Multimodale Therapie von Konflikten zwischen Kindern nach dem Therapieprogramm THAV

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Multimodale Therapie von Konflikten zwischen Kindern nach dem Therapieprogramm THAV"

Transkript

1 Multimodale Therapie von Konflikten zwischen Kindern nach dem Therapieprogramm THAV Dr. Anja Görtz Dorten Christoph Dornier Stiftung für Klinische Kinderpsychologie & Ausbildungsinstitut für Kinder und Jugendlichenpsychotherapie am Klinikum der Universität zu Köln Literatur Aggressiv dissoziale Störungen 1

2 Prävalenzen Von einer Störung des Sozialverhaltens sind über einen Erfassungszeitraum von bis zu einem Jahr bis zu 8 % der Kinder und Jugendlichen aus der Allgemeinbevölkerung betroffen, wobei die Zahl bei Jungen zwischen 6 bis 16 % und bei Mädchen zwischen 2 und 9 % variiert. American Psychiatric Association (1996) Aggressives Verhalten tritt häufig auf ist stabil (chron. Verlauf) ist schwer zu behandeln geht mit vielfältigen psychosozialen Beeinträchtigungen einher 2

3 Ursachen für aggressives Verhalten Fehler in der sozial kognitiven Informationsverarbeitung situationsübergreifende dysfunktionale Grundannahmen Tendenzen zur Fehlwahrnehmung und Fehlinterpretation sozialer Situationen, die Wut und Ärger erzeugen mangelnde soziale Problemlösefähigkeit (z.b. Entwicklung und Bewertung von Handlungsalternativen, Berücksichtigung von Handlungskonsequenzen). Ursachen für aggressives Verhalten Mangelnde Fähigkeit, Empathie zu entwickeln (mangelnde Rollenübernahmefähigkeit: Unfähigkeit, sich in die Gedanken, Gefühle oder Motive eines anderen hineinzuversetzen). 3

4 Ursachen für aggressives Verhalten Mangelnde moralische Entwicklung, insbesondere Fähigkeit zur Verantwortungsübernahme und zur Entwicklung von Schuldgefühlen. Die Kinder sind auf die eigenen Vor und Nachteile einer Handlung fokussiert und beachten die Konsequenzen der Handlung für andere nicht. Es kann ihnen auch schwer fallen Prinzipien der Fairness und der Verhältnismäßigkeit der Mittel zu erkennen und zu beachten. Ursachen für aggressives Verhalten Impulse / Affekte können nicht kontrolliert werden Mangelnde Fähigkeit zum Bedürfnisaufschub und zur Frustrationstoleranz. 4

5 Ursachen für aggressives Verhalten Die Kinder verfügen über geringe soziale Fertigkeiten (auf der Verhaltensebene bei der Kontaktaufnahme, der Selbstbehauptung und der Konfliktlösung.) Ursachen für aggressives Verhalten Aggressives Verhalten wird als erfolgreich erfahren Weil Wut abgebaut werden kann (negative Verstärkung) Weil Bedürfnisse unmittelbar befriedig werden (Wegnehmen ist das beste) Weil das Umfeld positiv reagiert (Gleichaltrige, Erwachsene) Therapeutische Ansatzpunkte in der Behandlung expansiver Störungen 5

6 Manuale zur Behandlung expansiver Störungen und deren Effektivität Manuale zur Behandlung expansiver Störungen: Elternzentrierte Interventionen Positive Parenting Program, Triple P (Sanders et al.), Therapieprogramm für Kinder mit hyperkinetischem und oppositionellem Problemverhalten, THOP (Döpfner et al.), Präventionsprogramm für Expansives Problemverhalten, PEP (Plück et al.) Neben elternzentrierten Interventionen sind kindzentrierte soziale Kompetenztrainings für Kinder mit aggressivem Verhalten zum Standard in der verhaltenstherapeutischen Behandlung geworden. 6

7 Manuale zur Behandlung expansiver Störungen: Kindzentrierte Interventionen Es gibt viele internationale Untersuchungen zu verschiedenen Kompetenztrainings mit Vor und Grundschulkindern, z.b.: Anger Coping Program, Coping Power Program (Child and Parent) (Lochman et al., 2003) Problem Solving Skills Training, (+ Parent Management Training), (Kazdin, 2003) Child Social Skills and Problem Solving Training, (+ Parent Skills Training) (Webster Stratton, 2005) deren Wirksamkeit in kontrollierten Studien belegt ist. Manuale zur Behandlung expansiver Störungen: Kindzentrierte Interventionen Auch im deutschen Sprachraum gibt es standardisierte Behandlungsmanuale: Z.B. Training mit aggressiven Kindern (Petermann & Petermann, 2001) Wirksamkeit in Einzelfallstudien belegt 7

8 Therapie von oppositionell aggressiven Verhaltensstörungen: Grad der empirischen Evidenz Oppositionell-aggressive Verhaltensstörungen Qualifikation (Eyberg et al., 2008) Elterntrainings nach verschiedenen Modellen (Oregon- spezifisch effektiv Modell; Parent-Child Interaction Therapy, Forehand & McMahon, Incredible Years, Positive Parenting Program- Triple P) Soziale Kompetenztraining nach verschiedenen Modellen effektiv (Anger Control Training,Incredible Years, Problem Solving Skils Training) Spezifisch effektiv: Effektiv: besser als Placebo oder Alternativtherapie (mindestens 2 Studien) besser als nicht behandelte Kontrollgruppe (mindestens 2 Studien) Döpfner, M. (2009). Psychotherapieforschung. In S. Schneider & J. Margraf (Hrsg.), Lehrbuch der Verhaltenstherapie, (Vol. 3): Springer Verlag Effektivität Viele Programme für expansive Störungen sind gut evaluiert. Generell zeigen sich gute therapeutische Effekte Bei sozialen Kompetenztrainings: Manchmal Probleme in der Generalisierung und Stabilisierung des erlernten Verhaltens. Der Einbezug von Bezugspersonen ist wichtig. Die meisten Programme werden in Gruppen durchgeführt. Vorteil: Soziales Verhalten kann während der Therapiestunde in der Gleichaltrigengruppe eingeübt werden. Nachteile: Programme sind häufig nicht ausreichend individualisiert. In der Praxis lassen sich Therapiegruppen kaum bilden und über einen längeren Zeitraum binden. 8

9 Nutzen von Manualen Standardisierte Manuale können nützlich sein, wenn sie... das Entwicklungsalter berücksichtigen, auf individuelle reale soziale Problemsituationen angepasst werden, die Faktoren beachtet werden, die in diesen Situationen das aggressive Verhalten vermutlich aufrechterhalten und verschiedene Interventionskomponenten integrieren. Aufbau des Therapieprogramm für Kinder mit aggressivem Verhalten (THAV) 9

10 THAV stellt ein umfassendes Behandlungspaket zur multimodalen Behandlung von Kindern im Alter von 6 12 Jahren mit aggressivem Verhalten besonders gegenüber Gleichaltrigen dar. verbindet kind und umfeldzentrierte Interventionen miteinander. Patientenzentrierte Interventionen als Einzel und Gruppenbehandlung bilden den Kern der Behandlung. Der Ansatzpunkt für die kindzentrierten Interventionen sind individuelle reale Problem Situationen. ist das erste deutschsprachiges Programm zur Behandlung von aggressiven Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern, das entsprechend der jeweiligen aufrechterhaltenden Faktoren auf jedes einzelne Kind abgestimmt werden kann. THAV Die Schwerpunkte liegen hierbei: auf der Schulung der sozial kognitiven Informationsverarbeitung, der Entwicklung und Stärkung von Impulskontrolle, dem sozialen Problemlöse und Fertigkeitentraining sowie auf der Modifikation sozialer Interaktionen 10

11 Entscheidungsbaum Exploration der Eltern, Lehrer Einsatz von Fragebögen Exploration und Verhaltensproben des Patienten Einsatz von Fragebögen Einfache Exploration des Kindes Ressourcen der Impulskontrolle Mangelnde Konsequenzen Reaktion auf Konsequenzen TESKO Standardisierte Situation: spontane Reaktion Weitere Exploration der standardisierten Situation Fragebogen zu problemaufrechterhaltenden Komponenten Exploration des Patienten Soziale Situation beschreiben lassen & Rollenspiel Fehlwahrnehmung Was ist passiert? Entwicklung aggressiver Lösungen Was kannst Du tun? Was noch? Nichtbeachten von Handlungskonsequenzen Was wird passieren, wenn...? Erfolgserwartung für aggressive Handlung Was wird erfolgreich sein? Kompetenzvertrauen für aggressive Handlung Was kannst Du gut? Aggressive Handlung Was wirst Du tun? 11

12 Entscheidungsbaum Exploration der Eltern, Lehrer Einsatz von Fragebögen Exploration und Verhaltensproben des Patienten Einsatz von Fragebögen Fehlwahrnehmung / Dysfunktionale Kognitionen? nein Patient beurteilt Ausmaß von Ärger ja Intensiver Ärger? nein Beobachtung des Verhaltens im Rollenspiel Problemlösung oder Verhalten ineffektiv? nein Beobachtung des Verhaltens in realer Situation Aggressives Verhalten? ja ja ja Sozial kognitive Interventionen Ärgerkontrolltraining Problemlöse-Fertigkeitentraining Selbstmanagement und Interventionen im natürlichen Umfeld mit positiven und negativen Konsequenzen THAV Obwohl die patientenzentrierten Interventionen im Mittelpunkt der Behandlung von aggressivem Verhalten gegenüber Gleichaltrigen stehen werden unterstützende Interventionen, die das familiäre, aber auch das weitere Umfeld (z.b. Schule) mit einbeziehen, nicht vernachlässigt werden. 12

13 THAV Diese Verfahren sind im Wesentlichen kognitive und behaviorale Interventionen, die darauf abzielen: dysfunktionale Kognitionen und Erwartungen bei den Eltern oder anderer Bezugspersonen zu verändern und Bedingungen zu schaffen, die dem Kind helfen, bisher destruktiv bewältigte soziale Situationen mit Gleichaltrigen sozial erfolgreich bewältigen zu können (Einführung von Patenschaften). THAV Dazu gehört auch der Abbau von aggressionsverstärkendem Erziehungsverhalten der Eltern und anderer Bezugspersonen (z. B. die Verminderung von möglichen positiven oder negativen Verstärkungen bei aggressivem Verhalten) und die Einführung von Belohnung in Bezug auf sozial kompetentes Verhalten des Kindes. 13

