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1 Forschung Luft- und Raumfahrttechnik Die neue TU Fakultäten intern Alumni heute Ausland Informatik Entrepreneur Netzwerk Mathematik Meldungen Profil part Alumni-Magazin der Technischen Universität Berlin 3. Jahrgang Nr. 4 Juli 2001

2 Editorial Liebe Alumni, die TU Berlin ist eine Ideenschmiede. Nein, nicht nur wir behaupten das von uns. Die Investitionsbank Berlin (IBB) und die Vereinigung der Unternehmensverbände in Berlin und Brandenburg haben die TU Berlin als»ideenschmiede Berlin«innerhalb des diesjährigen Businessplan-Wettbewerbs, dem größten regionalen Gründerwettbewerb Deutschlands, ausgezeichnet. Damit sind wir die aktivste Berliner Hochschule im Bereich Existenzgründungen. Diese Auszeichnung zeigt, dass unseren Worten Taten folgen und in den Fachgebieten innovative Ideen in tragfähige Wirtschaftskonzepte umgesetzt werden. Immer mehr Ausgründungen haben wir zu verzeichnen, immer mehr TU-Alumni bewerben sich auch bei Gründerpreisen und stehen dabei in der ersten Reihe. Das zeigte der diesjährige Businessplan-Wettbewerb deutlich. Die drei Gewinner kommen aus unserer Universität. Den ersten Preis ( Mark) errang mit der Proteome Factory AG ein Biotechnologieunternehmen. Die sieben Gründer um Dr. Christian Scheler und Prof. Dr. Johann Salnikow vom Max-Volmer-Institut für Biophysikalische Chemie und Biochemie sowie Mediziner der Charité arbeiten an einem Konzept, das in lebenden Zellen vorkommende Proteine nach Krankheiten untersucht. Mit einer neuen Technologie soll krankes und gesundes Gewebe voneinander unterschieden werden. Den zweiten Preis ( Mark) erhielten die TU-Wissenschaftler Claus Abt, Dr. Stefan Harries und Dr. Karsten Hochkirch von»friendship-systems«. Das Erfolgsrezept der Schiffs- und Meerestechniker ist eine von ihnen entwickelte mathematische Formel mit der sie die Eigenschaften mehrfach gekrümmter Flächen optimieren können. Die»Friendship-Systems«will weltweit Yachtbauer, Ingenieurbüros und Werften mit ihrer Software beliefern. An die Erfinder einer neuen Lasertechnologie von der Firma ACTryon Technologies wurde der dritte Preis ( Mark) verliehen. Prof. Dr. Dieter Bimberg, Dr. Dieter Huhse und Dr. Olaf Reiman haben einen Ultrakurzzeitlaser mit einer Frequenz von 50 Gigahertz entwickelt. Die auf zwei Promotionsarbeiten am TU-Institut für Festkörperphysik beruhende Erfindung kann in der Elektroindustrie, bei der Datenübertragung und im Radarbereich eingesetzt werden. Das sind nur wenige Beispiele für das Know-how, das aus dem Wissenschafts- in den Wirtschaftsbereich transferiert wird. Dabei belassen wir es aber nicht. Auch das Technologie Coaching Center (TCC) hat in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft von Freunden der TU Berlin e.v. und der Stabsstelle Wissenstransfer in diesem Jahr erstmals den TU-Unternehmensgründerpreis ausgelobt. Mit dieser Initiative, die mit DM Preisgeld verbunden ist, sollen künftig noch mehr Ausgründungen aus den TU-Fachgebieten ermutigt werden, ihr Wissen professionell für die Region umzusetzen. An dieser Stelle möchte ich den beiden diesjährigen Preisträgern die ActinoDrug GmbH und die Proteome Factory AG aus dem Max-Volmer-Institut für Biophysikalische Chemie und Biochemie gratulieren. Diese Beispiele zeigen, dass die TU Berlin ein wachsender Wirtschaftsfaktor für diese Region ist. Sie gibt damit nicht nur innovative Impulse, sondern setzt auch Signale mit der Schaffung von Arbeitsplätzen. Wir sind auf gutem Wege. Dieser Weg beginnt in der Universität, in Seminaren und Laboren oder während der Promotionszeit, er wird von den zahlreichen Absolventinnen und Absolventen fortgesetzt. Dafür danken wir Ihnen und hoffen auf weitere spannende Start-up-Ideen. Präsident der TU Berlin Editorial Inhalt Forschung Nach dem letzten Schleudergang 2 Den Pinguinen abgeschaut 2 Gefährliche»Wasserblüten«3 Sylt Wie viel würden sie zahlen? 3 Die ersten Unternehmerinnen 4»Charakter ist alles«drill statt Bildung für junge Adlige 4 Schau mir auf den Mund 5 Drei Millionen Mark für Nano 5 Wie man wilde Blitze zähmt 5 Luft- und Raumfahrttechnik Von der Universität ins Universum 6 Die Alternative zur»ein-weg-rakete«6 Der Trainer 8 Überflieger mit Bodenhaftung 9 Brandenburger Adler als Light-Version 10 Einer der Jüngsten in seiner Branche 12 Als Charlotte im Lichthof kreiste 12 Kreuzfahrtluftschiff: Nur fliegen ist schöner 13 Gegen luftige Warteschleifen 13 Damit das Gepäck ankommt 13 Die Kraft des heißen Wassers 13 Die neue TU Wohin steuert die TU? 14 Gesucht: Kreative Köpfe mit neuen Ideen 14 Alle an Bord 15 Die Reform in die eigenen Hände nehmen 15 Keine Angst vor Mathe 16 Millionen für Multimedia 16 Unheimlich belebend Fakultäten intern Feiern, Preise und ab in den Beruf Alumni heute Es wächst und wächst Neue Angebote für TU-Alumni 20 Femtec: Sprungbrett für Frauen 20 Schüler, ab in die Uni! 20 Vom Umgang mit den Zahlen 21 Ein Astronaut, der nun Filmmanager ist 22 Schmiede für Bühnenbildner an der TU Berlin 22 Ein republikeigener Enthusiasmus 23 Ausland Ein Deutscher unter Japanern 24 Bye-bye, Germany 20 Informatik Nie wieder Ärger mit Bewerbungsmappen 25 Schneller zu Wissen kommen: 25 Entrepreneur Neuer Gründerpreis für TU-Ideen 26 Kreativität zahlt sich aus 26 Zielmoleküle gegen Alzheimer 27 Wettbewerbe: Startrampe für Newcomer 27 Netzwerk Mathematik Universitäre Zahlenkenner 28 Mit methodischem Wissen gerüstet 29 Physik, Mathematik, Philosophie Algorithmen für den Mobilfunk 29 Meldungen Alumni heute, TU intern, Impressum Profil Ungebremste Kreativität 32 FOTO: Weiß partu Alumni-Magazin der TU Berlin 4/2001 1

3 2 Forschung Nach dem letzten Schleudergang Eine Demontagefabrik mitten in der TU Berlin Wissenschaftler der TU Berlin und der Hochschule der Künste (HdK) tüfteln an einer»demontagefabrik«. Roboter sollen mit Spezialwerkzeugen alte Haushaltsgeräte und Motoren zerlegen, um deren wertvolle Komponenten umweltschonend weiter zu verwenden. In einer Pilotanlage nehmen sie mit anpassungsfähigen Werkzeugen Waschmaschinen auseinander. Fahrzeugmotoren und andere Konsumgüter sollen bald folgen. überwiegend manuell gemacht. Das ist schmutzige, gefährliche und teilweise körperlich sehr schwere Arbeit«, erklärt Dipl.-Ing. Bahadir Basdere, kommissarischer Geschäftsführer des Sonderforschungsbereiches 281»Demontagefabriken zur Rückgewinnung von Ressourcen in Produkt- und Materialkreisläufen«, der jährlich mit drei Millionen Mark von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanziert wird. Er beschäftigt sich u. a. mit der Realisierung eines Pilot-Demontagesystems.»Die Waschmaschine zum Beispiel enthält ein Schwingsystem von 40 bis 60 Kilogramm Gewicht. Gerade die Anpassungsfähigkeit der Werkzeuge und die notwendige Flexibilität bereitete der Demontage bislang Schwierigkeiten. Immerhin sieht eine Waschmaschine nach 15-jährigem Gebrauch meist nicht mehr so aus, wie nach dem Kauf. Rost verhindert das einfache Entschrauben, Originalteile sind von Fachleuten und Hobbybastlern mehr schlecht als recht ersetzt worden, Beulen zieren das ehemals gute Stück. Genau hier haben die TU-Wissenschaftler ihren Ansatz gesehen und bereits einiges geleistet. Besonders stolz sind sie auf ein Entschraub-Werkzeug, das in Roboter sollen in Zukunft mit Spezialwerkzeugen alte Haushaltsgeräte und Motoren zerlegen, damit deren wertvolle Komponenten umweltschonend weiter verwendet werden können. In einer Pilotanlage der TU Berlin nehmen Roboter mit Hilfe speziell entwickelter, anpassungsfähiger Werkzeuge Waschmaschinen auseinander. Fahrzeugmotoren und andere Konsumgüter sollen bald folgen. >Ansprechpartner Prof. Dr.-Ing. Günther Seliger, Sprecher des Sonderforschungsbereiches, kommissarischer Geschäftsführer, Dipl.-Ing. Bahadir Basdere, Institut für Werkzeugmaschinen und Fabrikbetrieb der TU Berlin >Kontakt PTZ II, Pascalstr. 8 9, Berlin, Tel.: 030/ , Fax: 030/ > Bahadir. > Internet >Projekt Realisierung eines Pilot-Demontagesystems innerhalb des Sfb 281 >Förderung Deutsche Forschungsgemeinschaft Was da als buntes Granulat aus dem Schredder rieselt, war einstmals eine Waschmaschine. Glas, verschiedene Metalle, Beton, Kunststoffe alles wird vermischt, zerkleinert oder verbrannt, wenn s die alte Maschine nicht mehr tut. Auch die eigentlich noch brauchbaren Teile wie Motor, Pumpe oder Magnetventile. Eine enorme Verschwendung von natürlichen Ressourcen, weil die geeigneten Werkzeuge und Anlagen zur Demontage fehlen. Wissenschaftler der TU Berlin und der HdK widmen sich daher der Aufgabe, gemeinsam eine»demontagefabrik«zu entwickeln.»was man heute im Konsumgüterbereich demontieren kann, wird Den Pinguinen abgeschaut Mit insgesamt 4,7 Millionen Mark stattet das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das neue Kompetenznetz Bionik aus, dessen Leitung der TU Berlin übergeben wurde. Ziel des neuen Netzwerkes ist es, die Aktivitäten, die in Deutschland verstreut sind, zu bündeln und Synergien für die Industrie und den Bildungsbereich zur Verfügung zu stellen. Das vielfältige Wissen und die zahlreichen Bionik- Projekte sollen zusammengeführt und die Ausstrahlung des Faches mit seinen Potenzialen in die Gesellschaft hinein gefördert werden. Wichtige Bereiche sind hier Industrie, Politik und Schulen. Projektleiter der TU Berlin ist Prof. Dr.-Ing. Ingo Rechenberg vom Fachgebiet Bionik und Evolutionstechnik, die Gesamtkoordination übernimmt sein Kollege Dr. Rudolf Bannasch, der sich international u. a. im Bereich partu Das Alumni-Magazin 4/2001 der Lage ist, sich an Schraubverbindungen aller Art anzupassen und diese zu lösen. Patricia Pätzold-Algner der Pinguinforschung einen Namen gemacht hat. Von den Erfahrungen der TU Berlin, wo eine enge Verzahnung von Lehre, Forschung und Entwicklung stattfindet, können nun auch andere Hochschulen profitieren.»wir verstehen das Netzwerk als Quelle des Wissens und wollen Archivmaterial zur Verfügung stellen«, so Dr. Rudolf Bannasch. Vor allem möchten die Bioniker des Kompetenznetzes, zu denen auch Wissenschaftler aus Saarbrücken, Ilmenau, Bonn, Münster und Karlsruhe gehören, junge Ingenieure und Studierende für die Biologie und deren Techniken sensibilisieren.»die Bionik könnte sich so gesehen zu dem Kernfach der Umwelttechnik entwickeln«, sagt Prof. Dr.-Ing. Rechenberg. FOTOS: Sfb 281, Bernd Bresien; TU Berlin

