WIR. SOMMER 2015 MITARBEITERZEITSCHRIFT DER ALZCHEM STANDORTE TROSTBERG, SCHALCHEN, HART UND WALDKRAIBURG

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1 WIR. SOMMER 2015 MITARBEITERZEITSCHRIFT DER ALZCHEM STANDORTE TROSTBERG, SCHALCHEN, HART UND WALDKRAIBURG ALZCHEM UND CREAPURE ALS GASTGEBER CREATINE IN HEALTH, SPORT AND MEDICINE 2015 SEITE 4 BIS 5 WIR IM GESPRÄCH: ALZCHEM AUF DER CHEMSPEC INDIA SEITE 10 BIS 11 AKTUELLE THEMEN DER AUSBILDUNG FREISPRECHUNGSFEIER, VERLEIHUNG STAATSPREIS, BILDUNGSMESSE SEITE 14 UND 17

2 EDITORIAL LIEBE MITARBEITERINNEN UND MITARBEITER, VEREHRTE FREUNDE DES HAUSES, LIEBE LESERINNEN UND LESER, 2 wie schon in der letzten Ausgabe der WIR angedeutet, entwickelt sich das Geschäft im laufenden Jahr positiv. Die Umsätze liegen höher als budgetiert und vor allem auch dank des schwachen Euros liegen die Ergebnisse besser als erwartet. In vielen Märkten werden unsere Anstrengungen von Erfolg gekrönt sei es in Indien, wo bei der jüngsten Chemspec unsere Nitrile weiter wachsendes Interesse fanden und ein ehemaliger Kunde für Dicyandiamid zurückgewonnen werden konnte, oder in USA, wo sowohl die Geschäfte mit Creapure weiter wachsen, als auch das Geschäft mit unserem neuen Kunden für Guanidinnitrat bereits die Erwartungen übertrifft. Generell laufen unsere Produkte für den Anwendungsbereich Airbag besonders gut, nachdem die bekannte Rückrufaktion eines einzelnen Herstellers zu Zusatzgeschäften bei unseren Kunden geführt hat. Das Geschäft an unserem neuen Standort in Schweden ist ebenfalls zufriedenstellend gelaufen, wenngleich hier das Hauptaugenmerk darauf liegt, ein auskömmliches Preisniveau mit unseren Kunden zu vereinbaren und nicht primär das Volumen zu steigern. Besonderes Augenmerk hat natürlich die weitere Entwicklung von CreAMINO, nachdem die neue Anlage jetzt normal produziert und wir jederzeit den Ausstoß steigern könnten. Wie Sie wissen, wird es bei anhaltendem Wachstum notwendig sein, noch im Laufe des Jahres die Entscheidung für die nächste Ausbaustufe zu treffen. Viele Mitarbeiter arbeiten schon intensiv an den Vorbereitungen für diesen Schritt. In vielerlei Hinsicht wird dieses Thema beherrschend sein in den nächsten Monaten und Jahren. Das deutliche Absatzwachstum im Mai wurde getragen durch eine Vielzahl von Stammkunden, die seit dem ersten Auftrag immer wieder kaufen, aber auch besonders durch Absätze in neuen Ländern, in denen die Testphase für CreAMINO bei den Kunden deutlich kürzer ausfiel als wir es erwartet hätten. Die sind ermutigende Ergebnisse der intensiven Vertriebstätigkeit unsers Partners Evonik. Darüber hinaus haben wir einen ersten Auftrag aus Indien gebucht, dem einzigen Land in dem wir den Vertrieb in eigener Verantwortung steuern. Das Interesse an CreAMINO nimmt hier nach langwierigen Versuchen gerade Fahrt auf, nicht zuletzt gefördert durch politische Entwicklungen, die durch den neuen Ministerpräsidenten Indiens angestoßen wurden. Wie wir beim Besuch eines der größten Hähnchenproduzenten Anfang Juni in Trostberg erfahren konnten, ist geplant im gesamten Land jegliche Nutzung von Rindern zu verbieten. Die Folgen