Pharmareport. Der Newsletter der pharmazeutischen Industrie. Hoher Stellenwert der Selbstmedikation in der ärztlichen Praxis. BPI-Ärzteumfrage 27%

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1 Pharmareport Der Newsletter der pharmazeutischen Industrie In Zusammenarbeit mit dem Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e.v. (BPI) Ausgabe 3 Juni 2008 BPI-Ärzteumfrage Hoher Stellenwert der Selbstmedikation in der ärztlichen Praxis In der Hausarztpraxis spielt die Behandlung der Patienten mit Arzneimitteln der Selbstmedikation weiterhin eine wichtige Rolle. Für 82 Prozent aller befragten Allgemeinmediziner sind apothekenpflichtige rezeptfreie Medikamente bei der Behandlung von mittleren Beschwerden sinnvoll. 35 Prozent geben an, dass rezeptfreie Arzneimittel sogar bei der Behandlung von starken Gesundheitsstörungen therapeutisch eingesetzt werden können. Dies sind unter anderem die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage unter Hausärzten von TNS Healthcare Arzt und Selbstmedikation, die der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) veröffentlichte. Foto: MEV Sinnvolle Therapieoptionen: Apothekenpflichtige rezeptfreie Arzneimittel 27% aller Verordnungen/ Empfehlungen entfallen auf apothekenpflichtige rezeptfreie Arzneimittel Bitte denken Sie einmal an Ihr gesamtes Verordnungs- und Empfehlungsverhalten von verschreibungspflichtigen und apothekenpflichtigen rezeptfreien Arzneimitteln im letzten Quartal und setzen Sie alle Ihre Verordnungen und Empfehlungen gleich 100%. Verteilen diese Verordnungen und Empfehlungen bitte auf die folgenden Gruppen. Wenn Sie es nicht genau wissen, schätzen Sie bitte. Verordnung von verschreibungspflichtigen Arzneimitteln Empfehlung apothekenpflichtiger rezeptfreier Arzneimittel per Grünem oder Privat-Rezept Verordnung von apothekenpflichtigen rezeptfreien Arzneimitteln bei schwerwiegenden Erkrankungen oder bei Kindern unter 12 Jahre auf Kassenrezept Mündliche Empfehlung apothekenpflichtiger rezeptfreier Arzneimittel ohne Rezept 5% 9% 13% 27% Basis: Allgemeinmediziner, Internisten, Praktiker (n=200) 73% 0% 20% 40% 60% 80% 100% Pharmareport-Inhalt (Fortsetzung auf Seite 2) BPI Erhalt des deutschen Systems für Änderungsanzeigen notwendig IQWiG Veröffentlichung der Allgemeinen Methoden Marburger Gespräche zum Pharmarecht Prozent der Beschäftigten im Gesundheitswesen sind Frauen

2 Pharmareport-Newsletter Seite 2 Haupteinsatzgebiete von apothekenpflichtigen rezeptfreien Arzneimitteln sind die Behandlung von leichten bis mittleren Gesundheitsstörungen sowie die Prophylaxe Hier auf der Seite sehen Sie einige Aussagen zu apothekenpflichtigen rezeptfreien Arzneimitteln. Welchen dieser Aussagen stimmen Sie zu und welche lehnen Sie ab? Apothekenpflichtige rezeptfreie Arzneimittel sind bei der Behandlung von leichten Gesundheitsstörungen medizinisch und therapeutisch oft sinnvoll Apothekenpflichtige rezeptfreie Arzneimittel sind bei der Behandlung von mittleren Gesundheitsstörungen medizinisch und therapeutisch oft sinnvoll Apothekenpflichtige rezeptfreie Arzneimittel sind zur Erhaltung der Gesundheit und zur Vorbeugung medizinisch und therapeutisch oft sinnvoll Apothekenpflichtige rezeptfreie Arzneimittel sind bei der Behandlung von starken Gesundheitsstörungen medizinisch und therapeutisch oft sinnvoll Lehne ab: 66% 18% 15% 5% Stimme zu: 35% Basis: Allgemeinmediziner, Internisten, Praktiker (n=200) 82% 85% 96% Bei bis zu 14 Prozent aller Rezepte verordnet