Cyanopsitta. Cyanopsitta. Wort des Gründers. Nr September Nr September Wolfgang Kiessling

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2 Cyanopsitta ist gedruckt auf umweltfreundlichem, holzfreiem, beschichtetem Recycling-Papier: Symbol Freelife Satin, FEDRIGONI Cyanopsitta Cyanopsitta - Latein für Blauer Papagei. Die einzige Art in dieser Gattung ist der Spixara, Cyanopsitta spixii. Dieser äusserst bedrohte Papagei ist das Symbol der Loro Parque Fundación und steht gleichzeitig für die Notwendigkeit, unseren Planeten zu erhalten. Wort des Gründers 2 Jahrestreffen der WAZA und CBSG 3 Erster Transfer eines unserer Gorillas 4 Die Haltung und Zucht des Chiriquisittichs 6 Treffpunkt 8 Loro Parque Hotline 8 Stiftungsnachrichten 10 Die grösste und artenreichste Papageiensammlung der Welt 12 IBAMA löst das Spixara-Komitee auf 18 Der El-Oro-Sittich 20 Titelseite: Chiriquisittich (Pyrrhura hoffmanni gaudens), Foto: Juan Angel de Corral Redaktionsbüro: Loro Parque S.A Puerto de la Cruz Teneriffa, Kanarische Inseln. Spanien Tel.: Fax: Redaktion: Dr. Javier Almunia, Corinna Brauer, Inge Feier, Wolfgang Kiessling, Matthias Reinschmidt, Yves de Soye, Prof. David Waugh und Rafael Zamora. Besuchen Sie uns im Internet: Die Webseite der Loro Parque Fundación liefert Ihnen detaillierte Informationen über unsere Erhaltungsschutzprojekte: < Die Internetseiten des Loro Parque finden Sie unter: < Mitgliedschaft: Werden Sie Mitglied der Loro Parque Fundación, um uns in unseren Aktivitäten zu unterstützen. Sie erhalten dann unsere vierteljährliche Veröffentlichung Cyanopsitta, sowie eine Mitgliedskarte, die Ihnen für die Dauer der Mitgliedschaft freien Eintritt in den Loro Parque gewährt. Die derzeitigen jährlichen Mitgliedsbeiträge sind: Erwachsene (Nicht-Resident): Erwachsene (Resident) & Kinder (Nicht-Resident) Kinder (Resident):... 22,50 Bitte schicken Sie uns Ihren Mitgliedschaftsantrag per Post, Fax oder , oder rufen Sie uns einfach an und wir tragen Sie sofort in unsere Mitgliederliste ein. Bankverbindung: Banco Bilbao Vizcaya Argentaria (BBVA) Puerto de la Cruz Wort des Gründers Während der letzten Wochen konzentrierten sich all unsere Bemühungen auf die Vorbereitungen des V. Internationalen Papageienkongresses, der Ende September dieses Jahres auf Teneriffa stattfinden wird. Auch dieses Mal wurde Wert darauf gelegt, dass alles bis ins kleinste Detail stimmt, und unser Personal gab sich bei den Vorbereitungen die grösste Mühe. Aus diesem Grunde bin ich davon überzeugt, dass die Teilnehmer, deren Anzahl wieder über 800 betragen wird, unsere Anstrengungen zur Verbesserung von Haltung und Schutz der Papageien zu würdigen wissen und einen unvergesslichen Eindruck mit nach Hause nehmen werden. In diesem Sommer haben sich jedoch noch andere Dinge ereignet, über die wir gerne in der vorliegenden Ausgabe von Cyanopsitta berichten möchten. Dazu gehören u.a. das Jahrestreffen des Weltzooverbandes WAZA in Wien, an welchem ich selbst und David Waugh teilnahmen, und über das wir auf der nächsten Seite ausführlich berichten. Ausserdem informieren wir Sie über den angekündigten Umzug unseres Gorillas Ivo, welcher der Junggesellengruppe des Loro Parque seit ihrer Gründung angehörte, und am 15. Juni in eine Gorilla-Familie des Artis Zoos in Amsterdam integriert wurde. Dieses erste herausragende Ergebnis seit der Gründung der Junggesellengruppe erfreut uns ausserordentlich und beweist gleichzeitig, dass es sich dabei um eine äusserst interessante und vielversprechende Haltungsmethode für Gorillas in Menschenobhut handelt. Gemäss den Wünschen vieler unserer Mitglieder, die sich freundlicherweise die Zeit genommen haben, unseren Fragebogen auszufüllen und einzusenden, werden wir in Zukunft eingehender über die Haltung und Zucht von Papageien sowie über tiermedizinische Fragen berichten. In diesem Zusammenhang veröffentlichen wir in der vorliegenden Ausgabe eine aktualisierte Liste mit allen Arten und Unterarten, die derzeit in der Papageiensammlung der Loro Parque Fundación zu finden sind; eine solche Liste werden Sie ab sofort auch auf unserer Website finden. Des Weiteren können unsere Leser in diesem Heft Wissenswertes über den Chiriquisittich erfahren. Was unsere Freilandprojekte angeht, so informieren wir Sie in einem Artikel von Martin Schaefer über die Fortschritte des El- Oro-Sittich Programms, eine der erst kürzlich in die Projektliste der Stiftung aufgenommenen Initiativen. Zuletzt erfahren Sie das Allerneueste über die Probleme und Schwierigkeiten, denen sich das Spixara-Projekt gegenüber sieht. Mit den besten Wünschen. Wolfgang Kiessling 2

3 Loro Parque wird Mitglied des Weltverbandes der Zoos und Aquaria Jahreskonferenzen der WAZA und CBSG Vom 13. bis 17. August fand im Schönbrunner Zoo in Wien das diesjährige Jahrestreffen des Weltverbandes der Zoos und Aquaria (World Association of Zoos and Aquariums - WAZA) statt. Das Ereignis überschnitt sich mit dem 250-jährigen Jubiläum des Zoos - des ältesten, noch in Betrieb stehenden Zoos der Welt. Loro Parque, der in diesem Jahr als neues Mitglied der WAZA aufgenommen wurde, nutzte diese Gelegenheit, um dem Schönbrunner Zoo seine Glückwünsche auszusprechen. Wie es scheint, überschneidet sich unser Beitritt mit einem weiteren, für den Werdegang der WAZA ausserordentlich wichtigen Schritt, denn die Organisation verfügt neuerdings über ein Vollzeit- Sekretariat und vertritt eine deutlich aktivere Haltung in Bezug auf die notwendigen Artenschutz- und Erziehungsinitiativen in fortschrittlichen und modernen Zoos. Das Motto der diesjährigen Konferenz lautete "Tierhaltung in Menschenobhut - der Weg zum in situ- Artenschutz". Wolfgang Kiessling stellte zu diesem Anlass den Loro Parque als ein neues Mitglied vor, welches bezüglich der Vereinigung von Tierhaltung in Menschenobhut und Artenschutz in der Natur bereits beeindruckende Erfolge aufzuweisen hat. Dies kam während des Vortrags von David Waugh über die Artenschutzaktivitäten der Loro Parque Fundación besonders zum Ausdruck. Als ein Zeichen der immer wichtiger werdenden Rolle, welche die WAZA bei der Proklamierung der Zoos in Verbindung mit dem Artenschutz spielt, wohnten der Konferenz zwei führende Persönlichkeiten des Bereiches Natur-und Artenschutz bei: Claude Martin, Direktor des WWF- International, und Joachim Steiner, Direktor der Weltnaturschutzorganisation (International Union for the Conservation of Nature - IUCN). Beide hielten sehr aufschlussreiche Vorträge über die aktuelle Situation unseres Planeten und Artenschutzprioritäten, und unterstrichen insbesondere das enorme Aufklärungspotential fortschrittlicher Zoos. Gleichzeitig forderten sie diese dazu auf, ihre Besucher dazu anzuregen, einen Beitrag zur Erhaltung der Biodiversität zu leisten. David Waugh vertrat Loro Parque und die Fundación auch anlässlich der Jahreskonferenz der Conservation Breeding Specialist Group (CBSG) der IUCN ( Sept.). Auch in diesem Treffen wurden verschiedene Möglichkeiten angesprochen, wie Zoos zum Artenschutz beitragen können. 3

