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1 bankundbörse Fonds Basiswissen Mehr Infos Copyright Szabo-Scheibl Verlag + PR OEG Liebhartsgasse 36, 1160 Wien T (01) F (01) M I 1 Noch mehr Infos letztes update September 2009

2 Präambel bankundbörse soll dem interessierten Leser einen freien Zugang zu allen Bereichen des Geldwesens bieten. Die Texte stellen, wo es notwendig und sinnvoll erscheint, Zusammenhänge zwischen einzelnen Disziplinen her, bieten unter anderem auch einen Bezug zur Historie und sind doch aktuell. Die redaktionelle Unabhängigkeit stellt eine ausgewogene Darstellung der einzelnen Themenbereiche sicher. Die Gliederung in Basiswissen, mehr Information und noch mehr Information erlaubt es, je nach individueller Bedürfnislage tiefer in einzelne Themenbereiche einzudringen. bankundbörse ist ein lebendiges Medium. Je mehr Ihrer Bedürfnisse und Anregungen Sie als Nutzer an uns heran tragen, umso mehr wird bankundbörse auch Ihr Medium. Das Redaktionsteam 2

3 bankundbörse Fonds Inhalt Basiswissen Seite Was ist ein Fonds? 4 Veranlagen in Fonds 7 Fondskategorien 8 Was kostet die Fondsveranlagung? 9 Mehr Infos Fondssparen und der Cost-Averaging-Effekt 10 Fondsveranlagungen: Eine völlig neue Welt 11 Fondsmanagement 13 Noch mehr Infos Das Universum wird täglich größer 15 Arbeitsblätter und Aufgabenstellungen 20 Copyright Szabo-Scheibl Verlag + PR OEG Liebhartsgasse 36, 1160 Wien T (01) F (01) M I Das gelb unterlegte Wort mit Doppelklick geöffnet enthält eine Erklärung 3

4 Was ist ein Fonds? Die Idee: Mehrere Leute legen ihr Geld zusammen, um gemeinsam zu veranlagen. Der Vorteil: Geringere Kosten für die Verwaltung, die größere Kaufkraft hilft, Veranlagungen breiter zu streuen und somit das Risiko zu verringern oder die Gewinnchance zu erhöhen. Praktische Umsetzung: Eine Kapitalanlagegesellschaft (KAG) richtet einen Fonds ein (in welchen Anlageklassen, Regionen, Branchen veranlagt werden soll, sonstige Bedingungen). Dann verkauft sie Anteile an dem Fonds an das Publikum = institutionelle Investoren (Unternehmen, Organisationen wie beispielsweise Pensionskassen oder Versicherungen) und Private. Mit dem Geld werden Wertpapiere je nach den Fondsbestimmung gekauft und wieder verkauft. Fonds können prinzipiell in alles investieren, was der Kapitalmarkt und der Geldmarkt an Beteiligungsmöglichkeiten bieten. Dennoch beschränken sie sich (aus Gründen der Überschaubarkeit und der Handelsbarkeit) auf einzelne Bereiche. Es gibt Geldmarktfonds, genauso wie Aktienfonds, Anleihefonds, Immobilienfonds, gemischte Fonds... Der Fonds erwirtschaftet Erträge aus Kurssteigerungen der Papiere oder auch aus Dividendenerträgen, oder aus Gewinnen aus Wie ein Investmentfonds funktioniert Anleger Investmentfonds Anlage in Aktien, Festverzinsliche, etc. Depot- Bank (= in der Regel Muttergesellschaft der KAG) verwahrt das Fondsvermögen Fondsgesellschaft (KAG) Fondsmanager 4

5 bankundbörse Währungsschwankungen. Durch Umschichten (gewinnträchtige Papiere werden eingekauft, solche, die nicht die Erwartungen erfüllen, wieder verkauft) können die Erträge sogar verbessert werden. Viele Fonds werden von einem Fondsmanager geführt (aktives Fondsmanagement). Andere wiederum werden von einem Computerprogramm gesteuert, das sich in der Regel nach Trends richtet. Steigende Papiere werden gekauft und wieder verkauft, wenn sie eine bestimmte Schwelle erreicht haben. Fallende Papiere werden abgestoßen, wenn sie eine bestimmte Barriere durchbrechen (passiv gemanagte Fonds). Die Erfolgsmessung ist nicht unproblematisch. Fonds messen sich nicht am absolut erzielten Ertrag, sondern an einer Vergleichsgruppe. Das ist sehr häufig ein Index oder der errechnete Durchschnitt der Ertragsleistung führender Unternehmen einer Branche. Fondsmanager sind auch dann zufrieden, wenn sie auch im Fall eines negativen Abschlusses weniger verloren haben als ihr Markt. Dem Anleger ist das nicht immer einsichtig. Die KAG verrechnet für die Verwaltung und das Management der Fonds Gebühren (Fees). Zudem werden die Fondsanteile mit einem Aufschlag (Agio) abgegeben. Die Anleger sind direkt am Gewinn und Verlust des Fonds beteiligt. Nur um sich eine Vorstellung vom Volumen machen zu können: Gesellschaften wie die Volksbank Investment verwalten ein Kapital in der Gesamthöhe von 3 Mrd. Euro (Asset under Management). Und die sind nicht einmal in Österreich die Größten. Die geballte Kraft des von ihnen verwalteten Kapitals macht die Fonds übrigens auch zu einer wichtigen volkswirtschaftlichen Einflussgröße. Vor allem wirken sie als Trendverstärker sowohl in steigenden wie in fallenden Märkten (weil sie dort ihr Geld abziehen). Laufzeit Der Fonds kann eine vorgegebene Laufzeit haben, es gibt aber auch Fonds ohne festgelegtes Laufzeitende. Da Fonds kaum dazu dienen, schnelles Geld zu machen, ist aus Sicht des Anlegers ein Investment erst ab einem Zeitraum von zumindest drei bis fünf Jahren sinnvoll. Offene Fonds Offene Fonds werden zumeist an der Börse gehandelt, ein Anleger kann also jederzeit zum Tageskurs Anteile kaufen oder wieder verkaufen. Die Zusammensetzung der im Fonds enthaltenen Wertpapiere (Asset Allocation) kann sich jederzeit ändern. Festgesetzt sind nur Bandbreiten. Die Asset Allocation ermöglicht es, das Fondsvermögen zu strukturieren. Erinnern Sie sich: Bei Geldanlagen geht es immer um Ertrag und Sicherheit. Welche Region, welche Länder betrachten die Fondsemittenten als gewinnträchtig (und gut an den Mann zu bringen)? Also wird das Investment einmal nach Regionen aufgeteilt: Zum Beispiel: 40 Prozent Europa, 20 Prozent USA, 30 Prozent Asien und 10 Prozent Lateinamerika. Das ist übrigens eine sehr sinnvolle Einrichtung für private Anleger. Für Einzelpersonen ist es schwierig, sich einen Marktüberblick zu verschaffen und festzustellen, wo sich Investments lohnen. Außerdem kann man an exotischen Börsen zwar möglicherweise gut verdienen, aber oft genug nicht selbst investieren (Börse von Hongkong). Da tut ein Fonds gute Dienste. Dann Branchen, Bereiche: Etwa 10 Prozent Staatsanleihen, 30 Prozent Versorger (Energiegesellschaften), 20 Prozent Telekommunikation usw. Von einem einzelnen Titel nicht mehr als 10 Prozent des Branchenanteils. Der Cashanteil (nicht veranlagtes Geld, das für Käufe oder Auszahlungen zurückgehalten 5

