Sommer Sonne Erholung

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1 4 Zeitschrift des Bezirksverbandes Oberfranken im Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverband 47. Jahrgang Juli 2011 Sommer Sonne Erholung Foto: Gerald Lippert Für Mitglieder: Kostenlose Versicherungen! Anmeldeunterlagen in dieser Ausgabe LDV: Aufbruch in zeitgemäße Schulen 1. Kindergarten-Grundschultag in Naila

2 Aktuell Kostenlose Versicherungen für BLLV-Mitglieder Liebe Kolleginnen und Kollegen, es ist mir eine große Freude, Ihnen mitzuteilen, dass der BLLV über seinen Wirtschaftsdienst (WD) allen Mitgliedern kostenlos eine Diensthaftpflicht- und Schulhausschlüssel-Versicherung anbieten kann. Für den Abschluss einer solchen Gruppenversicherung für so viele Mitglieder waren viele Verhandlungen erforderlich und letztendlich bedarf es auch eines nicht unerheblichen finanziellen Aufwandes des BLLV. Unseren Pensionisten können wir ebenfalls eine ganz besondere private Schlüsselversicherung (WD zahlt Schlüsseldienst) anbieten. Einzelheiten und kostenlose Anmeldung in dieser Ausgabe ab S. 12! Für die Vorbereitungen und den Abschluss dieser neuen Serviceangebote des BLLV möchte ich mich vor allem bei der Geschäftsführerin des WD, Iris Güttler, dem Abteilungsleiter des BLLV für den WD, Hans-Peter Etter und dem Aufsichtsratsvorsitzenden des WD, Wolfgang Knoll ganz herzlich bedanken. Ihr Klaus Wenzel, Präsident Hervorragende Ergebnisse auf allen Ebenen in Oberfranken bei der Personalratswahl 2011 Liebe Kolleginnen und Kollegen, der BLLV-Bezirk Oberfranken erzielte bei der Personalratswahl 2011 auf allen Ebenen Spitzenergebnisse und konnte in mehreren Bereichen seinen Vorsprung nochmals ausbauen. Im Bereich der örtlichen Personalvertretung konnten wir 22,2% 77,9% der Gesamtsitze für uns gewinnen. Besonders hervorzuheben ist hier das ausgezeichnete Ergebnis im Förderschulbereich: Mit 8 von 11 Sitzen für den BLLV oder einem Sitzanteil von 72,7% wurde die ausgezeichnete Arbeit unserer Fachgruppe vom Wähler entsprechend gewürdigt. Ergebnis Volksschule BPR Regierungsbezirk Oberfranken 7,3% GEW KEG BLLV 70,5% Aus dem Inhalt Aktuell Kostenlose Versicherungen S. 2 PR-Wahlen: Ergebnisse S. 2 Landesdelegiertenversammlung Aufbrechen und Neues wagen S. 3 Aufbruch in zeitgemäße Schulen S. 4 Stimmen zur LDV S. 4 Kindergarten-Grundschultag Kindliche Neugier früh fördern S. 6 Prof. Dr. Gunther Moll S. 7 Schul- und Bildungspolitik Schüler bald Mangelware S. 8 Meinung: Starre Regelungen S. 8 Kultusminister Spaenle in Selb S. 9 Glosse: Flaschenkinder S. 9 Vermischtes Impressionen Hof: Untreusee S. 10 Lehrerkünstler zeigen Arbeiten S. 10 ABJ Oberfranken Neuwahlen / Dank an K. Polster S. 11 Service Schulhausschlüssel-Versicherung S. 12 Aus den Kreisverbänden KV Lichtenfels: Verjüngungskur S. 11 KV Bamberg-Land: Äthiopien S. 15 KV Coburg-Stadt: Baumkronenpfad S. 16 KV Hof-Stadt: Sterne-Tour S. 17 KV Ebermannstadt: Einblicke S. 18 KV Kronach: Historisches Prag S. 19 KV Coburg-La.: Die Puppen tanzen S. 20 Auch auf Bezirksebene konnten wir insgesamt 6 von 8 Plätzen für den BLLV gewinnen. Im neuen Bezirkspersonalrat werden Peter Bauer als Vorsitzender, Klaus Strobel als stellvertretender Gruppensprecher, Brigitte Lange, Reinhard Horn, Winfried Kneissl und Stefan Ranninger die Interessen der oberfränkischen Lehrkräfte engagiert vertreten. Unser besonderer Glückwunsch gilt unserem Oberfranken im Hauptpersonalrat, Rolf Habermann, dessen ausgezeichnete Arbeit mit einem tollen Ergebnis gewürdigt wurde und der erneut als Vorsitzender dieses Gremium leitet. Mein Dank gilt allen, die sich als örtliche Wahlleiter oder Wahlhelfer eingesetzt haben, allen Kolleginnen und Kollegen in den Kreisverbänden für den engagierten Wahlkampf und natürlich allen unseren Wählern, die mit Ihrer Stimme uns das Votum für die nächsten fünf Jahre gegeben haben. Peter Bauer Bezirksvorsitzender Zum Titelbild: Sonnenuntergänge, wie im Bild am Gardasee (Italien), gehören zu den romantischsten Erlebnissen im Urlaub. Hoffentlich können Sie viele davon in den Ferien genießen. Der BLLV Oberfranken und die Redaktion der fränkischen schule wünschen Ihnen erholholsame Wochen. G. Lippert 2 fs 4/2011

3 LDV: Aufbrechen und wirklich Neues wagen Eindrucksvolles Signal für moderne Bildung / Kultusminister enttäuschte LDV Wir werden inzwischen als der Bildungsverband für den gesamten pädagogischen Bereich wahrgenommen, freute sich der eindrucksvoll wiedergewählte BLLV-Präsident Klaus Wenzel. Bei der Landesdelegiertenversammlung in Würzburg legten rund 500 Delegierte die Richtlinien der Arbeit für die nächsten vier Jahre fest. Gemeinsam schaffen wir den Aufbruch, war sich Wenzel sicher. Die Landesdelegiertenversammlung des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnen- Verbandes (BLLV) in Würzburg war ein lautstarkes Aufbruchsignal, unüberhörbar und unauslöschlich in den Köpfen aller eingebrannt, die dabei waren. Eine spektakuläre, fesselnde Festveranstaltung maßgeblich mitgestaltet von der Traumfabrik demonstrierte eindrucksvoll, dass der BLLV in ein neues Zeitalter aufbricht. Die Verbandsspitze um BLLV-Präsident Klaus Wenzel wurde wiedergewählt. Weiterhin gehören mit Reinhard Horn und Rolf Habermann zwei Lehrer aus dem BLLV Oberfranken dem Landesvorstand an. Beide wurden unter begeistertem Beifall der Delegierten wiedergewählt. Es war die eindrucksvollste Delegiertenversammlung überhaupt, waren sich die Delegierten einig. Umso deutlicher fiel Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle aus der Rolle. Geredet hat er viel, aber was er gesagt hat, da waren viele Angesprochene sprachlos. Der sagt doch gar nichts, sagte eine geschockte Zuhörerin. Spaenle brachte in seiner sehr lustlos vorgetragenen Rede altbekannte Platitüden und Formulierungen. Die Aufgabe, junge Leute bei ihrem Aufbruch zu unterstützen sei eine der wichtigsten in unserer Gesellschaft. Bildung gehe zunächst um das Führen des jungen Menschen, um die Hebung seiner Talente, ihn lebensfähig zu machen und das nötige Wissen für sich selbst zu vermitteln. Täglich müsse jungen Menschen ein Stück weit die Welt neu erklärt werden. Nicht ganz ohne Erfolg solle in den Schulen ein möglichst passgenauer Weg erschlossen werden. Umfragen werden nicht ganz ohne Ergebnis bleiben. Wir müssen die Übergänge im Blick haben. Bayern kann sich auch im nationalen Vergleich was die Leistungen der jungen Menschen angeht durchaus sehen lassen. so einige Aussagen des Kultusministers. Dabei hatte Spaenle zuvor von BLLV- Präsident Klaus Wenzel noch einen roten Teppich ausgelegt bekommen. fs 4/2011 Rolf Habermann (Dienstrecht und Besoldung, rechts) und Reinhard Horn (Schatzmeister, Mitte) gehören weiterhin der Landes-Vorstandschaft des BLLV an. Ehrenmitglied Siegfried Habermann (links) gratulierte herzlich. Wenzel würdigte den Kultusminister als hoch engagierten Politiker, der sehr viel angestoßen habe. Was für ein Auftakt bei dieser Veranstaltung, war auch Würzburgs Bürgermeisterin Marion Schäfer-Blake mitgerissen. So etwas habe sie noch nicht erlebt. Anders als die Bürgermeisterin zeigte sich der Kultusminister von dem faszinierenden Auftakt gänzlich unbeeindruckt. Ein Delegierter machte seine Meinung mit lauten Schnarchgeräuschen deutlich. Der glaubt selber nicht was er gesagt hat, meinte eine Lehrerin zum lustlosen Vortrag. Der muss erst einmal aufwachen, bevor er aufbrechen kann, war eine andere Meinung. Nicht genug: Schüler und Eltern aus dem unterfränkischen Sonderhofen hängten während der Rede des Ministers ein Transparent auf, die Eltern übergaben ihm ein Protestschreiben. BLLV-Präsident Klaus Wenzel forderte für die Lehrerinnen und Lehrer Anerkennung und Unterstützung. Die Absenkung der Eingangsbesoldung und die Nullrunde seien genau das Gegenteil von Wertschätzung und Anerkennung. Weit über 75 Prozent der bayerischen Lehrerinnen und Lehrer sind begeistert oder sehr gerne in ihrem Beruf, habe eine Studie des BLLV ergeben. Allerdings: Nur neun Prozent der bayerischen Lehrerinnen und Lehrer fühlten sich vom Kultusministerium unterstützt. Gebt uns genügend finanzielle und personelle Ressourcen, genug Flexibilität und lasst uns in Ruhe arbeiten. Immer wieder werde von bayerischen Politikern bei Veränderungsforderungen die Pisa-Karte gezogen. Was bei Pisa gemessen werde, habe sehr viel mit Wis- sen zu tun und was eingetrichtert werden könne, wenig mit wirklicher Bildung, gab Wenzel zu bedenken. Natürlich sei auch Wissen notwendig. Bildung könne aus intelligentem Handlungswissen entstehen, aber zur Reflexion sei einfach Zeit notwendig. Kinder erschienen in der heutigen Schule am Ende der 4. Klasse als Notenbündel aus Mathematik, Deutsch und Heimat- und Sachkunde, aber nicht als fröhliche Kinder. Laut Krankenkassenstudie sei jedes fünfte Grundschulkind therapiebedürftig. Wir wollen ein vielfältiges Schulsystem, das den ganzen Menschen im Blick hat, verlangte der BLLV-Präsident. Aus den Schulen müssten lebensfrohe, lebensbejahende, starke Persönlichkeiten kommen, die am Ende ihrer Schulzeit sagen: Davon will ich mehr haben. Lassen Sie uns gemeinsam aufbrechen und wirklich Neues wagen, appellierte Wenzel. Einen neuen Bildungsbegriff gemeinsam finden. Lassen Sie uns gemeinsam die besten Lösungen suchen! Der BLLV ist aufgebrochen ins 21. Jahrhundert und ist voller Elan und Engagement dabei, verkrustete Strukturen und überkommene Lernbegriffe aufzubrechen, betonte Vize-Präsident Gerd Nitschke. Es wäre gut, wenn Erwachsene im Rückblick auf ihre Schulzeit sagen würden: Schön waren meine Kindheit und Jugend. Wir werden den Kolleginnen und Kollegen vor Ort zeigen, dass sie sich darauf verlassen können, dass der Slogan des BLLV stimmt: BLLV stark an Ihrer Seite! betonte BLLV-Präsident Klaus Wenzel. Bei dieser LDV merkte man, dass es uns ernst ist mit dem Motto: Aufbrechen! Text / Foto: Rainer Glissnik 3