4 Gefährliche»Wasserblüten«Forscher und Absolventen der TU Berlin entwickeln Frühwarnsystem Cyanobakterien sind mikroskopisch kleine einzellige Lebewesen. Im Sommer kommt es in freien Gewässern oft zu einer massenhaften Vermehrung dieser Blaugrünalgen. Für Badende stellen sie ein ernstzunehmendes Gesundheitsrisiko dar, da sie gefährliche Giftstoffe enthalten. An der TU Berlin wurde jetzt ein System entwickelt, mit dem bereits im Frühjahr Gewässer auf eine potenzielle Gefährdung untersucht werden können. Wem Freibäder zu überfüllt und verchlort sind, der sucht sein Badevergnügen in der Natur. Doch ein Bad in freien Gewässern kann unerwünschte Folgen haben: Übelkeit, Erbrechen, gerötete Augen, Kopfschmerzen und manchmal auch Fieber. Der Grund sind Giftstoffe (Cyanotoxine) in Cyanobakterien. Sie sind in jedem natürlichen Gewässer vorhanden, doch durch die Überdüngung vieler Seen und Teiche kommt es gerade im Hoch- und Spätsommer zu einer massenhaften Vermehrung. Als geschlossene grüne Teppiche bedecken sie die Wasseroberfläche. Wissenschaftler vom Max-Volmer-Institut für Biophysikalische Chemie und Biochemie der TU Berlin können nun mit einem Frühwarnsystem Cyanotoxine feststellen. Bereits eine geringe Anzahl von Bakterien reicht aus, um die spezifische Zusammensetzung der Toxingemische bestimmen zu können.»mit zusätzlichen Daten wie dem Phosphorgehalt des Gewässers können wir bereits im Frühjahr abschätzen, Cyanobakterien sind in jedem natürlichen Gewässer vorhanden, doch durch Überdüngung kommt es gerade im Hoch- und Spätsommer zu einer massenhaften Vermehrung. Als geschlossene grüne Teppiche bedecken sie dann die Wasseroberfläche. ob die Gefahr einer für den Menschen gefährlichen Wasserblüte der Cyanobakterien besteht«, so Projektleiter Dr. Hans von Döhren. Um die Cyanotoxine in einer Wasserprobe zu bestimmen, setzen die Wissenschaftler eine spezielle Analysemethode ein, die»maldi-tof Massenspektrometrie«. Die in der Probe enthaltenen Moleküle werden mit einem Laser ionisiert. Die Ionen werden dann in einem starken elekt-romagnetischen Feld beschleunigt und treffen nach einer bestimmten Flugstrecke auf einen Detektor. Dieser misst den Aufprall. Aus der Zeit, die das Ion für die Flugstrecke benötigt, lässt sich die Masse des Teilchens und seine chemische Struktur bestimmen. Die Analysen werden von der Firma AnagnosTec in Luckenwalde durchgeführt. Die ehemaligen Mitarbeiter des TU-Instituts, Dr. Wibke Kallow, Dr. Marcel Erhard, Dr. Ralf Dieckmann und Dipl.-Chem. Torsten Neuhof, haben sich 1998 selbstständig gemacht, und Fördergelder ermöglichten die Anschaffung der aufwändigen und teuren Technik eines»maldi-tof Massenspektrometers«. AnagnosTec ist heute Partner oder Unterauftragnehmer diverser Bundes- oder EU-Projekte bei der Suche nach neuen Naturstoffen. Zusätzlich konnte das Verfahren zur taxonomischen Einteilung und Identifizierung der Organismen weiterentwickelt werden. Mit diesem neuen Verfahren kann in naher Zukunft auch die klinische Diagnostik von Infektionskrankheiten deutlich verbessert und die Analysezeit entscheidend verkürzt werden. Im Frühjahr 2002 ist das TU-Projekt»Wasserblüten«abgeschlossen, dann könnte das Frühwarnsystem zur großflächigen Überwachung von Gewässern eingesetzt werden. A. Schlichter Forschung Für Badende stellen sie ein ernstzunehmendes Gesundheitsrisiko dar, da sie gefährliche Giftstoffe enthalten. An der TU Berlin wurde ein System entwickelt, mit dem bereits im Frühjahr Gewässer auf eine potenzielle Gefährdung untersucht werden können. >Ansprechpartner Dr. Hans von Döhren, Max-Volmer-Institut für Biophysikalische Chemie und Biochemie, TU Berlin >Kontakt Franklinstr. 29, Berlin, Tel.: 030/ > >Fachgebiet Biochemie >Projekt CYANOTOX Entwicklung von Frühwarnsystemen für Toxine aus Cyanobakterien >Spin off AnagnosTec GmbH, Im Biotechnologiepark TGZ II, Luckenwalde, Tel.: 03371/ , Fax: 03371/ > Marcel = >Internet Sylt Wie viel würden Sie zahlen? Die Kosten für zusätzliche Schutzmaßnahmen an der Westseite Sylts beziffert die Studie auf 91 Millionen DM in 50 Jahren. Sandvorspülungen und andere Maßnahmen sollen die Insel vor negativen Klimaeinflüssen bewahren. Das Klima auf unserer Erde ändert sich. Doch was kostet der Klimawandel konkret jeden einzelnen Bürger? Wissenschaftler vom Institut für Management in der Umweltplanung der TU Berlin haben mit anderen Forschern die Kosten am Beispiel der Insel Sylt ermittelt und befragten mehr als 1400 Haushalte zu ihrer Zahlungsbereitschaft. Ergebnis der Untersuchung: Im Durchschnitt sind die Menschen bereit, DM 3,50 pro Monat für den Schutz des Wattenmeeres auszugeben. Bei 37 Millionen Haushalten würde laut Studie eine Summe von jährlich mindestens 1,55 Milliarden Mark für den Erhalt des Wattenmeeres zusammenkommen. FOTOS: M. Welker, J. Fastner, TU-Pressestelle partu Das Alumni-Magazin 4/2001 3

5 Die ersten Unternehmerinnen TU-Absolventin erforschte Berliner Etagen-Pensionen im Kaiserreich Forschung Vor hundert Jahren war Berlin eine aufstrebende Metropole, und mit ihr wuchs die Zahl der Pensionen wurden in den Branchenbüchern 468 von ihnen aufgeführt. Zehn Jahre später hatten sich die Etagen-Pensionen bereits verdoppelt. 1913, als Wilhelm II. sein 25. Thronjubiläum feiern ließ, gab es sogar Die gutbürgerlichen Pensionswirtinnen schlossen sich zu einem der ersten Unternehmerinnen-Verbände zusammen. Heute sind Pensionen in Berlin fast aus der Mode gekommen. Früher standen Männer den Fremdenheimen in Urlaubsgebieten und Kurorten vor. Die Frauen mittel- oder großbürgerlicher, selbst adeliger Herkunft beherrschten aber mit ihren Pensionen den Mietwohnungsmarkt in Berlin. Das ist kaum verwunderlich. Ein Grund liegt in ihrer sozialen Situation, denn die meisten von ihnen hatten zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts keinen Beruf und selten ein regelmäßiges Einkommen. Alleinstehende, ob geschieden, verwitwet, ledig, jedenfalls ohne Vermögen, mussten sich über Wasser halten. Die staatlichen Unterstützungen für die große Zahl der Witwen aller Altersklassen waren mit den heutigen Renten- und Dr. Luise Gunga Pensionszahlungen nicht zu vergleichen. Das Betreiben einer Fremden-Pension schien vielen Berlinerinnen die Lösung ihres Problems zu sein. Ob acht, sechzehn oder zwanzig Zimmer das Angebot an großen Wohnungen im Berliner Westen, vom Lützowplatz in Richtung Kurfürstendamm, war groß. Die Pensionsgäste waren diejenigen, die sich länger in der Stadt aufhielten, über Wochen oder auch Jahre und die Logis sowie Verköstigung durch die Wirtin erhielten. Den Hoteliers waren die eifrigen Pensionsmütter ein Dorn im Auge. Sie betrachteten die vermietenden Damen als unlautere Konkurrenz. Sie wandten sich mit ihrer Klage an die zuständige Reichstagskommission, die allerdings den Frauen Recht gab. Einerseits brauchte Berlin dringend den Wohnraum für Fremde, andererseits benötigten die nicht versorgten Frauen Einkünfte und Wohnung. Doch der Zustrom von Frauen aus der Provinz, die ihr Glück als Pensionswirtin an der Spree versuchten, wurde so groß, dass sich die alteingesessenen Pensionswirtinnen ernsthaft Gedanken machten, wie das Überangebot beschränkt werden konnte. Sie strebten eine geregelte Ausbildung zum Beruf der Pensionsbesitzerin an. Diese Forderung vertraten die Damen, die sich bereits 1901 zur»vereinigung Internationaler Pensionen Groß-Berlin e.v.«, zusammenschlossen. Hauptsächlich sahen sie sich zwar als Pensionsmütter, doch mittlerweile auch als selbstständige Unternehmerinnen. So kann diese frühe Initiative der Berliner Pensionsbesitzerinnen als erster Unternehmerinnen-Verband in Deutschland gelten. Die Eröffnung einer Pension garantierte jedoch nicht automatisch Erfolg. Ein uraltes Problem waren dreiste Zechpreller und unvermietete Zimmer. Die Betten füllten sich nicht von selbst und wenn, dann mit Gästen, die die betont anständigen Frauen fürchteten wie der Teufel das Weihwasser: Prostituierte und ihre Freier. Das wissent- oder auch unwissentliche Vermieten an eine Hure, die hier vermeintlich ihrem Gewerbe nachging, konnte der Pensionswirtin die Schmach der Anklage und Verurteilung wegen Kuppelei einbringen. Gestandene Bordellwirtinnen lebten mit dieser Gefahr, für bürgerliche Pensionsinhaberinnen war der Ruf, ein anständiges Haus zu führen, das A und O ihrer Existenz. Im vergangenen Jahr gab es noch 48 Pensionen in Berlin. Die Mehrzahl wird noch immer von Frauen betrieben. Von Jahr zu Jahr werden es weniger. Stirbt der alte Berliner Mythos aus? Dr. Luise Gunga Dr. Luise Gunga beschäftigte sich während ihrer Promotion mit den Berliner Wohnverhältnissen. Doktormutter war Prof. Dr. Karin Hausen, Fakultät I Geisteswissenschaften, Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung. Eine gekürzte Fassung der Dissertation ist unter dem Titel»Zimmer frei Berliner Pensionswirtinnen im Kaiserreich«im Campus Verlag Frankfurt/New York erschienen, 1995, ISBN: X.»Charakter ist alles«drill statt Bildung für junge Adlige Bei der Erziehung der Adelsjugend im 19. und 20. Jahrhundert stand nicht Bildung, sondern vor allem die Einübung der traditionellen adligen Denk- und Verhaltensmuster im Vordergrund. Abgrenzung war hier das Stichwort. Wie die Erziehungsziele und Praktiken in deutschen Adelsfamilien aussahen, untersuchten Historiker, Fakultät I Geisteswissenschaften der TU Berlin, anhand von Selbstzeugnissen. Ausgangspunkt waren rund 400 Autobiographien und Lebensgeschichten deutscher Adliger sowie 50 Nachlässe in den Privatarchiven deutscher Adelsfamilien. Sie bewahrten, von einigen Ausnahmen abgesehen, eine große Distanz zur Welt der Bildung. Bildungswissen wurde als»tot«eingestuft und mit dem Hinweis auf eine bürgerliche Verwässerung des Charakters abgelehnt. Das Projekt der Deutschen Forschungsgemeinschaft unter Leitung von Prof. Dr. Heinz Reif wurde von 1996 bis Ende des Jahres 2000 durchgeführt. Für 2001 sind weitere Veröffentlichungen geplant. Aus dem Projekt werden fünf Dissertationen hervorgehen. Schaukelpferd und Peitsche.Sprössling der Familie von Bismarck-Bohlen mit adligen Herrschaftsinsignien, um partu Das Alumni-Magazin 4/2001 FOTOS: Landesarchiv Greifswald, Inge Kundel-Saro, Allgemeine Rundschau für Fremden- und Familienpensionen

6 Schau mir auf den Mund TU-Absolventin erhält hochdotierten Preis für ihre Arbeit über Smilies Punkt Punkt Komma Strich fertig ist das Mondgesicht. Doch so einfach, wie es sich am kindlichen Maltisch ausmachte, ist es nun doch nicht. Ein Mondgesicht oder neudeutsch Smily kann nicht nur lachen oder weinen, sondern beherrscht eine weit größere Palette von Gefühlsregungen, und das mit Nuancen. TU-Absolventin Ruth Jäger schaute sich die Strichgesichter näher an und prüfte sie auf ihre Verwendbarkeit bei Abfrage- oder Bewertungssystemen. Ihre Diplomarbeit wurde mit dem 1. Preis der Wissenschaftlichen Gesellschaft zur Förderung der Psychologie und DM ausgezeichnet. Ruth Jäger Oftmals begegnet man den kleinen Gesichtern in Zeitschriften, in der -Post oder auf Fragebögen, um beispielsweise Befindlichkeit, Zustimmung oder Zufriedenheit abzufragen. Werden zu diesem Zweck Zahlen von eins bis fünf vorgegeben, wird davon ausgegangen, dass die wahrgenommenen Abstände zwischen den Antwortmöglichkeiten gleich groß sind. Das ist wichtig, denn nur so können Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sinnvolle und interpretierbare Mittelwerte bilden. Doch funktioniert das auch bei Smilies, die auf einer Skala von lachend bis traurig aufgezeigt werden?»verändert man den Mundwinkel proportional, so ist noch keineswegs gesichert, dass wir diese Veränderungen als gleich groß empfinden«, sagt die Diplom-Psychologin aus Prenzlauer Berg.»Ist der Mundwinkel eines Smilies nur ein wenig nach unten gebogen, empfinden wir ihn gleich als viel trauriger«, so Ruth Jäger, die nach ihrem Studium in Charlottenburg nun an der TU Dresden als wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig ist. Wird der Mundwinkel eines fröhlichen Smilies in exakt gleicher Weise nach oben verändert, wirkt er aber nur geringfügig besser gelaunt. Untersuchungsmaterial in ihrem ersten Experiment waren 17 Smilies mit systematisch variierten Mundpartien. 108 Versuchspersonen beurteilten deren Ausdrucksintensität. Dann schauten noch einmal 131 Versuchspersonen auf ausgewählte Gesichter und schätzten deren Ähnlichkeit ein. Fünf Smilies blieben am Ende übrig, die nach unserem Empfinden bezüglich ihrer Stimmung gleich weit auseinander liegen.»anfang dieses Jahres wurde die Smily-Skala als geschützte Marke beim Deutschen Patent- und Markenamt in München eingetragen«, freut sich die 37-Jährige, die neben ihren TU-Erfahrungen auch ein Violinstudium an der Hochschule für Musik»Hanns Eisler«Berlin vorweisen kann. Mit Methoden in der Psychologie beschäftigt sich Ruth Jäger jetzt in der sächsischen Landeshauptstadt.»Gut durchdachtes, korrektes wissenschaftliches Arbeiten ist meine Leidenschaft«, bemerkt sie. Promovieren will sie und Professorin werden. Die Smilies werden sie begleiten. Die Diplomarbeit von Ruth Jäger»Konstruktion einer Ratingskala mit Smilies als symbolische Marken«wurde von TU-Professor Dr. Jürgen Bortz vom Institut für Psychologie der TU Berlin betreut. Ende 2000 vergab die Gesellschaft zur Förderung der Psychologie (WIGFaP e.v.) den mit DM dotierten Georg Sieber Preis an zwei Diplomandinnen. Mit der Auszeichnung honoriert die Gesellschaft herausragende Diplomarbeiten aus allen Bereichen der Psychologie. Forschung Drei Millionen Mark für Nano Immer tiefer dringen die Wissenschaftler in Materialstrukturen ein und vollbringen dort Präzisionsarbeit. An der TU Berlin wurde Anfang Mai 2001 ein Labor übergeben, in dem künftig Halbleiter-Nanostrukturen mit Atomlagenpräzision hergestellt werden können. Sie finden Einsatz in optoelektronischen Bauelementen wie Lasern oder Transistoren. Ohne Halbleitertechnologien sind Handys und CD-Spiele oder die Übertragung von Daten in Glasfasernetzen heute kaum noch denkbar. Das Labor wurde im Rahmen des Kompetenzzentrums NanOp vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und von der AIXTRON AG (Aachen) mit insgesamt über drei Millionen DM gefördert und ist damit ein hervorragendes Beispiel für die erfolgreiche Kooperation zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. Mit dem Labor erhält die TU Berlin eine der größten und modernsten Anlagen zur Gasphasenepitaxie an einer deutschen Universität. Die Nanotechnologie gehört bereits seit Jahren zu den erfolgreichsten Forschungsschwerpunkten der TU Berlin. Auf Initiative und mit finanzieller Unterstützung des Berliner Senats wurde 1994 unter Vorsitz von Prof. Dr. Dieter Bimberg der Interdisziplinäre Forschungsverbund Optoelektronik gegründet und seit Oktober 1998 sitzt die Geschäftsstelle des Kompetenzzentrums NanOp an der TU Berlin. Wie man wilde Blitze zähmt In spektakulären Versuchen testen Wissenschaftler des Fachgebietes Hochspannungstechnik der TU Berlin wie sich ein Hochleistungs-Laserstrahl auf einen Blitz auswirkt. In der Natur bewegen sich Blitze relativ chaotisch. Bei dem Versuch kann der geradlinig verlaufende Laserstrahl den Blitz auf einer festgelegten Strecke und in gerader Linie führen. Für das Experiment wurde in der großen Hochspannungshalle des Instituts für Energie und Automatisierungstechnik ein mobiles Hochleistungslasersystem von rund 10 Tonnen aufgebaut. Der Laserstrahl fährt in der Versuchshalle 40 Meter durch den Raum und löst ohrenbetäubende Hochspannungsentladungen von fast drei Millionen Volt Spannungshöhe aus. Die Pulsleistung des Lasers liegt dabei im Terawatt-Bereich. Das entspricht der Leistung von 1000 Großkraftwerken. Um das aufzubringen, wird der Laserimpuls so kurz wie möglich gehalten er dauert weniger als 100 Femtosekunden. Selbst das Licht legt in dieser Zeit nur 0,03 Millimeter zurück. Mit ihren Ergebnissen wollen es die Wissenschaftler aus Berlin (TU/FU) und Jena mit ihren französischen Kollegen ermöglichen, Blitze auf kontrolliertem Weg zur Erde zu holen. FOTOS: TU-Pressestelle, Christian Schroth; ZEICHNUNGEN: Jäger partu Das Alumni-Magazin 4/2001 5

