Inhalt. Gremien Das Präsidium der IHK Berlin Die Vollversammlung der IHK Berlin... 45

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Inhalt. Gremien Das Präsidium der IHK Berlin... 44 Die Vollversammlung der IHK Berlin... 45"

Transkript

1 2004 BERICHT 2005

2 2004 BERICHT

3 3 Inhalt Vorwort... 7 Mitglieder und Budget... 8 Geschäftsfelder Standortpolitik Starthilfe und Unternehmensführung Innovation und Umwelt Aus- und Weiterbildung Recht und Fair Play International Branchen Bau und Immobilen Dienstleistungen IT- und Medienwirtschaft Banken und Versicherung Industrie Verkehr Handel Tourismus Gremien Das Präsidium der IHK Berlin Die Vollversammlung der IHK Berlin Ausschüsse Aussenwirtschaft Beitrag Berufsbildung Handel Infrastruktur, Stadtentwicklung und Bau Innovation, Technologie und Industrie Medien und Kommunikation Steuern und Finanzen Tourismus Verkehr Umwelt Wirtschafts- und Rechtspolitik Nahestehende Organisationen Die Wirtschaftsjunioren Berlin Arbeitskreis für Unternehmenssicherheit Statistischer Anhang Organigramm Index... 78

4 4 Impressum Herausgeber IHK Berlin Ludwig Erhard Haus Fasanenstraße Berlin Redaktionsschluß: 25. Februar 2005 Gestaltung, Satz und Grafik: Ronald Hoppe, Druck: Druckhaus Berlin-Mitte GmbH

5 7 Vorwort Berlin ist aus dem Stimmungstief. Die Unternehmer schauen wieder mit Zuversicht in die Zukunft. Trotz schwieriger Ausgangslage nach wie vor gehören eine unterdurchschnittliche Kaufkraft, die Verschuldung der öffentlichen Hand und eine hohe Arbeitslosigkeit zu den Herausforderungen für die Wirtschaft der Stadt das vergangene Jahr hat für Berlin wirtschaftlich mehr positive als negative Impulse gebracht. Erstmals seit dem Jahr 2000 gab es ein positives Wirtschaftswachstum. Bedeutende Unternehmen haben sich zum Standort Berlin bekannt. Berlin wächst unbestreitbar in seine Rolle als europäische Metropole. Der 1. Mai 2004 war ein bedeutender Meilenstein auf diesem Weg. So wurde der Beitritt von zehn weiteren Staaten in unserer unmittelbaren Nachbarschaft zur Europäischen Union von nicht wenigen zunächst mit Sorge betrachtet. Inzwischen erweist sich ganz klar: Berlin ist einer der Gewinner der Vergrößerung der EU. Mit einem Zuwachs von 11 % hat sich der Export in die neuen Mitgliedsländer ausgesprochen dynamisch entwickelt. Mitte 2004 konstituierte sich die neue Vollversammlung der IHK und wählte ein neues Präsidium. Neu aufgestellt hatte sich die IHK Berlin sofort einer großen Herausforderung zu stellen. Der Ausbildungspakt von Wirtschaft und Politik musste erfüllt werden. Dabei haben die Unternehmen der IHK Berlin im bundesweiten Vergleich mit einem Spitzenplatz abgeschnitten. Sie konnten die Zahl der betrieblichen Ausbildungsplätze um fast 8 % steigern gegenüber 3,5 % im Bundesdurchschnitt. Mit dem Erfolg des Ausbildungspaktes hat die Diskussion um eine Zwangsabgabe durch die Wirtschaft ein Ende gefunden. Allein den Berliner Unternehmen blieben so Zahlungen von rund 60 Millionen Euro erspart. Gemeinsamkeit der Akteure ist ein wesentlicher Schlüssel, um die wirtschaftlichen Wachstumspotenziale der Stadt zu heben. Die IHK hat daher im vergangenen Jahr gemeinsam mit der Handwerkskammer, dem uvb, dem Bauindustrieverband und dem Wirtschaftssenator die Wachstumsinitiative verabredet. Hier wurde gemeinsames Agieren zur Weiterentwicklung des Standorts verbindlich vereinbart. Auf der Agenda für Berlin stehen weiterhin: Konsequenter Bürokratieabbau, Konzentration des Staates auf seine Kernaufgaben, Privatisierung staatlicher Unternehmen, Entwicklung der Kompetenzfelder der Stadt. Die IHK wird am Ball bleiben, kompetent und engagiert, damit die Unternehmen der Stadt Rahmenbedingungen haben, die wirtschaftliches Wachstum ermöglichen, um Wohlstand und Arbeitsplätze für Berlin zu sichern. Dr. Eric Schweitzer Präsident Jan Eder Hauptgeschäftsführer Dr. Eric Schweitzer Präsident Jan Eder Hauptgeschäftsführer

6 8 Mitglieder und Budget IHK-zugehörige Gewerbetreibende in Berlin Februar ) Land- und Forstwirtschaft/Fischerei Bergbau, Gewinnung v. Steinen u. Erden Energie- und Wasserversorgung Verarbeitendes Gewerbe 2) Baugewerbe Kraftfahrzeughandel, Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen, Tankstellen Großhandel und Handelsvermittlung 3) Einzelhandel, Reparatur von Gebrauchsgütern 3) Gastgewerbe Verkehrsgewerbe Nachrichtenübermittlung Kreditgewerbe Versicherungsgewerbe Mit dem Kredit- u. Versicherungsgew. verb. Tätigkeiten Grundstücks- und Wohnungswesen Vermietung beweglicher Sachen ohne Bedienungspersonal Datenverarbeitung und Datenbanken Forschung und Entwicklung Erbringung von Dienstleistungen, anderweitig nicht genannt Erziehung und Unterricht Gesundheits-, Veterinär- und Sozialwesen Entsorgung Kultur, Sport und Unterhaltung Sonstige Dienstleistungen Summe In das Handelsregister eingetr. Unternehmen Kleingewerbetreibende 4) Gesamt ) einschließlich zweiter und weiterer Gewerbe bzw. unselbständiger Betriebsstätten 2) ohne Energie- und Wasserversorgung 3) ohne Handel mit Kraftfahrzeugen und ohne Tankstellen 4) in dieser Gruppe gibt es größere Schwankungen; die angeführten Zahlen sind Stichtagsdaten

7 9 Mitglieder und Budget Mitglieder und Budget Erstmals seit dem Jahr 2000 konnte Berlin im vergangenen Jahr ein, wenn auch bescheidenes Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 0,4 % verzeichnen. Damit stabilisierte sich auch das Konjunkturklima in der Hauptstadt. Stärker als die leicht verbesserte Wirtschaftslage wirkten sich aber steuerliche Tatbestände im vergangenen Jahr positiv auf die Einnahmen der IHK Berlin aus. Das Budget der IHK war in den vergangenen Jahren den teilweise drastisch gesunkenen Beitragseinnahmen konsequent angepasst worden. Insbesondere bei der Personalausstattung war eine Re- Foto: Thomas Machowina IHK-Hauptgeschäftsführer Jan Eder (Mitte), Stellvertretende Hauptgeschäftsführer Ludger Hinsen (rechts) und Christian Wiesenhütter (links): Die IHK wird sich konsequent für Rahmenbedingungen einsetzen, die wirtschaftliches Wachstum ermöglichen.

8 10 Mitglieder und Budget Budget der IHK Berlin Einnahmen Grundbeiträge Umlage nach Gewerbeertrag Gebühren Entgelte Sonstige Einnahmen Einmalige Einnahmen Gesamteinnahmen Ausgaben Personalausgaben Sachausgaben Einmalige Ausgaben Gesamtausgaben duzierung der Planstellenzahl von 233 auf 193 vorgenommen worden. Bei den Ausgaben gelang im Jahr 2004 eine Punktlandung, der Ansatz für Personalausgaben wurde sogar leicht unterschritten. Bei den vorsichtig kalkulierten Einnahmen kam es jedoch wegen des Auslaufens von Steuerabschreibungsmöglichkeiten zu einer erfreulichen Budgetüberschreitung. Die Mehreinnahmen konnten verwendet werden, um die gesetzlich vorgeschriebene Pflichtrücklage der IHK Berlin aufzufüllen. Die erfreuliche Einnahmeentwicklung ermöglichte es, den Beitragshebesatz für die Beitragsumlage entgegen Ist Ist Etat der ursprünglichen Erwartung unverändert zu lassen. Bei den Grundbeiträgen kam es zu Anpassungen, insbesondere durch Glättung aus der Zeit der Euro-Umrechnung stammender krummer Beträge. Im Sinne größerer Beitragsgerechtigkeit führten sie zu leichten Senkungen der Grundbeiträge im unteren Bereich der Beitragsstaffel, während es bei den Unternehmen mit hohen Gewerbeerträgen zu Veränderungen nach oben kam. Für die nähere Zukunft erwartet die IHK eine stabile Einnahmeentwicklung. Ausgesprochen positiv haben sich im vergangenen Jahr erneut die Mitgliedszahlen der IHK Berlin entwickelt. Im Februar waren Unternehmen Mitglied der IHK, ein erneuter Zuwachs um 5,1 % gegenüber den Unternehmen zum gleichen Vorjahreszeitpunkt. Der Zuwachs erfolgte sowohl bei den in das Handelsregister eingetragenen Unternehmen als auch bei den Kleingewerbetriebenden und erstreckte sich über alle Branchen einschließlich des Verarbeitenden Gewerbes. Ausnahmen waren der Einzelhandel und die gastronomischen Betriebe. Das stärkste Wachstum war erneut im Dienstleistungsbereich festzustellen. Im Vergleich zum Februar 1995 hat sich die Zahl der Unternehmen in Berlin von um fast erhöht.

