Notfall Intoxikation. Notfall Intoxikation. Intoxikation

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Notfall Intoxikation. Notfall Intoxikation. Intoxikation"

Transkript

1 Notfall Intoxikation Notfall Intoxikation Definitionen, Statistiken 1. Medikamente 2. Pflanzen- und Tiergifte 3. synthetische Drogen 4. Chemikalien Diagnostik Therapie Definition: Intoxikation schädigende Einwirkung pflanzlicher, tierischer, bakterieller, chemischer oder endogener Giftstoffe auf den Organismus im weiteren Sinn auch darauf beruhende Krankheitsbilder

2 Definition: Giftstoffe dem Organismus zugeführte Stoffe (Naturstoffe, Chemikalien, Arzneistoffe ect.), die in geringer Dosis, zum Teil nach Umwandlung, im Körper Funktionsstörungen, Gesundheitsschäden oder den Tod hervorrufen. 1. Medikamente Alkohol Antidepressiva Paracetamol Salicylsäure Tranquillanzien 2. Pflanzen- und Tiergifte Pilze Kakteen Nachtschattengewächse Cannabis Spinnentiere Schlangen

3 3. synthetische Drogen Amphetamine -STP Cannabis - Marihuana - Haschisch LSD Heroin 4. Chemikalien Schaumbildner Lösungsmittel Insektizide (Organophosphate) Säuren und Laugen Diagnostik selten toxinspezifisches Krankheitsbild Eigen- und Fremd-Anamnese körperliche Untersuchung: Vitalfunktionen, Begleitverletzungen Sicherung von Toxin Toxinbestimmung (BFW, Gift-Zentrale)

4 psychischer Befund: Excited ZNS überaktiv, Vitalparameter erhöht Sympatikomimetika Amphetamine, Kokain, SD-Hormon, Bronchodilatantien Anticholinergika Antidepressiva, Antihistaminika, Pflanzen, Pilze Halluzinogene LSD, Ketamin, Pilze Entzugssymptome von Antidepressiva, Betablockern psychischer Befund: Depressed ZNS deprimiert, Vitalparameter erniedrigt Sympatholytika ACE-Hemmer, Antidepressiva, Digitalis, Neuroleptika Cholinergika Insektizide, Nikotin Opioide Antidiarrhoika, Antitussiva Sedativa Hypnotika Antiepileptika, zentralwirksame Muskelrelaxantien psychischer Befund: Discordant Kein einheitliches Muster Asphyxantien Kohlenmonoxid, MetHb-Bildner, Zyanide membranstabilisierende Substanzen Antiarrhythmika, B-blocker, Lokalanästhetika, Neurolept metabolisch Azidose Auslöser Alkohole, Biguanide, Salicylate ZNS Syndrome Disulfiram

5 psychischer Befund: Normal Normal keine Intoxikation toxische Zeitbomben: Digitalis, Giftpilze, Paracetamol, Insektizide, Salicylate, Schwermetalle, Virostatika, Anamnese Welche Noxe? Welche Dosis? Wie Inkorporiert? Wann Inkorporiert? Erbrochen?? Therapie Grundsätzliches: Aufrechterhaltung der Vitalfunktionen symptomatische Therapie primäre und sekundäre Detoxikation Antidottherapie

6 primere Detoxikation Detoxikation durch Dekontamination Hautdekontamination: Waschung Augendekontamination: Spülung Magen-Darm-Trakt Dekontamination: Dekontamination + Resorptionshemmung Erbrechen: (bewusstseinsklarer Patient) Kochsalzlösung, Apomorphin, Sirup bei Kids Resorptionshemmung: medizinische Kohle sekundäre Detoxikation Rücksprache mit Giftinformationszentrale! Abführen: Laxantien forcierte Diurese: Diuretika Hämodialyse Hämoperfusion Plasmapherese Antidot-Gabe Insektizide: Blausäure: Schaumbildner: Morphine: Benzodiazepine: Atropin: Tiergifte: Atropin Natriumthiosulfat Polysiloxan Naloxon (Narcanti) Flumazenil (Anexate) Physiostigmin (Anticholium) spezifische Antiseren

Intoxikationen Seite - 1 - Intoxikationen

Intoxikationen Seite - 1 - Intoxikationen Intoxikationen Seite - 1 - Intoxikationen Häu Ca. 10.000 Vergiftungen im Jahr in Deutschland, davon 80% durch orale Aufnahme, 6% durch Hautkontakt und 5% durch Inhalation. Überwiegend betroffen sind Jugendliche

Mehr

Intoxikationen (Vergiftungen)

Intoxikationen (Vergiftungen) Intoxikationen (Vergiftungen) Allgemeine Aspekte und Diagnostik Definition: Intoxikationen (Vergiftungen) sind schädliche Einwirkungen von Substanzen auf den Organismus. Giftstoffe: Genussgifte: z.b. Alkohol,

Mehr

Medikamentöse Intoxikationen

Medikamentöse Intoxikationen Medikamentöse Intoxikationen D.Lüdeling Arzt für Notfallmedizin Städt. Klinikum Bielefeld-Mitte Anästhesie & Intensivmedizin Auf einem Sanitätsdienst mit überwiegend jugendlichen Besuchern wird eine 16jährige

Mehr

Rauschdrogen und andere psychotrope Substanzen

Rauschdrogen und andere psychotrope Substanzen Thomas Köhler Rauschdrogen und andere psychotrope Substanzen Formen, Wirkungen, Wirkmechanismen Verlag W. Kohlhammer Inhalt 1. Einführung 13 1.1 Begriffsklärungen: Droge, Rauschdroge, psychotrope Substanz

Mehr

Seminar: Alkohol- & Medikamentenabhängigkeit Referenten: Philippe Ginsbourger & Charlotte Schwedes Dozentin: Frau Dr. Kuhn

Seminar: Alkohol- & Medikamentenabhängigkeit Referenten: Philippe Ginsbourger & Charlotte Schwedes Dozentin: Frau Dr. Kuhn Seminar: Alkohol- & Medikamentenabhängigkeit Referenten: Philippe Ginsbourger & Charlotte Schwedes Dozentin: Frau Dr. Kuhn Gliederung Drogenwirkungen Toleranz und Entzugssymptomatik Alkohol Sedativa und

Mehr

Heilpraktiker Psychotherapie

Heilpraktiker Psychotherapie Band 6 Lernkarten zur Prüfungsvorbereitung Heilpraktiker Psychotherapie Lernkarten Anamnese, Notfälle, Abhängigkeit und Gesetzeskunde Frage 4 Band 6 Was verstehen Sie unter einer stoffgebundenen Abhängigkeit?

