Ärzteblatt. Baden-Württemberg. der ärztlichen Körperschaften. Amts- und Mitteilungsblatt ISSN

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1 ISSN Ärzteblatt E Jahrgang Gentner Verlag Amts- und Mitteilungsblatt der ärztlichen Körperschaften Foto: ische Bank (Bildarchiv) Bad Mergentheim

2 Inhalt Ärzteblatt EDITORIAL KAMMERN UND KV WITSCHAFT RECHTSFRAGEN TERMINE BEKANNTMACHUNGEN IMPRESSUM Der Präsident der Bezirksärztekammer Südwürttemberg und Vorsitzende des Ausschusses Nichtärztliche medizinische Fachberufe bei der Landesärztekammer, Dr. med. Michael Datz, befasst sich mit dem Thema Medizinische Fachangestellte und stellt fest: Die Bezirksärztekammern bleiben nach dem Berufsausbildungsgesetz nach wie vor die koordinierende und zuständige Stelle für die Ausbildung. Ist die Einzelpraxis ein Auslaufmodell? eine aktuelle Frage, jüngst diskutiert bei der Bodensee-Fortbildung des NAV-Virchow-Bundes. Rund Bürgerinnen und Bürger besuchten an verschiedenen Orten in das KV-Präventions-Mobil Der jüngste Deutsche Ärztetag in Münster ist immer noch in der Diskussion. Dr. med. Matthias Fabian geht der Frage nach, ob Münster nicht auch eine Art Westfälischen Friedens im Gebiet der Inneren- und Allgemeinmedizin gebracht hat. Ärzteschaft ohne Orientierung Wohin KBV? Vermögen gezielt verwalten Bad Mergentheim Das Prädikat Bad des renommierten Kurorts im Hohenlohischen wurde Bad Mergentheim (fotografiert von der BW-Bank) 1926 wegen seiner Bittersalzquellen verliehen. Die Heilquellen waren schon in der Bronzezeit bekannt, waren zwischendurch aber verschüttet und in Vergessenheit geraten. Erst 1826 stieß ein Schäfer des Johanniterhofs auf eine Sickerstelle des bitteren, salzigen Wassers. Heute ist Bad Mergentheim mit zirka Gästen pro Jahr das größte Heilbad s. Bekannt ist die Tauberstadt auch für seine Ordensgeschichte: Ab 1219 ließ sich der Deutsche Orden dort nieder. Ihm wurde die gotische Wasserburg vermacht, die sich bald zum Sitz einer blühenden Ordensniederlassung entwickelte. Nach dem Verlust der preußischen Stammlande des Ordens, 1525, wurde sie im Stil der Renaissance zum Residenzschloss umgebaut. Sie war Residenz des Hochund Deutschmeisters des Ritterordens und fungierte damit fast drei Jahrhunderte lang als mehr oder minder geheime Schaltzentrale der Macht in Europa und dem gesamten Mittelmeerraum. Mit der Säkularisation und der Aufhebung des Ordens unter Napoleon endete die Hoch- und Blütezeit des Mergentheimer Schlosses ging es in den Besitz Württembergs über. Heute sind dort Ausstellungen zur Stadtgeschichte zu sehen. Seit vielen Jahren ist auch die ische Bank in Bad Mergentheim präsent. Heil- und Freiberufler finden in ihr einen starken Partner für Vermögens- und Finanzangelegenheiten. Interessierte finden sie am Gänsmarkt 7 in Bad Mergentheim sowie im Internet unter VermögensManager Stefan Hajek berät sie gerne persönlich. Er ist unter ( ) telefonisch zu erreichen, per Fax unter -20. ÄBW

3 Editorial Die Medizinische Fachangestellte Dr. med. Michael Datz Präsident der Ärztekammer Südwürttemberg Ab dem 1. August 2006 bilden wir unsere neuen Auszubildenden in den Praxen zur Medizinischen Fachangestellten aus. Die Änderung der Berufsbezeichnung Arzthelferin/Arzthelfer war längst fällig, da sich zum Beispiel in den Handwerksberufen der Begriff Helfer für eine ungelernte Hilfskraft eingebürgert hat. Mit der neuen Ausbildungsverordnung des Bundesbildungsministeriums hat sich aber nicht nur der Name der Berufsbezeichnung geändert, sondern auch der Lehrplan der Berufsschulen sieht eine völlig andere Unterrichtsgestaltung vor. Das duale Ausbildungssystem bleibt erhalten. Nach wie vor sind die Ärztinnen und Ärzte in den niedergelassenen Praxen die Ausbilder, die Qualifikation als Ausbilder ist durch die Niederlassung als Arzt gegeben. Ein spezieller Eignungsnachweis muss nicht erbracht werden, das Verfahren bleibt also wie wir es bisher gewohnt sind. Diese Regelung zu erhalten, bedurfte allerdings eingehender Verhandlungen der Bundesärztekammer sowie der Ärztekammern in den Ländern mit den Kulturministerien, da anfänglich von dort eine zusätzliche Ausbilderqualifikation gefordert wurde, was für uns Ärztinnen und Ärzte erneut bürokratische Aufwendungen mit sich gebracht hätte. Die Bezirksärztekammern bleiben nach dem Berufsausbildungsgesetz nach wie vor die koordinierende und zuständige Stelle für die Ausbildung. Detaillierte Fragen zur Ausbildung beantworten Ihnen gerne die dafür spezialisierten Mitarbeiterinnen in den Bezirkskammern. Die Wissensvermittlung in den Berufsschulen erfolgt nun nicht mehr in einzelnen Fächern, sondern in so genannten Lernfeldern. Die Ausbildungsziele werden beschrieben und der Unterricht soll den Lehrstoff so vermitteln, wie es dem Arbeitsablauf in unseren Praxen entspricht. Dies setzt bei den Berufsschulen ein hohes Maß an Flexibilität der Lehrenden voraus, denn nun müssen in einer Unterrichtseinheit Wissensinhalte mehrerer Fachgebiete vermittelt werden. Die ehemaligen Fachlehrer müssen sich also auch auf anderen Gebieten weiterbilden, oder es müssen mehrere Lehrkräfte über ein Thema referieren, jeweils aus der betreffenden Sicht. Im Ausbildungsrahmenplan finden sich die Ausbildungsteile Medizin und Verwaltung wieder, neben Praxismanagement, Kommunikation, Prävention und Notfallmanagement. Neu hinzugekommen ist der Bereich Qualitätsmanagement. Die Qualifikation der Medizinischen Fachangestellten orientiert sich an den gestiegenen Anforderungen in unseren Praxen. Durch das neue Ausbildungssystem soll eine noch universeller einsetzbare Mitarbeiterin für den Praxisalltag ausgebildet werden, die ganz flexibel bei den verschiedenen medizinischen Fachrichtungen eingesetzt werden kann. Aus meiner Sicht stellt der neue Lehrplan für die Auszubildenden eine erhöhte Lernbereitschaft voraus. Konnten früher schlechtere Leistungen in einem Fach mit besseren Noten in einem anderen Fach kompensiert werden, ist dies nun nicht mehr so leicht möglich, da ein breit gefächertes Wissen über die gestellten Aufgaben für die Beurteilung ausschlaggebend ist. Für die Auszubildenden und die Berufsschulen hat sich also ab dem 1. August sehr viel geändert. Was kommt aber auf uns Ausbilder zu? Die bislang in Wochenabschnitten eingeteilten Ausbildungsinhalte wurden in weiträumige Blöcke gegliedert. Jeweils ein Block vor der Zwischenprüfung und einer nach der Zwischenprüfung von je achtzehnmonatiger Dauer. Diese Blöcke sind wiederum jeweils in vier Ausbildungsabschnitte unterteilt. Innerhalb dieses Zeitfensters ist es dem Ausbilder weitgehend selbst überlassen, mit welcher Gewichtung er die betreffenden Kenntnisse vermittelt. Meine große Bitte an alle ausbildenden Ärztinnen und Ärzte ist es daher, sich Gedanken um die eigene spezielle Gewichtung zu machen und sich nun verstärkt um die Ausbildung unserer neuen Mitarbeiterinnen zu kümmern. Geben Sie genügend Hilfestellung und unterstützen Sie die Berufsschulen, die sehr viel mehr an Veränderungen ertragen müssen als wir! Es wäre sicher hilfreich, würden sich viele von uns trotz der hohen Belastung die Zeit nehmen und zu den Pflegschaftsabenden der Berufsschulen (dort Elternabend genannt) gehen und vielleicht auch eine erfahrene ausgelernte Medizinische Fachangestellte mitnehmen, damit von dieser Warte aus noch einmal das neue System kennen gelernt werden kann. Nur durch eigenes Engagement werden wir den zu erwartenden Fachkräftemangel abmildern können. Grundlegend verändert wurde auch die Prüfungsordnung. Der endgültigen Fassung gingen kontroverse Verhandlungen in unserem Berufsbildungsausschuss voraus. Erstaunlicherweise forderte der Berufsverband der medizinischen Fachberufe e. V. für die mündliche Prüfung eine längere Prüfungsdauer für seine angehenden Kolleginnen, als die ärztlichen Vertreter des Ausschusses dies wollten. Mit 75 Minuten Dauer wurde dann aber doch ein gangbarer Kompromiss ausgehandelt. Die Qualität der Abschlussprüfung, die bei uns in Baden- Württemberg im Gegensatz zu anderen Bundesländern als gemeinsame Prüfung von Ärztekammer und Berufsschule abgehalten wird, hat sich grundlegend geändert. Die Prüflinge bekommen in der mündlichen Prüfung einen konkreten Prüfungsfall, den sie nach einer Vorbereitungszeit anhand praktischer 356 ÄBW

4 Kammern und KV Übungen demonstrieren müssen. Daran schließt sich ein höchstens 15-minütiges Fachgespräch an. Die Berufschulen benötigen also eine Menge medizintechnisches Anschauungsmaterial. Für die Überlassung von ausgemusterten Geräten, Instrumenten oder überlagerten Einmalverbrauchsgütern sind uns die Berufsschulen sicher dankbar, da die Prüfungssituationen realistisch, wie im Praxisablauf, gestaltet werden müssen. Für die Erarbeitung der Musterfragen haben wir bei der Landesärztekammer eine Kommission gebildet, die diese Fragen entwirft, um eine landeseinheitliche Prüfungsstruktur zu erreichen. Eine dieser Fragen werden wir als Anschauungsmaterial demnächst auf der Homepage der LÄK veröffentlichen. Die ersten regulären Prüfungen nach der neuen Ausbildungsverordnung werden in zwei Jahren anstehen. Jede Auszubildende, die ihre Ausbildung noch als Arzthelferin, also vor dem 1. August 2006 begonnen hat, wird im Regelfall ihre Berufsausbildung als Arzthelferin abschließen. Ein Umschreiben der Arzthelferinnenbriefe ist nicht vorgesehen. Es steht aber jeder nach altem Recht geprüften Arzthelferin frei, sich als Medizinische Fachangestellte (MedFA) zu bezeichnen und sich auf eine entsprechende Stelle zu bewerben. Dr. med. Michael Datz Auch die Einzelpraxis hat Zukunft Die ärztliche Einzelpraxis wird es auch in der Zukunft noch geben und das nicht nur auf den Inseln in der Nordsee. Aber die Zukunft gehört auch den verschiedensten Formen ärztlicher Zusammenarbeit. Keine Zukunft also ohne Kooperation, ohne Zusammenarbeit der Niedergelassenen mit dem Krankenhaus, des Krankenhauses mit den Niedergelassenen oder der verschiedenen Fachgruppen. Das muss nicht schlecht sein. Das kann funktionieren, vorausgesetzt die Informationen und die daraus folgenden Planungen stimmen. Der NAV-Virchow-Bund in hatte sich für seine diesjährige Bodensee-Fortbildung das Thema Die Einzelpraxis ein Auslaufmodell? Flucht in die Kooperation? Was ändert sich in der Patientenversorgung? vorgenommen und kompetente und informierte Gesprächspartner zu einer fast dreistündigen Diskussion auf der Fähre unter der Moderation von Bernd Seguin vom NDR-Hörfunk eingeladen. Es wurde eine lebhafte Auseinandersetzung um das Arztrechtsänderungsgesetz, um Fragen künftigen Wettbewerbs im Gesundheitswesen und um Recht und Unrecht einer zunehmenden und nahezu ausschließlichen Ökonomisierung in der Krankenbehandlung. Deutlich wurde auch, dass innerhalb der Ärzteschaft noch viel zu wenig Informationen zu den neuen Möglichkeiten verschiedenster Versorgungsformen vorhanden sind, und noch viel zu viele Ärztinnen und Ärzte nicht wissen, dass ihnen gerade hier die KV mit Rat und Tat zur Seite stehen könnte, denn hier ist offensichtlich eine Masse Kompetenz am Schlummern. Es gibt keinen Anlass für eine Flucht in die Kooperation stellte Dr. Thomas Zalewski, Vorstandsmitglied der Kassenärztlichen Vereinigung, fest. Aber weil der Gesundheitsmarkt für ambulante ärztliche Versorgung in der Zukunft kontinuierlich wachsen werde, sei eine Zusammenarbeit der Ärzte in allen möglichen Formen unumgänglich. Dabei werde die GKV immer weniger zu tun haben, der GKV- Markt werde gesetzlich sektioniert und die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte müssten sich mit einer Entmonopolisierung der ambulanten Versorgung abfinden mit dem Einzug wettbewerblicher Strukturen. Fortbildung auf hoher (Boden)See. Unser Bild von links: Andrea Schannath, Justitiarin des NAV, Dr. Claudia Klammt- Asprion, Fachanwältin für Medizinrecht, Dr. Zalewski, Dr. Bittmann, Dr. Bogner, NAV-Landesvorsitzender, Johannes Weindel und Andreas Vogt. Foto: Jan-Helge Tholander ÄBW