14 Der Teufelskreis Aufforderung durch Eltern Wiederholung d. Aufforderung Nein befolgt? Ja andere Tätigkeit Nein befolgt? Ja andere Tätigkeit Nein Eltern drohen Eltern geben nach andere Tätigkeit Nein befolgt? Ja andere Tätigkeit Nein Eltern ratlos Eltern geben nach andere Tätigkeit Eltern reagieren aggressiv THAV Verstärkersysteme (Token-Systeme und Token-Entzugssysteme) spielen innerhalb von THAV eine große Rolle. Prinzipiell können sie eingesetzt werden: 1. zur Verstärkung der Mitarbeit des Kindes und von sozial kompetentem Verhalten in der Therapiestunde durch den Therapeuten 2. zur Verstärkung der Durchführung der Therapieaufgaben zunächst unabhängig vom Erfolg durch den Therapeuten und durch Bezugspersonen 3. zur Verstärkung von Verhaltensänderungen im realen Umfeld, dabei werden folgende Formen eingesetzt: a) Selbstverstärkung durch das Kind selbst, b) Verstärkung durch Eltern, Erzieher oder Lehrer c) Verstärkung durch Therapeuten 14

15 Modul I: Bausteine 1 3: Modul II: Bausteine 4 6: Modul III: Baustein 7: THAV Module Vorbereitung, Diagnostik und Verlaufskontrolle Beziehungsaufbau, Therapiemotivation, Ressourcenaktivierung, Diagnostik, Problemdefinition, Störungskonzept Sozial kognitive Interventionen Kognitiv emotionale Komponenten der Störung Ärgerkontrolltraining Impulskontrolle Modul IV: Baustein 8 10: Modul V: Baustein 11: Problemlöse und Fertigkeitentraining Situationsbezogene Einheiten mit starkem Anteil des Einübens von sozial kompetentem Verhalten Abschluss Bilanzierung, Rückfallprävention und Ablösung Allgemeine Stundenstruktur Bausteine Kind/ Eltern Min. Bearbeiten der individuellen Bögen (TA) 2. neue Bausteine bearbeiten 3. (Spielen, was Kind möchte oder z.b. Das Zauberwald Spiel) Die Bausteine für die Eltern können zumeist leicht modifiziert auch für Lehrer/ Erzieher benutzt werden. 15

16 Modul I Vorbereitung, Diagnostik und Verlaufskontrolle Baustein: 1 3 Modul I:Vorbereitung, Diagnostik und Verlaufskontrolle Baustein 1: Beziehungsaufbau, Therapiemotivation, Ressourcenaktivierung Kinder Bezugspersonen K1.01 Das Kennenlern Poster B1.01 Meine Stärken K1.02 Zeige, was Du gerne magst! B1.02 Was gefällt mir gut an meinem K1.03 Das Ratespiel Kind? K1.04 Das Interview und die Prima Kärtchen K1.05 Mein Punkte Plan in der Therapiestunde 16

17 Modul I: Baustein 1 Indikation: Wird immer durchgeführt. Eignet sich als Einstieg in die Therapie. Durchführung ist besonders wichtig: a) Wenn die Wahrnehmung der Verhaltensprobleme des Kindes gegenüber der Wahrnehmung positiver Verhaltensanteile und Eigenschaften des Kindes dominiert b) Bei initialen Motivationsproblemen Modul I: Baustein 1 Hauptziele: Beziehungsaufbau zwischen Kind/Eltern und Therapeut Stärkung von Ressourcen Fokussierung der Aufmerksamkeit auf positive Verhaltensanteile und Eigenschaften und Minderung negativer Eltern Kind Beziehungsanteile Aufbau von Therapiemotivation 17

18 Modul I: Baustein 1 Anzahl der Sitzungen: In der Regel sind 3 Sitzungen notwendig (1mit Kind, 1 mit Eltern, 1 mit Kind und Eltern) + Einbeziehung von Lehrern/Erziehern möglich Übersicht über den Ablauf : Sitzung 1: Kennenlernen (Kind) Sitzung 2: Ressourcen (Eltern) Sitzung 3: Was gefällt mir gut (Eltern/Kind) 18

19 Aufgrund einer oft vorherrschenden negativen Eltern Kind Beziehung, wird die Aufmerksamkeit auf positive Verhaltensanteile und Eigenschaften gelegt. Ein erstes Verstärkersystem wird eingeführt. 19

20 Kevin hat für kurze Zeit mit Bruder schön gespielt. Habe mich gefreut, aber nichts gesagt. Modul I:Vorbereitung, Diagnostik und Verlaufskontrolle Baustein 2: Diagnostik und Problemdefinition Kinder K2.01 Geschichte: Ich bin Till Taff! K2.02 Meine Stärken meine Schwächen: Meine Meinung K2.03 Meine Stärken meine Schwächen: Die Meinung anderer K2.04 Fragen zur Geschichte: Ich bin Till Taff! K2.05 Kennst Du das auch? K2.06 Geschichte: Ich soll zu einer Psychologin K2.07 Ich zeig Dir meine Welt. K2.08 Mein Problem mein Ziel K2.09 Ärger Problem Liste K2.10 Ziel Liste Bezugspersonen B2.01 Explorationsschema für aggressives Verhalten B2.02 Es gibt Probleme! Wer muss was ändern? B2.03 Kennen Sie das? Basisinformation zur Therapie B2.04 Verhaltensproblemliste B2.05 Ziel Liste 20

21 Modul I: Baustein 2 Indikation: Wird immer durchgeführt. Modul I: Baustein 2 Hauptziele: Einführung der Identifikationsfigur Till Taff Erfassung und Analyse der Probleme des Kindes auf kognitiver, emotionaler und Verhaltensebene in sozialen Situationen und ihrer Konsequenzen 21

22 Modul I: Baustein 2 Anzahl der Sitzungen: In der Regel sind 4 Sitzungen notwendig (2 überwiegend mit Kind, 2 mit Eltern) + Einbeziehung von Lehrern/Erziehern möglich Übersicht über den Ablauf: Sitzung 1: Einführung Till Taff (Kind) Sitzung 2: Exploration (Eltern) Sitzung 3: Ich zeig Dir meine Welt (Kind) Sitzung 4: Basisinformation zur Therapie und Problemliste (Eltern) Einstiegsgeschichten Hallo! Ich bin Till Taff! Typische Problemsituationen von aggressiven Kindern werden in fortlaufenden Geschichten aus der Perspektive von Till geschildert. Das Kind soll sich mit Till und dessen Problemen identifizieren bzw. auseinandersetzen. 22

23 Die soziale Problemlösefähigkeit des Kindes wird exploriert und in Puppenspielen überprüft. Der Max hat so komisch gegrinst als ich erzählt habe ich bleibe Fan vom FC Köln, auch wenn sie absteigen Der macht sich über mich lustig und lacht mich aus und hat auch was gegen den FC. Ich war stinke wütend auf den. Übergang von Geschichte zu individueller Situation Wie viel Till steckt in Dir? Ich hab ihn angebrüllt und gesagt: wenn Du noch weiter so doof lachst, dann kriegst Du eine aufs Maul. Er hat weiter gegrinst und ich hab ihm eine aufs Maul gegeben. Dann hat der geheult und ist weggerannt. Ich weiß nicht. Soziogramm 23

24 Anhand einer eigenen Ärgerliste soll das Kind Probleme aus seiner Sicht formulieren. Wenn ich denke ein Kind lacht mich aus, haue ich ihm eine aufs Maul. X Auf Basis der multiplen Verhaltens und Psychodiagnostik werden jene Verhaltensprobleme des Kindes definiert, die durch die Behandlung vermindert werden sollen. Damit werden die Ziele der Behandlung bezogen auf Veränderungen der Verhaltensprobleme des Kindes festgelegt und die Problemliste über Verhaltensprobleme des Kindes, die der kontinuierlichenverlaufskontrolle dient, erarbeitet. Modul I:Vorbereitung, Diagnostik und Verlaufskontrolle Baustein 3: Störungskonzept Kinder K3.01 Geschichte: Das Biest K3.02 So kann es sein so kann es werden! K3.03 Wie ist das bei Dir, wenn Du wütend wirst? K3.04 So ist es so soll es werden! K3.05 Ärger Thermometer Beispiele K3.06 Mein Detektivbogen K3.07 Wut Tagebuch (1) K3.08 Mein Detektivbogen zur Selbstbelohnung K3.09 Ich belohne mich selbst! K3.10 Mein Selbstbelohnungs Punkte Konto für tolle Sticker Rollen oder Puppenspiel K3.11 Fragen zum Wut Tagebuch und Anleitung zum Rollen oder Puppenspiel K3.12 Wut Tagebuch (2) Bezugspersonen B3.01 Warum hat mein Kind Verhaltensprobleme? B3.02 Warum hat mein Kind Verhaltensprobleme? Gemeinsames Modell B3.03 Entstehungsmodell und Ausstieg B3.04 Der Teufelskreis B3.05 Den Teufelskreis durchbrechen B3.06 Aufforderungen und Regeln, Loben und negative Konsequenzen B3.07 Elterninformation zur Kinder Therapie B3.08 Coaching: Helfen Sie Ihrem Kind bei seinen Therapieaufgaben 24

25 Modul I: Baustein 3 Indikation: Wird immer durchgeführt. Modul I: Baustein 3 Hauptziele: Erarbeitung der Elemente eines gemeinsamen Konzeptes über die Ursachen des Problemverhaltens Besprechung von Ansätzen in der Therapie Einübung von effektiven Aufforderungen, Verstärkung von positivem Verhalten und Anwendung von negativen Konsequenzen (nur Eltern) Einübung von Selbstbeobachtung und Selbstverstärkung (nur Kind) 25