Mehr

Joachim Letschert. Abhängigkeit und Sucht Einteilung, Diagnose & Behandlung von stoffgebundenen Abhängigkeiten

Joachim Letschert. Abhängigkeit und Sucht Einteilung, Diagnose & Behandlung von stoffgebundenen Abhängigkeiten Joachim Letschert Psychiatrisches Grundwissen Heilpraktiker für Psychotherapie Skript zur Aus- und Weiterbildung Abhängigkeit und Sucht Einteilung, Diagnose & Behandlung von stoffgebundenen Abhängigkeiten

Mehr

Drogennotfälle & Intoxikationen. Lars Friedrich Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin

Drogennotfälle & Intoxikationen. Lars Friedrich Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin Drogennotfälle & Intoxikationen Lernziele Therapiegrundlagen und Strategien bei Verdacht auf (Drogen-)Intoxikation Drogeneinschätzungsmodell nach Wirkung für die Akutmedizin sinnvoll Staatsexamen-relevante

Mehr

"Sucht und Abhängiges Verhalten

Sucht und Abhängiges Verhalten "Sucht und Abhängiges Verhalten Prof. Dr. F. Kiefer Klinik für Abhängiges Verhalten und Suchtmedizin Zentralinstitut für Seelische Gesundheit Mannheim 163 000 in Behandlung 1,77 Mio. Alkoholabhängig 1,61

Mehr

beruhigende und angstlösende Mittel

beruhigende und angstlösende Mittel Sucht Sedativa der Zustand,in dem man bestimmte schädliche Gewohnheiten nicht mehr ändern kann; Abhängigkeit beruhigende und angstlösende Mittel LSD psychische Abhängigkeit körperliche Abhängigkeit dopen

Mehr

Medikamentenmissbrauch. Vortrag im Sozialverband VdK München Dr. Christoph Schwejda

Medikamentenmissbrauch. Vortrag im Sozialverband VdK München Dr. Christoph Schwejda Medikamentenmissbrauch Vortrag im Sozialverband VdK München Dr. Christoph Schwejda Medikamentenmissbrauch Themen: 1.Phänomen: Missbrauch 2.Medikamente, Missbrauch in Zahlen 3.Die wichtigsten Gruppen: Schlaf-

Mehr

Tauchen und Wechselwirkungen durch Medikamente. Was geht und was läßt sich nicht einfach miteinander kombinieren?

Tauchen und Wechselwirkungen durch Medikamente. Was geht und was läßt sich nicht einfach miteinander kombinieren? Tauchen und Wechselwirkungen durch Medikamente Was geht und was läßt sich nicht einfach miteinander kombinieren? Wer eine gültige Tauchtauglichkeitsuntersuchung besitzt, ist nur schlecht untersucht! Analgetika

Mehr

German. Frage 1 (bitte Antwort für jede Substanzkategorie ankreuzen) HINWEIS: VOR BEGINN DER BEFRAGUNG, DEM PATIENTEN DIE ASSIST-ANTWORTKARTE GEBEN

German. Frage 1 (bitte Antwort für jede Substanzkategorie ankreuzen) HINWEIS: VOR BEGINN DER BEFRAGUNG, DEM PATIENTEN DIE ASSIST-ANTWORTKARTE GEBEN German NAME DES KLINIKERS KLINIK PATIENTEN-ID ODER NAME DATUM EINLEITUNG (Bitte dem Patienten vorlesen. Kann örtlichen Umständen angepasst werden)* Die folgenden Fragen beziehen sich auf Ihre Erfahrung

Mehr

Alkohol-, Medikamenten- und Drogenmissbrauch im Betrieb

Alkohol-, Medikamenten- und Drogenmissbrauch im Betrieb Alkohol-, Medikamenten- und Drogenmissbrauch im Betrieb Begriffe Prävention rechtliche Konsequenzen Von Dipl.-Ing. Gerhard Heinze und Dr. med. Marion Reuß unter Mitarbeit von Gerthold Keller und Hans-Peter

Mehr

Drogen und Psychopharmaka

Drogen und Psychopharmaka Robert M. Julien Drogen und Psychopharmaka Aus dem Englischen übersetzt von Therese Apweiler und Stefan Härtung Spektrum Akademischer Verlag Heidelberg Berlin Oxford Inhalt Vorwort zur deutschen Ausgabe

Mehr

Tabelle A1: Baseline Soziodemografische Merkmale der eligiblen Ausgangsstichprobe und der Auswertungsgruppen für t 3

Tabelle A1: Baseline Soziodemografische Merkmale der eligiblen Ausgangsstichprobe und der Auswertungsgruppen für t 3 ANHANG PREMOS-STUDIE Anhang Tabelle A1: Baseline Soziodemografische Merkmale der eligiblen Ausgangsstichprobe und der Auswertungsgruppen für t 3 Ausgangsstichprobe (N = 2284) t 3 Outcome mit proxy (N =

Mehr

Schlafstörungen Abhängigkeitsstörungen. DIPS-Seminar HS 2014 Dr. Esther Biedert, Universität Fribourg

Schlafstörungen Abhängigkeitsstörungen. DIPS-Seminar HS 2014 Dr. Esther Biedert, Universität Fribourg Schlafstörungen Abhängigkeitsstörungen DIPS-Seminar HS 2014 Dr. Esther Biedert, Universität Fribourg Übersicht Primäre Schlafstörungen I } Dyssomnien } Ein- und Durchschlafstörungen oder eine ausgeprägte

Mehr

Geschichte der Arzneimitteltherapie

Geschichte der Arzneimitteltherapie Geschichte der Arzneimitteltherapie von Wolf-Dieter Müller-Jahncke und Christoph Friedrich unter Mitarbeit von Julian Paulus Deutscher Apotheker Verlag Stuttgart 1996 Inhaltsverzeichnis Vorwort 9 1 Einleitung

Mehr

Sucht. Andreas Vogel. Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie Universitätsklinikums des Saarlandes Homburg

Sucht. Andreas Vogel. Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie Universitätsklinikums des Saarlandes Homburg Sucht Andreas Vogel Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie Universitätsklinikums des Saarlandes Homburg Definition von Abhängigkeit Zwang, einen Stoff einzunehmen und sich mit allen

Mehr

Welche Arzneistoffe oder Gifte liegen im Magen, Blut oder Urin vor? In welcher Konzentration?

