Elektrochemie Chemie der Metalle

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Elektrochemie Chemie der Metalle"

Transkript

1 Elektrochemie Chemie der Metalle Thomas A. BIER Institut für Keramik, Glas- und Baustofftechnik, Leipziger Straße 28, Freiberg, Bauchemische Grundlagen

2 Elektrochemie

3 Redoxreaktionen

4 Oxidation

5 Reduktion

6 Beispiel Redoxreaktionen

7 Redox Reaktionen Zahlreiche Reaktionen aus dem Themenbereich der Metallurgie sind klassische Beispiele für technisch bedeutsame Redoxreaktionen in der Industrie. Beim Hochofenprozess wird Eisen mit Koks reduziert. Als Nebenreaktion unter anderem das starke Reduktionsmittel Kohlenmonoxid. Energie liefernde Verbrennung des Kokses. Erzeugung des gasförmigen Reduktionsmittels Kohlenstoffmonoxid. Boudouard-Gleichgewicht Reduktion des Eisenoxids zu elementarem Eisen. Bauchemische Grundlagen

8 Beispiel: Redoxreaktion

9 Oxidationszahl

10 Oxidationsmittel

11 Halbreaktion

12 Halbzelle

13 Standardpotential

14 Spannungsreihe

15 Spannungsreihe

16 Praktische Spannungsreihe

17 Galvanische Zelle

18 Zellpotential

19 Daniell Element

20 Korrosion

21 Korrosion

22 Korrosion

23 Korrosion als kurzgeschlossenes galvanisches Element Unter dem Begriff der Korrosion versteht man die Reaktion eines Werkstoffes mit seiner Umgebung, welche eine messbare Veränderung des Werkstoffes (Eigenschaften, Verhalten) bewirkt und zu einer Beeinträchtigung der Funktion (Schaden) eines Bauteiles oder eines ganzen Systems führen kann. Bei metallischen Werkstoffen ist diese Reaktion in den meisten Fällen elektrochemischer Natur. Bauchemische Grundlagen

24 Gleichmäßige Korrosion

25 Fe: Verhüttung und Korrosion

26 Eisen Kohlenstoff Diagramm

27 Korrosion von Eisen, Mechanismus der Rostbildung (neutrale Lösung) Bauchemische Grundlagen

28 Elektrochemische Sauerstoffkorrosion Eisen, Sauerstoff (Luft) und Wasser sind die drei für den Rostprozess notwendigen Komponenten. Fehlt eine dieser Komponenten, findet praktisch keine Korrosion statt. Bauchemische Grundlagen

29 Fe: Wasserstoff und Sauerstoffkorrosion Bauchemische Grundlagen

30 Fe: Sauerstoffkorrosion

31 Fe: Wasserstoffkorrosion

32 Beispiele unterschiedlicher Korrosion Bauchemische Grundlagen

33 Beispiele unterschiedlicher Korrosion Lokalelement Fe/Sn: Korrosion von Eisen, das mit metallischem Zinn in Kontakt steht (Wasserstoffkorrosion). Bauchemische Grundlagen

34 Beispiele unterschiedlicher Korrosion Lokalelement Zn/Fe: Katodischer Schutz von Eisen durch leitenden Kontakt mit Zink (Wasserstoffkorrosion). Bauchemische Grundlagen

35 Beispiele unterschiedlicher Korrosion Bauchemische Grundlagen

36 Pourbaix Diagramme Eine Reaktion findet in die betrachtete Richtung statt (hier immer von links nach rechts), wenn das Potenzial kleiner als das Gleichgewichtspotenzial ist, bei einem höheren Potenzial läuft die Reaktion in die Gegenrichtung ab. Daraus lassen sich nun im Pourbaix- Diagramm Bereiche erkennen, in denen eine gewisse Verbindung stabil ist hier: Wasser, das zwischen den beiden Geraden (a) und (b) stabil ist. Würde eine Situation mit einem Potenzial von 1V und einem ph-wert von12 vorliegen, dann würde die Reaktion (a) rückwärts ablaufen, das heißt, es würden Protonen und Sauerstoff entstehen. Das hätte zur Folge, dass sich das System auf die Gleichgewichtslinie zu bewegt, was ja aus den Gesetzen der Thermodynamik nicht weiter verwundert. Bauchemische Grundlagen

37 Pourbaix Diagramme

38 Pourbaix Diagramme

39 Pourbaix Diagramme Pourbaix-Diagramme (auch Potential-pH-Diagramm) stellen die Bereiche der thermodynamischen Stabilität bei Metall-Elektrolyt-Systemen graphisch dar und werden verwendet, um vorauszusagen, ob ein Metall korrodieren könnte oder nicht. Es wird ein kartesisches Koordinatensystem verwendet, wobei auf der Abszisse der ph-wert steht und auf der Ordinate das Normalpotential welches mit Hilfe der Nernst-Gleichung ermittelt wurde. Üblicherweise werden die Diagramme für eine Temperatur von 25 C und eine Konzentration von 1 mol/l erstellt. Man unterscheidet dabei in drei Bereiche, dem Korrosionsbereich mit einem Anteil gelöster Metallionen > 10 6 mol/l. Dem Passivitätsbereich mit vorrangiger Bildung von Oxiden und/oder Hydroxiden welche bei hoher Haftfestigkeit vor weiteren Korrosionen schützen können. Im Immunitätsbereich ist der Wert gelöster Metallionen < 10 6 mol/l. Entwickelt wurden diese Diagramme im Jahre 1938 von Marcel Pourbaix. Bauchemische Grundlagen

40 Pourbaix Diagramme

41 Pourbaix Diagramme

42 Pourbaix Diagramme

43 Pourbaix Diagramme

44 Korrosionsschutz

45 Kathodischer Korrosionsschutz a) durch den Einsatz einer Opferanode Bauchemische Grundlagen b) durch Fremdstrom

46 Korrosionsschutz durch Verzinken

47 Korrosion als kurzgeschlossenes galvanisches Element Unter dem Begriff der Korrosion versteht man die Reaktion eines Werkstoffes mit seiner Umgebung, welche eine messbare Veränderung des Werkstoffes (Eigenschaften, Verhalten) bewirkt und zu einer Beeinträchtigung der Funktion (Schaden) eines Bauteiles oder eines ganzen Systems führen kann. Bei metallischen Werkstoffen ist diese Reaktion in den meisten Fällen elektrochemischer Natur. Bauchemische Grundlagen

48 Daniell Element

6.1 Elektrodenpotenzial und elektromotorische Kraft

6.1 Elektrodenpotenzial und elektromotorische Kraft 6.1 Elektrodenpotenzial und elektromotorische Kraft Zinkstab Kupferstab Cu 2+ Lösung Cu 2+ Lösung Zn + 2e Cu Cu 2+ + 2e Cu 2+ Eine Elektrode ist ein metallisch leitender Gegenstand, der zur Zu oder Ableitung