6 bankundbörse wird) darf 10 Prozent nicht übersteigen, usw. Diese Vorgaben sind von Fonds zu Fonds verschieden, sie werden aber im Verkaufsprospekt niedergeschrieben. Geschlossene Fonds Ein Spezialfall sind geschlossenen Fonds. Sie dienen zur Finanzierung bestimmter Investments beispielsweise einer bestimmten Immobilie, eines Schiffes oder eines Flugzeuges. Ist die benötigte Summe gezeichnet, wird der Fonds geschlossen. Für die Anteile gibt es zumeist keinen Markt, will ein Anleger veräußern, so kann er die Anteile meist nur an die Fondsgesellschaft zurück verkaufen, die Tageskurse für den Wert der Anteile stellt. Abgerechnet wird am Ende der Laufzeit. Der Ertrag besteht aus den laufenden Einnahmen (Miete, Charterraten) und dem Veräußerungserlös. Geschlossene Fonds gelten als konservative Veranlagungsform, die im günstigen Fall erzielbaren Gewinne bewegen sich um die 7 bis 8 Prozent pro Jahr, auf die Laufzeit durchgerechnet. Die Laufzeiten liegen zwischen 10 und 15 Jahren, es gibt auch Fonds mit kürzeren Laufzeiten. Das Risiko bei dieser Veranlagungsform besteht darin, dass die Marktentwicklung nicht den Annahmen entspricht (derzeit aktuell: Die Charterraten für Container- und Tankschiffe liegen deutlich unter den von den KAGs veröffentlichten Annahmen) was sowohl die laufenden Einkünfte, wie auch die Verkaufserlöse beeinträchtigen kann. Auch hier verrechnet die KAG eine Verwaltungsgebühr und gibt die Anteile nur gegen einen Aufschlag ab. Hedgefonds Richtig, die Heuschrecken. Eigentlich sind sie die Könige unter den Fonds. Hedgefondsmanager nehmen es wörtlich, dass Fonds in alles investieren können und das tun sie auch. Da ihnen die Vergleichbarkeit fehlt, haben sie ein Zauberwort erdacht, das bei jedem Anleger wirkt: absolut return, was soviel heißt wie: Du kriegst in jedem Fall mehr, als du investiert hast. Wer unbedingt Ertrag erwirtschaften muss, der nimmt generell höhere Risiken in Kauf. Für den Anleger ist das Einsteigen bei einem Hedgefonds wie die Fahrt auf einem Roller Coaster mit verbundenen Augen. Der einzige, der so in etwa sieht, wo die Reise hin geht, ist der Fondsmanager. Hedgefondsmanager sind sehr oft wirkliche Virtuosen am Finanzklavier, die sowohl bei steigenden, wie auch bei fallenden Märkten ihren Schnitt zu machen wissen. Aber auch sie können siehe Finanzkrise ihren Anspruch auf absolute return nicht immer erfüllen. Die großen Hedgefonds beschleunigen durch ihr Eingreifen Entwicklungen am Markt, werden aber selten selbst davon betroffen (Ausnahmen bestätigen die Regel). Das Anlegerpublikum: Investment in Hedgefonds sind nichts für den Privatanleger. Die Klientel stammt ausschließlich aus den Reihen der institutionellen Anleger. Vor allem Banken und Versicherungen, aber auch große Unternehmen bedienen sich der Hedgefonds, um ihre Ertragssituation nachhaltig zu verbessern. Dachfonds Dachfonds sind eine Sammlung von einzelnen Fonds, die nach Ertrags- und Risikoüberlegungen zusammengestellt werden. Käufer sind Banken und Versicherungen. Die Transparenz (die Möglichkeit zu überschauen, wie die Vermögen der einzelnen Fonds aktuell zusammengesetzt sind) ist sehr gering. (Ziel-) Fonds 1 (Ziel-) Fonds 2 (Ziel-) Fonds 3 (Ziel-) Fonds 4 (Ziel-) Fonds 5 Dachfonds Aktien- und Rentenwerte sowie Geldmarktpapiere 6

7 Veranlagen in Fonds Na klar ist mit dem Sparbuch nicht wirklich Geld zu verdienen. Aber mit den anderen Dingen kennt man sich nicht so aus. Man weiß, was Aktien, was Anleihen sind, aber es ist doch etwas ganz anderes, wenn man sich eine aussuchen soll. Ist es OMV, ist voestalpine wirklich gut? Oder ist eine Bundesanleihe oder eine Unternehmensanleihe von der Kelag besser? Man hört von Kursanstiegen, von Dividenden, da wär man gern dabei. Umgekehrt sind wir mitten drin in einer schlechten Börsensituation, da haben viele Leute viel Geld verloren. Nein, lieber doch auf der sicheren Seite bleiben. Wenn es doch eine andere Möglichkeit gäbe... Fonds, zum Beispiel. Summary Verschiedene Fondstypen und Anlagemöglichkeiten. Was in einem Fonds enthalten ist und wie er gestaltet wird Fonds, welcher ist der richtige? Was nach einer Lösung ausschaut, ist in Wahrheit das nächste Problem. Allein in Österreich werden mehr als verschiedene Fonds angeboten, welcher ist für mich der richtige? Wen es beruhigt: Fonds, sagen die Fondsanbieter, werden nicht gekauft, sie werden verkauft. Die Unterteilung in Aktien-, und Anleihefonds, gemischte Fonds und Geldmarktfonds bringt schon einmal Struktur in das Chaos. Dann kann man sich noch die geographische Ecke aussuchen. Österreich, West- oder Osteuropa. Sehr beliebt waren in den letzten Jahren die B.R.I.C.-Fonds, die in Brasilien, Russland, Indien und China investiert sind. Oder andere Emerging Markets -Fonds. Investieren in Wirtschaften, deren Wachstum deutlich höher ist als das der Staaten im alten Europa. Da hat man dann auch was davon. Wer noch immer nicht zu einer Entscheidung gekommen ist, kann auch noch auf Branchen oder Themen setzen: Versorger (wie die Energie- und Ölgesellschaften), Wachstum (wie Pharma und neue Technologien), Finanzdienstleister (Banken, Versicherungen), Immobilien oder anderes. Die Fondsanbieter haben da genügend Phantasie entwickelt. Letztlich schlägt der Berater im Geldinstitut sicher einen geeigneten Fonds vor, das war es dann. In Wahrheit sollte man genau diesen Fonds mit ähnlichen vergleichen, bevor man kauft. Jeder Fonds ist zwar einer bestimmten Gruppe zugehörig, aber einzigartig, was die Zahl der darin enthaltenen Wertpapiere, die Auswahl der Unternehmen, die Gewichtung der Titel, die regionale Zuordnung und den Bargeldanteil betrifft. Also liefern selbst zwei Fonds, die in die gleiche Region oder Branche investiert sind unterschiedliche Ergebnisse. Was in einem Fonds so drin ist. Fast lässt sich die Frage, was ein Fonds ist, aus dem bisher Gesagten beantworten. Fondsveranlagung Plus und Minus Plus + Nach Auswahl des Fonds geringer Zeitaufwand + Mit kleinen Summen am Kapitalmarkt dabei + große Vermögen (Fonds) sind stabiler als kleine + Zugang zu Märkten, die man als Kleinanleger kaum erreicht + Kapitalertragsteuer erst bei Ausstieg fällig Minus - Erträge unter dem möglichen Maximum - Hohe Spesen (Management fee, Agio) - Intransparent, was die aktuelle Zusammensetzung des Fonds betrifft - Ertrag abhängig von der Qualität des Fondsmanagements - Nicht geeignet für kurzfristige Veranlagungen 7