7 Von der Universität ins Universum Luft- und Raumfahrttechnik: Die TU Berlin bildet den Nachwuchs aus Luft- und Raumfahrttechnik W er träumt nicht davon, ein Flugzeug über den Atlantik zu steuern oder gar als Astronaut das All zu erobern. Das Teleskop in den nächtlichen Himmel gerichtet, gibt der Phantasie einen Adrenalinschub, und der Berufswunsch steht schon früh fest. Die Startrampe für solche Träume ist der Studiengang Verkehrswesen, den die TU Berlin anbietet. Die Fakultät V Verkehrs- und Maschinensysteme bildet Ingenieurinnen und Ingenieure aus, die in der Lage sind, aus ganzheitlicher Sicht Lösungen relevanter Verkehrsprobleme zu erarbeiten. Eine der wählbaren Studienrichtungen ist die Luft- und Raumfahrttechnik. Die Palette der Forschungsgebiete reicht hier von der Flugsicherheit bis hin zur Flugzeugentwicklung. Besonders bekannt ist die TU-Satellitenfamilie TUBSAT, die gemeinsam von Lehrenden und Studierenden konstruiert wurde und seit einigen Jahren im Orbit kreist. Egal ob Hybridluftschiff oder Flugsimulator, ob ältester Berliner Segelverein oder die europäische Studierendenvereinigung Euroavia all diese Wissenschaftsprojekte und -gruppen verschaffen den Studierenden viel Praxis und zeichnen die TU Berlin als Ort international anerkannter Forschung aus. Die deutsche Luft- und Raumfahrtindustrie hat heute eine ausschlaggebende Bedeutung für die Zukunft des Wirtschaftsstandortes Deutschland. Absolventinnen und Absolventen mit einschlägigem Wissen im Bereich Luft- und Raumfahrttechnik werden gesucht. Auslandserfahrungen sind für die künftigen Ingenieure eine notwendige Voraussetzung für den Berufseinstieg, denn die Arbeitgeber von morgen sind fast immer international agierende Unternehmen. Selbst kleinere Firmen haben ihr Netzwerk über die deutschen Grenzen hinweg gesponnen. An der TU Berlin wird der Nachwuchs ausgebildet. partu stellt Ihnen einige Alumni vor. Die Alternative zur»ein-weg-rakete«robert A. Goehlich beschäftigt sich mit wiederverwendbaren Transportsystemen Betritt man das Gebäude des Instituts für Luft- und Raumfahrt, das sich hinter viel Grün von der stark befahrenen Marchstraße schützt, begrüßt ein großes Plakat den Besucher. Die Helden der Apollo-Missionen posieren mit amerikanischem Stolz und Charme auf dem Objekt ihrer Begierde dem Mond. Allerlei Flugobjekte schmücken die Gänge im TU-Gebäude unweit des Ernst-Reuter-Platzes. In der fünften Etage hat Robert A. Goehlich sein Domizil. Der Jungwissenschaftler, dessen Doktorvater Prof. Dr. Heinz- Hermann Koelle ist, untersucht die Entwicklungsmöglichkeiten von wiederverwendbaren Raumtransportsystemen.»Wie muss eine Robert A. Goehlich Raumfähre konstruiert sein, damit sie nicht verglüht und für den Betreiber Gewinn abwirft das ist die Frage, mit der ich mich während meiner Dissertation beschäftige«, erzählt der 26-Jährige. Die Forschung in Europa sei gerade bezogen auf dieses Thema gering. Zukünftige Raumtransportsysteme müssen Nutzlasten kostengünstiger in den Orbit transportieren, um sich im internationalen Wettbewerb durchsetzen zu können. Neue, leistungsfähigere Technologien mit dem Ziel der Wiederverwendbarkeit weisen den Weg dorthin.»der Technologievorsprung der USA und Japans kann dazu führen, dass Europa bei der Einführung von wiederverwendbaren Raumtransportsystemen einen wesentlichen Anteil vom hart umkämpften Raumfahrtmarkt abgeben muss. Keiner will in zehn bis 20 Jahren europäische Ein-Weg-Raketen kaufen. Deshalb ist es wichtig, dass in Europa frühzeitig und verstärkt Forschung in diesem Bereich betrieben wird«, erklärt Goehlich die Relevanz seines Themas. Lediglich mit Berechnungen und Vergleichen am Schreibtisch begnügt sich der Ingenieur mit Israel- und USA-Erfahrungen jedoch nicht. Der Erwin-Stephan-Preisträger nutzt das Geld, das er für ein schnelles und gutes Studium im Februar dieses Jahres bekam, um einen Forschungsaufenthalt bei der japanischen Konkurrenz zu finanzieren.»ich habe die Möglichkeit, bei dem National Aerospace Laboratory (NAL) in Tokyo für einen Testflug einer wiederverwendbaren Rakete (siehe Foto) das Flugprofil zu optimieren«, freut sich der Berliner, der sich in seiner Diplomarbeit mit den Chancen des Weltraumtourismus beschäftigte. Sein Forscherdrang zeigte sich schon recht früh. Vor seinem Studium war er 1993 bereits Preisträger beim bundesweiten Wettbewerb»Jugend forscht«.»als ich acht Jahre alt war, stand mein Berufswunsch schon fest«, erinnert er sich.»ich war mit meinen Eltern zum Tag der offenen Tür auf dem Flughafen Tempelhof und das hat mich so begeistert, dass mich die Luft- und Raumfahrt nicht mehr losließ.«diplomierte Alumni der TU Berlin haben zweimal im Jahr die Chance, sich für den Erwin-Stephan-Preis der»helene und Erwin-Stephan-Stiftung«zu bewerben. Ausgezeichnet wird man für ein überdurchschnittlich gutes und schnelles Studium. Das Preisgeld von jeweils 8000 DM soll als finanzkräftige Spritze Auslandsaufenthalte fördern. Sieben Semester benötigte der 1975 in Berlin geborene Robert A. Goehlich, um sein Studium des Verkehrswesens mit der Note»sehr gut«im August 2000 abzuschließen. 6 partu Das Alumni-Magazin 4/2001 FOTOS: TU-Pressestelle, National Aerospace Laboratory of Japan

8 Der Trainer Roland Feinäugle bereitet Astronauten aufs All vor Luft- und Raumfahrttechnik Dr. Roland Feinäugle kam eher zufällig zur Raumfahrt. Nach seinem Physikstudium an der TU Berlin bemühte sich der 36-Jährige um eine Promotionsstelle außerhalb der Universität.»Ich hielt es bei der Arbeitsmarktsituation Mitte der 90er Jahre für Physiker von Vorteil, meine Promotion mit einem möglichen Berufseinstieg zu kombinieren. So habe ich im Oktober 1995 am Institut für Weltraumsensorik des Deutsches Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Berlin-Adlershof meine Doktorarbeit geschrieben«, erzählt der TU-Absolvent. Vor gut zwei Jahren wechselte er dann innerhalb des DLR zum Astronautentrainingszentrum nach Köln. partu befragte ihn zu seinem heutigen Arbeitsgebiet. partu: Was macht eigentlich ein Astronautentrainer? Dr. Roland Feinäugle: Zu Beginn wurde ich als Trainingsinstruktor für das Astronautentraining ausgebildet. Ein Instruktor erstellt vor allem Trainingsmaterialien und führt die technischen Einheiten im Klassenraum oder in Trainingseinrichtungen durch. Im Laufe der Zeit hat sich mein Aufgabengebiet jedoch gewandelt, und ich bin nun verantwortlich Crewzusammensetzung letztendlich ausfallen wird, ist derzeit nicht abzusehen. Es ist aber sicher mit einer europäischen und hoffentlich auch deutschen Beteiligung zu rechnen, wenn die beiden großen Elemente, das Forschungslabor Columbus und das erste ATV, im Jahre 2004 erstmals an der ISS andocken. Das DLR ist mit einer Vielzahl von Beiträgen und Experimenten an der ISS beteiligt. Unsere Abteilung spielt jedoch eine Sonderrolle, da wir direkt für die ESA im Bereich Astronautentraining arbeiten. Ist Ihr Tätigkeitsfeld eine Zukunftsperspektive für Studierende? Die Raumfahrt wird auch in Zukunft eine wichtige Rolle spielen und sogar zunehmen. Daher wird es in diesem Bereich weiterhin ein breites Spektrum von Betätigungsmöglichkeiten in den Raumfahrtagenturen, mehr noch in der Industrie geben. Dennoch würde ich Studierenden raten, sich nicht auf einen bestimmten Wunschjob zu fixieren, da gerade auch die bemannte Raumfahrt sehr von politischen Vorgaben und damit vom Finanzierungswillen der Regierungen abhängt. für die Vorbereitung von Systemtrainings für das europäische Versorgungsschiff, das Automated Transfer Vehicle (ATV). Es wird auf einer Ariane Trägerrakete gestartet und an der Internationalen Raumstation (ISS) andocken. Da ein Großteil der Trainingsaufgaben an die Industrie vergeben wird, betreue ich mittlerweile auch die entsprechenden Verträge sowie die technischen Unterlagen. Wie bringen Sie sich als Physiker ein? Die Aufgaben im Bereich technisches Astronautentraining erfordern ein gutes technisches Verständnis, um einerseits die zu trainierenden Systeme zu verstehen und andererseits den notwendigen Trainer sowie Simulatoren definieren zu können. Insofern zeigen sich hier Vorteile und Flexibilität eines Physikstudiums, das es einem ermöglicht, sich in kurzer Zeit in verschiedenste technische Systeme einzuarbeiten. Wann wird es wieder einmal einen Deutschen im All geben? Nachdem Gerhard Thiele mit der äußerst erfolgreichen SRTM Shuttle Mission Ende 1999 unter maßgeblicher Beteiligung des DLR im All war, hat sich das Bild deutlich gewandelt. Im Rahmen des Aufbaus und des Betriebs der ISS, an der die Europäische Raumfahrtagentur (ESA) als internationaler Partner zusammen mit den USA, Russland, Japan und Kanada beteiligt ist, haben die europäischen Raumfahrtnationen ihre Astronautencorps zu einem Team zusammengefasst. Von den vier deutschen Astronauten sind derzeit zwei aktiv im Training. Wie die genaue Welche Erinnerungen haben Sie an Ihr TU-Studium? Eigentlich sehr positive. Vorteilhaft war für mich, dass ich im Physikstudium eine sehr tiefe, aber dennoch sehr breite und anwendungsorientierte Ausbildung bekam. Das war auch mein Beweggrund, an die TU Berlin zu gehen. Darüber hinaus bietet Berlin mit seiner Forschungslandschaft hervorragende Möglichkeiten, sich auch außerhalb der Universität mit Wissenschaft zu beschäftigen. Im Astronautentrainingszentrum in Köln werden bemannte Raumflugmissionen geplant und vorbereitet. Die wichtigsten Aktivitäten sind Trainings der Astronauten und Simulationen der Missionen. Die Ausbildung eines Astronauten bis zum Flug dauert durchschnittlich 5 Jahre. Sie besteht aus einem Grundlagentraining ca. 12 Monate, in dem der zukünftige Astronaut eine umfassende theoretische Ausbildung erhält, und dem Systemtraining ca. 18 Monate mit der praktischen Ausbildung an den verschiedenen Raumfahrtsystemen und Experimentiereinrichtungen. Nach der Zuordnung der Astronauten zu einem bestimmten Flug beginnt das Missionstraining ca. 18 Monate. 8 partu Das Alumni-Magazin 4/2001 FOTOS: DLR/ESA