Mehr

SS Thomas Schrader. der Universität Duisburg-Essen. (Teil 8: Redoxprozesse, Elektrochemie)

SS Thomas Schrader. der Universität Duisburg-Essen. (Teil 8: Redoxprozesse, Elektrochemie) Chemie für Biologen SS 2010 Thomas Schrader Institut t für Organische Chemie der Universität Duisburg-Essen (Teil 8: Redoxprozesse, Elektrochemie) Oxidation und Reduktion Redoxreaktionen: Ein Atom oder

Mehr

Universität des Saarlandes - Fachrichtung Anorganische Chemie Chemisches Einführungspraktikum. Elektrochemie

Universität des Saarlandes - Fachrichtung Anorganische Chemie Chemisches Einführungspraktikum. Elektrochemie Universität des Saarlandes Fachrichtung Anorganische Chemie Chemisches Einführungspraktikum Elektrochemie Elektrochemie bezeichnet mehrere verschiedene Teilgebiete innerhalb der Chemie. Sie ist zum einen

Mehr

Christian-Ernst-Gymnasium

Christian-Ernst-Gymnasium Christian-Ernst-Gymnasium Am Langemarckplatz 2 91054 ERLANGEN LERNINHALTE CHEMIE 12 - MuG erstellt von der Fachschaft Chemie C 12.1 Chemisches Gleichgewicht Umkehrbare / Reversible Reaktionen Bei einer

Mehr

Praktikumsrelevante Themen

Praktikumsrelevante Themen Praktikumsrelevante Themen RedoxReaktionen Aufstellen von Redoxgleichungen Elektrochemie Quantitative Beschreibung von RedoxGleichgewichten Redoxtitrationen 1 Frühe Vorstellungen von Oxidation und Reduktion

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Vorwort Zur Gestaltung des Buches

Inhaltsverzeichnis. Vorwort Zur Gestaltung des Buches Hans Rudolf Christen Struktur Stoff Reaktion Allgemeine und anorganische Chemie Sekundarstufe I 5401 Diesterweg Salle Frankfurt am Main Berlin München Verlag Sauerländer Aarau Vorwort Zur Gestaltung des

Mehr

-1 (außer in Verbindung mit Sauerstoff: variabel) Sauerstoff -2 (außer in Peroxiden: -1)

-1 (außer in Verbindung mit Sauerstoff: variabel) Sauerstoff -2 (außer in Peroxiden: -1) 1) DEFINITIONEN DIE REDOXREAKTION Eine Redoxreaktion = Reaktion mit Elektronenübertragung sie teilt sich in Oxidation = Elektronenabgabe Reduktion = Elektronenaufnahme z.b.: Mg Mg 2 + 2 e z.b.: Cl 2 +

Mehr

Phänomene und Mechanismen P. Linhardt

Phänomene und Mechanismen P. Linhardt Korrosion Phänomene und Mechanismen P. Linhardt BIP (2010) = 284 Mrd. * 3,5% = 10 Mrd. 1.186,- je Einwohner *Quelle: Statistik Austria http://info.tuwien.ac.at/cta/korrosion/ BEGRIFFE (nach ÖNORM EN ISO

Mehr

Redoxreaktionen. AufgabensteIlung. Grundlagen. Versuchsdurchführung. Chemisches Grundpraletikum Beispiel 5 / 2003

Redoxreaktionen. AufgabensteIlung. Grundlagen. Versuchsdurchführung. Chemisches Grundpraletikum Beispiel 5 / 2003 Institut für Anorganische Chemie - Materialchemie der Universität Wien P. Terzieff Chemisches Grundpraletikum Beispiel 5 / 2003 Redoxreaktionen AufgabensteIlung Als Beispiele für Redoxreaktionen sollen

Mehr

Inhaltsübersicht. Vorwort 15. Kapitel 1 Einleitung und chemische Begriffsbestimmung \7. Kapitel 2 Atombau und Periodensystem 31

Inhaltsübersicht. Vorwort 15. Kapitel 1 Einleitung und chemische Begriffsbestimmung \7. Kapitel 2 Atombau und Periodensystem 31 Inhaltsübersicht Vorwort 15 Kapitel 1 Einleitung und chemische Begriffsbestimmung \7 Kapitel 2 Atombau und Periodensystem 31 Kapitel 3 Chemische Bindung 67 Kapitel 4 Aggregatzustände in Kapitel 5 Chemische

Mehr

Ch 9.2 Stoffe, Experimente: ein erster Blick in die Chemie

Ch 9.2 Stoffe, Experimente: ein erster Blick in die Chemie Katalog Apps für 9 II/III (und auch 8I) Ch 9.2 Stoffe, Experimente: ein erster Blick in die Chemie Allgemeines: Laborgeräte 1. Chemische Laborgeräte: Paare zuordnen 2. Memory Laborgeräte 3. Laborgeräte

Mehr

KORROSIONSSCHUTZ AKTIVER KORROSIONSSCHUTZ

KORROSIONSSCHUTZ AKTIVER KORROSIONSSCHUTZ KORROSIONSSCHUTZ AKTIVER KORROSIONSSCHUTZ Das Metall wirkt von selbst der Korrosion entgegen (z.b. Aluminium durch Oxid Schutzschicht). Auswahl geeigneter Werkstoffe und korrosionsschutzgerechte Konstruktion.

Mehr

Hilfe 1. Das Blaue Wunder

Hilfe 1. Das Blaue Wunder Das Blaue Wunder Hilfe 1 Hilfe 1 Erklärt euch gegenseitig die Aufgabe noch einmal in euren eigenen Worten. Klärt dabei, wie ihr die Aufgabe verstanden habt und was euch noch unklar ist. Antwort 1 Wir sollen

Mehr

Rost und Rostschutz. Korrosion von Metallen: Der Versuch zum Rostvorgang [2-4]

Rost und Rostschutz. Korrosion von Metallen: Der Versuch zum Rostvorgang [2-4] Universität Regensburg Institut für Anorganische Chemie - Lehrstuhl Prof. Dr. A. Pfitzner Demonstrationsvortrag im Wintersemester 2011/2012 16.12.2011 Dozentin: Dr. M. Andratschke Referenten: Arthur Hellinger,

Mehr

Modul BCh 1.2 Praktikum Anorganische und Analytische Chemie I

Modul BCh 1.2 Praktikum Anorganische und Analytische Chemie I Institut für Anorganische Chemie Prof. Dr. R. Streubel Modul BCh 1.2 Praktikum Anorganische und Analytische Chemie I Vorlesung für die Studiengänge Bachelor Chemie und Lebensmittelchemie Im WS 08/09 Die