5 Kammern und KV Auf lange Zeit gesehen ist auch für Dr. Zalewski die Einzelpraxis ein Auslaufmodell, wobei gleichzeitig die Zahl der angestellten Ärztinnen und Ärzte zunehmen werde. Die Freiberuflichkeit wird zurückgedrängt werden. So gesehen sei Kooperation sinnvoll, weil sie richtig organisiert Kosten senken könne, und unter allen Gesichtspunkten der Qualitätssicherung auch Umsatzund Gewinnsteigerung ermögliche. Es gibt ein breites Spektrum von Kooperationsformen. Die KV kann sie Ihnen aufzeigen und Sie beraten. Die KV hat dazu übrigens auch ein Kooperationshandbuch entwickelt. Auch Dr. Klaus Bittmann, der Bundesvorsitzende des NAV- Virchow-Bundes, räumt ein, dass Ärzte heute ökonomisch denken müssen mit allen daraus folgenden Strukturveränderungen. Vernetzte Einzelpraxen seien ein Modell der Zukunft, auch wenn diese Form der Zusammenarbeit nicht ganz neu sei. Es gibt keine Schutzzäune mehr stellt Bittmann fest und damit müsse sich die Ärzteschaft klug auseinandersetzen. Und dazu gehöre zum Beispiel der Abschluss klar definierter Verträge zu einem bezahlbaren Preis so Andreas Vogt, der Leiter der Landesvertretung TK. Und noch enger zusammengefasst formulierte Johannes Windel, der Geschäftsführer Klinikum Friedrichshafen GmbH: Zusammenarbeit muss das Ziel sein gegen die Politik. Jürgen Dreher Tennismeisterschaften Die Offenen Württembergischen Tennismeisterschaften für Ärzte und Apotheker in Zimmern bei Rottweil haben sich als fester Termin etabliert: Am zweiten September-Wochenende in diesem Jahr vom 7. bis 9. September 2007 treffen sich wieder Ärztinnen, Ärzte und Apotheker/-innen bereits zum fünften Mal zum sportlichen Wettstreit und zur Weiterbildung. Gastgeber ist wie in den Vorjahren der TC Zimmern-Horgen am KV Mobil Das KV Mobil der Kassenärztlichen Vereinigung Baden- Württemberg (KVBW) hat rund Bürgerinnen und Bürger angelockt. Die zahlreichen Besucher nahmen die Gelegenheit zur Gesundheitsberatung wahr und informierten sich über die Früherkennungsuntersuchungen der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Der Startschuss zur zweiwöchigen Präventionskampagne der KVBW war im Rahmen des 1. Allgäuer Gesundheitsforums in Leutkirch am Samstag, 16. Juni, gefallen, es folgten Termine in Schwäbisch Gmünd, Sindelfingen, Esslingen, Waiblingen, Ettlingen, Freiburg, Mosbach und Konstanz. Das KV Mobil soll die Bürger dazu ermuntern, regelmäßig zur Früherkennung zum Arzt zu gehen. Prima, wenn man quasi im Vorbeigehen etwas für seine Gesundheit tun kann, lobten viele Bürger die von den niedergelassenen Ärzten am KV Mobil angebotenen Gesundheitstests, wie Herz-Kreislauf-Check und Fitnesstest. Das Informationsangebot fokussiert auf die Früherkennungsangebote Check Up 35 und Jugendgesundheitsuntersuchung J1. Wer seine neuen Erkenntnisse über eine gesunde Lebensweise sofort in die Tat umsetzen wollte, konnte sich außerdem direkt vor Ort sportlich an der Tischtennisplatte betätigen. Zahlreiche tischtennisbegeisterte Teilnehmer aus allen Altersgruppen spielten eine Partie. Andere ließen sich beim Fitnesscheck fachkundig darüber bera ten, welche Art von Sport für sie in Frage kommt. Die Gesundheitskampagne KV Mobil wurde unterstützt von prominenten Sportlern, wie Bahnrad- Olympiasieger und Leiter des Olympiastützpunktes Karl Link und Ex- VfB-Profi Hansi Müller. Auch weitere Prominente, wie Erwin Staudt (Präsident VfB Stuttgart), Elmar Stegmann (Oberbürgermeister Leutkirch) und Dr. Bernd Vöhringer (Oberbürgermeister Sindelfingen) haben dem KV Mobil bereits einen Besuch abgestattet. Zudem begleiteten mehrere Medien die Aktion als Kooperationspartner, zum Beispiel SWR 4 Radio Stuttgart, Sindelfinger Zeitung, Remszeitung Schwäbisch Gmünd und Esslinger Zeitung. Mundartdichter Rolf Gerlach, SWR-Moderator Wolfgang Walker und Radweltmeister Rudi Altig sowie Valerie Belenki, Turnweltmeister, Olympiasieger und WM-Botschafter der Turn-WM ließen sich von den Fachärzten über die Risikofaktoren von Herzinfarkt und Schlaganfall beraten. Dr. med. Gisela Dahl, Mitglied des Vorstandes der KVBW, nahm sich sowohl für die Bürger wie auch für die Ehrengäste Zeit. Der Besuch in Esslingen hat deutlich gemacht: Mit etwas gezielter Aufklärung leuchtet allen ein, dass Prävention eine der wichtigsten Säulen für unsere Gesundheit ist. Wenn Risikofaktoren frühzeitig erkannt werden, dann verbessert das die Lebensqualität der Betroffenen und Krankheiten entstehen vielleicht gar nicht oder verlaufen sehr viel harmloser. Heidelberger Auszeichnung Dr. Wiebke Ludwig-Peitsch (32), Funktionsoberärztin an der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie des Mannheimer Universitätsklinikums, ist mit dem Karl- Freudenberg-Preis 2007 der Heidelberger Akademie der Wissenschaften ausgezeichnet worden. Sie wird damit für ihre Forschungsarbeiten aus dem Bereich der Zellbiologie geehrt. Der mit Euro dotierte Preis wird alljährlich für Arbeiten aus dem Bereich der Naturwissenschaften verliehen. Er wurde 1986 von dem Weinheimer Unternehmen Freudenberg zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in gestiftet. 360 ÄBW

6 Westfälischer Frieden im Gebiet Innere Medizin und Allgemeinmedizin? Der letzte Deutsche Ärztetag tagte in Münster, wo vor fast 360 Jahren der Westfälische Frieden den Dreißigjährigen Krieg beendete. Nun beendet der Deutsche Ärztetag keine Kriege, er könnte aber in die Geschichte eingehen, indem man später rückblickend feststellt, dass auf diesem Ärztetag ein seit hundert Jahren dauernder Zwist zwischen Haus- und Fachärzten, bzw. Allgemeinmedizinern und Internisten beendet wurde. Wieso das? Seit Jahrzehnten streitet die Berufspolitik über den richtigen Hausarzt. Diese Diskussion ist nicht akademischer Natur, sondern entscheidet über Qualität, Ressourcen und Weiterbildungswege. Nachdem in den 70er Jahren vom Bundessozialgericht bei der Behandlung von Patienten der Facharztstandard zur Pflicht gemacht wurde, hat die Allgemeinmedizin den praktischen Arzt immer stärker verdrängt. In den 90er Jahren wurde dann im Sozialgesetzbuch V die hausärztliche Versorgung im 73 (1a) näher geregelt. Hausärzte waren jetzt Allgemeinmediziner, Kinderärzte, Ärzte die schon an der hausärztlichen Versorgung teilnahmen und Internisten. Der Internist musste sich zwischen hausärztlicher und fachärztlicher Versorgung entscheiden. Im Falle der hausärztlichen Versorgung durfte er fortan bestimmte Leistungen nicht mehr erbringen. Die Rivalität zwischen Allgemeinmedizinern und Internisten setzte sich aber fort. Hintergrund waren unterschiedliche Vergütungen, unterschiedliche Beurteilungen, welche Weiterbildungsinhalte für einen Hausarzt richtig sind und das Problem des Zugangs zur ärztlichen Weiterbildung. Dies dürfte eines der Hauptprobleme sein. Dr. Matthias Fabian Ein Hausarzt braucht Erfahrungen aus mehreren medizinischen Bereichen. Die sehr differenzierten Weiterbildungsvorschriften für den früheren Allgemeinmediziner waren zwar inhaltlich erstrebenswert, aber in der Realität immer schwerer erreichbar. Hinzu kommt die veränderte Versorgungsstruktur mit Gynäkologen, Kinderärzten und Chirurgen, sodass der Hausarzt überwiegend mit Ausnahme des ländlichen Raumes nicht mehr der Generalist früherer Jahre sein muss. Dieser versorgungspolitischen Realität und dem medizinischen Streit wurde durch zwei Entscheidungen Rechnung getragen. Zum einen kam es zur Förderung von Weiterbildungsstellen in der Allgemeinmedizin durch Krankenkassen, Deutsche Krankenhausgesellschaft und Kassenärztliche Vereinigungen. Zum anderen wurde auf dem 105. Deutschen Ärztetag im Jahr 2002 in Rostock die Grundlage für eine gemeinsame weitere Entwicklung der Allgemeinmedizin und der Inneren Medizin gelegt. Beide Gebiete wurden in einem Gebiet zusammengefasst und verfügen über eine gemeinsame Basisweiterbildung. Dieses wurde 2003 in Köln bestätigt, gilt bis heute und wurde auch in allen Landesärzte- Anzeige ÄBW