Welche Arzneistoffe oder Gifte liegen im Magen, Blut oder Urin vor? In welcher Konzentration? Die akute Intoxikation Problem! Welche Arzneistoffe oder Gifte liegen im Magen, Blut oder Urin vor? In welcher Konzentration? Ist das Wirkungsprofil des Giftes mit dem klinischen Bild in Übereinstimmung?

Mehr

Pilzvergiftungen. Qualifikationskurs für Pilzsachverständige Dassel, 12.August 2009

Pilzvergiftungen. Qualifikationskurs für Pilzsachverständige Dassel, 12.August 2009 Qualifikationskurs für Pilzsachverständige Dassel, 12.August 2009 Dr. med. Andreas Schaper Giftinformationszentrum-Nord der Länder Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein Georg-August-Universität

Mehr

DROGEN. die der internationalen Kontrolle unterliegen

DROGEN. die der internationalen Kontrolle unterliegen DROGEN die der internationalen Kontrolle unterliegen 2 Inhalt Einleitung..................................................3 Cannabis...................................................4 Kokain.....................................................5

Mehr

F1 Psychische und Verhaltensstörungen durch psychotrope Substanzen

F1 Psychische und Verhaltensstörungen durch psychotrope Substanzen F1 Psychische und Verhaltensstörungen durch psychotrope Substanzen Triadisches System: Suchterkrankungen werden den psychogenen Erkrankungen zugeordnet. Sucht als psychische Abhängigkeit wurde von Gewöhnung

Mehr

Alkohol & Drogen am Arbeitsplatz aus medizinischer Sicht

Alkohol & Drogen am Arbeitsplatz aus medizinischer Sicht Alkohol & Drogen am Arbeitsplatz aus medizinischer Sicht Bergisch Gladbach, den 24. November 2010 1 Grobgliederung. 1. Alkohol und seine Auswirkungen auf den menschlichen Körper 2. Drogen und ihre Auswirkungen

Mehr

B2 C1 TRAININGSEINHEITEN DEUTSCH MEDIZIN. www.telc.net. 1 Mit Pflegepersonal über Medikamente sprechen. 2 Über Angst sprechen

B2 C1 TRAININGSEINHEITEN DEUTSCH MEDIZIN. www.telc.net. 1 Mit Pflegepersonal über Medikamente sprechen. 2 Über Angst sprechen TRAININGSEINHEITEN DEUTSCH MEDIZIN 1 Mit Pflegepersonal über Medikamente sprechen 2 Über Angst sprechen 3 Über Schmerzen sprechen B2 C1 www.telc.net Trainingseinheiten Inhalt 1 Mit Pflegepersonal über

Mehr

Der Begriff der,,anderen berauschenden Mittel" im Strafrecht

Der Begriff der,,anderen berauschenden Mittel im Strafrecht Ute Strasser Der Begriff der,,anderen berauschenden Mittel" im Strafrecht Verlag Dr. Kovae Hamburg 2007 Gliederung Einleitung 12 I. Gesetzliches Merkmal 12 II. Gang der Untersuchung 13 III. Praktische

Mehr

INHALTSVERZEICHNIS. Vorwort. Einleitung. Kapitel 1 Der Anfang: Die Polizeikontrolle - Verhalten bei einer Polizeikontrolle -

INHALTSVERZEICHNIS. Vorwort. Einleitung. Kapitel 1 Der Anfang: Die Polizeikontrolle - Verhalten bei einer Polizeikontrolle - INHALTSVERZEICHNIS Vorwort Einleitung Kapitel 1 Der Anfang: Die Polizeikontrolle - Verhalten bei einer Polizeikontrolle - 11 13 19 Welche Rechte und Pflichten habe ich? Muss ich einen Atemalkohol- oder

Mehr

Medizin_Pharmakologie_ Unterlagen_ Taraz Seite 1

Medizin_Pharmakologie_ Unterlagen_ Taraz Seite 1 Teil 1: Allgemeiner Teil, Seite 1-57 1. Arzneimittel Arzneimittel Negative Einflussfaktoren Arzneimittellagerung Bereitstellen von Arzneimitteln Erkennen von Veränderungen Ampullen Augentropfen Betäubungsmittel

Mehr

Crystal Legal Highs GHB / GBL Tilidin Ketamin

Crystal Legal Highs GHB / GBL Tilidin Ketamin Neue Drogen Crystal Legal Highs GHB / GBL Tilidin Ketamin Crystal Meth Crystal Ice Pulver Piko Glass Meth Hard Pep Pervitin Yaba Crystal Speed Crystal Meth wird hergestellt aus... Pseudoephedrin Roter

Mehr

Klinische Psychiatrie

Klinische Psychiatrie Klinische Psychiatrie von Harold I. Kaplan und Benjamin J. Sadock Deutsche Übersetzung und Bearbeitung von Elmar Habermeyer, Isabel Houben, Christine Norra und Henning Saß Hogrefe Verlag für Psychologie

Mehr

Designerdrogen Biogene Drogen

Designerdrogen Biogene Drogen Drogenintoxikationen Designerdrogen Biogene Drogen Dr. med. Oliver Sauer Klinische Toxikologie / Beratungsstelle bei Vergiftungen Johannes Gutenberg-Universität Mainz Langenbeckstr. 1 5511 Mainz Inhalte

Mehr

INHALTSVERZEICHNIS .11. Vorwort .13. Einleitung. Kapitel 1 Der Anfang: Die Polizeikontrolle. - Verhalten bei einer Polizeikontrolle - .