Mehr

Chemie fur den Maschinenbau 1. Anorganische Chemie fur Werkstoffe und Verfahren. von Tarsilla Gerthsen. D universitatsverlag karlsruhe

Chemie fur den Maschinenbau 1. Anorganische Chemie fur Werkstoffe und Verfahren. von Tarsilla Gerthsen. D universitatsverlag karlsruhe Chemie fur den Maschinenbau 1 Anorganische Chemie fur Werkstoffe und Verfahren von Tarsilla Gerthsen D universitatsverlag karlsruhe Inhalt Scite 1 Stoffe 1 Ubersicht 1 1.1 Was versteht man untcr einem

Mehr

Bundesrealgymnasium Imst. Chemie Klasse 7. Redoxreaktionen

Bundesrealgymnasium Imst. Chemie Klasse 7. Redoxreaktionen Bundesrealgymnasium Imst Chemie 2011-12 Klasse 7 Redoxreaktionen Dieses Skriptum dient der Unterstützung des Unterrichtes - es kann den Unterricht aber nicht ersetzen, da im Unterricht der Lehrstoff detaillierter

Mehr

Übersicht. Wasserstoff-Verbindungen

Übersicht. Wasserstoff-Verbindungen Allgemeine Chemie - Teil Anorganische Chemie II: 5. Hauptgruppe Übersicht A. Die Stellung der Elemente der 5. Hauptgruppe im Periodensystem. Stickstoff 2.1. Stickstoff-Wasserstoff Wasserstoff-Verbindungen.1.1.

Mehr

Feedback Leitprogramm

Feedback Leitprogramm Feedback Leitprogramm Zeit/ Länge/ Dauer Verständlichkeit Abwechslung Art des Unterrichts Lerneffekt Zeiteinteilung/ Freiheit Übungsaufgaben/ Lösungen Kapiteltests Versuche/ Betreuung Gesamteindruck Einstieg:

Mehr

Quantitativer, selektiver, eindeutiger, stöchiometrisch einheitlicher und rascher Reaktionsverlauf.

Quantitativer, selektiver, eindeutiger, stöchiometrisch einheitlicher und rascher Reaktionsverlauf. Grundlage der Maßanalyse Quantitativer, selektiver, eindeutiger, stöchiometrisch einheitlicher und rascher Reaktionsverlauf. Was ist eine Maßlösung? Eine Lösung mit genau bekannter Konzentration mithilfe

Mehr

Alles was uns umgibt!

Alles was uns umgibt! Was ist Chemie? Womit befasst sich die Chemie? Die Chemie ist eine Naturwissenschaft, die sich mit der Materie (den Stoffen), ihren Eigenschaften und deren Umwandlung befasst Was ist Chemie? Was ist Materie?

Mehr

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus:

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form Auszug aus: Ein Geben und Nehmen - Redoxreaktionen Schritt für Schritt (Kl. 8/9) Materialien im PDF-Format Das komplette Material finden Sie hier:

Mehr

Basiskenntnistest - Chemie

Basiskenntnistest - Chemie Basiskenntnistest - Chemie 1.) Welche Aussage trifft auf Alkohole zu? a. ) Die funktionelle Gruppe der Alkohole ist die Hydroxygruppe. b. ) Alle Alkohole sind ungiftig. c. ) Mehrwertige Alkohole werden

Mehr

Schulcurriculum Gymnasium Korntal-Münchingen

Schulcurriculum Gymnasium Korntal-Münchingen Klasse: 8 Seite 1 Minimalanforderungskatalog; Themen des Schuljahres gegliedert nach Arbeitsbereichen m Schulcurriculum Themen, die dem Motto der jeweiligen Klassenstufe entsprechen und den Stoff des s

Mehr

Brennen.

Brennen. Brennen www.feuerwehr-unterreichenbach.de Inhalte Was ist Brennen? Was ist Wärme? Einteilung Brandklassen Einteilung Entzündbarkeit Aufbau einer Flamme Wichtige Temperaturpunkte Was sonst noch gesagt werden

Mehr

Übung zu den Vorlesungen Organische und Anorganische Chemie

Übung zu den Vorlesungen Organische und Anorganische Chemie Übung zu den Vorlesungen Organische und Anorganische Chemie für Biologen und Humanbiologen 07.11.08 - Lösungen - 1. Vervollständigen Sie die Reaktionsgleichungen und benennen Sie alle Verbindungen und

Mehr

Wasserstoffbrückenbindung, H 2 O, NH 3, HF, Wasserstoff im PSE, Isotope, Vorkommen, exotherme Reaktion mit Sauerstoff zu Wasser, Energieinhalt,

Wasserstoffbrückenbindung, H 2 O, NH 3, HF, Wasserstoff im PSE, Isotope, Vorkommen, exotherme Reaktion mit Sauerstoff zu Wasser, Energieinhalt, Wiederholung der letzten Vorlesungsstunde: Das Element Wasserstoff und seine Verbindungen Wasserstoffbrückenbindung, H 2 O, NH 3, HF, Wasserstoff im PSE, Isotope, Vorkommen, exotherme Reaktion mit Sauerstoff

Mehr

Kopiervorlage 1: Eisen und Aluminium

Kopiervorlage 1: Eisen und Aluminium Kopiervorlage 1: Eisen und Aluminium 1. Suche aus dem Schulbuch folgende Eigenschaften der beiden Metalle heraus: Eisen Aluminium Dichte Härte Schmelzpunkt Magnetisierbarkeit 2. a) Berechne die Eisenmenge

Mehr

Metalle, Nichtmetalle: Gleichgewichtsreaktionen zwischen Metallen, Metallionen, Nichtmetallen und Nichtmetallionen

Metalle, Nichtmetalle: Gleichgewichtsreaktionen zwischen Metallen, Metallionen, Nichtmetallen und Nichtmetallionen Elemente Verbindung: Ein elektropositives und elektronegatives Element reagieren unter starker Energiefreisetzung zu einer Verbindung (polares Molekül oder Salz) Metalle, Nichtmetalle: Gleichgewichtsreaktionen

Mehr

+ MnO MnO 3. Oxidierbarkeit primärer, sekundärer und tertiärer Alkohole. Chemikalien. Materialien

+ MnO MnO 3. Oxidierbarkeit primärer, sekundärer und tertiärer Alkohole. Chemikalien. Materialien DaChS xidierbarkeit primärer, sekundärer und tertiärer Alkohole 1 Versuch Nr. 005 xidierbarkeit primärer, sekundärer und tertiärer Alkohole C 3 Mn - 4 (violett) 3 C Mn 2 (braun) 3 C C 3 Mn - 4 (violett)

Mehr

Übungsaufgaben zur Vorlesung Chemie für Biologen, WS 2005/2006

Übungsaufgaben zur Vorlesung Chemie für Biologen, WS 2005/2006 Übungsaufgaben zur Vorlesung hemie für Biologen, WS 2005/2006 Themenbereiche Atombau, chemische Bindung, Stöchiometrie, Aggregatzustände 1. Ergänzen Sie folgende Tabelle: Symbol Z M Protonen eutronen Elektronen

Mehr

Hinweise für den Schüler. Von den 2 Prüfungsblöcken A und B ist einer auszuwählen.

