Informationsrundbrief Nr. 43 Juni 2009

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1 Informationsrundbrief Nr. 43 Juni 2009 Herausgeberin: Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Altenarbeit in der EKD Geschäftsführung: Kirchenamt der EKD, Herrenhäuser Str. 12, Hannover Telefon: 0511 / , Redaktion: Friedemann Binder

2 Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Leserinnen und Leser, kürzlich ist mein Wortschatz reicher geworden: reparaturwürdig heißt das neue Wort! Geschenkt hat es mir ein KFZ-Sachverständiger in seinem Gutachten über mein beschädigtes Auto (Auffahrunfall selber schuld!). Trotz der schier endlos langen Liste aller schadhaften Teile und der addierten hohen Reparaturkosten blieb mein Auto für den Fachmann immer noch reparaturwürdig. Mich hat das für mein Auto gefreut. Wäre es mit seinen 3 Jahren schon in der Schrottpresse gelandet, hätte ich ihm gegenüber Schuldgefühle bekommen. Und das, obwohl ich nicht zu den Heilix-Blechle-Verehrern zähle. Vielleicht finden Sie das abgedreht, zumindest merkwürdig. Ich gar nicht. Ich hab den Unfall gebaut, bin mit reparablen Blessuren davongekommen und finde es fair, wenn wir beide weiter gemeinsam unterwegs bleiben können. Natürlich glaube ich nicht, dass die Unfallstelle sollten wir je wieder vorbeikommen für mein Auto auch so denkwürdig ist wie für mich. Mit seinem reparaturwürdig hat der Gutachter bei mir auch noch eine geistliche Saite zum Schwingen gebracht. Am Sonntag drauf wurde mein jüngster Patensohn konfirmiert Ist reparaturwürdig nicht der Zuspruch bei unserer Taufe, der lebenslang gilt, ja sogar über den Tod hinaus? Danke, Herr Gutachter! Mit diesem Nachdenken über mein neues Wort begrüße ich Sie im neuen EAfA-Rundbrief und hoffe, dass Sie in dieser Nummer auch wieder Merk- und Denkwürdiges entdecken. Am EAfA-Stand beim Kirchentag haben wir immer wieder gehört, dass die EAfA mit ihren Dokumentationen und Arbeitshilfen an der Basis evangelischer Altenarbeit wenig bekannt ist. Wie wär s, wenn Sie Ihren Rundbrief nach der Lektüre an interessierte Mitarbeiterinnen/ Mitarbeiter weitergeben oder deren Adresse nach Hannover melden? Mit den besten Wünschen für einen schönen, unfallfreien Sommer grüßt Sie vom Vorstand der EAfA herzlich Ihr Friedemann Binder

3 1 INHALTSVERZEICHNIS Seite AUS DER ARBEIT DES VORSTANDES DER EAfA... 1 AKTUELLES... 2 DAS THEMA: Was geschieht, wenn Menschen altern?... 2 AUS DEN MITGLIEDS- ORGANISATIONEN... 8 AUS BUNDES- UND LANDES- ARBEITSGEMEINSCHAFTEN BAGSO BAS BBE BÜCHER / ARBEITSHILFEN Literatur und Arbeitsmaterialien zum Thema Altern TERMINE ZU GUTER LETZT AUS DER ARBEIT DES VORSTANDES DER EAfA NEU: Zukunft Alter Praktisch Rechtzeitig zum Bremer Kirchentag hat die EAfA in der Reihe Zukunft Alter Praktisch zwei neue Arbeitshilfen aufgelegt, die beide großes Interesse fanden: Generationen in der Kirchengemeinde verbinden Für ein besseres Miteinander der Generationen in der Kirchengemeinde wirbt das eine Faltblatt. Seine Autoren gehen davon aus, dass sich die Aufgaben der Zukunft nur durch ein Miteinander von Jungen und Alten lösen lassen und die Begegnung der Generationen eine wesentliche Voraussetzung für eine solidarische Gesellschaft ist. Sie stellen dar, was Jüngere von Älteren und Ältere von Jüngeren lernen können und benennen Bedingungen, unter denen intergenerationelles Lernen erleichtert wird. Ziel des Flyers ist es, Kirchengemeinden zu ermutigen, gelungene Praxismodelle generationsübergreifender Arbeit anderen bekannt zu machen und auf diese Weise zur Verbreitung der intergenerationellen Bildung in der Kirche beizutragen. 2. Freiwillig lustvoll sinnstiftend Der Flyer Selbst organisierte Altenarbeit in der Kirchengemeinde will zu einer aktivierenden Seniorenarbeit ermutigen. Sein Motto lautet: Von der Animation zur Selbstorganisation, von der Unterhaltung zur Eigenverantwortung. Er weist auf die Engagementbereitschaft Älterer hin und zeigt Wege auf, wie es gelingen kann, ihre Kompetenzen und Fähigkeiten für die Gemeinde und das Gemeinwesen nutzbar zu machen. Ausführlich werden die Chancen einer selbst organisierten Altenarbeit für die Kirchengemeinde dargestellt: das Angebot einer sinnstiftenden Tätigkeit für ältere Menschen, das Entdecken von neuen Zielgruppen und Talenten wie auch die Beheimatung und Vernetzung der Menschen im Wohnquartier. Anschaulich stellt der Flyer in acht Schritten dar, wie eine selbst organisierte Altenarbeit zu organisieren ist. Die Flyer sind kostenlos über die EAfA zu beziehen. * * *

4 2 AKTUELLES Unternehmen gestalten den demografischen Wandel Berliner Erklärung bei Bundesministerin von der Leyen unterzeichnet Die Bevölkerungsgruppe der älteren Menschen in unserem Land darf nicht nur als gesellschaftlicher Kostenfaktor wahrgenommen werden; sie ist vielmehr ein bedeutender Wirtschaftsfaktor mit erheblichen Potenzialen. Um die Chancen des demografischen Wandels zu nutzen, muss auch die Wirtschaft diese Bevölkerungsgruppe besonders im Blick haben: als Kundinnen und Kunden ebenso wie als Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren- Organisationen e.v. (BAGSO), vertreten durch ihren Förderverein, will hier als Lobby der Älteren gemeinsam mit der Wirtschaft und in Kooperation mit dem Demographie Netzwerk (ddn) neue Wege gehen. Der BAGSO-Förderverein hat die Unternehmen AXA Konzern AG, GALERIA Kaufhof GmbH, den forschenden Arzneimittelhersteller Pfizer Deutschland GmbH, den TÜV Rheinland, den Immobilienentwickler Plan Plus Faktor Entwicklungsgesellschaft mbh, den Internationalen Bustouristik Verband RDA sowie den Berufsverband Deutscher Soziologen (BDS) als Initiatoren gewinnen können und mit ihnen die Berliner Erklärung entwickelt. In der Erklärung werden in zehn Punkten wichtige Ziele für eine aktive unternehmerische Gestaltung des demografischen Wandels unter Berücksichtigung der Potenziale und berechtigten Interessen der älteren Generation formuliert (siehe Anlage). Als Erstunterzeichner und Initiatoren der Berliner Erklärung verpflichten sich die genannten Unternehmen, diese Ziele im Rahmen ihrer wirtschaftlichen Tätigkeit zu beachten. BAGSO-PM DAS THEMA: Was geschieht, wenn Menschen altern? Eure Alten sollen Träume haben * Was geschieht, wenn Menschen altern? Martin Klumpp, Prälat i. R., Stuttgart Verehrte Festversammlung, liebe Seniorenfreunde und -Freundinnen, Warum durfte ich mit zwanzig keinen Vortrag halten, um zu erzählen, wie sich das Leben junger Erwachsener anfühlt? Warum durfte ich mit 40 nicht berichten, wie es ist, wenn man als Schwabe gescheit wird? Was ist am Altern so besonders, dass man dafür eine Landesarbeitsgemeinschaft ins Leben rief und aus der Bibel anführt, dass alle Alten Träume haben sollen? Wenn ich vom Altern rede, wird mir sofort bewusst, dass wir im Alter ganz verschiedene Phasen durchleben. Außerdem gehe ich davon aus, dass wir das Altern nicht alle gleich durchleben. Deshalb dürfen Sie selbst entscheiden, was von dem, was ich sage, für Sie persönlich stimmig ist. Meine Aussagen gliedere ich in fünf Aspekte: 1. Beobachtungen wie ich mein Älterwerden selbst erlebe. 2. Altern heißt: Umgehen mit langer Vergangenheit und kürzerer Zukunft. Auswertung von Krisen des eigenen Lebens. Entdeckung von Kräften in Krisen. 3. Wenn die Zukunft kürzer wird. Gewinnung von jeweils neuen Identitäten in den Phasen des Alters. 4. Hohes Alter vom Wissen um das Ende des bewussten Lebens. 5. Die Balance von Umgang mit Ende und Freude am Leben. 1. Beobachtungen wie ich mein Älterwerden selbst erlebe. - Neulich war ich in Sindelfingen zu einem Vortrag. Dort war ich von als junger Pfarrer tätig. Als ich zum Rednerpult schritt, hörte ich eine Frau sagen der ist ganz schön grau geworden. Das wirkte wie ein Urteil über mich. - Ich genieße es, dass ich nicht mehr so viel muss. Aber wenn ich nach Hause komme und meine Frau frage, wer angerufen hat, sagt sie oft: Niemand. Gar niemand hat mich angerufen!

5 3 - Wenn ich eine Predigt vorbereite, brauche ich viel länger. Die Frage, ob das, was ich sage, für mich auch stimmt, tritt viel mehr in den Vordergrund als früher. Das ist reizvoll. - In den letzten Jahren vor dem Ruhestand war ich zweimal im Krankenhaus. Man war um mich und mein Leben sogar besorgt. Für mich war das ganz fremd. Vorher dachte ich immer, ich hätte mich an Leib und Seele gut im Griff! Jetzt war s bei mir halt auch so wie bei vielen anderen. - Im Älterwerden läuft die Uhr des subjektiven Zeitempfindens immer schneller. Vor kurzem erst begann mein Ruhestand. Das sind dreieinhalb Jahre. In meiner Kindheit war das unvorstellbar lang. Wenn ich mich auf den nächsten Sommer freue, leiste ich Vorschub, dass die Zeit mir weiter rasch entrinnt. - Wenn ich Dinge tue, die ich sehr genieße, z. B. lange wandern oder stundenlang im Meer schwimmen, Musik genießen, schleicht sich mitten ins Genießen die Frage ein: Wie geht es dir, wer bist du, wenn dir dieses nicht mehr möglich ist? - Dabei beobachte ich zugleich ein umso intensiveres Genießen. Am liebsten wandere ich viele Tage ganz allein. Da höre ich die Vögel intensiver singen und die Stimmen in der eigenen Seele. - Wenn ich miterlebe, was meine Kinder können müssen, um Erfolg zu haben, merke ich, dass ich alt bin. Früher war ich der, der immer alles wusste. Jetzt bin ich dankbar, wenn ich, was sie machen, miterleben darf. - Wenn in Bereichen, die ich vom Beruf her sehr gut kenne, neue Pläne beraten werden, z.b. Sanierung und Gestaltung des Stuttgarter Hospitalhofs, dann nehme ich zur Kenntnis, dass niemand mich um meine Meinung fragt, und sage mir dann, um mich selbst zu schützen, trotzig: Ich will s auch gar nicht wissen! - Wenn wir Gäste eingeladen haben, meint meine Frau danach, ich neige dazu, Erlebnisse von früher, die mir offensichtlich wichtig seien, allzu breit und lang zu schildern. Das sei zwar schön, trotzdem soll ich mich begrenzen. - Ich bilanziere teilweise mein Leben. Wie war das alles, im Krieg, nach dem Krieg, in Schul- und Seminarzeit, die tollen Achtundsechziger! Und entdecke bei mir eine Tendenz, durch sanfte Dichtung die Wahrheit meines Lebens bunter und spannender zu machen. Zusammenfassung: So kommt das Alter und das Altern ganz von allein. Ich merke es erst, wenn es schon ist. Aber ich finde es gut und hilfreich, wenn wir solche Veränderungen an uns selbst wahrnehmen. 2. Altern heißt: Umgang mit langer Vergangenheit und kürzerer Zukunft. Auswertung von eigenen Krisen. Entdeckung von Kräften in Krisen. Bis jetzt beschrieb ich Veränderungen, die ich jetzt schon an mir wahrnehme. Wenn ich aber an meine Zukunft denke, wird es ziemlich unbequem. Ich weiß doch, dass es nicht so bleibt, wie s ist. Irgendwann werde ich keine drei Stunden mehr im Meer schwimmen und keine dreißig Kilometer wandern können. Irgendwann kommt auch bei mir die Frage, ob ich zu Hause bleibe oder ins Heim einziehen muss. Ich besuche einen älteren, ob seiner Klugheit bewunderten Kollegen im Heim für Alzheimerkranke und stelle mir vor, wie ich mich fühlte, wenn ich betroffen wäre. Mir wird dabei bewusst, dass ich mir noch gar nicht vorstellen kann, wie es mir dann geht, wenn ich ganz alt und schwach bin. Ich weiß von dem, was kommt. Wie sich das aber von innen anfühlt und wie man es annimmt oder gar bewältigt, weiß ich nicht. Wie schaue ich gelassen oder heiter in die Zukunft, von der ich weiß, dass Krankheits-, Verlust- und Existenzkrisen zu ihr gehören? In dieser Unsicherheit beobachte ich, wie meine Seele mir von sich aus hilft. Sie hat von sich aus schon begonnen, seitherige Krisen zurückzurufen, um zu entdecken, welche Kräfte damals halfen. Bei dieser Analyse meines seitherigen Lebens und beim Einblick in alle diese Krisen, entdecke ich drei wichtige Aspekte. Zum einen: Mein ganzes seitheriges Leben ist im Grunde eine Kette von Phasen, die aufeinander folgen. Ich beobachte, wie die jeweils nächste Phase möglich wird, in dem die alte stirbt. Dies war schon immer mit Schmerz, Unruhe und Unsicherheit verbunden. Das ist nicht erst im Alter so. Zum zweiten: Mir wird bewusst, dass ich mir jeweils vorher nicht vorstellen konnte, wie der Übergang gelingt und wie ich danach in einer neuen Phase wieder froh und sicher leben kann. Beispiele: In einer intensiven Atemtherapie konnte ich mein vorgeburtliches Sein im Mutterleib wahrnehmen. Ich entdeckte, dass ich eine Zeitlang nicht geboren werden wollte und dass die Austreibung einewtiefe Krise ist. Ich

6 4 hatte auch kein Bild von mir, wie es sein wird, wenn ich geboren bin. Der Übergang vom Kind zum Erwachsensein, vom Kindsein zum nicht mehr Kindsein dürfen, die Pubertät, ist ein vielfältiges Verlieren dessen, was war, und noch nicht wissen, wie es sein wird. Da gibt es tiefe Krisen und manchmal Katastrophen. Auch bei gewollten und erstrebten Schritten im Leben, wenn wir z.b. Eltern werden oder im Beruf die Stelle wechseln, liegen Abschiedsschmerz und Fortschritt nahe beieinander. Die Wochenbettdepression zeigt, wie tief solche Krisen manchmal gehen. Das Älterwerden in der Jugend und das Älterwerden im Alter sind zwar nicht gleich, aber sie sind auch nicht gänzlich unterschiedlich. Immer ist der Übergang von einer Phase in die andere mit Schmerz verbunden. Zum dritten: Wir haben jene Kräfte, die wir in diesen Umbruchs-, Wachstums- oder Verlustkrisen unseres Lebens brauchen, nicht verfügbar in unseren eigenen Händen. Man kann die Kraft des Geistes nicht in Konservendosen mit sich tragen. Jene Kraft, die mir hilft, wenn ich nicht mehr gehen oder sprechen kann, kommt erst, wenn ich sie brauche. Von solchen Erfahrungen des Glaubens reden und singen übrigens viele Psalmen. 3. Wenn die Zukunft kürzer wird. Gewinnung von jeweils neuen Identitäten in den Phasen des Alters. Drei Fragen stellen sich. Zunächst: Was ist gemeint mit Identitäten im Leben und im Alter? Unter Identität verstehe ich, dass ein Mensch sich in dem, wie es jetzt ist, selbst annehmen kann. Wie meine äußeren Lebensverhältnisse sind, wer mich liebt, und wen ich liebe, ob ich zufrieden bin oder ganz unglücklich, ob ich krank bin und dies annehmen oder nicht annehmen kann, ob ich mich äußerlich annehmbar finde oder mich vor mit selber ekle. Dies und noch viel mehr bestimmt meine Identität, das Grundgefühl meines Lebens, wie ich mich in mir selber fühle. Wir haben entdeckt, dass sich diese Identitäten im Verlauf aller Umbrüche und Veränderungen jeweils neu bilden müssen. Das ist die wahre Bildung! Davon redet der Prophet Joel, der sagt: Eure Alten sollen Träume haben. Zunächst betont er, dass wir zu dieser jeweils neuen Identitätsfindung die Kraft des Geistes brauchen. Ich will meinen Geist ausgießen über alles Fleisch. (Joel 3,1) Dann heißt es: Nicht nur in den verschiedenen Phasen des Alters, sondern in allen Phasen des Lebens brauchen wir eine jeweils neue Identität. Die Söhne und Töchter sollen weissagen, d.h. sie sollen Zukunftsvisionen und Perspektiven entwickeln. Die Jünglinge sollen Gesichte sehen, d.h. sie sollen ihre Zukunft nicht nur ängstlich berechnen, sondern im Vertrauen auf das Wirken des Geistes über ihren Horizont hinaus zu hoffen wagen. Interessanterweise weist der Prophet darauf hin, dass diese Kräfte des Geistes auch die Knechte und Mägde empfangen. D.h. der Geist hilft allen Menschen und nicht nur denen, die gebildet oder fromm sind. Zweite Frage: Was sind die Phasen des Alters, in denen eine jeweils neue Identität wachsen soll? Fünf Phasen im Verlauf des Alterns nenne ich. Die Phase, in der ich jetzt bin, wird von vielen als besonderes schön und reizvoll beschrieben. Man ist noch gesund, hat Kräfte und viele gute Beziehungen, kann sich konzentrieren und Stress von sich abhalten, ist unabhängig und kann die eigene Meinung offen sagen. Ich wähle aus, wo ich mich engagiere und wo nicht. Manchmal sagen mir andere, ich wirke zurzeit jünger als früher. Ich finde, dass ich unverkrampfter bin. Weil diese gute Phase durch Medizin und gesunde Lebensweise immer mehr verlängert wird, kann man darüber nachdenken, das Pensionsalter nach hinten zu verschieben. Allerdings sollte man zuvor zwei Aspekte bedenken. Möglicherweise können Menschen in dieser Phase durch ihre Ausgeglichenheit und durch ihr freies Engagement in ihrem Umfeld und in der Gesellschaft einen ganz besonders wertvollen Beitrag leisten. Außerdem könnte dieser schöne Lebensabschnitt eine Latenzphase sein, in der die Seele Kräfte sammelt für spätere Herausforderungen, die in den nächsten Phasen auf mich warten. Dann wäre dieser Freiraum eine Vorbereitungsphase für das spätere Altern. Bevor wir das ganze Alter und das Altern verklären, weil es so schön ist, müssen wir wissen, dass diese erste Phase zurzeit in Deutschland durchschnittlich nur sechs bis sieben Jahre währt. Eine neue Phase kommt, wenn Menschen, die mir sehr nahe stehen, schwer erkranken oder gar