8 Ein Fonds ist eine Ansammlung von Wertpapieren. Aber keine zufällige. Den Fonds zu strukturieren ist in der Theorie einfach, in der Praxis eine Herausforderung. Viele Fonds sind so gestaltet (offen), dass dauernd Anlegergeld zu- oder abfließen kann. Auch die Zusammensetzung der im Fonds enthaltenen Papiere ändert sich ständig. Vom richtigen Zeitpunkt Die in den Fonds enthaltenen Wertpapiere haben einen Börsekurs. Damit verändert sich täglich auch der Wert des Fonds und der Wert des einzelnen Fondsanteils. Die Gewinnchance/das Verlustrisiko des Anteilszeichners hängt somit von mehreren Faktoren ab. Erstens von der Entwicklung des Fonds, zweitens vom Preis zum Zeitpunkt des Einstiegs und drittens vom Preis, der am Verkaufstag für das Papier bezahlt wird. Einstiegs- und Ausstiegszeitpunkt sind zwei kritische Momente. Die kann man entschärfen, indem man nicht auf einmal ein größeres Volumen erwirbt, sondern über einen längeren Zeitraum kleinere Volumina anspart (man kann auch ein Drittel oder ein Sechzehntel Fondsanteil erwerben). Im Verkaufsfall empfiehlt es sich, zeitgerecht in eine stabile Anlageform umzuschichten, so dass man den Ertrag nicht vielleicht wegen eines schlechten Tagespreises aufs Spiel setzt. Fondskategorien nach Definition der VÖIG 1. Geldmarktfonds / Geldmarktnahe Rentenfonds 1.1. Veranlagungen ausschließlich oder vorwiegend in EUR 1.2. Veranlagungen in Fremdwährung 2. Kurzfristig orientierte Rentenfonds 2.1. Veranlagungen ausschließlich oder vorwiegend in EUR 2.2. Veranlagungen in Fremdwährung 3. Rentenfonds 3.1. Veranlagungen ausschließlich in EUR 3.2. Veranlagungen vorwiegend in EUR 3.3. Veranlagungen in westeuropäische Währungen 3.4. Veranlagungen in osteuropäische Währungen 3.5. Veranlagungen in gesamteuropäische Währungen 3.6. Veranlagungen in Dollar-Währungen (ohne Asien) 3.7. Veranlagungen in asiatische Währungen 3.8. Veranlagungen in internationale Währungen 3.9. Veranlagungen in sonstige Währungen 5. Aktienfonds 5.1. Veranlagungen mit Anlageschwerpunkt Österreich 5.2. Veranlagungen mit Anlageschwerpunkt Euroland 5.3. Veranlagungen mit Anlageschwerpunkt Westeuropa 5.4. Veranlagungen mit Anlageschwerpunkt Osteuropa 5.5. Veranlagungen mit Anlageschwerpunkt Gesamteuropa 5.6. Veranlagungen mit Anlageschwerpunkt Nordamerika 5.7. Veranlagungen mit Anlageschwerpunkt Asien/Pazifischer Raum 5.8. Veranlagungen mit Anlageschwerpunkt Mittel-/Südamerika 5.9. Veranlagungen mit Anlageschwerpunkt sonstige Länder Veranlagungen mit Anlageschwerpunkt internationale Aktien 6.0. Dachhedgefonds 7.0. Alternative Fonds 8.0. Immobilienfonds 4. Gemischte Fonds 4.1. Veranlagung konservativ 4.2. Veranlagung Ausgewogen 4.3. Veranlagung Dynamisch 4.4. Veranlagung Flexibel Quelle: VÖIG (Vereinigung Österreichischer Investmenrgesellschaften 8

9 Was kostet die Fondsveranlagung? In der Regel gibt es bei der Veranlagung in Investmentfonds zwei Kostenblöcke: den einmaligen Ausgabeaufschlag und die laufenden Verwaltungsgebühren. Ausgabeaufschlag (AGA) Diese Gebühr fällt einmalig beim Kauf eines Fonds an und wird vom Anleger an die Vertriebsstelle (Bank, Vermögensberater, Online Broker, etc.) bezahlt. In einer Filialbank wird mit dem AGA sowohl die Beratungs- als auch die Vertriebsleistung abgegolten. Die Kostenspanne erstreckt sich von 0,5 % bei Geldmarktfonds bis zu 6 % und mehr bei Aktienfonds. Investiert ein Anleger beispielsweise Euro bei 5 % AGA, werden effektiv nur Euro in den jeweiligen Fonds investiert und 500 Euro von der Bank oder dem Vermögensberater einbehalten. Günstigere Angebote kann der Anleger durch Discount Angebote der Online Broker finden. Vielen Anlegern ist nicht bewusst, dass die AGA nicht Erträge der Fondsgesellschaften sondern Vertriebsprovisionen für Bankund Vermögensberater sind. Inwieweit für die bezahlten AGA auch eine entsprechende Beratung geboten wird, hängt vor allem von der Kompetenz der Berater bzw. der Fondsverkäufer ab. In Abhängigkeit vom veranlagten Volumen gibt es entsprechenden Verhandlungsspielraum für Anleger um die Höhe des AGA zu reduzieren. Verwaltungsgebühren Während der AGA nur einmalig anfällt, werden für das Fondsmanagement und die Verwaltung des Fonds durch die Kapitalanlagegesellschaft und Depotbank Kosten verrechnet, die direkt aus dem Fondsvermögen bezahlt werden. Die Verwaltungsgebühr wird in Prozent des jeweiligen Fondsvermögens berechnet und beträgt je nach Fondskategorie zwischen 0,15 % und mehr als 2 % pro Jahr. Der Fondsmanager ist für die möglichst optimale Veranlagung des Fondsvermögens verantwortlich. Die Depotbank führt die Konten des Fonds und übernimmt die Abwicklung der Transaktionen und die Koordination der Lagerstellen. Die Kapitalanlagegesellschaft ist auch für die Einhaltung der Bestimmungen des Investmentfondsgesetzes verantwortlich. Gesamtkostenbelastung Seit einigen Jahren wird die prozentuelle Gesamtkostenbelastung bei Fonds in einer eigenen Kennzahl veröffentlicht. Die TER (Total Expense Ratio) wird u. a. im so genannten vereinfachten Prospekt eines Fonds veröffentlicht. Diese Information ist für jeden Anleger über die Internetseiten der Fondsgesellschaften abrufbar. Transaktionskosten, d. h. die Kosten für den Kauf und Verkauf der Wertpapiere im Fonds sind nicht Teil der TER, repräsentieren jedoch in der Praxis den größten Kostenblock. Nachdem jedoch Performancezahlen von Fonds immer netto, d. h. nach Abzug aller Kosten (außer AGA) berechnet und veröffentlicht werden, ist die Höhe der Kosten nur eines von mehreren Entscheidungskriterien bei der Fondsauswahl. Letztendlich zählt für Anleger die erzielte Nettoperformance von Fonds mehr als die Kosten, die mit der Veranlagung verbunden sind. Die TER bietet einen guten Anhaltspunkt zur Bestimmung der Höhe der Verwaltungsgebühren. 9

10 Fondssparen und der Cost-Averaging-Effekt Wie kann man am sinnvollsten in Fonds anlegen, wenn nicht gleich eine große Summe als Veranlagung zur Verfügung steht? Das Zauberwort dazu heißt Fondssparen, in dem man sich auf Raten an einem Investmentfonds beteiligt. Mit jeder Einzahlung werden sofort und automatisch Anteile eines vorher ausgewählten Fonds gekauft. Bei niedrigen Kursen mehr, bei höheren weniger. Damit werden Kursschwankungen ausgeglichen und im Laufe der Zeit mehr günstige Anteile als teure gekauft. So entsteht auch schon mit kleinen Beträgen die Basis für ein Vermögen. Dabei kommt ein weiterer wichtiger Begriff dazu, nämlich das Cost-Averaging-Prinzip, das durch den kontinuierlichen Vermögensaufbau bei regelmäßigem Sparen entsteht. Und nicht zu verachten ist der beträchtliche Zinseszins-Effekt durch die Wiederveranlagung der Erträge. Wie beginnt man Sparziel und den Zeitraum definieren, Entscheidung über die Höhe der Sparrate, Eröffnung eines monatlichen Dauerauftrags vom Girokonto, damit der von gewünschte Sparbetrag regelmäßig verwendet wird. Auswahl eines passenden Investmentfonds für das Sparziel. Welchen Effekt haben steigende, fallende oder schwankende Kurse beim Fondssparen? Die Antwort geben die drei unten stehenden Tabellen. WENN DIE KURSE STEIGEN Datum Sparbetrag Kurs pro gekaufte Euro Euro Anteile ,00 75,00 1, ,00 95,00 1, ,00 115,00 0, ,00 95,00 1, ,00 110,00 0, ,00 115,00 0, ,00 125,00 0, ,00 100,00 1, ,00 125,00 0, ,00 120,00 0, ,00 135,00 0, ,00 140,00 0, ,00 10,976 In diesem Beispiel werden monatlich 100 Euro gespart und Fondsanteile gekauft. Die Börse boomt und die Kurse steigen. Bis zum Jahresende wurden Euro gespart und der Wert des Best of Fonds Sparens beträgt bereits 1.536,64 Euro. Das entspricht einer Wertsteigerung von 336,64 Euro oder 28,05 % pro Jahr. Dieser Wert errechnet sich aus der Summe der während des Jahres gekauften Anteile und dem aktuellen Kurs im Dezember: 10,976 Anteile x 140 Euro = 1.536,64 Euro. WENN DIE KURSE FALLEN Datum Sparbetrag Kurs pro gekaufte Euro Euro Anteile ,00 75,00 1, ,00 55,00 1, ,00 35,00 2, ,00 55,00 1, ,00 45,00 2, ,00 35,00 2, ,00 25,00 4, ,00 45,00 2, ,00 40,00 2, ,00 30,00 3, ,00 40,00 2, ,00 45,00 2, ,00 29,682 Auch in diesem Beispiel werden monatlich Fondsanteile um 100 Euro gekauft. Da die Kurse an der Börse sinken, erhält der Sparer jedes Monat mehr Anteile für sein Geld. Am Jahresende beträgt der Wert seines Vermögens 1.335,69 Euro. Trotz gefallener Kurse entspricht das einer Wertsteigerung von 135,69 Euro oder 11,31 % pro Jahr. Der Wert ergibt sich aus der Summe der Anteile und dem aktuellen Kurs im Dezember: 29,682 Anteile x 45 Euro = 1.335,69 Euro. Sobald die Kurse wieder steigen, steigt zusätzlich auch der Wert der billig gekauften Anteile! WENN DIE KURSE SCHWANKEN Datum Sparbetrag Kurs pro gekaufte Euro Euro Anteile ,00 75,00 1, ,00 85,00 1, ,00 65,00 1, ,00 55,00 1, ,00 60,00 1, ,00 65,00 1, ,00 85,00 1, ,00 65,00 1, ,00 50,00 2, ,00 60,00 1, ,00 70,00 1, ,00 75,00 1, ,00 18,213 In diesem Beispiel werden monatlich je nach Kurs mehr oder weniger Anteile gekauft. Am Jahresende sind die Fondsanteile 1.365,97 Euro wert. Der Wert ergibt sich aus der Summe der Anteile und dem aktuellen Kurs im Dezember: 18,213 Anteile x 75 Euro = 1.365,97 Euro. Das entspricht einer Wertsteigerung von 165,97 Euro oder 13,83 % pro Jahr. Die Beispiele basieren auf fiktiven Zahlen, denen keine realen Werte von Fonds zugrunde liegen und dient zur Veranschaulichung des Cost-Averaging- Prinzips. Alle Beträge in Euro, ohne Berücksichtigung von Spesen und KESt. Quelle: ERSTE-SPARINVEST 10