INHALTSVERZEICHNIS .11. Vorwort .13. Einleitung. Kapitel 1 Der Anfang: Die Polizeikontrolle. - Verhalten bei einer Polizeikontrolle - . INHALTSVERZEICHNIS Vorwort Einleitung Kapitel 1 Der Anfang: Die Polizeikontrolle. - Verhalten bei einer Polizeikontrolle -.11.13.19 Welche Rechte und Pflichten habe ich? Muss ich einen Atemalkohol- oder

Mehr

Kompendium der medikamentösen Schmerztherapie

Kompendium der medikamentösen Schmerztherapie Eckhard Beubler Kompendium der medikamentösen Schmerztherapie Wirkungen, Nebenwirkungen und Kombinationsmöglichkeiten Unter Mitarbeit von Roland Kunz und Jürgen Sorge 5. Auflage ^ Springer IX Inhaltsverzeichnis

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Grundlagen. II Präparate VII

Inhaltsverzeichnis. Grundlagen. II Präparate VII VII Inhaltsverzeichnis I Grundlagen 1 Pharmakologische Grundlagen........ 3 1.1 Pharmaka......................... 4 1.1.1 Pharmakologisch wirksame Stoffe......... 4 1.1.2 Wirkstoffentwicklung.................

Mehr

EHEC, Legionellen, Noroviren,... wie sicher sind unsere Lebensmittel? Chemisch-toxikologische Sicht

EHEC, Legionellen, Noroviren,... wie sicher sind unsere Lebensmittel? Chemisch-toxikologische Sicht Risiken und K a t a s t r o ph e n in D e u t s c h l a nd 7. B ü r g e r m e i s t e rk o ng r e s s EHEC, Legionellen, Noroviren,... wie sicher sind unsere Lebensmittel? Chemisch-toxikologische Sicht

Mehr

Suchtformen, Wirkungen, Folgen, Merkmale, Erkennen, Hilfestellung

Suchtformen, Wirkungen, Folgen, Merkmale, Erkennen, Hilfestellung Suchtformen, Wirkungen, Folgen, Merkmale, Erkennen, Hilfestellung Rainer Siedelberg Geschäftsführer der Landeskoordinierungsstelle für Suchtvorbeugung MV 22.09.2009 www.lakost-mv.de siedelberg@lakost-mv.de

Mehr

Psychosomatische Erkrankungen und ihre Auswirkungen auf den Arbeitsplatz Eine Sensibilisierung für betriebliche Laien

Psychosomatische Erkrankungen und ihre Auswirkungen auf den Arbeitsplatz Eine Sensibilisierung für betriebliche Laien Friedrichsdorfer Institut für Therapieforschung salus klinik Friedrichsdorf Dr. Dietmar Kramer Leitender Arzt Psychosomatische Erkrankungen und ihre Auswirkungen auf den Arbeitsplatz Eine Sensibilisierung

Mehr

Die Rauschgiftarten und ihre Wirkungen

Die Rauschgiftarten und ihre Wirkungen 3 Die Rauschgiftarten und ihre I. Einführung Die Früchte einer dreißigjährigen Arbeit - Schwierigkeiten bei der Informationsbeschaffung - Die ständige Änderung der Drogensituation - Die Gefährlichkeit

Mehr

SUCHT UND ABHÄNGIGKEIT NEUE MÖGLICHKEITEN IN DER BEHANDLUNG VON SUCHTERKRANKUNGEN. PD Dr. med. Marc Walter Chefarzt EPK

SUCHT UND ABHÄNGIGKEIT NEUE MÖGLICHKEITEN IN DER BEHANDLUNG VON SUCHTERKRANKUNGEN. PD Dr. med. Marc Walter Chefarzt EPK SUCHT UND ABHÄNGIGKEIT NEUE MÖGLICHKEITEN IN DER BEHANDLUNG VON SUCHTERKRANKUNGEN PD Dr. med. Marc Walter Chefarzt EPK 1 Suchtkranke sind willensschwach Verhaltensänderung etwa gleich hoch wie bei Bluthochdruck

Mehr

Notfälle in der Psychiatrie

Notfälle in der Psychiatrie Notfälle in der Psychiatrie Intervention mit medizinischem Schwerpunkt (Intoxikation, Delirien); meist ist eine intensive Behandlung nötig (verschiedene Therapien in Abhängigkeit von der Ätiologie); Intervention

Mehr

Psychische Erkrankungen und Abhängigkeiten. Prim. Dr. Christian Korbel Tagung der HPE Österreich Salzburg, 29. April 2016

Psychische Erkrankungen und Abhängigkeiten. Prim. Dr. Christian Korbel Tagung der HPE Österreich Salzburg, 29. April 2016 Psychische Erkrankungen und Abhängigkeiten Tagung der HPE Österreich Salzburg, 29. April 2016 Landesklinikum Mauer Pav.52 DALYs 2015 Industrieländer WHO Prognose Burden of Disease 1 Unipolare Depressive

Mehr

Das Drogentaschenbuch

Das Drogentaschenbuch Das Drogentaschenbuch von Ralph Parnefjord Neuausgabe Das Drogentaschenbuch Parnefjord schnell und portofrei erhältlich bei beck-shop.de DIE FACHBUCHHANDLUNG Thieme 2005 Verlag C.H. Beck im Internet: www.beck.de

Mehr

2 DerWHO-Stufenplan Inhalte bei Beschlussfassung Entwicklung bis heute - 30 Jahre später Rechtsgrundsätze 12

2 DerWHO-Stufenplan Inhalte bei Beschlussfassung Entwicklung bis heute - 30 Jahre später Rechtsgrundsätze 12 IX 1 Der Schmerz 1 1.1 Epidemiologie von Schmerzen 2 1.2 Versuch einer Einteilung 2 1.2.1 Nozizeptorschmerzen 3 1.2.2 Neuropathische Schmerzen 3 1.2.3 Nicht somatisch bedingte Schmerzen 3 1.3 Komorbidität

Mehr

Herzlich willkommen! Sucht und Gehirn 17. Jan. 2007. PD Dr. Bernd Grünewald PD Dr. Petra Skiebe-Corrette

Herzlich willkommen! Sucht und Gehirn 17. Jan. 2007. PD Dr. Bernd Grünewald PD Dr. Petra Skiebe-Corrette Herzlich willkommen! Sucht und Gehirn 17. Jan. 2007 PD Dr. Bernd Grünewald PD Dr. Petra Skiebe-Corrette Wie wirken Drogen im Gehirn? http://www.gfs-ebs.de/index.htm PD Dr. Bernd Grünewald Institut für

Mehr

Trude Ausfelder. Stark ohne Stoff. Alles über Drogen. Ellermann

Trude Ausfelder. Stark ohne Stoff. Alles über Drogen. Ellermann Trude Ausfelder Stark ohne Stoff Alles über Drogen Ellermann Inhalt ICH Will DIR EICHT DEN SPASS VERDERBEN 11 A. DROGEN UND SUCHT, 16 Zwei Vorbemerkungen Legale und illegale Suchtmittel: Ein Überblick

Mehr

Drogen. 1. Kapitel: Drogen was soll das?