9 11 Etat

10 12 Berlins Bruttoinlandsprodukt ist nach drei Jahren negativen Wachstums im Jahr 2004 erstmals wieder um 0,4 % gestiegen. Nachdem im Vorjahr noch ein Minus von 1,7 % zu verzeichnen war, ist dies ein beachtlicher Schritt von 2,1 Prozentpunkten nach vorn. Gleichwohl ist noch kein Gleichschritt mit dem Wachstum im Bundesschnitt erreicht. Aktuell betrachtet die Berliner Wirtschaft ihre Geschäftslage wieder überwiegend positiv; von einem festen Wachstumstrend kann dennoch noch nicht gesprochen werden. Zu sehr leidet Berlins Wirtschaftswachstum, Grundvoraussetzung für Prosperität und Motor für einen erfolgreichen Strukturwandel, noch an der ehemaligen Teilung der Stadt. Wachstum und Nachhaltigkeit erlangt die Wirtschaftspolitik nach Einschätzung der IHK Berlin auf zweierlei Weise: zum einen muss sich Berlin konsequent zur Hauptstadt des Bürokratieabbaus entwickeln; zum andern muss die Stadt gezielt Wirtschaftsbranchen für die Stadt gewinnen, die die bereits ansässigen sinnvoll ergänzen. Mit den Wachstumsbranchen Biotechnologie, Medizintechnik, Verkehrstechnik, Optoelektronik und IuK/Medien ist Berlin bereits gut aufgestellt. Eine weitere Konzentration der Cluster hin zu den Überschriften Gesundheit, Mobilität und Medien ist nach Einschätzung der Wirtschaft der richtige Weg. Haushalt endlich nachhaltig sanieren! Die vielleicht größte Herausforderung der Berliner Wirtschafts- und Finanzpolitik ist es, nachhaltige Sparanstrengungen mit der Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandorts zu verbinden. Hier konnten auf Foto: Berlin Tourismus Marketing

11 13 Standortpolitik Berlins Wirtschaft fasst Tritt der Ausgabenseite im zurückliegenden Jahr sichtbare Erfolge erzielt werden, beispielsweise bei der Reduzierung der Kosten für den Öffentlichen Dienst. Trotzdem beruhte auch der Landeshaushalt 2004 auf einer rund 5 Mrd. umfassenden Nettokreditaufnahme. Fast 60 Mrd. Schulden reduzieren die Gestaltungsspielräume der Politik auf ein Minimum. Das spiegelt sich in der niedrigen Investitionsquote, die zudem die großen strukturellen Schwächen des Landeshaushalts mit seinen hohen Sozialausgaben und dem immer noch aufgeblähten Öffentlichen Dienst deutlich macht. Das Instrument der Vermögensaktivierung wurde und wird weiterhin unzureichend genutzt. Das ist umso unverständlicher, als beispielsweise der Verkauf der GSW in Bezug auf den reinen Erlös, aber auch die Ausgestaltung der Verkaufsbedingungen ein Erfolg war. Insgesamt macht der Blick auf die Haushaltsentwicklung ernüchternd deutlich: eine Haushaltskonsolidierung ist schon heute nur noch mit Hilfe einer substantiellen Entschuldungshilfe des Bundes leistbar. Flughafen-Projekt auf dem Weg Mit dem im August 2004 veröffentlichten Planfeststellungsbeschluss ist das Flughafenprojekt Berlin Brandenburg International (BBI) einen entscheidenden Schritt weiter gekommen. Ein Rückschlag ist das Urteil des OVG Frankfurt (Oder), wonach der Landesentwicklungsplan Flughafen (LEP FS) unwirksam ist. Berlin, Brandenburg und der Bund müssen alles daran setzen, dass der Planfeststellungsbeschluss auch nach der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts Bestand hat. BBI muss zeitnah realisiert werden, dazu gehört auch eine gute Erreichbarkeit. Die Planungen für den Wiederaufbau der Dresdner Eisenbahn müssen endlich abgeschlossen werden. Der Berliner Luftverkehr muss sich bis zur BBI- Eröffnung weiter entwickeln können. Die IHK Berlin sieht sich durch die Entscheidung des OVG Berlin vom Oktober, wonach der Flughafen Tempelhof offen bleibt, bestätigt. Sie hatte von Anfang an auf die geringen Erfolgsaussichten des Schließungsantrages hingewiesen. Aus Sicht der IHK wird Tempelhof bis zur Eröffnung von BBI zur Entlastung von Tegel und für die Geschäftsflieger weiter gebraucht. Bürokratieabbau kommt voran Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung hat den Entwurf für eine neue Berliner Bauordnung vorgelegt. Die IHK Berlin unterstützt das Ziel, die Bauordnung zu entschlacken und die Verfahren zu vereinfachen. In der überwiegenden Zahl der Fälle muss schnell, aber investitionssicher gebaut werden können. Dies bedeutet zugleich, dass Private mehr Verantwortung übernehmen. Die Selbstverantwortung der Bauherren zu stärken und Prüfaufgaben zu privatisieren, muss aber mit verbindlichen Regeln für die Verwaltung verbunden sein. Die IHK Berlin vertritt bei jährlich über 100 Bebauungsplanverfahren das Gesamtinteresse der Berliner Wirtschaft. Sie hat dazu auf ihren Internetseiten einen neuen Service eingestellt. Dort können sich Unternehmer über aktuelle Vorhaben informieren. In einem erfolgreichen Pilotprojekt der IHK und des Bezirkes Friedrichshain- Kreuzberg wurden in Geschäftsstraßen einfache Ge- Wo? Berlin oder Deutschland?

12 14 Standortpolitik BBI muss zeitnah realisiert werden. Eine gute Erreichbarkeit gehört dazu. nehmigungsverfahren getestet und Gebühren außer Kraft gesetzt. Auch Unter den Linden konnte die IHK erreichen, dass Handels- und Gastronomiebetriebe nur noch die Hälfte für das öffentliche Straßenland bezahlen müssen, da sie stark unter aktuellen Bauvorhaben und Straßensperrungen leiden. Bei der Handelsgastronomie hat der Senat nun auf die IHK Berlin gehört und notwendige Deregulierungen vorgenommen. So können Kleinstbetriebe des Lebensmitteleinzelhandels und -handwerks ihren Gästen nun auch Sitzplätze anbieten, ohne gleichzeitig zwingend Toiletten vorhalten zu müssen. Weitere Forderungen der IHK Berlin zur Vereinfachung des Gaststätten- und Straßenrechts hat der Senat erfreulicherweise mit dem Entwurf eines Zweiten Gesetzes zur Rechtsvereinfachung und Entbürokratisierung aufgegriffen, das im Parlament liegt. Enquetekommission Eine Zukunft für Berlin Berlins Haushaltskrise hat zu dem überparteilichen Konsens geführt, in einer Enquetekommission über Lösungen für Berlin jenseits des bereits Gesagten und Gedachten zu beraten. Neben Vorschlägen zur Optimierung des Wirtschaftsstandorts, in die eine Vielzahl von Vorschlägen der IHK Berlin eingeflossen sind, wurden Ansätze entwickelt, wie die Stadt Wissenschaft und Innovation als Standortstärken besser vermarkten kann. Berlin ist mit seiner Wissenschaftsdichte Erste Adresse; der Weg, dies für den Wirtschaftsstandort zu nutzen, führt über eine klare Ausrichtung der Universitäten auf Qualität und die Fokussierung auf Wissenschaftscluster, die mit den wirtschaftlichen Potentialen der Stadt korrespondieren. Die Fusion von unten ein von der Wirtschaft geforderter Weg, die Länderfusion mit Brandenburg trotz widriger politischer Umstände in Brandenburg durch verstärkte institutionelle Zusammenarbeit in beiden Ländern voranzutreiben, erhielt diesen Namen in der Enquetekommission. Arbeitsmarkt im Lichte von Hartz IV Die Diskussion um eine beschäftigungspolitisch möglichst sinnvolle Umsetzung von Hartz IV hat in Berlin im vergangenen Jahr weitgehend die Arbeitsmarktpolitik bestimmt. Eine aus der Sicht der Wirtschaft sehr wichtige Weichenstellung war die Ende 2004 unterzeichnete Erklärung zum Umgang mit den Ein-Euro-Jobs in Berlin. Bereits im August hatten IHK, Handwerkskammer und Verbände gegenüber dem Senat gefordert, dass öffentlich geförderte Beschäftigung nicht zu Lasten regulärer Beschäftigung gehen dürfe. Dieser Appell wurde ernst genommen und mündete letztlich in eine entsprechende Erklärung, gemeinsam unterzeichnet mit der Wirtschaftsverwaltung, der Regionaldirektion Berlin- Brandenburg der Bundesagentur für Arbeit und dem DGB. Nachdem nachträglich auch noch die Wohlfahrtsverbände in Berlin der Erklärung beigetreten sind, hat sich ein breiter Konsens für einen sachgerechten Umgang mit den Zusatzjobs herausgebildet. Bei einer Arbeitslosenquote von aktuell rund 20 % in Berlin besteht nach wie vor kein Anlass zur Euphorie. Optimistisch stimmen dagegen die Personalpläne der Berlin Chemie, der Pin AG, von Air Berlin und Mercedes-Benz, die auf den ersten Arbeitsmarkt gerichtet sind.

13 15 Standortpolitik Verkehrsinfrastruktur kommt voran Seit Dezember 2004 liegen die Innenstädte Berlins und Hamburgs nur noch 90 ICE-Minuten auseinander. Die Vorteile für die Wirtschaft in beiden Städten waren Mittelpunkt eines gemeinsamen parlamentarischen Abends der IHK Berlin und der Handelskammer Hamburg. Voran geht es auch mit der Flughafenautobahn A113, deren erster Abschnitt mit dem Autobahndreieck Neukölln im Juli 2004 in Betrieb ging. Der zweispurige Abschnitt der B101 im Süden der Stadt wird nach Übernahme der Kosten durch den Bund nun endlich vierspurig ausgebaut. Die Wirtschaft hatte seit Jahren mit Nachdruck darauf gedrängt, ebenso wie auf den vierspurigen Ausbau der B96. Aus Sicht der IHK Berlin ist eine bessere Qualität der Verkehrswege von Berlin nach Polen und Tschechien wesentlich. In den ersten acht Monaten nach dem EU-Beitritt dieser Länder wurde noch keines der ausstehenden Ausbauvorhaben auf den Weg gebracht. Neue Ansätze für Wirtschaftsverkehr Mit der zentralen Verkehrslenkung hat der Senat einen langjährigen Wunsch vieler Unternehmen erfüllt. Endlich können sie sich besser auf Baumaßnahmen, Demonstrationen, Staatsbesuche, Filmarbeiten oder Unfälle einstellen. Zur Unterstützung des Straßengüterverkehrs erarbeitete die IHK Berlin gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung den Leitfaden Wirtschaftsverkehr. Darin sind konkrete Handlungsempfehlungen und die jeweiligen Ansprechpartner benannt. Praktische Anwendung erfuhr der Leitfaden bereits in der Spandauer Vorstadt, wo seit Mai ein Ladezonenkonzept umgesetzt wird. Es ist Teil eines Verkehrskonzeptes des Bezirks Mitte, der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und der IHK Berlin für diesen sensiblen innerstädtischen Bereich. Die IHK Berlin fordert, dass das Verkehrskonzept nun vollständig, zügig und ausgewogen umgesetzt wird. Für einen flüssigen Wirtschaftsverkehr ist eine nutzerfreundliche Parkraumbewirtschaftung Voraussetzung. Die Kompetenz hierfür ist auf die Bezirke übergegangen konnte diesen der Leitfaden Parkraumbewirtschaftung übergeben werden, an dem die IHK Berlin und die Handwerkskammer maßgeblich mitgewirkt haben. Frischer Wind für Berliner Zentren Mit dem Ziel, Berlins Geschäftsquartiere wieder attraktiver zu machen, hat die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und die IHK Berlin den Startschuss für den Wettbewerb MittendrIn Berlin! gegeben. Es werden Ideen, Visionen und neue Kooperationsformen prämiert. Die Zentren-Initiative wird durch eine Public-Private-Partnership der Verwaltung und der privaten Wirtschaft finanziert und gelebt. In 17 Berliner Quartiersmanagement-Gebieten werden Vorhaben für eine dauerhafte Verbesserung der Lebenssituation mit erheblichen Mitteln finanziert. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und die IHK Berlin haben vereinbart enger zusammenzuarbeiten, um die Wirtschaft in diesen sozial schwachen Quartieren stärker zu unterstützen. Auftakt war ein Austausch zwischen Quartiersmanagern und Unternehmern.

