Schmerz und Psychiatrie. Schmerz, Emotion, Kognition: Moderne Forschung und Konsequenzen für die Therapie. Psyche und Schmerz.

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Schmerz und Psychiatrie. Schmerz, Emotion, Kognition: Moderne Forschung und Konsequenzen für die Therapie. Psyche und Schmerz."

Transkript

1 Schmerz und Psychiatrie Schmerz, Emotion, Kognition: Moderne Forschung und Konsequenzen für die Therapie Uwe Herwig Psychiatrische Universitätsklinik Zürich Somatoforme Schmerzstörung Depressionen mit somatischem Syndrom Chronische Schmerzsyndrome mit Begleitdepression Häufig langjährige Irrfahrten Hohe Therapieresistenz Schwierige Interaktionen mit Patienten Schmerzbehandlung Psyche und Schmerz Medikamentöse Ansatze Analgetika Antiepileptika antidepressive Behandlung Hilft das Verständnis neurobiologischer Zusammenhänge, psychotherapeutische schmerzlindernde Interventionen zu entwickeln? Psychotherapeutische Interventionen zum Umgang mit Schmerzen zur Schmerzdistanzierung Subjektive Schmerzreduktion durch ua - Ablenkung durch andere Reize - Positive Erlebnisse - Stresssituationen - Dissoziation - Hypnose Schmerz, Emotion, Kognition Schmerz, Emotion, Kognition Kognitive Kontrolle übt top-down-einflüsse auf andere Systeme wie Emotionen und Wahrnehmung aus Schmerzreiz Wahrnehmung Emotionale Tönung Kognitive Interpretation Motivation Handlung Schmerz unmittelbare Wahrnehmung, Empfindung Beispiel: Aufmerksamkeitslenkung auf den Partner kann Schmerz und schmerzassoziierte Hirnaktivität reduzieren (Younger et al 2010) Emotion Unwohl sein, Angst, Verzweiflung Therapie? Therapie? Kognition Das ist unerträglich, dem bin ich ausgeliefert 1

2 Schmerz Emotion Schmerz - Emotion Thalamus Insel Amygdala ACC Pain Modulatory System Keysers et al 2010 Craig 2002 Tracey & Mantyh 2007 Emotionsverarbeitung Emotionale Erlebnisse untersucht mit funktioneller Magnetresonanz-Tomographie 2

3 3

4 Emotionale Informationsverarbeitung Kogitive Emotionsregulation Insel- und Amygdala-Aktivierung bei negativen Reizen Ein Experiment Als nächstes wird ein unangenehmes Bild gezeigt Bitte bewerten Sie auf einer Skala von 1-10, wie unangenehm Sie das Bild empfunden haben Herwig et al, 2007a Stellen Sie sich beim nächsten Bild vor, es handelt sich um ein anatomisches Präparat aus Plastik aus einer Lehrsammlung für Medizinstudenten Bewerten Sie wieder auf einer Skala von 1 bis 10, wie unangenehm Sie das Bild empfunden haben Versuchen Sie beim nächsten Bild, jegliche emotionale Reaktion (Zurückzucken, Gesicht verziehen usw) zu unterdrücken Bewerten Sie wieder auf einer Skala von 1 bis 10, wie unangenehm Sie das Bild empfunden haben 4

5 Welches Bild bekam die höchste Punktzahl? Regulationsstrategien Emotionsregulation Unterdrücken der Emotion verändert nur emotionalen Ausdruck, nicht Emotion Physiologie verstärkt Neubewertung einer Situation entspannt gesamte emotionale Antwort va bei Angst wirkungsvoll Emotionsregulation durch kognitive Kontrolle Emotionsregulation durch kognitive Kontrolle Kognitive Kontrolle versus ohne Kontrolle während negativer und unbekannter Erwartung Neueinschätzung der Situation reality check MPFC und DLPFC Amygdala und Insel 05 % Signaländerung 0 05 % MPFC Kognitive Kontrolle Amygdala L Kognitive Kontrolle Expect Present Scan 1-4 Scan 5-8 Keine Kontrolle Keine Kontrolle 0 Kog Kontr Herwig et al, Neuroimage, 2007 > Basic p<0001 Herwig et al, 2007b Expect Present Scan 1-4 Scan 5-8 5

6 Emotions- und Selbstregulation Selbst -Regulation Wenn uns etwas Äußeres belastet, erfolgt die Belastung nicht durch dieses direkt, sondern durch unsere Einschätzung desselben; und diese zu ändern, haben wir jederzeit die Macht Evolutionär verschiedene hierarchische Ebenen Von basal unbewusst über bewusst werdend frei nach Marc Aurel ( n Chr), Selbstbetrachtungen, 8 Buch, Absatz 47 bis aktiv und langfristig gesteuert Diskrepanz-Signal Soll/Ist aktiviert nächste Ebene Selbst-Vergegenwärtigung und Achtsamkeit Hirnaktivität bei Selbst-Achtsamkeit Achtsamkeit: Vergegenwärtigung des momentanen Erlebens ohne Wertung - inneres und äusseres Erleben Achtsamkeitsbasierte Therapieansätze: Stress Reduktion (Kabat-Zinn 1991) kognitive Therapie der Depression (Teasdale et al 2002) Emotionale Introspektion vs Kognitive Selbstreflexion vs Neutral n = 27/30 Gefühle be(ob)achten Schmerzkontrolle mit realtime-fmri 02 % signal change Amygdala think neutral feel Amygdala Emotionale Introspektion verminderte Amygdala-Aktivität Wenn ich mich über etwas aufrege, und schaue, wie es sich anfühlt, rege ich mich bereits wieder ab Probanden lernten über Feedback, ihre Hirnaktivität zu kontrollieren, und führten dies auch in Zusammenhang mit Schmerzreizen (Hitze) durch Je besser Hirnaktivität im ACC verändert wurde, desto weniger intensiv wurden assoziierte Schmerzreize wahrgenommen (DeCharms et al 2005) Bewusstmachung entlastet tiefere Signalebene ( Wecker ausstellen ) Herwig et al, 2010 Mindfulness auch als Ansatz in der Schmerzbehandlung (Brown and John 2010) 6

7 Emotionsregulation mit realtime-fmri Diskussion Ggf direkte Nutzung Echtzeit-Rückmeldung der Hirnaktivität als therapeutische Option Mittels realtime-fmri Feedback mentale Beeinflussung emotionaler Informationsverarbeitung in anteriorer Insel möglich (Caria et al 2010) Psychotherapeutische Strategien Aktivität in emotions- und selbsterlebens-relevanten Hirnarealen modifizieren Kognitive Regulation der schmerzassoziierten Emotionen damit Reduktion des schmerzbedingten Leidens Ziel: Weiterentwicklung mentaler selbstregulativer Strategien zur Schmerzlinderung auf Basis neurobiologischer Erkenntnisse Vielen Dank! 7

Psychiatrische Bildgebung: mehr als Ausschlussdiagnostik?