Drogen. 1. Kapitel: Drogen was soll das? Drogen 1. Kapitel: Drogen was soll das? Das ist Little Joe Er raucht Haschisch, schluckt Ecstasy, schnüffelt Klebstoff und isst Pilze. Damit ist sogar Schule cool und es lebt sich viel besser denkt Joe.

Mehr

17.Kärntner Symposium 8.bis 10.Oktober 2015 in St.Veit/Glan

17.Kärntner Symposium 8.bis 10.Oktober 2015 in St.Veit/Glan 17.Kärntner Symposium 8.bis 10.Oktober 2015 in St.Veit/Glan Vergiftungen von Medikamenten bis Pflanzen Univ.Prof.Dr.L.S.Weilemann,Universitätsmedizin Mainz Eine wichtige Basis im Rahmen der Notfallbeurteilung

Mehr

Der hypertensive Notfall

Der hypertensive Notfall Der hypertensive Notfall Update Kardiologie 2013 Stefan Brunner Medizinische Klinik und Poliklinik I Stefan Brunner Anamnese 62 jähriger Patient Angestellter Kreisverwaltungsreferat Anamnese Akut aufgetretene

Mehr

2. SUCHT UND SUCHTMITTEL

2. SUCHT UND SUCHTMITTEL 2. SUCHT UND SUCHTMITTEL 2.1 Wichtige Begriffe im Überblick Sucht: Der Begriff Sucht verbindet in einem Wort Krankheit, Abhängigkeit und Zwanghaftigkeit. Das alte deutsche Wort suht für Krankheit hat sich

Mehr

Inhalt. Geleitwort 7. Abkürzungen 15. 1 Einleitung 19

Inhalt. Geleitwort 7. Abkürzungen 15. 1 Einleitung 19 Geleitwort 7 Abkürzungen 15 1 Einleitung 19 2 Die gerontologische Perspektive Demografische, gesellschaftliche, sozialpolitische medizinische und neuropsychologische Rahmenbedingungen 25 2.1 Demographischer

Mehr

Möglichkeiten, Pharmakologie und Interpretation von Drogentests

Möglichkeiten, Pharmakologie und Interpretation von Drogentests Möglichkeiten, Pharmakologie und Interpretation von Drogentests Dr. Katja Schulz Institut für Rechtsmedizin der TU Dresden Betäubungsmittel Amphetamin/Methamphetamin/ Designerdrogen Cannabis Kokain Opiate...

Mehr

Intoxikationen: Einsatzspektrum und Antidote

Intoxikationen: Einsatzspektrum und Antidote Intoxikationen: Einsatzspektrum und Antidote Patrick Schottmüller, Klinik für Anaesthesiologie, Universitätsklinikum Heidelberg Einsatzspektrum Intoxikationen im Heidelberger Notarztsystem: bundesweit

Mehr

titelthema Vergiftungen im Kindesalter Erstmaßnahmen in der Hausarztpraxis

titelthema Vergiftungen im Kindesalter Erstmaßnahmen in der Hausarztpraxis Vergiftungen im Kindesalter Erstmaßnahmen in der Hausarztpraxis Literaturreview Säuglinge und Kleinkinder machen ihre Sinneserfahrungen zum großen Teil mit Lippen, Zunge und Gaumen. Alles, was sie in die

Mehr

Verschiedene Kategorien von Psychopharmaka und ihre Wirkungen

Verschiedene Kategorien von Psychopharmaka und ihre Wirkungen Définition Ein Psychopharmakon ist ein Medikament, das einen Einfluss (verändernd oder verstärkend) auf das Gemüt, die Gefühle, die Empfindungen, das Bewusstsein und andere Faktoren des Erlebens und Verhaltens

Mehr

Medizinisch-psychiatrische Auswirkungen

Medizinisch-psychiatrische Auswirkungen Drogenprobleme Medizinisch-psychiatrische Auswirkungen Suchtpotential Toxikologische Wirkung Auslösung von Psychosen, Suizid Soziale Auswirkungen Soziale Desintegration/Verelendung Kriminalität Viktimisierung

Mehr

Patienten in Österreich. Hohes Fehldiagnosen-Risiko. Hohes Fehlbehandlungs-Risiko. Prognose: Inkurabel chronisch progredient.

Patienten in Österreich. Hohes Fehldiagnosen-Risiko. Hohes Fehlbehandlungs-Risiko. Prognose: Inkurabel chronisch progredient. POST-POLIO-SYNDROM über 200000 Patienten in Österreich Hohes Fehldiagnosen-Risiko Hohes Fehlbehandlungs-Risiko Prognose: Inkurabel chronisch progredient Therapie: Prophylaktisch orientiert Symptomatisch

Mehr

Drogenquiz oder Der Joint ist heiß

Drogenquiz oder Der Joint ist heiß Drogenquiz oder Der Joint ist heiß Material: Fragekärtchen großes Plakat Klebeband Teilnehmerzahl: ab 6 Dauer: 30 min Spielregel: Die Fragekärtchen werden verdeckt mit Klebeband auf ein großes Plakat geklebt,

Mehr

Der psychiatrische Notfall

Der psychiatrische Notfall Der psychiatrische Notfall Priv.-Doz. Dr. med. Manuela Dudeck Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität Greifswald Hauptanliegen Schlüsselsyndrome Strukturiertes Vorgehen

Mehr

Inhalt. Vorwort zur vierten Auflage 11 Vorwort zur dritten Auflage 13 Vorwort zur zweiten Auflage 15 Vorwort zur ersten Auflage 17