7 5 behindert werden, noch schlimmer, wenn sie sterben. Dann fehlen nicht nur diese Menschen, sondern alle Bezugs- und Beziehungspunkte meines Lebens. Dann ist in meinem Leben nichts mehr wie es war. Ich weiß nicht, wie ich damit leben und mich annehmen kann. Die Identität von jetzt ist dann zerbrochen. Eine weitere Phase ist es auch, wenn ich gesundheitlich so geschwächt bin, dass ich selber nicht mehr wandern, nicht mehr schwimmen, nicht mehr richtig sehen oder hören kann. Wer bin ich noch, wenn vieles, was mich ausfüllt, mir verloren geht? Herrscht dann die Depression? Oder gibt es eine Kraft, anzunehmen, wie es dann ist, und von da aus neu und positiv zu finden, wie ich dann mein Leben lebe? Wer bin ich, wenn ich nur noch liegen kann, im Pflegeheim auf fremde Hände am ganzen Körper angewiesen? Woher kommt dann die Kraft, zu denken und zu fühlen: Das bin noch immer ich, so leb ich jetzt? Wenn dies gelingt, ist das ein Wunder meines Lebens. Letzte Phase: Wie wird es möglich, dass ich mein Leben und mich selber loslassen, also sterben kann? Meine Mutter sagte immer wieder: Ja, ich sterbe jetzt. Sie war fast selbst erstaunt, wie sie dies bejahen konnte. Doch niemand von uns weiß, auch ich nicht, durch wie viel Ängste, Trauer um das eigene Leben wir dann gehen. Von zwei Dingen bin ich überzeugt: Ganz am Ende, beim letzten Atemzug kehrt Ruhe ein, die wie ein Ja klingt. Es darf so sein. Für diesen Weg, dass diese Ruhe einkehrt, braucht s wieder Kraft des Geistes. Dritte Frage: Welche psychischen und spirituellen Kräfte finden wir, dass in uns eine jeweils neue Identität und Lebensphase wachsen kann? Ich nenne diese Kräfte psychisch - spirituell, weil sie sich zwar in uns abspielen, aber nicht von uns gemacht sind. Vier solche Kräfte nenne ich. Das erste ist der Schock. Das Gefühl, ich weiß um den Verlust, ich erlebe ihn, aber er ist für mich noch gar nicht wirklich. Der Kopf versteht es, die Seele kann es noch nicht fassen. Niemand macht diesen Schock. Er stellt sich ein. Es ist, wie wenn sich um unsere Seele eine Schutzschicht bildet, weil wir noch völlig überfordert wären. Dieser Schutz verschafft uns Zeit, in der sich Kräfte bilden. Das zweite ist die Kraft des Wiederholens. Wenn etwas abnimmt, uns genommen wird oder über uns hereinbricht, dann geht unsere Seele unwillkürlich zurück, zu dem, was uns verloren geht. Es ist, wie wenn sie sagen würde, bevor du etwas loslässt, schau es noch mal an, nimm es noch einmal zu dir; so wie wir einen Menschen umarmen, bevor er von uns geht. Wir kennen das Bedürfnis, im Erzählen immer wieder zu durchleben, wie es früher war. Was könnte der Sinn dieser psychischen Reaktion sein? Zum einen meint die Seele: Du musst so lange üben, bis du es wirklich glauben kannst, dass es vergangen ist. Zum andern: Wenn du es immer wieder herholst, dann bildet sich Gewissheit: Auch wenn es jetzt vergeht, es bleibt ein Teil von mir und meinem Leben, es hebt sich in mir auf (Hegel). Je älter wir werden, desto reich-haltiger wird die Identität, in der sich alles sammelt, was wir lebten. Das dritte ist die Kraft des Fühlens. Dieses Verlieren dessen, was war, ist mit starken Gefühlen von Schmerz, von Trauer, Ohnmacht, von Wut und häufig Schuld verbunden. Viele heutige Menschen sind in ihrem Leben so aufs rationale Schaffen, Denken, Planen ausgerichtet, dass sie den Umgang mit Gefühlen nicht gewohnt sind. Sie haben Angst davor. Mühsam entdecken sie, dass Gefühle nicht vergehen, wenn wir sie nicht haben wollen. Spätestens im Alter steht eine psychischspirituelle Entdeckung an: Gefühle ändern sich, sie werden leichter, entschärfen sich, wenn wir sie offen fühlen. Es ist, als ob die Seele sagen würde: Lass den Schmerz ruhig zu, das entspannt dich. Dann bist du nicht mehr starr, und deine Seele bleibt lebendig. Das vierte ist die Kraft des Sinnlichen und Übersinnlichen. Menschen, deren Identität zerbricht, in denen eine neue wachsen muss, entwickeln eine viel größere Sensibilität für sinnliche und übersinnliche Wahrnehmungen, auch in ganz kleinen Zeichen, die man früher übersah. Die Farbe einer Osterglocke kann zum Zeichen werden für einen Hauch von Frühling in der eigenen Seele. Man denkt an Menschen, die schon längst gegangen sind, und fühlt sie plötzlich nahe. Worte aus der Bibel und Lieder aus der Kindheit sind plötzlich gegenwärtig, wie eine Heimat, aus der die Kindheit wiederkehrt.

8 6 4. Hohes Alter vom Wissen um das Ende des bewussten Lebens Vorher habe ich gesagt, das Älterwerden in der Jugend und das Älterwerden im Alter seien in der Verlaufsstruktur nicht gänzlich unterschiedlich. Trotzdem gibt es vor allem im hohen Alter ganz spezifische Gefühle, die sich aus dem Wissen um das nahe Ende des bewussten Lebens ergeben. In allen vorherigen Krisen von Wandlung und Veränderung wissen wir von vielen anderen Menschen, wie sie diese Prozesse durchlebt haben und wie sich daraus eine jeweils neue Identität ergab. Bei der letzten Krise, die wir Sterben nennen, wissen wir dies nicht, weil die Toten schweigen. Meine Mutter sagte im hohen Alter immer wieder: Wenn man so alt ist, wie ich, weiß man einfach, dass es nicht mehr lange geht. Auch wenn wir an die Auferstehung glauben und überzeugt sind, dass auch im Tod ein neues Leben uns begegnet, entstehen an dieser Stelle intensive Fragen und Gefühle. Drei davon nenne ich. Das erste sind die Ängste. Fritz Riemann sagt: Wie der Tod nicht aufhört zu existieren, wenn wir nicht an ihn denken, so auch nicht die Angst (H.J. Schultz, Angst, Stuttgart 1987, S.7). In der Objektverlustangst geht s um die Frage: Wie wird mir s gehen, wenn ich alles liegen lassen muss, was zu mir gehört, woran sogar mein Herz hängt? Die Angst vor Selbstverlust bewegt uns tief, weil wir nicht wissen, wie das ist, wenn wir uns selbst verlassen müssen. Dazu kommt eine Angst vor dem Nicht Sterben - Können. Zu dieser Angst gehören auch die Fragen: Wie geht s mir mit den Schmerzen, und wenn ich meine Haare verliere oder nicht mehr denken kann? Zum Zweiten stellt sich oft die Frage, ob ich mein Leben wirklich lebte? Was habe ich alles nicht gemacht, nicht ergriffen, nicht erfüllt? Habe ich an vielem, was dran gewesen wäre, blind vorbei gelebt? Warum ließ ich diese oder jene Freundschaft fallen? Warum folgte ich dem, was meine Eltern sagten. obwohl ich selber wusste, was ich wollte? Warum verhakte ich mich so oft im Streit und ließ den Missmut siegen? War s richtig, dass ich keine Kinder wollte? Genauso können Schuld und Schuldgefühle quälen. Warum habe ich mit meiner Schwester nie gesprochen, so lange bis sie starb? Im Blick auf die Erziehung meiner Kinder weiß ich um viele Fehler, an denen sie bis heute leiden. War meine Liebe zu dem Partner wirklich echt oder war da viel gespielt, dass er zufrieden war? Warum gab s lange Zeiten, wo wir nicht sagten, was wir dachten? Wir spüren viel Versäumnis oder Schuld, die wir vor keinem anderen sagen. Kann sich auch diese Krise lösen? Es gilt, was immer vorher galt. Nur wenn wir diese wiederkehrenden Gefühle in uns selber zulassen, kann die Versöhnung mit uns selber wachsen, sodass wir in uns empfinden: Ja, so war es. Es ist so wie es ist. In diesem dichten Umgang mit Gefühlen wächst wieder neue Identität, in der wir zulassen, dass das Sterben bei uns ein Teil des Lebens sein darf. Natürlich gibt es Menschen, die vor solchen Gefühlen so viel Angst haben, dass sie lieber meinen: Da darf man nicht dran denken. Als Angstreaktion beobachten wir manchmal ein Aufbauschen, was ich alles war und was ich konnte, eine gewisse Selbstidealisierung, bis hin zu psychotischen Phantasien. Manchmal auch ein Untergehen im Schweigen, ein Verstummen bis hin zur Demenz, in der wir nichts mehr davon wissen. Gefühle, die in dieser Phase ausgeblendet werden, kehren oft im Prozess des Sterbens wieder. Wir reden dann von einem langen, schweren Sterben. Je versöhnter wir mit uns selber werden, desto eher ertragen wir auch das Abnehmen der körperlichen Kräfte. Die Art, wie wir unsere Umwelt wahrnehmen, darf sich ändern. Wir müssen nicht mehr alles sehen oder hören. Wo wir schwächer werden, darf die Erwartung kleiner werden. Wo Kräfte fehlen, verzichten wir auf allzu große Wünsche. Ging es in meinem Leben früher viel mehr um das, was ich aus mir machte, was ich leistete, aufbaute und erstritt. Jetzt geht es darum, wie mein Leben war, welche Kräfte mich durch alle Krisen führten, wie ich in mir Frieden fand und auch am Ende finde. Das Leben selbst entdecken wir als Wunder. 5. Die Balance vom Umgang mit Ende und Freude am Leben. Im Grunde haben wir durchgehend von Tod und Auferstehung gesprochen, Gibt es mitten im Leben ein Neuwerden? So fragte schon Nikodemus seinen Herrn (Joh. 3, 4). Stirbt das Leben dauernd und lebt, indem es sterben darf? Leben wir schon immer von der Kraft der Auferstehung und nicht erst, wenn wir sterben? Davon bin ich überzeugt. Dafür spricht auch das Wort des Auferstandenen: Ich bin die Auf-