der Arzt ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel, obwohl für die Behandlung auch ein apothekenpflichtiges rezeptfreies Arzneimittel zur Verfügung steht. Hauptmotiv des Arztes für die Verordnung eines rezeptpflichtigen anstelle eines apothekenpflichtigen rezeptfreien Arzneimittels ist die Rücksichtnahme auf die Patienten, da rezeptfreie Arzneimittel seit 2004 bis auf wenige Ausnahmen nicht mehr von der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) erstattet werden. Die Ergebnisse der Studie zeigen den hohen Stellenwert, den Ärzte und Patienten der Selbstmedikation einräumen. Dennoch greift der Arzt häufig zu verschreibungspflichtigen Medikamenten, um dem Patienten Kosten zu ersparen. Dies bestätigt unsere Annahme, dass oft nicht die medizinisch geeignetste Arzneimitteltherapie zur Anwendung kommt, sondern wirtschaftliche Faktoren zum großen Teil die Therapieentscheidung des Arztes beeinflussen, sagte Manfred Kreisch, Vorsitzender der Fachabteilung Selbstmedikation des BPI. Unter Selbstmedikation sind eigenverantwortliche Maßnahmen mit rezeptfreien Arzneimitteln zur Erhaltung der Gesundheit sowie zur Vorbeugung und Behandlung von Gesundheitsstörungen zu verstehen. Arzneimittel zur Selbstmedikation werden von den Verbrauchern regelmäßig zu 100 Prozent selbst bezahlt. Der Gesetzgeber hat Pharmareport-Editorial Weltweit stark Und das vom Stand weg: Deutschland genießt, einer neuen Studie der britischen BBC zufolge, ein hohes Ansehen auf der Welt. Im Durchschnitt haben knapp zwei Drittel der Befragten in 34 Ländern ein positives Bild von der Bundesrepublik. Vor allem in Europa hat Deutschland ein gutes Image: In Italien halten 82 Prozent der Befragten Deutschlands Einfluss für positiv. Auch 62 Prozent der Briten haben ein gutes Deutschlandbild. Das überrascht, hat doch das Bild der Deutschen vor allem in der englischen Presse traditionell eine eher vorurteilsbehaftete Tendenz. Bei der Studie wurden 23 Länder über einen Zeitraum von drei Monaten beurteilt. Deutschland wurde zum ersten Mal in die Untersuchung aufgenommen. Henning Fahrenkamp All unseren eigenen Mutmaßungen, wir Deutschen würden von der Welt eher als miesepetrig, humorlos und engstirnig betrachtet, zum Trotz: Die Marke Deutschland kann sich sehen lassen. Doch diese Studienergebnisse sind kein Grund, in Eitelkeit zu ertrinken. Eine unserer Tugenden besteht in dem Bemühen, uns nicht auf einmal Erreichtem auszuruhen. Deshalb sind für ein weiterhin gutes Ansehen Deutschlands in der Welt, neben einer verlässlichen Außen- und toleranten Innenpolitik auch eine starke Wirtschaft notwendig, die ausreichend Raum für die Entwicklung von Innovationen hat, damit diese in brauchbare Produkte umgesetzt und auf den Markt gebracht werden können. Außerdem brauchen wir Sozialsysteme, die mit einer notwendigen Balance zwischen Subsidiarität und Solidarität die Voraussetzung dafür schaffen, dass die großen Herausforderungen unserer Gesellschaft bewältigt werden können. Henning Fahrenkamp Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie e.v. (BPI)