26 Modul I: Baustein 3 Anzahl der Sitzungen: In der Regel sind 5 Sitzungen notwendig (3 überwiegend mit Kind, 2 mit Eltern) + Einbeziehung von Lehrern/Erziehern möglich Übersicht über den Ablauf: Sitzung 1: Gemeinsames Störungskonzept und Teufelskreis (Eltern) Sitzung 2: Gemeinsames Entstehungsmodell (Das Biest) (Kind) Sitzung 3: Aufforderungen und Regeln (Eltern) Sitzung 4: Ärgerthermometer und Wut Tagebuch (Kind/Eltern) Sitzung 5: Exploration zum Wut Tagebuch und Selbstbelohnung (Kind) Ärger Thermometer Max sagt Hurensohn Ein Kind lacht über mich Ein Kind schubst mich Ein Kind schubst mich. Ein Kind lacht über mich. 26

27 Wut Tagebuch Tom hat mir in der Schule meinen Stift weggenommen. Der will mich ärgern und mir den Stift kaputt machen. Ich war stocksauer! 80 Ich habe ihn Gegen die Tür gedrückt und ihm in den Bauch geschlagen. Er hat geheult und hat mir den Stift wiedergegeben. Nicht so ganz Ein gemeinsames Störungskonzept mit den Eltern über die Ursachen des Problemverhaltens wird erarbeitet. 27

28 Aufforderungen, Regeln, Konsequenzen Mit den Eltern wird erarbeitet, auf welche Weise Aufforderungen und Regeln effektiv gestellt werden können. Sie werden angeleitet,ihr Kind unmittelbar verbal oder nonverbal zu loben, wenn es einer Aufforderung nachkommt sowie auch regelmäßig angemessene negative Konsequenzen zu setzen, wenn das Kind Aufforderungen oder Regeln nicht befolgt. Modul II Sozial kognitive Interventionen Baustein

29 Modul II: Sozial kognitive Interventionen Wenn Tendenzen zur Fehlwahrnehmung und Fehlinterpretation sozialer Situationen identifiziert werden können (d. h. die Kinder nehmen eine soziale Situation gehäuft als bedrohlich war und sie schreiben dem Interaktionspartner häufiger feindselige Motive zu), dann ist ein Training der sozial kognitiven Informationsverarbeitung indiziert. Modul II: Sozial kognitive Interventionen Die sozial kognitiven Interventionen sollen dazu dienen, Ärger und Wut erzeugende Kognitionen sowie dysfunktionale grundlegende Überzeugungen zu identifizieren und zu vermindern. 29

30 Modul II: Sozial kognitive Interventionen Baustein 4: Ärgergedanken und Ärgerkiller Gedanken Kinder K4.01 Geschichte: Alle ärgern mich! K4.02 Geschichte: Die Wutbrille K4.03 Bastelvorlage Wutbrille K4.04 Was sind Deine Wut Situationen? K4.05 Geschichte: Die Ärger Killergedanken K4.06 Was ist passiert? K4.07 Geschichte: Die Coolbrille K4.08 Bastelvorlage Coolbrille K4.09 Meine Ärgerkiller Gedanken K4.10 Mein Detektivbogen zur Selbstbeobachtung und Selbstkontrolle K4.11 Den Ärger mit Ärgerkiller Gedanken bekämpfen Rollen oder Puppenspiel K4.12 Mein Detektivbogen zur Selbstbeobachtung und Selbstkontrolle (2) Bezugspersonen B4.01 Elterninformation Was kann Ihr Kind gegen Ärgergedanken tun? B4.02 Coaching: Helfen Sie Ihrem Kind, Ärgergedanken zu bekämpfen Modul II: Baustein 4 Indikation: Wird möglichst immer durchgeführt, weil Ärger Gedanken immer eine Rolle spielen. Wenn jedoch die kognitiven Voraussetzungen dafür beim Kind nicht (hinreichend) vorhanden sind, kann der Baustein nicht oder nur in einer vereinfachten Form durchgeführt werden. 30

31 Modul II: Baustein 4 Hauptziele: Die Elemente eines kognitiven Entstehungsmodells des Ärgers sollen erarbeitet werden (Kind) Ärger und Wut erzeugende Kognitionen sollen exploriert, identifiziert und durch individuellen Bewältigungsgedanken modifiziert und vermindert werden (Kind) Selbstbeobachtung und Übungen im natürlichen Umfeld in Bezug auf individuelle Bewältigungsgedanken sollen (mit Hilfe der Eltern/Lehrer) durchgeführt werden. Die positive Verstärkung von individuellen Bewältigungsgedanken des Kindes soll mit den Bezugspersonen eingeübt werden. Modul II: Baustein 4 Anzahl der Sitzungen: In der Regel sind 4 Sitzungen notwendig (3 überwiegend mit Kind, 1 überwiegend mit Eltern) + Einbeziehung von Lehrern/Erziehern möglich Übersicht über den Ablauf: Sitzung 1: Wutbrille (Kind) Sitzung 2: Ärger Gedanken und Ärgerkiller Gedanken (Eltern) Sitzung 3: Coolbrille (Kind/Eltern) Sitzung 4: Exploration zur Selbstbeobachtung von Gedanken (Kind/Eltern) 31

32 Ärgermacher & Ärgerkiller Wutbrille Los werde total wütend. Ärgere Dich richtig! Setz Deine Wutbrille auf! 32

33 Ärgergedanken Coolbrille Ich werde jedem Kind helfen, dich Biest zu zähmen. Es muss mich nur rufen! 33

34 Ärgerkillergedanken Bei allen Interventionen muss der Transfer auf das natürliche soziale Umfeld durch entsprechende Generalisierungstechniken unterstützt werden: z.b. durch Übungen im natürlichen Umfeld, Selbstbeobachtung, Generalisierungstechniken Einbeziehung von Eltern, Erziehern, Lehrern (Coaching) oder Gleichaltrigen (Paten) in die Intervention, positive Verstärkung von Verhaltensänderungen, negative Konsequenzen bei Problemverhalten 34

35 Selbstbeobachtung Tom hat mir in der Schule mein Heft weggenommen. Der will mich ärgern und mir das Heft kaputt machen. Ich war stocksauer! 80 Ich habe ihm in den Bauch getreten. Er hat bei der Lehrerin gepetzt und ich hab Ärger bekommen. Nein. Der will mir Ich wäre etwas einen Streich spielen. Wenn unruhig. die Stunde beginnt gibt er es mir zurück. 20 Ich hätte ihm gesagt: Wenn die Stunde beginnt, musst Du es mir sowieso zurück geben. Zum Stundenbeginn hätte er es mir wiedergegeben Ja! Coaching: Dem Kind helfen Ärger Gedanken zu besiegen 35

36 Baustein 5: Denkfallen + Was ist stark? Es können Defizite vorliegen: in der moralischen Entwicklung, in der Fähigkeit zur Verantwortungsübernahme in der Entwicklung von Schuldgefühlen. Die Kinder sind auf die eigenen Vor und Nachteile einer Handlung fokussiert. Beachten die Konsequenzen der Handlung für andere nicht. Es fällt ihnen schwer Prinzipien der Fairness und Verhältnismäßigkeit der Mittel zu erkennen und zu beachten. Modul II: Sozial kognitive Interventionen Baustein 5: Denkfallen Kinder K5.01 Geschichte: Superhelden K5.02 Stärken und Schwächen von Superhelden K5.03 Geschichte: Till und die Denkfallen oder die Geschichte vom Schattengeist K5.04 Achtung, Denkfallen Alarm! K5.05 Geschichte: Was ist stark? K5.06 Was ist o. k. für Dich? K5.07 Fair play? K5.08 Mein Detektivbogen Was ist o. k. für mich? K5.09 Den Ärger mit klugen Gedanken und fairem Verhalten bekämpfen Rollen oder Puppenspiel K5.10 Mein Detektivbogen Was ist o. k. für mich? (2) Bezugspersonen B5.01 Elterninformation Achtung, Denkfallen! B5.02 Wie stehe ich selbst zu Gewalt? B5.03 Coaching: Helfen Sie Ihrem Kind, kluge Gedanken einzusetzen. 36

37 Modul II: Baustein 5 Indikation: Wird immer durchgeführt, wenn die kognitiven Voraussetzungen dafür beim Kind vorhanden sind. Modul II: Baustein 5 Hauptziele: Situationsübergreifende, globale und situationsspezifische soziale Überzeugungen sowohl des Kindes als auch der Eltern sollen exploriert, identifiziert und modifiziert werden. Das unangemessene Selbstkonzept bezüglich eigener Stärken (z.b. ich muss immer der Stärkste sein) und vermeintliche Schwächen (z.b. Verlieren ist immer ein Zeichen von Schwäche) soll mit dem Kind thematisiert, relativiert und reattribuiert werden. Prinzipien der Fairness und Verhältnismäßigkeit der Mittel (angemessene Formen der Konfliktlösung) sollen thematisiert und verankert werden (Kind/Eltern). Selbstbeobachtung und Übungen im natürlichen Umfeld in Bezug auf globale Überzeugungen und spezifische Kognitionen sowie auf Fairness sollen mit dem Kind (mit Hilfe der Eltern/Lehrer) durchgeführt werden. Die positive Verstärkung von alternativen Gedanken und fairen Verhaltensweisen des Kindes soll mit den Bezugspersonen eingeübt werden. 37

38 Modul II: Baustein 5 Anzahl der Sitzungen: In der Regel sind 4 Sitzungen notwendig (3 überwiegend mit Kind, 1 überwiegend mit Eltern) + Einbeziehung von Lehrern/Erziehern möglich Übersicht über den Ablauf: Sitzung 1: Superhelden (Kind) Sitzung 2: Denkfallen und Gewalt (Eltern) Sitzung 3: Was ist stark? (Kind/Eltern) Sitzung 4: Exploration zu fairem Verhalten (Kind/Eltern) Allgemeine Überzeugungen und Grundannahmen oder was ist stark und fair? Ich darf mir nichts gefallen lassen, sonst halten mich die anderen für einen Feigling. Ich muss immer der Stärkste sein. Andere zu ärgern ist total cool und mutig. Gewalt ist toll. Ich darf mich mit allen Mitteln wehren. Überprüfung auf Vor und Nachteile Ersetzen durch funktionalere Überzeugungen Cool bleiben ist stark! 38

