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2 Herausgeber Stadtverwaltung Kaiserslautern Referat Soziales vertreten durch Herrn Jürgen Hoffmann-Biundo Redaktion Peter Bügler (V.i.S.d.P.) Nicole Gilcher Redaktionsbeirat Agentur für Arbeit Kaiserslautern Arbeits- und sozialpädagisches Zentrum Kaiserslautern (ASZ) Deutscher Gewerkschaftsbund Gemeinnützige Beschäftigungsgesellschaft Kaiserslautern (GBK) Handwerkskammer Neue Arbeit Westpfalz (NAW) Stadtverwaltung Kaiserslautern Herstellung / Layout Redaktionsanschrift ASZ Redaktion AS z.hd. Peter Bügler Pfaffstr Kaiserslautern Tel.: Fax: Anzeigenberatung Indra Wilchow Tel.: Druck Kleinoffsetdruckerei Kutas Mehlingen, Fröhnerhof 2a Auflage 5000 ISSN Impressum Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung des Herausgebers wieder. Für den Inhalt sind die Verfasser verantwortlich. Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos keine Haftung Seite 6 Im April hat das DRK Seniorenzentrum an der Feuerwache in Kaiserslautern seinen Betrieb aufgenommen. Das AS Magazin stellt die Einrichtung vor Seite 14 Hartz IV wirft seine Schatten voraus. Was dies für das Referat Soziales und Agentur für Arbeit bedeutet erläutert ein Gespräch mit dem Leiter des Referat Soziales, Günter Andes. Seite Tonnen Müll wurden 2003 von den Mitarbeitern des ASZ bei der Reinigung des Straßen begleitenden Grüns entsorgt. Das AS Magazin wirft einen Blick auf den Arbeitsalltag dieser Gruppe 2 Inhalt Seite 4 Gewaltprävention in der Schule Seite 5 Kostenlose Bodenanalyse für Kaiserslauterer Bürger Seite 6 DRK Seniorenzentrum eröffnet Seite 10 Jugendwerkhof führt zu Ausbildungsverträgen Seite 11 Graviusheim gereinigt Seite 12 Fahrt nach Heidelberg Beschwerde ja bitte Seite 13 Die allgemeine Lebensberatung der Caritas Seite 14 Hartz IV auf dem Vormarsch? Seite 16 HELP - Chance für die Zukunft Seite 17 Unter einem Dach mit Netzwerk und ASL Seite 18 ASZ Heinzelmänchen und das Straßen begleitende Grün Seite 20 Halbzeitbilanz des Beigeordneten Günter Remler Seite 22 GBK knüpft internationale Kontakte Seite 23 Gemeinnützige Arbeit am Beispiel Mölschbach Seite 24 Verschiedenes Historische Grabstätte vor dem Verfall bewahrt Aussiedler und Zuwanderer integrieren Fußballturnier des Referat Jugend Bierbrauen auf dem Kaiserberg Sozialaktion des BDKJ Titelfoto: Concetta Messina und Sandra Ruth pflanzen mit ASZ Geschäftsführer Willi Schattner und Referatsleiter Günter Andes einen Zukunftsbaum auf dem Gelände der Gartenschau -siehe unseren Bericht auf Seite 10- Foto: Peter Bügler

3 es kann jeden treffen, jederzeit. Junge und Ältere. Qualifizierte und weniger Qualifizierte. Job verloren. Keine Arbeit. Wenige haben sich darüber früher Sorgen gemacht. Das soziale Netz hat alle abgefangen und wer wollte, hatte binnen kurzer Zeit eine neue Tätigkeit gefunden. Nur heute, nach vielleicht 50, 60 und mehr Absagen. Wie mag es einem Menschen in seinem Inneren zumute sein, wenn er zum x-ten Male eine Ablehnung erhält und vielleicht noch mit der wahrscheinlich gut gemeinten Bemerkungen am Ende jeder Absage Wir hoffen, dass Sie unsere Entscheidung bei Ihrer Suche nach einem Arbeitsplatz nicht entmutigt. Die neuen Bestimmungen nach Hartz IV geben die Möglichkeit der Bildung von Arbeitsgemeinschaften. Hier wird die Zusammenarbeit der Agenturen für Arbeit und der Sozialämter gute Früchte tragen. Gemeinsam für unsere Bürger. Kein Nebeneinander, sondern Miteinander. Dies gilt insbesondere für Maßnahmen die hohe Jugendarbeitslosigkeit zumindest einzudämmen. Diese müssen rasch erwirkt werden und sie müssen greifen. Hier muss auch intensiv mit den Schulen zusammengearbeitet werden. In der Stadtratsitzung vom 17. Mai wurde beschlossen, dass unser Referat für Soziales mit der hiesigen Agentur für Arbeit eine Arbeitsgemeinschaft bildet. Wir sind ferner als eine der wenigen Pilotprojekte im Lande ausgewählt worden, sicherlich auch, weil wir über die Hilfe zur Arbeit in der Vergangenheit in Kaiserslautern bereits gut miteinander gearbeitet haben. Die Arbeitsgemeinschaft ist aber mehr, sie ist nunmehr etwas gemeinsames. Es findet eine Verzahnung, ja Verschmelzung statt die Arbeitsgemein emeinschaf aft. Herzlichst, Ihr LiebeLeserinnenundLeser Ein Allheilmittel wird das Hartz IV-Konzept nicht sein und die Beschneidung des Sozialstaates durch die Agenda 2010 darf auf unserer Ebene nicht dazuführen, dass die Sachbearbeiter oder Fallmanager unbotmäßige Härte zeigen, sondern sie sind aufgefordert an einem guten sozialen Klima mitzuwirken. Im Interesse aller ist Fingerspitzengefühl und nicht nur beratende Mithilfe bei der Arbeitsplatzbeschaffung gefragt, weil damit auch zugleich ein Beitrag zum sozialen Frieden geleistet wird. Die Stadt Kaiserslautern nennt sich soziale Stadt. Und sie wird am Umgang mit den Menschen, die ab Arbeitslosengeld II erhalten, gemessen werden. Für diese neue Tätigkeit wünschen wir uns alle den besten Erfolg. Für den Aufschwung, muss jeder sich aufschwingen Andrea Redmann, Autorin Jürgen Hoffmann-Biundo 3

4 Gewaltprävention in der Schule Sozialtraining für Schülerinnen und Schüler am Beispiel der Fritz-Walter-Schule Foto: Baumann Das Thema Gewalt an Schulen rückt zunehmend ins Blickfeld des öffentlichen Interesses. Es häufen sich die Nachrichten: Jugendliche sind gewalttätig, quälen Gleichaltrige, erpressen und schlagen sie. Sogar auf Video werden diese Taten aufgenommen und ins Internet gestellt. Extrembeispiele? Oder wird die Jugend brutaler? Seit einem Jahr findet an der Fritz-Walter-Schule ein fest in den Stundenplan integriertes Sozialtraining statt. Ziel dieses Projekts ist die Steigerung der sozialen Kompetenz von Kindern und Jugendlichen. Unter sozial kompetent versteht man Fertigkeiten wie Selbstbehauptung, Äußern von Gefühlen, allgemeine kommunikative und partnerbezogene Fertigkeiten wie Hilfsbereitschaft, Kooperations- und Einfühlungsvermögen. Für gewaltbereite Kinder und Jugendliche sind diese Eigenschaften häufig nicht Gang und Gebe. Auffällige Verhaltensstörungen beeinträchtigen stark die Lern- und Entwicklungschancen der jungen Menschen und verbauen nicht selten den weiteren Lebensweg. Um den Jugendlichen Wege aufzuzeigen, gewaltfrei miteinander umzugehen, werden an der Fritz-Walter- Schule in Rollenspielen Konfliktsituationen nachgestellt, diskutiert und analysiert. Themenschwerpunkt sind Gewalterfahrungen jeglicher Art. Durchgeführt wird der gewaltpräventive Unterricht, der im Stundenplan von bisher drei Klassen fest verankert ist, von Lehrern zweier 5. Klassen und einer 7. Klasse der Schule -mit dem Förderschwerpunkt Lernen- in Zusammenarbeit mit der Schulsozialarbeiterin Sabine Schwamberger und dem Sozialpädagogen Stefan Engel. Fachlich begleitet wird das Angebot von Mitarbeitern des Familienhilfezentrums der SOS-Kinder- und Jugendhilfen, federführend dafür ist Manfred Morell. In dem von der Stadtverwaltung geförderten Sozialtraining wird Erziehungsarbeit im besten Sinne geleistet so der stellvertretende Schulleiter Malte Daum, bei der Präsentation des Projektes auf dem Bännjerrück. Die Arbeit mit den Schülern findet im geschützten Klassenverband zu einer festen Unterrichtszeit statt. So bietet ein Klima des Vertrauens die Möglichkeit, über konkrete Probleme zu reden, Fehler einzugestehen und vor allem eine realistische Selbsteinschätzung zu finden. Anhand des individuell auf die Bedürfnisse der Schüler abgestimmten und bearbeiteten Trainingskonzeptes sollen die Kinder lernen, mit Streit umzugehen, damit die Funktion des Streitschlichters bald selbst übernommen werden könne, so Schwamberger. Eine beträchtliche Leistung der Lehrer stelle dabei die Übertragung des Petermann- Konzeptes auf den Schulzweig Sonderschule dar, das ursprünglich für Grund- und Hauptschulen erstellt 4 worden sei. In diesem Sinne könne das Projekt an der Fritz-Walter-Schule als Vorreiter bezeichnet werden. Seit zehn Jahren hat die Schulsozialarbeit ein festes Standbein in Kaiserslautern und erfreut sich einer hohen Akzeptanz. Das Angebot erreiche, so der Beigeordnete und Sozialdezernent Günter Remler, im Schnitt 50 bis 60 Prozent der Schüler. Den Löwenanteil der Personalkosten für die Schulsozialarbeit an den Hauptschulen der Stadt und der Fritz-Walter-Schule trage die Stadtverwaltung. Als eines der ersten Modellprojekte für Schulsozialarbeit in Kaiserslautern nannte Remler die Barbarossaschule. Die immer engeren finanziellen Spielräume zwingen dazu, so Remler, die in den Bereichen Schul- und Sozialpädagogik verfügbaren Ressourcen an Räumen, Materialien und nicht zuletzt des pädagogischen Knowhows gezielt miteinander zu vernetzen. Die Stadt wird die Sozialarbeit in den Kaiserslauterer Schulen weiter fördern, versprach der Beigeordnete. Reinhold Mannweiler, Leiter des Referates Jugend, würdigte die Flexibilität in der Umsetzung des Sozialtraining-Programms an der Fritz-Walter-Schule als Paradebeispiel der Praxisumsetzung. Nicole Gilcher

