Nationale Bildungskonferenz Elektromobilität 2015

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1 INNOVATIONS- UND TECHNIKANALYSEN (ITA) 1 Nationale Bildungskonferenz Elektromobilität und 24. Februar 2015 Technische Universität Berlin, Straße des 17. Juni 135, Berlin

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3 INHALT Inhalt Vorwort...3 Programm...4 Foren...6 Exkursionen Referenten Aussteller Schaufenster Partner... 34

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5 VORWORT 3 Deutschland hat die Chance, Leitanbieter in der Elektromobilität zu werden. Dies erfordert Vorsprünge in Fahrzeug- und Produktionstechnik auf Basis von Forschung und Innovation. Qualifizierte Fachkräfte sind hierfür essenziell. Deshalb ist es für die elektromobile Zukunft in Deutschland so wichtig, das Studium der Ingenieurinnen und Ingenieure top-aktuell zu gestalten und die Berufsausbildung auf Basis neuester Schlüsseltechnologien fortzuentwickeln. Berufstätige Fachkräfte in der Produktion, in den Infrastrukturen sowie im Service brauchen ein gezieltes Weiterbildungsangebot für ihre Zukunftskompetenz. Seit der ersten Bildungskonferenz in Ulm im Jahr 2011 sind zahlreiche vielversprechende Projekte gestartet. Unsere Aufgabe ist es nun, aus den gesammelten Erfahrungen nachhaltige Konzepte zu erstellen, weitere Bedarfe zu ermitteln und sinnvolle Schnittstellen zu etablieren. Unser Augenmerk liegt dabei auf mehr Durchlässigkeit und Transparenz der Bildungswege: Berufliche und akademische Bildung müssen stärker zusammenwachsen. So wird eine permanente Qualifizierung möglich und wir können den Herausforderungen der technischen Entwicklungen auch in der Praxis gerecht werden. Ich freue mich auf einen interessanten Dialog! Prof. Dr. Johanna Wanka Bundesministerin für Bildung und Forschung

6 4 PROGRAMM MONTAG, DEN Montag, den Überblick, Perspektiven und Erwartungen Vorprogramm: Einblicke in die Praxis 09:00-12:30 Exkursionen zu Ausbildungsstätten und Unternehmen, Haupteingang 09:00-12:00 Workshop: Herausforderungen für die Lehre aus Sicht von Auszubildenden und Studierenden in H 0106, H 0107, H 0110, H :00 Beginn der Konferenz in H 0104 Moderation: Carola Feller Grußworte Prof. Dr. Christian Thomsen, Präsident der Technischen Universität Berlin Cornelia Yzer, Senatorin für Wirtschaft, Technologie und Forschung des Landes Berlin Eröffnung Prof. Dr. Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung 13:45 Keynotes in H 0104 Auf dem Weg zur Elektromobilität Prof. Dr. Henning Kagermann, Vorsitzender Nationale Plattform Elektromobilität Welche Kompetenzen machen uns erfolgreich? Prof. Dr. Gunther Olesch, Geschäftsführer der Phoenix Contact GmbH, Vorsitzender der AG Ausbildung und Qualifizierung der Nationalen Plattform Elektromobilität Bildung für Innovation Innovation in der Bildung Prof. Dr. Sabine Pfeiffer, Universität Hohenheim und ISF München e. V. 15:15 Möglichkeit zum Besuch der Begleitausstellung Kaffeepause 16:15 Aus- und Weiterbildung für die Elektromobilität: Übersicht und aktuelle Entwicklungen in H 0104 Prof. Dr.-Ing. Lutz Eckstein, Leiter des Instituts für Kraftfahrzeuge der RWTH Aachen Prof. Dr. Thomas Doyé, Vizepräsident der Technischen Hochschule Ingolstadt Prof. Dr. Michael Heister, Bundesinstitut für Berufsbildung 17:15 Internationale Qualifizierung in H 0104 Dr.-Ing. Ulrich Eichhorn, Geschäftsführer des Verbandes der Automobilindustrie 18:15 Gesprächsrunde im Lichthof Steffen Bilger, Mitglied des Deutschen Bundestages Dr.-Ing. Ulrich Eichhorn, Geschäftsführer des Verbandes der Automobilindustrie Stefan Müller, MdB, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung Prof. Dr. Gunther Olesch, Geschäftsführer der Phoenix Contact GmbH, Vorsitzender der AG Ausbildung und Qualifizierung der Nationalen Plattform Elektromobilität Thomas Ressel, IG Metall Vorstand, Leiter Ressort Bildungs- und Qualifizierungspolitik Karl-Sebastian Schulte, Geschäftsführer des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks 19:15 Ausklang mit Imbiss im Lichthof