Psychiatrische Bildgebung: mehr als Ausschlussdiagnostik? Psychiatrische Bildgebung: mehr als Ausschlussdiagnostik? Prof. Dr. Uwe Herwig Psychiatrische Universitätsklinik Zürich Davos, 7. März 2014 Frau B. Frau B., 28 J., Selbstzuweisung wg. Erschöpfung, Schlafstörungen,

Mehr

Emotions- und Stressregulation aus der Perspektive des Gehirns

Emotions- und Stressregulation aus der Perspektive des Gehirns Emotions- und Stressregulation aus der Perspektive des Gehirns Uwe Herwig Psychiatrisches Zentrum Appenzell Ausserrhoden Psychiatrische Universitätsklinik Zürich 19. Oktober 2016 Stress Stress Repräsentative

Mehr

Die tun nix! Die wollen nur spielen Entwicklungspsychologie, Hirnforschung und jugendliches Verhalten

Die tun nix! Die wollen nur spielen Entwicklungspsychologie, Hirnforschung und jugendliches Verhalten !"#$%"&&&'(%!()#*$*+" #",%(*-.)*#) Die tun nix! Die wollen nur spielen Entwicklungspsychologie, Hirnforschung und jugendliches Verhalten Peter J. Uhlhaas Jahrestagung Offene Kinder- und Jugendarbeit Arbeitsgemeinschaft

Mehr

Wie erkennen Pflegefachpersonen, was Angehörige von onkologischen Patienten brauchen?

Wie erkennen Pflegefachpersonen, was Angehörige von onkologischen Patienten brauchen? Wie erkennen Pflegefachpersonen, was Angehörige von onkologischen Patienten brauchen? Onkologische Pflege Fortgeschrittene Praxis September 2010 Diana Zwahlen Psychoonkologischer Dienst, Inselspital Bern

Mehr

Functional consequences of perceiving facial expressions of emotion without awareness

Functional consequences of perceiving facial expressions of emotion without awareness Functional consequences of perceiving facial expressions of emotion without awareness Artikel von John D. Eastwood und Daniel Smilek Referent(Inn)en: Sarah Dittel, Carina Heeke, Julian Berwald, Moritz

Mehr

Negative somatische Marker Solche Marker sind als Alarmsignale zu verstehen und mahnen zur Vorsicht.

Negative somatische Marker Solche Marker sind als Alarmsignale zu verstehen und mahnen zur Vorsicht. Wahrnehmung, Achtsamkeit, Bewusstsein Somatische Marker Damasio nennt die Körpersignale somatische Marker, die das emotionale Erfahrungsgedächtnis liefert. Soma kommt aus dem Griechischen und heißt Körper.

Mehr

Prof. Dr. T. Heidenreich Achtsamskeitstraining als Option der Burnout-Prophylaxe bei Psychotherapeutinnen und -therapeuten

Prof. Dr. T. Heidenreich Achtsamskeitstraining als Option der Burnout-Prophylaxe bei Psychotherapeutinnen und -therapeuten Prof. Dr. T. Heidenreich thheiden@hs-esslingen.de Achtsamskeitstraining als Option der Burnout-Prophylaxe bei Psychotherapeutinnen und -therapeuten Hessischer Psychotherapeutentag 13. April 2013 Übersicht

Mehr

Mensch konstruiert aktiv und zielgerichtet sich selbst und seine Umwelt.

Mensch konstruiert aktiv und zielgerichtet sich selbst und seine Umwelt. THEMA : SELBSTREGULATION ALLGEMEINE ANNAHMEN: Mensch konstruiert aktiv und zielgerichtet sich selbst und seine Umwelt. 1. Menschen konstruieren ihre eigenen Meinungen, Ziele und Strategien aus den verfügbaren

Mehr

Pilotstudie zur Emotionsregulation, Empathiefähigkeit und bindungsrelevanten Einstellung bei Studierenden der Sozialen Arbeit.

Pilotstudie zur Emotionsregulation, Empathiefähigkeit und bindungsrelevanten Einstellung bei Studierenden der Sozialen Arbeit. Pilotstudie zur Emotionsregulation, Empathiefähigkeit und bindungsrelevanten Einstellung bei Studierenden der Sozialen Arbeit Paul Krappmann Bindung und Soziale Arbeit Bedürfnisgerechte Beziehungsgestaltung

Mehr

Inadäquates und herausforderndes Verhalten bei Kindern im Autismus- Spektrum: vom Reagieren zum Agieren

Inadäquates und herausforderndes Verhalten bei Kindern im Autismus- Spektrum: vom Reagieren zum Agieren Inadäquates und herausforderndes Verhalten bei Kindern im Autismus- Spektrum: vom Reagieren zum Agieren e-mail: dr.britaschirmer@gmx.de www.dr-brita-schirmer.de Belastung der Umgang mit herausforderndem

Mehr

Wenn es der Seele gutgeht, ist der Körper gesünder. Wenn es der Seele schlecht geht, dann geht es auch dem Körper schlecht.

Wenn es der Seele gutgeht, ist der Körper gesünder. Wenn es der Seele schlecht geht, dann geht es auch dem Körper schlecht. 1 Wenn es der Seele gutgeht, ist der Körper gesünder. Wenn es der Seele schlecht geht, dann geht es auch dem Körper schlecht. 2 Psyche Körper 3 Was ist die Seele Seele = Psyche Gefühlsregungen geistige

Mehr

Gehirnfunktionstraining am Schnittpunkt von Körper und Geist Vom Wollen zum Tun

Gehirnfunktionstraining am Schnittpunkt von Körper und Geist Vom Wollen zum Tun Gehirnfunktionstraining am Schnittpunkt von Körper und Geist Vom Wollen zum Tun Praxis für Neurofeedback, Hypnose und MORA-Bioresonanztherapie BEI MEINER ARBEIT steht der Mensch in seiner Gesamtheit im

Mehr

Deutsche Multicenter-Studien erforschen die Wirksamkeit der Psychotherapie chronischer Depression und ihre neurobiologischen Wirkmechanismen