5 Freilandlabor des Ökologieprogramms Kostenlose Bodenanalyse für die Bürger aus Kaiserslautern Zahlreiche Hobbygärtner folgten dem Aufruf des KLUB (Kaiserslauterer Umweltberatung), angesiedelt beim Referat für Umweltschutz und brachten in Gläsern und Tüten gefüllte Bodenproben aus ihren heimischen Gärten zum Testen auf den Kaiserberg. Renate Alke und Klaus Scheltwort vom Ökologieprogramm der Stadt Kaiserslautern sowie Nadin Sucker vom KLUB konnten gar nicht alle Proben direkt auswerten, so groß war der Andrang auf das kostenlose Angebot. Mit Interesse verfolgten die Gartenbesitzer die Live- Auswertungen der mitgebrachten Proben auf ph-wert, Kalium, Nitrat sowie Phosphat- und Kalkgehalt. Man sollte seinen Boden von Zeit zu Zeit auf Inhaltsstoffe untersuchen lassen, um den Pflanzen im Garten optimale Bedingungen zu bieten, rät Doris Weszkalnys, Projektleiterin des Ökologieprogramms, das beim Referat Soziales angesiedelt ist. Jede Pflanze hat ihre eigenen Ansprüche, und der Gartenbesitzer kann sich Enttäuschungen ersparen, wenn er eine Pflanze auswählt, die optimal zu seinem Boden passt. Ein weiterer Vorteil der Untersuchung bestünde darin, Überdüngung zu vermeiden. So könnte Geld gespart werden, und auch die unter Überdüngung leidenden Gewässer würden entlastet. Nicole Gilcher 5

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7 DRK-Seniorenzentrum Kaiserslautern öffnet seine Pforten Text: Nicole Gilcher Fotos: Peter Bügler In Begleitung von Gabriele Huber, der Heimleiterin des DRK-Seniorenzentrums und dem halbblinden Haushund Gismo, besuchten wir Josefa Krieg in ihrer kleinen Wohnung. Die 86jährige rüstige Dame genoss gerade die nachmittägliche Sonne auf ihrem Balkon, als wir an ihrer Tür läuteten. 7

8 Sie bat uns herein und zeigte uns gastfreundlich ihre adrette Zwei- Zimmer-Wohnung. Gismo, der sehr schnell vertrauter und fester Bestandteil der Heimlandschaft geworden war, ist stets gern gesehener Besucher bei den Bewohnern und wurde entsprechend begrüßt. Die Einrichtung des Appartements von Frau Krieg stammt aus ihrem früheren Zuhause, welches, wie sie anmerkt, wesentlich größer als dieses war. Sie gibt zu, dass es ihr schwer fiel, sich von vielen, über die Jahre lieb gewonnener Gegenstände trennen zu müssen, für welche die neue Wohnung nicht genügend Platz bot. Trotzdem hat sie sich gut mit ihren neuen Lebensumständen arrangiert und fühlt sich in der behüteten Umgebung sehr wohl. Vier mal wöchentlich kommt die Hausdame zu Besuch um nach dem Rechten zu schauen und mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Wie uns Gabriele Huber erklärt, ist die Hausdame eine wichtige Kontaktperson für die Bewohner und steht als Ansprechpartnerin in allen Lebenslagen zur Verfügung. Deswegen sei es bei der Personalauswahl auch sehr schwierig, geeignete Kräfte zu finden, denen diese Arbeit mehr Berufung als Beruf bedeutet, so die Heimleiterin. Josefa Krieg war eine der ersten Bewohnerinnen des DRK-Seniorenzentrums in Kaiserslautern, welches Freundliches und engagiertes Personal sorgt für die Bewohner zum 1. April diesen Jahres seinen Betrieb aufnahm. Bereits im Eröffnungsmonat waren rund 32 Damen und Herren in das neue Domizil an der Feuerwache eingezogen. Gabriele Huber hatte mit diesem Ansturm gar nicht gerechnet und zeigte sich erfreut über den Zuspruch, den der auf einem ehemaligen Fabrikgelände errichtete Neubau erfuhr. Das Seniorenzentrum bietet insgesamt 102 Plätze für Dauerpflege, Kurzzeit- und Tagespflege und Wohnungen im Betreuten Wohnen an. Angegliedert an das Seniorenzentrum, jedoch in einem eigenen Haus angesiedelt, hat Josefa Krieg im Bereich des Betreuten Wohnens eine der fünfzehn barrierefreien Appartements, bestehend aus zwei Zimmern, Küche, Bad, Abstellräumchen und Balkon, gemietet. Dieser Bereich, der bereits komplett vergeben ist, steht älteren Menschen zur Verfügung, die Ihre Eigenständigkeit bewahren möchten und dazu auch noch in der Lage sind. Die Sicherheit und das Serviceangebot des unmittelbar daneben liegenden Seniorenzentrums ist für die Bewohner wichtiger Aspekt sich für einen Platz in diesem Bereich zu entscheiden. Dazu trägt auch das installierte Hausnotrufsystem bei, über welches jederzeit schnelle Hilfe erreichbar ist. Eine Mitarbeiterin Josefa Krieg fühlt sich in ihrem neuen Zuhause sichtlich wohl 8