9 7 erstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt (Joh. 11, 25). Welche Resonanz findet dieses Menschenbild, nach dem das Leben immer zugleich Abschied und ein neues Werden ist, bei uns Menschen heute? Zunächst beschreibe ich zwei Extrempositionen, die sich manchmal gegenüberstehen. Die eine entspricht eher einem pro-metheischen Menschenbild, in dem Menschen ihre Selbstbestimmung und absolute Autonomie betonen, in allen Punkten ihr Leben ganz alleine planen und bestimmen wollen. Sie interpretieren die zum Altern gehörigen Prozesse nur als defizitär und unzumutbar. Sie erhalten ihren positiven Lebenswillen, in dem sie die Wahrheit ihres Alterns und des Sterbens so gut wie möglich ausblenden. Die andere Position ist eine demütig wirkende Haltung, in der die schmerzlichen Prozesse dieses Wandels betont und gottergeben angenommen werden; das geht manchmal bis zu einer Glorifizierung des Leidens. So legt sich eine dunkle Decke auf das ganze Leben, in dem es kaum noch Aufbruch oder Freude gibt. Wo der Prophet uns Träume wünscht, herrscht nur noch fromme Trübsal. Das prometheische Menschenbild der Moderne ist ein durchaus verständlicher Protest gegen jene christlich verstandene Tradition, in der sich Menschen nur demütig in alles Leiden schicken sollten. Beide Positionen, die sich gegenüberstehen, führen zu einer Einschränkung von Lebensqualität, manchmal sogar zu früherem Sterben, und sie entsprechen nicht dem Glauben. Zum einen: Wenn Menschen den Tod tabuisieren und die Wahrheit ihres eigenen Sterbens völlig ausblenden, müssen sie mit Achtzig sein als ob sie zwanzig wären. Das ist nicht nur manchmal peinlich und anstrengend, es ist sogar gefährlich. Ich kenne Menschen, die vor lauter Jugendlichkeit nie krank sein dürfen, die immer fit und drahtig, angestrengt und leistungsfähig wirken müssen. Sie merken leider nicht, wie sie sich und viele andere immens damit belasten, weil sie immer angespannt und stressig sind, solange bis der Herzinfarkt sie plötzlich heimsucht. Ich kenne Patienten, die bei schwerster Krankheit durch Kleidung und Kosmetik sich so stylen, dass niemand merkt, wie krank sie sind. Sie haben nicht den Mut, zu sehen, wie es um sie steht. Wenn dann nicht alles bleibt, wie sie es wollten, kommt das Ende manchmal plötzlich. Das größte Problem daran ist, dass durch diese Abwehr nicht nur die Angst erhöht wird, sondern auch eine Erstarrung eintritt, die jenen lebendigen Wandel von einer Identität in eine andere verhindert. Wo das innere Leben so erstirbt, erscheint es nichts mehr wert. Das Sterben darf dann nicht ein Teil des Lebens sein. Die Frage, wie wir s bald beenden können, liegt dann nahe. Zum anderen: Genauso kann es ein belastender Zwang sein, wenn Menschen meinen, sie müssten weil sie glauben - jetzt schon wissen, wie man stirbt, wie man das fromm, erbaulich oder richtig macht. Sie müssten sozusagen immer sterben wollen. Sie unterdrücken dabei jene Ängste und Gefühle, die auch dazu gehören, und fühlen sich sogar noch schuldig, wenn s nicht so erbaulich geht, wie sie sich s dachten. Sie pflegen ihre Schwachheit und bringen sich um jene Kräfte, die mitten in der Schwachheit da sind. Sie merken gar nicht mehr, wie dicht und eindrucksvoll das Leben ganz am Ende sein kann. Deshalb plädiere ich für eine dem Glauben angemessene Balance zwischen Umgang mit dem Ende und Freude am Leben. Ich kenne viele Menschen, denen dies auch heute gut gelingt. Wir dürfen uns als Alte genauso wie die Jungen an guten Tagen freuen. Ich möchte meine Zeit ausfüllen und genießen, so gut es immer geht. Wir dürfen uns gesund erhalten und dankbar sein für Medizin, die helfen kann. Wer den Tod bedenkt und klug fürs Leben wird, der schließt sich gerade nicht vom Leben ab, sondern wird sensibel und wach für die Prozesse unseres Lebens, in denen neue Phasen wachsen, wo die alten enden, bis hin zu jener letzten Krise, die wir Sterben nennen. Zur Krise meines Sterbens darf Angst dazu gehören und auch das Wiederholen meines Lebens samt allem, was noch nicht erledigt ist. Das ist wie ein Gericht, wo auch hervorkommt, was ich nie mehr sehen wollte. Das alles darf zu mir gehören, und ich bin dankbar für die Gnade und Vergebung, die mir versprochen ist. Dietrich Bonhoeffer wollte nicht sterben. Wir wissen um sein Ringen und sein Leiden. Erst ganz am Ende dieser Krise kann er, gewissermaßen in einer neuen Identität sagen: Das ist das Ende für mich der Beginn des Lebens.

10 8 Zwei theologische Erkenntnisse sind in diesem Zusammenhang besonders wichtig. Zum einen: Ich plädiere weniger für eine Theologie des Alters, vielmehr für eine Theologie des Lebens, die im Alter besonders wichtig wird, weil hier die Wechsel dieser Phasen und Identitäten besonders deutlich und besonders schmerzlich sichtbar werden. Zum anderen erkennen wir: Theologische Wahrheit ist nie eine nur zum Leben hinzukommende, sozusagen aufgesetzte Wahrheit, sondern sie ist Wahrheit meines Lebens selbst. Sie zeigt, was Leben ist, und wie es funktioniert; auch das Leben derer, die von diesen schöpferischen Kräften unseres Lebens wenig wissen wollen. Aus diesen beiden Gründen kommt Alten und auch Kindern in vielen Gesellschaften, auch in der Gemeinde eine besondere Ehre zu. Nicht weil sie klüger oder besser wären, sondern weil an ihnen diese Strukturen unseres Lebens und die Wahrheit jener Kräfte, die wir nicht selber machen, besonders deutlich hervortreten. Zu Beginn des 2. Korintherbriefs formuliert Paulus Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus (1. Kor. 1, 3). Er freut sich also am Leben. Warum freut er sich am Leben, obwohl er so viel leidet? Seine Antwort ist, weil ich auch mit dem Teil meines Lebens, das mir Leiden bringt, in Christus bin. Ob wir leben oder ob wir sterben, wir sind in Christus. Wir werden immerdar in den Tod gegeben um Jesu willen, damit auch das Leben Jesu offenbar werde an unserem sterblichen Fleisch (2. Kor. 4, 11). Gerade da, wo Leiden auch dazu gehört, werden die Fülle, der Reichtum und die Freude unseres Lebens spürbar. Ganz am Anfang stellte ich die Frage, was am Altern und am Alter so besonders sei, dass man dafür eine Landesarbeitsgemeinschaft gründet und mich zu einem Vortrag einlädt. Meine Antwort ist: Wer das Alter und das Altern bedenkt, wird umso bewusster, neugieriger und faszinierter sein vom Leben. Wenn alle Alten Träume haben, dann finden auch die Jungen dieses Leben umso interessanter. * Vortrag zum Jubiläum 25 Jahre Landesarbeitsgemeinschaft evangelischer Senioren an 21. März 2009 im Haus der Begegnung Ulm AUS DEN MITGLIEDSORGANISATIONEN Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers Zeitgeschichtliches Denken und Einfühlen Eine neue Herausforderung für die Arbeit mit Älteren In jüngster Zeit hat eine öffentliche Diskussion über die Langzeitfolgen von Kriegskindheiten im zweiten Weltkrieg begonnen. Knapp zwei Drittel der Jahrgänge waren betroffen, sei es vom Verlust von zentralen Beziehungspersonen (meist der Väter), sei es vom Verlust von Heimat, Sicherheit und Geborgenheit, sei es von der Erfahrung von Gewalt (Bombenangriff, Mord an Zivilisten, Vergewaltigung). Heute ist deutlich, dass die damaligen Kinder mit ihren Erfahrungen meist allein gelassen wurden. In der Endphase des Krieges und in der Nachkriegszeit kam vor allem aufs Überleben an. Die Kinder lernten zu funktionieren, sich zusammenzunehmen und etwas zu leisten. Sie wurden eine Generation der unauffällig Tüchtigen. Aber die dunklen Schatten der Vergangenheit (Radebold) werden nun im Alter für viele wieder sichtbar: die gelernte Rücksichtslosigkeit gegenüber dem eigenen Körper, die enge Bindung der Identität an den Beruf (Männer) oder die Familie(Frauen), die Unerfahrenheit mit kindlich-kreativen Impulsen, die übergroße Angst vor Abhängigkeit. Daher haben Viele besondere Schwierigkeiten mit den anstehenden Entwicklungsaufgaben des Alters. Welche Unterstützungsmöglichkeiten gibt es? Verbreitet sind Erzählcafes. Dazu kommen Gesprächsgruppen mit professioneller Begleitung, in denen Betroffene sich entlasten und bestimmte Probleme bearbeiten können. Aber darüber hinaus halte ich eine spezifische Wahrnehmungsbereitschaft für alle Bereiche der Arbeit mit älteren für notwendig: nämlich das zeitgeschichtliche Denken und Einfühlen. Damit ist die Bereitschaft gemeint, jemand in seine kindlichen Kriegserfahrungen zu begleiten. Zugänge zum Verstehen sind etwa: Aufmerksamkeit auf Chiffren (z.b. Redewendungen aus der Kriegszeit), Fragen nach Alter, Jahrgang, Geburtsort, Schicksal von Angehörigen. Unabdingbar für jeden Pflegenden, Arzt,