7 Kammern und KV kammern umgesetzt. Aus Sicht der Internisten hatte diese zukunftsweisende Einigung einen kleinen Schönheitsfehler. Den Internisten mit eigenem Titel gab es dadurch nicht mehr. Insbesondere im Krankenhaus wird der Internist neben dem Schwerpunktinternisten aber weiterhin gebraucht. Dies bewog fünf Landesärztekammern, eine abweichende Weiterbildungsordnung unter Erhalt des Internisten zu erstellen. Hiermit war der Konflikt wieder offen. Außerdem wird die jetzige Situation europarechtlich als schwierig bis nicht rechtskonform erachtet. Auf dem jetzigen Ärztetag in Münster wurde nun in der Muster- Weiterbildungsordnung im gemeinsamen Gebiet Innere Medizin und Allgemeinmedizin neben dem Facharzt für Innere- und Allgemeinmedizin, den Schwerpunkten, die jetzt zu Fachärzten Innere Medizin und Spezialität geändert wurden, als dritte Säule der Facharzt für Innere Medizin mit fünfjähriger Weiterbildungszeit eingeführt. Damit ist der Internist als Basis der internistischen Krankenhausversorgung neben den weiteren internistischen Spezialisierungen im Krankenhaus wieder vorhanden. Damit es zur Umsetzung der Beschlüsse in die Weiterbildungsordnungen der Bundesländer und zum Frieden zwischen den Parteien kommt, sollten wir uns die Ist-Situation noch mal anschauen, um daraus die weiteren Handlungsschritte abzuleiten. Die medizinische Versorgung hat sich vom Krankenhaus in die ambulante Medizin verschoben. Im Krankenhaus wird zunehmend, auch durch das DRG-System bedingt, eine immer stärker spezialisierte Medizin von Spezialisten durchgeführt. Weiterbildung kann nicht mehr nur im Krankenhaus stattfinden, sondern muss zunehmend auch im ambulanten Bereich stattfinden. Der Hausarzt kann seiner Aufgabe nur nachkommen, wenn er Weiterbildung auch im ambulanten Bereich absolviert hat. Wir brauchen deutlich mehr Hausärzte als Internisten und internis- tische Schwerpunktärzte (Kardiologen, Gastroenterologen, u.w.). Die Finanzierung der Weiterbildung ist nur noch unzureichend berücksichtigt. Unsere gemeinsamen Anstrengungen sollten sich also auf folgende Dinge richten. Der Hausarzt braucht Erfahrung in der ambulanten Medizin. Die Weiterbildung in der ambulanten Medizin muss durch Förderprogramme weiter finanziell gesichert werden und auch fair durch die Weiterbilder erfolgen. Durch stringentes Handeln aller Beteiligten muss dem jungen Arzt oder der jungen Ärztin klar sein, dass sie nach zwei bis drei Jahren Innerer Medizin zum ersten Mal vor der Entscheidung stehen, ob sie hausärztlich tätig sein möchten. Nach zweijähriger Weiterbildung im ambulanten Bereich wären sie dann als Facharzt für Innere Medizin und Allgemeinmedizin adäquat weitergebildete Hausärzte. Wenn sie ihr Tätigkeitsfeld weiter im Krankenhaus sehen, können sie sich auf den Weg zum Internisten machen. Ohne eine ambulante Weiterbildung werden sie aber nicht hausärztlich tätig werden können. Als Internist werden sie nur im Krankenhaus eine wirtschaftliche Grundlage finden. Andernfalls müssten sie die ambulante Zeit für den Facharzt für Innere und Allgemeinmedizin noch nachholen. Auch dieses ist für viele sicher ein denkbarer Weg. Eine hohe Verantwortung kommt den Schwerpunktweiterbildern zu. Bisher konnten sie zur Krankenversorgung auf Weiterbildungsinternisten mit einer Erfahrung von null bis sechs Jahren zurückgreifen. Dies wird künftig nicht mehr so sein. Es wäre nicht sinnvoll, wenn künftig zur Vereinfachung der Arbeitsabläufe im Krankenhaus nur noch Schwerpunktverträge in der Weiterbildung abgeschlossen würden, die dann inhaltlich gar nicht erfüllt werden könnten oder noch schlimmer gar keine Weiterbildung mehr stattfindet. Wie schon immer muss der Weiterbildungsassistent für sich persönlich eine Entscheidung treffen, die sich im Dreieck zwischen eigenen Interessen, Marktchancen und Angebot an Weiterbildungsstel- len bewegt. Die jetzige Muster- Weiterbildungsordnung hat das Gerüst zu einer vernünftigen medizinischen Versorgung im ambulanten und im Krankenhausbereich gelegt. Ärztekammern und Kassenärztliche Vereinigungen müssen nur noch mehr Transparenz in die Marktchancen bringen. Derzeit kann der Weiterbildungsassistent nicht mal annährend erkennen, in welchem Jahr in welcher Arztgruppe wie viele Nachfolger gebraucht werden. Hier könnten beide Institutionen für ein Mehr an Transparenz sorgen und damit eine Entscheidung für den einen oder anderen Weg der Weiterbildung erleichtern. Wenn alle Beteiligten Ärztekammern und Kassenärztliche Vereinigungen, Allgemeinärzte und Internisten, Krankenhäuser und Weiterbilder an einem Strick in die gleiche Richtung ziehen, dann hätte der Beschluss des Münsteraner Ärztetages von 2007 das Zeug zum ärztlichen Westfälischen Frieden. Dr. Matthias Fabian Mitglied im Vorstand der LÄK Örtliche Zuständigkeit der Bezirksärztekammern für die Durchführung von mündlichen Prüfungen nach der Weiterbildungsordnung der Landesärztekammer Baden- Württemberg (WBO 2006) Der Vorstand der Landesärztekammer hat in seiner Sitzung am 20. Juni 2007 in Abänderung seines Beschlusses vom 15. Februar 2006 (ÄBW 2006, Seite 173) nach 13 Absatz 1 Satz 3 WBO den Bezirksärztekammern die Zuständigkeit für die Durchführung von mündlichen Prüfungen in der Zusatzweiterbildung Palliativmedizin wie folgt übertragen: Palliativmedizin BÄK Nordwürttemberg für ihren Bereich BÄK Südwürttemberg für ihren Bereich BÄK Nordbaden zugleich für die BÄK Südbaden 362 ÄBW

8 Kammern und KV Ärzteschaft ohne Orientierung Wohin KBV? Dr. med. Birgit Clever Orientierungsprobleme bestehen nicht erst seit gestern. Symptom der tiefgreifenden Krise der verfassten Ärzteschaft und aktueller Höhepunkt ist der Abwahlantrag gegenüber dem Vorstand der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, der am 5. Juli zwar in nichtöffentlicher Sitzung der KBV-Vertreterversammlung behandelt, aber mit großem medialen Interesse begleitet wurde. Dabei wollte man eigentlich im stillen Kämmerlein die tiefgreifenden Interessenskollisionen, die die Ärzteschaft intern durchziehen, per Abwahl lösen. Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Der Unmut hatte sich in letzter Zeit immer mehr auf den hausärztlichen Vertreter in der KBV, Ulrich Weigelt konzentriert, obwohl die Probleme der verfassten Ärzteschaft vielfältig und weit über die Person von Weigelt hinausgehend sind. Führt man sich vor Augen, mit welchem Aufwand allein im letzten Jahr unsere berufspolitische Führungselite um den richtigen Weg gerungen hat, kann man schon verstehen, dass sich mancher irgendwann entnervt eine radikale strukturelle Lösung eines schwer lösbaren Problems wünscht. Kraftakte und Winkelzüge Im Protestjahr 2006 hatte sich der Vorsitzende der Kassenärztliche Bundesvereinigung bemüht, die KBV noch rechtzeitig in die Phalanx der protestierenden Ärzteschaft einzureihen, war doch die Interessensvertretung der niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten durch die KBV im Rahmen des anstehenden Gesetzgebungsverfahrens zum WSG zunehmend in die Kritik geraten. Zu angepasst, befanden viele Kollegen, sei der Kurs der KBV, gekennzeichnet durch vorauseilenden Gehorsam und den Ausverkauf der Interessen der Ärzteschaft. Es wurde vermutet, Köhler selbst könnte der Erfinder der Grundzüge des in den ersten Eckpunkten zum WSG angedachten neuen pauschalierten Vergütungssystems gewesen sein, das so merkwürdig viele Übereinstimmungen mit dem von ihm kurz darauf im Frühsommer 2006 als KBV- Entwicklung präsentierten neuen Honorarkonzept zeigte. Wer sonst hätte sich diese gesetzlichen Regelungen ausdenken können? Unwahrscheinlich, dass es die Kassen, noch unwahrscheinlicher, dass es Ministerialbeamte gewesen waren. Immerhin macht die KBV ja bei jeder Gelegenheit geltend, gute Kontakte zur Politik zu pflegen und dass maßgebliche Impulse und Ausarbeitungen im Honorarbereich bisher immer ausschließlich von der KBV gekommen und geleistet wurden. Die Kollegen landauf landab reagierten allerdings höchst befremdet, im neuen Honorarkonzept der KBV Qualitätszu- und abschläge zu finden, die dann jede Menge neuer Überprüfungen durch die KVen zur Folge gehabt hätten. Man war sich zunehmend der Interessensvertretung durch Herrn Köhler nicht mehr sicher und warf ihm Basisferne vor. Die Spannung zwischen Ärzten und Psychotherapeuten und der Spitze ihrer Körperschaft wuchs. Der Versuch von KBV und KVen, sich im Schlepptau der Ärztekammern im letzten Moment noch geschwind an die Spitze der Protestbewegung zu setzen, konnte nicht wirklich überzeugen und die wachsenden Kluft nicht mehr schließen. Die Geburtstunde des Referendums Ganz unvermittelt wartete Herr Köhler daraufhin noch im Sommer letzten Jahres mit einer neuen Idee auf, die Vertragsärzte und Psychotherapeuten in einer repräsentativen Meinungsumfrage nach ihrem Wissen und ihren Wünschen gegenüber KBV und ihrer jeweiligen Landes-KV zu befragen. Das Referendum war geboren. Aus dem Ergebnis wollte Köhler Rückschlüsse für die zukünftige Ausrichtung der Körperschaft ziehen und die eigene Arbeit legitimieren. Haben die Berufsprotestierer recht? Was will die schweigende Mehrheit der Ärzte und Psychotherapeuten? Sollen KVen und KBV verstärkt auf einen Systemausstieg oder auf systemkonforme Arbeit innerhalb der gegebenen Rahmenbedingungen zusteuern? Freier Markt oder doch lieber das kollektivvertragliche System? Kostenerstattung oder Sachleistungssystem? Verweigerung oder Gangbarmachen der Gesetze? Wer hat die Interpretationshoheit über die Ergebnisse Herr Köhler konnte ganz zufrieden aus dem Ergebnis des Referendums den Auftrag ableiten, nach dem Protestjahr die Kräfte der KBV und KVen wieder verstärkt auf eine systemkonforme Umsetzung der jetzt vorliegenden Gesetze zu konzentrieren. Zu Hilfe kamen ihm dabei einige in letzter Minute erreichten Veränderungen im WSG zugunsten der Ärzteschaft. Kurz zuvor hatte die KBV dieses Gesetz noch heftig kritisiert und gar mit Nicht-Umsetzung gedroht. Angesichts der Umfrageergebnisse könnte man diesen neuen Umsetzungseifer als eine der Meinung der eigenen Mitglieder verpflichtete Flexibilität einordnen 73 % der Mitglieder bevorzugen auch für die Zukunft das heutige kollektivvertragliche System. Nur 15 % würden ein marktwirtschaftliches System bevorzugen und magere 7% ein staatliches System. 63 % aller Befragten sehen als zukunftssichere Interessensvertretung weiterhin das KV-System. Man könnte aber auch kritisch sagen, dass 63% aller Befragten nicht gerade die Masse sind, sondern die folgerichtige Quittung dafür, 364 ÄBW