Deutsche Multicenter-Studien erforschen die Wirksamkeit der Psychotherapie chronischer Depression und ihre neurobiologischen Wirkmechanismen UniversitätsKlinikum Heidelberg Heidelberg, den 31. Juli 2012 PRESSEMITTEILUNG Deutsche Multicenter-Studien erforschen die Wirksamkeit der Psychotherapie chronischer Depression und ihre neurobiologischen

Mehr

Funktionelle Neuroantomie emotionaler Prozesse. PD Dr. phil. Helmut Hildebrandt Klinikum Bremen-Ost Universität Oldenburg

Funktionelle Neuroantomie emotionaler Prozesse. PD Dr. phil. Helmut Hildebrandt Klinikum Bremen-Ost Universität Oldenburg Funktionelle Neuroantomie emotionaler Prozesse PD Dr. phil. Helmut Hildebrandt Klinikum Bremen-Ost Universität Oldenburg Auswirkung von Depression auf Stroke outcome nach 6 Monate Chermerinski et al.,

Mehr

Schlafstörungen und Schmerzen

Schlafstörungen und Schmerzen Schlafstörungen und Schmerzen Dr. med. Christoph Schenk Arzt für Neurologie und Psychiatrie Arzt für Psychotherapeutische Medizin Schlafmedizin Leitung des Ambulanten Schlaflabor Osnabrück www.schlafmedizin.de

Mehr

Sprungbrett Institut für Potenzialentfaltung

Sprungbrett Institut für Potenzialentfaltung Exekutive Funktionen und Selbstregulation Neurowissenschaftliche Erkenntnisse und ihre Bedeutung für die Potenzialentfaltung unserer Schülerinnen und Schüler Begrüßungsritual Seid ihr bereit? www.fit-lernen-leben.ssids.de

Mehr

Physiologische Komponente. Erlebenskomponente

Physiologische Komponente. Erlebenskomponente Emotion Physiologische Komponente Kognitive Komponente Konative Komponente Vegetative Reaktionen (z.b. EDA; Puls) Zentral nervöse Prozesse (z.b. Aktivierung d. Amygdala) Bewertung der Situation (z.b. gut

Mehr

Klinfor Adipositas (auch) ein psychisches Problem?

Klinfor Adipositas (auch) ein psychisches Problem? Klinfor 2011 Adipositas (auch) ein psychisches Problem? Dipl.-Psych. Ilka Rühl Dipl.-Psych. Tanja Strecker-von Kannen Adipositaszentrum Rorschach 2 Übersicht Welche psychischen Probleme stehen im Zusammenhang

Mehr

ACHT SAM KEIT. Vom überfüllten zum erfüllten Leben. Mindfulness-Based Stress Reduction kybisview.ch

ACHT SAM KEIT. Vom überfüllten zum erfüllten Leben. Mindfulness-Based Stress Reduction kybisview.ch ACHT SAM KEIT Vom überfüllten zum erfüllten Leben Mindfulness-Based Stress Reduction kybisview.ch achtsamkeit.swiss Bewusst glücklich sein Achtsamkeit ist ein Weg zu einem glücklichen und erfüllten Leben.

Mehr

Das multimodale Schmerzbewältigungsprogramm im tagesklinischen Setting am Klinikum Nürnberg. Susanne Eder Schmerztagesklinik Nürnberg

Das multimodale Schmerzbewältigungsprogramm im tagesklinischen Setting am Klinikum Nürnberg. Susanne Eder Schmerztagesklinik Nürnberg Das multimodale Schmerzbewältigungsprogramm im tagesklinischen Setting am Klinikum Nürnberg Susanne Eder Schmerztagesklinik Nürnberg Die interdisziplinäre Schmerztagesklinik bietet ein 4-wöchiges, teilstationäres,

Mehr

Psychotherapie bei Depressionen

Psychotherapie bei Depressionen Psychotherapie bei Depressionen Johannes Michalak Ruhr-Universität Bochum AE Klinische Psychologie und Psychotherapie Bochumer Bündnis gegen Depression 14. Januar 2010 Psychotherapie bei Depressionen Überblick:

Mehr

Die Praxis der Achtsamkeit

Die Praxis der Achtsamkeit Die Praxis der Achtsamkeit Eine Einführung 13.10.2015 Prof. Dr. Stefan Schmidt Sektion Komplementärmedizinische Evaluationsforschung Abt. Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Universitätsklinikum

Mehr

Schmerzmessung. in unterschiedlichen Entwicklungsphasen. Selbstbericht der Schmerzen. 8. Dattelner Kinderschmerztage, Recklinghausen, 19.

Schmerzmessung. in unterschiedlichen Entwicklungsphasen. Selbstbericht der Schmerzen. 8. Dattelner Kinderschmerztage, Recklinghausen, 19. Schmerzmessung in unterschiedlichen Entwicklungsphasen Selbstbericht der Schmerzen 8. Dattelner Kinderschmerztage, Recklinghausen, 19. März 2015 Dr. Dipl.-Psych. Julia Wager J.Wager@deutsches-kinderschmerzzentrum.de

Mehr

Psychologische Schmerztherapie. Dr. Frank Kaspers

Psychologische Schmerztherapie. Dr. Frank Kaspers Psychologische Schmerztherapie Dr. Frank Kaspers Was sind Schmerzen? Internationale Gesellschaft zum Studium des Schmerzes (IASP): Schmerz ist ein unangenehmes Sinnes- und Gefühlserlebnis, das mit aktueller

Mehr

Traumatischer Stress in der Familie

Traumatischer Stress in der Familie Traumatisierte Familien Traumatischer Stress in der Familie Das erstarrte Mobile Das erstarrte Mobile 1 Familie im Stress Das erstarrte Mobile 2 ZPTN 1 Traumatisierte Familien Ein triadisches Modell post-traumatischer

Mehr

Wahrnehmung von Emotionen und Veränderungen im Wohlbefinden bei alten und jungen Menschen

Wahrnehmung von Emotionen und Veränderungen im Wohlbefinden bei alten und jungen Menschen Wahrnehmung von Emotionen und Veränderungen im Wohlbefinden bei alten und jungen Menschen Dr. Christina Röcke Vortrag im Rahmen der ZfG Ringvorlesung Wahrnehmung im Alter und des Alters 19. Februar 2014

Mehr

Psychiatrisches Kolloquium, PUK Zürich Herbstsemester 2014, Psychosomatik II Schwindel: Vom psychosomatischen Verständnis zur Therapie

Psychiatrisches Kolloquium, PUK Zürich Herbstsemester 2014, Psychosomatik II Schwindel: Vom psychosomatischen Verständnis zur Therapie Psychiatrisches Kolloquium, PUK Zürich Herbstsemester 2014, Psychosomatik II Schwindel: Vom psychosomatischen Verständnis zur Therapie Prof. Dr. Michael Rufer Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie

Mehr

Dipl. Psych. N. Tahmassebi Psych. Psychotherapeutin und Supervisorin. Friedrichsdorf

Dipl. Psych. N. Tahmassebi Psych. Psychotherapeutin und Supervisorin. Friedrichsdorf salus klinik Friedrichsdorf Die Analyse der Selbstregulations und Emotionsregulationsfertigkeiten von pathologischen Glücksspielern zur Förderung der Abstinenzfertigkeit Dipl. Psych. N. Tahmassebi Psych.