Hinweise für den Schüler. Von den 2 Prüfungsblöcken A und B ist einer auszuwählen. Abitur 2003 Chemie Gk Seite 2 Hinweise für den Schüler Aufgabenauswahl: Bearbeitungszeit: Von den 2 Prüfungsblöcken A und B ist einer auszuwählen. Die Arbeitszeit beträgt 210 Minuten, zusätzlich stehen

Mehr

Inhalt. Was ist Chemie? 7

Inhalt. Was ist Chemie? 7 Inhalt Was ist Chemie? 7 Überall Chemie 8 Chemie Chancen und Gefahren 10 Umgang mit Chemikalien 12 Typische Tätigkeiten in der Chemie 14 Methode Regeln beim Experimentieren 15 Methode Umgang mit dem Brenner

Mehr

Bauchemische Grundlagen. Fällungsreaktionen. Thomas A. BIER. Institut für Keramik, Glas- und Baustofftechnik, Leipziger Straße 28, Freiberg,

Bauchemische Grundlagen. Fällungsreaktionen. Thomas A. BIER. Institut für Keramik, Glas- und Baustofftechnik, Leipziger Straße 28, Freiberg, Fällungsreaktionen Thomas A. BIER Institut für Keramik, Glas- und Baustofftechnik, Leipziger Straße 28, 09596 Freiberg, Bauchemische Grundlagen Chemische Physikalische Reaktionen Säure Base Reaktion Redoxreaktion

Mehr

Freiwillige Feuerwehr Stadt Hennef (Sieg) Löschzug Uckerath

Freiwillige Feuerwehr Stadt Hennef (Sieg) Löschzug Uckerath Freiwillige Feuerwehr Stadt Hennef (Sieg) Löschzug Uckerath Feuerwehrhaus : Am Markt * 53773 Hennef-Uckerath * 02248 / 2522 E-Mail : info(at)feuerwehr-uckerath.de Web: www.feuerwehr-uckerath.de Fragen

Mehr

Roland Reich. Thermodynamik. Grundlagen und Anwendungen in der allgemeinen Chemie. Zweite, verbesserte Auflage VCH. Weinheim New York Basel Cambridge

Roland Reich. Thermodynamik. Grundlagen und Anwendungen in der allgemeinen Chemie. Zweite, verbesserte Auflage VCH. Weinheim New York Basel Cambridge Roland Reich Thermodynamik Grundlagen und Anwendungen in der allgemeinen Chemie Zweite, verbesserte Auflage VCH Weinheim New York Basel Cambridge Inhaltsverzeichnis Formelzeichen Maßeinheiten XV XX 1.

Mehr

3.3 Korrosionsschutz. aktiver Korrosionsschutz

3.3 Korrosionsschutz. aktiver Korrosionsschutz 3.3 Korrosionsschutz - Jährliche Kosten durch Korrosionsschäden liegen im Milliardenbereich, geschätzte Verluste in Höhe von ca. 4 % des Bruttosozialproduktes eines Landes! - weltweit gehen pro Sekunde

Mehr

TU Bergakademie Freiberg Institut für Werkstofftechnik Schülerlabor science meets school Werkstoffe und Technologien in Freiberg

TU Bergakademie Freiberg Institut für Werkstofftechnik Schülerlabor science meets school Werkstoffe und Technologien in Freiberg TU Bergakademie Freiberg Institut für Werkstofftechnik Schülerlabor science meets school Werkstoffe und Technologien in Freiberg PROTOKOLL SEKUNDARSTUFE I Modul: Versuch: Korrosionsschutz durch metallische

Mehr

Studienbegleitende Prüfung Anorganisch-Chemisches Grundpraktikum WS 2005/

Studienbegleitende Prüfung Anorganisch-Chemisches Grundpraktikum WS 2005/ Klausur zum Anorganisch-Chemischen Grundpraktikum vom 07.04.06 Seite 1 von 10 Studienbegleitende Prüfung Anorganisch-Chemisches Grundpraktikum WS 2005/2006 07.04.2006 Matrikelnummer: Name: Vorname: Bitte

Mehr

KATHARINA KÜNZLE-GRUBER

KATHARINA KÜNZLE-GRUBER KANTONSSCHULE AM BURGGRABEN ST. GALLEN Prof. Dipl. phil. nat. KATHARINA KÜNZLE-GRUBER FACHGRUPPE CHEMIE GF - 2 9. REDOX-REAKTIONEN 9.1. EINFÜHRUNG Redox-Reaktionen (Reduktion und Oxidation) sind gekoppelte

Mehr

Benennen Sie folgende Salze: 1. K 4 [Fe(CN) 6 ] 2. K 3 [AlF 6 ] 3. [Al(OH) 2 (H 2 O) 4 ]NO 3

Benennen Sie folgende Salze: 1. K 4 [Fe(CN) 6 ] 2. K 3 [AlF 6 ] 3. [Al(OH) 2 (H 2 O) 4 ]NO 3 Kap. 11.5 - Komplexe u. Namen Frage 1 Kap. 11.5 - Komplexe u. Namen Antwort 1 Benennen Sie folgende Salze: 1. K 4 [Fe(CN) 6 ] 2. K 3 [AlF 6 ] 3. [Al(OH) 2 (H 2 O) 4 ]NO 3 Kap. 4.2 - Aufbau des PSE Frage

Mehr

1. Man lässt g eines Alkalimetalls mit Wasser reagieren, wobei mol Wasserstoff entsteht.

1. Man lässt g eines Alkalimetalls mit Wasser reagieren, wobei mol Wasserstoff entsteht. Klausur zur Vorlesung LV 18000, AC1 (Anorganische Experimentalchemie) am 27.02.2007 1 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Σ Note: Vorname: Matr.-Nr.: Nachname: Chemie und Biochemie Lehramt Chemie vertieft Lehramt Chemie

Mehr

9.1 Beschreibe Nachweismöglichkeiten für verschiedene Anionen und Kationen! (jeweils Durchführung, Beobachtung)

9.1 Beschreibe Nachweismöglichkeiten für verschiedene Anionen und Kationen! (jeweils Durchführung, Beobachtung) 9.1 Beschreibe Nachweismöglichkeiten für verschiedene Anionen und Kationen! (jeweils Durchführung, Beobachtung) 9.2 Nenne wichtige quantitative Größen und zeige deren Zusammenhang auf! Fällungsreaktion