9 Überflieger mit Bodenhaftung Ein Diplom-Ingenieur als PR-Arbeiter für Rolls-Royce Die B 96 in südlicher Richtung führt durch Berlin ins grüne Brandenburg. Dicke Bäume säumen die Straße und warme Luft weht durchs Auto. Zwei weiße Türme blinken am Horizont. Im kleinen Dorf Dahlewitz biegt man ab ins neue Gewerbegebiet. Dort hat sich auf der grünen Wiese Rolls-Royce Deutschland Ltd & Co KG niedergelassen. Nein, elegante Limousinen auf vier Rädern werden hier nicht gebaut. Und doch haben viele Ingenieure ihre Hände mit im Spiel. Einer von ihnen begrüßt uns. Peter Isendahl steht im schmucken Foyer. Der Mann mit dem Firmenlogo auf dem Hemd ist für Product & Technical Communications zuständig. Hinter ihm zeigen Stelltafeln zahlreiche Flugzeuge, für die das Unternehmen die Triebwerke herstellt. Am Standort Dahlewitz wurde die neue BR700-Triebwerksserie entwickelt. Nach dem Start im Jahr 1993 produziert man südlich von Berlin mit rund 1000 Mitarbeitern inzwischen mehr als 200 dieser runden Riesen im Jahr. Das macht einen Umsatz von mehr als einer Milliarde DM.»Wir haben volle Auftragsbücher und stehen auf festen Füßen«, freut sich der 35-Jährige, der seine Laufbahn an der TU Berlin im Studiengang Verkehrswesen begann. Unter anderem die Familientradition lockte den jungen Mann an die Spree.»Mein Großvater studierte bereits an der Technischen Hochschule Charlottenburg Maschinenbau«, erzählt der Pressesprecher. Dass er nicht der Erste aus seiner Familie war, der sich mit Flugzeugen und Luftfahrt beschäftigte, erfuhr Peter Isendahl jedoch erst in der Uni-Bibliothek.»Neugierig blätterte ich in den Karteikästen, und da gab es noch mehr Isendahls. Mein Urgroßvater veröffentlichte 1913 ein Buch über Flugtriebwerke und war Chefredakteur der ersten mehrfarbigen Automobilzeitschrift in Europa«, erzählt Isendahl junior nicht ohne Stolz. Luft- und Raumfahrttechnik Sein Weg nach Dahlewitz führte ihn über mehrere Flugplätze, wo er sich mit Studentenjobs finanziell über Wasser hielt. Flugzeugcatering und Party Service das gehörte in den Ferien zu seinen Tätigkeiten.»Natürlich habe ich auch versucht, am Zentrum für Flugsimulation der TU Berlin ein Flugzeug in Hongkong zu landen die Passagiere hätten es überlebt«, grinst der TU-Absolvent. Lohnende Kontakte gab es dann über seine Mitarbeit bei Euroavia. Vom Kassenwart bis zum Präsidenten des International Boards hat er sich bei dieser europäischen Vereinigung für Luft- und Raumfahrtstudierende hochgearbeitet, um dabei auch Kontakte zu BMW Rolls-Royce zu bekommen.»sie suchten damals einen Studenten, der sich um die PR-Arbeit und die Besucherbetreuung kümmert, und ich konnte bereits solche Erfahrungen bei Euroavia vorweisen.«das wachsende Unternehmen mit den Standorten in Oberursel und Dahlewitz sucht auch weiterhin tatkräftige Mitarbeiter zwischen 50 und 100 Ingenieure.»Bei uns arbeiten Menschen aus 35 Nationen. Ganz bewusst wurde der Standort ausgewählt. Wir liegen günstig zum Flughafen Schönefeld. Den Großflughafen benötigen wir unbedingt. Berlin mit seinen zahlreichen Hochschulen ist ebenfalls nicht weit«, erklärt er. Bei der Führung durchs Unternehmen entdecken wir auch das fast geräuschlose Geheimnis der zwei weißen Türme.»Das sind Adam und Eva, unsere Prüfstände.«Hier werden Turbinen auf ihre Leistungsfähigkeit technisch penibel untersucht. Die Wände sind schallgedämpft. Die Luft strömt mit viel Kraft durch die Turbinen, während die Ingenieure gebannt auf ihre Bildschirme schauen. Die Türme funktionieren dabei wie Kaminabzüge. Doch warum sie nun Adam und Eva getauft wurden, erschließt sich dem Besucher nicht sofort.»vielleicht«, und dann lacht Peter Isendahl verschmitzt,»weil es hier so paradiesisch ist?!«abgesehen davon, dass Arbeit für Adam und Eva ein Fremdwort war, steckt in der Antwort doch ein Fünkchen Wahrheit.»Wir haben hier eine junge Mannschaft, eine hochmoderne Anlage, unser Standort ist sehr schön an sich sind Teamspirit und Motivation bei uns einzigartig«, nickt der TU-Alumnus. Beim Weg aus den Werkhallen zur Kantine erzählt er von seiner Arbeit in der PR-Abteilung: den Journalisten die Turbinen erklären (so, dass sie es auch verstehen), das Internetangebot betreuen (und noch besser machen als andere) oder die anstehende Messe in Paris vorbereiten. Kurz erklärt:»pressearbeit für ein globales Unternehmen wie Rolls- Royce, mit einer solchen Vielzahl an Produkten und Dienstleistungen, erfordert sehr viel Flexibilität. Wenn man morgens ins Büro kommt, weiß man oft noch nicht, welche Journalistenanfragen man beantworten muss. Wenn das Ergebnis dann in der Zeitung oder im TV zufriedenstellend ist, freut man sich um so mehr.«auf Flexibilität und Mobilität baut er,»sonst könnte ich als Ingenieur der Luft- und Raumfahrt nicht in der Öffentlichkeitsarbeit tätig sein«, so sein Resümee. Rolls-Royce Deutschland ist das einzige Unternehmen in Deutschland, das die komplette Leistung von der Konstruktion über die Herstellung bis zur Lieferung von Flugzeugtriebwerken anbietet. Rolls-Royce-Triebwerke»made in Germany«kommen bei den großen Geschäftsreisejets Gulfstream V und Bombardier Global Express sowie der 100-sitzigen Boeing 717 und dem neuen britischen Aufklärungsflugzeug Nimrod zum Einsatz. Peter Isendahl studierte ab 1987 an der TU Berlin Luft- und Raumfahrttechnik im Studiengang Verkehrswesen. Jetzt ist er Pressesprecher am Standort Dahlewitz südlich von Berlin. FOTOS: Rolls Royce Deutschland partu Das Alumni-Magazin 4/2001 9

10 Brandenburger Adler als Light-Version TU-Alumni wollen 50 Flugzeuge pro Jahr bauen Luft- und Raumfahrttechnik Rund 500 Kilogramm auf sieben Meter Länge verteilt ganz schön heftig, denkt man, doch ein Flugzeug solchen Ausmaßes fliegt in der VLA-Klasse (Very Light Aircraft). Die Aquila A210 kann man zudem»zu Schönheitswettbewerben schicken«, schrieb die Frankfurter Allgemeine Zeitung kürzlich über das luftige Gefährt. Die Väter des leichten Adlers sind TU-Absolventen, die sich damit einen Traum verwirklicht haben und das erste Flugzeug»made in Brandenburg«seit 1945 für die Lüfte ausstatteten. Die drei Firmeninhaber im vergangenen Jahr von Brandenburgs Wirtschaftsminister als»gründerchampion 2000«geehrt haben im Studiengang Verkehrswesen der TU Berlin Luft- und Raumfahrttechnik studiert. Bevor die Ingenieure Peter Grundhoff, Alfred Schmiderer und Markus Wagner ihren Adler präsentieren konnten, rechneten und entwarfen sie am Computer die Aquila ist ein Kind der modernen Technik. Preiswert, leise und emissionsarm sollte die Neuentwicklung sein. Die Verwendung von besonders leichten Werkstoffen und die Faserverbundbauweise geben dem Zweisitzer die gebotene Masse. Sein geringer Benzinverbrauch von maximal sieben Litern pro 100 Kilometer bei einem Tempo von rund 200 km/h hebt den Zweisitzer mit verglaster Flugkabine aus der Konkurrenz heraus. Neben dem eleganten Äußeren ist vor allem die Geräuscharmut des 100-PS-Motors bemerkenswert.»wir liegen weit unter dem zulässigen Lärmgrenzwert«, freut sich Alfred Schmiderer aus dem Entwickler- Trio. Um Erfolg zu ernten, muss man zunächst viel Mut investieren und natürlich auch Geld. Die drei TU-Alumni gründeten 1996 die Aquila Technische Entwicklungen GmbH und bezogen ein leerstehendes Gebäude am Flugplatz Schönhagen, 50 Kilometer nördlich von Berlin. Sie bekamen Fördergelder des Landes und vom Bund. Allein die Flugzeugentwicklung und Bauinvestitionen kosteten fünf Millionen, die neue Halle 2,9 Millionen Mark, in der nun die Produktion beginnen soll. Neben den drei Firmengründern sind weitere fünf ehemalige TU ler in verschiedenen Bereichen des Unternehmens tätig. Als»Alte Herren«der Akademischen Fliegergruppe (Akaflieg) haben sie in ihrer Studienzeit nicht nur Hörsaalbänke gedrückt, sondern auch aktiv im Fliegerverein mitgearbeitet.»wir lernten uns dort kennen. Die Beschäftigung mit Wissenschaft und Fliegen im Verein war eine sehr sinnvolle Ergänzung unseres Studiums«, erinnert sich Peter Grundhoff.»Unser zweimotoriges Flugzeug mit einer Reichweite von 1800 Kilometern eignet sich als Schulmaschine, für den Schleppdienst oder als Reisemaschine«, berichtet TU-Alumnus Markus Wagner. Damit erhoffen sich die Jungunternehmer einen aufnahmefähigen Markt. Die Auslieferung der ersten Serienflugzeuge soll im 3. Quartal 2001 erfolgen. Dann sind mit 25 Mitarbeitern 50 Leichtflugzeuge pro Jahr geplant. Die Devise heißt: Pro Woche eine Aquila. Seit 1995 entwickeln die TU-Alumni Peter Grundhoff, Alfred Schmiderer und Markus Wagner das Leichtbauflugzeug Aquila 210. Seit Januar 2001 ist das Unternehmen zugelassener Entwicklungsbetrieb. Ziel ist es, den Prototyp in die Serienproduktion zu überführen und 50 Leichtflugzeuge zu einem Preis von je rund DM zu bauen. Neben der Auszeichnung»Gründerchampion 2000«erhielt das Start-up-Trio auch den Unternehmensinnovationspreis 2000 von der IHK Potsdam. Spezialist für Flugzeugkabinen Alexander Schneegans, Michael Kokorniak und Dr. Oliver Kranz Im Flugzeug wird es oftmals eng. Die Beine angewinkelt, die Ellenbogen eingezogen sitzt man auf seinem Flugsessel, der Nachbar stöbert ausladend in der Tageszeitung. Um die Flugzeugkabinen zu verbessern und in dem vorgegebenen Raum die Nutzung zu erhöhen, entwickelte die Berliner Firma PACE GmbH neuartige Softwaretools.»Der Name PACE steht für die Idee, mit wissensbasierter Software Ingenieure von zeitaufwändigen Routine-Arbeiten zu entlasten, um der Kreativität Freiraum zu verschaffen und Entwicklungsprozesse zu beschleunigen«, umschreibt der Geschäftsführende Gesellschafter und TU-Alumnus Michael Kokorniak das Firmenkonzept. Neben den Software-Entwicklungsdienstleistungen bietet das Unternehmen, das sehr enge Beziehungen zum Institut für Luft- und Raumfahrt der TU Berlin pflegt, eine ganze Familie von Produkten an. Sie alle basieren auf der leistungsfähigen und objekt-orientierten Programmbibliothek Pacelab.»Pacelab Mission«bewertet beispielsweise die Performance von Flugzeugen anhand detaillierter Einsatzszenarien.»Pacelab Cabin«ist ein Software-Tool zur Auslegung von Inneneinrichtungen für Verkehrsflugzeuge. Mit dem Berliner Produkt arbeitet auch das Unternehmen EADS Airbus. Ein Modul zur Modellierung von Seitenverkleidungen, der Gepäckfächer und der Deckenverschalung von Flugzeugkabinen wurde für sie von PACE entwickelt. Darüber hinaus sind Kabinenquerschnitt-Studien möglich, die beispielsweise zur Überprüfung der Kopf- und Ellenbogenfreiheit zur Seitenverkleidung dienen.»unsere Stärke ist die Verbindung innovativer Softwaretechnologie mit den Fachkenntnissen und der Erfahrung des Ingenieurwesens vor allem im Bereich der Luft- und Raumfahrttechnik«, so der Geschäftsführer Alexander Schneegans, ebenfalls TU-Alumnus der Luft- und Raumfahrttechnik. Die Mitarbeiter organisieren sich durchweg in interdisziplinären Teams, bestehend aus Mathematikern, Informatikern und Luftfahrtspezialisten. Darunter sind 22 TU-Absolventen zu finden. Dass das Wissen nicht nur in den eigenen vier Firmenwänden verbleibt, zeigt die PACE-Initiative für TU-Studierende. Dr. Oliver Kranz, Geschäftsführender Gesellschafter, Mitgründer und ebenfalls ehemaliger TU-Studierender, hielt kürzlich einen Vortrag über Start-ups nach dem Studium und gab wertvolle Praxistipps. Die PACE Aerospace Engineering and Information Technology GmbH entwickelt wissensbasierte Software mit dem Ziel, komplexe industrielle Ingenieursaufgaben zu optimieren. Zum Leistungsspektrum des expandierenden Berliner Unternehmens gehören die Entwicklung und Integration kompletter Lösungen auf Basis der Pacelab-Produktfamilie. 10 partu Das Alumni-Magazin 4/2001 FOTOS: Aquila, Pace

11 Einer der Jüngsten in seiner Branche TU-Alumnus Olaf Schmidt ist Geschäftsführer des Flughafens Hannover Seine Berliner Jahre dauerten von 1982 bis Über Zwischenstopps landete er vor vier Jahren in Hannover als jüngster Geschäftsführer eines deutschen Flughafens. 17 davon gibt es zwischen Lübeck und Friedrichshafen, Hannover belegt größenmäßig den achten Platz. Olaf Schmidt studierte an der TU Berlin Verkehrswesen mit dem Schwerpunkt Luft- und Raumfahrttechnik, und jetzt ist der 41-Jährige als technischer Geschäftsführer für fast 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zuständig. Luft- und Raumfahrttechnik Der Verkehrsbetrieb, der Terminal, die Abwicklung des gesamten Flugbetriebs, die Versorgung des Flughafens durch ein eigenes Heizkraftwerk gehören zu seinem Aufgabengebiet ebenso wie die Öffentlichkeitsarbeit oder das Verkehrsmarketing. Ein Flughafen gleicht einer Stadt und der Geschäftsführer übernimmt die Rolle eines Bürgermeisters. Drei Passagier-Terminals, Restaurants, Snackbars, rund Parkplätze, ein Luftfrachtzentrum, eine Flughafenfeuerwehr, sechs Kleinflugzeughallen, zwei große Hallen sowie die Nord-, Süd- und Kurzstartbahn machen die Flughafenwelt elf Kilometer nördlich von Hannover aus.»sie ist für mich sehr spannend. Wir haben ein starkes Netzwerk zu politischen und wirtschaftlichen Entscheidungsträgern. Das muss gepflegt werden. Lärm, Expansion und das Verkehrsaufkommen stoßen immer auch auf andere Interessenlagen. Da muss man versuchen, die unterschiedlichen Ziele in Einklang zu bringen. Hinzu kommt die Marktöffnung der Bodenverkehrsdienste auf den Flughäfen, so auch in Hannover«, umreißt der Diplom-Ingenieur seine Arbeitsthemen. Einmal im Jahr begibt er sich selbst auf Reisen, um an dem Ehemaligentreffen, organisiert von TU-Prof. Dr. Manfred Fricke vom Institut für Luft- und Raumfahrt, teilzunehmen.»irgendwo in Deutschland suchen wir uns einen Ort, um alte TU-Erinnerungen aufzufrischen«, schmunzelt der Geschäftsführer. Das Treffen in diesem Jahr fand im ostthüringischen Gera statt. 254,5 Millionen Mark Umsatz erwirtschaftet der Flughafen, der neben dem Flugbetrieb und der Passagierbetreuung auch Events besonderer Art anbietet: Egal ob Kinder-Karneval oder Mega-Techno-Party, der Flughafen geht unkonventionelle Wege der Imagepflege.»Neben der Marktanpassung, also der Öffnung unseres Unternehmens für Mitbewerber bei der Flugzeugabfertigung, wollen wir ein modernes Dienstleistungszentrum aufbauen und unsere Stellung im Touristikmarkt weiter Olaf Schmidt ausbauen«, berichtet der begeisterte Sporttaucher über die Zukunftspläne. Blättert man im virtuellen Gästebuch des Flughafens, dann stößt man auch auf den typischen Berliner, der gern eine Reise unternimmt:»also, ick find den Fluchhafen richtig dolle«, meint Jens, und das freut den ehemaligen Wahlberliner Olaf Schmidt bestimmt. Olaf Schmidt studierte Verkehrswesen an der TU Berlin. Über die Fluggesellschaft LTU kam er nach Niedersachsen. Dort ist er einer von zwei Geschäftsführern des Flughafens Hannover-Langenhagen. Im April flogen rund Passagiere von Hannover aus oder landeten in der niedersächsischen Landeshauptstadt. Als Charlotte im Lichthof kreiste Sobald die rotierende Erde vor mir erscheint, nehme ich den Knüppel normal, fange ab, ziehe die Bremse ein und fliege weiter mit einer Träne für die schöne verlorene Höhe und der Feststellung, dass Blindfliegen gelernt sein will. Immerhin, das Trudelkonzept hat sich bewährt, und Rangsdorf habe ich erreicht. Am nächsten Tage, dem , werden trotz des Gegenwindes von 40 bis 50 km/h aussichtslose Angriffe auf Brandenburg unternommen. Dabei kommt es zu einem interessanten Wettbewerb zwischen dem alten»rhönadler«von Wagner und unserer schnellen B5. Wir kurven zusammen unter einer Wolke. Während er mit 20 Grad Schräglage einen Kreis fliegt, zischt die B5 mit 60 Grad zweimal um den Adler herum. Minuten später rausche ich mit 90»Sachen«an ihm vorbei. An der Wolkenbasis angelangt, stelle ich fest, dass ich mich trotz Westkurses südöstlich von Rangsdorf befinde. Ich gebe es auf. Ergebnis: In 2 1/2 Stunden einige hundert Meter rückwärts geflogen nicht gerade überwältigend!«so beschreibt Gotthold Peter seine Erlebnisse von vor 63 Jahren im leichten Fluggefährt. Ähnliche kuriose Erinnerungen werden die vielen, die ihm gefolgt sind, ebenfalls zu erzählen haben. Neben der Fliegerei und der Wissenschaft ist es wohl der Geschichtenschatz, den sich die Leute von der Berliner Fliegergruppe Akaflieg am Lagerfeuer aufwärmen. Das hält zusammen,»vor allem ist es aber die Begeisterung fürs Fliegen«, erzählt Ingrid Maßwig. Neben den Aktiven, einer Gruppe von rund 20 Studierenden der Berliner Hochschulen und vor allem der TU Berlin, gehören zu Akaflieg die»alten Damen und Herren«. Ingrid Maßwig, in ihrem bürgerlichen Leben Unternehmerin im Medizinbereich, hält als Vorsitzende die Fäden zu den rund 100 Damen und Herren zusammen.»alle zwei Jahre reisen wir zum traditionellen Alt-Damen-Alt-Herren-Treffen nach Kammermark nördlich von Berlin«, berichtet sie. Ungezwungen versammeln sich dort Flugbegeisterte jeglichen Alters auch am Wochenende und erobern mit ihren Segelflugzeugen den Himmel. Geschirr abwaschen, Flugplatz säubern und beim Start behilflich sein all das gehört zu den Aufgaben der Gäste oder Vereinsmitglieder.»Natürlich unterstützen wir auch das B 14-Projekt unserer Aktiven«, so Ingrid Maßwig. Die B 14 soll, wie ihre zahlreichen Vorgänger, ein neuartiges Leichtflugzeug werden in den Wintermonaten tüfteln die Akaflieger an ihrem Projekt. Die Akaflieg Berlin wurde 1920 gegründet und ist der älteste Berliner Segelflugverein. Angefangen hatte es 1922 mit der B1, die von den Berliner Studierenden liebevoll»charlotte«genannt wurde und deren Umriss heute das Logo der Vereinigung darstellt. An der TH Berlin- Charlottenburg verkürzte Prof. Dr. August von Parseval im Sommersemester 1920 eine seiner Vorlesungen und ließ ein selbstgefertigtes, schwanzloses Flugmodell von der oberen Balustrade aus im Lichthof kreisen. Das Modell stand für das erste Segelflugzeug B1 Pate. 12 partu Das Alumni-Magazin 4/2001 FOTOS: Institut für Luft- und Raumfahrt, Flughafen Hannover, Abbildung: Akaflieg Berlin

12 Kreuzfahrtluftschiff: Nur fliegen ist schöner Viele träumen von einem Urlaub auf einem Luxusliner, blauer Himmel, frische Luft und das weite Meer vor Augen. Ein ähnliches Konzept verfolgt Prof. Dr. Jürgen Thorbeck, nur mit einem kleinen Unterschied: Sein Luxusliner schwimmt nicht auf den Wellen, sondern schwebt zwischen den Wolken. Der Ingenieur ist Professor am Institut für Luft- und Raumfahrt der TU Berlin. Sein Konzept: ein Kreuzfahrtluftschiff.»Der fliegende Ozeanriese soll rund 300 Meter lang sein und zirka 200 Passagieren Platz bieten«, erklärt der Wissenschaftler. Ausgelegt ist das Luftschiff für touristische Zwecke, etwa einer Kreuzfahrt von fünf bis sechs Tagen. Grundbedingung ist, dass sich die Plattform, auf der sich ein dreistöckiges Bauwerk mit Kabinen, Restaurants und Aussichtsmöglichkeiten befindet, immer horizontal in der Luft liegt. Dazu muss das Objekt optimal gesteuert werden. Vier Rotoren an den Außenecken sollen das ermöglichen. Damit kann der Riese senkrecht starten und landen oder wie ein Hubschrauber schweben. Der neuartige Luftkreuzer vereint Elemente von Flugzeug, Hubschrauber und Luftschiff. Über den Passagierkabinen und dem Servicebereich ist die Gashülle angebracht, die den Auftrieb liefert.»der Markt für Erlebnistourismus ist vorhanden, es lohnt sich, über solche Möglichkeiten nachzudenken«, erklärt Thorbeck, der viele Berechnungen für das neuartige Flugobjekt bereits in der Schublade liegen hat. Es soll ein Beitrag für die Forschung sein. Interesse von außen gibt es bereits, ob das notwendige Geld auch dahinter steht, bleibt abzuwarten. Gegen luftige Warteschleifen Weniger Verspätungen, billigere Flugtickets und mehr Geld für den Ausbau von Flughäfen dies könnte erreicht werden, wenn die Vergabepraxis für Start- und Landerechte (Slots) auf Flughäfen geändert würden. Das ist ein Ergebnis einer TU-Studie im Auftrag der Hochtief AirPort GmbH, Essen. Forschungspartner waren TU-Prof. Dr. Hans-Jürgen Ewers und seine Mitarbeiter vom Fachgebiet Wirtschafts- und Infrastrukturpolitik.»Wir plädieren für einen Politikwechsel, der den Flughäfen mehr Geld in die Kassen spült«, sagt TU-Professor Ewers. Etwa ein Viertel aller Flüge in Europa sei verspätet, das verursache Kosten in Höhe von rund 20 Milliarden DM pro Jahr. Daher gerät das traditionelle Verfahren zur Zuteilung der Start- und Landerechte auf der Basis so genannter Großvaterrechte immer mehr in die Kritik. Luft- und Raumfahrttechnik Damit das Gepäck ankommt Ein Flughafen ist eine Welt für sich. Fließbänder befördern das Gepäck, Busse die Reisenden. Dafür haben Experten Transfer-Systeme entwickelt. Die logplan GmbH plant und realisiert logistische Systeme. Vor allem auf dem Gebiet der Gepäckförderanlagen und Passagiertransfersysteme hat die GmbH die Nase vorn. Im Bereich der Flughafenlogistik arbeitet logplan eng mit dem Zentrum für Logistik und Unternehmensplanung (ZLU) zusammen. Im Jahr 2000 bekam logplan zwei Großaufträge für den Ausbau der Flughafenlogistik des Denver International Airport und des Aeropuerto de Madrid Barajas. TU-Prof. Dr.-Ing. Helmut Baumgarten ist Gründer und Mehrheitsgesellschafter der Unternehmen ZLU und logplan. Die ZLU wurde durch die Pixelpark AG übernommen, deren Vorstandsvorsitzender TU-Alumnus Paulus Neef ist. Die Kraft des heißen Wassers Mitte 1991 wurde die studentische Arbeitsgemeinschaft Thermische Wasserrakete (AGTWR) am Institut für Luft- und Raumfahrt gegründet. Die AGTWR wird seit 1995 durch die TU Berlin im Rahmen des Studienprogramms»Projektwerkstätten«gefördert. Die ersten Prototypen, die Gipfelhöhen von bis zu 1500 m erzielten, dienten der Untersuchung des Flugverhaltens der Rakete und des Bergungssystems. Nach sieben Starts von einstufigen Raketen wurde im Wintersemester 1995/96 weltweit erstmalig eine zweistufige Heißwasserrakete (Aquarius X-PRO) entwickelt und gestartet. Vor dem Start wird das in einem abgeschlossenen Druckbehälter befindliche Wasser mittels elektrischer Heizstäbe erhitzt. Nach dem Öffnen des Tanks strömt das überhitzte Wasser durch eine Düse aus, und die Energie wird damit in den Vortrieb der Rakete umgesetzt. Das aktuelle Projekt ist ein bodengestütztes Starthilfesystem für horizontal startende Raumtransporter. Der Einsatz von Heißwasserantrieben als bodengestütztes Starthilfesystem ist sowohl in der Test- als auch in der späteren Betriebsphase eine interessante Alternative zu Magnetsystemen. Aquarius-home.HTML FOTOS: TU-Pressestelle, Aquarius, Barbier partu Das Alumni-Magazin 4/

