Bilderzeugung und beurteilung Qualitätskriterien bei analogem und digitalem Röntgenbild

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Bilderzeugung und beurteilung Qualitätskriterien bei analogem und digitalem Röntgenbild"

Transkript

1 Bilderzeugung und beurteilung Qualitätskriterien bei analogem und digitalem Röntgenbild Inhaltsverzeichnis 0 Vorbemerkung 1 Technische Qualitätskriterien von Detektorsystemen 1.1 Die Übertragungskennlinie 1.2 die Modulationsübertragungsfunktion (MTF) die MTF digitaler Detektoren die MTF analoger Film-Folien-Systeme 1.3 das Wienerspektrum (W) oder Noise Power Spectrum (NPS) bei digitalen Detektoren bei analogen Detektoren 1.4 die Detective Quantum Efficiency (DQE) 1.5 Einflüsse der Bildverarbeitung 2 Die Bildwiedergabe 2.1 Sehphysiologische Anforderungen 2.2 Bildwiedergabe bei digitalen Systemen auf Hard Copy Systemen auf elektr. Displaysystemen 2.3 Bildwiedergabe bei analogen Systemen 3 Psychophysische Bewertungen 3.1 Methode des konstanten Stimulus 3.2 Kontrast-Detail-Diagramme 3.3 Alternativ Forced Choice (AFC) Verfahren 3.4 Reciever Operating Characteristic Curve (ROC) 4 Literaturhinweise 1

2 0 Vorbemerkung Die nachfolgenden Ausführungen sollen Erläuterungen zum Vortrag sein und haben nicht zur Absicht alle Themen des Vortrages ausführlich darzustellen. Sie sollen darüber hinaus Anregungen zu einigen Aspekten des Vortrages geben, die in den angegeben Literaturstellen vertieft werden können. Die Vortragsfolien selbst können auf der web Seite der FH-Koeln, Institut für Medien- und Phototechnik/ C. Blendl / Vorträge eingesehen werden. 1 Technische Qualitätskriterien von Detektorsystemen Qualitätskriterien unterliegen zeitlichen Änderungen. Dies trifft sowohl für die medizinischen Anforderungen an ein Röntgenbild zu wie auch für die technischen Anforderungen. Für projektionsradiographische Bilder haben sich Projektionsstandards durchgesetzt, die in zahlreichen Lehrbüchern für die MTRA-Ausbildung [1] detailliert erläutert werden und z.b. auch als CD mit Videoclips zur Einstelltechnik von der Ärztlichen Stelle der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein [2] erhältlich sind. Welche anatomischen Details in den Bildern vorhanden sein müssen ist in den Radiologischen Leitlinien [3] beschrieben und festgelegt worden. Damit ist die Grundlage für die Beurteilungsarbeit der Aufnahmetechnik durch die Ärztlichen Stellen festgelegt. Zwar machen die Radiologischen Leitlinien auch Hinweise zur technischen Ausgestaltung einer Röntgeneinrichtung mit der die geforderten Strukturen üblicherweise zur Abbildung gebracht werden können, aber diese Anforderungen unterliegen einem schnellerem technischen Wandel als die medizinischen, diagnostischen Anforderungen an das Bild. Ein Beispiel für einen medizinischen Wandel sind die Anforderungen an die Darstellung der Magenschleimhaut: die Methode der Wahl ist die Endoskopie; eine radiologische Untersuchung ist nicht indiziert. Das ALARA Prinzip für die Dosis (As Low as Reasonable Acchievable) fordert eine stetige Anpassung der Technik. Die für die Anfertigung von Aufnahmen / Untersuchungen notwenige Dosis hat so niedrig wie vernünftigerweise erreichbar zu sein. Dies schließt auch ökonomische Überlegungen mit ein. In der diagnostischen Radiologie müssen die technischen Einrichtungen i.d.r. dem Stand der Technik entsprechen (Ausnahme: Screening-Mammographie mit Einhaltung des Standes von Wissenschaft und Technik), in der Therapie dem Stand von Wissenschaft und Technik. Das Festschreiben eines stetigen Wandels in der Radiologie mit entsprechenden Qualitätskriterien erzwingt auch die stetige Weiterentwicklung von Prüfverfahren, mit denen die Bildqualität gemessen werden kann. Je anspruchsvoller die Qualitätskriterien sind, desto höher muss die Messgenauigkeit und die Reproduzierbarkeit der Verfahren sein (Absolut- und Wiederholgenauigkeit), bzw. erzwingt der analog/digital Übergang andere Prüfverfahren. Mit dem Übergang von anlogen Techniken (Film-Folien-Systeme (FFS), Filme auf Basis von Silberhalogenid-Kristallen in unterschiedlichen Anwendungsbereichen: Röntgenbildverstärker-Photographie, Kinematographie, Bild-Dokumentationssysteme (BDS), intraorale Zahnaufnahmen, Panoramaaufnahmen usw.) auf ihre digitalen Analoga hat sich ein Paradigmenwechsel vollzogen, der die messtechnischen Schwierigkeiten bei analogen Systemen z.t. aufgehoben hat, dafür aber neue Herausforderungen mit sich gebracht. Konnte man sich Ende der 70iger beruhigt zurücklehnen und die Messtechnik für analoge Systeme weitgehend als konsolidiert betrachten, so ist der Stand 2007 der, dass wesentliche Aspekte der bildgebenden Kette messtechnisch noch nicht so zugänglich sind, dass die angewendeten Verfahren als konsolidiert zu betrachten wären. So ist insbesondere die Messung des Einflusses der digitalen Bildverarbeitung auf die Erkennbarkeit von malignen wie benignen Bildmustern zwar mit psychophysischen Methoden gut definiert, aber digitale, automatisch ablaufende Messverfahren sind noch zu entwickeln. Unabhängig von obiger Fragestellung ist zu beachten, welches Qualitätsniveau geprüft werden soll: einfache Prüfungen mit z.t. visuellen Kontrollen, die z.b. für einfache Funktionsteste verwendet werden können, z.b. im Rahmen von Konstanzprüfungen nach Röntgenverordnung oder Prüfungen, die dem Stand von Wissenschaft und Technik entsprechen und eher für 2

3 Prüfungen geeignet sind, die eine Einrichtung vollständig qualifizieren sollen (z.b. Typprüfungen beim Hersteller). Im Rahmen dieser Ausführungen wird schwerpunktmäßig auf Prüfungen nach dem Stand von Wissenschaft und Technik eingegangen, einfachere Prüfungen werden gelegentlich erwähnt. Für die technische Beschreibung eines Bildsystems sind wenige Kenngrößen ausreichend, die im nachfolgenden beschrieben werden: Kennlinie: sie beschreibt die Wirkung unterschiedlicher Dosen auf die Systemantwort, sei es bei analogen FFS die Dichte oder bei digitalen Systemen der mittlere Grauwert (large area transfer characteristic). Aus der Kennlinie lassen sich Größen ableiten wie der maximal mögliche Kontrastumfang des Strahlenbildes usw. (siehe 1.1) Modulationsübertragungsfunktion (MÜF; eng.: Modulations Transfer Function (MTF)): sie beschreibt die Übertragungseigenschaften des Systems in Bezug zu unterschiedlichen Eingangsmodulationen ( spatial transfer characteristic) (siehe 1.2). Wienerspektrum (W; eng.: Noise Power Spectrum (NPS) / Noise Autocovariance Function): sie beschreibt den Einfluss statistischer Störungen auf das Bild (siehe 1.3). Wirksame Quantenausbeute (DQE; engl.: Detective Quantum Efficiency): sie beschreibt die komplexe räumliche Antwortfunktion des Systems auf unterschiedliche (Ort und Dosis/Strahlenqualität) Eingangssignale und ist eine Kombination aus den drei erstgenannten Kenngrößen (siehe 1.4). 1.1 Die Übertragungskennlinie Unabhängig von der Detektortechnologie ist bei der Ermittelung der Übertragungskennlinie zu beachten, dass zur Ermittelung eine konstante Strahlenqualität und Expositionszeit zu wählen ist. Nachdem die Theoreme der Übertragungstheorie (Dainty and Shaw [3]) streng nur auf lineare Systeme angewendet werden können, werden i.d.r. Darstellungen der Übertragungskennlinie gewählt, die zu mindest in Teilabschnitten linear sind. Bei digitalen Systemen zeigen Auftragungen z.b. des Logarithmus der Dosis gegen den Logarithmus der Grauwerte partiell ein lineares Verhalten. Bei hohen Dosen erschöpfen sich die Detektoren (Sättigungseffekte durch Ladungsüberlauf der Dioden, bzw. Kapazitäten) und bei niedrigen Dosen zeigt sich ein offset, der durch das elektronische Grundrauschen des Systems verursacht ist. Ein Kontrastumfang von drei Dekaden (1000 : 1; bzw. 60 db) mit linearem Verhalten digitaler Detektoren ist nicht ungewöhnlich. Bei FFS kann die S-förmige Dichtekurve als bekannt vorausgesetzt werden. Weniger bekannt ist, dass die Dichte zwar ein logarithmisches Schwächungsmaß darstellt, dass aber die Dichte linear mit der Silberkonzentration des Bildsilbers verknüpft ist. Im physikalischen Sinne ist die Dichtekurve also eine halblogarithmische Kurve. Wird die Netto-Dichte logarithmiert und gegen den Logarithmus der Exposition aufgetragen, so erhält man ähnliche Kennlinien, wie bei digitalen Systemen. Die Darstellung der Dichtekurve in der von Hurter und Driffield vorgeschlagenen Form, hat mit den sehphysiologischen Bewertungen von Helligkeitsunterschieden zu tun (siehe 2.1). Digitale Systeme liefern Elektronen als Systemantwort (Ladungen, die dann im weiteren in Spannungen konvertiert werden, welche dann digitalisiert werden: ADC) und analoge Systeme liefern durch Belichtung Silbercluster (n 4) auf damit entwickelbaren Silberhalogenidkörnern. Nach der Filmverarbeitung werden die Körner vollständig in Bildsilber umgewandelt. Bei geringen Packungsdichten der Silberhalogenidkörner oder bei geringen Expositionen ist der Zusammenhang zwischen Exposition (logk) und dem Logarithmus des gebildeten Bildsilbers linear, bei hohen Expositionen kommt es zu Sättigungseffekten. Werden nichtlineare, analoge wie auch digitale Systeme untersucht oder der gewählte Arbeitspunkt liegt im nichtlinearen Bereich, so muss der lokale Gradient gebildet werden. Beide Systeme, analoge wie digitale verhalten sich physikalisch gleichartig, nur das äußere Erscheinungsbild der Wirkung (Dichte oder Grauwert) ist unterschiedlich. 3