4 Der erste Gorilla verlässt unsere Junggesellengruppe Seit 1992 unterhält Loro Parque eine Junggesellengruppe, die derzeit aus fünf westlichen Flachlandgorillas besteht (Gorilla g. gorilla). Diese Gruppe entstand mit dem Ziel, Auseinandersetzungen zu vermeiden und gleichzeitig das soziale Verhalten der Tiere aufrechtzuhalten. Zehn Jahre nach der Gründung der Gruppe wird der Gorilla Ivo nun das Familienoberhaupt einer Gruppe im Artis Zoo in Holland. Loro Parque war der erste Zoo, der innerhalb eines neuen Projektes des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) eine Junggesellengruppe erhalten sollte. Hauptziel dieses Projektes war es, überschüssige männliche Tiere gemeinsam zu halten, um ihnen die Gelegenheit zu geben, ein angemessenes Sozialverhalten innerhalb einer Gruppe zu erlernen. Eine solche Junggesellengruppe kann ausserdem als Genreserve für die EEPs dienen, und bei Bedarf können Tiere aus der Gruppe in andere Zoos umgesiedelt werden. Mit Ausnahme von Schorsch, der bei seiner Ankunft im Loro Parque schon erwachsen war, wurden alle anderen Gorillas in noch sehr jungem Alter bei uns aufgenommen. Sozusagen die Gründer der Gruppe waren Ivo und Noel, die jeweils mit 4 und 6 Jahren im November 1992 im Loro Parque eintrafen. Schorsch, der damals 22 Jahre alt war, kam im Oktober 1994 dazu. Ein Jahr später vervollständigten Maayabu und Rafiki aus Stuttgart sowie Pole-Pole aus München die Junggesellengruppe. Maayabu war damals 7, Pole- Pole 6 und Rafiki 4 Jahre alt. Das dominante Verhalten Ivos war schon kurz nach seiner Ankunft im Loro Parque offensichtlich. Schon bald übernahm er die Führung der Gruppe, obwohl er noch kein Silberrücken war. Eine Zeitlang teilte er sich die Vormachtstellung mit Noel, jedoch begannen beide nach einiger Zeit damit, sich gegenseitig herauszufordern. Als wir durch den EEP-Koordinator davon in Kenntnis gesetzt wurden, dass wir ein Tier aus unserer Gruppe für den Transfer in einen anderen Zoo vorschlagen sollten, waren wir uns darüber einig, dass Ivo aufgrund seiner Dominanz und seines korrekten Verhaltens gegenüber jungen Tieren wohl am besten dafür geeignet war, eine Familie zu übernehmen. Nachdem Ivo einige veterinärmedizinische Tests unterlief, bei denen er u.a. auf ansteckende Krankheiten untersucht wurde und einige Hormontests durchgeführt wurden, um seine Fortpflanzungsfähigkeit zu bestimmen, wurden 4

5 schliesslich der Transport organisiert und alle notwendigen Papiere angefordert. Während seiner Reise wurde Ivo von Roman Alvarez, dem leitenden Gorillapfleger, und Dr. Linda Timossi, einer der Tierärzte des LP, begleitet. Diese Entscheidung wurde einerseits getroffen, um dem Tier den Transport und den Eingewöhnungsprozess zu erleichtern, andererseits um die Sicherheit während des Transports zu gewährleisten. Die Überführung Ivos in den Artis Zoo war für den 13. Juni geplant. Früh morgens anästhesierten wir den Gorilla, um ihn in die Transportkiste zu heben. Später erhielt Ivo dann ein Antianästhetikum, damit er während der Reise wach bliebe. Obwohl der gesamte Transport von 7.30 h bis h am Morgen des darauffolgenden Tages andauerte, verlief alles glatt, und Ivo verhielt sich die ganze Zeit über ruhig. Wir hatten jederzeit die Möglichkeit, seinen Zustand zu überprüfen und ihm Nahrung und Wasser anzubieten. Nach der Ankunft im Artis Zoo erlösten wir Ivo von seiner Transportkiste. Wir versorgten ihn nochmals mit Nahrung und Wasser, und liessen ihn ausruhen. Der Artis Zoo beherbergt drei weibliche westliche Flachlandgorillas: Binti, Dafina und Shindi. Ivo s neuen Gefährtinnen wurden ihm jeweils anhand derselben Schritt-für-Schritt Methode vorgestellt. Am Freitag nachmittag lernte Ivo schliesslich die Innenräume des Gorillageheges kennen, während sich die Weibchen im Freien aufhielten. Etwas später liessen wir Sichtkontakt zu. Die Gorillas zeigten Interesse aneinander, und Binti schenkte dem Neuankömmling besondere Aufmerksamkeit. Am Samstag beschlossen wir, Ivo und die Weibchen zusammenzubringen. Am Anfang reagierten Shindi und Dafina aggressiv, wohingegen Binti gleich versuchte, mit ihm in Kontakt zu treten. Bald legte jedoch auch Dafina ihr aggressives Verhalten gegenüber Ivo ab. Ivo war zunächst überrumpelt von dem Betragen der neuen Mitbewohner und wich dem Angriff aus, gewann aber nach und nach mehr Selbstvertrauen. Über Nacht überliessen wir die Tiere sich selbst, damit sie sich aneinander gewöhnen konnten. Am darauffolgenden Tag waren sie ruhiger, und Ivo zeigte ein dominanteres Verhalten. Binti versuchte weiterhin, Ivos Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Am Montag schliesslich entliessen wir Ivo ins Aussengehege, und die Weibchen stellten ihr aggressives Verhalten gegenüber Ivo ein. Zur Information: Shindi und Dafina (beide per Hand aufgezogen) hatten schon Nachwuchs, gaben diesen jedoch nach einiger Zeit auf. Binti, die von ihrer Mutter aufgezogen wurde, ist zwar noch zu jung, um sich fortzupflanzen, legt jedoch normales Verhalten an den Tag und wird voraussichtlich einmal erfolgreich ihren Nachwuchs aufziehen. Man hofft, dass die anderen beiden Weibchen von Binti durch Beobachtung die korrekte Aufzucht der Gorillababies lernen. Daher werden Dafina und Shindi zunächst mit empfängnisverhütenden Medikamenten behandelt. 5