7 PROGRAMM DIENSTAG, DEN Dienstag, den Detaillierung, Austausch und Maßnahmen 08:30 Begrüßung in H 0104 Prof. Dr. Dietmar Göhlich, Technische Universität Berlin 09:00 Parallele Foren zum Erwerb von Kompetenzen in der Elektromobilität Forum 1 (in H 0111): Systemdienstleistungen Moderation: Gernot Lobenberg, Schaufenster Elektromobilität Berlin-Brandenburg Forum 2 (in H 0107): Fahrzeuge und Service Moderation: Dr. Johann Schwenk, Schaufenster Elektromobilität Bayern-Sachsen Forum 3 (in H 0110): Infrastruktur Moderation: Franz Loogen, Schaufenster Elektromobilität Baden-Württemberg Forum 4 (in H 0106): Produktionsprozess Moderation: Kai Florysiak, Schaufenster Elektromobilität Niedersachsen 12:00 Mittagspause Möglichkeit zum Besuch der Begleitausstellung 13:30 Berichte aus den Foren in H 0104 und Diskussion mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern 14:45 Schlussworte in H 0104 Prof. Dr. Gunther Olesch, Geschäftsführer der Phoenix Contact GmbH, Vorsitzender der AG Ausbildung und Qualifizierung der Nationalen Plattform Elektromobilität Prof. Dr. Wolf-Dieter Lukas, Abteilungsleiter Schlüsseltechnologien Forschung für Innovationen, Bundesministerium für Bildung und Forschung

8 6 FORUM 1 Forum 1 Systemdienstleistungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Forums sind eingeladen, anhand dieser Beispiele mit den Expertinnen und Experten aus Hochschule und dualer Ausbildung zu diskutieren, welche Qualifikationen im System Elektromobilität benötigt werden, wer künftig mit wem enger zusammenarbeiten muss, um die Potenziale der E-Mobilität zu heben und wie die Systemintegration in der beruflichen und akademischen Bildung gelingen kann. Vorträge Thomas Daiber, Hubject GmbH Systemischer Ansatz Elektromobilität Anforderungen an Ausbildung und Fachkräfte aus Sicht eines Unternehmens Dr. Wolfgang Christl, Handwerkskammer für München und Oberbayern Berater/in für Elektromobilität (HWK) im Verbundprojekt Smart Advisor, Kompetenzprofil Handlungen im Beratungsprozess Das Forum Systemdienstleistungen skizziert die Bildungsanforderungen an ein ganzheitliches System Elektromobilität. Dabei liegt der Fokus auf den Schnittstellen zwischen traditionellen Technologiebereichen, die sich aus einem System Elektromobilität als Querschnittsfelder neu ergeben beispielsweise zwischen Fahrzeug und Haustechnik und der IKT als verbindendem Element. Das Forum gibt Einblicke in akademische und berufliche Bildungsangebote, z. B. den am TU-Campus EUREF entwickelten interdisziplinären Studiengang zu urbaner Mobilität. Präsentiert wird darüber hinaus ein Power-System-Simulator zur Systemführung in Netzen mit hoher regenerativer Einspeisung und Elektromobilität der BTU Cottbus-Senftenberg. Aus den Bereichen Handwerk und Industrie werden mit der Weiterbildung Berater/in für Elektromobilität und der Ausbildung Elektroniker/in für Informationsund Systemtechnik bei der Continental AG integrierte Ansätze vorgestellt. Dr. Dagmar Simon, TU-Campus EUREF ggmbh Energie und Mobilität Herausforderungen eines interdisziplinären und praxisorientierten Masterstudiengangs Prof. Dr. Harald Schwarz, Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg Der Power-System-Simulator an der BTU Cottbus- Senftenberg ein Ausbildungs- und Trainingssystem für eine zuverlässige Netzintegration erneuerbarer Energien und Elektromobilität Jochen Daniel Groos, Continental Automotive GmbH Wetzlar Elektroniker/in für Informations- und Systemtechnik: Kernberuf der Fahrzeugvernetzung Moderation Gernot Lobenberg, Schaufenster Elektromobilität Berlin-Brandenburg