14 16 Die Zahl der Neugründungen in Berlin ist im vergangenen Jahr erneut stark angestiegen. Allein im dritten Quartal wurde im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von über 20 % verzeichnet. Bis Ende September waren in Berlin Gewerbeanmeldungen in den Bereichen der IHK und der Handwerkskammer zu verzeichnen. Im gleichen Zeitraum gab es Gewerbeabmeldungen. Der Saldo von für die ersten drei Quartale ist damit doppelt so hoch wie Dieser Trend spiegelt sich auch in der Gründungsberatung der IHK wider. Über 4500 Existenzgründer nahmen persönlich oder telefonisch eine Erstberatung zu allgemeinen Fragen rund um eine Neugründung in Anspruch und mehr als 3300 weitergehende Fragen zu Gründungskonzepten und Branchenspezifika wurden beantwortet. Experten sind sich einig, dass dieser Gründerboom auf einen massiven Zuwachs bei arbeitsmarktgeförderten Gründungen wie der Ich-AG zurückgeht. Dies zeigt auch die gestiegene Nachfrage nach Stellungnahmen, die im Rahmen von Fördermaßnahmen durch die Arbeitsagentur erforderlich sind. Im abgelaufenem Jahr gab es hier einen Zuwachs von rund 25 % gegenüber dem Vorjahr. Zur Verbesserung des Service für Gründer haben IHK und Handwerkskammer erstmals eine gemeinsame Broschüre unter dem Titel Existenzgründung in Berlin herausgegeben. Mit dieser gemeinsam erstellten Broschüre, die erste Antworten auf häufig gestellte Fragen gibt, soll Existenzgründern auch geholfen werden, Fehler, die bei einer Gründung oder Übernahme eines Unternehmens häufig gemacht werden, zu vermeiden. Mit weiteren Partnern des Foto: Bilderbox

15 17 Gründungsboom in Berlin Starthilfe und Unternehmensführung Gründernetzwerkes wie der BBB Bürgschaftsbank zu Berlin-Brandenburg oder der Berliner Volksbank wurden Kooperationen zur unterstützenden Begleitung von Existenzgründern vereinbart. Franchising eine Chance Unter diesem Motto veranstaltete die IHK Berlin in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Franchise Verband e. V. (DFV) einen Informationstag im Ludwig Erhard Haus. Um interessierten Gründern ihre Franchisesysteme vorzustellen, präsentierten sich Aussteller aus den unterschiedlichsten Branchen. Sowohl diese Möglichkeit der ersten Kontaktaufnahme, als auch die Vorträge zur Finanzierung, zu Rechtsfragen und zu den Chancen und Risiken von Franchisesystemen, wurden von den rund 130 Teilnehmern rege genutzt. Arbeitsplatzsicherung und Bestandspflege Fortgesetzt wurde im vergangenen Jahr auch das Projekt Runder Tisch mit der KfW Mittelstandsbank. Dabei können sich Unternehmen in finanziellen Schwierigkeiten an die IHK wenden, die ihnen gemeinsam mit der KfW einen erfahrenen Betreuer zur Seite stellt. Dieser prüft die Prämissen für eine erfolgversprechende Unternehmensfortführung. Aufgrund dieser Ergebnisse kommen dann die Hausbank, weitere Gläubiger wie Vermieter oder Lieferanten, das Unternehmen und der Projektbetreuer zu einem Gespräch unter Moderation der IHK zusammen, um die Ergebnisse zu diskutieren und geeignete Maßnahmen für eine positive Fortführung zu entwickeln. Im Rahmen des Projektes konnte die IHK Berlin im vergangenen Jahr in über 30 Fällen eine Hilfestellung zur Fortführung des Unternehmens aufzeigen. Nach Untersuchungen des Instituts für Mittelstandsforschung wird davon ausgegangen, dass in den nächsten fünf Jahren in Berlin rund Unternehmen einen Nachfolger überwiegend außerhalb der Familie suchen. Für Existenzgründer bietet sich damit nach wie vor eine große Chance der Übernahme eines Unternehmens bzw. einer Beteiligung. Unterstützung dafür bietet die Change-Nachfolgebörse im Internet, in der bundesweit rund 6700 Angebote über abzugebende Unternehmen enthalten sind. Selbstverständlich können sich auch Unternehmenssuchende in diese Börse eintragen lassen. Bundesweit waren Ende 2004 in der Börse rund 3200 Suchende verzeichnet, die damit Unternehmern die Suche nach einem passenden Nachfolger ermöglichen. Untersuchungen zeigen, dass viele Unternehmer das Thema Unternehmensnachfolge zu spät angehen. Um für das Thema Nachfolge zu sensibilisieren, hat die Berliner Initiative Unternehmensnachfolge (IHK Berlin, Handwerkskammer, Sparkasse Berlin, Berliner Volksbank) gemeinsam mit der nexxt Initiative Unternehmensnachfolge des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit im Dezember zum vierten nexxt-day Berlin zu einer Veranstaltung unter dem Titel Unternehmensnachfolge in der Praxis eingeladen. Rund 300 Teilnehmer nutzten die Chance, mit Experten sowie Unternehmern, die ihre Nachfolge bereits geregelt haben, Fragen der Nachfolgersuche, der vertraglichen Regelungen Gewerbe An- und Abmeldungen

16 18 Starthilfe und Unternehmensführung oder der Finanzierung der Übernahme zu diskutieren. Diese Veranstaltungsreihe wird auch mit weiteren Workshops in diesem Jahr fortgesetzt. Übergangsfrist für Bewachungsgewerbe endet Im vergangenen Jahr haben knapp 1200 Teilnehmer die Sachkundeprüfung im Bewachungsgewerbe abgelegt, mehr als doppelt so viele wie Ursache ist die am 30. Juni 2005 endende Übergangsfrist für das Nachholen der Sachkundeprüfung, aber auch der große Bedarf an Bewachungspersonal. Wer am 1. Januar 2003, weniger als drei Jahre oder nur Für den Transport gefährlicher Güter gelten ab 2005 neue Regeln. mit Unterbrechungen im Bewachungsgewerbe tätig war, muss bis zum 1. Juli 2005 die Sachkundeprüfung ablegen, um Kontrollgänge im öffentlichen Verkehrsraum oder in Hausrechtsbereichen mit tatsächlich öffentlichem Verkehr (Citystreifen) durchzuführen oder als Einzelhandelsdetektiv oder als Türsteher arbeiten zu können. Mit der Prüfung weisen die Teilnehmer nach, dass sie Kenntnisse über die notwendigen rechtlichen Vorschriften und fachspezifischen Pflichten und Befugnisse sowie deren praktische Anwendung erworben haben, um eigenverantwortlich die entsprechenden Aufgaben wahrzunehmen. Deshalb ist mit einer weiter hohen Nachfrage auch bei der Unterrichtung zu rechnen. Gefahrgutbeauftragte brauchen Prüfung Gefahrgutbeauftragte werden voraussichtlich ab Juli 2005 ihren durch die IHK ausgestellten Qualifikationsnachweis nur noch dann verlängert bekommen, wenn sie eine Fortbildungsprüfung mit Erfolg ablegen. Bisher besteht noch die Wahlmöglichkeit zwischen Fortbildungsschulung oder Prüfung, Grund sind Änderungen der seit 2005 geltenden Vorschriften der europäischen Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße, der Schiene und auf Binnenwasserstraßen. Die Fortbildungsschulung für Gefahrgutfahrer hat sich von 8 auf jetzt 12 Unterrichtseinheiten verlängert, wobei praktische Übungen an Bedeutung gewonnen haben. Aufgrund erweiterter Sicherungsanforderungen sind die IHKs jetzt auch für das Führen eines Verzeichnisses über alle gültigen Bescheinigungen für Gefahrgutfahrer zuständig. Foto: IHK Berlin

17 19 Starthilfe und Unternehmensführung Gaststättenunterrichtung gefragt wie nie Knapp über 3000 Teilnehmer in der Unterrichtung, das sind 400 mehr als im Vorjahr, unterstreichen den Trend, sich im Gaststättengewerbe selbständig zu machen, sei es durch die Neugründung oder die Übernahme eines gastgewerblichen Betriebes. Diese Entwicklung scheint sich 2005 fortzusetzen. Auch die Fachkundeprüfungen Verkehr werden weiter gut nachgefragt. Nicht zuletzt aufgrund der Arbeitsmarktreformen und der damit forcierten Tendenz, ein selbständiges Gewerbe zu gründen, liegen die Teilnehmerzahlen auf Vorjahresniveau. Im Taxiund Mietwagenverkehr ist sogar eine leichte Steigerung zu verzeichnen. Insolvenz- und Pfandversteigerungen steigen Insolvenzverwalter und Leihhäuser haben in Berlin viel zu tun. So führt die seit Jahren andauernde Wirtschaftslage dazu, dass Unternehmen immer häufiger Insolvenz anmelden und Privatpersonen hochwertige Wirtschaftsgüter versetzen müssen. Von 555 bei der IHK Berlin angezeigten öffentlichen Versteigerungen im Jahr 2004 bezogen sich rund 25 % auf Insolvenz- und Pfandversteigerungen sowie Versteigerungen wegen Geschäftsaufgabe. Wochenmärkte beleben das Stadtbild Berlins Märkte haben eine große Tradition und bieten für Jung und Alt, Berliner und Touristen gleichermaßen ein breites Angebot. Im Rahmen des Festsetzungsverfahrens gibt die IHK für die etwa 115 städtischen und privaten Berliner Wochenmärkten eine Stellungnahme gegenüber dem Bezirksamt hinsichtlich der Einhaltung der gewerberechtlichen Vorschriften ab. Zahlenmäßig rangieren die Stadtbezirke Charlottenburg-Wilmersdorf, Lichtenberg- Hohenschönhausen und Mitte an erster Stelle. Neben großen Wochenmärkten, wie die auf dem Winterfeldt- und Wittenbergplatz ziehen auch kleinere wie z. B. auf dem Rathausvorplatz in Spandau ihr Publikum an. Fachkundeprüfungen und Unterrichtungen 2004 Befähigungsnachweise für Gefahrgutfahrer (inkl. Verlängerungen) ADR Prüfung der Gefahrgutbeauftragten Taxi-/Mietwagenprüfungen* Omnibusprüfungen* Güterkraftverkehrsprüfungen* Krankentransportprüfungen* Unterrichtungen im Gaststättengewerbe* davon mit Dolmetscher* Unterrichtungen im Bewachungsgewerbe* Sachkundeprüfungen im Bewachungsgewerbe Prüfungen für den Handel mit freiverkäuflichen Arzneimitteln* Stellungnahmen zu Räumungsverkäufen (nach schriftlicher Anzeige) *) Teilnehmer