13 Wohin steuert die TU? Der Generationswechsel hat begonnen Die Neue TU Die TU Berlin wandelt sich. Nicht nur, dass seit 1. April 2001 die Strukturreform greift und die 15 Fachbereiche in acht Fakultäten umgewandelt wurden, sondern auch viele Professorenstühle werden an eine jüngere Generation weitergegeben. Rund 180 Professuren stehen bis 2005 an der TU Berlin zur Wiederbesetzung an bzw. sind jetzt schon vakant. Das passiert in einer Zeit, in der Geld an der Spree ein knappes Gut ist.»finanzen für Leistungen«ist demzufolge auch die Verhandlungsbasis zwischen Universitätsleitung und den neu zu berufenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Wie stehen die»neuen«dazu, wer sind sie, die die Geschicke der TU Berlin in den nächsten Jahren bestimmen werden? partu befragte zwei von ihnen. Auch der 1. Vizepräsident, Prof. Dr. Kurt Kutzler, und der Kanzler, Wolfgang Bröker, äußern sich über Berufungspolitik und die Haushaltslage der TU Berlin. Gesucht: Kreative Köpfe mit neuen Ideen Der Generationswechsel bei den Hochschullehrern der TU Berlin findet in einer Zeit statt, in der das Land Berlin vor einem riesigen finanziellen Loch steht. Parallel dazu werden die Hochschulverträge und die damit verbundenen Geldzuweisungen für die Jahre 2003 bis 2005 zwischen der TU Berlin und dem Land Berlin verhandelt. Neupositionierung durch Berufungspolitik in angespannten finanziellen Zeiten so könnte man das Tagesgeschäft von Prof. Dr. Kurt Kutzler umschreiben. Der 1. Vizepräsident der TU Berlin ist für Entwicklungsplanung, Forschung und Berufungsangelegenheiten zuständig.»wir brauchen junge, risikofreudige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Dieser Prozess ist eine gute Chance für eine neue Generation und der Standort Berlin zeigt sich als Verbündeter im Wettstreit um die besten Köpfe auch international«, sagt er. sind, auch vom Berliner Abgeordnetenhaus bestätigt werden, dann sehe ich Chancen für eine erfolgreiche Berufungspolitik. Doch das eine sind Gelder für Einrichtungen und Geräte, das andere ist die personelle Ausstattung für eine Professur. Angesichts des Personalüberhangs an unserer Universität erwarte ich eine Solidarleistung der»alten«fachgebiete. Sie sollten Mittel an die neu besetzten Professuren abgeben. Es gibt unterschiedliche Arten zu sparen von welchen Prämissen lassen Sie sich leiten? Für mich hat die Berufungspolitik der Hochschule absolute Priorität. Hier gilt es, die Grundsubstanz der Universität für Lehre und Forschung aufzubauen. Sparen bedeutet, Geld sehr vernünftig und bedacht auszugeben und darauf zu achten, dass dieses Geld über drittmittelfinanzierte Forschungsprojekte in vervielfachter Weise zurückfließt.»es muss Junge kriegen.«daher ist es bei den Berufungsverhandlungen mein Ziel, die Zusage von Geld oder Personal immer auch an eine Leistungszusage durch den Berufenen zu koppeln. Nicht umsonst haben die Investitionsmittel bei fast allen Berufungen einen leistungsbezogenen Anteil. Dabei verpflichtet sich der Berufene in den Zielvereinbarungen, je nach Fachgebiet ein bestimmtes Vielfaches der gegebenen Investitionsmittel als Drittmittel in einem bestimmten Zeitraum wieder einzuwerben. Damit schaffen wir auch Arbeitsplätze für den wissenschaftlichen Nachwuchs. Prof. Dr. Kurt Kutzler,1.Vizepräsident der TU Berlin und zuständig u. a. für den Bereich Berufungspolitik. Rund 180 Professuren stehen bis 2005 an der TU Berlin zur Wiederbesetzung an bzw. sind vakant. Wie ist es möglich, angesichts des Spardruckes gute Leute für die Universität zu gewinnen? Berlin ist durch seine Hauptstadtfunktion ein höchst attraktiver Ort geworden. Natürlich haben die Südländer die Nase vorn, doch Berlin entwickelt sich. Obwohl das Land sich in einer sehr angespannten finanziellen Lage befindet, sehe ich gute Chancen, junge, risikofreudige Wissenschaftlerinnen oder Wissenschaftler für den Hochschulstandort zu gewinnen. Wir brauchen junge kreative Köpfe, die neue Ideen mitbringen und die Fähigkeit besitzen, andere Finanzquellen als die der Landeskasse zu erschließen. Das eine ist das Umfeld, das andere sind die Finanzen Sollten die Budgets für 2003 bis 2005, wie sie jetzt im Hochschulvertrag zwischen dem Wissenschaftssenator und der TU Berlin vorgesehen Welchen Wissenschaftlertyp wünschen Sie sich für die TU Berlin? Ich erwarte eine möglichst junge Person, mit hohen ersten Qualifikationen, mit einem steilen wissenschaftlichen Leistungsgradienten, mit sehr guten pädagogischen Fähigkeiten und mit Spaß an der Sache. Die neue Kollegin, der neue Kollege sollen sich auch für die Universität engagieren. Mein Leitsatz lautet: Nicht mehr klagen, sondern gestalten, dann schaffen wir es. Innerhalb weniger Jahre werden an der TU Berlin 180 Hochschullehrer-Stellen vakant und stehen zur Wiederbesetzung an. Ca. 160 Fachgebiete verbleiben personell unverändert. Nach anerkannten Erfahrungswerten verursacht eine Berufung durchschnittlich DM Investitionskosten. Zur Zeit wird über die Hochschulverträge für 2003 bis 2005 verhandelt. Darin wird die Finanzzuweisung durch das Land Berlin und die Leistungen der Hochschulen festgeschrieben. Mit den Verträgen erhalten die Hochschulen Planungssicherheit, da sie dadurch von den jährlichen Haushaltsverhandlungen des Landes ausgenommen sind. 14 partu Das Alumni-Magazin 4/2001 FOTOS: TU-Pressestelle

14 Alle an Bord Die Führungsmannschaft der TU Berlin Die Führungsmannschaft der TU Berlin ist komplett: Das Konzil der TU Berlin hatte am 30. Mai 2001 im 1. Wahlgang Prof. Dr. Dr. h.c. Bernhard Wilpert zum 3. Vizepräsidenten der TU Berlin gewählt. Auf der Konzilssitzung am 24. Januar 2001 wählte man bereits den Präsidenten und die 1. und 2. Vizepräsidenten der TU Berlin. Die Amtszeit des Präsidenten beträgt vier Jahre, die der Vizepräsidenten jeweils zwei. Prof. Dr. Hans-Jürgen Ewers, Präsident der TU Berlin Deutschland braucht junge, hervorragend qualifizierte Arbeitskräfte und Wissenschaftler. Gerade in Zeiten, in denen sich immer weniger junge Menschen für ein Hochschulstudium entscheiden, liegt unsere größte Verantwortung darin, den Studierenden die bestmögliche Ausbildung zu gewährleisten. Prof. Dr. Jürgen Sahm, 2. Vizepräsident, Lehre und Studium Prof. Dr. Kurt Kutzler, 1. Vizepräsident, Entwicklungsplanung, Forschung und Berufungsangelegenheiten Für mich hat die Berufungspolitik der Hochschule absolute Priorität. Hier gilt es, die Grundsubstanz der Universität für Lehre und Forschung aufzubauen. Prof. Dr. Dr. h.c. Bernhard Wilpert, 3. Vizepräsident, Internationales, wissenschaftlicher Nachwuchs, wissenschaftliche Weiterbildung Die Neue TU Künftig werden wir verpflichtet sein, alle Studiengänge zu modularisieren und mit Leistungspunkten zu versehen. Bachelorund Masterstudiengänge müssen eingeführt sowie die Studienzeiten verkürzt werden. Die Reform in die eigenen Hände nehmen Die TU Berlin zeichnet sich vor allem durch ihre Internationalität aus egal ob bei den Studierenden oder bei unseren Forschungspartnern. Um unseren Platz weiter auszubauen, wurde der Bereich zu einem eigenen Aufgabengebiet des Vizepräsidenten. Wolfgang Bröker, Kanzler der TU Berlin Wenn wir als Hochschule nicht selbst Reformprozesse konzipieren und umsetzen, wird man uns von außen auferlegen, wie wir in Zukunft uns selbst zu organisieren haben. Der Jurist Wolfgang Bröker ist Kanzler der TU Berlin. Er führt die laufenden Geschäfte der Verwaltung und ist Beauftragter des Haushalts. Das Kuratorium, das grundsätzliche Angelegenheiten der Wirtschafts-, Finanz-, Personalwirtschafts- und Personalverwaltung der TU Berlin entscheidet, hat Ende Juni den Haushalt 2002 in Höhe von 340,1 Mio. Euro gebilligt. partu befragte Wolfgang Bröker zu den Haushaltsrisiken. Es ist absehbar, dass der TU Berlin im Jahr 2002 etwa 28 Millionen Mark im Haushalt fehlen werden. Welche Konsequenzen hat das? Wir stehen vor der Frage, ob wir unseren geplanten Reformkurs bei der finanziellen Situation der TU Berlin fortsetzen können. Dabei geht es vor allem um die beabsichtigte Übertragung der Finanzhoheit auf die neuen acht Fakultäten. Also eine Dezentralisierung der Mittelverantwortung im Rahmen der Budgetierung. Finanzhoheit heißt hier, dass die Dekane pauschal ein Budget für Sach- und Personalausgaben überwiesen bekommen und damit eigenständig arbeiten. Es wird bis zum Ende des Jahres, d. h. bis zur endgültigen Feststellung des Haushalts zu prüfen und zu diskutieren sein, ob wir bei einem Defizit von 28 Mio. DM bei den Personalausgaben die Verantwortung auf die Fakultäten übertragen können. Die Lage wird voraussichtlich derartig schwierig werden, dass nur eine zentrale Steuerung der Mittelbewirtschaftung den erforderlichen Sparbeitrag erbringen kann. Welche aktuellen Auswirkungen greifen schon heute wegen der Finanzknappheit? Bei uns sind nur 85 % aller wissenschaftlichen Mitarbeiterstellen besetzt. Auch andere Stellen, z. B. beim technischen oder sonstigen Personal, werden in der Regel nur aus dem Überhang besetzt bzw. für die Wiederbesetzung nicht zugelassen. Hinzu kommt, dass wir durch den Generationswechsel viele Professuren neu besetzen müssen. Aktuell sind ca. 70 Professuren nicht besetzt. Geht man von einer durchschnittlichen Investitionssumme von 500 TDM pro Professur aus, so sind außerordentlich hohe Investitionen zu tätigen, für die wir keine ausreichenden Mittel bisher zur Verfügung haben. Wir hoffen auf den Abschluss der neuen Hochschulverträge für 2003 bis 2005, in denen erhebliche Steigerungen bei den Investitionsmitteln gerade für Berufungen vorgesehen sind. Sollte man diese Lücken nicht adäquat schließen können, dann wird die Qualität sinken und unsere Attraktivität sowie Wettbewerbsfähigkeit erheblich eingeschränkt werden. FOTOS: TU-Pressestelle, privat partu Das Alumni-Magazin 4/

15 Keine Angst vor Mathe! Nach zehn Stationen ist Volker Mehrmann nun in Berlin gelandet Die Neue TU Millionen für Multimedia E ine millionenschwere Förderung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) stehen der Fakultät Mathematik und Naturwissenschaften und dem Fachgebiet Computergestützte Informationssysteme am Institut für Kommunikations- und Softwaretechnik der TU Berlin ins Haus. Für den Wettbewerb»Neue Medien in der Bildung«stellt das Bundesministerium für Bildung und Forschung insgesamt 390 Millionen Mark zur Verfügung. In dem Projekt»Lernumgebung für die mathematische Ausbildung von Ingenieuren«, das die Fakultät Mathematik und Naturwissenschaften unter der Federführung von Prof. Ruedi Seiler leitet, soll ein WWW-basiertes Modulsystem für die Mathematikausbildung aller Ingenieur-Studiengänge im Grundstudium entwickelt werden. Dafür wurden fünf Millionen Mark bereitgestellt. Mit»New Economy«, dem anderen Projekt mit TU-Beteiligung, soll ein multimediagestütztes Online-Curriculum für Wirtschaftswissenschaftler, Medien- und Kommunikationswissenschaftler, Informatiker und MBA-Studierende aufgebaut werden. Förderungshöhe: Mark. Das Kofferpacken ist er gewohnt»nun hoffe ich aber, dass ich nach zehn Stationen hier eine Bleibe gefunden habe«, sagt Volker Mehrmann. Vor sieben Monaten richtete sich der Mathematiker an der Spreemetropole ein. Sein Weg führte ihn u. a. über Bielefeld, Aachen und Chemnitz auf die Professur für Numerische Mathematik an die TU Berlin.»Meine Forderungen für die Ausstattung und Geldzuweisungen wurden erfüllt und ich bin nicht unbescheiden«, sagt er, obwohl man ihm Letzteres nicht so leicht abnehmen will. Er sitzt in seinem kleinen Zimmer im Mathematik-Gebäude, die Tafel an der Wand ist mit Formeln beschrieben.»bei uns in der Arbeitsgruppe stehen die Türen immer offen«, erzählt der 46-Jährige,»das empfinde ich als sehr angenehm.«eine These, warum die Atmosphäre so gut ist, hat er auch parat:»die Leute hier sind so beschäftigt, dass sie gar keine Zeit zum Streiten finden. An anderen Einrichtungen läuft es schlechter.«er sei froh, an einer großen technischen Universität gelandet zu sein,»kleine Hochschulen haben zwar ihre Vorteile, aber mit wenigen Studierenden kann man auch weniger umsetzen. Das ist keine Herausforderung für mich«, meint Volker Mehrmann. Zudem sei Berlin ein Eldorado für Mathematiker, nicht nur, dass es in der Hauptstadt viele Forschungseinrichtungen in diesem Bereich gebe,»sondern wir profitieren besonders auch von der guten Zusammenarbeit«. Volker Mehrmann beschäftigt sich in seiner Forschungsarbeit mit numerischen Simulationen von technischen und wirtschaftlichen Prozessen. Simulationen spielen heute in vielen Bereichen der Wirtschaft eine zentrale und kostensparende Rolle. Im Fahrzeug- oder Anlagenbau können durch sie beispielsweise aufwändige Prototypherstellungen vermieden werden. Ein weiteres prominentes Beispiel ist die Simulation des gesamten Schienenverkehrs der Deutschen Bahn in der Betriebszentrale. Ein aktuelles Forschungsprojekt beschäftigt sich mit der Entwicklung eines einsetzbaren und leistungsfähigen Systems zur Simulation des gesamten Zugbetriebes. Grundlage für diese Anwendungen ist das mathematische Teilgebiet der Numerischen Mathematik, in dem numerische Algorithmen entwickelt, auf ihre Fehleranfälligkeit und Genauigkeit untersucht und auf modernen Höchstleistungsrechnern implementiert werden. Nicht nur Grundlagen- und anwendungsorientierte Forschung bestimmen das Arbeitsfeld der Mathematiker. Neben der Einwerbung von Drittmitteln und Projekten gehört auch das Heranführen des Nachwuchses an die Wissenschaft und die Werbung für die Mathematik zu seinen Aufgabengebieten.»Die Mathematik ist ein Stiefkind der Öffentlichkeit. Niemand würde zugeben, Schreiben oder Lesen nicht zu beherrschen, nur über Rechnen und Mathematik macht man sich lustig«, sagt der Familienvater. In den vergangenen zehn Jahren sei aber der Damm gebrochen, der Elfenbeinturm bröckelt. Gerade auch Kollegen der TU Berlin, wie die Leibniz-Preisträger Prof. Dr. Martin Grötschel und Prof. Dr. Günter M. Ziegler, hätten dafür eine Lanze gebrochen.»wir müssen zeigen, dass Mathematik Spaß macht, dass sie Grundlagen für vielfältige und praxisnahe Anwendungen schafft.«der studierte Mathematiker und Physiker wünscht sich den Freiraum für seine Forschung,»so wie ich es für richtig halte und dass mich die Universitätsverwaltung dabei unterstützt«. Auch er habe mit der Hochschulleitung seinen Vertrag auf der Basis Ausstattung für Leistung ausgehandelt.»gegen Leistungsbewertung«, so sein Kommentar zu den Zielvereinbarungen,»wehren sich nur diejenigen, die sich sowieso schon zur Ruhe gesetzt haben.«davon ist Volker Mehrmann meilenweit entfernt. Prof. Dr. math. Volker Mehrmann (46) wurde 1955 in Detmold geboren, studierte Mathematik und Physik und promovierte 1982 an der Universität Bielefeld. Auslandserfahrungen sammelte er in Kent und Madison (USA). Prof. Mehrmann ist Chef- und Mitherausgeber mehrerer Fachpublikationen und Vorsitzender des Fachausschusses Mathematik der Deutschen Forschungsgemeinschaft. 16 partu Das Alumni-Magazin 4/2001 FOTOS: TU-Pressestelle

