthausquai 17 Postfach, 8022 Zürich Tel 044 412 31 10 Fax 044 412 31 12 gemeinderat@zuerich.ch www.gemeinderat-zuerich.ch Auszug aus dem substanziellen Protokoll

Mehr

Zentrale Mittelstufenprüfung

Zentrale Mittelstufenprüfung SCHRIFTLICHER AUSDRUCK Zentrale Mittelstufenprüfung Schriftlicher Ausdruck 90 Minuten Dieser Prüfungsteil besteht aus zwei Aufgaben: Aufgabe 1: Freier schriftlicher Ausdruck. Sie können aus 3 Themen auswählen

Mehr

Ihr Recht auf Ergänzungsleistungen zur AHV und IV

Ihr Recht auf Ergänzungsleistungen zur AHV und IV 5.02 Ergänzungsleistungen Ihr Recht auf Ergänzungsleistungen zur AHV und IV Stand am 1. Januar 2015 1 Auf einen Blick Die Ergänzungsleistungen zur AHV und IV helfen dort, wo die Renten und das Einkommen

Mehr

Neuordnung der Pflegefinanzierung im Kanton Thurgau

Neuordnung der Pflegefinanzierung im Kanton Thurgau AUSGLEICHSKASSE DES KANTONS THURGAU Neuordnung der Pflegefinanzierung im Kanton Thurgau Ausgleichskasse des Kantons Thurgau St. Gallerstrasse 13, Postfach, 8501 Frauenfeld T 052 724 71 71, F 052 724 72

Mehr

Computerfertigkeiten die Zukunftschance für Ihre Schülerinnen und Schüler. ECDL international anerkannte Zertifikate für Computeranwender. www.ecdl.

Computerfertigkeiten die Zukunftschance für Ihre Schülerinnen und Schüler. ECDL international anerkannte Zertifikate für Computeranwender. www.ecdl. Computerfertigkeiten die Zukunftschance für Ihre Schülerinnen und Schüler ECDL international anerkannte Zertifikate für Computeranwender www.ecdl.ch Bis 2014 werden für rund 90 % aller Arbeitsplätze ICT-Kenntnisse

Mehr

Verdichtung der städtischen Wohnbevölkerung. Swiss Real Estate Institute 64. Gewerbliche Winterkonferenz Klosters 18.01.2013

Verdichtung der städtischen Wohnbevölkerung. Swiss Real Estate Institute 64. Gewerbliche Winterkonferenz Klosters 18.01.2013 Verdichtung der städtischen Wohnbevölkerung Swiss Real Estate Institute 64. Gewerbliche Winterkonferenz Klosters 18.01.2013 Seit 1981 wächst die Schweizer Wohnbevölkerung nur ausserhalb der grossen Städte

Mehr

Gesetz über die Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung im Kanton Graubünden (GWE, Wirtschaftsentwicklungsgesetz)

Gesetz über die Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung im Kanton Graubünden (GWE, Wirtschaftsentwicklungsgesetz) 9.00 Gesetz über die Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung im Kanton Graubünden (GWE, Wirtschaftsentwicklungsgesetz) Vom. Februar 004 (Stand. September 007) Der Grosse Rat des Kantons Graubünden,

Mehr

Rückenwind für Patenschaften

Rückenwind für Patenschaften BBE-Newsletter 25/2008 Rückenwind für Patenschaften Bildungspatenschaften leisten einen immens wichtigen Beitrag für mehr Integration. Das ehrenamtliche Engagement unzähliger Bildungspatinnen und Bildungspaten

Mehr

Medienart: Print Medientyp: Publikumszeitschriften Auflage: 194'427 Erscheinungsweise: wöchentlich «EINE FREMDE SPRACHE.

Medienart: Print Medientyp: Publikumszeitschriften Auflage: 194'427 Erscheinungsweise: wöchentlich «EINE FREMDE SPRACHE. «EINE FREMDE SPRACHE öffnet Türen» Gehen Jugendliche für einen SPRACHAUFENTHALT ins Ausland, lernen sie mehr als nur eine neue Sprache. Guido Frey von der Organisation Intermundo erklärt, wie junge Menschen

Mehr

Checkliste - Vor- und Nachteile der einzelnen Rechtsformen

Checkliste - Vor- und Nachteile der einzelnen Rechtsformen Checkliste - Vor- und Nachteile der einzelnen Rechtsformen Zweck Gründer 1 Person Mindestens 2 Personen Mindestens 2 Personen 1 Person 1 Person Gründungskosten Gering Gering Gering Mittel Mittel Verwaltungskosten

Mehr

INFORMATIONSVERANSTALTUNG FRAGEN AN EXPERTEN

INFORMATIONSVERANSTALTUNG FRAGEN AN EXPERTEN Departement Volksund Landwirtschaft Obstmarkt 1 www.ar.ch/wirtschaft, An die Mitglieder des Industrievereins sowie weitere interessierte Unternehmer und Unternehmerinnen Tel. 071 353 64 38 Fax 071 353

Mehr

Die Finanzkrise wirft viele Fragen auf wir geben Ihnen Antworten

Die Finanzkrise wirft viele Fragen auf wir geben Ihnen Antworten S Finanzgruppe Die Finanzkrise wirft viele Fragen auf wir geben Ihnen Antworten Informationen für die Kunden der Sparkassen-Finanzgruppe Die Finanzkrise bewegt die Menschen in Deutschland. Deswegen beantworten

Mehr