4 1.2 die Modulationsübertragungsfunktion (MTF) Die visuelle Auflösungsgrenze, ermittelt mit Bleistrichrastern oder Siemenssternen ist zum einen rauschbegrenzt, zum anderen abhängig vom Kontrast des Rasters. So können mit analogen Systemen und Rasteraufnahmen mit sehr hohem Kontrast nominell zwar hohe Auflösungswerte erzielt werden, aber in dem dabei ermittelten Frequenzbereich gibt es keine natürlichen Strukturen, die einen derartig hohen Kontrast aufweisen könnten (radiologische Ausnahme: Implantate). Insofern sagt eine hohe Ortsauflösung mit Pb-Rastern nichts darüber aus, bei welchen Ortsfrequenzen mit niedrigem Kontrast das visuelle, rauschbegrenzte Auflösungsvermögen liegt. Nur Störungen, die erheblich sind, können also mit derartigen Prüfungen entdeckt werden. Es stellt sich bei analogen wie bei digitalen Systemen die Frage welchen Sinn derartige Prüfungen überhaupt haben. Das Konzept der MTF erfordert lineare Systeme und beschreibt das Übertragungsverhalten im Frequenzraum (Fourier-Transformation); es ist näherungsweise unabhängig vom Rauschen und vom Kontrast des Eingangssignals. Meist wird eine polierte, zur Scanrichtung gekippte Stahlkante abgebildet, unterabgetastet, normiert, abgeleitet, gefiltert und aus dem so erhaltenen Datensatz mittels Fouriertransformation die MTF gebildet. Näheres hierzu ist für digitale Detektoren in einer Norm [4] zu finden die MTF digitaler Detektoren Grundsätzlich muss unterschieden werden zwischen zwei Teilkomponenten, welche die MTF eines digitalen Detektors bestimmen. Zum Einen ist dies die Systemkomponente, welche die Wandlung der Strahlung in eine andere Energieform beschreibt und zum Anderen die Wandlung, welche durch das TFT-Array (amorphes Silizium) vorgenommen wird. Bei indirekten Flächendetektoren wird das Strahlungsbild mittels phosphoreszierender Kristallschichten (CsJ oder Gd 2 O 2 S:Tb) in ein Bild im visuell sichtbaren Bereich ( nm) gewandelt. Bei diesem Wandlungsprozess treten Streueffekte des Lichtes auf, die zu einer Unschärfe des Lichtbildes gegenüber dem Strahlungsbild führen: MTF der Leuchtstoffschicht. Das Lichtbild wird durch Photodioden aus amorphem Silizium, (a-si) detektiert. Bei CR- Systemen wird die in einer Schicht aus Speicherleuchtstoffen befindliche Information durch Auslesung mit einem Laserstrahl detektiert. Die Größe des auslesenden Strahls bestimmt die nominelle Pixelgröße. Bei direkten Detektoren wird die im Selen absorbierte Strahlung unmittelbar in Ladungen gewandelt, die dann mittels der angelegten Spannung auf ein TFT-Array gelenkt werden. Wesentlich wird die MTF digitaler Systeme durch die geometrische MTF des Detektors (Pixelgröße) bestimmt. Dabei gehen sowohl der Pixelpitch, wie auch die Apertur des jeweiligen Pixels mit ein. Mit Pitch wird der Abstand zweier Pixel voneinander und mit Apertur wird das Verhältnis von aktiver zu nomineller Größe des Pixels bezeichnet. Neben der geometrischen MTF spielen die MTF des unvollständigen Ladungstransportes, die Diffusions-MTF und die MTF der inhomogenen Empfindlichkeit im Pixel selbst eine untergeordnete Rolle. Mit X ist die wirksame Pixelbreite (Apertur), f Sig = Ortsfrequenz des abzubildenden Objektes, f N = Nyquistfreqenz und P pix = Abstand zweier Pixel bezogen auf ihre Mittelpunkte (Pitch) Damit wird deutlich, dass eine Aussage zur MTF, die sich allein auf den Pixelpitch bezieht unsinnig ist. Als Faustregel kann gelten, dass die MTF geo um ca % (direkte Systeme zu indirekten Systemen) zu erniedrigen ist um einen plausiblen Schätzwert für die wirksame MTF des Systems zu erhalten. 4

5 1.2.1 die MTF von Film-Folien-Systemen Scheinbar einfach ist die Bestimmung der MTF eines FFS. Es ist aber zu bedenken, dass ein FFS ein Doppeldetektorsystem mit gegenseitiger Interferenz ist und eine nicht linearere Kennlinie besitzt. Damit sind die systemtheoretischen Voraussetzungen für lineare Systeme vom Grundsatz her verletzt. Zwei Folien belichten den Film, der auf zwei Seiten mit derselben o- der unterschiedlichen Emulsionen beschichtet ist. Dabei gilt, dass die einer Filmseite anliegende Folie auch die der Folie gegenüberliegende Emulsion belichtet, allerdings durch die Abbildungsgeometrie und Streuprozesse bedingt weit unschärfer. Die Eigen-MTF von Front und Backfolie unterscheidet sich je nach Aufbau und für die Bestrahlung verwendete Strahlenqualität ebenfalls. Auch das Verhältnis, mit dem beide Folien zum Gesamtergebnis beitragen ist von der Strahlenqualität abhängig, da die rel. Absorption durch die Front-Folie strahlenqualitätsabhängig ist und damit die Dosis bestimmt, welche die Back-Folie trifft. Das scheinbar einfache FFS ist messtechnisch extrem anspruchsvoll und die Angabe einer MTF für ein FFS ist nur eine grobe Näherung an die räumlichen Übertragungseigenschaften eines FFS: 1.3 das Wienerspektrum (W) oder Noise Power Spectrum (NPS) In Normen zur Konstanz- oder Abnahmeprüfung nach RöV wird häufig die Standardabweichung innerhalb vorgegeben Fläche (Pixelanzahl) als Maß für die Unruhe im Bild verwendet. Schwebungen im Bildausschnitt, z.b. verursacht durch den Heel-Effekt erzeugen ggf. eine große Standardabweichung, die durch eine Drift des Mittelwertes verursacht ist und nichts mit dem visuellen Eindruck der Körnigkeit/Rauschens zu tun hat, der die Erkennbarkeit von Bildmustern beeinträchtigt. Das visuelle System ist sehr gut in der Lage eine solche Drift des Mittelwertes zu erkennen und die Mustererkennung davon unabhängig durchzuführen. Auch eine dominante Störung in einem bestimmten Frequenzbereich, die visuell als sehr störend empfunden werden kann, sich aber in der Standardabweichung nicht bemerkbar macht, bleibt bei der Bestimmung der Standardabweichung als Qualitätsmaß ggf. unentdeckt. Dies zwingt dazu, die Fouriertransformierte eines bestimmten Bildausschnittes zu betrachten um die ggf. unterschiedlichen Frequenzanteile des Rauschens erkennen zu können bei digitalen Detektoren Prinzipiell sollte das untersuchte System ortsinvariant sein. Normen wurden entwickelt, welche die Bestimmung des NPS beschreiben, deshalb wird hier nicht näher auf die Methoden eingegangen [5]. Es sei zusätzlich darauf hingewiesen, dass es frei zugängliche Bildverarbeitungsprogramme gibt, wie z.b. ImageJ, in dem es Java basierte plugin s gibt, die für die Berechnung des NPS zur Verfügung stehen. Eine kurze Herleitung von W und NEQ folgt: 1/W in (ν) = G 2 MTF 2 (ν) / W n (ν) mit G = Gain, Verstärkungsfaktor bei direkter Proportionalität von Input zu Output-Signal gilt W Q (ν) = Q mittel Bei einem idealem, rauschfreien Detektor gilt W n (ν) = G 2 Q mittel Für einen realen Detektor gilt 1/Q`(ν) = G 2 MTF 2 (ν) / W n (ν) Dazu siehe auch [6] Es ist heute also kein großes Problem mehr bei Vorliegen digitaler Bilddaten Auswertungen vorzunehmen, die dem Stand von Wissenschaft und Technik entsprechen. 5

6 1.3.2 bei analogen Detektoren Wie schon bei der MTF gezeigt ist bei der Bestimmung des Wiener-Spektrums auch das analoge System messtechnisch weit schwieriger als das digitale System. Wie dort müsste das NPS beider Emulsionsschichten getrennt aufgenommen werden und dann miteinander kombiniert werden. Die Messung mittels Mikrodensitometern ist kaum mehr möglich, da entsprechende Messgeräte nicht mehr erhältlich sind. Das Ausweichen auf Hochleistungsscanner aus der reprographischen Industrie ermöglicht zwar eine sehr hohe Ortsauflösung (bis zu dpi und mehr), aber die Grauwertauflösung bei hohen Dichten ist selbst mit diesen Geräten immer noch nicht ausreichend. Die in der PAS 1054 beschriebenen Anforderung an Scanner zum Digitalisieren von Mammogrammen stellen eine Mindestanforderung für Mammogramme dar um diese ohne wesentliche Einschränkungen befunden zu können, sie sind aber nicht ausreichend um damit die Genauigkeit zu erreichen, die für eine ausreichend genaue Bestimmung des NPS von FFS erforderlich ist. Eine kurze Herleitung von W und NEQ folgt: [1] D = γ (logq) = 0,434 γ Q/Q mittel mit D = Dichte = -log(t); T = Transmission γ = lokaler Gradient und Q = Quantenflussdichte 0,434 = log 10 e [2] D = 0,434 CTF Q/Q mittel = 0,434 MTF (ν) K/K mittel mit CTF = Contrast Transfer Function [3] d( D) / d( Q/Q mittel ) = 0,434 γ MTF(ν) in differentieller Schreibweise: [4] W D (ν) = (0,434) 2 γ 2 / Q mittel oder [5] Q mittel = (0,434) 2 γ 2 / W D (ν) oder [6] NEQ (ν) = (0,434) 2 γ 2 MTF 2 (ν)/ W D (ν) Dazu siehe auch [6] 1.4 die Detective Quantum Efficiency (DQE) / Rauschäquivalente Quantenzahl (NEQ) Die Rauschäquivalente Quantenzahl (eng.: Noise Equivalent Quanta (NEQ)) beschreibt das beobachterwirksame Rauschen, die DQE die Quanteneffizienz des Detektors jeweils in Abhängigkeit von der Ortsfrequenz. Eine hinlänglich hohe DQE ist eine hinreichende Voraussetzung für eine hohe Leistungsfähigkeit des Systems, aber ist keine ausreichende. Insbesondere die Anpassung des Bildes an das HVS und eine angemessene Bildverarbeitung bestimmen die Leistungsfähigkeit ebenso wie die DQE. DQE(ν) = Q mittel / Q detektiert DQE(ν) = NEQ(ν) / Q mittel für FFS oder DQE(ν) = SNR 2 out / SNR 2 in Dazu siehe auch [6] 1.5 Einflüsse der Bildverarbeitung Ohne Zweifel ermöglicht eine angemessene Bildverarbeitung eine verbesserte, zumindest angenehmere Befundung. Eine Anpassung an die sehphysiologischen Gegebenheiten des menschlichen Sehsystems ist eine Grundvoraussetzung. Welche Filtermethoden oder Bearbeitungsschritte das Bild in welcher Weise verändern lässt sich zwar mathematisch gut beschreiben, aber die Wirkung auf die komplexe Aufgabe der Mustererkennung lässt sich nicht eindeutig vorhersagen. Die Wirkung einzelner oder einer Kette von Bildverarbeitungsschritten 6