9 des DRK steht täglich stundenweise als Ansprechpartnerin zur Verfügung. Toll findet Josefa Krieg, dass bald ein Minivan angeschafft werden soll, dessen Fahrer mit den Bewohnern kleinere Fahrten und Ausflüge macht egal ob zum Supermarkt um die Ecke oder zum Spaziergang in den Park. Wie die sympathische Dame treffend feststellte, ist das Taxi fahren heutzutage für Menschen mit geringeren Einkommen nicht mehr zu bezahlen. Im vollstationären Bereich des dreistöckigen Hauptgebäudes können jeweils 34 Senioren mit den unterschiedlichsten altersbedingten Erkrankungen aufgenommen werden. Es stehen dort sechs Partnerzimmer für Paare bereit, die auch diesen Abschnitt ihres Lebens gemeinsam verbringen möchten. Jede Etage ist in einer anderen Farbe gehalten, um den Bewohner die Orientierung zu erleichtern. Das Haus bietet eine integrative Demenzbetreuung an. Das bedeutet, dass für demenzkranke Bewohner kein eigener Bereich vorgehalten wird, sondern diese Menschen in den vorhandenen Stationen integriert sind. Diese integrative Betreuungsform setzt ein hohes Maß an Verständnis bei den nicht an Demenz erkrankten Bewohnern und deren Angehörigen voraus, wofür von Seiten des Hauses geworben wird. Wie in allen Bereichen sind auch hier die Zimmer mit einem barrierefreien Duschbad ausgestattet. Um die Privatsphäre gewährleisten zu können, hat jeder Bewohner die Möglichkeit, sein Zimmer von innen zu verschließen. Das im Seniorenzentrum angesiedelte Angebot der Tagespflege bietet für pflegende Angehörige die Möglichkeit, eine Entlastung zu erhalten. Der Tagespflegegast wird morgens in das Seniorenzentrum gebracht und dort tagsüber betreut. Abends kehrt er zurück in seine eigene Wohnung. Für diesen Bereich ist zukünftig auch eine Abendbetreuung angedacht. In den großzügigen Therapieräume mit angrenzenden Erholungsräumen werden aktive Beschäftigungsmöglichkeiten und Ergotherapien geboten. So treffen sich Senioren z.b. bei Musik zum Malen und Zeichnen. Zusätzlich steht ein Andachtsraum zur Verfügung, ebenso behindertengerechte Toiletten und Duschen, eine hauseigene Wäscherei, in der die flexiblen Hauswirtschafterinnen auch kleinere Flick- und Näharbeiten verrichten. Aufenthaltsräume und ein Medienraum bieten den Senioren Abwechslung und Gelegenheit, Gemeinschaft zu erleben, Kontakte und Freundschaften zu pflegen. Bei Bedarf können die Bewohner direkt im Hause die Dienste eines Frisörs oder der Fußpflege in Anspruch nehmen. Die Freizeit- und Betreuungsangebote wie beispielsweise Wohlfühltage, Aromabäder, Live- Musik am Donnerstagnachmittag und Aktionstage Jung und Alt werden von den Bewohnern als willkommene Abwechslung angenommen. Die hauseigene Küche mit angrenzender Cafeteria sorgt mit einem umfangreichen Speiseplan für eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Für Bewohner, die fleischloses Essen vorziehen oder einer speziellen Diät bedürfen, zaubert Küchenchef Jürgen Rosenmüller täglich frisch zubereitete Gerichte und Backwaren. Auch sonntags werden zum Frühstück frisch gebackene Brötchen gereicht. Wo gegessen wird können die Senioren selbst entscheiden. Wie Gabriele Huber betont, möchte man den Bewohnern das größtmögliche Maß an Selbstständigkeit belassen. Josefa Krieg kocht trotz des reichhaltigen Angebots der Cafete- ria am liebsten selbst. Schließlich braucht der Mensch Aufgaben. Denn wer rastet, der rostet. Beigeordneter Günter Remler im Gespräch mit der Heimleiterin Gabriele Huber Bei einem Kaffeeplausch über alte Zeiten reden Die Cafeteria sorgt mit einem vielfältigen Speisenplan für das leibliche Wohl der Senioren 9

10 Ausbildungsplätze durch Jugendwerkhof Concetta Messina ist bereits seit einem halben Jahr im Arbeits- und sozialpädagogischen Zentrum (ASZ). Dort arbeitet 24-jährige in verschiedenen Bereichen wie Flechterei oder Verkauf und fühlt sich offensichtlich wohl in ihrem Arbeitskreis und mit ihren neuen Kollegen. Heute hat sie erfahren, dass sie jetzt eine Ausbildung zur Bürokauffrau in der Verwaltung antreten kann. Die junge Frau strahlt: Das ist einfach klasse. Ich bin so froh darüber. Ihr Weg zu einer Ausbildungsstelle war eine lange und harte Zeit. Concetta Messina begann nach der Schule eine Ausbildung zur medizinisch-technischen Assistentin in Ludwigshafen. Zu Beginn lief auch alles gut. Sie hatte dort eine kleine Wohnung und nahm ansonsten die Fahrten nach Kaiserslautern gerne in Kauf. Eines Tages allerdings wurde ihr Vater plötzlich Arbeitslos. Die Unterkunft in Ludwigshafen, sowie alle weiteren anfallenden Kosten konnten von ihm nicht mehr übernommen werden. Aus der Traum mit einer Lehrstelle. Verzweifelt verschickte sie fast zwei Jahre lang regelmäßig Bewerbungen, auf der Suche nach einem neuen Ausbildungsplatz. Ohne Erfolg. Die Sachbearbeiterin für Hilfe zur Arbeit Tanja Becker vom Referat Soziales vermittelte die junge Frau in das Jump Plus Programm. Durch diese Initiative gelangte Concetta zum ASZ in den Jugendwerkhof, einem Qualifizierungs- und Ausbildungsprojekt für arbeitslose Jugendliche, das in Kooperation von Referat Soziales der Stadtverwaltung und dem ASZ durchgeführt wird. Seit einem halben Jahr arbeitet sie nun dort und ist wirklich froh über diese Gelegenheit. Begeistert erzählt sie: Hier im ASZ wird man auf mögliche Ausbildungs- und Arbeitsverhältnisse gut vorbereitet. Ich lerne den Arbeitsrhythmus und die Verantwortung kennen, die eine Stelle mit sich bringt. Zudem hilft die Sozialarbeiterin Irene Wasenmüller auch jederzeit bei Problemen über das Arbeitsverhältnis hinaus. In ihrer Freizeit geht Concetta gerne tanzen und mit ihrem Hund spazieren. Zum Entspannen liest sie ein Buch oder schaut fern. Die Träume und Hoffnungen für ihre Zukunft sind jetzt ein Stück näher gerückt. Concetta möchte auf jeden Fall die Ausbildung abschließen und später auch in dem Beruf als Bürokauffrau arbeiten. Die Weichen sind gestellt. Concetta Messina... Die 18-jährige Sandra Ruth wird im Sommer 2004 neben ihrer Kollegin in der Berufsschule sitzen. Auch sie hat vom ASZ einen Ausbildungsplatz zur Bürokauffrau erhalten. Bereits seit Januar weiß sie davon und ist dankbar für diese Möglichkeit. Sandra kam direkt von der Schule in den Jugendwerkhof. Seit September 2003 hilft sie in der Verwaltung. Sandra erinnert sich: Am Anfang wusste ich noch nicht einmal, wie ich den Computer anbekomme. Ich hatte tatsächlich 10 Angst davor. Mittlerweile bin ich richtig schnell geworden und die Arbeit macht mir Spaß. Sandra mag die vielen neuen Dinge und Menschen, die ihr immer wieder im ASZ begegnen. Sie ist sich durchaus im Klaren, dass sie ohne diese Chance nur zu Hause gesessen hätte, bis ihr irgendwann die Decke auf den Kopf gefallen wäre. Das freundliche und kollegiale Miteinander im ASZ geben ihr einen angenehmen und sicheren Rahmen. Auch Sandra geht in ihrer Freizeit gerne aus, liebt Musik und ist gerade dabei, den Führerschein zu machen. Für ihre Zukunft erhofft sie sich einen stabilen Arbeitsplatz und irgendwann einmal eine eigene Familie. Beide angehenden Bürokauffrauen raten jedem jungen Menschen, der die Möglichkeit hat in ein solches Programm einzutreten, es auch zu nutzen. Nur Eigeninitiative und ein gewisser Ehrgeiz sind auf jeden Fall notwendig, dann können sich ihnen durch das ASZ viele Türen öffnen. Das Jump Plus ist ein Sonderprogramm des Bundes zur Beschäftigung und Vermittlung von arbeitslosen Jugendlichen. Die Teilnahme an dem Programm ermöglichte 12 Jugendlichen den Einstieg in den Jugendwerkhof des ASZ, der auf Initiative von Jürgen Hoffmann-Biundo vom Referat Soziales eingerichtet wurde. Dieser ermöglicht Jugendlichen, die weder einen Ausbildungsnoch einen Arbeitsplatz gefunden haben, einen direkten Einstieg in

11 das Berufsleben. Das Programm beinhaltet eine Mischung aus Hilfsangeboten, Förderungen und klaren Regeln. Dadurch lernen die Teilnehmer am Jugendwerkhof unter realistischen Bedingungen die Anforderungen an Auszubildende und Arbeitnehmer kennen. Ein weiteres Ziel ist, die jungen Menschen an andere Betriebe zu vermitteln. Dies kann durch verschiedene Praktika oder einem Eignungstest geschehen, dem bei Zufriedenheit auf beiden Seiten durchaus eine Lehrstelle folgen kann. Selbstverständlich ist auch hierbei die Eigenmotivation der Jugendlichen eine wichtige Vorraussetzung. Das ASZ geht mit gutem Beispiel voran und beschäftigt im Jahr 2004 fünf Auszubildende im Bereich Verwaltung und Schreinerei. Mittelfristig ist daran gedacht, die Zahl der Jugendlichen im Werkhof zu erhöhen. ASZ - Geschäftsführer Willi Schattner: In unserer Region gibt es zu... und Sandra Ruth haben es geschafft, einen Ausbildungsvertrag im ASZ zu erhalten. Fotos: Peter Bügler Kontakt für Betriebe, die Lehrstellen oder Praktikumsplätze zu vergeben haben: wenige Lehrstellen für Jugendliche mit Hauptschulabschluss. Häufig wird die Mittlere Reife vorausgesetzt. Für Jugendliche ohne Abschluss ist es fast unmöglich einen Ausbildungsplatz zu finden. Auch für diese Jugendlichen wollen wir ein Sprungbrett bieten. Leider machen immer noch zu wenig Firmen von der Gelegenheit gebrauch, sich beim ASZ nach einem Praktikanten oder Lehrling zu erkundigen. Willi Schattner: Dabei gehen die Betriebe kein Risiko ein, denn sie lernen die Jugendlichen und ihre Arbeitsweise bei einem Praktikum gründlich kennen. Die Entscheidung liegt dann ganz alleine bei ihnen. Text: Karin Pfeifer Willi Schattner Tel.: 0631 / Wo man karitative Arbeit verrichtet ist egal, Hauptsache man tut es. So erklärt Paul Heckmann die Beweggründe, die ihn und vier weitere Mitglieder der lutherischen Kirche aus Tyler, Texas veranlasst haben nach Deutschland zu kommen. Hier arbeiten sie freiwillig in karitativen Einrichtungen. Für das Projekt alt-arm-allein haben die fünf Amerikaner Wohnungen von bedürftigen Menschen gestrichen. Zusammen mit Peter Forell und Martin Spanier vom Arbeits- und sozialpädagogischen Zentrum (ASZ) wurde die Parkanlage des Gravius Altenheimes wieder auf Vordermann gebracht. Zuvor wurden die amerikanischen Gäste über die Arbeit des ASZ informiert. Interessant fanden sie, dass es möglich ist, eine Geldstrafe durch gemeinnützige Arbeit zu tilgen. Vermittelt wurden die Arbeitseinsätze durch Lydia Müller von der Kaiserslauterer Freiwilligenagentur in Zusammenarbeit mit Pastor Scott Morrison von der evangelisch-lutherischen St. Michaelis Kirchengemeinde in Kaiserslautern. Graviusheim gereinigt Deutsch - amerikanische Gemeinschaftsaktion Die deutsch - amerikanischen Heinzelmännchen im Gravius Heim v.l.n.r Peter Forell, Paul Heckmann, Bo Chapman, April Chapman, James Weis, John Weis, Martin Spanier Vordere Reihe: zwei Teilnehmer der Jugendmaßnahme des ASZ Text / Foto: Peter Bügler 11

12 Fahrt nach Heidelberg Eine Maßnahme von FIT XIII der Neuen Arbeit Westpfalz Der Wunsch der jungen Aussiedler/innen, Heidelberg zu besuchen, ergab sich durch das Gespräch, wer von ihnen eine Universität besuchen möchte, und in welcher Stadt. Dann stellten sich viele die Frage, wie unterschiedlich die Studienangebote der einzelnen Universitäten sind. Die Fahrt nach Heidelberg bot des Weiteren die Möglichkeit für die jungen Aussiedler/innen in der Maßnahme FIT XIII, die deutsche Geschichte und Kultur besser kennenzulernen. Daher fuhren die Teilnehmer/innen und ich dorthin. Die Universitätsstadt Heidelberg vereint wie keine andere Stadt in Deutschland die deutsche Geschichte der Burgen und Schlösser, der Romantik und der Wissenschaften. In der heutigen Zeit spiegelt sie auch die Bedürfnisse der Menschen nach Weltoffenheit und Konsum wieder. Die Altstadtführung begann um 10 Uhr mit der Besichtigung der alten Universität am Marktplatz. Die Fragen der jungen Aussiedler/innen bezogen sich hier auf die Größe der Universität und die Studienmöglichkeiten/Fächerwahlmöglichkeiten an der Universität. Ebenso interessierte sie, ob es in Heidelberg bessere Möglichkeiten gibt deutsch zu lernen als in anderen Städten, da hier viele Studenten aus anderen Ländern leben. Danach besuchten wir die Gassen der Altstadt. Hier war besonders der Karzer interessant. So etwas kannten die Teilnehmer/innen bisher nicht Daraufhin besichtigten wir das Heidelberger Schloss und dessen nähere Umgebung. Das größte Weinfass der Welt, das Gefängnis ohne Treppengang, sowie die Zerstörungen am Schloss aus verschiedenen (Erbfolge-) Kriegen waren für die Teilnehmer/innen hier am interessantesten. Nach der Rückkehr in die Altstadt besuchten wir die Heilig-Geist Kirche (diese Kirche wurde zeitweise unterteilt in einen katholischen und einen evangelischen Teil), sowie die Steingasse und die Karl-Theodor Brücke. Hier interessierten sich die Teilnehmer/innen für die Zerstörungen in der Altstadt, die ebenfalls von verschiedenen Kriegen und Erbfolgekriegen herstammen. Sehr lustig war für die jungen Teilnehmer/innen eine Figur an der Karl-Theodor Brücke in Form eines Affenkopfes, welcher die menschliche Neigung symbolisiert, im Gegenüber einen Affen zu sehen, wobei er sich gleichzeitig selbst den Spiegel vorhält. Die Stadt gefiel allen sehr gut, die meisten möchten sie auch privat wieder besuchen. Alexandra Roth-Lehmann Sozialarbeiterin Beschwer erde Ja bitt itte! Das Inform ormation ations- und Beschwer erdet detel elef efon on: In allen 134 Beratungs- und Koordinierungsstellen des Landes Rheinland-Pfalz wurden Informations- und Beschwerdetelefone eingerichtet. Die Initiative hierfür geht von Sozialministerin Malu Dreyer und der landesweiten Kampagne Menschen pflegen aus. Zu rechtlichen Fragen (z.b. zu Heim- und Pflegeverträgen, Rechnungen u.v.m.) arbeiten die Beratungsund Koordinierungsstelle eng mit der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz in Mainz zusammen. Bei den Beratungs- und Koordinierungsstellen im Stadt- und Landkreis Kaiserslautern erfahren Pflegebedürftige und Angehörige unter anderem, welche Hilfen es bei Alter, Krankheit und Behinderung gibt, wo man sie bekommen kann und was sie kosten. Die Fachkräfte besuchen den Menschen zu Hause in seiner alltäglichen Situation. Sie kennen das regionale und überregionale Angebot, welches unter anderem ambulante Pflege, Kurzzeit- Tages- und Nachtpflege, stationäre Versorgung, so wie das gesamte Leistungsspektrum verschiedener Anbieter, z.b. Essen auf Rädern, Hilfe im Haushalt und Nachbarschaftshilfe umfasst. Das Angebot der Beratung und Koordinierung ist kostenlos und unverbindlich. (Dagmar Mannerz) BeKo-Stellen der Stadt Kaiserslautern Stadtgebiet Nord-West Elvi Baab Berliner Str Kaiserslautern Tel.: Träger: Arbeiter-Samariter-Bund Stadtgebiet Nord-Ost Guido Petry, Dagmar Mannerz Dornenstr. 40b Kaiserslautern Tel.: Träger: Mach Mit Mittwoch Club e.v. Stadtgebiet Süd-West Inge Haardt Albertstr Kaiserslautern Tel.: Träger: Ökumenische Sozialstation e.v. Stadtgebiet Süd-Ost Kerstin Paqué Mannheimer Str Kaiserslautern Tel.: Träger: Ökumenische Sozialstation e.v. BeKo-Stellen Landkreise Kaiserslautern Doris Renedo Kirchenstr Otterbach Tel.: Träger: Ökumenische Sozialstation e.v. Heike Greiner Bruchwiesenstr Landstuhl Tel.: Träger: Ökumenische Sozialstation e.v Rosemarie Bold Hüttengärtchen Weilerbach Tel.: Träger: Deutsches Rotes Kreuz 12