16 Unheimlich belebend Mit 37 Jahren ist Karola Rück-Braun neue Chemie-Professorin an der TU Berlin Gleich im 8er-Pack sind sie nach Berlin gekommen. Die einen haben eine Bleibe in Charlottenburg gefunden, die anderen im Szene-Bezirk Friedrichshain. Auf den ersten flüchtigen Blick sieht man Karola Rück-Braun die Fähigkeit zu Begeistern gar nicht an, doch wenn sie beginnt zu erzählen, dann wird es dem Zuhörer schnell deutlich. Die Anziehungskraft teilt sie sich zwar mit Berlin, doch der größere Teil geht auf ihre Rechnung. Am 15. Oktober 2000 wurde die habilitierte Chemikerin mit 37 Jahren zur Universitätsprofessorin der TU Berlin ernannt. Gefolgt sind der zierlichen Frau ihre Mitarbeiter aus Mainz.»Unheimlich belebend«umschreibt sie ihren Beruf und schwärmt von dem Freiraum, der ihr und ihren Mitarbeitern bei der Forschung geboten wird. Die Neuen aus Rheinland-Pfalz trafen am TU-Institut für Organische Chemie»auf sehr hilfsbereite Kollegen«.»An der Spree gibt es eine hohe Dichte an Sonderforschungsbereichen, und die Kooperation über die Hochschulgrenzen hinweg funktioniert auch«, erzählt Frau Rück-Braun. Ihre finanzielle Ausstattung sei sehr gut, aber noch nicht ausreichend. Ihre Planungen ranken sich demzufolge auch um Drittmittel und Geräte, die die Industrie zur Verfügung stellen könnte, um den Ausbau einiger Räume und um eine moderne Ausstattung der Labore.»Ich will meinen Mitarbeitern beste Arbeitsbedingungen bieten«, erklärt die junge Professorin mit Nachdruck, die manchmal über den Berliner Berg an Bürokratie nur staunen kann. Genauso wie bei den meisten der»neuen«professorinnen und Professoren hat auch sie mit der Universitätsleitung Zielvereinbarungen abgeschlossen. Sie sieht das positiv:»warum sollte man seine Projekte nicht definieren und zielorientiert arbeiten? Die Einwerbung von Drittmitteln ist extrem notwendig. Auch in der Industrie werden Pläne aufgestellt und die Ergebnisse kontrolliert warum nicht in der Forschung?«Anlass zu schlechter Laune gebe es nicht, ganz im Gegenteil, versichert die Frau im weißen Laborkittel. Bei ihrer Arbeit wagt sie sich auf ein hochaktuelles Terrain: Die Steuerung biologischer Funktionen auf molekularer Ebene. Diese soll durch eine gezielte zeitlich und örtlich vorbestimmte reversible Beeinflussung der Einstellung von Atomanordnungen erfolgen so das ehrgeizige Ziel von Chemikern und Biowissenschaftlern. Es geht um die Kontrolle und das Design biologischer und chemischer Abläufe. Die VolkswagenStiftung hat dazu 1998 einen eigenen Förderungsschwerpunkt eingerichtet. Die thematische Breite, die sich dahinter verbirgt, ist sehr groß und reicht von der DNA-Reparatur bis hin zur Aids-Forschung.»Von grundlegender Bedeutung ist das über nationale Grenzen hinweg ausgerichtete Projekt von Prof. Dr. Rück-Braun und Prof. Dr. Andrew Woolley (University of Toronto)«, befindet die Stiftung. Sie fördert es mit Mark. Die Wissenschaftler wollen Methoden mit dem Ziel entwickeln, die räumliche Anordnung und Aktivität von Proteinen unter Lichteinfluss zu kontrollieren. Metallorganische Chemie und Festphasensynthesen gehören ebenfalls zu den»research topics«der Neuberufenen. Natürlich profitieren von diesem internationalen Wissensaustausch auf hohem Niveau ihre Doktoranden und Studierenden. Doch auch an die Generation, die in einigen Jahren die Universität bevölkert, wird gedacht.»wir brauchen gute, wissbegierige Studierende«, ergänzt die verheiratete Hochschullehrerin. Schülerinnen und Schüler bekommen bei dem jungen Chemiker-Team der TU Berlin einen guten Einblick in den studentischen Alltag sei es im Hörsaal oder in den neu eingerichteten Laboren. Eine Investition in die Zukunft die sich für die TU Berlin in doppelter Hinsicht auszahlen wird. Prof. Dr. Karola Rück-Braun mit dem Doktoranden Frank Wierschem,der der jungen Wissenschaftlerin von Mainz an die TU Berlin gefolgt ist ebenso wie sechs andere Chemikerinnen und Chemiker ihrer Arbeitsgruppe am Institut für Organische Chemie.»An der Spree gibt es eine hohe Dichte an Sonderforschungsbereichen,und die Kooperation über die Hochschulgrenzen hinweg funktioniert auch«,erzählt Frau Rück-Braun.Bei ihrer Arbeit wagt sie sich auf ein aktuelles Terrain: Die Steuerung biologischer Funktionen auf molekularer Ebene. Dabei geht es um die Kontrolle und das Design biologischer und chemischer Abläufe. Prof. Dr. Karola Rück-Braun (37) studierte und promovierte an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz im Fach Chemie. Sie sammelte Erfahrungen in Cambridge sowie Toronto und habilitierte sich über neue eisenorganische Verbindungen in Mainz. Im Jahr 2000 folgte sie einem Ruf auf eine Professur für Organische Chemie an die TU Berlin und beschäftigt sich u. a. mit der Steuerung biologischer Funktionen auf molekularer Ebene. Die Neue TU FOTOS: TU-Pressestelle partu Das Alumni-Magazin 4/

17 Feiern, Preise und ab in den Beruf Fakultäten intern Viele Fakultäten haben schon in der ersten Hälfte des Jahres ihre Absolventinnen und Absolventen verabschiedet. Welche Alumni-Aktivitäten auf dezentraler Ebene sonst noch stattgefunden haben, zeigt Ihnen partu: Stammtisch in Stammkneipe So lange wie es die ersten Absolventen und Absolventinnen des Studienganges Technischer Umweltschutz der TU Berlin gibt, so lange gibt es schon einen Umwelttechniker-Stammtisch, zu dem sich einige regelmäßig treffen. Initiiert wurde er von Hermann Müller, Klaus Klüche und Andreas Erken-Salvotti, die zum ersten Jahrgang der Umwelttechniker gehören und vor rund 17 Jahren ihr Examen gemacht haben. Zum ersten Mal traf man sich am 11. April 1984, und seitdem gibt es den Stammtisch an jedem letzten Freitag im April und im Oktober. Manchmal saßen die drei Umwelttechniker schon alleine hier, manchmal kommen auch schon bis zu dreißig TU-Alumni zusammen. Wie es sich für einen guten Stammtisch gehört, gibt es auch eine Stammkneipe, in der man sich trifft. Umwelttechnikerinnen und Umwelttechniker der TU Berlin, die im Oktober gerne mal vorbeischauen wollen, sind herzlich eingeladen, ab Uhr in den»bogen«(durchgang zwischen Savignyplatz und Bleibtreustraße in Berlin-Charlottenburg) zu kommen. Damit der Abschied nicht so schwer fällt Die Studierenden des Postgradualen Studiengangs Gesundheitswissenschaften/Public Health nehmen so etwas wie eine Sonderstellung unter den Studentinnen und Studenten der TU Berlin ein. Kommen sie doch eher nur abends in die Uni und haben bereits ein abgeschlossenes Studium oder eine Berufsausbildung in der Tasche. Wenn sie nach zwei Jahren ihr Studium abgeschlossen haben, fällt der Abschied von den Kommilitonen und Kommilitoninnen nicht immer ganz leicht. Um den Abschied leichter zu machen, gibt es schon seit vielen Jahren eine Absolventenfeier für die Gesundheitswissenschaftler. Am 9. Mai war es wieder so weit rund dreißig Gesundheitswissenschaftlerinnen und Gesundheitswissenschaftler wurden von der TU Berlin verabschiedet. Wie in den Jahren zuvor wurde auch dieses Mal der Hertha-Nathorff- Preis verliehen, der von der Ärztekammer Berlin gestiftet wird. Die Soziologin Petra Rattay (»Psychosoziale und medizinische Betreuung in der Schule«) erhielt den 1. Preis (3000, DM). Der dritte Preis ging an Isolde Moreno Morales und Christina Papachristou, die sich mit dem Problem ungewollter Schwangerschaft in Peru beschäftigen. Orientierungshilfe Frauen, die ihr Studium an der TU Berlin abgeschlossen haben und noch nicht wissen, wie es weitergehen soll, können ein Beratungsangebot wahrnehmen, das von den Frauenbeauftragten der neugegründeten Fakultät 1, Geisteswissenschaften angeboten wird. Auch zum Thema Promotion können sich die Frauen hier informieren: Susanne Plaumann oder Ulrike Langer (Frauenbeauftragte Fakultät I), Tel:. 030/ / , Die Zukunft der Promotion Viele stellen sich nach vollendetem Studium die Frage: Promotion ja oder nein? Dieser Qualifizierungsabschnitt ist häufig durch Vereinzelung und einen ungeklärten Promotionsstatus gekennzeichnet. Rund siebzig Promovierende diskutierten daher am 9. Mai 2001 in der TU Berlin mit Bildungspolitikern die Auswirkungen der geplanten Novellierung des Hochschulrahmengesetzes (HRG) und der Dienstrechtsreform auf die Phase der Promotion. Eingeladen hatte die Promovierenden-Initiative (PI), eine Interessenvertretung von Doktorandinnen und Doktoranden, die in den Förderwerken der Parteien und Kirchen und den beiden Studienstiftungen organisiert sind. TU-Alumna Chistiane Kerlen (Wirtschaftsingenieurwesen) hat die Diskussionsrunde mit organisiert und wurde dabei vom Alumni-Team der TU Berlin unterstützt. Große Feier und viele Preise Auch die frischgebackenen Wirtschaftsingenieure und -ingenieurinnen waren in der ersten Jahreshälfte zu einer Akademischen Abschiedsfeier eingeladen. Am 29. Juni wurden die Absolventinnen und Absolventen von TU-Präsident Prof. Dr. Hans-Jürgen Ewers und Prof. Dr.-Ing. Helmut Baumgarten verabschiedet. Zum ersten Mal wurden auch die Neuen des Studiengangs im Rahmen der Feier begrüßt. Eingeladen waren auch alle Wi.-Ing.-Alumni, die Mitglied im Alumni-Programm sind. Mittlerweile sind das rund 450. Wie in den Vorjahren wurden auch wieder Preise verschiedener Sponsoren für ein gutes und schnelles Studium im Rahmen der Feier vergeben. Ehemalige gesucht Um möglichst viele Ehemalige für ein Treffen zusammenzutrommeln, werden Absolventinnen und Absolventen der Lebensmitteltechnologie gesucht, die im Wintersemester 1977 mit dem Studium begannen. Geplant ist das Ehemaligen-Treffen für den 6. Oktober 2001 an der Versuchs- und Lehranstalt für Brauerei in Berlin (VLB). Wer Interesse hat, kann sich unter oder melden. Glückwunsch zur Promotion Wenn die Promotion abgeschlossen ist, hat man Grund zum Feiern und lässt sich natürlich auch gerne feiern. Daher lädt schon seit vielen Jahren der TU-Präsident»seinen«wissenschaftichen Nachwuchs, der die Promotion oder Habilitation erfolgreich abgeschlossen hat, zu einem Empfang in den Lichthof ein. Im feierlichen Rahmen bekamen am 9. Juli die frischgebackenen Doktoren und Doktorinnen ihre Urkunden von Prof. Dr. Hans-Jürgen Ewers überreicht. Prof. Dr. Dr. h.c. Bernhard Wilpert wurde ins Amt des 3. Vizepräsidenten eingeführt und die neuen Mitarbeiter begrüßt. Diejenigen, die aus dem Dienst ausgeschieden sind, wurden verabschiedet. Ab ins Ausland Wieder haben 11 TU-Absolventinnen und Absolventen die Möglichkeit zu einem Auslandsaufenthalt, der mit einer üppigen Finanzspritze durch die Helene und Erwin Stephan-Stiftung gefördert wird. Martin Boller, Andreas Stefan Doll, Carsten Intveen, Ulrike Köppe, Sven Landsgesell, 18 partu Das Alumni-Magazin 4/2001 FOTOS: TU-Pressestelle (S. 18 u. 19)