9 FORUM 2 7 Forum 2 Fahrzeuge und Service Das Forum Fahrzeuge und Service folgt dem roten Faden Vor Start of Production und nach Start of Production. Es beginnt mit einer übergeordneten Diskussion zu aktuellen Forschungstrends, anschließend werden sowohl akademische Möglichkeiten der Umsetzung als auch die praktische Realisierung inklusive der beruflichen Ausbildung erörtert. So beschäftigt sich Prof. Dr. Eckstein insbesondere mit neuen und zukünftigen Konzepten in Forschung und Entwicklung und den entsprechenden Herausforderungen, die in diesem Zusammenhang auf die Praxis zukommen. Nach Impulsen durch den Referenten werden im Gespräch mit dem Auditorium Schlussfolgerungen für die künftige fahrzeugtechnische Entwicklung erarbeitet. Anschließend gibt Prof. Dr. Doyé einen Überblick über Lehrmodule für Elektromobilität in länderübergreifenden Studiengängen. Hier sollen erste Erfahrungen und Schlussfolgerungen für die akademische und berufliche Ausbildung ausgetauscht werden. Die Übertragbarkeit auf andere Bereiche und Bundesländer wird mit dem Auditorium diskutiert. Es folgt ein Praxisbeispiel zur Reparatur von Batterien in England. Die Teilnehmenden besprechen nach Input von Manuel Keitsch Anforderungen bei der Umsetzung im europäischen Ausland. Wichtig ist auch, welcher Erkenntnistransfer aus der bereits geleisteten Arbeit generiert werden kann. Vorträge Prof. Dr. Lutz Eckstein, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen Welche neuen Konzepte gibt es in Forschung und Entwicklung? Prof. Dr. Thomas Doyé, Technische Hochschule Ingolstadt Lehrmodule in der Elektromobilität Länderübergreifende Studiengänge Manuel Keitsch, Adam Opel AG Praxisbeispiel HV-Batterien-Reparatur in England Joachim Syha, Zentralverband des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes Servicemarkt Neuordnung KFZ-Mechatroniker / KFZ-Mechatronikerin Moderation Dr. Johann Schwenk, Schaufenster Elektromobilität Bayern-Sachsen Abschließend wird die berufliche Ausbildung anhand der Neuordnung des KFZ-Mechatronikers/der KFZ- Mechatronikerin aufgegriffen. Joachim Syha berichtet vom aktuellen Stand der Umsetzung, bevor Herausforderungen, Chancen und neueste Entwicklungen in der überbetrieblichen Ausbildung im Gespräch mit den Expertinnen und Experten analysiert werden.

10 8 FORUM 3 Forum 3 Infrastruktur Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Forschung und Bildung erarbeiten im Dialog mit dem Publikum künftige Schwerpunkte der Entwicklung von Qualifikationen rund um das Thema Infrastruktur in einem Know-how-getriebenen Wirtschaftsraum. Fragen sind u. a.: Wie ist der Status quo? Welche neuen Herausforderungen bei der Bildung erwarten uns? Das Themenfeld Infrastruktur ist vielfältig es reicht von der Wallbox- Installation in der privaten Garage bis hin zur netzintegrationsfähigen Ladeinfrastruktur. Die technischen Herausforderungen sind bidirektionale Energieströme, Lastmanagement sowie komplexe Flüsse von Informationen zwischen den Beteiligten. Ein wichtiges Schlagwort ist Interdisziplinarität, ein anderes Flexibilität. Flexibilität ist nicht nur ein Erfolgsfaktor für eine erfolgreiche, nachhaltige Energieversorgung in der Zukunft. Auch im Bereich der Ausbildung ist Flexibilität die Grundlage für die Bewältigung der Herausforderungen. Gefragt sind innovative Lernformate, die Arbeitnehmerinnen und -nehmer während ihrer Berufstätigkeit begleiten, um Fach- und Führungskräfte in dem sich permanent entwickelnden Technologiefeld Elektromobilität zu qualifizieren. Vorträge und Podium Dr. Josephine Hofmann, Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation Roman Roß, MENNEKES Elektrotechnik GmbH & Co. KG Dr. Stephan Szuppa, Siemens Technik Akademie Berlin Hans-Joachim Mayer, MVV Energie AG Dr. Jürgen Jarosch, Elektro Technologie Zentrum, Stuttgart Moderation Franz Loogen, Schaufenster Elektromobilität Baden-Württemberg

11 FORUM 4 9 Forum 4 Produktionsprozess Das Forum Produktionsprozess beleuchtet die Anforderungen, die die Elektromobilität an die akademische und berufliche Bildung im Bereich der Produktionsprozesse und Produktionstechnik stellt. Im Fokus stehen dabei die Themen E-Motor und Antriebsstrang, Batterieproduktion sowie Leichtbau. Maßgeblich sind hier zum Beispiel die Anforderungen des Werkstoffs Carbon in der Serienfertigung. Die Expertinnen und Experten - präsentieren ihre Erfahrungen und Rückschlüsse in Impulsvorträgen und stellen diese zur Diskussion. Dabei geht es vor allem um eine Bestandsaufnahme und daraus abgeleitete Anforderungen an die künftige Entwicklung. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Forums sind herzlich zur Diskussion eingeladen. Die Ergebnisse des Forums geben wertvolle Hinweise darauf, welche Schritte im Bildungsbereich notwendig sind, um die Ziele der Leitanbieterschaft und des Leitmarkts 2020 zu erreichen. Diskutiert werden folgende Fragestellungen: Welche Ausbildungsberufe werden in der Produktion eines E-Motors gebraucht? Welche beruflichen Anforderungen stellt die Batterieproduktion und was hat es mit der Pilotfabrik zur Batterieproduktion in Ulm auf sich? Welche qualifikatorischen Ansprüche sind mit dem Thema Leichtbau in der Produktion verknüpft? Vorträge André Metzner, Leiter Strategie Siemens ecar Powertrain Systems, Siemens AG Prof. Dr. Werner Tillmetz, Zentrum für Sonnenenergieund Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg Prof. Dr. Ingo Ehrlich, Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg Dr. Christoph Anz und Sybille Hofmann, BMW Group Moderation Kai Florysiak, Schaufenster Elektromobilität in der Metropolregion