7 muss deswegen durch psychophysische Bewertungen vorgenommen werden (dazu siehe 2.1). Durch die Vielzahl der morphologischen Muster, ihr unterschiedliches Frequenzspektrum o- der ihren Kontrast, ihre räumliche Ausdehnung usw. kann die Wirkung der Bildverarbeitung auf unterschiedliche Muster antagonistisch sein. 2 Die Bildwiedergabe Die Unterschiedsempfindlichkeit des HVS in Abhängigkeit von der Leuchtdichte und der Ortsfrequenz bei simultaner Reizanbietung ist von Barten gut untersucht und dokumentiert [7]. Informationsschriften des ZVEI zu Bildwiedergabesystemen (BWG) zu diesem Thema lehnen sich an diese Untersuchungsergebnisse an. Die Medien, die für die Bildwiedergabe verwendet werden gehören prinzipiell zwei Klassen an: selbstleuchtende Medien und Medien, die unter Auflichtbedingungen arbeiten. Selbstleuchtende Medien können CRT-, LCD- oder Rückprojektionssysteme sein. Auflichtsysteme sind z.b. der klassische Papierausdruck aber auch Beamer-Systeme. In den letzten Jahren sind unterschiedliche Bildwiedergabesysteme entwickelt worden, die nur zum Teil in die Radiologie Eingang gefunden haben, die aber von ihren technischen Kenndaten her in der Lage sind radiologische Anforderungen zu erfüllen. Es ist zu erwarten, dass neue Medien die bisherigen Arbeitsabläufe bei der Befundung oder bei der Demonstration verändern werden. 2.1 Sehphysiologische Anforderungen Zwei wesentliche Anforderungen gilt es bei der Befundung von statischen Bildern zu beachten: Dynamik des BWG (daraus leitet sich auch die mittlere Leuchtdichte/ Arbeitspunkt des BWG ab) zur Anpassung an die Dynamik des adaptierten Zustandes des HVS. Da die Dynamik des Bildes durch Streulicht beeinträchtigt wird, spielt die Balance zwischen Raumlichtbedingungen und Bildhelligkeit eine große Rolle. Selbstleuchtende Systeme sind dabei besonders betroffen, da die Reflektion des Raumlichtes an der O- berfläche zu erheblichen Beeinträchtigungen führen kann. Dabei ist nicht nur die Dynamikeinschränkung durch diffuses Streulicht gemeint, sondern ebenso spekuläre Beleuchtungen (gerichtetes Licht/Spitzlichter). Die Reflexionskoeffizienten für diffuses und spekuläres Licht unterscheiden sich erheblich und die Beeinträchtigung bei der Befundung ist ebenfalls unterschiedlich. Sehphysiologisch angepasste Grauwertwiedergabe (Grey Scale Display Function) durch empfindungsgemäß gleichabständige Abstufung von Grauwerten. Bei richtiger Wahl der Wiedergabekennlinie sollten Bilder so dargestellt sein, dass zumindest ein vergleichbarer Bildeindruck zwischen den verschiedenen Wiedergabemedien entsteht: Hardcopy (transparent oder opak) oder Softcopy (selbstleuchtend oder reflektiv). Messtechnisch werden Selbstleuchter heute mit Luminanzmetern (Leuchtdichtemessgeräte) vermessen. Dies bedingt, dass Einflüsse diffuser Reflektion am Medium mit eingeschlossen werden. Bei transparentem oder opakem Filmmaterial wird zur Bestimmung der Kennlinie hingegen das Densitometer verwendet, so dass Einflüsse des Umgebungslichtes unberücksichtigt bleiben. Da Reflexionskoeffizienten auch dichteabhängig sind, kann nicht mit einfachen Interpolationen und Schätzwerten für Reflexionskoeffizienten gearbeitet werden, da die erforderliche Genauigkeit für die Festlegung von Kennlinien nicht erreicht werden kann. Der Versuch der Anpassung unterschiedlicher Medien auf einen vergleichbaren Bildeindruck muss unter diesen Vorgaben scheitern. Die bisher bestehenden Normen für Bilddokumentationssysteme nehmen auf diesen Umstand wenig Rücksicht. Densitometrische Messungen (Durchlicht- oder Auflichtverfahren) können 7

8 für Abnahme- oder Konstanzprüfungen verwendet werden, nicht hingegen um die sehphysiologisch wirksame Kennlinie zu bestimmen. Nachdem mit einer weiteren Zunahme der Medienvielfalt zu rechnen ist, müssen medienübergreifende Prüfverfahren entwickelt werden. 2.2 Bildwiedergabe bei digitalen Systemen auf Hard Copy Systemen Die Darstellung von Röntgenbildern mit einem BDS hat abnehmende Bedeutung. Bei fehlender datentechnischer Infrastruktur in einem Krankenhaus kann die Erstellung von Hardcopies zur 1.- und 2.-Befundung erforderlich sein. Im Niederlassungsbereich ist ebenfalls sicherzustellen, dass eine Bildqualität im Bild vorhanden sein muss, die eine eindeutige Befunderkennung ermöglicht. Dies trifft insbesondere auf die Bildkommunikation zwischen überweisendem Arzt und ausführendem Radiologen zu. Strittig ist, ob die Befundfähigkeit des Mediums auch auf opake Medien zutrifft, bzw. welche Printverfahren für opake Medien hierfür geeignet sind. Der Dichteumfang von opaken Materialien übersteigt den Wert von D=2,2 nicht; dies entspricht einem Helligkeitsumfang von 1: 156 und übersteigt damit die Anforderungen, die an einen Befundmonitor für die allgemeine Projektionsradiographie gestellt werden. Es bedarf einer detailierten Analyse, welche Dokumentationsform für welchen Zweck angemessen ist; eine Aussage, die sich allein auf transparente oder opake Medien bezieht, greift offensichtlich zu kurz. Wird die Druckqualität von sogenannten Photodruckern betrachtet, so reicht sowohl die Grauwertauflösung (mindestens 8 Bit Bildtiefe) und die Ortsauflösung aus um radiologische Bilder angemessen, d.h. befundfähig darzustellen. Ob damit allerdings noch ein Kostenvorteil zu erzielen ist, darf bezweifelt werden auf elektronischen Displaysystemen Bei den BWG vollzieht sich ebenfalls ein Technologiewandel, der durch die Entwicklung im Consumer -Bereich getrieben wird. Die Herstellung von CRT s wird aus arbeitsschutzrechtlichen Gründen immer weiter eingeschränkt: Bleihaltige Gläser zur Abschirmung der bei der Lichterzeugung entstehenden Röntgenstrahlung werden bei der Herstellung immer mehr zum Problemfall. Der Preisrückgang bei Flachdisplaysystemen allgemein bringt die Kostenvorteile von CRT-Systemen immer mehr zum Kippen. Technologische Probleme bei der Darstellung von Bewegtbildern mit LCD-Displays spielen zumindest in der Darstellung von projektionsradiographischen Röntgenbildern keine große Rolle. Neben den BWG s die an Befundplätzen/workstations eingesetzt werden, muss das Augenmerk auch auf Demonstartionsräume gelenkt werden. Denn die Orts (SVGA)- und Grauwertauflösung (8 bit), sowie der Kontrastumfang ( :1) von Beamern ist ausreichend um befundfähige Bilder aus dem Schnittbildbereich darzustellen. Projektionsradiographische Bilder mit höherer Ortsauflösung können mit Zooming in ausreichender Auflösung dargestellt werden. Allein die Beleuchtungsbedingungen entscheiden über die Befundfähigkeit der Bilder. Auf diese Weise lassen sich auch Befundarbeitzplätze mit Beamern gestalten, z.b. mit Rückprojektionseinrichtungen usw Bildwiedergabe bei analogen Systemen Das klassische Röntgenbild erfordert Röntgenfilmbetrachtungsgeräte nach DIN 6856: mittlere Leuchtdichte etwa 2000 cd/m 2, Einblendmöglichkeiten usw. sowie eine ausreichend abgedunkelte Umgebung. Anforderungen an die Maximaldichte des Filmmaterials im Gegensatz zu Anforderungen an die Minimaldichte - bestehen nicht, obgleich zu bedenken ist, dass unter Befundbedingungen der Kontrastumfang des Bildinhaltes in etwa 400:1 ( D=2,6) betragen sollte. Unter Berück- 8

9 sichtigung der Rückstreuung des Raumlichtes an der Filmoberfläche ist dann eine deutlich über Dichte 3 liegende Maximaldichte erforderlich um die sehphysiologische Anforderung an den Dichteumfang einzuhalten. 3 Psychophysische Bewertungen Wie unter 1.5 ausgeführt sind psychophysiche Bewertungen an Röntgenbildern für eine Bewertung der klinischen Validität von Bildsystemen erforderlich. Im angelsächsischen Sprachraum gibt es hierfür die Bezeichnung efficacy: Eine entsprechende Tabelle ist [6] entnommen, in der die Bedeutung der einzelnen Level dargestellt ist. In diesem Beitrag werden nur Ausführungen zu Level 1 und 2 gemacht, also der untersten beiden Ebenen in der Bedeutung medizinischer Maßnahmen. In Abschnitt 3 dieses Beitrages werden Randnotizen zu Level 2 gemacht. Level Typical Output Measures 1 Technical efficacy MTF, Gray scale steps 2 Diagnostic accuracy efficacy Sensitivity, Specifity, ROC, curve analysis 3 Diagnostic thinking efficacy Entropy chance; Change in clinican s diagnostic probability 4 Therapeutic efficacy Percentage of times therapy changed 5 Patient outcome efficacy Change in quality adjusted life years 6 Societal efficacy Summed quality adjusted years; Positive change in national product Tab.: 1: Six-tiers model of efficacy [6] Psychophysiche Bewertungen müssen immer dem statistischen Verhalten von Entscheidungsprozessen Rechnung tragen. Dies bedingt immer eine große Zahl von Einzelentscheidungen und damit einen hohen Zeitaufwand bei der Durchführung derartiger Studien. Trotzdem sind bei psychophysischen Bewertungen die erzielbaren Genauigkeiten limitiert. Sind die Studien erst einmal durchgeführt und publiziert, so haben sie die untersuchten Systeme i.d.r. schon weiterentwickelt. Das sich hier auftuende Dilemma kann aber nicht dadurch gelöst werden, dass keine Untersuchungen durchgeführt werden oder der medizinische Fortschritt verlangsamt wird. Es ist auch Aufgabe der Medizinphysik derartige Studien zu initiieren, zu begleiten und zu publizieren. Von den unterschiedlichsten Verfahren oder Verfahrensausprägungen können hier nur wenige erwähnt werden. 3.1 Methode des konstanten Stimulus Bei dieser Methode wird ein Signal dem Beobachter dargeboten, das an der Wahrnehmungsgrenze liegt und das der Beobachter als wahrnehmbar oder nicht wahrnehmbar qualifiziert. Die Signaldarbietungen können mit Leersignalen gemischt sein. Die durch mehrmaliges Anbieten desselben Signals erhaltene Treffsicherheit (in %) kann z.b. gegen den Kontrast des Signals aufgetragen werden. Bei geeigneter Auftragung, z.b. als kummulative Treffsicherheit versus den Kontrast des Details erhält man die True Positive Fraction, bzw. den Kontrast, der zu einer bestimmten Treffsicherheit gehört. Beeinträchtigt werden derartige Untersuchungen von der Schwellwertsetzung des Beobachters, die über einen längeren Zeitraum nicht konstant bleiben muss. Bei alleiniger Darbietung von Aufnahmen mit Detail, spielt die Problematik des wishful thinking eine nicht unterschätzende Rolle. 9