11 bankundbörse Fondsveranlagungen Eine völlig neue Welt Sie galten als einfach zu handhaben und als sichere Finanzanlage. Das ideale Instrument auch für kleine Leute, am Kapitalmarkt teilzunehmen. Aber in den letzten Jahren sind Fonds ins Abseits geraten. Andere Finanzanlagen brachten mehr Ertrag, oder kosteten deutlich weniger. Zuletzt gab es massive Verluste. Sind Fonds out? Mag. Dietmar Rupar, Generalsekretär des Verbandes österreichischer Investmentgesellschaften, über die künftigen Chancen und Aufgaben der Fondsindustrie. Der Realwirtschaft geht es derzeit nicht sehr gut. Inwieweit wirkt sich das auf die Fondsindustrie aus? Fonds sind Sammelbecken von Kapitalanlagen. Wenn die zugrunde liegenden Kapitalanlagen betroffen sind, wirkt sich das im gleichen Ausmaß auf das Investment aus. Heißt das, dass Fonds kein gutes Veranlagungsinstrument sind? Fonds sind deshalb ein gutes Instrument, weil sie per Gesetz eine Diversifikation aufweisen müssen. Das ergibt eine Risikostreuung mit etwa fünf Prozent Obergrenze pro Einzeltitel. So besehen ist ein Fondsinvestment für einen langfristig denkenden Anleger gegenüber dem Investment in Einzeltitel attraktiv. Macht die breite Aufstellung die Fonds nicht schwerfälliger? Das ist eine Sache des Abgleichs. Es gibt nun einmal keinen Vorteil ohne Nachteil. In der Vergangenheit waren Themenfonds angesagt Technologie, Medizin, Branchen und ähnliches. Wenn man da falsch liegt und als Emittent einen Fonds konzipiert, oder als Anleger kauft, der ausschließlich auf solche Titel abgestellt ist, dann wird man voll erwischt. Die Schlussfolgerung kann also nur heißen, die Fondspalette zu überarbeiten. Die Rentenfonds galten als extrem sichere Veranlagung. Haben aber auch mächtig verloren. In den Rentenfonds waren primär Bankanleihen verpackt, die extrem gebeutelt wurden. Wer allerdings aus den Rentenfonds nicht ausgestiegen ist, wird in den nächsten Jahren sehr viel Geld damit verdienen, die Ausfallwahrscheinlichkeiten, die in den Renten eingepreist sind, sind durch die staatlichen Hilfspakete eigentlich nicht mehr gegeben. Auf einmal hat ein konservatives Produkt die Performance eines dynamischen Produkts. Wie wird sich die Fondsindustrie in der Zukunft aufstellen? Es wird weniger Angebote in extremen Nischen geben, und weniger Fonds, die sich nur in geringem Ausmaß voneinander unterscheiden. Es gibt derzeit etwa österreichische Fonds, nimmt man die ausländischer Gesellschaften, die hier angeboten werden, dazu, dann sind es um die Das ist sicherlich überzogen. Es werden derzeit schon Fonds zusammen gezogen, weil das Anlagevermögen zu klein ist und daher die Kosten die Erträge schmälern. Was ist die kritische Größe? Die total expense Ratio, also die Summe aller entstehenden Kosten, wiegt bei einem Fond mit 30 Millionen Euro Volumen schwerer als bei einem mit 100 Millionen, das ist sicherlich zu berücksichtigen. VÖIG Mag. Dietmar Rupar, Generalsekretär des Verbandes österreichischer Investmentgesellschaften (VÖIG) 11

12 bankundbörse Ändern sich Verhalten und Techniken der Fondsmanager in der Welt nach September 2008? Die Fondsmanager haben gar nicht so viel falsch gemacht. Es gibt Organisationshandbücher, Prüfungen, Vor-dem-Trade-, Nach-dem-Trade-Procederes die arbeiten sehr kontrolliert. Was wird sich für den Fondsanleger ändern? Im Risikomanagement der Fonds wird es zu Änderungen kommen. Man wird mehr Geld bereit halten müssen und die Fondsbezeichnungen müssen exakter werden. Wo Geldmarkt drauf steht, muss Geldmarkt drinnen sein. Das ist zwar in Österreich der Fall. Trotzdem macht es ein schales Bild, wenn Geldmarkt Plus drauf steht und es kommt Geldmarkt Minus heraus. Das passt nicht. Was bleibt denn an Fonds am Markt? Was bleiben wird, sind Fonds für konservative Anleger, solche für etwas Risikobereitere und schließlich Fonds für Anleger, die Dynamik sehen wollen. Wenn Sie so wollen geht es also weg von der drastischen Spezialisierung in Richtung eines breiteren Ansatzes. Als einer der Vorteile des Fondsinvestments gilt das Cost Average. Derzeit ist es aber so, dass Fondsmanager, nicht günstig zukaufen können, sondern zu schlechten Preisen verkaufen müssen, um Fondsanteile auszahlen zu können. Das ist richtig, allerdings ist die aktuelle Situation so extrem, wie wir es noch nicht erlebt haben. Grundsätzlich halten sich die Dinge schon in der Waage. Die Fondsmanager verstehen es in normalen Zeiten durchaus, diese Thematik zu lösen, schließlich hat jeder auch eine Liquiditätsplanung. Durch dieses Jahrhundertereignis sind aber alle getroffen worden. Ein großes Thema, vielleicht mehr als in anderen Finanzbereichen, ist das Ver- Der Geschäftsführer der Vereinigung österreichischer Investmentgesellschaften, Mag. Dietmar Rupar, als Investor Wie investieren Sie? Ich bin in Fonds investiert. Mit meinen Einzelinvestments bin ich sämtlich gescheitert. Man muss sich schon vor Augen halten, dass die Finanzwirtschaft ein Abbild der Realwirtschaft ist. Wenn die um 3 Prozent wächst, kann bei meinem Investment kein Ertrag von 20 Prozent heraus schauen. Die Finanzwirtschaft wird das auch zur Kenntnis nehmen müssen. Sind Sie ein Typ, der Fonds auch als Chance sieht, vom Sofa aus in fremden Märkten zu investieren? Ist sicher ein guter Ansatz, aber ich persönlich will mich dort auskennen, wo ich investiere. Im Fall China kenn ich nicht einmal den rechtlichen Rahmen für Beteiligungen. Als Anleger soll man glaube ich, hauptsächlich in dem Wirtschaftsraum investieren, wo man lebt, weil man dort zumindest die Kultur kennt. Exoten kann man beimischen, vielleicht fünf oder zehn Prozent. Ich würde das allerdings nie umdrehen und 80 Prozent in China oder Indien investieren, auch wenn dort die Wirtschaftsstory gut ist. Sind Sie ein vorsichtiger Anleger oder einer, der die Pferde galoppieren lässt? Sowohl als auch. Ich mache gemeinsam mit meiner Frau einen Fondssparplan, daneben zocke ich ein bisschen mit Futureskontrakten. Die Fonds laufen ordentlich, bei meinen Futureswetten ist bislang alles schief gegangen. Da habe ich eher verloren. Dabei bin ich gar nicht daneben gelegen. Ich habe schon 2007 auf fallende Märkte gesetzt, aber die Märkte sind bis Ende 2007 gut gelaufen. Nachdem ich mein Risikobudget verbraten hatte, musste ich teuer zurückkaufen. Hätte ich nur zwei Monate länger ausgehalten, wäre ich auf der Gewinnerseite gewesen. Man erwischt leider das Timing doch nicht. Beim kurzfristigen Veranlagen ist glaube ich, noch keiner reich geworden. Wann haben Sie für sich beschlossen, Ihr Geld solide zu veranlagen? Schon sehr früh. Ich bin Halbwaise, meine Mutter und mein Onkel haben mich geprägt. Der bewirtschaftet einen Hof, der schon 700 Jahre im Familienbesitz ist. Da steht der Goethespruch über der Tür Was du ererbt von deinen Vätern, erwirb es, um es zu besitzen. Das macht für mich Sinn. Ihre erste Finanzveranlagung? Bausparvertrag, aber die ersten Beteiligungen in Fonds habe ich relativ spät getätigt. Mein Ziel war es, für meine Familie und mich ein Haus zu schaffen. Was ist der größte Finanzerfolg in Ihrem Leben? Ich denke, der größte Finanzerfolg im Leben überhaupt ist es, Kredite und Schulden so rasch wie möglich abzuzahlen. Ich habe nie verstanden, wie man zum Beispiel glauben kann, einen Kredit allein über einen Tilgungsträger abschichten zu können, wie das bei den Häuselbauern mit Fremdwährungskrediten üblich ist. Wenn es Veranlagung gibt, die mehr Ertrag bringen, als die Vergabe von Krediten, dann mache ich als Finanzdienstleister dieses Geschäft doch gleich selbst. 12

