S p i e l z e i t / 1 3

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "S p i e l z e i t 2 0 1 2 / 1 3"

Transkript

1 ERFOLG S p i e l z e i t / 1 3

2 Theater? Theater!! Na denn viel Spaß! Sparkasse Bielefeld Auch in dieser Spielzeit werden wir durch projektbezogene Unterstützung wieder dazu beitragen, Kinder und Jugendliche nachhaltig für unser Theater zu begeistern. Seit mehr als 185 Jahren engagiert in Bielefeld: Sparkasse

3 inhalt 8 premierenübersicht 12 gesang 46 tanz 66 spiel 128 bielefelder philharmoniker 130 jung plus x 136 Service 158»starschnitt«

4 L i e b e s Publikum, es hat schon einen speziellen Charme, wenn ein städtisches Theater sich das Wort»Erfolg«auf die Fahnen schreibt und es zum Motto einer ganzen Spielzeit erklärt. Zeugt es von Größenwahn? Gibt es nicht andere Themen, über die nicht alle reden? Um Erfolg geht es doch immer und überall. Viele haben ihn, alle wollen ihn. Ist der Erfolgsdruck nicht schon groß genug? Ja und genau deswegen ist es meines Erachtens höchste Zeit, sich mit diesem Begriff kritisch auseinanderzusetzen, der uns alle permanent beschäftigt: im Beruf wie im Privatleben, gerade jetzt im Augenblick wie aufs ganze Leben gesehen, als Individuum wie als Kollektiv. Das Theater, dessen Erfolg eben nicht nur an seiner ökonomischen, sondern besonders auch an seiner künstlerischen und an seiner sozialen Leistung als Begegnungsstätte in einem lebendigen Gemeinwesen gemessen wird, ist hierfür geradezu prädestiniert. Als Bürgermeister unserer Stadt bin ich sehr stolz auf unser Theater. Es ist wirtschaftlich gesund, zeigt kontinuierlich hervorragende Aufführungen, und die Häuser am Niederwall und am Alten Markt sind Orte mit großem»sympathiefaktor«. Gibt es einen Schlüssel zu dieser Erfolgsgeschichte und wenn ja, wo hängt er? Oder ist es ein Erfolg, der allen Berechnungen zum Trotz ein Geheimnis bleibt? Es ist wohl eine Mischung aus beidem. Der von Natur aus unberechenbare»faktor Mensch«entfaltet zweifellos im Theater eine besonders große Wirkung. Sie potenziert sich noch einmal, wenn diese Menschen und hier handelt es sich immerhin um 350 dann auch noch kreativ zusammenarbeiten: Kunst lebt vom Unverwechselbaren, das wiederum ohne das Einbringen der eigenen Person nicht zu denken ist. Es gibt aber auch Faktoren des Erfolgs, die man benennen kann. Besonders möchte ich an dieser Stelle zwei tragende»säulen«des Theaters Bielefeld hervorheben. Die eine ist die Theaterstiftung Bielefeld, die gerade ihr 10jähriges Jubiläum gefeiert hat: Gegründet wurde diese Initiative aus Verwaltung, Kultur und Wirtschaft mit dem Ziel, das marode Stadttheater-Gebäude zu sanieren und einen modernen Spielbetrieb für ein anspruchsvolles Opern- und Schauspielhaus zu ermöglichen. Wie wunderbar dies gelungen ist, können wir alle Tag für Tag erleben. Allen, die dazu beigetragen haben, möchte ich meinen herzlichen Dank aussprechen. Die Theaterstiftung Bielefeld ist nicht nur ein Musterbeispiel für bürgerlichen Gemeinsinn, sondern auch ein bundesweites Erfolgsmodell. Die andere Säule ist Michael Heicks, unser Intendant. Ich bin froh, dass er im vergangenen Sommer seinen Vertrag um weitere fünf Jahre verlängert hat. Michael Heicks und sein Team haben das Theater in die Erfolgsspur gebracht und was bekanntlich noch schwieriger ist dort gehalten. Und das nicht nur mit wenigen Leuchtturmprojekten, sondern durch eine faszinierende Breite der Formate: Vom kleinen Zwei- Personenstück im TAM Drei bis zur großen Oper, vom Kammerkonzert bis zur Symphonie mit über 100 Mitwirkenden, von der Lesung bis zum institutionsübergreifenden Tanzprojekt. Ob und vor allem wie nun aber jede einzelne Aufführung zum Erfolg wird, bleibt letztlich das Geheimnis der Akteure auf und hinter der Bühne und ist nicht zuletzt auch vom Publikum abhängig, das Abend für Abend eine neue Beziehung zur Bühne eingeht. Und das ist gut so. Stellen wir uns vor, Erfolg in der Kunst wäre so berechenbar wie in der Wirtschaft oder im Sport: In einer konfektionierten Kulturlandschaft würden Risiken professionell umschifft und über kurz oder lang jedes Überraschungsmoment abgeschafft. Zum Glück ist es hier mehr so wie in den menschlichen Beziehungen: Man liebt und scheitert, liebt erneut und weiß eigentlich gar nicht genau, warum. In diesem Sinne wünsche ich dem Theater Bielefeld und allen seinen Mitarbeitern eine schöne und erfolgreiche Spielzeit 2012/13! Pit Clausen Oberbürgermeister 2 3

5 L i e b e s Publikum, in diesem Jahr stellt sich das Theater Bielefeld mit dem Spielzeitmotto»Erfolg«einem allgegenwärtigen Thema. Erfolg schillert, jeder strebt ihn an, er macht schön, glücklich und begehrenswert. Alle wollen Anerkennung, Gelingen, Glück, Sieg, den ersten Preis, das große Los, Beförderung, Gehaltserhöhung, Wachstum, Weiterentwicklung, Aufschwung. Im Theater sieht der Idealfall so aus: Die Vorstellungen sind ausverkauft, der Haushalt stimmt, alle Beteiligten haben ihre künstlerischen Ziele verwirklicht, der traditionelle Anspruch an Bildung und Unterhaltung wurde erfüllt, die dem Stück anhaftenden Vorstellungen wurden werkgetreu umgesetzt, jeder einzelne Zuschauer hat genau das Erwartete bekommen und wurde zugleich lustvoll überrascht, bereichert und zum Nachdenken über ganz neue Aspekte angeregt; die Gegenwart wurde abgebildet und zugleich kritisch durchleuchtet; die Inszenierung ist ein Publikumserfolg, erhält hymnische Kritiken, vereinbart künstlerischen, finanziellen und persönlichen Erfolg summa summarum: alle sind glücklich, keiner meckert, jeder kann ruhig schlafen und denkt dabei beseelt über die großen Widersprüche unserer Welt nach. Schön wär s, aber leider lassen sich all diese Erfolgskriterien schwer vereinbaren. Liebes Publikum, das Theater Bielefeld versucht trotzdem, all dem gerecht zu werden, aber wie Sie aus eigener Erfahrung wissen, kann man schlecht gleichzeitig auf allen Hochzeiten tanzen. Gutes Theater ist erfolgreiches Theater, erfolgreiches Theater ist gut. Erfolg auf ganzer Linie ist das unerfüllbare Gebot der Stunde. Die Forderung nach Erfolg ist gesellschaftlich so dominant, dass man förmlich gezwungen ist, in jedem einzelnen Lebensbereich zu glänzen. Wir sollen erfolgreich lernen und lieben, mit Erfolg Karriere machen und Kinder großziehen, uns selbst und andere erfolgreich managen, attraktiv und gebildet, reich und beliebt sein. So entsteht für jeden Einzelnen von uns ein enormer Druck, umfassenden Zielvorgaben zu entsprechen, die sich aber realistisch betrachtet nicht einlösen lassen. Scheitern ist die Regel, Erfolg die Ausnahme. Um dem zu entkommen, könnte es hilfreich sein, das Scheitern in den Erfolgsplan zu integrieren. Machen wir uns nichts vor: Angesichts der gesellschaftlichen Komplexität sind die Voraussetzungen des Erfolges unübersichtlich und die Umstände seiner Erfüllung unwägbar. Immer wieder drängt sich Scheitern unerwartet und vielfältig auf, sei es als die Verlierer im Wettkampf, als Derangierte und Prekäre, als Dritte Welt, als unternehmerische Insolvenz oder ganz einfach: als Inszenierung, die den Erwartungen nicht entspricht. Die alte Frage nach dem guten Leben beantwortet sich heute durch Erfolg. Ist die Unterscheidung zwischen Erfolg und Misserfolg überhaupt sinnvoll? Ist sie hilfreich zur Bestimmung der eigenen Lebenssituation? Die Logik des Immer-mehr-und-immer-besser hat einen Dämpfer bekommen. Brauchen wir gerade in Zeiten wirtschaftlicher Anspannung mehr Freiheit von der Erfolgsbestimmtheit? Die mit dem Streben nach Erfolg verbundene Kosten-Nutzen-Rechnung erscheint in vielen Lebensbereichen fragwürdig. Freiheit, Gerechtigkeit, Liebe und Freundschaft lassen sich nicht kalkulieren, sie entziehen sich dem Erfolgsdenken. Der zwischenmenschliche Bereich bleibt zum Glück unberechenbar. Was ist gut und was ein Erfolg? Erfolg wird erst durch die zu Grunde liegenden Maßstäbe präzisiert, und jeder hat die Freiheit, diese selbst zu bestimmen. Wir können untersuchen, herausfinden und entscheiden, was wir als Erfolg werten möchten. Wir können unsere eigenen Erfolgskriterien entwickeln. In dieser Spielzeit werden wir uns den Fragen nach Gründen für Erfolg und Scheitern stellen, wir werden Helden und Verlierer beobachten, Glanz und Versagen entdecken und uns gemeinsam mit Ihnen auf die hoffentlich erfolgreiche Suche nach Alternativen zum Kosten-Nutzen-Kalkül begeben. Ihr Michael Heicks Intendant 4 5

6 Unsere Gegenwart ist der permanente Dehnzustand. W a s Erfolg ist Nach Kierkegaard lässt sich das Leben mit zwei Formen von Verzweiflung beschreiben: dem verzweifelten Sich-Abstrampeln in Notwendigkeiten und dem verzweifelten Sich-Abstrampeln in Möglichkeiten. Nun könnte man das verzweifelte Abstrampeln in Notwendigkeiten ja noch aushalten, denn offenbar geht s nicht anders, was aber um Gottes willen ist mit all den Möglichkeiten und Verheißungen, die sich bieten und die man nur ergreifen und umsetzen muss, um ein erfolgreiches, segensreiches Leben zu führen? Unsere Gegenwart ist der permanente Dehnzustand: Von der einen Seite kommt eine Verheißung, von der anderen Seite kommt schon die nächste; man könne dies sein, man könne jenes sein und es geht immer noch besser. Permanent dehnen wir uns also über unsere eigentliche, eigene Mitte hinaus, zur einen, zur anderen, zu allen Seiten. Und bei jenen, bei denen es erfolgreich klappt, sieht es nüchtern betrachtet aus wie eine Überdehnung: Sozialgestörte basteln Finanzprodukte zusammen, die andere arm und sie reicher machen und mit denen sie sich am Ende auch noch Politiker kaufen oder blonde Starschauspielerinnen. Hochstapler und Spät pubertierende strömen in die Politik und bekommen Posten, bis sich relativ schnell ihr Dilettantismus entlarvt. Millionen von Kindern und Jugendlichen strömen in die Castingagenturen, um ein Star zu werden, egal wie. Man könnte jetzt Kierkegaard revidieren und fragen: Fühlen wir uns überhaupt noch notwendig vor lauter Möglichkeiten, möglichen, erfolgreichen Ich-Entwürfen? Überrennen also die Möglichkeiten die Notwendigkeiten, so dass wir die Pflichten vergessen und permanent den Möglichkeiten hinterher rennen? Ein einziges, großes Gerenne von Individuen, denen kein moralisches Gesetz und keine Tradition mehr sagt, wer sie zu sein haben und wie sie sich zu verhalten haben, sondern deren einziges Gesetz zu sein scheint, erfolgreich zu werden? Dazu kommt noch ein weiteres, erschöpfendes Problem: Es reicht nämlich offenbar auch nicht mehr gut zu rennen oder das Spiel gut zu spielen, sondern man muss heute fragen: Renne ich denn gerade in die beste Richtung; ist das Spiel, das ich gerade spiele, überhaupt das richtige, das beste Spiel? Es gibt eine Untersuchung des Soziologen Alain Ehrenberg über unsere Gegenwart all der Möglichkeiten, gemeinhin wohl mit Multioptionsgesellschaft beschrieben. Das Buch heißt Das erschöpfte Selbst und darin steht der Satz:»Die Depression ist nicht die Krankheit des Unglücks, sondern die Krankheit des Wechsels, die Krankheit einer Persönlichkeit, die versucht, nur sie selbst zu sein: Die innere Unsicherheit ist der Preis für diese Befreiung.«Vermutlich ist das die neue Kultur des inneren Unglücks. Und sie hat allein damit zu tun, dass wir umstellt werden von Erfolgsmöglichkeiten, die wir leben könnten. Moritz Rinke Wir lieben und wissen nichts von Moritz Rinke hat am im Theater am Alten Markt Premiere. Die Stückbeschreibung finden Sie auf Seite 95 Was Erfolg ist, kann man am besten verstehen, wenn man sich Hollywood anschaut. In Hollywood sind alle, die man kennt, erfolgreich. In Hollywood tragen die, die man kennt, die prächtigsten Kleider, sie liegen wie Farrah Fawcett am Pool, werden photographiert wie Meisterwerke, feiern in Bungalows die wildesten Parties und leben nach Pacific Standard Time. In Hollywood lebt man frei und unbeschwert, heißt John, Jack oder Gilda und lässt sich in den größten und teuersten Autos herumfahren, was heute noch wichtiger ist als früher. Heute sind die Wege weiter und zu Fuß gehen ist beschwerlicher und die Studios sind mehr als doppelt so groß wie früher und Paramount ist sehr groß und Warner Brothers ist auch ziemlich groß und niemand, der heute in Hollywood lebt, muss noch hungern, denn hungern war früher, als die Zeiten noch nicht so waren wie jetzt und viele noch dachten: Gold graben, das ist es, dabei ist es Film. Und wenn man Hollywood verstanden hat, dann muss man so ziemlich nichts anderes mehr verstehen, weil man dann schon eine ganze Menge verstanden hat, und man kann nicht alles verstehen. Wer in Hollywood Erfolg haben will, sollte aussehen wie ein Held, Held ist am besten, und das ist in Bielefeld nicht anders. Heldin ist auch ziemlich gut, aber meist nicht so gut bezahlt, weshalb Frauen auch in Hollywood eher von Altersarmut betroffen sind als andere. In Hollywood muss man sein wie alle anderen, nur viel viel besser, dann kommt der Erfolg, dann hält die Welt an und staunt: wie kann jemand so groß sein und so schön und so überirdisch und so himmlisch! Wie kann das sein, und sollte man den nicht besser bezahlen. Und jetzt kommt was Trauriges: alle diese Menschen aus Hollywood, die man kannte, sind gestorben, und alle, die man kennt, werden noch sterben, so ist Carole Lombard zum Beispiel gestorben. Sie ist trotz großem Erfolg und großer Schönheit und Glamour und allem gestorben. Und das ist dann auch seltsam, wenn man daran denkt, wer da noch alles gestorben ist, also umgebracht wurde, wie komisch das ist: dieses großartige Hollywood und was alles gleichzeitig passiert. Und die Welt wunderte sich sicher, dass so jemand hat sterben können, wie die Carole Lombard, und das ist wirklich traurig, dass sie gestorben ist. Es ist nach ihrem Tod auch nichts wieder gut geworden, so wie überhaupt nach 1942 nichts wieder gut geworden ist, auch wenn man allerorten hört, alles sei wieder gut geworden. Und alle Filme sind über kurz oder lang Leichenschauhäuser, und es gibt nichts, was trauriger ist, als schwarz-weiß Filme, weil alle, die da jung und schön im Film herumspringen und so tun, als wäre dieses junge und schöne Herumspringen und die Leidenschaften und alles für die Ewigkeit, jetzt tot sind, und wenn sie jetzt nicht tot sind, dann sind sie bald tot. Und To Be or Not to Be war besonders, weil von Anfang an ein Leichenschauhaus. Anne Lepper Anne Leppers Käthe Hermann erlebte im Januar 2012 seine Uraufführung im TAM DREI und wurde zum Mülheimer Stückemarkt eingeladen. 6 7

7 premieren premieren Gesang Tanz Spiel WIEDERAUFNAHME RIGOLETTO Giuseppe Verdi / , Stadttheater WIEDERAUFNAHME GALA DER Grossen GEFÜHLE , Stadttheater THE WHO S TOMMY Pete Townshend / Des McAnuff , Stadttheater SAUL Georg Friedrich Händel / , Stadttheater HOFFMANNS ERZÄhlungen Jacques Offenbach / , Stadttheater DIE FLEDERMAUS Johann Strauß / , Stadttheater EUGEN ONEGIN Pjotr I. Tschaikowsky / , Stadttheater CITY OF ANGELS Cy Coleman / Larry Gelbart / David Zippel , Stadttheater URAUFFÜHRUNG O R L A N D O Martin Grütter / Michael Langemann / Vito Žuraj Kooperationsprojekt von Deutsche Bank Stiftung und Theater Bielefeld / , Stadttheater TANZGASTSPIEL DON Q. EINE NICHT IMMER getanzte REVUE ÜBER DEN VERLUST der WIRKLICHKEIT Gauthier Dance // Dance Company Theaterhaus Stuttgart / , Stadttheater TANZTHEATER von Reinhild Hoffmann, Susanne Linke und Henrietta Horn Auch / Effekte / Ein neues Stück // , Stadttheater URAUFFÜHRUNG TRAU, SCHAU, WEM? Gregor Zöllig / , Theaterlabor im Tor 6 URAUFFÜHRUNG TOHUWABOHU Gregor Zöllig / , Stadttheater URAUFFÜHRUNG TANZSPOTTING V Tanzstücke des Tanztheater-Ensembles , Theater am Alten Markt URAUFFÜHRUNGEN ZEITSPRUNG Projekt mit Laiendarstellern Zeitsprung Wurzelwärts / , Stadttheater Zeitsprung Vertrauensselig / , Theaterlabor im Tor 6 RISK Zeitsprung trifft Volxtheater / , Theaterlabor im Tor 6 URAUFFÜHRUNG DEMUT VOR DEINEN TATEN BABY Laura Naumann / , TAM ZWEI ERFOLG Lion Feuchtwanger / , Theater am Alten Markt DIE ORCHESTERPROBE Federico Fellini / , Stadttheater WIEDERAUFNAHME IPHIGENIE AUF TAURIS Johann Wolfgang Goethe / , Theater am Alten Markt WIEDERAUFNAHME HERMINIE Claude Magnier / , Theater am Alten Markt URAUFFÜHRUNG ZWISCHENLANDUNG Carmen Priego / , Theater am Alten Markt ROSEL Harald Mueller / , TAM DREI DIE FAMILIE SCHROFFENSTEIN Heinrich von Kleist / , Theater am Alten Markt WEIHNACHTSSTÜCK DIE ABENTEUER VON pettersson UND FINDUS Sven Nordqvist / , Stadttheater WIEDERAUFNAHME EINE SOMMERNACHT David Greig / Gordon McIntyre Herbst 2012, Theater am Alten Markt KABALE UND LIEBE Friedrich Schiller / , Stadttheater GELBER MOND DIE BALLADE von LEE UND LEILA David Greig / , TAM ZWEI DEUTSCHE ERSTAUFFÜHRUNG MILES ODER DIE PENDELUHR aus MONTREUX Henning Mankell // In Kooperation mit der Hochschule für Musik Detmold / März 2013, Theater am Alten Markt URAUFFÜHRUNG VERSCHWÖrer Tobias Rausch / , Theater am Alten Markt URAUFFÜHRUNG ALLE ANDEREN Maren Ade / , TAM DREI wiederaufnahme die dreigroschenoper Bertolt Brecht / Kurt Weill // Winter 2012/13, Stadttheater wiederaufnahme hedda gabler Henrik Ibsen / Frühjahr 2013, Theater am Alten Markt TOD EINES HANDLUNGSREISENDEN Arthur Miller / , Stadttheater Ein neues stück , TAM ZWEI DIE SPANISCHE FLIEGE Franz Arnold / Ernst Bach / , Theater am Alten Markt WIEDERAUFNAHME MÄNNERBESCHAFFUNGSMASSNAHMEN Dietmar Loeffler / Herbst/Winter 2012, Theater am Alten Markt WIR LIEBEN UND WISSEN NICHTS Moritz Rinke / , Theater am Alten Markt PARALLELE WELTEN Projekt mit Laiendarstellern Nuran David Calis / Canip Gündogdu , Theater am Alten Markt 8 9

8 extras Macht hoch die Tür, die Tor macht weit Fest! Ein Theatertag für die ganze Familie von zwei bis zwei im Theater am Alten Markt Eine Spielzeit beginnt mit einem Theaterfest. Daran gibt es nichts zu rütteln. Das steht fest! Für unsere kleinen, größeren und doppelt so großen Besucher werden wir auch in diesem Jahr wieder unsere Bühnen mit so manchen musikalischen und szenischen Kostproben füllen im Theater am Alten Markt und Open Air. Adventliches vom TAM-Balkon vom 01. bis täglich um 17 Uhr Auch in diesem Jahr werden sich die Türen eines Adventskalenders der besonderen Art öffnen: Vom 01. bis 23. Dezember präsentieren Mitglieder aller Ensembles des Theaters Bielefeld und der Bielefelder Philharmoniker täglich um 17 Uhr kleine musikalische, tänzerische oder literarische Überraschungen rund um den Balkon des Theaters am Alten Markt. Dabei gibt es mal Besinnliches, mal Heiteres, mal Klassisches, mal Swingendes, mal Bekanntes und mal Unbekanntes. Abonnenten-Soiree Der Festliche Auftakt Theater- und Konzertfreunde bielefeld in der Rudolf-Oetker-Halle Die Rudolf-Oetker-Halle platzt aus allen Nähten, wenn die Theater- und Konzertfreunde Bielefeld e.v. und das Theater Bielefeld zum Festlichen Auftakt einladen ein Startschuss für viele spannende und unterhaltsame Theater- und Konzertabende. Künstlerinnen und Künstler aller drei Sparten gewähren einen Einblick in das Programm und auch in diesem Jahr wird wieder das große Geheimnis gelüftet: Wer ist der Träger des Bielefelder Opern- bzw. Theatertalers 2012?» und ewig lockt das Abo«frühjahr / sommer 2013 im Stadttheater Was wird in der nächsten Saison gespielt? Auf welche Klassiker und Neuentdeckungen kann ich mich freuen? Antworten erhalten Sie wie immer bei der Abonnenten-Soiree, bei der wir zuallererst unseren treuesten Besuchern, den Abonnenten, einen kleinen Vorgeschmack auf das Programm der kommenden Spielzeit geben. Freuen Sie sich auf musikalische und szenische Kostproben aus allen drei Sparten des Theaters und mit den Bielefelder Philharmonikern! NRW Theatertreffen 2013 Bereits zum zweiten Mal, nach 2001, richtet das Theater Bielefeld Ende Juni 2013 das NRW- Theatertreffen aus und präsentiert somit in allen Spielstätten des Theaters die besten Inszenierungen des Landes. Alle 19 Stadt- und Landestheater in NRW haben die Möglichkeit, jeweils eine Inszenierung zu nominieren. Eine Jury wählt vorab die besten für das Theatertreffen aus. Freuen Sie sich auf eine Woche voller spannendem Theater, mit einem umfangreichen Rahmenprogramm und sommerlicher Festival-Atmosphäre

