G E S C H Ä F T S O R D N U N G

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1 G E S C H Ä F T S O R D N U N G Diese Geschäftsordnung regelt den betrieblichen Ablauf der Kindertagesstätte des Vereins "Wespennest e.v." Eltern, deren Kinder in die Kindergruppe aufgenommen wurden, erklären mit der Aufnahmevereinbarung die Zustimmung zu dieser Geschäftsordnung, die von der Mitgliederversammlung des Vereins "Wespennest e.v." beschlossen wird. 1. Aufnahme von Kindern Die Aufnahme neuer Kinder wird auf einem Elternabend beschlossen. Geschwisterkinder von Kindern, die aktuell im Wespennest betreut werden, werden je nach Belegung bevorzugt aufgenommen. Die ersten sechs Wochen nach der Aufnahme gelten als Probezeit, in der Eltern und Kinder den Betrieb der Einrichtung kennenlernen sollen. In dieser Zeit kann die Aufnahmevereinbarung von beiden Seiten mit einwöchiger Kündigungsfrist aufgehoben werden. Nach Ablauf der Probezeit besteht eine dreimonatige Kündigungsfrist. Wird ein Kind in die Schule aufgenommen, so kann zum Termin des Schulbeginns ohne Frist gekündigt werden. Kündigungen bedürfen der Schriftform. Die Vereinsmitgliedschaft ist davon nicht betroffen. Bei Aufnahme des Kindes in die Gruppe muss eine Bescheinigung des Kinderarztes über die Kindergartentauglichkeit des Kindes vorgelegt werden. Bei Neuaufnahme eines Kindes und seiner Eltern übernimmt ein Mitglied die Aufgabe diese zu begrüßen und in die allgemeinen Regeln und in den Tagesablauf einzuführen. In der Eingewöhnungszeit ist eine Begleitung des Kindes durch ein Elternteil vorgesehen. 1.a. Wohnsitz des Kindes Aufgrund der derzeitigen Förderbedingungen der Stadt Stuttgart, hat die Einrichtung mit Abzügen in der Forderung zu rechnen, wenn sie Kinder betreut deren Erstwohnsitz nicht in Stuttgart ist. Sollte sich der Wohnsitz des Kindes ändern, ist dies unverzüglich dem Vorstand schriftlich mitzuteilen. Eventuelle Förderausfälle, die auf einer Unterlassung dieser Mitteilung oder falscher Angaben beruhen, gehen zu Lasten des/der Sorgeberechtigte/n. Dieser Anspruch bleibt bestehen, auch wenn das Kind die Einrichtung bereits verlassen hat. Die Verpflichtung zur schriftlichen Kündigung unter Einhaltung der Kündigungsfrist nach 1 bleibt für beide Seiten bestehen. Der/die Sorgeberechtigte/n ist/sind verpflichtet, ab dem Zeitpunkt des Umzuges, jegliche finanzielle Nachteile, die die Einrichtung durch den Wegzug in der Förderung erfährt, auszugleichen. Stand: 15. Januar

2 1.b. Gesundheitszustand des Kindes (1) Bei Aufnahme des Kindes in die Gruppe muß eine Bescheinigung des Kinderarztes über die Kindergartentauglichkeit des Kindes vorgelegt werden. Die Kosten für diese Bescheinigung trägt der/die Sorgeberechtigte. (2) Mit der Unterschrift unter der Aufnahmevereinbarung bestätigt der/die Sorgeberechtigte/r zugleich über meldepflichtige Krankheiten im Sinne des 34 Abs.5 Infektionsschutzgesetz informiert worden zu sein. Das Merkblatt des Gesundheitsamtes ist Bestandteil der Aufnahmevereinbarung. Die dort aufgeführten Krankheiten sind bei Auftritt in der Familie des betreuten Kindes der Eltern-Kind-Gruppe (EKG) zu melden und das Kind ggf. zu Hause zu behalten. Die EKG ist verpflichtet, die Krankheit an das Gesundheitsamt zu melden, diese Meldung verstößt nicht gegen den Datenschutz. (3) Grundsätzlich gibt es keine Verpflichtung dahingehend, kranke, fiebrige Kinder auch nur zeitlich befristet in der EKG zu betreuen. 2. Öffnungszeiten, Tagesablauf und Schlüsselregelung Die Kindertagesstätte ist in der Regel von Montag bis Freitag zwischen 8.00 Uhr und Uhr geöffnet. Bei Bedarf kann eine Änderung der Öffnungszeiten am Elternabend beantragt werden. Die Kinder werden normalerweise von 8.00 Uhr bis spätestens 9.00 Uhr gebracht, an Festen und Ausflügen ist diese Zeit Pflicht. In der Zeit von 8.00 bis 9.30 Uhr findet ein offenes Frühstück statt, bei dem die Teilnahme freiwillig ist. In der Regel werden die Kinder zwischen Uhr bis spätestens Uhr abgeholt, andere Zeiten bitte mit den Erzieherinnen absprechen. Am späten Vormittag und nachmittags gegen Uhr wird den Kindern eine Zwischenmahlzeit angeboten. Das Mittagessen beginnt ca. um Uhr. Die Mahlzeiten müssen den von den Eltern ausgearbeiteten Ernährungsrichtlinien entsprechen. Jede Woche finden eine oder mehrere externe Aktivitäten statt, die durch einen Aushang der Erzieher/innen rechtzeitig angekündigt werden. Ein regelmäßiger Besuch der Kinder in der Kindertagesstätte sollte angestrebt werden. Jede Familie erhält bis zu maximal 2 Wespennest-Schlüssel. Für jeden Schlüssel ist ein Pfand von 10 an den Vorstand zu entrichten, dieser Pfand wird mit dem Ende der Mitgliedschaft durch Kündigung oder Schuleintritt des Kindes zurück erstattet. In diesem Fall ist jede Familie verpflichtet den(die) Schlüssel beim Vorstand abzugeben. Der Verlust des Schlüssels ist unverzüglich beim Vorstand zu melden, die Familie muss dann für den Schlüsselersatz die Kosten selbst übernehmen. Stand: 15. Januar

