Annette Zimmer: Bürgerschaftliches Engagement Thema von Lehre und Forschung?

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1 Annette Zimmer: Bürgerschaftliches Engagement Thema von Lehre und Forschung? 1. Einleitung Als politische Münze hat bürgerschaftliches Engagement ohne jeden Zweifel Konjunktur. Die Gründe hierfür sind vielfältig, jedoch wesentlich bedingt durch den Wandel von Staatlichkeit und aktuellen gesellschaftlichen Veränderungen, die in der Literatur in der Regel mit Individualisierung und Pluralisierung der Lebensformen benannt werden. Waren lange Zeit gesellschaftspolitische Großentwürfe angesagt, so ist man inzwischen ungleich bescheidener geworden. Es wird eine Politik der kleinen Schritte propagiert, in deren Kontext bürgerschaftlichem Engagement im politischen Alltagsgeschäft ein beachtlicher Stellenwert zukommt. Als zentrale Kategorie in Forschung und Lehre spielt bürgerschaftliches Engagement dagegen kaum eine Rolle. Auch hierfür sind die Gründe vielfältig. Doch herauszustellen ist insbesondere die sperrige Begrifflichkeit. So wie der Terminus in Deutschland verwandt wird, ist bürgerschaftliches Engagement weder international anschlussfähig, noch besteht ein Bezug zu Traditionen und Debatten der Sozial- und Geisteswissenschaften. Die folgende Bestandsaufnahme des Stands der Forschung und insbesondere der Lehre beginnt daher mit einer Betrachtung der Begrifflichkeit des bürgerschaftlichen Engagements. Im Anschluss daran wird zunächst auf die Behandlung der Thematik in der Lehre fokussiert, um abschließend einen eher kursorisch angelegten Überblick über die Forschungsförderpolitik mit dem Fokus auf bürgerschaftliches Engagement zu geben. 2. Bürgerschaftliches Engagement als Containerbegriff 2.1 Zur Entstehung der Begrifflichkeit Salonfähig gemacht wurde der Begriff insbesondere durch die Enquetekommission des Deutschen Bundestages Zur Zukunft des Bürgerschaftlichen Engagements der Legislaturperiode Ende der 1990er Jahre (vgl. Enquete-Kommission 2002). Die Mitglieder der Kommission wollten sich mit dieser neuen Begrifflichkeit vom traditionellen Ehrenamt abgrenzen, das als staatsnah und verstaubt angesehen wurde. Deutlich gemacht werden sollte der Nexus von Engagement, Bürgerschaft und Bürgersinn, wobei ein sehr umfassendes 1

2 Verständnis zugrunde gelegt (ebenda.: 57) und gleichzeitig an die deutsche Debatte und Tradition angeknüpft wurde, die maßgeblich auf individuelles Engagement fokussiert ist. Als Alternative zur Einführung des Begriffs des bürgerschaftlichen Engagements war in der Kommission eine Adaption an die internationale Diskussion und die Übernahme des Terminus Zivilgesellschaft zwar angedacht und intensiv diskutiert, jedoch im Ergebnis mit dem Hinweis verworfen worden, dass bürgerschaftliches Engagement sich durchaus an den synonym verwandten Begrifflichkeiten der Bürger- und Zivilgesellschaft orientiere (ebenda.: 59). Diese Entscheidung war insofern folgenreich, als sowohl die Europäische Union als auch die Vereinten Nationen sich in ihren Publikationen und Programmen heute mehrheitlich auf Zivilgesellschaft als Terminus Technicus beziehen. Während zur Zivilgesellschaft inzwischen eine umfangreiche Literatur (u.a. Klein 2001; Anheier et al 2000; Keane 2006; Knodt/Finke 2005) vorliegt und der Begriff als solcher auf eine lange Tradition zurückblicken kann, wird bürgerschaftliches Engagement nach wie vor eher deskriptiv verwandt, ohne dass eine Rückkoppelung an Diskurse in den Sozialwissenschaften, insbesondere an solche in der Politischen Theorie sowie Philosophie, wie auch an die im Kontext der Governance-Debatte geführte Diskussion stattfinden würde (Smismans 2004; Kohler-Koch et al 2006). Kurzum: Bürgerschaftliches Engagement führt als Begriff eine Nischenexistenz und ist, abgekoppelt von der internationalen Entwicklung, vorrangig ein Begriff der alltagspolitischen Debatte in Deutschland Zum Begriffsverständnis Vor diesem Hintergrund wird verständlich, dass hierzulande vor allem im wissenschaftlichen Betrieb zwischen einem engeren und einem umfassenderen Begriffsverständnis von bürgerschaftlichem Engagement unterschieden wird. So bezieht sich das engere Verständnis primär auf die Aktivität des Einzelnen und zielt daher vorrangig auf die Mikro-Ebene der Analyse des individuellen Engagements ab. In dieser Lesart ist bürgerschaftliches Engagement eine modernere Form des Ehrenamtes, das aber ein breiteres Spektrum von Engagementformen einschließlich des Protests wie auch der Aktivität jenseits der Arbeitswelt nämlich die unentgeltliche Leitungs- und Vorstandstätigkeit wie auch die unbezahlte Mitarbeit (volunteering) einschließt, sich auch auf niedrig schwelligere Engagementformen wie etwa Mitgliedschaft bezieht und schließlich auch Geld- sowie Sachspenden und die Aktivitäten von Unternehmen für das Gemeinwohl (Corporate Social Responsibility) umfasst (Enquete-Kommission 2002: 74). 2

3 Demgegenüber wird bei einem weiteren Verständnis von bürgerschaftlichem Engagement auch die Einbettung von Beteiligung - sprich jene Organisationen, Initiativen und Projekte in den Blick genommen, in denen Engagement mehrheitlich stattfindet. Damit wird die Infrastruktur von bürgerschaftlichen Engagement in die Betrachtung miteinbezogen. Diese bildet in modernen ausdifferenzierten Gesellschaften einen eigenständigen Bereich, der sich gegenüber der Makro-Ebene von Staat und Gesellschaft wie auch gegenüber den individuellen Bindungen des Einzelnen in familiären Strukturen abgrenzt. In der internationalen Diskussion, in Publikationen der Organe der Europäischen Union oder auch der UNO wird auf diesen Bereich zunehmend unter Referenz auf den Terminus Zivilgesellschaft rekurriert (Keane 2001; European Commission 2001). Aber auch die Bezeichnungen Dritter oder Nonprofit Sektor oder intermediärer Bereich sind für die Benennung des Organisationsspektrums jenseits von Markt und Staat üblich (vgl. Zimmer/Priller 2004: 15f). 2.3 Exkurs: Zivilgesellschaft und bürgerschaftliches Engagement Zweifellos handelt es sich auch bei der Zivilgesellschaft um eine Modeerscheinung mit terminologischer Unschärfe. Doch im Unterschied zum bürgerschaftlichen Engagement blickt der Begriff der Zivilgesellschaft auf eine lange Tradition zurück, wobei in der internationalen Debatte sowohl auf die politische Tradition des Begriffs wie auf seine jeweils kulturell spezifische Einfärbung hingewiesen wird (Reichard 2004; Anheier et al. 2000: 73f; Keane 2006; Jessen et al. 2004). In der Lesart von Jürgen Kocka umfasst der Begriff zudem drei Dimensionen, und zwar die der normativen Kategorie, einer Form sozialen Handelns sowie eines empirisch-analytischen Konzeptes (Kocka 2006: 40f, 2002, 2003). Als normative Kategorie ist Zivilgesellschaft ein in die Zukunft gerichtetes politisch-soziales Projekt einer gerechteren Gesellschaft und eines demokratischen Gemeinwesens. Als Form des sozialen Handelns bezieht sich der Terminus in einem ganz wörtlichen Sinn auf den zivilen, d.h. vor allem gewaltfreien toleranten Umgang miteinander. Hier geht es um den fairen Umgang miteinander sowie um eine gewaltlose und insofern diskursive Form der Konfliktaustragung unter Akzeptanz von Gegensätzen. Als empirisch-analytisches Konzept nimmt Zivilgesellschaft schließlich Bezug auf die Infrastruktur des bürgerschaftlichen Engagements und damit auf das breite Spektrum der freiwilligen Vereinigungen, Vereine, Verbände, Stiftungen, Projekte und Initiativen. 3