9 G e s a n g Liebe Gäste, liebes Publikum, liebe Fans, Fragen nach Wurzeln und Identität treiben uns an, sie führen nicht nur uns heutige Menschen auf Spurensuche, sondern auch die Protagonisten der sieben Neuproduktionen des Musiktheaters 2012/13 wer bin ich, wie bin ich zu diesem Individuum geworden? Innere Wandlungen sind mit Neugier, Risiko, Mut, Ängsten verknüpft wann in dieser Kette kommt das Wort»Erfolg«? Und wer fällt das Urteil? Helen malkowsky operndirektorin Aus dem gequälten und gehänselten kleinen Tommy wird erst der Superstar am Flipper, dann sogar eine Art Messias. Die Anforderungen der Gesellschaft werden für ihn genauso zum Prüfstein wie für den alttestamentarischen König Saul, von Gott erwählt, vom Volk geliebt. Doch durch die mit David entstehende Konkurrenzsituation nagen Zweifel und Neid, beginnen Anspruch und Realität unaufhaltsam auseinanderzudriften. Und Hoffmann? Er sucht: durch die Frauen die Liebe und durch die Liebe sich selbst. Sein Blick in den inneren Spiegel wird zum Ereignis für andere, sein Abbild zur verhandelbaren Ware er scheitert als Liebender und wird als Künstler gefeiert. Der Knall des Champagnerkorkens als großer Befreiungsschlag? In der Fledermaus erheben alle Beteiligten genau das zum herrschenden Prinzip, was Onegin und Tatjana zum tragischen Schicksal wird Unverbindlichkeit und die Ungleichzeitigkeit von Gefühlen.»Your are nothing without me«damit setzt der erfundene Detektiv in City of Angels seinem Drehbuch-Autor die Pistole auf die Brust, und in Orlandos 300-jähriger Reise durch Zeit und Raum vervielfältigen sich Quellen und Mutationen noch weiter: 2000 Ichs in 60 bis 70 verschiedenen Zeiten existieren mehr oder weniger friedlich in jedem Organismus. Eine sich unablässig drehende Spirale der Veränderung also, Verwandlungen, Maskeraden, Aufrichtigkeit: Im vielschichtigen Spiel mit Zeit, Raum und Identität liegt der nach wie vor so unmittelbare wie unergründliche Zauber des Musiktheaters. Unsere neue Saison schickt Opern- und Musicalfiguren vom Barock bis zur Moderne auf die Suche nach sich selbst und ihren innersten Bedürfnissen. Kann diese Suche Erfolg haben? Oder ist der Weg... Kommen Sie doch einfach mit wir freuen uns auf Sie! Ihre Helen Malkowsky 12 13

10 Rigoletto W i e d e r a u f n a h m e Melodramma in drei Akten von Giuseppe Verdi Libretto von Francesco Maria Piave nach dem Versdrama»Le Roi s amuse«von Victor Hugo In italienischer Sprache mit deutschen Übertexten im Stadttheater g a l a der grossen gefühle W i e d e r a u f n a h m e im Stadttheater Was für Welten! Am herzoglichen Hof verführt der Chef eine Schöne nach der anderen und lässt sich zusammen mit seiner Männerbande singend und lachend durch ein Leben treiben, in dem schon der kleinste Ansatz von Moral im Keim erstickt wird. Natürlich hält er sich, zur allgemeinen Belustigung, auch einen Hofnarren. Dieser Rigoletto lässt seinerseits keine Gelegenheit aus, beißenden Spott über die Gehörnten und Entehrten zu gießen und sich an denen zu rächen, die ihm das Leben zur Hölle machen. Und zu Hause hält er seine geliebte Tochter Gilda wie eine Puppe versteckt: Wehe, sie beginnt zu leben! Nun lässt sich hier wie dort das wahre Leben nicht zurückhalten. Leidenschaften und Gefühle brechen sich Bahn: Das neueste Abenteuer des Herzogs scheint eine echte Herzensangelegenheit zu sein. Dass es sich dabei ausgerechnet um Gilda handelt, setzt eine Handlung in Gang, die in einem dunklen Aufriss die Unmenschlichkeit zweier deformierter Welten zeigt und unweigerlich in den Tod mündet. Schlaglichtartig und mit krassen Brüchen folgen die Szenen aufeinander, trotzdem gehört Rigoletto zu den dramatisch zwingendsten Opern des 19. Jahrhunderts. Dies ist vor allem Verdis Musik zu verdanken, die in jeder Hinsicht aufs Ganze geht. In Victor Hugos Drama Le Roi s amuse fand Verdi alles, was sein unbändiger Ausdruckswille begehrte: Große Leidenschaft, politischen Biss, zarte Gefühle, Fluch und Mord und mit Rigoletto, Gilda und dem Herzog drei zutiefst ambivalente Figuren. Eine Steilvorlage für seine begnadete Charakterisierungskunst. Liebe, Eifersucht und Hass das gesamte Gefühlskarussell zwischenmenschlicher Beziehungen hat die Opernliteratur von jeher geprägt. Auf der Bühne findet nicht selten Ausdruck, was in der Realität gern verschwiegen wird.»eine musikalische Eheberatung in sechs Sitzungen«ist das heimliche Programm unserer Operngala, die besonders Perlen der französischen, slawischen und deutschen romantischen Opernliteratur zum Leuchten bringt. Im Kapitel»Auf Freiersfüßen«findet sich u. a. das Quartett»Bestürmen denn die läst gen Freier«aus Die lustigen Weiber von Windsor von Otto Nicolai. Unter den in der Oper allenthalben zu hörenden»liebeserklärungen«seien die Arie des Gremin aus Tschaikowskys Eugen Onegin oder die Arie»Salut! Demeure chaste et pure«aus Gounods Faust genannt. Bei der»hochzeit«darf natürlich der Hochzeitsmarsch aus Mendelssohn Bartholdys Sommernachtstraum ebenso wenig fehlen wie das Vorspiel zum 3. Akt und der Brautgemach-Chor»Treulich geführt«aus Richard Wagners Lohengrin. Doch auch die zu kurz Gekommenen finden Gehör:»Die Kehrseite der Medaille«versammelt eifersüchtige Ehemänner, unerhörte Liebhaber (z. B. Pierrot aus Erich Wolfgang Korngolds Die tote Stadt) oder verführerische, doch letztlich scheiternde Sirenen wie Georges Bizets Carmen mit ihrer»habanera«. Der größte Skandal bleibt indes dem»grande finale«vorbehalten, in dem das Strafgericht aus Eduard Künnekes Die große Sünderin sein Urteil fällt Musikalische Leitung: Witolf Werner / Szenische Einrichtung: Nora von Linden Konzept: Helen Malkowsky, Jón Philipp von Linden Musikalische Leitung: Alexander Kalajdzic / Inszenierung: Roman Hovenbitzer Bühne: Hermann Feuchter / Kostüme: Roy Spahn 14 15

11 T h e W h o s tommy alexander kalajdzic generalmusikdirektor Rockoper in zwei Akten Musik und Gesangstexte von Pete Townshend / Libretto von Pete Townshend und Des McAnuFF / Ergänzende Musik von John Entwistle und Keith Moon / Deutsch von Anthony Gebler Premiere im Stadttheater Das Doppelalbum Tommy der englischen Rockband The Who war eines der großen Kultereignisse der späten 1960er-Jahre. The Who war berüchtigt für ihr Ritual, bei Konzerten Gitarren zu zertrümmern, doch Tommy steht für etwas ganz anderes, nämlich für die Affinität mehrerer Rockbands dieser Zeit zu theatralischen Formen. Der Begriff»Rock-Oper«fand hier seinen Prototyp. Tommy erzählt die Geschichte eines Jungen, der taub, stumm und blind aufwächst. Eltern, Ärzte, Psychologen und Wunderheiler(innen) scheitern mit ihren Versuchen, an ihn heranzukommen. Eines Tages entdecken die Jugendlichen, dass Tommy ein Genie am Flipperautomat ist. Das größere Wunder geschieht, als seine Mutter den Spiegel zerschlägt, in dem Tommy als Kind das Verbrechen ansah, das ihn traumatisiert hat. Geheilt wird er zum gefeierten Star Mit Tommy wollte Songwriter Pete Townshend weniger das Psychogramm eines kranken Menschen zeichnen als vielmehr die typische Verlaufskurve einer Pubertät in symbolträchtige Bilder bannen. Hits wie Pinball Wizard, I m Free oder See Me, Feel Me brachten The Who mit Tommy 1969 in die Charts, 1975 wurde der Stoff von Ken Russell verfilmt brachte der Regisseur und Produzent Des MacAnuff eine Musical-Fassung heraus, die überaus erfolgreich am Broadway lief und der Bielefelder Neuproduktion zugrunde liegt. Musikalische Leitung: William Ward Murta / Inszenierung und Choreographie: Götz Hellriegel Bühne und Kostüme: Dietlind Konold präsentiert von sarah kuffner sängerin Die Originalproduktion am Broadway wurde produziert von Pace Theatrical Group und Dodger Productions mit Kardana Productions 16 17

12 YOU DON'T ANSWER MY CALL WITH EVEN A NOD OR A WINK BUT YOU GAZE AT YOUR OWN REFLECTION! YOU DON'T SEEM TO SEE ME B U T I T H I N K Y O U C A N S E E Y O U R S E L F. HOW CAN THE MIRROR AFFECT YOU? CAN YOU HEAR ME OR DO I SURMISE THAT YOU FEAR ME? CAN YOU FEEL MY TEMPER RISE, RISE, RISE, RISE DO YOU HEAR OR FEAR OR DO I SMASH THE MIRROR? (au s: Th e Wh o s To m my) 18 19