Inhalt. Vorwort zur vierten Auflage 11 Vorwort zur dritten Auflage 13 Vorwort zur zweiten Auflage 15 Vorwort zur ersten Auflage 17 Vorwort zur vierten Auflage 11 Vorwort zur dritten Auflage 13 Vorwort zur zweiten Auflage 15 Vorwort zur ersten Auflage 17 1 Ethische Grundlagen 19 1.1 Selbstverständnis 19 1.2 Ethische Probleme bei der

Mehr

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Biologie-Quiz im Paket - Drogen. Das komplette Material finden Sie hier:

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Biologie-Quiz im Paket - Drogen. Das komplette Material finden Sie hier: Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form Auszug aus: Biologie-Quiz im Paket - Drogen Das komplette Material finden Sie hier: School-Scout.de Thema: TMD: Kurzvorstellung des Materials:

Mehr

Psychopharmakotherapie griffbereit

Psychopharmakotherapie griffbereit Psychopharmakotherapie griffbereit Medikamente, psychoaktive Genussmittel und Drogen Bearbeitet von Dr. med. Jan Dreher 2., vollständig aktualiesierte und erweiterte Auflage 2016. Buch. 281 S. Softcover

Mehr

Rauschmittel / Drogen

Rauschmittel / Drogen Zuletzt geändert: Seite 4 Kapitel 4.7 Rauschmittel Ausführliches Hintergrundwissen in: Aufsätze Drogen Rauschmittel / Drogen 4.7.1 Illegale Rauschmittel 4.7.1.1 Opiate Morphin, Heroin, (Methadon). 4.7.1.2

Mehr

Thüringer Landtag 5. Wahlperiode

Thüringer Landtag 5. Wahlperiode Thüringer Landtag 5. Wahlperiode Drucksache 5/7519 20.03.2014 K l e i n e A n f r a g e der Abgeordneten Siegesmund (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) und A n t w o r t des Thüringer Ministeriums für Soziales, Familie

Mehr

Symptomkontrolle im Gastrointestinalbereich. 2. österreichischer Palliativkongress Salzburg 7.12.06

Symptomkontrolle im Gastrointestinalbereich. 2. österreichischer Palliativkongress Salzburg 7.12.06 Symptomkontrolle im Gastrointestinalbereich 2. österreichischer Palliativkongress Salzburg 7.12.06 Übelkeit, Erbrechen und Obstruktion bei Patienten in der Palliativmedizin Wege zu einer optimierten Symptomkontrolle

Mehr

Suchtstoffe. "Craving als Motor süchtiger Entwicklungen. W. Poser. Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsmedizin Göttingen

Suchtstoffe. Craving als Motor süchtiger Entwicklungen. W. Poser. Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsmedizin Göttingen Suchtstoffe W. Poser Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsmedizin Göttingen Suchtstoffe (= Suchtmittel) sind im Zentralnervensystem wirksame Stoffe, die beim Menschen eine Suchtkrankheit

Mehr

Arznei-Cocktail im Alter was macht Sinn?

Arznei-Cocktail im Alter was macht Sinn? Arznei-Cocktail im Alter was macht Sinn? Kommission für Altersfragen Oberwil 22. Nov. 2014 Dieter Breil / Universitäres Zentrum für Altersmedizin Basel Multimorbidität Der Patient leidet gleichzeitig an

Mehr

Sucht als Folge chronifizierten Stresserlebens

Sucht als Folge chronifizierten Stresserlebens Sucht als Folge chronifizierten Stresserlebens Psychische Ermüdung, herabgesetzte Vigilanz oder Stress sind Folgen von ungünstigen Arbeitsbedingungen. Demnach darf nicht verkannt werden, dass die Umgebungsfaktoren

Mehr

Cannabis - Beratung und Behandlung im Verbund. Ulrich Claussen, Diplompsychologe Jugendberatung und Jugendhilfe e.v.

Cannabis - Beratung und Behandlung im Verbund. Ulrich Claussen, Diplompsychologe Jugendberatung und Jugendhilfe e.v. Cannabis - Beratung und Behandlung im Verbund Ulrich Claussen, Diplompsychologe Jugendberatung und Jugendhilfe e.v. 1. Fakten zu Cannabis Aus dem Jahrbuch Sucht 2015 Jahresstatistik der Suchtkrankenhilfe

Mehr

Frank Lasogga Bernd Gasch (Hrsg.) Notfallpsychologie. Lehrbuch fur die Praxis. Mit 10 Abbildungen und 35 Tabellen. J Springer

Frank Lasogga Bernd Gasch (Hrsg.) Notfallpsychologie. Lehrbuch fur die Praxis. Mit 10 Abbildungen und 35 Tabellen. J Springer Frank Lasogga Bernd Gasch (Hrsg.) Notfallpsychologie Lehrbuch fur die Praxis Mit 10 Abbildungen und 35 Tabellen J Springer IX Inhaltsverzeichnis I Grundlagen 5.1 5.2 1 Geschichte der Notfallpsychologie

Mehr

Cut-off Als Cut-off wird die Entscheidungsgrenze (ja/nein) definiert, bei der ein Resultat als positiv oder als negativ interpretiert wird.

Cut-off Als Cut-off wird die Entscheidungsgrenze (ja/nein) definiert, bei der ein Resultat als positiv oder als negativ interpretiert wird. Drogen im Urin Cut-off Als Cut-off wird die Entscheidungsgrenze (ja/nein) definiert, bei der ein Resultat als positiv oder als negativ interpretiert wird. Sensitivität Unter Sensitivität wird die Nachweisgrenze

Mehr

5_Arbeitsblatt_zum_Video_Kopie_neu.doc

5_Arbeitsblatt_zum_Video_Kopie_neu.doc Das folgende Arbeitsblatt erhalten die Schüler zum Film mit dem Titel Die physiologische Wirkung von Drogen. Dieser Film ist am LPM in Saarbrücken ausleihbar (4601025). Die im Arbeitsblatt enthaltene Abbildung

Mehr

Arterielle Hypertonie im Kindes- und Jugendalter. W. Siekmeyer Universitätsklinik für Kinder und Jugendliche Leipzig

Arterielle Hypertonie im Kindes- und Jugendalter. W. Siekmeyer Universitätsklinik für Kinder und Jugendliche Leipzig W. Siekmeyer Universitätsklinik für Kinder und Jugendliche Leipzig Definition: RR > P 95: Hypertonie RR > P 90 und < P 95: prähypertensiver Wert Werte ab 120/80 mmhg sollten immer mindestens als prähypertensiv