Mehr

Achtsamkeit in der Behandlung von Zwängen

Achtsamkeit in der Behandlung von Zwängen Achtsamkeit in der Behandlung von Zwängen Dr. Bernhard Osen Johanna Schriefer Münster, 8. September 2012 2010 Schön Klinik Seite 1 Definition von Achtsamkeit Mindfulness Gemeinsamkeit bisheriger Beschreibungen:

Mehr

Chronische Schmerzen - Diagnose und Behandlungsmöglichkeiten

Chronische Schmerzen - Diagnose und Behandlungsmöglichkeiten Chronische Schmerzen - Diagnose und Behandlungsmöglichkeiten 07.10.2015 8. Gesundheitsforum Südniedersachsen Einbeck Bürgerspital Prof. Dr.med. Frank Petzke Schmerz Tagesklinik und Ambulanz Klinik für

Mehr

.. Aspekte.. Eröffnung der Netzwerk-Info-Treffen

.. Aspekte.. Eröffnung der Netzwerk-Info-Treffen Borderline.. Aspekte.. Eröffnung der Netzwerk-Info-Treffen Motto: "Borderline!? Na und? Warum nicht aus Zitronen Limonade machen?" Krefeld, 6. Februar 2013 Dr. med. Andreas Horn Direktor Psychiatrisch-Psychotherapeutische

Mehr

Schwerpunkt Psychosomatik. Wie nimmt die Gestaltung der erlebten Umwelt des kritisch Kranken Einfluss auf dessen Krankheitsverlauf?

Schwerpunkt Psychosomatik. Wie nimmt die Gestaltung der erlebten Umwelt des kritisch Kranken Einfluss auf dessen Krankheitsverlauf? Wie nimmt die Gestaltung der erlebten Umwelt des kritisch Kranken Einfluss auf dessen Krankheitsverlauf? Einführung Fallbeispiel Grundlagen Behandlungsempfehlungen Probleme kurzfristig langfristig Probleme

Mehr

Übersicht Referat. Bedeutung von Krebs. Bedeutung von Krebs. Todesursachen. Psychologische Unterstützung bei Krebs (leider) ein Zukunftsfeld

Übersicht Referat. Bedeutung von Krebs. Bedeutung von Krebs. Todesursachen. Psychologische Unterstützung bei Krebs (leider) ein Zukunftsfeld Übersicht Referat Psychologische Unterstützung bei Krebs (leider) ein Zukunftsfeld Dr. phil. Alfred Künzler Fachpsychologe FSP für Gesundheitspsychologie und Psychotherapie, zert. Onko-Psychologie Onko-Psychologie

Mehr

Das hochbegabte ehirn Gehirn Dr. Dominik Gyseler 21.. Mai Mai

Das hochbegabte ehirn Gehirn Dr. Dominik Gyseler 21.. Mai Mai Das hochbegabte Gehirn PHSG Dr. Dominik Gyseler 21. Mai 2011 Ablauf 1. Neuropädagogik 2. Neurowissenschaftliche Erkenntnisse zur Hochbegabung 3. Was ist der Erkenntnisgewinn? 4. Schulische en Hochbegabter

Mehr

Kognitivverhaltenstherapeutisches. Störungsmodell

Kognitivverhaltenstherapeutisches. Störungsmodell Kognitivverhaltenstherapeutisches Störungsmodell Seminar: Zwangsstörungen Dozent: M. Backenstraß Referentinnen: Sarah Malheur, Meike Neubauer Datum: 26.11.07 WS 07/08 1 Gliederung Zwei-Faktoren-Modell

Mehr

Ergebnisse früherer Studien

Ergebnisse früherer Studien Psychosoziale Belastungen und Gesundheitsstörungen Christian Albus, Alexander Niecke, Kristin Forster, Christina Samel Tagung des Interessenverbandes Contergangeschädigter NRW e.v. Köln, 09. April 2016

Mehr

Vorwort der Herausgeber 10 Vorwort von Michael Borg-Laufs 12 Zum Geleit Einleitung 18

Vorwort der Herausgeber 10 Vorwort von Michael Borg-Laufs 12 Zum Geleit Einleitung 18 Vorwort der Herausgeber 10 Vorwort von Michael Borg-Laufs 12 Zum Geleit 16 1 Einleitung 18 2 Klinisches Erscheinungsbild 20 2.1 Vom Phänomen zur Diagnose (und zurück) 20 2.1.1 Ängste in der Kindheit 20

Mehr

"Ich bilde mir den Schmerz doch nicht ein!"

Ich bilde mir den Schmerz doch nicht ein! "Ich bilde mir den Schmerz doch nicht ein!" Kindern und Jugendlichen das bio-psycho-soziale Modell chronischer Schmerzen erklären Dr. Julia Wager (Dipl.-Psych.) Workshop DKST 2015 Recklinghausen, 20. März

Mehr

Stress und seine Folgen

Stress und seine Folgen Stress und seine Folgen Neurowissenschaftliche Perspektive Inputreferat Bildungstag Jugend.gr, Chur 04.10.2016 lic.phil. Hans Jürg Casal Fachpsychologe für Neuropsychologie FSP Leiter Mitinhaber & CTO

Mehr

Workshop. Achtsamkeit. Stressbewältigung durch Achtsamkeit: Einführung in die Methode

Workshop. Achtsamkeit. Stressbewältigung durch Achtsamkeit: Einführung in die Methode Workshop Stressbewältigung durch Achtsamkeit: Einführung in die Methode SNGS Luzern 29. November 2014 Achtsamkeit Achtsamkeit bedeutet, auf eine bestimmte Weise aufmerksam zu sein: bewusst, im gegenwärtigen