3 Pharmareport-Newsletter Seite im Rahmen des GMG apothekenpflichtige rezeptfreie Arzneimittel, bis auf bestimmte Ausnahmen bei schwerwiegenden Erkrankungen und bei Kindern, aus der Erstattung der gesetzlichen Krankenversicherung ausgenommen. Damit hat der Gesetzgeber die Anwendung dieser Präparate und die Behandlung entsprechend leichterer Gesundheitsstörungen bewusst der gesundheitlichen Eigenverantwortung und der Selbstmedikation zugewiesen. Der Anteil der vom Arzt auf dem Grünen Rezept empfohlenen nicht-verschreibungspflichtigen Arzneimittel stagniert, bzw. ist leicht rückläufig. Insgesamt ist die Marktentwicklung der Selbstmedikation in den letzten Jahren nicht so stark gewachsen wie die Trends nach mehr Eigenverantwortung und Gesundheitsfürsorge vermuten Einsatzmöglichkeiten von rezeptfreien apothekenpflichtigen Arzneimitteln werden für eine Vielzahl von Indikationen gesehen Gibt es aus Ihrer Sicht Indikationen, bei denen die apothekenpflichtigen rezeptfreien Arzneimittel genau so gut zu Therapieerfolgen führen können wie verschreibungspflichtige? Nein 14% Ja 86% Basis: Allgemeinmediziner, Internisten, Praktiker (n=200) Welche Indikationen sind das? Hauptnennungen: Infektionen/ Entzündungen (netto) Grippeinfektionen Virusinfektionen Leichte Infektionen Infektionen (allg.) Magen-/ Darmerkrankungen (netto) Gastroenteritis Verdauungsstörungen Übelkeit/ Befindlichkeitsstörungen Magenerkrankungen Erkältungskrankheiten (netto) Erkältungskrankheiten Bronchitiden Sinusitis Schmerzen (netto) Schmerzen (allg.) 18% 14% 10% 10% 10% 8% 6% 26% 23% 15% 10% 23% 43% 42% 40% 54% 14% aller Verordnungen für verschreibungspflichtige Arzneimittel könnten durch ein apothekenpflichtiges rezeptfreies Arzneimittel substituiert werden 60 Basis: Selektion: Befragte, aus deren Sicht apothekenpflichtige rezeptfreie Arzneimittel bei bestimmten Indikationen zu gleichen Therapieerfolge führen können wie verschreibungspflichtige Arzneimittel (n=172) Bei wie viel Prozent Ihrer Patienten, denen Sie im letzten Quartal ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel verordnet haben, wäre auch ein apothekenpflichtiges rezeptfreies Arzneimittel in Frage gekommen, wenn es erstattungsfähig gewesen wäre? Wenn Sie es nicht genau wissen, möchten wir Sie um eine Schätzung bitten. 0% 6% 94% der Ärzte sehen eine Substitutionsmöglichkeit 1-10 % 54% % % 11% 24% Durchschnitt: 14% % % über 50% 3% 2% 1% 0% 20% 40% 60% 80% 100% Basis: Allgemeinmediziner, Internisten, Praktiker (n=200) Rücksichtnahme auf die Patienten und ihre Reaktionen sind das Hauptmotiv, ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel nicht zu substituieren Aus welchen Gründen haben Sie bei einigen Patienten ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel verordnet, wenn auch ein apothekenpflichtiges rezeptfreies Arzneimittel in Frage gekommen wäre? Um dem Patienten die Kosten für die apothekenpflichtigen rezeptfreien Produkte zu ersparen 52% lassen. Das Ziel der BPI-Ärzteumfrage war es, die Einstellung der Ärzte zur Selbstmedikation und die Rolle des Hausarztes bei der Beratung und Empfehlung von nichtverschreibungspflichtigen Arzneimitteln zu erfragen. Wolfgang Straßmeir Aus medizinischen Gründen Um Diskussionen mit dem Patienten zu vermeiden Um den Patienten nicht zu verlieren 20% 34% 48% Aus anderen Gründen 2% 0% 20% 40% 60% 80% 100% Selektion: Befragte, die Patienten verschreibungspflichtige Arzneimittel verordnet haben, bei denen auch ein apothekenpflichtiges rezeptfreies Arzneimittel in Frage gekommen wäre (n=188)