13 trauen der Anleger. Das ist beschädigt, auch durch die Tatsache, dass Fonds zwar ihre Benchmark überbieten, das aber für den Anleger noch nicht bedeutet, dass er mit einem Ertrag rechnen kann. Wir sehen uns nicht als Täter, sondern als Opfer oder Betroffene der Finanzmarktkrise. Es wird Ende des Jahres eine EU- Richtlinie geben, Packaged Retail Investment Products. Dort sollen Transparenz und Kostenwahrheit sicher gestellt sein. Auf Ihre Frage: Wir können wir uns den finanzwirtschaftlichen Entwicklungen nicht entziehen. Aber Voraussehen wäre möglich gewesen? Unsere Welt ist heute eine andere, als die vor dem September Sind Fonds in der neuen Konstellation nur ein Instrument zum Vermögenserhalt oder kann man mit Fondsinvestments auch ein Vermögen schaffen? Sowohl als auch. Für den konservativen Investor wird es in Hinkunft mehr Anlagemöglichkeiten geben, aber auch Produkte ausschließlich für den Aktienmarkt sind denkbar. Bei absolute return Produkten muss man sich ansehen, ob sie gehalten haben, was versprochen wurde. Die sind sicherlich in der Krise auch beschädigt. Unser Vorteil, die Transparenz, ist derzeit ein Nachteil. Bei uns sieht man täglich, bei anderen Produkten möglicherweise erst nach Jahren, wenn ein Gegensteuern nicht mehr möglich ist, welche Auswirkungen es gegeben hat. Wird es für das bislang so einfache Produkt Fonds mehr an Erklärungsbedarf geben? Die Financial Education, die Information der Investoren, steht auf der EU-Agenda ganz oben. Fondsmanagement Muttis Küche ist die beste. Und dann gehst du zu Gerer oder Eselböck. Danach hast du Mutti immer noch lieb. Oder moderne Malerei. Wetten, in jeder Ausstellung, die du besuchst hörst du zumindest einmal den Satz: Das kann unser Kleiner auch. Kann er nicht. Wetten? Summary Fonds bewegen sich in einer vorgegebenen Welt, ihrem Universum. Dem Fondsmanager obliegt es, Papiere zu kaufen und zu verkaufen, um in diesem Universum den größten Ertrag und die größtmögliche Sicherheit zu erzielen. Er kämpft aber auch mit Einschränkungen. Eine einzelne Aktie oder Anleihe zu kaufen, ist nicht schwierig. Problematisch können Investments erst dann werden, wenn die einzelnen Teile nicht zueinander passen. Alle meine Wertpapiere zusammen bilden ein Portfolio (eine Brieftasche). Ist das nicht ausgewogen, so verringern sich meine Ertragschancen, dafür steigt aber das Verlustrisiko. Es geht also darum (beim Portfolio wie beim Fonds) die Wertpapierkäufe und verkäufe so aufeinander abzustimmen, dass der größtmögliche Ertrag herauskommt, oder ein vernünftiger Ertrag bei größtmöglicher Sicherheit. Der Strippenzieher hinter all dem ist der Fondsmanager. Er entscheidet, wann er welchen Titel kauft oder verkauft und ob er überhaupt verkauft. Die Performance des Fonds hängt zu einem Teil von der Persönlichkeit des Fondsmanagers ab, die seine Strategie bestimmt. Es gibt (vor allem in Amerika) richtige Stars unter ihnen. Zum lieben Gott fehlt ihnen trotz aller Verehrung doch einiges. 13

14 bankundbörse Streng nach Fondsrichtlinien Einerseits ist ihre Handlungsfreiheit begrenzt, andrerseits sind sie nicht unfehlbar. Damit ihre möglichen Fehler keine dramatischen Auswirkungen haben, müssen sie sich nach klaren Vorgaben richten. Es gibt eine Obergrenze dafür, wie viel Prozent des Fondsvolumens ein einzelnes Papier haben darf, es gibt Vorgaben für Gewichtungen von Regionen und Branchen. Steigt ein Papier stark an, so wird es verkauft, günstige Titel (niedriger Einkaufspreis, gute Wachstumschance) werden zugekauft. Eine Region mit besonders starkem Wachstum wird übergewichtet, dafür gibt es z.b. für einige Zeit weniger Werte aus den USA, weil dort die Wirtschaft stagniert. Die eine Grenze darf er nicht überschreiten, die andere muss er zumindest erreichen. Orientierung an der Benchmark Als Richtlinie (Benchmark) für die meisten Fonds gelten große Indices, wie etwa der MSCI, oder andere. Gefordert ist eine Performance des Fonds, die besser ist als die seiner Benchmark. Das Ganze lässt sich auch mit einem Computerprogramm steuern. Aufteilung und Einzeltitel eingeben und Kauf- und Verkaufslimits setzen, die automatisch durchgeführt werden, wenn die entsprechenden Preise (Kurse) erreicht sind. Wozu braucht dann noch einen (teuren) Fondsmanager? Manager haben, im Gegensatz zu Computerprogrammen, eine Nase, neben ihrer Marktmeinung ein Gespür für den besten Zeitpunkt ein- oder auszusteigen. Computerprogramme folgen ausschließlich dem Markttrend. Sie können eigentlich keine außergewöhnlichen Erfolge erzielen, ihr Vorteil für den Anleger besteht darin, dass sie Risiko vermeiden und vor allem wesentlich kostengünstiger sind, als die von Managern geführten Fonds. Viele Manager erreichen ihre Benchmark, indem sie sehr aktiv sind. Zuschlagen, wenn ein Titel, der in das Fondsuniversum passt, günstig zu haben ist und schon wieder verkaufen, wenn der Kurs des Papiers steigt. Gewinn mitnehmen wo es nur geht. Andere schauen kaum auf die Tagesform ihrer Papiere. Sie bleiben langfristig bei den guten Papieren, verkaufen nur die, die ihre Erwartungen nicht erfüllen und kommen so auch ans Ziel. Schaut leichter aus, als es ist Fonds zu managen schaut immer noch leichter aus, als es ist. Als Handicap hat der Fondsmanager nämlich diesen Bauchladen an Papieren herumzuschleppen, die ihm in Wahrheit keine großartigen Ergebnisse erlauben. Kein Fonds schlägt die besten Einzeltitel. So wie eine Klasse insgesamt nie so gut ist wie der Klassenbeste (drum heißt er ja auch so). Dafür ist das Verlustrisiko geringer als bei Einzelinvestments. Eine ganze Klasse kann schließlich nicht durchfallen. Vor einem Jahr hätte man noch gesagt, dass das auch für Fonds gilt, die Finanzkrise hat uns aber eines Besseren belehrt. Fonds können ganz schön Geld verlieren. Allerdings muss man diese Behauptung relativieren. Gewinn oder Verlust gibt es real erst, wenn man ein Engagement beende. Und so wie die Investition in viele Titel das Risiko von Verlusten senkt, erhöht sich die Chance auf Gewinne bei einem entsprechend langfristigen Investment. Tradingroom der RZB 14