6 Die Haltung und Zucht des Chiriquisittichs Rotschwanzsittiche (Pyrrhura) haben bei den Züchtern in den letzten Jahren einen regelrechten Aufschwung erlebt. Galten viele Arten vor zehn Jahren noch als äusserst selten und nicht zu haben, gehören viele dieser ehemaligen Raritäten heute zu den häufig und gerne gehaltenen Papageienarten. Bestes Beispiel ist hierfür der Rotbauchsittich (Pyrrhura perlata perlata). Die ersten Tiere dieser Art wurden für ,- Euros das Paar gehandelt. Heute sind die Preise auf einige hundert Euros gesunken. Einziger Grund dieses Preisverfalls ist die gute Züchtbarkeit dieser Vögel. Waren sie früher nur bei wenigen Spezialisten anzutreffen, schmückt dieser äusserst attraktive Vogel mittlerweile auch die Volieren vieler anderer Züchter. Die Anzahl der Nachzuchten ist mittlerweile so gross, dass nun bald auch der Heimtiermarkt mit dieser wunderschönen Vogelart beliefert werden kann. Gerade Rotschwanzsittiche sind durch ihr zutrauliches Wesen, durch ihre Verspieltheit und durch ihre Anspruchslosigkeit besonders auch für Anfänger in der Papageienhaltung geeignet. Werden die üblichen Grundvoraussetzungen wie geeignete Behausung, abwechslungsreiche Fütterung und Paarhaltung beachtet, kann man an diesen Tieren jahrelang Freude haben. In Deutschland galt der Hoffmanns Rotschwanzsittich (Pyrrhura hoffmanni hoffmanni) lange Zeit als absolute Rarität und auch heute gehört er noch zu den noch nicht überall verbreiteten Arten. Durch seinen roten Fleck im Ohrbereich erhält der ansonsten grün scheinende Vogel ein apartes Aussehen. Die Unterart des Hoffmanns Rotschwanzsittichs, der Chiriquisittich (Pyrrhura hoffmanni gaudens) ist bis vor kurzem überhaupt nicht in Deutschland gehalten worden. Dem Loro Parque war es im Februar 1997 gelungen von einem Züchter aus Florida direkt drei nicht miteinander verwandte Paare Chiriquisittiche, der Unterart des Hoffmanns Rotschwanzsittichs, aus dessen eigener Nachzucht zu bekommen. In den USA bestand in jener Zeit ein kleiner Bestand dieser Vögel. Diese Unterart unterscheidet sich von der Nominatform durch seinen höheren Gelbanteil, vor allem im Kopfbereich. Die Handdecken, die Daumenfittiche, die Armschwingen und die inneren Handschwingen sind gelb. Die Körpergrösse ist um einen Zentimeter gegenüber der Nominatform grösser. Das Gewicht liegt etwa zwischen 80 und 90 Gramm. Beim Fliegen kann man sehr schön die ganz gelb wirkenden Flügel erkennen, was einen sehr kontrastreichen Eindruck vermittelt. Der Chiriquissittich kommt in Westpanama, im westlichen und zentralen Chiriqui sowie im angrenzenden Bocas del Toro vor. Sein Lebensraum sind Waldränder, teilweise bewaldete Gebiete und auch Gebiete mit Sekundärvegetation in der oberen tropischen und subtropischen Zone zwischen 500 m und m ü. NN. Robiller (1990) schreibt noch in seinem Buch «Papageien», dass beide Unterarten des Hoffmans Rotschwanzsittichs noch nicht nach Europa eingeführt wurden. Die Welterstzucht von Pyrrhura hoffmanni gaudens gelang im Jahre 1982 bei Rowley in Arizona in den USA. Zwei Jungvögel wurden damals aufgezogen. Die Chiriquisittiche werden in der Zuchtstation der Loro Parque Fundación in Hängevolieren gehalten, die eine Länge von drei Metern, eine Höhe von einem Meter und eine Breite von einem Meter haben. Die Volieren sind so aufgehängt, dass sich der Gitterboden der Voliere etwa in einer Höhe von 130 cm befindet. Die Volieren sind mit Sitzstangen und jeweils zwei Nistkästen ausgestattet. Die Grösse der beiden Nistkästen variiert. Bei gleicher Grundfläche von 22 x 22 6

7 cm unterscheiden sich die Kästen in der Höhe. Der eine ist etwa 45 cm hoch, der andere etwa 65 cm. Jeweils ein Kasten ist an den Stirnseiten der Voliere angebracht. Deutlich bevorzugt werden von unseren Pyrrhura-Arten die höheren Kästen, wobei es aber immer wieder auch Tiere gibt, die die kürzeren Kästen nutzen. Als Abstiegshilfe ist in den mit Hobelspänen ausgepolsterten Nistkästen ein Drahtgeflecht angebracht. Die Fütterung erfolgt von aussen, damit man die Voliere bei der Fütterung nicht öffnen muss. In einer von aussen an der Voliere angebrachten Vorrichtung werden Futter- und Wassernäpfe gestellt. Die Tiere haben durch Öffnungen im Draht von innen die Möglichkeit direkt aus den Näpfen zu trinken oder zu fressen. Die Näpfe können aber nicht bewegt werden und damit umgestossen werden. Die Fütterung erfolgt zweimal täglich, wobei die erste Fütterung zwischen 8 Uhr und 9 Uhr morgens und die zweite Fütterung zwischen 14 Uhr und 15 Uhr stattfindet. Bei beiden Fütterungen erhalten die Tiere frisches Wasser. Die Morgenfütterung umfasst in erster Linie frisches Obst, Gemüse und Grünfutter, wobei sich die Komponenten je nach Jahreszeit und Verfügbarkeit ändern können. Der Obst- und Gemüsecocktail umfasst aber immer mindestens vier bis fünf verschiedene Sorten. Dazu werden noch einige wenige Kleinsaaten untergemischt. Die Nachmittagsfütterung besteht aus einer üblichen Sämereienmischung für Sittiche der Firma Versele-Laga. Wenn die Tiere Junge in der Nisthöhle haben, wird die Futtermenge dadurch erhöht, dass ein zusätzlicher Napf mit der jeweils gleichen Futtersorte angebracht wird. Ausserdem wird dann täglich halbreifer frischer Mais gegeben, der auf Teneriffa ganzjährig in diesem halbreifen Zustand verfügbar ist, ohne dass man auf eingefrorene Ware zurückgreifen muss. In der Regel legen unsere Chiriquisittiche zwischen vier und sechs Eier, die für die Grösse des Vogels relativ gross erscheinen: Hier die Masse der Eier eines Sechsergeleges aus dem Jahr 2001: 28,95 mm x 20,92 mm; 27,63 x 20,00 mm; 27,95 mm x 21,29 mm; 28,91 mm x 20,51 mm; 28,52 mm x 20,85 mm; 28,94 mm x 20,41 mm Die Eier werden normalerweise im Abstand von zwei Tagen gelegt und da das Weibchen meist schon ab dem ersten, spätestens aber ab dem zweiten Ei fest brütet, schlüpfen die Jungen dann nach 24 Tagen auch in diesen Abständen, wenn alle Eier befruchtet waren. Hin und wieder kommt es vor dass sich einige unbefruchtete Eier einschleichen. Chiriquisittiche sind grundsätzlich als gute Eltern anzusehen, denn sie ziehen in der Regel ihre Jungtiere ohne Probleme gross. Die Nestlingszeit dauert etwa 50 Tage und wenn die Jungtiere die Nisthöhle verlassen, sind sie von ihren Eltern nur durch ihre geringere Grösse zu unterscheiden. Nach weiteren vier Wochen, in denen die Jungtiere das selbständige Fressen von den Eltern lernen, werden sie von den Eltern abgetrennt, da diese oft schon wieder das Nachgelege bebrüten. Bevor die Jungvögel eine eigene Voliere zur Verfügung gestellt bekommen, werden sie von den Tierärzten des Loro Parques endoskopisch auf ihr Geschlecht hin untersucht. Das erste Jungtier des Chiriquisittichs wurde im Loro Parque bereits 1997, im Jahre ihrer Ankunft in der Kollektion gezüchtet ( Roger G. Sweeney berichtete darüber in der Gefiederten Welt 8/98, S ). Das dürfte damit auch die erste in Europa bekannt gewordene Nachzucht dieser Art sein und ist somit wohl auch als europäische Erstzucht anzuerkennen. Im Folgejahr schritten alle drei Paare zur Brut. Bis heute (Sommer 2001) brüten alle drei Ursprungspaare jedes Jahr, allerdings mit wechselndem Erfolg. Mittlerweile haben wir auch schon Nachzuchten der Nachzuchten, das heisst die F2-Generation bringt auch schon wieder Jungtiere, so dass die Loro Parque Fundación mittlerweile auf einen guten und gefestigten Stamm dieser Unterart blicken kann, der durch genaues Management sicherlich in Menschenobhut für den Erhalt dieser wunderschönen Papageienart sorgen wird. 7

8 TREFFPUNKT - TREFFPUNKT - TREFFPUNKT - TREFFPUNKT Am Ende des Schuljahres besuchte uns Isabel de Luis Lorenzo, die neue Beauftragte für Bildungsförderung, mit einer Gruppe von Schülern, die vom Erziehungsministerium eingeladen wurden. Noch in derselben Woche begrüssten wir bereits die Schulklasse im Loro Parque. Loro Parque lud 120 Anwohner des Viertels San Roque (eine der durch die Unwetter im März d.j. am meisten beschädigte Zone der Stadt Santa Cruz de Tenerife) zu einem Besuch ein. Viele dieser Menschen arbeiten immer noch daran, die schweren Unwetterschäden an ihren Häusern und ihren Habseligkeiten herzurichten. Der Besuch im Loro Parque half ihnen, sich etwas zu entspannen. Kindern aus Weissrussland (oben) als auch aus der Sahara (rechts) einer Einladung des Loro Parque und genossen ein paar Urlaubstage auf Teneriffa. Immer, wenn sich eine Gelegenheit dazu bietet, gibt sich Loro Parque alle Mühe, Kindern, die besonders schwere Zeiten durchmachen, eine Freude zu bereiten. Während der letzten Monate folgten sowohl eine Gruppe von Die bekannte spanische Schauspielerin Carmen Sevilla und ihre Familie verbrachten einen angenehmen Tag im Loro Parque. Carmen posierte bereitwillig mit einem unserer Maskottchen. Immer wenn die Mannschaft der «Anastasia», eines der Schiffe der NGO Mercy Ships, auf Teneriffa anlegt, erholt sie sich im Loro Parque von ihrer bewundernswerten Aufgabe, den ärmsten und bedürftigen Menschen auf unserem Planeten zu helfen. Diese Organisation kämpft schon seit 24 Jahren für die Abschaffung der Kluft zwischen den reichen Industrie- und den Entwicklungsländern. Hipólito Mejía, Präsident der Dominikanischen Republik, machte den kanarischen Inseln nach der Teilnahme am Gipfeltreffen der EU, den lateinamerikanischen Ländern und der Karibik Ende Mai einen Staatsbesuch. Er liess es sich jedoch nicht nehmen, auch dem LP einen Besuch abzustatten. 8

9 LORO PARQUE HOTLINE - LORO PARQUE HOTLINE - LORO PARQUE HOTLINE Seit Juni bietet der Loro Parque seinen Besuchern über das Wochenende eine zusätzliche Transportmöglichkeit an, die sie von der Inselhauptstadt Santa Cruz bis nach Puerto de la Cruz in den Loro Parque bringt. Dadurch möchten wir jenen Gästen, die nicht mit dem eigenen PKW anreisen wollen, den Transport in den Park erleichtern. Der Bus wird an Samstagen und Sonntagen jeweils vier Fahrten pro Tag vornehmen (hin und zurück). Herbert Hitsch, Weltmeister im Freitauchen, tauchte im Loro Parque in den Acrylzylinder des Pinguinariums hinab. Der Sportler hatte hier auf Teneriffa vergeblich versucht, einen Weltrekord zu brechen. Im Juli äusserte sich das Bau- und Ordnungsamt der kanarischen Regierung positiv über die Planung des Stadtbezirks Adeje im Süden Teneriffas, wobei auch das Gebiet, welches vom Loro Parque zur kommerziellen Nutzung erworben wurde, zur Bebauung freigegeben wurde. Diese Genehmigung bildet den Grundstein für die Durchführung des Zukunftsprojektes des Loro Parque im Süden der Insel. Der erste Grundstein dieses Vorhabens wird vorausichtlich diesen Dezember gelegt, anlässlich des 30-jährigen Bestehens des Loro Parque. Dr. Linda Timossi, verantwortliche Tierärztin für Säugetiere im Loro Parque, ist neues Mitglied im Komitee des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms des Humboldt-Pinguins Spheniscus humboldtii. Am vergangenen 13. Juli wurde im Loro Parque das inzwischen siebte Seelöwenbaby geboren. Es handelt sich dabei um ein weibliches Tier, das bei der Geburt ca. 7,5 kg wog. Das Neugeborene, das noch keinen Namen hat, schläft fast den ganzen Tag über oder spielt mit dem Wasser. Da es noch nicht schwimmen kann, wird es aufmerksam von seiner Mutter Tina überwacht. Inzwischen wiegt das Junge 12 kg, jedoch müssen sich die Besucher noch etwas gedulden, bis sie das Seelöwenbaby zu Gesicht bekommen. Das spanische Fernsehen drehte zwischen Juli und September insgesamt acht Folgen des erfolgreichen Programms «Música Sí» im Loro Parque. In der Sendung, die erstmals vor fünf Jahren ausgestrahlt wurde, treten Stars aus der internationalen Musikszene auf. Die Mannschaft des Fahrradclubs Loro Parque Niko Motibike setzt sich auf den Wettbewerben, die auf Teneriffa stattfinden, erfolgreich durch und beweist seine Konkurrenzfähigkeit. Nach einem hervorragenden ersten Platz im Wettbewerb der Stadt Santa Cruz bereitet sich das Team nunmehr auf das Rennen rund um die Insel Teneriffa vor, welches im September startet. Loro Parque bietet seinen Gästen ab sofort die einmalige Gelegenheit, in seinen wunderschönen Einrichtungen ihren Geburtstag zu feiern. Zu diesem Zwecke wurde eigens ein Pauschalangebot ausgearbeitet einschliesslich Geburtstagsfeier und Animation für die Gäste. Im Rahmen der Zusammenarbeit zwischen den nationalen Flughäfen und der Luftfahrtgesellschaft (AENA) beteiligte sich Loro Parque an der Organisierung des ersten AENA-Golfturniers, das in der Anlage Golf del Sur im Süden der Insel stattfand. In wenigen Monaten wird Loro Parque durch die Einweihung eines neuen Tiergeheges sein Freizeitangebot noch mehr erweitern. Der neue Ausstellungsbereich erhält zur Zeit noch den letzten Schliff, um der Qualität der übrigen Einrichtungen gleichzukommen und den Tieren die bestmöglichen Lebenskonditionen zu bieten. Auch für diesen Bereich haben wir uns die grösste Mühe gegeben, die Tiere in einer möglichst naturgetreuen Umgebung unterzubringen. Zu den Vorbereitungen, die diesbezüglich getroffen wurden, gehörte u.a. eine Reise nach Island, die unser Vogelkurator Matthias Reinschmidt mit unserem Tierarzt Marcellus Bürkle unternahm, um einige der Tiere, die im neuen Ausstellungsbereich untergebracht werden sollen, abzuholen. Über diese neue Attraktion im Loro Parque werden wir Sie selbstverständlich auf dem Laufenden halten. 9

10 STIFTUNGSNACHRICHTEN - STIFTUNGSNACHRICHTEN Erst kürzlich erhielten wir die erfreuliche Nachricht, dass die holländische Papageienzeitschrift und Organisation PAKARA die Projekte der LPF weiterhin unterstützen wird. Eine Spende von 500 soll die Fortführung des Forschungsprojektes über das Federrupfen garantieren. Jaap Reijmerin, Mitglied des Vorstands von PAKARA, wird anlässlich des Internationalen Papageienkongresses der Stiftung einen symbolischen Scheck über den entsprechenden Betrag aushändigen. Wir möchten PAKARA an dieser Stelle herzlich danken für diese grosszügige Spende, die dazu beitragen wird, unser Wissen über die Probleme der Haltung von Papageien in Menschenobhut zu erweitern und für diese Lösungsansätze zu finden. Der Transfer der beiden Spixara-Exemplare, den wir bereits in der letzten Ausgabe von Cyanopsitta angekündigt hatten, hat sich verzögert. Bisher war es keinem Vertreter der IBAMA möglich, die Tiere auf Teneriffa abzuholen, und so wird Iolita Bampi ihre geplante Anwesenheit beim Internationalen Papageienkongress nutzen und die Spixaras am 23. September selbst nach Brasilien zurückbegleiten. Die beste Nachricht zu Beginn dieser Brutsaison ist sicherlich die Welterstzucht des Tuiparasittichs. Ein Paar dieser sehr selten in menschlicher Obhut gehaltenen Unterart des Goldflügelsittichs, Brotogeris chrysopterus tuipara, zieht derzeit ohne Probleme ein Jungtier auf. Der Tuiparasittich unterscheidet sich vom Goldflügelsittich durch sein helleres Grün und seine Grösse, denn er ist etwa zwei Zentimeter länger und hat eine orangefarbene Stirn und einen ebensolchen Kinnfleck. Um das Paar in Brutstimmung zu versetzen, wurden neben der üblichen Brotogeris- Ernährung vermehrt frische Blüten wie beispielsweise Hibiskusblüten täglich gefüttert. Diese werden sehr gerne und immer sofort geöffnet und der frische Nektar aufgenommen. Am 28. Mai wurde dann das erste Ei gelegt, dem zwei weitere folgten. Leider war nur ein Ei befruchtet, das geschlüpfte Jungtier hat aber ständig einen prallvollen Kropf und wird von seinen Eltern bestens versorgt. Am 9. Lebenstag wurde das Junge beringt. Nun bleibt zu hoffen dass diese Aufzucht gut abgeschlossen werden kann. Nirgendwo in der Literatur ist eine erfolgreiche Brut dieser Unterart beschrieben, so dass wir von einer Welterstzucht für die Loro Parque Fundación ausgehen. Im Moment werden zwei junge Helmkakadus (Callocephalon fimbriatum) in unserer Babystation und zwei weitere von den Eltern in der Zuchtstation der Loro Parque Fundación in La Vera aufgezogen. Ein weiteres Paar hat hier das erste Ei des Zweitgeleges gelegt und brütet nun fest, so dass dieses Jahr ein sehr erfolgreiches in unserer Helmkakaduzucht werden könnte. Bei den Caninde-Aras (Ara glaucogularis) geht nun auch langsam die Zuchtsaison los - so haben derzeit schon fünf Paare Eier oder die ersten Jungen, wobei sich dabei auch ein neues bisher noch nicht brütendes Paar befindet. Mittlerweile ist uns auch der Durchbruch in der Zucht des Grossen Arfakloris (Oreopsittacus arfaki major) gelungen. Mit ganz besonderem Aufwand werden diese Tiere bis zu viermal täglich mit allen notwendigen Spezialitäten gefüttert. Nachdem das erste Paar nach Abschluss der ersten erfolgreichen Brut mit zwei Jungtieren, derzeit zwei weitere Jungvögel im Nest hat, hat nun ein weiteres Paar ebenfalls zwei Jungtiere im Nistkasten liegen, die bestens versorgt werden. Über einen schönen Erfolg können wir auch von den Masken-Zwergpapageien (Opopsitta diophtalma) berichten, die nachdem die Jungtiere des ersten Geleges im Frühjahr leider nicht gross wurden nun zwei Jungtiere problemlos aufgezogen haben, die mittlerweile ausgeflogen sind und ihren Eltern in der Voliere auf Schritt und Tritt folgen. Auch der Juli dieses Jahres war noch sehr stark von Nachzuchten geprägt. Nachdem in den Vorjahren stets der Mai der beringungsstärkste Monat war, hat sich dies in diesem Jahr etwas nach 10

11 STIFTUNGSNACHRICHTEN - STIFTUNGSNACHRICHTEN hinten verschoben. Der Juni war mit 192 beringten Jungtieren der nachzuchtreichste Monat und auch der Juli konnte mit 191 beringten Jungtieren nahezu das gleiche Niveau halten, anstatt wie in den Vorjahren deutlich wieder nach unten zu gehen. Wir führen diese Verschiebung auf das Wetter zurück, das in diesem Jahr viele Arten einfach später mit dem Brutgeschäft beginnen liess. Mittlerweile wurden 988 Jungtiere beringt, was eine etwa 17 % Steigerung dem Vorjahr gegenüber entspricht. Neu in den Bestand wurden unter anderem zwei Paare Josephinenloris (Charmosyna josefinae) aufgenommen. Diese ursprünglich in Papua-Neuguinea beheimatete Vogelart erhielten wir aus der Nachzucht eines deutschen Züchters. Damit stieg die Anzahl der gehaltenen Papageienarten und -unterarten auf 338 an. Desweiteren erhielt die Fundación als Geschenk aus einer privaten Haltung ein Paar Triton-Kakadus (Cacatua galerita triton) und von Herrn Hodel aus der Schweiz zwei weibliche Roberts-Zitronensittiche (Bolborhynchus aurifrons robertsi). Als besonderes züchterisches Ereignis können wir von der Erstzucht des Morotai- Gelbmantelloris (Lorius garrulus morotaianus) berichten. Die LPF hält alle drei Unterarten des Gelbmantelloris (Lorius garrulus). Der Morotai- Gelbmantellori unterscheidet sich von den anderen Unterarten darin, dass er keinen gelben Mantel hat, sondern an dieser Stelle komplett rot ist. Wir hatten zwei Tiere im Bestand, die absolut nicht zusammen zu bekommen waren. Das Männchen war so dominant, dass es beim Zusammensetzen immer das Weibchen jagte. Wir mussten dieses Weibchen immer wieder entfernen, um nicht seine Leben zu riskieren. Nun sahen wir die letzte Chance darin, die beiden Tiere in die grosse Verpaarungsvoliere der Palmkakadus (Probosciger aterrimus) mit hinein zu setzen. Die Überlegung war, dass sie vielleicht unter dem Druck der grossen Kakadus zusammenfinden würden. So geschah es auch. Innerhalb einer halben Stunde hatten wir ein neues Liebespaar. Keine vier Wochen später lagen zwei befruchtete Eier im Nistkasten, die wir zur Kunstbrut entnahmen, um auf jeden Fall Jungtiere zu erhalten, da wir die Zuverlässigkeit des Paares nicht einschätzen konnten. Die beiden wachsen ganz gut in der Babystation heran. Kurze Zeit später legte das Weibchen wieder zwei befruchtete Eier. Auch hier sind wiederum zwei Jungtiere geschlüpft. Diese werden derzeit fürsorglich von den Eltern aufgezogen. Da es nirgendwo in der Literatur Hinweise für die Zucht dieser Unterart gibt, gehen wir davon aus, dass es sich um eine Welterstzucht handelt. Dieser Tage hat das erste Paar Arasittiche (Rhynchopsitta pachyrhyncha) mit dem Legen angefangen. Zwei Eier sind auf jeden Fall befruchtet. Da dieses Paar immer seine Eier zerstört, wurden diese aus der Nisthöhle entfernt und in den Inkubator überführt. Nachdem wir in diesem Jahr schon von unseren beiden bewährten Zuchtpaaren Gebirgsaras (Ara couloni) Jungtiere haben, hat nun erstmals auch ein eigenes in unserer Anlage gezüchtetes Jungpaar mit der Brut begonnen und das erste Ei gelegt. Auch die Rotohraras (Ara rubrogenys) ziehen in diesem Jahr wieder erfolgreich Jungtiere auf. So konnten bisher schon sechs Jungvögel beringt werden. Von den beiden Paaren der Andensittiche (Bolborynchus orbygnesius), die im letzten Jahr erstmalig im Mai gelegt und Jungtiere aufgezogen hatten, waren dieses Jahr alle Brutanzeichen ausgeblieben. Erst dieser Tage haben dann doch plötzlich die beiden Paare den Nistkasten bezogen und haben mit der Eiablage begonnen. Wir denken, dass sich auch hier ein deutlicher Hinweis auf die Wettersituation zeigt, die den Brutbeginn um einige Monate verzögert hat. 11