4 Pharmareport-Newsletter Seite 4 BPI: Erhalt des deutschen Systems für Änderungsanzeigen notwendig Die Europäische Kommission hat den Entwurf für eine Änderungsrichtlinie zur Richtlinie 2001/83/EG vorgelegt, mit der mittelfristig eine Abschaffung des nationalen Systems zur Handhabung von Änderungsanzeigen erfolgen soll und das europäische, zur Zeit bürokratischere und teurere System auch für rein nationale Änderungen gelten soll. Matthias Wilken, Geschäftsfeldleiter Arzneimittelzulassung Europa Der Vorschlag aus Brüssel ist Teil eines Pakets zum Review des europäischen Systems zur Handhabung von Änderungsanzeigen. Teil dieses Pakets ist es auch, das europäische System zu vereinfachen. Problemtisch ist in diesem Zusammenhang, dass über die Abschaffung des nationalen Systems in Deutschland entschieden werden soll, bevor für die betroffenen Unternehmen belastbar zu erkennen ist, ob in dem parallel stattfindenden Gesetzgebungsverfahren zur Vereinfachung des EG- Systems tatsächlich eine Vereinfachung erreicht werden wird. Wegen dieser Unsicherheit hat sich der BPI gegenüber Bundesrat und Bundestag zunächst für einen Erhalt des nationalen Systems ausgesprochen. Stellungnahmen des Bundesrats und Bundstags sind von der Bundesregierung in den anstehenden europäischen Beratungen zu berücksichtigen. Der Bundesrat wurde in einem Schreiben an die zuständigen Fachministerien der Bundesländer gebeten, auf die Bundesregierung einzuwirken, sich im europäischen Umfeld für den Erhalt des nationalen Systems und damit gegen die Übernahme des EG-Systems zum jetzigen Zeitpunkt auszusprechen. Eine Ausdehnung des EG-Systems auf rein nationale Zulassungen wäre zum jetzigen Zeitpunkt verfrüht. Der Bundesrat hat daraufhin in einem Beschluss die Bundesregierung aufgefordert, Stellungnahmen der pharmazeutischen Industrie zum Richtlinienvorschlag zu prüfen und ggf. im weiteren Verfahren darauf hinzuwirken, dass Änderungen der europäischen Variations-Verordnungen keine negativen Auswirkungen auf nationale Zulassungen im Geltungsbereich des Arzneimittelgesetzes haben. Außerdem hat der BPI erreichen können, dass sich der Gesundheitsausschuss des Bundestages mit dem Gesetzesvorhaben befasst. Auch hier hat der Verband um Unterstützung gebeten und eine Stellungnahme vorgelegt. Der BPI hat darüber hinaus zusammen mit dem österreichischen Pharmaverband Pharmig und in enger Zusammenarbeit mit dem BPI-Büro in Brüssel in mehreren Gesprächen gegenüber Mitgliedern des Europäischen Parlaments auf die nachteiligen Folgen für deutsche Unternehmen hingewiesen und um Unterstützung geworben. Wie groß die Betroffenheit der Unternehmen in Deutschland von der beabsichtigten Ausdehnung des EG-Systems zur Handhabung von Änderungsanzeigen auf rein nationale Zulassungen tatsächlich wäre, zeigen Daten, die dem BPI vorliegen. Von rund nationalen Änderungsanzeigen des Jahres 2007 in Deutschland betreffen ca Änderungsanzeigen rein nationale Zulassungen. Von diesen wurden ca. 620 Änderungsanzeigen von nicht in Deutschland ansässigen Unternehmen angezeigt. Aus diesen Zahlen ist zu erkennen, dass ganz überwiegend standortgebundene Unternehmen mit rein nationalen Zulassungen, die nur in Deutschland bestehen, von den beabsichtigten Änderungen betroffen wären. Mit den dargestellten Aktivitäten setzt sich der BPI auf verschiedenen Ebenen für einen sinnvollen Ansatz im Sinne seiner Mitglieder ein. Es darf aber nicht vergessen werden, dass viele Mitgliedstaaten an dem Thema Ausdehnung des EG-Systems zur Handhabung von Änderungsanzeigen auf rein nationale Zulassungen wenig Interesse haben, da sie das EG-System bereits auf freiwilliger Basis übernommen haben und daher von der beabsichtigten Gesetzesänderung faktisch nicht oder nur marginal betroffen wären. Nur in Deutschland und Österreich besteht ein eigenständiges nationales