12 10 FORUM DER STUDIERENDEN UND AUSZUBILDENDEN Forum der Studierenden und Auszubildenden Im Forum benennen die Studierenden und Auszubildenden basierend auf ihren Erfahrungen Herausforderungen und leiten Fragen, Wünsche und Empfehlungen ab. Die Diskussionsthemen werden in Kleingruppen von fünf bis acht Teilnehmenden erörtert und diskutiert. Die Fragen, Wünsche und Empfehlungen werden dokumentiert, visualisiert und dienen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Foren am zweiten Tag als Input für die Diskussion. Am Forum nehmen Studentinnen und Studenten der Fachrichtungen Wirtschaftsingenieurwesen, Fahrzeugtechnik, Maschinenbau, Elektrotechnik, Wissenschaftsmarketing und Kommunikation, Auszubildende der Fachrichtung KFZ-Mechatronikerin / KFZ-Mechatroniker Pkw und Nutzfahrzeuge sowie Professorinnen und Professoren, Ausbilderinnen und Ausbilder teil. Moderation Benjamin Liebheit, TU Berlin, Student Yasmin Halil, TU Berlin, Studentin

13 EXKURSIONEN 1 UND 2 11 Exkursion 1 EUREF-Campus Sie besuchen den EUREF-Campus, das intelligente Stadtquartier und Modellprojekt der Energiewende im Herzen Berlins. Regenerative Energiequellen, ein intelligentes Lastmanagement und die vor Ort erprobte Vernetzung des Micro Smart Grids mit auf dem Gelände stationierten Elektrofahrzeugen machen das Stadtquartier zu einem Reallabor für die Energiewende. TU-Campus EUREF ggmbh: Vorstellung der weiterbildenden Masterstudiengänge der Technischen Universität Berlin im Themencluster Stadt und Energie. Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel (InnoZ) GmbH: Präsentation der Bildungsangebote in den Bereichen verknüpfter Mobilitäts-, Energie- und IKT-Lösungen; die Kombination von aktuellen Forschungsergebnissen, Demonstratoren und betrieblicher Praxis stehen dabei im Mittelpunkt. Hubject GmbH: Vernetzung von Ladeinfrastruktur in der Elektromobilität über das eroaming-modell anhand gelebter Praxisbeispiele. Vorstellung der Tätigkeitsfelder und Anforderungsprofile. Start: 9:00 Uhr, TU Berlin, Straße des 17. Juni 135 Exkursion 2 Oberstufenzentrum Kfz-Technik Berlin und Mercedes Welt am Salzufer Gut ausgebildete Fachkräfte sichern die Wettbewerbsfähigkeit und den wirtschaftlichen Erfolg eines jeden Unternehmens auch in der Elektromobilität. Sie besuchen mit dem Oberstufenzentrum Kfz-Technik Berlin und der Mercedes Welt am Salzufer zentrale Lernorte der beruflichen (Aus-)Bildung. Mercedes Welt am Salzufer: Besichtigung der E-Werkstatt, Information zur konzernweiten Aus- und Weiterbildung von Fachkräften in der Elektromobilität. Start: 9:00 Uhr, TU Berlin, Straße des 17. Juni 135 Oberstufenzentrum Kfz-Technik: Entstehung des Curriculums Elektromobilität mit dem Ziel, ein Systemverständnis für Elektromobilität zu vermitteln, Besichtigung der Lehrmittel wie E-Fahrzeuge, Pedelecs, E-Motorrad.

14 12 EXKURSIONEN 3 UND 4 Exkursion 3 BMW Motorrad und DAI-Labor Sie besuchen den Produktionsstandort des C evolution, des ersten rein elektrisch angetriebenen Scooters von BMW Motorrad in Berlin-Spandau und erfahren an der TU Berlin, wie Fahrzeuge und Infrastruktur intelligent vernetzt werden. BMW Motorrad: Bei der Besichtigung des BMW Werks erhalten Sie Einblicke in die Serienproduktion des Elektro-Scooters und erfahren, wie BMW Motorrad die Produktion des C evolution geplant, in bestehende Strukturen integriert und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geschult hat. DAI-Labor (Distributed Artificial Intelligence Laboratory): Besichtigung des M-Grid am DAI-Labor. Hier werden IKT- und Softwarelösungen für ein vernetztes E-Mobility-Ökosystem entwickelt, getestet und demonstriert. Forschungsergebnisse werden Hand in Hand mit der Lehre erarbeitet und Erkenntnisse in Seminare und Projekte überführt. Weitere Highlights: adaptiver Mobilitätsplaner, Lademanagement, Service-Interconnection, Car-to-X-Kommunikation. Start: 9:00 Uhr, TU Berlin, Straße des 17. Juni 135 Exkursion 4 SIEMENS Professional Education Siemens Professional Education: Die Programme der Siemens Professional Education verknüpfen theoretisches und praktisches Lernen und folgen dem Prinzip des System Approach, einer innovativen, ganzheitlichen Lehrphilosophie, die stets das gesamte System betrachtet. Dadurch wird Handlungskompetenz entwickelt und die Auszubildenden und Studentinnen und Studenten optimal auf den Berufsalltag vorbereitet. Sie lernen am Standort Berlin die Technische Bildung und die Siemens Technik Akademie kennen und erfahren, wie das Thema (Elektro-)Mobilität sich im systemischen Ansatz in den Ausbildungsmodulen der IHK-Berufe und in den dualen Studiengängen hier: Associate Engineer Mechatronic Systems und Bachelor of Engineering widerspiegelt. Start: 9:00 Uhr, TU Berlin, Straße des 17. Juni 135