12 Die grösste und artenreichste Papageienkollektion der Welt Die Papageienkollektion des Loro Parque auf Teneriffa stellt weltweit die grösste ihrer Art dar. Mit 340 verschiedenen Papageienarten und -unterarten hat die Sammlung eine Individuenstärke von etwa Tieren erreicht. Der Loro Parque in Puerto de la Cruz auf Teneriffa hat der Loro Parque Fundación den gesamten Papageienbestand des Parkes übereignet. Diesen einzigartigen Vogelbestand zu managen stellt eine tägliche Herausforderung dar, die es gilt anzunehmen. Im Loro Parque selbst ist meist von fast jeder gehaltenen Papageienart mindestens ein Vertreterpaar zu sehen. Der grösste Teil der Kollektion ist aber in der etwa drei Kilometer ausserhalb des Parks liegenden und ca. vier Hektar grossen Zuchtstation La Vera untergebracht. Diese Einrichtung ist nicht öffentlich und unterstützt durch ihre ruhige Lage und die grosszügige optimale Unterbringung der Tiere in grossen Volieren die Zuchtbemühungen mit den Papageien. Die Loro Parque Fundación ist eine Stiftung die zahlreiche Zucht-, Forschungs- und Schutzprojekte bedrohter Papageienarten im Freiland sowie in Menschenobhut initiiert, durchführt oder unterstützt. Jährlich werden weit über Jungvögel grossgezogen. Bedrohte Arten werden innerhalb von Zuchtprogrammen zum Aufbau von Zuchtstämmen verwendet, dazu werden diese auch an andere zoologische Gärten, Vogelparks und engagierte Züchter abgegeben. Darüber hinaus entsteht aber auch ein Überhang an Papageien und Sittichen, der zur allgemeinen Abgabe geeignet ist. Wichtig ist zu betonen, dass der komplette Erlöss, den die Loro Parque Fundación durch den Verkauf von Papageien erzielt, in den Schutz bedrohter Papageien fliesst. Jeder Papageienliebhaber der also einen Papagei aus dem Loro Parque erwirbt, weiss damit auch gleich, dass er damit wirksam den Natur- und Artenschutz unterstützt. Wieso wird eine Papageienart gehalten? Wieviele Paare einer Art werden gehalten? Was passiert mit den Jungtieren? Werden Jungvögel mit der Hand aufgezogen? Oder werden diese den Eltern zur natürlichen Aufzucht überlassen? Diese und andere Fragen werden von einem Managementplan beantwortet, der derzeit für die gesamte Papageienkollektion aufgestellt wird. Wir haben auf Teneriffa, im Besitz der Loro Parque Fundación, eine einmalige Genreserve für viele bedrohte, aber auch nicht bedrohte Papageienarten geschaffen. Diese gilt es als Naturerbe für nachfolgende Generationen zu erhalten. Dies soll der oberste Grundsatz sein, nach dem alles Handeln ausgerichtet ist. Dies bedeutet im Einzelnen, dass man jede einzelne Papageienart, aber auch -unterart getrennt von den anderen sehen muss. Für jede einzelne Art muss gewährleistet sein, dass es nicht zu Degenerations-erscheinungen durch Inzucht kommt. Durch einen regen Austausch mit anderen Institutionen sowie der Haltung von mindestens drei Zuchtpaaren pro Art, gewährleisten wir, dass unverwandte junge Paare aus den Nachzuchten zusammengestellt werden können. Bei einigen Arten ist es schwierig überhaupt drei zuchtfähige Paare zu bekommen, da sie nur sehr selten in Menschenobhut gehalten werden, beispielweise die Königsamazone (Amazona guildingii) oder der Spixara (Cyanopsitta spixii). Ein wichtiger Bereich im Management umfaßt das Gebiet der Europäischen Erhaltungszuchtprogramme (EEPs) und Zuchtbücher (ESBs). Der Loro Parque hat dabei die Verantwortung der beiden EEPs für den Blaulatzara (Ara glaucogularis) sowie die Granada- Amazone (Amazona rhodocorytha) übernommen. Des Weiteren koordinieren wir drei ESBs für die Prachtamazone (Amazona pretrei), den Diademlori (Eos histrio) sowie den Apolori (Trichoglossus johnstoniae). Die Loro Parque Fundación beteiligt sich mit ihren Tieren auch bei allen anderen Zuchtprogrammen, die von zoologischen Gärten geführt werden. Bei solch bedrohten Arten ist es wichtig eine grosse Anzahl von Tieren zu halten um zur weltweiten Genreserve beizutragen. Eines Tages könnten Tiere für ein Auswilderungsprogramm benötigt werden, sollte ein solches für das Überleben der Art in der freien Natur notwendig sein. Ständig ist die Loro Parque Fundación daran interessiert durch Gedanken- und Wissensaustausch mit anderen Institutionen und Züchtern das Wissen über die Papageien zu erweitern. Sicherlich wurde in den letzten Jahren schon vieles dafür getan, aber hier gilt es sich nicht auf dem Erreichten auszuruhen, sondern ständig die Optimierung der Papageienhaltung zum Wohle der Papageien weiterzuentwickeln. Im Anschluss folgt die aktuelle Papageienbestandsliste (Stand: 1. Oktober 2002) der Loro Parque Fundación: 1. Agapornis canus 2. Agapornis fischeri 3. Agapornis lilianae 4. Agapornis nigrigenis 12