System zur Handhabung von rein nationalen Zulassungen; die anderen EU-Mitgliedstaaten haben das bestehende EG-System mehr oder weniger identisch bereits für ihre rein nationalen Zulassungen übernommen. Die politischen Möglichkeiten hängen daher auch stark davon ab, inwieweit die Regierungen in Deutschland und auch in Österreich die vorgebrachten Argumente der Pharmaverbände mittragen und inwieweit die vom BPI zusätzlich vorgebrachten Argumente der Subsidiarität und der Verhältnismäßigkeit der Vorgehensweise auf Unterstützung treffen. Matthias Wilken Foto: MEV

5 Pharmareport-Newsletter Seite 5 IQWiG Veröffentlichung der Allgemeinen Methoden 3.0 Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat Ende Mai 2008 das Methodenpapier zur Nutzenbewertung in der Version Allgemeine Methoden 3.0 veröffentlicht. Das IQWiG hatte den Methodenentwurf im November 2007 zur Anhörung gestellt. Ab sofort ist die neue Version die verbindliche Basis für die wissenschaftliche Arbeit des IQWiG und seiner externen Sachverständigen. Die Methodik für die Bewertung des Verhältnisses zwischen Kosten und Nutzen ist nicht Gegenstand der Allgemeinen Methoden 3.0. Christine Lietz, Geschäftsfeldleiterin Recht Neues IQWiG-Methodenpapier zur Nutzenbewertung Das Methodenpapier wurde insgesamt neu strukturiert, insbesondere wurde das ehemalige Kapitel zur Gesundheitsökonomie ausgegliedert, da das IQWiG ein eigenes Methodenpapier zu Kosten- Nutzen-Bewertung erstellt, welches sich derzeit nach Abschluss der öffentlichen Konsultation noch in der Überarbeitungsphase befindet. Auch zukünftig keine Berücksichtigung von Daten aus dem Versorgungsalltag Wesentliche Kritikpunkte des BPI sowie zahlreicher wissenschaftlicher Sachverständiger wurden im neuen Methodenpapier nicht berücksichtigt. Dies gilt insbesondere in Bezug auf die Berücksichtigung anderer als randomisierter kontrollierter Studien. Stattdessen setzt sich das IQWiG ausführlich mit dem Begriff der evidenzbasierten Medizin auseinander und hält dabei an seiner bisherigen, auf randomisierten klinischen Studien (RCTs) fokussierten Bewertungsmethodik fest. In einem neu eingefügten Abschnitt versucht das IQWiG unter Hinweis auf die Notwendigkeit des Nachweises von Kausalität zwischen einer medizinischen Intervention und einem Effekt Kritik zu relativieren, die RCTs bildeten die Versorgungsrealität im Alltag nicht hinreichend ab. Andere Studientypen als RCTs seien in der Regel für einen Kausalitätsnachweis nicht geeignet. Hohe Ergebnissicherheit könne nicht für eine bessere Alltagsnähe aufgeben werden. Eine Bewertung des Arzneimittelnutzens im Versorgungsalltag wird damit weiterhin nicht stattfinden. Surrogatendpunkte nicht ausreichend valide Auch bei der Akzeptanz von Surrogatendpunkten zeigt sich das IQWiG weiterhin restriktiv, da die meisten Surrogatendpunkte irreführend und von unklarer und umstrittener Validität seien. Patientenzufriedenheit bei der Nutzenbewertung zukünftig sekundär Ebenfalls zurückhaltend wertet das IQWiG die Bedeutung patientenberichteter Endpunkte (Patient Reported Outcomes, PRO) wie etwa der Behandlungszufriedenheit. Auch hier hält das IQWiG randomisierte kontrollierte Studien für den Nachweis eines Effekts am besten geeignet. Eine Verschlechterung stellt auch der Wegfall der Patientenzufriedenheit als primärer Nutzenparameter dar. Die Zufriedenheit mit der Behandlung soll künftig nur noch als sekundäre Zielgröße Berücksichtigung finden. Anonymität statt Transparenz Bemerkenswert ist auch, dass das IQWiG jetzt die Möglichkeit geschaffen hat, dass beauftragte Sachverständige anonym bleiben dürfen, was die Transparenz besonders in der Außenwirkung sicherlich nicht erhöhen dürfte. Christine Lietz

