Editorial. Informationen. Inhalt. Abrechnung. Vertragswesen. Sicherstellung Änderungen zur Liste der D-Ärzte VII. Nachtrag Ärzteverzeichnis

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1 Inhalt Editorial Brauchen wir die doppelte Facharztschiene? Oder: kann man mit kaputten Gleisen Geld sparen? 3 Informationen In der Heftmitte zum Herausnehmen Abrechnung Vertragswesen Grunddaten und abgeleitete Größen der Punktwertberechnung des Quartals IV/2005 Hinweise zur Abrechnung Angabe der Uhrzeit im organisierten kassenärztlichen Bereitschaftsdienst AEV Regelungen zur Praxisgebühr bei der hausärztlichen Versorgung VdAK/AEV Strukturvertrag Ambulantes Operieren Durchführung eines Hautscreening-Modellvorhabens nach 63 ff. SGB V I IV V V VI VII Sicherstellung Änderungen zur Liste der D-Ärzte VII Ausschreibung und Abgabe von Vertragsarztsitzen VIII Nachtrag Ärzteverzeichnis Nachträge der Bezirksgeschäftsstellen Chemnitz, Dresden und Leipzig IX Personalia In Trauer um unsere Kollegen X DMP Informationen aus den Prüfgremien Verordnung von Arznei-, Heil- und Hilfsmitteln Aktualisierter Vertrag DMP Diabetes mellitus Typ 2 tritt am 1. Juli 2006 in Kraft DMP Diabetes mellitus Typ 2 Synopsis der Änderungen/ Neuerungen in der 12. RSAV ÄndV Weitere Regressanträge mit der Begründung Sonstiger Schaden Arzneimittelgesetz 47 Ausnahmen von der Vertriebsbindung über die Apotheke Inhalatives Insulin (Exubera ) Nutzenbewertung des IQWIG Verordnungsstruktur von Heilmitteln in Sachsen im Bundesvergleich X XIII XV XV XV XVI 1

2 Inhalt Rubriken In eigener Sache Sommerheft 4 Meinung Berufs- und Gesundheitspolitik KVen abzuschaffen bedeutet nur, den Überbringer der schlechten Nachrichten zu köpfen 5 Die dritte Sternfahrt nach Berlin 6 Glosse und schöne Träume: Liebling, die KV ist weg! 8 Wir stellen vor Vom 1. Deutschen Fußballmeister zur 18. Fußball-WM Dr. med. Jörg Hammer aus Leipzig 10 Selbsthilfegruppen Selbsthilfe Post-Polio-Syndrom 12 Nachrichten verschiedene Nachrichten 13 Wir erinnern an Fritz Richard Schaudinn Die Entdeckung des Syphilis-Erregers 15 Zur Lektüre empfohlen Sie bauten die ersten Tempel 16 Die Wüste atmet Freiheit 16 Madame de Stael 16 Impressum 14 Beilagen: Vereinbarung zur Ausgabe von Krankenversichertenkarten durch Kostenträger außerhalb der gesetzlichen Krankenversicherung Neue Praxen stellen sich vor 2

3 Editorial Editorial Brauchen wir die doppelte Facharztschiene? Oder: kann man mit kaputten Gleisen Geld sparen? Liebe Kolleginnen und Kollegen! als der furchtbare Zweite Weltkrieg zu Ende war, ließen die Sieger aus dem Osten in unserer Heimat das jeweils zweite Gleis als Reparationsleistung ab- und bei sich aufbauen. Ihr Land hatte am meisten unter den Zerstörungen gelitten. Wie man diesen Vorgang auch immer wertet keiner wäre auf die Idee gekommen, eine der Schienen abzubauen. Laut Wikipedia *) verwendet man das Wort Schiene als die deutsche Bezeichnung für Tibia zur Bezeichnung eines Beingliedes bei Gliederfüßern. Was hat das mit der Medizin zu tun? Das erwähnte lateinische Wort Tibia ist ursprünglich das Schienbein und wurde erst später zur technischen Schiene. Keinem fiele ein, dass jemand mit nur einem Schienbein besser laufen könnte. Eine Kostenersparnis sehe ich beim einbeinigen Laufen auch nicht, vielmehr zusätzliche Kosten für Gehhilfen, Rollstuhl, Begleitperson usw. Nun kommen Vorschläge aus E pertenkreisen, es wäre doch besser, die Fachärzte in Kliniken oder wenigstens MV-Zentren zu konzentrieren. Was hätte das zur Folge? Die Beinfraktur setzt sich ins Auto, der Hüftoperierte schwingt sich auf sein Motorrad und ab geht es in die nächste Stadt. Der Augenkranke sieht das Elend nicht und der Alzheimer-Patient hat es vergessen. Vielleicht soll das Leistungen einsparen?? Bus und Bahn haben sich manchen Ortes auch schon aus der Fläche zurückgezogen und der nette Junge von nebenan, der den Kranken privat hinbringen könnte, arbeitet inzwischen vielleicht im Rheinland. Was hat das mit der Politik zu tun? Auf einem Plakat zur Demo am 19. Mai in Berlin wurden die Preise für einen Hausbesuch des Schlüsseldienstes und des *) eine freie Enzyklopädie Hausarztes verglichen. Wir wundern uns schon lange nicht mehr, wenn der Schlüsseldienst mehr bekommt. Vergessen wird aber, dass der Schlüsseldienst kein Budget hat und somit auch am 30. Juni genau soviel für seine Leistung erhält wie am 1. April. Warum gibt es denn die kleine Praxis, besonders im ländlichen Bereich? Es gibt keine preiswertere, weil effektivere und selbstausbeutendere Form, unseren schönen Beruf auszuüben. Wenn diese mit der verlogenen Begründung, Kosten zu sparen, wegrationalisiert werden sollte, schadet es den Patienten doppelt gesundheitlich und finanziell. Einzige Nutznießer sind die Aktionäre der großen Krankenhausketten, die sich immer mehr zu Monopolen entwickeln. In einem dieser Ketten sitzt ein Herr im Aufsichtsrat, der sich immer wieder gegen ein Monopol ausspricht das der KVen. Er trägt ein Double-Ju im Namen und ist den Ärzten im Land von Aachen bis zur Rhön sehr gut bekannt. Was hat das mit unserem Thema zu tun? Der größte Einzelposten, an dem wir sparen können, ist die doppelte Facharztschiene. Das System würde bis zehn Milliarden billiger sein mittelfristig, wenn man es richtig umsetzt. Das ist eine sehr teure und auch für die Patienten nicht ungefährliche Struktur, die im Ausland überwunden ist. Dagegen wehren sich in Deutschland die Kassenärztlichen Vereinigungen. (Prof. K. W. Lauterbach im Deutschlandfunk, nachzulesen in facharzt.de vom ) Aus dem Interview des Deutschen Ärzteblatts (20/2006) mit Dr. Andreas Köhler (KBV-Vorsitzender): DÄ: Lauterbach hat die Abschaffung der doppelten Facharztschiene gefordert. Köhler: Die gibt es gar nicht. In Deutschland gibt es nicht mehr spezialisierte Fachärzte als in anderen Industrieländern. Sie sind nur anders verteilt. Ich warne davor, die Erosion der Freiberuflichkeit weiterzutreiben. Die niedergelassenen Fachärzte haben 12 Milliarden Euro investiert. Soll das künftig der Staat übernehmen? Versprochen, Herr Professor, für unsere Patienten und unsere Kollegen werden wir uns wehren, so lange es uns gibt! Der auf Seite 5 abgedruckte Brief einer Gemeinschaftspraxis zeigt, dass es sich hier nicht nur um die monopolistische Meinung einer monopolistischen KV handelt. Was hat das mit Schienen zu tun? Übrigens: Wikipedia weiß auch, dass man in den Boden eingedrückte parallele Spurrillen (Geleise) schon im römischen Straßenbau kannte und dann wieder seit dem Mittelalter. Die in den Fels eingehauenen Spuren ermöglichten den Fahrzeugen besonders im Gebirge eine sichere Fahrt auf dem exponierten Weg. 3

4 Editorial Die zwei Schienen oder Geleise halfen somit vor allem in den abgelegenen Gegenden. Um diesen Regionen zu helfen, wurden in vergangenen Zeiten zuerst mal Verkehrsverbindungen, meist auf zwei Schienen, geschaffen. Das sollte uns doch zu denken geben. Es ist leicht, aus Eiern Rührei zu machen, der Weg zurück zum einzelnen Ei ist schwieriger. Allen, die in diesen Wochen auf zwei Schienen, zwei Füßen, zwei oder vier Rädern oder mit Hilfe zweier Flügel in den Urlaub reisen, wünsche ich auch im Namen von Herrn Heckemann, gute Erholung, wir werden unsere Kräfte brauchen. Mit freundlichen kollegialen Grüßen Ihre Stellv. Vorstandsvorsitzende Ulrike Schwäblein-Sprafke PS: Noch etwas optimistisches aus dem Themenkreis Schienen? Das Licht am Ende des Tunnels muss nicht der entgegen kommende Zug sein, es kann auch das Licht der Zukunft sein. Günter Preuß (APO-Bank) In eigener Sache Sommerheft Damit sich Ihr Briefkasten in der Urlaubszeit nicht mehr als nötig füllt, erscheint in bewährter Weise in den Monaten Juli und August nur ein Heft der KVS-Mitteilungen. Die Auslieferung erfolgt voraussichtlich in der 34. KW. Wann und wo auch immer Sie Urlaub machen: wir wünschen Ihnen gute Erholung. die Redaktion 4