sind noch unabsehbar und eine flächendeckende Umsetzung wird Jahre dauern. Als sicher gilt aber, dass Geflügelfleisch als Eiweißquelle schon kurzfristig deutlich an Bedeutung gewinnen wird. Alle Signale stehen in Indien also auf Grün! Von weiterem Wachstum lässt sich auch bei Creapure berichten, wovon schon eingangs die Rede war. Die USA sind immer noch unser Hauptmarkt für dieses Produkt und die zuständige Mitarbeiterin bei AlzChem LLC, Heather Soto, wird Ihnen in dieser Ausgabe der WIR vorgestellt. Es bestätigt sich die globale Strategie, mit unserer Marke Creapure ein absolutes Qualitätsprodukt zu positionieren, dem unsere Kunden weltweit Vertrauen schenken. Ein wesentlicher Bestandteil dieser Strategie ist auch, die wissenschaftliche Arbeit zu fördern. Diese Arbeiten laufen schon seit Jahrzehnten und noch immer gibt es neue Erkenntnisse über Wirkungsweise und Bedeutung der Substanz im Metabolismus. Höchst eindrucksvolle Beispiele davon wurden bei der Kreatin-Konferenz in Laufen vorgestellt. Unter den Teilnehmern waren erfreulich viele junge Wissenschaftler, die mit großer Begeisterung den Staffelstab von den Entdeckern und Pionieren der Kreatinforschung übernehmen und weitertragen. Für mich ist das der beste Beweis dafür, dass Kreatin noch großes Potential für weitere Anwendungen hat. Gute Fortschritte haben wir erzielt bei unseren Bemühungen, die Auslastung unserer Mehrzweckanlagen wieder zu steigern. In enger Zusammenarbeit zwischen Forschung, Vertrieb und den Kunden, erschließen wir neue Prozesse und neue Produkte. AlzChem bietet hohe Flexibilität, außergewöhnliche chemische Fähigkeiten und herausragende individuelle Leistungsbereitschaft von Mitarbeitern. Diese Kombination macht mich zuversichtlich, dass wir die Mehrzweckanlagen in absehbarer Zeit gut auslasten werden. Viele Themen begleiten uns schon seit Gründung der AlzChem und sind doch heute ganz anders gelagert. Aus einer Idee wurde ein Investitionsschwerpunkt, ehemalige Verlustbringer sind heute profitabel und ein Geschäft, das wir damals anderen überlassen mussten, war Auslöser unseres ersten Firmenzukaufs und hat heute einen zweiten Produktionsstandort in Schweden. Das 10-jährige Gründungsjubiläum der AlzChem im nächsten Jahr wird sicher Anlass geben die Entwicklungen eines Jahrzehnts genauer zu betrachten. Für dieses Jubiläumsjahr gibt es die wundervolle Idee einen Kalender mit Bilder zu machen, die von Mitarbeitern aufgenommen wurden. Mehr dazu auf der Rückseite dieser Ausgabe der WIR. Ich wünsche Ihnen allen einen Sommer der seinen Namen verdient, erholsame Urlaubstage und viel Vergnügen bei der Lektüre. IHR STEFAN GREGER

3 VERANSTALTUNG PROMINENTE INBETRIEBNAHME DES LOGISTIKZENTRUMS UND DER GMP-ERWEITERUNG Große Wachstumsschritte bei der AlzChem Zahlreiche Gäste aus Wirtschaft und Politik folgten am 13. März 2015 der Einladung der AlzChem, um die Neubauten am Standort Trostberg zu besichtigen. AlzChem hat in den vergangenen fünf Jahren hier an den Standorten ca. 100 Millionen Euro investiert, einen nicht unerheblichen Teil davon in diese beiden Anlagen, so Vorstandsvorsitzender Ulli Seibel. DR. MARTIN VORDERWