Entwicklungsperspektiven für die Zertifizierung onkologischer Praxen

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Entwicklungsperspektiven für die Zertifizierung onkologischer Praxen"

Transkript

1 Onkologe 2012 DOI /s Springer-Verlag 2012 W. Baumann 1 A. Goetzenich 2 1 Wissenschaftliches Institut der Niedergelassenen Hämatologen und Onkologen GmbH, Köln 2 Berufsverband der Niedergelassenen Hämatologen und Onkologen in Deutschland e.v., Köln Entwicklungsperspektiven für die Zertifizierung onkologischer Praxen Vom Zentrum zum Netzwerk Der Zusammenschluss und die Bündelung von spezialisierten Versorgungsangeboten in der Onkologie in Form von Zentren beruhen auf verschiedenen Initiativen auf Seiten von Fachgesellschaften, Leistungsanbietern und Gesundheitspolitik, die diesen Prozess in den vergangenen Jahren vorangetrieben haben. Besonderer Wert wurde und wird dabei darauf gelegt, die Vergabe einer öffentlichen Anerkennung als Zentrum über spezifische Verfahren zu normieren bzw. zu sanktionieren. In der Regel ist eine Zertifizierung die Voraussetzung, damit Leistungsanbieter von einer normsetzenden Stelle als Zentrum anerkannt werden. Für die onkologischen Schwerpunktpraxen ist diese Ausrichtung der Versorgungsstruktur von großer Bedeutung. Bislang ist der Begriff Zentrum in diesem Zusammenhang nicht durchgängig öffentlich-rechtlich definiert, und verschiedene Organisationen erheben Ansprüche auf die Geltungskraft ihrer entsprechenden Normierungen. Im Vordergrund stehen dabei mittlerweile Zertifikate unter Federführung der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) und der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologe (DGHO). Einige weitere Fachgesellschaften bieten eigene Zertifikate an. Die Deutsche Krebshilfe e. V. konzentriert sich auf die Ausweisung von forschenden Spitzenzentren. Bei diesen Zertifikaten geht es um Anforderungen an die sachliche und personelle Ausstattung, Qualifikationen, Leistungsmengen und andere Merkmale der Struktur- und Prozessqualität von Leistungsanbietern, die in zahlreichen und umfangreichen Katalogen unter Mitwirkung der jeweiligen relevanten medizinischen Fachgesellschaften erstellt und teilweise bereits in mehrfachen Revisionen überarbeitet worden sind [1]. Die Mitte 2008 gestartete gesundheitspolitische Initiative zu einem Nationalen Krebsplan (NKP) wird in besonderem Maße von der Absicht geleitet, die verschiedenen Ansätze zur Zertifizierung von Zentren zu vereinheitlichen und zusammenzuführen. Mit einheitlichen Konzepten und Bezeichnungen (Ziel 5, NKP) sollen in erster Linie die Qualitätsziele der Versorgung durch diese Angebote besser berücksichtigt werden. Mit der darin vorgenommenen Begriffsdefinition wird anerkannt, dass die wünschenswerte Bündelung von Kompetenzen und Ressourcen in Zentren grundsätzlich nur als eine kooperative Institution festgestellt werden kann. Ein Zentrum geht folglich nicht primär aus der Dominanz eines Leistungsanbieters hervor, sondern ist ein Netz(werk) von qualifizierten und gemeinsam zertifizierten, multi- und interdisziplinären, transsektoralen und ggf. standortübergreifenden Einrichtungen (Krankenhäuser, vertragsärztliche Versorgung, Rehabilitationseinrichtungen), die möglichst die gesamte Versorgungskette abbilden. Dabei soll sich ein Organkrebszentrum (C) durch die Ausrichtung auf ein Organ oder ein Fachgebiet auszeichnen, ein Onkologisches Zentrum (CC) durch Einbeziehung mehrerer Organe oder Fachgebiete und ein Onkologisches Spitzenzentrum (CCC) durch zusätzliche Forschungsschwerpunkte. Die Konzepte der beiden Gesellschaften DGHO und DKG unterscheiden sich v. a. in der Frage der Konstruktionsregeln für Organ- und Onkologische Zentren. Bei der DKG konstituieren erst mehrere separat ausgewiesene Organkrebszentren, die in einer weiteren Ausbaustufe an einem Standort zusammengeführt werden, ein onkologisches Zentrum. Die DGHO, deren Zertifizierungsansätze selbständige tumorspezfische Zentren bislang nicht vorsahen, berufen Onkologische Zentren aus dem eigenständigen Anspruch einer umfassenden interdisziplinären hämatologischen und internistisch-onkologischen Kompetenz, auf deren Grundlage in ausgewiesenen Fachabteilungen eine ganze Reihe von Malignomentitäten gemeinsam versorgt werden.» Es bleibt abzuwarten, ob sich einheitliche Bezeichnungen und Normierungen durchsetzen Der Onkologe

2 vier u.m. Zentren: 25 kein Zentrum: 36 drei Zentren: 24 zwei Zentren: 34 ein Zentrum: 33 anderes interdisziplinäres Zentrum Gynäkologisches Zentrum 2 Lungenzentrum 5 9 Prostatazentrum Darmzentrum Sonstiges an keinem Zentrum beteiligt 36 Onkologisches Zentrum Abb. 1 8 Onkologische Schwerpunktpraxen nach Anzahl der Zentrumsbeteiligungen. (Mit freundl. Genehmigung der WINHO GmbH) Brustzentrum Abb. 2 8 Onkologische Schwerpunktpraxen nach Art der Zentrumsbeteiligung. (Mit freundl. Genehmigung der WINHO GmbH) Es bleibt abzuwarten, ob sich dadurch auf Dauer einheitliche Bezeichnungen und Normierungen durchsetzen werden. Die damit betraute Arbeitsgruppe im NKP wollte sich nicht auf die Forderung nach einer (unter)gesetzlichen allgemeinen Verpflichtung zur Absolvierung von Zertifizierungen als Zugangsvoraussetzung zur Patientenversorgung festlegen. Nicht zuletzt bleibt die Frage offen, ob eine Durchsetzung derartiger zentralisierter Angebotsstrukturen in der Onkologie auf dem Wege eines Qualitätswettbewerbs oder durch öffentliche Planung vorangetrieben werden soll. Die strukturbildende Kraft dieser Konzepte wird bis heute durch die föderalen Zuständigkeiten in der deutschen Gesundheitspolitik begrenzt. Die Krankenhaus-(Rahmen)-Planung in den Bundesländern hatte bereits in der vergangenen Dekade unter unterschiedlichen Firmierungen durch die Ausweisung von Tumorzentren, onkologischen Schwerpunkten oder anderen Konzepten auf die ihrem Sicherstellungsauftrag obliegende Krankenhausversorgung eingewirkt und z. T. einseitig Kooperationsmodelle von stationären Leistungsanbietern gefördert [2]. Die daraus resultierenden Konzepte einer Zentralisierung der Versorgung weichen von den Vorschlägen des NKP z. T. deutlich ab. So sieht das hessische Onkologiekonzept bis heute eine Federführung von jeweils einem Koordinationskrankenhaus in Verbindung mit Kooperationskrankenhäusern pro Krankenhausplanungsregion vor und legt wie andere Bundesländer auch den Eindruck nahe, dass onkologische Versorgung in erster Linie im stationären Setting stattfindet. Nordrhein-Westfalen hat mit einem eigenen Brustkrebs-Zertifzierungsverfahren eine weitergehende staatliche Sanktionierung und öffentliche Normierung im Rahmen der Krankenhausplanung vorgenommen, die den o. g. Modellen folgt. Die als Körperschaft des öffentlichen Rechts mit dem Verfahren beauftragte Ärztekammer Westfalen-Lippe hat mittlerweile mehr als 50 Zentren unter Einschluss von mehr 90 Krankenhäuser anerkannt [3]. Praxen, Zentren und Zertifizierung Die onkologischen Schwerpunktpraxen unterstützen die Bündelung der Versorgungskompetenz und beteiligen sich aktiv an der Vernetzung in den sich regional und lokal entwickelnden Zentrumsstrukturen. Die Zertifizierungskalaloge, die unter der Federführung von DKG oder DGHO in den vergangenen Monaten erarbeitet worden sind, werden vom Berufsverband der Niedergelassenen Hämatologen und Onkologen (BNHO) mitgetragen bzw. sind vielfach auch unter Mitwirkung von BNHO-Vertretern entstanden. Die erfolgreichen Zertifizierungen von mittlerweile mehreren hundert Organkrebsoder onkologischen Zentren durch die Fachgesellschaften wären vielfach nicht möglich gewesen, wenn nicht aus onkologischen Praxen die hämatologisch-onkologische Fachkompetenz insbesondere für die medikamentöse Tumortherapie beigesteuert würde. Laut der WINHO-Erhebung aus dem Jahr 2010 sind mehr als 75% aller onkologischen Schwerpunktpraxen mit mindestens einem Zentrum vertraglich verbunden, fast zwei Drittel aller Praxen mit einem Brustzentrum und die Hälfte mit einem Darmzentrum ([4],. Abb. 1, 2). Im Hinblick auf die quantitativ dominierenden organ- bzw. entitätsspezifischen Zentren (Brust, Darm, Lunge, Prostata u. a.) stellen sich die Versorgungsschwerpunkte der onkologischen Praxen im Bereich der Systemtherapie vielfach als Querschnittsleistung dar. Daraus resultiert eine mehrfache Einbindung einer einzelnen Praxis in die entsprechenden Netzwerke. Von den eingebundenen onkologischen Schwerpunktpraxen beschränkte sich im Jahr 2010 die vertraglich geregelte Zusammenarbeit nur bei rund einem Viertel der Praxen auf ein Zentrum, alle übrigen stehen in Verbindung zu zwei und mehr Zentren [4]. Viele Onkologen, aber z. T. auch Gynäkologen, Urologen oder andere niedergelassene Fachärzte, sind mit ihren Praxen folglich mehrfach in Zentrumsstrukturen eingebunden 2 Der Onkologe 2012