10 3.2 Kontrast-Detail-Diagramme In Kontrast Detail-Diagrammen wird die Trennlinie zwischen sichtbar und nicht sichtbar in Abhängigkeit von Detailgröße und Kontrast bestimmt, entweder als positiv- oder negativ- Kontrastdarstellung. Jeder Reiz in dieser Art von Aufgabenstellung ist unterschiedlich. Das Ergebnis ist in gleicher Weise wie bei der Methode des konstanten Stimulus von dem durch den Beobachter gewähltem Vertrauensniveau abhängig. Die Auswertungen sind zudem limitiert durch eine schlechte statistische Verlässlichkeit, da jeder Datenpunkt durch eine oder wenige Darstellungen des Bildrauschens festgelegt wird. Kontrast-Detail-Diagramme sollten bei der Bestimmung der Bildqualität nur als grobe Abklärungsmethode angewendet werden. 3.3 Alternativ Forced Choice (AFC) Verfahren Bekanntestes Beispiel für ein 4AFC-Verfahren ist der CDMAM-Prüfkörper, den es auch in einer Ausführung für konventionelle Radiographie gibt. Vier verschiedene Möglichkeiten für die Anordnung eines Goldplättchens in den vier Ecken eines Bilddetails bei gleichzeitiger Anwesenheit eines im Zentrum des Bilddetails gibt es. Je nach Anzahl der verschiedenen Entscheidungsmöglichkeiten für die Position eines Details, 2AFC, 4 AFC usw. unterscheidet sich das Signal (Detail)-Rausch-Verhältnis (auch Contrast Noise Ration (CNR) genannt), das für die Erkennbarkeitsschwelle angesetzt werden muss. Besondere Bedeutung kommt bei diesen Verfahren der Tatsache zu, dass der Beobachter keine Möglichkeit hat, die jeweilige Position des Details auswendig zu lernen und damit einen erheblichen Bias produziert. Eine randomisierte Anbietung der Details ist für eine seriöse Durchführung von AFC-Testen unabdingbar. Dies ist bei analogen Systemen sehr schwer zu realisieren, aber bei digitalen Systemen sollte diese erforderliche Randbedingung unbedingt eingehalten werden. Dies würde dazu führen, dass bei nicht randomisierter Anbietung andere Grenzwerte/ CNR-Schwellen gelten würden als für Verfahren, bei denen die Signale randomisiert angeboten würden. Die Trennschärfe dieser Verfahren ist durch eine hohe Inter- und Intraobserver Variability eingeschränkt. AFC-Verfahren stellen auf Grund der schwierig einzuhaltenden Randbedingungen Verfahren dar, deren Aussagekraft nicht überbewertet werden darf, auch wenn sie z.b. vom Bundesministerium für Umwelt (BMU) für Screening Systeme in der Mammographie eingefordert werden. 3.4 Reciever Operating Characteristic Curve (ROC) Für alle unter 3.1 bis 3.3 beschriebenen Verfahren werden Prüfkörper verwendet. Ein direkter Rückschluss auf die radiologische Leistungsfähigkeit ist dadurch dennoch nicht gegeben. Die Mustererkennung eines z.b. kreisförmigen Details wie im CDMAM Phantom unterscheidet sich wesentlich von der Mustererkennung radiologischer Details. Es ist aus psychphysischen Untersuchungen bekannt, dass die neurale Signalverarbeitung in Frequenzkanälen verläuft, so dass das Frequenzspektrum eines Details für die Mustererkennung eine erhebliche Bedeutung besitzt. Die armen Frequenzspektren eines Goldplättchens werden neural anders verarbeitet als die frequenzreichen Spektren realer morphologischer Details. Die Beweisführung für die diagnostische Eignung radiologischer Bildsysteme war vielmehr die, dass z.b. in der Screening-Mammographie festgestellt wurde, dass bestimmte FFS im Screening tauglich sind, bzw. waren und dass diese FFS eine bestimmte Leistung bei der Erkennbar von Goldplättchen aufwiesen. Die radiologische Tauglichkeit wurde an demographischen Untersuchungen über Recall-Quoten, Intervalkarzinomen usw. festgemacht. In einem streng genommen unzulässigen Umkehrschluss wurden Systeme vom Screening ausgeschlossen, welche die technischen Anforderungen eines CDMAM Phantoms nicht erfüllten ohne dass die radiologische Tauglichkeit demographisch ausreichend geprüft worden wäre oder zumindest mit gründlichen ROC- 10

11 Studien abgesichert worden wäre: ein aus pragmatischen Gründen nachvollziehbares Verfahren, aber methodisch sicher angreifbar. Im Gegensatz zu den unter 3.1 bis 3.3 beschriebenen Verfahren können mit dem ROC Verfahren auch Patientenbilder mit und ohne Befund untersucht werden. Der Vorteil dieses Verfahrens, das in seinen vielfältigen Ausprägungen den Stand von Wissenschaft und Technik wiedergibt, besteht darin, dass mit einer i.d.r. fünfstufigen Skala die Merkmalsdeutlichkeit erfasst wird. Auf diese Weise kann die Spezifität und Sensitivität eines Verfahrens oder z.b. die Wirkung einer Bildverarbeitung auf bestimmte Befunde erfasst werden. Bei digitalen Bildern können durch digitale Bildbearbeitung (im Gegensatz zur dig Bildverarbeitung) Befunde aus Bilddaten gelöscht, eingebaut oder geschwächt werden um den Einfluss auf die Treffsicherheit zu ermitteln. Ein Beispiel soll dies verdeutlichen: ist im Bild ein Cluster aus Mikroverkalkungen enthalten, so können einzelne Mikroverkalkungen gelöscht werden und es kann untersucht werden ab welcher Gruppenhäufigkeit der Mikroverkalkungen eine positive Markierung durch den Radiologen stattfindet. Ebenso kann Rauschen in Bilder eingerechnet werden um den Einfluss einer verringerten Dosis bei der Bilderzeugung auf die Treffsicherheit abschätzen zu können. Der Nachteil des ROC Verfahrens besteht darin, dass die einzelnen Untersuchungen meist Voruntersuchungen erfordern und bei der eigentlichen Versuchsdurchführung sehr zeitaufwändig sind. Es bedarf also einer sorgfältigen Planung der Fragestellung und der vorhandenen Resourcen (Radiologen) bevor ein ROC Test durchgeführt werden kann. Durch die i.d.r. erforderliche Anzahl von 5 Beobachtern mit mehr oder weniger radiologischer Erfahrung können derartige Untersuchungen nur in Kliniken durchgeführt werden oder der Versuchsleiter betreut ein Netzwerk von partizipierenden Radiologen. Copyright C. Blendl, Köln, Januar

12 4 Literaturhinweise [1] Lehrbücher für die MTRA-/Medizinphysikexperten-Ausbildung: H. Morneburg, Bildgebende Systeme in der Medizinischen Diagnostik, Siemens Verlag, 200x (ISBN 10: ) Handbook of Medical Imaging,, Vol.1: Physics and Psychphysics, J. Beutel, H.-L. Kundel, R. L. Van Metter, SPIE Press, Bellingham, 2000, (ISBN ) Handbook of Medical Imaging,, Vol.2: Medical Image Processing ans Analysis, M. Sonka, J. M. Fitzpatrick, SPIE Press, Bellingham, 2000, (ISBN ) Handbook of Medical Imaging,, Vol.3: Y. Kim, S. C. Horii, SPIE Press, Bellingham, 2000, (ISBN ) [2] CD zur Aufnahmetechnik: Ärztlichen Stelle der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein, Dipl.Ing.(FH) R.Kolder Facharzt für Radiologie- Leiter der Ärztlichen Stelle Tel.: Fax: [3] Qualitätsbeurteilungskriterien der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV): Vereinbarung zur Strahlendiagnostik und Strahlentherapie gemäß 135 Abs. 2 SGB V, Köln, Radiologischen Leitlinien und Leitlinien der Bundesärztekammer zur Qualitätssicherung in der Röntgendiagnostik: Qualitätskriterien röntgendiagnostischer Untersuchungen, Dt. Ärzteblatt 34/35 (1995) [4] JC Dainty and R. Shaw, Image Science, London: Academic Press, 1974 [5] DQE: IEC , Medical electrical equipment Characteristics of digital X-ray devices Part 1: Determination of the detective quantum efficiency, Geneva, [6] ICRU Report 54, Medical Imaging-The Assesement of Image Quality, 1996 (ISBN X) [7] PGJ Barten,:The effects of picture size and definition on perceived image quality. Proc SID, Vol. 30, No. 2: 67-71,

Prof. Dr. Klaus Ewen

Prof. Dr. Klaus Ewen Prof. Dr. Klaus Ewen Normen und andere Vorschriften zur QS bei der Mammographie mit analogen Bildempfängern National International KP: DIN 6868-7 AP: DIN V 6868-152 AP: DIN EN 61223-3-2 (deutsche Fassung

Mehr

Weisung R-08-06 Qualitätsprüfungen an digitalen Röntgenanlagen für Aufnahmen und/oder Durchleuchtung

Weisung R-08-06 Qualitätsprüfungen an digitalen Röntgenanlagen für Aufnahmen und/oder Durchleuchtung Seite 1 / 6 Weisung R-08-06 Qualitätsprüfungen an digitalen Röntgenanlagen für Aufnahmen und/oder Durchleuchtung 1. Zweck Mit dieser Weisung werden Art, Umfang und Periodizität der für die Sicherstellung

Mehr

Digitale Mammographie. Lothar Rohde Philips Medizin Systeme Hamburg

Digitale Mammographie. Lothar Rohde Philips Medizin Systeme Hamburg Digitale Mammographie Lothar Rohde Philips Medizin Systeme Hamburg Digitale Mammographie: Technologien Kassettenbasiert (off-line) HR-Speicherfolien transparente Speicherfolien DM Flachdetektoren CsI-basiert

Mehr

VOM RÖNTGENBILD ZUM COMPUTERTOMOGRAMM

VOM RÖNTGENBILD ZUM COMPUTERTOMOGRAMM VOM RÖNTGENBILD ZUM COMPUTERTOMOGRAMM REFERAT IM RAHMEN DES FACHSEMINARS WS2009/10 AUSARBEITUNG BEI PROF. KARL-OTTO LINN BJÖRN SAßMANNSHAUSEN 1 0. INHALT 1. Vorwort... 3 2. Geschichte Der Computertomogrphie...