4 Für diese Organisationen findet man in der Literatur wiederum unterschiedliche Bezeichnungen, je nachdem welcher besondere Aspekt der Organisationsrealität beleuchtet oder herausgestellt werden soll. Insofern werden sie entweder als nonprofit oder als nongouvernmental organizations tituliert, je nachdem ob ihre Nicht-Gewinnorientierung oder ihre Nicht-Staatlichkeit akzentuiert werden soll. Sie werden als intermediäre Organisationen bezeichnet, um ihre Zwischenstellung und Mittlerfunktion zwischen Einzelnem, Staat und Gesellschaft deutlich zu machen. Und sie werden im deutschsprachigen Raum als gemeinnützige Organisationen geführt, um ihre Orientierung am Gemeinwohl zu verdeutlichen (Priller/Zimmer 2004: 15f). 2.4 Forschungsfragen, Forschungskontexte, Anschlussfähigkeit Zivilgesellschaft als empirisch-analytisches Konzept bezieht sich somit auf die Infrastruktur des bürgerschaftlichen Engagements. Diese Infrastruktur bürgerschaftlichen Engagements also die Akteure der Zivilgesellschaft sind eingebunden in strukturelle Rahmenbedingungen, von denen sie abhängig sind, auf die sie aber gleichzeitig auch verändernd, etwa in Form von Protesten, einwirken können. Je nachdem wie diese Rahmenbedingungen in politischer wie ökonomischer und gesellschaftlicher Hinsicht geprägt sind, finden sich andere Ausformungen und Gestaltungsformen der Infrastruktur des bürgerschaftlichen Engagements. Für die empirische Forschung eröffnet sich unter dieser Perspektive ein weiter Bereich für vergleichende Betrachtungen im historischen Längsschnitt, im Vergleich unterschiedlicher Kontexte und Traditionen sowie auch in der Verbindung von individuellem Engagement sprich bürgerschaftliches Engagement und seinen organisatorischen Ausprägungen und Rahmenbedingungen. Denn diese wiederum strukturieren Intensität und Dauer wie auch die Ausdrucks- und Gestaltungsformen des bürgerschaftlichen Engagements. So ist unsere Vereinslandschaft mit ihrem reichen Angebot an Sportvereinen, in denen quantitativ betrachtet sich das bürgerschaftliche Engagement hierzulande konzentriert, ein sehr deutsches Phänomen, historisch gewachsen und in seinen Strukturen bedingt durch einen spezifischen kulturellen Kontext wie durch die öffentliche Förderpolitik (Zimmer 2007). Entsprechendes gilt für die Wohlfahrtsverbände, die ebenfalls Ausdruck einer typisch deutschen Infrastruktur bürgerschaftlichen Engagements sind. Und auch die Frage, warum im Gegensatz zu angelsächsischen Ländern intensives bürgerschaftliches Engagement in Deutschland im 19. Jahrhundert nicht zu Demokratie führte, sondern sich zunächst in ein autoritäres Regime 4

5 einfügte und schließlich nach dem Ersten Weltkrieg in die nationalsozialistische Diktatur einmündete, ist ohne Bezugnahme auf die Kontextbedingungen sowie die Gestaltung der Infrastruktur des Engagements hierzulande nicht zu beantworten. Es ist diese Dynamik und Interdependenz von strukturellen Rahmenbedingungen und individueller Handlung, die das Themenfeld, ganz gleich ob es unter Zivilgesellschaft oder bürgerschaftlichem Engagement geführt wird, für Forschung interessant macht. Nicht die deskriptive Betrachtung und statistische Erfassung sowohl der Organisationen (vgl. Salamon et al 1999; Zimmer/Priller 2004) wie auch des individuellen Engagements (Gensicke et al 2006) ist das Spannende an diesem Bereich der sozialwissenschaftlichen Analyse, sondern vielmehr die Identifikation von markanten Prozessen der Veränderung und des Wandels hinsichtlich der Arbeitsteilung zwischen Markt, Staat und Gesellschaft, die Darlegung des spezifischen Beitrags der Infrastruktur von bürgerschaftlichem Engagement für den Wandel wie auch für die Stabilität von Staat und Gesellschaft. Was trägt bürgerschaftliches Engagement zur zivilen Lösung von Konflikten bei? Welcher Stellenwert kommt der Infrastruktur des Engagements beim Umbau von Wohlfahrtsstaatlichkeit zu? Welche Effekte haben Mitgliedschaft und Mitmachen in zivilgesellschaftlichen Organisationen für den Einzelnen? Werden klassische Rollen- und Verhaltensmuster eher noch verstärkt, oder zeigen sich eher umgekehrte Effekte in Richtung von Neubestimmung und insbesondere im Hinblick auf Lernprozesse eines zivilen Umgangs miteinander? Für die Bearbeitung dieser Fragestellungen und damit der interessanten und gesellschaftspolitisch relevanten Forschungsfragen sind die Dauerbeobachtungen des individuellen Engagements sprich Freiwilligensurvey wie auch die Dauerbeobachtung der Organisationen sprich Fortsetzung der deutschen Teilstudie des Johns Hopkins Projektes (vgl. Zimmer/Priller 2004) - wichtige Voraussetzungen, die bislang in Deutschland nicht gesichert sind, ohne die jedoch die weitergehenden und aus sozialwissenschaftlicher Sicht interessanten Fragestellungen nicht zu behandeln sind. Aber es handelt sich bei der statistischen Erfassung des individuellen sowie des organisationsbezogenen bürgerschaftlichen Engagements aber in erster Linie um die Schaffung der wissenschaftlichen Grundlagen für weitergehende Analysen des Wandels und der Veränderung von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft in der Post-Moderne. So betrachtet weist die Forschung zum bürgerschaftlichen Engagement aber vielfältige Schnittmengen zu angrenzenden Ansätzen und aktuellen sozialwissenschaftlichen Zugängen auf. Die Nonprofit-Forschung bzw. der Dritte-Sektor-Ansatz, der lange Zeit vor allem die 5