4 LDV Aufbruch in zeitgemäße Schulen Drei Tage lang befassten sich die 31 oberfränkischen Delegierten auf der Landesdelegiertenversammlung in Würzburg unter dem Motto Aufbrechen! Bildung im 21. Jahrhundert mit aktuellen schul- und bildungspolitischen Themen. Insgesamt waren 500 Delegierte stimmberechtigt. Sie verabschiedeten nach zum Teil intensiven Diskussionen fünf Leitanträge. Sie setzen sich mit Fragen eines modernen Lern- und Leistungsverständnisses, zeitgemäßer Schulstrukturen, eigenverantwortlicher Schulen und der Umsetzung des Inklusionsgedanken auseinander. Debattiert wurde auch die Weiterentwicklung des neuen Dienstrechts in Bayern. BLLV-Präsident Klaus Wenzel erklärte: Wir können stolz sein. Die Signale, die von dieser LDV ausgehen, richten sich an die bayerische Schul- und Bildungspolitik, aber auch an Eltern und Schüler. Wir fordern nichts weniger als einen Aufbruch zu einer neuen und zeitgemäßen Schul- und Bildungslandschaft. Aufbrüche verlangten Mut und sie sollten frei von Denkblockaden sein. Der BLLV gehe gestärkt aus dieser LDV hervor. Wir sind und wir bleiben unabhängig und geschlossen, betonte Wenzel und kündigte an, auch in den kommenden vier Jahren nicht aufzuhören, klar und deutlich Stellung zu beziehen. Mit den fünf verabschiedeten Leitanträgen hat der BLLV als größte und älteste Lehrerorganisation in Bayern die Richtlinien seiner Verbandspolitik für die nächsten vier Jahre festgelegt. Mit diesen Leitanträgen zeigen wir dem schulpolitischen Schubladendenken die rote Karte, betonte Wenzel. In Zukunft dürfe es nicht mehr darum gehen, möglichst viele Schüler in möglichst viele Schularten hin und her zu sortieren. Bayern brauche mehr integrierende und weniger trennende Schulen. Die fünf Leitanträge würden dazu den Weg weisen. So skizziert der Leitantrag Aufbrechen! Lernen im 21. Jahrhundert ein neues Lern- und Leistungsverständnis, das für alle Schulen grundlegend sein sollte. Im Zentrum stehen individuelle Förderung und längeres gemeinsames Lernen. Der Lehrer der Zukunft ist kein Belehrer, sondern Lernberater oder Coach - und er stellt den Schüler mit all seinen Bedürfnissen in den Mittelpunkt. Er kann Grundsätze eines modernen Unterrichts leben und ist befreit von einem System, das auf Bewertungen, Punkte, Noten und Berechtigungen ausgerichtet ist. Im Leitantrag Schulstruktur im 21. Jahrhundert geht es darum, überholte Strukturen aufzubrechen und Möglichkeiten für längeres gemeinsames Lernen überall dort zu zulassen, wo es gewünscht wird. Die Beteiligten vor Ort müssen in die Lage versetzt werden, behutsame Schulentwicklungsprozesse einleiten zu dürfen. Hintergrund sind demografische Entwicklungen und veränderte Schülerströme. Neben einem weiterentwickelten Gymnasium sollte es künftig eine gleichwertige Alternative geben, eine Schule, die interessierten Schülern und Eltern Abschlüsse bis hin zum Abitur, längeres gemeinsames Lernen und Wohnortnähe ermöglicht. Schulen der Zukunft müssen eigenverantwortlich arbeiten dürfen - damit das gelingen kann, beschreibt der entsprechende Leitantrag die Voraussetzungen. Dazu gehören u. a. maßgeschneiderte Fortbildungskonzepte, die den jeweiligen Bedürfnissen einzelner Schulen gerecht werden, oder die Professionalisierung der Schulleitungen. Schulleiter/innen brauchen entsprechende Rahmenbedingungen, was eine Neudefinition ihres Berufsbildes erfordert. Weil sie die Organisations-, Personal- und Unterrichtsentwicklung vorantreiben sollen, müssen sie entsprechend qualifiziert werden. Eigenverantwortliche Schulen brauchen ausreichende Ressourcen, eine differenzierende Budgetierung und ein Klima des Vertrauens. Auch der Leitantrag Aufbrechen! Inklusion an Bayerns Schulen macht deutlich, dass ohne entsprechende Rahmenbedingungen die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention nur schwer gelingen kann. Sie betreffen die Klassenbildung - maximal sollten nicht mehr als 20 Schüler in einer Klasse sein, davon nicht mehr als vier mit sonderpädagogischem Förderbedarf, - aber auch die personellen Kapazitäten. Weiteres Fachpersonal ist ebenso nötig wie Ausund Fortbildungen für Lehrer oder die Mitarbeit der Eltern. Grundsätzlich hält der Leitantrag fest, dass die Schulen vom Sortierauftrag befreit und Formen für längeres gemeinsames Lernen ermöglicht werden müssten. Um das Neue Dienstrecht in Bayern weiterzuentwickeln, schlägt der BLLV in seinem entsprechenden Leitantrag einen Beförderungskegel für alle Lehrkräfte vor. Gefordert werden auch strukturelle Konsequenzen sowie die Ausbringung von Stellen im Haushalt für Führungsämter in den Bereichen Schul- und Seminarleitung sowie Schulberatung und -verwaltung. Die Anwärterbezüge sind deutlich anzuheben, bestehende leistungsbezogene Besoldungselemente beizubehalten bzw. auszubauen. Das gilt auch für die Ballungsraumzulage. Sonderzahlungen müssen auf bisherigem Niveau beibehalten werden, die Wiederbesetzungssperre ist aufzuheben, die Arbeitszeitverlängerung planmäßig zurückzunehmen, von bisherigen Grundsätzen der Beamtenversorgung ist nicht abzuweichen. Sämtliche Leitanträge sind im Internet unter zu finden. Zusammenstellung: Bauer Peter Der Staub ist ab Stimmen zur LDV Stephan Schiller Stefan Schiller (Stadtsteinach, für die ABJ bei der LDV): Es ist schon überwältigend, diese vielen Leute und das imposante Programm. Die LDV hat mich inhaltlich voll überzeugt. Der BLLV kümmert sich sehr um uns junge Lehrer. Unsere Anträge wurden angenommen und wir werden künftig noch stärker unterstützt. Man trifft viele Leute. Es entstehen viele neue Kontakte, bestehende vertiefen sich. Das ist echt gut. Die Rede des Kultusministers war ohne jegliche Höhen und Tiefen, einfach wie eine Waschmaschine dahin geredet, war aussagelos. Aussagekraft gleich Null. Max Lachner Oberfrankens ABJ-Vorsitzender Max Lachner: Ich bin erstmals bei einer LDV. Ich werde von meiner dreieinhalb Monate alten Tochter Marlene und meiner Frau begleitet. Die Eindrücke auf der LDV sind sehr gut. Ich lerne viele neue Leute kennen und diejenigen, die ich schon aus dem BLLV kenne, treffe ich alle auf einmal. Man kann viel besprechen und sich austauschen. Es ist wunderbar. Sowohl in den Sitzungen als auch außen herum verspüre ich die Unterstützung der älteren Semester. Es ist wunderbar, dass man diesen Rückhalt bekommt. Unterstützung, Infos, Hilfen und viele Tipps: Es ist sehr gewinnbringend für uns Junge. Sabine Schmidt Sabine Schmidt (sie vertritt die Lehrerinnen und Lehrer der oberfränkischen Förderschulen im Bezirksvorstand): Die LDV zeigt, wie modern und innovativ der BLLV ist. Der BLLV wird 150 Jahre alt, aber ich finde, der Staub ist ab. Ich treffe hier viele Leute und bin überrascht, wie viele ich kenne. Ein Verband lebt davon, dass die Mitglieder das Gefühl haben, Teil einer großen Organisation zu sein, die überall wirkt. 4 fs 4/2011

5 LDV Norbert Trütschel Norbert Trütschel (Oberhaid) leitet im Bezirksverband Oberfranken den Bereich Dienstrecht und Besoldung: Diese LDV war für mich sehr entspannend, zumal keine große Entscheidung anstand. Von der Organisation und vom Rahmenprogramm her war diese LDV die Beste, die ich erlebte. Besonders gefällt mir, dass der BLLV ganz klar einen Bildungsbegriff definierte. Schwach fand ich Kultusminister Ludwig Spaenle. Da war keinerlei inhaltliche Aussage. Andreas Neuner Andreas Neuner (Ebermannstadt) ist ein Urgestein des BLLV und er war schon bei sehr vielen Delegiertenversammlungen: Ich habe den Eindruck, dass es die interessanteste, gelungenste, beste und harmonischte Landesdelegiertenversammlung war, die ich je erlebte. Nach wie vor ist der BLLV mein Leben. Ich bin am 1. Januar 1948 beigetreten und inzwischen 63 Jahre dabei. Für meinen BLLV tue ich heute noch alles. Der BLLV gibt mir auch im Alter so viele Möglichkeiten. Es ist das Allerwichtigste, sich um den Nachwuchs im Verband zu sorgen. Die Tendenz ist hier sehr positiv und die LDV hat gezeigt, dass alles getan wird, um den Nachwuchs zu sichern und zu fördern. fs 4/2011 Für den Unterricht Andrea Klug, Andrea Tonte Stegreifspiel in der Grundschule 60 S., ISBN , 17,95 Oldenbourg Schulbuchverlag, München Kinder spielen gern Theater. Diese Begeisterung greift dieser Band aus der Oldenbourg Kopiervorlagen, Band 154, auf. Beim spontanen Theaterspiel schlüpfen die Kinder je nach Lust in größere oder kleinere Rollen, sie lassen ihrer Fantasie und ihrer Kreativität freien Lauf und erweitern dabei ihre sprachlichen und körperlichen Ausdrucksmöglichkeiten. In diesem Band stellen die Autorinnen für die Klassen 1 bis 4 verschiedene Möglichkeiten vor, Stegreifspiele in den Schulalltag zu integrieren ob für Zwischendurch als 5-Minutenspiel oder als eigene Unterrichtseinheit. Dabei ist nichts einstudiert oder vorhersehbar. Die Ausgangssituationen können ganz unterschiedlich sein und lassen sich auch individuell ausbauen. Als 5-Minuten-Themen werden angeboten: Am Hofe des Kaisers, Mäusetanz, Störrischer Esel, Ich finde dich super, Skirennen oder Sommerbiene. Ebenso angeboten werden ein Wo bin ich?-spiel oder ein gespielter Witz. Es müssen also keine aufwändigen Theaterstücke für irgendein Sommerfest sein, um den Einfallsreichtum der Kinder zu wecken. Die spontanen Spiele stärken das Gemeinschaftsgefühl und sorgen für jede Menge Überraschungen. Zudem lässt sich jedes Spiel nach den Wünschen der Kinder ausbauen. Gerald Lippert Hans-Peter Müller Hans-Peter Müller (Teuschnitz, Konrektor an der Grund- und Hauptschule Küps): Ich war erstmals bei einer LDV. Natürlich ist es wichtig, über den eigenen Unterricht hinaus die Bildungspolitik im Auge zu haben. Es ist interessant, dass hier 500 Leute aus allen Bereichen von Schule und Bildung zusammen kommen und die Richtung für die nächsten Jahre vorgeben. Das wurde deutlich in den vielen Anträgen, die verabschiedet wurden. Sigrid Rosenbusch Sigrid Rosenbusch (Ludwigsstadt, Fachgruppenleiterin der Förderlehrer im BLLV Oberfranken): Ich fand diese LDV entspannend, locker und modern. Am wenigsten gefiel mir die oberflächliche und ausdrücklich in Anführungszeichen zu setzende Rede von Kultusminister Spaenle. Für den BLLV kann ich nur sagen: Weiter so! Jens Schmidt Jens Schmidt (Kronach, Mittelschule Oberes Rodachtal): Es war meine erste LDV, die mich sehr beeindruckte. Die Rede von Präsident Wenzel war sehr mitreißend. Ansonsten war der Rahmen sehr niveauvoll. Das bestärkt für die Arbeit in Schule und Verband. Die LDV trägt bei, den Zusammenhalt untereinander zu stärken. Nach der Lockerung der Anforderungen bei den G-8-Abiturprüfungen wuchs die Kritik an Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU). Die Landesregierung ist bei der Umsetzung des achtjährigen Gymnasiums gescheitert, resümierten BLLV-Präsident Klaus Wenzel und die Regierungsoposition. Um beim ersten achtjährigen Abiturjahrgang eine hohe Zahl an Nachprüfungen zu verhindern, hatte Spaenle die Anforderungen herabgesetzt. In einem Schreiben des Kultusministeriums vom 31. Mai also kurz nach den letzten Prüfungen - hieß es, dass die Abiturienten künftig nur noch in einem der drei Grundlagenfächer (Deutsch, Mathematik, eine Fremdsprache) fünf Punkte erreichen müssen, im zweiten Grundlagenfach reichen vier Punkte. Im alten Punktesystem entsprach das einer 4 beziehungsweise einer minus 4. Ursprünglich war die Anforderung an den ersten G-8-Jahrgang jedoch strenger: Bisher hätten die Absolventen in mindestens zwei der drei Grundlagenfächer fünf Punkte - also eine glatte 4 - erreichen müssen. Durch die Erleichterung fielen ei- Franz-Josef Wich Franz-Josef Wich (Gundelsdorf, Lehrer an der Grund- und Hauptschule Windheim): Die Stimmung war klasse. Positiv fiel mir auf, dass die Sorgen und Nöte der einfachen Lehrer die ihre Haut an der Front zu Markt tragen mehr und mehr erkannt werden. Ich hoffe nun, dass dies auch positive Auswirkungen auf die Arbeitsbedingungen der Lehrer an den Schulen hat. Umfrage: Rainer Glissnik Fernsehen nein danke Manuel kommt aus der Schule und sagt zu seinem Vater: Hier ist mein Zeugnis übrigens will ich in den nächsten Wochen sowieso nicht fernsehen! Bitte beachten Sie den Redaktionsschluss: 08. Sept Anforderungen für G-8-Abitur gelockert nige vom Durchfallen bedrohte Abiturienten nun doch nicht durch. Klaus Wenzel sagte: Was wir erlebt haben, ist ein Höhepunkt an Dilettantismus. Er fügte hinzu: Das Kultusministerium hat die nach oben offene Peinlichkeitsskala voll ausgenutzt. Aus Sicht von Wenzel wurde der erste G-8- Jahrgang schlecht vorbereitet und holprig durchgeführt. Die Murkserei im Kultusministerium hat uns in den vergangenen sieben Jahren verfolgt. SPD-Bildungssprecher Hans-Ulrich Pfaffmann nannte die Lockerung der Anforderungen einen politischen Skandal. Sowohl SPD als auch die Grünen vermuteten, dass die Noten aus politischen Gründen geschönt wurden. Damit wollte das Kultusministerium vertuschen, dass das G-8 schwieriger sei als das alte neunjährige Gymnasium. Spaenle widersprach umgehend der Kritik und wies auch bei einer Anhörung im Landtag darauf hin, dass es sich bei der Maßnahme lediglich um eine Feinsteuerung des ersten G-8-Abiturjahrganges gehandelt habe. fs 5