3 Zusammenfassung Abstract und tragen z. T. dort jeweils dazu bei, dass neben onkologischen Fachkompetenzen auch die Infrastruktur des ambulanten Settings in das jeweilige Netzwerk eingebunden werden kann. Die praktische Relevanz der Zentrumsstrukturen zeigt sich nicht zuletzt an der intensiven Nutzung des Angebotes von Tumorkonferenzen, an denen sich 95% aller onkologischen Schwerpunktpraxen beteiligen [4]. Daraus ergeben sich für die Praxen vielfältige Herausforderungen. Die Zertifizierungsverfahren müssen für jede Zentrumsbeteiligung erneut absolviert werden. Oftmals handelt es sich um vergleichbare oder sogar um die gleichen Anforderungen, die für die Einbindung in Zentren verschiedener oder auch derselben Tumorentitäten nachgewiesen werden müssen. Die Mitwirkung in den jeweiligen Zentrumsstrukturen, z. B. im Hinblick auf die Teilnahme an Tumorkonferenzen oder an Fortbildungsmaßnahmen, Qualitätszirkeln, die Datenlieferung für Tumordokumentationen, die Erarbeitung von Versorgungspfaden usw., vervielfältigen sich auf diesem Wege ebenso und stellen oftmals nicht nur wegen der zu überwindenden räumlichen Distanzen erhebliche Belastungen für die niedergelassen Fachärzte dar. Darüber hinaus stehen sie Krankenhausverwaltungen gegenüber, die durch etablierte Krankenhaussysteme z. B. im Bereich von Qualitätsmanagement, Dokumentation oder anderen zwingenden technischen Verfahren über strukturelle Vorteile und ggf. Definitionsmacht verfügen. Die etablierte System- und Schnittstellenvielfalt wird daher gerade an diesen letztendlich mit bescheidenen Ressourcen ausgestatteten Außenstellen von kooperativen Netzwerken zu einem besonderen Problem. Die Kosten für den zusätzlichen administrativen Aufwand, der in den Entgeltsystemen immer noch nicht berücksichtigt wird, führt nicht zuletzt manche Praxis an die Grenze der Mitwirkungsmöglichkeit.» Onkologische Praxen sind Schaltstellen für die Koordinierung komplexer Versorgungsprozesse Onkologe 2012 [jvn]:[afp] [alp] Springer-Verlag 2012 DOI /s W. Baumann A. Goetzenich Entwicklungsperspektiven für die Zertifizierung onkologischer Praxen. Vom Zentrum zum Netzwerk Development perspectives for certification of oncological practices. From center to network Abstract The definition of cancer centers made under the national cancer plan is an essential step in strengthening the normative force of the certification approach in German cancer treatment. The network approach is the basic concept for the pooling of supply tasks and the combination of qualified providers. The subspecialized oncological practices intensively participate in centralized cancer care in Germany providing outpatient management in medical oncology. Up to now, the center concept still insufficiently reflects multicenter integration and networking of oncological Zusammenfassung Ein wesentlicher Schritt zur Stärkung der normsetzenden Kraft der Zertifizierungskonzepte in der onkologischen Versorgung ist die Zentrumsdefinition, die im Rahmen des nationalen Krebsplans vorgenommen worden ist. Darin wird der Netzwerkansatz für eine Bündelung der Versorgungsaufgaben und die Zusammenführung qualifizierter Leistungsanbieter hervorgehoben. Die onkologischen Schwerpunktpraxen beteiligen sich intensiv an der zentralisierten onkologischen Versorgung in Deutschland und übernehmen großenteils die Versorgungsaufgaben der ambulanten internistisch-onkologischen Tumortherapie. Die Zentrumskonzepte berücksichtigen bislang noch ungenügend die multizentrische Einbindung und Vernetzung von onkologischen Schwerpunktpraxen. In einem ersten Schritt wurde unter Federführung der Deutschen Krebsgesellschaft ein Anforderungsprofil für die ambulante internistische Onkologie abgestimmt, das ambulanten Leistungsanbietern die Verbindung mit den Zentren erleichtert. Auf diesem Weg können die Voraussetzungen geschaffen werden, dass die Zentren in der onkologischen Versorgung dem Netzwerkansatz besser gerecht werden können. Schlüsselwörter Netzwerk Zertifizierung Versorgungszentrum Ambulante onkologische Versorgung Onkologische Schwerpunktpraxis practices. In a first step, a specification profile for specialists in internal medicine providing outpatient cancer care has been implemented under the auspices of the German Cancer Society so that outpatient treatment sites can connect more easily to cancer centers. The specification profile clears the way for cancer centers to cope with the network approach. Keywords Network Certification Treatment center Outpatient cancer treatment Oncological practice Darüber hinaus ist zu beachten, dass onkologische Praxen ihrerseits Schaltstellen für die Koordinierung komplexer Versorgungsprozesse sind. Jede onkologische Praxis verfügt über ein Netzwerk von mehr oder weniger regelmäßigen Kooperationspartnern, z. B. im Bereich der Labordiagnostik, der chirurgischen Portversorgung, der bildgebenden Diagnostik, der interventionellen Radiologie, der psychoonkologischen Versorgung oder nicht zuletzt der Palliativmedizin, dessen Grundzüge und Anforderungen bereits seit Jahren und zuletzt 2009 erneuert in der Onkologievereinbarung festgeschrieben worden sind [5]. Von besonderer Bedeutung ist die kontinuierlich Kontaktpflege zu den Hausärzten. Diese multidisziplinären Netzwerke der Praxen bestehen und entwickeln sich weitgehend unabhängig von den jeweiligen definierten Zentren und schaffen folglich über das Zentrumsnetzwerk hinaus weitere überlappende Verbindungen. Qualität in Zentralen oder Netzen Gerade onkologische Schwerpunktpraxen mit ihrem breiten Versorgungsspektrum unter den Krebspatienten ordnen sich folglich in der Regel nicht einem Zen- Der Onkologe

4 trum exklusiv zu, sie sind multizentrisch vernetzt. Darüber hinaus ist festzuhalten, dass die von den onkologischen Schwerpunktpraxen eingebrachte Versorgungskompetenz im Bereich der medikamentösen Tumortherapie ein Kernleistungsbereich im Rahmen einer erfolgreichen Krebsbehandlung darstellt. Im Rahmen einer sorgfältigen Begriffsverwendung wird man daher die Praxen mit ihrem wichtigen Beitrag für die Gesamtversorgung in der Regel auch nicht der Peripherie eines Zentrums zuordnen können. Genauso wenig sind Onkologische Schwerpunktpraxen als Satelliten anzusehen, denn sie sind in aller Regel den Anziehungskräften mehrerer Zentralgestirne ausgesetzt. Daran wird deutlich, dass Koordinierungs- bzw. Führungsansprüche von Zentralen gegenüber den Versorgungsaufgaben von Schwerpunktpraxen nur eine begrenzte Eingriffstiefe haben können. Umgekehrt pflegen und stärken die fachärztlichen Praxen mit ihren vielfältigen Verbindungen in die hausärztliche Versorgung in einem hohen Maße die Zugangskanäle zur Zentrumsversorgung für Patienten und verlängern die Reichweite eines Netzwerks. Ein Zentrum in der onkologischen Versorgung ist weit mehr (wenn überhaupt) als eine Zentrale. Konzepte und Praktiken der Zertifizierung waren bislang in erster Linie auf Zentralen ausgerichtet und nicht auf Netzwerke mit überschneidenden Kooperationen. Die bisherigen Ausgangspunkte der Zertifizierungs- und Zentrumsdiskussion in erster Linie die Durchsetzung von strukturellen Qualitätsanforderungen gegenüber einzubeziehenden Leistungsanbietern haben auch dem Qualitätsanspruch dieses Konzepts zunächst Grenzen gesetzt: F Bei den Zertifizierungsverfahren dominieren Anforderungen an die Strukturqualität. Dabei werden in erster Linie Einpunkterhebungen von großenteils konventionell festgelegten Anforderungsmerkmalen abgefragt, die ein Versprechen (keinen Beleg) für Versorgungsqualität gemäß einem definierten Versorgungsstandard abliefern. F Bei der Strukturqualität haben Fallzahlanforderungen einen besonderen Stellenwert. Abgesehen von seiner nicht immer klaren Evidenz ist dieses Qualitätskriterium ein wesentlicher Treiber für die Einwerbung von Kooperationspartnern. Zentren richten sich primär danach aus, dass die erforderlichen Fallzahlen beigesteuert werden. Demgegenüber tritt die Frage nach dem spezifischen Fit der Kooperationspartner und ihrer zielgerichteten gemeinsamen Aufstellung für eine gute Versorgung zurück. F Soweit eine systematische begleitende zentrumsbezogene Qualitätsbeobachtung stattfindet und hier haben sich in der letzten Zeit durch den Ausbau von Indikatorsystemen Forschritte ergeben, konzentriert sie sich auf die initialen Behandlungsprozesse insbesondere im Zusammenhang mit den operativen Eingriffen im Krankenhaus. Die weiteren Glieder der Versorgungskette bleiben weitgehend unbeobachtet. F Die Qualitätskonzepte der Zertifizierungsverfahren sind nur gering mit gemeinsamen zentrumsspezifischen Verfahren des Qualitätsmanagements (QM) und der Qualitätsförderung verbunden. Das QM wird primär als eine weitere separate Zertifizierung der jeweiligen Kooperationspartner (innerhalb der Zertifizierung) abgefragt. Für ein gemeinsames Datenmanagement, das eine wesentliche Voraussetzung einer engeren Beobachtung der Gesamtversorgung in einem Zentrum liefern könnte, bieten die Zertifizierungsverfahren keine Hilfen. Daher kommen insbesondere gemeinsame Patientenakten und Tumordokumentationen nur mühsam in Gang. Es ist nach der Datenhoheit und der Verfügbarkeit über derartige Datenbestände zu fragen. Es geht auch darum, ob das gegenseitige Vertrauen der Kooperationspartner groß genug ist, um umfassende Behandlungsangaben die auch Einblicke in betriebswirtschaftlich relevante Leistungsdaten erlauben zur Verfügung zu stellen. Die niedergelassenen Ärzte dürften auch hier gegenüber den Krankenhäusern am kürzeren Hebel sitzen. Viele Zentren konzentrieren ihre Zusammenarbeit auf die initiale Therapiekoordination und -planung und die Zuweisung der Patienten zu den vorgesehenen Versorgungseinheiten. Dabei steht der Patientenerstzugang über das Krankenhaus im Vordergrund. Als Kristallisationspunkt dieser Zusammenarbeit fungiert im Regelfall die Tumorkonferenz. Sie erweitert damit u. U. ihre Funktion zu einer Zentrumsbesprechung. Nicht zuletzt bleiben Zuständigkeiten und Aufgaben im Rahmen eines eigenständigen Netzwerkmanagements vielfach unterbelichtet und undeutlich. Die zertifizierten Zentren verpflichten sich zu zahlreichen Maßnahmen z. B. der gemeinsamen Fortbildung, gemeinsamen Behandlungspfaden u. a. In manchen Fällen wird es gelingen, es bleibt aber vielfach offen, wie daraus eine gemeinsame Qualitätskultur entstehen kann. Zukunft des Zentrumskonzepts Eine wünschenswerte längerfristige Weiterentwicklung des Zentrumskonzepts und seiner Qualitätsfunktionen muss daher stärker auf die Bedingungen von Netzwerken mit multipler Beteiligung ausgerichtet werden. Die sozial- und betriebswissenschaftliche Netzwerkdiskussion hat darauf aufmerksam gemacht, dass Netzwerke strukturelle Kopplungen von Organisationssystemen sind, in denen komplex-reziproke, eher kooperative als kompetitive und nur relativ stabile Beziehungen vorherrschen [6]. Gerade in diesem Zusammenhang von nichthierarchischen, offenen, hybriden Strukturen zwischen Markt und Plan, hat die persönliche Stärke schwacher Bindungen von sozialen Akteuren eine besondere Bedeutung [7]. Netzwerke sind in der Regel nicht aus sich heraus stabil, es bedarf immer wieder der Anstrengungen ihrer Mitglieder, um ihre Dauerhaftigkeit zu gewährleisten. Netzwerke können unter ganz bestimmten Konstellationen von den beteiligten Akteuren als zweckmäßiger Problemlösungsansatz für Aufgaben angesehen werden; sie schaffen aber immer auch neue komplexe Arrangements mit zusätzlichen Koordinations- und Governance -Problemen [8]. Es ist an dieser Stelle hilfreich, sich die flüchtige Karriere zahlreicher Projekte zu vernetzten Praxen in Erinnerung zu rufen, die vor einer Dekade viele gesund- 4 Der Onkologe 2012