9 Anzeige Abteilung Innere Medizin I dass sich die KBV gerne nach allen Seiten offen hält und letztlich dadurch in keiner Richtung wirklich zu überzeugen vermag. Parallel zu diesen Vorgängen vertiefte sich fortlaufend ein weiteres Problem: Die Hausärzte verfolgten in ihrem Berufsverband eine Interessenpolitik, die sich mit der Ausrichtung des KV-Systems nicht wirklich gut vertrug. Auch hier wuchs Misstrauen: Zwischen den KV-Funktionären, die ganz mit der KV identifiziert waren und denen, die sich vor allem dem BDA verpflichtet fühlten, zwischen den hausärztlichen KV-Vorsitzenden einerseits und Herrn Weigelt auf der anderen Seite. Erst unterschwellig, dann aber immer unverhohlener wurde um die Frage gerungen, wer die Interessen der Hausärzte vertritt, ohne dass es gelang, zu einer strategischen Partnerschaft zu finden. Kein Kompaß KBV und KVen scheinen immer wieder die Orientierung zwischen Interessensvertretung und körperschaftlichen Aufgaben zu verlieren, und sich von inneren und äußeren Drücken hin und her werfen zu lassen. Deshalb verkommen regelmäßig die starken Worte des Aufbegehrens wie die der Protestzeit kurze Zeit später zu Worthülsen. Das Hinund Her sollte mit der Interpretation der Ergebnisse des Referendums bemäntelt werden. Gängigmachen des Gesetzes heißt das dann oder unsere Mitglieder erwarten das von uns. In Wirklichkeit geht es nur darum die peinliche Kluft zu schließen, die zwischen den großen Worten und dem darauf folgenden Handeln klafft. Hier können sich allerdings KBV und eine ganze Reihe der Ärzte- Protestler die Hand reichen. Nach dem brandaktuellen BSG-Urteil, in dem am Beispiel der Kieferorthopäden in Niedersachsen die Zahlungsverpflichtung der Krankenkassen gegenüber Ärzten, die per Zulassungsrückgabe aus dem System ausgestiegen sind, klar verneint wird, wird sich die Zahl der ausstiegswilligen Ärzte und Psychotherapeuten trotz schöner Korbmodelle und engagiert vorgetragener Fundamentalkritik gegenüber dem bestehenden, unterfinanzierten System schnell gegen Null bewegen. Rückbesinnung Nachhaltige Glaubwürdigkeit könnte hingegen wiederhergestellt werden mit einer ehrlichen, nicht beschönigenden und dabei durchaus wertenden Analyse dessen, was KBV und KVen leisten, und als Körperschaften auch leisten können und müssen. Erst dann könnte die Ärzteschaft darüber befinden, ob sie das, was KBV und KVen in ihrem Körperschaftsstatus können, als Interessensvertretung wertschätzen oder wirklich lieber gegen einen Systemausstieg oder den derzeit hochgepriesenen freien Wettbewerb eintauschen wollen. Liberalisierung ist schließlich kein Wert an sich, nur weil das Wort liberal darin enthalten ist, und schon gar keine Garantie dafür, dass es der Ärzteschaft und ihren Patienten hinterher besser geht. Soweit der freie Vertragswettbewerb nämlich vor allem auf eine Individualisierung des Vertrags- und Einkommensrisikos des einzelnen Arztes zielt, diesem aber hochorganisierte Einkaufskartelle gegenüberstehen, gibt man die errungen geglaubte Freiheit schon beim Eintritt in die Schöne Neue Welt wieder ab und sollte sich schleunigst an die in mancherlei Hinsicht vergleichbare Situation zurückerinnern, die zur Gründung der KVen im Interesse einer zuvor zersplitterten und verarmten Ärzteschaft geführt hatte. Ein klares Bekenntnis zum gegebenen körperschaftlichen Status, der eine Interessensvertretung im wettbewerblichen Sinn nur in klar definierten Grenzen zulässt, wäre überfällig. Es müsste herausgearbeitet werden, dass die Inter- INNERE MEDIZIN Refresher Freiburg November CME- Punkte Update in den neuesten diagnostischen und therapeutischen Leitlinien Refresherkurs für Internisten, Allgemeinmediziner und Assistenzärzte mit über 40 Stunden umfassende Fortbildung intensives Programm für Assistenzärzte zur Vorbereitung auf die Facharztprüfung Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. R. Mertelsmann Universitätsklinikum Freiburg Prof. Dr. Ch. Bode Universitätsklinikum Freiburg Prof. Dr. F. Keller Universitätsklinikum Ulm Prof. Dr. H.-H. Peter Universitätsklinikum Freiburg Prof. Dr. M. Tamm Universitätsspital Basel Prof. Dr. J. Müller-Quernheim Universitätsklinikum Freiburg Prof. Dr. Drs. h. c. H. Blum Universitätsklinikum Freiburg Prof. Dr. W. G. Zoller Katharinenhospital Stuttgart Prof. Dr. J. Seufert Universitätsklinikum Freiburg Prof. Dr. M. Kellerer Marienhospital Stuttgart Prof. Dr. B. V. Hach-Wunderle Krankenhaus Nordwest und Venenzentrum Frankfurt am Main Behandelte Themenbereiche: Hämatologie /Onkologie Kardiologie Angiologie Nephrologie Rheumatologie Pneumologie Gastroenterologie Endokrinologie Infektiologie Kursort: Aula des Kollegiengebäudes I Albert Ludwigs Universität Freiburg Werthmannplatz 3, Freiburg Preise: 490,- (Fachärzte); 460,- (Assistenzärzte) Einzeltage: 115,- /Tag (Fach- und Assistenzärzte) Anmeldung / Information: Weitere Kurse: Gastro / Diabetes, Update Refresher 18 Credits Oktober 2007, Zürich (anrechenbar in Deutschland) Kardio / Pneumo, Update Refresher 19,5 Credits November 2007, Zürich (anrechenbar in Deutschland) FomF GmbH Salzschlirfer Straße Frankfurt - - Tel. / Fax: ÄBW

10 Kammern und KV essensvertretung der Ärzteschaft durch die KVen just in deren Wahrnehmung ihrer körperschaftlichen Aufgaben und damit auch der kollektivvertraglichen Absicherung der ärztlichen Tätigkeit besteht. Das Bewusstsein, dass dies ein großer Wert an sich ist, ist vielen Ärzten inzwischen abhanden gekommen - und offenbar vor allem vielen von denen, die berufspolitisch den Ton angeben. Mit viel Öffentlichkeitsarbeit zu den eigenen Mitgliedern hin, müssten KBV und KVen dafür sorgen, dass der Körperschaftsstatus wieder positiv wahrgenommen wird. Es ist nicht wirklich klug, immer in das Hohelied des freien Wettbewerbs einzustimmen, aus dem die KVen die Ärzte vor einigen Jahrzehntchen doch gerade gerettet haben. Haben denn alle vergessen, dass jeder Arzt vor der Etablierung der KVen im Konfirmandenanzug einzeln zu den Kassen pilgern musste, um einen Vertrag zu bekommen - oder auch nicht? Haben sich die Kollegen, die sich so sehr für den freien Wettbewerb stark machen, wirklich klargemacht, dass sie sich damit erneut erst so richtig in die Arme der Krankenkassen werfen und in die Abhängigkeit begeben würden? Trügt eventuell die Hoffnung, selbst natürlich als Sieger aus dem Wettbewerb hervorzugehen, und dass allenfalls die anderen Kollegen die Verlierer sein könnten? Oder dass niemand der Verlierer wäre, weil wir einem erneuten Ärztemangel entgegengehen, die Ärzte obendrein absolut solidarisch gemeinsam zueinander stehen und dann die Preise und die Bedingungen diktieren könnten? Kommt das Paradies sicher mit dem Ende der Bedarfsplanung und lässt uns wieder zu wirklich freien Ärzten werden, oder könnte es sein, dass das Festhalten am Sachleistungsund Kollektivvertragssystem die realistische Anerkennung des Umstands ist, dass dies trotz allem die besten Rahmenbedingungen für die Freiberuflichkeit sind? Falsche Polarisierung Nicht nur falsche Heilsversprechungen per Systemausstieg sondern auch die Polarisierung von Regulierungsbehörde versus bevorzugter Dienstleister für Ärzte und Psychotherapeuten ist nicht hilfreich sondern in der Sache irreführend und falsch. Statt einer unzutreffenden Gegensatzbildung brauchen wir dringend die Erkenntnis, dass es keinen Sinn macht, wenn KBV und KVen ihren körperschaftlichen Status versuchen zu verleugnen oder zu überwinden, denn sie sind nun einmal Körperschaften. Und genau dieser Körperschaftsstatus, der auch Regulierungskompetenzen im Sinne der Kollegen einschließt, ist der Wettbewerbsvorteil der KVen. Es gilt ihn zu nutzen. Statt ihren Körperschaftsstatus dauernd zu bejammern, könnten und müssten die KVen versuchen, genau auf dieser Grundlage zum bevorzugten Dienstleister zu werden. Die professionelle Erfüllung der körperschaftlichen Aufgaben ist das Fundament, auf das sich die KVen im Wettbewerb stützen können und das ist m.e. das eigentliche Problem, denn davon sind wir leider noch viel zu weit entfernt. Nur wenn es KBV und KVen gelingt, den Körperschaftsstatus mit den immer neuen Anforderungen zu verschränken, werden sie überleben können. Und nur dann macht ihr Überleben auch einen Sinn. Realismus Selbst überzeugte Propagandisten des Systemausstiegs, die noch im Sommer die Ärzteschaft kurz vor dem Durchbruch sahen, im Herbst den Startschuss zum Systemausstieg dann vorsichtshalber schon mal auf das Frühjahr 2007 verlegten und inzwischen von mindestens 2-3 weiteren Jahren reden, die die Kollegen noch bräuchten, bis sie reif für diesen Schritt seien, scheinen inzwischen realisiert zu haben, dass es eine Balance gibt zwischen aufrührerischem Freiheitsstreben und dem Sicherheitsbedürfnis für die eigene Existenz. Gerade in Deutschland darf man das Sicherheitsbedürfnis als handlungsleitendes Motiv nicht unterschätzen. Es ist ein immanenter Bestandteil unseres Charakters, unterstützt und verstärkt durch die Tatsache, dass mit einem Durchschnittsalter der Ärzte von 51 Jahren die im Laufe des Lebens erworbenen liquiditätseinengenden Verpflichtungen in der Regel ziemlich hoch sein dürften. Dazu gilt es zu bedenken, dass sich - wenn überhaupt - nur das Versorgungsangebot hochspezialisierter Fachärzte wirklich gut für den freien Wettbewerb eignet, das der Hausärzte schon wesentlich schlechter und das der Psychotherapeuten am allerwenigsten. Die Grenzen der Macht Ob die Ärzteschaft in der Lage sein wird, diese schwierige Situation zu meistern, ohne allzu viel Federn zu lassen, ist in Anbetracht auch sehr unterschiedlicher Interessen innerhalb der Gesamtgruppe mehr als fraglich. Dies würde auf jeden Fall voraussetzen, dass die Protagonisten in den KVen anerkennen müssten, eben nicht alles zu können, nicht jeden und wenn auch noch so legitimen Wunsch der Ärzteschaft erfüllen und nicht jede Forderung durchsetzen zu können d.h. am Politikhimmel keine Götter in Weiß zu sein. Sie müssten die Beschränkung des eigenen Handlungsspielraums dann auch noch den Kollegen gegenüber transparent machen, und sie müssten ihre Macht in gewissem Umfang mit den Verbänden teilen. Die Funktionsträger der Körperschaften müssten vor allem auch die bittere Wahrheit kommunizieren, dass es in naher Zukunft nicht mehr Geld im System geben wird, nach 2011 wahrscheinlich auch nur unwesentlich mehr und vor allem, dass daran keine KV und keine KBV etwas ändern kann. Gewinnen können höchstens ein paar besonders Gewitzte auf dem freien Markt, aber ohne dass dabei wie häufig glauben gemacht werden soll, die gesamte Versorgung genesen würde. Nein, das bisschen mehr Plus, das die an einer Stelle machen führt dann zwingend zu noch ein bisschen mehr Minus an einer anderen Stelle. Insgesamt bleibt es immerein Nullsummenspiel, denn die Gelddruckmaschine ist mit den Gesetzen nicht mitgeliefert worden. 366 ÄBW