5 Meinung Meinung KVen abzuschaffen bedeutet nur, den Überbringer der schlechten Nachrichten zu köpfen GP Walther/Lenart/Tschö Dresden, FÄ für Anästhesiologie Gautschweg 1a Dresden Herrn Prof. Lauterbach MdB Deutscher Bundestag Platz der Republik Berlin Offener Brief Sehr geehrter Prof. Lauterbach! Daß unsere sozialen Sicherungssysteme gegenwärtig vor grundlegenden Umbrüchen stehen diese Notwendigkeit ist wohl inzwischen jedem Bürger unseres Landes klargeworden. Mit Spannung verfolgen wir als Leistungserbringer deshalb die Diskussionen zur erneuten Gesundheitsreform, verbunden mit der Hoffnung, endlich Planungssicherheit für die kommenden Jahre zu erhalten. Als Abgeordneter des Bundestages und ausgewiesener Gesundheitsexperte und (ehemaliger?) Berater unserer amtierenden Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt, ist für uns Ihre Meinung zu diesem Thema maßgeblich. Ihre ausgeprägte Medienpräsenz in mehreren Talkrunden des Fernsehens und Zeitschrifteninterviews prädestiniert gerade Sie dazu, den Entwicklungsprozeß zur Gesundheitsreform in der Öffentlichkeit sichtbar zu machen. Allerdings sind Ihre bisherigen Aussagen in sich nicht schlüssig, so daß jedem, der auch nur geringe Einblicke in das Gesamtsystem hat, diese Widersprüche ins Auge fallen. Eine Ihrer Hauptforderungen ist die Schwächung bzw. Vernichtung der ärztlichen Selbstverwaltung. Nun können die niedergelassenen Ärzte wahrhaftig nicht behaupten, nur reine Freundschaft gegenüber ihrer Kassenärztlichen Vereinigung bzw. Kassenärztlichen Bundesvereinigung zu empfinden. Die KVen abzuschaffen bedeutet aber nur, den Überbringer der schlechten Nachricht zu köpfen. Diese Institutionen sind eben nicht für die Unterfinanzierung des Gesundheitswesens verantwortlich, sie verwalten nur den Mangel. In einer Ihrer TV-Sendungen behaupten Sie außerdem, die KVen kosten zuviel Geld, welches dann den Versicherten fehlt. Unabhängig davon, daß jede Verwaltung Effizienzreserven hat, müßte Ihnen doch bekannt sein, daß die niedergelassenen Ärzte die Kassenärztlichen Vereinigungen selbst finanzieren! Ergo gibt es für die Versicherten der GKV überhaupt keine finanzielle Belastung durch die ärztliche Selbstverwaltung (und damit auch keinen Gewinn bei deren Zerschlagung). Bislang sind ausschließlich Mitglieder der KV berechtigt, Patienten der gesetzlichen Krankenkassen zu behandeln. Ein totaler Verzicht auf die KV würde bedeuten, daß der einzelne Arzt oder kleine Arztgruppen mit allen gesetzlichen Krankenversicherungen (ca. 250) Einzelverträge abschließen müßten. Daß das weder im Interesse der Ärzte noch der Versicherten ist, wurde schon vor über 80 Jahren erkannt. Die Idee des Wettbewerbes zwischen Einzelanbietern ist in einem nach marktwirtschaftlichen Prinzipien agierendem System hervorragend, nur leider funktioniert dies, wie wir alle nach 40 Jahren Sozialismus wissen, in einer Planwirtschaft mit gedeckeltem Budget, Bonus-Malusregelungen usw. überhaupt nicht. Die weitere Effizienzsteigerung im bestehenden System bedeutet nichts anderes, als zunehmende Arbeitsverdichtung bei gleichbleibender bzw. sinkender Honorierung der Leistung. Wohin diese einseitige Belastung der Leistungserbringer führt, ist an den derzeitigen machtvollen Protestaktionen der Ärzte zu sehen. In der Illustrierten Stern (Nr ) kommentieren Sie den aktuellen Ärztestreik. Als Aufsichtsratsmitglied der Rhön-Kliniken und in den o.a. Funktionen leben Sie den Antagonismus zwischen Profitorientiertheit eines privaten Gesundheitsunternehmens und der Interressenwahrnehmung von Beitragszahlern/ Patienten der gesetzlichen Krankenversicherungen geradezu. Dies läßt durchaus Zweifel an Ihrer Objektivität zu Fragen der Honorarpolitik für Klinikärzte aufkommen. Ihr Lösungsvorschlag jedoch, ein Drittel aller Krankenhauspatienten nach dem Vorbild Skandinaviens und der USA ambulant zu behandeln, findet unsere volle Zustimmung. Wie verträgt er sich aber mit Ihrer Forderung, die so genannte Doppelversorgung mit Fachärzten in Krankenhäusern und im ambulanten Bereich abzuschaffen? Wer soll diese Patienten ambulant behandeln? Brauchen Sie dazu keine Fachärzte? Sehr geehrter Herr Prof. Lauterbach, diese Thematik ist zu komplex, als daß man sie mit griffigen Formulierungen umfassend darstellen könnte. Bitte unterlassen Sie es, in der Öffentlichkeit zu polemisieren, welche Automarken ein Arzt fährt und ob er zusätzlich noch ein Boot besitzt. Derartige Bemerkungen sind demagogisch und bewegen sich auf dem Niveau von Stammtischdiskussionen über die Abgeordnetendiäten. Sie tragen damit in keiner Weise dazu bei, vorhandene Ressentiments auf beiden Seiten abzubauen. In Erwartung auf eine baldige Beantwortung unserer Fragen verbleiben wir mit freundlichen Grüßen Walther/Lenart/Tschö 5

6 Berufs- und Gesundheitspolitik Berufs- und Gesundheitspolitik Die dritte Sternfahrt nach Berlin Gesundheitspolitik bringt Ärzte auch am 19. Mai wieder in Fahrt Die da oben machen doch sowieso was sie wollen, da kann man doch nichts bewegen, sagte mancher schon 1989 hinter der Gardine, als die ersten Mutigen loszogen. Dieses Mutes bedarf es heute nicht mehr. Vertretungen organisieren, Zeiten und Dienstpläne abstimmen und sich eben auf den Weg machen. Das kostet auch heute noch stets Überwindung. Wir müssen Druck machen. war ein Leitmotiv von Professor Martin Link, der sich 2001 an die Spitze der protestierenden Ärzte gestellt hatte. In seinem Vermächtnis sollte die Steigerung von Druck Nachdruck sein. So machten sich am 19. Mai wieder zahlreiche Ärztinnen und Ärzte mit ihren Helferinnen, Angehörigen und Patienten auf den Weg nach Berlin. nicht unter diesen Bedingungen. Deshalb war sie auch das dritte Mal wieder dabei. Bürokratie und Regulierungswut machen mich so fertig, dass ich mich in die Staatsmedizin zurück versetzt fühle, aber mit meinem eigenen wirtschaftlichen Risiko. Die Bonus-Malus-Regelung empfindet sie als Krönung verfehlter Gesundheitspolitik. Das heißt doch beispielsweise, dass ich einen Bonus erhalte, wenn ich den Hochdruckpatienten schlecht einstelle. der Niederlassung. Viele der Kollegen, die auf die KV schimpfen, sehen nicht, dass die kritisierten Aktionen eine Folge der Politik sind und nicht von der ärztlichen Selbstverwaltung veranlasst wurden. Viele vereint Frau Dr. Zimmermann war eine von geschätzten Ärzten, Helferinnen und Patienten in Berlin und zusammen in ganz Deutschland, die ihre Ängste, ihre Wut und ihre Betroffenheit in Sichtweite des Reichstages brachten. Kämpferisch in Berlin: Dr. Susanne Zimmermann Eine von vielen In einem der elf sächsischen Busse saß auch die Fachärztin für Innere Medizin Dr. Susanne Zimmermann aus Dippoldiswalde mit ihren drei Praxis-Angestellten. Aus fachlichem Interesse mit Biologie als Lieblingsfach wurde sie Ärztin. und würde es wieder werden wollen, aber Hier kam zusammen, was zusammen gehört Von den Politikern wünscht sie sich vor allem Ehrlichkeit. Es soll den Leuten nicht vorgemacht werden, dass mit begrenzten Mitteln Unbegrenztes geleistet wird (siehe Titelbild unseres Maiheftes). Stattdessen fordert sie, dass man mit Vernunft überlegt, was man mit den begrenzten Mitteln tun kann, z. B. welche medizinisch nicht sinnvollen Leistungen aus der GKV herausgenommen werden können. So muss auch die Selbstverwaltung nach allen Möglichkeiten suchen, Einfluss auf die Politik zu nehmen, denn Einzelverträge sind das Ende Ärzteprotest mit und für Patienten Zahlreiche Redner einiger der über 60 ärztlichen u. a. Verbände, sprachen aus, was Tausende dachten und fühlten. Die fachärztliche Internistin Susanne Zimmermann fand eine Aussage des Hausarztes Andreas Petri aus Gröbzig in Sachsen-Anhalt sehr treffend: Die Politik will mehr Wettbewerb im Gesundheitswesen. Dieser ist längst in vollem Gange. Es ist der Wettbewerb der Patienten um einen Hausarzt. Auch der Vorschlag eines Redners, die Bonus-Malus-Regelung zu boykottieren gefiel ihr sehr gut. Es ist vor allem für unsere 6