39 Eltern: Wie stehe ich selbst zu Gewalt? Heutzutage muss man der Stärkste und Beste sein, um sich durchzusetzen. Jungen müssen sich prügeln, das gehört dazu, sonst sind sie Schwächlinge. Eine Tracht Prügel hat noch keinem geschadet. Der Stärkere setzt sich durch, dazu sind alle Mittel recht. Man darf sich mit allen einem zur Verfügung stehenden Mitteln wehren. Ich selbst bin als Kind geschlagen worden und mir hat es nicht geschadet. Erkennen Sie die eine oder andere eigene Überzeugung oder die Ihres Partners. Auf welchen Erfahrungen haben Sie diese Überzeugungen entwickelt? Wie zutreffend sind sie wirklich? Was sind die Vor und Nachteile? Welche Wirkung haben sie auf das Denken und Verhalten Ihres Kindes? 39

40 Baustein 6: Beeinträchtigte Empathie: Defizite, sich in die Gedanken, Gefühle oder Motive eines anderen hineinzuversetzen keine oder eine geringe emotionale Beteiligung bei traurigen oder freudigen Ereignissen geringe Resonanz auf die Gefühle anderer + Schwierigkeiten über die eigenen Gefühle zu sprechen. Modul II: Sozial kognitive Interventionen Baustein 6: Mitfühlen Kinder K6.01 Geschichte: Till Taff lernt mitfühlen K6.02 Gefühle erkennen K6.03 Meine Gefühle und die anderer K6.04 Beobachtungsbogen Auf Gefühle achten K6.05 Fragen zum Beobachtungsbogen und Anleitung zum Rollen oder Puppenspiel Bezugspersonen B6.01 Elterninformation Gefühle erkennen und mitfühlen B6.02 Coaching: Helfen Sie Ihrem Kind, Gefühle zu erkennen) 40

41 Modul II: Baustein 6 Indikation: Bei Störungen der Empathiefähigkeit. Dieser Baustein setzt ein gewisses kognitives Entwicklungsniveau voraus. Wenn diese Voraussetzungen dafür beim Kind nicht hinreichend vorhanden sind, kann der Baustein nur in einer vereinfachten Form durchgeführt werden. Modul II: Baustein 6 Hauptziele: Das Erkennen von verschiedenen Emotionen soll eingeübt werden (Kind). Die Empathie im Sinne der kognitiven Fähigkeit, sich in die Situation eines anderen, in seine Gedanken, seine Gefühle und seine Motive einzudenken (Rollen oder Perspektivenübernahme), soll trainiert werden (Kind). Eigene Gefühle zu verbalisieren soll eingeübt werden (Kind). Selbstbeobachtung und Übungen im natürlichen Umfeld in Bezug auf Emotionserkennung und Empathie soll mit dem Kind (mit Hilfe der Eltern/Lehrer) durchgeführt werden. Die positive Verstärkung des Verhaltens des Kindes auf eigene und auf die Gefühle von anderen Menschen zu achten, soll mit den Bezugspersonen eingeübt werden. 41

42 Modul II: Baustein 6 Anzahl der Sitzungen: In der Regel sind 3 Sitzungen notwendig (2 überwiegend mit Kind, 1 überwiegend mit Eltern) + Einbeziehung von Lehrern/Erziehern möglich Übersicht über den Ablauf: Sitzung 1: Gefühle erkennen (Kind/Eltern) Sitzung 2: Emotionserkennung (Eltern) Sitzung 3: Auf Gefühle achten (Kind/Eltern) Übungen zur Emotionserkennung, emotionalen Perspektivenübernahme und Empathie Fröhlich Traurig Wütend Ängstlich Hau ja ab, sonst passiert was! Mein Freund hat mir was Tolles geschenkt! 42

43 Übungen zur Emotionserkennung, emotionalen Perspektivenübernahme und Empathie Komplexe Interaktionssituationen und kleine Geschichten werden besprochen und in Puppenspielen mit Perspektivenwechsel durchgespielt. Videoübungen (Schauspieler und Regisseur): Gefühle raten, die mit Hilfe der Sprache des Körpers und der Stimme dargestellt werden. (Woran erkenne ich das Gefühl eines anderen?) Übungen zur Emotionserkennung, emotionalen Perspektivenübernahme und Empathie Gefühle malen und über eigene Gefühle sprechen: Welche Farbe passt am besten zu deinem Gefühl (z. B. Wut), ist das Gefühl meist eher groß oder klein, welche Form passt am besten zu dem Gefühl? Welche Situationen lösen bestimmte Gefühle bei Dir aus? Was muss passieren, dass Du z. B. wütend... bist? Gab es schon einmal eine Situation in der Du z.b. wütend... warst? 43

44 Modul III Ärgerkontrolltraining Baustein 7 Modul III: Ärgerkontrolltraining Die Interventionen sollen dazu dienen die Impulskontrolle zu entwickeln bzw. zu stärken und frühzeitig Ärgersituationen zu erkennen. Alternative Möglichkeiten Dampf abzulassen werden eingeübt. Wer beherrscht hier wen? Spannungsabbau 44

45 Modul III: Ärgerkontrolltraining Baustein 7: Impulskontrolle Kinder K7.01 Geschichte: Till und das Biest K7.02 Das kleine Biest namens Wut K7.03 Das Frühwarnsystem K7.04 Meine Reportage über Wut Buster K7.05 Dampf ablassen! K7.06 Signalkarten zur Selbstinstruktion K7.07 Marterpfahlspiel K7.08 Ich habe total viel Energie! K7.09 Beobachtungsbogen Klappt mein Frühwarnsystem? Arbeitet meine Ärgerpolizei gut? Erkenne ich das Biest? K7.10 Das Biest mit der Ärgerpolizei bekämpfen Rollen oder Puppenspiel Bezugspersonen B7.01 Elterninformation Impulskontrolle B7.02 Wie bekomme ich meine Wut in den Griff? B7.03 Coaching Helfen Sie Ihrem Kind, seine Wut in den Griff zu bekommen! B7.04 Der Punkte Plan B7.05 Wettkampf um lachende Zaubergeister B7.06 Die Auszeit Modul III: Baustein 7 Indikation: Bei Störungen der Impulskontrolle, die sich in heftigen Ärger oder Wutreaktionen oder der Unfähigkeit klar zu denken äußern können. 45

Therapieprogramm für Kinder mit aggressivem Problemverhalten THAV

Therapieprogramm für Kinder mit aggressivem Problemverhalten THAV Therapieprogramm für Kinder mit aggressivem Problemverhalten THAV Christoph-Dornier-Stiftung für Klinische Kinderpsychologie Anja Görtz- Dorten Biopsychosoziales Erklärungsmodell - Biologische Einflüsse

Mehr

Therapieprogramm für Kinder mit aggressivem Problemverhalten THAV

Therapieprogramm für Kinder mit aggressivem Problemverhalten THAV Therapieprogramm für Kinder mit aggressivem Problemverhalten THAV Christoph-Dornier-Stiftung für Klinische Kinderpsychologie Biopsychosoziales Erklärungsmodell - Biologische Einflüsse (z.b. männliches

Mehr

Therapieprogramm für Kinder mit aggressivem Verhalten (THAV)

Therapieprogramm für Kinder mit aggressivem Verhalten (THAV) Anja Görtz-Dorten Manfred Döpfner Therapieprogramm für Kinder mit aggressivem Verhalten (THAV) mit CD-ROM Therapieprogramm für Kinder mit aggressivem Verhalten (THAV) Therapieprogramm für Kinder mit aggressivem

Mehr

EntwicklungsFörderung in Familien: Eltern- und Kinder-Training EFFEKT. Dipl.-Psych. Antje Klindworth-Mohr

EntwicklungsFörderung in Familien: Eltern- und Kinder-Training EFFEKT. Dipl.-Psych. Antje Klindworth-Mohr EntwicklungsFörderung in Familien: Eltern- und Kinder-Training EFFEKT Dipl.-Psych. Antje Klindworth-Mohr Institut für Psychologie, Universität Erlangen-Nürnberg Entstehung von EFFEKT Entwickelt im Rahmen

Mehr

Kognitive Kerndefizite bei Autismus- Spektrum-Störungen (ASS)

Kognitive Kerndefizite bei Autismus- Spektrum-Störungen (ASS) Kognitive Kerndefizite bei Autismus- Spektrum-Störungen (ASS) als Grundlage für die Therapie aber auch den Umgang mit Menschen mit einer ASS Dr. phil. Dipl.-Psych. Mirjam Paschke-Müller Abteilung für Psychiatrie

Mehr

Leseprobe aus: Döpfner, Schürmann, Frölich, THOP, ISBN 978-3-621-28033-4 2013 Beltz Verlag, Weinheim Basel

Leseprobe aus: Döpfner, Schürmann, Frölich, THOP, ISBN 978-3-621-28033-4 2013 Beltz Verlag, Weinheim Basel http://www.beltz.de/de/nc/verlagsgruppe-beltz/gesamtprogramm.html?isbn=978-3-621-28033-4 7 Das Eltern-Kind-Programm Das Eltern-Kind-Programm bildet den Kern von THOP. Es kombiniert Interventionen auf der

Mehr

Selbstmanagement bei Jugendlichen mit ADHS Konzept und Effekte

Selbstmanagement bei Jugendlichen mit ADHS Konzept und Effekte Selbstmanagement bei Jugendlichen mit ADHS Konzept und Effekte Ruth Maiwald Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters am Klinikum der Universität zu Köln kjppköln

Mehr

SELBSTREFLEXION. Selbstreflexion

SELBSTREFLEXION. Selbstreflexion INHALTSVERZEICHNIS Kompetenz... 1 Vergangenheitsabschnitt... 2 Gegenwartsabschnitt... 3 Zukunftsabschnitt... 3 GOLD - Das Handbuch für Gruppenleiter und Gruppenleiterinnen Selbstreflecion Kompetenz Die