Mehr

Traumatischer Stress. in der Familie. Das erstarrte Mobile. Traumatischer Stress? Traumatisierte Familien ZPTN

Traumatischer Stress. in der Familie. Das erstarrte Mobile. Traumatischer Stress? Traumatisierte Familien ZPTN Traumatisierte Familien ZPTN 2006 Traumatischer Stress in der Familie Traumatischer Stress Post-traumatische Interaktion Typologien familiärer Traumatisierung Systemtherapeutische Lösungswege für traumatisierte

Mehr

Bündnis gegen Depression. Ernst Hoefler

Bündnis gegen Depression. Ernst Hoefler Bündnis gegen Depression Ernst Hoefler Beschwerden die auf eine Depression hinweisen Allgemeine körperliche Abgeschlagenheit, Mattigkeit; Schlafstörungen (Ein- und Durchschlafstörungen); Appetitstörungen,

Mehr

vs. Weniger ist (emotional) mehr. Zwei Glaubensrichtungen im Marketing

vs. Weniger ist (emotional) mehr. Zwei Glaubensrichtungen im Marketing Zwei Glaubensrichtungen im Marketing Weniger ist (emotional) mehr. Wie man mit einfachen Reizen den Erfolg von (Marken-) Kommunikation steigern kann vs. Viel hilft viel (unbekannt) Less is more (Mies van

Mehr

Diagnose Depression effektive Behandlung in der Hausarztpraxis

Diagnose Depression effektive Behandlung in der Hausarztpraxis Diagnose Depression effektive Behandlung in der Hausarztpraxis Prof. Dr. Göran Hajak Jede vierte Frau und jeder achte Mann erkranken in Deutschland bis zu Ihrem 65. Lebensjahr an einer behandlungsbedürftigen

Mehr

Kognitionstraining: Kognitive Umstrukturierung

Kognitionstraining: Kognitive Umstrukturierung Kognitionstraining: Kognitive Umstrukturierung Ziel: Der Teilnehmer lernt, für sich selbst stressvermindernde Gedanken zu entwickeln, die beruhigend und belastungsmindernd wirken sowie auf die Bewältigung

Mehr

Die dritte Welle der Verhaltenstherapie. Von der Kognition zur Emotion

Die dritte Welle der Verhaltenstherapie. Von der Kognition zur Emotion Die dritte Welle der Verhaltenstherapie oder Von der Kognition zur Emotion Maria Baalmann 3 Phasen (Wellen): - Behaviorismus - Kognitive Wende - Emotionale Wende Behaviorismus 1950 1965 - Klassisches (respondentes)

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Erster Teil Störungsübergreifende Aspekte funktioneller und somatoformer Störungen

Inhaltsverzeichnis. Erster Teil Störungsübergreifende Aspekte funktioneller und somatoformer Störungen Inhaltsverzeichnis Einführung... 13 Erster Teil Störungsübergreifende Aspekte funktioneller und somatoformer Störungen 1 Beschreibung des Störungsbildes... 21 1.1 Einführung... 21 1.2 Biologische Krankheit,

Mehr

Tun Sie einfach mal nichts!

Tun Sie einfach mal nichts! Tun Sie einfach mal nichts! Die Anwendung des Konzeptes der Achtsamkeit in Medizin und Therapie Prof. Dr. Stefan Schmidt Institut für Transkulturelle Gesundheitswissenschaften (InTraG) Europauniversität

Mehr

50 Fragen zur Psychosomatik

50 Fragen zur Psychosomatik 50 Fragen zur Psychosomatik Grundzüge der Psychosomatik. Lehrstoff in PPP zum Wahlfach SE Budapest, Institut für Verhaltenswissenschaften Dr. A. Harrach Psychiater(H) Facharzt für Psychosomatische Medizin

Mehr

Achtsamkeitsbasierte Rückfallprophylaxe bei Depressionen

Achtsamkeitsbasierte Rückfallprophylaxe bei Depressionen Achtsamkeitsbasierte Rückfallprophylaxe bei Depressionen Johannes Michalak Universität Hildesheim Tagung Burnout und Depression Januar 2013 Themen Achtsamkeitsbasierte Kognitive Therapie Achtsamkeit: hilfreich

Mehr

Persönlichkeitsstörungen

Persönlichkeitsstörungen Persönlichkeitsstörungen und ADHS Spezialsprechstunden im Clienia PZU Psychiatriezentrum Uster Führend in Psychiatrie und Psychotherapie Spezialsprechstunden am Clienia PZU ADHS Wir klären Aufmerksamkeitsdefizitstörungen

Mehr

Konflikt und die adaptive Regulation kognitiver Kontrolle

Konflikt und die adaptive Regulation kognitiver Kontrolle Konflikt und die adaptive Regulation kognitiver Kontrolle Zentrales Kontrollsystem Reiz- Verarbeitung Ziele Reiz- Verarbeitung Handlungsauswahl Reizinput Handlung Probleme der Idee einer zentralen Steuerinstanz

Mehr

Traumatischer Stress in der Familie

Traumatischer Stress in der Familie Traumatischer Stress in der Familie Das erstarrte Mobile Das erstarrte Mobile 1 Traumatischer Stress? Das erstarrte Mobile 2 Nach Hüther, modifiziert Korittko Das erstarrte Mobile 3 Familie im Stress Das

Mehr

BECKENBODENSCHMERZ AUS SICHT DES PSYCHOSOMATIKERS

BECKENBODENSCHMERZ AUS SICHT DES PSYCHOSOMATIKERS BECKENBODENSCHMERZ AUS SICHT DES PSYCHOSOMATIKERS Einleitend möchte ich eine Definition der IASP (Internationale Gesellschaft zum Studium des Schmerzes) vorstellen: ein unangenehmes Sinnes- und Gefühlserlebnis,

Mehr

Aktiv leben mit chronischem Schmerz. Ambulante Physio-, Sport- und Ergotherapie. Mehr Bewegung.