11 Kammern und KV Der Vorteil einer ehrlichen Analyse wäre, dass sich die KVen mit dem Verzicht, eine nicht vorhandene Macht zu proklamieren, auch entlasten würden, und sich sehr viel mehr auf ein handwerklich gutes Verwaltungsgeschäft konzentrieren könnten, ohne sich dauernd Versagen in der Interessensvertretung nachsagen lassen zu müssen. Stärke kann nur entstehen, wenn man sich auf die Aufgaben konzentriert, für die man ausgestattet ist, nicht in dem man in fremden Gebieten wildert. Aber Machtverzicht ist schwer. Niemand macht das freiwillig gern. KVen und KBV wollen als marktbeherrschende Körperschaften bestehen bleiben, ihre körperschaftlichen Aufgaben weiter wahrnehmen und Köhler will sich gleichzeitig mit voller Kraft in den Wettbewerb stürzen. Er will in Ablösung der kürzlich erst zu Grabe getragenen KBV-Consult nun eine Vertragskoordinierungsgemeinschaft als künftiges Substitut der Bundesmantelverträge, die den Hintergrund für die derzeitigen Gesamtverträge bilden. Diese Konstruktion soll Ansprechpartner für die bundesweit agierenden Krankenkassen und deren Vertragsangebote sein, jedoch keineswegs die Befugnisse der Landes-KVen eingreifen, denen das Roll-Out der Verträge wie bisher auch vorbehalten bliebe. Ziel ist mit KVen und KBV über alle anderen Mitbewerber auf dem Gesundheitsmarkt zu triumphieren, die besten Verträge machen, den größten Zulauf verzeichnen kurz Marktführer werden. Dass sich hier der Konflikt mit dem Hausarztverband weiter zuspitzen muss, ist sonnenklar. Inzwischen wurde bei der KBV- Vertreterversammlung in Münster im Mai diesen Jahres sogar noch ein neueres Gebilde als Gegenmodell zur unattraktiven Regulierungsbehörde ausgerufen: New Company heißt die Zauberformel, von unabhängigem Unternehmen ist die Rede, von Kartellrecht und Geschäftsfeldanalyse aber alles bleibt sehr schwammig. Hoffen wir mal, dass da nicht nur viel Geld vergraben wird man hat ja schon gehört, dass sich Unternehmensberatungsfirmen nicht lumpen lassen. Die Halbwertszeit der immer neu sprudelnden Ideen - KV-Consult, dann ARGE, jetzt New Company - könnten aber schon nachdenklich stimmen. Zum einen geht es letztlich doch nur um die Frage, wie mit griffigen Formeln Macht geschaffen und erhalten werden kann und nebenbei um die Frage, was die Ärzteschaft will und wie die Ziele zu erreichen wären. Die Regulierungsbehörde ist ein gutes Beispiel. Niemand will eine Regulierungsbehörde, alle wollen Freiheit. Und schwupps ist die Freiheit mit dem Wettbewerb assoziiert, nur leider stimmt das eben nicht so einfach. Die vermeintliche wettbewerbliche Gestaltungsfreiheit entpuppt sich bei näherem Hinschauen als Freiheit ganz weniger wirtschaftlich potenter Player. Alle anderen dürfen sich dann ganz frei ausbeuten lassen mit schlechten oder gar keinen Verträgen. Davor wird auch eine wettbewerblich orientierte KBV nicht schützen, denn die sagt auch: die Zeiten, in denen die KV alle gleich lieb haben konnte, sind vorbei. Warum sollten die Ärzte und Psychotherapeuten unter diesen Vorzeichen die Entwicklung der KBV in Richtung Wettbewerber unterstützen? Schöne neue Welt Unter den Linden Berlin-Mitte In der jüngsten Vertreterversammlung der KBV ist nun eine richtungsweisende Entscheidung gefallen. Die Delegierten haben Herrn Weigelt das Vertrauen entzogen und Herrn Köhler im Amt bestätigt beides mit eindeutigen Mehrheiten. Damit hat die KBV klar gemacht, dass sie keine zu weitgehende Vermischung von Verbands- und Körperschaftspolitik in ihren Gremien auf Dauer zu dulden bereit ist so der Vorwurf an Weigelt. Die schwierige Aufgabe, die der KBV sowieso, jetzt aber unter verschärften Bedingungen, zufällt, besteht darin, sich als überzeugende Sachwalterin der Interessen aller Ärzte zu profilieren. Wie wir alle wissen, ist das ungefähr so schwierig, wie die Quadratur des Kreises. Ob das nun besser gelingen wird, ob auch der BDA sich zukünftig in der Interessensvertretung der KBV wieder finden oder nun verstärkt auf die eigenen Kräfte setzen wird, wird sich bald zeigen. Aber auch die Fachärzte müssen noch ein paar Hausaufgaben machen, denn auch bei ihnen ist im einzelnen nicht immer ausgemacht, ob sie sich durch die KVen in ihren Interessen vertreten lassen oder vielleicht doch lieber die individuelle Freiheit suchen wollen. Die Quadratur des Kreises wird also wahrscheinlich ausbleiben. Birgit Clever Vorsitzende der Vertreterversammlung der KVBW Prof. Dr. Niels Korte Marian Lamprecht KORTE RECHTSANWÄLTE Absage durch Hochschule oder ZVS? - Klagen Sie einen Studienplatz ein! Wir haben seit 1998 zahlreiche Mandate im Bereich Hochschulrecht erfolgreich betreut. Unsere Kanzlei liegt direkt an der Humboldt-Universität. Prof. Dr. Niels Korte lehrt selbst an einer Berliner Hochschule. Entfernung spielt keine Rolle - wir werden bundesweit für Sie tätig. Zur Terminvereinbarung in Stuttgart: oder 24 Stunden kostenfrei: Anzeige ÄBW

12 Vermischtes Professor Dr. med. Hinrich Cramer zum 75. Geburtstag Professor Dr. med. Hinrich Cramer, Arzt für Neurologie und Psychiatrie und langjähriger Leiter des klinischen und neurochemischen Labors an der Neurologischen Universitätsklinik Freiburg/ Breisgau, begeht am 17. August 2007 seinen 75. Geburtstag. Hinrich Cramer begann nach der Promotion in München und mehrjähriger Tätigkeit an der Pariser Salpêtrière an der Abteilung für klinische Neurophysiologie bei Richard Jung in Freiburg (1961). Er habilitierte sich 1969 im Fach Neurologie und klinische Neurophysiologie. Von 1969 bis 1971 war er Gastwissenschaftler in Bethesda, Maryland. Nach der Ernennung zum Professor (1978) war er bis 1997 als Kliniker, akademischer Lehrer und Forscher an der Neurologischen Universitätsklinik in Freiburg tätig. Vier Hauptarbeitsgebiete seiner Forschungsgruppe beschäftigten sich mit Aminosäuren und biogenen Aminen als Neurotransmitter, der Neurochemie und Neuroendokrinologie des Schlafs, zyklischen Nukleotiden und umfassenden Liquorstudien an neurogastrointestinalen Peptiden insbesondere bei Basalganglien- und Demenzerkrankungen. Zwei Bücher, 130 klinisch-neurologische, neurochemische, neuropharmakologische, neurophysiologische und psychiatrische Originalarbeiten in internationalen wissenschaftlichen Zeitschriften belegen seine reichhaltige Forschungsaktivität. Als Doktorvater hat er nahezu dreißig Kandidaten der Medizin auf sehr persönliche und motivierende Weise betreut, und mehrere seiner Mitarbeiter haben sich später habilitiert. Klaus Rißler, Basel Norbert Rösler, Berlin Schlüsseldienst kostet mehr als Hausbesuch des Arztes Wenn ein Schlüsseldienst für die Anfahrt besser bezahlt wird als ein Arzt für einen Hausbesuch bei einem kranken Patienten, und wenn eine künstliche Beatmung mit Herzmassage weniger kostet als die Programmradreparatur an der Waschmaschine, dann stimmt etwas nicht. Das erklärte der Vorsitzende des Vorstands der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Dr. Andreas Köhler, in Berlin. Ärzte bekämen im Vergleich zur freien Wirtschaft oft absurd wenig Geld für ihre Leistungen. Köhler sagte, 30 Prozent der Leistungen, die niedergelassene Ärzte in der gesetzlichen Krankenversicherung erbrächten, würden derzeit nicht bezahlt. Er wolle darauf hin arbeiten, dass sich die Situation mit der nächsten Honorarreform bessere soll eine Pauschalen- Gebührenordnung und 2009 eine Gebührenordnung in Euro kommen. Die niedergelassenen Ärzte werden ab 2009 dann nicht mehr Punkte abrechnen, sondern Preise in Euro und Cent. Ambulante Versorgung und Verbraucherpreise im Vergleich Arztleistungen Euro* Verbraucherpreise Euro kurzes ärztliches Zeugnis 4,09 Bockwurst mit Kartoffelsalat und Getränk (Schnellimbiss) 4,50 hausärztliche Beratung 7,67 Kinokarte 7,00 Erstversorgung einer kleinen Wunde Wegepauschale für den Arzt (Tag) bei 0 bis 2 km Anfahrt bei 2 bis 5 km Anfahrt bei 5 bis 10 km Anfahrt 7,92 Ohrläppchenpiercing Nasenpiercing/Stichkanaldehnung 3,20 6,30 9,20 Wegepauschale Schlüsseldienst (am Tag) bis 10 km Anfahrt (laut WiSo-Recherche) Enddarmspiegelung 11,75 Ölwechsel am Auto zuzüglich Filter, Discount- Werkstatt hausärztliche Ganzkörperuntersuchung künstliche Beatmung mit Herzmassage 15,33 allgemeine Untersuchung Hund (1,5-facher Satz GOT, zuzüglich Mehrwertsteuer) 127,75 Programmradreparatur an der Waschmaschine inklusive Anfahrt * (Der Punktwert wurde hier mit dem kalkulatorisch üblichen Wert von 5,11 Cent berechnet; der tatsächliche Auszahlungspunktwert liegt oft deutlich darunter.) 8,00 15,00 11,80 19,00 16,11 150, ÄBW

13 Industrieinformation EU-Zulassung für Januvia als Zusatztherapie bei Typ-2-Diabetes Januvia (Sitagliptin, MSD), ein neues orales Antidiabetikum zur Behandlung von Typ-2-Diabetikern, hat kürzlich die EU-Zulassung erhalten. Es ist das erste Medikament einer neuen Klasse oraler Antidiabetika, der so genannten Dipeptidyl-Peptidase-4 (DPP-4)-Inhibitoren. DPP-4-Inhibitoren führen wirkmechanismusbedingt glukoseabhängig zu einer Senkung des Blutzuckerspiegels. Januvia ist bei Patienten mit Typ-2-Diabetes mellitus zur Verbesserung der Blutzuckerkontrolle in Kombination mit Metformin indiziert, wenn Diät und Bewegung plus Metformin den Blutzucker nicht ausreichend senken. Bei Patienten mit Typ-2-Diabetes mellitus, für die eine Anwendung eines PPARgamma- Agonisten (d. h. ein Thiazolidin bzw. Glitazon) geeignet ist, ist Januvia in Kombination mit einem Glitazon indiziert, wenn Diät und Bewegung plus Monotherapie mit einem Glitazon den Blutzucker nicht ausreichend senken. Wirksame Blutzuckersenkung mit Januvia einmal täglich In einer klinischen Studie erhielten Patienten zusätzlich zu Metformin entweder Januvia oder den Sulfonylharnstoff Glipizid. Ihr Blutzuckerspiegel war unter Metformin alleine mit einem durchschnittlichen HbA1c-Wert von 7,5 Prozent nur unzureichend kontrolliert. In beiden Vergleichsgruppen zeigte sich eine vergleichbare Wirksamkeit mit einer HbA1c-Senkung um durchschnittlich 0,7 Prozent. Deutliche Vorteile besaß der neue DPP-4-Inhibitor hinsichtlich der Verträglichkeit: Während die Patienten in der Therapiegruppe mit Januvia im Mittel 1,5 kg abnahmen, zeigte die mit dem Sulfonylharnstoff behandelte Patientengruppe eine mittlere Gewichtszunahme von 1,1 kg. Hypoglykämien traten bei signifikant mehr Patienten der Glipizidgruppe (32 Prozent) auf als unter Januvia mit nur 4,9 Prozent. Mehr Patienten erreichten HbA1c- Zielwert unter Medikation mit Januvia In einer anderen Studie, in der Januvia ebenfalls zusätzlich zu Metformin gegeben wurde, erzielten unter dem DPP-4-Inhibitor dreimal so viele Patienten den HbA1c-Zielwert der International Diabetes Federation von unter 6,5 Prozent wie unter Metformin alleine. Es wurde gezeigt, dass Januvia als Zusatztherapie zu Metformin oder einem Glitazon eine komplementäre Wirksamkeit besitzt. In Europa zählen wir zurzeit mehr als 53 Millionen Patienten mit Typ-2-Diabetes. Dies sind acht Prozent der Bevölkerung. Und von diesen zeigt etwa die Hälfte eine nur unzureichende Einstellung ihres Blutzuckerspiegels, so Dr. Stefan Oschmann, Präsident von MSD für die Region Europa, Mittlerer Osten, Afrika und Kanada. Die EU-Zulassung für Januvia gibt diesen Patienten eine dringend notwendige neue Behandlungsoption, um ihren Diabetes in den Griff zu bekommen. Gleichzeitig unterstreicht sie das Engagement von MSD im Bereich Diabetes. Januvia : Inkretinverstärkung zur physiologischen Blutzuckersteuerung Januvia wird einmal täglich oral eingenommen. Es ist ein wirkstarker und hochselektiver DPP-4-Inhibitor. Diese neue Substanzklasse wirkt über die Verstärkung eines körpereigenen Systems, nämlich des Inkretinsystems, blutzuckersenkend. Bei Typ-2-Diabetikern ist der Inkretineffekt trotz erhöhter Blutzuckerspiegel vermindert. Inkretine erzielen auf zwei Wegen eine physiologische Blutzuckersenkung: Zum einen bewirken sie eine verstärkte pankreatische Insulinsekretion, zum anderen eine reduzierte hepatische Glukoseproduktion. DPP-4-Inhibitoren verstärken die körpereigene Fähigkeit zur Blutzuckersteuerung bei Typ-2- Diabetikern, indem sie die Spiegel der aktiven Inkretine erhöhen. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an: Dr. Kay Rispeter, MSD Sharp & Dohme GmbH, Lindenplatz 1, Haar, Telefon: (0 89) , Fax: (0 89) , Null Versetzungssorgen......aber 4 Beurteilungen Wer weiß was geht, kann gegensteuern. Deshalb gibt es bei uns vier Term-Beurteilungen pro Jahr. Das schafft Eltern die nötige Transparenz und nimmt Schülern die Angst. Denn Fehlentwicklungen werden erkannt und rechtzeitig korrigiert. Anzeige Siegmann Privatschulen TERM-BEURTEILUNG Vor- und Zuname... Verhalten... Siegmann Privatschulen S-Bahn Stadtmitte, Calwer Str. 34, Stuttgart, Tel. 0711/ , Privates Gymnasium staatlich genehmigt Privat-College NLP-Akademie Private Kinderschule 25 JAHRE Klasse... Schuljahr... ÄBW