Mehr

Einführung in die Galvanotechnik Grundlagen der chemischen, elektrochemischen, physikalischen und elektrotechnischen Begriffe

Einführung in die Galvanotechnik Grundlagen der chemischen, elektrochemischen, physikalischen und elektrotechnischen Begriffe LEHRBUCH GALVANOTECHNIK Einführung in die Galvanotechnik Grundlagen der chemischen, elektrochemischen, physikalischen und elektrotechnischen Begriffe Dipl.-Ing. Bernhard Gaida Studiendirektor i.r. t Neu

Mehr

Inhalt. History Prinzip der Brennstoffzelle Wasserstoff-Sauerstoff-BZ. Polymer Elektrolyte Membrane Fuel Cell Direct Methanol Fuel Cell.

Inhalt. History Prinzip der Brennstoffzelle Wasserstoff-Sauerstoff-BZ. Polymer Elektrolyte Membrane Fuel Cell Direct Methanol Fuel Cell. Brennstoffzellen Inhalt History Prinzip der Brennstoffzelle Wasserstoff-Sauerstoff-BZ Polymer Elektrolyte Membrane Fuel Cell Direct Methanol Fuel Cell o Stacks o Anwendung o Fazit History Erste BZ vor

Mehr

2.1. Aufbau der Elemente Bausteine der Atome Aufbau der Elektronenhülle Aufgaben... 25

2.1. Aufbau der Elemente Bausteine der Atome Aufbau der Elektronenhülle Aufgaben... 25 Inhaltsverzeichnis Verzeichnis der Kurz- und Formelzeichen............ 10 1. Chemie als Gmndlagenwissenschaft der Technik..... 13 2. Elementarbausteine der Stoffe........... 16 2.1. Aufbau der Elemente...............

Mehr

Chemische Bindung, Molekülbau, Stöchiometrie

Chemische Bindung, Molekülbau, Stöchiometrie Seminar zum Brückenkurs Chemie 2016 Chemische Bindung, Molekülbau, Stöchiometrie Dr. Jürgen Getzschmann Dresden, 20.09.2016 Zeichnen von Valenzstrichformeln 1. Zeichnen Sie die Strukturformeln der folgenden

Mehr

AvantGuard Korrosionsschutz neu definiert

AvantGuard Korrosionsschutz neu definiert AvantGuard Korrosionsschutz neu definiert AvantGuard Korrosionsschutz neu definiert AvantGuard - verwendet eine neuartige Kombination von Zink, hohlen Glasperlen und einem speziellen Aktivator, der das

Mehr

Oberflächenbeschichter/in. Ein Berufsbild mit Zukunft

Oberflächenbeschichter/in. Ein Berufsbild mit Zukunft Oberflächenbeschichter/in Ein Berufsbild mit Zukunft Täglich begegnen uns Gegenstände, deren Oberfläche beschichtet ist. Komponenten für den Fahrzeug- und Motorenbau Konstruktionselemente Medizintechnische

Mehr

Jander/Blasius Anorganische Chemie I

Jander/Blasius Anorganische Chemie I Eberhard Schweda Jander/Blasius Anorganische Chemie I Einführung und Qualitative Analyse 17., völlig neu bearbeitete Auflage Mit 203 Abbildungen, 21 Formeln und 79 Tabellen und Poster Taschenfalter" Hirzel

Mehr

Vom Atombau zum Königreich der Elemente

Vom Atombau zum Königreich der Elemente Vom Atombau zum Königreich der Elemente Wiederholung: Elektronenwellenfunktionen (Orbitale) Jedes Orbital kann durch einen Satz von Quantenzahlen n, l, m charakterisiert werden Jedes Orbital kann maximal

Mehr

Nachhaltiger Korrosionsschutz

Nachhaltiger Korrosionsschutz Nachhaltiger Korrosionsschutz Dr. Frank Bayer Symposium Nachhaltigkeit 2013 GEHOLIT+WIEMER Lack- und Kunststoff-Chemie GmbH Themen Einführung Korrosionsschutz Normen und Regelwerke für den Korrosionsschutz

Mehr

41. Welches der folgenden Elemente zeigt die geringste Tendenz, Ionen zu bilden?

41. Welches der folgenden Elemente zeigt die geringste Tendenz, Ionen zu bilden? 41. Welches der folgenden Elemente zeigt die geringste Tendenz, Ionen zu bilden? A) Ca B) C C) F D) Na 42. Steinsalz löst sich in Wasser, A) weil beide Ionen Hydrathüllen bilden können B) es eine Säure

Mehr

Maturavorbereitung 2016 EF Chemie

Maturavorbereitung 2016 EF Chemie Thermodynamik A. Begriffe - Was ist Energie? - Was ist Enthalpie? - Was ist Entropie? - Was ist innere Energie - was ist der Unterschied zwischen einem geschlossenen und isolierten System? - Was ist ein

Mehr

7. Bei welcher Verbindung handelt es sich um ein schwerlösliches Salz? A Mg(OH) 2 B MgSO 4

7. Bei welcher Verbindung handelt es sich um ein schwerlösliches Salz? A Mg(OH) 2 B MgSO 4 Chemie für Lehramt Biologie Klausur zum Praktikum WS 2012/13 1 Fach: Klausur WS 2012 / 2013 08.03.2013 Name: Vorname: Matrikelnummer: Unterschrift Student(in): Gesamtpunktzahl: Unterschrift Korrektor:

Mehr

Grundwissen. Physik. Jahrgangsstufe 7

Grundwissen. Physik. Jahrgangsstufe 7 Grundwissen Physik Jahrgangsstufe 7 Grundwissen Physik Jahrgangsstufe 7 Seite 1 1. Aufbau der Materie 1.1 Atome Ein Atom besteht aus dem positiv geladenen Atomkern und der negativ geladenen Atomhülle aus

Mehr

Seminar zum Grundpraktikum Anorganische Chemie

Seminar zum Grundpraktikum Anorganische Chemie Seminar zum Grundpraktikum Anorganische Chemie Sommersemester 2012 Christoph Wölper Universität DuisburgEssen 4 CO Cl Analyse 4 SalzsäureGruppe Ag + Pb 2+ Hg 2 2+ Bi + Cu 2+ Cd 2+ Sb +/5+ Sn 2+/4+ As +/5+

Mehr

Atmung Respiration 1

Atmung Respiration 1 Atmung Respiration 1 Atmung Die oxidative Phosphorylierung ist der letzte Schritt einer Serie von Energieumwandlungen, die insgesamt als Zellatmung oder einfach Atmung (Respiration) bezeichnet werden 2