Mehr

Strahlenschutz Kurz und bündig

Strahlenschutz Kurz und bündig Strahlenschutz Kurz und bündig Volker Hietschold Institut und Poliklinik für Radiologische Diagnostik Worum geht s? Röntgenstrahlen dieselben wie 1895 Dosis auch noch dieselbe? Gerede über Geräte 2 3 Was

Mehr

Messsystemanalyse (MSA)

Messsystemanalyse (MSA) Messsystemanalyse (MSA) Inhaltsverzeichnis Ursachen & Auswirkungen von Messabweichungen Qualifikations- und Fähigkeitsnachweise Vorteile einer Fähigkeitsuntersuchung Anforderungen an das Messsystem Genauigkeit

Mehr

Qualitätssicherung digitaler Röntgeneinrichtungen

Qualitätssicherung digitaler Röntgeneinrichtungen Normenausschuss Radiologie NAR im DIN Deutsches Institut für Normung e. V. in Arbeitsgemeinschaft mit der Deutschen Röntgengesellschaft Qualitätssicherung digitaler Röntgeneinrichtungen Automatische Auswertung

Mehr

Die Kunst der Kontrastbewältigung

Die Kunst der Kontrastbewältigung Die Kunst der Kontrastbewältigung Vom Abwedeln zur HDR-Bildtechnik Prof. Dr. Gregor Fischer Fachhochschule Köln Institut für Medien- und Phototechnik DGPh Workshop Werkzeuge für neue Bildwelten 2009 Herausforderung

Mehr

Vergleichende Analyse moderner Bildsensoren für die optische Messtechnik

Vergleichende Analyse moderner Bildsensoren für die optische Messtechnik Vergleichende Analyse moderner Bildsensoren für die optische Messtechnik B. Jähne, IWR, Universität Heidelberg Sensoren und Messsysteme 2004, VDI-Berichte 1829, pp. 317-324 VDI-Verlag, Düsseldorf Kurzfassung

Mehr

Public. Technische Computer Tomographie DELPHI Wuppertal

Public. Technische Computer Tomographie DELPHI Wuppertal Public Technische Computer Tomographie DELPHI Wuppertal 2 Die Computer Tomographie ist eine Weiterentwicklung der Radiographie (Röntgen). Das Röntgen (Radiographie): Eine zu untersuchende Struktur wird

Mehr

Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses gemäß 2. Kapitel 14 Absatz 4 Spiegelstrich 2 der Verfahrensordnung des Gemeinsamen Bundesausschusses

Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses gemäß 2. Kapitel 14 Absatz 4 Spiegelstrich 2 der Verfahrensordnung des Gemeinsamen Bundesausschusses Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses gemäß 2. Kapitel 14 Absatz 4 Spiegelstrich 2 der Verfahrensordnung des Gemeinsamen Bundesausschusses Der Gemeinsame Bundesausschuss hat im Rahmen der Bewertung

Mehr

Das neue Highlight der digitalen Mammografie made by Fujifilm

Das neue Highlight der digitalen Mammografie made by Fujifilm www.fujifilm.de NEU: S-View Das neue Highlight der digitalen Mammografie made by Fujifilm All-in-one-System Modernste dosissparende Detektortechnologie 2D-3D-Kombimodus 3D-Tomosynthese erstmals mit zwei

Mehr

Einsatz von Mobilgeräten und Apps im Gesundheitswesen

Einsatz von Mobilgeräten und Apps im Gesundheitswesen Einsatz von Mobilgeräten und Apps im Gesundheitswesen Eine (Kurz )Betrachtung für die Radiologie DICOM Tage 2011 15.07.2011 1 Mobile Kommunikation Smartphone Tablet PC Tablet PC Smartphone: kleiner transportabler

Mehr

Grundlagen der Elektro-Proportionaltechnik

Grundlagen der Elektro-Proportionaltechnik Grundlagen der Elektro-Proportionaltechnik Totband Ventilverstärkung Hysterese Linearität Wiederholbarkeit Auflösung Sprungantwort Frequenzantwort - Bode Analyse Der Arbeitsbereich, in dem innerhalb von

Mehr

Der Bipolar-Transistor und die Emitterschaltung Gruppe B412

Der Bipolar-Transistor und die Emitterschaltung Gruppe B412 TECHNISCHE UNIVERSITÄT MÜNCHEN Der Bipolar-Transistor und die Emitterschaltung Gruppe B412 Patrick Christ und Daniel Biedermann 16.10.2009 1. INHALTSVERZEICHNIS 1. INHALTSVERZEICHNIS... 2 2. AUFGABE 1...

Mehr

Im Original veränderbare Word-Dateien

Im Original veränderbare Word-Dateien Computergrafik Bilder, Grafiken, Zeichnungen etc., die mithilfe von Computern hergestellt oder bearbeitet werden, bezeichnet man allgemein als Computergrafiken. Früher wurde streng zwischen Computergrafik

Mehr

Linear Workflow. Linear Workflow. Version 1.0-2011-10-11

Linear Workflow. Linear Workflow. Version 1.0-2011-10-11 Version 1.0-2011-10-11 Verfahren, Bilder unter Rücksichtnahme ihres Farbprofils und der des Ausgabegeräts zu berechnen (3D), bzw. zu bearbeiten (Compositing), um eine mathematisch und physikalisch korrekte

Mehr

Einsatz der Mehrkörpersimulation in Verbindung mit Computertomographie in der Produktentwicklung

Einsatz der Mehrkörpersimulation in Verbindung mit Computertomographie in der Produktentwicklung Einsatz der Mehrkörpersimulation in Verbindung mit Computertomographie in der Produktentwicklung Hintergrund Bei komplexen Baugruppen ergeben sich sehr hohe Anforderungen an die Tolerierung der einzelnen

Mehr

Telezentrische Meßtechnik

Telezentrische Meßtechnik Telezentrische Meßtechnik Beidseitige Telezentrie - eine Voraussetzung für hochgenaue optische Meßtechnik Autor : Dr. Rolf Wartmann, Bad Kreuznach In den letzten Jahren erlebten die Techniken der berührungslosen,

Mehr

Gruppe: 1/8 Versuch: 4 PRAKTIKUM MESSTECHNIK VERSUCH 5. Operationsverstärker. Versuchsdatum: 22.11.2005. Teilnehmer:

Gruppe: 1/8 Versuch: 4 PRAKTIKUM MESSTECHNIK VERSUCH 5. Operationsverstärker. Versuchsdatum: 22.11.2005. Teilnehmer: Gruppe: 1/8 Versuch: 4 PRAKTIKUM MESSTECHNIK VERSUCH 5 Operationsverstärker Versuchsdatum: 22.11.2005 Teilnehmer: 1. Vorbereitung 1.1. Geräte zum Versuchsaufbau 1.1.1 Lawinendiode 1.1.2 Photomultiplier

Mehr

Modulares ZBS - Weiterbildungsprogramm Industrielle Bildverarbeitung für die Automatisierung und Qualitätssicherung Modul 1

Modulares ZBS - Weiterbildungsprogramm Industrielle Bildverarbeitung für die Automatisierung und Qualitätssicherung Modul 1 Modul 1 Lichttechnik / Beleuchtungstechnik Licht- und strahlungstechnische Grundlagen (spektrale und integrale Strahlungsgrößen, lichttechnische Grundgrößen, lichttechnische Stoffkennzahlen und Wirkungsgrade,

Mehr

Broadband EMI Noise Measurement in Time Domain

Broadband EMI Noise Measurement in Time Domain Broadband EMI Noise Measurement in Time Domain Florian Krug, Peter Russer Institute for High-Frequency Engineering Technische Universität München fkrug@ieee.org 1 Inhalt Einführung Time-Domain Electromagnetic

Mehr

Bestimmung der DQE digitaler Mammographie- Einrichtungen

Bestimmung der DQE digitaler Mammographie- Einrichtungen Bestimmung der DQE digitaler Mammographie- Einrichtungen Diplom - Abschlussarbeit im Institut für Photoingenieurwesen und Medientechnik an der Fachhochschule Köln Autor Katharina Tölkes aus Kempen Mat.-Nr.:

Mehr

>> DVT-Fach- und Sachkundekurs

>> DVT-Fach- und Sachkundekurs >> 05. - 06. April 2013 + 05. Juli 2013 inkl. Hands-on-Training an vielen DVT- Datensätzen am eigenen Notebook! >> Kursleiter: Priv.-Doz. Dr. Ralf Schulze Co-Referent: Wolfgang Anderson, orangedental GmbH

Mehr

Vergleichende Untersuchungen der Sarstedt Blutsenkungssysteme. S-Monovette BSG und S-Sedivette und der Messgeräte Sediplus S 200 und S 2000

Vergleichende Untersuchungen der Sarstedt Blutsenkungssysteme. S-Monovette BSG und S-Sedivette und der Messgeräte Sediplus S 200 und S 2000 Vergleichende Untersuchungen der Sarstedt Blutsenkungssysteme S-Monovette BSG und S-Sedivette und der Messgeräte Sediplus S 200 und S 2000 Einleitung: Für Blutentnahmen einer BSG Bestimmung bietet Sarstedt

Mehr

Zoom-Mikroskop ZM. Das universell einsetzbare Zoom-Mikroskop

Zoom-Mikroskop ZM. Das universell einsetzbare Zoom-Mikroskop Zoom-Mikroskop ZM Das universell einsetzbare Zoom-Mikroskop Die Vorteile im Überblick Zoom-Mikroskop ZM Mikroskopkörper Kernstück des ZM ist ein Mikroskopkörper mit dem Zoom-Faktor 5 : 1 bei einem Abbildungsmaßstab

Mehr

Anleitungen fotografische Technik Zusammenfassung Anhang. www.binder-ventil.de/downloads/fotomikroskop.pdf Mikrofotografie Th.

Anleitungen fotografische Technik Zusammenfassung Anhang. www.binder-ventil.de/downloads/fotomikroskop.pdf Mikrofotografie Th. Vorteile und spezielle Problemlösungen für die professionelle digitale Mikrofotografie in der Zytologie und der Hämatopathologie 91. Jahrestagung DGP / 25. Jahrestagung DGZ Vorbemerkung Film oder digitales

Mehr

Versuch 33: Photovoltaik - Optische und elektrische Charakterisierung von Solarzellen Institut für Technische Physik II

Versuch 33: Photovoltaik - Optische und elektrische Charakterisierung von Solarzellen Institut für Technische Physik II Versuch 33: Photovoltaik - Optische und elektrische Charakterisierung von Solarzellen Institut für Technische Physik II Photovoltaik:Direkte Umwandlung von Strahlungsenergie in elektrische Energie Anregung

Mehr

WHITE PAPER. Wie beurteilt man Bildqualität?