18 war das Jahr der Innovationen. Die Bundesregierung hatte den Masterplan Innovationen und Zukunftstechnologien aufgelegt. Mit Deutschland. Das von morgen thematisierte sie die Bereiche Bildung und Forschung als Grundsteine für Innovationen. Und auch der DIHK und die deutschen Industrie- und Handelskammern haben 2004 unter das Motto Innovation Unternehmen! gestellt. Mit ihrer Auftaktveranstaltung Erfolgsfaktor Innovation im Mittelstand im März 2004 und weiteren Aktivitäten zum Jahresthema hat die IHK Berlin die Bedeutung der Themenkomplexe neue Technologie und Know-how-Transfer deutlich gemacht. Vor allem braucht Berlin eine Innovationspolitik, die sich nicht mit der Erstellung von Papieren begnügt. Den Worten müssen Taten folgen, damit Innovationen nachhaltig werden und Wachstum und Beschäftigung sichern. Dies wird durch die Ergebnisse einer aktuellen Unternehmensbefragung der IHK gestützt. Die IHK tritt deswegen für einen Innovationspakt in Berlin ein. Grundlagen dafür sind ein hoher Stellenwert von unternehmerischem Erfolg und eine allseitige Offenheit gegenüber Netzwerken, die Wissenschaft und Wirtschaft verbinden. Neue Modelle des Transfers sind gefragt. Sie müssen sich an der Nachfrage auf Unternehmensseite orientieren auch schon in der Grundlagenforschung. Ein solcher Innovationspakt setzt zudem klare Ziele voraus, die sich in eine Vision und in Leitbilder für den Innovationsstandort Berlin einfügen. Wissenschafts- und Wirtschaftspolitik müssen sich auf Wachstumsfelder konzentrieren, für die Berlin auch in der Unternehmerschaft breite Kompetenz und Foto: Ferdinand-Braun-Institut für Hoechstfrequenztechnik/schurian.com

19 21 Innovation und Umwelt Innovationsstandort stärken sektorale Konzentration bietet. Wissen muss regional verwertbar sein. Das Ergebnis muss überregional ausstrahlen. Gesundheitsmetropole Berlin Berlin will auch die Gesundheitshauptstadt Deutschlands sein. In keiner anderen Region konzentrieren sich so viele klinische und medizinische Angebote sowie Einrichtungen medizinischer Forschung und Lehre. Sie bieten ein günstiges Umfeld für zahlreiche Unternehmen aus der Medizintechnik, der Biotechnologie, der pharmazeutischen Industrie und dem Gesundheitshandwerk. Zum ersten Mal präsentierte sich die Berliner Gesundheitswirtschaft 2004 in ihrer Vielfalt und Leistungsfähigkeit gemeinsam auf dem Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit vom 2. bis 4. Juni im ICC. Mit dem wesentlich von der IHK Berlin organisierten und moderierten Schaufenster der Berliner Gesundheitswirtschaft stellte sich die Stadt dem Wettbewerb mit München, Hamburg, Stuttgart und anderen europäischen Gesundheitsregionen. Um Berlin in diesem Wettbewerb dauerhaft einen Spitzenplatz zu sichern, muss es zur Sache des Berliner Senats werden, diese unternehmerische Initiative für die Gesundheitsstadt Berlin durch eine Standortoffensive zu unterstützen. Das Gesundheitswesen ist weit mehr als ein Kostenfaktor der gesetzlichen Sozialversicherung. Es ist eine personalintensive Industrie- und Dienstleistungsbranche, in der in Berlin fast jeder achte Erwerbstätige arbeitet und in der in den letzten 20 Jahren die meisten neuen Berufe entstanden sind. egovernment: Chancen für den Mittelstand In unserer globalisierten und immer enger vernetzten Geschäftswelt wird egovernment also die elektronische Verwaltung zu einem zentralen Standortfaktor. Sie ist wichtiges Instrument, um Bürokratie auf beiden Seiten, in Verwaltung und Wirtschaft, abzubauen. Bürokratie kostet: Allein 46 Mrd. im Jahr für die deutsche Wirtschaft. Das sind neun Milliarden mehr als die Unternehmen jährlich für Forschung und Entwicklung ausgeben. Die Digitalisierung von Verwaltungsprozessen hilft Unternehmen, Zeit und Kosten zu sparen. Es genügt jedoch nicht, Anwendungen online zur Verfügung zu stellen, die allein aus Verwaltungssicht für Unternehmen von Bedeutung sind. Dieser Prozess muss mit einer höheren Dienstleistungsorientierung der öffentlichen Hand einhergehen. Die online-angebote müssen sich an den Bedürfnissen der Unternehmen orientieren und für Bürger wie Betriebe gleichermaßen nutzerfreundlich sein. Die IHK hat daher im vergangenen Jahr den Dialog zwischen Berliner Verwaltung und Wirtschaft mit dem Ziel intensiviert, weitere egovernment-aktivitäten gemeinsam zu planen und umzusetzen. Mit Bachelor und Master nach Europa Ein europäischer Hochschulraum, wie er mit der Unterzeichnung der Bologna-Erklärung vereinbart wurde, ist ein wichtiger Schritt, um die Qualität der Hochschulbildung in Europa zu verbessern und ihre Internationalität zu steigern. Er wird von den Berliner Unternehmen ausdrücklich begrüßt. Bachelor und Master haben in Berlin gute Berufschancen. Das

20 22 Innovation und Umwelt Kein Monopol mehr für orange. Abfallwirtschaft für Private geöffnet. belegte 2004 eine gemeinsame Umfrage von IHK, uvb und Handwerkskammer Berlin bei Unternehmen aller Branchen und Größenklassen. Es kommt jetzt ganz entscheidend darauf an, dass die Berliner Hochschulen ihre ehrgeizigen Ziele konsequent umsetzen und die Unternehmen in diesen Prozess kontinuierlich einbinden. Aus Sicht der Berliner Wirtschaft ist es besonders wichtig, die stärkere Praxisbezogenheit des Studiums und die Berufsbefähigung der Absolventen, vor allem der Bachelor- Abschlüsse zu gewährleisten. Die Berliner Wirtschaft bietet den Hochschulen und der Politik an, an der Umsetzung dieses wichtigsten Ziels des Bologna- Prozesses aktiv mitzuwirken. Klarheit für Berliner Abfallwirtschaft Nach langer Diskussion sind die Weichen endlich gestellt: Neben den Berliner Stadtreinigungsbetrieben übernehmen private Abfallentsorger die Behandlung von insgesamt jährlich Tonnen Berliner Restmüll. Die Berliner und Brandenburger Unternehmen haben sich als wettbewerbsfähig in einem internationalen Vergabeverfahren erwiesen und sichern damit Wertschöpfung und Arbeitsplätze in der Region. Damit ist gleichzeitig eine von der IHK lange geforderte Öffnung der bisher kommunalen Abfallentsorgung für eine Kooperation mit privaten Unternehmen verbunden es ist ordnungspolitisch der richtige Schritt. Luftreinhalteplan technologisch stützen Berlin muss sich dem Phänomen der Feinstaubbelastung stellen, um die europäischen Immissionswerte einzuhalten. Die IHK und die Umweltverwaltung sind sich einig, dass Fahrverbote dazu nicht das geeignete Mittel sind, weil nur etwa ein Viertel der Feinstaubbelastung hausgemacht ist. Die von der Unterbrechung der Ver- und Entsorgung betroffenen Unternehmen würden unverhältnismäßig belastet. Eine Umfrage der IHK, Fuhrgewerbe-Innung und Handwerkskammer zeigt, dass Berliner Unternehmen neue Technologien einsetzen, sobald sie angeboten werden: Der LKW-Bestand weist danach bereits fast zwei Drittel Euro-III-Fahrzeuge auf. Euro-III war bis Ende 2004 die aktuelle Schadstoffklasse für Neufahrzeuge. Emissionshandel gestartet Mit einem praxisnahen Forum begleitet die IHK die Berliner Unternehmen in die Epoche des Zertifikatehandels. Passend zum vollelektronischen System von der Genehmigung bis zur Kontoführung hat die IHK das interaktive Online-Forum Emissionshandel eingerichtet. Etwa 2 % der in Deutschland zugeteilten Rechte entfallen auf Betriebe in der Stadt. Zukünftig wird es verstärkt darauf ankommen, die bereits bestehenden ordnungsrechtlichen Instrumente - wie die Ökosteuer, das Erneuerbare Energiengesetz oder Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz aufeinander abzustimmen. Eine Doppelbesteuerung der Unternehmen darf es nicht geben. Ver- und Entsorgungspreise das Sorgenkind der Wirtschaft Die Unternehmen in der Stadt haben mit spürbaren Erhöhungen der Wasser- und Energiepreise sowie

Fachkräfte sichern. Altbewerber in der Ausbildung

Fachkräfte sichern. Altbewerber in der Ausbildung Fachkräfte sichern Altbewerber in der Ausbildung Impressum Herausgeber Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) Öffentlichkeitsarbeit 1119 Berlin www.bmwi.de Redaktion Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung

Mehr

- Es gilt das gesprochene Wort -

- Es gilt das gesprochene Wort - Statement von Reinhold Prohaska, Vorsitzender des Dienstleisterausschusses der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld, anlässlich der Pressekonferenz der IHK zur Konjunkturlage für Handel

Mehr

Fachkräfte sichern. Jugendliche mit mittlerem Schulabschluss in der Ausbildung

Fachkräfte sichern. Jugendliche mit mittlerem Schulabschluss in der Ausbildung Fachkräfte sichern Jugendliche mit mittlerem Schulabschluss in der Ausbildung Impressum Herausgeber Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) Öffentlichkeitsarbeit 119 Berlin www.bmwi.de

Mehr

Energiewende-Barometer NRW 2015 Ergebnisse einer Unternehmensbefragung

Energiewende-Barometer NRW 2015 Ergebnisse einer Unternehmensbefragung Energiewende-Barometer NRW 2015 Ergebnisse einer Unternehmensbefragung S. 2 Einleitung... S. 3 Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit... S. 5 Versorgungssicherheit und Energiepreise... S. 6 Gestaltung

Mehr

Liebe Leserinnen und Leser,

Liebe Leserinnen und Leser, Ausgabe Nr. 24 April 2016 Liebe Leserinnen und Leser, die heutige Ausgabe unseres Gründungsbarometers ist eine Kurzversion. Das bedeutet nicht, dass es im Gründungsbereich keine großen Neuigkeiten zu vermelden