13 SAUL christiane linke sängerin Oratorium in drei Akten von Georg Friedrich Händel Libretto von Charles Jennens In englischer Sprache mit deutschen Übertexten Premiere im Stadttheater Ein Herrscher, unangefochten. Er ist stark, wird geliebt und verehrt. Er fühlt sich berufen, von Gottes Gnaden. Doch dann ist da ein anderer: Jung, klug, schön und stark sogar einen Riesen hat er besiegt. Unaufhaltsam schwindet die Macht des Machthabers, wird aufgezehrt von innen und außen. Wahnsinn ergreift Besitz von ihm. Er weiß nicht, an wen er sich wenden soll. In seiner Not greift er zum letzten Mittel: Er ruft die Stimme, die er selbst verdammt hat. Sie hilft ihm nicht, er nimmt sich das Leben. Hat der Mächtige versagt? Hat Gott ihn verlassen und sich dem anderen zugewandt? Ist dieser andere einfach besser? Zehnmal so viele Feinde soll er getötet haben. Ist es das? Wird man so zum König der Könige? Und wird man so aus dem Feld geschlagen von einem, der als Freund, Helfer und Heiler kam? Die biblische Geschichte von Saul und David ist ein unerschöpfliches Lehrstück über die Mechanismen der Macht. In fast zynischer Kompromisslosigkeit verwebt sie den Fall des alten Königs mit dem Aufstieg des strahlenden Newcomers. Dabei geht es um mehr als um einen politischen Showdown, ist doch jeder Schritt der Kontrahenten ein Zusammenspiel von machttaktischen, religiösen und psychologischen Motiven. Und es ist eine Auseinandersetzung unter permanenter Beobachtung der Öffentlichkeit. melanie forgeron sängerin Georg Friedrich Händel verbindet in Saul die Spannung zwischen privater (Familien-)Tragödie und öffentlicher Staatskrise so geschickt, dass das Oratorium in seiner dramatischen Wirksamkeit und emotionalen Tiefe seinen Opern in nichts nachsteht. Im Gegenteil: Wie David gleich einem Meteor in das Gefüge von Sauls Familie stürzt und nicht nur den König und sein Volk, sondern auch dessen Kinder Merab, Michal und Jonathan im Innersten berührt, fordert eine szenische Deutung geradezu heraus. Musikalische Leitung: Alexander Kalajdzic / Inszenierung: Jörg Behr Bühne: Marc Weeger / Kostüme: Eva-Mareike Uhlig Mit freundlicher Unterstützung der Hanns-BiseGGer-Stiftung 20 21

14 22 23

15 HOFFmanns erzählungen thomas wehling schauspieler Phantastische Oper in fünf Akten von Jacques Offenbach Libretto von Jules Barbier nach dem gleichnamigen Drama von Jules Barbier und Michel Carré In französischer Sprache mit deutschen Übertexten Premiere im Stadttheater Ein koloratöser Puppengesangsautomat, eine Sängerin, die nicht singen darf, eine Prostituierte, deren Honorar sich nicht nach Geld berechnet (sondern nach Schlimmerem) und schließlich die unerreichbare Schöne Mit der Liebe hat es sich der Dichter Hoffmann wahrlich nicht leicht gemacht, doch in der letzten Oper von Jacques Offenbach ist ohnehin eher der Weg das Ziel. Die Suche nach der Traumfrau ist zugleich die Suche nach der eigenen Identität. Nach vier amourösen Abenteuern mit Frauen, die mehr»typen«als Individuen sind, bleibt nur noch die Muse übrig, und damit wird Hoffmanns Scheitern offenbar. Denn diese Muse ist zu Beginn aus einem Weinfass gestiegen, und damit sie am Ende als»kunst«über die»liebe«triumphieren kann, darf sie sich um etwaige Kollateralschäden nicht weiter scheren Seele und Leber des Dichters eingeschlossen sünne peters sängerin Hoffmanns Erzählungen ist ein wahres Kaleidoskop an Albtraumsituationen, wie sie typisch sind für E. T. A. Hoffmann, der für die Titelfigur der Oper Pate stand kein Wunder, zählt er doch zu den phantasievollsten Dichtern der literarischen Romantik. Jacques Offenbach, der»kölner in Paris«und Erfinder der Operette (Orpheus in der Unterwelt, Die schöne Helena, Ritter Blaubart), starb über der unfertigen Komposition zu Hoffmanns Erzählungen, und dieser Umstand bescherte dem Werk eine etwas chamäleoneske Karriere: Seit der Uraufführung sind immer wieder neue Fassungen erschienen, die sich auf scheinbar oder tatsächlich authentisches Material beriefen und die Dramaturgie der Oper veränderten. Der Beliebtheit des Werks und seiner musikalischen Hits, darunter die berühmte Barcarole oder die Ballade von Klein-Zack, tat dies indessen keinen Abbruch. Musikalische Leitung: Elisa Gogou / Inszenierung: Helen Malkowsky Bühne: Saskia Wunsch / Kostüme: Henrike Bromber Mit freundlicher Unterstützung der Hanns-BiseGGer-Stiftung 24 25

16 26 27

17 Silvester im Theater Bielefeld»Muss ja«- Die Silvestergala Ein Abend zwischen Sparrenburg und Spinnerei, Jahnplatz und Champagnerlaune. Was? Wie? Schon wieder ein Jahr vorüber? Und? Wie isses gelaufen?»muss ja.«- für einen Bielefelder eine Antwort ungebremster Euphorie. Dieses Jahr geht es zum Lachen nicht in den Keller, sondern ins Theater. wir lassen Glanz und Elend der vergangenen 365 Tage bissig Revue passieren. Wen dürfen wir auf einen goldenen Schemel stellen, wen trocken in der Pfeife rauchen?»muss ja«die Silvestergala Ein Abend zwischen Sparrenburg und Spinnerei, Jahnplatz und Champagnerlaune 17 Uhr und 21 Uhr im Stadttheater ZWISCHENLANDUNG Ein Liederabend von Carmen Priego 17 Uhr und 21 Uhr im Theater am Alten Markt Auf dem Weg ins neue Jahr legen Sie mit der Uraufführung von Carmen Priego im Theater am Alten Markt eine musikalische Zwischenlandung ein oder erleben im Stadttheater mit Kabarettist Ingo Börchers, den Musical Stars Roberta Valentini, Veit Schäfermeier und Brigitte Oelke sowie den Ensembles des Theaters die champagnerlaunige Silvestergala Muss ja! Einen lustvollen Abend lang rückt die freundliche Stadt am Teutoburger Wald in den Mittelpunkt. Getreu dem Motto: Global denken. Lokal amüsieren. Wen interessiert noch Stuttgart 21, wenn über die Strassenführung am Jahnplatz debattiert wird. Und worüber man nicht reden kann, darüber soll man singen. Und wenn das Leben schon kein Wunschkonzert ist, dann soll Musik erklingen. Deshalb werden, wie es sich für eine Gala gehört, zahlreiche Ensemblemitglieder des Theaters und natürlich auch die Bielefelder Philharmoniker aus dem lustigen einen unvergesslichen Abend machen. Das freut den Kabarettisten. Für einen Abend ins Volle greifen. Ein kleiner Mann im grossen Haus. Freuen Sie sich mit ihm!»muss ja«- festliche Silvestergala, launiger Jahresausklang und zugleich ein perlendes Bekenntnis zu Ostwestfalens Oberzentrum. Gehen Sie hin. Bevor es andere für Sie tun. IHR INGO BÖRCHERS Wofür Sie sich auch entscheiden, es erwartet Sie ein kurzweiliges bis rauschhaftes, in jedem Falle aber vergnügliches Theatererlebnis. Im Anschluss an die Abendvorstellungen laden wir in beiden Häusern ein zum großen Tanz ins neue Jahr. Im Stadttheater geben wir dafür ab 0:30 Uhr sogar die große Bühne frei. Die Silvesterfeier und der Mitternachtssekt sind im Preis inbegriffen. Mehr zu dem Liederabend Zwischenlandung lesen Sie auf Seite 80. Der Vorverkauf läuft ab ! 28 29

18 D I E Fledermaus Operette in drei Akten von Johann Strauss Libretto nach Henri Meilhac und Ludovic Halévy von Carl HaFFner und Richard Genée Premiere im Stadttheater guido wachter schauspieler»ha, welch ein Fest!«als Oscar Bie das trunken-taumelnde zweite Fledermaus-Finale einmal in Worte fasste, fingen vor Begeisterung die Worte selbst an, zu tanzen:»hüpfet, ihr Gefühle, die ihr vom Tritt des Lebens schwere Füße bekommen habt.«solch Überschwang ist dem Werk schon in die Wiege gelegt. Es war ein Glücksfall, wie sich 1874 die Konstellation aus Komponist, Librettist, Zeit und Ort zusammenfügte, als Strauß und Genée Die Fledermaus schufen. Erst wenige Jahre zuvor hatte Offenbach das Operetten-Virus nach Wien gebracht, wo es einen perfekten Nährboden vorfand. Und schon schenkte Strauß der neuen Gattung ihr Meisterwerk. melanie kreuter sängerin Champagnerlaune herrscht von vorn bis hinten. Das besagte Finale kulminiert in einem Verbrüderungstaumel, der in der Größe des Augenblicks die Umarmung der ganzen Welt nicht weniger beschwört als Beethoven in seiner IX. Symphonie nur: Statt Schiller singt man selig»duidu, duidu lalala«. Doch die wahre Größe der Fledermaus liegt in der Konsequenz, mit der die sinnlose Entfesselung der Sinne plausibel wird, nämlich durch das Gefesseltsein (fast) aller Figuren an ihre bürgerlichen Zwänge. Wohnzimmer und Gefängnis, Taschenuhr und Glockenschlag, Stubenmädchen, Gefängniswärter Die Räume, Zeiten und sozialen Rollen des Stücks suggerieren vor allem eines: Begrenzung. Genau das richtige Klima, um den Reiz von Rausch und Fest als Zufluchtsort der Sehnsüchtigen genüsslich zu entfalten und die Musik subversiv werden zu lassen. Betörend unterläuft sie den Wahrheitsgehalt jeder bürgerlich normierten Gefühlsregung. Welch ein Fest für alle Sinne! Musikalische Leitung: Alexander Kalajdzic / Inszenierung: Helen Malkowsky präsentiert von 30 31

19 32 33

20 E U G e n ONEGin eric laporte sänger Lyrische Szenen in drei Akten von Pjotr I. Tschaikowsky Text nach Alexander S. Puschkin von Konstantin S. Schilowsky In russischer Sprache mit deutschen Übertexten Premiere im Stadttheater Jahrein, jahraus liest die junge Tatjana Romane und taucht in eine fantastische Welt ein. Als Gutstochter bietet ihr das Landleben ohnehin nicht viel Abwechslung, doch sie nimmt anders als ihre hübsche Schwester Olga an den raren Festlichkeiten nur ungern teil. Da tritt eines Tages unversehens ein Mann in das Haus ihrer Mutter, der mit allen Attributen ihrer erträumten Romanhelden ausgestattet zu sein scheint: Eugen Onegin. Mit seinem Freund, dem Dichter Lenski, stattet er dem benachbarten Gutshof einen Besuch ab und bringt Tatjanas Herz beträchtlich zum Klopfen. Kaum sind beide abgereist, schreibt sie ihm voller Hoffnung eine flammende Liebeserklärung und wird enttäuscht. Erst Jahre später begreift Onegin, welche Lücke er damit selbst in sein Leben gerissen hat Obwohl Tschaikowsky gerade nicht die sattsam bekannten Opernklischees wie Mord, Intrige, Verführung und ausgestellte Dramatik nutzt, gerade nicht das bekannte Personal aus Königen, Göttern, Prinzessinnen und Zauberern beschäftigt, sondern»ein Stück bürgerlichen Alltagslebens mit dem Gefühlsleben wirklicher Menschen«auf die Bühne bringen wollte, ist Eugen Onegin eine der tragischsten Geschichten, die die Gattung Oper aufzuweisen hat. Ein Stück über den verpassten Moment. Es war sicherlich kein Zufall, dass die Komposition dieses Werks mit Tschaikowskys eigener Heirat und ihren unglücklichen Folgen zusammenfiel: Die von intensiven Gefühlen durchdrungene Musik machte Eugen Onegin zur erfolgreichsten seiner Opern. Musikalische Leitung: Alexander Kalajdzic / Inszenierung: Lotte de Beer mit freundlicher unterstützung von 34 35

der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei

der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei einer um am sind noch wie einem über einen so zum war haben nur oder

Mehr

Das Wunderbare am Tod ist, dass Sie ganz alleine sterben dürfen. Endlich dürfen Sie etwas ganz alleine tun!