6 Leistungsbilanz zivilgesellschaftlicher Organisationen in den Blick genommen hat (Powell/Steinberg 2006), ist hier ebenso zu nennen wie der Ansatz des Sozialkapitals, der vor allem das individuelle Engagement und die bürgerschaftlichen Aktivitäten der einzelnen Individuen analysiert (Klein et al 2004). Ebenfalls anzuführen ist die Forschung zu Interessenvertretung und Lobbying, die mit dem Fokus auf NGOs zunehmend die internationale und europäische Dimension von Interessenvertretung als Public Affairs Management für allgemeine Anliegen also jenseits von Wirtschaftsverbänden und Gewerkschaften behandelt (Furtak 2000). Aber auch die vergleichende Kulturforschung ist an dieser Stelle nennen, die mit ihrem Fokus auf das gemeinschaftliche Moment des bürgerschaftlichen Engagements den Symbolcharakter und die spezifische kulturelle Einfärbung gerade der Organisationen aber auch der Handlungsformen analysiert. Schließlich ist die Forschung zu bürgerschaftlichem Engagement in dieser Lesart mit den Schwerpunkt auf die Infrastruktur des Engagements sprich der zivilgesellschaftlichen Organisationen auch anschlussfähig an die Betriebswirtschaftlehre, die sich vorrangig mit dem Überleben und den strategischen Optionen wie dem Management von Organisationen auseinandersetzt (Badelt 2002). Es ist nicht verwunderlich, dass im Kontext der Lehre zum bürgerschaftlichen Engagement gerade hieran angeknüpft wird. Nahe liegend wird die Diskussion hier jedoch nicht unter Bezugnahme auf bürgerschaftliches Engagement geführt, vielmehr stehen die Organisationen und damit NPOs und NGOs im Zentrum des Interesses. Als Pionierland für die Entwicklung von Lehrprogrammen gilt nach wie vor die USA, in denen inzwischen weit mehr als 90 Universitäten und Colleges Kurse und Curricula zu diesem Bereich anbieten. Im Vergleich hierzu ist das Angebot in Deutschland sowie insgesamt im deutschsprachigen Raum noch kaum entwickelt. 3. Zur Situation der Lehre zum bürgerschaftlichen Engagement in Deutschland 1 Bisher ist in Deutschland die Aus- und Weiterbildung des Personals der Infrastruktur bürgerschaftlichen Engagements, sprich der NPOs und NGOs des gemeinnützigen Bereichs, vor allem vertikal nach Politikfeldern und Arbeitsbereichen wie etwa Sport, Kultur, Soziales organisiert und zeichnet sich ferner durch eine traditionsbedingte milieuspezifische 1 Es handelt sich im Folgenden um eine Passage aus dem Beitrag Ausbildungsangebote für den Dritten Sektor, erschienen in: Forschungsjournal Neue Soziale Bewegungen Jg. 20, Heft 2, Verlag Lucius & Lucius Stuttgart 6

7 Einbettung aus. Hierbei sind vor allem das katholische und das protestantische Milieu zu nennen. Bevor auf einzelne Lehrprogramme eingegangen wird, soll im Folgenden zunächst ein Eindruck von der Größe und Bedeutung der Infrastruktur des bürgerschaftlichen Engagements als Arbeitsmarkt vermittelt werden. 3.1 Die Infrastruktur bürgerschaftlichen Engagements als Arbeitsmarkt In Deutschland deckt dieser Bereich ein weites Spektrum ab, das von Mitgliedsorganisationen der Wohlfahrtsverbände über Initiativen und Projekte im Umweltschutz und der humanitären internationalen Hilfe bis hin zu den Vereinen vor Ort in den Bereichen Kultur, Sport und Erholung reicht. Im Unterschied zu Markt und Staat können die Organisationen dieses Bereichs auf eine positive Beschäftigungsentwicklung seit den 1960er Jahren zurückblicken, und auch in der zweiten Hälfte der 1990er Jahre hat das Wachstum unvermindert angehalten (Zimmer/Priller 2004:55). Im Jahr 1995 waren rund 2,1 Millionen Personen bei NPOs bzw. gemeinnützigen Organisationen sozialversicherungsrelevant beschäftigt. Bei einer Hochrechnung für das Jahr 2000 kann man davon auszugehen, dass in Deutschland in gemeinnützigen Organisationen fast drei Millionen Personen Beschäftigung (Vollzeitäquivalente) finden (Priller/Zimmer 2006: 18). Aus arbeitsmarktpolitischer Sicht sind diejenigen gemeinnützigen Organisationen besonders beschäftigungsintensiv, die in den wohlfahrtsstaatlichen Kernbereichen der Sozialen Dienste und des Gesundheitswesens tätig sind und mehrheitlich durch die Mitgliederorganisationen der Wohlfahrtsverbände geprägt werden. Für diese NPOs wird vorrangig ausgebildet. Hier findet man ein breit gefächertes Angebot von insbesondere an Fachhochschulen für Sozialarbeit angesiedelten Studiengängen (Boeßenecker/Markert 2003). Infolge der nach wie vor starken milieuspezifischen Einbindung der beschäftigungsmäßig größten Wohlfahrtsverbände Caritas 2 und Diakonie 3 sind auch die Ausbildungsprogramme in diesem Segment nach wie vor zumindest von der Caritas- bzw. Diakoniewissenschaft beeinflusst. Allerdings liegt prozentual betrachtet der Schwerpunkt des Beschäftigungswachstums von NPOs nicht in diesen beiden genannten Bereichen. Dies trifft vielmehr für den Umwelt- und 2 Einen Überblick über katholische Studienmöglichkeiten gibt die folgenden Internetseite: 3 Die Angebote der Evangelischen Fachhochschulen finden sich über das Portal der Evangelischen Kirche in Deutschland 7

8 Naturschutz und das Arbeitsgebiet Internationales und die hier tätigen NPOs zu. Eine entsprechend positive Entwicklung der Beschäftigung lässt sich ferner für das Stiftungswesen feststellen (Zimmer/Priller 2004: 57). Anders als für den von den Wohlfahrtsverbänden geprägten Sozial- und Gesundheitsbereich gibt es für diese beschäftigungsmäßig wachsenden Segmente des gemeinnützigen Bereichs bislang kaum spezifische Lehrangebote. 3.2 Strukturbesonderheiten der Organisationen Unbeachtet der Unterschiede in der Beschäftigungsentwicklung weisen die Organisationen der Infrastruktur des bürgerschaftlichen Engagements jedoch alle eine Reihe von Strukturbesonderheiten auf, die sie zum einen von ihren institutionellen Alternativen in Markt und Staat Firmen und Behörden unterscheidet. Zu diesen Strukturbesonderheiten gehört, dass sich jeweils ein Kern des bürgerschaftlich geprägten Ursprungs der Organisation und damit ihres spezifischen Charakters als Wertgemeinschaft feststellen lässt. Anders ausgedrückt: Diese Organisationen sind nachhaltig auf die Ressource Solidarität angewiesen. Ohne kontinuierlichen Zufluss von Solidarität, deren Gestaltungsformen von Geld- und Sachspenden über die Unterstützung der von den Organisationen vertreten Werte und Ziele bis hin zu einfacher Mitgliedschaft, freiwilliger Mitarbeit und ehrenamtlichem Engagements reichen, sind sie nicht überlebensfähig. Als Wertgemeinschaften sind sie aber gleichzeitig mit einem unschätzbaren gesellschaftlichen Integrationspotenzial ausgestattet. Neben ihrer Wertorientierung stellt der Rekurs auf einen komplexen Finanzierungsmix aus öffentlichen Mitteln, Mitgliedsbeiträgen, Sponsoring und Spendenleistungen eine weitere zentrale Strukturbesonderheit dar. Maßgeblich aufgrund ihrer Wertorientierung sind diese Organisationen attraktiv für bürgerschaftliches Ehrenamt in Form freiwilliger Mitarbeit bzw. Volunteering wie auch der Übernahme von Leitungsaufgaben und damit Vorstandstätigkeit. Dies zeigen eindrucksvoll die Ergebnissen des Freiwilligensurvey wie auch anderer Untersuchungen (Gensicke et al 2006; Beher et al 2007). Besonders attraktiv für freiwillige Mitarbeit sind die in den Bereichen Kultur, Freizeit und Erholung tätigen Organisationen und insbesondere die Sportvereine. Aber auch die Organisationen in den Bereichen Umweltschutz, Internationales, Gesundheit und Soziale Dienste binden in ganz erheblichen Umfang bürgerschaftliches Engagement. Damit ist indirekt eine weitere Strukturbesonderheit dieser Organisationen angesprochen: Das Neben- und Miteinander von hauptamtlicher Beschäftigung und bürgerschaftlichem Engagement. 8

9 Im Alltag der Organisationen sind die Übergänge zwischen bürgerschaftlichem Engagement und bezahlter Beschäftigung häufig fließend. Wie empirische Studien zeigen (Frantz 2005; Beher et al 2007), geht einer hauptamtlich-beruflichen Tätigkeit meist ein langjähriges bürgerschaftliches Engagement voraus. Doch auch die hauptamtlich Beschäftigten zeichnen sich durch eine starke Wertorientierung und eine hohe Bereitschaft zum bürgerschaftlichen Engagement aus. Die besondere Arbeits- und Beschäftigungsstruktur wird verstärkt durch die Heterogenität der Beschäftigungsverhältnisse, die haupt- und nebenamtliche Tätigkeiten ebenso einschließen wie Voll- und Teilzeitarbeit, Honorartätigkeit, stundenweise Beschäftigung sowie besondere Beschäftigungsformen. Ferner sind diese Organisationen ein wichtiger Arbeitsmarkt für Frauen. Aufgrund der genanten Strukturbesonderheiten werden diese Organisationen häufig von hochengagierten und hoch-motivierten Personen als Arbeitsplatz und Betätigungsfeld bürgerschaftlichen Engagements gewählt. Diesbezüglich weisen sie sogar Vorteile gegenüber ihren Konkurrenten in Markt und Staat auf. Gleichzeitig lassen sich ebenfalls aufgrund der Strukturbesonderheiten Managementmodelle und betriebswirtschaftliches Know-how aus dem privatwirtschaftlichen wie auch öffentlichen Bereich nicht nahtlos übertragen. Dies wird jedoch keineswegs generell anerkannt, so dass es zumindest an Universitäten bisher nur ein begrenztes Angebot der Weiterbildung sowie der grundständigen Ausbildung für eine Tätigkeit bei gemeinnützigen Organisationen gibt. 4. Ausbildung für NPO-Engagierte: Fünf Modelle Modelltheoretisch betrachtet lassen sich daher die folgenden fünf Modelle zur Aus- und Weiterbildung des haupt- und ehrenamtlichen Personals hierzulande festhalten: Modell 1: Bereichsspezifische Orientierung der NPO-Ausbildung im Kontext von Fachhochschulen für Sozialarbeit Parallel zum Ausbau des Wohlfahrtsstaates seit den 1970er Jahren erfolgte eine zunehmende Professionalisierung der Tätigkeitsprofile in den sozialen Dienstleistungsbereichen. Diese Entwicklung ging einher mit dem Ausbau sozialpädagogischer Studiengänge an Universitäten, aber vor allem mit der Einrichtung von praxisbezogenen Studiengängen der Sozialarbeit an den damals neu errichteten Fachhochschulen. Viele dieser Fachhochschulen befinden sich in privater Trägerschaft der beiden großen Kirchen, wobei zum Teil dezidiert 9

10 für die Bedarfe der Einrichtungen von Diakonie und Caritas ausgebildet wird. Mit der Veränderung des sozialpolitischen Umfeldes in Deutschland, d.h. der Einführung von Budgetierung, Kontraktmanagement und einer strafferen Kostenkontrolle stellte sich für viele Einrichtungen die Notwendigkeit der Nach- oder weiteren Qualifizierung ihres Personals insbesondere im Hinblick auf Managementkenntnisse. Dieser Nachfrage wurde von den Fachhochschulen mit der Einrichtung von neuen Studiengängen entsprochen. Diese Studiengänge des Sozial- oder Gesundheitsmanagements zielen insofern auf eine qualifizierte Leitungstätigkeit von NPOs ab, als infolge der historischen Entwicklung in Deutschland sehr viele Einrichtungen im Gesundheits- und Sozialbereich in gemeinnütziger Trägerschaft geführt werden und Mitgliederorganisationen der Wohlfahrtsverbände sind. Insofern handelt es sich bei der Mehrheit der NPO-bezogenen Ausbildungsprogramme um Lehrangebote von Fachhochschulen, die ihre traditionellen Programme der Sozialarbeiterausbildung modernisiert und um organisations- und damit managementbezogene Komponenten ergänzt haben. Einen Überblick über die Entwicklungen und das Lehrangebot im Bereich Sozial- und Gesundheitsmanagement bietet der Band von Boeßenecker/Markert (2003). Nach persönlicher Einschätzung von Boeßenecker ist der Markt der Ausbildungsangebote in diesem Segment bereits übersättigt, da es inzwischen zu viele Fachhochschulstudiengänge dieser Art gibt. Modell 2: NPO-Ausbildung im Kontext der Wirtschaftswissenschaften Bei den nicht bereichsspezifisch orientierten Studienprogrammen dominiert ein Modell, das den gemeinnützigen Bereich als eine Schwerpunktbildung im Rahmen eines wirtschaftswissenschaftlichen Studiums adressiert. Nonprofit-Management wird dabei als branchenspezifische Betriebswirtschaftslehre gesehen, die gleichsam neben anderen Branchen wie Banken, Versicherungen oder Touristikunternehmen positioniert wird. In der Folge wird auf die Strukturbesonderheiten von NPOs im Kontext eines ansonsten an den Standards der betriebswirtschaftlichen Ausbildung orientierten Curriculums Bezug genommen. Als Beispiel ist hier die Universität Hannover anzuführen, die in ihre betriebswirtschaftliche Ausbildung ein Vertiefungsfach Nonprofit-Management (http://www.wiwi.unihannover.de/nonprofit/images/lehre/lehre.htm) aufgenommen hat. Als zentrale Gründe für die Einrichtung des Vertiefungsfachs werden von dem Verantwortlichen Prof. Dr. Ridder zum einen die zunehmende Nachfrage der Praxis nach interdisziplinärer Ausbildung für Managementtätigkeiten in NPOs wie auch die Unzufriedenheit der Praxis mit herkömmlicher disziplinärer Ausbildung genannt. Das Vertiefungsfach wurde 1999 etabliert, und seit