6 Pharmareport-Newsletter Seite 6 Marburger Gespräche zum Pharmarecht Strukturveränderungen und Gestaltungsspielräume im Arzneimittelvertrieb standen im Mittelpunkt der 11. Marburger Gespräche zum Pharmarecht, die der BPI-Landesverband Hessen im März 2008 gemeinsam mit der Forschungsstelle für Pharmarecht der Phillips-Universität Marburg veranstaltete. Rund 150 Experten aus ganz Deutschland nahmen an dem Symposium teil. Unter ihnen waren Juristen, Apotheker und Vertreter der Pharmaindustrie, der Ärztekammer und der Krankenkassen. Rund 150 Experten diskutierten in Marburg über Veränderungen auf dem Pharmamarkt. Der erste Tag widmete sich der künftigen Rolle von Patienten und Leistungserbringern im Gesundheitswesen. Die Vertriebswege und Entscheidungsstrukturen in der Arzneimittelversorgung hätten sich dramatisch verändert, erklärte Jura-Professor Wolfgang Voigt von der Universität Marburg. Er verwies auf die Arzneimittel-Rabattverträge zwischen Herstellern und Krankenkassen, die Apotheken bei der Auswahl eines Medikamentes beachten müssten. Verschreibe ein Arzt einen Wirkstoff und überlasse dabei die Auswahl des Mittels der Apotheke, müsse der Apotheker vorrangig ein Mittel abgeben, für das die Krankenkasse des Patienten eine Rabattregelung mit dem Hersteller vereinbart hat. Die Auswirkungen dieser Rabattverträge sind in der Praxis der Firmen massiv spürbar, so Voigt. Auch müsse die Frage nach der verbliebenen Entscheidungsfreiheit von Medizinern und Patienten gestellt werden. In weiteren Vorträgen wurde das Wechselspiel zwischen dem Informationsbedürfnis des Patienten und Werbestrategien pharmazeutischer Unternehmen sowie die neue Foto(2): Forschungsstelle für Pharmarecht, Marburg Marktmacht von Apothekenketten, Großhandel und Einkaufsgemeinschaften von Krankenhäusern thematisiert. Der zweite Tag beschäftigte sich detailliert mit den rechtlichen Problemen im Verhältnis zu den gesetzlichen Krankenversicherungen. Zukünftig möchte der BPI mit der AOK über einen Kodex sprechen, der die Beziehungen zwischen der größten deutschen Krankenkasse und dem pharmazeutischen Mittelstand regelt. Wir sind hier in der Klemme, sagte der BPI-Vorstandsvorsitzende Dr. Bernd Wegener. Sortimentsverträge sind mittelstandsfeindlich und Einzelsubstanzausschreibungen mittelfristig ruinös. Wegener wünscht sich deshalb eine Vereinbarung, die die Lieferfähigkeit des Mittelstandes zu angemessenen Erträgen ermöglicht. Der Unternehmergewinn muss mindestens zehn Prozent des Umsatzes betragen. Anders ist die Versorgungsbreite, Intensität und Sicherheit nicht aufrecht zu erhalten, erläuterte Wegener. In der Forschungsstelle für Pharmarecht der Philipps-Universität Marburg arbeiten seit über zehn Jahren Vertreter aus Hochschule und Industrie zusammen, um einen dauerhaften Erfahrungsaustausch über Pharmafragen zu pflegen. Magali Schleifer Kontakt: Der Früherkennung von Krankheiten, der so genannten Sekundärprävention, müsse der gleiche Rang eingeräumt werden, wie der Primärprävention, die auf Verhaltensänderung der Bürger setzte. Dies forderte der hessische Landtagsabgeordnete und gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Dr. Thomas Spies, in seiner Tischrede bei den elften Marburger Gesprächen zum Pharmarecht.