Das Wunderbare am Tod ist, dass Sie ganz alleine sterben dürfen. Endlich dürfen Sie etwas ganz alleine tun! unseren Vorstellungen Angst. Ich liebe, was ist: Ich liebe Krankheit und Gesundheit, Kommen und Gehen, Leben und Tod. Für mich sind Leben und Tod gleich. Die Wirklichkeit ist gut. Deshalb muss auch der

Mehr

Brüderchen und Schwesterchen

Brüderchen und Schwesterchen Brüderchen und Schwesterchen (Deutsches Märchen nach den Brüdern Grimm) Einem Mädchen und einem Jungen war die Mutter gestorben. Die Stiefmutter war nicht gut zu den beiden Kindern. Darum sagte der Junge

Mehr

Die Höhle ist ein großes, tiefes Loch im Felsen.

Die Höhle ist ein großes, tiefes Loch im Felsen. Das tapfere Schneiderlein (Deutsches Märchen nach den Brüdern Grimm) Es war einmal. Es ist Sommer. Die Sonne scheint schön warm. Ein Schneider sitzt am Fenster und näht. Er freut sich über das schöne Wetter.

Mehr

Wo blüht durch mein Zu-Tun Leben auf? www.coaching-training-schaefer.de. Was drängt in mir zum Leben... oder durch mich?

Wo blüht durch mein Zu-Tun Leben auf? www.coaching-training-schaefer.de. Was drängt in mir zum Leben... oder durch mich? Welche Werte leiten mich hauptsächlich? Wo blüht durch mein Zu-Tun Leben auf? Worin gehe ich auf? Für welche Überraschungen bin ich immer zu haben? Was drängt in mir zum Leben... oder durch mich? Was fällt

Mehr

Achten Sie auf Spaß: es handelt sich dabei um wissenschaftliche Daten

Achten Sie auf Spaß: es handelt sich dabei um wissenschaftliche Daten Tipp 1 Achten Sie auf Spaß: es handelt sich dabei um wissenschaftliche Daten Spaß zu haben ist nicht dumm oder frivol, sondern gibt wichtige Hinweise, die Sie zu Ihren Begabungen führen. Stellen Sie fest,

Mehr

»POESIE GEHÖRT FÜR MICH ZUM LEBEN WIE DIE LIEBE OHNE GEHT ES NICHT!« Frage-Zeichen

»POESIE GEHÖRT FÜR MICH ZUM LEBEN WIE DIE LIEBE OHNE GEHT ES NICHT!« Frage-Zeichen Barbara Späker Barbara Späker, am 03.10.1960 in Dorsten (Westfalen) geboren, unternahm nach Ausbildung zur Verkäuferin eine Odyssee durch die»wilden 70er Jahre«, bis sie 1979 die große Liebe ihres Lebens

Mehr

Diese 36 Fragen reichen, um sich zu verlieben

Diese 36 Fragen reichen, um sich zu verlieben Diese 36 Fragen reichen, um sich zu verlieben Wie verliebt er oder sie sich bloß in mich? Während Singles diese Frage wieder und wieder bei gemeinsamen Rotweinabenden zu ergründen versuchen, haben Wissenschaftler

Mehr

Es ist nicht jedermann auf die Hochzeit geladen. Liebe ist ein privates Weltereignis (Alfred Polgar)

Es ist nicht jedermann auf die Hochzeit geladen. Liebe ist ein privates Weltereignis (Alfred Polgar) Zitate zur Hochzeit Es ist nicht jedermann auf die Hochzeit geladen - deutsches Sprichwort - Liebe ist ein privates Weltereignis (Alfred Polgar) Wirklich reich ist ein Mensch nur dann, wenn er das Herz

Mehr

Domvikar Dr. Michael Bredeck Paderborn

Domvikar Dr. Michael Bredeck Paderborn 1 Domvikar Dr. Michael Bredeck Paderborn Das Geistliche Wort Wachsam sein 1. Adventssonntag, 27.11. 2011 8.05 Uhr 8.20 Uhr, WDR 5 [Jingel] Das Geistliche Wort Heute mit Michael Bredeck. Ich bin katholischer

Mehr

Also: Wie es uns geht, das hat nichts mit dem zu tun, ob wir an Gott glauben.

Also: Wie es uns geht, das hat nichts mit dem zu tun, ob wir an Gott glauben. Liebe Schwestern und Brüder, Ich möchte mit Ihnen über die Jahreslosung dieses Jahres nachdenken. Auch wenn schon fast 3 Wochen im Jahr vergangen sind, auch wenn das Jahr nicht mehr wirklich neu ist, auch

Mehr

Das bringt nichts. Trotzdem. Mach doch, was du willst. Mach ich auch. Wo sind die drei eigentlich hin gefahren? Emmett will sich neue PS3-Spiele

Das bringt nichts. Trotzdem. Mach doch, was du willst. Mach ich auch. Wo sind die drei eigentlich hin gefahren? Emmett will sich neue PS3-Spiele Etwas Schreckliches Alice und Bella saßen in der Küche und Bella aß ihr Frühstück. Du wohnst hier jetzt schon zwei Wochen Bella., fing Alice plötzlich an. Na und? Und ich sehe immer nur, dass du neben

Mehr

Und was uns betrifft, da erfinden wir uns einfach gegenseitig.

Und was uns betrifft, da erfinden wir uns einfach gegenseitig. Freier Fall 1 Der einzige Mensch Der einzige Mensch bin ich Der einzige Mensch bin ich an deem ich versuchen kann zu beobachten wie es geht wenn man sich in ihn hineinversetzt. Ich bin der einzige Mensch

Mehr

Meine Füße sind der Rollstuhl M 2

Meine Füße sind der Rollstuhl M 2 Meine Füße sind der Rollstuhl M 2 Margit wird jeden Morgen um sieben Uhr wach. Sie sitzt müde im Bett und beginnt sich allein anzuziehen. Das ist schwer für sie. Sie braucht dafür sehr lange Zeit. Dann

Mehr

Meine Geheimnisse für ein bewusstes und sinnerfülltes Leben

Meine Geheimnisse für ein bewusstes und sinnerfülltes Leben Meine Geheimnisse für ein bewusstes und sinnerfülltes Leben Du möchtest dein Leben bewusst und sinnerfüllt gestalten? Auf den nächsten Seiten findest du 5 Geheimnisse, die mir auf meinem Weg geholfen haben.

Mehr

Predigt, 01.01.2011 Hochfest der Gottesmutter Maria/Neujahr Texte: Num 6,22-27; Lk 2,16-21

Predigt, 01.01.2011 Hochfest der Gottesmutter Maria/Neujahr Texte: Num 6,22-27; Lk 2,16-21 Predigt, 01.01.2011 Hochfest der Gottesmutter Maria/Neujahr Texte: Num 6,22-27; Lk 2,16-21 (in St. Stephanus, 11.00 Uhr) Womit beginnt man das Neue Jahr? Manche mit Kopfschmerzen (warum auch immer), wir

Mehr

Was wäre, wenn es Legasthenie oder LRS gar nicht gibt?

Was wäre, wenn es Legasthenie oder LRS gar nicht gibt? Was wäre, wenn es Legasthenie oder LRS gar nicht gibt? Wenn Du heute ins Lexikon schaust, dann findest du etliche Definitionen zu Legasthenie. Und alle sind anders. Je nachdem, in welches Lexikon du schaust.

Mehr

Des Kaisers neue Kleider

Des Kaisers neue Kleider Des Kaisers neue Kleider (Dänisches Märchen nach H. Chr. Andersen) Es war einmal. Vor vielen, vielen Jahren lebte einmal ein Kaiser. Er war sehr stolz und eitel. Er interessierte sich nicht für das Regieren,

Mehr

Immer auf Platz zwei!

Immer auf Platz zwei! Immer auf Platz zwei! Predigt am 02.09.2012 zu 1 Sam 18,1-4 Pfr. z.a. David Dengler Liebe Gemeinde, ich hab s Ihnen ja vorher bei der Begrüßung schon gezeigt: mein mitgebrachtes Hemd. Was könnt es mit

Mehr

ERSTE LESUNG Sach 9, 9-10 SIEHE, DEIN KÖNIG KOMMT ZU DIR; ER IST DEMÜTIG

ERSTE LESUNG Sach 9, 9-10 SIEHE, DEIN KÖNIG KOMMT ZU DIR; ER IST DEMÜTIG ERSTE LESUNG Sach 9, 9-10 SIEHE, DEIN KÖNIG KOMMT ZU DIR; ER IST DEMÜTIG Lesung aus dem Buch Sacharja So spricht der Herr: Juble laut, Tochter Zion! Jauchze, Tochter Jerusalem! Siehe, dein König kommt

Mehr

In das LEBEN gehen. Kreuzweg der Bewohner von Haus Kilian / Schermbeck

In das LEBEN gehen. Kreuzweg der Bewohner von Haus Kilian / Schermbeck In das LEBEN gehen Kreuzweg der Bewohner von Haus Kilian / Schermbeck In das LEBEN gehen Im Haus Kilian in Schermbeck wohnen Menschen mit einer geistigen Behinderung. Birgit Förster leitet das Haus. Einige

Mehr

Und nun kommt der wichtigste und unbedingt zu beachtende Punkt bei all deinen Wahlen und Schöpfungen: es ist deine Aufmerksamkeit!

Und nun kommt der wichtigste und unbedingt zu beachtende Punkt bei all deinen Wahlen und Schöpfungen: es ist deine Aufmerksamkeit! Wie verändere ich mein Leben? Du wunderbarer Menschenengel, geliebte Margarete, du spürst sehr genau, dass es an der Zeit ist, die nächsten Schritte zu gehen... hin zu dir selbst und ebenso auch nach Außen.

Mehr

Anne Frank, ihr Leben

Anne Frank, ihr Leben Anne Frank, ihr Leben Am 12. Juni 1929 wird in Deutschland ein Mädchen geboren. Es ist ein glückliches Mädchen. Sie hat einen Vater und eine Mutter, die sie beide lieben. Sie hat eine Schwester, die in

Mehr

DIE LEIDEN DES JUNGEN WERTHER. Briefe: 15. August bis 10. September

DIE LEIDEN DES JUNGEN WERTHER. Briefe: 15. August bis 10. September DIE LEIDEN DES JUNGEN WERTHER Briefe: 15. August bis 10. September 15. August Zusammenfassung: Im Gegensatz zu vorigen Brief - > posiiver Eindruck Harmonisches Zusammenleben zwischen LoPe und ihren Geschwistern

Mehr

Buchbesprechung: Als mein Vater ein Busch wurde und ich meinen Namen verlor. Joke van Leuween (2012).