6 Kindergarten-Grundschultag Kindliche Neugier so früh wie möglich fördern 1. Kindergarten-Grundschultag des BLLV Oberfranken in Naila / Gute Resonanz Mehr als 130 Erzieherinnen, Grundschullehrerinnen und (einige) -lehrer waren nach Naila zum Kindergarten- Grundschultag des BLLV Oberfranken gekommen. Hauptreferent Dr. Gunther Moll zeigte auf, wie maßgeblich unser ganzes Leben von der Zeit der Zeugung bis zum Schuleintritt bestimmt wird. Gerade den Kindergärten komme eine weit höhere Bedeutung zu als die Gesellschaft ihnen einräumt. Was in die Kinder investiert wird ist bestens angelegt, betonte BLLV-Bezirksvorsitzender Peter Bauer, der sich sehr über die Resonanz zum ersten oberfränkischen Kindergarten-Grundschultag des BLLV freute. Schulrat Reiner Frank war ebenfalls begeistert, dass so viele Kindergärtnerinnen und Grundschullehrerinnen sich am freien Wochenende einen ganzen Tag lang trafen, um diesen Übergang noch besser zu gestalten. Früher sei die Kindheit anders geprägt gewesen der Besuch des Kindergartens war noch eine Seltenheit. Der Übergang vom Kindergarten zur Grundschule ist ein einschneidendes Ereignis. Vom Gelingen hänge viel ab für den weiteren Weg eines Kindes, betonte Rektor Herbert Künzel. Dieser Übergang sei eine wichtige Aufgabe für Schulen, Kindergärten und Elternhaus. Wir müssen diesen Übergang gestalten, die Kinder mit den Kompetenzen ausstatten die sie brauchen, um diesen Übergang zu bewältigen. Kinder hatten viel Zeit zum freien Spielen, viele Kinder waren im Umfeld, es gab wenig medialen Einfluss und viel Bewegung. Das habe sich heute grundlegend geändert. Radikal verändert haben sich die Familienstrukturen. Kinder seien heute frühzeitig in der Obhut von Erwachsenen. BLLV-Bezirksvorsitzender Peter Bauer und die Organisatorin des Kindergarten-Grundschultags Jutta Starosta am Stand des Domino-Verlags. Interessiert verfolgten Erzieherinnen, Grundschullehrerinnen und -lehrer die Ausführungen von Professor Dr. Gunter Moll. Hauptreferent Professor Dr. Gunther Moll ist Kinderpsychiater und Professor für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie an der Friedrich-Alexander- Universität Erlangen-Nürnberg. Es war schon ziemlich erschütternd, wie die Erkenntnisse des Hauptreferenten am gegenwärtigen hochgelobten Bildungssystem gemessen wurden. Der Beifall der 130 Telnehmer zeigte jedoch, dass der Professor allen aus dem Herzen sprach. Die Probleme lägen nicht an Kindern und Lehrern, sondern an dem System das wir haben, zeigte sich Dr. Moll von Beginn an sehr kritisch. Wenn ein Lehrer auf zehn Schüler käme, bräuchte niemand mehr zur Fortbildung, weil es keine Probleme gäbe. Vergessen Sie die Politik, betonte Dr. Moll. Es müsse selbst gehandelt werden. Stecken Sie alles Geld was Sie haben in ihre Kindergärten und Grundschulen und es gibt ganz viel Geld, riet er den kommunalpolitisch Verantwortlichen. Dabei forderte er, dass viel mehr Mittel von Bund und Land in die Verantwortung der Kommunen gegeben werden sollten. Jetzt beginnt der Ernst des Lebens, heiße es oft bei der Einschulung, was aber der Hirnforschung zufolge falsch sei. Kindergärtnerinnen haben viel mehr Verantwortung als alle späteren Lehrer. Während der ersten fünf, sechs Lebensjahre fallen die Würfel. Die Forschungen zeigten enorme Auswirkungen unseres Verhaltens. Wenn ein Jugendlicher zwischen acht und zwölf Jahren beispielsweise rauche, verändere dies dessen Erbinformationen, entscheide über den Gesundheitsverlauf der nächsten Generationen. Die Lebensweise eines Menschen entscheide, was auf seiner Erbinformation weitergegeben wird. Die Lebensweise der Eltern bestimme das Risiko derer Kinder und Enkel. Wie ungesund viele Jugendliche leben könne Angst und Bange machen. Die gesamte Lebensweise eines Menschen entscheide, was auf seiner Erbinformation weitergegeben wird, was wiederum über den Gesundheitsverlauf der nächsten Generation entscheide. Von entscheidender Bedeutung seien Schwangerschaft und die ersten Lebensjahre. Einflüsse von außen veränderten die Struktur. Gelassenheit und Ruhe während der Schwangerschaft seien wichtig. Keine Giftsubstanzen sollten zugeführt werden: keine einzige Zigarette, null Alkohol, weil sich jedes Gift auswirkt. Vergessen Sie die Gene Vergessen sie die Gene folgerte Dr. Moll aus den Forschungen. Wenn wir auf die Welt kommen, sei das Gehirn nicht fertig. Das Gehirn entwickle sich weiter im echten Leben - vollständig abhängig von der Umgebung des Säuglings. Es sei enorm entscheidend, wie das Umfeld aussieht. Kleine mögen gerne nahe bei Papa und Mama sein. Dies fördere Gehirnbereiche, die für das Gefühlsleben wichtig sind. Die ersten zwölf Lebensmonate seien enorm wichtig für die Ausbildung des Gefühlssystems. Diese Chance haben somit nur Papa und Mama. Wenn sie diese Chance nicht nutzen sei diese weg. Wenn beispielsweise die Anlage zur Liebe nicht aufgebaut werde, könne dies später nicht nachgeholt werden. Wichtig sei auch, den Rhythmus eines Kindes zu respektieren. Wenn ein Kind müde ist, soll man es schlafen lassen, aber nicht hinlegen, wenn es gar nicht müde ist. In Kinderkrippen würden alle Kinder gewickelt und dann zum Schlafen hingelegt, auch wenn einige gar nicht müde sind. Das Rhythmussystem werde von außen bestimmt. Das ist ganz heikel, warnte Dr. Moll. 6 fs 4/2011

7 Die Art und Weise unserer Wahrnehmung sei abhängig von unserer Umgebung. Alles werde von der Umgebung geprägt, auch unsere Wertvorstellungen. In der Zeit des Sprachlernens also vor allem während der Kindergartenjahre entstehen die Wertungen, was gut, richtig oder falsch ist. Alles wird eingeprägt durch Eltern und Kindergarten. Das Gehirn entwickelt sich von ganz allein, orientiert sich an der Umgebung, vor allem natürlich an der Mutter. Ist diese humorvoll und zufrieden, entwickeln sich fröhliche Kinder. Ein Gegenstand bleibe nur dann länger spannend, wenn es nichts anderes gibt, wie etwa den Computer. Bei vielen Anregungen werde auch der Computer nicht lange und vor allem nicht alleine spannend bleiben. Wenn man dem Gehirn etwas anderes gibt, wird es anfangen Neues zu lernen. Deshalb unterstich Dr. Moll: Stecken Sie so viel Geld wie möglich in die Kindergärten. Die Gemeinden sollten zusätzliche Kindergartenstellen finanzieren, weil dies die Chancen für die Entwicklung des kindlichen Gehirns verbessere. In jedem von uns stecke diese Eigenaktivität. Jedes Gehirn versuche aktiv zu sein und habe eigene Belohnungssysteme. Das Gehirn sei einfach genial. Wir müssten Kinder in Situationen bringen, in denen sie neugierig sind und es ihnen ermöglichen, selbständig herauszufinden was los ist. Mit Kindern muss man durch die Welt ziehen, riet Dr. Moll. Das ist die Grundlage von Verhaltensmöglichkeiten, einfach indem sie mit ihren Kindern durchs Leben gehen. Für die Kindergartenbetreuung verlangte Dr. Moll ein Betreuungsverhältnis von mindestens 1:10, für Kinderkrippen von Kindergarten-Grundschultag 1:2 bis 1:3. Er appellierte, die viel zu streng vorgegebenen engen Strukturen aufzuweichen und alle Spielräume zu nutzen. Es wäre auch genug Geld da, um es besser zu machen, war sich Dr. Moll sicher. Text / Fotos: Rainer Glissnik Organisation Der Kindergarten-Grundschultag des BLLV Oberfranken an der Grundschule Naila wurde von deren Flötengruppe festlich eröffnet. BLLV-Bezirksvorsitzender Peter Bauer bedankte sich herzlich bei Organisatorin Jutta Starosta und den Helfern, bei Rektor Herbert Künzel, Bürgermeister Frank Stumpf und Schulrat Reiner Frank. Ein besonderer Dank galt auch dem Domino-Verlag, der diese Veranstaltung maßgeblich unterstützte. Zur Person: Professor Dr. Gunther Moll wurde 1957 geboren und ist Kinderpsychiater und Professor für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Als Wissenschaftler genießt Moll Ansehen auf dem Gebiet der neurobiologischen Grundlagen kinder- und jugendpsychiatrischer Störungsbilder sowie der Auswirkungen von Psychopharmakagabe auf die Gehirnentwicklung. Kinderpsychiater Dr. Gunther Moll leitet gemeinsam mit Ralph Dawirs die Forschungsabteilung bzw. die Kinder- und Jugendabteilung für Psychische Gesundheit am Universitätsklinikum Erlangen. Als Autoren-Duo haben sie bereits mehrfach erfolgreiche Bücher zu diesem Thema verfasst und gemeinsam auch das Kinderkompetenz-Team gegründet, das sich um die Belange von Kindern und Familien in Deutschland kümmert. Für seine Arbeit wurde er im Jahr 2000 mit dem Hermann Emminghaus-Preis, dem wichtigsten Forschungspreis im Bereich der Kinder- und Jugendpsychiatrie, ausgezeichnet. Aufmerksamkeit fand Anfang 2009 eine Arbeit der Forschungsgruppe um Gunther Moll, die erstmals in einer großen Studie die Wirksamkeit von Neurofeedback bei Kindern und Jugendlichen mit ADHS nachweisen konnte. Gunther Moll engagiert sich als Mitglied des Parteirates seit mehreren Jahren auf Lokalebene für Bündnis 90/Die Grünen. Wichtig für den Bezug fränkische schule Bitte wenden Sie sich bei allen notwendigen Änderungen (Anschriften) für den Bezug der fränkischen schule n i c h t an die Redaktion, s o n d e r n an Ihren Kreiskassier oder an Reinhard Horn, Dorfstr. 51, Stockheim. fs 4/2011 Im Rahmen eines Präventionsprojektes zur Vorbeugung der Entstehung psychischer Störungen im Kindes- und Jugendalter riefen Gunther Moll und Ralph Dawirs das Kinderkompetenz -Team ins Leben. Bestehend aus den beiden Wissenschaftlern und der Ärztin Helen Fritsch setzt es sich für die Belange von Kindern und Familien in Deutschland ein. Mittels Interviews in Funk und Fernsehen, kritischen Beiträgen in Tageszeitungen und öffentlichen Vorträgen will das Kinderkompetenz- Team sowohl darüber aufklären, was Kinder für eine gesunde Entwicklung brauchen, als auch dafür kämpfen, dass jedem Kind diese Chance gegeben wird erschien das erste Buch des Autorenduos Moll/Dawir Hallo hier spricht mein Gehirn, das sie zusammen mit der Journalistin Svenja Niescken verfasst haben und das sich auf allgemeinverständliche Weise mit der Gehirnentwicklung in den ersten Lebensjahren befasst erschien der Nachfolger Endlich in der Pubertät - Vom Sinn der wilden Jahre" wurde das neuste Buch des Autorenduos vorgestellt. Die 10 größten Erziehungsirrtümer und wie wir es besser machen können ist ein Erziehungsratgeber für Eltern. Rainer Glissnik Reden mit den Händen Mutter: Fred, du sollst zu Vati kommen, er möchte mit dir über dein Zeugnis reden. Fred: Ich möchte lieber nicht, Mutti. Vati redet immer so viel mit den Händen! Helfen Sie mit! Chancengerechtigkeit und Lebensglück für alle Kinder! Das BLLV-Kinderhaus Casadeni gibt seit 1995 den ärmsten Kindern in Ayacucho (Peru) ein Zuhause. Diese Kinder sind für jede finanzielle Hilfe dankbar. Unterstützen Sie unsere Arbeit im Kinderhaus durch Ihre Spende als Fördermitglied, indem Sie monatlich eine festen Betrag (ab 10 ) spenden durch eine einmalige Spende Stadtsparkasse München BLLV-Kinderhilfe Konto: BLZ: Wir versichern Ihnen, dass wir mit Ihren Spenden äußerst sorgsam umgehen. Die Jugend wünscht sich Raum, das Alter Zeit. Marcel Pagnol 7