Mehr

Risikofaktoren und Risikogruppen für die Harninkontinenz

Risikofaktoren und Risikogruppen für die Harninkontinenz Risikofaktoren und Risikogruppen für die Harninkontinenz geschlechtsunabhängige Risikofaktoren: Alter, Gebrechlichkeit, Immobilität, intellektueller Abbau, bestimmte Erkrankungen, Harnwegsinfekte, Medikamente,

Mehr

Toxische, drogeninduzierte und endogene (funktionelle)

Toxische, drogeninduzierte und endogene (funktionelle) Toxische, drogeninduzierte und endogene (funktionelle) PSYCHOSEN Stoffliche Einflüsse, die Psychosen verursachen: Unmittelbare Erkrankungen des Gehirns - bakterielle, virale oder parasitäre Infektionen,

Mehr

Gesundheit. DROGEN am Arbeitsplatz Clean ist clever

Gesundheit. DROGEN am Arbeitsplatz Clean ist clever Gesundheit am Arbeitsplatz Clean ist clever 2 Risiko Drogenkonsum Drogenkonsum ist grundsätzlich gefährlich, denn illegale Drogen sind in ihrer Wirkung größtenteils nicht kontrollierbar. Wer Drogen konsumiert,

Mehr

(Früher: Psychopathologie des Kindes- und Jugendalters )

(Früher: Psychopathologie des Kindes- und Jugendalters ) Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (Früher: Psychopathologie des Kindes- und Jugendalters ) Prof. Dr. med. Michael Günter Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie

Mehr

Welche der folgenden Stoffe sind im Zigarettenrauch enthalten?

Welche der folgenden Stoffe sind im Zigarettenrauch enthalten? Fragerunde 1 Kandidat 1 Wie viele Inhaltsstoffe enthält der Tabakrauch? A: Mehr als 1000 B: Mehr als 2000 C: Mehr als 3000 D: Mehr als 4000 Kandidat 2 Welcher Inhaltsstoff des Tabakrauches macht süchtig?

Mehr

Sucht im Alter - Altern und Sucht

Sucht im Alter - Altern und Sucht Sucht im Alter - Altern und Sucht Grundlagen, Klinik, Verlauf und Therapie Bearbeitet von Dr. Dirk K Wolter 1. Auflage 2011. Sonstiges. 302 S. ISBN 978 3 17 020904 6 Format (B x L): 15,5 x 23,2 cm Gewicht:

Mehr

Medikamente im Alter. Benomed 20. Oktober Sündenbock für eine AZ Verschlechterung? Andreas Stuck, Prof. Dr. med.

Medikamente im Alter. Benomed 20. Oktober Sündenbock für eine AZ Verschlechterung? Andreas Stuck, Prof. Dr. med. Benomed 20. Oktober 2011 Andreas Stuck, Prof. Dr. med. Geriatrie Universität Bern Inselspital und Spital Netz Bern andreas.stuck@insel.ch Medikamente im Alter Sündenbock für eine AZ Verschlechterung? 1

Mehr

sekundäre Giftelimination

sekundäre Giftelimination sekundäre Giftelimination Ingo Just Institut für Toxikologie Medizinische Hochschule Hannover Dieses Handout ist nur für den Gebrauch im DGPT-Weiterbildungskurs in Göttingen 2014 bestimmt. Behandlungsprinzipien

Mehr

Fachtag K.O.cktail Fiese Drogen im Glas - Prävention - Hilfe. Vorkommen, Wirkungsweise und Nachweis von K.O. Tropfen

Fachtag K.O.cktail Fiese Drogen im Glas - Prävention - Hilfe. Vorkommen, Wirkungsweise und Nachweis von K.O. Tropfen Fachtag K.O.cktail Fiese Drogen im Glas - Prävention - Hilfe Vorkommen, Wirkungsweise und Nachweis von K.O. Tropfen Dr. med. Ulrike Böhm Fachärztin für Rechtsmedizin Sachverständigenbüro für Rechts- und

Mehr

Giftstoffe von A bis Z

Giftstoffe von A bis Z Giftstoffe von A bis Z Aceton (Azeton) *Klebstoffe und Nagellackentferner* Es ist mit eventueller Latenz = einem verzögerten Wirkungseintritt zu rechnen. Erbrechen, Schwindel, Benommenheit bis zur Bewusstlosigkeit,

Mehr

Medikamenten- Etiketten nach ISO-Norm 26825

Medikamenten- Etiketten nach ISO-Norm 26825 Medikamenten- Etiketten nach ISO-Norm 26825 ISO-Norm 26825 Um die Gefahr einer Medikamentenverwechslung/Fehlmedikation weiter zu verringern, empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und

Mehr

Anästhesie Famulatur Curriculum. Notfallmedikamente

Anästhesie Famulatur Curriculum. Notfallmedikamente Anästhesie Notfallmedikamente Inhalt Notfallkoffer Notfallkoffer Medikamente Anzahl Zubehör Anzahl Adrenalin 1:1000 5 Amp. Ambubeutel (Erw.) 1 Akrinor 1 Amp. Beatmungsmaske 2 1 Alupent 0,5 2 Amp. Beatmungsmaske

Mehr

Anonyme Spurensicherung nach sexueller Gewalt Aufgaben des Faches Rechtsmedizin

Anonyme Spurensicherung nach sexueller Gewalt Aufgaben des Faches Rechtsmedizin Anonyme Spurensicherung nach sexueller Gewalt Aufgaben des Faches Rechtsmedizin Prof. Dr. med. Dr. jur. Hans-Jürgen Kaatsch Direktor des Instituts für Rechtsmedizin UNIVERSITÄTSKLINIKUM Schleswig-Holstein

Mehr

Vor- und nachgeburtliche Entwicklung von Kindern aus suchtkranken Familien

Vor- und nachgeburtliche Entwicklung von Kindern aus suchtkranken Familien Soest, 13. November 2013 Vor- und nachgeburtliche Entwicklung von Kindern aus suchtkranken Familien - 67 - Einführung Fragestellung Resümee Geschichte - zuerst die Inhalte Risikofaktoren Lösungen Resilienzen