Mehr

7.1 Konzeption. 7.1.1 Mikro- und Makroebenen

7.1 Konzeption. 7.1.1 Mikro- und Makroebenen 7 Das Eltern-Kind-Programm Das Eltern-Kind-Programm bildet den Kern von THOP. Es kombiniert Interventionen auf der Ebene der Eltern und der Familie mit Interventionen auf der Ebene des Kindes, und es integriert

Mehr

Leitfaden für kollegiales Coaching

Leitfaden für kollegiales Coaching Lebenswerk hat folgenden Leitfaden für das KOLLEGIALE COACHING geschaffen: 1) Anlässe (= gute Einstiegsmöglichkeiten/Gelegenheiten) für den wichtigen ersten Schritt Es bieten sich folgende Möglichkeiten:

Mehr

Kognitive Verhaltenstherapie: Methodisches Vorgehen und Wirksamkeit

Kognitive Verhaltenstherapie: Methodisches Vorgehen und Wirksamkeit Kognitive Verhaltenstherapie: Methodisches Vorgehen und Wirksamkeit Vortrag am Kinder- und Jugendpsychiatrischen Nachmittag des Uniklinikums Giessen und Marburg, 29.11.2007 J. Pauschardt, Marburg Gliederung

Mehr

Techniken der kognitiven Verhaltenstherapie

Techniken der kognitiven Verhaltenstherapie Techniken der kognitiven Verhaltenstherapie Seminar: VT bei depressiven Störungen Seminarleiterin: Dipl. Psych. C. Kuhn Referenten: F. Buge, K. Lemke Überblick Therapeutisches Vorgehen: 1. Erfassen von

Mehr

EINHEIT 5 ICH-BOTSCHAFTEN EINHEIT 5

EINHEIT 5 ICH-BOTSCHAFTEN EINHEIT 5 EINHEIT 5 ICH-BOTSCHAFTEN EINHEIT 5 1. Besprechung der Hausaufgaben Die Schüler lesen ihr Beispiel vor, welches sie sich für die Hausaufgabe ausgesucht haben. Es wird noch einmal herausgehoben, worauf

Mehr

Wenn der Papa die Mama haut

Wenn der Papa die Mama haut Pixie_Umschlag2 22:48 Uhr Herausgegeben von: Seite 1 Wenn der Papa die Mama haut Sicherheitstipps für Mädchen und Jungen Landesarbeitsgemeinschaft Autonomer Frauenhäuser Nordrhein-Westfalen Postfach 50

Mehr

Besucherbefragung im Kinder- und Jugendzentrum Mühle

Besucherbefragung im Kinder- und Jugendzentrum Mühle Name : Besucherbefragung im Kinder- und Jugendzentrum Mühle Worum geht es? Das Mühleteam möchte mit Euch eine kurze Befragung durchführen. Wir haben das Ziel, die Arbeit im Jugendzentrum ständig zu verbessern.

Mehr

Alles gut!? ist im Rahmen eines Konflikttrainings bei PINK entstanden

Alles gut!? ist im Rahmen eines Konflikttrainings bei PINK entstanden Alles gut!? Tipps zum Cool bleiben, wenn Erwachsene ständig was von dir wollen, wenn dich Wut oder Aggressionen überfallen oder dir einfach alles zu viel wird. Alles gut!? ist im Rahmen eines Konflikttrainings

Mehr

Fragebogen für Jugendliche

Fragebogen für Jugendliche TCA-D-T1 Markieren Sie so: Korrektur: Bitte verwenden Sie einen schwarzen oder blauen Kugelschreiber oder nicht zu starken Filzstift. Dieser Fragebogen wird maschinell erfasst. Bitte beachten Sie im Interesse

Mehr

PSYCHOSOMATISCHE KRANKHEITEN. Prof. Dr. Franz Petermann Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation Universität Bremen

PSYCHOSOMATISCHE KRANKHEITEN. Prof. Dr. Franz Petermann Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation Universität Bremen PSYCHOSOMATISCHE KRANKHEITEN Prof. Dr. Franz Petermann Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation Universität Bremen Psychosomatische Krankheiten Störungen, die mit körperlichen Symptomen einhergehen,

Mehr

Papilio. Ein Projekt des beta Instituts in Augsburg. Papilio. beta Institut

Papilio. Ein Projekt des beta Instituts in Augsburg. Papilio. beta Institut Ein Programm für Kindergärten zur Primärprävention von Verhaltensproblemen und zur Förderung sozial- emotionaler Kompetenz. Ein Beitrag zur Sucht- und Gewaltprävention. Ein Projekt des beta Instituts in

Mehr

Wir beraten Eltern und alle Interessierte zu folgenden familiären Themen (familylab):

Wir beraten Eltern und alle Interessierte zu folgenden familiären Themen (familylab): Portfolio/Angebote Familie Wir beraten Eltern und alle Interessierte zu folgenden familiären Themen (familylab): 1. Vom Paar zur Familie 2. Eltern = Führungskräfte 3. Angemessen Grenzen setzen Beziehung

Mehr

Papilio Das Programm zur Primärprävention gegen Sucht und Gewalt: Aber warum denn schon im Kindergarten?

Papilio Das Programm zur Primärprävention gegen Sucht und Gewalt: Aber warum denn schon im Kindergarten? Papilio Das Programm zur Primärprävention gegen Sucht und Gewalt: Aber warum denn schon im Kindergarten? Lina Wallus und Daniela Hütter (Papilio e.v.) 10. Fachtagung Soziales und Gesundheit Gesundheitsförderung

Mehr

K.E.C.K Kreatives-Erlebnis-Coaching Manuela Klasen Persönlichkeitscoaching und Mentaltraining. Lebe deinen Traum und Von der Leichtigkeit des Seins

K.E.C.K Kreatives-Erlebnis-Coaching Manuela Klasen Persönlichkeitscoaching und Mentaltraining. Lebe deinen Traum und Von der Leichtigkeit des Seins K.E.C.K Kreatives-Erlebnis-Coaching Manuela Klasen Persönlichkeitscoaching und Mentaltraining Lebe deinen Traum und Von der Leichtigkeit des Seins info@manuelaklasen.de Tel.: 06135 / 704906 Lebe deinen

Mehr

ADHS in der Schule Schulleiterkonferenz 16. Mai 2007

ADHS in der Schule Schulleiterkonferenz 16. Mai 2007 ADHS in der Schule Schulleiterkonferenz 16. Mai 2007 Dr. Brigitte Zimmermann Dr. Verena Walpurger Essen http://www.praxis-zimmermann.net Vorstellung Dr. med. Brigitte Zimmermann Studium der Medizin in

Mehr

3.1 Das kognitive Modell 45 3.2 Annahmen 47 3.3 Der Zusammenhang zwischen Verhalten und automatischen Gedanken 51

3.1 Das kognitive Modell 45 3.2 Annahmen 47 3.3 Der Zusammenhang zwischen Verhalten und automatischen Gedanken 51 http://www.beltz.de/de/nc/verlagsgruppe-beltz/gesamtprogramm.html?isbn=978-3-621-27955-0 Inhaltsverzeichnis Vorwort 12 1 Einführung in die Kognitive Verhaltenstherapie 15 1.1 Was ist Kognitive Verhaltenstherapie?

Mehr

S-15155 / - 1 - Fragebogennummer: ... BITTE VERWENDEN SIE DIESEN FRAGEBOGEN NUR FÜR 9-10JÄHRIGE KINDER ÜBUNGSFRAGEN

S-15155 / - 1 - Fragebogennummer: ... BITTE VERWENDEN SIE DIESEN FRAGEBOGEN NUR FÜR 9-10JÄHRIGE KINDER ÜBUNGSFRAGEN S-15155 / - 1 - Fragebogennummer: Umfrage S-15155 / SA-Kinder April 2010 1-4 Fnr/5-8 Unr/9 Vers... BITTE VERWENDEN SIE DIESEN FRAGEBOGEN NUR FÜR 9-10JÄHRIGE KINDER ÜBUNGSFRAGEN Seite 1 S-15155 / - 2 -

Mehr

und doch so schwierig

und doch so schwierig Sozialkompetenz so einfach und doch so schwierig Referat im Forum Kaufmännischer Berufsfrauen Schweiz FOKA (Sektion Zentralschweiz) Maya Bentele Dipl. Psychologin FH/SBAP Transaktionsanalytikerin TSTA-O

Mehr

Kognitive Verhaltenstherapie bei Depressionen. Anja Mommer

Kognitive Verhaltenstherapie bei Depressionen. Anja Mommer Kognitive Verhaltenstherapie bei Depressionen Anja Mommer Kognitive Verhaltenstherapie bei Depressionen TEIL I: Einführung Theorie TEIL II: Umsetzung Beispiel (Video) TEIL I Einführung Warum braucht man

Mehr

Unterrichtsreihe: Liebe und Partnerschaft

Unterrichtsreihe: Liebe und Partnerschaft 08 Trennung Ist ein Paar frisch verliebt, kann es sich nicht vorstellen, sich jemals zu trennen. Doch in den meisten Beziehungen treten irgendwann Probleme auf. Werden diese nicht gelöst, ist die Trennung

Mehr

Professionell handeln in Gewaltsituationen

Professionell handeln in Gewaltsituationen Professionell handeln in Gewaltsituationen Professional Assault Response Training (PART ) Wolfgang Papenberg Referenten: Anja Appel & Bärbel Ilg-Tatzel W. Papenberg 04/2013 W. Papenberg 03/2013 Warum?

Mehr

Ist Internat das richtige?