WHITE PAPER. Wie beurteilt man Bildqualität? WHITE PAPER www.baslerweb.com Wie beurteilt man Bildqualität? Was bedeutet für Sie Bildqualität? Was konkret unterscheidet ein gutes von einem schlechten Bild? Wie lässt sich Bildqualität bei einer Industriekamera

Mehr

Bildverarbeitung - Inhalt

Bildverarbeitung - Inhalt Bildverarbeitung Bildverarbeitung - Inhalt 1. Anfänge der industriellen Bildverarbeitung 2. Von der Kamera zum Vision Sensor 3. Hardware Konzepte in der BV 4. Beleuchtungssysteme 5. Auswerteverfahren (Software)

Mehr

Physikalische Grundlagen der Röntgentechnik und Sonographie. Streustrahlen

Physikalische Grundlagen der Röntgentechnik und Sonographie. Streustrahlen 1 Physikalische Grundlagen der Röntgentechnik und Sonographie Streustrahlen PD Dr. Frank Zöllner Streustrahlung Bilden einen Nebel Nicht nur bei der Erzeugung von Röntgenstrahlen, sondern auch überall

Mehr

Messgeräte: Mess-System-Analyse und Messmittelfähigkeit

Messgeräte: Mess-System-Analyse und Messmittelfähigkeit Messgeräte: Mess-System-Analyse und Messmittelfähigkeit Andreas Berlin 14. Juli 2009 Bachelor-Seminar: Messen und Statistik Inhalt: 1 Aspekte einer Messung 2 Mess-System-Analyse 2.1 ANOVA-Methode 2.2 Maße

Mehr

Versuch 17.2 Der Transistor

Versuch 17.2 Der Transistor Physikalisches A-Praktikum Versuch 17.2 Der Transistor Praktikanten: Gruppe: Julius Strake Niklas Bölter B006 Betreuer: Johannes Schmidt Durchgeführt: 11.09.2012 Unterschrift: E-Mail: niklas.boelter@stud.uni-goettingen.de

Mehr

Aufbau der Röntgenapperatur

Aufbau der Röntgenapperatur Physikalische Grundlagen der Röntgentechnik und Sonographie Aufbau der Röntgenapperatur PD Dr. Frank Zöllner Computer Assisted Clinical Medicine Faculty of Medicine Mannheim University of Heidelberg Theodor-Kutzer-Ufer

Mehr

Eine Studie was ist das? Grundlagen klinischer Studien

Eine Studie was ist das? Grundlagen klinischer Studien Eine Studie was ist das? Grundlagen klinischer Studien Grundlagen klinischer Studien Eine Studie ist eine systematische Sammlung von Daten, die dazu dient, eine oder mehrere Fragen zu beantworten. Eine

Mehr

Laserschutz Grundlagen

Laserschutz Grundlagen Laserschutz Grundlagen Wirkung der Laserstrahlung Wellenlängenbereich Wirkung auf das Auge Wirkung auf die Haut 100-315 nm Bindehaut-/Hornhautentzündung Sonnenbrand, beschleunigte Alterung,Karzinome UV

Mehr

1 Erforderliche Fachkunde im Strahlenschutz für Medizinphysik-Experten

1 Erforderliche Fachkunde im Strahlenschutz für Medizinphysik-Experten Anlage A 2 1 Erforderliche Fachkunde im Strahlenschutz für Medizinphysik-Experten Die erforderliche Fachkunde im Strahlenschutz für Medizinphysik-Experten kann auf dem Gesamtgebiet oder auf den Anwendungsgebieten

Mehr

Neue Röntgenverordnung

Neue Röntgenverordnung Neue Röntgenverordnung Die Richtlinien des Rates der EU 96/29/Euratom (Grundnormen) und 97/43/Euratom (Patientenschutzrichtlinie) waren von den Mitgliedsstaaten in nationales Recht umzusetzen. Die geänderte

Mehr

Moderne Bildgebung in der Gynäkologie mit Schwerpunkten digitale Mammographie, Mamma MRT, Bildgebung bei Endometriose, Becken MRT

Moderne Bildgebung in der Gynäkologie mit Schwerpunkten digitale Mammographie, Mamma MRT, Bildgebung bei Endometriose, Becken MRT Moderne Bildgebung in der Gynäkologie mit Schwerpunkten digitale Mammographie, Mamma MRT, Bildgebung bei Endometriose, Becken MRT PD Dr. M. Vahlensieck Digitale Mammographie Vorteile: hoher Gradationsumfang

Mehr

Vorbereitungsaufgaben

Vorbereitungsaufgaben Praktikum Bildverarbeitung / Bildinformationstechnik Versuch BV 4 / BIT 3: Mustererkennung Paddy Gadegast, CV00, 160967 Alexander Opel, CV00, 16075 Gruppe 3 Otto-von-Guericke Universität Magdeburg Fakultät

Mehr

"sf CT CO. Ps r" C? LU O. «t Oi. rs, <3- co LU Q G01T1/167. BUNDESREPUBLIK @ Offenlegungsschrift. DEUTSCHLAND ^ 3f DEUTSCHES PATENTAMT

sf CT CO. Ps r C? LU O. «t Oi. rs, <3- co LU Q G01T1/167. BUNDESREPUBLIK @ Offenlegungsschrift. DEUTSCHLAND ^ 3f DEUTSCHES PATENTAMT BUNDESREPUBLIK @ Offenlegungsschrift DEUTSCHLAND ^ 3f @ Aktenzeichen: P 31 47 894.8 @ Anmeldetag: 3.12.81 DEUTSCHES @ Offenlegungstag: 16. 6.83 PATENTAMT jj) Anmelder: < ) Zusatz zu: P 30 45 578.8 Klein,

Mehr

KLEINE DISPLAYS MIT GROSSER WIRKUNG!

KLEINE DISPLAYS MIT GROSSER WIRKUNG! Kleine, quadratische LC-Displays, die sich aufgrund ihrer Dimensionen und technischen Eigenschaften perfekt für kreative Anordnungen in modular aufgebauten Videowänden eignen. Dieses Anforderungsprofil

Mehr

Lautheitsaussteuerung, Normalisierung und zulässiger Maximalpegel von Audiosignalen

Lautheitsaussteuerung, Normalisierung und zulässiger Maximalpegel von Audiosignalen EBU Empfehlung R 128 Lautheitsaussteuerung, Normalisierung und zulässiger Maximalpegel von Audiosignalen Status: EBU Empfehlung This German version of EBU R 128 has been kindly provided by Messrs G. Spikofski

Mehr

Das Verhältnis Arzt Patient

Das Verhältnis Arzt Patient Das Verhältnis Arzt Patient Die Grundlagen des Behandlungsverhältnisses zwischen Arzt und Patient, insbesondere die sich hieraus ergebenden gegenseitigen Rechte und Pflichten, sollten nicht nur Ihnen als

Mehr

9th NEMO-SpectroNet Collaboration Forum

9th NEMO-SpectroNet Collaboration Forum 9th NEMO-SpectroNet Collaboration Forum Jena, 15.12.2010 Color and Multi Spectral Imaging An Overview Dr. Ing. Thomas Fahlbusch, PhotonicNet GmbH, Hannover Farbaufnahme 1-Chipkamera Bayer Farbmosaik Chips

Mehr

Qualitätsbericht. der IKK classic in der Region Sachsen. für das Behandlungsprogramm. IKK Promed Brustkrebs

Qualitätsbericht. der IKK classic in der Region Sachsen. für das Behandlungsprogramm. IKK Promed Brustkrebs Qualitätsbericht der IKK classic in der Region Sachsen für das Behandlungsprogramm IKK Promed Brustkrebs Vom 01.01.2013 bis 31.12.2013 Präambel Patienten können in Deutschland auf eine leistungsfähige

Mehr

Ein Arbeitsplatz der Zukunft

Ein Arbeitsplatz der Zukunft Schöne neue Welt Ein Arbeitsplatz der Zukunft Das Büro wandelt sich zum Ort der Kommunikation und Vernetzung. Dazu werden situationsorientierte Räumlichkeiten benötigt, die sowohl den kreativen Austausch

Mehr

Physikalisches Anfängerpraktikum Universität Hannover Sommersemester 2009 Kais Abdelkhalek - Vitali Müller. Versuch: D10 - Radioaktivität Auswertung

Physikalisches Anfängerpraktikum Universität Hannover Sommersemester 2009 Kais Abdelkhalek - Vitali Müller. Versuch: D10 - Radioaktivität Auswertung Physikalisches Anfängerpraktikum Universität Hannover Sommersemester 2009 Kais Abdelkhalek - Vitali Müller Versuch: D0 - Radioaktivität Auswertung Radioaktivität beschreibt die Eigenschaft von Substanzen

Mehr

Gültigkeitsmodell der elektronischen Arztausweise und Laufzeit der Zertifikate

Gültigkeitsmodell der elektronischen Arztausweise und Laufzeit der Zertifikate Seite 1 von 6 Autor: G. Raptis Gültigkeitsmodell der elektronischen Arztausweise und Laufzeit der Zertifikate Gültigkeitsmodelle beschreiben den Algorithmus nach dem ein Client oder Dienst entscheidet,

Mehr

Parallele und funktionale Programmierung Wintersemester 2013/14. 8. Übung Abgabe bis 20.12.2013, 16:00 Uhr

Parallele und funktionale Programmierung Wintersemester 2013/14. 8. Übung Abgabe bis 20.12.2013, 16:00 Uhr 8. Übung Abgabe bis 20.12.2013, 16:00 Uhr Aufgabe 8.1: Zeigerverdopplung Ermitteln Sie an folgendem Beispiel den Rang für jedes Listenelement sequentiell und mit dem in der Vorlesung vorgestellten parallelen

Mehr

ISMS Teil 3 Der Startschuss

ISMS Teil 3 Der Startschuss ISMS Teil 3 Der Startschuss Nachdem das TOP-Managenment die grundsätzliche Entscheidung getroffen hat ein ISMS einzuführen, kann es nun endlich losgehen. Zu Beginn sollte Sie noch die Grundlagen des ISMS

Mehr

Dispersion DADOS. Problemstellung. Technische Daten, DADOS. Rechnung

Dispersion DADOS. Problemstellung. Technische Daten, DADOS. Rechnung Dispersion DADOS Problemstellung Für ie Auswertung von Spektren ist es notwenig, ie Nichtlinearität er Wellenlängenskala auf em CCD Chip zu berücksichtigen. Dies wir hier am Beispiel es DADOS urchgerechnet,

Mehr

Qualitätskontrolle für die Radiologische Bildgebung Multimeter, kv-meter, Dosimeter