11 9 Seelsorger, Pädagogen ist die Bereitschaft, sich mit der eigenen Familiengeschichte auseinanderzusetzen: Was erschreckt mich, fasziniert mich, beunruhigt mich in der Begegnung mit diesen Betroffenen und ihrer Geschichte? Die zeitgeschichtliche Perspektive ergänzt die gewohnte psychologische, biologische, soziale und theologische Perspektive und sollte immer mehr zur selbstverständlichen Wahrnehmungseinstellung in der Arbeit mit Älteren werden. Eine gute Einführung ins Thema gibt Hartmut Radebold, Die dunklen Schatten unserer Vergangenheit. Ältere Menschen in Beratung, Seelsorge, Psychotherapie und Pflege. Klett-Cotta 2008 Wolfgang Winter, Göttingen Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck Das Referat Erwachsenenbildung / Seniorenarbeit hat im April 2009 einen Leitfaden zur Angebotsplanung in der Kirchengemeinde herausgegeben. Die Veröffentlichung mit dem Titel Die zweite Lebenshälfte in der Kirchengemeinde Angebote mit und für Seniorinnen und Senioren planen bietet einen kompakten theoretischen Einstieg und eine umfassende Materialsammlung mit Arbeitshilfen für Haupt- und Ehrenamtliche in der Seniorenarbeit. Die theoretischen Schwerpunkte sind zum einen die Orientierung am tatsächlichen Bedarf der Senioren/innen vor Ort und zum anderen die Beschreibung der Planungsschritte als fortlaufender Prozess. Dieser Leitfaden ist das Ergebnis eines Modellprojekts, das zwischen August und Dezember 2008 in der Kirchengemeinde Sontra durchgeführt wurde. Im Referat Erwachsenenbildung/Seniorenarbeit ist dazu ein Planungsund Schulungskonzept für Ehrenamtliche erarbeitet worden. Eine Gruppe von zehn freiwillig Engagierten aus Sontra hat eine Schulung nach diesem Konzept erhalten und anschließend neue Angebote für die Seniorenarbeit entwickelt. Der Leitfaden kann als pdf-datei oder als Druck angefordert werden bei Hartmut Wolter, Referat Erwachsenenbildung / Seniorenarbeit, Wilhelmshöher Allee 330, Kassel, Tel oder im Evangelischen Bildungszentrum für die zweite Lebenshälfte ebz, Bad Orb unter * * * Wanderausstellung Altersbilder kann ausgeliehen werden Das ebz Bad Orb erstellt eine Ausstellung zum Thema des 6. Altenberichts, Photographien von Jörg Kassühlke. Zehn Menschen zwischen 55 und 103 Jahren haben dem Fotografen Einblicke in ihren Alltag gewährt. Anrührende und ermutigende Bilder zeigen u.a. einen Uhrmacher, Schuster, Künstlerin, Lehrer, Hausfrau und Weltenbummlerin. Sie sind so unterschiedlich wie man es sich nur denken kann: aktiv, für andere engagiert, allein, vergesslich, zu zweit, voller Elan, schwach, nachdenklich, still, im Aufbruch, unglücklich, glücklich. Die Farbfotografien und O-Töne der Beteiligten regen dazu an zu fragen: Was bedeutet es, älter zu werden? Alt zu sein? Und für sich selbst neue Bilder zu entwerfen. Die Ausstellung ist ab dem 9. Oktober in Bad Orb zu sehen. Ab März 2010 kann sie ausgeliehen werden. Die Ausleihbedingungen und Bildbeispiele erhalten Sie im ebz bei Pfarrerin Annegret Zander. Kontakt Evangelisches Bildungszentrum für die zweite Lebenshälfte, Bad Orb Würzburger Str. 13, Bad Orb Tel: Evangelische Landeskirche in Württemberg LageS-Vorsitzender wieder gewählt Die Mitgliederversammlung der Landesarbeitsgemeinschaft evangelischer Seniorinnen und Senioren in Württemberg (LageS) hat in ihrer Mitgliederversammlung am 6. Mai 2009 Ulrich Bernecker als Vorsitzenden wieder gewählt. Bernecker wurde ohne Gegenstimmen und Enthaltungen in seinem Amt für weitere vier Jahre bestätigt. Herzlichen Glückwunsch von der EAfA!

12 10 Deutsche Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung ForumErwachsenenbildung 4/2008 Dialog der Generationen Zugänge aus Theorie und Praxis Mit Beiträgen der Tagung Dialog der Generationen Perspektiven für die Erwachsenenbildung Der demografische Wandel bildet vielfach den Hintergrund für zukunftsgerichtete Krisenprognosen und medial wirksame apokalyptische Szenarien. Aber jenseits der Skandalisierungen, die im Übrigen von der Empirie und der Selbstwahrnehmung der Betroffenen nicht gedeckt sind, ist das Miteinander der Generationen auch vor dem Hintergrund des sozialen Wandels und der Modernisierung von großer Bedeutung. Die Auflösung der gewachsenen Strukturen kann die Generationenbeziehungen gefährden. Zugleich sind für diese Beziehungen Unterstützungssysteme wichtiger denn je, denn eine offenere Lebensweise braucht eine verlässliche Absicherung der großen Lebensrisiken. Der Dialog der Generationen und die Generationenbeziehungen haben neben der Pflicht- und Ambivalenzkomponente auch eine Lust- und Neugierkomponente. Die lebensnahe Wahrnehmung von Ambivalenzen fokussiert die Beziehungsgestaltung als soziale und kulturelle Aufgabe. Das ist Hintergrund von Überlegungen zu den Erfolgsfaktoren intergenerationeller Projekte und zu den Bedingungen einer gelingenden Kommunikation zwischen Jung und Alt. Ob und wie die Generationen innerhalb und außerhalb von Familie miteinander kommunizieren, wurde in Vorträgen und Projektvorstellungen auf der Tagung der DEAE Dialog der Generationen Perspektiven für die Erwachsenenbildung beleuchtet. Das Heft (9,00 incl. Porto und Versand) ist zu beziehen über die Deutsche Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung, Emil-von-Behring-Str. 3, Frankfurt, Tel.: 069/ , Fax: -311, DEVAP e.v. Neue Förder-Richtlinien des KDA Die neuen vom KDA Vorstand verabschiedeten Förderrichtlinien sind ab Januar 2010 gültig. Die Veröffentlichung auf der Homepage des KDA erfolgt im Mai Die entsprechenden Antragsformulare und Verwendungsnachweise werden ebenfalls auf der KDA Homepage zum download bereit gestellt. Förderungen sind für folgende Bereiche möglich: Berufsbegleitende Qualifizierung von hauptamtlichen und Qualifizierung von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Altenhilfe Starthilfen für die Einrichtung von innovativen Angeboten für Menschen mit besonderem Hilfebedarf in ihrer normalen Wohnumgebung, vorzugsweise im Rahmen von Quartierskonzepten Konzeptentwicklung und kleinere Modellvorhaben der Träger von Diensten und Einrichtungen Weitere Infos bei: Deutscher Evangelischer Verband für Altenarbeit und Pflege e.v. (DEVAP) Altensteinstr. 51, Berlin Tel.: , Fax: EKD Dokumentation Um Gottes Willen wir engagieren uns Die umfangreiche Dokumentation der ökumenischen Tagung zum ehrenamtlichen Engagement in Kirche und Gesellschaft ist nun erschienen. Die Tagung fand Ende Januar diesen Jahres in Köln statt. Veranstaltet wurde die Tagung von der Evangelischen Kirche in Deutschland, dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken, dem Diakonischen Werk der EKD und dem Deutschen Caritasverband sowie weiteren kirchlichen Verbänden. Die Dokumentation versammelt die Grußworte, Vorträge und Impulsreferate der Tagung. Insbesondere die Vorträge bieten einen vertiefenden empirischen Blick auf das Engagement im Bereich der beiden Kirchen.

13 11 Die Dokumentation kann als Sonderdruck bestellt werden bei: Kirchenamt der EKD, Herrenhäuser Straße 12, Hannover, Fax: 0511 / AUS BUNDES- UND LANDES- ARBEITSGEMEINSCHAFTEN Männerarbeit der EKD BAGSO Männer in den besten Jahren Männer zwischen 50 und 70 Jahren sind die Zielgruppe der kürzlich erschienenen Broschüre der Männerarbeit in der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Männer in den besten Jahren möchte Einzelnen und Gruppen Anregungen und Impuls zum Nachdenken über das Älterwerden geben. Die Veröffentlichung ist wie folgt gegliedert: Prolog: Von den Chancen des Älterwerdens Alterbilder bunt und vielfältig Ruhestand der Freiheit Gestalt geben Partnerschaft sich neu finden Netzwerke gemeinsam statt allein Gesundheit Lernen, auf sich acht zu geben Sexualität das Leben genießen Versöhnung Ja sagen zum eigenen Leben Engagement Tun, was Sinn macht Glauben herausfinden, was trägt Epilog Was tun? Die Broschüre umfasst 24 Seiten und kann bezogen werden über: Männerarbeit der EKD, Berliner Alle 9 11, Hannover, Telefon oder In den zehn Punkten der Berliner Erklärung verpflichten sich die Unternehmen zu folgenden Zielen: 1. Selbstständiges Leben unterstützen Wir werden die Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen fördern, die ein selbstständiges Leben bis ins hohe Alter ermöglichen. Wir streben an, unsere Produkte und Dienstleistungen im Sinne eines Universal Design (für alle geeignetes Design) ebenso wie unsere Produktions- und Verkaufsbereiche möglichst barrierefrei zu gestalten. 2. Zugang zu unseren Angeboten schaffen Wir werden im Rahmen unserer Möglichkeiten dafür sorgen, dass Menschen nicht nur in Ballungszentren, sondern auch im ländlichen Raum einen besseren Zugang zu unseren Angeboten haben. Dazu ist nicht zuletzt ein verbesserter Zugang zum Internet, auch für ältere Menschen, wichtig. 3. Bedürfnisse von Menschen mit geringen Alterseinkünften berücksichtigen Wir bekennen uns zu einer Unternehmens- und Geschäftspolitik, die auch die besondere Situation von älteren Menschen mit geringen Einkommen berücksichtigt und möglichst für diese Zielgruppe geeignete Angebote entwickelt. 4. Beschäftigungsfähigkeit erhalten Wir werden die Voraussetzungen für einen möglichst langen Verbleib älterer Beschäftigter in unseren Unternehmen verbessern. Hierzu bieten wir Maßnahmen der gesundheitlichen Prävention an und beteiligen auch ältere Beschäftigte an unseren inner- und außerbetrieblichen Weiterbildungsaktivitäten. Zudem richten wir die Personalplanung darauf ein, unseren Beschäftigten rechtzeitig Perspektiven aufzuzeigen.