14 Ethik Wirtschaftinformationen in der Medizin Vermögen gezielt verwalten Carsten Stierle Dipl.-Bankbetriebswirt (Bankakademie) ische Bank Kompetenzzentrum Heil- und Freiberufe Kleiner Schlossplatz Stuttgart Telefon (07 11) Telefax (07 11) bw-bank.de Der dauerhafte Erfolg in der Vermögensanlage beruht auf einer langfristigen und systematischen Planung. Was für Mediziner im Arbeitsalltag selbstverständlich ist, wird im finanziellen Bereich manchmal vernachlässigt. Wer hat nach einem anstrengenden Arbeitstag schon Zeit und Muße, sich intensiv um die privaten Vermögensangelegenheiten zu kümmern? Die Folge: Veränderungen an den nationalen und internationalen Aktienund Rentenmärkten spiegeln sich in der Zusammensetzung des Vermögensportfolios nicht wider. Vielmehr bleibt es Zufallsprodukt von Einzelfallentscheidungen. Einige Anlagen bergen mitunter überhöhte Risiken, bei anderen bleiben Wachstumschancen womöglich ungenutzt. Ein roter Faden in der Vermögensanlage ist nicht erkennbar. Gesamtvermögen und finanzielle Verpflichtungen untersucht. Hierzu gehören neben dem Anlagevermögen im klassischen Sinn auch Immobilien, Beteiligungen sowie die eigene Arztpraxis. Im Wesentlichen werden drei Anlagearten unterschieden: Geldvermögen, Sachvermögen und Produktivvermögen. Ziel der Vermögensplanung ist es nun, die Vermögensgegenstände aufeinander abzustimmen. Sie sollten sowohl einzeln als auch in ihrer Gesamtheit die persönlichen Anlageziele abbilden. Hierfür gleicht der Vermögensmanager die bestehende Vermögens-, Liquiditäts- und Risikosituation mit den Zielvorgaben des Anlegers ab. Daraus ergibt sich eine Soll-Anlagestruktur, aus der konkrete Maßnahmen abgeleitet werden. Abhängig vom Anlagebetrag werden bei der BW-Bank zwei Varianten der Vermögensverwaltung unterschieden: Die Fonds-Vermögensverwaltung und die individuelle Vermögensverwaltung. hinsichtlich Chancen und Risiken auf einen Anlagetyp maßgeschneidert ist. Innerhalb der Anlagestrategie für das jeweilige Depot wählen die Fonds-Vermögensverwalter der BW- Bank aus einer Palette von über in Deutschland zugelassenen Fonds die aussichtsreichsten nationalen und internationalen Fonds aus. Ab einem Anlagebetrag von Euro können Anleger in eines der Depotmodelle investieren. Dabei wählen sie das aus, das ihrem Risikoprofil entspricht. Mit der Entscheidung für ein Depotmodell delegieren sie die Verwaltung ihres Depots und müssen selbst keine Anlageentscheidungen mehr treffen. Ihr Ansprechpartner bleibt der vertraute Vermögensmanager, der ihnen regelmäßig Rechenschaftsberichte vorlegt. Weiterhin werden gemeinsam Veränderungen im persönlichen Umfeld des Anlegers besprochen und bei Bedarf entsprechende Anpassungen vorgenommen. Werden die Wünsche und Ziele des Anlegers in der bestehenden Vermögensstruktur verwirklicht? Die Antwort auf diese Frage liefert eine sorgfältige Vermögensanalyse durch einen erfahrenen Vermögensmanager. Entscheidend ist es dabei, die gesamte finanzielle Situation zu hinterfragen begonnen beim gewünschten Anlagebetrag bis hin zu finanziellen Verpflichtungen. Ist das Gesamtvermögen unter Risikoaspekten ausreichend gestreut? Wie wirkt sich eine veränderte Ertragslage der Arztpraxis auf die private Situation aus? Lässt sich der heutige Lebensstandard auch im Ruhestand aufrechterhalten? Ist die Familie ausreichend abgesichert? Ist die Vermögensstruktur steuerlich optimal? Analyse der einzelnen Vermögensbausteine Für einen Überblick über das Gesamtvermögen werden zunächst die einzelnen Vermögenselemente Risiken vermeiden Basis der Fonds-Vermögensverwaltung sind strukturierte Anlagemöglichkeiten in verschiedene erstklassige Investmentfonds. Um einen Investmentfonds zu bestücken, bündelt der Fondsmanager die Anlagebeträge mehrerer Anleger und investiert sie als Gesamtsumme. Durch das entstandene Volumen kann er seinen Fonds mit einer Vielzahl an Bausteinen zusammenfügen seien es Aktien, Renten, Rohstoffe, Geldmärkte oder Immobilien und diese gewichten. Bei der Fondsverwaltung geht er nach strengen Anlagegrundsätzen vor. Er reagiert kurzfristig auf die Bewegungen der Märkte, nutzt Ertragschancen und optimiert Risiken. Dabei überwacht er ständig die Fondsstruktur und passt sie gegebenenfalls an immer im Rahmen der gewünschten Risikopräferenz. In ihrer Fonds-Vermögensverwaltung bietet die BW-Bank fünf Depotmodelle an, von denen jedes Chancen nutzen In der individuellen Vermögensverwaltung werden Anleger ab einem Betrag von Euro betreut. Sie profitieren dabei von einer optimierten Aufteilung der einzelnen Vermögensbausteine in nationale und internationale Aktien, Renten, Zertifikate sowie exotische Produkte. Bei seinen Anlageentscheidungen greift der Vermögensverwalter auf ein dichtes Informationsnetz innerhalb des Konzerns zurück. So fließen unter anderem umfangreiche Analysen und Empfehlungen des bereits mehrfach ausgezeichneten Researchteams der LBBW mit in seine Empfehlungen ein. Beide Formen der Vermögensverwaltung bieten eine transparente und steueroptimierte Preisgestaltung auf Basis eines Komplettpreises ( all-in-fee ). Zusätzliche Einzelgebühren zum Beispiel für Ausgabeaufschläge bei Fonds oder Transaktionskosten bei sonstigen Wertpapieren fallen nicht an. 370 ÄBW

15 Rechtsfragen Verordnung von Anabolika >>> Verordnet ein Arzt seinem Patienten Tabletten des Medikaments Methadinon Anabol auf einem Privatrezept, von dem er weiß, dass es sich um ein Anabolikum handelt, schädigt er damit das Ansehen der Ärzteschaft in erheblichem Maße. Selbst wenn er den Patienten über die Nebenwirkungen eines Anabolikums allgemein aufgeklärt hat, wiegt das Fehlverhalten so schwer, dass es mit einer Geldbuße von DM (ca Euro) zu ahnden ist. Urteil des Ärztlichen Berufsgerichts Niedersachsen vom (BG 11/00) Wiederholter Berufspflichtenverstoß >>> Verstößt ein Arzt wiederholt gegen berufsrechtliche Pflichten, reicht ein bloßer Verweis nicht mehr aus. Als angemessene Reaktion muss vielmehr eine Geldbuße verhängt werden, die sich an den wirtschaftlichen Verhältnissen des beschuldigten Arztes zu orientieren hat. Urteil des Berufsgerichts für die Heilberufe beim OLG Nürnberg vom (BG-Ä 4/04) Verbotene Heilsversprechen >>> Ein Arzt, der im Internet als Vorsitzender eines Vereins mit der Veröffentlichung wirbt, Krebs sei heilbar, verstößt damit gegen 11 Abs. 2 Satz 2 Berufsordnung. Es ist unzulässig, Heilerfolge, insbesondere bei nicht heilbaren Krankheiten, als gewiss zuzusichern. Urteil des Berufsgerichts für die Heilberufe beim OLG München vom (BG-Ä 31/03) Direktvertrieb von Sehhilfen durch Augenärzte >>> 1. Ein allgemeiner Hinweis des Augenarztes an jeden von ihm behandelten Patienten, er könne sich gleich bei ihm eine Fassung aus dem vorrätig gehaltenen Bestand an Brillen aussuchen, die von der Firma XY dann fertig gestellt und an den Patienten ausgehändigt würde, stellt einen Verstoß gegen das Zuweisungsverbot des 34 Abs. 5 BO dar und verletzt zudem das Trennungsgebot des 3 Abs. 2 BO, wonach es Ärzten untersagt ist, im Zusammenhang mit der Ausübung der ärztlichen Tätigkeit Waren und andere Gegenstände abzugeben oder unter ihrer Mitwirkung abgeben zu lassen. 2. Solange nicht zusätzlich deutlich wird, wieso gerade der durch die Vermittlung begünstigte Augenoptiker XY in der Lage sein sollte, anders als andere Augenoptiker die ärztliche Verordnung bestmöglichst interpretieren und somit Unsicherheiten des Therapieerfolges ausschließen zu können, ist die Zuweisung und die Mitwirkung am Vertrieb einer Sehhilfe durch den Augenarzt nicht gerechtfertigt. Urteil des LG Hannover vom (26 O 130/05) Reisemedizinisches Zentrum >>> 1. Die Bezeichnung einer Arztpraxis als Reisemedizinisches Zentrum F ist irreführend, wenn die Praxis auf dem Gebiet der Reisemedizin hinsichtlich ihrer Größe und hinsichtlich des Angebots und der Durchführung von reisemedizinischen Leistungen im Raum F keine führende Stellung einnimmt. 2. Ein Eintrag im Telefonbuch unter der Rubrik Tropenmedizin ist nicht zulässig, wenn der Praxisinhaber nicht über die Zusatzbezeichnung Tropenmedizin oder eine sonstige Qualifikation im Bereich der Tropenmedizin verfügt. Beschluss des OLG Frankfurt/Main vom (6 U 55/06) Werbung im Telefonbuch >>> Ein (Zahn)Arzt, der im Ruhrgebiet-Telefonbuch eine Vielfach-Anzeige schaltet, die 2,5 mal 4,3 Zentimeter groß ist, die Anschrift der Praxis, die Internet-Adresse sowie das Spezialgebiet enthält und auf jeder vierten Seite des Telefonbuchs erscheint, überschreitet die Grenze zur sachlichen Information der Öffentlichkeit und möglicher Patienten und verstößt damit gegen das (zahn)ärztliche Werbeverbot. Urteil des Berufsgerichts für Heilberufe beim VerwG Münster (19 K 1581/05.T) Gewerbliche Diät- und Ernährungsberatung >>> Ein niedergelassener Arzt, der eine gewerbliche Diät- und Ernährungsberatung und Abgabe von Nahrungsergänzungsmitteln und diätetischen Lebensmitteln in seinen Praxisräumen betreibt und dieses Konzept bewirbt, verletzt seine Berufspflicht und hat die Werbung zu unterlassen. Urteil des LG Darmstadt vom (6 U 111/04) Redaktion: Prof. Dr. iur. Hans Kamps Reutlingen Haldenhaustr. 11 Anzeige ÄBW