Ist Internat das richtige? Quelle: http://www.frauenzimmer.de/forum/index/beitrag/id/28161/baby-familie/elternsein/ist-internat-das-richtige Ist Internat das richtige? 22.02.2011, 18:48 Hallo erstmal, ich möchte mir ein paar Meinungen

Mehr

Coolness-Training. an der Grundschule Eichendorff-Postdamm. Bearbeitungsstand: Februar 2014. Kapellenstraße 95

Coolness-Training. an der Grundschule Eichendorff-Postdamm. Bearbeitungsstand: Februar 2014. Kapellenstraße 95 Coolness-Training an der Grundschule Eichendorff-Postdamm Bearbeitungsstand: Februar 2014 Triftstraße 28 33378 Rheda-Wiedenbrück Fon 05242 90 99 38 Fax 05242 90 99 53 128200@schule.nrw.de www.eichendorff-postdammschule.de

Mehr

Bremer Institut für Pädagogik und Psychologie (bipp) www.bipp-bremen.de

Bremer Institut für Pädagogik und Psychologie (bipp) www.bipp-bremen.de Bremer Institut für Pädagogik und Psychologie (bipp) www.bipp-bremen.de Evaluation des LOS Projektes Fit for Life II vom.0.06 bis 0.06.07 Ergebnisdarstellung Kurzbeschreibung der Maßnahme: Anzahl der geförderten

Mehr

Informationen zur psychotherapeutischen Behandlung

Informationen zur psychotherapeutischen Behandlung Gunther Ellers, Maubisstraße 25, 41564 Kaarst Dipl.-Psych. Gunther Ellers Maubisstraße 25 41564 Kaarst Tel.: 02131 66 88 14 Fax: 02131 15 18 59 Kaarst, den 11. Oktober 2013 Informationen zur Therapie,

Mehr

Sechster Fachtag Kinder psychisch kranker Eltern Mannheim, den 08.10.08 Ambulante Therapieangebote für psychisch kranke Mütter

Sechster Fachtag Kinder psychisch kranker Eltern Mannheim, den 08.10.08 Ambulante Therapieangebote für psychisch kranke Mütter Sechster Fachtag Kinder psychisch kranker Eltern Mannheim, den 08.10.08 Ambulante Therapieangebote für psychisch kranke Mütter S. Wortmann- Fleischer ZNS- Stadtmitte Mannheim Mutter-Kind-Interaktion bei

Mehr

Jungen in sozialen Berufen einen Leserbrief schreiben

Jungen in sozialen Berufen einen Leserbrief schreiben Arbeitsblatt 8.5 a 5 10 In einem Leserbrief der Zeitschrift Kids heute erläutert Tarek seinen Standpunkt zum Thema Jungen in sozialen Berufen. Jungs in sozialen Berufen das finde ich total unrealistisch!

Mehr

Multimodale Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie

Multimodale Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie Multimodale Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie Manfred Döpfner Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters am Klinikum der Universität zu Köln www.uni-koeln.de/med-fak/kjp

Mehr

Dissoziale Jugendliche

Dissoziale Jugendliche Dissoziale Jugendliche Werner Leixnering Abteilung Jugendpsychiatrie Landesnervenklinik Wagner-Jauregg Linz Amtsärztefortbildung, Linz, 24.4.2009 Zur Nomenklatur normabweichenden Verhaltens (nach Specht,

Mehr

Schüler und Lehrer. Teil 1: Was ist Erleuchtung? von Anssi Antila

Schüler und Lehrer. Teil 1: Was ist Erleuchtung? von Anssi Antila Schüler und Lehrer Teil 1: Was ist Erleuchtung? von Anssi Antila Dieses E-Book wurde erstellt für Tamara Azizova (tamara.azizova@googlemail.com) am 25.06.2014 um 11:19 Uhr, IP: 178.15.97.2 Inhaltsverzeichnis

Mehr

Übersicht der Therapie und Trainingsangebote

Übersicht der Therapie und Trainingsangebote Übersicht der Therapie und Trainingsangebote - Halbtagesschulungen für Eltern mit von AD(H)S betroffenen Kindern - THOP Therapieprogramm für Kinder mit hyperkinetischem und oppositionellem Problemverhalten,

Mehr

Rehabilitandenbefragung

Rehabilitandenbefragung (Version J) Rehabilitandenbefragung Rehabilitandenbefragung Kinder- und Jugendlichen-Rehabilitation Fragebogen für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahre Fragebogen-Version: J Anonymisierungsnummer Hinweise

Mehr

Besondere Angebote im Rahmen von KAP-DO

Besondere Angebote im Rahmen von KAP-DO Besondere Angebote im Rahmen von KAP-DO (Stand: Oktober 2015) Fantastische Superhelden Ein Gruppenangebot für Kinder, deren Familie von psychischer Erkrankung betroffen ist; für Jungen und Mädchen zwischen

Mehr

Professionell handeln in Gewaltsituationen

Professionell handeln in Gewaltsituationen Professionell handeln in Gewaltsituationen Professional Assault Response Training (PART ) Konzeptvorstellung anlässlich der EREV-Tagung Gewalt Erziehungshilfen mit Sicherheit Bad Honnef 15. Mai 2013 Wolfgang

Mehr

AG 3: Indikativer Behandlungsschwerpunkt Depression

AG 3: Indikativer Behandlungsschwerpunkt Depression AG 3: Indikativer Behandlungsschwerpunkt Depression Jahrestagung der AHG Klinik Wilhelmsheim am 10.12.2008 Dipl. Psych. Astrid Erdmann Zum Rahmen der IG Depression Seit Mai 2007 8 Sitzungen à 1,5 Stunden

Mehr

Interpersonelle Psychotherapie. von Klerman, Weissman, Rounsaville und Chevron

Interpersonelle Psychotherapie. von Klerman, Weissman, Rounsaville und Chevron Interpersonelle Psychotherapie von Klerman, Weissman, Rounsaville und Chevron Beeinträchtigung der zwischenmenschlichen Beziehungen und sozialen Rollen Depression Belastende Ereignisse im interpersonellen

Mehr

1. Interventionssetting. 2. Multimodale Behandlung. ambulant teilstationär stationär

1. Interventionssetting. 2. Multimodale Behandlung. ambulant teilstationär stationär 1. Interventionssetting ambulant teilstationär stationär 2. Multimodale Behandlung 2.1 Aufklärung und Beratung der Eltern Information über Symptomatik, Ätiologie, Beratung über pädagogische Interventionen

Mehr

3. Erkennungsmerkmale für exzessives Computerspielverhalten

3. Erkennungsmerkmale für exzessives Computerspielverhalten Kopiervorlage 1 zur Verhaltensbeobachtung (Eltern) en und Hobbys Beobachtung: Nennen Sie bitte die Lieblingsaktivitäten Ihres Kindes, abgesehen von Computerspielen (z. B. Sportarten, Gesellschaftsspiele,

Mehr

Marte Meo* Begleitkarten für die aufregenden ersten 12 Monate im Leben Ihres Kindes

Marte Meo* Begleitkarten für die aufregenden ersten 12 Monate im Leben Ihres Kindes Marte Meo* Begleitkarten für die aufregenden ersten 12 Monate im Leben Ihres Kindes Das wichtige erste Jahr mit dem Kind Sie erfahren, was Ihrem Kind gut tut, was es schon kann und wie Sie es in seiner

Mehr

Ausbildungsinstitut für Kinder und Jugendlichenpsychotherapie

Ausbildungsinstitut für Kinder und Jugendlichenpsychotherapie Forschungsgruppe SCOUT Entwicklung und Evaluation Sozialen computerunterstützten Trainings für Kinder mit aggressivem Verhalten Mitglieder der Forschungsgruppe: Manfred Döpfner, Prof. Dr., Dipl.-Psych.

Mehr

Was wäre, wenn es Legasthenie oder LRS gar nicht gibt?

Was wäre, wenn es Legasthenie oder LRS gar nicht gibt? Was wäre, wenn es Legasthenie oder LRS gar nicht gibt? Wenn Du heute ins Lexikon schaust, dann findest du etliche Definitionen zu Legasthenie. Und alle sind anders. Je nachdem, in welches Lexikon du schaust.

Mehr

Soziale Kompetenzen in der medizinischen Rehabilitation fördern. Workshop C Tagung am 1. Juni 2012

Soziale Kompetenzen in der medizinischen Rehabilitation fördern. Workshop C Tagung am 1. Juni 2012 Soziale Kompetenzen in der medizinischen Rehabilitation fördern Workshop C Tagung am 1. Juni 2012 Ziele des Workshops Begriffsklärungen Austausch zum aktuellen Stand Vorstellung verschiedener Möglichkeiten

Mehr

Für Kinder ab 9 Jahren. Deine Eltern lassen sich scheiden. Wie geht es weiter?

Für Kinder ab 9 Jahren. Deine Eltern lassen sich scheiden. Wie geht es weiter? Für Kinder ab 9 Jahren Deine Eltern lassen sich scheiden. Wie geht es weiter? Impressum Herausgabe Ergebnis des Projekts «Kinder und Scheidung» im Rahmen des NFP 52, unter der Leitung von Prof. Dr. Andrea

Mehr

Wie sollen Fach-Leute beim Thema sexuelle Gewalt über behinderte Menschen denken? Wie sollen Fach-Leute sich bei ihrer Arbeit verhalten?