Mehr

Fachkräfte sichern. Sozial benachteiligte Jugendliche in der Ausbildung

Fachkräfte sichern. Sozial benachteiligte Jugendliche in der Ausbildung Fachkräfte sichern Sozial benachteiligte Jugendliche in der Ausbildung Impressum Herausgeber Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) Öffentlichkeitsarbeit 119 Berlin www.bmwi.de Redaktion

Mehr

Fachkräfte sichern. Jugendliche mit Migrationshintergrund in der Ausbildung

Fachkräfte sichern. Jugendliche mit Migrationshintergrund in der Ausbildung Fachkräfte sichern Jugendliche mit Migrationshintergrund in der Ausbildung Impressum Herausgeber Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) Öffentlichkeitsarbeit 1119 Berlin www.bmwi.de Redaktion

Mehr

Regionalbüro Kultur- & Kreativwirtschaft - Netzwerker.Treffen Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland

Regionalbüro Kultur- & Kreativwirtschaft - Netzwerker.Treffen Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland Regionalbüro Kultur- & Kreativwirtschaft - Netzwerker.Treffen Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland Eröffnungsrede des Parlamentarischen Staatssekretärs beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie,

Mehr

Strukturelle Veränderungen des Arbeitsmarktes in Wunstorf von 1991 bis 2000/2001

Strukturelle Veränderungen des Arbeitsmarktes in Wunstorf von 1991 bis 2000/2001 Strukturelle Veränderungen des Arbeitsmarktes in von 1991 bis 2000/2001 Nachfolgende Daten des er Arbeitsmarktes wurden im Rahmen eines studentischen Praktikums im Amt für Wirtschaft und Kultur ermittelt:

Mehr

Betrachtung der Lohnkosten in den kreisfreien Städten und Landkreisen Sachsen-Anhalts im Jahr 2007

Betrachtung der Lohnkosten in den kreisfreien Städten und Landkreisen Sachsen-Anhalts im Jahr 2007 11 Betrachtung der Lohnkosten in den kreisfreien Städten und Landkreisen s im Jahr 2007 Birgit Mushacke-Ulrich Betrachtung der Lohnkosten in den kreisfreien Städten und Landkreisen s im Jahr 2007 Teil

Mehr

Weiterbildung 2014. Ergebnisse der Online-Umfrage zur Aus- und Weiterbildung 2014

Weiterbildung 2014. Ergebnisse der Online-Umfrage zur Aus- und Weiterbildung 2014 Weiterbildung 2014 Ergebnisse der Online-Umfrage zur Aus- und Weiterbildung 2014 Copyright Alle Rechte liegen beim Herausgeber. Ein Nachdruck auch auszugsweise ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des

Mehr

Bruttoinlandsprodukt und Bruttowertschöpfung in Stuttgart und in anderen Großstädten mit 500 000 und mehr Einwohnern 1995 bis 2001

Bruttoinlandsprodukt und Bruttowertschöpfung in Stuttgart und in anderen Großstädten mit 500 000 und mehr Einwohnern 1995 bis 2001 Kurzberichte Statistik und Informationsmanagement, Monatsheft 12/2003 Bruttoinlandsprodukt und Bruttowertschöpfung in Stuttgart und in anderen Großstädten mit 500 000 und mehr Einwohnern 1995 bis 2001

Mehr

Statement. Peter Driessen Hauptgeschäftsführer des Bayerischen Industrie- und Handelskammertages. anlässlich

Statement. Peter Driessen Hauptgeschäftsführer des Bayerischen Industrie- und Handelskammertages. anlässlich Statement Peter Driessen Hauptgeschäftsführer des Bayerischen Industrie- und Handelskammertages anlässlich der Pressekonferenz zur Bilanz des Ausbildungsstellenmarktes 2011 am Montag, 07. November 2011,

Mehr

ConTraX Real Estate. Büromarkt in Deutschland 2005 / Office Market Report

ConTraX Real Estate. Büromarkt in Deutschland 2005 / Office Market Report ConTraX Real Estate Büromarkt in Deutschland 2005 / Office Market Report Der deutsche Büromarkt ist in 2005 wieder gestiegen. Mit einer Steigerung von 10,6 % gegenüber 2004 wurde das beste Ergebnis seit

Mehr

Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung

Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung 1 Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung Vorwort Sehr geehrte Damen und Herren, die Bundesregierung hat im Herbst 2007 die Initiative Kultur und Kreativwirtschaft gestartet. Mithilfe

Mehr

Fachkräfte sichern. Jugendliche ohne Schulabschluss in der Ausbildung

Fachkräfte sichern. Jugendliche ohne Schulabschluss in der Ausbildung Fachkräfte sichern Jugendliche ohne Schulabschluss in der Ausbildung Impressum Herausgeber Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) Öffentlichkeitsarbeit 1119 Berlin www.bmwi.de Redaktion

Mehr

4. Meckenheimer Wirtschaftsdialog - Wirtschaftsförderung

4. Meckenheimer Wirtschaftsdialog - Wirtschaftsförderung Stadt Meckenheim Wirtschaftsfö 4. Meckenheimer Wirtschaftsdialog - Wirtschaftsfö - Hans Fischer GmbH 3. Februar 2011 Stadt Meckenheim Wirtschaftsfö Zur Person: Dirk Schwindenhammer 2003 Diplom-Betriebswirt

Mehr

Unternehmen sehen Finanzierung weitestgehend entspannt

Unternehmen sehen Finanzierung weitestgehend entspannt Ergebnisse der Sonderbefragung zur Kreditversorgung im Rahmen der Handelskammer-Konjunkturumfrage, 4. Quartal 2010 Unternehmen sehen Finanzierung weitestgehend entspannt Zum Jahresende 2010 hält das Konjunkturhoch

Mehr

Arbeitgeberumfrage zum Fachkräftebedarf im Münsterland

Arbeitgeberumfrage zum Fachkräftebedarf im Münsterland Arbeitgeberumfrage zum Fachkräftebedarf im Münsterland Diese Umfrage richtet sich an Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen im Münsterland. Sie wird vom Münsterland e.v. im Rahmen der Fachkräfteinitiative NRW

Mehr

IHK Partner der Wirtschaft vor Ort. Kapfer/Mack

IHK Partner der Wirtschaft vor Ort. Kapfer/Mack IHK Partner der Wirtschaft vor Ort 1 Die Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern 2 Industrie- und Handelskammern in Deutschland 16 Landesarbeitsgemeinschaften 81 IHKs Dachorganisation Deutscher

Mehr

Berufsausbildung in den Freien Berufen: Ausbildungssituation, Besonderheiten und Herausforderungen

Berufsausbildung in den Freien Berufen: Ausbildungssituation, Besonderheiten und Herausforderungen den : Ausbildungssituation, Besonderheiten und Herausforderungen Dipl.-Volksw. Marcus Kuhlmann Bundesverband der Freien Berufe (BFB) Wer sind die Freien Berufe? Freie Heilberufe 311.000 Freie rechts-,

Mehr

Statistische Materialien zu Existenzgründung und Selbstständigkeit der Wohnbevölkerung mit Migrationshintergrund

Statistische Materialien zu Existenzgründung und Selbstständigkeit der Wohnbevölkerung mit Migrationshintergrund Statistische Materialien zu Existenzgründung und Selbstständigkeit der Wohnbevölkerung mit Migrationshintergrund in Berlin Diese Studie ist im Rahmen des Projektes Netzwerk ethnische Ökonomie entstanden.

Mehr

zur Einrichtung eines Regionalmanagements City West ag8 be~ nlllber'in

zur Einrichtung eines Regionalmanagements City West ag8 be~ nlllber'in Gemeinsame Absichtserklärung zur Einrichtung eines Regionalmanagements City West be~ ag8 nlllber'in Gemeinsame Absichtserklärung Die Senatsverwaltung vertreten durch die für Stadtentwicklung, Senatsbaudirektorin

Mehr

Prüfungen der Industrie- und Handelskammern. Michael Assenmacher DIHK Expertenworkshop der AGBFN Forum 1: Prüfungsformen und -reformen

Prüfungen der Industrie- und Handelskammern. Michael Assenmacher DIHK Expertenworkshop der AGBFN Forum 1: Prüfungsformen und -reformen Prüfungen der Industrie- und Handelskammern Michael Assenmacher DIHK Expertenworkshop der AGBFN Forum 1: Prüfungsformen und -reformen Agenda 1. Aus- und Weiterbildungsprüfungen der Industrie- und Handelskammern

Mehr

Weiterbildung 2011. Ergebnisse einer IHK-Online-Unternehmensbefragung. Deutscher Industrie- und Handelskammertag

Weiterbildung 2011. Ergebnisse einer IHK-Online-Unternehmensbefragung. Deutscher Industrie- und Handelskammertag Weiterbildung 2011 Ergebnisse einer IHK-Online-Unternehmensbefragung Deutscher Industrie- und Handelskammertag 1 Der DIHK hat Unternehmen zu ihren Plänen und Motiven im Bereich Aus- und Weiterbildung befragt.

Mehr

Weiterbildung 2011. Ergebnisse einer IHK-Online-Unternehmensbefragung. Deutscher Industrie- und Handelskammertag

Weiterbildung 2011. Ergebnisse einer IHK-Online-Unternehmensbefragung. Deutscher Industrie- und Handelskammertag Weiterbildung 2011 Ergebnisse einer IHK-Online-Unternehmensbefragung Deutscher Industrie- und Handelskammertag 1 Der DIHK hat Unternehmen zu ihren Plänen und Motiven im Bereich Aus- und Weiterbildung befragt.

Mehr

FRANCHISE- FAKTEN 2010 Erfolgreich selbstständig mit Sicherheit ZAHLEN, DATEN, FAKTEN ZU EINEM DYNAMISCHEN WIRTSCHAFTSZWEIG

FRANCHISE- FAKTEN 2010 Erfolgreich selbstständig mit Sicherheit ZAHLEN, DATEN, FAKTEN ZU EINEM DYNAMISCHEN WIRTSCHAFTSZWEIG FRANCHISE- FAKTEN 2010 Erfolgreich selbstständig mit Sicherheit ZAHLEN, DATEN, FAKTEN ZU EINEM DYNAMISCHEN WIRTSCHAFTSZWEIG Einleitung ZAHLEN, DATEN UND FAKTEN DER DEUTSCHEN FRANCHISE- WIRTSCHAFT Dr. h.c.