5 heitspolitisch Verantwortliche bewegt haben [9]. Daher ist es im Interesse des Zentrumskonzepts empfehlenswert, den Fragen der Nachhaltigkeit und dauerhaften Tragfähigkeit dieser Netzwerke Aufmerksamkeit zu schenken. Vor diesem Hintergrund können einige Themenbereiche für eine Weiterentwicklung der Zentrumskonzeption definiert werden: F Die Herausforderungen einer multiplen Vernetzung in Zentren sind für onkologische Praxen nur dann zu bewältigen, wenn die damit verbundenen Kriterien und zu erbringenden Nachweise ihrerseits untereinander abgestimmt sind. Onkologische Schwerpunktpraxen, ggf. auch andere größere Facharztpraxen, müssen als Zentren eigener Art betrachtet werden, die sich in multipler Weise in verschiedene Netzwerke einbinden können, ohne einmal absolvierte Basisnachweise immer wieder erneut erstellen zu müssen. Hierfür könnte eine eigene (Teil)-Zertifizierung vorgesehen werden. F Die Zusammenarbeit der Kooperationspartner im Rahmen der Tumorkonferenzen sollte überprüft und genauer strukturiert werden. Die bislang verbreitete Anforderung, alle Patienten im Versorgungsbereich eines Zentrums sollen ohne Ausnahme im Rahmen der Tumorkonferenz besprochen werden, ist zu überdenken. So könnte z. B. eine gemeinsame Vorprüfung aller anstehenden Versorgungsfälle eingerichtet werden, die eine eingehende Befassung der Tumorkonferenz auf Patienten und Therapieverläufe mit komplexen Entscheidungen und Abweichungen von den Leitlinien konzentriert. Aufgrund der nicht zu bewältigenden Fallzahl sind heute vielerorts latente Selektionsentscheidungen anzunehmen. Relevante Patienten und therapeutische Weichenstellungen gelangen damit nicht vor eine Tumorkonferenz. Hier ist eine Offenlegung und Ausrichtung im Hinblick auf die personellen Möglichkeiten von Praxen und Kliniken unverzichtbar. F Es sind Überlegungen anzustellen, wie die gemeinsame Patientenversorgung in Zentren verstetigt werden kann. Es geht darum, dass für den Patienten die Kontinuität der vernetzten Versorgung erfahrbar wird. In den angelsächsischen Modellen, an denen sich die deutsche Zentrumsdiskussion orientiert, steht im Hinblick auf einen interdisziplinären Versorgungsansatz in vielen Fällen das kontinuierlich betreuende multidisziplinäre Team im Vordergrund und nicht nur eine gemeinsame Therapieplanung [10]. F In den Zentren muss eine gemeinsame Qualitätsentwicklung aller Kooperationspartner installiert werden, die die spezifischen Bedingungen und Schwachstellen der Kooperation berücksichtigt. Um sich zu verbessern, müssen die beteiligten Einrichtungen ihre Strukturen und Prozesse gegenseitig offen legen. Hier geht es auch darum, die indikatorbezogenen Erhebungen, die im Rahmen der Zertifizierungssysteme installiert werden und die Gesamtergebnisse der komplexen Behandlungsverläufe in den Zentren zusammenführen, im Hinblick auf die kritischen Teilprozesse auszuwerten. Globale Qualitätsmaße ohne gemeinsame Schwachstellenanalyse nutzen Zentren in der Regel wenig [11]. F Es werden weitere Ideen benötigt, wie eine gemeinsame Steuerungund Managementkonzepte für Zentren gestaltet werden können, die dem Netzwerkgedanken und einer fairen Beteiligung aller Partner gerecht werden. Dabei muss es neben der Gesamtverantwortung für das Zentrum z. B. auch um Fragen der Außendarstellung und Informationsarbeit eines Zentrums gehen, die die Sichtbarkeit aller Kooperationspartner gewährleistet. Auch geht es um die Frage der Einbindung neuer und auch entfernterer Kooperationspartner, die eine offene und flexible Weiterentwicklung von Zentrumsstrukturen sicherstellen muss. Ein erster Schritt Die Kernkompetenz von Hämatologen und Onkologen, deren berufliche Tätigkeit sich in den vergangenen Dekaden in hohem Maße in die ambulante Versorgung verlagert hat, besteht in der umfassenden Versorgung von onkologischen Patienten unter besonderer Berücksichtigung der medikamentösen Systemtherapie und dem Management von Komplikationen und Begleiterkrankungen.» Die internistische Onkologie ist nicht organspezifisch, sondern organübergreifend ausgerichtet Die internistische Onkologie ist demnach nicht organspezifisch ausgerichtet, sondern organübergreifend. Die Problematik von überschneidenden und z. T. widersprüchlichen Anforderungen, die sich insbesondere für onkologische Praxen im Rahmen einer multiplen Einbindung in Zentrumskooperationen ergeben, sind auch von den Fachgesellschaften, die die Zertifizierungsangebote tragen, erkannt worden. Die Anforderungskataloge der DKG für die verschiedenen Organzentren sind in den vergangenen Monaten schon weiter vereinheitlich worden. Auf dieser Grundlage ist es möglich, die darin immer wieder in vergleichbarer Weise erscheinenden Anforderungen an die Kooperationspartner im Bereich der ambulanten internistischen Systemtherapie herauszulösen und in ein eigenständiges Zertifizierungsmodul einzubinden. In diesem Rahmen kann die Einbindung von onkologischen Praxen in die Zentren vereinfacht und beschleunigt werden, indem diese auf der Grundlage einmal erbrachter Nachweise eine allgemeine Anschlussfähigkeit erwerben. Unter dieser Prämisse ist im Rahmen der DKG unlängst ein Erhebungsbogen Ambulante Internistische Onkologie entwickelt und abgestimmt worden, der die entsprechenden Nachweise zusammenstellt. Die onkologische Schwerpunktpraxis kann hier in der DKG-Terminologie Kooperations- oder Hauptkooperationspartner für die zertifizierten onkologischen Zentren und/oder Organzentren sein. Der Erhebungsbogen beinhaltet ein derartiges Grundmodul, welches als Querschnitt die erforderlichen Mindestqualifikationen von Leistungsangeboten der internistischen Onkologie zusammenstellt. Bei den multiplen Einbindun- Der Onkologe