Wie sollen Fach-Leute beim Thema sexuelle Gewalt über behinderte Menschen denken? Wie sollen Fach-Leute sich bei ihrer Arbeit verhalten? Wie sollen Fach-Leute beim Thema sexuelle Gewalt über behinderte Menschen denken? Wie sollen Fach-Leute sich bei ihrer Arbeit verhalten? Fach-Leute sind Expertinnen und Experten In schwerer Sprache: Die

Mehr

Anlage 3 Indikationsstellung und Durchführung von Behandlungsmodulen

Anlage 3 Indikationsstellung und Durchführung von Behandlungsmodulen Anlage 3 Indikationsstellung und Durchführung von Behandlungsmodulen Grundsätze multimodaler Therapie Leitliniengemäß erfolgt nach Sicherung der Diagnose von ADHS/SSV eine multimodale Therapie. Nach Festlegung

Mehr

Wertschätzung Mensch Ideen für gesundes Arbeiten

Wertschätzung Mensch Ideen für gesundes Arbeiten Wertschätzung Mensch Ideen für gesundes Arbeiten Fortbildungsangebote Wenn du ein Leben lang glücklich sein willst, liebe deine Arbeit. Franka Meinertzhagen Wissen Klarheit Arbeitserleichterung Entlastung

Mehr

A.P.U. Konflikt als Chance. Systemisches Konfliktmanagement für Führungskräfte. mit Michael Dullenkopf und Dr. Carola Gründler

A.P.U. Konflikt als Chance. Systemisches Konfliktmanagement für Führungskräfte. mit Michael Dullenkopf und Dr. Carola Gründler Systemisches Konfliktmanagement für Führungskräfte mit Michael Dullenkopf und Dr. Carola Gründler Systemisches Konfliktmanagement für Führungskräfte ein Offenes Training Wenn es mit X weiterhin nicht klappt,

Mehr

Stimmungsprobleme und Depression im Jugendalter bewältigen - ein Präventionsprogramm

Stimmungsprobleme und Depression im Jugendalter bewältigen - ein Präventionsprogramm Stimmungsprobleme und Depression im Jugendalter bewältigen - ein Präventionsprogramm Wolfgang Ihle und Dörte Jahnke Institut für Psychologie und Akademie für Psychotherapie und Interventionsforschung an

Mehr

Lässig statt stressig Tipps für ein erfolgreiches Studium

Lässig statt stressig Tipps für ein erfolgreiches Studium Lässig statt stressig Tipps für ein erfolgreiches Studium Die Macht der Gedanken Über den Zusammenhang von Denken und Erleben Dipl.-Psych. Miriam Schäfers Die Rolle der Gedanken (Greenberger & Padesky,

Mehr

Ihr Ergebnis der Ausbildungsevaluation anhand des Freiburger Qualitätsbogen Coachingausbildung

Ihr Ergebnis der Ausbildungsevaluation anhand des Freiburger Qualitätsbogen Coachingausbildung Ihr Ergebnis der Ausbildungsevaluation anhand des Freiburger Qualitätsbogen Coachingausbildung Evaluation Ihrer Coachingausbildung Name der Ausbildung Muster Überreicht an Max Mustermann Der Freiburger

Mehr

Prosoziales Verhalten

Prosoziales Verhalten Prosoziales Verhalten Drei verwandte Begriffe Hilfreiches Verhalten, prosoziales Verhalten, Altruismus Hilfreiches Verhalten Prosoziales Verhalten Altruismus Prosoziales Verhalten ist dann gegeben, wenn

Mehr

KALENDER 2016 LERNCOACHING. Coache Dich selbst - werde fit fürs Lernen! ile - ich lern einfach! Iris Komarek. Die 40 besten Lerntricks

KALENDER 2016 LERNCOACHING. Coache Dich selbst - werde fit fürs Lernen! ile - ich lern einfach! Iris Komarek. Die 40 besten Lerntricks Iris Komarek Coache Dich selbst - werde fit fürs Lernen! Die 40 besten Lerntricks Illustration Birgit Österle ile - ich lern einfach! LERNCOACHING KALENDER 2016 Coache Dich selbst - werde fit fürs Lernen!

Mehr

Unwissen macht Angst Wissen macht stark!

Unwissen macht Angst Wissen macht stark! Eine Informationsreihe der Deutschen Gesellschaft für Prävention und Intervention bei Kindesmisshandlung und -vernachlässigung e.v. Unwissen macht Angst Wüssten Sie davon, wenn ein Kind sexuell missbraucht

Mehr

Berufssprache Deutsch für den Unterricht mit heterogenen Leistungsgruppen und für Jugendliche mit besonderem Sprachförderbedarf

Berufssprache Deutsch für den Unterricht mit heterogenen Leistungsgruppen und für Jugendliche mit besonderem Sprachförderbedarf Berufssprache Deutsch für den Unterricht mit heterogenen Leistungsgruppen und für Jugendliche mit besonderem Sprachförderbedarf Grundlegende Informationen zur Unterrichtseinheit: Sprachlicher Schwerpunkt

Mehr

Verhaltenstherapeutische Behandlung von Hundephobien

Verhaltenstherapeutische Behandlung von Hundephobien Verhaltenstherapeutische Behandlung von Hundephobien Was ist eine Hundephobie? Angst ist generell etwas Nützliches, denn sie warnt und schützt uns vor Gefahren. Manche Tiere können gefährlich sein und

Mehr

Wie teile ich mein Anliegen richtig mit?

Wie teile ich mein Anliegen richtig mit? Stundenthema Wie teile ich mein Anliegen richtig mit? Lernziele Die Schüler sollen Du-Botschaften kennen. erkennen, warum Du-Botschaften oft verletzend sind. erkennen, dass der Gesprächspartner auf Du-Botschaften

Mehr

Schwierig oder krank? Übergänge zwischen Pädagogik und Medizin am Beispiel der ADHS

Schwierig oder krank? Übergänge zwischen Pädagogik und Medizin am Beispiel der ADHS Schwierig oder krank? Übergänge zwischen Pädagogik und Medizin am Beispiel der ADHS Forschungsforum Biowissenschaftliches Wissen als Herausforderung für Theorie und Praxis auf dem 23. Kongress der Deutschen

Mehr

Prügelknabe oder Angstbeißer Zu- Mutungen!?

Prügelknabe oder Angstbeißer Zu- Mutungen!? Prügelknabe oder Angstbeißer Zu- Mutungen!? Kinder und Jugendliche mit Störung des Sozialverhaltens was hilft? 20.03.2013 Dr. Isabel Böge, ZfP Südwürttemberg Struktur: Definitionen Symptome Behandlungsmöglichkeiten

Mehr

Fördern von Führungskräften mit Coaching

Fördern von Führungskräften mit Coaching Fördern von Führungskräften mit Coaching Claudia Heizmann/Stephan Teuber August 2007 Seite 1 von 7 Coaching gewinnt gegenüber Standardseminaren an Bedeutung Entscheidungsunsicherheiten und persönliche

Mehr

Kinder als Angehörige psychisch Kranker

Kinder als Angehörige psychisch Kranker Kinder als Angehörige psychisch Kranker Eva Brockmann Dipl.- Sozialpädagogin /-arbeiterin Wissenschaftliche Mitarbeiterin www.katho-nrw.de Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen Abteilung Paderborn

Mehr

Hallo und herzlich willkommen zu Deinem Methoden- Kasten. Den Weg gehen musst Du selbst. Aber mit diesen Tipps wird es Dir leichter fallen!

Hallo und herzlich willkommen zu Deinem Methoden- Kasten. Den Weg gehen musst Du selbst. Aber mit diesen Tipps wird es Dir leichter fallen! Hallo und herzlich willkommen zu Deinem Methoden- Kasten. Eben hast Du bereits gelesen, dass es Wege aus der Arbeit- Zeit- Aufgaben- Falle gibt. Und Du bist bereit die notwendigen Schritte zu gehen. Deswegen

Mehr

Motivierende Gesprächsführung (Motivational Interviewing)

Motivierende Gesprächsführung (Motivational Interviewing) Motivierende Gesprächsführung (Motivational Interviewing) Dr. Janina Grothues, Dipl.-Psych. Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Forschungsgruppe S:TEP (Substanzmissbrauch: Therapie, Epidemiologie

Mehr

Tiefenpsychologische Körpertherapie - Konzeption -

Tiefenpsychologische Körpertherapie - Konzeption - Martin Pritzel Staatlich anerkannter Erzieher und Körpertherapeut Hertinger Str. 48 59423 Unna Tel. : 02303/29 19 20 1 Fax. : 02303/29 19 21 1 Mobil : 0163 /25 04 42 5 Mail : info@martin-pritzel.de Über

Mehr

Theo IJzermans Coen Dirkx. Wieder. Ärger. im Büro? Mit Emotionen am Arbeitsplatz konstruktiv umgehen

Theo IJzermans Coen Dirkx. Wieder. Ärger. im Büro? Mit Emotionen am Arbeitsplatz konstruktiv umgehen Theo IJzermans Coen Dirkx Wieder Ärger im Büro? Mit Emotionen am Arbeitsplatz konstruktiv umgehen Inhaltsverzeichnis 1 Wie wir unseren eigenen Stress produzieren... 9 2 Wir fühlen, was wir denken... 13

Mehr

Selbstbehauptungstraining für die Klasse Oberstufe A der Schule Elfenwiese

Selbstbehauptungstraining für die Klasse Oberstufe A der Schule Elfenwiese Selbstbehauptungstraining für die Klasse Oberstufe A der Schule Elfenwiese Im Rahmen einer fünftägigen Klassenreise nach Preddöhl haben 4 Schülerinnen* und zwei Schüler der Oberstufenklasse an einem insgesamt

Mehr

Kompetenz im Kindergartenalter

Kompetenz im Kindergartenalter Förderung sozial-emotionaler Kompetenz im Kindergartenalter Competence Center Kids Hamburg Prof. Dr. Ute Koglin, Lehrstuhl für Entwicklungspsychologie und Pädagogische Psychologie, Universität Bremen.

Mehr

Förderung der sozialen Kompetenz

Förderung der sozialen Kompetenz Förderung der sozialen Kompetenz Workshop am 9. Schweizer Heilpädagogik-Kongress Bern, Unitobler, Mittwoch, den 2.9.15 14.00-14.50, F 107 Markus Büchel, schulischer Heilpädagoge / Einführungsklasse Beat

Mehr

PART 2000. Professional Assault Response Training

PART 2000. Professional Assault Response Training PART 2000 Professional Assault Response Training 1975 erstes Konzept, Workshop physische Intervention (Vermittlung schonender Festhaltetechniken) 1976 Überarbeitung, Management of assaultive behaviour

Mehr

FATIGUE FATIGUE BEI MS SO LÄSST SICH DAS ERSCHÖPFUNGSSYNDROM BEKÄMPFEN

FATIGUE FATIGUE BEI MS SO LÄSST SICH DAS ERSCHÖPFUNGSSYNDROM BEKÄMPFEN 04 FATIGUE FATIGUE BEI MS SO LÄSST SICH DAS ERSCHÖPFUNGSSYNDROM BEKÄMPFEN LIEBE LESERIN, LIEBER LESER, Inhaltsverzeichnis die chronische Erschöpfung, Fatigue, Symptomatik Fatigue 4 Erkenntnisse rund um

Mehr

Selbst- und Sozialkompetenz bei Lehrern und Schülern

Selbst- und Sozialkompetenz bei Lehrern und Schülern Staatliches Studienseminar GHS Simmern Selbst- und Sozialkompetenz bei Lehrern und Schülern Was bedeutet Soziales Lernen? Soziales Lernen bedeutet für die SchülerInnen in verschiedenen sozialen Formen