8 Schul- und Bildungspolitik Schüler bald Mangelware Gehen Oberfranken die Schüler aus? / Beispiel: Landkreis Wunsiedel Wunsiedel ist unser Sorgenlandkreis. Mit dieser Aussage kommentierte Dr. Klemens M. Brosig, Leiter des Sachgebietes Schulen an der Regierung von Oberfranken, die Entwicklung der Schülerzahlen für die nächsten fünf Jahre bei einem Treffen zwischen Journalisten und Regierungsverwaltung in Bayreuth. Denn bei den derzeit rund 500 Erstklässlern im Landkreis Wunsiedel sei es abzusehen, dass auch weiterführende Schulen in spätestens fünf Jahren Probleme bekämen. Fakt ist: Im Landkreis Wunsiedel leben immer weniger Kinder, was mit dem demografischen Wandel zu begründen ist. Schulamtsdirektor Gerhard Schott vom Staatlichen Schulamt Wunsiedel belegte es anhand der Statistik (Frankenpost / Selber Tagblatt vom 14. Juni 2011): So besuchen aktuell 653 Schüler die vierte Klasse der Grundschule. Bis zum Schuljahr 2015/16 werden sich diese auf nur noch 520 verringern. Wir sacken ab. Jeder, der rechnen kann, sieht dies, so Schott. Die derzeitige Übertrittsquote an weiterführende Schulen liege bei 68 Prozent. Somit werden im kommenden Herbst 444 Schüler an Realschulen und Gymnasien wechseln, während nur 209 die Mittelschule besuchen werden. Wenn man diese Entwicklung weiter verfolge und die derzeitige Übertrittsquote zugrunde lege, müssten sich im Schuljahr 2015/16 alle weiterführenden Schulen (drei Gymnasien, drei Realschulen, eine Wirtschaftsschule) 354 Schüler teilen und alle Mittelschulen bzw. Hauptschulen (drei im Landkreis) 166. Brosig wagte eine Prognose für die Zukunft und wollte nicht ausschließen, dass es in Zusammenhang mit der negativen Entwicklung der Schülerzahlen langfristig zu weiteren Schließungen von Schulstandorten kommen kann. Der Rückgang der Schülerzahlen in Oberfranken macht uns unruhig, bekannte er. Das Thema seines Vortrages lautete deshalb nicht umsonst Schullandschaft in Oberfranken - gehen uns die Schüler aus? In seiner Statistik belegte Brosig, dass sich an den oberfränkischen Grundschulen die Schülerzahlen innerhalb von zehn Jahren um rund Jungen und Mädchen reduziert haben. Während es im Jahr 2000 noch Schüler waren, besuchten 2009 nur noch die Grundschulklassen. Zusammenstellung: Gerald Lippert Meinung Starre Regelungen helfen nicht weiter Abzusehen ist, dass künftig im Landkreis Wunsiedel nicht nur über Grund- und Hauptschulstandorte gestritten werden wird, sondern auch über die Probleme der weiterführenden Schulen muss ernsthaft nachgedacht werden. Die Entwicklung sollte aber auch als Chance genutzt werden, um individuelle Fördermöglichkeiten zu verbessern und z.b. die Zahl derer zu senken, die keinen qualifizierenten Hauptschulabschluss haben. Leider wird das Dilemma aber nicht allein durch die negative demografische Entwicklung des Landkreises Wunsiedel hervorgerufen, sondern auch durch die starre Haltung des Freistaates Bayern in der Schulpolitik. Es wird für alle Regionen ein einheitlicher Maßstab für die Schülerzahlen zur Bildung einer Klasse angelegt. Es müssen mindestens 15 Für den Unterricht Felicia Law Iss dich glücklich 72 S., ISBN , Verlag an der Ruhr, Mülheim Ein deutsches Sprichwort besagt: Zwischen Essen und Ernähren können Welten liegen. Eine bundesweite aktuelle Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen weist darauf hin, dass sich mehr als die Hälfte der jungen Menschen falsch ernährt. Zu wenig Obst, zu wenig Milchprodukte, dafür zu süß, zu viel und zu fett. Wie kann man den jungen Leuten wichtige Erkenntnisse über eine gesunde Ernährung ohne erhobenen Zeigefinger vermitteln? Schüler sein, damit es eine Klasse gibt. Diese Vorschrift ist auch nach Meinung von Tim Leibert, Diplom-Geograph am Leibniz-Institut für Länderkunde (IfL) in Leipzig, unsinnig. Auf dem Land müsse auch eine Klasse mit nur zehn Schülern existieren können. Dass Schulstandorte geschlossen werden müssen, werde nur durch Gesetze und Vorschriften bestimmt. Leipert, der am Projekt Demografischer Wandel arbeitet, fordert von der Bayerischen Staatsregierung, dass nicht alle Regionen über einen Kamm geschert werden. Wichtig sei, dass Kinder wohnortnah zur Schule gehen können. Dann würden sie ihre Kindheit und Jugend schön in Erinnerung behalten und nach dem Studium eher wiederkommen, als wenn sie schon als Kind zwei Stunden täglich im Bus zubrachten. Das Sachbuch packt die Jugendlichen unterhaltsam und witzig genau da an, wo es weh tut: bei Übergewicht, Schlappheit und schlechter Haut. Das in einzelne übersichtliche Kapitel aufgeteilte Buch informiert über die richtige Lebensmittelauswahl und -zubereitung, stellt Diäten auf den Prüfstand und enthält leckere Tipps für gesunde Snacks und Mahlzeiten. In dem Sachbuch werden die jungen Menschen direkt angesprochen. Gemischt aus Fakten, Tipps und Anekdoten, gepaart mit witzigen und comicähnlichen Figuren, wird Ernährung plötzlich spannend und anschaulich. Skurriles, Lustiges und allerlei Wissenswertes rund um den eigenen Körper lockern die Inhalte zusätzlich auf, wie Durchschnittlich enthält der menschliche Körper genug Eisen, um daraus einen 15 cm langen Nagel zu machen. Eine Forderung, die auch vom BLLV Oberfranken seit vielen Jahren so gesehen wird. Es werde höchste Zeit, dass sich diese starre Regelung ändere. Ein weiterer Aspekt sollte bei dieser Thematik noch mit in Betracht gezogen werden: Der Landkreis Wunsiedel ist von der Staatsregierung zur Modellregion für demografische Entwicklung ausgerufen worden. Wäre dies nicht eine gute Gelegenheit mit einem Modellprojekt dazu klar Stellung zu beziehen? Warum sollten hier nicht andere Klassenstärken als im Speckgürtel München gelten, um die Schullandschaft im Landkreis Wunsiedel zu erhalten? Eine Überlegung wäre es allemal wert! Gerald Lippert Die kurzen informativen Texte können im Unterricht sowohl als Motivation zur Hinführung, als auch unterstützend zur Vertiefung eingesetzt werden. Durch die direkte Ansprache an die Schüler, wird den Jugendlichen auf diese Weise ein Gefühl für das, was sie essen vermittelt und sie sind so in der Lage, selbst eine Entscheidung für ihre Gesundheit zu treffen. Martina Urban Schüleraufsatz Zucker ist ein weißer Stoff, der dem Kaffee einen schlechten Geschmack verleiht, wenn man vergisst, ihn reinzutun. 8 fs 4/2011

9 Schul- und Bildungspolitik Schule und Wirtschaft müssen noch enger kooperieren Kultusminister Spaenle zu Gast in Selb / Bildung ist ein zentraler Standortfaktor Schule und Bildung sind ein zentraler Standortfaktor. Mit dieser Aussage bekräftige Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle bei seinem Besuch im Selber Schulzentrum die Absicht der bayerischen Staatsregierung für jeden Schüler ein differenziertes Bildungsangebot bereit zu stellen. Dies sollte zudem wohnortnah und qualitativ hochwertig sein. Auf diese Weise könnte den Herausforderungen des demografischen Wandels begegnet werden. Nach einstündiger Verspätung und Besuchen im Gymnasium Selb und im Schülercafe Oase stellte Spaenle in der Bogner-Mittelschule bei einem Vortrag zum Thema Das gegliederte Schulsystem - optimale Vorbereitung auf den beruflichen Lebensweg seine Vorstellungen von einem optimalen Bildungssystem dar. Die Gesellschaft profitiert von guten Schulen und Schülern, sagte er. Gerade die Wirtschaft sei auf gute Schüler angewiesen. Dies sei auch ein Grund, warum Schulen seinen Worten nach einen Standort attraktiv hielten. Eine breite Palette von Bildungsgängen sei besser, als für alle dasselbe, stellte Spaenle in seinem Referat fest. Dies sei auch der Grund, weshalb man die Hauptschulen zu Mittelschulen weiterentwickelt habe. Gerade an dieser Schulart werden den Schülern unterschiedliche Wege und eine intensive Vorbereitung auf die duale Berufsbildung geboten. Laut dem Verfassungsauftrag müsse die Staatsregierung für jeden gleiche Lebensbedingungen schaffen. Spaenle: Deswegen muss die Schule in der Stadt Glosse Flaschenkinder Als Kleinkind ist man auf die Flasche angewiesen. Sie ist lebensnotwendig. Wenn jene einem nicht in regelmäßigen Abständen verabreicht wird, dann muss man jämmerlich des Hungers und Ausdörrens sterben. Im zunehmenden Alter wird die Flasche nicht unentbehrlich. Enthält sie im Kindergarten Tee, so wird es im Alter die Bierflasche. Sie wird beim Grillen notwendig oder bei aufregenden Fußballspielen. Und dann haben wir noch die Flasche im Unterricht. Sie kommen neu in eine Klasse, beginnen den Unterricht und in zeitlich versetzten Abständen nuckelt jeder Schüler an irgendeiner Flasche. Auf den Hinweis, dieses mögen Sie nicht, Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle bei seinem Vortrag in Selb. und vor Ort bleiben. Wir müssen Schule dort gestalten, wo die Schüler zu Hause sind. Wir müssen das differenzierte Bildungswesen zu den Menschen bringen und nicht umgekehrt. Wichtig sei für ihn auch die Kooperation der Schularten untereinander. Ein zentraler Ansatz, so Spaenle weiter, sei die Zusammenarbeit der Mittelschulen, der beruflichen Schulen, der Arbeitsagentur und vor allem der Partner aus der örtlichen Industrie und der Kommunen. Hier wollen wir weitergehen. Die Durchlässigkeit und die Qualität des Bildungsangebotes müsse vor allem im ländlichen Raum gestärkt werden und bedürfe einer professionellen Begleitung. Die Schule muss ein pädagogischer Schulweghelfer sein, merkte Spaenle an. kommt die Antwort: Bei Frau, Herrn X durften wir das aber! Beim nächsten Elternabend sprechen Sie das Thema Trinken im Unterricht an. Die wissenschaftlichen Begründungen für die Nuckelei sind tiefschürfend und kaum zu widerlegen. Da hört man: Trinken regt das Denken an; nur genügend Flüssigkeitszufuhr schützt den Schüler am Vormittag vor dem körperlichen Austrocknungsvorgang; Trinken unterstützt die körperliche und geistige Reaktionsfähigkeit uvm. Dies sei schon genügend wissenschaftlich bewiesen. Nun denn, man einigt sich endlich auf den Flaschengebrauch in den Zwischenpausen während der Unterrichtsstunden. Schließlich konnte man doch überzeugend darlegen, dass das andauernde Genuckel sich doch störend auf den Unterrichtsablauf auswirken und auch ein vermehrtes Ich muss jetzt dringend aufs Klo verursachen würde. Kein Schüler darf mehr verloren gehen, wünschte sich der Kultusminister im Hinblick auf die Schulabgänger ohne Abschluss und setzte sich dafür ein, dass es keinen Abschluss ohne Anschluss geben dürfe. Seinen Worten nach gebe es nicht nur an Gymnasien, sondern auch in den Realschulen, den FOS oder den Mittelschulen die Option, die Hochschulreife zu erlangen. Abschließend wies Spaenle darauf hin, dass es heute in Bayern so viele Lehrer wie noch nie seit 1948 gebe. Dies sei auch richtig so, denn schließlich müssten die Schulen viele zusätzliche Aufgaben bewältigen, fügte er an. In der folgenden Podiumsdiskussion mit Vertretern der Schulen und der Wirtschaft waren sich alle einig, dass die Zusammenarbeit zwischen Schulen, Handwerk, Industrie und Auszubildenden auf dem richtigen Weg ist. Jedoch müsse man den Herausforderungen des demografischen Wandels mit noch mehr Kommunikation und einer noch engeren Verzahnung der Bemühungen begegnen. Langfristiges Ziel sei es, zu zeigen, dass junge Menschen in der Region eine Chance haben. Voraussetzung dafür sei es, die Schüler an die verschiedenen Berufe auf Messen heranzuführen. Lob gab es vom Kultusminister für Rektor Günter Tauber und das Konzept der Mittelschule Selb, die seit 2009 Pilotschule in Sachen Steigerung der Berufswahlreife ist und somit den Schülern eine vertiefte Berufsorientierung bietet. Text / Foto: Gerald Lippert Also haben die Flasche und die Flaschenkinder auch in der Schule ihre Berechtigung. Ob das Trinken so wichtig ist, daran ließ mich mein dreijähriger Enkel zweifeln. Als er im warmen April und Mai sehr intensiv in der Sonne spielte, da ermahnte ich ihn: Du musst jetzt aber einmal etwas trinken! Warum?, fragte er zurück. Besonders schlau antwortete ich: Sonst trocknet dein Gehirn aus. Mit großen Augen schaute er zu mir auf, überlegte kurz und erwiderte kurz und knapp: Ich hab doch keins! Liebe Kolleginnen und Kollegen, inwieweit das Trinken im Unterricht von Nöten ist, dass müssen Sie selbst entscheiden. Aber wenn das Gehirn fehlt, ist die Entscheidung leichter zu treffen. Einen schönen Sommer und erholsame Ferien wünscht Ihnen Ihr Kollege Harald Sieber fs 4/2011 9

