Psychische Gesundheit und Resilienz stärken

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1 Psychische Gesundheit und Resilienz stärken 19. Fachtagung der Fachschule für Sozialwesen der Johannes-Diakonie Mosbach 14. April 2016 Dipl.-Psych. Lisa Lyssenko Prof. Dr. Martin Bohus Zentralinstitut für seelische Gesundheit, Mannheim Klinik für Psychosomatik und Psychotherapeutische Medizin Rorschachtest des neuen Jahrtausends 1

2 Aaron Antonovsky ( ) Modell der Salutogenese [1] Generalisierte Widerstandsressourcen Kohärenzsinn Verstehbarkeit Bewältigbarkeit Sinnhaftigkeit [1] Antonovsky, 1979 Aaron Antonovsky ( ) Kontinuum von Gesundheit und Krankheit [2] Gesundheit Krankheit [2] Antonovsky,

3 Emmy Werner (*1929) Längsschnittstudie der Geburtenkohorte 1955 (698 Kinder) auf der Hawaiinsel Kauai 72 von insgesamt 200 Kindern in der Hochrisikogruppe entwickelten sich zu selbstständigen und erfolgreichen jungen Erwachsenen [3] z.b. Werner & Smith, 1977 Definition von Resilienz Psychische Widerstandskraft angesichts belastender Lebensereignisse und chronischem Stress. Lateinisch resilire : zurückspringen, abprallen Englisch resilience : Spannkraft, Elastizität, Strapazierfähigkeit Flexibilität Formen der Belastungsverarbeitung Resistenz Regenerierung Rekonfiguration 3

4 Anforderungen aus der Umwelt [4] Anforderungen aus der Umwelt Individuum Entwicklungsgefährdungen : Risikoindex, in dem organische und psychosoziale Belastungen kombiniert werden potentiell traumatische Ereignisse (PTE) chronische Stressoren Krankheiten [4] z.b. Bengel & Lyssenko, 2012 Resilienz als Ergebnis der Belastungsverarbeitung Schutzfaktoren Anforderungen aus der Umwelt Individuum Belastungsverarbeitung Resilienz Störung 4

5 Zusammenfassung Resilienz: Psychische Widerstandskraft angesichts belastender Lebensereignisse und chronischem Stress. Setzt sich aus verschiedenen Schutzfaktoren zusammen. Wird als Ergebnis der Belastungsverarbeitung operationalisiert/gemessen. Aktueller Forschungsstand 5

6 Identifikation von protektiven Faktoren Protektive Faktoren Anforderungen aus der Umwelt (Epi)genetik Soziale Umwelt Lernerfahrungen Denkmuster Belastungsverarbeitung Emotionale Reaktionen Verhalten Neurobiologische und physiologische Reaktionen Resilienz Störung Empirisch belegte personale Schutzfaktoren Erleben positiver Emotionen Optimismus Hoffnung Selbstwirksamkeitserwartung Wahrgenommene soziale Unterstützung [4] [4] Bengel & Lyssenko,

7 Empirisch belegte soziale Schutzfaktoren im Kindes- und Jugendalter Tagesstruktur und familiäre Rituale sichere Bindung autoritativer Erziehungsstil positive Beziehung zu einem Erwachsenen außerhalb der Familie Kontakt zu prosozialen Gleichaltrigen Qualität der Bildungsinstitutionen [5] [5] Lyssenko et al Merkmale von protektiven Faktoren Protektive Faktoren (Epi)genetik Soziale Umwelt Lernerfahrungen Denkmuster Emotionale Reaktionen Verhalten Anforderungen aus der Umwelt Interaktiv: Faktoren beeinflussen sich gegenseitig Dynamisch: prozesshafte Entwicklung im zeitlichen Verlauf. Situationsspezifisch: verschiedene Reaktionen auf verschiedene Stressoren. Belastungsverarbeitung Multidimensional: unterschiedliche Bewältigungsleistung in verschiedenen Lebensbereichen. Physiologische Reaktionen Resilienz Störung Mainzer Resilienzgespräche Lyssenko

8 Stressor Von Faktoren zu Mechanismen Protektive Faktoren (Epi)genetik Soziale Umwelt Lernerfahrungen Denkmuster Emotionale Reaktionen Verhalten Protektive Mechanismen M 1 M 2 M3 Resilienz Anforderungen aus der Umwelt Belastungsverarbeitung Störung Neurobiologische und physiologische Reaktionen Mechanismenbasierte Modelle: Flexible Nutzung von Bewältigungsstrategien [6] Kontextsensitivität Repertoire von Bewältigungsstrategien Feedbackresponsivität [6] Bonnano & Burton,

9 Von der Forschung zur Praxis APA: The Road to Resilience 1) Soziale Kontakte aufbauen 2) Krisen nicht als unüberwindliches Problem betrachten 3) Akzeptieren, dass Änderungen ein Teil des Lebens sind 4) Sich auf die eigenen Ziele zubewegen 5) Aktiv Entscheidungen treffen 6) Auf Wachstumschancen achten 7) Ein positives Selbstbild aufbauen 8) Perspektive bewahren 9) Optimistisch bleiben 10) Für sich selbst sorgen Von der Forschung zur Praxis Chancen Empowerment Reduktion der individuellen und gesellschaftlichen Kosten stressbedingter psychischer Erkrankungen Risiken Resilienz als Allheilmittel Resilienz als Forderung Reduktion auf individuelle Bewältigungskompetenz als Tarnmantel für gesellschaftliche Verantwortungsverschiebung 9

10 Beispiel: Lebe Balance [7] Achtsam dem Leben und sich selbst begegnen Umgang mit Stolpersteinen Selbstfürsorge Sich auf den Weg machen Werte bewusst machen Soziales Netz pflegen [7] Lyssenko et al.,

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