15 REFERENTEN 13 Referenten Dr. Christoph Anz arbeitet seit 2007 bei der BMW AG in München und verantwortet dort aktuell die Bildungspolitik des Gesamtkonzerns. Der promovierte Historiker, Skandinavist und Politologe arbeitete nach seinem Studium am Max-Planck-Institut für Geschichte in Göttingen. Von dort wechselte er nach Stockholm, um in unterschiedlichen Funktionen den Aufbau der neu gegründeten Hochschule Södertörn zu gestalten. Als stellvertretender Leiter der Bildungsabteilung bei der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände vertrat er anschließend auf nationaler und europäischer Ebene die Interessen der Unternehmen in der Hochschul- und Berufsbildungspolitik (Bologna-Prozess und Kopenhagen-Prozess). Steffen Bilger ist seit 2009 Mitglied des Deutschen Bundestages. Seit 2014 ist er ordentliches Mitglied im Parlamentarischen Beirat für nachhaltige Entwicklung, im Gemeinsamen Ausschuss und dem Eisenbahninfrastrukturbeirat sowie Vorsitzender des Kuratoriums der Bundeszentrale für politische Bildung. Als ehemaliges ordentliches Mitglied im Verkehrsausschuss und früherer Vorsitzender des MIT-Verkehrsforums setzt sich Steffen Bilger bereits seit mehreren Jahren mit Elektromobilität auseinander. Dr. Wolfgang Christl ist seit 2008 als Beauftragter für Innovation und Technologie beratend für die Mitgliedsbetriebe der Handwerkskammer für München und Oberbayern tätig. Im bundesweiten Netzwerk der Berater für Innovation und Technologie des Handwerks übernahm er eine Sonderrolle im Bereich Elektromobilität. Seit 2012 werden in diesem Zusammenhang die Projekte Smart Advisor und VEM Virtuelle Elektromobilität im Taxi- und Gewerbeverkehr München aktiv bearbeitet. Dr. Wolfgang Christl war nach Studium und Promotion im Fachbereich Werkstoffwissenschaften 21 Jahre bei der BMW AG München beschäftigt. Dort übernahm er leitende Verantwortung in den Unternehmensbereichen Forschung, Vorstandsangelegenheiten, Innovationssteuerung, Fertigungs- und Logistikplanung, Einkaufsstrategien. Thomas Daiber ist seit Januar 2015 Geschäftsführer der Hubject GmbH. Seit 2008 ist er in unterschiedlichen Positionen im Themenfeld nachhaltige Mobilität aktiv. Einer Anstellung als Projektmanager im Entwicklungsprojekt F-Cell bei der Daimler AG folgte 2010 ein Wechsel in die Energiewirtschaft als Produktmanager für Ladeinfrastrukturprodukte bei der EnBW AG. Nach einer weiteren Station als Unternehmensberater für Elektromobilität bei der Porsche Consulting GmbH wechselte Thomas Daiber im März 2013 zur Hubject GmbH, wo er bis Ende 2014 die Bereiche Vertrieb, Marketing und Produktmanagement verantwortete. Er studierte von 2004 bis 2009 Product Engineering an der Hochschule Furtwangen und absolvierte von 2009 bis 2010 ein MBE Master of Business and Engineering-Programm am SCMT Steinbeis Center of Management and Technology.