13 Caritassozialdienst Seit seinem 17.L.Leben bensjahr ahr strudelt Nico.. Er strudelt durch h Bee- hörden, Gesetz setze, e, Ausbildu dungsplätz lätze e und nd Spark arkassen. sen. Nico i ist ein gan anz gewöhn ewöhnlic licher her junger er Mann mit nur einem Problem, er hat seit Jahren en niemand mehr,, der ihn unt nter erstütz tützt und nd hilf lft.. Das Leben stel ellt lt täglich h die härtesten en Anfor orderu derungen en an ihn, denen er einfac ach h noch nicht ht gew ewac achsen ist.. Gerade de rec echtz htzeitig gab ab ihn ein Freu eund, nd, in einer er- heblic lichen Notsit ituation, den Rat, at, sic ich h beim Carit aritasso sozial aldien dienst in Kaiai- serslaut autern ern zu u melden. Wie ie sic ich h schnel hnell rau ausstel ellt lte, e, ein guter Tipp. Die Allgemeine Lebensberatung (ALB) des Caritassozialdienstes ist eine Anlaufstelle für alle Menschen, die in einer schwierigen Lebenslage Rat und Hilfe suchen. In einer physischen, psychischen und wirtschaftlichen Notlage finden alle Menschen hier einen kompetenten Ansprechpartner und eine umfassende Beratung. Die freundlichen Mitarbeiter, die sich hinter dieser sozialen Einrichtung verbergen, sind offen für jedes Problem der Ratsuchenden. In einem Beratungsgespräch suchen sie gemeinsam nach Lösungen und damit einen Weg aus der Notsituation hinaus. Den Grundsätzen entsprechend ist der Zugang zur allgemeinen Lebensberatung einfach und unbürokratisch. Schon nach einem kurzen Anruf steht der erste Termin in spätestens drei Tagen fest. Sprechzeiten sind täglich von 9.00 bis Uhr (außer Mittwoch). Die Beratungen in der ALB sind grundsätzlich kostenfrei. Im Laufe der Jahre hat der ALB ein großes Netz an Fachdiensten erschlossen, die jedem einzelnen Fall individuell weiterhelfen. Kaum jemand wird dadurch diesen sozialen Dienst ohne einen persönlichen Wegweiser verlassen. Sei es bei finanziellen Problemen, Drogen- und Alkoholabhängigkeit, familiären Konflikten, schulischen Schwierigkeiten oder beruflichen Veränderungen, durch die Kooperation mit den Fachdiensten ist eine zielsichere Hilfe selbstverständlich. Das Ziel der ALB ist, die Selbsthilfe- und Handlungskompetenz der Klientinnen und Klienten zu stärken und fördern. Durch den Erhalt von entsprechender Information, durch eine Aufklärung rechtlicher Zusammenhänge und durch das Durchspielen verschiedener Konfliktlösungsstrategien werden die Ratsuchenden entsprechend motiviert und somit befähigt, selbst eine Lösung herbeizuführen. Auch Nico war froh über seine Entscheidung, einen Termin beim Caritassozialdienst ausgemacht zu haben. Diese Menschen sprachen endlich eine Sprache, die er verstehen konnte. Im Laufe der Beratung wurde ihm bewusst, wie er sich weiterhin über Wasser halten und seine Altlasten langsam beseitigen kann. Die Schuldnerberatung, als Fachdienst für die Caritas tätig, half ihm über die Schuldenfalle hinweg, in die er durch einen Handyvertrag geraten war. Er erfuhr, welche Behörden oder Ämter ihm weiterhelfen können und vor allem, dass er auch das Recht dazu hat. Nico ist ein typisches Beispiel für junge Menschen, die in Schwierigkeiten stecken. Orientierungslosigkeit, mangelnde berufliche Perspektiven und erhebliche Schulden belasten den größten Teil der jüngeren Ratsuchenden. Im Jahre 2001 wurden in der ALB insgesamt 540 Klienten/innen betreut (inklusive der Außenstellen in Landstuhl und Kirchheimbolanden). Davon waren 70% weiblich und 30% männlich. 30% bezogen Sozialhilfe und 20% waren arbeitslos und ebenfalls 20% allein erziehend. Die häufigsten Anlässe für die Beratungen waren: - Finanzielle Probleme 50% - Fragen zur Sozialhilfe 40% - Rechtsfragen 20% - Familiäre Konflikte 20% Text: Karin Pfeifer Allgemeine Lebensberatung der Caritas Sozial- und Lebensberatung Ansprechpartner: Herr Klein-Moog, Tel

14 Mit den Hartz-Gesetzen hat der Bundestag eine Fülle von Reformen verabschiedet, von denen sich der Gesetzgeber mittelfristig eine deutliche Belebung des Arbeitsmarkts verspricht. Bei der Umsetzung des Vermittlungsergebnisses bezüglich Hartz IV (Viertes Gesetz für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt), ist jedoch noch kein Land in Sicht. Das Gesetz sieht die Zusammenführung der Arbeitslosenhilfe und der Sozialhilfe für erwerbsfähige Leistungsbezieher in einem neuen Leistungssystem - der Grundsicherung für Arbeitssuchende - vor. Langzeitarbeitslose, die keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld I haben, sollen zukünftig Arbeitslosengeld II bekommen. Das von der Regierung zugesagte Optionsmodell, das den Kommunen die Wahl lassen sollte, die künftigen Empfänger des Arbeitslosengeld II zu betreuen, wurde stark diskutiert und muss mittlerweile wohl als gescheitert angesehen werden. Die vom Bund zugesicherten Fallpauschalen würden bei Weitem nicht die Ausgaben der Kommunen decken. Mittlerweile wurden Stimmen laut, das Inkrafttreten des Gesetzes zu verschieben, weil die rechtlichen, finanziellen, technischen und personellen Voraussetzungen nicht erfüllt sind. Wird nicht bald eine Einigung herbeigeführt, haben die Leistungsträger keine Zeit mehr, sich auf die Übernahme der Hartz-IV-Aufgaben vorzubereiten. Sollte das Gesetz zum 1. Januar 2005 in Kraft treten, sind bis dahin gegebenenfalls vier Millionen Akten zwischen Kommunen und Bundesagentur zu bewegen und auszuwerten. Die Sorgen, dass es dabei drunter und drüber gehen könnte, sind berechtigt. Vergessen sollte man dabei nicht, dass sich hinter den Akten Schicksale von Menschen verbergen, die auf einen reibungslosen Ablauf angewiesen sind. AS-Redakteurin Nicole Gilcher traf sich mit Günter Andes, dem Leiter des Sozialreferats und befragte ihn über die möglichen Auswirkung von Hartz IV auf die Stadt Kaiserslautern. Das Hartz-Konzept Hartz IV auf AS: Die Zusammenführung von Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe soll zum erfolgen. Ist dieser Termin aus heutiger Sicht überhaupt zu halten? Wie ist der Stand der örtlichen Vorbereitungen zur Zusammenführung der beiden Leistungssysteme? Andes: Aufgrund verschiedenartigster Schwierigkeiten wird derzeit darüber spekuliert, dass der Starttermin um 6 Monate oder gar bis zum hinausgeschoben werden muss. Wir gehen momentan unverändert davon aus, dass die Leistungsgewährung ab nach dem neuen Recht, d.h. unter Anwendung des SGB II erfolgen wird und haben deshalb sehr frühzeitig mit der Agentur für Arbeit in Kaiserslautern eine enge Kooperation vereinbart. Es ist beabsichtigt, die gesetzlichen Aufgaben im Rahmen einer eigens zu errichtenden Arbeitsgemeinschaft gemeinsam zu erfüllen. Über die Verteilung der Zuständigkeiten und Ausgestaltung einer entsprechenden Vereinbarung wird gegenwärtig verhandelt, wobei Kaiserslautern mit einigen anderen Kommunen im Land Rheinland-Pfalz als Pilot-Arbeitsgemeinschaft ausgewählt wurde, in der das künftige Verwaltungsverfahren auch beispielgebend für andere Städte und Landkreise frühzeitig geregelt werden soll. Unabdingbare Voraussetzung für einen pünktlichen Start bleibt allerdings vor allem auch die rechtzeitige Bereitstellung der von der Bundesagentur für Arbeit beauftragten neuen Software zur Bearbeitung des ALG II, damit die Dateneingabe rechtzeitig vorgenommen werden kann. AS: Wie viele Menschen sind im Stadtgebiet Kaiserslautern von der Zusammenführung betroffen? Andes: Derzeit werden durch das Sozialreferat der Stadtverwaltung Kaiserslautern rund 1600 Fälle in der Abteilung Hilfe zum Lebensunterhalt betreut. Von der Arbeitsverwaltung ist uns für Kaiserslautern eine aktuelle Zahl von 2700 Arbeitslosenhilfebeziehern genannt worden. Es wird aber allgemein davon ausgegangen, dass lediglich 2/3 bis 3/4 der derzeitigen Alhi- Bezugsberechtigten die Voraussetzungen für den Bezug von ALG II erfüllen wird. Insoweit gehen wir von einer anfänglichen Fallzahl von ca aus. Diese wird jedoch infolge der Verkürzung der Bezugsdauer beim ALG I alsbald weiter ansteigen. AS: Welche Auswirkungen hat die Neuregelung für die Bediensteten des Sozialreferates, die örtliche Agentur für Arbeit und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei den Beschäftigungs- und Qualifizierungsträgern? Andes: s: Wenngleich im Mittelpunkt unserer gegenwärtigen Anstrengungen zur Umsetzung von Hartz IV das Zustande bringen einer bürgernahen und bürgerfreundlichen Verwaltungsorganisation in einer Arbeitsgemeinschaft zwischen der Stadtverwaltung und der Agentur für Arbeit steht, sind die Auswirkungen auf 14