Buchbesprechung: Als mein Vater ein Busch wurde und ich meinen Namen verlor. Joke van Leuween (2012). Buchbesprechung: Als mein Vater ein Busch wurde und ich meinen Namen verlor. Joke van Leuween (2012). Zentrales Thema des Flucht- bzw. Etappenromans ist der Krieg, der Verlust der Muttersprache und geliebter

Mehr

Krebs und Partnerschaft Bedürfnisse (an)erkennen

Krebs und Partnerschaft Bedürfnisse (an)erkennen Interview mit Frau Dr. Pia Heußner vom Mai 2012 Krebs und Partnerschaft Bedürfnisse (an)erkennen Die Diagnose Krebs ist für jede Partnerschaft eine große Herausforderung. Wie hält das Paar die Belastung

Mehr

Das Waldhaus. (Deutsches Märchen nach den Brüdern Grimm)

Das Waldhaus. (Deutsches Märchen nach den Brüdern Grimm) Das Waldhaus (Deutsches Märchen nach den Brüdern Grimm) Es war einmal. Ein armer Waldarbeiter wohnt mit seiner Frau und seinen drei Töchtern in einem kleinen Haus an einem großen Wald. Jeden Morgen geht

Mehr

THEATERCAMP 2010 CAFÉ GOETHE. Wer hat Lust zu singen, zu tanzen, zu sprechen, zu performen? Wer hat Lust an einer kleinen Bühnenshow mitzuwirken?

THEATERCAMP 2010 CAFÉ GOETHE. Wer hat Lust zu singen, zu tanzen, zu sprechen, zu performen? Wer hat Lust an einer kleinen Bühnenshow mitzuwirken? THEATERCAMP 2010 CAFÉ GOETHE Wer hat Lust zu singen, zu tanzen, zu sprechen, zu performen? Wer hat Lust an einer kleinen Bühnenshow mitzuwirken? Wer hat Lust etwas über Theaterarbeit zu erfahren? Zwei

Mehr

Das Gelingen meines Lebens

Das Gelingen meines Lebens Das Gelingen meines Lebens Meine kleinen und großen Entscheidungen Wenn ich ins Auto oder in den Zug steige, dann will ich da ankommen, wo ich hin will. Habe ich nicht die richtige Autobahnabfahrt genommen

Mehr

Annabel Anderson Die erfolgreiche Sängerin im Interview

Annabel Anderson Die erfolgreiche Sängerin im Interview Annabel Anderson Die erfolgreiche Sängerin im Interview Annabel Anderson ist die musikalische Senkrechtstarterin des Jahres. Die sympathische Schlagersängerin aus Düsseldorf konnte in den vergangenen Monaten

Mehr

Und das ist so viel, es nimmt alle Dunkelheit von Erfahrung in sich auf.

Und das ist so viel, es nimmt alle Dunkelheit von Erfahrung in sich auf. Gedanken für den Tag "Es ist was es ist" zum 25. Todestag von Erich Fried. 1 Ich weiß noch, wie ich mich fühlte, als ich es zu ersten Mal gelesen habe. Es war vor einer Hochzeit. In mir wurde es ganz stumm

Mehr

SELBSTEINSTUFUNGSTEST DEUTSCH ALS FREMDSPRACHE NIVEAU B1

SELBSTEINSTUFUNGSTEST DEUTSCH ALS FREMDSPRACHE NIVEAU B1 Volkshochschule Zürich AG Riedtlistr. 19 8006 Zürich T 044 205 84 84 info@vhszh.ch ww.vhszh.ch SELBSTEINSTUFUNGSTEST DEUTSCH ALS FREMDSPRACHE NIVEAU B1 WIE GEHEN SIE VOR? 1. Sie bearbeiten die Aufgaben

Mehr

Ansprache Mutter Theresas anlässlich der Verleihung des Friedensnobelpreises am in Oslo:

Ansprache Mutter Theresas anlässlich der Verleihung des Friedensnobelpreises am in Oslo: Ansprache Mutter Theresas anlässlich der Verleihung des Friedensnobelpreises am 10.12.1979 in Oslo: Lasst uns alle zusammen Gott danken für die wundervolle Gelegenheit, gemeinsam die Freude ausdrücken

Mehr

1. Wortschatz: Gefühle Ordnen Sie den Ausdrücken jeweils die passende Umschreibung zu. 2. Wut B man ist einer lustigen, gelösten Stimmung

1. Wortschatz: Gefühle Ordnen Sie den Ausdrücken jeweils die passende Umschreibung zu. 2. Wut B man ist einer lustigen, gelösten Stimmung 1. Wortschatz: Gefühle Ordnen Sie den Ausdrücken jeweils die passende Umschreibung zu. 1. Neid A ich ärgere mich über jemanden 2. Wut B man ist einer lustigen, gelösten Stimmung 3. Trauer C etwas ist einem

Mehr

Lyrikbändchen Klasse 9b. -Liebeslyrik -

Lyrikbändchen Klasse 9b. -Liebeslyrik - Lyrikbändchen Klasse 9b -Liebeslyrik - Mein Herz Es schlägt in meiner Brust. Jeden Tag, jede Nacht. Es ist das, was mich glücklich macht. Es macht mir Lust. Mein Herz, mein Herz. Es ist voller Schmerz.

Mehr

Marte Meo* Begleitkarten für die aufregenden ersten 12 Monate im Leben Ihres Kindes

Marte Meo* Begleitkarten für die aufregenden ersten 12 Monate im Leben Ihres Kindes Marte Meo* Begleitkarten für die aufregenden ersten 12 Monate im Leben Ihres Kindes Das wichtige erste Jahr mit dem Kind Sie erfahren, was Ihrem Kind gut tut, was es schon kann und wie Sie es in seiner

Mehr

NINA DEISSLER. Flirten. Wie wirke ich? Was kann ich sagen? Wie spiele ich meine Stärken aus?

NINA DEISSLER. Flirten. Wie wirke ich? Was kann ich sagen? Wie spiele ich meine Stärken aus? NINA DEISSLER Flirten Wie wirke ich? Was kann ich sagen? Wie spiele ich meine Stärken aus? Die Steinzeit lässt grüßen 19 es sonst zu erklären, dass Männer bei einer Möglichkeit zum One-Night-Stand mit

Mehr

7. Was heißt Gleichstellung bei Partnerschaft und Sexualität?

7. Was heißt Gleichstellung bei Partnerschaft und Sexualität? 7. Was heißt Gleichstellung bei Partnerschaft und Sexualität? Was ist Sexualität? Wir denken, dass das für alle etwas anderes ist. Aber egal: Jeder und jede hat das Recht darauf, Sexualität zu leben. Sexualität

Mehr

Ron Louis David Copeland. Wer f... will, muss freundlich sein

Ron Louis David Copeland. Wer f... will, muss freundlich sein Ron Louis David Copeland Wer f... will, muss freundlich sein 16 1 Wie man gut bei Frauen ankommt... Peter kam mit einem Problem zu uns:»anscheinend kann ich Frauen nicht dazu bringen, dass sie mich gern

Mehr

Was ich dich - mein Leben - schon immer fragen wollte! Bild: Strichcode Liebe Mein liebes Leben, alle reden immer von der gro en Liebe Kannst du mir erklären, was Liebe überhaupt ist? Woran erkenne ich

Mehr

Leibniz. (G.W.F. Hegel)

Leibniz. (G.W.F. Hegel) Leibniz 3. Der einzige Gedanke den die Philosophie mitbringt, ist aber der einfache Gedanke der Vernunft, dass die Vernunft die Welt beherrsche, dass es also auch in der Weltgeschichte vernünftig zugegangen

Mehr

FÜRBITTEN. 2. Guter Gott, schenke den Täuflingen Menschen die ihren Glauben stärken, für sie da sind und Verständnis für sie haben.

FÜRBITTEN. 2. Guter Gott, schenke den Täuflingen Menschen die ihren Glauben stärken, für sie da sind und Verständnis für sie haben. 1 FÜRBITTEN 1. Formular 1. Guter Gott, lass N.N. 1 und N.N. stets deine Liebe spüren und lass sie auch in schweren Zeiten immer wieder Hoffnung finden. 2. Guter Gott, schenke den Täuflingen Menschen die

Mehr

Das Weihnachtswunder

Das Weihnachtswunder Das Weihnachtswunder Ich hasse Schnee, ich hasse Winter und am meisten hasse ich die Weihnachtszeit! Mit diesen Worten läuft der alte Herr Propper jeden Tag in der Weihnachtszeit die Strasse hinauf. Als

Mehr

Die Hauptfalle heißt Jargon Zitate muss man bei politischen Reportagen ganz kurz halten.

Die Hauptfalle heißt Jargon Zitate muss man bei politischen Reportagen ganz kurz halten. Szene ist Arbeit Wer eine gute politische Reportage schreiben will, muss die Hölle meiden und einen Ort suchen, der spannender ist. Wo packende Szenen zu finden sind, verriet Dirk Kurbjuweit den Teilnehmern

Mehr

Predigt des Erzbischofs em. Friedrich Kardinal Wetter beim Jubiläumsgottesdienst 1200 Jahre Götting am 26. Juli 2009 in Götting-St.

Predigt des Erzbischofs em. Friedrich Kardinal Wetter beim Jubiläumsgottesdienst 1200 Jahre Götting am 26. Juli 2009 in Götting-St. 1 Predigt des Erzbischofs em. Friedrich Kardinal Wetter beim Jubiläumsgottesdienst 1200 Jahre Götting am 26. Juli 2009 in Götting-St. Michael Unser Jubiläum führt uns weit zurück 1200 Jahre. Eine Urkunde

Mehr

Mimis Eltern trennen sich.... Eltern auch

Mimis Eltern trennen sich.... Eltern auch Mimis Eltern trennen sich... Eltern auch Diese Broschüre sowie die Illustrationen wurden im Rahmen einer Projektarbeit von Franziska Johann - Studentin B.A. Soziale Arbeit, KatHO NRW erstellt. Nachdruck

Mehr

Mein perfekter Platz im Leben

Mein perfekter Platz im Leben Mein perfekter Platz im Leben Abschlussgottesdienstes am Ende des 10. Schuljahres in der Realschule 1 zum Beitrag im Pelikan 4/2012 Von Marlies Behnke Textkarte Der perfekte Platz dass du ein unverwechselbarer

Mehr

So ich glaub, das war s. Heut kommt keiner mehr. Es ist ja auch schon dunkel. Da ist bestimmt niemand mehr unterwegs.

So ich glaub, das war s. Heut kommt keiner mehr. Es ist ja auch schon dunkel. Da ist bestimmt niemand mehr unterwegs. Kategorie Stichwort Titel Inhaltsangabe Verfasser email Einmal im Monat Krippenspiel Der von Bethlehem Rollenspiel zur Weihnachtsgeschichte Doris und Tobias Brock doris.tobias.brock@t-online.de Der Kaiser

Mehr

Lebensquellen. Ausgabe 4. www.neugasse11.at. Seite 1

Lebensquellen. Ausgabe 4. www.neugasse11.at. Seite 1 Lebensquellen Ausgabe 4 www.neugasse11.at Seite 1 Die Texte sollen zum Lesen und (Nach)Denken anregen. Bilder zum Schauen anbieten, um den Weg und vielleicht die eigene/gemeinsame Gegenwart und Zukunft

Mehr

Ziel meiner Rede ist es, ein Band zwischen der europäischen Idee und der Jugend Europas zu spannen.