Mehr

HR-Entscheiderbefragung Weiterbildung. Tabellenband. 22. Januar 2014 Q3728/29453 Kr/Os

HR-Entscheiderbefragung Weiterbildung. Tabellenband. 22. Januar 2014 Q3728/29453 Kr/Os HREntscheiderbefragung Weiterbildung Tabellenband 22. nuar 2014 Q3728/29453 Kr/Os MaxBeerStraße 2/4 19 Berlin Telefon: (0 30) 6 28 820 Telefax: (0 30) 6 28 824 00 EMail: info@forsa.de DATEN ZUR UNTERSUCHUNG

Mehr

ConTraX Real Estate. Investmentmarkt in Deutschland 2005 (gewerbliche Immobilien) Transaktionsvolumen Gesamt / Nutzungsart

ConTraX Real Estate. Investmentmarkt in Deutschland 2005 (gewerbliche Immobilien) Transaktionsvolumen Gesamt / Nutzungsart ConTraX Real Estate Investmentmarkt in Deutschland 2005 (gewerbliche ) Der Investmentmarkt im Bereich gewerbliche wurde im Jahr 2005 maßgeblich von ausländischen Investoren geprägt. Das wurde auch so erwartet.

Mehr

Januar 2014. Der Arbeitsmarkt in Hamburg. Arbeitsmarktbericht 15.517 7,7% 10.963 6,1% 7.836 5,5% 10.375 8,0% 17.854 10,6% 7.969 10,0% 5.

Januar 2014. Der Arbeitsmarkt in Hamburg. Arbeitsmarktbericht 15.517 7,7% 10.963 6,1% 7.836 5,5% 10.375 8,0% 17.854 10,6% 7.969 10,0% 5. Der Arbeitsmarkt in Hamburg 7.836 5,5% 10.963 6,1% 15.517 7,7% 10.375 8,0% 17.854 10,6% 7.969 10,0% 5.627 8,4% Januar 2014 Stand: 29.01.2014 17:26 Statement zum Hamburger Arbeitsmarkt Sönke Fock*: Der

Mehr

Die Industrie ein starker Partner für Berlin. Industrie in Berlin warum? Fragen und Fakten präsentiert die IHK Berlin

Die Industrie ein starker Partner für Berlin. Industrie in Berlin warum? Fragen und Fakten präsentiert die IHK Berlin Die Industrie ein starker Partner für Berlin Industrie in Berlin warum? Fragen und Fakten präsentiert die IHK Berlin Wohlstand Lösungen attraktiv Karriere Netzwerk urban nachhaltig Produktion Nachbar Industrie

Mehr

Berufswahlorientierung

Berufswahlorientierung Berufswahlorientierung Zahlen, Daten, Fakten zur Berufsausbildung Dr. Ilona Lange IHK Arnsberg, Hellweg-Sauerland Ausbildungsberufe deutschlandweit 349 anerkannte duale Ausbildungsberufe in Deutschland

Mehr

Der Arbeitsmarkt in Hamburg. Arbeitsmarktbericht. Dezember 2012. Stand: 03.01.2013 09:35

Der Arbeitsmarkt in Hamburg. Arbeitsmarktbericht. Dezember 2012. Stand: 03.01.2013 09:35 Der Arbeitsmarkt in Hamburg Dezember 2012 Stand: 03.01.2013 09:35 Statement zum Hamburger Arbeitsmarkt Sönke Fock*: Der Hamburger Arbeitsmarkt schließt zum Jahresende mit einer guten Bilanz. So reduzierte

Mehr

Unternehmensnachfolge Wie tickt meine Hausbank?

Unternehmensnachfolge Wie tickt meine Hausbank? Unternehmensnachfolge Wie tickt meine Hausbank? Elmar Hoppe Leiter Unternehmenskunden Paderborn Volksbank Paderborn-Höxter-Detmold eg Christian Hafer Abteilungsleiter Investitionsberatung Sparkasse Paderborn-Detmold

Mehr

Agentur für Arbeit Bad Hersfeld-Fulda - Pressestelle Telefon: 0661 17 406 oder 06621 209 543 www.arbeitsagentur.de

Agentur für Arbeit Bad Hersfeld-Fulda - Pressestelle Telefon: 0661 17 406 oder 06621 209 543 www.arbeitsagentur.de Pressemitteilung Nr. 156 / 2014-30. Oktober 2014 Entwicklung der Arbeitslosigkeit im Oktober 2014 Der Arbeitsmarkt im Oktober 2014 im Agenturbezirk Bad Hersfeld-Fulda Arbeitslosigkeit geht deutlich zurück

Mehr

Ergebnisse einer Unternehmensbefragung zur Erhebung von aktuellen und zukünftigen Fachkräftebedarfen in Cottbus

Ergebnisse einer Unternehmensbefragung zur Erhebung von aktuellen und zukünftigen Fachkräftebedarfen in Cottbus Ergebnisse einer Unternehmensbefragung zur Erhebung von aktuellen und zukünftigen Fachkräftebedarfen in Cottbus Anja Walter Fachkräftemonitoring im Projekt Regionalbüros für Fachkräftesicherung EUROPÄISCHE

Mehr

Partnerschaftserklärung

Partnerschaftserklärung Partnerschaftserklärung über die Beteiligung des Unternehmens -nachfolgend einzeln und gemeinsam Partner genannt- am Kooperationsprojekt mit dem Titel: Kompetenz-Netzwerk Mechatronik in Ostbayern -nachfolgend

Mehr

Antrag. Deutscher Bundestag 13. Wahlperiode. Drucksache 13/9599. der Fraktionen der CDU/CSU und F.D.P. Mehr Beschäftigung im Dienstleistungssektor

Antrag. Deutscher Bundestag 13. Wahlperiode. Drucksache 13/9599. der Fraktionen der CDU/CSU und F.D.P. Mehr Beschäftigung im Dienstleistungssektor Deutscher Bundestag 13. Wahlperiode Drucksache 13/9599 13. 01.98 Antrag der Fraktionen der CDU/CSU und F.D.P. Mehr Beschäftigung im Dienstleistungssektor Der Bundestag wolle beschließen: I. Der Deutsche

Mehr

3. Die Gegenwart Der Arbeitsmarkt der Gegenwart Wie teilt sich die Bevölkerung auf?

3. Die Gegenwart Der Arbeitsmarkt der Gegenwart Wie teilt sich die Bevölkerung auf? Der Arbeitsmarkt Der Arbeitsmarkt 1. Die Entwicklung Mit der Arbeitsmarktreform 2005 konnten viele Arbeitslose erfolgreich in Arbeit vermittelt werden. Seitdem ist deren Zahl um 1,9 Millionen gesunken.

Mehr

Anforderungen an einen Ausbildungsbetrieb

Anforderungen an einen Ausbildungsbetrieb Das deutsche Ausbildungssystem zeichnet sich durch eine enge Verbindung mit der betrieblichen Praxis aus. Sie ist Voraussetzung für den Erwerb erster Berufserfahrungen, wie ihn das Berufsbildungsgesetz

Mehr

Fachkräftemangel und Unternehmensnachfolge

Fachkräftemangel und Unternehmensnachfolge Fachkräftemangel und Unternehmensnachfolge Auswirkungen des demografischen Wandels Vortrag anlässlich Unternehmerfrühstück Miel, 08. September 2015 Dr. Robert Datzer ift GmbH Benkertstraße 13 14467 Potsdam

Mehr

Mobilität in der dualen Ausbildung

Mobilität in der dualen Ausbildung Mobilität in der dualen Ausbildung Ausgangslage und Rahmenbedingungen 30. Juni 2010, IHK Karlsruhe Die Mobilität zu Lernzwecken darf nicht die Ausnahme sein, wie dies gegenwärtig der Fall ist. Sie sollte

Mehr

Weiterbildung 2010. Ergebnisse einer IHK-Online-Unternehmensbefragung. Deutscher Industrie- und Handelskammertag

Weiterbildung 2010. Ergebnisse einer IHK-Online-Unternehmensbefragung. Deutscher Industrie- und Handelskammertag Weiterbildung 2010 Ergebnisse einer IHK-Online-Unternehmensbefragung Deutscher Industrie- und Handelskammertag Der DIHK hat erneut die Unternehmen zu ihren Plänen und -motiven im Bereich Aus- und Weiterbildung

Mehr

Governance, Risk & Compliance für den Mittelstand

Governance, Risk & Compliance für den Mittelstand Governance, Risk & Compliance für den Mittelstand Die Bedeutung von Steuerungs- und Kontrollsystemen nimmt auch für Unternehmen aus dem Mittelstand ständig zu. Der Aufwand für eine effiziente und effektive

Mehr

IQ - Facharbeitskreis Existenzgründung von Migrantinnen und Migranten

IQ - Facharbeitskreis Existenzgründung von Migrantinnen und Migranten IQ - Facharbeitskreis Existenzgründung von Migrantinnen und Migranten Berlin, 03.05.2010 Das Netzwerk IQ wird gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die Bundesagentur für Arbeit.

Mehr

Rhein-Main KOMPASS Der Wirtschaftstrend-Report der Helaba

Rhein-Main KOMPASS Der Wirtschaftstrend-Report der Helaba Rhein-Main KOMPASS Der Wirtschaftstrend-Report der Helaba Konjunkturumfrage Herbst 2011: Wirtschaft im Bezirk der IHK Frankfurt am Main steht auf stabilen Beinen Die regionale Wirtschaft steht weiterhin

Mehr

Innovation. Zahl der Gewerbeanmeldungen steigt, Zahl der Abmeldungen

Innovation. Zahl der Gewerbeanmeldungen steigt, Zahl der Abmeldungen Innovation Zahl der Gewerbeanmeldungen steigt, Zahl der Abmeldungen sinkt Die Zahl der Gewerbeanmeldungen stieg in im Jahr 2009 um + 6,1 % auf 74 910 im Vergleich zum Vorjahr (Tab. 49). Nur in (+ 9,3 %)

Mehr

Unternehmensfinanzierung in wirtschaftlich schwierigem Umfeld

Unternehmensfinanzierung in wirtschaftlich schwierigem Umfeld Unternehmensfinanzierung in wirtschaftlich schwierigem Umfeld Peter Heckl Leiter Unternehmenskunden Regionalbereich Filder Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen Zweitgrößte Sparkasse in Baden-Württemberg

Mehr

Herausforderung: Fachkräftesicherung. IHK Ostthüringen zu Gera die erste Adresse auch bei diesem Thema

Herausforderung: Fachkräftesicherung. IHK Ostthüringen zu Gera die erste Adresse auch bei diesem Thema Herausforderung: Fachkräftesicherung IHK Ostthüringen zu Gera die erste Adresse auch bei diesem Thema Vorstellung Standortpolitik Infrastrukturkonzepte zur Landes- und Regionalentwicklung Stadtentwicklung

Mehr

Ausbildungsplatzsituation Ulm (IHK)

Ausbildungsplatzsituation Ulm (IHK) HINWEIS: Bei diesem Antwortdokument handelt es sich um eine Serviceleistung im Zusammenhang mit einer konkreten Anfrage. Den Wortlaut der Anfrage und ggf. weitere Anlagen zur Antwort finden Sie unter http://www.kibb.de/rd/anfrage.html.