14 12 5. Ältere Menschen einstellen Wir werden im Rahmen unserer Einstellungspraxis älteren Arbeitssuchenden die Chance für einen beruflichen Wechsel oder den Wiedereinstieg in den Beruf bieten, sofern sie die entsprechenden Qualifikationen mitbringen. 6. Betriebliche Altersvorsorge stärken Wir sehen in der betrieblichen Altersvorsorge für unsere Mitarbeiter einen wichtigen Beitrag, um das Alterseinkommen künftiger Rentnergenerationen zu sichern. 7. Altersgemischte Teams in Produktion und Verwaltung Wir werden in möglichst vielen Bereichen altersgemischte Teams einsetzen. Sie sind leistungsfähig und erfolgreich und stellen sicher, dass Erfahrungswissen weitergegeben wird. Außerdem verbessern sie das Verständnis der Generationen. 8. Perspektiven schaffen Wir werden die Attraktivität der Arbeitsplätze in unseren Unternehmen fördern, indem wir den Beschäftigten Bildungschancen eröffnen und ihnen Angebote für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf bieten. Auch wollen wir ihnen Perspektiven für die Zeit nach dem Beruf aufzeigen. Denn durch freiwilliges Engagement können beruflich erworbene Kompetenzen über die Erwerbsphase hinaus besser zum Wohl des Gemeinwesens genutzt werden. 9. Altersgrenzen beseitigen Wir werden unsere Unternehmen auf mögliche Altersgrenzen überprüfen und diese beseitigen, soweit kein sachlicher Grund dafür vorliegt. Dies gilt sowohl für den internen Unternehmensbereich gegenüber den Beschäftigten als auch hinsichtlich der Angebote für unsere Kundinnen und Kunden. 10. Altersbilder verändern Wir werden mit unserer Öffentlichkeitsarbeit, vor allem mit unserer Unternehmens- und Produktwerbung, dazu beitragen, dass die Altersbilder in unserer Gesellschaft realistischer dargestellt werden. * * * Zwei neue BAGSO-Publikationen: Wohnen im Alter und Das richtige Heim In der nächsten Woche erhalten alle BAGSO- Verbände je ein Exemplar der soeben im C.H. Beck Verlag erschienenen Broschüren "Wohnen im Alter" und "Das richtige Heim". Der Verlag räumt den BAGSO-Verbänden auf den Verkaufspreis von 3,90 nach Mengen gestaffelte Rabatte ein. Bitte beachten Sie jedoch, dass Sie wie der Buchhandel die in Deutschland geltende Preisbindung beachten und einhalten müssen, d.h. Sie können die Broschüren nur zum Preis von 3,90 weitergeben. Selbstverständlich steht es Ihnen frei, Exemplare zu verschenken. Die Bestellung beim Beck-Verlag kann nur mit Hilfe eines bei der BAGSO erhältlichen Bestellformulars vorgenommen werden. ( Aus: BAGSO-Rundmail BAS 6. bis 7. Juli 2009, Erfurt: Praxis Werkstatt Seniorenbüro Handlungsspielräume effektiv nutzen in Zeiten knapper Ressourcen Die Arbeit in Seniorenbüros und anderen Einrichtungen der offenen Seniorenarbeit ist zunehmend geprägt von knapper werdenden finanziellen Ressourcen. Gleichzeitig werden die Zielgruppen älterer Menschen immer vielfältiger. Damit werden die Aufgaben und Themenfelder, die Einrichtungen der offenen Seniorenarbeit unter dem Blickwinkel der demographischen Entwicklung zu bewältigen haben, immer komplexer. Das Fortbildungsseminar will den Teilnehmenden Impulse, Methoden und Ansätze vermitteln, ihre konkreten Arbeitsfelder und -situationen unter der Fragestellung knapper Ressourcen im Sinne einer Organisationsentwicklung zu verbessern. Ausgangspunkt sollen dabei die konkreten Arbeitszusammenhänge der Teilnehmenden sein. Das Seminar wird von der BaS in Kooperation mit der Friedrich-Ebert- Stiftung durchgeführt. * * *

15 13 Das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) organisiert vom zum fünften Mal die bundesweite Woche des bürgerschaftlichen Engagements. Engagement macht stark!. Das Motto der Aktionswoche 2009 gilt für alle. Ganz besonders aber gilt es für den Themenschwerpunkt dieser Aktionswoche: Jung und Alt im Engagement. Was passiert, wenn Jung und Alt aufeinander treffen? Leben Jung und Alt zunehmend in getrennten Welten? Welche Chancen liegen im Miteinander der Generationen? Was können junge und ältere Menschen voneinander lernen und wie können sie sich gegenseitig helfen - auch wenn sie nicht familiär miteinander verbunden sind? Diese Fragen werden sich wie ein roter Faden durch die diesjährige Aktionswoche ziehen. Aus: BAS-Newsletter 3/2009 BBE Nationales Forum für Engagment und Partizipation liefert Impulse für Engagementstrategie der Bundesregierung Die Bundesregierung plant die Entwicklung eines Nationalen Engagementplans. Das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement hat unterstützt vom BMFSFJ ein unabhängiges»nationales Forum für Engagement und Partizipation«eingerichtet, das diesen Prozess begleiten wird. 250 Experten aus den Bundesressorts, aus Bundesländern und Kommunen, aus Zivilgesellschaft und Kirchen, Wirtschaft und Wissenschaft werden in zehn engagement-politischen Dialogforen Handlungsschwerpunkte und Entwicklungsziele diskutieren und Empfehlungen für eine Engagementpolitik der Bundesregierung erarbeiten. Die Ergebnisse der Dialogforen werden in der BBE-Geschäftsstelle zusammengeführt, dokumentiert und Anfang Juni 2009 als engagementpolitische Agenda für die Strategieentwicklung der Bundesregierung zur Verfügung gestellt. BÜCHER / ARBEITSHILFEN Literatur und Arbeitsmaterialien zum Thema Altern Ich bin alt geworden Altwerden wird gesellschaftlich und individuell häufig als Zumutung empfunden. Nicht selten erfahren ältere Menschen schmerzhaft, dass ihre Kräfte nachlassen. Der 1930 geboren Psychotherapeut Karl Guido Rey möchte mit seinem persönlich geschriebenen Buch dazu ermutigen, die Augen für das geheimnisvolle Glück und die tragenden Kräfte der späten Jahre zu öffnen. Auch wenn die bitteren Erfahrungen nicht verdrängt werden, kommt doch die immer mögliche Lebendigkeit im Alter stärkend und authentisch zur Sprache. Das Buch enthält 42 kürzere, das Nachdenken anregende Texte über Jugenderinnerungen und das augenblickliche Empfinden. Auf diese Weise nehmen die Leserinnen und Leser Anteil an dem Geheimnis seiner Verwandlungen, der Art und Weise, wie der Autor sein eigenes Älterwerden verarbeitet. Angesprochen werden Themen wie Einsamkeit und Trauer, das Produktivsein und das Stillwerden. Die Ermutigungen für die späten Jahre von Karl Guido Rey wollen aufzeigen, dass Menschen auch im Alter noch einen Sinn spüren und sich als nutzvoll erleben können. Karl Guido Rey, Ich bin alt geworden. Vom Geheimnis meiner Verwandlungen, Kösel Verlag, München 2009, 174 Seiten (ISSBN ) Die innere Freiheit des Alterns Alt werden, heißt sehend werden, schrieb Marie von Ebner-Eschenbach. Ganz im Hier und Jetzt zu sein, das Leben annehmen zu können, ohne Warum, ist eine beglückende Erfahrung. Gerade im Alter empfinden wir sie als Geschenk. Altern heißt, sich darüber klar werden, dass die eigene Lebenszeit begrenzt ist. Das damit verbundene Gefühl, dass es um die entscheidenden Inhalte des Lebens geht, macht die späten Jahre kostbar. Nun kommt es darauf an, das Verbleibende auszuschöpfen und mit einem Sinn zu füllen. Für die Jungsche Analytikerin und Psychotherapeutin bedeutet Älterwerden zweierlei: Leben ausschöpfen und Leben loslassen. Es gilt, Spannungen auszuhalten, Unvollkommenes anzu-