7 Berufs- und Gesundheitspolitik Patienten hilfreich, so Frau Dr. Zimmermann, wenn wir alle weiteren Aktionen mit allen Kollegen durchführen Hausärzte mit Fachärzten, Niedergelassene mit Klinikern. Sie hat das Gefühl, dass unser Gesundheitswesen in die sozialistische Staatsmedizin abrutscht. Nichts ist effektiver als die kleine Praxis, für die ich selbst verantwortlich bin. Auch ein MVZ regelt nicht fehlendes Geld. Der Protest soll die verantwortlichen Politiker aufrütteln, aber auch die Eigenverantwortung der Patienten ist gefragt was brauche ich wirklich? Sachsen in Berlin Zahlreiche Sachsen waren individuell nach Berlin gereist. Es war dem Zufall vorbehalten, wen man traf. Dr. Johannes Baumann aus Coswig: Fast in Berlin, Stuttgart und Köln auf der Straße und die gleiche Zahl, die zu Hause die Notversorgung übernimmt, da sollte Frau Schmidt merken, dass sie Gesundheitspolitik nur mit den Ärzten und nicht gegen sie machen kann. Die Landarztpraxis Klemm aus Glaubitz war zu sechst mit Transparent angereist. Dr. Wolfgang Klemm geht es nicht primär um die Bezahlung. Die ständigen Regresse machen uns zu schaffen. Mit dem Arzneimittel- Budget ist auf dem Lande nicht hinzukommen, die Richtgrößen sind nicht einzuhalten. Das neue AVWG bezeichnet er schlicht als unverschämt. Die gute Fee Es ist nicht passiert, aber wäre eine gute Fee zu den Demonstranten gekommen, dann hätte Susanne Zimmermann die drei folgendenwünsche: 1. Ärzte werden in diesem Land in widerlichster Weise behandelt und diffamiert wie Freiwild. Für politische Fehlleistungen wird den Ärzten die Verantwortung untergeschoben. Ich wünsche mir darum, dass in Politik wie in Medien Ärzte endlich als Menschen wahrgenommen werden, dass endlich Verstand in gesundheitspolitischen Entscheidungen erkennbar ist, unsere Arbeit anerkannt wird und wir ohne dümmliche staatliche Gängelungen für unsere Patienten da sein können. 2. Leider macht ein nicht unerheblicher Teil der Kollegen wohl jeden noch so großen staatlich verordneten Humbug in vorauseilendem Gehorsam untertänigst mit. Stattdessen wünsche ich mir stärkeren Zusammenhalt und Solidarität aller Kollegen, unabhängig ob Hausarzt, Facharzt in der Niederlassung oder im Krankenhaus. Vor allem wünsche ich mir gesunden zivilen Ungehorsam und Schwejkschen Witz, damit der tägliche politisch gewollte Unfug ins Leere läuft. 3. Für ein Quartal, aber bitte nur für ein Quartal, wünsche ich mir eine Rückversetzung in die DDR- Zeit, damit ein nicht unbedeutender Teil der Patienten einen Denkanstoß bekommt. Ein bisschen mehr Dankbarkeit und Anerkennung für den medizinischen Fortschritt, zu dem jetzt auch Otto Normalverbraucher ohne entsprechendes SED-Parteibuch Zugang hat, täte gut. Ebenso ein realeres Anspruchsverhalten im Alltag. Er zeigt, was viele drückt Ein Lieblingsmotiv Es geht nicht nur um s Geld Dr. Wolfgang Klemm und Dr. Bettina Gauer Öffentlichkeitsarbeit/IM 7

8 Glosse Glosse und schöne Träume: Liebling, die KV ist weg! von Dr. Wolfgang-Axel Dryden Neben mir schrillt der allmorgendliche Quälgeist auf dem Nachttisch. Mit einer tastenden Handbewegung stelle ich den Wecker ab. Einmal noch umdrehen! Da bemerke ich, dass das Bett neben mir leer ist. Die beste Ehefrau von allen, natürlich die von Herrn Kishon ausgenommen, ist fort! Im Wohnzimmer finde ich sie. Ziemlich unausgeschlafen schaut sie mir entgegen und berichtet mir von einem Wahnsinnstraum, der so realistisch gewesen sei, dass sie irgendwann schweißgebadet daraus aufgewacht sei. Sie habe erst einmal ihre Gedanken ordnen müssen. Stell Dir vor, ich habe geträumt, es gebe die KV nicht mehr. Kann ich mir eigentlich nicht gut vorstellen, erwiderte ich. Aber wenn man die ärztliche Presse sieht, ist das ja wohl der Wunschtraum fast jeden dritten Arztes. Die empfinden das sicherlich als nicht so schlimm. Was ist Dir denn in dem Traum geschehen? Damit war ein Damm gebrochen: Die beste Ehefrau von allen, als mitarbeitende Arztfrau sonst eigentlich durch nichts mehr zu erschüttern, erzählte: Schon als ich in die Praxis kam, hat mir eine unserer Helferinnen von einem Anruf von der AOK berichtet. Die hätten angekündigt, dass der MDK morgen kommt, um das Qualitätshandbuch der Praxis, die Genehmigungen zur Sonographie und auch die Gerätebücher zu überprüfen. Man wolle zwar nicht stören, aber müsse natürlich im Sinne der Versicherten der AOK die Qualitätssicherung ernst nehmen. Schließlich könne man nur mit Ärzten Verträge aufrechterhalten, die ihre Qualität auch jederzeit belegen könnten. Schreiben für die Knappschaft Noch bevor der erste Patient für das Sprechzimmer vorbereitet war, war dann die Bundesknappschaft in der Leitung. Die teilten mit, dass sich die Abrechnungsbestimmungen für ihre Versicherten geändert haben. Wir hätten also jetzt auf dem Formblatt 35 der Bundesknappschaft alle Knappschaftspatienten aufzulisten, getrennt nach Mitgliedern, Familienversicherten und Rentnern, darunter nach Geschlecht, kurativem oder präventivem Beratungsanlass. Dann müssten wir auch die Arbeitsunfähigkeitszeiten bei den Mitgliedern aufführen. Dann noch darstellen, wer wann und warum in welches Krankenhaus eingewiesen wurde. Natürlich mit besonderer Begründung dann, wenn die Patienten nicht in das Knappschaftskrankenhaus, sondern in andere Klinken eingewiesen wurden. Wohin mit dem Bayer? Dann kam ein Notfall in die Praxis, Verdacht auf Herzinfarkt. Da hatte ich das Problem, dass der Mann aus Bayern auf Besuch nach Westfalen gekommen und irgendwo im Süden bei einer kleinen lokalen BKK versichert war, mit der wir keinen Vertrag haben. Also musste ich erst einmal aus dem Internet die Liste der BKKen heraussuchen. Dabei habe ich festgestellt, dass es die Kasse unter dem Namen, der auf der Versichertenkarte stand, gar nicht mehr gab. So habe ich erst einmal beim BKK-Bundesverband angerufen. Die waren zwar sehr freundlich, aber man hat mich mindestens durch fünf Abteilungen verbunden, bis mir jemand mitteilte, dass ich einen Ersatzkrankenschein anlegen dürfe. Den könnten wir dann über die BKK Hoesch abrechnen, mit denen haben wir ja einen Vertrag. Wenn aber ein Krankentransport oder gar eine stationäre Behandlung erforderlich würde, sollten wir das Formular erst einmal nach München faxen, um von dort die Berechtigung zum Ausstellen eines Krankentransportscheines zu erhalten. Zudem sei zu berücksichtigen, dass die bayerischen BKKen ausschließlich Behandlungsverträge mit katholischen Krankenhäusern hätten. Dieser Vertrag sei auch in Westfalen-Lippe für eine Krankenhausbehandlung gültig. Außerdem müssten wir beachten, dass wir nur die Leistungspositionen einsetzen dürften, die die bayerischen BKKen mit dem dortigen Hausärzteverband vereinbart haben. Kenne ich nicht, habe ich gesagt na, da sollten wir halt in Regensburg bei der Außenstelle des bayerischen Hausärzteverbandes anrufen. Die würden uns sicherlich gerne einen Auszug der Gebührenordnung geben. Der Rest des Vormittages ist dann ziemlich unspektakulär verlaufen. Die Helferinnen haben an die Karteikarten der Patienten Broschüren mit Auszügen aus den möglichen Leistungsangeboten der jeweiligen Krankenkassen geheftet, damit niemand aus Versehen bei einer Kasse eine falsche Position ansetzt. Wir haben noch richtig Glück gehabt, denn das Technikerteam unseres Softwarewartungshauses kam erst gegen Mittag, um die neuen Regelwerke der DAK und der BEK gesondert einzuspielen. Ich war froh, dass die Techniker erst so spät kamen. Wir mussten ja alle Arbeitsplätze der Anlage für zwei Stunden abmelden. Endlich: 100 Prozent Generika! Und was habe ich in Deinem Traum gemacht?, fragte ich die beste Ehefrau von allen. Obwohl ich schon nicht mehr ganz so sicher war, ob ich in dieser Traumpraxis auch noch hätte auftauchen wollen. Doch, natürlich, meine Gattin träumt auch von mir: Du? Während ich mich in der Praxis durchgeschlagen habe, bist Du gemütlich zur DAK gefahren, um mit denen Deinen Vertrag zu verlängern. Sie hatten ja auf einer Absenkung der Vergütungspauschalen bestanden. Wir könnten erst dann wieder höhere Pauschalen bekommen, wenn wir unseren Anteil an Generika in der Medikamentenverordnung endlich auf 100 % erhöhten. Außerdem sollten wir für berufstätige DAK-Versicherte Sprechzeiten zwischen 6.00 und 7.00 Uhr morgens und und Uhr abends anbieten. Und in der Zeit von bis 24.00Uhr eine Anlaufpraxis am Krankenhaus besetzen, damit unnötige stationäre Aufnahmen vermieden werden können. Wenn wir durch eine Bescheinigung des Apothekers, des Krankenhauses und des Gesundheitsamtes die Umsetzung dieser Auflagen belegen könnten, würde der MDK im Auftrag der DAK eine Praxisbegehung durchführen. Und dann würde auch der Prozentsatz festgelegt für die Erhöhung unserer Pauschale. Auch kein wirklich schönes Programm für den Vormittag, schoss es mir durch den Kopf. Aber dann war hoffentlich endlich Ruhe, oder? 8