6 gen von Praxen in verschiedene Netzwerke wird dann dieses Grundmodul herangezogen und durch die jeweiligen organspezifischen Anforderungen wie z. B. Fallzahlen oder die Teilnahme an der Tumorkonferenz ergänzt. Inhaltlich übernimmt der Erhebungsbogen Internistische Onkologie vergleichbare Anforderungen, die die DGHO in ihrem Grundsatzpapier an Onkologische Zentren stellt [12]. Diese Weichenstellung der DKG beinhaltet eine Anpassung des Zertifizierungsverfahrens im Hinblick auf die strukturellen Rahmenbedingungen von Leistungsanbietern (ggf. nicht nur Praxen) der internistischen Onkologie. Damit werden weitere Schritte zur besseren Abstimmung und konzeptionellen Vereinheitlichung der Zugangsvoraussetzungen zu den zertifizierten Netzwerken eingeleitet, die z. B. im Hinblick auf die prozessbegleitenden Anforderungen noch fortgesetzt werden müssen. Für die onkologischen Schwerpunktpraxen werden damit insbesondere Rollen und Aufgabenverteilungen der verantwortlichen Leistungsträger in zertifizierten Netzwerken anerkannt und die Voraussetzungen einer fairen Partnerschaft der Kooperationspartner verbessert. Sofern damit mittelfristig eine Straffung der für viele Beteiligte kaum noch überschaubaren Zentrumsbürokratie und eine erfahrbare Ausrichtung auf die Patientenbedürfnisse in die Wege geleitet werden kann, kann dies nur den Erfolg und die Nachhaltigkeit des Zentrumskonzepts befördern. Fazit für die Praxis F Die Voraussetzungen für die Mitwirkung von onkologischen Schwerpunktpraxen und anderen niedergelassenen Ärzten an der Zentrumsversorgung haben sich verbessert, sodass damit ein wichtiger Entwicklungspfad für das Gesundheitswesen vorangetrieben werden kann. F Aus dem Netzwerkansatz ergeben sich allerdings weitere Herausforderungen, um die Bedingungen für eine stabile und nachhaltige Zentrumsentwicklung zu gewährleisten. F Die Versorgungsforschung ist aufgerufen, sich mit den Fragen von Steuerung und Governance in Netzwerken der onkologischen Versorgung zu befassen. Korrespondenzadresse Dr. W. Baumann Wissenschaftliches Institut der Niedergelassenen Hämatologen und Onkologen GmbH Vor den Siebenburgen 2, Köln Interessenkonflikt. Der korrespondierende Autor gibt für sich und seinen Koautor an, dass kein Interessenkonflikt besteht. Literatur 1. Schmalenberg H (2010) Interdisziplinäres Qualitätsmanagement und Zentrumsbildung in der Onkologie. In: Schmalenberg H, Hartmann R, Baumann W (Hrsg) Qualitätsmanagement und Zertifizierung in der Onkologie. Springer, Berlin/Heidelberg, S Hessisches Sozialministerium, Hessisches Onkologiekonzept, Neufassung 2010, de/irj/hsm_internet?cid=e61a04469b0528a42e17 84eff0bfd213 (am ) 3. Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen, Brustzentren in NRW, Stand Juli 2011, (am ) 4. Berufsverband der Niedergelassenen Hämatologen und Onkologen (Hrsg) (2010) Qualitätsbericht der onkologischen Schwerpunktpraxen. Köln 5. Schmitz S, Heymanns J (2009) Interdisziplinäre ambulante Versorgung. Onkologe 15: Hirsch-Kreiensen H (2002) Unternehmensnetzwerke revisited. Z Soziol 31(2): Granovetter M (1983) The Strength of Weak Ties: A Network Theory Revisited. Sociol Theory Sydow J, Duschek S (2011) Management interorganisationaler Beziehungen. Kohlhammer, Stuttgart, S Weatherly JN, Seiler R, Meyer-Lutterloh K et al (2007) Leuchtturmprojekte integrierter Versorgung und medizinischer Versorgungszentren. MWV, Berlin 10. Look Hong NJ, Wright FC, Gagliardi AR, Paszat LF (2010) Examining the Potential Relationship Between Multidisziplinary Cancer Care an Patienten Survival: An International Literature Review. J Surg Oncol 102: Geraedts M, Selbmann HK (o J) Benchmarking in der Gesundheitsversorgung: Fazit und Empfehlungen. Z Evid Fortbild Qual Gesundhwes 105(5): Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Onkolgie (Hrsg) (2012) Anforderungen an die ambulante hämatologische und internistisch-onkologische Versorgung. Eine Stellungnahme der DGHO, Version 1.0 vom , zertifizierungen/onkologische-zentren/antragsformulare/dgho-zertifizierung_praxen_grundsatzpapier.pdf (am ) 6 Der Onkologe 2012

Gynäkologische Krebszentren - Aktueller Stand -

Gynäkologische Krebszentren - Aktueller Stand - Gynäkologische Krebszentren - Aktueller Stand - Prof. Dr. O. Ortmann Universitätsfrauenklinik Regensburg Gynäkologisches Krebszentrum ! " # $% $& ' ( ) ( *!! + &,-#. %#/ & % " #,%0-# /! ' 1 2 #,3/ $& 4

Mehr

Krebszentren. VII. Deutscher Kongress für Versorgungsforschung 16.-18. Oktober Köln. Dr. J. Bruns

Krebszentren. VII. Deutscher Kongress für Versorgungsforschung 16.-18. Oktober Köln. Dr. J. Bruns Krebszentren VII. Deutscher Kongress für Versorgungsforschung 16.-18. Oktober Köln Onkologie und Alter 2006 2050 Tumorzentren vereinen unter einem organisatorischen Dach 7 Module Organbezogene interdisziplinäres

Mehr

DMP Disease Management Programm

DMP Disease Management Programm Disease Management Programm 1 Strukturiertes Behandlungsprogramm Basis: - Nationale Leitlinie(n) Qualitätsmanagement Information und Schulung (Patientin und Leistungserbringer) Dokumentation und Evaluation

Mehr

Strukturen und Prozesse der Versorgung. Simone Wesselmann, Berlin

Strukturen und Prozesse der Versorgung. Simone Wesselmann, Berlin Strukturen und Prozesse der Versorgung Simone Wesselmann, Berlin Nationaler Krebsplan Onkologische Versorgungsstrukturen: Onkologische Versorgungsstrukturen: Ein Netz von qualifizierten und gemeinsam zertifizierten,

Mehr

Positionspapier zur Urologischen Onkologie

Positionspapier zur Urologischen Onkologie DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR UROLOGIE e.v. BERUFSVERBAND DEUTSCHER UROLOGIE e.v. ARBEITSGEMEINSCHAFT UROLOGISCHE ONKOLOGIE Positionspapier zur Urologischen Onkologie Gemeinsame Stellungnahme der Deutschen

Mehr

Leistungen klinischer Krebsregister für Versorgungszentren, Kliniken und niedergelassene Ärzte Jutta Engel für das Forum KKR

Leistungen klinischer Krebsregister für Versorgungszentren, Kliniken und niedergelassene Ärzte Jutta Engel für das Forum KKR Leistungen klinischer Krebsregister für Versorgungszentren, Kliniken und niedergelassene Ärzte Jutta Engel für das Forum KKR Krebsregistrierung im Zeichen des Nationalen Krebsplans Jena 1.-3. April 2009

Mehr

Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung (SAPV)

Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung (SAPV) Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung (SAPV) Daniela Hockl Referentin Pflege Verband der Ersatzkassen e. V. Landesvertretung Nordrhein-Westfalen KDA Fachtagung im Media-Park Park, Köln Am 12.05.2011

Mehr

Anlage 2 zur Weiterbildungsordnung in der Fassung vom 05.11.2011

Anlage 2 zur Weiterbildungsordnung in der Fassung vom 05.11.2011 Anlage 2 zur Weiterbildungsordnung in der Fassung vom 05.11.2011 Qualifikation der Weiterbildungsermächtigten, der Supervisorinnen/Supervisoren und Gutachterinnen/Gutachter sowie der Weiterbildungsstätten

Mehr

Vereinbarung Q-Sicherung u. Q-Management

Vereinbarung Q-Sicherung u. Q-Management Vereinbarung Q-Sicherung u. Q-Management Vereinbarung zur Qualitätssicherung und zum Qualitätsmanagement in der stationären Vorsorge und Rehabilitation nach SGB V 137 d Abs. 1 und 1a zwischen den Krankenkassen

Mehr

Schröder J. 2, Chekerov R. 1, Pietzner K. 1, Hecktor J. 2, Kimmig R. 2,Kümmel S. 3, Sehouli J. 1

Schröder J. 2, Chekerov R. 1, Pietzner K. 1, Hecktor J. 2, Kimmig R. 2,Kümmel S. 3, Sehouli J. 1 Optimierung des Therapiemanagements gynäkologischer Malignome durch interdisziplinäre und intersektorale Online- Tumorkonferenzen Ein Projekt der integrierten Versorgung und Versorgungsforschung Schröder

Mehr

Qualitätssicherung in der Onkologie: Chemotherapie revisited

Qualitätssicherung in der Onkologie: Chemotherapie revisited Qualitätssicherung in der Onkologie: Chemotherapie revisited Prof. Dr. Dirk Behringer Dr. Markus eumann Augusta Kliniken Bochum Hattingen Dr. eumann & Kindler Bochum Agenda Wer sind wir Um was geht es

Mehr

Anlage 4 Strukturqualität Krankenhaus 1. I Strukturvoraussetzungen für Krankenhäuser mit Schwerpunkt konventionelle Kardiologie

Anlage 4 Strukturqualität Krankenhaus 1. I Strukturvoraussetzungen für Krankenhäuser mit Schwerpunkt konventionelle Kardiologie Anlage 3 zur 7. Änderungsvereinbarung DMP Koronare Herzkrankheit (KHK) Stand: 10.11.2009 Anlage 4 Strukturqualität Krankenhaus 1 zu dem Vertrag zur Durchführung des Disease-Management-Programms Koronare

Mehr

Krebszentren und ambulante

Krebszentren und ambulante Krebszentren und ambulante Onkologie: Wohin geht die Entwicklung? Ralf Bargou CCC Mainfranken Universitätsklinikum Würzburg Neue genomische Hochdurchsatzverfahren & Bioinformatik ermöglichen eine rasche

Mehr

Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses gemäß 2. Kapitel 14 Absatz 4 Spiegelstrich 2 der Verfahrensordnung des Gemeinsamen Bundesausschusses

Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses gemäß 2. Kapitel 14 Absatz 4 Spiegelstrich 2 der Verfahrensordnung des Gemeinsamen Bundesausschusses Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses gemäß 2. Kapitel 14 Absatz 4 Spiegelstrich 2 der Verfahrensordnung des Gemeinsamen Bundesausschusses Der Gemeinsame Bundesausschuss hat im Rahmen der Bewertung

Mehr

Aktivitäten der Krankenhausgesellschaften. zur Förderung des QM in Krankenhäusern

Aktivitäten der Krankenhausgesellschaften. zur Förderung des QM in Krankenhäusern Aktivitäten der Krankenhausgesellschaften zur Förderung des QM in Krankenhäusern der Jahre 2001 bis 2010 im Lichte der Qualitätsdiskussion im Gesundheitswesen Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen

Mehr

QUALITÄTSMANAGEMENT IN NON-PROVIT-ORGANISATIONEN

QUALITÄTSMANAGEMENT IN NON-PROVIT-ORGANISATIONEN DR. ANDREAS KATTNIGG QUALITÄTSMANAGEMENT IN NON-PROVIT-ORGANISATIONEN QUALITÄT STEHT NICHT FÜR SICH ALLEINE, SONDERN ORIENTIERT SICH IMMER AN ZIELEN (E. Hauke; Qualitätssicherung im Krankenhaus, Wien 1994,

Mehr

QEP 2010: Was ist neu? Was ist anders?

