Ob Quartier, Stadtteil oder Großstadt: Wir brauchen. Demenzfreundlichkeit

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1 Unsere Zukunft: Mehr ältere und von Demenz betroffene Menschen und weniger jüngere Bis 2050: 10 Mio mehr über 60-Jährige 16 Mio weniger Jährige Die Lösung: Kindertagesstätten bauen und bei Pflegebedürftigen sparen? Ob Quartier, Stadtteil oder Großstadt: Wir brauchen Demenzfreundlichkeit Seite 1 1

2 Was bedeutet? Demenz + freundlich? Seite 2 2

3 Freundlich zusammen mit Demenz? Demenz macht s freundlich? Demenzbetroffene verschönern die Umwelt - genehmigtes Guerilla Gardening (Idee: H. Degen-Hientz) Seite 3 3

4 Freundlich zu Demenz? Demenzfreundlich = Orientierungshilfe? Kann ich helfen? Die Toilette befindet sich im 1. Stock = menschlich zugewandt Seite 4 4

5 Essen? Foto: Benjamin Klack / Foto: birgith / = süß, bunt, weich Umgebung? = ansprechend für die Sinne, geborgen Seite 5 5

6 Demenzfreundlich = Beziehung: Haltung + Emotion + Verständnis (freundlich, einfühlsam, verständnisvoll) geborgen, kontaktfördernd, einbeziehend Umgebung: ansprechend für die Sinne, aktivierend übersichtlich, vertrauenserweckend, orientierungserleichternd, barrierefrei, sicher Demenzfreundlich = menschenfreundlich seniorenfreundlich behindertenfreundlich pflegebedürftigenfreundlich kinderfreundlich Seite 6 6

7 Wer sind die Demenzlotsen in Stuttgart-West? Die Demenzlotsen im Westen sind ehrenamtlich Tätige, die sich in einer Schulung Kenntnisse zum Umgang mit Demenzbetroffenen und zu den Hilfsangeboten in Stuttgart-West angeeignet haben. Sie möchten Demenzkranke unterstützen, aber betreuen sie nicht unmittelbar. Was machen die Demenzlotsen in Stuttgart-West? Sie klären auf und werben um Verständnis für Betroffene Sie machen die Öffentlichkeit aufmerksam Sie gehen in Geschäfte, Banken, Apotheken, zum Schlüsseldienst, zu Hausmeistern, Sie verteilen dort Informationsmaterial zu wichtigen Anlaufstellen und zur Erkrankung und geben Tipps zum Umgang mit demenzbetroffenen Menschen Seite 7 7

8 Sie versuchen der Angst und Abwehr gegenüber Demenz durch Freundlichkeit und positive Bilder entgegenzuwirken Sie haben spannende Ideen wie z.b. einen Kleingarten für Demenzkranke bereitzustellen. Sie bauen einen Stand auf und verteilen Vergissmeinnicht. Sie haben spannende Ideen wie z.b. einen Kleingarten für Demenzkranke bereitzustellen. Seite 8 8

9 Die Rahmenbedingungen des Projekts Ideengeber und Begleitgruppe ist die Demenzinitiative Stuttgart-West (Evangelische Gesellschaft (eva), Begegnungsstätte der Ev. Paul-Gerhardt- Gemeinde, Bürgerservice Leben im Alter West, Freie Altenarbeit e.v., GerBera West (Klinikum Stuttgart), Pflegedienst Stuttgart- West, leben&wohnen Zamenhof, Netzwerk Demenz Stuttgart, und andere, die gern dazu stoßen können) Vorbild sind die Demenzpaten in Augsburg Unmittelbare fachliche Begleitung durch eine demenzerfahrene Fachfrau (Dipl. Päd. H. Degen- Hientz) Derzeit fünf? Ehrenamtliche Finanzierung derzeit über 45d Pflege-VG Und noch mehr Demenzfreundliches: Ein Candle Light Dinner für Demenzkranke und ihre Angehörigen (auch im Westen) Seite 9 9

10 Ein Kinder- und Jugendliteratursommer zu Demenz im September (Kooperation von Akteuren im Netzwerk Demenz, Besuch im Anderland e.v., eva, Stadtbibliothek, Alzheimer Ges. Baden-Württemberg) mit Lesungen, Theater- und Puppenspiel, Vorträgen, und weiteres. Der Verein Besuch.im Anderland organisiert darüber hinaus laufend Begegnungen von Grundschülern mit Bewohnern mit Demenz in Pflegeheimen Was braucht es noch im Quartier für Menschen mit Demenz, was braucht es nicht? Wir haben schon Einiges in Stuttgart, wie z.b. Betreuungsgruppen, Besuchsdienste und Helferkreise, viele Pflegedienste, gut erreichbare Pflegeheime, gute Beratungsdienste, Wir werden angesichts der Entwicklungen noch viel mehr Gutes und Sinnvolles brauchen, dazu auch ausreichende Finanzierungen und die Zeit und Hingabe von Menschen. Seite 10 10

11 Für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen ist die Vielfalt von Angeboten und Hilfen schon immer wertvoll gewesen, dazu gehören künftig Demenzdörfer ebenso wie kleinräumige Pflege-Wohngemeinschaften, die Sensibilisierung der Nachbarschaft, Ehrenamt, halbprofessionelle Hilfe, spezialisierte Fachkräfte und anderes. In Stadtteilen und Quartieren braucht es für das jeweilige Umfeld individuell passende Konzepte, die gemeinsam mit den regionalen Akteuren entwickelt werden. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Schwarz eva Seite 11 11

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