9 Abrechnung Informationen zum Herausnehmen Grunddaten der Punktwertberechnung des Quartals IV/2005 Leistungsbedarf (Punkte) abgerechneter Kürzung durch RLV vergüteter Leistungsbedarf Honorargruppe Anzahl Leistungsbedarf (gemäß Honorarverteilungsmaßstab Ärzte / nach davon RLV-relevant i. d. F. v und ) Einrich- sachl.-rechn. absolut relativ gesamt zum RLV- zum Rest- davon nicht tungen Richtigstellung u. Punktwert Punktwert RLV-relevant EBM-Kürzung Spalte: Funktion: 3 / I... Hausärztlicher Versorgungsbereich 020 niedergelassene Hausärzte ,6% II... Fachärztlicher Versorgungsbereich 002 Anästhesisten ,5% Augenärzte gesamt ,4% konventionell ,5% ambulant operierend ,3% Chirurgen, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen, Kinder- u. Neurochirurgen u ,0% Plastische Chirurgen gesamt... Chirurgen konventionell, u. a ,1% Chirurgen ambulant operierend ,6% Mund-Kiefer-Gesichts-Chirurgen ,7% Frauenärzte gesamt ,9% konventionell ,4% ambulant operierend ,5% HNO-Ärzte u. Fachärzte f. Phoniatrie u. Pädaudiologie ,7% Hautärzte ,5% Nervenärzte, Psychiater, Fachärzte f. Psychiatrie u. Psychotherapie, Neurologen u. Fachärzte f. Kinder- u ,1% Jugendpsychiatrie u. -psychotherapie 011 Orthopäden u. Fachärzte f. Physikalische u. Rehabilitative Medizin ,7% Urologen ,9% fachärztlich tätige Internisten bzw. Fachärzte f. Lungen- u. Bronchialheilkunde ,4% Radiologen und Fachärzte f. Nuklearmedizin ,9% Fachwissenschaftler der Medizin und Fachärzte für Pathologie, die überwiegend zytologische Untersuchungen auf dem Gebiet ,0% der gynäkologischen Zytologie erbringen 110 Fachärzte f. Pathologie bzw. Neuropathologie ,4% Ausschließlich psychotherapeutisch tätige Ärzte und psychologische Psychotherapeuten ,0% Fachärzte für Laboratoriumsmedizin, Biochemie, Mikrobiologie u. Infektionsepi- 210 / demiologie bzw. Immunologie sowie Fach- 230 wissenschaftler der Medizin, die nicht aus ,0% dem Honorarfonds der Honorargruppe 109 vergütet werden; Fachärzte f. Humangenetik 220 Fachärzte für Strahlentherapie ,0% niedergelassene Fachärzte ,3% niedergelassene Ärzte ,9% Nichtvertragsärzte im Notfall, * ermächtigte Ärzte und Psychotherapeuten, Einrichtungen: 114 ermächtigte Krankenhäuser u ,0% Institutsambulanzen sowie andere Ermächtigte: ermächtigte Einrichtungen 747 Ärzte gesamt ,2% * getrennter Ausweis relevanter Leistungserbringer aufgrund Einzel- u. Institutsermächtigungen I

10 Informationen zum Herausnehmen Abrechnung Grunddaten der Punktwertberechnung des Quartals IV/2005 Honorar (Euro) Honorar für ärztliche Leistungen Honorargruppe nach Punkten Anzahl (gemäß Honorarverteilungsmaßstab der i. d. F. v und ) in Euro Behandl.- vergütete Sachkosten Labor gesamt davon davon nicht ausweise Leistungen analytisch RLV-relevant RLV-relevant gesamt gesamt Spalte: Funktion: I... Hausärztlicher Versorgungsbereich 020 niedergelassene Hausärzte II... Fachärztlicher Versorgungsbereich 002 Anästhesisten Augenärzte gesamt konventionell ambulant operierend Chirurgen, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen, Kinder- u. Neurochirurgen u. Plastische Chirurgen gesamt Chirurgen konventionell, u. a Chirurgen ambulant operierend Mund-Kiefer-Gesichts-Chirurgen Frauenärzte gesamt konventionell ambulant operierend HNO-Ärzte u. Fachärzte f. Phoniatrie u. Pädaudiologie Hautärzte Nervenärzte, Psychiater, Fachärzte f. Psychiatrie u. Psychotherapie, Neurologen u. Fachärzte f. Kinder- u Jugendpsychiatrie u. -psychotherapie 011 Orthopäden u. Fachärzte f. Physikalische u. Rehabilitative Medizin Urologen fachärztlich tätige Internisten bzw. Fachärzte f. Lungen- u. Bronchialheilkunde Radiologen und Fachärzte f. Nuklearmedizin Fachwissenschaftler der Medizin und Fachärzte für Pathologie, die überwiegend zytologische Untersuchungen auf dem Gebiet der gynäkologischen Zytologie erbringen 110 Fachärzte f. Pathologie bzw. Neuropathologie Ausschließlich psychotherapeutisch tätige Ärzte und psychologische Psychotherapeuten Fachärzte für Laboratoriumsmedizin, Biochemie, Mikrobiologie u. Infektionsepi- 210 / demiologie bzw. Immunologie sowie Fach- 230 wissenschaftler der Medizin, die nicht aus dem Honorarfonds der Honorargruppe 109 vergütet werden; Fachärzte f. Humangenetik 220 Fachärzte für Strahlentherapie niedergelassene Fachärzte niedergelassene Ärzte Nichtvertragsärzte im Notfall, ermächtigte Ärzte und Psychotherapeuten, 114 ermächtigte Krankenhäuser u Institutsambulanzen sowie andere ermächtigte Einrichtungen Ärzte gesamt II

11 Abrechnung Informationen zum Herausnehmen Abgeleitete Größen der Punktwertberechnung des Quartals IV/2005 Mittlerer Wert je mittleres rechnerischer Behandlungsausweis Gesamthonorar Honorargruppe Punktwert (Cent) Anzahl der (Euro) je Arzt (Euro) (gemäß Honorarverteilungsmaßstab Behandlungsi. d. F. v und ) ausweise je Arzt gesamt ohne gesamt ohne gesamt ohne Restleistung Sachkosten Sachkosten Spalte: Funktion: 12/2 12/(6 + 8) 16/1 15/16 (15-10)/16 15/1 (15-10)/1 I... Hausärztlicher Versorgungsbereich 020 niedergelassene Hausärzte 3,16 3, ,71 41, II... Fachärztlicher Versorgungsbereich 002 Anästhesisten 3,11 3, ,60 123, Augenärzte gesamt 2,95 3, ,29 26, konventionell 2,85 3, ,74 22, ambulant operierend 3,61 3, ,48 99, Chirurgen, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen, Kinder- u. Neurochirurgen u. Plastische Chirurgen gesamt 3,21 3, ,67 50, Chirurgen konventionell, u. a. 3,14 3, ,60 47, Chirurgen ambulant operierend 3,54 3, ,74 69, Mund-Kiefer-Gesichts-Chirurgen 3,27 3, ,69 66, Frauenärzte gesamt 3,06 3, ,26 28, konventionell 3,04 3, ,46 28, ambulant operierend 3,59 3, ,84 75, HNO-Ärzte u. Fachärzte f. Phoniatrie u. Pädaudiologie 2,96 3, ,36 32, Hautärzte 3,18 3, ,45 27, Nervenärzte, Psychiater, Fachärzte f. Psychiatrie u. Psychotherapie, Neurologen u. Fachärzte f. Kinder- u. 2,99 3, ,30 38, Jugendpsychiatrie u. -psychotherapie 011 Orthopäden u. Fachärzte f. Physikalische u. Rehabilitative Medizin 3,21 3, ,94 36, Urologen 3,21 3, ,28 34, fachärztlich tätige Internisten bzw. Fachärzte f. Lungen- u. Bronchialheilkunde 2,71 3, ,32 63, Radiologen und Fachärzte f. Nuklearmedizin 3,23 3, ,41 61, Fachwissenschaftler der Medizin und Fachärzte f. Pathologie, die überwiegend zytologische Untersuchungen auf dem Gebiet der gynäkologischen 3,28 3, ,53 5, Zytologie erbringen 110 Fachärzte für Pathologie bzw. Neuropathologie 2,80 3, ,31 14, Ausschließlich psychotherapeutisch tätige Ärzte und psychologische Psychotherapeuten 3,65 3, ,61 255, Fachärzte für Laboratoriumsmedizin, Biochemie, Mikrobiologie und Infektionsepidemio- 210 / logie bzw. Immunologie sowie Fachwissenschaftler 230 der Medizin, die nicht aus dem Honorarfonds der 2,71 2, ,66 30, Honorargruppe 109 vergütet werden; Fachärzte für Humangenetik 220 Fachärzte für Strahlentherapie 2,52 2, ,99 245, niedergelassene Fachärzte 3,06 3, ,32 36, niedergelassene Ärzte 3,11 3, ,94 38, Nichtvertragsärzte im Notfall, ermächtigte Ärzte und Psychotherapeuten, 114 ermächtigte Krankenhäuser u. Institutsambulanzen sowie andere ermächtigte Einrichtungen 2,45 2,45 81,59 32,90 Ärzte gesamt 3,09 3,77 43,39 38,66 III