Aktiv leben mit chronischem Schmerz. Ambulante Physio-, Sport- und Ergotherapie. Mehr Bewegung. Aktiv leben mit chronischem Schmerz Ambulante Physio-, Sport- und Ergotherapie Mehr Bewegung. Schritt für Schritt. @ Algesiologikum, Stand 12/2015; Text: Algesiologikum; Konzeption & Gestaltung: Planeta

Mehr

Zentrale Sensitisierung als Grundlage chronischer Schmerzen

Zentrale Sensitisierung als Grundlage chronischer Schmerzen Zentrale Sensitisierung als Grundlage chronischer Schmerzen Prof. B. Radanov Klinik Wilhelm Schulthess Lengghalde 2 8008 Zürich Ziele der Präsentation 1. Was ist zentrale Sensitisierung 2. Ist zentrale

Mehr

Patient beharrt auf somatischem

Patient beharrt auf somatischem Stolperstein: Patient beharrt auf somatischem Krankheitsbild Stolperstein: Patient beharrt auf somatischem Krankheitsbild! Situation: Ein Patient wird bei Ihnen wegen chronischer Schmerzen behandelt. Parallel

Mehr

Das Burn out - Syndrom

Das Burn out - Syndrom Das Burn out - Syndrom Vortrag Bündnis gegen Depression Prof. Dr. med Eugen Davids St. Josef Hospital Katholisches Klinikum Oberhausen Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Duisburg-Essen Definition

Mehr

Psychotherapie bei Kindern und Jugendlichen mit geistiger Behinderung - ein Einblick

Psychotherapie bei Kindern und Jugendlichen mit geistiger Behinderung - ein Einblick Psychotherapie bei Kindern und Jugendlichen mit geistiger Behinderung - ein Einblick Vortrag Stefan Meir PIA der St. Lukas-Klinik Zum Vierteljahrestreffen der KJPP-Kliniken Baden - Württemberg am 23.03.2015

Mehr

Die automatische Aktivierung von Verhalten: die Befunde von John Bargh

Die automatische Aktivierung von Verhalten: die Befunde von John Bargh Die automatische Aktivierung von Verhalten: die Befunde von John Bargh Claudia Lange SoSe 2012 21.6.2012 Seminar Soziale Kognition Inhaltsverzeichnis O Grundlage: Priming O Erinnerung: automatische vs.

Mehr

Leben und Arbeit in Balance? Dipl.-Psych. Beate Schürmann, Leitung Tagesklinik Bipolare Störungen

Leben und Arbeit in Balance? Dipl.-Psych. Beate Schürmann, Leitung Tagesklinik Bipolare Störungen Leben und Arbeit in Balance? Dipl.-Psych. Beate Schürmann, Leitung Tagesklinik Bipolare Störungen Work-Life-Balance im Ungleichgewicht Privatleben Arbeit Was ist Stress? Was ist Stress? Stress wird dann

Mehr

Subtypen DSM IV: generalisierte soziale Phobie und spezifische soziale Phobie

Subtypen DSM IV: generalisierte soziale Phobie und spezifische soziale Phobie Soziale Phobie Eckdaten: Subtypen DSM IV: generalisierte soziale Phobie und spezifische soziale Phobie Lebenszeitprävalenz 13 %; dritthäufigste psych. Störung nach Alkohol und Depression, Frauen 1,5x häufiger.

Mehr

Techniken der kognitiven Verhaltenstherapie

Techniken der kognitiven Verhaltenstherapie Techniken der kognitiven Verhaltenstherapie Seminar: VT bei depressiven Störungen Seminarleiterin: Dipl. Psych. C. Kuhn Referenten: F. Buge, K. Lemke Überblick Therapeutisches Vorgehen: 1. Erfassen von

Mehr

Bestimmungsfaktoren des Konsumentenverhaltens

Bestimmungsfaktoren des Konsumentenverhaltens Der,,denkfaule Konsument Welche Aspekte bestimmen das Käuferverhalten? Ein Ausblick auf passives Informationsverhalten, Involvement und Auswirkungen auf Werbemaßnahmen Bestimmungsfaktoren des Konsumentenverhaltens

Mehr

Psychologie im Kinder- & Jugendsport. Praxis trifft Sportwissenschaft: Psychologie im Kinder- & Jugendtraining Dozent: Dipl. Sportlehrer Dirk Jung 1

Psychologie im Kinder- & Jugendsport. Praxis trifft Sportwissenschaft: Psychologie im Kinder- & Jugendtraining Dozent: Dipl. Sportlehrer Dirk Jung 1 Psychologie im Kinder- & Jugendsport 1 Gliederung 1 Allgemeine Psychologie 2 Psychologie im Kinder- und Jugendtraining 3 Regulationstechniken 4 Handlungsempfehlungen 2 Allgemeine Psychologie - Denken und

Mehr

Kämpft du noch oder lebst du schon? ACT in der Therapie chronischer Schmerzen

Kämpft du noch oder lebst du schon? ACT in der Therapie chronischer Schmerzen Kämpft du noch oder lebst du schon? ACT in der Therapie chronischer Schmerzen Dipl.-Psych. Peter Mattenklodt Schmerzzentrum Schmerztherapie am Universitätsklinikum Erlangen Schmerzambulanz Akutschmerzdienst

Mehr

Praxis der Schematherapie

Praxis der Schematherapie Eckhard Roediger 2. Auflage Praxis der Schematherapie Lehrbuch zu Grundlagen, Modell und Anwendung XIX 1 Grundlagen der Schematherapie.................... 1 1.1 Geschichte der Schematherapie..................................

Mehr

Stressbewältigung durch Achtsamkeit (MBSR)

Stressbewältigung durch Achtsamkeit (MBSR) Stressbewältigung durch Achtsamkeit (MBSR) Susanne Sieffert (Lehrerin und MBSR-Lehrerin) Vortrag am 6. November 2016, 8. Internationaler Hamburger Sport-Kongress 1 Was ist Achtsamkeit?»Im Grunde genommen

Mehr

Krebs unterstützend mit Hypnose behandeln - oder im Coachingprozess rechtzeitig seelische Spannungen auflösen...

Krebs unterstützend mit Hypnose behandeln - oder im Coachingprozess rechtzeitig seelische Spannungen auflösen... Krebs unterstützend mit Hypnose behandeln - oder im Coachingprozess rechtzeitig seelische Spannungen auflösen... Diagnose: Krebs. Von einem Moment zum nächsten verändert sich plötzlich das ganze Leben.

Mehr

Hilft es denn einfach mal nichts zu tun?