10 Vermischtes Impressionen Der Untreusee im Süden von Hof (linkes Bild) wurde in den Jahren 1976 bis 1981 auf Anregung des damaligen Hofer Oberbürgermeisters Dr. Hans Heun durch Anstauen des Untreubaches (oder der Ölsnitz) errichtet und ist heute wohl die beliebteste Freizeiteinrichtung der Stadt. Mit einer Wasserfläche von ungefähr 60 ha bietet er die Möglichkeit für alle Arten von Wassersport (ohne Motor). Auch am Ufer wurde der Freizeitwert ständig erhöht. Die beiden neuesten Angebote sind der Kletterpark und das Labyrinth. Erwähnenswert ist noch, dass die Wassertemperatur im heißen Juli 2010 auch im kalten Hof bei einer Meereshöhe von genau 500 m auf über 26 Grad stieg. Das Foto rechts zeigt die Installation Windspiel auf der künstlichen Insel am Nordufer des Stausees. Außerdem lohnen in Hof einen Besuch: der Fernwehpark mit Schildern aus aller Herren Länder; die Filmtage Ende Oktober; der schönste Park Deutschlands 2003 Theresienstein mit botanischem Garten und Kleinzoo. Weitere Anregungen bringt die Seite Fotos: Gerald Lippert / Werner Prell Lehrerkünstler zeigen ihre Arbeiten bei einer Ausstellung in Roth Die Arbeitsgruppe Musisches Schaffen der Lehrer im BLLV präsentierte in der Villa Augusta in Roth Werke von zehn Lehrerkünstlern aus ganz Bayern. Zahlreiche Ehrengäste und Besucher waren bei der Vernissage anwesend, die am Nachmittag mit der Lesung von zwei BLLV-Autoren abgerundet wurde. Waltraud Lucic, Vizepräsidentin des BLLV, hob in Ihrer Begrüßung hervor, dass der Verband Bildung einheitlich verstehe. Sie schließe neben der kognitiven die praktische, soziale und kreative Bildung mit ein. Lucic stellte auch das BLLV- BLLV-Vizepräsidentin Waltraud Lucic und Gustl Freymüller, Leiter der Arbeitsgruppe Musisches Schaffen im BLLV (von rechts), eröffneten die dreiwöchige Ausstellung. Kinderhilfsprojekt Casadeni in Ayacucho (Peru) vor. Hier finden traumatisierte Waisenkinder, die ihre Eltern durch Bürgerkrieg und Terror verloren haben, einen sicheren Zufluchtsort. Gustl Freymüller, Leiter der Arbeitsgruppe Musisches Schaffen, ging im Einzelnen näher auf die Künstler und deren Arbeiten ein. In den nahezu 100 gezeigten Arbeiten reichte die Palette der Stile von naturalistischen Darstellungen über eher impressionistische Werke bis hin zu abstrakten und gegenstandslosen Darstellungen. Gearbeitet wurde in den verschiedensten Techniken auf dem Gebiete der Malerei, Grafik, Plastik, Objektkunst und Fotografie. Freymüller merkte an, dass hier die Lehrerkünstler eine Doppelexistenz offen legen. Als Lehrer Kunst möglichst objektiv zu vermitteln und als Künstler sich als Individuum kenntlich zu machen. Diese Polarität innerhalb einer Person ist eine Herausforderung und kann auch als Chance verstanden werden, die das Fach Kunsterziehung immer wieder neu belebt. Neben der Ausstellung war auch ein umfangreiches kreatives Rahmenprogramm geboten, vom Vergolden bis zum Schattenspiel. Bei der Finissage wurden Arbeiten von teilnehmenden Lehrerkünstlern versteigert. Der Erlös dieser Kunstauktion ging ausnahmslos an das BLLV-Kinderhilfsprojekt Casadeni. Als Ehrengast war BLLV-Präsident Wenzel anwesend, der sich von der hohen Qualität der Werke seiner Lehrerkünstler überzeugen konnte. Spontan nutzte er die Gelegenheit, beraten von seiner Gattin, eine Arbeit zu ersteigern. Auch andere Besucher erwarben Bilder kostengünstig. Besonderer Dank gilt den Galeristen der Villa Augusta Gusti und Willi Wechsler, welche die Ausstellungsräume und das gesamte Equipment kostenfrei zur Verfügung stellten sowie den BLLV-Kreisverbänden Roth und Hilpoltstein für die tatkräftige Unterstützung vor Ort. Auch die VR-Bank Roth-Schwabach leistete einen finanziellen Beitrag zur Realisierung der Ausstellung. Klaus Raumberger mit seinem Ensemble begleitete die Vernissage und Finissage mit flotten Rhythmen und perfekten Soloeinlagen - ebenfalls ohne Gage. Die Ausstellung war insgesamt ein außergewöhnlicher Erfolg und wurde von den Kulturinteressierten der Region rege besucht. Gustl Freymüller Bei der LDV in Würzburg wurde Gustl Freymüller für sein hohes Engagement als Leiter der Arbeitsgruppe Musisches Schaffen geehrt. Wer alles bloß des Geldes wegen tut, wird bald des Geldes wegen alles tun. Ital. Sprichwort 10 fs 4/2011

11 ABJ Oberfranken Aus den Kreisverbänden KV Lichtenfels / Bad Staffelstein Verjüngungskur am Mittelmeer Sechs erlebnisreiche Tage verbrachten die Kreisverbände Lichtenfels / Bad Staffelstein und Weismain an der italienischen Riviera und an der Cote d`azur. Nicht nur strahlender Sonnenschein und das azurblaue Meer begeisterte die 45 Teilnehmer, sondern auch die großartige Kunst und Architektur, die herrlichen Düfte und Blumen, die malerischen Landschaften von sanften Tälern zu bizarren Gebirgszügen, von felsigen Steilküsten zu feinsandigen Badestränden wie am Quartierort Diano Marina. Der herrliche Blick aufs Meer lockte allmorgendlich etliche Schwimmer, sich in die Fluten des Mittelmeeres zu stürzen. Nach der langen Anreise (1100 km) standen am zweiten Tag Nizza und Cannes auf dem Programm. In der Parfümfabrik Fragonard in Eze-Village leuchteten nach einer Führung die Augen fast aller, denn eine Gesichtscreme wurde angepriesen, die einen zehn Jahre jünger aussehen lässt. Nach dieser Verjüngungskur strahlten alle beim Stadtrundgang in Nizza über die Promenade des Anglais zum Blumenmarkt. Abkühlung brachte die frische Meeresbrise bei einer Schiffahrt zu den Inseln Sainte-Marguerite und Saint Honorat, denn die glühende Hitze in Cannes war fast unerträglich. Über den Boulevard de la Croisette gelangte die Reisegruppe zum Palais des Festivals, um einmal auf dem roten Teppich zu stehen und wie eine Filmdiva um die Wette zu strahlen. Die vielen Handabdrücke auf dem Pflaster ließen ehemalige und aktuelle Künstlergrößen einem bildhaft erscheinen. Das Fürstentum Monaco zog die Pädagogen am nächsten Tag in ihren Bann. Beim Rundgang am Hang durch den botanischen Garten begeisterten die vielen Kakteenarten und der außergewöhnliche Ausblick auf Monaco. Nach der Besichtigung der Kathedrale St. Nicolas mit dem blumengeschmückten Grab von Gracia Patricia wartete die Gruppe mit vielen Tausenden auf die Wachablösung. Als dann noch Fürst Albert mit dem Auto vorbeifuhr, schlugen die Frauenherzen höher. Vor dem Schloss wurde schon alles für die Fürstenhochzeit geschmückt. Nach einem Rundgang durch die Altstadt ging es weiter zum Ozeanographischen Museum mit den Meeresfischen in den Aquarien von Jacques- Yves Cousteau. Nach einer Fahrt über die Formel 1- Rennstrecke beschloss ein Besuch des berühmten Spielcasinos den abwechslungsreichen Tag. Cinque Terre heißt der malerische steile Küstenabschnitt der Riviera di Levante mit seinen fünf Bilderbuchdörfern Monterosso, Vernazza, Corniglia, Manarola und Riomaggiore. Mit dem Zug fuhr man von Ort zu Ort,um den letzten Abschnitt auf der Via dell`amore zu Fuß zurückzulegen. Viele Verliebte hinterließen hier ihre Spuren durch Schriftzüge an den Mauern und Schlössern an den Zäunen. Ihre Schlüssel hatte man ins Meer geworfen zum Zeichen der ewigen Treue. Nach dieser anstrengenden Tour sollte der fünfte Tag für etwas Erholung sorgen. Das naheliegende San Remo mit seinem milden Klima lud zum Stadtrundgang ein. Der romantische Altstadtteil mit seinem großen Markt, der Kathedrale San Siro und den zahlreichen eleganten Läden sorgten für Abwechslung, der gemütliche Strandspaziergang unter Palmen für Abkühlung. Ins ligurische Hinterland durch das idylische Nerviatal führte die Fahrt nach Dolceaqua, einem hübschen Dörfchen aus dem 12. Jahrhundert mit seiner geschwungenen Brücke und seiner emporragenden Burgruine. Eine lustige Weinprobe mit einem leckeren Imbiss rundete diesen Tag ab. Gestärkt mit einem kräftigen Frühstück sowie vielen Erlebnissen und neuen Eindrücken trat man die Heimreise durch die Schweiz an. Ilona Schindler und Helga Gröschel ließen die Bildungsreise in Gedichtform Revue passieren und Christa Stössel bedankte sich bei Reisebegleiter Hans Tremel mit einem Präsent. Die nächste Pfingstfahrt soll nach Südengland gehen. Hans Tremel Neuwahlen Der neu gewählte Vorstand der ABJ Oberfranken stellt sich vor: hinten von links Max Lachner (1. Vorsitzender), Stephan Schiller (2. Vorsitzender), Tessa Leineweber (Kasse); vorne von links: Astrid Trode (Beisitzerin), Silke Schür (Schriftführerin), Karin Van Gompel (Geschäftsführung), Kathrin Hoffmann (Beisitzerin). Es fehlt auf dem Bild Ulrike Schulz (Beisitzerin). Unser Bild zeigt die Reisegruppe der Kreisverbände Lichtenfels / Bad Staffelstein und Weismain bei ihrer Pfingstfahrt auf dem roten Teppich vor dem Festivalpalais in Cannes. fs 4/2011 Dank an Kerstin Polster Der neu gewählte ABJ-Bezirksvorsitzende Max Lachner (links) bedankt sich bei Kerstin Polster (rechts) mit einem Blumenstrauß für die in den letzten acht Jahren geleistete Arbeit in der ABJ Oberfranken. Auch Alt-ABJ-Vorstand Norbert Trütschel wurde nachträglich verabschiedet und für seine Verdienste geehrt. 11

12 Die kostenlose Diensthaftpflicht- und Schulhausschlüssel - Versicherung für alle BLLV-Mitglieder im Dienst Es gibt Versicherungen, die braucht man einfach! In manchen Fällen besteht hierzu sogar eine gesetzliche Verpflichtung, wie z. B. bei der Kranken- oder der privaten Pflegepflicht-Versicherung. Andere Versicherungen wie die zusätzliche Pflege- oder eine Hausrat-Versicherung sind zwar freiwillig, aber trotzdem sehr wichtig. Hier kommt es auf die individuelle Situation des Einzelnen an. Die Diensthaftpflicht- sowie die Schulhausschlüssel-Versicherung sind allerdings für jede Lehrkraft unerlässlich. Denn wie schnell kann einem eine grob fahrlässige Aufsichtspflichtverletzung mit erheblichen Folgen für den anvertrauten Schüler zum Verhängnis werden oder ein verloren gegangener Schulhausschlüssel bringt einen finanziell in Bedrängnis. Die Diensthaftpflicht- und die Schulhausschlüssel- Versicherung haftet für Schäden, die in Ausübung Ihrer Lehrtätigkeit grob fahrlässig verursacht werden. Die Versicherung übernimmt für Sie die gesamte Prüfung und Abwicklung des Schadensfalles und klärt die Kostenübernahme mit dem Dienstherrn. In diesen und vielen anderen Fällen hält Ihnen der BLLV- Wirtschaftsdienst mit der kostenlosen Diensthaftpflicht- und Schulhausschlüssel-Versicherung den Rücken frei und entlastet Sie von möglichen Schadenersatzleistungen. Der BLLV bietet ab 01. September 2011 allen aktiven Mitgliedern diese beiden Versicherungen kostenlos an, ohne den Mitgliedsbeitrag zu erhöhen! Denn neben der politischen Arbeit und der individuellen Unterstützung über das Rechtsreferat oder das Referat Dienstrecht und Besoldung stehen Sie als Mitglied mit Ihrer Familie im Vordergrund unserer Arbeit. So geht s Registrieren Sie sich mit beiliegendem Coupon per Brief oder Fax oder online unter Sollten Sie die Diensthaftpflicht- und Schulhausschlüssel-Versicherung auch für Ihre/n Lebens- bzw. Ehepartner/ in abschließen wollen, benötigen wir eine schriftliche Anmeldung, die namentliche Nennung, die Angabe der Tätigkeit sowie beide Unterschriften. Grundvoraussetzung für die Auf nahme Ihres Partners ist der gleiche Erstwohnsitz, andernfalls besteht kein Versicherungsschutz. Lehrer und Erzieher an privaten Schulen, die nicht im öffentlichen Dienst tätig sind, haben eine Sonderrolle. Da diese in der Regel über den Arbeitgeber eine Berufshaftpflicht haben, erhalten Sie über den BLLV-Wirtschaftsdienst ausschließlich die Dienstschlüssel- Versicherung. Kündigen Sie zur nächsten Hauptfälligkeit Ihre bisherige Diensthaftpflicht- und Schulhausschlüssel-Versicherung, auch wenn Sie diese über den BLLV-Wirtschaftsdienst abgeschlossen haben! Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage Sobald Ihre Anmeldung bei uns eingeht, erhalten Sie vom BLLV-Wirtschaftsdienst Ihre Versichertenkarte mit der Versicherungsnummer und der entsprechenden Hotline für den Schadensfall.