12 Informationen zum Herausnehmen Abrechnung Abrechnung Hinweise zur Abrechnung Mit dem folgenden Artikel möchten wir Ihnen noch einmal Hinweise geben, die im Zusammenhang mit der Abrechnung nach EBM 2000plus zu berücksichtigen sind. 1. Ambulante Operationen Haupteingriff und Simultaneingriff Entsprechend den Bestimmungen der Gebührenordnung können operative Eingriffe des Abschnittes 31.2 EBM innerhalb von drei Tagen nicht nebeneinander abgerechnet werden. Zusätzliche operative Eingriffe zum Haupteingriff einer Kategorie können nur als Simultaneingriff (vom Haupteingriff unterschiedliche Diagnose und gesonderter operativer Zugangsweg) berechnet werden. Das bedeutet, dass neben einem Haupteingriff einer bestimmten Kategorie ein Simultaneingriff nur mit einer Zuschlagsposition entsprechend der Dauer des Eingriffs berechnet werden kann. Ein Simultaneingriff kann je vollendete (weitere) 15 Minuten Schnitt-Naht-Zeit abgerechnet werden. Der weitere Eingriff muss also z. B. mindestens 15 Minuten dauern, um einmal einen Simultaneingriff zusätzlich zum Haupteingriff abrechnen zu können. Die abrechenbare Höchstzeit bei Simultaneingriffen entspricht dabei max. der Summe der Zeiten der Einzeleingriffe. Simultaneingriffe können nur zu operativen Eingriffen des Abschnittes 31.2 EBM (GNR ff. EBM) abgerechnet werden, nicht zu Leistungen der kleinen Chirurgie. OPS-Codierung Entsprechend der Präambel im Abschnitt 31.2 Abs. 9 des EBM ist eine ambulante Operation erst dann berechnungsfähig, wenn hinter der GNR die gültige OPS 301 Prozedur aus dem Anhang 2 des EBM dokumentiert ist. Es ist unbedingt notwendig, dass diese OPS-Codierungen (ggf. auch mehrere) bei der Abrechnung einer Operationsleistung ordnungsgemäß erfolgen z. B (Feldkennung 5035). Eine unkorrekte Angabe führt dazu, dass die von Ihnen abgerechneten OPS-Codierungen nicht zur Operationsleistung aus dem EBM zugeordnet werden können. In der Folge kann es passieren, dass die jeweilige GNR nicht vergütet wird. Postoperativer Überwachungskomplex Im unmittelbaren Anschluss an die Operation ist diese Leistung nur einmalig, entweder vom Operateur oder vom Anästhesisten, berechnungsfähig. Postoperative Behandlungskomplexe Diese Leistungen sind entweder nur durch den Operateur selber oder auf Überweisung des Operateurs an einen anderen Vertragsarzt zu erbringen. Erfolgt die postoperative Nachbehandlung durch einen anderen Vertragsarzt muss der Operateur auf dem Überweisungsschein den OPS-Code bzw. die GNR für den postoperativen Behandlungskomplex angeben. Darüber hinaus muss auf dem Überweisungsschein in dem dafür vorgesehenen Feld der OP-Tag angegeben werden. Wir möchten noch einmal ausdrücklich daraufhinweisen, dass die Abrechnung des postoperativen Behandlungskomplexes auf Überweisung nur auf einem Überweisungsschein möglich ist. Dieser Überweisungsschein muss, auch wenn bereits ein Schein/Datensatz vom Patienten vorliegt (Behandlung vor der Operation), als zweiter Datensatz für diesen Patienten in der Abrechnung angelegt werden. Hinter der GNR für die postoperative Behandlung ist das OP-Datum (Feldkennung 5034) zu dokumentieren. Kategorie OPS OP-Leistung ggf. retrobulbäre Anästhesie durch den Operateur ggf. Leitungsanästhesie eines Nerven oder Ganglion an der Schädelbasis In einem Zeitraum von 21 Tagen, beginnend mit dem Operationstag, kann nur einmalig ein Behandlungskomplex des Abschnittes 31.4 EBM abgerechnet werden oder eine Überweisung zur Weiterbehandlung durch einen anderen Vertragsarzt erfolgen. 2. Abrechnung von Kataraktoperationen bei der Durchführung als Phakoemulsifikation Im EBM 2000plus Band 2 sind zu den einzelnen Operationsleistungen OP-Schlüssel zugeordnet. Zu diesen OP-Schlüsseln sind grundsätzlich Narkose-/Anästhesieleistung nach der GNR und ff. aufgeführt. Dies gilt auch bei den Kataraktoperationen bzw. Operationen an der Linse unter den OP-Schlüsseln bis , bei denen die Narkose-/ Anästhesieleistungen nach der GNR oder GNR zugeordnet sind. Entscheidend für die Abrechnung einer Narkose/Anästhesieleistung nach der GNR oder der GNR ist die tatsächliche und vollständige Erbringung dieser Leistung entsprechend ihrem Leistungsinhalt. Die Notwendigkeit der Erbringung und Abrechnung einer Narkose/Anästhesieleistung, einer Analgesie, einer retrobulbären ggf. Analgesie durch den Anästhesist Narkose Überwachung Nachbehandlung bei Überweisung durch den Operateur Nachbehandlung bei Erbringung durch den Operateur X X IV

13 Abrechnung/Vertragswesen Informationen zum Herausnehmen Anästhesie durch den Operateur oder Anästhesisten ist nach der medizinischen Indikation zu bestimmen. So könnte sich bei der Durchführung von Kataraktoperation eine Kombination aus folgenden GNR ergeben, immer unter der Voraussetzung, dass der Leistungsinhalt der einzelnen GNR auch vollständig erbracht wurde.(siehe Tab. S. IV) Beim gleichen Eingriff ist die GNR (retrobulbäre Anästhesie) durch den Operateur nicht zusätzlich zu den Narkose-/Anästhesieleistungen nach der GNR oder des Anästhesisten abrechnungsfähig. 3. Neue Feldkennung 5040 (Patientennummer) Als Begründungsfeld für Krebsvorsorgeleistungen wurde die Feldkennung 5040 eingeführt. Darin soll die Patienten-ID des Dokumentationsbogens der Früherkennungskoloskopie als Begründung aufgenommen werden. Sie dient der eindeutigen Zuordnung von Dokumentation und Abrechnung. Die Patientennummer wird dann in das Feld 5040 übertragen, wenn eine Totale Koloskopie gemäß den Krebsfrüherkennungsrichtlinien nach den GNR bzw M abgerechnet wird. Die Patientennummer muss ab dem angegeben werden. 4. KBV-Prüfmodul Die KBV liefert allen Entwicklern von Abrechnungssoftware ein KVDT-Prüfmodul und ggf. ein Update für das Kryptomodul. Zur Prüfung des Datenträgers ist das jeweils gültige KVDT-Prüfmodul und zur Verschlüsselung das jeweils gültige Kryptomodul vor der Einreichung der Abrechnung anzuwenden. Das dabei entstehende Prüfprotokoll des KBV-Prüfmoduls ist ab dem Quartal 2/2006 bei der Abrechnungsannahme beizufügen. In diesem Zusammenhang weisen wir darauf hin, dass die Anwendung des KBV-Prüfmoduls bereits seit 1995 vorgeschrieben ist Abrechnung/eng Angabe der Uhrzeit im organisierten kassenärztlichen Bereitschaftsdienst Mit Wirkung zum wurde vom Vorstand der KV Sachsen die Pflicht zur Uhrzeitangabe auf Scheinen des organisierten kassenärztlichen Bereitschaftsdienstes aufgehoben. Ungeachtet dieser Entscheidung besteht weiterhin die Verpflichtung, dass Leistungen im organisierten kassenärztlichen Bereitschaftsdienst nur in den Zeiten abgerechnet werden dürfen, in denen die betroffene Praxis gemäß Dienstplan eingeteilt ist. Die Aufhebung der Pflicht zur Uhrzeitangabe ist ein Beitrag, die immer weiter zunehmende Bürokratie ein wenig zu mildern. Die Entlastung der Ärzte von dieser bürokratischen Pflicht ist möglich, weil solche Prüfungen nunmehr im Rahmen der Plausibilitätskontrolle erfolgen können. Im Rahmen der Plausibilitätsprüfung werden sowohl Stichprobenprüfungen als auch anlassbezogene Prüfungen erfolgen, wenn die entsprechenden Aufgreifkriterien erfüllt sind. Abrechnung/eng Vertragswesen AEV Regelungen zur Praxisgebühr bei der hausärztlichen Versorgung Zahlreiche Nachfragen von Ärzten zur hausarztzentrierten Versorgung und speziell zur Entrichtung der Praxisgebühr haben gezeigt, dass die Informationen aus dem Heft 3/2006 der KVS-Mitteilungen zum einen nicht umfassend zur Kenntnis genommen wurden und zum anderen einer Untersetzung bedürfen. Aus diesen Gründen möchten wir die Regelungen zum Einzug der Praxisgebühr bei der hausarztzentrierten Versorgung des AEV mit den in der nachfolgenden (vom AEV übergebenen) Tabelle aufgeführten Fallkonstellationen präzisieren. Um die Verwaltungsarbeit zu erleichtern, weisen wir nochmals auf die korrekte Angabe der jeweils zutreffenden Praxisgebührziffer hin (siehe auch Abrechnungshinweise Punkt 1.1). Vertragswesen/ip Fallkonstellation Praxisgebühr zu entrichten Erstattung durch Krankenkasse Behandlung durch gewählten Hausarzt nein ab einschließlich des Tages der Teilnahmeerklärung Behandlung durch gewählten Hausarzt im Quartal ja nein der Einschreibung, jedoch vor Teilnahmeerklärung Vertretung durch teilnehmenden Hausarzt nein Vertretung durch nicht teilnehmenden Hausarzt ja ja, auf Antrag Direkter Facharztzugang ohne Überweisung ja nein zu Augen- und Frauenarzt, psychotherapeutisch tätigen Ärzten und Psychotherapeuten Direkter Facharztzugang ohne Überweisung ja nein zu allen anderen Facharztgruppen [Fallkonstellationen zur Praxisgebühr, Quelle: AEV] V

14 Informationen zum Herausnehmen Vertragswesen VdAK/AEV Strukturvertrag Ambulantes Operieren Mit Wirkung zum 01. Januar bzw. 01. April 2006 wurden im EBM die OPS-Codes für einige Leistungen des Strukturvertrages wie folgt geändert (entfallene OPS-Codes sind durchgestrichen, neu hinzugekommene OPS-Codes sind fett gekennzeichnet): Hysteroskopie Phakoemulsifikation A, B, C Plastische Korrektur am Nasenseptum Proktologische Operationen OP-Leistung Simultaneingriff Anästhesie Überwachung Pseudo-GOP Pauschale Pseudo-GOP Pauschale Pseudo-GOP Pauschale Pseudo-GOP Pauschale , , , ,10 OP-Leistung Simultaneingriff Anästhesie Überwachung Pseudo-GOP Pauschale Pseudo-GOP Pauschale Pseudo-GOP Pauschale Pseudo-GOP Pauschale , , , ,10 Entfernung von Osteosynthesematerial aus einem (großen bzw. kleinen) Knochen cc a b h v b c w b c w a ma b c u mu v w ca cb ch cp cq cr cu cv cw c c c c c c c c ea eb ec ev ew e e gb gc gv gw g g g j k m n p q r s t u a h j k m n p q r u v a h k m n p q r v a ka b c j kj p q kq r kr v kv w k k a b c v w d md e f mf g mg h mh j k m mn n p q mq r mr s ms t mt m m m m m m m mk mm cf cg ck cm cn cs ct c c eg eh ej ek em en ep eq er es et eu e e e e e e gg gh gk gm gn gp gq gr g g g g g g g d e f e f g s t e f g j s t u g h kh k kk m n kn s ks ku u k VI