15 Das Universum wird täglich größer Ich will eine solide Veranlagung mit soliden Erträgen Anleihefonds. Mich jucken Aktien oder exotische Märkte, auf denen die Post abgeht. Aber halt! Eine gewisse Sicherheit will ich schon haben (Aktien)Fonds. Eigentlich verstehe ich davon nichts. Ich schiebe mein Geld in den Fonds rein und jedes Jahr kommen Erträge raus. Wie funktioniert das? Ulrich Baumann, Fondsmanager bei der VB Investments, über die Möglichkeiten, die Aufgaben und die Strategien eines Fondsmanagers. Der kein Zauberer ist, aber von Wirtschaft täglich mehr und von Psychologie von Anfang an viel verstehen muss. Welche Rahmenbedingungen findet ein Fondsmanager vor? Generell bewegen sich Investmentfonds innerhalb eines rechtlichen Rahmens, der durch das Investmentfondsgesetz abgesteckt ist. Zum Beispiel gewisse Instrumente oder Anlageformen, wie etwa Rohstoffe von vornherein ausgeschlossen, oder ich kann auch keine Leerverkäufe machen. Der zweite Rahmen, oder wenn man will auch die Vorgabe, wird durch die Investmentfondsgesellschaft festgelegt. Die will zum Beispiel ein indexnahes Produkt haben und bezeichnet auch eine Benchmark. Wie er das umsetzt, bleibt aber dann dem Fondsmanager überlassen. Ich kann die Gewichtungsebenen steuern, also die Ländergewichtung verändern, oder den Aktienanteil und alles mögliche andere. Da steht mir eine gewisse Bandbreite offen. Ist das befriedigend? Als Fondsmanager wünscht man sich klarerweise größtmögliche Freiheiten, wie sie zum Beispiel die Manager von Hedgefonds genießen. Geringe Auflagen vom Gesetz her, kaum Auflagen von Seiten der Fondsgesellschaft. Also kein Korsett. Aber das Wort hat zwei Bedeutungen. Ein Korsett engt ein, aber es stützt auch. Absolut. Eigentlich geht es ohne dieses Korsett gar nicht. Vor allem ein junger Fondsmanager braucht Vorgaben. Je besser er dann performt, vor allem, wenn er besser ist als sein Benchmark, desto mehr Freiheiten werden ihm auch eingeräumt. Aber das muss sich über ein paar Jahre entwickeln. Die Stichworte heißen Performance und Benchmark. Wie misst man die Performance und was habe ich als Anleger davon, wenn der Fonds besser ist als die Benchmark? Ist nicht der absolute return das Ziel? Nur wenn man Äpfel......und Birnen vergleicht? Das sind keine Birnen mehr, das ist schon Gemüse. Es gibt Ulrich Baumann managt bei Volksbank Investments den Unternehmen, wie Morningstar, die ein Monitoring, also Investmentfonds Pacific Invest einen Vergleich machen, indem sie Fonds vergleichen, die auch wirklich in der selben Liga spielen. Ich manage einen Asien-Pazifik-Fonds, den VB-Pacific-Invest, messe mich also nur mit Fonds, die ebenfalls diesen Raum abdecken. Mit Japan, ohne Japan, absolute return Ansatz und so weiter. Aufgrund der Fülle ist man, zugegeben, leicht versucht, ins Ge- 15

16 müse zu wechseln. Allerdings ist es doch ein Unterschied, Als Fondsmanager hast du deine Benchmark, die dir zeigt, ob du besser oder schlechter als deine Vorgabe bist; du hast deine Peergroup, also alle Asien-Pazific Aktienfonds, die deinen Markt abbilden und mit denen du dich auch vergleichst. Wie sieht der nationale und internationale Vergleich aus? Kannst du Alpha produzieren, also einen Mehrwert gegenüber der Benchmark? Daran mißt man Qualität. Vielleicht ist es aus Sicht des Anlegers legitim, vielleicht auch nur naiv, sich nicht damit zufrieden zu geben, dass der Fonds besser abschneidet als der Markt, wenn er immer noch unter Wasser ist. Ich lege ja Geld an, damit es sich vermehrt. Schwierig. Es hängt wahrscheinlich mit der Aufklärung des Anlegers zusammen, ob er da konform geht, oder nicht. Bei einer Aktienveranlagung kann ich mir nicht jährlich sieben Prozent Steigerung erwarten. Wenn ich in Emerging Markets investiere, muss ich von vorn herein mit höheren Schwankungen rechnen. Wer Vermögen bilden will, der muss sich überlegen, welche Renditen er erwartet, wie hoch seine Verluste sein dürfen, und so weiter. Für einen älteren Menschen, der sein Vermögen erhalten will, ist der Anleihefonds die bessere Lösung, ein junger Mensch kann sich vielleicht mehr Risiko leisten, dafür aber auch bessere Erträge erwarten, der ist auf der Aktienseite besser aufgehoben. Das Angebot ist groß, da findet jeder, was für ihn richtig ist. Den Fonds mit 10 Prozent Ertrag pro Jahr und ohne jedes Risiko wird keiner finden. Den gibt es nicht. Mikroskop und Fernrohr Wie wird man Fondsmanager? Bei Ulrich Baumann war es zunächst die AHS Matura. Damals war die Börsenrally in Wien das Gesprächsthema. Ich habe Zeitungen gelesen, wollte das auch einmal probieren und habe mir mit Montana Aktien mit kleinstem Einsatz meine erste Stereoanlage verdient. Das war allein schon toll. Dann ist die Liebe zur Aktie erwacht, damit war mir klar, dass ich eine spezifischere Ausbildung brauche, wenn ich mich da beruflich engagieren will. So habe ich noch ein Jahr HAK mit Matura am ibc Hetzendorf angehängt. Danach einen Job in der Erste Bank gefunden. Dort bin ich direkt neben der Handelsabteilung gesessen, wo damals Mike Lielacher der Star war. Faszinierend. Dann die übliche Bankentour in der Ausbildung. Mit der Beschäftigung mit Aktien ist die Neugier erwacht: Was steckt hinter dem Firmennamen, welche Bereiche gehören da zusammen? Das lässt mich auch heute noch nicht los. Welche Materialien wurden bei diesem Teppichboden verwendet? Wer hat sie verarbeitet? Man kriegt einfach einen viel stärkeren Bezug zu den Dingen. All das, was für uns so selbstverständlich ist, die Verfügbarkeit, der Nutzen. Warum gibt es Palmöl? Weil die Früchte der Palme siebenmal so ertragreich sind, wie Raps. Und dann kommen 80 Prozent des Angebots aus Indonesien und Malaysien. Wo die Urwälder dafür gerodet werden... Ja, auch das. Aber wie kann man damit umgehen, wie kommt man zu einem sowohl als auch. Es kann ja nicht nur um Verzicht gehen. Man kommt vom Großen ins Kleine und vom Kleinen ins Große. Mikroskop und Fernrohr. Wie lange machen Sie den Pacific Invest schon? Seit dreieinhalb Jahren. Davor habe ich einen alternativen Fonds betreut. Und davor war ich für europäische Aktien zuständig. Bei der Volksbanken Invest bin ich seit fünf Jahren. Muss man als Fondsmanager auch einmal den Job wechseln, um die Karriere zu fördern? Man wird mit der Zeit Spezialist, hat seine Verbindungen. Vielleicht würde ich in einigen Jahren auch einmal Afrika machen wollen. Aber eigentlich ist mein Job Herausforderung genug. Sind Sie viel unterwegs? Mindestens einmal im Jahr in Asien, zu Konferenzen nach London undsoweiter. Der Reality Check vor Ort ist wichtig, immer geht es aber nicht. Ist Fondsmanager ein erstrebenswerter Beruf? Man fängt nicht als Fondsmanager an, da gibt es entsprechende Kurse, die man absolvieren muss. Da werden Fondsmodelle erstellt, Analysen. Auch in der Aussbildung wird versucht, den Reality Check zu schaffen und vorliegende Daten zu hinterfragen. Gibt es Lehrlinge, die mit dem Fondsmanager mitlaufen? Gibt es auch, aber das ist nur ein Weg unter vielen. Wesentlich ist die Begeisterung für diesen Job, der wirklich interessant ist. Andere Voraussetzungen gibt es nicht? Analytisches Denken, mit Zahlen umgehen können, Englisch als Grundvoraussetzung. Dann kannst du nach London oder Shanghai genauso gehen, die Anforderungen sind überall die gleichen. 16