13 Bitte senden Sie die Anmeldung per Post an unten stehende Adresse, per Fax an: oder registrieren Sie sich online unter Wir bitten bereits heute um Ihr Verständnis, sollten wir auf Grund der großen Nachfrage telefonisch schlecht erreichbar sein. Nach Möglichkeit würden wir Sie daher bitten, sich schriftlich oder online unter anzumelden. Vielen Dank für Ihr Verständnis! Anmeldung Ja, ich möchte die kostenlose Diensthaftpflicht- und Schulhausschlüssel - Versicherung für BLLV-Mitglieder! Die Versicherungssumme je Schadenereignis beträgt 10 Mio. Euro pauschal für Personen/Sachschäden, Euro für Vermögensschäden, Euro für Abhandenkommen des Dienstschlüssels und Euro für Schäden am Eigentum der Schule. für Ehepartner / Lebenspartner (Haftungen nur für Verwaltungs- und/oder Lehrtätigkeit im ÖD) Name Tätigkeit Daten zum BLLV-Mitglied: BLLV-Mitgl.Nr. Name Vorname Straße PLZ, Wohnort Geb.datum Telefon Mobil Lehrer/in an privater Schule mit privatem Vertrag Erzieher/in (Bitte beachten Sie, dass Lehrer an privaten Schulen und Erzieher, die nicht im öffentlichen Dienst sind, ausschließlich eine kostenlose Dienstschlüssel- Versicherung (Versicherungssumme je Schadenereignis: Euro ) über den BLLV-Wirtschaftsdienst erhalten.) Ort, Datum Unterschrift BLLV-Mitglied Unterschrift Ehe- / Lebenspartner Postfach Tel München Fax

14 Kostenerstattung für den Schlüsseldienst Ihrer Wahl für alle BLLV-Mitglieder im Ruhestand Wir bemühen uns immer wieder, unseren BLLV-Mitgliedern einen ganz besonderen Service anzubieten. Deshalb freuen wir uns heute umso mehr, Ihnen ab 1. September 2011 die Kostenerstattung für das Öffnen der Wohnungs- bzw. Haustür durch einen Schlüsseldienst kostenlos anbieten zu können. Diesen in Deutschland wahrscheinlich einzigartigen Service bieten wir Ihnen als BLLV-Mitglied im Ruhestand zusammen mit unserem Partner, der Nürnberger Versicherung, an. Hierzu genügt die Anmeldung über unser Formular. Ein Windhauch und die Tür fällt zu! Jeder, der das schon einmal erlebt hat, weiß, wie anstrengend und teuer das kommen kann! Man steht vor seiner Tür, hat Termine oder den Kuchen im Ofen. Hat man beim Nachbarn oder einer Person seines Vertrauens einen Schlüssel hinterlegt, ist dies meist kein Drama. Schwieriger wird es, wenn ein Schlüsseldienst gerufen werden muss. Denn einige Schlüssel dienste nutzen die Notsituation der Betroffenen aus und stellen wesentlich überhöhte Rechnungen. Dennoch sollten Sie auch in dieser unangenehmen Situation auf jeden Fall Ruhe bewahren und die Anbieter in Ihrer Nähe vergleichen. Nach all der Aufregung nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf und lassen uns die Rechnung zukommen. Über unseren Partner, die Nürnberger Versicherung, erstatten wir für das Öffnen der Türe bis zu 150,- Euro, maximal zwei Mal im Jahr. Damit möchte der BLLV-Wirtschaftsdienst zumindest den finanziellen Schaden von allen BLLV-Mitgliedern im Ruhestand fernhalten. Einen ausführlichen Artikel zu diesem Thema finden Sie in der Zeitschrift und mehr!, Ausgabe Juni 2011 oder auf unserer Homepage unter Unsere Tipps: Hinterlegen Sie bei Nachbarn, Kindern oder einer Person Ihres Vertrauens einen Schlüssel für den Notfall. Vergleichen Sie zunächst verschiedene Schlüsseldienst anbieter. Geben Sie anfangs nicht Ihre Adresse heraus, denn unseriöse Anbieter schicken sofort einen Monteur zu Ihnen. Nehmen Sie auf jeden Fall einen Schlüsseldienst vor Ort. Vereinbaren Sie einen Festpreis, bevor der Schlüsseldienst sich auf den Weg macht. Fragen Sie nach zusätzlichen Kosten, z.b. ein neues Türschloss oder Kosten für den Einbau. Nach Möglichkeit sollten Sie Freunde oder Nachbarn als Zeugen mithören lassen. Anmeldung für alle BLLV-Mitglieder im Ruhestand Bitte senden Sie uns baldmöglichst das Formular ausgefüllt per Post oder per Fax an unten aufgeführte Adresse zurück, oder Sie melden sich online unter an. Sie erhalten dann um gehend Ihre Versicherungskarte. Vielen Dank für Ihre Bemühungen! Versicherungssumme: 150,- Euro je Versicherungsfall, maximal 2 mal im Jahr. Dies gilt für Ihren Erstwohnsitz. Ja, ich möchte die Kostenerstattung für den Schlüsseldienst meiner Wahl! Name Straße Geb.datum Telefon Vorname PLZ, Ort Mobil Ort, Datum Unterschrift Postfach Tel München Fax

15 Aus den Kreisverbänden KV Bamberg-Land Äthiopien, armes Land mit großer Geschichte Äthiopien, genauer gesagt den nördliche Teil davon, erkundete die Reisegruppe der VHS Höchstadt unter der bewährten Leitung von Bertram Peschke. Das nördliche Äthiopien ist uraltes Kulturland im Herzen Afrikas, das von der ägyptischen Hochkultur beeinflusst wurde und danach mit der berühmten Königin von Saba eine eigene Kultur entwickelte. Das Königshaus des Landes sah seinen Ursprung in dem Liebesverhältnis von Salomon und der Königin von Saba; deren Sohn Menelik I. soll etwa 1000 v.chr. aus dem Tempel Jerusalems die Bundeslade mit den Gesetzestafeln des Moses nach Äthiopien gebracht haben. Diese werden sehr geheimnisvoll noch dort aufbewahrt. Aus dieser Zeit des axumitischen Reiches sind auch noch die 30 Meter hohen Stelen erhalten, die den altägyptischen Einfluss zeigen und als Haus für die Seele der verstorbenen Könige gesehen wurden. In Addis Abeba, der Hauptstadt Äthiopiens, konnte schon das facettenreiche afrikanische Leben auf dem größten afrikanischen Markt, dem Mercado, erlebt werden. Von da flog die Gruppe nach Axum, der mächtigen Königsstadt mit einer über 3000 Jahre alten Kulturgeschichte. Seit dem 4. Jhd. ist hier die orthodoxe urchristliche Kirche noch sehr ursprünglich Bestandteil des täglichen Lebens. Durch die atemberaubende Bergwelt nach der Schlucht des Tekezze-Flusses fuhr man in kleinen geländegängigen Bussen in den Simien- Nationalpark. Hier übernachtete die Gruppe in der 3200 Meter hoch gelegenen Lodge. Neben vielen Tieren und Pflanzen konnten mehrere große Gruppen von den endemischen Löwenpavianen aus nächster Nähe erlebt werden. Ein besonderes Erlebnis war die Bootsfahrt über den Tanasee zu den herrlich ausgemalten Klosterkirchen. Nach einem weiteren Inlandsflug erreichte die Gruppe Lalibela, das wegen seiner monolithischen Felsenkirchen weltberühmt und UNESCO-Kulturerbe ist. Bei den Besichtigungen dieser großen, im 12. Jahrhundert aus dem massiven Felsen herausgeschlagenen Kirchen waren fast bergsteigerische Qualitäten nötig. Äthiopien ist eines der ärmsten Länder Afrikas, das mit einfachsten Problemen wie der Trinkwasserbeschaffung und mit infrastruktuerellen Problemen wie Teerstraßen etc. noch Jahrzehnte zu schaffen hat. Auf dem Lande ist eine unvorstellbare Armut mit all ihren Folgeproblemen vorhanden. Chinesische Techniker bauen einige große Verbindungsstraßen. Dafür verschuldet sich das Land und muss wertvolle Rohstoffe billig verkaufen. Obwohl das Schulwesen vorangetrieben wird, gibt es noch sehr viele Analphabeten. Die Reisegruppe besuchte eine Schule in der 2400 Schüler im Schichtunterricht unter einfachsten Bedingungen beschult werden. Die Reisegruppe (Foto) war sich einig, dass Äthiopien ein hochinteressantes Land ist, dessen Erkundung noch mit größeren Strapazen und Unannehmlichkeiten verbunden ist. Die nächste Reise des BLLV Bamberg zu Pfingsten soll Georgien zwischen Kaukasus und Schwarzem Meer näher bringen. Im August soll das südliche noch extrem ursprüngliche afrikanische Äthiopien erkundet werden und in den Herbstferien steht das noch unbekannte Nordzypern in einer achttägigen Reise auf dem Plan. B.P. KV Pegnitz Main-Wein-Fahrt Der Frühjahrsausflug des KV Pegnitz führte die Teilnehmer an den Main nach Eisenheim und Volkach. Bei der Anfahrt wurde ein Zwischenhalt beim Hundertwasser-Weinparadies Hirn in Untereisenheim eingelegt, wobei sowohl Hundertwasser-Kunst besichtigt als auch der eine oder andere edle Tropfen genossen und gekauft wurde. Das gemeinsame Mittagessen wurde auf der Sonnenterrasse eines Hotels unmittelbar an der Mainfähre eingenommen. Auf der anschließenden Fahrt nach Volkach konnte bei einem Abstecher zur Vogelsburg ein sehr schöner Blick über die Mainschleife und die Orte Escherndorf, Köhler und Nordheim genossen werden. Beim geführten Rundgang in Volkach von Tor zu Tor wurden den Teilnehmern wissenswerte Einzelheiten zur Stadtgeschichte Volkachs und zu den architektonischen Highlights der Stadt (Rathaus, Marktplatz und Marktbrunnen, Wallfahrtskirche Maria im Weingarten, Alte Würzburger Amtskellerei, Schelfenhaus, Echterhof uvm.) erläutert. Nach individueller Zeit für eine Kaffeepause in einem der zahlreichen sehr schönen Lokale bildete eine Weinprobe mit Winzer-Brotzeit- fs 4/2011 Büffett den Abschluss dieses ereignis- und genussreichen Tages. Das Bild zeigt die Teilnehmer im Pfarrhof St. Bartolomäus. Zweite von rechts ist KV-Vorsitzende Christa Bauer, links außen der Organisator der Fahrt Reinhard Hartung. Reinhard Hartung Berufswahl Im Berufskundeunterricht fragt der Lehrer den Schüler: Warum willst du denn unbedingt Blumenhändler werden? Schüler: Damit mein Geschäft blüht! 15