15 Vertragswesen/Sicherstellung Informationen zum Herausnehmen cc a b h v b c w b c w a ma b c u mu v w ca cb ch cp cq cr cu cv cw c c c c c c c c ea eb ec ev ew e e gb gc gv gw g g g j k m n p q r s t u a h j k m n p q r u v Wir bitten Sie daher, spätestens ab dem 01. Juli 2006 die neuen OPS-Codes anzugeben. Für den Zeitraum bis zum 30. Juni 2006 können auch noch die alten OPS- Codes angesetzt werden. An den Regelungen zur Vergütung ändert sich nichts. In der Verhandlung vom 28. Februar 2006 hatte man sich auf eine unbegrenzte Laufzeit sowie die Neuaufnahme pathologischer Leistungen in Folge ambulanter Operationen des Strukturvertrages und verschiedener OP-Leistungen (Ulnarrinnensyndrom, Hodenhochstand, Proktologische und Mikrolaryngoskopische Operationen, Hornhauttransplantation und Senkung Augeninnendruck) mit Wirkung zum 01. April 2006 verständigt. Darüber hinaus hatte der VdAK/AEV zugesagt, ausgewählte Operationen (Operationen an der Bartholin-Drüse, Epikondylitis humeri, Operation Sinus pilonidalis, ambulante Herzschrittmacheroperationen, Ohranlegeplastik, Operation Phimose, Operation Varikocele, Operation von Blasentumoren) auf eine Aufnahme in den Leistungskatalog mit Wirkung ab 01. Juli 2006 zu prüfen. Wie uns der VdAK/AEV mit Schreiben vom 19. Mai 2006 mitgeteilt hat, werden die operative Behandlung Blasentumor, Blasenstein und Prostata/Blasenauslass ab 01. Juli 2006 in den Strukturvertrag aufgenommen. Die Aufnahme der ambulanten Operationen des Sinus Pilanidalis sowie der Herzschrittmacher werden derzeit noch vom VdAK/AEV geprüft. Nach Bekanntgabe der Ergebnisse durch den VdAK/AEV werden wir Sie auf der Homepage der KV Sachsen (www.kvs-sachsen.de) sowie in den KVS- Mitteilungen umfassend informieren. Vertragswesen/ip Durchführung eines Hautscreening-Modellvorhabens nach 63 ff. SGB V Vertrag zwischen der AOK Sachsen und der KV Sachsen Die KV Sachsen wurde seitens der AOK Sachsen darüber informiert, dass sie mehrere Anfragen von Versicherten der AOK Sachsen erhielt, weil für die beabsichtigte alleinige Inanspruchnahme des Haut-Checks ein Überweisungsschein oder die Praxisgebühr verlangt wurde. Der Haut-Check umfasst die Hauttypbestimmung, die vollständige Untersuchung der Haut einschließlich Befragung, Beratung, Bewertung und Dokumentation sowie medizinisch notwendige Probeexzisionen aus dem Hautgewebe. Für das alleinige Hautscreening der AOK Sachsen ist keine Praxisgebühr einzuziehen. Führt der Dermatologe den Haut-Check zusätzlich zu einer ärztlichen Behandlung durch, ist die Praxisgebühr (Zuzahlung gem. 28 Abs. 4 SGB V) allerdings zu erheben, wenn kein gülti-ger Überweisungsschein aus dem laufenden Kalendervierteljahr oder kein zuzahlungsbefreiender Sachverhalt (z. B. Vorlage einer gültigen Bescheinigung über Zuzahlungsbefreiung wegen Erreichens der Belastungsgrenze gem. 62 SGB V GMG) vorliegt. Die KV Sachsen weist noch einmal darauf hin, dass die alleinige Inanspruchnahme des Haut-Checks für Anspruchsberechtigte der AOK Sachsen nicht zur Erhebung der Praxisgebühr führt diese Regelung gilt nur für die AOK. Im Übrigen bitten wir um Beachtung der dazu bereits erfolgten Veröffentlichungen in den KVS-Mitteilungen, Heft 2/2006, in den Abrechnungshinweisen der KV Sachsen (Stand: , 2. Lieferung Austauschseiten) und auf der Homepage der KV Sachsen (Arzt-Infos/Verträge nach verschiedenen Fachgebieten/Prävention). Vertragswesen/mey Sicherstellung Änderungen zur Liste der D- Ärzte Stand: Löschung: Wurzen Dipl.-Med. Bernd Markus Kliniken des Muldentalkreises ggmbh Krankenhaus Wurzen Kutusowstraße 70 Neuzugang: Wurzen Dr. med. Klaus-Thomas Jungmann Kliniken des Muldentalkreises ggmbh Krankenhaus Wurzen Kutusowstraße 70 Tel.: / VII

16 Informationen zum Herausnehmen Sicherstellung Ausschreibung und Abgabe von Vertragsarztsitzen Ausschreibung von Vertragsarztsitzen Von der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen werden gemäß 103 Abs. 4 SGB V in Gebieten für die Zulassungsbeschränkungen angeordnet sind, auf Antrag folgende Vertragsarztsitze der Planungsbereiche zur Übernahme durch einen Nachfolger ausgeschrieben: Bitte beachten Sie folgende Hinweise: *) Bei Ausschreibungen von Fachärzten für Allgemeinmedizin können sich auch Fachärzte für Innere Medizin bewerben, wenn sie als Hausarzt tätig sein wollen. Bei Ausschreibungen von Fachärzten für Innere Medizin (Hausärztlicher Versorgungsbereich) können sich auch Fachärzte für Allgemeinmedizin bewerben. Wir weisen außerdem darauf hin: dass sich auch die in den Wartelisten eingetragenen Ärzte bei Interesse um den betreffenden Vertragsarztsitz bewerben müssen, dass diese Ausschreibungen ebenfalls im Ärzteblatt Sachsen veröffentlicht worden sind, dass bei einer Bewerbung die betreffende Registrierungs-Nummer (Reg.- Nr.) anzugeben ist. Bezirksgeschäftsstelle Chemnitz Annaberg Facharzt für Innere Medizin hausärztlich*) Reg.-Nr. 06/C030 Zwickauer Land 2 Fachärzte für Allgemeinmedizin*) (Gemeinschaftspraxis) Reg.-Nr. 06/C031 Reg.-Nr. 06/C032 verkürzte Bewerbungsfrist bis zum Freiberg Facharzt für Chirurgie Reg.-Nr. 06/C033 Schriftliche Bewerbungen sind bis zum an die Kassenärztliche Vereinigung Sachsen, Bezirksgeschäftsstelle Chemnitz, Postfach 11 64, Chemnitz, Tel.: (0371) oder zu richten. Bezirksgeschäftsstelle Dresden Dresden-Stadt Facharzt für Urologie Reg.-Nr. 06/D040 verkürzte Bewerbungsfrist bis zum Dresden-Stadt 2 Fachärzte für Kinder- und Jugendmedizin (zwei Vertragsarztsitze in Gemeinschaftspraxis) Reg.-Nr. 06/D041 Reg.-Nr. 06/D042 Hoyerswerda-Stadt/ Landkreis Kamenz 2 Fachärzte für Kinder- und Jugendmedizin (zwei Vertragsarztsitze in Gemeinschaftspraxis) Reg.-Nr. 06/D043 Reg.-Nr. 06/D044 Meißen Facharzt für Neurologie und Psychiatrie Reg.-Nr. 06/D045 Sächsische Schweiz Facharzt für Allgemeinmedizin*) Reg.-Nr. 06/D046 Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe Reg.-Nr. 06/D047 Schriftliche Bewerbungen sind bis zum an die Kassenärztliche Vereinigung Sachsen, Bezirksgeschäftsstelle Dresden, Schützenhöhe 12, Dresden, Tel.: (0351) , zu richten. Bezirksgeschäftsstelle Leipzig Leipzig Stadt Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin Reg.-Nr. 06/L033 Delitzsch Facharzt für Allgemeinmedizin*) Reg.-Nr. 06/L034 Schriftliche Bewerbungen sind bis zum an die Kassenärztliche Vereinigung Sachsen, Bezirksgeschäftsstelle Leipzig, Braunstraße 16, Leipzig, Tel.: (0341) zu richten. Abgabe von Vertragsarztsitzen Von der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen werden für Gebiete, für die keine Zulassungsbeschränkungen angeordnet sind, folgende Vertragsarztsitze in den Planungsbereichen zur Übernahme veröffentlicht. Bezirksgeschäftsstelle Chemnitz Chemnitz-Stadt Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten geplante Praxisabgabe: 2007 Interessenten wenden sich bitte an die Kassenärztliche Vereinigung Sachsen, Bezirksgeschäftsstelle Chemnitz, Postfach 11 64, Chemnitz, Tel.: (0371) oder Bezirksgeschäftsstelle Dresden Dresden-Stadt Facharzt für Innere Medizin*) (hausärztliche Versorgung) Facharzt für Allgemeinmedizin*) (Vertragsarztsitze in Gemeinschaftspraxis) geplante Praxisabgabe: Jahresende 2006 Facharzt für Allgemeinmedizin*) geplante Praxisabgabe: Dezember 2006 Facharzt f. Hals-Nasen-Ohren Heilkunde geplante Praxisabgabe: Interessenten wenden sich bitte an die Kassenärztliche Vereinigung Sachsen, Bezirksgeschäftsstelle Dresden, Schützenhöhe 12, Dresden, Tel.: (0351) Bezirksgeschäftsstelle Leipzig Leipzig-Stadt Facharzt für Allgemeinmedizin*) geplante Praxisabgabe: Anfang 2007 Facharzt für Allgemeinmedizin*) geplante Praxisabgabe: 2006 Muldentalkreis Facharzt für Allgemeinmedizin*) geplante Praxisabgabe: sofort Interessenten wenden sich bitte an die Kassenärztliche Vereinigung Sachsen, Bezirksgeschäftsstelle Leipzig, Braunstraße 16, Leipzig, Tel.: (0341) Sicherstellung/wo VIII