7 Pharmareport-Newsletter Seite 7 72 Prozent der Beschäftigten im Gesundheitswesen sind Frauen Foto: MEV Das Gesundheitswesen ist eine Frauendomäne. Ende 2005 waren 3,1 Millionen der 4,3 Millionen Beschäftigten im deutschen Gesundheitswesen Frauen. Der Anteil weiblicher Beschäftigter im Gesundheitswesen lag damit überdurchschnittlich hoch bei 72,3 Prozent; in der Gesamtwirtschaft betrug er 44,9 Prozent, teilte das Statistische Bundesamt mit. In Pflegeeinrichtungen liegt der Anteil der weiblichen Beschäftigten bei 84,9 Prozent. Einzelne Berufe im Gesundheitswesen haben einen Frauenanteil von über 90 Prozent: Arzthelferin und zahnmedizinische Fachangestellte (99,1%), pharmazeutischtechnische Assistentin (98,1%), pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte (98,0%) sowie Diätassistentin und medizinisch-technische Assistentin mit jeweils 92,5 Prozent. Frauen stellen bei der Mehrzahl der Berufe im Gesundheitswesen die Mehrheit der Beschäftigten. Ausnahmen waren Ende 2005 hingegen Berufe wie Arzt (39,2%) und Zahnarzt (38,3%), aber auch Berufe wie Pharmakant (49,4%), Orthopädiemechaniker (28,5%), sonstige Gesundheitshandwerker wie zum Beispiel Hörgeräteakustiker (24,6%) und Gesundheitstechniker (6,5%). Auch in vielen Einrichtungen des Gesundheitswesens sind Frauen in der Mehrzahl. Sowohl in den ambulanten als auch in den stationären und teilstationären Einrichtungen waren Ende 2005 drei von vier Beschäftigten weiblich. Die Einrichtungen der ambulanten Pflege stellten innerhalb der ambulanten Gesundheitsversorgung mit 87,7 Prozent den höchsten Anteil weiblicher Beschäftigter. Es folgten die Apotheken mit 81,8 und die Zahnarztpraxen mit 81,2 Prozent. In den Einrichtungen der stationären und teilstationären Gesundheitsversorgung wiesen ebenfalls die Pflegeeinrichtungen mit 84,9 Prozent den höchsten Frauenanteil auf. Es folgten die Krankenhäuser (74,9%) sowie die Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen (74,5%). Frauen arbeiten aber auch wesentlich häufiger in Teilzeit oder in einem geringfügigen Beschäftigungsverhältnis als Männer. Während 85,1 Prozent der Männer Ende 2005 einer Vollzeitbeschäftigung und 14,9 Prozent einer Teilzeitbeschäftigung beziehungsweise einer geringfügigen Beschäftigung nachgingen, lagen die entsprechenden Anteile der Frauen bei 52,2 und 47,8 Prozent. Somit arbeiteten 1,5 Millionen weibliche Beschäftigte im Gesundheitswesen in einer Teilzeitbeschäftigung oder in einem geringfügigen Beschäftigungsverhältnis, bei den Männern waren es knapp Weitere Informationen unter: Profitieren Sie von Ihrer Seminarteilnahme bei Colloquium Pharmaceuticum zusätzlich: So einfach geht es: Ab dem 1. Januar 2008 erhalten Sie für Ihren Seminarbesuch bei Colloquium Pharmaceuticum je einen Bonuspunkt für jeden Veranstaltungstag. Sammeln Sie innerhalb eines Kalenderjahres drei Bonuspunkte und kleben Sie diese in Ihr persönliches TreueBonusheft ein. Sobald Sie drei Bonuspunkte gesammelt haben, senden Sie das Treue-Bonusheft in einem Briefumschlag an: Colloquium Pharmaceuticum GmbH Stichwort: Treuebonus-Programm Mainzer Landstraße Frankfurt am Main Sie erhalten dann umgehend einen Gutschein für eine Gratis-Teilnahme an einem eintägigen Seminar von Colloquium Pharmaceuticum Ihrer Wahl. Dieser Gutschein ist übertragbar und Sie können ihn bis zum Ende des folgenden Kalenderjahres einlösen. Haben Sie Fragen zum Treuebonus-Programm: Rufen Sie uns an unter: 0 69/ oder senden Sie uns eine an:

8 Ihr Wissen ist unser Ziel Pharma Convention 2008 Versorgung und Wertschöpfung im Gesundheitswesen 16. September 2008, Uhr Impulsreferat: Offensive Industriepolitik als Eckpfeiler nachhaltiger, gesundheitlicher Versorgung Politik für Patienten, Wirtschaft und Gesellschaft 17. September 2008, Uhr Fachvorträge zum Thema Versorgung aus Sicht der Ärzteschaft, der Politik sowie der Versicherten Podiumsdiskussion zum Thema: Versorgung und Wertschöpfung Versuch eines ideologiefreien Disputs mit Vertretern aus Politik, Industrie und Wissenschaft Podiumsdiskussion Dinner-Speech Impulsreferat Information und Anmeldung: Colloquium Pharmaceuticum GmbH, Mainzer Landstraße 55, Frankfurt am Main, Telefon: 0 69 / , Telefax: 0 69 / , Homepage: Pharmareport-Termine/1. Juli September 2008 Colloquium Pharmaceuticum GmbH Colloquium Pharmaceuticum GmbH - Mainzer Landstraße Frankfurt/Main - Telefon 069 / Telefax 069 / Internet: - Termine 1. Juli September August 2008 in Wiesbaden (08-50) Secretary Summer School August 2008 in Frankfurt am Main (08-75) Die Implementierung der ICH Guidelines Q8, Q9 und Q10 bei der Qualitätssicherung von Herstellungsprozessen 2. September 2008 in Bonn (08-69) Sunset Clause - Ablauf der 3-Jahres-Frist für nationale Zulassungen 10. September 2008 in Bonn (08-71) Update Pharmakovigilanz Aktuelle Neuregelungen durch die 15. AMG-Novelle 16. September 2008 in Bonn (08-60) Inspektionen von klinischen Prüfungen durch Bundesoberbehörden / Länderbehörden / EMEA / FDA 23. September 2008 in Darmstadt (08-77) Grundlagen und Anforderungen der Umweltbewertung von Arzneimitteln 23. September 2008 in Frankfurt am Main (08-64) Clinical Data Management und Auswertung: Valide Daten in klinischen Studien 25. September 2008 in Frankfurt am Main (08-79) Die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen der Gesundheitsindustrie und den Medien -Modul 1: Pressearbeit - gewusst wie 30. September 2008 in Köln (08-65) Die kartellrechtliche Compliance im Pharmaunternehmen 30. September 2008 in Frankfurt am Main (08-87) Vorregistrierung unter REACH - Ein Praxisworkshop Impressum: Pharmareport, vormals Pharma & Wir, erscheint im Dr. Curt Haefner-Verlag GmbH, Dischingerstr. 8, Heidelberg, Telefon: , Fax: , Internet: by Dr. Curt Haefner-Verlag GmbH, Heidelberg, Chefredakteur: Dieter Neumann M.A., Redaktion: Verena Manek (CHV), Dr. Stefan Plantör, Wolfgang Straßmeir, Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e.v. (BPI), Gestaltung: Regine Karl, Druck: Konradin Druck GmbH, Leinfelden-Echterdingen, Erscheinungsweise: 6 x jährlich, Einzelpreis: 1,45 Euro (Staffelpreise beim Verlag erfragen); zuzüglich Versandkosten. Die zur Abwicklung des Vertriebs erforderlichen Daten werden nach den Bestimmungen des Bundesdatenschutzgesetzes verwaltet. Abonnementskündigungen können nur zum Jahresende berücksichtigt werden mit einer Frist von drei Monaten. Reklamationen über nicht erhaltene Hefte können beim Verlag nur innerhalb von zwei Monaten nach der zuletzt fälligen Zustellung geführt werden. Bei Nichtlieferung ohne Verschulden des Verlages oder im Falle höherer Gewalt (zum Beispiel Streik) besteht kein Entschädigungsanspruch. Postverlagsort Heidelberg. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird nicht gehaftet.

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