16 Termine Thema Balintgruppe Eignung auch zur Facharztanerkennung und psychosomatischen Grundversorgung etc. ab August tägig, jeweils mittwochs, 18 Uhr, 2 Stunden >>> Ort: Praxis Dr. Jürgen Jakob, Max- Joseph-Str. 4, Mannheim. Auskunft und Anmeldung (erbeten): Tel. (06 21) , Zum Gedenken Termine Thema Zusatzweiterbildung Psychotherapie fachgebunden für Ärzte nach der neuen Weiterbildungsordnung Beginn Wintersemester 2007/2008, Dauer 2 Jahre, curriculär aufgebaute Weiterbildung, pro Semester 12 Mittwochabende Informationsveranstaltungen: Mi, , Uhr, Do, , Uhr (Ort: Sonnenberg Klinik Stuttgart) Wir trauern um unsere Kolleginnen und Kollegen Christiane Pawelke, Staufen * Dr. med. Dora Hartmann, Schwäbisch Hall * Dr. med. Hedwig Wanner, Biberach * Dr. med. Hans Herrmann, Sontheim * Dr. med. /IMF Bukarest Hans Wiesenmayer, Immenstaad * Inge Schroeder, Stuttgart * Rainer Schneider, Wellendingen * Dr. med. Philomena Schreiter, Nürtingen * Dr. med. Klara-Helene Edelhoff, Beilstein * Dr. med. Friedrich-Wilhelm Weber, Baden-Baden * Dr. med. Kurt Dettling, Rottenburg * Dr. med. Gerhard Eising, Stuttgart * Dr. med. Anton Koch, Ulm * Dr. med. Bernd Athen, Stuttgart * Hasso Schroeder, Stuttgart * Dr. med. Maria-Theresia Mann, Freiburg * Dr. med. Walter Schmidt, Tengen * Dr. med. Karl-Gottfried Wiemer, Kehl * Dr. med. Hans Mittelstraß, Filderstadt * Dr. med. Margarete Gügel-Frank, Konstanz * Friedemann Bayer, Waiblingen * Dr. med. Helmut Irion, Lorch * Dr.-medic Venczel Szabo, Denkingen * Dr. med. Helga Boos, Heidelberg * dr/univ. Novi Sad Geza Doro, Pforzheim * Dr. med. Wolfram Bappert, Stuttgart * Prof. Dr. med. Ewald Lönne, Radolfzell * >>> Seminar für Psychotherapeutische Weiterbildung Stuttgart (SPWS). Kontakt/Anmeldung: Frau Sonntag, Sonnenberg Klinik, Christian-Belser-Str. 79, Stuttgart, Tel. (07 11) , Fax -7 09, Thema Psychosomatische Weiterbildung a) Autogenes Training: (Sa, Uhr, So, 9 16 Uhr) b) Klinische Hypnose: (Sa, Uhr, So, 9 16 Uhr) c) Progressive Muskelentspannung (Aufbauseminar): (Sa, Uhr, So, 9 16 Uhr) >>> Ort: jeweils Heidelberg. Auskunft/Anmeldung: Heidelberger Akademie für Gesundheitsbildung, Bergheimer Str. 76, Heidelberg, Tel. ( ) , Fax ; Thema DEGUM-Refresherkurs Abdominelle Sonographie mit Farbduplex- und Kontrastmittelsonographie Einführung in die Farbduplexsonographie; abdominelle Gefäße; Leber-, Nieren- und Tumorperfusion; Signalverstärker, praktische Übungen Mi, , Uhr >>> Ort: Stuttgart. Wissenschaftl. Leitung: Prof. Becker, Eckernförde. Anmeldung: Anke Dix, Tel. ( ) , Fax , Thema VII. Heidelberger Symposium zur interdisziplinären Arbeit in der Sozialpsychiatrie Thema: Sucht Mi, >>> Ort: SAP University, Raiffeisenring 37, St. Leon-Rot. Kontakt: St. Thomas e. V., France Beaumont, Karlsruher Str. 48, Schwetzingen, Tel. ( ) , Fax , Mobiltelefon (01 79) , ; Thema Hohenheimer Homöopathiekurse zur Erlangung der Zusatzbezeichnung: A-, B-, D- und F-Kurs (Mi So) >>> Ort: Stuttgart-Hohenheim. Veranstalter: Dozenten des LV Baden- Württemberg des DZVHÄ. Auskunft/Anmeldung: bzw. Dr. Wolfgang Krause, Hauptstr. 46, Göppingen, Tel. ( ) Thema Seminar ADHS, psychosomatische Erkrankungen, Schlafstörungen (Fr So) >>> Veranstalter/Ort: Akademie homöopathischer Ärzte, Bad Imnau (mit Dr. Heiner Frei, Laupen/Schweiz). Auskunft/Anmeldung: Dr. H. Schraegle, Tel. ( ) 85 76, Thema 64. Psychotherapie-Seminar Freudenstadt RahmenThema: Alkoholismus und Familie (So Fr) >>> Ort: Freudenstadt. Kontakt: Prof. Dr. Hartmut Schneider (Seminarleitung), Klinik Hohenfreudenstadt, Tripsenweg 17, Freudenstadt, Tel. ( ) , -7 03, Fax , ÄBW

17 Thema Sonographiekurs der Stütz- und Bewegungsorgane (Grundkurs) (Sa So) >>> Ort: Höfen/Enz. Veranstalter ist der Verein zur Förderung von Kunst und Können in der Medizin e. V. Wissenschaftl. Leitung: Prof. Dr. med. Stefan Sell. Kosten: 280 Euro (inkl. Verpflegung). Info/Anmeldung: oder in dringenden Fällen unter Tel. ( ) , Fax Thema Curriculum Psychosomatische Grundversorgung jeweils samstags, 9 17 Uhr: , ; , , sowie jeweils mittwochs, Uhr: , ; , >>> Ort/Veranstalter: Arbeitsgemeinschaft Psychosomatische Grundversorgung, c/o Universitätsklinikum für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Am Hochsträß 8, Ulm. Auskunft/Anmeldung: Tel. (07 31) (Frau Findling, Uhr), Thema DEGUM-Sonographie-Grundkurs Themen: Abdomen, Retroperitoneum, Schilddrüse, Urogenitaltrakt (nach den Richtlinien der DEGUM und der KV) (So Mi) >>> Ort: Universitätsklinikum Tübingen (Kliniken Berg), Innere Medizin und Radiologie, CRONA-Gebäude, Ebene B04, Seminarraum 220, Otfried-Müller-Str. 10, Tübingen. Eine Anmeldung ist wegen begrenzter Teilnehmerzahl erforderlich. Auskunft: Prof. Dr. A. von Herbay, Frau U. Koppenhöfer, Tel. ( ) , Fax , med.uni-tuebingen.de Thema Theorie und Praxis der Psychosomatischen Grundversorgung Curriculum in Zusammenarbeit mit der Akademie für Ärztliche Fortbildung der BÄK, nach den Richtlinien der KV für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte sowie für Kolleginnen und Kollegen in der Facharztausbildung Veranstaltungstermine 2007/2008: freitags: , samstags: , , , , mittwochs: , , mittwochs und freitags: jeweils Uhr, samstags Uhr >>> Ort: Heidelberg, Bergheimer Str. 20, Abt. Medizinische Psychologie. Kosten: 950 Euro (Psychosomatische Grundversorgung inkl. Balintgruppe), 500 Euro (Psychosomatik im Rahmen der FA-Weiterbildung inkl. Balintgruppe). Organisation: Dr. med. Dipl.-Psych. M. Schwab, Med. Universitätsklinik Heidelberg, Tel. ( ) oder Auskunft: Heidelberger Institut für Tiefenpsychologie, Sekretariat, Tel. ( ) , Thema 12. Jahrestagung des Rheumazentrums Württemberg am Universitätsklinikum Tübingen Thema: Moderne Therapiekonzepte in der Rheumatologie Sa, , 9.30 Uhr >>> Ort: Universitätsklinikum Tübingen, CRONA-Kliniken, Hoppe-Seyler-Str. 3, Tübingen, Großer Hörsaal (Ebene B04, Raum 210). Veranstalter: Rheumazentrum Württemberg gemeinsam mit der BÄK Südwürttemberg. Kontakt: Doz. Dr. I. Günaydin, Rheumaambulanz, Med. Klinik und Poliklinik II, Tübingen, Tel. ( ) , Thema 15. Zytologische Fortbildungstagung Stuttgart Themen: Aktuelles zur HPV-Impfung; gut- und bösartige Läsionen am Endozervikalepithel und Endometrium; Aspekte zur Differenzialzytologie; Diaquiz; Diskussion der von Teilnehmern mitgebrachten Präparate am Master-Mikroskopsystem (Leinwand) Sa, , Uhr >>> Ort: Tagungsräume der KVBW, Bezirksdirektion Stuttgart, Albstadtweg 11, Stuttgart (Möhringen), Parkmöglichkeiten in der Tiefgarage. Anmeldung: Dr. B. R. Mangold, Hofer Str. 9a, Ludwigsburg, Tel. ( ) , Fax , Gebühr: 160 Euro (Ärztinnen/Ärzte), 120 Euro (Zytologieassistentinnen/ -assistenten); inkl. sind die Kosten für Mikroskop, Kaffeeausschank, Mittagessen. Überweisung: Dr. B. Mangold, Deutsche Apotheker- und Ärztebank Stuttgart, Konto , BLZ , Kennwort: Zyto-Kongress. Die Registrierung der Teilnahme erfolgt in der Reihenfolge der Anmeldung (begrenzte Teilnehmerzahl und Mikroskopierplätze). Die Anmeldung wird mit Überweisung der Teilnahmegebühr endgültig. Es ist erwünscht, interessante zytologische Präparate, die histologisch oder durch Verlauf abgeklärt wurden, zur Diskussion mitzubringen. ÄBW

18 Bekanntmachungen Landesärztekammer Geschäftsstelle: Jahnstraße Stuttgart (Degerloch) Telefon (07 11) Fax Weitere Infos unter Jugendliche und Alkohol ein Symposium der Landesärztekammer Termin: Montag, 19. November 2007, Uhr Ort: CVJM Stuttgart e. V., Büchsenstraße 37, Stuttgart (Stuttgart-Mitte) Themen: Begrüßung und Einführung Dr. Christoph von Ascheraden, Vorsitzender des Ausschusses Suchtmedizin ; Matthias Felsenstein, Leiter der Abteilung Fortbildung und Qualitätssicherung Grußwort Ministerin Dr. Monika Stolz MdL Wirkung des Alkohols auf die Körperentwicklung und das zentrale Nervensystem Jugendlicher Suchtmittel und Gehirn: Neurobiologische Auswirkungen bei Jugendlichen Dr. Andrea Ludolph, Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie, Universitätsklinikum Ulm Diskussion Psychiatrische Komorbidität bei Jugendlichen mit Alkoholproblemen Dr., M.A. Gottfried Maria Barth, Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, Universitätsklinikum Tübingen Diskussion Peergruppenverhalten und jugendliche Trends Erfahrungen mit dem Projekt be. free im Landkreis Konstanz Johannes Fuchs, Stabsstelle Gesundheits- und Sozialplanung des Landkreises Konstanz, Kommunaler Suchtbeauftragter des Landkreises Konstanz Diskussion Landesärztekammer Fortbildung und Qualitätssicherung z. Hd. Frau Mangold Jahnstraße Stuttgart Telefon: (07 11) Fax: (07 11) Trinken bis der Arzt kommt? Bundesmodellprojekt HaLT zur Prävention des riskanten Rauschtrinkens bei Jugendlichen Dipl.-Päd. Heidi Kuttler, Villa Schöpflin, Zentrum für Suchtprävention (bwlv), Lörrach Diskussion Name (mit Titel): Vorname: Facharztbez.: Geburtsdatum: Anschrift: Jugendliche und Alkohol das Thema aus Sicht der Polizei Kriminaldirektor Uwe Stürmer, Innenministerium, Landespolizeipräsidium Diskussion Ambulante und stationäre Versorgungsangebote in für alkoholgefährdete Kinder und Jugendliche Prof. Dr. Renate Schepker, Kinderund Jugendpsychiatrie, Zentrum für Psychiatrie Die Weissenau, Ravensburg Diskussion Prävention und Intervention in der Kinder- und Jugendarztpraxis Dr. Wolf-Rüdiger Horn, Gernsbach, Suchtbeauftragter des Bundesverbandes der Kinder- und Jugendärzte e. V. (BVKJ) Diskussion Resümee Dr. Christoph von Ascheraden Gebühr: kostenfrei Anmeldung erforderlich Die Veranstaltung ist mit 5 Punkten auf das Fortbildungszertifikat der Landesärztekammer Baden- Württemberg anerkannt. Anmeldung und Programmanforderung bitte an: Verordnung über die Meldepflicht bei Aviärer Influenza beim Menschen (Aviäre-Influenza-Meldepflicht-Verordnung AIMPV) vom 11. Mai 2007 Auf Grund des 15 AbS. 1 des Infektionsschutzgesetzes vom 20. Juli 2000 (BGBl. I S. 1045), der zuletzt durch Artikel 57 Nr. 1 der Verordnung vom 31. Oktober 2006 (BGBl. I S. 2407) geändert worden ist, verordnet das Bundesministerium für Gesundheit: 1 (1) Die Pflicht zur namentlichen Meldung nach 6 AbS. 1 Satz 1 Nr. 1 des Infektionsschutzgesetzes wird ausgedehnt auf den Krankheitsverdacht, die Erkrankung sowie den Tod eines Menschen 3. an Aviärer Influenza. Die Meldung eines Krankheitsverdachts nach Nummer 1 hat nur zu erfolgen, wenn der Verdacht nach dem Stand der Wissenschaft sowohl durch das klinische Bild als auch durch einen wahrscheinlichen epidemiologischen Zusammenhang begründet ist. Die dazu vom Robert Koch-Institut auf der Grundlage von 4 AbS. 2 Nr. 1 des Infektionsschutzgesetzes veröffentlichte Empfehlung ist zu berücksichtigen. (2) 7 des Infektionsschutzgesetzes bleibt unberührt. 2 Diese Verordnung tritt am Tag nach der Verkündung in Kraft. Der Bundesrat hat zugestimmt. Bonn, den 11. Mai 2007 Die Bundesministerin für Gesundheit Ulla Schmidt Telefon / Fax: ÄBW