11 bestehen intensive Kontakte mit verschiedenen, aber primär dem sozialen Bereich zuzurechnenden Nonprofit-Organisationen. Gemäß der universitären Planung ist das Vertiefungsfach bis 2009 fest an der Universität Hannover verankert. Das Kursprogramm wird interdisziplinär von den sozialwissenschaftlichen, betriebs- und volkswirtschaftlichen Fakultäten bestritten. Einen weitergehenden Ansatz hat jüngst die Fachhochschule Osnabrück realisiert, die seit dem WS 2006/2007 als Vollzeit-Programm einen Studiengang Management in Nonprofit Organisationen (http://www.wiso.fh-osnabrueck.de/npo-ma.html) anbietet, der mit dem Master of Arts (M.A.) abschließt. Der Studiengang ist Teil des Lehrprogramms der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, wobei das Lehrprogramm an die Ausbildung in den Verwaltungswissenschaften mit starkem Bezug zum öffentlichen Sektor bzw. Public Administration orientiert ist. Im Studiengang werden darüber hinaus die Wahlmodule Change Management, Veranstaltungsmanagement und Tourismus, Law & Human Resources sowie Taxation & Accounting angeboten. Modell 3: NPO-Ausbildung in Verbindung mit einem NPO-bezogenen Forschungs- und Beratungszentrum Dieses Modell weist einen engen Bezug zu amerikanischen Vorbildern einer engen Verzahnung von Lehre und Forschung mit dezidiertem Praxisbezug auf, wobei die Zentren sich als Nahtstelle zwischen Forschung und Praxis verstehen. Als Pionier solcher an Zentren angebundenen Studienprogramme ist im Bereich Weiterbildung die Universität Freiburg in der Schweiz zu nennen. Das Lehrprogramm zu NPOs wird von dem Verbandsmanagement Institut (VMI) der Universität organisiert, das sich als Forschungsund Kompetenzzentrum für das Management von Nonprofit-Organisationen sowie für die Weiterbildung von Führungskräften in Verbänden und weiteren NPOs versteht (http://www.vmi.ch). Angeboten werden Basis-, Spezial- und Diplomlehrgänge (ein Jahr) sowie ein weiteres Weiterbildungsprogramm, das auf einen MBA (Master of Business Administration) abzielt. Auch der als Weiterbildungsangebot in Österreich konzipierte Professional MBA Sozialmanagement (http://www.wu-wien.ac.at/portal/weiterbildung/mba), der sich speziell an Führungskräfte im sozialen Bereich tätiger NPOs richtet und von der Wirtschaftsuniversität Wien in Kooperation mit der Universität Salzburg angeboten wird, weist eine enge Anbindung an das NPO-Institut (http://www.npo.or.at) der 11

12 Wirtschaftsuniversität Wien auf. Sowohl bei den Wiener wie auch bei den Freiburger- Programmen handelt es sich um Angebote des gehobenen Preissegmentes. Der seit 2006 von der Universität Münster angebotene berufsbegleitende und interdisziplinäre Masterstudiengang Nonprofit-Management and Governance (http://www.npm-studium.de), der mit dem Master of Nonprofit Administration abschließt, wird vom gemeinnützigen Zentrum für Nonprofit-Management administriert. Der Studiengang besteht aus einem Grundcurriculum, das neben einschlägigen betriebswirtschaftlichen Kursen auch Veranstaltungen umfasst, die auf die zivilgesellschaftliche Tradition und Geschichte des Sektors und seiner Organisationen eingehen. Im anschließenden Schwerpunktstudium besteht die Möglichkeit, bereichsspezifisch orientierte Kurse zu belegen und sich insofern für eine Tätigkeit in einem spezifischen Segment des Sektors - wie etwa dem Stiftungswesen oder für eine spezielle Tätigkeit wie etwa Interessenvertretung und Lobbying zu qualifizieren. Der Studiengang kann voll- oder teilzeit studiert und die Schwerpunktmodule auch als zertifizierte Vertiefungsseminare gesondert belegt werden. An der Universität Heidelberg sollen in Kürze Lehrprogramme zu NPOs - und zwar sowohl im Vollzeit-Lehrbetrieb als auch im Bereich Weiterbildung - angeboten und vom 2006 errichteten Centrum für Soziale Investitionen und Innovationen (CSI) (http://csi.unihd.de/index.html) betreut und administriert werden. Die genannten Zentren weisen jeweils ein spezifisches Profil auf. Während in Freiburg eine starke Orientierung auf Verbände besteht und die Zielsetzung des Zentrums zunächst primär in der Verbreitung und Anwendung (Beratung) der dort entwickelten Management- und Marketingansatze bestand, bildete in Wien der von Prof. Christoph Badelt betreute Schwerpunkt Sozialpolitik an der Wirtschaftsuniversität Wien den Nukleus für die Gründung des NPO-Instituts. Das Münsteraner Zentrum (http://www.npm-online.de) ist im Vergleich mit den beiden genannten in einem stärker sozialwissenschaftlichen Kontext eingebettet und eng mit dem Forschungsschwerpunkt Zivilgesellschaft und Demokratie der Westfälischen Wilhelms-Universität verbunden. Über das Profil des Heidelberger Centrums lässt sich noch keine klare Aussage treffen, da es gerade erst gegründet wurde. Anhand seiner Programmatik zeichnet sich jedoch eine Orientierung auf das Stiftungswesen ab. Neben diesen genannten Zentren, die bereits komplette Studienprogramme anbieten oder dabei sind, solche zu entwickeln, ist das Maecenata Institut (http://www.maecenata.de/) in Berlin anzuführen, das als An-Institut der Humboldt-Universität im curricularen Programm einzelne Lehrveranstaltungen zu gemeinnützigen Organisationen durchführt und als Pionier unter den deutschen Forschungs- und Lehrinstituten zählt. Seine Konzeption ist mit der eines 12

13 amerikanischen Think Tanks für Fragen der Philanthropie und Gemeinnützigkeit zu vergleichen. Modell 4: Bereichs- und milieuspezifische Weiterbildung ohne Hochschul-Anbindung Das Angebot in diesem Segment ist äußerst vielfältig und ausdifferenziert. Man könnte durchaus von einem Dickicht von Weiterbildungsaktivitäten sprechen, die bisher z.t. hoch subventioniert sind. Von der Mehrheit der Verbände der gemeinnützigen Organisationen werden auf Bundes-, Landes- sowie lokaler Ebene komplexe Programme der Weiterbildung und Qualifizierung aufgelegt. Als Beispiel für bereichsspezifische Angebote mit dem Adressatenkreis der bürgerschaftlich Engagierten in NPOs sei hier das Programm der Führungsakademie des Deutschen Olympischen Sportbundes (http://www.fuehrungsakademie.de/) genannt. Hier werden zentrale Themen für die Verbandsentwicklung wie beispielsweise Organisations-, Leit- und Strategieentwicklung, Personalmanagement, Verbandsorganisation und Qualitätsmanagement behandelt. Auch die Wohlfahrtsverbände verfügen über eine breit gefächerte Palette von Weiterbildungsangeboten. Dies gilt zum einen für die nicht-konfessionell gebundenen Verbände wie den Paritätischen Wohlfahrtsverband (DPWV)(http://www.paritaetischeakademie.de/start_fortbildung.htm) oder das Deutsche Rote Kreuz (DRK)( Zum anderen haben die konfessionellen Verbände traditionell einen Bildungsanspruch, der sich, wie das Beispiel der Fortbildungs-Akademie des Deutschen Caritasverbandes in Freiburg zeigt, in einem sehr umfangreichen Angebot von Kursen (http://www.caritas.de/pdf/fak_programm_07.pdf) niederschlägt. Ein speziell auf Management-Erfordernisse abgestelltes Programm bietet die Bank für Sozialwirtschaft (http://www.sozialbank.de) an. Als Hausbank der Wohlfahrtsverbände richtet sie ihre Seminare insbesondere auf gemeinnützige Organisationen in den Bereichen Soziale Dienste und Gesundheitswesen aus. Auch die politischen Stiftungen nehmen sich verstärkt des Themas der Weiterbildung des Personals von NPOs an. So beispielsweise die Friedrich-Ebert Stiftung, die 2007 ein breit gefächertes Programm an der Akademie für Management und Politik (MuP) ( speziell mit Managementfokus aufgelegt hat. Modell 5: Angebote mit der Zielgruppe der bürgerschaftlich Engagierten 13