17 Nachtrag Ärzteverzeichnis Informationen zum Herausnehmen Nachtrag Ärzteverzeichnis Niedergelassene Ärzte, Psychotherapeuten und Medizinische Versorgungszentren Bezirksgeschäftsstelle Chemnitz Dipl.-Med. Bunge, Ellen FÄ f. Frauenheilkunde und Geburtshilfe Ziegelstraße Hainichen Tel.: / Dr. med. Seidel, Ulla Psychotherapeutisch tätige Ärztin Kaiserstraße Auerbach/Vogtl. Tel.: 03744/ Niedergelassene Psychologische Psychotherapeuten Dr. phil. Hoffmann, Claudia Psychologische Psychotherapeutin Unritzstraße Chemnitz DRK-Krankenhaus Chemnitz-Rabenstein Tel.: 0371/ Medizinische Versorgungszentren SR Dr. med. Dietze, Günter FA f. Haut- und Geschlechtskrankheiten August-Bebel-Straße Gornau/Erzgeb. MVZ Gornau Tel.: 03725/ Bezirksgeschäftsstelle Dresden Dr. med. Herzmann, Katrin FÄ f. Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie Cöllnerstraße Meißen Tel.: 03521/ Kanig, Erdmuthe FÄ f. Innere Medizin - hausärztlich - August-Bebel-Straße Hoyerswerda Tel.: 03571/ Nasif, William FA f. Psychiatrie u. Psychotherapie Bautzner Straße Dresden Tel.: 0351/ Dr. med. Platzbecker, Sibylle FÄ f. Kind./Jug.Psych.u.-psychoth. Spenerstraße 1 a Dresden Tel.: 0351/ Dr. med. Schimming, Claudia FÄ f. Innere Medizin hausärztlich - Leipziger Straße Dresden Tel.: 0351/ Dr. med. Schlesinger, Roswitha FÄ f. Innere Medizin-hausärztlich Leipziger Straße Dresden Tel.: 0351/ Dr. med. Schott, Friederike FÄ f. Psychiatrie u. Psychotherapie Bautzner Straße Dresden Tel.: 0351/ Bezirksgeschäftsstelle Leipzig Dr. med. Busse, Frank Psychotherapeutisch tätiger Arzt Sebastian-Bach-Straße Leipzig Tel.: 0341/ Dayab, Mohammed FA für Allgemeinmedizin Bernhard-Göring-Straße Leipzig Tel.: 0341/ Dr. med. Jany, Matthias FA für Chirurgie Richard-Wagner-Straße Leipzig Tel.: 0341/ Dr. med. Künstler, Judith FÄ für Innere Medizin Bornaische Straße Leipzig Tel.: 0341/ Niedergelassene Psychologische Psychotherapeuten Dipl.-Psych. Dabringhaus, Beate Psychologische Psychotherapeutin Floßplatz Leipzig Tel.: 0341/ Dipl.-Psych. Henker, Sabine Psychologische Psychotherapeutin Dufourstraße Leipzig Tel.: 0341/ Dipl.-Psych. Kleinert, Verena Psychologische Psychotherapeutin Schillerweg Leipzig Tel.: 0341/ Dipl.-Psych. Petersein, Anne Psychologische Psychotherapeutin Kochstraße 56a Leipzig Tel.: 0341/ Dipl.-Psych. Wolf, Barbara Psychologische Psychotherapeutin Max-Plank-Straße Leipzig Tel.: 0341/ IX

18 Informationen zum Herausnehmen Personalia/DMP Personalia In Trauer um unsere Kollegen Frau Dr. med. Evelyn Engler geb gest niedergelassene Fachärztin für Allgemeinmedizin in Dohna Frau Dipl.-Med. Kerstin Sterzel geb gest niedergelassene Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Chemnitz Herr Dr. med. Erhard Marschner geb gest bis Februar 1998 niedergelassener Facharzt für Allgemeinmedizin in Gersdorf Herr SR Dr. med. Eberhard Kretzschmar geb gest bis Juni 1999 niedergelassener Facharzt für Allgemeinmedizin in Claußnitz Herr Dr. med. Fritz Lendroth geb gest niedergelassener Facharzt für Innere Medizin in Eppendorf DMP Aktualisierter Vertrag DMP Diabetes mellitus Typ 2 tritt am 1. Juli 2006 in Kraft Der Vertrag DMP Diabetes mellitus Typ 2 existiert nun bereits seit mehr als drei Jahren in Sachsen. Diese drei Jahre Laufzeit waren in den Verträgen der Primär- wie auch der Ersatzkassen festgelegt. Der Gesetzgeber verlangt nach dieser Zeit eine Neu- bzw. Reakkreditierung des Vertrages. Die Krankenkassen haben sich für eine Reakkreditierung entschieden, was vor allem den Vorteil hat, dass sich die Ärzte und die Patienten nicht neu einschreiben müssen. Ab 1. Juli 2006 wird es nur einen gemeinsamen Vertrag für Primär- und Ersatzkassen geben, was ein weiteres Indiz für das gemeinschaftliche Handeln der Krankenkassen bei den DMP darstellt. Lässt man die drei Jahre DMP Diabetes mellitus Typ 2 in Sachsen Revue passieren, so gab und gibt es zahlreiche Hürden, die manchem Arzt erhebliche Frustrationstoleranz abgefordert haben. Wir alle wissen, dass die Bürokratie beim DMP leider immer noch großgeschrieben wird und die Arbeit mit der Datenstelle vor allem die Ärzte auf manch hohe Geduldsprobe stellt. Aber im Großen und Ganzen funktioniert das DMP, so dass Licht und Schatten nah beieinander liegen. Inwieweit sich die Behandlung der Patienten im Vergleich zur alten Diabetesvereinbarung verbessert hat, lässt sich erst nach einer erfolgten bundesweiten Evaluierung feststellen, ist aber wohl eher fraglich. Der Vertrag wird wieder für drei Jahre geschlossen, wobei der Gesetzgeber mehrere Vereinfachungen an seinen Vorgaben vorgenommen hat. Innerhalb der zurückliegenden drei Jahre gab es mehrere Risi- kostruktur-ausgleichsverordnungs- Änderungen, die in den aktuellen Vertrag eingearbeitet wurden (Einzelheiten siehe nachfolgenden Artikel). Die Ziele des Programms sind vor allem die bessere Aufklärung und Prävention der Patienten, die optimierte Zusammenarbeit von Haus- und Fachärzten und die Vermeidung von Krankenhausaufenthalten. Erwähnenswert ist, dass das Programm einer großen Patientenklientel den Zugang zu Schulungen ermöglicht. Ein erfolgreiches DMP Diabetes mellitus Typ 2 in Sachsen bedeutet, dass Mittel aus dem Risikostrukturausgleich nicht in andere Regionen abfließen. Davon profitieren alle: Patienten, Krankenkassen und die teilnehmenden Ärzte, die für ihre Leistungen außerbudgetär mit einem festen Honorarsatz vergütet werden. Hinsichtlich der Vergütung wird es mit Wirkung ab 3. Quartal 2006 im Zusammenhang mit der Unterzeichnung der zur Reakkreditierung einzureichenden Verträge ebenfalls Verbesserungen geben. Teilnehmen an diesem Programm können alle Hausärzte, diabetologische Schwerpunktpraxen sowie Fachärzte für Innere Medizin mit Zulassung zur fachärztlichen Tätigkeit (ausführliche Strukturvoraussetzungen sind in der Anlage 1 des DMP- Vertrages aufgeführt). Koordinierende Vertragsärzte erhalten weiterhin 25,00 EUR für die Erstdokumentation, wenn ein Patient in das DMP eingeschrieben wird, und 15,00 EUR für die Folgedokumentation. Neu ist eine jährliche Betreuungspauschale für die koordinierenden Ärzte in Höhe von mindestens 35,00 EUR sowie eine einmalige Investitionspauschale für die Nutzung des edmp in Höhe von 200,00 EUR. Auch die Augenärzte erhalten für die jährlich vorgeschriebene Auftragsleistung der augenärztlichen Untersuchung X