16 14 nehmen, um zu innerer Ruhe und Gelassenheit zu finden. Ingrid Riedel selbst über siebzig schreibt voller Wärme und Weisheit über das Älterwerden. Ihr Buch möchte alte und junge Menschen ermutigen, sich gelassen der Herausforderung des Alterns zu stellen. Ingrid Riedel, Die innere Freiheit des Alters, Patmos Verlag, Düsseldorf 2009, 160 Seiten (ISBN ) Wie werde ich fertig mit meinem Alter? Die Autoren Abeln und Kner geben 17 goldene Ratschläge, die helfen sollen, das Alter anzunehmen und die Chancen zu entdecken, die es bereithält. Mit Optimismus und Humor schildern sie die eigenen Erfahrungen. Sagen Sie ja zu sich selbst. Nehmen Sie sich selbst nicht so wichtig. Seien Sie dankbar. Lernen Sie täglich dazu. Geben Sie die Hoffnung nicht auf. Seien Sie dankbar....in jedem dieser 17 Kapitel führen die Autoren, der Theologe Anton Kner und der Psychologe Reinhard Abeln, anschaulich in die Erfahrung des Alters ein und regen zum Weiterdenken an. Für die Autoren ist das Alter nicht der letzte Akt eines Lebens, sondern nur das Ende der Ouvertüre. Denn das Eigentlich beginnt erst noch. Und so lautet ihre Botschaft: Wenn das irdische Feuer langsam ausbrennt und die Menschen Abschied nehmen, so sollten sie daran denken, dass es Zeit ist für ein Sich-Rüsten und ein Schreiten zum ewigen Leben, Entstanden ist ein Ratgeber für alle, die das Älterwerden bewusst, optimistisch und mit Gottvertrauen annehmen möchten. Reinhard Abeln und Anton Kner, Wie werde ich fertig mit meinem Alter, Vier-Türme-Verlag, Münsterschwarzach 2009, 127 Seiten (ISBN ) Der Alte stirbt doch sowieso Wer im Alter von Krankheiten geplagt wird, der muss erleben, wie riskant es ist, alt zu sein. Denn längst gibt es bei uns eine Drei-Klassen- Medizin in Deutschland: Privat- und gesetzlich Versicherte und Ältere schlechter versorgt und behandelt wie alle anderen. Das jedenfalls behauptet die Wissenschaftsjournalistin Ursula Biermann in ihrem neuen Buch. Ungenaue Diagnosen, falsche Therapie, oberflächliche Behandlung, die Liste ist lang: Ältere Menschen werden in der Medizin zunehmend Opfer einer Diskriminierung, sie erhalten längst nicht immer die gleichen medizinischen Leistungen wie jüngere Patienten. Die Auswertung der Behandlungsdaten von Patienten zeigt: Wer älter ist, wird oft nicht nach medizinischen Leitlinien behandelt, bekommt seltener innovative Arzneimittel und nicht ausreichend Schmerzmittel verordnet. Ursula Biermann deckt die alltäglichen Missstände im deutschen Gesundheitssystem auf, lässt Betroffene zu Wort kommen und zeigt Möglichkeiten und Wege auf, wie eine Verbesserung der Situation zu erreichen wäre. Ein schockierendes und engagiert geschriebenes Buch zu einem brisanten Thema, das aufrüttelt, betroffen macht und die Augen öffnet. Auch wenn der Faktensammlung eine gewisse Einseitigkeit angelastet werden kann, kommt der Autorin doch das Verdienst zu, auf eine nicht zu unterschätzende Gefahr hingewiesen zu haben. Es ist höchste Zeit, dass über dieses Thema öffentlich gesprochen wird. (Hennig Scherf) Ursula Biermann: Der Alte stirbt doch sowieso. Der alltägliche Skandal im Medizinbetrieb, Herder-Verlag Freiburg im Breisgau 2009, 198 Seiten (ISBN ) Geistliche Begleitung beim Älterwerden Eine Bibelausgabe für ältere und pflegebedürftige Menschen hat die Deutsche Bibelgesellschaft in Stuttgart herausgegeben. Das 96- seitige Buch Getröstet und geborgen Geschichten und Gebete der Bibel bietet eine Auswahl bekannter biblischer Geschichten, Psalmengebete und geistlicher Lieder. Es möchte Angehörigen und Pflegekräfte bei ihrer Aufgabe unterstützen, Menschen in der Zeit des Älterwerdens zu begleiten. Typographie, Gestaltung und Textauswahl orientieren sich an der begrenzten Aufnahmefähigkeit der Zielgruppe. Die Vorlesezeit der einzelnen Geschichten und Psalmengebete beträgt maximal drei Minuten. Hinzu kommen 20 farbige Bilder aus der klassischen Kunst, die auch Menschen mit einer beginnenden Demenz noch einen Zugang zu den biblischen Texten eröffnen. Ergänzend zu der Bibel ist eine 32-seitige Handreichung für die Praxis erhältlich. Sie wendet sich an Personen, die alte Menschen auf ihrem letzten Lebensweg zu Hause oder im Heim betreuen. Das Begleitheft bietet eine Vielzahl praxisnaher Beispiele für den Einsatz der Bibel und enthält eine Sammlung von Andachten so wie zahlreiche Ideen und Hilfestellungen. Gottfried Mohr und Reiner Zeyher (Hrsg.), Getröstet und geborgen Geschichten und Gebete der Bibel,

17 15 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart 2009, 96 Seiten (ISBN ) Altersverwirrte Menschen seelsorgerlich begleiten Die Altersstruktur in unserer Gesellschaft ändert sich dramatisch: Die Zahl der Hochbetagten nimmt rasant zu und damit die Zahl derer, die an einer Demenz erkranken werden. Aus diesem Grund wird auch die Altersseelsorge in Zukunft vermehrt gefordert sein. Der evangelische Pastor Klaus Depping befasst sich seit vielen Jahren mit der seelsorgerlichen Betreuung dementer Menschen. Der vorliegende aktualisierte Band wurde gründlich überarbeitet und bezieht nun die neuen Erkenntnisse und Erfahrungen der Gerontologie mit ein. Er berücksichtigt neue Zugangsweisen zu einem Verständnis dieser Erkrankung und macht deutlich, dass sinnvolles seelsorgerliches Handeln immer abgestimmt werden muss auf die spezifischen Entwicklungsstadien der Krankheit. Depping referiert die Grundlagen, indem er die Krankheitsbilder und Stadien des Verlaufs beschreibt und die Konsequenzen für die Seelsorge benennt. Ausführlich widmet er sich den Themen Einzelgespräch, Gruppenseelsorge und Gottesdienst. Entstanden ist ein hilfreiches Praxisbuch für alle, die beruflich, ehrenamtlich oder als Angehörige an Demenz Erkrankte pflegen und begleiten. Klaus Depping, Alterverwirrte Menschen seelsorgerlich begleiten. Hintergründe, Zugänge, Begegnungsebenen, Lutherisches Verlagshaus, Hannover 2008, 123 Seiten (ISBN ) Freiwillig Gutes tun Eines Tages werde ich nicht nach meinen Kontoauszügen gefragt werden, sondern danach, wie intensiv ich Menschen und das Leben geliebt habe. Dieser einleitend zu lesende Satz des Theologen und Schriftstellers Rainer Haak ist als Ouvertüre des informativen Buches zum Thema Ehrenamt zu verstehen. Haak sieht den wahren Reichtum unserer Gesellschaft in den Menschen, die sich für andere engagieren. Unsere Gesellschaft ist reich durch die vielen Menschen, die ehrenamtlich für andere das sind bei der Tafel, dem Mitternachtsbus, dem Besuchsdienst im Pflegeheim, dem Aufnahmestudio des Krankenhauses oder dem Alzheimercafé. In den Erfahrungsberichten des Buches wird das christliche Menschenbild deutlich: Jeder Mensch ist wertvoll und mit besonderer Würde ausgestattet ob jung oder alt, reich oder arm, erfolgreich oder auf Hilfe angewiesen. Das Buch, das viele Anregungen und Impulse gibt, ist ein Dankeschön an alle Freiwilligen und eine Einladung, auf die eine oder andere Weise selbst Zeit zu verschenken und die neue Lust auf Menschlichkeit zu entdecken. Es ist ein geeignetes Geschenk für Menschen, die aus dem Erwerbsleben ausscheiden und nach einer sinnvollen, erfüllenden Aufgabe suchen. Rainer Haak, freiwillig. 100 Möglichkeiten Gutes zu tun, Johannis Verlag, Lahr im Schwarzwald, 144 Seiten (ISBN ) Sinn des Leidens Es gibt kein Leben ohne Leiden. Das ist die Einsicht aller Religionen. Zugleich geben Religionen eine Antwort auf das Leiden im Leben oder das Leiden am Leben. Sie zeigen auf sehr verschiedene Weise Wege auf, wie Menschen mit dem Leid umgehen können. Der evangelische Pastor Thomas Hartmann lädt dazu ein, den Sinn des Leidens positiv zu deuten und so in eine nach vorn gerichtete Kraft zu verwandeln. Er ermutigt die Leserinnen und Leser, Schicksalsschläge mit einer lebensbejahenden Einstellung zu begegnen. Wer leidet, hinterfragt immer auch sein bisheriges Leben. Und dies ist für den Autor eine Chance. Für Hartmann ist Leid nicht nur eine individuelle Erfahrung. Das Leid eines Mitmenschen ist, sobald ich davon Kenntnis habe, immer auch mein Leiden. Er nimmt damit Gedanken von Dorothee Sölle auf: Es ist eine Gesellschaft denkbar, in der niemand so allein gelassen wird, dass nicht jemand an ihn dächte und bei ihm bleiben könnte. Wachen und Beten ist möglich. Hartmann stellt Menschen vor, die trotz schwerer Schicksalsschläge ihren Lebensmut nicht verlieren, Menschen, die sich trotz unheilbarer Erkrankungen als glückliche Menschen bezeichnen. Hartmann nennt diese Mutmacher. Sie zeigen uns, dass wir und wie wir unsere seelische Widerstandskraft stärken und eine zuversichtliche Haltung in Krisen einnehmen können. Der Autor setzt sich kritisch mit esoterischen Deutungen des Leids auseinander und trennt die Spreu vom Weizen. Zu den Wegen, Sinn im Leide zu finden, gehören für ihn Meditation, spirituelles Beten, Yoga, Tai-Chi Chuan und die Zen-Meditation. Das Buch stellt diese Ansätze vor und bietet Umsetzungsschritte an. Thomas Hartmann, Der Sinn im Leiden. Was uns heilen kann, Patmos Verlag, Düsseldorf 2009, 174 Seiten (ISBN )