14 Während die Aus- und Weiterbildungsprogramme der Universitäten und Fachhochschulen sich vorrangig an Hauptamtliche oder solche, die es noch werden wollen, wenden, beziehen die Angebote des in Deutschland sehr ausdifferenzierten Weiterbildungsmarktes die bürgerschaftlich Engagierten auf der Leitungsebene (Vorstände) sowie im operativen Geschäft (Volunteers) in ihren Adressatenkreis mit ein. Mit der Entdeckung der Ressource bürgerschaftliches Engagement von Seiten der Politik hat sich seit dem Internationalen Jahr der Freiwilligen von 2001 ein breites Spektrum von Fort- und Weiterbildungsangeboten zusätzlich zu den bereichs- und milieuspezifischen Angeboten entwickelt. Aktiv sind hier zum einen die Freiwilligenzentralen und agenturen sowie die im Auftrag von Bundes- oder Landesministerien als Subunternehmer eingesetzte Träger von Weiterbildungsmaßnahmen. Qualifiziert werden hier insbesondre Personen, die wiederum für andere bürgerschaftlich Engagierte als Ansprechpartner bzw. Manager oder Koordinatoren tätig sein sollen. Als Beispiel für ein solches Ausbildungsprogramm sei hier das der Freiwilligen-Akademie (http://www.ehrenamt.de/) in Berlin genannt. Betrachtet man die Ausbildungsangebote im Überblick, so fallen die Heterogenität und der Mangel an Standards auf. Während bislang an Universitäten kaum ausgebildet wird, findet sich unterhalb der Ebene der universitären und Fachhochschulausbildung ein breites Angebot von Programmen und Kursen. Die erhöhte Nachfrage nach Managementwissen in Vereinen und Verbänden wurde in diesem Bereich mit einer unüberschaubaren Flut von Angeboten unterschiedlicher Güte und Preise beantwortet. Hierbei ist es oftmals nur punktuell zu einer neuen Qualität des Angebots gekommen, vielmehr geht es über eine einfache Kombination unterschiedlicher curricularer Bestandteile der beteiligten Disziplinen häufig kaum hinaus. Insbesondere fehlt es an einem Kerncurriculum, das Maßstäbe setzt und vor allem die Strukturbesonderheiten der Organisationen berücksichtigt. Angesichts der wachsenden Bedarfe an gut qualifiziertem hauptamtlichem Personal ist eine breite Diskussion über eine gezielte Ausbildung aber ebenso längst überfällig, wie auch die Debatte über solide Programme der Weiterbildung für das ehrenamtliche bzw. bürgerschaftlich engagierte Personal. 6. Bürgerschaftliches Engagement im Spiegel der Forschungsförderung 4 4 Die folgenden Zusammenstellungen basieren auf den Unterlagen der Arbeitsgruppen Bürgerschaftliches Engagement im Ministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend 14

15 Eine vergleichbare Übersicht über den Stand der Forschungsförderung mit dem Fokus bürgerschaftliches Engagement und zwar im Sinne einer Bestandsaufnahme der Projektförderung auf Bundes-, Landes- und auch kommunaler Ebene sowie von Seiten der privaten Forschungsförderung (Stiftungen) wie auch der Deutschen Forschungsgemeinschaft und der Europäischen Union ist aus zwei Gründen hier nicht leistbar. Zum einen ist dies bedingt durch die Breite des thematischen Ansatzes, der unter dem Leitmotiv bürgerschaftliches Engagement gefasst wird. Diesbezüglich wäre jeweils im Einzelnen zu prüfen, ob das betreffende Projekt dem weiten Themenfeld, das mit bürgerschaftlichem Engagement in den verschiedenen Ausprägungen umschlossen wird, zuzurechnen ist. Auch ist aus den anfangs beschriebenen Gründen der Begriff des bürgerschaftlichen Engagements im Gegensatz zur politischen Alltagssprache nicht in dieser Form von der wissenschaftlichen Community akzeptiert worden. Im internationalen Kontext der Forschungsförderung findet sich gar keine Bezugnahme auf den Begriff, und in der deutschen Forschungslandschaft werden ebenfalls konkurrierende Begriffe mit größerer Anschlussfähigkeit an den sozialwissenschaftlichen Mainstream bevorzugt, wie etwa Nonprofit Forschung in den Wirtschaftswissenschaften oder Sozialkapital- sowie Zivilgesellschaftsforschung in der Soziologie und Politikwissenschaft. Der zweite Grund ist bedingt durch die Unübersichtlichkeit und zum Teil sogar Intransparenz vor allem der sog. Auftragsforschung von Seiten der öffentlichen Hand auf Bundes-, Länder- und auch kommunaler Ebene. Im Folgenden wird daher keine strukturierte Zusammenstellung vorgenommen, sondern vielmehr eine auf teilnehmender Beobachtung sowie Internet-Recherche beruhenden Einschätzung der Forschungsförderlandschaft gegeben. Um das Ergebnis der Einschätzung gleich an den Anfang zu stellen: Die Forschungsförderpolitik der verschiedenen Instanzen ist bisher weder aufeinander abgestimmt, noch steht der in diesem Kontext spannendste Aspekt, nämlich die Dynamik und Interdependenz zwischen Struktur und Individualität bzw. der Spannungsbogen zwischen bürgerschaftlichen Engagement und seinen organisatorischen wie auch ökonomischen, politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen im Zentrum. Obgleich erst die Analyse und ein tieferes Verständnis der Dynamik von individuellem Handeln und strukturellen Vorgaben Potenziale einer gezielten Engagementpolitik eröffnet, wird dieser Aspekt weitgehend vernachlässigt. 15