19 DMP Informationen zum Herausnehmen im Rahmen des DMP eine außerbudgetäre Vergütung in Höhe von mindestens 10,00 EUR. Der Grundvertrag (inkl. Anlagen) sowie die Vereinbarung über die Vergütung von Sonderleistungen/Krankenhausersetzenden Leistungen der diabetologischen Schwerpunktpraxen finden Sie im Internet unter in der Rubrik Verträge/nach Fachgebieten/ D I/DMP/Diabetes mellitus Typ 2. Aktualisierung der Anforderungen an das DMP Diabetes mellitus Typ 2 Der Gesetzgeber hat geregelt, dass die in der Risikostruktur-Ausgleichsverordnung (RSAV) festgelegten Anforderungen an Disease Management Programme (DMP) in regelmäßigen Abständen zu überarbeiten sind. Mit Wirkung zum 1. September 2005 wurden mit der 12. Verordnung zur Änderung der RSAV (RSA-ÄndV) die im Gemeinsamen Bundesausschuss erarbeiteten aktualisierten Vorgaben an das DMP Diabetes mellitus Typ 2 vom Bundesministerium für Gesundheit und soziale Sicherung in Kraft gesetzt. Wir möchten Sie in diesem Schreiben über die Neuerungen informieren, die in der aktuellen Änderungsverordnung zu diesem DMP festgelegt wurden. Dabei sei vorangestellt, dass die Erfassung von Patienten- und Behandlungsdaten keinen Neuerungen unterliegt, da die Überarbeitung der Dokumentation schon 2004 vorgezogen wurde. Sie können somit die gewohnten Dokumentationsbögen in unveränderter Form weiter nutzen. Insgesamt sind nur wenige Aspekte der Versorgung im Rahmen des DMP in für den Alltag relevanter Weise betroffen. Die wichtigsten Änderungen im Überblick: In den überarbeiteten Anforderungen an das DMP Diabetes mellitus Typ2 wird stärker als bislang die Notwendigkeit zur Abschätzung des jeweiligen individuellen Risikos, z. B. für die Entwicklung einer Nephropathie, als Grundlage für Entscheidungen zur Therapie betont. Einige vorrangig zu berücksichtigende Wirkstoffe wurden neu in die Empfehlungen aufgenommen oder in einem Einzelfall aus diesen herausgenommenen. Im Einzelnen handelt es sich um folgende Punkte: Statt Wirkstoffgruppen werden nun 3 (4) Wirkstoffe, Glibenclamid, Metformin und Humaninsulin explizit als vorrangig in der blutglukosesenkenden Therapie genannt. Schweineinsulin, für das eine gleich gute Studienlage hinsichtlich Therapiesicherheit und Wirksamkeit vorliegt, ist auf dem deutschen Markt nicht mehr erhältlich. Der Einsatz von Insulinanaloga ist im Hinblick auf die individuelle Situation des Patienten zu begründen und diese Begründung vom verordnenden Arzt auch zu dokumentieren. Der Patient muss dabei auf das Fehlen ausreichender Belege zur längerfristigen Sicherheit und Wirksamkeit dieser Medikamente hingewiesen werden. Die möglichen Maßnahmen zur Risikoreduktion bei bestehender Makroangiopathie werden um Thrombozytenaggregationshemmer, erweitert. Atorvastatin wird in das Kapitel der lipidmodifizierenden Therapie aufgenommen. Die Studienlage für dieses Medikament erlaubt Aussagen hinsichtlich der Primärprävention bei Patienten mit Diabetes mellitus und einem hohen Risiko für das Vorliegen einer KHK. Chlortalidon und Furosemid ergänzen die Liste der Diuretika. Gabapentin zur Behandlung der diabetischen Neuropathie entfällt, da sich für diesen Wirkstoff, ähnlich wie für Pregabalin oder die alpha- Liponsäure, aus der heterogenen Studienlage keine eindeutige Empfehlung herleiten lässt. Die unspezifische Eiweißbestimmung im Urin wird nicht mehr nur an das Vorliegen einer Retinopathie gekoppelt, sondern soll nach dem individuellen Risiko indiziert werden, das sich aus Alter, Diabetesdauer, und dem Vorliegen einer Retinopathie oder weiterer Begleiterkrankungen ergibt. Die Beurteilung der Nierenfunktion soll im Regelfall einmal jährlich in erster Linie über eine Abschätzung der glomerulären Filtrationsrate erfolgen. Zur Koordination und Langzeitbetreuung sind nunmehr auch internistische Fachärzte ohne Schwerpunktbezeichnung bzw. Einrichtungen zugelassen, auch wenn keine zusätzliche diabetologische Qualifikation, z. B. nach DDG, vorliegt (siehe Anlage 1 zum DMP-Vertrag). Neue Teilnahme-/Einwilligungserklärungen für DMP Diabetes mellitus Typ 2 und DMP KHK Der Gesetzgeber verpflichtet die am DMP teilnehmenden Vertragspartner, die DMP-Vordrucke anzupassen. Diese müssen ab dem 1. Juli 2006 eingesetzt werden, die alten Formulare werden dann nicht mehr von der Datenstelle bearbeitet. Die neuen Teilnahme-/Einwilligungserklärungen (TE/EWE) werden gemeinsam mit dem Praxismanual für das DMP Diabetes mellitus Typ 2 Ende Juni 2006 direkt vom Vordruck-Leitverlag Freiberg versandt und können auch schon vor dem 1. Juli 2006 verwendet werden. Nach dem 1. Juli 2006 gelten nur noch die neuen Dokumente, die alten TE/ EWE werden dann nicht mehr von der Datenstelle bearbeitet! Auf der TE/EWE müssen unbedingt ausgefüllt werden: administrative Daten (Krankenkassen/ Kostenträger, Vor- und Zuname und Geburtsdatum des Patienten, Kassennummer, Versichertennummer, Vertragsarztnummer) Es muss ein Kreuz in den Feldern Ersteinschreibung oder Arztwechsel vorhanden sein. Nur eines der beiden Felder darf angekreuzt sein. drei Datums-Felder eine Patientenunterschrift Arztunterschrift Arztstempel Telefonisches Korrekturverfahren der Dokumentationsbögen In gemeinsamer Arbeit haben die DMP- Vertragspartner in Sachsen mit der Datenstelle weitere Angebote für Sie entwickelt um Sie bei Ihrer Aufgabe Dokumentation im DMP stärker zu unterstützen. Wir sind uns bewusst, dass das telefonische Korrekturverfahren nur eine Übergangslösung sein kann. Ziel ist der Übergang zur elektronisch gestützten Dokumentation in Verbindung mit deutlich reduzierten Dokumentationsumfängen. 1. Start des telefonischen Korrekturverfahrens ab 1. Juli 2006 Für Dokumentationen, die korrigiert werden müssen, haben wir bei der Datenstelle einen Telefon-Service eingerichtet. Mitarbeiterinnen der Datenstelle werden Sie in Ihrer Praxis anrufen und mit Ihnen die Dokumentationsbögen berichtigen bzw. ergänzen. Der korrigierte Dokumen- XI

20 Informationen zum Herausnehmen DMP tationsbogen ist jedoch nur dann gültig, wenn er von Ihnen persönlich unterschrieben wurde. Deshalb bekommen Sie den bereits fertig korrigierten (vollständigen und plausiblen) Dokumentationsbogen per Post zugestellt mit der Bitte, ihn umgehend unterschrieben an die Datenstelle zurück zusenden. Sollte Ihnen der Anruf der Datenstelle zeitlich ungelegen sein, können Sie gerne einen Telefontermin nach Ihrem Wunsch vereinbaren. Um die Erreichbarkeit der Datenstellen- Hotline weiter zu verbessern, stehen den am DMP in Sachsen teilnehmenden Vertragsärzten ab 3. Juli 2006 weitere Ansprechpartnerinnen der Datenstelle direkt zur Verfügung. Sie erreichen diese Mitarbeiterinnen Mo Fr. von 8:00 Uhr bis 17:00 Uhr unter Tel. 0951/ Nachdem es erfahrungsgemäß immer in der Zeit von 10:00 Uhr bis 11:00 Uhr und von 13:30 bis 14:30 Uhr zu Anrufspitzen kommt, bietet die Datenstelle Ihnen ab sofort die Möglichkeit einer Nachrichtenhinterlegung (Anrufbeantworter) und eines zeitnahen Rückrufes an. 2. Elektronische Dokumentation (edmp) Ist Ihnen bekannt, dass die elektronisch erstellten Datensätze nahezu fehlerfrei in der Datenstelle eintreffen? Die Fehlerquote liegt bei geringen < 0,5 Prozent. Auch Sie können sich diese wesentliche Arbeitserleichterung ermöglichen. Fast alle Anbieter von Praxissoftware haben die DMP-Module im Programm. Diese Programme bieten eine Plausibilitätsund Vollständigkeitsprüfung und lassen somit eine Fehlererkennung zu. Nutzen Sie diese Vorteile, zumal die Krankenkassen in Sachsen für jeden am edmp teilnehmenden Vertragsarzt eine einmalige Investitionspauschale in Höhe von 200,00 EUR zahlen. Die genannten Maßnahmen sollten geeignet sein, kurzfristig die Qualität und Effizienz des Dokumentationsverfahrens spürbar zu verbessern. Die Spitzenverbände der Krankenkassen sowie die KBV arbeiten an weiteren Vorschlägen zur Entbürokratisierung der DMP-Programme. Selbstverständlich werden wir gemeinsam mit der Datenstelle weitere Möglichkeiten der Vereinfachung und Optimierung prüfen und entsprechend umsetzen. Häufige Fehler beim Ausstellen der DMP-Dokumentationen DMP Diabetes mellitus Typ 2 Erstdokumentationen DMP Diabetes mellitus Typ 2 Folgedokumentationen 1. Unplausibel Diabetes 1. Fehlende Angabe Diagnosespezifische Medikation 2. Fehlende Angabe Schulung bereits vor Einschreibung 2. Unplausibel Datum (Unterschrift) in DMP wahrgenommen 3. Fehlende Angabe Schulung empfohlen 3. Fehlende Angabe Serum-Kreatinin (bei aktueller Dokumentation) 4. Fehlende Angabe Diagnosespezifische Medikation 4. Fehlende Angabe Fußstatus 5. Fehlende Angabe Indikationsbezogene Über- bzw. 5. Fehlende Angabe Schulung empfohlen Einweisung erforderlich (bei aktueller Dokumentation) 6. Unplausibel BZ-Messung 6. Fehlende Angabe Diabetestypische Symptome vorhanden 7. Fehlende Angabe HBA1c oberer Normwert des Labors 7. Fehlende Angabe Diabetesbedingte retinale Lasertherapie 8. Fehlende Angabe Fußstatus 8. Fehlende Angabe Unterschrift Arzt 9. Fehlende Angabe Zielvereinbarung HbA1c 9. Fehlende Angabe Datum (Kopfdaten) 10. Fehlende Angabe Unterschrift des Arztes 10. Unplausibel Insulin Analoga DMP KHK Erstdokumentation DMP KHK Folgedokumentation 1. Unplausibel Plausibilisierung der gültigen Einschreibung 1. Unplausibel-Empfohlene Schulung wahrgenommen (seit letzter Dokumentation) 2. Fehlende Angabe nicht stationäre notfallmäßige 2. Fehlende Angabe KHK-spezifische diagnostische und/ Behandlung von KHK in den letzten 12 Monaten oder therapeutische Intervention 3. Fehlende Angabe stationäre notfallmäßige Behandlung 3. Fehlende Angabe nicht stationäre notfallmäßige Behandvon KHK in den letzten 12 Monaten lung von KHK 4. Fehlende Angabe Angina pectoris 4. Fehlende Angabe Datum (Unterschrift) 5. Fehlende Angabe Geschlecht 5. Fehlende Angabe Herzinsuffizienz 6. Fehlende Angabe Datum (Kopfdaten) 6. Unplausibel Angina Pektoris 7. Fehlende Angabe Diagnose gesichert durch 7. Fehlende Angabe stationäre notfallmäßige Behandlung von KHK 8. Unplausibel-Datum (Unterschrift) 8. Fehlende Angabe Angina Pektoris 9. Fehlende Angabe Datum (Unterschrift) 9. Fehlende Angabe LDL-Cholesterin 10. Unplausibel Belastungs-EKG 10. Fehlende Angabe KHK-spezifische Über- bzw. Einweisung veranlasst Vertragswesen/hof XII

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