Hilft es denn einfach mal nichts zu tun? Hilft es denn einfach mal nichts zu tun? Forschungsergebnisse zur Auswirkung von Achtsamkeitsmeditation auf chronische Schmerzen Prof. Dr. Stefan Schmidt Europauniversität Viadrina, Frankfurt/Oder Universitätsklinikum

Mehr

Sportpsychologie: Einführung & Ausgewählte Methoden

Sportpsychologie: Einführung & Ausgewählte Methoden Sportpsychologie: Einführung & Ausgewählte Methoden Caja Schoepf Dipl.-Psych. Thomas Ritthaler Fortbildung Trainer C Alpin Tegernsee, 14.09.2012 Was ist Sportpsychologie in der Praxis? Was ist Sportpsychologie?

Mehr

Neuropsychologie der Schizophrenie

Neuropsychologie der Schizophrenie Neuropsychologie der Schizophrenie Störung des fronto -temporo -limbischen Netzwerks Aufmerksamkeit exekutive Funktionen Wahrnehmung Gedächtnis Sprache Denken Motivation Affektivität soziale Wahrnehmung

Mehr

STRATEGIEN GEGEN BURNOUT

STRATEGIEN GEGEN BURNOUT STRATEGIEN GEGEN BURNOUT DEM ALLTAGSSTRESS WIRKSAM BEGEGNEN DURCH ACHTSAMEN UMGANG MIT SICH SELBST SEMINARREIHE RESILIENZ Stress Was ist Stress? Symptome Wie man Stress noch schlimmer machen kann Dauerstress

Mehr

Wenn Symptome bleiben

Wenn Symptome bleiben Wenn Symptome bleiben Umgang mit chronischen Angststörungen Dipl.-Psych. Kathrin Adrian Psychologische Psychotherapeutin VT Psychoonkologin Quelle: http://www.sifatipp.de/karriere/karrieremagazin/angststoerungen-im-berufsleben/

Mehr

Rolle der Physiotherapie in der Behandlung von chronischen Schmerzen

Rolle der Physiotherapie in der Behandlung von chronischen Schmerzen Rolle der Physiotherapie in der Behandlung von chronischen Schmerzen Daniela Benz, Chefphyisotherapeutin Lory-Haus, KAIM, Inselspital Inhalt 1. Einführung 2. Braucht es hands on? 3. Alltagsverhalten und

Mehr

Diabetische Neuropathie Praxisgerechte Umsetzung der Leitlinien

Diabetische Neuropathie Praxisgerechte Umsetzung der Leitlinien Diabetische Neuropathie Praxisgerechte Umsetzung der Leitlinien Univ. Prof. Dr. med. Jochen Seufert, FRCPE, Freiburg Dreseden (1. Juni 2011) - Die diabetischen Neuropathien können neben den Veränderungen

Mehr

Selbstverletzendes Verhalten

Selbstverletzendes Verhalten Selbstverletzendes Verhalten Erscheinungsformen, Ursachen und Interventionsmöglichkeiten von Franz Petermann und Sandra Winkel mit einem Beitrag von Gerhard Libal, Paul L Plener und Jörg M. Fegert GÖTTINGEN

Mehr

Emotionale Entwicklung

Emotionale Entwicklung Emotionale Entwicklung Die Entwicklung der emotionalen Kompetenz und ihre Bedeutung Die eigenen Gefühle verstehen, sie anderen erklären, Strategien entwickeln, wie negative Emotionen überwunden werden

Mehr

Schmerztherapie. Postoperative. Eine Elterninformation. Wie hilft und erfolgt eine gezielte Schmerztherapie?

Schmerztherapie. Postoperative. Eine Elterninformation. Wie hilft und erfolgt eine gezielte Schmerztherapie? Postoperative Schmerztherapie Eine Elterninformation Wie hilft und erfolgt eine gezielte Schmerztherapie? Klinik Sankt Augustin Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Bonn Liebe Eltern! Ihr Kind

Mehr

Adoleszentenzentrum für Störungen der Emotionsregulation Prof. Dr. Christian Schmahl Klinik für Psychosomatik und Psychotherapeutische Medizin

Adoleszentenzentrum für Störungen der Emotionsregulation Prof. Dr. Christian Schmahl Klinik für Psychosomatik und Psychotherapeutische Medizin Adoleszentenzentrum für Störungen der Emotionsregulation Prof. Dr. Christian Schmahl Klinik für Psychosomatik und Psychotherapeutische Medizin www.zi-mannheim.de Die meisten schweren psychischen Störungen

Mehr

Wege aus Angst und Panik BADEN-BADEN. Behandlungsangebot für Menschen mit akuten Angsterkrankungen

Wege aus Angst und Panik BADEN-BADEN. Behandlungsangebot für Menschen mit akuten Angsterkrankungen Wege aus und Panik BADEN-BADEN Behandlungsangebot für Menschen mit akuten erkrankungen Wenn die Seele quält... Ganz plötzlich wie aus heiterem Himmel verspüren Sie körperliche Beschwerden, wie Herzrasen,

Mehr

Emotionsarbeit und Emotionsregulation Zwei Seiten der selben Medaille?

Emotionsarbeit und Emotionsregulation Zwei Seiten der selben Medaille? Emotionsarbeit und Emotionsregulation Zwei Seiten der selben Medaille? Christian von Scheve Institut für Soziologie, Universität Wien Die Soziologie der Emotionsarbeit Die Soziale Ordnung der Gefühle There

Mehr

Regensburg, 17.04.2015. Stationäre Mutter/Eltern-Kind- Behandlung aus der Sicht der Erwachsenenpsychiatrie

Regensburg, 17.04.2015. Stationäre Mutter/Eltern-Kind- Behandlung aus der Sicht der Erwachsenenpsychiatrie Regensburg, 17.04.2015 Stationäre Mutter/Eltern-Kind- Behandlung aus der Sicht der Erwachsenenpsychiatrie Dr. Christiane Hornstein Leiterin der Mutter-Kind Station im PZN Wiesloch Postpartale psychische

Mehr

Leben mit Luftnot bei COPD

Leben mit Luftnot bei COPD CAMPUS GROSSHADERN CAMPUS INNENSTADT Leben mit Luftnot bei COPD Prof. Dr. Claudia Bausewein PhD MSc Atemnot ist Atemnot Bei fast allen COPD-Patienten im Lauf der Krankheit Subjektive Erfahrung von Atembeschwerden,

Mehr

Soul Food SOUL FOOD. Wenn Schüchternheit im Weg steht

Soul Food SOUL FOOD. Wenn Schüchternheit im Weg steht Wenn Schüchternheit Shüht hitim Weg steht tht Auftaktveranstaltung der Vortragsreihe Soul Food Wenn Schüchternheit im Weg steht Schüchternheit kennen Viele Viele Mensch sind in bestimmten Situationen unsicher,

Mehr

Onkologische Erkrankungen und Fahreignung - Einschränkungen aus der Sicht der Psychologie

Onkologische Erkrankungen und Fahreignung - Einschränkungen aus der Sicht der Psychologie Onkologische Erkrankungen und Fahreignung - Einschränkungen aus der Sicht der Psychologie Dr. Monika Dorfmüller ltd. klinische Psychologin a.d., München Ausgangssituation Altersstufe bei Diagnosenstellung

Mehr

Transkranielle Magnetstimulation: Hokuspokus oder Therapie der Zukunft?