Mehr

Energieeinspar- und Energieeffizienzziele EU, Deutschland und Bayern

Energieeinspar- und Energieeffizienzziele EU, Deutschland und Bayern Energieeinspar- und Energieeffizienzziele EU, Deutschland und Bayern Pakte und Vereinbarungen der Bayerischen Staatsregierung mit Partnern im Bereich Energiesparen und Energieeffizienz München, den 22.11.2014

Mehr

Kurzbericht 2009. Sparkasse Landshut

Kurzbericht 2009. Sparkasse Landshut Kurzbericht 2009 Sparkasse Landshut Geschäftsentwicklung 2009. Wir ziehen Bilanz. Globale Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise: das beherrschende Thema 2009. Ihre Auswirkungen führten dazu, dass erstmalig

Mehr

Stetige Zunahme der Anbieter in Berlin: Anzahl der Hotels, Kongresszentren, Locations

Stetige Zunahme der Anbieter in Berlin: Anzahl der Hotels, Kongresszentren, Locations 1. Executive Summary Der Tagungs- und Kongressmarkt in Berlin war 2014 von wichtigen Entwicklungen und Ereignissen geprägt. Am 9. November 2014 jährte sich der Mauerfall zum 25. Mal und rückte Berlin nicht

Mehr

Es gilt das gesprochene Wort!

Es gilt das gesprochene Wort! Rede von Herrn Oberbürgermeister Jürgen Roters anlässlich der Eröffnung des GATEWAY-Gründungsservices der Universität zu Köln am 22. Januar 2015, 17 Uhr, Ägidiusstr. 14 Es gilt das gesprochene Wort! Sehr

Mehr

Sachkundeprüfung VersicherungsvermittlerIn/-beraterIn*

Sachkundeprüfung VersicherungsvermittlerIn/-beraterIn* Bereich Sach- und Fachkundeprüfung Merkblatt zur Februar 2007 Sachkundeprüfung VersicherungsvermittlerIn/-beraterIn* Anmerkung: Wir haben in dieser Fassung bereits den Verordnungsentwurf vom 18.12.2006

Mehr

Studie: Zufriedenheit Dresdner Unternehmen mit der Stadt und dem Wirtschaftsservice 2015

Studie: Zufriedenheit Dresdner Unternehmen mit der Stadt und dem Wirtschaftsservice 2015 Studie: Zufriedenheit Dresdner Unternehmen mit der Stadt und dem Wirtschaftsservice 2015 Präsentation der Ergebnisse Modus, Ausschöpfung, Befragte, Themenschwerpunkte DIE BEFRAGUNG Befragung Telefonbefragung

Mehr

Ergebnisse einer Unternehmensbefragung zur Erhebung aktueller und zukünftiger Fachkräftebedarfe in der Stadt Forst

Ergebnisse einer Unternehmensbefragung zur Erhebung aktueller und zukünftiger Fachkräftebedarfe in der Stadt Forst Ergebnisse einer Unternehmensbefragung zur Erhebung aktueller und zukünftiger Fachkräftebedarfe in der Stadt Forst Anja Walter Fachkräftemonitoring im Projekt Regionalbüros für Fachkräftesicherung Das

Mehr

Pressekonferenz am 12. März, um 11:45 Uhr mit BM Nahles zum Fortschrittsbericht 2013 der Bundesregierung

Pressekonferenz am 12. März, um 11:45 Uhr mit BM Nahles zum Fortschrittsbericht 2013 der Bundesregierung Pressekonferenz am 12. März, um 11:45 Uhr mit BM Nahles zum Fortschrittsbericht 2013 der Bundesregierung Statement Eric Schweitzer Meine sehr geehrten Damen und Herren, das Thema Fachkräftesicherung, das

Mehr

Schwierige Zeiten für Existenzgründer? Mittelständler sagen: Wenn Gründung, dann mit der Sparkasse

Schwierige Zeiten für Existenzgründer? Mittelständler sagen: Wenn Gründung, dann mit der Sparkasse Wirtschaftsbarometer 2/2012 xx Schwierige Zeiten für Existenzgründer? Mittelständler sagen: Wenn Gründung, dann mit der Sparkasse +++ Mittelstand weiter im Stimmungshoch +++ Schritt in die Selbstständigkeit

Mehr

Beteiligung der Beschäftigten an betrieblicher Weiterbildung. und Unternehmensgröße

Beteiligung der Beschäftigten an betrieblicher Weiterbildung. und Unternehmensgröße Beteiligung der Beschäftigten an betrieblicher Weiterbildung und Unternehmensgröße Befunde auf der Grundlage von CVTS3 Friederike Behringer, Gudrun Schönfeld Bonn, Februar 2011 1 Vorbemerkung Im Folgenden

Mehr

im ländlichen Raum Beiträge der Land- und Agrarwirtschaft Laufende Aktivitäten, zukünftige Herausforderungen - Gerhard Eimer-

im ländlichen Raum Beiträge der Land- und Agrarwirtschaft Laufende Aktivitäten, zukünftige Herausforderungen - Gerhard Eimer- Sicherung des Fach- und Führungskräftenachwuchses h h im ländlichen Raum Beiträge der Land- und Agrarwirtschaft Laufende Aktivitäten, zukünftige Herausforderungen - Gerhard Eimer- Vorsitzender des Ausschusses

Mehr

Entwurf eines Gesetzes zur schnelleren Entlastung der Länder und. und Kommunen bei der Aufnahme und Unterbringung von Asylbewerbern

Entwurf eines Gesetzes zur schnelleren Entlastung der Länder und. und Kommunen bei der Aufnahme und Unterbringung von Asylbewerbern Deutscher Bundestag Drucksache 18/6172 18. Wahlperiode 29.09.2015 Gesetzentwurf der Bundesregierung Entwurf eines Gesetzes zur schnelleren Entlastung der Länder und Kommunen bei der Aufnahme und Unterbringung

Mehr

Institut für Mittelstandsforschung Bonn

Institut für Mittelstandsforschung Bonn Institut für Mittelstandsforschung Bonn Unternehmensgrößenstatistik Unternehmen, Umsatz und sozialversicherungspflichtig Beschäftigte 2004 bis 2009 in Deutschland, Ergebnisse des Unternehmensregisters

Mehr

Geprüfter Betriebswirt als Kammer-Fortbildung staatlich geregelt

Geprüfter Betriebswirt als Kammer-Fortbildung staatlich geregelt Geprüfter Betriebswirt als Kammer-Fortbildung staatlich geregelt Die Fortbildung zum Geprüften Betriebswirt mit Prüfung an der IHK oder der Handwerkskammer ist berufsbegleitend oder in Kompaktform möglich

Mehr

Presseinformation. Erste Bilanz zum Ende des Berufsberatungsjahres. Nr. 38 / 2013 30. Oktober 2013

Presseinformation. Erste Bilanz zum Ende des Berufsberatungsjahres. Nr. 38 / 2013 30. Oktober 2013 Presseinformation Nr. 38 / 2013 30. Oktober 2013 Erste Bilanz zum Ende des Berufsberatungsjahres Unternehmen meldeten 72.200 Stellen bei Agenturen 66.100 Bewerber suchten über Agenturen und Jobcenter nach

Mehr

Marketing einer Non Profit Organisation am Beispiel der Industrie und Handelskammer (IHK) Braunschweig Referent: Bernd Meier

Marketing einer Non Profit Organisation am Beispiel der Industrie und Handelskammer (IHK) Braunschweig Referent: Bernd Meier Institut für Marketing der TU Braunschweig Marketing einer Non Profit Organisation am Beispiel der Industrie und Handelskammer (IHK) Braunschweig Referent: Bernd Meier Seminarveranstaltung am 19. Januar

Mehr

1. Berufsbegleitende Nachqualifizierung zum Berufsabschluß

1. Berufsbegleitende Nachqualifizierung zum Berufsabschluß 13 1. Berufsbegleitende Nachqualifizierung zum Berufsabschluß In diesem einleitenden Kapitel wird ein Überblick über die Ziele und Merkmale der berufsbegleitenden Nachqualifizierung gegeben. Unter der

Mehr

T H E M E N S E R V I C E

T H E M E N S E R V I C E Interview Wichtig ist, was jemand weiß und kann Der DQR macht Aufstiegschancen sichtbar Anhand des Deutschen Qualifikationsrahmens (DQR) lassen sich Bildungswege in Deutschland und europaweit leichter

Mehr

HWK Braunschweig. Gründungszentrum und Starter Shop der HWK Braunschweig. Dipl.Kfm. Eckhard Sudmeyer HWK Braunschweig

HWK Braunschweig. Gründungszentrum und Starter Shop der HWK Braunschweig. Dipl.Kfm. Eckhard Sudmeyer HWK Braunschweig HWK Braunschweig Gründungszentrum und Starter Shop der HWK Braunschweig Dipl.Kfm. Eckhard Sudmeyer HWK Braunschweig Ausgangssituation Handwerkskammern: Hoheitliche Aufgaben, Beratung, Bildung Handwerkskammern:

Mehr

Elternabend zur Beruflichen Orientierung

Elternabend zur Beruflichen Orientierung Elternabend zur Beruflichen Orientierung 18. November 2013 Folie 1 Was ist und soll Berufs- und Studienorientierung? Jungen Menschen helfen, eigenverantwortlich und aktiv die Übergänge in Ausbildung und

Mehr

Ohne Netz und doppelten Boden? - Sozial gesichert starten

Ohne Netz und doppelten Boden? - Sozial gesichert starten Ohne Netz und doppelten Boden? - Sozial gesichert starten - Auswertung einer bundesweiten IHK-Aktion Starthilfe und Unternehmensförderung Deutscher Industrie- und Handelskammertag Herausgeber und Copyright

Mehr

Hamburger Kreditbarometer

Hamburger Kreditbarometer Ergebnisse der Sonderbefragung zur Kreditversorgung im Rahmen der Handelskammer Konjunkturumfrage, 1. Quartal 2010 Der Aufwärtstrend in der Hamburger Wirtschaft hält insgesamt an, so das Ergebnis der Handelskammer

Mehr

AutoScout24 Werkstattbarometer 1. Halbjahr 2014. Punkte. 54 Punkte. 53 Punkte. 76 Punkte. Werkstatt-Index. Ausblick. Gegenwart.