17 bankundbörse Fondsanteile sind also nur als Teil in einem Portfolio zu sehen? Auf jeden Fall. Sie als Fondsmanager kennen Ihr Universum, wissen was möglich ist und glauben, das Mögliche erreicht zu haben. Sind Sie dann zufrieden? Das Tolle an meinem Job ist, dass ich mein Universum nur begrenzt kenne. Das wird jeden Tag größer. Der Urknall? Der Fonds investiert in Emerging Markets und von da an geht er auf? Genau. Es ist wirklich so. Man lernt jeden Tag neue Aktien, neue Ansichten, neue Themen kennen. Angefangen von der Nukleartechnologie über Palmölproduktion bis hin zu den neuen Spielen von Nintendo. Du wechselst von der Makroebene der Ökonomie in die Mikroebene und umgekehrt. Das geht so weit, dass es in das eigene Leben hinein spielt. Es gibt keine Der Augenschein und die Zahlen Der Augenschein ist etwas anderes, als das, was man am Bildschirm sieht. Da kriegst du zum Beispiel Unternehmensanalysen herein, die gut ausschauen. Ich hatte auf Grundlage von solchen Bewertungen eine malaysische Firma unter Beobachtung, die Massagestühle herstellte. Die Zahlen sahen wirklich gut aus. Es hat sich ergeben, dass ich kurz darauf in Malaysia war, also habe ich mir das Unternehmen vor Ort angesehen. Ich bin sogar auf so einem Stuhl gesessen, wunderbar. Gehe aus der Halle, und sehe eine riesige Litfaßsäule mit einer Reklame von einem japanischen Hersteller. Ein noch tollerer Massagestuhl, aber billiger. Das hat mich nachdenklich gemacht. Und dann erlebst du, dass Massagen an jeder Straßenecke für ein Spottgeld angeboten werden. Wo ist da der Markt für so ein Unternehmen? Ich habe die Aktien nicht gekauft, drei Monate später war die Firma wertlos. (Ulrich Baumann, Manager des Pacific Invest der Volksbank Investment) Grenzen dafür, es ist ständig Bewegung. Thematisch gibt es schon in jedem einzelnen Land eine Überfülle, Asien zu kennen, ist eine Lebensaufgabe, die ich nicht vollenden kann. Der Fondsmanager als Schmetterling? Jö, dort ist es auch schön, nichts wie hin? Oder verhalten Sie sich doch mehr wie eine Biene, die eher auf den Ertrag schaut? Wie schaffen Sie es, doch einen Ertrag heimzubringen? Das hängt vom Ansatz des Fondsmanagers ab. Es gibt Manager, die investieren in einen Wert und bleiben da ein halbes Jahr oder auch ein Jahr drinnen. Es gibt andere, so wie ich, die permanent nach Opportunities Ausschau halten. Find ich Mailverkehr Nachfassen zum Interview Lieber Herr Baumann, zu den Fondsdaten bitte ich um einige Erklärungen: Warum sind in Ihrem Fonds Rohstoffe enthalten, obwohl Sie im Interview darauf hinweisen, dass Sie nicht in Rohstoffe investieren dürfen? Rohstoffe sind hier die Sektorbezeichnung sollte wohl richtiger: Minenwerte und Bergbau oder Grundstoffe heißen. Natürlich hab ich keine physischen Rohstoffe, sondern nur Aktien wie BHP oder Rio Tinto. Welche Positionen hat der Fonds in Luxemburg und wie passt das zur bezeichnung Asian Pacific? Das ist aktienspezifisch. Ich hatte schon chinesische Aktien, die auf den Caymans registriert waren. Voraussetzung, um in den Fonds überhaupt genommen zu werden, ist ein Listing in Asien/Australien oder mehrheitlich muss der Umsatz in Asien sein. Ich hab auch einige chinesische Aktien, die in Amerika notieren...somit ist die Registrierung der Aktien für die regionale Aufteilung des Fonds irreführend, aber die Abwicklung ist auf die Wertpapierkennnummer spezialisiert...weitere Details erspar ich Ihnen :-)) Wieso ist der Fonds zu 101,79 % investiert? Der Fonds darf zu 110% investiert sein, kurzfristig hatte ich einen größeren Rückfluss Wie hoch ist normalerweise die cash-position? Je nach Markterwartung, aber bis dato nie mehr als 13%, in der Regel sind ziemlich genau100%ig investiert. Vielen Dank für Ihre Antworten 17