16 Die dem Label bürgerschaftliches Engagement zuzuordnende Forschungspolitik der Länder ist primär zielgruppen-spezifisch angelegt, wobei bislang Senioren und Jugendliche im Zentrum standen und derzeit MigrantInnen und Frauen entdeckt werden. Die Themenstellungen sind in einem beachtlichen Umfang an denen des Freiwilligensurvey orientiert und somit nicht nur zielgruppenspezifisch, sondern auch vorrangig an der Mikro- Ebene des individuellen Engagements ausgerichtet. Ein weiterer Fokus der Auftragsforschung der Länder besteht in der Untersuchung der Effizienz und Effektivität von Unterstützungsmaßnahmen in Richtung einer Intensivierung des bürgerschaftlichen Engagements. So werden die örtlichen Anlaufstellen für bürgerschaftliches Engagement einer Analyse unterzogen, neue Wege der Förderung freiwilligen Engagements von Jugendlichen ausgelotet, die lokale Engagementförderung unter die Lupe genommen oder Qualifikationsangebote für bürgerschaftliche Engagierte auf Landesebene erfasst und evaluiert. Vor allem Baden-Württemberg weist sich als ein an bürgerschaftlichen Engagement forschungsmäßig besonders interessiertes Land aus. Die Forschungsförderung auf der Bundesebene zeichnet sich durch einen Abwärtstrend und durch eine eher zurückgehende Vielfalt an Projekten aus. Dies gilt für das Bundesministerium für Bildung und Forschung wie auch für das Innenministerium, das Bundesministerium für Finanzen und das Bundesministerium für Gesundheit sowie für das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und auch für das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. Forschungsaktiv im Themenfeld bürgerschaftliches Engagement sind neben dem Bundesministerium für Familien, Frauen, Senioren und Jugend, die Ministerien für Verkehr, Bau- und Stadtentwicklung sowie das Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Das Verkehrsministerium weist einen deutlichen Schwerpunkt der Förderpolitik in Richtung Erforschung der Engagementpotentiale in Ostdeutschland auf. Das Arbeits- und Sozialministerium hat die Federführung des von der Bundesregierung initiierten Forschungsvorhaben Corporate Social Responsibility inne. Hierbei soll insbesondere das Verhältnis von CSR zur Politik und umgekehrt die Bedeutung der Politik für CSR untersucht werden. Das Flagschiff der Forschungsförderung des BMSFJ ist der Freiwilligensurvey, die repräsentative Befragung zum bürgerschaftlichen Engagement. Dieser wurde bisher in zwei Wellen durchgeführt (Gensicke et al 2006; Rosenbladt 2001; Braun/Klages 2001; Picot 2001). Im Gegensatz zu den eher basisorientierten Projekten insbesondere der Länder aber auch des Bundes ist die Förderpolitik der Europäischen Union in hohem Maße geprägt von den 16

17 Ansätzen und Konzepten deliberativer Demokratietheorien. Im Fokus stehen hier Projekte, die Chancen und Hindernisse von Beteiligung im Sinne einer aktiven Wahrnehmung von Citizenship untersuchen. Herauszustellen ist allerdings, dass die Forschungspolitik der Europäischen Union sich in größeren Umfang der Thematik als die deutsche staatliche Forschungspolitik annimmt (vgl. Anhang 1). Auch sind die geförderten Projekte naturgemäß stärker dem Bereich der Grundlagenforschung zuzurechnen als die deutschen Förderprojekte. Von Seiten der Deutschen Forschungsgemeinschaft wird bürgerschaftliches Engagement und seine Infrastruktur nicht als eigenständige Analyseeinheit betrachtet. Die Anlage der Projekte erfolgt vielmehr aus entweder primär gesellschaftlicher oder aber staatlicher Perspektive, wobei bürgerschaftliches Engagement und seine Infrastruktur jeweils als Anhängsel staatlichen Handelns oder gesellschaftlich-sozialer Veränderungsprozesse analysiert wird. Ein noch anderer Fokus lässt die Förderpolitik der privaten Stiftungen erkennen: Sie investieren in Ansätze und insbesondere Institutionen, die sich der Analyse vor allem der Infrastruktur bürgerschaftliche Engagements widmen. Gefördert werden Institute und Forschungszentren an Universitäten, die sich dem Themenfeld des bürgerschaftlichen Engagements in einer besonderen Weise widmen, ferner wird die Auflage einzelner Programme unterstützt, wie etwa die Entwicklung von Studiengängen oder Lehrmaterialien. 7. Resümee Zusammenfassend ist festzuhalten: Es bleibt noch viel zu tun! Von einem kohärente Ansatz, der bürgerschaftliches Engagement in seinen vielfältigen Facetten und Aspekten als individuelle wie auch organisationsgebundene Aktivität in Lehre und Forschung gleichermaßen in den Blick nimmt, ist man hierzulande noch weit entfernt. So steht im Hinblick auf eine adäquate Berücksichtigung des bürgerschaftlichen Engagements im Lehrbetrieb die Entwicklung von Qualitätsstandards auf der Agenda. Die Mehrheit der bisherigen angebotenen Lehrprogramme ist nicht an den Strukturbesonderheiten zivilgesellschaftlicher Organisationen bzw. an NPOs und NGOs orientiert. Meist begnügen sich Fachhochschulen und andere Bildungsträger damit, ihr bestehendes Grundcurriculum etwa im Bereich des Public Management um einige ausgewählte Aspekte, wie etwa 17

18 Fundraising oder Freiwilligenmanagement, zu ergänzen. Damit ist aber noch keine an den Strukturbesonderheiten der Organisationen sowie an den Bedarfen der in diesen haupt- oder ehreamtlich tätigen Personen gewährleistet. Meist völlig ausgeblendet wird im Lehrbetrieb bisher, dass diese Organisationen eine ökologische Nische in unserer modernen von Wettbewerb und Konkurrenz geprägten Umwelt darstellen, die maßgeblich dafür da ist, dass der zivile Umgang miteinander, d.h. eine Konfliktaustragung mit zivilen Mitteln, nicht gänzlich aus der Mode gerät. Bürgerschaftliches Engagement eignet sich daher als eine Art Standardkurs für die Ausbildung von Toleranz und zivilen Umgang miteinander an Schulen und anderen Ausbildungsstätten. Die Einführung von Programmen des Service-Learning in Kooperation mit Vereinen, Stiftungen und anderen zivilgesellschaftlichen Organisationen vor Ort wäre hier angezeigt. Solche Programme sollte insbesondere zugeschnitten werden auf jene Bevölkerungsgruppen und vor allem auf Kinder und Jugendliche, die vom Schulsystem weitgehend vernachlässigt werden und deren Familien sich aus vielfältigen Gründen nicht um eine Rundumversorgung und Bespaßung ihres Nachwuchses angefangen beim Tennisclub bis hin zur Musikschule kümmern können. Es handelt sich hier um keine leichte, aber mit Sicherheit um eine sehr lohnenswerte Aufgabe mit Nachhaltigkeitsgarantie. In punkto Forschung und bürgerschaftliches Engagement sind Verbesserung der Koordination und Bemühen um internationale Anschlussfähigkeit vorrangig angesagt. Es wird höchste Zeit, dass die Forschungsinitiativen von Bund und Ländern sich von ihrem Provinzpomeranztum verabschieden. Warum ist es so schwer, Information über laufende Projekte und Forschungsinitiativen von Bund und Ländern zu bekommen? Warum verschwinden die Ergebnisse dieser Forschung häufig im Nebel der Projektberichte, anstatt dass die Ergebnisse veröffentlicht werden und damit für jeden Interessierten zugänglich sind? Wieso gibt es im Hinblick auf die gesellschaftspolitisch relevante Thematik des bürgerschaftlichen Engagements keine interministerielle Koordination? Warum ist die öffentliche Hand nur an der Dauerbeobachtung der unentgeltlichen Aktivitäten, sprich dem bürgerschaftlichen Engagement auf der individuellen Ebene interessiert? Warum sehen sich weder Bund noch Ländern in der Lage, eine Dauerbeobachtung gemeinnütziger Organisationen und damit des gebundenen bürgerschaftlichen Engagements auf den Weg zu bringen? Die Gründe, die hier von der Politik vorgebracht werden, insbesondere das der Irrelevanz der Thematik, sind mehr als fadenscheinig und im internationalen Vergleich nahezu lächerlich. Von den privaten Forschungsförderern, sprich den großen Stiftungen, ist das Thema bürgerschaftliches Engagement in den vergangenen Jahren zwar verstärkt aufgegriffen worden, doch auch hier 18