Ziel meiner Rede ist es, ein Band zwischen der europäischen Idee und der Jugend Europas zu spannen. 1 Kreativ-Wettbewerb für Jugendliche Zukunft Europa(s) Die Faszination der europäischen Idee Recklinghausen, den 25.03.2016 Sehr geehrter Herr Präsident des Europäischen Parlamentes, meine Damen und Herren

Mehr

Gutes Leben was ist das?

Gutes Leben was ist das? Lukas Bayer Jahrgangsstufe 12 Im Hirschgarten 1 67435 Neustadt Kurfürst-Ruprecht-Gymnasium Landwehrstraße22 67433 Neustadt a. d. Weinstraße Gutes Leben was ist das? Gutes Leben für alle was genau ist das

Mehr

Ich bin das Licht. Eine kleine Seele spricht mit Gott. Einmal vor zeitloser Zeit, da war eine kleine Seele, die sagte zu Gott: "ich weiß wer ich bin!

Ich bin das Licht. Eine kleine Seele spricht mit Gott. Einmal vor zeitloser Zeit, da war eine kleine Seele, die sagte zu Gott: ich weiß wer ich bin! Ich bin das Licht Eine kleine Seele spricht mit Gott Einmal vor zeitloser Zeit, da war eine kleine Seele, die sagte zu Gott: "ich weiß wer ich bin!" Und Gott antwortete: "Oh, das ist ja wunderbar! Wer

Mehr

Platz für Neues schaffen!

Platz für Neues schaffen! Spezial-Report 04 Platz für Neues schaffen! Einleitung Willkommen zum Spezial-Report Platz für Neues schaffen!... Neues... jeden Tag kommt Neues auf uns zu... Veränderung ist Teil des Lebens. Um so wichtiger

Mehr

HOFFNUNG. Wenn ich nicht mehr da bin, bin ich trotzdem hier. Leb in jeder Blume, atme auch in dir.

HOFFNUNG. Wenn ich nicht mehr da bin, bin ich trotzdem hier. Leb in jeder Blume, atme auch in dir. I HOFFNUNG Wenn ich nicht mehr da bin, bin ich trotzdem hier. Leb in jeder Blume, atme auch in dir. Wenn ich nicht mehr da bin, ist es trotzdem schön. Schließe nur die Augen, und du kannst mich sehn. Wenn

Mehr

Er ist auch ein sehr tolerantes Kind und nimmt andere Kinder so wie sie sind.

Er ist auch ein sehr tolerantes Kind und nimmt andere Kinder so wie sie sind. 4.a PDF zur Hördatei ADHS in unserer Familie 3. Positive Eigenschaften Joe Kennedy Was schätzen Sie an Ihren Kindern ganz besonders? Frau Mink Mein Sohn ist ein sehr sonniges Kind, er ist eigentlich immer

Mehr

Trendforschung Die Zukunft der Verführung

Trendforschung Die Zukunft der Verführung Trendforschung Die Zukunft der Verführung K. Fratz 1 Trendforschung Die Zukunft der Verführung Kirstine Fratz Trendlehre und Forschung. DE-Hamburg 2 Trendforschung Die Zukunft der Verführung K. Fratz 10.

Mehr

Meine eigene Erkrankung

Meine eigene Erkrankung Meine eigene Erkrankung Um ein Buch über Hoffnung und Wege zum gesunden Leben schreiben zu können, ist es wohl leider unabdingbar gewesen, krank zu werden. Schade, dass man erst sein Leben ändert wenn

Mehr

Wir alle müssen das Leben meistern. Aber die einzige Art, das Leben zu meistern, besteht darin, es zu lieben.

Wir alle müssen das Leben meistern. Aber die einzige Art, das Leben zu meistern, besteht darin, es zu lieben. Wir alle müssen das Leben meistern. Aber die einzige Art, das Leben zu meistern, besteht darin, es zu lieben. Georges Bernanos Ich habe vieles über das Leben gelernt, aber das Wertvollste war: es geht

Mehr

REISEFIEBER 10 LAKRITZ, MEIN SCHATZ!

REISEFIEBER 10 LAKRITZ, MEIN SCHATZ! REISEFIEBER 10 LAKRITZ, MEIN SCHATZ! Manus: Roman Schatz Nordisk samproduktion Producenter: Kristina Blidberg, Tilman Hartenstein, Anne-Marie Hetemäki Personen: Erzählerin Erich Mustermann Erika Mustermann

Mehr

Predigt an Silvester 2015 Zuhause bei Gott (Mt 11,28)

Predigt an Silvester 2015 Zuhause bei Gott (Mt 11,28) Predigt an Silvester 2015 Zuhause bei Gott (Mt 11,28) Irgendwann kommt dann die Station, wo ich aussteigen muss. Der Typ steigt mit mir aus. Ich will mich von ihm verabschieden. Aber der meint, dass er

Mehr

Baustelle Erste Liebe

Baustelle Erste Liebe Geschrieben von: Ute Horn & Daniel Horn Baustelle Erste Liebe : Fur Teens Für alle, die es wissen wollen! Inhalt Inhalt Danke................................................... 5 Vorwort...................................................

Mehr

GOTTESDIENST vor den Sommerferien in leichter Sprache

GOTTESDIENST vor den Sommerferien in leichter Sprache GOTTESDIENST vor den Sommerferien in leichter Sprache Begrüßung Lied: Daniel Kallauch in Einfach Spitze ; 150 Knallersongs für Kinder; Seite 14 Das Singen mit begleitenden Gesten ist gut möglich Eingangsvotum

Mehr

Alles hat einen Anfang, so auch die Wahl eines Partners, und

Alles hat einen Anfang, so auch die Wahl eines Partners, und ) ( Die Partnerwahl Alles hat einen Anfang, so auch die Wahl eines Partners, und wir übersehen zu oft, dass wir dabei schon Weichen stellen, welche die weitere Entwicklung einer Beziehung bereits mit

Mehr

Drei Seiten für ein Exposé. Hans Peter Roentgen

Drei Seiten für ein Exposé. Hans Peter Roentgen Drei Seiten für ein Exposé Hans Peter Roentgen Drei Seiten für ein Exposé Hans Peter Roentgen Copyright 2011 Sieben Verlag, 64372 Ober-Ramstadt Unverkäufliche Leseprobe. www.sieben-verlag.de Vorwort Exposés

Mehr

Das Tagebuch deines Lebens. Das (Tage)buch deines Lebens gehört:

Das Tagebuch deines Lebens. Das (Tage)buch deines Lebens gehört: Das Tagebuch deines Lebens Das (Tage)buch deines Lebens gehört: Das Tagebuch deines Lebens Meiner Familie und besonders meinem Mann Günther und meinen beiden Kindern Philipp und Patrick gewidmet. Ich danke

Mehr

Predigt Mt 5,1-3 am 5.1.14

Predigt Mt 5,1-3 am 5.1.14 Predigt Mt 5,1-3 am 5.1.14 Zu Beginn des Jahres ist es ganz gut, auf einen Berg zu steigen und überblick zu gewinnen. Über unser bisheriges Leben und wohin es führen könnte. Da taucht oft die Suche nach

Mehr

Was passiert bei Glück im Körper?

Was passiert bei Glück im Körper? Das kleine Glück Das große Glück Das geteilte Glück Was passiert bei Glück im Körper? für ein paar wunderbare Momente taucht man ein in ein blubberndes Wohlfühlbad Eine gelungene Mathearbeit, die Vorfreude

Mehr

* Ich bin müde. Meine Mutter hat mich vor anderthalb Stunden geweckt. Im Auto bin ich

* Ich bin müde. Meine Mutter hat mich vor anderthalb Stunden geweckt. Im Auto bin ich Dipl.-Psych. Ann Kathrin Scheerer, Hamburg, Psychoanalytikerin (DPV/IPV) Krippenbetreuung - aus der Sicht der Kinder Friedrich-Ebert-Stiftung, Berlin, 11.2.2008 Wenn wir die Sicht der Kinder in dieser

Mehr

in Pforzheim bei einem Konzert vor lauter Zeitungsredakteuren. Er kam danach zu mir in die Garderobe und meinte:»hätt' ich nie gedacht, was du alles

in Pforzheim bei einem Konzert vor lauter Zeitungsredakteuren. Er kam danach zu mir in die Garderobe und meinte:»hätt' ich nie gedacht, was du alles in Pforzheim bei einem Konzert vor lauter Zeitungsredakteuren. Er kam danach zu mir in die Garderobe und meinte:»hätt' ich nie gedacht, was du alles drauf hast. Deine Sprüche zwischendurch waren noch geiler

Mehr

Ich wollte nun nicht mehr schlafen. Ich hatte Angst, dass am nächsten Morgen alles vorbei ist.

Ich wollte nun nicht mehr schlafen. Ich hatte Angst, dass am nächsten Morgen alles vorbei ist. Antje Nach scheinbar endlosen Jahren der Depression, Unzufriedenheit und Traurigkeit, voller Lähmungen und Selbsthass, voller Schuld und Schuldigen, sagte mir eines Tages meine innere Stimme, dass ich

Mehr

Lebensquellen. Ausgabe 7. www.neugasse11.at. Seite 1 gestaltet von Leon de Revagnard

Lebensquellen. Ausgabe 7. www.neugasse11.at. Seite 1 gestaltet von Leon de Revagnard Lebensquellen Ausgabe 7 www.neugasse11.at Seite 1 Die Texte sollen zum Lesen und (Nach)Denken anregen. Bilder zum Schauen anbieten, um den Weg und vielleicht die eigene/gemeinsame Gegenwart und Zukunft

Mehr

HGM Hubert Grass Ministries

HGM Hubert Grass Ministries HGM Hubert Grass Ministries Partnerletter 2/12 Die Kraft Gottes vermag alles. Wir leben mit einem großen und allmächtigen Gott, der allezeit bei uns ist. Seine Liebe und Kraft werden in uns wirksam, wenn

Mehr

Kater Graustirn. (Nach einem russischen Märchen)

Kater Graustirn. (Nach einem russischen Märchen) Kater Graustirn (Nach einem russischen Märchen) Es war einmal. Ein alter Bauer hat drei Söhne. Der erste Sohn heißt Mauler. Der zweite Sohn heißt Fauler. Der dritte Sohn heißt Kusma. Mauler und Fauler

Mehr

Bei fehlerhafter Darstellung des Newsletters klicken Sie bitte hier.

Bei fehlerhafter Darstellung des Newsletters klicken Sie bitte hier. Bei fehlerhafter Darstellung des Newsletters klicken Sie bitte hier. NEWSLETTER 14/15 #9 ZUM INHALT,Mosaik in der Nacht/ Jurassic Trip' - Kartenverlosung für Ballettabend,Drei Tage in der Hölle' - Einladung

Mehr

Schüler und Lehrer. Teil 1: Was ist Erleuchtung? von Anssi Antila

Schüler und Lehrer. Teil 1: Was ist Erleuchtung? von Anssi Antila Schüler und Lehrer Teil 1: Was ist Erleuchtung? von Anssi Antila Dieses E-Book wurde erstellt für Tamara Azizova (tamara.azizova@googlemail.com) am 25.06.2014 um 11:19 Uhr, IP: 178.15.97.2 Inhaltsverzeichnis

Mehr

Unterrichtsreihe: Liebe und Partnerschaft

Unterrichtsreihe: Liebe und Partnerschaft 08 Trennung Ist ein Paar frisch verliebt, kann es sich nicht vorstellen, sich jemals zu trennen. Doch in den meisten Beziehungen treten irgendwann Probleme auf. Werden diese nicht gelöst, ist die Trennung

Mehr

Der Chef-TÜV. Spieglein, Spieglein an der Wand, wie soll ich führen in diesem Land?