16 Aus den Kreisverbänden KV Coburg Stadt Baumkronenpfad und Kleinod Bad Langensalza Ins Gothaer Land führte die Frühjahrsfahrt des KV Coburg-Stadt, an der sich auch mehrere Mitglieder des KV Coburg-Land beteiligten. Als lohnenswerte Reiseziele erwiesen sich unter der Regie des KV-Vorsitzenden Hubert Limpert der Baumkronenpfad im Nationalpark Hainich sowie die Kur- und Rosenstadt Bad Langensalza. Der 1997 ins Leben gerufene Nationalpark Hainich besitzt eine Fläche von Hektar. Sein bedeutendster Lebensraum sind Laubwälder, die von der Buche dominiert werden. Er stellt die größte fortwirtschaftlich ungenutzte Laubwaldfläche Deutschlands dar. Der Baumkronenpfad präsentiert dieses Phänomen auf einem 530 Meter langen stelzenartigen Weg, der sich durch Baumgipfel schlängelt, auf spektakuläre Weise. Zahlreiche Lehr- und Schautafeln geben auch Zeugnis, welch seltene Tier- und Pflanzenarten hier vorkommen, darunter sieben von zehn in Deutschland ansässigen Spechtarten, 15 Fledermausarten und 26 Orchideensorten. Von einer 40 Meter hohen Aussichtsplattform erhielt die Coburger Reisegruppe einen tollen Ausblick auf das Thüringer Becken. Als nicht weniger beeindruckend erwies sich der Besuch der Kleinstadt Bad Langensalza, die eine Mischung aus mittelalterlichem Kleinod und mit vielfältigem Pflanzenreichtum bestückten Gärten und Parks darstellt. Glanzstücke sind dabei der als Garten der Liebe bezeichnete Rosengarten, der Japanische Garten mit Pavillons, einer Teichlandschaft und farbenprächtigen Kois sowie der Botanische Garten. In den Naturpark Hainich sowie in die Kur- und Rosenstadt Bad Langensalza (Bild) führte ein Ausflug des KV Coburg-Stadt. Architektonische Hingucker der nach der Wiedervereinigung mühsam sanierten Innenstadt sind das barocke Rathaus mit seinem gotischen Turm sowie die erhabene Pfarrkirche Sankt Bonifacius, die den zweithöchsten Kirchenbau Thüringens darstellt. Eindruck hinterließ ebenso die zwei Kilometer lange Stadtmauer mit 16 Wehrtürmen und dem wunderschönen Klagetor. Bei der Abendeinkehr in unmittelbarer Nähe des ehemaligen Grenzüberganges Rottenbach schwelgten einige Pensionäre, die vor dem Zweiten Weltkrieg in Thüringen das Licht der Welt erblickten, in Erinnerungen. Außerdem brachten sie ihr Geschichtswissen über das frühere Herzogtum Sachsen-Coburg und Gotha trefflich zum Ausdruck. Text / Foto: Hans Haberzettl Fange jetzt an zu leben, und zähle jeden Tag als ein Leben für sich. Seneca KV Kirchenlamitz Tagesausflug nach Main- und Weinfranken Zum diesjährigen Tagesausflug hatte der KV Kirchenlamitz seine Mitglieder, Angehörige und Freunde zu einer Tour in das Maingebiet eingeladen. Dieter Hempel, der die Fahrt wie immer hervorragend vorbereitet hatte, führte die Teilnehmer in eine den meisten zwar bekannte Region Frankens, hatte sich dabei einige Kleinode ausgedacht, die viele angenehm überraschten. Der erste Höhepunkt des Ausfluges war eine Führung durch die Würzburger Residenz. Napoleon bezeichnete sie einst als den schönsten Pfaffenhof Europas. Beeindruckend waren vor allen Dingen das prächtige Treppenhaus und der Kaisersaal. Aber auch die anderen Räumlichkeiten und der wunderschöne Park wurden gebührend bewundert. Die Fahrt ging weiter nach Veitshöchheim. Dort war ein Rundgang durch die Parkanlagen des Schlosses angesagt. Dieter Hempel hatte sich als nächstes Ziel die Dorfkirche von Maidbronn ausgedacht. Sehenswert war hier der Steinaltar von Tilman Riemenschneider. Dann ging es weiter in den Weinort Volkach. Es war die Gelegenheit zu einer Kaffeepause und einem Rundgang durch das Städtchen gegeben, bei dem sich einige Fahrtteilnehmer mit Frankenwein eindeckten. Der letzte Haltepunkt war eine Häckerwirtschaft in Fahr, wo man spezielle Weine und die dazu passenden Speisen genießen konnte. Beeindruckt von vielen Sehenswürdigkeiten traten die Teilnehmer die Rückreise in ihren Heimatort an. Wolfgang Rau 16 fs 4/2011

17 Aus den Kreisverbänden KV Hof-Stadt Was hat Fassadenfarbe mit Schokolade zu tun? Der Kreisausschuss Hof im BBB hatte eine Betriebsbesichtigung bei der Netzsch-Feinmahltechnik in Selb organisiert. Thomas Gebhardt informierte über das Unternehmen und führte anschließend durch die Werkshallen (Foto). Die Firma Netzsch wurde 1873 in Selb gegründet, verlegte vor dem Zweiten Weltkrieg ihren Hauptsitz ins benachbarte Asch und begann 1946 nach der Vertreibung mit dem Neuaufbau wieder in Selb, zunächst mit vier Mitarbeitern. Bestand zunächst eine enge Verbindung zur in der Region ansässigen Porzellanindustrie, so hat sich der heutige Familienbetrieb vom Keramsektor getrennt und arbeitet weltweit (in 23 Ländern) mit 2200 Mitarbeitern in den drei Geschäftsbereichen: Mahlen und Dispergieren ; Analysieren und Prüfen sowie Pumpen und Systeme. Den Vorteil des Familienbetriebes machte Herr Gebhardt daran deutlich, dass auch in den Jahren der letzten Wirtschaftskrise kein Mitarbeiter entlassen wurde. Heute sucht die Firma geeignete Bewerber aus der Umgebung, wirbt verstärkt in Schulen und führte am 3. Juli einen Tag der offenen Tür durch, um sich der Bevölkerung vorzustellen. Aber zurück zur Eingangsfrage: Die festen Bestandteile von Farbe wie auch von Schokolade müssen durch Mahlen so weit zerkleinert werden, dass sie nicht mehr erkennbar sind. Und dazu stellt die Firma Netzsch kleine und große (bis l Volumen) Mühlen her, die die Ausgangsstoffe bis in den Nanometerbereich zerkleinern und dispergieren. Das Verfahren ChocoEasy verkürzt das langwierige Conchieren bei der Schokoladenherstellung auf ein Drittel der Zeit. In Selb werden Maschinen zur Nassmahltechnik montiert die Teile werden in Tirschenreuth gefertigt oder von Lieferanten zugekauft. Dazu bietet man Kunden auch einen Lohnmahlservice und prüft in Labors. Ein Aushängeschild der Firma Netzsch sind immer noch die NASA-Raumgleiter, deren Hitzeschild vor über 30 Jahren auch mit Hilfe von Messgeräten dieser Firma entwickelt wurde. Text / Foto: Werner Prell KV Hof-Stadt Sterne-Tour in Stuttgart Die Fahrt des KV Hof-Stadt im April führte nach Stuttgart. Strahlend blauer Himmel und angenehme Temperaturen sowie die perfekte Organisation durch den BLLV-Reisedienst machten die Tour zu einem überaus gelungenen Erlebnis. Nach einer problemlosen Anreise bezogen wir unsere Zimmer im Hotel Maritim in der Stuttgarter Innenstadt und wurden anschließend mit dem vorbestellten Menu vorbildlich bewirtet. Am nächsten Tag begannen wir mit einer kurzweiligen und informativen dreistündigen Stadtrundfahrt und -führung unter anderem mit dem Besuch des Fernsehturmes, von dem aus man einen guten Überblick über die Stadt hatte. Der Nachmittag stand zur freien Verfügung, denn am Abend warteten kulturelle oder kulinarische Köstlichkeiten: Je nach Interessenlage besuchten die Reiseteilnehmer die Musicals Ich war noch niemals in New York, Tanz der Vampire, ein Konzert des Kammerorchesters oder sie dinierten bei einem Sternekoch. Nach einem opulenten Frühstück vom erstklassig bestückten Buffet fuhren wir zum Mercedes-Benz-Museum. Schon das Gebäude ohne jeglichen rechten Winkel beeindruckte, mehr noch aber die Exponate deutscher Ingenieurskunst. Die perfekte Informationstechnik im Museum erlaubte einen völlig individuellen Rundgang nach persönlichen Interessen und im eigenen Tempo. Auf der Terrasse des VfB-Restaurants stärkten wir uns für die Rück- Die gut gelaunte Reisegruppe des KV Hof-Stadt vor dem Mercedes-Benz-Museum. reise. Für die Bordverpflegung und kleine Aufmerksamkeiten auf der Hin- und Rückreise sorgte in gewohnter Weise der KV-Vorsitzende. Ein besonderer Dank für all ihre Bemühungen galt Frau Hoermann vom BLLV-Reisedienst, die alle im Vorfeld aufgetretenen Probleme souverän im Sinne des KV löste. Hans-Joachim Engler Schöne Reise Wenn du es schaffst, in die nächste Klasse zu kommen, machen wir eine schöne Reise miteinander, verspricht der Vater. Erich freut sich, beugt aber gleich mal vor: Nun ja, aber zu Hause ist es doch auch ganz schön. fs 4/

18 Aus den Kreisverbänden KV Ebermannstadt Eindrücke - Einblicke KV Ebermannstadt / KV Forchheim Abenteuerliche Vorstellungswelten Die traditionelle Osterfahrt der Kreisverbände Ebermannstadt und Forchheim fand unter der bewährten Leitung von Ulrich Raab statt. Ziel war Würzburg, die Metropole Unterfrankens. Der Vormittag gehörte der Besichtigung des Weltkulturerbes Residenz mit Hofgarten. Unter fachkundiger, lebendiger Führung erlebten wir im weltberühmten Treppenhaus der Residenz das ideale Zusammenspiel des Baumeisters Balthasar Neumann mit dem venezianischen Maler Tiepolo, der das riesige Deckenfresko gestaltet hat. Die Darstellung der Erdteile zeugt von abenteuerlichen Vorstellungswelten der damaligen Zeit und vom genialen Gestaltungsvermögen des Künstlers. Eine architektonische Meisterleistung Neumanns zeigt sich in der Tatsache, dass das Gewölbe ohne sichtbare Stützen auskommt. Nach der Besichtigung der Prunkräume gelangten wir durch den Gartensaal in den barocken Hofgarten, der uns mit der frühlingshaften Blütenpracht und den phantasievollen Gestaltungselementen ganz in seinen Bann zog. Das Mittagessen fand in gepflegter, gemütlicher Atmosphäre in den nahe gelegenen Bürgerspital Weinstuben statt. Gestärkt konnten wir uns auf den Stadtrundgang machen, der seinen Schwerpunkt im Dombezirk hatte und an der Mainbrücke endete. Überall begegneten wir Spuren bischöflichen Wirkens und unterfränkischen Kunstschaffens, aber auch überwiegend gekonnten Versuchen, die Bombardierungen des 2. Weltkrieges wieder gut zu machen. Am Nachmittag blieb noch Zeit das Flair der Mainmetropole zu genießen. Unser Dank gilt dem Organisator Ulrich Raab. Gudrun Hoyer Der Wechsel der Jahreszeiten brachte den Senioren bei ihren Treffen besondere Eindrücke. So vermittelte die Zusammenkunft im Mai in der Versuchsstube der Brennerei Erlwein in Hundsboden den Eindruck fränkischer Aufgeschlossenheit und Flexiblität. Die Hoferbin Rositta Erlwein (Foto) musste sich aus gesundheitlichen Gründen von der Rinderhaltung trennen, modernisierte die vom Vater übernommene Brennerei und bewirtet neben dem Verkauf der erzeugten Produkte vorangemeldete Gästegruppen aufs Feinste. Ihr ehemaliger Hauptschullehrer Andreas Neuner war begeistert von der Innovationsfähigkeit seiner Schülerin. Danach durften wir die Preuschnscheune besichtigen, die von Familie Alt für besondere Feste vermietet wird und ebenfalls aus dem Familienbesitz kommt. In gepflegtem, einmaligem Ambiente können hier mit fachmännischer Beratung von Hans Alt von Mai bis Oktober Feste mit größeren Gruppen gefeiert werden. Die gastfreundlichen Hausbesitzer verschönerten den Besuch mit einem Umtrunk. Einen Einblick in eine andere Musikwelt gewährte Edgar Hofmann nach Sommeranfang im Cafe Wirth in Egloffstein. Nach dem Studium der Querflöte bereiste er asiatische Länder und lernte orientalische Instrumente kennen. In Kairo konnte er sein Talent im Umgang mit außergewöhnlichen Flöten orientalischer Herkunft beweisen und gelangte in den Besitz einer Nay- Flöte. Während seiner Berufslaufbahn komponierte er Film- und Theatermusiken, war weltweit mit einigen Bands unterwegs und gründete schließlich einen eigenen Musikverlag. Er besitzt inzwischen eine interessante Sammlung von Flöten aus verschiedenen Kulturkreisen. Hofmann improvisiert intuitiv und entlockt den Flöten Töne, die den Zuhörer in andere Welten und Paradiese entführen. Wir bedankten uns beim Referenten und vor allem bei den Besuchern, die trotz hochsommerlicher Temperaturen den Weg nach Egloffstein gewagt hatten. Gudrun Hoyer Die BLLV-Reisegruppe vor der Residenz in Würzburg. KV Naila Glas und Weltall in Jena Der Jahresausflug des KV Naila führte in die Universitätsstadt Jena. Die erste Station war das Glasmuseum der Firma Schott. Wer geglaubt hatte, dass es sich hier nur um Jenaer Glas handelte, wurde bald eines Besseren belehrt. Ein Audio-Guide führte durch alle Räume und jeder konnte Erklärungen abrufen. Die Hauptmärkte sind weltweit Hausgeräteindustrie, Optik, Elektronik, Pharmazie, Automotive und Solarenergie. Die einhellige Meinung der Kollegen war hochinteressant und auch unsere Frauen waren beeindruckt. Nachmittags wurde das Zeiß-Planetarium besucht. Eine 45 Minuten dauernde Schau Foto: Michael Sennefelder brachte uns Das Weltall näher. Alles wurde an die Decke der riesigen Kuppel projiziert und allgemein verständlich erklärt. Auch dies war eine Vorstellung ganz nach dem Geschmack unserer Teilnehmer. Den Abschluss des Tages bildete eine Auffahrt zum 128 m hohen Jentower. Von der Plattform aus hatten wir einen prächtigen Blick auf die Stadt Jena und die umliegende Höhenzüge. Nach dem Abendessen in Zollgrün und einer kleinen musikalischen Einlage kehrte die Gruppe mit vielen neuen Eindrücken nach Naila zurück. G.K. Immer bestens informiert durch: fränkische schule 18 fs 4/2011