QEP 2010: Was ist neu? Was ist anders? * * QEP 2010: Was ist neu? Was ist anders? Freitag, 08.04.2011 KV Bayerns, Nürnberg Kassenärztliche Bundesvereinigung QEP - KV Bayerns 08.04.2011 Seite 2 Qualitätsmanagement in der Praxis http://www.kv-on.de/html/378.php

Mehr

Guter Start Clearing -/ Koordinierungsstelle Niedrigschwelliges freiwilliges Angebot im Bereich Frühe Hilfen

Guter Start Clearing -/ Koordinierungsstelle Niedrigschwelliges freiwilliges Angebot im Bereich Frühe Hilfen Kurzprofil f. Stadt Coesfeld Name des Projektes: Guter Start Clearing -/ Koordinierungsstelle Niedrigschwelliges freiwilliges Angebot im Bereich Frühe Hilfen Geschichte, Entstehung des Projektes: Anfang

Mehr

Diagnose Brustkrebs. Informationen für Patientinnen

Diagnose Brustkrebs. Informationen für Patientinnen Diagnose Brustkrebs Informationen für Patientinnen Für jede Patientin die individuelle Therapie In Deutschland erkranken jährlich rund 72.000 Frauen an Brustkrebs. Viel wichtiger aber für Sie: Brustkrebs

Mehr

Es existieren viele selbsternannte Brustzentren, jedoch wenige zertifizierte Brustzentren

Es existieren viele selbsternannte Brustzentren, jedoch wenige zertifizierte Brustzentren Das zertifizierte Brustzentrum Zentrum heissen Zentrum sein Qualität ein Messinstrument Zertifizierungssystem eine Option Kompetenz im Zentrum die Modelle Das Vorgehen mögliche Wege Versorgungsqualität

Mehr

Universitäts-Brustzentrum Tübingen. Patientinneninformation. Univeritäts Frauenklinik Tübingen

Universitäts-Brustzentrum Tübingen. Patientinneninformation. Univeritäts Frauenklinik Tübingen Univeritäts Frauenklinik Tübingen Universitäts-Brustzentrum Tübingen Patientinneninformation Zertifiziert von der Deutschen Krebsgesellschaft und der Deutschen Gesellschaft für Senologie sowie nach KTQ

Mehr

Comprehensive Cancer Center Ulm

Comprehensive Cancer Center Ulm Integratives Tumorzentrum des Universitätsklinikums und der Medizinischen Fakultät Eingabemasken Comprehensive Cancer Center Ulm CREDOS 3.1 - ein Baukasten zur Tumordokumentation für Epidemiologische,

Mehr

Öffnung der Krankenhäuser für ambulante Leistungen DMP - Chance zur Qualitätsverbesserung und Kostensenkung?

Öffnung der Krankenhäuser für ambulante Leistungen DMP - Chance zur Qualitätsverbesserung und Kostensenkung? Öffnung der Krankenhäuser für ambulante Leistungen DMP - Chance zur Qualitätsverbesserung und Kostensenkung? 20.11.2003 Geschäftsführer Alfried Krupp, Essen Deutscher VKD-Präsidiumsmitglied tag Gliederung

Mehr

Beratung im Kontext klinischer Sozialer Arbeit in Organkrebszentren Analyse von Auditdaten ausgewählter Brust- und Darmkrebszentren

Beratung im Kontext klinischer Sozialer Arbeit in Organkrebszentren Analyse von Auditdaten ausgewählter Brust- und Darmkrebszentren 1 Masterthesis durchgeführt in Kooperation mit der DKG, DVSG e.v. und OnkoZert Analyse der vorliegenden Auditdaten aus dem Jahr 2014 aller rezertifizierten 71 Brust- und 70 Darmkrebszentren mit dem Ziel,

Mehr

Empfehlung für die Entwicklung und Einrichtung von Kommunalen Suchthilfenetzwerken in Baden-Württemberg

Empfehlung für die Entwicklung und Einrichtung von Kommunalen Suchthilfenetzwerken in Baden-Württemberg Ministerium für Arbeit und Soziales Stuttgart, den 22. August 2005 Baden-Württemberg Empfehlung für die Entwicklung und Einrichtung von Kommunalen Suchthilfenetzwerken in Baden-Württemberg 1. Ausgangslage

Mehr

Therapiefaktor Wohnort die Tücken der Versorgungslandschaft in der Onkologie

Therapiefaktor Wohnort die Tücken der Versorgungslandschaft in der Onkologie Therapiefaktor Wohnort die Tücken der Versorgungslandschaft in der Onkologie Jochen Heymanns Berlin 20. April 2016 Potentielle Interessenkonflikte Heymanns Mitglied des Vorstandes des Berufsverbandes

Mehr

Wie sieht die Zukunft der onkologischen Pflege in 20 Jahren in Brandenburg aus? 2. Brandenburger Krebskongress, 25.02.2011 Regina Wiedemann, MScN

Wie sieht die Zukunft der onkologischen Pflege in 20 Jahren in Brandenburg aus? 2. Brandenburger Krebskongress, 25.02.2011 Regina Wiedemann, MScN Wie sieht die Zukunft der onkologischen Pflege in 20 Jahren in Brandenburg aus? 2. Brandenburger Krebskongress, 25.02.2011 Regina Wiedemann, MScN Brustzentrum am Re- zertifiziertes Brustzentrum nach Äkzert

Mehr

Heilberufe. In Zusammenarbeit. G B B Gesellschaft für Berater der Heilberufe mbh

Heilberufe. In Zusammenarbeit. G B B Gesellschaft für Berater der Heilberufe mbh Heilberufe In Zusammenarbeit G B B Gesellschaft für Berater der Heilberufe mbh Hauptniederlassung Bundesalle 220 D - 10719 Berlin Tel.: 030-2360930 Fax: 030-23609323 berlin@konzept-steuerberatung.de www.konzept-steuerberatung.de

Mehr

MOIN MOIN. Krebszentrum Nord (CCC) INTERN Ziele des Krebszentrums Nord (CCC) Ausgabe Nr. 1 Juli 2008

MOIN MOIN. Krebszentrum Nord (CCC) INTERN Ziele des Krebszentrums Nord (CCC) Ausgabe Nr. 1 Juli 2008 Ausgabe Nr. 1 Juli 2008 MOIN MOIN Das Krebszentrum Nord (CCC) begrüßt Sie ganz herzlich. Wir möchten Sie mit diesem Rundbrief über aktuelle Entwicklungen am Krebszentrum Nord und wichtige Neuerungen in

Mehr

Qualitätsbericht. der IKK classic in der Region Sachsen. für das Behandlungsprogramm. IKK Promed Brustkrebs

Qualitätsbericht. der IKK classic in der Region Sachsen. für das Behandlungsprogramm. IKK Promed Brustkrebs Qualitätsbericht der IKK classic in der Region Sachsen für das Behandlungsprogramm IKK Promed Brustkrebs Vom 01.01.2013 bis 31.12.2013 Präambel Patienten können in Deutschland auf eine leistungsfähige

Mehr

Zuhause im Quartier. Bedeutung des Projektes für die Gesundheit Nord

Zuhause im Quartier. Bedeutung des Projektes für die Gesundheit Nord Zuhause im Quartier Bedeutung des Projektes für die Gesundheit Nord Diethelm Hansen Bremen, 04.03.2010 1 Rahmenbedingungen Medizinische Innovationsgeschwindigkeit nimmt zu Demographischer Wandel Wirtschaftlicher

Mehr

Perspektiven für klinische Krebsregister in Deutschland

Perspektiven für klinische Krebsregister in Deutschland Perspektiven für klinische Krebsregister in Deutschland Jutta Engel 1, Holger Pfaff 2, Wolfgang Hoffmann 3, Dieter Hölzel 4 1 Tumorregister München, Ludwig-Maximilians-Universität München 2 Zentrum für

Mehr

Patientenbedürfnisse als Aufgabe

Patientenbedürfnisse als Aufgabe Therapiequalität gesichert Patientenbedürfnisse als Aufgabe Herausforderungen der onkologischen Versorgungsforschung 1 Das WINHO Gegründet am 20. November 2004 durch den BNHO Hervorgegangen aus dem Kompetenznetz

Mehr

Zertifiziertes Brustzentrum: Was dürfen Sie erwarten

Zertifiziertes Brustzentrum: Was dürfen Sie erwarten Zertifiziertes Brustzentrum: Was dürfen Sie erwarten Gemeinsame Fortbildung Brustzentrum Thurgau / Brustzentrum Senosuisse Donnerstag, 1. Oktober 2015 Prof. Uwe Güth Leiter des Brustzentrum Senosuisse

Mehr

Qualitätssicherung in der onkologischen Rehabilitation

Qualitätssicherung in der onkologischen Rehabilitation Qualitätssicherung in der onkologischen Rehabilitation Dr. med. Nic Zerkiebel EMBA FH Chefarzt Klinik Susenberg Zürich Leiter Arbeitsgruppe Qualität oncoreha.ch Was ist Qualität? Anspruchsgruppen Erfüllung

Mehr

ISCC 103 Qualitätsmanagement. Qualitätsmanagement ISCC 11-01-14 V 1.16 11-01-14

ISCC 103 Qualitätsmanagement. Qualitätsmanagement ISCC 11-01-14 V 1.16 11-01-14 ISCC 103 Qualitätsmanagement Qualitätsmanagement ISCC 11-01-14 V 1.16 11-01-14 Copyright-Vermerk ISCC 2010 Dieses Dokument von ISCC ist urheberrechtlich geschützt. Es ist auf der ISCC Internetseite oder

Mehr

Wer legt in Deutschland fest, was ein Zentrum ist?