18 eine Aktie, die Ertrag verspricht, dann kaufe ich sie und vielleicht muss ich dafür auch einen Titel verkaufen, der weniger dynamisch ist. Wenn ich hartnäckig dran bleibe, dann habe ich es einfach. Wenn ich einen Trend habe, dann ja. Wieso? Ich kenne die Kursziele, nehme gewisse Volatilitäten in Kauf, wenn meine Vorstellungen erfüllt sind, dann steige ich aus. Was soll daran falsch sein? Wenn man sehr oft wechselt, ist auch die Chance groß, dass man mit leeren Händen dasteht. Ich habe wenige Aktien, die ich jahrelang halte. Es ändert sich der Markt, die Umfeldbedingungen, wenn ich Erfolg haben will, muss ich rasch reagieren. Ich teste mein Portfolio jeden Tag an der Realität, und das sind die Börsen. Ich muss einen Tag voraus sein, oder zwei Tage oder eben auch fünf Jahre. Ich muss einen Investmenthorizont haben, der den tatsächlichen Ereignissen vorgreift. Daher passe ich mein Portfolio immer wieder den realen Entwicklungen an. Das heißt eben auch, falsche Entscheidungen sehr rasch zu korrigieren. Es zeigt von der Qualität des Fondsmanagers, wenn er es über Jahre schafft, sein Portfolio deckungsgleich zu den realen Marktbedingungen zu entwickeln. Was muss ich dafür tun? Ich muss sowohl den kurzfristigen Investmenthorizont wie auch den langfristigen immer im Auge behalten. Vielleicht muss ich ja auch nach drei Jahren meinen Investmentansatz ändern. Wie orientieren Sie sich in Ihrem Jagdrevier? Gibt es Hochsitze, von denen aus man eine Übersicht hat, gibt es externe Beobachter, die einen einweisen? Der Input passiert täglich. Für mich sind das einmal 300 Mails in denen es um die Entwicklung der südkoreanischen Wirtschaft im nächsten Quartal bis zur Absatzerwartung von Sony Playstation in Osteuropa im laufenden Jahr geht. Dazu alle möglichen Publikationen vom Magazin bis zur Firmennachricht. Die Frage ist nur, was ich aus den vielen Informationen aus der Makro- und der Mikroebene mache. Sind die Erwartungen für den südkoreani- Fondsname: Volksbank-Pacific-Invest ISIN Code: AT Gewinner des LIPPER Funds Award 2009 Germany Ausgabepreis: 73,50 Euro ( ) Rücknahmepreis 70,60 Euro ( ) Kest-Pflicht: 0,01 Euro Kest-Gesamt: 0,01Euro EU-Quest: 0 Euro Auflagedatum: , Geschäftsjahr: vom bis Charakteristik: Veranlagt in Aktien und Wandelschuldverschreibungen asiatischer, australischer sowie neuseeländischer Unternehmen. Das Fondsmanagement verfolgt im Bezug auf die Einzeltitel- bzw. Branchenauswahl einen aktiven Investmentstil. Diese Strategie kann zu Wertentwicklungen führen, die von den Hauptbörsenindizes abweichen. Chancen: Durch einen allgemeinen Börsenaufschwung oder positive Kursbewegungen bei einzelnen Aktien sind beträchtliche Kursgewinne möglich. Der Fondswert kann sich auch durch gegenüber dem Euro ansteigende Währungen im pazifischen Raum erhöhen. Risken: An den Aktienmärkten insgesamt und bei einzelnen Aktien sind wiederholt kräftige Kurskorrekturen möglich. Eine Abwertung einer oder mehrerer Währungen im pazifischen Raum gegenüber dem Euro kann den Fondswert vermindern. Ausgabeaufschlag: 4,00 % Managementgebühr: 1,50 % Ertragsverwendung: thesaurierend Der Ausgabeaufschlag ist im Ausgabepreis schon enthalten, die jährliche Verwaltungsgebühr wird direkt dem Fonds angelastet, muss also nicht gesondert bezahlt werden. Performance: 1 Jahr -17,37 % 3 Jahre p.a. -2,67 % 5 Jahre p.a. 4,71 % 10 Jahre p.a. 1,47 % In 19,73 Jahren wurde eine Performance von 3,89 % per anno erzielt. Aufteilung nach Ländern (insgesamt 101,79 %), Stand : Japan 23,03 %, Hongkong 18,55 %, Australien 14,45 %, Südkorea 10,07 %, Singapur 8,02 %, VR China 7,75 %, Thailand 5,6 %, Indonesien 3,93 %, Kaimaninseln 3,12 %, Luxemburg 1,85 %, Papua Neuguinea 1,37 %, Diverse 4,04 %. Aufteilung nach Branchen (insgesamt 101,79 %): Finanzdienstleister 21,34 %, Konsumgüter nicht zyklisch 15,19 %, Industrie 15,1 %, Rohstoffe 12,07 %, Kommunikation 11,56 %, Energie 9,64 %, Konsumgüter zyklisch 8,41 %, Versorger 3,32 %, Mischkonzerne 2,21 %, Aktienfonds 1,55 %, Technologie 1,41 % Aufteilung nach Währungen: HKD 31,27 %, JPY 23,03 %, AUD 16,81 %, KRW 9,58 %, SGD 9,07 %, THB 5,6 %, IDR 3,51 %, MYR1,35 %, USD 0,97 %, EUR 0,6 % Barvermögen: -1,79 %. 18

19 bankundbörse schen Markt im Preis meines Papiers bereits enthalten? War die Vorschau gegenüber der tatsächlichen Entwicklung zu optimistisch und muss ich deshalb mit einem Kursverfall rechnen? Von wem kommt die Information? Welchen Track- Record hat der Informant? Es gibt viele Marktschreier, welchem vertraue ich? Dieses Abwägen, Schlüsse ziehen und Entscheidungen umsetzen, das ist mein täglicher Job. Spielen bei den Investitionsüberlegungen Dividendenrenditen eine Rolle? Dafür gibt es eigene Produkte, wie bei uns den VB-Dividend-Invest. Zumindest am asiatischen Markt spielen Dividenden wenig Rolle, da ist der Kursverlauf des Papiers das Thema. Die Kaufüberlegungen sind jedenfalls multifaktoriell, in Abschwungphasen sind dann eher die defensiven Werte am Zug. Für jeden Fondsmanager kommt der Tag der Wahrheit, der Stichtag. Da gibt es ein berüchtigtes Wort, das heißt Window Shopping. Inwieweit muss ein Fondsmanager seinen Fonds für diesen Tag aufputzen? Das spielt Null Rolle. Wenn ich das ganze Jahr keine Performance zusammengebracht habe, schaffe ich das in ein paar Wochen auch nicht. Das würde nur Sinn machen, wenn ich so viel Geld zur Verfügung hätte, dass ich den Kurs entscheidend beeinflussen könnte. Das kann man vergessen. Wie viel müsste ich aufwenden, um auch nur 3 Prozent von Sony zu kaufen? Und was das Window-Shopping betrifft: Das finde ich schon vom Ansatz her bedenklich, das ist keine Strategie. Die Rolle des Fondsmanagers ist schon sehr zentral. Sind Sie als Fondsmanager ein Star? Oder sind Sie austauschbar? Es gibt einen großen Unterschied zwischen Europa und dem anglikanischem Raum. Dort gehen die Anleger mit dem Fondsmanager mit, was ich zum Teil verstehe. Ich kaufe ja nicht den Fonds, sondern die Qualität des Managements. Bei uns steht der Fonds im Vordergrund. Aber innerhalb der Branche kennt man die Qualitäten der Fondsmanager schon. Es gibt Medien, welche den besten Fondsmanager wählen. Macht das Sinn? Man müsste da sehr ins Detail gehen, um aussagekräftige Bewertungen zu erhalten. Welchen Zeitraum schaut man sich an, welches Universum bearbeitet der? Der Vergleich ist schwierig. Je internationaler der Preis, desto mehr wert ist so eine Aussage. Man muss eben auch Marketing machen. Aber natürlich gibt es gute Fondsmanager, keine Frage. Ich bin ein Freund des Cost Average-Effekts. Das wird aber in der aktuellen Marktsituation kaum umgesetzt. Weil viele Anleger ihre Anteile verkaufen, muss auch der Manager das Geld für Rückkäufe verwenden, manchmal sogar zu schlechten Preisen verkaufen, wenn er doch eigentlich kaufen sollte. Dem kann man mit monatlichem Fondssparen entgegenwirken. Es geht einfach um die Überwindung dieser psychologischen Barriere. Fondsmanagement ist nicht nur Fundamentalwirtschaft, 50 Prozent sind psychologische Haltungen. Gerade wenn die Kurse unten sind, kann man für das gleiche Geld mehr Fondsanteile kaufen. Mit Fondssparen kann man sogar bessere Ergebnisse erzielen, als sie der Fonds selbst hat. 19

20 Arbeitsblatt bankundbörse Fonds Aufgaben Deskriptor: Erstellen eines Portfolios Fertigkeiten: Kenntnis wirtschaftlicher Basisdaten, Marktübersicht verschaffen wo informiere ich mich? Zeitbedarf: Vorbereitung 10 Minuten, Durchführung (auch außerhalb der Unterrichtszeit) ca. 1 Stunde, Präsentation und Lösung: eine Unterrichtseinheit Material: Internet, Zeitungen, wirtschaftliche Daten, Bankauskünfte Arbeit: in Kleingruppen Aufgabenstellung: Es soll ein Portfolio gebildet werden, das aus einer Mischung von Aktien und Anleihen besteht. Veranlagungsvolumen sind Euro. Vorgehen: Definieren eines Anlageuniversums (Gesamtheit der für das Portfolio in Frage kommenden Werte). Welche Anleihen gibt es derzeit am Markt (Staatsanleihen, Unternehmensanleihen, etc.), welche Aktien könnten in Frage kommen (Auswahl nach Konjunkturentwicklung z. B. Stahlwerte oder Versorger). Festlegen des Schwerpunkts des Portfolios. Wachstum oder Sicherheit? Danach Festlegen der Verteilung Aktienanteil, Anleihenanteil. Zusammenstellung der einzelnen Teile zu Tageskursen und unter Beachtung einer Gewichtung (maximal 10 Prozent des Gesamtanteils für ein Wertpapier). Aufteilung der Arbeitsschritte in Kleingruppen (Recherche, Titelauswahl, Gewichtung). Welche Schwierigkeiten tauchen auf, wie geht man bei der Auswahl jeweils vor? Begründen Sie die Auswahl Wachstumschance, geringes Risiko, hohe Rendite etc. Fakultativ: Beobachtung des Portfolios über einen bestimmten Zeitraum und Feststellen der Veränderung. 20

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