Mehr

Konsum illegaler Drogen

Konsum illegaler Drogen Konsum illegaler Drogen 4.1 12-Monats-Prävalenz des Konsums illegaler Drogen bei Jugendlichen von 12-17 n (Drogenaffinitätsstudie 2011) und Erwachsenen von 18-64 n (Epidemiologischer Suchtsurvey 2012)

Mehr

Droge ist nicht gleich Droge. Univ.Prof.Dr.L.S.Weilemann

Droge ist nicht gleich Droge. Univ.Prof.Dr.L.S.Weilemann Giftinformationszentrum Klinische Toxikologie Univ.Prof.Dr.Sacha Weilemann Droge ist nicht gleich Droge Univ.Prof.Dr.L.S.Weilemann Erstauffällige Konsumenten harter Drogen 2013 Quelle: BKA Bundeslagebild

Mehr

Arztcode: Patienten-Initialen: Geschlecht: m w

Arztcode: Patienten-Initialen: Geschlecht: m w Arztbogen Arztcode: Patienten-Initialen: Geschlecht: m w Geburtsdatum:.. Gewicht: kg Größe: cm Kostenträger: AOK BKK andere GKV Ersatzkassen Selbstzahler Sozialamt andere:... Behinderung: nein ja wenn

Mehr

3.4 Index. aus: Rupp, Notfall Seele (ISBN 978-3-13-102173-1) 2010 Georg Thieme Verlag KG. (FB) = Fallbeispiel. Antiparkinsonika 119

3.4 Index. aus: Rupp, Notfall Seele (ISBN 978-3-13-102173-1) 2010 Georg Thieme Verlag KG. (FB) = Fallbeispiel. Antiparkinsonika 119 209 3.4 Index (FB) = Fallbeispiel A Abhängigkeit vom Therapeuten 46 von Alkohol und Drogen 39 Abklärungsphase 72 ff Abklärung 74 f Abschluss, Abschied, Abschlusskontakt 85 Aggression, Aggressivität 30,

Mehr

Spice. 11.03.2009 Modedrogen

Spice. 11.03.2009 Modedrogen Spice Das Bundesministerium für Gesundheit hat die in der Droge "Spice" und vergleichbaren Produkten enthaltenen synthetischen Cannabinoide "CP-47,497" und "JWH-018" durch eine Eilverordnung dem Betäubungsmittelgesetz

Mehr

Die Drogenaffinität Jugendlicher in der Bundesrepublik Deutschland Zentrale Studienergebnisse

Die Drogenaffinität Jugendlicher in der Bundesrepublik Deutschland Zentrale Studienergebnisse 6. APRIL 216 Die Drogenaffinität Jugendlicher in der Bundesrepublik Deutschland 215 - Zentrale Studienergebnisse Befragt wurden 7.4 Personen im Alter von 12 bis 25 Jahren im Zeitraum März bis Juni 215

Mehr

Giftinformationszentrum und Klinische Toxikologie

Giftinformationszentrum und Klinische Toxikologie Giftinformationszentrum und Klinische Toxikologie GIZ MAINZ Mehr als 32 000 Beratungen Pro Jahr GIFTINFORMATION INTENSIVSTATION BERATUNG BEHANDLUNG Eine Vergiftung im Erwachsenenalter ist vorrangig eine

Mehr

Suchtberatung in der Apotheke

Suchtberatung in der Apotheke Suchtberatung in der Apotheke Herausgegeben von Christiane Fahrmbacher-Lutz, Augsburg Mit Beiträgen von Markus Backmund, München Anil Batra, Tübingen, Gerhard Bühringer, München Bernhard Croissant, Mannheim

Mehr

Die Drogenaffinität Jugendlicher in der Bundesrepublik Deutschland Zentrale Studienergebnisse

Die Drogenaffinität Jugendlicher in der Bundesrepublik Deutschland Zentrale Studienergebnisse 6. APRIL 216 Die Drogenaffinität Jugendlicher in der Bundesrepublik Deutschland 215 - Zentrale Studienergebnisse Befragt wurden 7.4 Personen im Alter von 12 bis 25 Jahren im Zeitraum März bis Juni 215

Mehr

Arzneimittel in der Stillzeit

Arzneimittel in der Stillzeit Dr. Thomas Siebler Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin Pädiater Stillen Muttermilch enthält optimal Eiweisse, Fette, Kohlenhydrate, Vitamine, Immunglobuline Seltener Infektionen Selteneres oder verzögertes

Mehr

Inhaltsverzeichnis. 1 Als letztes Mittel die Zwangseinweisung" Das Verfahren der Zwangseinweisung Zuständigkeiten 3

Inhaltsverzeichnis. 1 Als letztes Mittel die Zwangseinweisung Das Verfahren der Zwangseinweisung Zuständigkeiten 3 Inhaltsverzeichnis 1 Als letztes Mittel die Zwangseinweisung" 1 1.1 Das Verfahren der Zwangseinweisung 1 1.2 Zuständigkeiten 3 1.3 Das ärztliche Zeugnis und die Untersuchung 4 1.3.1 Die Rolle des Arztes

Mehr

3.4 Index. FB = Fallbeispiel

3.4 Index. FB = Fallbeispiel 201 3.4 Index FB = Fallbeispiel A Abhängigkeit vom Therapeuten 44 von Alkohol und Drogen 37 Abklärungsphase 74ff Abklärung 75f Abschluss, Abschied, Abschlusskontakt 87 Aggression, Aggressivität 28, 131ff,

Mehr

Sucht. Dr. Andreas Vogel Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums des Saarlandes, Homburg

Sucht. Dr. Andreas Vogel Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums des Saarlandes, Homburg Sucht Dr. Andreas Vogel Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums des Saarlandes, Homburg Definition von Abhängigkeit Zwang, einen Stoff einzunehmen und sich

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Einleitung. 1 Die Grundlagen der Toxikologie. 2 Toxische Schwermetalle

Inhaltsverzeichnis. Einleitung. 1 Die Grundlagen der Toxikologie. 2 Toxische Schwermetalle Inhaltsverzeichnis Einleitung Die Entdeckung der Toxikologie durch die Medien - ein zweischneidiges Schwert 11 Die Lust an der Verbreitung von Angst 13 Negative Konsequenzen 15 Die Verantwortung des Wissenschaftlers

Mehr