Wer legt in Deutschland fest, was ein Zentrum ist? Wer legt in Deutschland fest, was ein Zentrum ist? (aus den Ergebnissen der Arbeitsgruppe Gute Zentrumszertifizierung der Bundesärztekammer) Die Zentrumslandschaft in Deutschland ist historisch aus verschiedenen

Mehr

Qualitätsbericht. -Internetversion- Evangelisches Krankenhaus Bethanien, Iserlohn. Klinikum Lüdenscheid. Marienkrankenhaus, Schwerte 1

Qualitätsbericht. -Internetversion- Evangelisches Krankenhaus Bethanien, Iserlohn. Klinikum Lüdenscheid. Marienkrankenhaus, Schwerte 1 Qualitätsbericht -Internetversion- 2009 Evangelisches Krankenhaus Bethanien, Iserlohn Klinikum Lüdenscheid Marienkrankenhaus, Schwerte 1 Das Märkische Brustzentrum Das Märkische Brustzentrum versteht sich

Mehr

ANFORDERUNGEN AN DEN NACHWEIS DER ASV-BERECHTIGUNG FÜR KRANKENHÄUSER UND MEDIZINISCHE VERSORGUNGSZENTREN

ANFORDERUNGEN AN DEN NACHWEIS DER ASV-BERECHTIGUNG FÜR KRANKENHÄUSER UND MEDIZINISCHE VERSORGUNGSZENTREN ANFORDERUNGEN AN DEN NACHWEIS DER ASV-BERECHTIGUNG FÜR KRANKENHÄUSER UND MEDIZINISCHE VERSORGUNGSZENTREN Rechtssymposium des G-BA am 29.04.2015 Dr. Reimar Buchner Fachanwalt für Verwaltungsrecht Fachanwalt

Mehr

Qualitätsstrategie in der Schweiz

Qualitätsstrategie in der Schweiz Qualitätsstrategie in der Schweiz Oliver Peters, Vizedirektor BAG Leiter 4. 1 Handlungsbedarf (1/5) Strategie Stiftung für Patientensicherheit 2011-2015 2 Handlungsbedarf (2/5) 3 Handlungsbedarf (3/5)

Mehr

SELBSTBEWERTUNGSBOGEN

SELBSTBEWERTUNGSBOGEN KASSENÄRZTLICHE VEREINIGUNG SACHSEN KÖRPERSCHAFT DES ÖFFENTLICHEN RECHTS SELBSTBEWERTUNGSBOGEN ZUR INTERNEN BEWERTUNG VON EINFÜHRUNG UND WEITERENTWICKLUNG VON QM IN DER PRAXIS/ DEM MVZ zum Stand Datum

Mehr

www.ambulanzpartner.de

www.ambulanzpartner.de www.ambulanzpartner.de Inhalt Unternehmen & Idee - ausführlich... Seite 3 Unternehmen & Idee kompakt... Seite 4 Unternehmen & Idee brief... Seite 4 Prof. Dr. Thomas Meyer - Gründer und Geschäftsführer...

Mehr

POCT und Akkreditierung

POCT und Akkreditierung POCT und Akkreditierung Medizinisches Versorgungszentrum Dr. Eberhard & Partner. Dortmund www.labmed.de Seite 1 Inhaltsübersicht DIN EN ISO 22870 Weitergehende Regelungen zur DIN EN ISO 15189 DAkkS Checkliste

Mehr

die Landesarbeitsgemeinschaft der öffentlichen und freien Wohlfahrtspflege in Baden-Württemberg

die Landesarbeitsgemeinschaft der öffentlichen und freien Wohlfahrtspflege in Baden-Württemberg Fraktionen des Deutschen Bundestages Bundesministerium für Gesundheit Bundesministerium für Arbeit und Soziales Geschäftsstelle der Arbeits- und Sozialministerkonferenz (ASMK) Mitglieder des Bundestages

Mehr

Untersuchungs- und Behandlungstechniken für die Atmungsorgane. - Fortbildungs- und Qualitätssicherung/Erarbeitung

Untersuchungs- und Behandlungstechniken für die Atmungsorgane. - Fortbildungs- und Qualitätssicherung/Erarbeitung Arbeitsgemeinschaft Atemtherapie im Deutschen Verband für Physiotherapie (ZVK) e.v. Sabine Weise, München München (17. November 2009) - In der AG Atemtherapie organisieren sich Physiotherapeuten, die mit

Mehr

Qualitätsmanagement in ambulanten Pflegediensten Von der Selbstbewertung zum Qualitätsbericht

Qualitätsmanagement in ambulanten Pflegediensten Von der Selbstbewertung zum Qualitätsbericht Ursula Reck-Hog Qualitätsmanagement in ambulanten Pflegediensten Von der Selbstbewertung zum Qualitätsbericht Alle Rechte vorbehalten 2010 Lambertus-Verlag, Freiburg im Breisgau www.lambertus.de Gestaltung:

Mehr

Informationen für Antragsteller Version 1.4 vom 30.12.2011

Informationen für Antragsteller Version 1.4 vom 30.12.2011 Informationen für Antragsteller Version 1.4 vom 30.12.2011 Leitlinien Leitlinien sind systematisch entwickelte Entscheidungshilfen für Leistungserbringer und Patienten zur angemessenen Vorgehensweise bei

Mehr

Unser Leitbild. Gemäß unserer Satzung ist unsere Aufgabe die Förderung der öffentlichen Weiterbildung in Nordrhein-Westfalen.

Unser Leitbild. Gemäß unserer Satzung ist unsere Aufgabe die Förderung der öffentlichen Weiterbildung in Nordrhein-Westfalen. Unser Leitbild 1. Unsere Identität und unser Auftrag Der Landesverband der Volkshochschulen von Nordrhein-Westfalen e. V. ist der Zusammenschluss der Träger von Volkshochschulen im Sinne des 1. Gesetzes

Mehr

Ein Krankenhaus der Stiftung der Cellitinnen e.v. Qualitätsbericht Schilddrüsenchirurgie 2013 EINFACH DA SEIN

Ein Krankenhaus der Stiftung der Cellitinnen e.v. Qualitätsbericht Schilddrüsenchirurgie 2013 EINFACH DA SEIN Ein Krankenhaus der Stiftung der Cellitinnen e.v. Qualitätsbericht Schilddrüsenchirurgie 2013 EINFACH DA SEIN I n h a l t Vorwort... 2 1. Patienten in der Schilddrüsenchirurgie... 3 2. Diagnosen... 4 3.

Mehr

Charta Palliative Care. Grundsätze der palliativen Behandlung und Betreuung im Kanton Schwyz

Charta Palliative Care. Grundsätze der palliativen Behandlung und Betreuung im Kanton Schwyz Charta Palliative Care Grundsätze der palliativen Behandlung und Betreuung im Kanton Schwyz «palliare mit einem Mantel bedecken» Was ist Palliative Care? Palliative Care ist die internationale Bezeichnung

Mehr

Zukunftsweisend menschlich. 10 Wahlprüfsteine Medizin und Pflege: patientennah qualitätsgesichert beziehungsreich

Zukunftsweisend menschlich. 10 Wahlprüfsteine Medizin und Pflege: patientennah qualitätsgesichert beziehungsreich 10 Wahlprüfsteine Medizin und Pflege: patientennah qualitätsgesichert beziehungsreich Die Fachverbände von Caritas und Diakonie Krankenhäuser tragen eine hohe gesellschaftliche Verantwortung. Gerade im

Mehr

Versorgungslücke Demenz im System Krankenhaus. Eine pflegerische und medizinische Herausforderung

Versorgungslücke Demenz im System Krankenhaus. Eine pflegerische und medizinische Herausforderung Versorgungslücke Demenz im System Krankenhaus Eine pflegerische und medizinische Herausforderung Inhaltsverzeichnis 1 Einführung 1.1 Gesundheitssystem im Wandel 1.2 Herausforderung Demenz 2 Wirtschaftliche

Mehr

Südwestdeutsches Tumorzentrum - Comprehensive Cancer Center Tübingen-Stuttgart (CCC-TS) Statut

Südwestdeutsches Tumorzentrum - Comprehensive Cancer Center Tübingen-Stuttgart (CCC-TS) Statut Südwestdeutsches Tumorzentrum - Comprehensive Cancer Center Tübingen-Stuttgart (CCC-TS) Statut verabschiedet von Klinikums- und Fakultätsvorstand am 22.09.2015 Inhaltsverzeichnis 1. Ziele... 1 2. Struktur...

Mehr

Gesetzliche Bestimmungen für die Veröffentlichung von Qualitätsberichten zur Unterstützung von Wahlentscheidungen von Patienten und Einweisern

Gesetzliche Bestimmungen für die Veröffentlichung von Qualitätsberichten zur Unterstützung von Wahlentscheidungen von Patienten und Einweisern Gesetzliche Bestimmungen für die Veröffentlichung von Qualitätsberichten zur Unterstützung von Wahlentscheidungen von Patienten und Einweisern PD Dr. med. Matthias Perleth, MPH Abt. Fachberatung Medizin

Mehr

Klinische Krebsregister

Klinische Krebsregister Klinische Krebsregister Von einer heterogenen Landschaft zu einem flächendeckenden Qualitätssicherungsinstrument Berlin, den 14. Oktober Dr. Konstanze Blatt Der Nationale Krebsplans Es existiert eine aussagekräftige

Mehr

Die Beurteilung normativer Managementsysteme

Die Beurteilung normativer Managementsysteme Die Beurteilung normativer Managementsysteme Hanspeter Ischi, Leiter SAS 1. Ziel und Zweck Um die Vertrauenswürdigkeit von Zertifikaten, welche durch akkreditierte Zertifizierungsstellen ausgestellt werden,

Mehr

Brustkompetenzzentrum

Brustkompetenzzentrum Brustkompetenzzentrum im Klinikum Herford Informationen zum Thema Brustkrebserkrankungen für Patientinnen Maximalversorgung unter einem Dach durch Kompetenzteams aus 18 Abteilungen Liebe Patientinnen,

Mehr

Die QM Richtlinie als Chance verstehen. Höhere Patientensicherheit, Handlungssicherheit und Zufriedenheit im Team.