16 14 REFERENTEN Prof. Dr. Thomas Doyé hat die Professur für Human Resources und Organisationsentwicklung an der Technischen Hochschule Ingolstadt inne und ist dort seit 2007 Vize-Präsident und Leiter des Instituts für Akademische Weiterbildung. Er unterrichtet in verschiedenen nationalen und internationalen berufsbegleitenden Bachelor- und Master-Programmen. Aus 16 Jahren Erfahrung in verschiedenen HR-Leitungsfunktionen in der Industrie kennt er die Personalentwicklungsbedarfe von Unternehmen. Das schafft Akzeptanz, um passgenaue Unternehmensqualifizierungsangebote zu entwickeln. Thomas Doyé studierte Jura und parallel BWL an der LMU in München. Univ.-Prof. Dr.-Ing. Lutz Eckstein wurde 2010 als Leiter des Instituts für Kraftfahrzeuge (ika) an die RWTH Aachen berufen. Das Institut widmet sich der Erforschung innovativer Fahrwerke, effizienter Hybrid- und Elektroantriebe, sicherer Karosserie- und Batteriestrukturen, intelligenter Bordnetzarchitekturen sowie zukünftiger Fahrerassistenzsysteme, um ein unfallund emissionsfreies Fahrerlebnis zu realisieren. Nach dem Maschinenbaustudium an der Universität Stuttgart promovierte Lutz Eckstein auf dem Gebiet der Fahrzeugführung und -regelung. Er ist u. a. Mitglied der Nationalen Plattform Elektromobilität (NPE) und des VDI-Beirats Fahrzeug- und Verkehrstechnik (FVT). Prof. Dr.-Ing. Ingo Ehrlich ist seit 2009 Professor an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg im Lehrgebiet Leichtbau, Schwerpunkt Konstruktion und Berechnung. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen u. a. das Impact-Verhalten faserverstärkter Kunststoffe und das Life-Time-Monitoring von Faserverbundkunststoffen. Nach dem Studium der Luft- und Raumfahrttechnik, Vertiefungsrichtung Leichtbau, an der Universität der Bundeswehr München folgten Stationen als Hubschrauberpilot der Bundeswehr, als Ingenieur und Schadensanalytiker am Wehrwissenschaftlichen Institut für Werk-, Explosiv- und Betriebsstoffe (WIWEB) und als Referent und Musterprüfer der Bundeswehr. Zuletzt war Ingo Ehrlich als Lehrbeauftragter an der Hochschule Ingolstadt für die Fächer Leichtbau, Verbundwerkstoffe und Hubschraubertechnik tätig. Dr. Ulrich Eichhorn ist seit 2012 Geschäftsführer des VDA. Nach seinem Maschinenbau-Studium und der Promotion an der TH Darmstadt war er international für die Ford Motor Company im Bereich Fahrdynamik und Gesamtfahrzeug tätig. Es folgten Stationen als Leiter Konzernforschung der Volkswagen AG sowie als Entwicklungsvorstand bei Bentley Motors.

17 REFERENTEN 15 Kai Florysiak ist seit 2013 Prokurist der Braunschweig Stadtmarketing GmbH und als Geschäftsführer der Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg GmbH verantwortlich für die Koordination des Schaufensters Elektromobilität sowie die Handlungsfelder Gesundheitswirtschaft und Kreativwirtschaft. Er studierte Erziehungswissenschaften (B.A.) sowie Organisationskulturen und Wissenstransfer (M.A.) an der TU Braunschweig und schrieb seine Abschlussarbeit bei der IAV Ingenieurgesellschaft Auto und Verkehr GmbH. Anschließend war er drei Jahre bei der Wolfsburg AG für die Vertriebsstrategien und das Marketing für Personaldienstleistungen sowie die Entwicklung von Qualifizierungsmaßnahmen mit IHK-Zertifizierung zuständig. Prof. Dr.-Ing. Dietmar Göhlich leitet seit 2010 das Fachgebiet Methoden der Produktentwicklung und Mechatronik an der Technischen Universität Berlin und koordiniert das Forschungsnetzwerk Elektromobilität, an dem 25 Fachgebiete beteiligt sind. Zuvor war er in leitender Funktion in der Pkw-Entwicklung der Daimler AG tätig. Dietmar Göhlich studierte an der TU Berlin Maschinenbau und promovierte am Georgia Institute of Technology, Atlanta. Seine Forschungsschwerpunkte liegen sowohl in der Entwicklung von neuen Konzepten der Elektromobilität (insbesondere Elektrifizierung des ÖPNV und Wirtschaftsverkehrs sowie ultraleichte Stadtfahrzeuge) als auch im Bereich von innovativen Methoden im Produktentstehungsprozess. Hon.-Prof. Dr. Michael Heister ist seit Dezember 2009 als Abteilungsleiter im Bundesinstitut für Berufsbildung für die Abteilung 3 Berufliches Lehren und Lernen, Programme und Modellversuche verantwortlich. Dies umfasst unter anderem die Themen Durchlässigkeit, Duale Studiengänge, Überbetriebliche Berufsbildungsstätten und Nachhaltigkeit. Insbesondere bei den letzten beiden angesprochenen Themen spielt die Elektromobilität eine zentrale Rolle. Seit 2010 ist Michael Heister Honorarprofessor an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg und lehrt dort Personalmanagement. Von 1992 bis zum Jahr 2009 war Michael Heister im Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung in unterschiedlichen Funktionen tätig. Er studierte an der Universität Köln Wirtschaftswissenschaften und promovierte anschließend im Bereich der Sozialpolitik. Dr. Josephine Hofmann leitet seit zehn Jahren das Competence Center Business Performance Management des IAO und ist gleichzeitig stellvertretende Leiterin des Geschäftsfeldes Unternehmensentwicklung und Arbeitsgestaltung. Die studierte Verwaltungswissenschaftlerin promovierte am Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik der Universität Hohenheim. Daneben arbeitet sie seit vielen Jahren als Dozentin bzw. Lehrbeauftragte an der Universität Konstanz, der Hochschule der Medien in Konstanz sowie der Hochschule für öffentliche Verwaltung in Ludwigsburg. Sie ist zeitweise als Expertin der Kommission der Europäischen Gemeinschaften und als Gutachterin der DFG und FTT tätig und setzt sich ehrenamtlich im Vorstand des Instituts für Lebenslanges Lernen in Stuttgart ein.