18 Robin Meyer-Lucht, Claudia Pöhlmann, Matthias Sander, Olaf Weckner und Regina Zeitner heissen die Erwin-Stephan-Preisträger und Preisträgerinnen, die im Juli mit dem Preis ausgezeichnet wurden. Geehrt werden mit der Auszeichnung Absolventinnen und Absolventen aller Studienrichtungen, die überdurchschnittlich schnell und gut studiert haben. Das Preisgeld in Höhe von 8000, DM ist gebunden an einen Auslandsaufenthalt. Wein und Brezeln satt Alle Absolventinnen und Absolventen des ehemaligen Fachbereichs 1, Kommunikations- und Geschichtswissenschaften waren Ende Juni eingeladen, um ihr erfolgreich abgelegtes Examen zu feiern. Auf der Absolventenfeier, die schon seit einigen Jahren von Prof. Dr. Werner Dahlheim organisiert wird, gab es neben Ansprachen auch noch Musik und Gesang und einen Empfang mit»satt Wein, Brezeln und anderen feinen Sachen«. Wi.-Ing. gesucht??? Frischgebackene Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen haben die Möglichkeit, in einem Absolventenbuch ihren Lebenslauf, ihre Berufswünsche und -vorstellungen den potenziellen Arbeitgebern zu präsentieren. Erschienen ist die neueste Ausgabe des Euroresümeebuches im April und richtet sich an diejenigen Unternehmen, die Bedarf an Wirtschaftsingenieuren haben. Zusammengestellt wird das Resümeebuch von der Arbeitsgruppe Wirtschafts- Ingenieure (AG WI-Ing.), eine studentische Initiative, die in der Fakultät VIII, Wirtschaft und Management der TU Berlin zuhause ist. Weitere Infos gibt es unter Abschied und Begrüßung Im Mai dieses Jahres wurden die Absolventen und Absolventinnen der Fakultät Verkehrs- und Maschinensysteme feierlich von der Universität verabschiedet und die neuen Studierenden begrüßt. Zwar war es bereits die zweite VABENE-Feier, die veranstaltet wurde, jedoch die erste Feier der neuen Fakultät V, Verkehrs- und Maschinenwesen. Eingeladen waren die Absolventinnen und Absolventen aus den Studiengängen Verkehrswesen, Physikalische Ingenieurwissenschaft, Maschinenbau, Informationstechnik im Maschinenwesen und Psychologie. Für November 2001 ist eine zweite VABENE-Feier für dieses Jahr geplant. Weitere Informationen und Anmeldung unter unter fb12.tu-berlin.de/vabene.

19 Es wächst und wächst Neue Angebote für TU-Alumni Alumni heute Nicht nur die Mitgliederzahl unseres erfolgreichen Alumni-Netzwerkes wächst und wächst, sondern auch die Angebote, die wir Ihnen unterbreiten. Mittlerweile hat das nationale Absolventinnen-, Absolventen- und Ehemaligen-Programm (TU-Alumni Berlin) der TU Berlin mehr als 6000 Mitglieder. Der älteste von ihnen ist 89 Jahre alt, die jüngste 22. Viele von ihnen nutzen bereits die neuen Angebote, die die Universität ihren Ehemaligen über eine Mitgliedschaft bei TU-Alumni Berlin anbietet. Der folgende Überblick zeigt Ihnen die Möglichkeiten, in Kontakt zu Ihrer ehemaligen Universität zu kommen. Neue Angebote für TU-Alumni ab März 2001: kostenloser Bibliotheksausweis; Vergünstigungen beim Hochschulsport; Weiterbildungen zu vergünstigten Preisen Bereits existierende Angebote für TU-Alumni: lebenslanger Internet- und -Zugang, verbilligte Literaturrecherche, Versand Alumni-Magazin»parTU«, Hochschulzeitung»TU intern«und des Veranstaltungskalenders, Einladung zu Absolventenfeiern, Vorträgen und Empfängen, umfangreiches, aktuelles Internet-Angebot (www.tu-berlin.de/alumni/index.html), Linkliste für Existenzgründer oder -gründerin oder Firmenbesitzer, TU-Tauschbörse (biete, suche, kaufe, tausche) im Internet in der Hochschulzeitung»TU intern«. Femtec: Sprungbrett für Frauen Zwar steigt die Anzahl der weiblichen Studierenden, aber trotzdem schreiben sich für die zukunftsträchtigen technischen Fächer noch immer viel zu wenige ein. Auf der anderen Seite werden weibliche Fachund Führungskräfte immer stärker nachgefragt. Um diesem Missverhältnis entgegen zu wirken, haben die TU Berlin und die Europäische Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft Berlin e.v. (EAF) ein Hochschulkarrierezentrum für Frauen gegründet. Die Femtec GmbH richtet sich in erster Linie an Studentinnen aus den Natur- und Ingenieurwissenschaften. Femtec ist als GmbH und in Form einer Public-Private-Partnership organisiert. Kooperationspartner sind zurzeit die DaimlerChrysler AG, die Dr.-Ing. h.c. F. Porsche AG, die Siemens AG, The Boston Consulting Group und die Wintershall AG. Das Karrierezentrum verfolgt einen integrierten Ansatz: Mit Workshops für Schülerinnen sollen mehr Frauen für ein Studium der Natur- und Ingenieurwissenschaften gewonnen werden. Studentinnen mit sehr guter fachlicher Eignung und mit Führungspotenzialen werden während des Studiums gezielt gefördert, u. a.durch ein Mentoring-Programmen. Jeweils zum Sommersemester startet das Programm für die Studienanfängerinnen, zum Wintersemester für Studentinnen im Hauptstudium. Geplant sind spezielle Programme für Absolventinnen zur Berufsorientierung und zum Berufseinstieg. Aufsichtsratsvorsitzende der Femtec GmbH ist Prof. Dr. Barbara Schaeffer-Hegel, TU-Professorin in der Fakultät I, Geisteswissenschaften. Sie ist zugleich Vorstandsvorsitzende der EAF und die Initiatorin des neuen Zentrums. Im Aufsichtsrat befinden sich außerdem TU-Präsident Prof. Dr. Hans-Jürgen Ewers und Dr. Norbert Bensel, Personalvorstand der DaimlerChrysler Services AG. Das Alumni-Team der TU-Berlin (v. l. n. r.): Bettina Klotz, Barbara Conrad, Dr. Kristina R. Zerges, Stefanie Terp Egal ob blau, weiß oder schwarz, wer Lust hat, kann sich jetzt mit TU-T-Shirts schmücken. Ab sofort sind sie in verschiedenen Größen, in den genannten Farben sowie in zwei verschiedenen Designs im Koordinationsbüro, Raum H 2130 (Hauptgebäude, Straße des 17. Juni 135) erhältlich. Der Preis pro Stück beträgt 25 Mark. An dieser Stelle möchten wir uns auch bei den zahlreichen Alumni bedanken, die unserem Spendenaufruf in der Dezember-Ausgabe 2000 von partu gefolgt sind. Über die Verwendung der Gelder innerhalb unseres Alumni-Programms werden wir berichten. Durchgeführt und organisiert wird das TU-Alumni-Programm vom Presseund Informationsreferat der TU Berlin. Für eine Mitgliedschaft bei TU-Alumni, die übrigens kostenlos ist, ist es nie zu spät. Wir würden uns freuen, wenn Sie Ihre ehemaligen Kollegen oder Kommilitonen auf unser Programm aufmerksam machen könnten. >Kontakt Alumni-Team in der Pressestelle der TU Berlin, Strasse des 17. Juni 135, Berlin, Tel.: 030/ , > Auch online kann man sich anmelden: >Internet alumni/fragebogen.htm Schülerinnen, ab in die Uni! Ja, auch 2001 gibt es an der TU Berlin wieder Schülerinnen&Schüler- Technik-Tage! Sie werden wie bereits im Jahr 2000 in den Herbstferien stattfinden. Neu ist: Dieses Mal sind alle Schülerinnen und Schüler ab der 9. Klasse angesprochen, es wird also verschiedene Projekte oder Projektgruppen für die 9. und 10. Klasse und die Jahrgänge 11 bis 13 geben. Die TU Berlin lädt alle Schülerinnen und Schüler von Schulen mit gymnasialer Oberstufe aus ganz Berlin und auch Brandenburg herzlich ein, teilzunehmen.»besonders freuen wir uns natürlich über die Teilnahme von Kindern ehemaliger TU-Studierender«, meint die Projektkoordinatorin Regina Leiss. Von»Blitz und Donner«über die»mischen (Im)possible«bis zur Reise»per Anhalter durch die Nanowelt«reichen die Themen aus mehr als 50 Projekten, die die Interessenten in diesem Jahr in die Labore und Seminarräume locken. Die TU Berlin möchte Jugendliche an Naturwissenschaft und Technik heranführen. Zu diesem Zweck werden aus den verschiedenen Studiengängen Projekte angeboten, in denen die Schüler und Schülerinnen konkrete Erfahrungen machen können. Zielgruppe sind Jugendliche, die bisher noch keinen konkreten Berufswunsch entwickelt haben und oft nur diffuse Vorstellungen haben, was sich hinter einem ingenieur- oder naturwissenschaftlichen Studium verbirgt. Insbesondere Schülerinnen, denen von ihrer Umwelt der Umgang mit Technik oft nicht zugetraut wird, sind daher besonders aufgefordert, die Schülerinnen& Schüler-Technik-Tage für sich zu nutzen. Das Projekt wurde von der Zentralen Frauenbeauftragten ins Leben gerufen und wird in Kooperation mit dem Vizepräsidenten für Lehre und Studium, den Fakultäten, der Allgemeinen Studienberatung und der Pressestelle durchgeführt. Anmeldung ab 1. September 2001! Tel.: , 20 partu Das Alumni-Magazin 4/2001 FOTO: TU-Pressestelle

20 Vom Umgang mit den Zahlen Ernst Georg Schleifer verabschiedet sich in den Ruhestand Egal, ob es der ASTA der FU war, die TU Berlin oder die Kirchengemeinde Ernst Georg Schleifer kennt sie alle, und das sehr genau. Der Entwicklungsplaner wurde als Erster mit der TU-Ehrennadel für besondere Verdienste durch Präsident Prof. Dr. Hans-Jürgen Ewers ausgezeichnet. In der Studentenvertretung begann seine Karriere.»Ich hatte mein Studium der Betriebswirtschaftslehre in Göttingen angefangen und wechselte im Winter 1958 an die FU nach Dahlem«, erinnert er sich (Foto Mitte). Die Gebäude waren gerade frisch gestrichen.»ich schlich durch die neuen Gänge und sah ein Plakat: Studentischer Konvent meldet Euch.«Wenige Zeit später saß er als Finanzreferent im ASTA, und»das war eine gewaltige Aufgabe für mich«. Seitdem haben ihn die Zahlen nicht mehr losgelassen und das universitäre Leben auch nicht. Der gelernte Kaufmann aus Kiel wechselte nach bestandener Diplomprüfung als wissenschaftlicher Mitarbeiter an die TU Berlin. Sein Gebiet war die Bildungsökonomie wurde er in den Planungsstab des Präsidenten berufen. Seitdem nahm er an mehr als 1200 Sitzungen der Kommission für Entwicklungsplanung teil.»mein Spezialgebiet waren dabei die quantitativen Berechnungen also die Verteilung der Studienplätze auf die einzelnen Fachgebiete oder die Erarbeitung von Ausstattungsplänen für das Personal.«An den Veränderungen, die die Universität in den vergangenen 30 Jahren durchlief, war er also maßgeblich beteiligt.»zunächst«, so der Planer,»kam 1970/71 die Gliederung der neun Fakultäten in 21 Fachbereiche. Damals entstanden zirka 80 neue Institute. Zehn Jahre später wurde die Pädagogische Hochschule integriert und der Fachbereich 22 gegründet.«dann folgten drei Hochschulentwicklungspläne, der erste 1984, der zweite 1989.»Im dritten Plan von 1994 gab es Studienplätze auf Berlins Hochschulen zu verteilen, davon entfielen Plätzen auf die TU Berlin.«Zahlen sprechen bekanntlich eine eigene Sprache, dahinter stehen jedoch immer Menschen.»Wer seinen Job gut machen will«, so seine Erfahrung,»muss Zuhören können.«aktives Lernen und aktive Mitarbeit bestimmten sein Berufsleben genauso wie das Prinzip der Diskussion. Der aktuelle Strukturplan, der ab 1998 greift, sah die Neugliederung der 15 Fachbereiche in die jetzigen acht Fakultäten vor. Zwei Monate nach Inkrafttreten der neuen Struktur am 1. April 2001 verabschiedete sich der 65-Jährige aus seinem aktiven Berufsleben. Einmal in der Woche wird er in sein altes Büro zurückkehren. Über einen Werkvertrag wird er weiterhin für die TU Berlin planen»und in der restlichen Zeit Rad fahren auf Brandenburgs Alleen«. Doch, da war ja noch die Kirchengemeinde in Berlin-Dahlem auch die kann auf ihren Schatzmeister nicht verzichten. Gute Zeit-Planung ist für Ernst Georg Schleifer also auch weiterhin gefragt. Alumni heute partu Das Alumni-Magazin 4/

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