15 Fotomontage: Peter Bügler em Vormarsch? das derzeit in den beiden Behörden vorhandene Personal und die bestehenden Strukturen bei den Beschäftigungs- und Qualifizierungsträgern ebenfalls zu berücksichtigen. Dabei sind die vorhandenen Ressourcen den neuen Aufgaben so zuzuordnen, dass möglichst kein zusätzliches Personal benötigt wird, noch sonstige Mehrkosten auf der Verwaltungsseite entstehen. Das Erreichen dieses Ziels hat für die kommunale Seite wegen der gravierenden Haushaltsprobleme höchste Priorität. Ob auf Seiten der Bundesagentur dieses Ziel ebenfalls erreicht werden kann, hängt von dem letztlich für die Fallmanager festzulegenden Betreuungsschlüssel ab. Die in Kaiserslautern ansässigen Beschäftigungs- und Qualifizierungsträger werden nach unserer Auffassung zur Erbringung notwendiger Eingliederungsleistungen auch in Zukunft dringend benötigt. Es macht deshalb Sinn, diese Einrichtungen in die abzuschließende Vereinbarung über die Errichtung der Arbeitsgemeinschaft ebenfalls einzubinden und somit in ihrem Bestand dauerhaft zu sichern. AS: Wird sich die Situation der von Arbeitslosigkeit betroffenen Menschen durch das neue SGB II verbessern? Welche wesentlichen Neuerungen bringt das Hartz IV Gesetz? Andes: Von Vorteil ist sicherlich, dass aus derzeit zwei Hilfesystemen, mit zur Zeit sehr ähnlichen Instrumentarien, nun eine Hilfeart, nämlich die Grundsicherung für Arbeitssuchende wird. Dies kann Synergieeffekte bringen und ermöglicht vor allem eine ganzheitliche Hilfeplanung und intensivere Betreuung aus einer Hand. Dieses Fördern einerseits, bedingt andererseits den Grundsatz des Forderns, den das Gesetz ebenso postuliert und der sich beispielsweise ausdrückt in den verschärften Zumutbarkeitsregelungen und den mit den Betroffenen abzuschließenden Eingliederungsvereinbarungen, deren Nichteinhaltung empfindliche Sanktionen auslöst. Positiv hervorzuheben ist der in 3 Abs. 2 SGB II normierte Rechtsanspruch, wonach erwerbsfähige Hilfebedürftige, die das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, unverzüglich nach Antragstellung in eine Arbeit, Ausbildung oder Arbeitsgelegenheit zu vermitteln sind. Andererseits muss kritisch gewertet werden, dass die wirtschaftliche Hilfe nach dem SGB II betragsmäßig vielfach hinter den bisher gewohnten Leistungen der Arbeitslosenhilfe zurückbleibt und die Hilfeempfänger zudem künftig auch mit der Überprüfung der Angemessenheit ihres Wohnraumes nach Größe und Kosten rechnen müssen. Schwierigkeiten zeichnen sich derzeit auch bezüglich des rechtzeitigen Einsatzes einer hinreichenden Zahl von Fallmanagern zur Beratung und Betreuung der Erwerbslosen ab. Im übrigen darf trotz aller Bemühungen auf neuer gesetzlicher Grundlage nicht übersehen werden: ohne Verbesserung der gesamtwirtschaftlichen Lage und damit einer deutlichen Belebung der Nachfrage am Arbeitsmarkt, stoßen jedwede Effizienzverbesserungen auf der Seite der Vermittlung an objektive Grenzen. AS: Erwarten Sie eine finanzielle Entlastung des städtischen Haushaltes durch die vom Gesetz vorgesehene Neuverteilung der Ausgabelasten zwischen Bund und Kommunen? Andes: s: Der Bund hat den Kommunen in Verbindung mit Hartz IV ursprünglich eine finanzielle Entlastung in der Größenordnung von insgesamt 2,5 Milliarden Euro zugesagt. Der Städtetag geht in seinen jüngsten Berechnungen jedoch davon aus, dass statt einer Entlastung eine zusätzliche Belastung in der Größenordnung von 5 Milliarden Euro, insbesondere ausgelöst durch die volle Übertragung der Unterkunftskosten auf die Kommunen, eintreten wird. Diese Prognose deckt sich in der Tendenz mit unseren eigenen Kalkulationen, wonach in Kaiserslautern ca. 5 Millionen Euro Mehrkosten auf die Stadt zukommen könnten. Die Zahlen machen deutlich, dass in den noch laufenden Verhandlungen dringend eine Nachbesserung zu Gunsten der Kommunen erfolgen muss. AS: Wir danken Ihnen für das Gespräch und wünschen für die kommenden Aufgaben viel Erfolg Nicole Gilcher Günter Andes, Leiter des Referats Soziales der Stadt Kaiserslautern Foto: Peter Bügler 15

16 HELP eine Chance für die Zukunft? Seit April 2003 führt die Neue Arbeit Westpfalz in Zusammenarbeit mit dem Referat Soziales die Maßnahme HELP durch. Die Angebote der NAW an Arbeitslose und Sozialhilfeempfänger waren bislang hauptsächlich durch Tätigkeiten geprägt, die von Männern, und nur mit wenigen Ausnahmen von Frauen ausgeführt werden konnten. Aus dem Gedanken heraus Frauen, wieder in das Berufsleben zu integrieren, bzw. einer sozial schwachen Minderheit ein Chance zu geben, entstand die Maßnahme HELP. HELP steht für Helfen Erziehen Lernen Pflegen, und ist für alleinerziehende Sozialhilfeempfängerinnen konzipiert. Diese werden im Rahmen der Maßnahme mit Tätigkeiten, die überwiegend im hauswirtschaftlichen Bereich angesiedelt sind beschäftigt. Die Tätigkeiten erstrecken sich über Hilfe im Haushalt, Einkaufen, Kochen bis hin zum Ausführen und Baden des Hundes. Jede Frau kann ihre individuellen Fähigkeiten und Hobbys in die Maßnahme mit einbringen. Zeitgleich werden sie von einer Sozialpädagogin betreut. Diese bietet Hilfe bei persönlichen Problemen an und unterstützt die Frauen im Umgang mit Ämtern und Behörden. Das Konzept sieht eine etwa dreimonatige Vorbereitungsphase vor, in der die Frauen gegen eine Aufwandsentschädigung beschäftigt werden. Innerhalb der drei Monate sollen die Frauen feststellen, ob sie in der Lage sind, eine Arbeitsvertrag zu erfüllen. Für viele Frauen kann dies ein Sprungbrett sein, um den Ausstieg aus der Sozialhilfe zu schaffen, was einen Schritt in die Unabhängigkeit bedeutet. Ziel der Maßnahme ist, den Frauen Perspektiven aufzuzeigen, die Betreuung der Kinder und ihren Haushalt so zu organisieren, dass es möglich ist einen Job auszuführen und dennoch genügend Freiraum für eigenen Belange zu haben. Mit Rücksicht darauf wurden zusammen mit den Frauen die Arbeitszeiten festgelegt. Derzeit sind 11 Teilnehmerinnen in der Maßnahme. Mußten die Frauen zu Beginn der Maßnahme, mangels Aufträgen, noch weitgehend mit Aufgaben innerhalb des Hauses beschäftigt werden, hat sich die Auftragslage bis heute so stabilisiert, dass alle Frauen mindestens zwei Aufträge selbständig und eigenverantwortlich ausführen. Die meisten Aufträge werden bei älteren Menschen getätigt, welche ihren Haushalt nur noch teilweise selbst verrichten können. Hier ist es wichtig, eine Konstanz zu schaffen, um eine Vertrauensbasis zwischen Kunde und Haushaltshilfe aufzubauen. Es wird also immer die gleiche Frau bei dem entsprechenden Kunden eingesetzt, was besonders bei alten Menschen von große Bedeutung ist. Oft ist der Kontakt zu den Frauen einer der wenigen soziale Beziehungen, welche die alten Menschen noch haben. Von diese Perspektive gesehen ist HELP, für alle Beteiligten, wie auch der Name sagt eine gegenseitige Hilfe. Fast alle Frauen haben sich so in die Maßnahme integriert, dass die anfangs erwähnte Zielsetzung erreicht werden konnte. Ein nicht zu unterschätzendes Problem ist jedoch die Betreuung der Kinde während der Arbeitszeit, wenn die normale Regelbetreuung, beispielsweise in den Ferienzeiten, ausfällt. Da die Frauen teilweise bis zu vier Kinder haben, wurde versucht, mit einem Arbeitzeitkonto, diesen Defizit auszugleichen. Die Frauen können bei einer Teilzeitbeschäftigung Überstunden erarbeiten, und diese dann in den Ferienzeiten einlösen. Dies gelingt jedoch nur teilweise, denn wenn die Kinder länger krank sind, oder wenn die Schule wegen beweglichen Ferientagen geschlossen, ist reicht das Überstundenkontingent oft nicht aus, um diese Lücken zu schließen. Dann stürzt das Organisationskartenhaus ein. Aber auch Kindergärten haben oft Öffnungszeiten, die kaum zu den Arbeitszeiten passen. Bei einer Halbtagsbeschäftigung kann man mit einer Betreuung von 8 bis 12 herzlich wenig anfangen. Länger zu arbeiten ist nicht möglich. Viele Arbeitgeber sträuben sich daher Mütter einzustellen, im Job gelten sie immer als Risikofaktor. Innerhalb der Maßnahme wird versucht den Frauen in dieser Hinsicht entgegenzukommen, was jedoch auf dem freien Arbeitsmarkt oft nicht möglich ist. Trotz des täglichen Kraftaktes Kinder, Haushalt und Beruf unter einen Hut zu bringen, kommen, bis auf wenige Ausnahmen, alle Frauen regelmäßig auf ihre Arbeitsstelle. Sie übernehmen die Verantwortung für Ihre Aufträge und ihre Arbeit und erleben, dass ihre Tätigkeit sinnerfüllt ist, indem sie anderen Menschen helfen. Durch das Arbeiten innerhalb einer Gruppe, deren Mitglieder alle ähnliche Voraussetzungen mitbringen, lernen sie sich als Teil eines Ganzen zu sehen und erfahren die eigene Wertigkeit. Die Auftraggeber sind teilweise so zufrieden mit der geleisteten Arbeit der Frauen, so dass für einige die Aussicht besteht, nach der Maßnahme eine Anstellung zu erhalten. Resümierend kann gesagt werden, dass HELP eine Chance ist, sowohl für die alleinerziehenden Frauen als auch für die Menschen, die auf fremde Hilfe angewiesen sind. Anette Seyfert (Dipl.Sozialpädagogin) 16