AutoScout24 Werkstattbarometer 1. Halbjahr 2014. Punkte. 54 Punkte. 53 Punkte. 76 Punkte. Werkstatt-Index. Ausblick. Gegenwart. AutoScout24 Werkstattbarometer 1. Halbjahr 2014 54 Punkte 61 Werkstatt-Index Punkte 53 Punkte 76 Punkte Rückblick Gegenwart Ausblick Zufriedenheit mit der Entwicklung des Umsatzes im 2. Halbjahr 2013 Zukünftige

Mehr

Unternehmensnachfolge Alternative zur Neugründung. 22.11.2014 Grit Fischer 1

Unternehmensnachfolge Alternative zur Neugründung. 22.11.2014 Grit Fischer 1 Unternehmensnachfolge Alternative zur Neugründung 22.11.2014 Grit Fischer 1 Existenzgründung Existenzgründung- Die Möglichkeiten sind vielfältig! Neugründung Unternehmensnachfolge Franchise Nebenerwerb

Mehr

Wirtschaftslage und Finanzierung im Mittelstand, Frühjahr 2014 Metropolregion Bremen / Oldenburg

Wirtschaftslage und Finanzierung im Mittelstand, Frühjahr 2014 Metropolregion Bremen / Oldenburg Wirtschaftslage und Finanzierung im Mittelstand, Frühjahr 2014 Metropolregion Bremen / Oldenburg Pressekonferenz, 06. Mai 2014 2014 Creditreform Bremen / Bremerhaven Themenübersicht Die Metropolregion

Mehr

Landtag Brandenburg Drucksache 2/5148

Landtag Brandenburg Drucksache 2/5148 Landtag Brandenburg Drucksache 2/5148 2. Wahlperiode Antwort der Landesregierung auf die Kleine Anfrage Nr. 1617 der Abgeordneten Ingrid Siebke Fraktion der SPD Landtagsdrucksache 2/5039 Vier neue Informations-

Mehr

Wir machen uns stark für Markt + Wirtschaft! Herzlich willkommen in Ihrer IHK Wiesbaden!

Wir machen uns stark für Markt + Wirtschaft! Herzlich willkommen in Ihrer IHK Wiesbaden! Herzlich willkommen in Ihrer IHK Wiesbaden! 1 Wir übernehmen staatliche Aufgaben und zwar wirtschaftnah! Die IHK Wiesbaden ersetzt in vielen Bereichen die staatliche Verwaltung und sorgt für eine wirtschafts-

Mehr

Risiken der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung

Risiken der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung 1 Risiken der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung Im Rahmen der regelmäßigen Konjunkturumfrage wurden von den Industrie- und Handelskammern in Niedersachsen seit Herbst 2010 Fragen zu den Risiken der wirtschaftlichen

Mehr

"Wandel durch Digitalisierung die Bedeutung der Industrie 4.0"

Wandel durch Digitalisierung die Bedeutung der Industrie 4.0 1 Rede von Minister Dr. Nils Schmid MdL anlässlich der Fachkonferenz "Digitalisierung und Industrie 4.0 - Wie verändert sich unsere Arbeitswelt?" "Wandel durch Digitalisierung die Bedeutung der Industrie

Mehr

Es gilt das gesprochene Wort! Impulse für Weiterbildung

Es gilt das gesprochene Wort! Impulse für Weiterbildung Es gilt das gesprochene Wort! Impulse für Weiterbildung Rede von Dr. Gerhard F. Braun Betriebliche Weiterbildung mitgestalten 16. Oktober 2014 1 Meine Damen und Herren, in der Physik bedeutet ein Impuls

Mehr

3. Beschäftigung und Arbeitsmarkt

3. Beschäftigung und Arbeitsmarkt Sozialversicherungspflichtig 3. Beschäftigung und Arbeitsmarkt 3.1 Sozialversicherungspflichtig 1990 Veränderung 1990-2000 in % 2000 Veränderung 2000-2009 in % 2009 * Alb-Donau-Kreis 41.428 11,0 45.987

Mehr

Letter of Intent. I Ausgangssituation. II Gemeinsame Ziele

Letter of Intent. I Ausgangssituation. II Gemeinsame Ziele Letter of Intent I Ausgangssituation In Zeiten des demografischen Wandels ist der Stärkung der heimischen Wirtschaft und in diesem Zusammenhang insbesondere der Fachkräftesicherung eine besondere Bedeutung

Mehr

Was können wir für Sie tun?

Was können wir für Sie tun? Was können wir für Sie tun? Die Dienstleistungen der AHK Ungarn Rechtsauskunft Netzwerk Personal Personal Inhalt Was können wir für Sie tun? Mehr als Sie denken 3 4 6 8 12 14 16 18 Mehr als Sie denken

Mehr

Attraktive Ausbildung und die Heterogenität von Auszubildenden

Attraktive Ausbildung und die Heterogenität von Auszubildenden Attraktive Ausbildung und die Heterogenität von Auszubildenden Forum Berufsbildung 2015 Kooperationsstelle Hochschule-Gewerkschaften Carl von Ossietzky Universität Oldenburg Inhalt 1 Koalitionsvertrag

Mehr

Innovation. Gewerbeanmeldungen rückläufig Abmeldungen steigen

Innovation. Gewerbeanmeldungen rückläufig Abmeldungen steigen Innovation Gewerbeanmeldungen rückläufig Abmeldungen steigen Im Jahr 2008 gingen die Gewerbeanmeldungen in um - 4,2 % auf 70 636 im Vergleich zum Vorjahr zurück (Tab. 49). Nur in (- 7,1 %) und in - Anhalt

Mehr

Sie wollen einen Kredit? Zeigen Sie uns, dass Sie ihn nicht benötigen, und Sie bekommen ihn.

Sie wollen einen Kredit? Zeigen Sie uns, dass Sie ihn nicht benötigen, und Sie bekommen ihn. Ansprache von IHK-Präsident Dr. Richard Weber anlässlich der Eröffnung der Veranstaltung Mehr Erfolg mit breitem Finanzierungsmix: Alternative Finanzierungsinstrumente für den Mittelstand, 22. September,

Mehr

Cluster IKT, Medien & Kreativwirtschaft. Auswertung der Berliner Wirtschaftsdaten für die Jahre 2013/2014

Cluster IKT, Medien & Kreativwirtschaft. Auswertung der Berliner Wirtschaftsdaten für die Jahre 2013/2014 Cluster IKT, Medien & Kreativwirtschaft Auswertung der Berliner Wirtschaftsdaten für die Jahre 2013/2014 DEFINITION UND METHODIK Die Unternehmen des Clusters IKT, Medien und Kreativwirtschaft gehören zu

Mehr

Hamburger Kreditbarometer

Hamburger Kreditbarometer Ergebnisse der Sonderbefragung zur Kreditversorgung im Rahmen der Handelskammer Konjunkturumfrage, 2. Quartal 2010 Der Aufschwung in der Hamburger Wirtschaft hat im 2. Quartal 2010 nochmals an Fahrt gewonnen.

Mehr

UHD-Hessen. Unternehmensberatung Hessen für Handel und Dienstleistungen GmbH

UHD-Hessen. Unternehmensberatung Hessen für Handel und Dienstleistungen GmbH UHD-Hessen Unternehmensberatung Hessen für Handel und Dienstleistungen GmbH Unser Dienstleistungsportfolio Existenzgründungsberatungen Kurzberatungen zur Schwachstellenanalyse Beratung zur Umsetzung betrieblicher

Mehr

Berufliche Bildung in Deutschland

Berufliche Bildung in Deutschland Berufliche Bildung in Deutschland Die Aufgaben der Industrie- und Handelskammer (IHK) Jugendarbeitslosigkeit 25.11.2013 Seite 2 Vorteile des dualen Systems Rolle der IHKs in der Ausbildung Für Unternehmen:

Mehr

Starke Zunahme der Anbieter in Berlin: Anzahl der Hotels, Kongresszentren, Locations

Starke Zunahme der Anbieter in Berlin: Anzahl der Hotels, Kongresszentren, Locations 1. Executive Summary Seit Beginn der Erfassung des Berliner MICE Marktes in 2002 hat sich der Tagungs- und Kongressbereich in Berlin überaus dynamisch entwickelt. Die Zahl der Anbieter stieg von 245 im

Mehr

IHK-Leistungen für Handelsvertretungen

IHK-Leistungen für Handelsvertretungen IHK-Leistungen für Handelsvertretungen IHK-Leistungen für Handelsvertretungen Die Industrie- und Handelskammer zu Kiel ist Partner der Wirtschaft. Sie vertritt die Gesamtinteressen der gewerblichen Wirtschaft

Mehr

Fachpresse-Statistik 2014. Zahlen zum deutschen Fachmedienmarkt

Fachpresse-Statistik 2014. Zahlen zum deutschen Fachmedienmarkt Fachpresse-Statistik 214 Zahlen zum deutschen Fachmedienmarkt Fachmedien Fachmedienumsätze im Jahr 214 (in Mio. Euro) 35 3.247 3 25 2 1.853 15 1 5 588 65 21 Insgesamt Fachzeitschriften Fachbücher/Losebl.

Mehr

Leistungen der IHK Berlin für den Mittelstand

Leistungen der IHK Berlin für den Mittelstand Leistungen der IHK Berlin für den Mittelstand IHK BERLIN Leistungen der IHK Berlin für den Mittelstand 0,21 Prozent). Von der Umlage befreit sind Existenzgründer im 3. und 4. Jahr y Der Umlagesatz wurde

Mehr

Starke Stimme für die bayerische Steine- und Erdenindustrie

Starke Stimme für die bayerische Steine- und Erdenindustrie Allgemeine Presseinformation Starke Stimme für die bayerische Steine- und Erdenindustrie (BIV) repräsentiert knapp 600 Betriebe 14 Fachabteilungen sind Ausdruck der Industrievielfalt Interessenvertretung

Mehr

WAS IST IHK? WAS MACHT IHK?

WAS IST IHK? WAS MACHT IHK? Für die Ansprache der Politiker IHKs stiften Nutzen für Politik, Gesellschaft und Unternehmen IHKs sind für politische Entscheider erste Adresse IHKs leisten in unserer globalisierten Wirtschaftswelt branchenübergreifende

Mehr

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Gesamtwirtschaftliche Entwicklung In Mecklenburg-Vorpommern entstand im Jahr 2009 eine volkswirtschaftliche Gesamtleistung von 35 229 Millionen EUR, das entsprach 1,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts

Mehr

Der Arbeitsmarkt in Hamburg

Der Arbeitsmarkt in Hamburg Der Arbeitsmarkt in Hamburg Monatsbericht: Februar 2015 7.521 5,2% 10.992 6,0% 15.646 7,8 % 10.564 8,0% 18.020 10,6% 7.865 9,7% 5.470 8,1% Statement zum Hamburger Arbeitsmarkt Sönke Fock: Die Anzahl der

Mehr

Umfrage des Süddeutschen. Gläubigerschutzverband e.v.

Umfrage des Süddeutschen. Gläubigerschutzverband e.v. Umfrage des Süddeutschen Gläubigerschutzverband e.v. Erfahrungen der Mitgliedsunternehmen zum Zahlungsverhalten im Januar 2011 Ergebnis der Umfrage SGV e.v zum Zahlungsverhalten Januar 2011 Umfrageergebnisse

Mehr

BULLETIN DER BUNDESREGIERUNG

BULLETIN DER BUNDESREGIERUNG BULLETIN DER BUNDESREGIERUNG Nr. 04-2 vom 18. Januar 2008 Rede der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Dr. Annette Schavan, zur Qualifizierungsinitiative der Bundesregierung Aufstieg durch Bildung

Mehr