Transkranielle Magnetstimulation: Hokuspokus oder Therapie der Zukunft? Transkranielle Magnetstimulation: Hokuspokus oder Therapie der Zukunft? Thomas Kammer Psychiatrische Universitätsklinik Ulm d'arsonval 1896 1 1985: moderne TMS Motorkortex: Muskelzuckung Visueller Kortex:

Mehr

Tinnitus nicht mehr hören. Apotheken-Service für Gesundheit und Wohlbefinden

Tinnitus nicht mehr hören. Apotheken-Service für Gesundheit und Wohlbefinden Tinnitus nicht mehr hören Apotheken-Service für Gesundheit und Wohlbefinden Das sollten Sie wissen Unter Tinnitus versteht man ein permanentes Ohrgeräusch, das als dauerhaftes Pfeifen oder Summen beschrieben

Mehr

Patienten-Universität Städtisches Klinikum Braunschweig 12. Juni 2012

Patienten-Universität Städtisches Klinikum Braunschweig 12. Juni 2012 Patienten-Universität Städtisches Klinikum Braunschweig 12. Juni 2012 Die Psyche Privat Dozent Dr. med. Alexander Diehl Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie Suchtmedizin, Sozialmedizin Chefarzt

Mehr

Moderne Therapieperspektiven in der psychiatrischen Rehabilitation Zürich PD. Dr. U. Cuntz Schön-Klinik Roseneck Prien

Moderne Therapieperspektiven in der psychiatrischen Rehabilitation Zürich PD. Dr. U. Cuntz Schön-Klinik Roseneck Prien Moderne Therapieperspektiven in der psychiatrischen Rehabilitation Zürich 1.12.2011 PD. Dr. U. Cuntz Schön-Klinik Roseneck Prien Einzeltherapie Patientenzentrierte Gruppentherapie Themenzentrierte Gruppentherapie

Mehr

1.2.1 Kategoriales vs. dimensionales Konzept der Narzisstischen Persönlichkeitsstörung 5

1.2.1 Kategoriales vs. dimensionales Konzept der Narzisstischen Persönlichkeitsstörung 5 VII 1 Narzissmus: Psychopathologie und Psychologie 3 1.1 Der Begriff»Narzissmus«: Geschichte und heutige Verwendung 3 1.2 Klassifikation und Diagnostik 4 1.2.1 Kategoriales vs. dimensionales Konzept der

Mehr

Massgeschneiderte Therapien: Stressmanagement und Achtsamkeit

Massgeschneiderte Therapien: Stressmanagement und Achtsamkeit Massgeschneiderte Therapien: Stressmanagement und Achtsamkeit Mittwoch, den 14. März 2012 Es gibt vielleicht kein allgemeineres Heilmittel als Ruhe E. Jacobson (1938) Serge Brand, Dr. phil. Zentrum für

Mehr

Reizdarmsyndrom bei Kindern

Reizdarmsyndrom bei Kindern Reizdarmsyndrom bei Kindern Dr. med. D. Pilic Fachärztin für Kinderheilkunde Abteilung für pädiatrische Gastroenterologie Klinik für Kinder- und Jugendmedizin St. Josef Hospital, Bochum Häufigkeit Ca.

Mehr

Achtsamkeitspraxis Reutlingen

Achtsamkeitspraxis Reutlingen Achtsamkeitspraxis Reutlingen Psychotherapie Selbsterfahrung Achtsamkeit Meditation Körperarbeit Seminare www.achtsamkeitspraxis.org Praxis für Psychotherapie Wertschätzung und Achtung vor dem Anderen

Mehr

Mag. Kathrin Sacherer, 3. medizinische Abteilung SMZ- Ost Donauspital. Teufelskreis aus Schmerz Depression und sozialer Vereinsamung

Mag. Kathrin Sacherer, 3. medizinische Abteilung SMZ- Ost Donauspital. Teufelskreis aus Schmerz Depression und sozialer Vereinsamung Mag. Kathrin Sacherer, 3. medizinische Abteilung SMZ- Ost Donauspital Teufelskreis aus Schmerz Depression und sozialer Vereinsamung Unangenehmes Sinnes und Gefühlserlebnis, das mit aktueller oder potentieller

Mehr

25. Januar: Supervisionstag (begrenzte Teilnehmerzahl)

25. Januar: Supervisionstag (begrenzte Teilnehmerzahl) Die Schweizerische Gesellschaft für Intensive Kurzpsychotherapie (GIK) bietet eine 3-jährige Fortbildung in 6 Modulen an. Es ist eine ausführliche Einführung in die Intensive Short-Term Dynamic Psychotherapy

Mehr

Menschenbild und Neurowissenschaften

Menschenbild und Neurowissenschaften Menschenbild und Neurowissenschaften Eine anthropologische Perspektive Thomas Fuchs Das neue Bild des Menschen? Der Ego-Tunnel Bewusstes Erleben gleicht einem Tunnel. Die moderne Neurowissenschaft hat

Mehr

Das Heilen von Beziehungen in der Mehrgenerationenperspektive

Das Heilen von Beziehungen in der Mehrgenerationenperspektive Das Heilen von Beziehungen in der Mehrgenerationenperspektive Dr. Franz Pfitzer Arzt für Neurologie und Psychiatrie Arzt für Psychotherapeutische Medizin Chefarzt der Psychosomatischen Abteilung Klinik

Mehr

Skills und DBT-A. Was weisst du schon / welche Erfahrungen hast du mit DBT-A und Skillstraining? Was möchtest du heute dazulernen?

Skills und DBT-A. Was weisst du schon / welche Erfahrungen hast du mit DBT-A und Skillstraining? Was möchtest du heute dazulernen? Achtsamkeitsübung Herzlich Willkommen Skills und DBT-A Was weisst du schon / welche Erfahrungen hast du mit DBT-A und Skillstraining? Was möchtest du heute dazulernen? Störungsspezifische Behandlung von

Mehr