19 Aus den Kreisverbänden KV Kronach Historisches Prag ausgiebig erkundet Mit zwei Bussen ging es in die tschechische Hauptstadt Prag. Der erste Tag führte die Reisegruppe zur Prager Burg, dem Hradschin. Von hier aus konnte man auch die für die jüngste deutsche Geschichte besonders wichtige Deutsche Botschaft in Prag sehen. Der Hradschiner Platz, die Ehrenburg und das Matthiastor, sowie der St. Veits Dom, die Krönungskirche der böhmischen Könige beeindruckten die Teilnehmer. Durch das jüdische Viertel am Haus von Franz Kafka vorbei ging es zur Altstadt. Die Jugendstil-Prachtstraße, auch Pariser Straße, mit ihren Nobelgeschäften zeigte, dass sich die westlichen Kaufgewohnheiten auch in Prag etabliert haben. Am Altstädter Ring besichtigte man die Astronomische Uhr mit dem Umzug der Apostel und der Anzeige der Mondphasen sowie der Planetenstellung. Für den Abend war eine Fahrt auf der Moldau vorgesehen. Hier passierte man Staustufen und bewunderte das nächtliche Prag vom Schiff aus. Der folgende Tag war dem historischen Prag vorbehalten. Eine Stadtführung vom Pulverturm aus führte zum prachtvollen Gemeindehaus. Dann tauchte man in die engen f r ä n k i s c h e s c h u l e Zeitschrift des Bezirksverbandes Oberfranken im Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.v. Herausgeber: BLLV-Bezirksverband Oberfranken Valentin-Becker-Str. 13, Bamberg / , Fax: / Redakteur und Anzeigen: Gerald Lippert, Postfach Schönwald / , Fax: / Stellvertr. Redakteur: Rainer Glissnik, Am Finkenflug Kronach / , Fax: / Druck: Der Druckpunkt Gustav-Heinemann-Str. 6, Lichtenfels / Fax: / Einweisungen, Adressenänderungen: 1. durch den BLLV-Kreiskassier 2. Reinhard Horn, Dorfstraße 51, Stockheim, / , Fax: / Die Kronacher Reisegruppe am Ufer der Moldau mit KV-Vorsitzendem Reinhard Horn (vorne 3.v.l.) und zweiter Vorsitzenden Sigrid Rosenbusch (4.v.l.). Wo ist was los? Veranstaltungen der BLLV-Kreisverbände und der ABJ Oberfranken KV Kronach Pensionisten 15. August, 18:00 Uhr: Kronacher Freischießen BLLV-Schützenkönig, Musik-Pavillon 05. Oktober, 14:30 Uhr: Betriebsbesichtigung Porzellanfabrik Tettau, mit selbständiger Bemalung einer Tasse Pensionisten 15. September, 7:00 Uhr: Fahrt nach Straubing KV Scheßlitz 30. September bis 03. Oktober: Hansestadt Hamburg 05. Oktober, 15:30 Uhr: Hospitzverein Bamberg Führung und Informationen Gässchen der Altstadt ein. Hier begann der Königsweg, welcher über den Altstädtermarkt durch die Prager Kleinseite mit ihrem pittoresken Goldmachergässchen zur Karlsbrücke führt. Der Heilige Nepomuk, der Brückenheilige des katholischen Europas, wurde hier der Überlieferung nach zwischen dem sechsten und siebten Brückenpfeiler in den Fluss gestürzt. Von hier aus sah man auch die Kampa- Insel mit dem Prager Venedig. Der Besuch der Nikolauskirche und des Königsgartens, indem von dem Botaniker Mathioli die ersten Tulpen Europas gezüchtet wurden, rundete die Führung ab. Auf der Weiterfahrt nach Pilsen schaute man noch im Original Pilsener Bräustüberl rein. Dem KV-Vorsitzenden Reinhard Horn war es wieder einmal gelungen, den Mitgliedern eine erlebnisreiche Fahrt anzubieten. Ros Redaktionsschluss nächste Ausgabe: 08. September 2011 Die fränkische schule erscheint jährlich fünfmal (Heft 2/3 als Doppelausgabe). Sie wird allen Mitgliedern des BLLV-Bezirksverbandes Oberfranken zugestellt. Der Bezugspreis ist im Mitgliedsbeitrag enthalten. Nichtmitglieder bestellen bei der Redaktion. Der Bezugspreis für Nichtmitglie der beträgt jährlich 9 D (einschl. Zustellge büh - ren). Namentlich oder mit lnitialen gekennzeichne - te Beiträge stellen Meinungen und Standpunkte der Verfasser dar und können nicht als Stellungnahme des Herausgebers gewer tet werden. Es gilt Anzeigenpreisliste Nr. 16. Muttermal Alle fünf Finger sind feuerrot auf Peters Backe zu sehen, als er am Nachmittag des letzten Schultages seinen Freund in der Stadt trifft. Na, fragt der Freund, hat dir dein Vater eine geschmiert für dein schlechtes Zeugnis? Nee, das ist ein Muttermal. Bitte Termine rechtzeitig an: fränkische schule, Redaktion, Postfach 135, Schönwald 47 Jahre fränkische schule fs 4/

20 Aus den Kreisverbänden KV Coburg-Land Wo die Puppen tanzen Dem Museum der Deutschen Spielzeugindustrie in Neustadt galt wenige Tage vor der Eröffnung des 20. Internationalen Puppenfestivals der Besuch von Mitgliedern des KV Coburg- Land. Die Spielzeugindustrie hatte sich in Neustadt entwickelt, weil es auf der Handelsstraße von Süddeutschland nach Leipzig lag. Den Anfang machte das Museum 1930 mit der Abteilung der Trachtenpuppen, die in Neustadt hergestellt und anschließend in vielen Ländern mit der landesüblichen Tracht eingekleidet wurden. Horst Gundl führte die Interessierten mit großer Sachkenntnis durch die Räume. So konnte man sich an originalen Werkstätten und Werkstücken ein Bild über die Entwicklung der Puppenherstellung machen. Sie begann mit dem Spielzeugschnitzer, dem Weißmacher, der Holzpuppen produzierte. Es folgte der Bossierer, der aus einem Teig aus Mehl und Wasser Puppen modellierte. Als 1805 Papiermaché aufkam, entstand der neue Beruf des Papiermachédrückers, der Schwefelformen benützte und noch Hausgewerbetreibender war. Werkstätten hatten später die Papiermachégießer, welche Gipsformen verwendeten, die auch noch zum Hausbau genutzt wurden. Das Prägen und Stanzen von Pappe um Metallformen, was kleinste Familienbetriebe vornahmen, wurde in allen Arbeitsgängen verdeutlicht: vom Prägen, Heften, Rändeln bis zum Verschmieren der Nähte. Nach dem 2. Weltkrieg kam der Kunststoff auf. Das Thermoplastverfahren (Verformung des Kunststoffes durch Hitze) entstand und löste die bisherigen Techniken ab. In einer zweiten Abteilung wurde die Weiterverarbeitung der Puppen gezeigt, z. B. durch den Puppenkopfmaler, den Augeneinsetzer, Puppenfriseusen, Puppenschuhmacher und Puppenhutmacher. Dass die Garderobe immer nach der neuesten Mode geschneidert wurde, erleichtert heute die Datierung von Museumsstücken. Auch das umständliche Verpacken und Verschicken der Ware im Rückentragekorb durch den Lieferbauer wurde veranschaulicht. Am Ende der Führung nutzten die Besucher die verbliebene Zeit zu einem ausgiebigen Streifzug durch die Trachtenpuppenabteilung. Im Bild der Schefflertanz von Rothenburg. Text: Irmgard Secker / Foto: Roselinde Demand Für den Unterricht Karl E. Dambach Wenn Schüler im Internet mobben 122 S., ISBN , 14,90 Ernst Reinhardt Verlag, München Cyber-Bulling bzw. Mobbing per Internet, E- Mail und Handy ist ein wachsendes Problem unter Kindern und Jugendlichen. Auch Lehrer werden auf Internetseiten wie spickmich.de Opfer des elektronischen Mobbings. Juristische und technische Maßnahmen, wie eine Anzeige bei der Polizei und das Löschen der entsprechenden Internetseiten, helfen meist wenig, weil damit die öffentliche Herabwürdigung nicht rückgängig zu machen ist. Im Internet kann man halt nicht einfach radieren wie in einem Schulheft. In diesem Buch wird zur Prävention eine Feedback-Kultur im Klassenzimmer vorgeschlagen. So lernen die Schüler, sich gegenseitig Rückmeldung zu geben und ihre Kritik am Lehrer und an den Mitschülern direkt vorzubringen. Sie müssen sich dann nicht mehr über das Internet Luft machen. Neben der Förderung des sozialverantwortlichen Handelns durch den Unterricht und der Unterstützung des Mobbing-Opfers durch die Klassengemeinschaft werden auch die Zusammenarbeit mit den Eltern und das Coaching von Mobbing-Opfern thematisiert. Konkrete Beispiele zeigen dazu die praktische Umsetzung. Das Buch versteht sich somit als Rat- und Ideengeber für Lehrkräfte, die gegen Internet- Mobbing bzw. Cyber-Bulling präventiv wie intervenierend vorgehen wollen. Gerald Lippert Sebastian Marcks, Maren Stolte Das Motivationsgeheimnis 132 S., ISBN , 12,80 Wochenschau Verlag, Schwalbach/Ts. Was ist eigentlich Lernen? Was soll ein Kind darunter verstehen, wenn man zu ihm sagt Nun lerne mal fleißig!? Dem Gehirn, unserem Lern- und Denkorgan kann man ja nicht bei der Arbeit zusehen. In diesem Band I aus der Reihe Der kleine Lernbegleiter erhalten Kinder ab 10 Jahren die Gelegenheit, ihr Gehirn mit seinen Vorlieben und Abneigungen kennenzulernen. In neun Kapiteln erklärt dazu das Gehirn Brummi als Ich-Erzähler, was Lernen überhaupt ist, wie man sich besser konzentrieren kann und zu welchem Lerntyp das Kind zählt. Da jeder auf eine bestimmte Art und Weise lernt, erfahren die jungen Leser anhand zahlreicher Tipps und Tricks mehr über sich selbst. Sie können herausfinden, was das Gehirn beim Lernen unterstützt und wie es sich Dinge merkt und vor allem wie sie sich motivieren können. Das ist für das Lernen in der Schule sicher hilfreich und trägt zum Lernerfolg bei. In erster Linie geht es in diesem Lernbegleiter nicht darum, wie das Kind besser lernt, sondern darum, dass es mehr Spaß dabei hat. Um so weit zu kommen, muss sich der junge Leser aber erst durch den sehr textlastigen Inhalt des Lernbegleiters arbeiten, den es eigenständig und selbstbestimmend lesen soll. Gerald Lippert Markus Hofmann Familie in Hochform 200 S., ISBN , 19,95 Verlag Carl Ueberreuter, Wien Anstatt fern zu sehen oder allein vor dem PC zu sitzen empfiehlt Gedächtnistrainer Markus Hofmann in seinem Buch Kniffeleien und Denkspiele mit der ganzen Familie. Er zeigt dabei, wie viel Spaß gemeinsames Lernen machen kann. Leider ist es heute wohl eher selten, dass Eltern und Kinder zusammen Rätsel lösen oder dass der Vater den Kindern bei langen Autofahrten knifflige Fragen stellt und diese mit Freude um die Wette raten. Eher selten geworden sind auch gesellige Abende, bei denen Kinder, Eltern und Großeltern in Konkurrenz treten. Wer merkt sich was am besten? Wie ticken Opa und Oma, Mama und Papa und die Kinder? Wie kann man beim gemeinsamen Lernen voneinander profitieren? Zunächst geht es in diesem Buch um allgemeine Ratschläge zum Thema geistige Fitness. Beschrieben wird, wie Kinder Wissen aufnehmen, wie Erwachsene ihr Gehirn richtig auf Trab bringen und wie man sich bis ins hohe Alter geistig fit hält. Anschließend wecken die unzähligen Aufgaben im zweiten Teil des Buches die Lust der Leser, spontan die Familie zusammen zu trommeln und gemeinsam los zu raten. Das Gehirntrainingsbuch möchte weit mehr als eine Ansammlung kurzweiliger Rätsel für Jung und Alt anbieten. Es verleitet unauffällig zum Lernen, ohne dass der Leser dies spürt und trotzdem Freude daran hat. Fazit des Autors: Das Gehirn will sich bewegen es sei deshalb nie zu spät, mit dem Denksport zu beginnen. Gerald Lippert Christa Franz Das ist Deutschland 72 S., ISBN , 16,80 CARE-LINE Verlag, Stamsried Österreich, Italien, Spanien, manchmal auch England oder die USA - oft kennen Kinder diese Reiseziele aus dem Urlaub. In den großen Ferien wird natürlich groß Urlaub im Ausland gemacht. Kaum verwunderlich, dass Kinder und später auch die Jugendlichen andere Länder besser kennen als ihr eigenes Land - und das ist mehr als schade. Dieses Unterrichtsmaterial für Schüler ab der 2. Jahrgangsstufe hat die Intension, Grundschüler auf eine Reise durch Deutschland zu führen und ihnen dessen Schönheiten zu zeigen. Die Materialien sind aber auch für spätere Jahrgänge gut einsetzbar. Sie lernen dabei die einzelnen Bundesländer mit ihren typischen Gegebenheiten kennen und beschäftigen sich mit wichtigen Städten, Flüssen und Gebirgen in Deutschland. Die abwechslungsreichen Materialien sollen die Kinder dabei neugierig machen auf all das, was es in Deutschland zu entdecken gibt und ihnen grundlegendes Wissen über das eigene Heimatland vermitteln. Zu jedem Bundesland gibt es einen Erkundungsbogen und am Ende wartet das große Deutschlandquiz. Als Zugabe gibt es ein Poster mit Deutschlandkarte, auf der alle wichtigen Orte und Regionen noch einmal zu sehen sind. Zusatzmaterialien und die Lösungen zu den Erkundungsbögen und zum Quiz werden leider nur als kostenloser Download unter zur Verfügung gestellt. Gerald Lippert 20 fs 4/2011

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