17 Unter einem Dach mit Netzwerk und ASL Internet-Bewerbungscenter für Jugendliche eröffnet Der Lehrstellenmarkt ist auch zu Beginn der diesjährigen Ausbildungsperiode ein Sorgenkind. Insgesamt Jugendliche stehen noch ohne Ausbildungsplatz da und das bei noch zu vergebenden freien Plätzen, meldete der MDR am Schulabgänger ohne Ausbildungsplatz, Ausbildungsabbrüche, überlaufene Modeberufe, unbesetzte Lehrstellen, verfestigte Vorstellungen wie eine Lehrstelle bzw. ein Auszubildender auszusehen habe, Unkenntnis über Bedeutung neuer schulischer Abschlüsse und die Fördermittel der Bundesagentur für Arbeit und anderer Institutionen. Dies sind einige der Faktoren, die den Übergang von der Schule zum Beruf kennzeichnen. Mit Ausnahme derer, die auf überdurchschnittliche Abschlusszeugnisse und/oder das sprichwörtliche Vitamin B verweisen können, kann für jeden Schulabgänger der Beginn des Arbeitslebens mit einem Fehlstart beginnen. Noch schwieriger wird es für benachteiligte Jugendliche, erfolgreich in das Berufsleben zu starten. Benachteiligte Jugendliche, das sind u.a Jugendliche mit Sprachdefiziten, Schulabgänger ohne Abschluss, Lehrstellenabbrecher, Jugendliche aus sozialen Brennpunkten, Lernbehinderte und Alleinerziehende ohne berufliche Ausbildung. Die Krise auf dem Lehrstellenmarkt beobachten wir deutschlandweit. In und um Kaiserslautern sind die Zahlen, trotz intensiver Bemühungen von Seiten der beteiligten Einrichtungen und Institutionen, noch etwas dramatischer als im Rest der Republik junge Menschen suchen derzeit im Kaiserslauterer Bezirk der Arbeitsagentur nach einem Ausbildungsplatz. Dem gegenüber stehen 867 offene Stellen. Darüber hinaus suchen junge Menschen unter 25 Jahren nach einem Arbeitsplatz 17 Um jungen Menschen bei der Suche nach einem Ausbildungsoder Arbeitsplatz zu helfen, hat die Gemeinnützige Beschäftigungsgesellschaft Kaiserslautern (GBK) im Auftrag der Stadt ein Internet- Bewerbungscenter (IBC) eingerichtet. Wir haben ein offenes Angebot geschaffen, damit junge Menschen leichter einen Einstieg in den Beruf finden, betonte Jugenddezernent Günter Remler bei der Eröffnung des IBC am 30. März. Im ehemaligen Wasserwerk in der Kaiserslauterer Barbarossastraße können die Jugendlichen an sechs Rechnern im Internet nach Informationen über Ausbildungsplätze oder andere Beschäftigungsmöglichkeiten suchen. Zur individuellen Beratung stehen fünf Ansprechpartner zur Verfügung. Um die Beratungszeit effizient zu nutzen, ist eine Voranmeldung erforderlich. Das Angebot richtet sich an Einzelne und an Gruppen. Wir helfen dabei, Bewerbungsunterlagen zusammenzustellen, mit denen die Jugendlichen die Chance haben, im Wettbewerb zu bestehen, erklärte GBK- Projektleiter Harald Hahn. Um möglichst schnell zu einer aussagefähigen Bewerbungsmappe zu kommen erhält jeder bei der Ameldung eine Checkliste mit den notwendigen Unterlagen, die mitgebracht werden müssen. Wer nicht auf Anhieb den gewünschten Ausbildungsoder Arbeitsplatz findet, erhält eine weitergehende Beratung. Es wird darauf geachtet, dass ausschließlich zielgerichtet recherchiert wird. Surfen und Chatten ist nicht erlaubt. Bewerbungsmanagement ist inzwischen so umfassend, dass es gut ist, wenn jemand die Schulen unterstützt, sagte der stellvertretende Schulleiter der Barbarossaschule, Manfred Weber, der zur Eröffnung fünf Schüler einer 9. Klasse mitgebracht hatte. GBK - Geschäftsführerin Ruth Kau sieht in dem neuen Angebot eine sinnvolle Ergänzung zum Netzwerk Jugend und Beruf und zum Ausbildungsförderverein Stadt und Landkreis Kaiserslautern (ASL), die unter dem Dach der GBK ebenfalls im alten Wasserwerk untergebracht sind. Diese Nähe zu Netzwerk und ASL garantiert die Beratungskompetenz bei der Internetrecherche und dem Erstellen der Bewerbungsunterlagen. Finanziert wird die neue Einrichtung durch Gelder des Europäischen Sozialfonds, des Landes Rheinland- Pfalz, von Stadt und Landkreis Kaiserslautern und der Agentur für Arbeit. Das Internet-Bewerbungscenter ist montags bis freitags von 12 bis 16 Uhr geöffnet. (hh)

18 54 Tonnen Müll entsorgt ASZ-Heinzelmännchen und das Straßen begleitende Grün Mitarbeiter des ASZ entsorgen eine illegale Wohnungsauflösung. Links im Bild Wolfgang Zimmermann Han ans-diet s-dieter er M. fährt wie jeden Morgen von Kindsbac ach nac ach Kai aiser serslauautern ern in sein Büro.. Gan anz in Gedank anken en über seinen Tagesab ablauf auf zerknäu erknäult er ein leer eeres Zig igar arett ettenpäc enpäckchen und nd wir irft es achtlo htlos aus dem noch offenen Fen enster er.. Hoffentlic entlich h bekommt er heute e noch h die Kalk alkulation ation für das neue Proj ojekt ekt fer ertig. tig. Plötzlic lich h tritt er auf die Bremse. Gerade noch h in letz etzter er Sekunde sieht er einen Straßen aßenarbeit arbeiter er,, mit Sicherheitsw herheitsweste e bekleidet, eidet, an den Straßenrand sprin pringen. en. Puh, das war knapp. Die rot-weißen Hütchen zur Absperrung hat er in seiner Hektik ganz übersehen. Na ja, denkt er, es ist ja nichts passiert. Und schon gibt er Gas, um noch rechtzeitig ins Büro zu kommen. Der Straßenarbeiter sieht das nicht ganz so locker. Seit sechs Jahren arbeitet Wolfgang Zimmermann nun als Vorarbeiter für eine Gruppe von vier Leuten im ASZ, die als gemeinnützige Arbeit die Reinigung des Straßen begleitenden Grüns im Auftrag des Referates Umweltschutz erledigen. Kopfschüttelnd blickt er dem Raser hinterher. Gefährliche Situationen dieser Art musste er 18 schon oft erleben. Dabei ist es doch deren Müll, den sie täglich während ihrer Arbeit entsorgen. Kann man dabei nicht etwas Vorsicht und Respekt erwarten? Mit diesen Gedanken pickt er das Zigarettenpäckchen von Hans-Dieter M. auf und lässt es in den Müllsack fallen.