18 16 Bildung und Alter Bildung im Alter ist Konsequenz und zugleich Motor der Individualisierung des Alters in der Moderne. Gerade im höheren Lebensalter ist die Vielfalt der Alterns- und Lernstile besonders groß, auch die Leistungspotenziale sind verschieden. Diese Publikation von Sylvia Kade rückt die Zeitdimension des Lernens in den Mittelpunkt und entwirft eine Didaktik der differentiellen Bildung": Lernen im Alter (Biografie), Lernen für das Alter (Lebensphasen), Lernen mit Älteren (Generation) und Lernen im Umgang mit Älteren (Erfahrung). Diese Modelle - verknüpft mit Hinweisen auf die Konstruktion des Alters und die Institutionalisierung der Altersbildung - machen die Publikation zu einer komplexen und gleichzeitig leserfreundlichen Einführung in das Thema Altern und Bildung". Das Buch liefert eine gute Einleitung in die ganze Breite und Komplexität des Praxisfeldes, es geht in die Tiefe mancher Sachverhalte und vermittelt aufgrund der leserfreundlichen Präsentation Motive, sich noch gründlicher mit der Materie zu beschäftigen. Der Zusammenhang von Altern und Bildung wird ausführlich erläutert, wobei neben grundlagentheoretischen Hinweisen auf die Konstruktion des Alters, die Pluralisierung der Lebensstile und die Heterogenität wissenschaftlicher Diskurse über das Alter auch eine Institutionskunde zur Altersbildung gleichsam mitgeliefert wird. Die Autorin integriert die Fülle vorliegender Vorarbeiten, indem sie unter dem Stichwort der differentiellen Bildung eine breite Palette an Lernmodellen im Alter darlegt. Einen unmittelbaren Handlungsbezug gewinnt die Publikation im letzten Teil, wenn eine eigene Bildungsdidaktik entwickelt wird, die das Lernen im Lebenslauf in den Mittelpunkt der Betrachtung rückt. Sylvia Kade hat mit der zweiten Auflage ihres Buches das Thema Altern und Bildung nochmals verdichtet und Ergänzungen vorgenommen und damit ein wichtiges Schlüsselwerk zur Altersbildung vorgelegt. Entstanden ist ein fundiertes Überblickswerk, das nicht nur den aktuellen Wissensstand berücksichtigt und strukturiert und zugleich kritisch darlegt, sondern darüber hinaus auch neue Denkanstöße gibt. Eine sehr leserfreundliche und praxisnahe Neuerscheinung, die nur empfohlen werden kann. Sylvia Kade, Altern und Bildung. Eine Einführung, 2. aktualisierte und erweiterte Auflage, Bertelsmann Verlag, Gütersloh 2009, 260 Seiten (ISBN ) Bildung Älterer Europa ist weltweit die einzige Region, in der die Bevölkerung zahlenmäßig ab- und altersmäßig zunimmt. Hier bedarf es daher einer vermehrten Bildung Älterer, um eine dynamische, leistungsfähige Gesellschaft zu erhalten, die im globalen Wettbewerb bestehen kann. Die Bildung älterer Menschen dient heute deshalb auch dazu, diese als aktive Partner im produktiven Bereich der Gesellschaft zu erhalten. Vor diesem Hintergrund sind im Rahmen des Projektes Bildungsverhalten und -interessen Älterer des Bundesministeriums für Bildung und Forschung die Weiterbildungsinteressen der 45- bis 80-Jährigen in einem integrierten Forschungsansatz erhoben worden, der qualitativ-repräsentative und qualitativ-explorative Untersuchungsbausteine verbindet. Damit konnten zahlreiche bislang ungeklärte Fragen beantwortet werden: Wie stark partizipieren Ältere an Weiterbildung und welche Variablen prägen ihr Bildungsverhalten? Was bedeutet hierbei der Übergang in die Nacherwerbsphase? Welchen Einfluss haben frühere Bildungserfahrungen? Welche Erwartungen richten Ältere an Bildungsveranstaltungen? Gewinnen informelle Lernprozesse im höheren Erwachsenenalter an Bedeutung? Lassen sich im Blick auf Bildungsprozesse und -ziele bestimmte Typen Älterer identifizieren? Die vorgelegten Projektergebnisse ermöglichen es, Anforderungen an die Weiterbildung im Hinblick auf Programmplanung, Beratung, Kursgestaltung, Marketing, Finanzierung und Lernorte zu begründen und zu gestalten. Das Buch ist eine gute Grundlage für alle, die in der Praxis der Weiterbildung die Älteren und ihre Potentiale verstärkt in den Blick nehmen wollen. Rudolf Tippelt, Bildung Älterer. Chancen im demographischen Wandel, Bertelsmann Verlag, Gütersloh 2009, 223 Seiten (ISBN )

19 17 Generationen lernen gemeinsam Angesichts des demographischen Wandels werden alters- und generationsübergreifende Begegnungs- und Lernprozesse ein immer wichtiger werdendes Praxisfeld der Erwachsenenbildung. Auch scheinen die großen Herausforderungen unserer Zeit nur gemeinsam und durch ein Miteinander der Generationen zu lösen zu sein. Aufzuzeigen, wie dieses Miteinander gelingen kann, ist Ziel des Buches. Mit diesem Band wird ein profunder Einblick in die Theorie und Praxis des intergenerationellen Lernens in der Erwachsenenbildung gegeben. Neben einer Darstellung verschiedener konzeptioneller Ansätze des intergenerationellen Lernens und einer Reflexion von Gelingensbedingungen intergenerationeller Lernarrangements werden zahlreiche Praxisbeispiele aus der Bildungsarbeit sowie der Fortbildung beschrieben. Der Band geht auf einen durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung ermöglichten Modellversuch Generationen lernen gemeinsam: Nachhaltigkeit zum intergenerationellen Lernen aus den Jahren 2006 bis 2008 zurück. Das Buch hat die Ergebnisse dieses Modellversuchs verallgemeinert und für eine breite Öffentlichkeit aufgearbeitet. Julia Franz u.a., Generationen lernen gemeinsam. Theorie und Praxis intergenerationeller Bildungsarbeit, Bertelsmann Verlag, Gütersloh 2009, 171 Seiten (ISBN ) Methoden für die intergenerationelle Bildungsarbeit In diesem Methodenhandbuch werden zahlreiche praktische Ideen und methodische Anregungen für eine intergenerationelle Bildungsarbeit in der Erwachsenenbildung begründet und entfaltet. Auf der Basis von sechs zentralen didaktischen Grundorientierungen für intergenerationelle Lernprozesse bietet das Handbuch detaillierte und strukturierte Anleitungen und Beschreibungen von über 50 Methoden für die Planung und Durchführung von generationsübergreifenden Bildungsveranstaltungen. Das Buch stellt einerseits neue und speziell für intergenerationelle Lernprozesse entwickelte Methoden vor. Anderseits werden auch bekannte Methoden dargestellt, die in dieser Sammlung aber durch den Fokus auf das intergenerationelle Lernen erweitert werden. Eva-Maria Antz, Generationen lernen gemeinsam. Theorie und Praxis intergenerationeller Bildungsarbeit, Bertelsmann Verlag, Gütersloh 2009, 149 Seiten (ISBN ) Neues aus dem Bundesministerium Kostenlos sind unter der adresse folgende Materialien zu beziehen: Die Broschüre Kriminalitäts- und Gewalterfahrungen im Leben älterer Menschen fasst die wesentlichen Ergebnisse einer Studie zu Gefährdungen älterer und pflegebedürftiger Menschen zusammen. Die Studie Erfahrung rechnet sich stellt die Ergebnisse einer Prognos-Untersuchung dar. Die Broschüre Bauen und Wohnen ältere Menschen gibt einen Überblick über Programme und Fördermöglichkeiten. Das Praxishandbuch zum Freiwilligendienst aller Generationen enthält auf einer Mini-CD, die pdf-dateien der folgenden Broschüren: Zivilgesellschaft stärken Engagement fördern. Generationsübergreifende Freiwilligendienste und das Praxishandbuch zum Freiwilligendienst aller Generationen Altern in Deutschland Die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina und die Deutsche Akademie für Technikwissenschaften acatech gründeten im Mai 2005 eine gemeinsame interdisziplinäre Akademiegruppe Altern in Deutschland. Ziel dieser Einrichtung ist es, Empfehlungen zu erarbeiten, um die Chancen der gewonnenen Jahre vernünftig zu nutzen und den Herausforderungen des demographischen Wandelns angemessen begegnen zu können. Ab Mai 2009 werden die Ergebnisse der Diskussionen in verschiedenen Materialbänden veröffentlicht. Unter anderem liegen folgende Bände vor: Produktivität in alternden Gesellschaften (ISBN ) Gewonnene Jahre (ISBN ) Altern und Gesundheit (ISBN )

20 18 Bilder des Alters im Wandel (ISBN ) Altern, Bildung und lebenslanges Lernen (ISBN ) Die Bände sind in der Wissenschaftlichen Verlagsgesellschaft, Postfach , Stuttgart, erschienen. TERMINE 25. und 26. Juni 2009 Köln: Geben gibt 1. Zukunftssymposium Bürgerengagement und gesellschaftlicher Wandel. Voraussetzungen, Optionen, Perspektiven«Das Symposium wird vom Generali Zukunftsfonds und dem Bundesverband Deutscher Stiftungen im Rahmen der Kampagne»Geben gibt«veranstaltet. Das Forum 2»Nachhaltige Engagementförderung und Infrastruktur«wird in Kooperation mit dem BBE organisiert. U. a. werden die Bundesminister Wolfgang Schäuble und Peer Steinbrück am ersten Tag über den Zusammenhang von Engagement und gesellschaftlichen Zusammenhalt referieren. Der Vorsitzende des BBE-Sprecherrats, Thomas Olk, referiert in Forum 1 über Teilhabe durch Engagement und nimmt auch am Abschlusspodium teil. Das Symposium»Bürgerengagement und gesellschaftlicher Wandel«bringt maßgebliche Experten und Entscheidungsträger zusammen, um Potenziale des bürgerschaftlichen Engagements für die Gestaltung unseres Gemeinwesens zu diskutieren. Weitere Infos und Anmeldung unter osium_koeln_programm1.pdf (299 kb) * * * , Hannover Die regionale Arbeitsgemeinschaft für Altenheimseelsorge trifft sich am in Hannover , Bispingen , Tamstedt Fortbildungsveranstaltungen zur Thematik "Demenz" , Springe Die landeskirchliche Arbeitsgemeinschaft für Altenheimseelsorge veranstaltet ihre Jahrestagung zum Thema "Verhalten bei Schmerzen" , Lehrte Fortbildungsmaßnahme "Neue Formen und Inhalte in der offenen Seniorenkreisarbeit". Auskunft erteilt: Fachstelle für gemeindebezogene Altenarbeit (EEB), Pastor Klaus Depping, Archivstr. 3, Hannover Tel / * * * 16. / 17. September 2009 in Berlin-Spandau 10. DEVAP-Bundeskongress - Gepflegt altern - Der Treffpunkt des Jahres für Führungs- und Leitungskräfte in der diakonischen Altenhilfe - Begegnen Sie auf dem Jubiläumskongress renommierten Pflegeexperten, Wissenschaftlern sowie Bundes- und Landespolitikern. - Informieren Sie sich auf hohem fachlichen Niveau über die Top-Trends, Themen und maßgeblichen Entwicklungen der Pflegebranche, z. B. über: innovative Projekte zu quartiersnaher Versorgung und Angehörigenberatung, - die praktische Umsetzung der Pflegereform, u. a. zur Qualitätsdebatte und zu Betreuungsassistenten für Menschen mit Demenz, - die neue Pflegebedürftigkeitsdefinition, die damit verbundenen Schnittstellenprobleme zwischen Pflegeversicherung und Eingliederungshilfe und die Frage, wie behinderte Menschen, die pflegebedürftig werden, angemessen versorgt werden. - Erleben Sie als Eröffnungsredner den bekannten Theologen Prof. Dr. Fulbert Steffensky. Nähere Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie im Internet unter * * *

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