19 Unsere -Adresse: Bekanntmachungen Geschäftsstelle: Jahnstraße Stuttgart (Degerloch) Telefon (07 11) Fax Terminankündigung Bezirksärztekammer Nordwürttemberg Kurs für die Fachkunde zum Leitenden Notarzt Termin: Oktober 2007 (Mo Fr) 41. KW (40 Stunden) Veranstaltungsort: Landesfeuerwehrschule Baden- Württemberg, Bruchsal (gemäß Satzung der Landesärztekammer über die Eignungsvoraussetzungen für Leitende Notärzte im Rettungsdienst vom 15. Dezember 2004) Wissenschaftliche Leitung: Dr. rer. nat. Dr. med. B. Dirks (Ulm), Prof. Dr. med. K. Ellinger (Ravensburg), Dr. med. A. Henn- Beilharz, (Stuttgart) Teilnahmegebühr: 562, Euro (zuzüglich Tagesverpflegung und Übernachtung in der Landesfeuerwehrschule) Teilnehmerzahl begrenzt Auskunft/Anmeldung: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg Jahnstraße 5, Stuttgart Tel. (07 11) Fax (07 11) Workshop Geliebt, verfolgt, gejagt Stalking! Umgang mit dem Phänomen Grundlagen. Der aus der englischen Jagdsprache stammende Begriff Stalking für sich anpirschen, anschleichen oder das Einkreisen der Beute wird in unserem Sprachraum als ein Synonym für ein komplexes Täter- und Tatverhalten benutzt, das dem des Mobbing teilweise entspricht. Es geht hier allerdings vor allem um Belästigung, Verfolgung, Überwachung und Psychoterror. Stalking kommt nicht ausschließlich nach Beendigung einer Partnerschaft oder noch während der Beziehung in Betracht, sondern spielt eine ebenso große Rolle im Arbeitsleben. Das Seminar vermittelt Professionen aus den verschiedenen Praxisbereichen, grundlegende Kenntnisse über den Umgang mit dem Phänomen Stalking, zeigt Handlungsalternativen im Umgang mit den Opfern auf und gibt wichtige Tipps zur Beweissicherung und Dokumentation. Termin: Samstag, 20. Oktober 2007, Uhr Ort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, Stuttgart Leitung: Dipl.-Verw.-Wirt (FH) Stephan Rusch, Bremen Kriminalhauptkommissar LKA Bremen Zielgruppe: Ärzte/Assistenzpersonal Fortbildungsstunden/-Punkte: Der Workshop ist modular auf vier Doppel(schul)stunden (8 Unterrichtsstunden) ausgerichtet und wird bei der Landesärztekammer zur zertifizierten Fortbildung angemeldet. Teilnehmergebühr: 80, Euro (einschließlich Tagungsverpflegung) Teilnehmerzahl: ca. 20 Personen (bei nicht ausreichender Beteiligung hat der Veranstalter das Recht, den Workshop abzusagen). Anmeldung: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg Jahnstraße Stuttgart Tel. (07 11) /-5 70 Fax (07 11) Kassenärztliche Vereinigung Bezirksdirektion Stuttgart Albstadtweg Stuttgart (Möhringen) Telefon (07 11) Fax Ausschreibung von Vertragsarztsitzen Nach der Anordnung von Zulassungsbeschränkungen durch den Landesausschuss der Ärzte und Krankenkassen werden gemäß 104 Abs. 4 SGB V auf Antrag der betreffenden Ärzte bzw. deren Erben die folgenden Vertragsarztsitze zur Übernahme/Wiederbesetzung ausgeschrieben: Augenärzte Rems-Murr-Kreis Schorndorf Nr Frauenärzte Landkreis Ludwigsburg Gerlingen BAG-Anteil Nr Stadtkreis Stuttgart Stuttgart Nr Landkreis Ludwigsburg Korntal-Münchingen Nr Hausärzte Landkreis Ludwigsburg Markgröningen Allgemeinarzt BAG-Anteil Nr Landkreis Böblingen Herrenberg Allgemeinarzt BAG-Anteil Nr Ostalbkreis Rosenberg Allgemeinarzt Nr Landkreis Böblingen Herrenberg Allgemeinarzt Nr Landkreis Göppingen Geislingen Allgemeinarzt Nr Landkreis Ludwigsburg Marbach Allgemeinarzt Nr Landkreis Ludwigsburg Kirchheim am Neckar Allgemeinarzt Nr Landkreis Böblingen Leonberg Allgemeinarzt Nr Landkreis Böblingen Waldenbuch Allgemeinarzt Nr Stadtkreis Heilbronn Heilbronn Allgemeinarzt Nr Hautärzte Rems-Murr-Kreis Waiblingen Nr HNO-Ärzte Stadtkreis Heilbronn Heilbronn Nr Internisten (fachärztlich) Landkreis Böblingen Sindelfingen BAG-Anteil Nr Kinderärzte Ostalbkreis Aalen BAG-Anteil Nr ÄBW

20 Bekanntmachungen Nervenärzte Stadtkreis Stuttgart Stuttgart BAG-Anteil Nr Orthopäden Main-Tauber-Kreis Wertheim BAG-Anteil Nr Stadtkreis Stuttgart Stuttgart Nr Psychotherapeuten Hohenlohekreis Niedernhall TP E ärztlich Nr Radiologen Landkreis Böblingen Sindelfingen BAG-Anteil Nr Nähere Informationen zu diesen ausgeschriebenen Praxen sowie ggf. Antragsunterlagen erhalten Sie über die Abteilung Ärzteberatung bei der Kassenärztlichen Vereinigung, Bezirksdirektion Stuttgart, Telefon (07 11) Wir machen ausdrücklich darauf aufmerksam, dass die in der Warteliste eingetragenen Ärzte nicht automatisch als Bewerber für die ausgeschriebenen Vertragspraxen gelten. Die formlose Bewerbung ist innerhalb von vier Wochen unter dem Stichwort Ausschreibung und unter Angabe der jeweiligen Ziffer bei der Kassenärztlichen Ver- einigung, Bezirksdirektion Stuttgart, Postfach in Stuttgart, schriftlich einzureichen und muss die vollständige Anschrift, Facharztanerkennung, Angaben zum frühestmöglichen Praxisübernahmezeitpunkt sowie das Einverständnis zur Weitergabe der Bewerbung an den Praxisübergeber enthalten. Auf folgende, bereits früher veröffentlichte Ausschreibungen können noch Bewerbungen eingehen: Augenärzte in Heidenheim Nr Frauenärzte in Eppingen Nr Frauenärzte in Leonberg Nr Hausärzte in Unterensingen Nr Hausärzte in Wittighausen Nr Hausärzte in Schwäbisch Gmünd Nr HNO-Ärzte in Bad Wimpfen Nr Kinderärzte in Urbach Nr Zu diesen und insbesondere auch zu weiteren Niederlassungs-, Kooperations- und Übernahmemöglichkeiten bietet Ihnen die Bezirksdirektion Stuttgart eine persönliche Beratung an. Terminvereinbarung bitte unter Telefon (07 11) Anzeige Bezirksärztekammer Nordbaden Geschäftsstelle: Keßlerstraße Karlsruhe Telefon (07 21) Fax Fortbildungsseminar für Ärztinnen nach der Familienpause Erster Teil: 17. bis 28. September 2007 Zweiter Teil: 18. bis 29. Februar 2008 Vorlesungszeiten: In der Regel zwischen 9.00 und Uhr Seminarort: Seminarzentrum der SRH-Business Academy, Bonhoefferstraße 12, Heidelberg Seminargebühr: 450, Euro pro zweiwöchigem Seminarteil (die Seminarteile können getrennt gebucht werden). Information und Anmeldung: Frau Dr. Andrea Koch, Telefon (07 21) ; Frau Dipl.-Psych. Ines Ellesser, IB-Bildungszentrum Mannheim, Neckarauer Straße , Telefon (06 21) Veranstalter: Ausschuss Ärztinnen der Bezirksärztekammer Nordbaden in Zusammenarbeit mit der Landesärztekammer, der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg und dem IB-Bildungszentrum Mannheim. Fortbildungspunkte: 60 Fortbildungspunkte pro Seminarteil werden bei der Landesärztekammer beantragt. Fortbildungsveranstaltung für Transfusionsverantwortliche und Transfusionsbeauftragte gemäß den Richtlinien zur Gewinnung von Blut und Blutbestandteilen und zur Anwendung von Blutprodukten (Hämotherapie) Gemäß der Novellierung 2005 der Richtlinien zur Gewinnung von Blut und Blutbestandteilen und zur Anwendung von Blutprodukten (Hämotherapie) ist für Transfusionsverantwortliche und Transfusionsbeauftragte eine theoretische Fortbildung einer Landesärztekammer erforderlich. Am Institut für Transfusions- und Laboratoriumsmedizin des Klinikums Pforzheim wird am 14. und 15. September 2007 eine entsprechende Weiterbildung in zwei Blöcken angeboten. Es handelt sich hierbei um einen jeweils 8 Stunden umfassenden theoretischen Unterricht, gemäß den Fortbildungsinhalten des Curriculums der Bundesärztekammer zur Qualifikation als Transfusionsverantwortlicher/-Beauftragter. Die Veranstaltung ist mit 9 Punkten pro Fortbildungstag zur Zertifizierung angemeldet. Block I: Fr, 14. September 2007 Für Ärztinnen und Ärzte, die ausschließlich Plasmaderivate anwenden. Block I und II: Fr, 14. September 2007 und Sa, 15. September 2007 Für Ärztinnen und Ärzte, die neben Plasmaderivaten Blutkomponenten anwenden. Der Unkostenbeitrag beträgt: 70, Euro zzgl. MwSt. für Block I 135, Euro zzgl. MwSt. für Block I und II Arbeitsunterlagen, Tagungsgetränke und Mittagessen sind im Preis enthalten. Verbindliche Anmeldungen sind bis zum 3. September 2007 erbeten an: Herrn Chefarzt Dr. Thomas Wüst Institut für Transfusions- und Laboratoriumsmedizin 376 ÄBW

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