Der Chef-TÜV. Spieglein, Spieglein an der Wand, wie soll ich führen in diesem Land? Der Chef-TÜV Spieglein, Spieglein an der Wand, wie soll ich führen in diesem Land? Übersicht Eigenbild/Fremdbild Sich selbst und andere bewegen Positives Menschenbild Führungstools Wer bin ich? Eigenbild/Fremdbild

Mehr

Glücklich. Heute, morgen und für immer

Glücklich. Heute, morgen und für immer Kurt Tepperwein Glücklich Heute, morgen und für immer Teil 1 Wissen macht glücklich die Theorie Sind Sie glücklich? Ihr persönlicher momentaner Glücks-Ist-Zustand Zum Glück gehört, dass man irgendwann

Mehr

Wenn andere Leute diesen Text sprechen, ist das für mich einfach gigantisch!

Wenn andere Leute diesen Text sprechen, ist das für mich einfach gigantisch! Wenn andere Leute diesen Text sprechen, ist das für mich einfach gigantisch! Ein Gespräch mit der Drüberleben-Autorin Kathrin Weßling Stehst du der Digitalisierung unseres Alltags eher skeptisch oder eher

Mehr

Genusstoleranz. Von Jim Leonard. (Jim Leonard ist der Begründer von Vivation, der Methode, aus der AIM hervorgegangen ist.)

Genusstoleranz. Von Jim Leonard. (Jim Leonard ist der Begründer von Vivation, der Methode, aus der AIM hervorgegangen ist.) Sabeth Kemmler Leiterin von AIM Tel. +49-30-780 95 778 post@aiminternational.de www.aiminternational.de Genusstoleranz Von Jim Leonard (Jim Leonard ist der Begründer von Vivation, der Methode, aus der

Mehr

Marketing ist tot, es lebe das Marketing

Marketing ist tot, es lebe das Marketing Einleitung: Marketing ist tot, es lebe das Marketing Seit jeher verbarrikadieren sich Menschen in sicheren Winkeln, um sich dem Wandel der Zeit zu entziehen. Es gibt Zeiten, wo das durchaus funktioniert.

Mehr

Die TOS-hörfabrik!!! TOS-HÖRFABRIK 06/2014 1

Die TOS-hörfabrik!!! TOS-HÖRFABRIK 06/2014 1 Die TOS-hörfabrik 1 Geschichte TOS-hörfabrik Das Leben ist Hörspiel. Im Hörspiel ist Leben. 2007 trafen sich Tobias Schier und Tobias Schuffenhauer. Mehr oder weniger zufällig kam das Gespräch auf das

Mehr

Schritte 4. Lesetexte 11. Verkehr, Verkehr: Wie sind die Leute unterwegs? 1. Lesen Sie die Texte und ergänzen Sie die Tabelle.

Schritte 4. Lesetexte 11. Verkehr, Verkehr: Wie sind die Leute unterwegs? 1. Lesen Sie die Texte und ergänzen Sie die Tabelle. Verkehr, Verkehr: Wie sind die Leute unterwegs? 1. Lesen Sie die Texte und ergänzen Sie die Tabelle. Peter Herrmann (47) Ohne Auto könnte ich nicht leben. Ich wohne mit meiner Frau und meinen zwei Töchtern

Mehr

Seite 1 Das trägerübergreifende Persönliche Budget So können Menschen mit Behinderung mehr selber bestimmen

Seite 1 Das trägerübergreifende Persönliche Budget So können Menschen mit Behinderung mehr selber bestimmen Seite 1 Das trägerübergreifende Persönliche Budget So können Menschen mit Behinderung mehr selber bestimmen Seite 2 Inhaltsverzeichnis Seite 4 6 Vorwort von Olaf Scholz Bundesminister für Arbeit und Soziales

Mehr

Bis jetzt gelingt mir das ganz gut Bahar S. im Gespräch mit Jessica J.

Bis jetzt gelingt mir das ganz gut Bahar S. im Gespräch mit Jessica J. Bis jetzt gelingt mir das ganz gut Bahar S. im Gespräch mit Jessica J. Bahar S. und Jessica J. besuchen das Berufskolleg im Bildungspark Essen. Beide lassen sich zur Erzieherin ausbilden. Im Interview

Mehr

XANGO. Zeit für ein neues Image? FibreFit. ein visionäres Unternehmen erobert Europa und die Welt. Genießen die Vorteile von.

XANGO. Zeit für ein neues Image? FibreFit. ein visionäres Unternehmen erobert Europa und die Welt. Genießen die Vorteile von. 03 13 Die XANGO verändert Direktvertriebsbranche: Zeit für ein neues Image? Leben in Namibia Independent Representatives von QNET Genießen die Vorteile von FibreFit ein visionäres Unternehmen erobert Europa

Mehr

Liebe Konfi 3-Kinder, liebe Mitfeiernde hier im Gottesdienst, Ansprache beim Konfi 3-Familiengottesdienst mit Abendmahl am 23.2.2014 in Steinenbronn

Liebe Konfi 3-Kinder, liebe Mitfeiernde hier im Gottesdienst, Ansprache beim Konfi 3-Familiengottesdienst mit Abendmahl am 23.2.2014 in Steinenbronn Ansprache beim Konfi 3-Familiengottesdienst mit Abendmahl am 23.2.2014 in Steinenbronn Liebe Konfi 3-Kinder, liebe Mitfeiernde hier im Gottesdienst, Ich möchte Ihnen und euch eine Geschichte erzählen von

Mehr

Lesetipps und Linksammlung. Liebe Leser, SPIELZEIT 2012/2013

Lesetipps und Linksammlung. Liebe Leser, SPIELZEIT 2012/2013 SPIELZEIT 2012/2013 Lesetipps und Linksammlung DER HAUPTMANN VON KÖPENICK Ein deutsches Märchen in drei Akten von Carl Zuckmayer Premiere 30.06.2013, Wilhelmsburg Zusammengestellt von Daniel Grünauer d.gruenauer@ulm.de

Mehr

Valentinstag Segnungsfeier für Paare

Valentinstag Segnungsfeier für Paare Valentinstag Segnungsfeier für Paare Einzug: Instrumental Einleitung Es ist Unglück sagt die Berechnung Es ist nichts als Schmerz sagt die Angst Es ist aussichtslos sagt die Einsicht Es ist was es ist

Mehr

jemand segnet? Wie werde ich für andere zum Segen? 1- Mein erster Gedanke: Die verfehlte Wahrheit,

jemand segnet? Wie werde ich für andere zum Segen? 1- Mein erster Gedanke: Die verfehlte Wahrheit, Der Segen Heute geht es um das Thema Segen. Und aus diesem Grund möchte ich mit ihnen, die bekannteste Segnung der Bibel lesen, die Segnung Abrahams in 1 Mose 12, 1-2 Und der HERR sprach zu Abraham: Geh

Mehr

Eine freundliche und hilfsbereite Bedienung ist doch die Seele des Geschäfts! Wir sind noch ein Dienstleistungsbetrieb im wahrsten Sinne des Wortes!

Eine freundliche und hilfsbereite Bedienung ist doch die Seele des Geschäfts! Wir sind noch ein Dienstleistungsbetrieb im wahrsten Sinne des Wortes! Servicewüste Der Nächste bitte! Was darfs denn sein? Ich bin noch so unentschieden! Wenn ich ihnen behilflich sein kann? Das ist sehr liebenswürdig! Man tut was man kann! Das ist wirklich ein ausgezeichneter

Mehr

Ganglion Frau Dr. med. Ursula Davatz www.ganglion.ch ursula.davatz@ganglion.ch

Ganglion Frau Dr. med. Ursula Davatz www.ganglion.ch ursula.davatz@ganglion.ch Gemeinnütziger Frauenverein Brugg Katholischer Frauenverein Brugg Vortrag vom16.03.99 über Loslassen U. Davatz I. Einleitung Eine erste aktive Kontaktaufnahme mit der Umwelt des Menschen ist über den Greifreflex.

Mehr

Krank gesund; glücklich unglücklich; niedergeschlagen froh?

Krank gesund; glücklich unglücklich; niedergeschlagen froh? Krank gesund; glücklich unglücklich; niedergeschlagen froh? Stimmungen schwanken Seit Jahren macht sich im Gesundheitsbereich ein interessantes Phänomen bemerkbar es werden immer neue Krankheitsbilder

Mehr

Predigt Salvenmoser: Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe.

Predigt Salvenmoser: Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe. Predigt Salvenmoser: Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe. Vor einigen Tagen habe ich folgende Meldung in der örtlichen Presse gelesen: Blacky Fuchsberger will ohne Frau nicht leben. Der Entertainer

Mehr

Programmier dich um auf Selbstbewusst

Programmier dich um auf Selbstbewusst Programmier dich um auf Selbstbewusst Anwendungsbereiche Die Wunderfrage kann immer dann eingesetzt werden, wenn Menschen über Probleme sprechen und sich dadurch in einer Art Problemtrance bewegen, in

Mehr

Ein Treffen mit Hans Bryssinck

Ein Treffen mit Hans Bryssinck Ein Treffen mit Hans Bryssinck Hans Bryssinck Gewinner des Publikumspreises des Theaterfilmfest 2014 fur seinen Film Wilson y los mas elegantes Ich hatte das Privileg, mit Hans Bryssinck zu reden. Der

Mehr

Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserem Vater und dem Herrn Jesus Christus. Amen.

Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserem Vater und dem Herrn Jesus Christus. Amen. Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserem Vater und dem Herrn Jesus Christus. Amen. Liebe Gemeinde, Habt ihr Angst? Wann haben wir Angst? Wovor haben wir Angst? Vergangenen Mittwoch war ich beim

Mehr

TAUFE VON MARKUS ENGFER GreifBar plus 307 am 15. April 2012 LIED: IN CHRIST ALONE BEGRÜßUNG WARUM TAUFEN WIR: MT 28,16-20

TAUFE VON MARKUS ENGFER GreifBar plus 307 am 15. April 2012 LIED: IN CHRIST ALONE BEGRÜßUNG WARUM TAUFEN WIR: MT 28,16-20 GreifBar Werk & Gemeinde in der Pommerschen Evangelischen Kirche TAUFE VON MARKUS ENGFER GreifBar plus 307 am 15. April 2012 LIED: IN CHRIST ALONE BEGRÜßUNG Herzlich willkommen: Markus, Yvette, gehört

Mehr

AN DER ARCHE UM ACHT

AN DER ARCHE UM ACHT ULRICH HUB AN DER ARCHE UM ACHT KINDERSTÜCK VERLAG DER AUTOREN Verlag der Autoren Frankfurt am Main, 2006 Alle Rechte vorbehalten, insbesondere das der Aufführung durch Berufs- und Laienbühnen, des öffentlichen

Mehr