3 3. Elterndienste Jede Familie ist verpflichtet, Elterndienste zu machen. Die Elterndienste stellen eine wichtige Verknüpfung zwischen Elternhaus und Kindertagesstätte dar. Um den Kontakt zu fördern, gibt es wöchentlich rotierende halbtägliche Elterndienste, die durch Aushang bekannt gegeben werden. Der Elternputzdienst für die Wochenenden wird, wie der feste Elterndienst, im rotierenden System eingeteilt. Jede Familie übernimmt 3 Wochenenden pro Kalenderjahr. Er umfasst die gründliche Reinigung der Einrichtung nach einem Hygieneplan. Vom Elternputzdienst wird auch die wöchentliche Wäsche übernommen. Den täglichen Putzdienst von Montag bis Donnerstag, sowie die Kehrwoche, übernehmen die Eltern ebenfalls im rotierenden System. Zu den Sonderdiensten zählen u.a. Generalreinigung der Räumlichkeiten und Renovierungs-arbeiten. Art, Umfang und Terminplanung der Sonderdienste werden am Elternabend geregelt. Zusätzlich sind Elterndienste vor allem notwendig bei Abwesenheit der Angestellten, und gegebenenfalls bei externen Aktivitäten. Die Aufgaben im Elterndienst umfassen die hauswirtschaftlich-technische Versorgung, die pädagogische und die pflegerische Betreuung sowie die Aufsichtspflicht. Der Tagesablauf wird mit den Erzieher/innen abgesprochen. Es muss immer eine pädagogisch ausgebildete Kraft dabei sein. Alle Eltern müssen eine Belehrung zum Infektionsschutzgesetz erhalten. Die Planung der Dienste findet in der Regel zwei Wochen im Voraus statt. Bei Erkrankung oder sonstigem Ausfall der Angestellten werden auch kurzfristig Elterndienste notwendig. Es ist darauf zu achten, dass anfallende Arbeiten gleichmäßig auf die Familien verteilt werden. Diese Dienste sind im Voraus selbständig in die dafür ausgehängte Liste einzutragen. Kann ein Elterndienst nicht wie vorgesehen übernommen werden, so muss der Eingetragene selbst für Ersatz sorgen. Können die Elterndienste von einzelnen Eltern nicht in vollem Umfang geleistet werden, beschließt der Elternabend Ausnahmeregelungen. 4. Ehrenamtliche Tätigkeiten Jeweils für die Dauer eines Jahres müssen folgende Aufgaben erfüllt werden. Die Verteilung dieser Aufgaben findet im Rahmen eines Elternabends bzw. während einer Mitgliederversammlung statt. Jede Familie übernimmt ein Amt der Kategorie A und mind. eins der Kategorie B. Stand: 15. Januar