Mehr

Fachbereich Ökotrophologie Prof. Häusler SoSe 2005 Biochemie Definition und Fachgebiete

Fachbereich Ökotrophologie Prof. Häusler SoSe 2005 Biochemie Definition und Fachgebiete Biochemie Definition und Fachgebiete Grenzwissenschaft zwischen Chemie, Biologie, Agrarwissenschaften und Medizin Spezialgebiete wie Immunchemie, Neurochemie, Pathobiologie, Genetik, Molekularbiologie,

Mehr

Tutorium zur Analytischen Chemie Übungsaufgaben 1

Tutorium zur Analytischen Chemie Übungsaufgaben 1 Tutorium zur Analytischen Chemie Übungsaufgaben 1 1.) Berechnen Sie die folgenden Molmassen! a) [Cu(NH 3 ) 6 ]Cl 2 b) AgCl c) Ti(SO 4 ) 2 d) Na 2 [Sn(OH) 6 ] e) Na 2 CO 3 f) Ca(HCO 3 ) 2 2.) Berechnen

Mehr

Grundwissen Chemie Klasse

Grundwissen Chemie Klasse Grundwissen Chemie 8. 10. Klasse Grundwissen Chemie 8I Chemie Reinstoff und Gemisch Atome und Moleküle Chemische Reaktionen Analyse und Synthese Katalysatoren Luft Sauerstoff und Wasserstoff Redoxreaktionen

Mehr

Bundesrealgymnasium Imst. Chemie Klasse 7. Säuren und Basen

Bundesrealgymnasium Imst. Chemie Klasse 7. Säuren und Basen Bundesrealgymnasium Imst Chemie 2010-11 Klasse 7 Säuren und Basen Dieses Skriptum dient der Unterstützung des Unterrichtes - es kann den Unterricht aber nicht ersetzen, da im Unterricht der Lehrstoff detaillierter

Mehr

Uran. Uran ist ein silberglänzendes, weiches, radioaktives Metall. Es bildet eine Vielzahl verschiedener Legierungen.

Uran. Uran ist ein silberglänzendes, weiches, radioaktives Metall. Es bildet eine Vielzahl verschiedener Legierungen. Uran Uran ist ein silberglänzendes, weiches, radioaktives Metall. Es bildet eine Vielzahl verschiedener Legierungen. Bei Raumtemperatur läuft auch massives Uranmetall an der Luft an. Dabei bilden sich

Mehr

Stoffverteilungsplan

Stoffverteilungsplan Stoffverteilungsplan für Chemie Klasse 10 in Bayern für sprachliche, humanistische, musische, Wirtschafts- und sozialwissenschaftliche Gymnasien 934.339 für das 8-jährige Gymnasium C 10.1 Molekülstruktur

Mehr

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Lernwerkstatt: Organische Chemie II. Das komplette Material finden Sie hier:

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Lernwerkstatt: Organische Chemie II. Das komplette Material finden Sie hier: Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form Auszug aus: Lernwerkstatt: Organische Chemie II Das komplette Material finden Sie hier: School-Scout.de Titel: Lernwerkstatt: Organische Chemie

Mehr

Kern- und Schulcurriculum Chemie (2-stündig) Klasse 11/12. Stand Schuljahr 2011/12

Kern- und Schulcurriculum Chemie (2-stündig) Klasse 11/12. Stand Schuljahr 2011/12 Kern- und Schulcurriculum Chemie (2-stündig) Klasse 11/12 Stand Schuljahr 2011/12 Hinweis: Von den 110 Schulstunden in Chemie (2st.) werden 30 Stunden für den Wahlbereich, 15 Stunden für die Leistungskontrolle

Mehr

Vom Erz zum Stahl. Von Andre Hähnel & Tobias Bomkamp

Vom Erz zum Stahl. Von Andre Hähnel & Tobias Bomkamp Vom Erz zum Stahl Von Andre Hähnel & Tobias Bomkamp Inhaltsverzeichnis Das Element Eisen Was ist eigentlich Erz? Herstellung von Roheisen Hochofenprozess Herstellung von Stahl Veredelung zum Stahl Eigenschaften

Mehr

Eisenerz Kokskohle Flüssiges Roheisen C Hochofen

Eisenerz Kokskohle Flüssiges Roheisen C Hochofen Stahl Ist Stahl ein junger Werkstoff? Das zur Herstellung von Stahl erforderliche Eisen wird in Europa seit 1.700 vor J.C. hergestellt. Von Anfang an wurden auch kleine Mengen Stahl hergestellt, d.h. mit

Mehr

Periodensystem (PSE)

Periodensystem (PSE) Periodensystem (PSE) - Wie sind die Elemente im PSE angeordnet? - Warum und nach welchen Kritierien können sie so angeordnet werden? - Was kann man aus dem PSE ablesen, außer der Massenzahl? Fragen zum

Mehr

Chemieunterricht in der Kursstufe des Gymnasiums von Baden-Württemberg Basiskurs, 2-stündig

Chemieunterricht in der Kursstufe des Gymnasiums von Baden-Württemberg Basiskurs, 2-stündig Chemieunterricht in der Kursstufe des Gymnasiums von Baden-Württemberg Basiskurs, 2-stündig tunden K 15 Themen Kerncurriculum (K) () (Vorschläge zur Auswahl) 1. Moleküle des Lebens Umsetzungsimpulse und

Mehr

Vorname: Frage 1. Nennen Sie drei Metalle, die :für den Menschen essentiell sind und als Mengenelemente Körper vorkommen (3 P) Frage 2

Vorname: Frage 1. Nennen Sie drei Metalle, die :für den Menschen essentiell sind und als Mengenelemente Körper vorkommen (3 P) Frage 2 1\.1 Matrikelnummer: Name: Vorname: Bitte eintragen Bitte ankreuzen: Fachsemester: Fachrichtung: Chemie Sonstige Bitte prüfen Sie Ihre Klausur sofort auf Vollständigkeit (Seiten fortlaufend nummeriert

Mehr

Chemie. Alkalimetalle. Alkane und Alkene. Alkohole. Aluminium - Steckbrief. Biomasse als Alternative zu fossilen Energieträgern.