Die QM Richtlinie als Chance verstehen. Höhere Patientensicherheit, Handlungssicherheit und Zufriedenheit im Team. Die QM Richtlinie als Chance verstehen Höhere Patientensicherheit, Handlungssicherheit und Zufriedenheit im Team. Themen Dialog zum Thema Qualitätsmanagement Qualität ist planbar Die QM-Richtlinie des

Mehr

Zentrum für Qualität in der oblig. Krankenpflegeversicherung

Zentrum für Qualität in der oblig. Krankenpflegeversicherung Zentrum für Qualität in der oblig. Krankenpflegeversicherung Stefan Otto, Co-Leiter Sektion Medizinische Leistungen BAG IFAS-Forum, 22. Oktober 2014 Handlungsbedarf (1/4) Strategie Stiftung für Patientensicherheit

Mehr

Pro Jahr werden rund 38 Millionen Patienten ambulant und stationär in unseren Krankenhäusern behandelt, statistisch also fast jeder zweite Deutsche.

Pro Jahr werden rund 38 Millionen Patienten ambulant und stationär in unseren Krankenhäusern behandelt, statistisch also fast jeder zweite Deutsche. Pro Jahr werden rund 38 Millionen Patienten ambulant und stationär in unseren Krankenhäusern behandelt, statistisch also fast jeder zweite Deutsche. Sie können auf die medizinische und pflegerische Qualität

Mehr

Leitlinie-Qualitätszirkel

Leitlinie-Qualitätszirkel Leitlinie-Qualitätszirkel 2 23 Leitlinie-Qualitätszirkel INHALTSVERZEICHNIS Präambel 3 1 Qualitätszirkel 3 1.1 Definition 3 1.2 Arten 3 1.3 Größe und Struktur 3 1.4 Themen, Dauer und Häufigkeit 4 1.5 Dokumentation

Mehr

Comprehensive Cancer Center Ulm. Palliativstation Klinik für Innere Medizin III Zentrum für Innere Medizin

Comprehensive Cancer Center Ulm. Palliativstation Klinik für Innere Medizin III Zentrum für Innere Medizin Integratives Tumorzentrum des Universitätsklinikums und der Medizinischen Fakultät Eingabemasken Comprehensive Cancer Center Ulm Palliativstation Klinik für Innere Medizin III Zentrum für Innere Medizin

Mehr

Landesjugendamt Rheinland Schule auf dem Weg zum Haus des Lernens und Lebens

Landesjugendamt Rheinland Schule auf dem Weg zum Haus des Lernens und Lebens Landesjugendamt Rheinland Schule auf dem Weg zum Haus des Lernens und Lebens Anregungen für die Gestaltung der Offenen Ganztagsschule im Primarbereich beschlossen vom Landesjugendhilfeausschuss Rheinland

Mehr

Charta zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Charta zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf Charta zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf Präambel Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist eines der wichtigsten wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Anliegen, das sowohl die Familien als

Mehr

Gesundheitsqualitätsgesetz (GQG) StF: BGBl I 179/2004, idf BGBl I 81/2013. Inhaltsverzeichnis

Gesundheitsqualitätsgesetz (GQG) StF: BGBl I 179/2004, idf BGBl I 81/2013. Inhaltsverzeichnis Gesundheitsqualitätsgesetz (GQG) StF: BGBl I 179/2004, idf BGBl I 81/2013 Inhaltsverzeichnis 1 Zielsetzung und Grundsätze 2 Begriffsbestimmungen 3 Anwendungsbereich 4 Qualitätsstandards 5 Dimensionen der

Mehr

Institut für Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen GmbH

Institut für Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen GmbH Überblick Qualität in Rehaeinrichtungen (BAR e.v.) Qualität in Krankenhäusern (G-BA) IQMP-kompakt - Systematik - Rahmenbedingungen Fragen & Anmerkungen 2 Reha in Deutschland Leistungsbereiche der Rehabilitation:

Mehr

Die Bedeutung von Homecare in der

Die Bedeutung von Homecare in der Die Bedeutung von Homecare in der ambulanten Palliativversorgung 2. Österreichischer interdisziplinärer Palliativ Kongress 6. 9. Dezember 2006 Salzburg Referentin: Dr. Christine von Reibnitz, MPH Referentin

Mehr

Anlage 3, Nr. 9 Diagnostik und Versorgung von Patienten von Frühgeborenen mit Folgeschäden

Anlage 3, Nr. 9 Diagnostik und Versorgung von Patienten von Frühgeborenen mit Folgeschäden Seite 1/5 Ambulante Behandlung im Krankenhaus nach 116 b SGB V Anlage 3, Nr. 9 Diagnostik und Versorgung von Patienten von Frühgeborenen mit Folgeschäden Konkretisierung der Erkrankung und des Behandlungsauftrages

Mehr

Methodik und Anwendung von Leitliniensynopsen

Methodik und Anwendung von Leitliniensynopsen Methodik und Anwendung von Leitliniensynopsen Tagung des AQUA-Instituts Qualität kennt keine Grenzen Erkennen und Umsetzen 9. Mai 2012, Göttingen Ulrich Siering Versorgung und Standard Versorgung Medizinische

Mehr

Kriterien zur Förderung klinischer Krebsregister des GKV-Spitzenverbandes vom 20.12.2013

Kriterien zur Förderung klinischer Krebsregister des GKV-Spitzenverbandes vom 20.12.2013 Kriterien zur Förderung klinischer Krebsregister des GKV-Spitzenverbandes vom 20.12.2013 gemäß 65c SGB V (KFRG) Hintergrund und methodisches Vorgehen Seite 2 von 5 I. Hintergrund Krebs ist eine der häufigsten

Mehr

Unternehmerforum 2012

Unternehmerforum 2012 Unternehmerforum 2012 M V Z S e r v i c e G m b H / J e n s G a b r i e l, M B A / G e s c h ä f t s f ü h r e r THEMA Wie bereite ich eine Praxis auf eine Krankenhausübernahme als MVZ vor? oder anders

Mehr

Philippe Schafhausen UCCH II. Medizinische Klinik Onkologie / Hämatologie / Pneumologie Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf

Philippe Schafhausen UCCH II. Medizinische Klinik Onkologie / Hämatologie / Pneumologie Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf Philippe Schafhausen UCCH II. Medizinische Klinik Onkologie / Hämatologie / Pneumologie Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf Thema Krebs Weltweit 10 Mio. Neuerkrankungen / Jahr Tendenz steigend (WHO

Mehr

Präambel. 1 Unter Qualitätsmanagement wird eine Managementmethode verstanden, die - auf die Mitwirkung aller Mitarbeiter

Präambel. 1 Unter Qualitätsmanagement wird eine Managementmethode verstanden, die - auf die Mitwirkung aller Mitarbeiter Vereinbarung gemäß 137 Abs. 1 Satz 3 Nr. 1 SGB V über die grundsätzlichen Anforderungen an ein einrichtungsinternes Qualitätsmanagement für nach 108 SGB V zugelassene Krankenhäuser Präambel Diese Vereinbarung

Mehr

Vertrauen verbindet. TheraConcept GbR Ohligser Str. 37 42781 Haan info@theraconcept.de Fon 02129 348 41-0 www.theraconcept.de Fax 02129 348 41-19

Vertrauen verbindet. TheraConcept GbR Ohligser Str. 37 42781 Haan info@theraconcept.de Fon 02129 348 41-0 www.theraconcept.de Fax 02129 348 41-19 Vertrauen verbindet. TheraConcept GbR Ohligser Str. 37 42781 Haan info@theraconcept.de Fon 02129 348 41-0 www.theraconcept.de Fax 02129 348 41-19 Vertrauen verbindet Im Bergsport steht das Seil für Stabilität,

Mehr

Aufgaben und Stellung des Hausarztes 1 im zukünftigen integrierten österreichischen Gesundheitssystem. Neue Rolle des Hausarztes

Aufgaben und Stellung des Hausarztes 1 im zukünftigen integrierten österreichischen Gesundheitssystem. Neue Rolle des Hausarztes Aufgaben und Stellung des Hausarztes 1 im zukünftigen integrierten österreichischen Gesundheitssystem Die BKNÄ der ÖÄK bekennt sich zur Versorgungspyramide der ambulanten medizinischen Betreuung im niedergelassenen

Mehr

Informations- und Kommunikationstechnologie als Innovationstreiber für Gesundheitswesen und Medizin? Prof. Dr. Herbert Weber September 2007

Informations- und Kommunikationstechnologie als Innovationstreiber für Gesundheitswesen und Medizin? Prof. Dr. Herbert Weber September 2007 Informations- und Kommunikationstechnologie als Innovationstreiber für Gesundheitswesen und Medizin? Prof. Dr. Herbert Weber September 2007 1 Die Wahrnehmung der Patienten Der Umfang und die Qualität der

Mehr

Swiss Comprehensive Cancer Centers (SCCC) Ein praktisches Beispiel einer Public Private Partnership

Swiss Comprehensive Cancer Centers (SCCC) Ein praktisches Beispiel einer Public Private Partnership Swiss Comprehensive Cancer Centers (S) Ein praktisches Beispiel einer Public Private Partnership 1. Weshalb Public Private Partnerships im Gesundheitswesen? 2. Projekt 'Swiss Comprehensive Cancer Centers'

Mehr

Anforderungen an Organisationen (Fachzentren) zum Betrieb von WZ - Wundzentren und WKZ - WundKompetenzZentren. Version 01 vom 28.02.