18 16 REFERENTEN Sybille Hofmann ist seit 2015 Leiterin für den Standort Weiterbildung München der BMW Group Bildungsakademie, wo sie zuvor als Produktmanagerin Weiterbildung, Fahrzeugentwicklung/neue Technologien tätig war. Vorangegangen war eine Tätigkeit als Trainerin Weiterbildung, KFZ-Technik für die Audi AG Bildungswesen. Von 2008 bis 2010 arbeitete sie als Beraterin der P3 Ingenieurgesellschaft im Auftrag der Daimler AG und der AUDI AG. Sybille Hofmann schloss nach dem Grundstudium Maschinenbau an der Technischen Hochschule Karlsruhe den Studiengang Fahrzeugtechnik und Systematische Produktentwicklung an der Technischen Universität München als Diplom-Ingenieurin ab. Dr. Jürgen Jarosch ist seit 2005 Geschäftsführer des Elektro Technologie Zentrums in Stuttgart, einem Bildungsdienstleister für Elektro- und Informationstechnik für Handwerk und Industrie. Der studierte Ökonom steht bereits seit 2004 als Geschäftsführer an der Spitze des elektro- und informationstechnischen Kompetenznetzwerks ELKOnet, einem bundesweiten Netzwerk einschlägiger Bildungszentren. Jürgen Jarosch ist als Gutachter für das BMBF tätig und in seiner Funktion als Experte für Infrastruktur für Elektromobilität in Gremien und Beiräten bei ZDH und BMBF auch für den Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) beschäftigt. Prof. Dr. Henning Kagermann ist Präsident von acatech Deutsche Akademie der Technikwissenschaften, die unabhängige, gemeinwohlorientierte und wissenschaftsbasierte Politik- und Gesellschaftsberatung leistet. Mit der Gründung der Nationalen Plattform Elektromobilität (NPE) wurde Henning Kagermann 2010 zum NPE-Vorsitzenden berufen. Seitdem leitet er zusammen mit den Staatssekretären des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie sowie des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur den Lenkungskreis der Plattform. Der habilitierte Physiker ist ehemaliger Vorstandssprecher der SAP AG. Manuel Keitsch arbeitet seit 2012 als Seniorberater für technische Trainings in den europäischen Entwicklungsabteilungen der Adam Opel AG. Seit 2002 war er dort als Entwicklungsingenieur für Aufbau, Betrieb und Service von Brennstoffzellenfahrzeugen verantwortlich. Der ausgebildete Industriemechaniker Betriebstechnik studierte Physikalische Technik und ließ sich zum Geprüften Berufspädagogen (IHK) weiterbilden.