Qualitätskontrolle für die Radiologische Bildgebung Multimeter, kv-meter, Dosimeter Qualitätskontrolle für die Radiologische Bildgebung Multimeter, kv-meter, Dosimeter Die Multimeter-Lösung MagicMaX ist die perfekte Lösung für die fortschrittliche Verifi zierung der Strahlenqualität und

Mehr

03/2012. Helmut Schenk, Geschäftsführer KWS-Electronic GmbH

03/2012. Helmut Schenk, Geschäftsführer KWS-Electronic GmbH 03/2012 Helmut Schenk, Geschäftsführer KWS-Electronic GmbH Copyright KWS-Electronic GmbH, Inc. 2012 - Alle Rechte vorbehalten - Vortrag 2012 1 ANBTENNENMESSEMPFÄNGER AMA 310 Für Analog-TV und DVB Möglich

Mehr

Vontobel Best Execution Policy

Vontobel Best Execution Policy Bank Vontobel AG Vontobel Best Execution Policy Dieses Dokument beinhaltet eine Zusammenfassung der von der Bank Vontobel (nachfolgend Bank genannt) getroffenen Vorkehrungen zur Erzielung des bestmöglichen

Mehr

Praktikum Nr. 3. Fachhochschule Bielefeld Fachbereich Elektrotechnik. Versuchsbericht für das elektronische Praktikum

Praktikum Nr. 3. Fachhochschule Bielefeld Fachbereich Elektrotechnik. Versuchsbericht für das elektronische Praktikum Fachhochschule Bielefeld Fachbereich Elektrotechnik Versuchsbericht für das elektronische Praktikum Praktikum Nr. 3 Manuel Schwarz Matrikelnr.: 207XXX Pascal Hahulla Matrikelnr.: 207XXX Thema: Transistorschaltungen

Mehr

Praktische Durchführungshilfe

Praktische Durchführungshilfe Praktische Durchführungshilfe für die Abnahmeprüfung nach RöV an Röntgeneinrichtungen für digitale Mammographie gemäß DIN 6868-162:2013-06 v 1.0 Stand Dezember 2013 TQS Referenzzentrum Südwest Stephan

Mehr

LED Beleuchtung - Fehlerbetrachtung bei der Beleuchtungsstärkemessung

LED Beleuchtung - Fehlerbetrachtung bei der Beleuchtungsstärkemessung LED Beleuchtung - Fehlerbetrachtung bei der Beleuchtungsstärkemessung Bei einem Beleuchtungsstärkemessgerät ist eines der wichtigsten Eigenschaften die Anpassung an die Augenempfindlichkeit V(λ). V(λ)

Mehr

Viele physikalische Grössen können einfach direkt gemessen werden. Die Messinstrumente sind dafür ausgestattet:

Viele physikalische Grössen können einfach direkt gemessen werden. Die Messinstrumente sind dafür ausgestattet: Verbesserung von Prozessen durch Beherrschung mit Messtechnik. Die Beurteilung von Prozesswerten ist mehr als nur die Integrierung des Sensors und das Ablesen von Messwerten. Um gut und effizient messen

Mehr

Behandlung von Krebsvorstufen. Dr. K. Röder Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Behandlung von Krebsvorstufen. Dr. K. Röder Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe Behandlung von Krebsvorstufen Dr. K. Röder Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe Krebsvorstufen - Was sind Vorstufen von Brustkrebs? - Wie fallen die Krebsvorstufen in der Diagnostik auf? - Welche

Mehr

Termin3 Klassifikation multispektraler Daten unüberwachte Verfahren

Termin3 Klassifikation multispektraler Daten unüberwachte Verfahren Ziel Termin3 Klassifikation multispektraler Daten unüberwachte Verfahren Einteilung (=Klassifikation) der Pixel eines multispektralen Datensatzes in eine endliche Anzahl von Klassen. Es sollen dabei versucht

Mehr

Funkentstörung von Schaltnetzteilen

Funkentstörung von Schaltnetzteilen Seite 35 Funkentstörung von Schaltnetzteilen Schaltnetzteile erzeugen infolge ihrer hochfrequenten Taktung Funkstörungen. Diese breiten sich mittels elektromagnetischer Felder im freien Raum, und leitungsgebunden

Mehr

Lösungen zum Niedersachsen Physik Abitur 2012-Grundlegendes Anforderungsniveau Aufgabe II Experimente mit Elektronen

Lösungen zum Niedersachsen Physik Abitur 2012-Grundlegendes Anforderungsniveau Aufgabe II Experimente mit Elektronen 1 Lösungen zum Niedersachsen Physik Abitur 2012-Grundlegendes Anforderungsniveau Aufgabe II xperimente mit lektronen 1 1.1 U dient zum rwärmen der Glühkathode in der Vakuumröhre. Durch den glühelektrischen

Mehr

Höhere Flächenausbeute durch Optimierung bei aufgeständerten Modulen

Höhere Flächenausbeute durch Optimierung bei aufgeständerten Modulen 13. Symposium Photovoltaische Solarenergie Staffelstein 11.-13. März 1998 Höhere Flächenausbeute durch Optimierung bei aufgeständerten Modulen DR.-ING. VOLKR QUASCHNING UND PROF. DR.-ING. HABIL. ROLF HANITSCH

Mehr

WCDMA-3GPP-Applikationsfirmware R&S FS-K72/-K73

WCDMA-3GPP-Applikationsfirmware R&S FS-K72/-K73 WCDMA-3GPP-Applikationsfirmware R&S FS-K72/-K73 3GPP-Sendermessungen an Basisstationen und Modulen mit dem Signalanalysator R&S FSQ und den Spektrumanalysatoren R&S FSU und R&S FSP Erweiterung der Analysator-Familien

Mehr

3.Transistor. 1 Bipolartransistor. Christoph Mahnke 27.4.2006. 1.1 Dimensionierung

3.Transistor. 1 Bipolartransistor. Christoph Mahnke 27.4.2006. 1.1 Dimensionierung 1 Bipolartransistor. 1.1 Dimensionierung 3.Transistor Christoph Mahnke 7.4.006 Für den Transistor (Nr.4) stand ein Kennlinienfeld zu Verfügung, auf dem ein Arbeitspunkt gewählt werden sollte. Abbildung

Mehr

Plattformübergreifende RIS-PACS-Integration

Plattformübergreifende RIS-PACS-Integration Plattformübergreifende RIS-PACS-Integration Gerald Weisser Oberarzt, Leiter des GF IT und Qualitätssicherung Institut für Klinische Radiologie und Nuklearmedizin, Universitätsmedizin Mannheim Setting Universitätsmedizin

Mehr

Strahlenquellen. Strahlenarten. Ultraviolett (UV) Licht / Wärme (IR) Laser. Röntgenstrahlung. Radioaktivität. Elektromagnetische Felder (EMF), HF, NF

Strahlenquellen. Strahlenarten. Ultraviolett (UV) Licht / Wärme (IR) Laser. Röntgenstrahlung. Radioaktivität. Elektromagnetische Felder (EMF), HF, NF Strahlenarten Radioaktivität α - Strahlung β - Strahlung Röntgenstrahlung γ - Strahlung Ultraviolett (UV) Licht / Wärme (IR) Laser Handy Elektromagnetische Felder (EMF), HF, NF Photonenstrahlung Korpuskularstrahlung

Mehr

Patienten-individuelle Therapie-Vorschläge

Patienten-individuelle Therapie-Vorschläge BIOMEDICAL SOLUTIONS DIERS theraline body balance - Medizinisch basierte Trainingstherapie posture balance - Haltungskorrigierende Einlagen foot balance - Orthopädische fußkorrigierende Einlagen Patienten-individuelle

Mehr

Zusammenfassung Graphik - Formate. Vektorgraphik - PS, EPS, WMF geometrische Figuren, exakte Berechnung auf beliebige Größe

Zusammenfassung Graphik - Formate. Vektorgraphik - PS, EPS, WMF geometrische Figuren, exakte Berechnung auf beliebige Größe Zusammenfassung Graphik - Formate Vektorgraphik - PS, EPS, WMF geometrische Figuren, exakte Berechnung auf beliebige Größe Rastergraphik - BMP, GIF, JPEG, PNG feste Anzahl von Bildpunkten (ppi) Wiedergabe

Mehr

Olympus der Spezialist für opto-digitale Technolgien

Olympus der Spezialist für opto-digitale Technolgien Simulation optischer Systeme für medizinische Endoskope Olympus Surgical Technologies Europe Dr. Peter Schouwink Symposium Medizintechnik 2012 31. Januar 2012 February 1, 2012 OLYMPUS SURGICAL TECHNOLOGIES

Mehr

Datenschutzrechtliche Leitlinien mit Mindestanforderungen für die Ausgestaltung und den Betrieb von Arztbewertungsportalen im Internet

Datenschutzrechtliche Leitlinien mit Mindestanforderungen für die Ausgestaltung und den Betrieb von Arztbewertungsportalen im Internet Datenschutzrechtliche Leitlinien mit Mindestanforderungen für die Ausgestaltung und den Betrieb von Arztbewertungsportalen im Internet Arbeitskreis Gesundheit und Soziales der Konferenz der Datenschutzbeauftragten

Mehr

Kirstin Hübner Armin Burgmeier Gruppe 15 10. Dezember 2007

Kirstin Hübner Armin Burgmeier Gruppe 15 10. Dezember 2007 Protokoll zum Versuch Transistorschaltungen Kirstin Hübner Armin Burgmeier Gruppe 15 10. Dezember 2007 1 Transistor-Kennlinien 1.1 Eingangskennlinie Nachdem wir die Schaltung wie in Bild 13 aufgebaut hatten,

Mehr

3D-Computernavigation vs.