Chemie. Alkalimetalle. Alkane und Alkene. Alkohole. Aluminium - Steckbrief. Biomasse als Alternative zu fossilen Energieträgern. Alkalimetalle Dauer: 3:31 Min Bestell-Nr.: 247 /Fr/Sp Alkane und Alkene Dauer: 6:28 Min Bestell-Nr.: 398 Alkohole Dauer: 5:33 Min Bestell-Nr.: 399 Aluminium - Steckbrief Dauer: 5:37 Min Bestell-Nr.: 832

Mehr

Planungsbeispiel Chemie am Beispiel des Kompetenzschwerpunktes

Planungsbeispiel Chemie am Beispiel des Kompetenzschwerpunktes Vom Lehrplan zur individuellen Unterrichtsplanung Planungsbeispiel Chemie am Beispiel des Kompetenzschwerpunktes Chemischen Prozess der Metallgewinnung darstellen Im Folgenden wird analog dem Planungsbeispiel

Mehr

Paul Scheipers (Hrsg.) Volkher Biese Uwe Bleyer Manfred Bosse. Chemie. Grundlagen, Anwendungen, Versuche. 3., verbesserte Auflage.

Paul Scheipers (Hrsg.) Volkher Biese Uwe Bleyer Manfred Bosse. Chemie. Grundlagen, Anwendungen, Versuche. 3., verbesserte Auflage. Paul Scheipers (Hrsg.) Volkher Biese Uwe Bleyer Manfred Bosse Chemie Grundlagen, Anwendungen, Versuche 3., verbesserte Auflage Mit 1 35 Bildern IV Inhaltsverzeichnis Formelzeichen und Abkürzungen Periodensystem

Mehr

Planung, Bau und Betrieb von Chemieanlagen - Übung Allgemeine Chemie. Allgemeine Chemie. Rückblick auf vorherige Übung

Planung, Bau und Betrieb von Chemieanlagen - Übung Allgemeine Chemie. Allgemeine Chemie. Rückblick auf vorherige Übung Planung, Bau und Betrieb von Chemieanlagen - Übung Allgemeine Chemie 1 Allgemeine Chemie Rückblick auf vorherige Übung 2 Löslichkeit Was ist eine Lösung? - Eine Lösung ist ein einphasiges (homogenes) Gemisch

Mehr

II. Der nullte Hauptsatz

II. Der nullte Hauptsatz II. Der nullte Hauptsatz Hauptsätze... - sind thermodyn. Gesetzmäßigkeiten, die als Axiome (Erfahrungssätze) formuliert wurden - sind mathematisch nicht beweisbar, basieren auf Beobachtungen und Erfahrungen

Mehr

Elektrodenpotenziale und Galvanische Ketten

Elektrodenpotenziale und Galvanische Ketten Elektrodenpotenziale und Galvanische Ketten 1 Elektrodenpotenziale und Galvanische Ketten Die elektromotorische Kraft (EMK) verschiedener galvanischer Ketten soll gemessen werden, um die Gültigkeit der

Mehr

Seite 1 von Standortbestimmung / Äquivalenzprüfung. Chemie. Freitag, 23. Mai 2014, Uhr

Seite 1 von Standortbestimmung / Äquivalenzprüfung. Chemie. Freitag, 23. Mai 2014, Uhr Seite 1 von 8 2. Standortbestimmung / Äquivalenzprüfung Chemie Freitag, 23. Mai 2014, 16.45-18.45 Uhr Dauer der Prüfung: 120 Minuten Erlaubte Hilfsmittel: Eine vom Dozenten visierte Formelsammlung, Ein

Mehr

Mathematisch-Naturwissenschaftliche Grundlegung WS 2014/15 Chemie I Dr. Helge Klemmer

Mathematisch-Naturwissenschaftliche Grundlegung WS 2014/15 Chemie I Dr. Helge Klemmer Mathematisch-Naturwissenschaftliche Grundlegung WS 2014/15 Chemie I 12.12.2014 Gase Flüssigkeiten Feststoffe Wiederholung Teil 2 (05.12.2014) Ideales Gasgesetz: pv Reale Gase: Zwischenmolekularen Wechselwirkungen

Mehr

A 3 Dampfdruckkurve einer leichtflüchtigen Flüssigkeit

A 3 Dampfdruckkurve einer leichtflüchtigen Flüssigkeit Versuchsanleitungen zum Praktikum Physikalische Chemie für Anfänger 1 A 3 Dampfdruckkurve einer leichtflüchtigen Flüssigkeit Aufgabe: Es ist die Dampfdruckkurve einer leicht flüchtigen Flüssigkeit zu ermitteln

Mehr

Optische Eigenschaften fester Stoffe. Licht im neuen Licht Dez 2015

Optische Eigenschaften fester Stoffe. Licht im neuen Licht Dez 2015 Licht und Materie Optische Eigenschaften fester Stoffe Matthias Laukenmann Den Lernenden muss bereits bekannt sein: Zahlreiche Phänomene lassen sich erklären, wenn man annimmt, dass die von Atomen quantisiert

Mehr

Thermit Schweißen: Hans Goldschmidt (* 18. Januar 1861 in Berlin; 21. Mai 1923 in Baden-Baden) war ein

Thermit Schweißen: Hans Goldschmidt (* 18. Januar 1861 in Berlin; 21. Mai 1923 in Baden-Baden) war ein Thermit Schweißen: Der Erfinder: Hans Goldschmidt (* 18. Januar 1861 in Berlin; 21. Mai 1923 in Baden-Baden) war ein deutscher Chemiker. Er war der Erfinder des Thermitverfahrens. Dieser entdeckte um 1890

Mehr

Übung Lewis Formeln WS 2013 / Prof.Dr. J.Plank - Lehrstuhl für Bauchemie

Übung Lewis Formeln WS 2013 / Prof.Dr. J.Plank - Lehrstuhl für Bauchemie Übung 12.11.13 Lewis Formeln Das heterogene Gleichgewicht zwischen der gesättigten Lösung eines Salzes und seinem festen Bodenkörper wird durch das beschrieben. A x B y xa + + yb - Das dynamische Gleichgewicht

Mehr

ALLGEMEINE CHEMIE - GRUNDLAGEN

ALLGEMEINE CHEMIE - GRUNDLAGEN ALLGEMEINE CHEMIE - GRUNDLAGEN Ziel der Vorlesung: Vermittlung der allgemeinen chemischen Grundlagen und Aspekte, die für alle Bereiche der Chemie notwendig sind; Modellvorstellungen Inhaltsübersicht:

Mehr

Spannungsquelle. Beschreibe den Versuch!