4 Ämter der Kategorie A Vorstand: 1. Vorsitzende/r des Vereins, Vorstand: Personal 1. Stellvertreter/in, Vorstand: Mitglieder/Verwaltung 2. Stellvertreter/in, Vorstand: Verwaltung Kassierer/in Weitere Ämter der Kategorie A: Beauftragte/r der Einteilung und Koordination der Putz- und Elterndienste Beauftragte/r der Essensplanung, Lebensmittel- und Sachmittelbeschaffung Beauftragte/r der Kasse - Barauszahlungen Assistenz vom Kassierer, Beauftragte/r der Buchhaltung Pädagogischer Ausschuss Leitung (Vorbereitung pädagogischer Elternabende) Pädagogischer Ausschuss Konzepte (1-2 Personen) Beauftragte/r der Technik Beauftragte/r der Öffentlichkeitsarbeit Spenden (1-2 Personen) Beauftragte/r der Fotoalben & Schulmappen Beauftragte/r der Hygiene (Erstellen der Hygienepläne, Umsetzung arbeitsmedizinischer Auflagen, Kontrolle der Einhaltung) Leitung des Festausschusses (Planung, Koordination und Kostenkalkulation aller anfallenden Feste) Ämter der Kategorie B Schlüsseldienst (nach Absprache Urlaubsvertretung Elterndienste) Kassenprüfer 1 Kassenprüfer 2 Mitarbeit Festausschuss (1-3 Personen) Vertrauensperson Betreuung des EDV- Bereichs Einkauf der Geschenke (nach Absprache Urlaubsvertretung Elterndienste) Mitarbeit Einkauf Mitarbeit Technik Öffentlichkeitsarbeit: Grafik Vertretung beim Dachverband Sicherheitsbeauftragte Assistenz für den 1. Vorstand Lohnbuchhaltung und betriebliche Altersvorsorge (Kontrolle des Buggys auf Vollständigkeit/ Unterstützung der Erzieherinnen beim Vorgarten, bei 18 Familien im Wespennest) 5. Beiträge Die Höhe des monatlichen Beitrages wird auf einer Mitgliederversammlung festgelegt. Er beträgt zur Zeit 195 EUR für das erste Kind und für das zweite Kind 145 EUR, inklusive Essensgeld. Der Vereinsbeitrag beträgt 11 EUR pro Monat pro Familie. Sie Stand: 15. Januar

5 verstehen sich ab dem als Gebührensätze. Familien mit einem geringen Einkommen können beim Jugendamt einen Antrag auf Beihilfe für den Besuch einer Tageseinrichtung stellen. Wird ein Kind, nach dem 15. eines Monates aufgenommen oder scheidet es spätestens zum 15. eines Monates aus, wird für diesen Monat ein halber Monatsbeitrag fällig. Die Beiträge sind auch während der Probezeit zu entrichten. Das monatliche Besuchsgeld muss regelmäßig zum 5. eines Monats (nicht vor dem Monatsersten) auf das Konto IBAN DE der Eltern-Kind-Gruppe Wespennest e.v. bei der BW-Bank überwiesen werden. Der monatliche Vereinsbeitrag muss ebenfalls regelmäßig zum 5. eines Monats (nicht vor dem Monatsersten) auf das Vereins-Konto IBAN DE des Vereins Wespennest e.v. bei der BW-Bank überwiesen werden. Bei Zahlungsschwierigkeiten einzelner Familien berät der Vorstand über Maßnahmen. 6. Elternabende Der Elternabend setzt sich aus den Eltern zusammen, deren Kind/er in der Gruppe aufgenommen sind. Jede Familie hat eine Stimme. Elternabende finden alle 4 Wochen statt und alle 6 Wochen zusätzlich ein pädagogischer Elternabend. Zusätzlich finden im Jahr ca. 2 Klausurtage statt. Themen sind u. a.: Gruppenbericht der Erzieher/innen Erarbeitung und Diskussion der pädagogischen Inhalte. Information über geplante Aktivitäten, Themenbereiche, Abstimmung und Beratung über Art und Weise von Anschaffungen im Rahmen des von der Mitgliederversammlung beschlossenen Haushaltsplans Diskussion aller Fragen des Betriebs der Tageseinrichtung Bei Beschlussfassungen ist analog des 7 (8) der Vereinssatzung zu verfahren. Die Teilnahme an den Elternabenden und den Klausurtagen ist für die Eltern verpflichtend. Falls die Teilnahme nicht möglich ist, muss dies dem Vorstand vorher mitgeteilt werden. Die Eltern sind aufgefordert, sich über den Inhalt des Elternabends, bzw. Klausurtages zu informieren. Die Teilnahme an den Elternabenden ist für die Erzieher/innen Teil der Arbeitszeit. Es steht ihnen ein Rede- und Stimmrecht zu. Geschäftsordnung in der Fassung vom 15. Januar 2014 Stand: 15. Januar

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