Anforderungen an Organisationen (Fachzentren) zum Betrieb von WZ - Wundzentren und WKZ - WundKompetenzZentren. Version 01 vom 28.02. SYSTEM-STANDARD FÜR WZ - WUNDZENTRUM UND WKZ - WUNDKOMPETENZ ZENTRUM Anforderungen an Organisationen (Fachzentren) zum Betrieb von WZ - Wundzentren und WKZ - WundKompetenzZentren Version 01 vom 28.02.2008

Mehr

Leitlinienprogramm Onkologie

Leitlinienprogramm Onkologie Leitlinienprogramm Onkologie der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.v. (AWMF), der Deutschen Krebsgesellschaft e.v. (DKG) und der Deutschen Krebshilfe e.v. (DKH)

Mehr

Integratives Tumorzentrum des Universitätsklinikums und der Medizinischen Fakultät Comprehensive Cancer Center Ulm

Integratives Tumorzentrum des Universitätsklinikums und der Medizinischen Fakultät Comprehensive Cancer Center Ulm Integratives Tumorzentrum des Universitätsklinikums und der Medizinischen Fakultät Comprehensive Cancer Center Ulm Was benötigen die Leistungserbringer der Krebsregistrierung, um die Anforderungen des

Mehr

Lückentext zum deutschen Gesundheitswesen

Lückentext zum deutschen Gesundheitswesen Lückentext zum deutschen Gesundheitswesen Füllen Sie die Lücken mit den nachstehenden Begriffen! Allgemeinärzte / Arzneimitteln / ambulante / Arbeitseinkommen / Basisfallwert / Beiträge / Bundesgesetze

Mehr

Einzelheiten zu Qualifikations- und Qualitätsanforderungen an den Hausarzt

Einzelheiten zu Qualifikations- und Qualitätsanforderungen an den Hausarzt Einzelheiten zu Qualifikations- und Qualitätsanforderungen an den Hausarzt I. Teilnahme an strukturierten Qualitätszirkeln zur Arzneimitteltherapie gemäß 73 b Abs. 2 Nr. 1 SGB V Der BDA legt Struktur und

Mehr

Einordnung der Diät- und Ernährungstherapie im deutschen GKV-System Das Dilemma der Finanzierung!

Einordnung der Diät- und Ernährungstherapie im deutschen GKV-System Das Dilemma der Finanzierung! Einordnung der Diät- und Ernährungstherapie im deutschen GKV-System Das Dilemma der Finanzierung! Doris Steinkamp Präsidentin VDD e.v. Diätassistentin, Ernährungsberaterin DGE Fachberaterin für Essstörungen

Mehr

Der Bundesrat hat ferner die aus der Anlage ersichtliche Entschließung gefasst.

Der Bundesrat hat ferner die aus der Anlage ersichtliche Entschließung gefasst. Bundesrat Drucksache 265/14 (Beschluss) 11.07.14 Beschluss des Bundesrates Gesetz zur Weiterentwicklung der Finanzstruktur und der Qualität in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Finanzstrukturund

Mehr

Vergütung. Grundsätzliche Regelungen zur Vergütung

Vergütung. Grundsätzliche Regelungen zur Vergütung Vergütung Anlage 9 Grundsätzliche Regelungen zur Vergütung (1) Die Vergütungsregelung dieses Vertrages gilt für die an diesem Vertrag teilnehmenden Leistungserbringer nach 6 Abs. 2 und 3 sowie nach 7.

Mehr

Technische Universität München

Technische Universität München Technische Universität München Lehrstuhl für Sport & Gesundheitsförderung Studiengang Gesundheits- und Pflegewissenschaften Dozent: Dr. Franz Schweiger Modul: Management im Gesundheitswesen I (Qualitätsmanagement)

Mehr

Vernetzungsmöglichkeiten ambulant tätiger Kardiologen

Vernetzungsmöglichkeiten ambulant tätiger Kardiologen 5. Jahressymposium Kompetenznetz Herzinsuffizienz Vernetzungsmöglichkeiten ambulant tätiger Kardiologen Dr. med. Stephan Beckmann FA für Innere Medizin-Kardiologie Sozialmedizin- Ärztliches Qualitätsmanagement

Mehr

GHVJHPHLQVDPHQ%XQGHVDXVVFKXVVHV*%$

GHVJHPHLQVDPHQ%XQGHVDXVVFKXVVHV*%$ 1 +lxiljjhvwhoowh)udjhq]xp7khpd Ä405LFKWOLQLHQ³ GHVJHPHLQVDPHQ%XQGHVDXVVFKXVVHV*%$,QKDOWGHU405LFKWOLQLHQGHV*HPHLQVDPHQ%XQGHVDXVVFKXVVHV In den QM-Richtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses werden die

Mehr

Zertifizierung von medizinischen Zentren

Zertifizierung von medizinischen Zentren www.saq-qualicon.ch SAQ-QUALICON AG Riggenbachstrasse 8 T +41 (0)34 448 33 33 info@saq-qualicon.ch CH-4600 Olten F +41 (0)34 448 33 31 www.saq-qualicon.ch Inhaltsverzeichnis 1 Ziel 3 2 Nutzen 3 3 Zielgruppe

Mehr

Qualitätsbericht. der IKK classic in der Region Sachsen. für das Behandlungsprogramm. IKK Promed Asthma

Qualitätsbericht. der IKK classic in der Region Sachsen. für das Behandlungsprogramm. IKK Promed Asthma Qualitätsbericht der IKK classic in der Region Sachsen für das Behandlungsprogramm IKK Promed Asthma vom 01.01.2013 bis 31.12.2013 Präambel Patienten können in Deutschland auf eine leistungsfähige Medizin

Mehr

Fortbildung als Hebel zur ambulanten Qualitätsförderung und -sicherung - Das Beispiel HIV-Medizin

Fortbildung als Hebel zur ambulanten Qualitätsförderung und -sicherung - Das Beispiel HIV-Medizin Fortbildung als Hebel zur ambulanten Qualitätsförderung und -sicherung - Das Beispiel HIV-Medizin Dr. med. Axel Baumgarten im Namen des Vorstandes Berlin, 27. März 2014 dagnä Arbeitsgemeinschaft der niedergelassenen

Mehr

Wirksamkeit und Nutzen von einrichtungsinternem Qualitätsmanagement (IQM)

Wirksamkeit und Nutzen von einrichtungsinternem Qualitätsmanagement (IQM) Wirksamkeit und Nutzen von einrichtungsinternem Qualitätsmanagement (IQM) Dorian Doumit Ambulante Qualitätssicherung GKV-Spitzenverband, Berlin Prof. Dr. med. Johannes Giehl Leiter KC-Q MDK Baden-Württemberg

Mehr

Wie soll individualisierte Medizin in evidenzbasierten Leitlinien umgesetzt werden? Eine Analyse von Leitlinienmanualen

Wie soll individualisierte Medizin in evidenzbasierten Leitlinien umgesetzt werden? Eine Analyse von Leitlinienmanualen IFOM INSTITUT FÜR FORSCHUNG IN DER OPERATIVEN MEDIZIN Wie soll individualisierte Medizin in evidenzbasierten Leitlinien umgesetzt werden? Eine Analyse von Leitlinienmanualen Michaela Eikermann, Tim Mathes,

Mehr

KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN MITTEILUNG DER KOMMISSION

KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN MITTEILUNG DER KOMMISSION KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN Brüssel, den 9.7.2003 KOM(2003) 422 endgültig MITTEILUNG DER KOMMISSION Zusammenfassender Bericht an die Entlastungsbehörde über Zahl und Art der im Jahre 2002

Mehr

Stiftung Warentest für das Gesundheitswesen: gegenwärtige und zukünftige Einrichtungen und Initiativen in Deutschland Marion Grote Westrick

Stiftung Warentest für das Gesundheitswesen: gegenwärtige und zukünftige Einrichtungen und Initiativen in Deutschland Marion Grote Westrick Stiftung Warentest für das Gesundheitswesen: gegenwärtige und zukünftige Einrichtungen und Initiativen in Deutschland Marion Grote Westrick München, Stiftung Warentest als Vorbild? Stiftungszweck Idee

Mehr

Pressemitteilung. Engagement für Brustkrebspatientinnen Die Frauenkliniken Biberach und Ehingen sind auf dem Weg zum zertifizierten Brustzentrum

Pressemitteilung. Engagement für Brustkrebspatientinnen Die Frauenkliniken Biberach und Ehingen sind auf dem Weg zum zertifizierten Brustzentrum Pressemitteilung Engagement für Brustkrebspatientinnen Die Frauenkliniken Biberach und Ehingen sind auf dem Weg zum zertifizierten Brustzentrum BIBERACH/EHINGEN Nach neun bzw. fünfzehn Jahren erfolgreicher

Mehr

Reglement des Ärztenetzwerks Brust Zentrum Zürich Seefeld und Hardturm. der. Brust Zentrum AG

Reglement des Ärztenetzwerks Brust Zentrum Zürich Seefeld und Hardturm. der. Brust Zentrum AG Reglement des Ärztenetzwerks Brust Zentrum Zürich Seefeld und Hardturm der Brust Zentrum AG mit Sitz in Zürich Inhaltsverzeichnis 1. Allgemeine Bestimmungen... 3 1.1. Zweck... 3 1.2. Partner... 3 1.2.1.

Mehr

KPQM (KV Praxis Qualitätsmanagement)

KPQM (KV Praxis Qualitätsmanagement) KPQM (KV Praxis Qualitätsmanagement) 1. KPQM-Konzeption 2. KPQM-Grlagen 3. KPQM-Handbuch 4. KPQM-Qualitätsbericht 5. KPQM-Validierungsverfahren 6. KPQM-Zertifikat Seite 1 von 6 1. KPQM-Konzeption Bei dem

Mehr

Overhead-Erhebung zur zeitlichen Beanspruchung von Ärzten durch Praxis-, Qualitäts- und Versorgungsmanagement - PRAXISBOGEN -

Overhead-Erhebung zur zeitlichen Beanspruchung von Ärzten durch Praxis-, Qualitäts- und Versorgungsmanagement - PRAXISBOGEN - zur zeitlichen Beanspruchung von Ärzten durch Praxis-, Qualitäts- und Versorgungsmanagement - PRAXISBOGEN - Die Anonymität Ihrer Person sowie Vertraulichkeit Ihrer Angaben sind gewährleistet! Aufbau des

Mehr

Expertenstandards in der Pflege

Expertenstandards in der Pflege Expertenstandards in der Pflege 11. Gesundheitspflegekongress Hamburg, 16.11.2013 Ronald Richter ronald.richter@richter-rae.de 1 Zur Person: Ronald Richter, Rechtsanwalt Fachanwalt für Steuerrecht Vorsitzender

Mehr