19 Alleine im Jahre 2003 entsorgten die Mitarbeiter des ASZ 54(!) Tonnen Müll von den Grünflächen neben den Ein- und Ausfahrtsstraßen Kaiserslauterns in einem Radius von zehn Kilometern. Bei einem Tagesdurchschnitt von 100 Kilometer lesen sie dabei bis zu 800 Kilogramm Müll auf, der vorwiegend aus leeren Zigarettenschachteln, Flaschen und trotz Pfand immer noch Getränkedosen besteht. Aber auch, mittlerweile wieder lebendige Speisereste und volle Windeln vom Nachwuchs finden ihren Weg aus dem Wagenfenster auf das Straßen begleitende Grün. Diese Gerüche haben schon den stärksten Männern unter der Gruppe den Appetit auf ihr Vesperpaket verdorben. Wolfgang Zimmermann kann das Verhalten der Menschen nicht verstehen. Eine saubere Umwelt ist für jeden Bürger schon eine Selbstverständlichkeit. Und trotzdem entledigen sie sich ihrer Abfälle während einer Autofahrt mit einem Wurf aus dem Fenster. Glauben sie etwa, Heinzelmännchen würden ihren Unrat beseitigen? Sollten die Reinigungskräfte mal ein Jahr nicht tätig sein, wäre auf den Straßen wahrscheinlich kein Durchkommen mehr. Neben dem üblichen Müll findet der Vorarbeiter an abgelegenen Parkplätzen und Waldstraßen oft schwerste Umweltsünden vor. Da sickert Flüssigkeit aus einer defekten Batterie in die Erde, Autoreifen stapeln sich am Waldrand, Farb- und Lackeimer laufen aus und ein Kühlschrank steht inmitten von alten Möbel auf einem Parkplatz. Wolfgang Zimmermann fragt sich bei einem solchen Anblick immer wieder: Ist es Unwissenheit, Faulheit oder Dummheit, die die Menschen zu solchen Aktionen veranlassen? Immerhin befindet sich genau vier Kilometer von dem Fundort ein Wertstoffhof, der die Gegenstände entgegennimmt und fachgerecht entsorgt. Außerdem holt die zuständige Gemeinde ausrangierte Elektrogeräte nach einem Anruf kostenlos vor der eigenen Haustür ab. Wofür also der Aufwand, die Geräte bei Nacht und Nebel in den nächsten Wald zu fahren? Mit seiner Gruppe lädt Wolfgang Zimmermann den Sondermüll auf einen Pritschenwagen und fährt damit auf die Deponie. Danach geht es wieder zurück und ihre Sisyphusarbeit beginnt von vorne. Monatlich sorgen sich die gemeinnützigen Arbeiter des ASZ um 24 Straßen sowie Parkplätze und bekannte illegale Müllabladeplätze. Sie kennen die bevorzugten Orte mittlerweile genau und wissen, dass dort täglich Müll zu entsorgen ist. Gelegentlich jedoch entdecken sie in den Abfällen Hinweise auf die Umweltsünder und geben diese Information an das Referat Umweltschutz der Stadt Kaiserslautern. Von dort werden weitere Schritte unternommen, was durchaus zu einer Strafanzeige und einer Geldstrafe führen kann. Durch ihre wertvolle Arbeit tragen die Mitarbeiter des ASZ erheblich zu einem attraktiven Stadtbild bei, das für viele Einreisende ein vertrautes und angenehmes Bild ist. Wie viel Arbeit und Kraft hinter diesem sauberen Bild jedoch steckt, geht leider allzu häufig in Selbstverständlichkeit und Achtlosigkeit verloren. Text: Karin Pfeifer Foto: Peter Bügler 19

20 Halbzeitbilanz des Beigeordneten Günter Remler Seit vier Jahren ist Günter Remler Beigeordneter der Stadt Kaiserslautern. Weitere vier Jahre Amtszeit liegen vor ihm. Die Halbzeit ist Anlass, Bilanz zu ziehen über das, was bisher geschafft wurde, und Ziele für die Zukunft zu formulieren. Besonders im Sozialbereich wurden in den vergangenen vier Jahren viele Projekte verwirklicht. Die Lautrer sollen sich in ihrer Stadt gut aufgehoben fühlen, auch und gerade dann, wenn sie alt, krank, behindert oder aus anderen Gründen hilfebedürftig sind, erklärt Remler. Die Lebenserwartung steigt ständig. Daher wird der Anteil von Senioren in den nächsten Jahrzehnten so hoch sein wie nie zuvor. Die Stadt Kaiserslautern trägt dieser Entwicklung Rechnung und stellt ihre Angebote darauf ab. Als eine der ersten Gebietskörperschaften im Land hat Kaiserslautern zusammen mit sozialen Organisationen vier Ambulante Hilfe Zentren eingerichtet und damit sichergestellt, dass die älteren Bürger eine ausreichende Betreuung erfahren. Wir wollen, dass Senioren so lange wie möglich selbstbestimmt leben können. Das ist auch das Motto unserer Leitstelle für Seniorenarbeit, betont Remler. Als eines seiner wichtigsten Ziele für die Zukunft nennt Remler die Weiterentwicklung der Versorgungsstruktur für Senioren und die Schaffung spezieller Betreuungsangebote für behinderte Senioren. Um auch Menschen mit geringem Einkommen und kinderreichen Familien eine bessere Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen, wurde im März 2000 der Sozial- und Familienpass eingeführt, mit dem der Inhaber zahlreiche Vergünstigungen erhält. Wie gut die Neuerung angenommen wurde, zeigt die Ausgabe von bislang 4280 Sozialpässen und 300 Familienpässen. Im Oktober 2001 wurde die Glockestubb eröffnet, eine Anlaufstelle für obdachlose, arme und einsame Menschen, die durchschnittlich 60 Besucher pro Tag verzeichnet. Sozial ist, was Arbeit schafft, bekräftigt Remler. Daher unternimmt das Referat Soziales alle Anstrengungen, Sozialhilfeempfänger in Arbeit zu vermitteln. Seit 14 Jahren ist das so genannte städtische Ökologieprogramm Herzstück dieser vielfältigen Bemühungen unter dem Stichwort Hilfe zur Arbeit. Als Beschäftigungs- und Qualifizierungsträger hat es sich in Kaiserslautern erfolgreich etabliert. Im Ökologieprogramm werden Sozialhilfeempfänger für den ersten Arbeitsmarkt qualifiziert. Durchschnittlich 140 Mitarbeiter kümmern sich um die Stadtbildpflege, legen Grünflächen und Spielplätze an, erledigen Forst- und Wegebauarbeiten im Stadtwald und entwickeln Maßnahmen zum Schutz der Umwelt. Die Clearingstelle, durch die die Stadt und die Agentur für Arbeit eine passgenaue Vermittlung von arbeitsfähigen Sozialhilfempfängern bieten, erhielt in den letzten vier Jahren neue Impulse. Wie erfolgreich die Anstrengungen der Abteilung Hilfe zur Arbeit des Sozialreferates bei der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit sind, bestätigten die kürzlich veröffentlichen Zahlen des statistischen Bundesamtes. Danach nimmt Kaiserslautern unter 76 bewerteten Großstädten bundesweit den zweitbesten Platz beim Rückgang der Sozialhilfequote ein. Trotz knapper finanzieller Mittel werden wir unser Engagement im sozialen Bereich aufrechterhalten, bekräftigt Remler. Eine Herausforderung stellt die Umsetzung von Hartz IV dar. Hier sucht Remler nach bürgerfreundlichen Lösungen für die geplante Zusammenführung von Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe. Diese Maßnahme wird uns bis weit in das Jahr 2005 hinein beschäftigen, erklärt der Sozialdezernent. Zusammen mit der Agentur für Arbeit streben wir danach, Leistungen aus einer Hand bürgerorientiert und effizient zu erbringen. Mit Schülern auf der Gartenschau In 20

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