19 REFERENTEN 17 Gernot Lobenberg leitet seit 2011 die Berliner Agentur für Elektromobilität emo. Der ausgebildete Speditionskaufmann und Diplom-Volkswirt mit dem Nebenstudium Verkehrswesen ist bereits seit den Neunzigerjahren im Verkehrswesen tätig, u. a. als Bereichsleiter im Geschäftsfeld Logistik und Flotten der IVU Traffic Technologies AG, als Teamleiter im Bereich Telematik und Mobilität der DaimlerChrysler Services Mobility Management GmbH sowie als Leiter Cluster-Management Logistik der HWF Hamburgische Gesellschaft für Wirtschaftsförderung mbh. Zuletzt war er Geschäftsführer des Logistik-Initiative Hamburg e. V. und der Logistik-Initiative Hamburg Service GmbH. Franz Loogen ist seit 2010 Geschäftsführer der e-mobil BW GmbH, der Landesagentur für Elektromobilität und Brennstoffzellentechnologie. Der studierte Maschinenbau-Ingenieur, der an der RWTH Aachen seinen Abschluss machte, war über zwanzig Jahre in der Automobilindustrie tätig. Seine beruflichen Stationen führten ihn entlang der gesamten Wertschöpfungskette vom Daimler Werk Düsseldorf über die Leitung After Sales Technik Truck & Van bis hin zur Leitung des Gesamtfahrzeugversuchs bei MB Truck in Stuttgart. Ihn motiviert an seiner Aufgabe besonders, mit der Förderung neuer intelligenter (Elektro-) Mobilitätslösungen aktiv daran mitzuwirken, wirtschaftliche Entwicklung und Umweltschutz nachhaltig wirksam zu verbinden. Prof. Dr. Wolf-Dieter Lukas ist seit 2005 Leiter der Abteilung Schlüsseltechnologien Forschung für Innovationen im Bundesministerium für Bildung und Forschung. Die Arbeitsfelder dieser Abteilung reichen von der Informations- und Kommunikationstechnik, der Nanotechnologie, der Sicherheitsforschung bis hin zum Demografischen Wandel und der Forschung für Produktion, Dienstleistung und Arbeit. Der an der Freien Universität diplomierte und an der TU Darmstadt promovierte Physiker ist seit 1985 in verschiedenen Funktionen im Bundesministerium für Bildung und Forschung tätig; er ist zudem Honorarprofessor an der TU Berlin. Hans-Joachim Mayer ist seit 2002 Ausbildungsleiter der MVV Energie AG Mannheim. Auf das Studium der elektrischen Energietechnik an der Fachhochschule Mannheim folgten Anstellungen als Service-Ingenieur bei SAT Servoantriebstechnik Wiesloch, als Technischer Assistent an der Fachhochschule Mannheim und als Technischer Leiter der Infratec AG Bensheim. Nebenberuflich absolvierte er die Ausbildung zum Systemischen Berater am ISB Wiesloch ( ) und das Masterstudium der Personalentwicklung an der TU Kaiserslautern ( ). Hans-Joachim Mayer ist als Obmann im Expertennetzwerk Ein- und Mehrsparten Qualifikation des FNN (Forum Netztechnik/Netzbetrieb im VDE) tätig und ist Mitglied der GMQ (Gütegemeinschaft Einund Mehrsparten-Qualifikation).

20 18 REFERENTEN André Metzner ist Leiter Strategie Siemens ecar Powertrain Systems bei der Siemens AG. Er arbeitete von 2008 bis 2010 als Projektmanager im Competence Center Automotive von Roland Berger. In diesem Rahmen übernahm er im Auftrag des damaligen BMVBS die Nationale Programmkoordination BMVBS Elektromobilität. Während seiner zwölfjährigen Tätigkeit für Daimler eignete er sich ein breites Wissen zum Forschungs- und Themenfeld der alternativen Antriebstechnologien an. André Metzner ist Gründungsmitglied des Hybrid Development Center in Troy, Michigan einer Kooperation zwischen GM, BMW Group, Chrysler LLC und Daimler AG. Stefan Müller ist seit Dezember 2013 Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung Prof. Dr. Johanna Wanka. In dieser Funktion unterstützt er die Ministerin in der Erfüllung ihrer Regierungsaufgaben, insbesondere im parlamentarischen Raum. Der studierte Bankfachwirt ist seit September 2002 Mitglied des Deutschen Bundestags. Von 1996 bis 2006 war er Mitglied im Rat der Gemeinde Großenseebach, seit 2002 ist er Kreisrat im Landkreis Erlangen-Höchstadt. Von März 2009 bis Oktober 2009 war er bildungs- und forschungspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und anschließend bis Dezember 2013 Parlamentarischer Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe im Bundestag. Prof. Dr. Gunther Olesch ist Geschäftsführer bei der Phoenix Contact GmbH & Co. KG und verantwortet in dieser Position die Bereiche Personal, Informatik und Recht. Das Unternehmen ist mit ca Beschäftigten und 1,77 Milliarden Euro Umsatz weltweiter Marktführer der elektrotechnischen und elektronischen Verbindungstechnik. Phoenix Contact erhielt diverse Preise für exzellente Personalarbeit und Führungskultur. Von 1979 bis 1985 war Olesch Mitarbeiter in einer Unternehmensberatung in Bochum bis 1989 hat er die Personalentwicklung im Thyssen-Konzern aufgebaut und geleitet. Er ist u. a. Honorarprofessor, Mitglied des Berufsbildungsausschusses vom BDA und Vorstandsvorsitzender der Initiative für Beschäftigung OWL. Prof. Dr. habil. Sabine Pfeiffer ist Arbeits- und Industriesoziologin. Sie lehrt und forscht an der Universität Hohenheim und am Institut für Sozialwissenschaftliche Forschung e. V. (ISF München) Nach mehrjähriger Tätigkeit als Werkzeugmacherin und im Support für CNC/CAM studierte sie in Hagen Soziologie, Philosophie und Psychologie. Sie promovierte 2003 über Informatisierung und Arbeitsvermögen und habilitierte sich Zentrale Forschungsthemen sind u. a. neue Formen von Innovationsarbeit, die Nutzung von Web 2.0 in produzierenden Unternehmen und der Wandel von Arbeit durch Digitalisierung und Industrie 4.0. Sabine Pfeiffer ist Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des BiBB und ist beteiligt am EU-COST Network Dynamics of Virtual Work.

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