Spannungsquelle. Beschreibe den Versuch! Bitte genau hinschauen: ein Brommolekül wird als Br 2 abgekürzt, man erkennt elementares Brom an der Farbe (braun bis rotbraun). 2I bezeichnet aber zwei Stück Iodidionen, zu denen es natürlich auch dazupassende

Mehr

ARBEITSPROGRAMM. Automobil-Mechatroniker P

ARBEITSPROGRAMM. Automobil-Mechatroniker P Version 3.0 1/11 Semester 1 Grundlagen :Spezifische Kenntnisse 50/245 gemäss 1.3 Stoffkunde und Fertigungstechnik 1.3.1 Chemische Grundlagen den Atomaufbau nach dem Borschen Atommodell beschreiben und

Mehr

Vom Eisenerz zum Stahl

Vom Eisenerz zum Stahl Jens Wolters, Maxim Zarske Vom Eisenerz zum Stahl Was ist das Eisen? Geschichtliches Zahlen Physikalischen Eigenschaften Erze und Vorkommen Gewinnung von Roheisen Verfahren zur Stahlerzeugung 1. Definition:

Mehr

Chemie Das Basiswissen der Chemie in Schwerpunkten Mit Übungsaufgaben

Chemie Das Basiswissen der Chemie in Schwerpunkten Mit Übungsaufgaben Chemie Das Basiswissen der Chemie in Schwerpunkten Mit Übungsaufgaben Von Charles E. Mortimer Übersetzt und bearbeitet von G. Schilling und H.J.Schweizer 4., neubearbeitete Auflage 232 zweifarbige Abbildungen,

Mehr

Oberflächenspezifikation für Kaufteile aus metallischen Werkstoffen. Korrosionsbeständigkeit gegen Schicht

Oberflächenspezifikation für Kaufteile aus metallischen Werkstoffen. Korrosionsbeständigkeit gegen Schicht Tabelle: 1. Organische Beschichtungen minimum Farbe Test nach Test h B05 grundiert nach Lieferantenspezifikation 250h 2409, B10, schwarz 9005 50µm schwarz 9005 2409, B11 KTL + schwarz 9005 (wahlweise KTL

Mehr

Darstellung des Messings Cu 2 Zn

Darstellung des Messings Cu 2 Zn Darstellung des Messings Cu 2 Zn Andreas J. Wagner 7. Juli 2004 1 Theorie Legierungen sind intermetallische Verbindungen. Im beschriebenen Versuch war es das Ziel, ein Messing 1 der Zusammensetzung Cu

Mehr

5.3 Salze. PTA-Fachschule Westfalen-Lippe e.v. Zweigstelle Paderborn, Allgemeine und anorganische Chemie, Dr. Dülme Seite 166

5.3 Salze. PTA-Fachschule Westfalen-Lippe e.v. Zweigstelle Paderborn, Allgemeine und anorganische Chemie, Dr. Dülme Seite 166 5.3 Salze Salze bestehen aus Kationen und Anionen. Bei der Nomenklatur (Namensgebung) folgt zuerst der Name des Kations und dann der des Anions. Salze bilden Kristalle, die durch Gitterenergie zusammengehalten

Mehr

M(Mononatriumgluatamt) = 5 x M(C) + 8 x M(H) + 1 x M(N) + 4 x M(O) = 169,13 g/mol

M(Mononatriumgluatamt) = 5 x M(C) + 8 x M(H) + 1 x M(N) + 4 x M(O) = 169,13 g/mol 1. Geben Sie die Verhältnisformel von folgenden Verbindungen an (8P): a) Magnesiumiodid MgI 2 b) Indium(III)chlorid InCl 3 c) Calciumoxid CaO d) Kaliumphosphat K 3 PO 4 2. Bei normaler Mischkost ohne künstliche

Mehr

N & T (R) 4 Chemische Verfahren 01 Name: Vorname: Datum:

N & T (R) 4 Chemische Verfahren 01 Name: Vorname: Datum: N & T (R) 4 Chemische Verfahren 01 Name: Vorname: Datum: Schon zur Zeit der Griechen (vor 2500 Jahren) wurde geglaubt, dass alle Dinge auf der Erde aus kleinsten Teilchen bestehen. Auch wenn er sie zu

Mehr

Fällung und Flockung. Platzhalter für Bild, Bild auf Titelfolie hinter das Logo einsetzen. Übung zur Vorlesung Verfahrenstechnik der Abwasserreinigung

Fällung und Flockung. Platzhalter für Bild, Bild auf Titelfolie hinter das Logo einsetzen. Übung zur Vorlesung Verfahrenstechnik der Abwasserreinigung Platzhalter für Bild, Bild auf Titelfolie hinter das Logo einsetzen Fällung und Flockung Übung zur Vorlesung Verfahrenstechnik der Abwasserreinigung Betül Morcali 29.01.2016 Agenda Auffrischung Definition

Mehr

Chemie der Metalle (AC-II)

Chemie der Metalle (AC-II) Aufgabe 1 2 3 4 5 6 7 8 Punkte (je 10) Studien- BSc. Chemie LA Ich bin damit einverstanden, dass mein Klausurergebnis unter gang: RegioChim. Angabe der Matrikelnummer im Web bekanntgegeben wird: Abschlußklausur

Mehr

Chemie-Kurstufe 2-stündig Chemische Gleichgewichte Curriculum-Vorschlag LP 1: Chemische Gleichgewichte

Chemie-Kurstufe 2-stündig Chemische Gleichgewichte Curriculum-Vorschlag LP 1: Chemische Gleichgewichte Chemie-Kurstufe 2-stündig Chemische Gleichgewichte Curriculum-Vorschlag LP 1: Chemische Gleichgewichte Hinweise/Vorschläge für mögliche Vertiefung und Erweiterung des 30 Std an Beispielen die Bedingungen

Mehr

Massenwirkungsgesetz (MWG) und Reaktionskombinationen

Massenwirkungsgesetz (MWG) und Reaktionskombinationen Massenwirkungsgesetz (MWG) und Reaktionskombinationen Das Massenwirkungsgesetz stellt den Zusammenhang zwischen Aktivitäten (bzw. Konzentrationen) der Produkte und der Edukte einer chemischen Reaktion,

Mehr

Kapitel 2 Repetitionen Chemie und Werkstoffkunde. Thema 33 Begriffslexikon

Kapitel 2 Repetitionen Chemie und Werkstoffkunde. Thema 33 Begriffslexikon BEARBEITUNGSTECHNIK REPETITONEN LÖSUNGSSATZ 16 GEMISCHTE FRAGEN ZUR CHEMIE UND WERKSTOFFKUNDE Kapitel 2 Repetitionen Chemie und Werkstoffkunde Thema 33 Begriffslexikon Verfasser: Hans-Rudolf Niederberger

Mehr

Bezeichnung Beschreibung Festigkeit Optik Beständigkeit gegen Korrosion

Bezeichnung Beschreibung Festigkeit Optik Beständigkeit gegen Korrosion Bezeichnung Beschreibung Festigkeit Optik Beständigkeit gegen Korrosion ALU Werkstoff mit aluminiumtypischen Eigenschaften metallisch ALU - goldfarben eloxiert ALU - neusilber eloxiert BRONZE Legierung

Mehr