13 5. Agapornis personata 6. Agapornis pullaria 7. Agapornis roseicollis 8. Agapornis taranta 9. Alisterus a. dorsalis 10. Alisterus a. amboinensis 11. Alisterus a. buruensis 41. Amazona l. caymanensis 42. Amazona o. auropalliata 43. Amazona o. nattereri 44. Amazona o. ochrocephala 45. Amazona o. oratrix 46. Amazona o. caribae 47. Amazona o. panamensis 48. Amazona o. parvipes 49. Amazona o. tresmariae 50. Amazona o. xantholaema 51. Amazona pretrei 52. Amazona tucumana 53. Amazona ventralis 54. Amazona vinacea 55. Amazona viridigenalis 56. Amazona xantholora 57. Amazona xanthops 58. Anodorhynchus hyacinthinus 59. Aprosmictus erythropterus 60. Aprosmictus jonquillaceus 61. Ara ambigua 62. Ara ararauna 63. Ara auricollis 64. Ara chloroptera 65. Ara couloni 66. Ara glaucogularis 67. Ara macao 68. Ara manilata 69. Ara maracana 12. Alisterus a. hypophonius 13. Alisterus c. moszkowskii 14. Alisterus s. scapularis 15. Amazona a. aestiva 16. Amazona a. xanthopteryx 17. Amazona agilis 18. Amazona a. albifrons 19. Amazona a. nana 20. Amazona amazonica 21. Amazona arausiaca 22. Amazona a. autumnalis 23. Amazona a. diadema 24. Amazona a. lilacina 25. Amazona a. salvini 26. Amazona barbadensis 27. Amazona brasiliensis 28. Amazona collaria 29. Amazona dufresniana 30. Amazona rhodocorytha 31. Amazona f. farinosa 32. Amazona f. guatemalae 33. Amazona f. virenticeps 34. Amazona f. bodini 35. Amazona f. festiva 36. Amazona finschi 37. Amazona guildingii 38. Amazona m. mercenaria 39. Amazone mercenaria canipalliata 40. Amazona l. leucocephala 70. Ara m. militaris 71. Ara n. cumanensis 72. Ara n. nobilis 13

14 73. Ara rubrogenys 74. Ara severa 75. Aratinga a. acuticaudata 76. Aratinga a. haemorhous 77. Aratinga aurea 78. Aratinga auricapilla 79. Aratinga cactorum 80. Aratinga c. canicularis 81. Aratinga c. eburnirostrum 82. Aratinga c. clarae 83. Aratinga chloroptera 84. Aratinga erythrogenys 85. Aratinga euops 86. Aratinga finschi 87. Aratinga jandaya 88. Aratinga holochlora 89. Aratinga rubritorquis 90. Aratinga solstitialis 91. Aratinga leucophthalmus 92. Aratinga mitrata 93. Aratinga n. astec 94. Aratinga n. nana 95. Aratinga p. pertinax 106. Bolborhynchus a. robertsi 107. Bolborhynchus orbygnesius 108. Brotogeris c. beniensis 109. Brotogeris c. cyanoptera 110. Brotogeris c. chrysopterus 111. Brotogeris c. tuipara 112. Brotogeris jugularis 113. Brotogeris v. versicolurus 114. Brotogeris v. chiriri 115. Brotogeris pyrrhopterus 116. Brotogeris tirica 96. Aratinga p. surinama 97. Aratinga w. frontata 98. Aratinga weddellii 99. Barnardius b. barnardi 100. Barnardius b. macgillivrayi 101. Barnardius z. semitorquatus 102. Barnardius z. zonarius 103. Bolborhynchus aymara 104. Bolborhynchus lineola 105. Bolborhynchus a. aurifrons 117. Brotogeris sanctithomae 118. Cacatua alba 119. Cacatua ducorpsii 120. Cacatua g. eleonora 121. Cacatua g. galerita 122. Cacatua g. triton 123. Cacatua goffini 124. Cacatua haematuropygia 125. Cacatua leadbeateri 126. Cacatua moluccensis 127. Cacatua ophthalmica 128. Cacatua pastinator Parrot Field Conservation 129. Cacatua s. abotti Projects 130. Cacatua s. sulphurea 131. Cacatua s. sanguinea 132. Cacatua s. citrinocristata 133. Cacatua tenuirostris 134. Callocephalon fimbriatum 135. Calyptorhynchus f. baudini 136. Calyptorhynchus f. funereus 14

15 137. Calyptorhynchus magnificus 138. Chalcopsitta a. atra 139. Chalcopsitta a. bernsteini 140. Chalcopsitta a. insignis 141. Chalcopsitta cardinalis 142. Chalcopsitta duivenbodei 143. Chalcopsitta scintillata 144. Charmosyna josephinae 145. Charmosyna multistriata 146. Charmosyna p. goliathina 147. Charmosyna p. placentis 148. Charmosyna p. subplacens 149. Charmosyna pulchella 150. Charmosyna rubronotata 167. Eclectus r. riedeli 168. Eclectus r. cornelia 169. Enicognathus ferrugineus 170. Enicognathus leptorhynchus 171. Eolophus roseicapilla 172. Eos b. cyanonothus 173. Eos bornea 174. Eos cyanogenia 175. Eos histrio 176. Eos reticulata 177. Eos semilarvata 178. Eos s. squamata 179. Eos s. obiensis 180. Eos s. riciniata 181. Eos s. atrocaerulea 182. Eunymphicus c. cornutus 183. Forpus coelestis 184. Forpus conspicillatus 185. Forpus cyanopygius 186. Forpus passerinus 187. Forpus p.deliciosus 188. Forpus p. viridissimus 189. Forpus spengeli 190. Forpus xanthops 191. Forpus x. flavissimus 192. Forpus x. xanthopterygius 193. Glosopsitta concinna 194. Graydidascalus brachyurus 195. Guarouba guarouba 196. Lathamus discolor 197. Loriculus galgulus 198. Loriculus philippensis 199. Loriculus stigmatus 200. Loriculus vernalis 201. Lorius chlorocercus 202. Lorius domicellus 151. Coracopsis nigra 152. Coracopsis v. vasa 153. Coracopsis v. drouhardi 154. Cyanoliseus p. patagonus 155. Cyanoliseus p. andinus 156. Cyanoliseus p. bloxami 157. Cyanopsitta spixii 158. Cyanoramphus auriceps 159. Cyanoramphus novaezelandiae 160. Deroptyus a. accipitrinus 161. Deroptyus a. fuscifrons 162. Eclectus r. aruensis 163. Eclectus r. polychloros 164. Eclectus r. roratus 165. Eclectus r. solomonensis 166. Eclectus r. vosmaeri 203. Lorius garrulus 15

16 204. Lorius g. flaviopalliatus 205. Lorius g. morataianus 206. Lorius lory 207. Lorius l. salvadori 208. Lorius l. erythrothorax 209. Melopsittacus undulatus 210. Myiopsitta monachus 211. Nandayus nenday 212. Neophema crhysostoma 213. Neophema bourki 214. Neophema elegans 215. Neophema pulchella 216. Neophema splendida 217. Neopsittacus musschenbroekii 218. Neopsittacus pullicauda 219. Nestor notabilis 220. Nymphicus hollandicus 221. Opopsitta diophthalma 222. Opopsitta gulielmiterti 223. Opopsitta g. amabilis 224. Oreopsittacus arfaki major 225. Pionites l. leucogaster 226. Pionites l. xanthomeria 227. Pionites melanocephala 228. Pionopsitta pileata 229. Pionus chalcopterus 230. Pionus fuscus 231. Pionus maximiliani 232. Pionus menstruus 233. Pionus s. corallinus 234. Pionus senilis 235. Pionus seniloides 236. Pionus tumultuosus 237. Platycercus a. adscitus 238. Platycercus a. palliceps 239. Platycercus a. adelaidae 240. Platycercus a. subadelaide 241. Platycercus caledonicus 242. Platycercus elegans 243. Platycercus eximius 244. Platycercus flaveolus 245. Platycercus icterotis 246. Platycercus venustus 247. Poicephalus cryptoxanthus 248. Poicephalus g. gulielmi 249. Poicephalus g. fantiensis 250. Poicephalus g. massaicus 251. Poicephalus meyeri 252. Poicephalus r. fuscicollis 253. Poicephalus rueppellii 254. Poicephalus rufiventris 255. Poicephalus senegalus 256. Poicephalus s. mesotypus 257. Polytelis alexandrae 258. Polytelis anthopeplus 259. Polytelis swainsonii 260. Prioniturus mada 261. Probosciger a. aterrimus 262. Probosciger a. goliath 263. Prosopeia t. tabuensis 264. Prosopeia splendens 265. Psephotus c. chrysopterygius 266. Psephotus c dissimilis 267. Psephotus h. haematogaster 268. Psephotus h. haematorrhous 269. Psephotus haematonotus 270. Psephotus varius 271. Pseudeos fuscata 272. Psittacula a. abotti 273. Psittacula a. alexandri 274. Psittacula calthorpae 275. Psittacula columboides 276. Psittacula cyanocephala 16