Mehr

50 Fragen, um Dir das Rauchen abzugewöhnen 1/6

50 Fragen, um Dir das Rauchen abzugewöhnen 1/6 50 Fragen, um Dir das Rauchen abzugewöhnen 1/6 Name:....................................... Datum:............... Dieser Fragebogen kann und wird Dir dabei helfen, in Zukunft ohne Zigaretten auszukommen

Mehr

Hinweise für den Leser 15 Vorwort zur 5. Auflage 23 Vorwort zur 1. Auflage 25. I Störungsbild und Behandlungsansätze 27

Hinweise für den Leser 15 Vorwort zur 5. Auflage 23 Vorwort zur 1. Auflage 25. I Störungsbild und Behandlungsansätze 27 http://www.beltz.de/de/nc/verlagsgruppe-beltz/gesamtprogramm.html?isbn=978-3-621-28033-4 Inhalt Hinweise für den Leser 15 Vorwort zur 5. Auflage 23 Vorwort zur 1. Auflage 25 I Störungsbild und Behandlungsansätze

Mehr

Ich packs! Selbstmanagement für Jugendliche

Ich packs! Selbstmanagement für Jugendliche Astrid Riedener Nussbaum Maja Storch Ich packs! Selbstmanagement für Jugendliche Ein Trainingsmanual für die Arbeit mit dem Zürcher Ressourcen Modell n der Arbeitsblätter Mein Thema Dieses Thema will ich

Mehr

Wie entstehen Depressionen und was kann man dagegen tun?

Wie entstehen Depressionen und was kann man dagegen tun? Prof. Dr. Rainer Sachse Wie entstehen Depressionen und was kann man dagegen tun? Vortrag an der Universität Paderborn Bündnis gegen Depressionen www.ipp-bochum.de Depression Depression ist eine häufige

Mehr

Impulskontrolle bei Aggressivität und ADHS

Impulskontrolle bei Aggressivität und ADHS Impulskontrolle bei Aggressivität und ADHS Manfred Döpfner Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters & Ausbildungsinstitut für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie am Klinikum

Mehr

Nachgefragt. Inspirierende Therapie- und Coaching-Fragen für die Praxis

Nachgefragt. Inspirierende Therapie- und Coaching-Fragen für die Praxis Nachgefragt Inspirierende Therapie- und Coaching-Fragen für die Praxis Ein Feld braucht Dünger. Was können sie tun, um das, was wir hier erarbeitet haben, wachsen und gedeihen zu lassen? TherMedius 2013

Mehr

Train the MAINER. Entwicklungen integral begleiten

Train the MAINER. Entwicklungen integral begleiten Train the MAINER Entwicklungen integral begleiten 1 MAINING Integrale Haltung und Sicht Die Sicht auf das Leben: Voller Vertrauen und umfassender Liebe. Die Arbeitsweise: Fokussiert auf das Wesentliche,

Mehr

Ihr Freiburger Erfolgsprofil Coaching

Ihr Freiburger Erfolgsprofil Coaching Ihr Freiburger Erfolgsprofil Coaching Im Rahmen der Studie Qualität in der Coachingausbildung für die Trigon Coaching Lehrgänge Köln 2013, Köln 2014, Wien 2014 und Zürich 2014 Überreicht an Herrn Werner

Mehr

Formen des Zuhörens. Universität Mannheim Seminar: Psychologische Mechanismen bei körperlichen Krankheiten

Formen des Zuhörens. Universität Mannheim Seminar: Psychologische Mechanismen bei körperlichen Krankheiten Formen des Zuhörens Universität Mannheim Seminar: Psychologische Mechanismen bei körperlichen Krankheiten Prof. Dr. Claus Bischoff Psychosomatische Fachklinik Bad DürkheimD Gesetzmäßigkeiten der Kommunikation

Mehr

2. Im Unterricht thematisieren: Warum ist die soziale Fertigkeit wichtig?

2. Im Unterricht thematisieren: Warum ist die soziale Fertigkeit wichtig? Einüben sozialer Kompetenzen Ludger Brüning und Tobias Saum Soziale Kompetenzen sind zugleich Bedingung und ein Ziel des Kooperativen Lernens. Sie sind die Voraussetzung für gelingende Kommunikation, wechselseitiges

Mehr

Tagung 1. Juni 2012 Klinische Sozialarbeit als Förderung sozialer Kompetenzen

Tagung 1. Juni 2012 Klinische Sozialarbeit als Förderung sozialer Kompetenzen Tagung 1. Juni 2012 Klinische Sozialarbeit als Förderung sozialer Kompetenzen Soziale Kompetenzen von psychisch kranken Menschen fördern Sonja Tröndle Workshop Teil 1 10.45-12.30 Uhr 1.Begrüßung 3. Einführung

Mehr

FAVK [de]: FAVK- S Selbsturteil (Fragebogen zum aggressiven Verhalten von Kindern) Feldstichprobe - Stanine-Werte (5+/-2z)

FAVK [de]: FAVK- S Selbsturteil (Fragebogen zum aggressiven Verhalten von Kindern) Feldstichprobe - Stanine-Werte (5+/-2z) Seite 1 von 11 Rohwert Norm (Fragebogen zum aggressiven Verhalten von Kindern) 1.48 9 Gesamtwert G 0.76 8 Gesamtwert E Komponentenskalen und Gesamtskalenwert G+E (gleichaltrigen- und erwachsenenbezogen)

Mehr

Was ist Kindergarten plus?

Was ist Kindergarten plus? Was ist Kindergarten plus? Kindergarten plus ist ein Bildungsund Präventionsprogramm zur Stärkung der kindlichen Persönlichkeit. Das Programm ist wissenschaftlich evaluiert und bundesweit erfolgreich.

Mehr

Kommunikation. Schulungsflyer

Kommunikation. Schulungsflyer Kommunikation Schulungsflyer Praxisorientiertes Kommunikationstraining für Führungskräfte Das praxisorientierte Kommunikationstraining für Führungskräfte basiert auf den Anwendungsmöglichkeiten und Prinzipien

Mehr

24.06.2014. Mitarbeiterbefragung e/l/s. Muster-Mandant. - Frühjahr 2014, Betriebszugehörigkeit bis 5 Jahre. Ergebnisse der Mitarbeiterbefragung

24.06.2014. Mitarbeiterbefragung e/l/s. Muster-Mandant. - Frühjahr 2014, Betriebszugehörigkeit bis 5 Jahre. Ergebnisse der Mitarbeiterbefragung .. Mitarbeiterbefragung e/l/s MusterMandant Frühjahr, Betriebszugehörigkeit bis Jahre Ergebnisse der Mitarbeiterbefragung erstellt am:.. e/l/s Institut GmbH für Qualitätsentwicklung sozialer Dienstleistungen

Mehr

Aufmerksamkeitsstörung - Ablenkbarkeit - Dauerkonzentration. - kognitiv. - emotional Hyperaktivität

Aufmerksamkeitsstörung - Ablenkbarkeit - Dauerkonzentration. - kognitiv. - emotional Hyperaktivität Hyperkinetische Störungen (HKS) Aufmerksamkeitsdefizit- / Hyperaktivitätsstörungen (ADHS) Kardinalsymptome Aufmerksamkeitsstörung - Ablenkbarkeit - Dauerkonzentration Impulsivität - kognitiv - motivational

Mehr

Konzept gesund führen bei der MAN (2- tägiger Workshop) Bildungsvereinigung Arbeit und Leben Nds. Ost ggmbh Chemnitzer Str. 33 38226 Salzgitter

Konzept gesund führen bei der MAN (2- tägiger Workshop) Bildungsvereinigung Arbeit und Leben Nds. Ost ggmbh Chemnitzer Str. 33 38226 Salzgitter Konzept gesund führen bei der MAN (2- tägiger Workshop) Bildungsvereinigung Arbeit und Leben Nds. Ost ggmbh Chemnitzer Str. 33 38226 Salzgitter 1. Allgemeines und Ziele Die Situation von Führungskräften

Mehr

Wie Sie Klarheit über Ihr berufliches Ziel gewinnen und Ihre Karriereschritte langfristig planen

Wie Sie Klarheit über Ihr berufliches Ziel gewinnen und Ihre Karriereschritte langfristig planen Wie Sie Klarheit über Ihr berufliches Ziel gewinnen und Ihre Karriereschritte langfristig planen Für Studenten wird es immer wichtiger, schon in jungen Jahren Klarheit über die Karriereziele zu haben und

Mehr

Willkommen zu Performance-Treiber Performance Improvement nicht nur für Business Partner

Willkommen zu Performance-Treiber Performance Improvement nicht nur für Business Partner Willkommen zu Performance-Treiber Performance Improvement nicht nur für Business Partner Thomas Lorenz A-M-T Management Performance AG Radevormwald bei Köln Thalwil bei Zürich Wer sind wir: A-M-T A Ausbildung

Mehr

WENN DU DER GESAMTBEWERTER BIST

WENN DU DER GESAMTBEWERTER BIST WENN DU DER GESAMTBEWERTER BIST Der Gesamtbewerter ist, wie der Name schon sagt, der Bewerter, der die gesamte Sitzung beurteilt. Diese Rolle ist mit einer grossen Verantwortung verbunden, aber sie ist

Mehr

für Kinder mit oppositionellem und aggressivem Verhalten Rhainer Perriard et al

für Kinder mit oppositionellem und aggressivem Verhalten Rhainer Perriard et al Das Baghira-Training für Kinder mit oppositionellem und aggressivem Verhalten Rhainer Perriard et al Jungen und Mädchen 8-13 Jahre Störung mit oppositionellem Trotzverhalten (SOT) Störung des Sozialverhaltens

Mehr

Mädchen: Sicher im Internet

Mädchen: Sicher im Internet Mädchen: Sicher im Internet So chatten Mädchen sicher im Internet Infos und Tipps in Leichter Sprache FRAUEN-NOTRUF 025134443 Beratungs-Stelle bei sexueller Gewalt für Frauen und Mädchen Chatten macht

Mehr