19 lässt sich bisher keine große Linie erkennen. Ähnlich wie auf der ministeriellen Ebene entwickelt sich der Zugang zum Kreis der maßgeblichen Entscheider in der deutschen Stiftungslandschaft zunehmend zum Flaschenhals. Auch die Stiftungen in Deutschland sind überwiegend dominiert von männlichen Entscheidern. Von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen, finden sich kaum Frauen auf den Programmetagen des Stiftungswesens in Deutschland. Management of diversity ist ein Fremdwort in der hiesigen Stiftungslandschaft. Dies zeigt sich nicht zuletzt daran, welche Programme gefördert werden und welcher Personenkreis eingeladen wird zum Vortrag auf den Jahrestagungen in Deutschland und insbesondere auf europäischer Ebene des European Foundation Center 5. Literaturverzeichnis: Anheier, Helmut/Priller, Eckhard/Zimmer, Annette, 2000: Zur zivilgesellschaftlichen Dimension des Dritten Sektors, in: Hans-Dieter Klingemann/Friedhelm Neidhardt (Hrsg.): Die Zukunft der Demokratie, (WZB-Jahrbuch), Berlin: edition sigma, S Badelt, Ch. (Hrsg.) (2002): Handbuch der Nonprofit Organisationen, Stuttgart: Poeschel Verlag Beher, K./Krimmer, J./Rauschenbach, Th./Zimmer, A. (2007): Die vergessene Elite Führungskräfte im Dritten Sektor, Weinheim: Juventa Verlag Boeßenecker, K.-H. / Markert, A. 2003: Studienführer Sozialmanagement - Sozialwirtschaft an Hochschulen in Deutschland, Österreich, Schweiz. Baden-Baden Braun, J./Klages, H. (Hrsg.) (2001):: Freiwilliges Engagement in Deutschland Freiwilligensurvey 1999 Band 2: Zugangswege zum freiwilligen Engagement und Engagmentpotenzial in den neuen und alten Bundesländern, Schriftenreihe des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Stuttgart: Kohlhammer Enquete-Kommission Zukunft des Bürgerschaftlichen Engagements in Deutschland, 2002: Bericht. Bürgerschaftliches Engagement: auf dem Weg in eine zukunftsfähige Bürgergesellschaft, Opladen: Leske+Budrich European Commission (2001): European Governance A White Paper. COM(2001)428final Frantz, Chr. (2005): Karriere in NGOs, Wiesbaden: VS-Verlag Furtak, F. (2000): Nichtregierungsorganisationen (NGOs) im politischen System der Europäischen Union, München: tuduv Gensicke, Th./Picot, S./Geiss, S. (2006): Freiwilliges Engagement in Deutschland, Wiesbaden: VS-Verlag Jessen, R./Reichardt, S./Klein, A. (Hrsg.) (2004): Zivilgesellschaft als Geschichte, Wiesbaden: VS-Verlag Keane, John (Eds.), 2006: Civil Society, New York/Oxford: Berghahn Books Keane, John, 2001: Global Civil Society?, in: Anheier, Helmut/Glasius, Marlies/Kaldor, Mary (Eds.): Global Civil Society 2001, Oxford: Oxford Univ. Press Klein, A./Kern, K./Geißel, B./ Berger, A. (Hrsg.) (2004): Zivilgesellschaft und Sozialkapitel, Wiesbaden: VS-Verlag Klein, Ansgar, 2001: Der Diskurs der Zivilgesellschaft, Opladen: Leske+Budrich Knodt, M./ Finke, B. (Hrsg.), 2005: Europäische Zivilgesellschaft, Wiesbaden: VS-Verlag 5 Infos unter: 19

20 Kocka, J. (2002): Das Bürgertum als Träger von Zivilgesellschaft - Traditionslinien, Entwicklungen, Perspektiven, in: Enquete-Kommission Zukunft des Bürgerschaftlichen Engagements Deutscher Bundestag (Hrsg.): Bürgerschaftliches Engagement und Zivilgesellschaft. Opladen: Leske + Budrich: Kocka, J. (2003): Zivilgesellschaft in historischer Perspektive, in: Forschungsjournal Neue Soziale Bewegungen, Jg. 16, Heft 2: Kocka, J. (2006): Civil Society in Historical Perspective, in: Keane, J. (Eds.), 2006: Civil Society, New York/Oxford: Berghahn Books: Kohler-Koch, B./ Humrich, C./ Finke B. (2006): Enhancing Multi-level Democracy by Organizing Civil Society Input. Conference paper presented at the 20 th IPSA World Congress, Fukuoka, July 9-13, 2006 Picot, S. (Hg.) (2001): Freiwilliges Engagement in Deutschland Freiwilligensurvey 1999 Band 3: Frauen und Männer, Jugend, Senioren, Sport, Schriftenreihe des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Stuttgart: Kohlhammer Powell, W.W./Steinberg, R. (Hrsg) (2006): The Non-proft Sector. A Research Handbook. New Haven: New Haven Univ. Press Priller, E./Zimmer, A. (2005): Dritte-Sektor-Organisatonen zwischen Markt und Mission, in: Gosewinkel, D./Rucht, E, van den Daele, W./Kocka, J. (Hrsg.): Zivilgesellschaft national und transnational, Berlin: edition sigma: Reichardt, S. (2004): Civil Society A Concept for Comparative Historical Research, in: Zimmer, A./Priller, E. (Hrsg.): Future of Civil Society. Wiesbaden: VS Verlag: Rosenbladt von, Bernhardt (Hg.) (2001): Freiwilliges Engagement in Deutschland Freiwilligensurvey 1999 Band 1: Gesamtbericht, Schriftenreihe des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Stuttgart: Kohlhammer Salamon, L./Anheier, H./Toepler, St./List, R./Sokolowski, W. et al. (Eds.) (1999): Global Civil Society. Dimensions of the Nonprofit Sector, Baltimore: Center for Civil Society Studies Smismans, S. (2004): Law, Legitimacy, and European Governance. Oxford: Oxford Univ. Press Zimmer, A. (2007): Vereine Zivilgesellschaft konkret, Wiesbaden: VS-Verlag Zimmer, A./ Priller, E. (2004): Gemeinnützige Organisationen im gesellschaftlichen Wandel, Wiesbaden: VS-Verlag 20

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