17 277. Psittacula derbyana 278. Psittacula e. siamensis 279. Psittacula eupatria 280. Psittacula h. finschii 281. Psittacula himalayana 282. Psittacula k. krameri 310. Pyrrhura p. picta 311. Pyrrhura p. roseifrons 312. Pyrrhura rhodocephala 313. Pyrrhura r. rupicola 314. Pyrrhura r. sandiae 315. Rhynchopsitta pachyrhyncha 316. Tanygnathus lucionensis 317. Tanygnathus megalorhynchus 318. Tanygnathus sumatranus 319. Trichoglossus chlorolepidotus 320. Trichoglossus euteles 321. Trichoglossus f. flavoviridis 322. Trichoglossus f. meyeri 323. Trichoglossus goldiei 324. Trichoglossus h. capistratus 325. Trichoglossus h. ceruliceps 326. Trichoglossus h. djampeanus 327. Trichoglossus h. forsteni 283. Psittacula k. manillensis 284. Psittacula longicauda 285. Psittacula roseata 286. Psittaculirostris desmarestii 287. Psittaculirostris edwardsii 288. Psittaculirostris salvadori 289. Psittacus e. erithacus 290. Psittacus e. timneh 291. Psittinus cyanurus 292. Psittrichas fulgidus 293. Purpureicephalus spurius 294. Pyrrhura cruentata 295. Pyrrhura egregia 296. Pyrrhura frontalis 297. Pyrrhura hoffmanni gaudens 298. Pyrrhura l. leucotis 299. Pyrrhura l. emma 300. Pyrrhura l. griseipectus 301. Pyrrhura m. melanura 302. Pyrrhura m. pacifica 303. Pyrrhura m. souancei 304. Pyrrhura m. molinae 305. Pyrrhura m. restricta 306. Pyrrhura m. hypoxantha 307. Pyrrhura p. coerulescens 308. Pyrrhura p. lepida 309. Pyrrhura p. perlata 328. Trichoglossus h. haematodus 329. Trichoglossus h. massena 330. Trichoglossus h. mitchelli 331. Trichoglossus h. moluccanus 332. Trichoglossus h. rosenbergii 333. Trichoglossus h. rubritorquis 334. Trichoglossus h. stresemanni 335. Trichoglossus h. weberi 336. Trichoglossus iris 337. Trichoglossus j. johnstoniae 338. Trichoglossus ornatus 339. Triclaria malachitacea 340. Vini australis Die Loro Parque Fundación ist ständig bestrebt, das Gleichgeiwcht in ihrer Papageiensammlung weiter zu verbessern. Falls es Papageienhalter gibt, die Papageienarten und -unterarten pflegen, die nicht in der Bestandsliste aufgeführt sind, würden wir uns freuen, wenn sich diese mit uns in Verbindung setzen würden. 17

18 IBAMA löst das Komitee zur Rettung des Spixaras auf Im Juli diesen Jahres beschloss die brasilianische Umweltbehörde IBAMA, das Spixara- Komitee (CPRAA) endgültig aufzulösen. Das Komitee war vor zwölf Jahren gegründet worden, um verschiedene Interessengruppen für die Rettung des Spixaras zusammenzuführen. Die Auflösung des CPRAA ist das bedauerliche, wenn auch logisches Resultat der Entwicklungen der letzten zwei Jahre. Diese veranlassten IBAMA zunächst dazu, im Februar 2001 das CPRAA zeitweilig ausser Kraft zu setzen, und hat nunmehr zu dieser drastischen Massnahme geführt. In der März 2001-Ausgabe von Cyanopsitta informierten wir unsere Mitglieder und Freunde darüber, dass ein ausserplanmässiges Treffen, das einen Monat zuvor in Brasilia stattgefunden hatte, zur zeitweiligen Einstellung des CPRAA geführt hatte. Dies geschah aufgrund des Konflikts zwischen IBAMA und jenen Privathaltern -Antonio de Dios und Roland Messer-, die vorschlugen, sich vom Komitee unabhängig zu machen. Der vorangegangene Transfer von vier Spixaras von den Philippinen nach Quatar, der ohne die Autorisierung des CPRAA stattfand und zu diesem ausserplanmässigen Treffen geführt hatte, hatte bereits Anhaltspunkte für die neue Vorgehensweise dieser Halter gegeben. Während jenes Treffens beschloss IBAMA, das CPRAA umzustrukturieren, um ein neues Programm zur Rettung des Spixaras ins Leben zu rufen. Was danach geschah, kann wie folgt zusammengefasst werden: Zunächst trafen sich zwei der wichtigsten Spixara-Halter - Antonio de Dios und Roland Messer - sowie Natasha Schischakin und Richard Porter, ein amerikanischer Vogelzüchter, mit einem Vertreter der schweizer WA/CITES-Behörde in der Schweiz, um ohne die Miteinbeziehung der brasilianischen Regierung die Gründung eines unabhängigen Programmes zu besprechen. Kurz darauf veröffentlichte das internationale WA/CITES-Sekretariat auf Antrag von IBAMA hin eine Mitteilung an alle Mitgliedsländer, in welcher die nationalen WA/ CITES-Behörden aufgefordert werden, die brasilianischen Kollegen zu konsultieren bevor sie irgendwelche "Genehmigungen zum Import, Export oder Wiederexport von Spixaras" ausstellen. Gegen Ende 2001 wurde Natasha Schischakin, die aufgrund ihrer Rolle als Koordinatorin des internationalen Zuchtbuchs starkem Druck von IBAMA ausgesetzt war, ihrer Verantwortung im Bereich Artenschutz im Houston Zoo enthoben. Sie verliess schliesslich im Januar 2002 ihre Arbeitsstelle. Zum selben Zeitpunkt erreichte uns IBAMA's Vorschlag zur Neustrukturierung des CPRAA. Diese basierte auf zwei Dokumenten, in denen alle zukünftigen Mitglieder dazu aufgefordert wurden, entweder die Eigentumsrechte ihrer Spixaras an Brasilien zurückzugeben, oder zumindest allen Entscheidungen, die von einem erneuerten Komitee getroffen würden, Folge zu leisten. Diese beiden Dokumente verboten ausdrücklich jeden Verkauf von Spixaras, und jeden Transfer von The Advisory Board of Loro Parque Fundacion Povl Jorgensen Aviculturist Haslev, Denmark Nigel J. Collar Birdlife International Leventis Fellow in Conservation Biology Cambridge University, England Jørgen B. Thomsen Senior Vice-President Conservation International Washington DC, USA Wolfgang Grummt Animal Park Friedrichsfelde Berlin, Germany Tomás de Azcárate y Bang Ministry of the Environment of the Canary Islands Tenerife, Spain Ian R. Swingland Founder Durrell Institute of Conservation and Ecology Kent, England Susan L. Clubb Avian Veterinarian Florida, USA Roland Wirth President Zoological Society for the Protection of Species and Populations Munich, Germany 18

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