3D-Computernavigation vs. Praxisjournal 3D-Computernavigation vs. Strah hlenbelastung 199 März 2011 Verfasst von: Dr. Robert Pernar Praxisjournal 3D-Computernavigation vs. Strahlenbelastung Einführung Die 3D-Computernavigationn

Mehr

Computer Graphik I (3D) Dateneingabe

Computer Graphik I (3D) Dateneingabe Computer Graphik I (3D) Dateneingabe 1 3D Graphik- Pipeline Anwendung 3D Dateneingabe Repräsenta

Mehr

Antrag zur Durchführung einer epidemiologischen Untersuchung

Antrag zur Durchführung einer epidemiologischen Untersuchung Materialien zu Genetisch-Epidemiologischen Methoden Absender: Antrag zur Durchführung einer epidemiologischen Untersuchung Musterantrag der ad hoc Arbeitsgruppe Epidemiologie des Arbeitskreises Medizinischer

Mehr

Infrarot Thermometer. Mit 12 Punkt Laserzielstrahl Art.-Nr. E220

Infrarot Thermometer. Mit 12 Punkt Laserzielstrahl Art.-Nr. E220 Infrarot Thermometer Mit 12 Punkt Laserzielstrahl Art.-Nr. E220 Achtung Mit dem Laser nicht auf Augen zielen. Auch nicht indirekt über reflektierende Flächen. Bei einem Temperaturwechsel, z.b. wenn Sie

Mehr

E X A K T M E S S GmbH

E X A K T M E S S GmbH Messmethoden in der dimensionellen Masskontrolle Um eine Messaufgabe zu erfüllen, können unterschiedliche Messmethoden angewandt werden. Standardmäßig teilt sich das Messen in Messvorrichtungen und Messmaschinen

Mehr

Durch Zahlen zu Maßnahmen: Verbesserung des Travel Management Programms durch strategische KPIs und sinnvolle Messungen

Durch Zahlen zu Maßnahmen: Verbesserung des Travel Management Programms durch strategische KPIs und sinnvolle Messungen Durch Zahlen zu Maßnahmen: Verbesserung des Travel Management Programms durch strategische KPIs und sinnvolle Messungen Management Summary Durch Zahlen zu Maßnahmen: Verbesserung des Travel Management

Mehr

Regelungstechnik 1 Praktikum Versuch 1.1. 1 Unterschied zwischen Steuerung und Regelung Reglereinstellung mittels Schwingversuch

Regelungstechnik 1 Praktikum Versuch 1.1. 1 Unterschied zwischen Steuerung und Regelung Reglereinstellung mittels Schwingversuch Regelungstechnik 1 Praktikum Versuch 1.1 1 nterschied zwischen Steuerung und Regelung Reglereinstellung mittels Schwingversuch Die Aufgabe der Regelungstechnik besteht im weitesten Sinne darin, einen bestimmten

Mehr

Funktionsprüfung der automatischen Dosisregelung (ADR) an CT-Anlagen nach Sachverständigen-Richtlinie

Funktionsprüfung der automatischen Dosisregelung (ADR) an CT-Anlagen nach Sachverständigen-Richtlinie Funktionsprüfung der automatischen Dosisregelung (ADR) an CT-Anlagen nach Sachverständigen-Richtlinie (SV-RL Stand 08/2011, Prüfberichtsmuster 2.2.7, C) Ergänzung für Siemens-Geräte zur allgemeinen ADR-Test-Beschreibung

Mehr

Schichtdickenmessung mit radioaktiven Präparaten (SchiRad)

Schichtdickenmessung mit radioaktiven Präparaten (SchiRad) TU Ilmenau Ausgabe: September 2015 Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik Dr. Ho, Prof. Sp, Dr. Ku Institut für Werkstofftechnik 1 Versuchsziel Schichtdickenmessung mit radioaktiven Präparaten

Mehr

Auflösung von Displays und Pixelbildern. Unterlagen für den Workshop Designing Interactions in XS Stand März 2012

Auflösung von Displays und Pixelbildern. Unterlagen für den Workshop Designing Interactions in XS Stand März 2012 Unterlagen für den Workshop Designing Interactions in XS Stand März 2012 Nutzungsumfeld und -situationen Kategorisierung von Geräten Eingabe für mobile Geräte Displaytechnologien Auflösung von Displays

Mehr

HTS-Berichte des ZTD - 01/2002 Vergleichsuntersuchung WILDE-Intelligenz-Test - Daten BFW Leipzig Bearbeiterin: A. Bettinville

HTS-Berichte des ZTD - 01/2002 Vergleichsuntersuchung WILDE-Intelligenz-Test - Daten BFW Leipzig Bearbeiterin: A. Bettinville UNIVERSITÉ DE FRIBOURG SUISSE UNIVERSITÄT FREIBURG SCHWEIZ ZENTRUM FÜR TESTENTWICKLUNG UND DIAGNOSTIK AM DEPARTEMENT FÜR PSYCHOLOGIE CENTRE POUR LE DEVELOPPEMENT DE TESTS ET LE DIAGNOSTIC AU DEPARTEMENT

Mehr

Grafikformate. Grafikformate. Digitale Bildverarbeitung Bildkompression

Grafikformate. Grafikformate. Digitale Bildverarbeitung Bildkompression Digitale Bildverarbeitung Bildkompression Einleitung Datenmenge für ein unkomprimiertes Bild Verwendungszweck des Bildes Bild soll weiterverarbeitet werden Bild soll archiviert werden Bild soll per E-Mail

Mehr

Nicht-invasive Untersuchung auf Chromosomenstörungen beim ungeborenen Kind

Nicht-invasive Untersuchung auf Chromosomenstörungen beim ungeborenen Kind Nicht-invasive Untersuchung auf Chromosomenstörungen beim ungeborenen Kind Information und Aufklärung für Schwangere Qualität aus Deutschland Liebe Schwangere, Vorgeburtliche Untersuchungsmethoden im Vergleich

Mehr

Perfekte Bildaufnahme und Merkmalsextraktion = Einfache Bildverarbeitung?

Perfekte Bildaufnahme und Merkmalsextraktion = Einfache Bildverarbeitung? Perfekte Bildaufnahme und Merkmalsextraktion = Einfache Bildverarbeitung? Bernd Jähne Heidelberg Collaboratory for Image Processing (HCI) Interdisziplinäres Zentrum für Wissenschaftliches Rechnen Universität

Mehr

Protokoll. Versuch Nr. XVI: Messen mit ionisierender Strahlung. Gruppe 18:

Protokoll. Versuch Nr. XVI: Messen mit ionisierender Strahlung. Gruppe 18: Protokoll Versuch Nr. XVI: Messen mit ionisierender Strahlung Gruppe 18: Tuncer Canbek 108096245659 Sahin Hatap 108097213237 Ilhami Karatas 108096208063 Valentin Tsiguelnic 108097217641 Versuchsdatum:

Mehr

Autoradios auf Testfahrten. Dr. Michael Koch, BMW AG Dipl. Ing. Gregorio Roper, ServiceForce.Com GmbH

Autoradios auf Testfahrten. Dr. Michael Koch, BMW AG Dipl. Ing. Gregorio Roper, ServiceForce.Com GmbH Audioqualitätsbewertung Bewertung der Audioqualität von Autoradios auf Testfahrten Dr. Michael Koch, BMW AG Dipl. Ing. Gregorio Roper, ServiceForce.Com GmbH Agenda Test von Autoradios state of the art

Mehr

Die LINOS Gitter. Gitter

Die LINOS Gitter. Gitter Die LINOS Linsen, Mikrolinsen Machine Vision Zoom- und Arrays, Flüssiglinsen Achromate Laseroptik Objektive Mikroskopoptik Planoptik Polarisationsoptik Spiegel Die LINOS Qioptiq bietet eine breite Auswahl

Mehr

Informationssysteme der medizinischen Versorgung

Informationssysteme der medizinischen Versorgung Informationssysteme der medizinischen Versorgung MeCuM Modul V L 9 - SS 2006 Klaus Adelhard http://ibe.web.med.uni-muenchen.de/ lehre/vorl_lit_l9hohaad.html Historische Entwicklung Administrative Systeme

Mehr

Welcome! Public Relations im Gesundheitswesen. Seminar am RheinAhrCampus Remagen WS 2007/08

Welcome! Public Relations im Gesundheitswesen. Seminar am RheinAhrCampus Remagen WS 2007/08 Welcome! Public Relations im Gesundheitswesen Seminar am RheinAhrCampus Remagen WS 2007/08 PR im Gesundheitswesen 1. Das deutsche Gesundheitssystem 2. Grundlagen der Public Relations 3. Fundraising, Ethik

Mehr

Warme Flächen warme Kante Isolierglas mit thermisch verbessertem Randverbund

Warme Flächen warme Kante Isolierglas mit thermisch verbessertem Randverbund ECKELT I Randverbund Warm Edge I Seite 1 Warme Flächen warme Kante Isolierglas mit thermisch verbessertem Randverbund Mit dem Übergang von der Wärmeschutzverordnung zur Energieeinsparverordnung (EnEV)

Mehr

Langzeitarchivierung-as-a-Service

Langzeitarchivierung-as-a-Service Langzeitarchivierung-as-a-Service Technisches, ökonomisches und politisches Konzept zur Erfüllung gesetzlicher Pflichten, Verbesserung der Versorgung und Unterstützung der medizinischen Forschung Alexander

Mehr

Aus dem Institut für Klinische Radiologie der Ludwig- Maximilians- Universität München Direktor: Prof. Dr. med. Dr. h. c. M. Reiser, FACR, FRCR

Aus dem Institut für Klinische Radiologie der Ludwig- Maximilians- Universität München Direktor: Prof. Dr. med. Dr. h. c. M. Reiser, FACR, FRCR Aus dem Institut für Klinische Radiologie der Ludwig- Maximilians- Universität München Direktor: Prof. Dr. med. Dr. h. c. M. Reiser, FACR, FRCR Bildqualität und Dosisreduktionspotenzial in der digitalen

Mehr

Der Paarweise Vergleich (Prioritization Matrix) Die richtigen Entscheidungen vorbereiten Autor: Jürgen P. Bläsing

Der Paarweise Vergleich (Prioritization Matrix) Die richtigen Entscheidungen vorbereiten Autor: Jürgen P. Bläsing QUALITY-APPs Applikationen für das Qualitätsmanagement Testen und Anwenden Der Paarweise Vergleich (Prioritization Matrix) Die richtigen Entscheidungen vorbereiten Autor: Jürgen P. Bläsing Die Methode

Mehr

Digitale Signalbearbeitung und statistische Datenanalyse

Digitale Signalbearbeitung und statistische Datenanalyse Digitale Signalbearbeitung und statistische Datenanalyse Teil 5 8 Aus ontinuierlichem Signal werden in onstanten Zeitintervallen Daten entnommen ontinuierliches Signal x(t) Einheitsimpulsfuntion Gewichtete

Mehr

Messmittelfähigkeit. Andreas Masmünster, Quality Control Event, 30. Juni 2011

Messmittelfähigkeit. Andreas Masmünster, Quality Control Event, 30. Juni 2011 Messmittelfähigkeit Andreas Masmünster, Quality Control Event, 30. Juni 2011 Agenda Messmittel Allgemeines Methode 1 Methode 2 Ziel der Methoden Praktischer Teil nach Methode 2 Formblatt Schlussfolgerung

Mehr

Die einfachste Art, piezokeramischen Druckmesszellen zu kalibrieren

Die einfachste Art, piezokeramischen Druckmesszellen zu kalibrieren Problemstellung: Aufbau einer einfachen und kostengünstigen Schaltung zur Signalverstärkung und Kalibrierung von keramischen Druckmesszellen mittels eines geeigneten ICs [1] und weniger diskreter Bauelemente

Mehr

Software-Qualität Ausgewählte Kapitel

Software-Qualität Ausgewählte Kapitel Martin Glinz Software-Qualität Ausgewählte Kapitel Kapitel 1 Einführung Universität Zürich Institut für Informatik 2009 Martin Glinz. Alle Rechte vorbehalten. Speicherung und Wiedergabe sind für den persönlichen,

Mehr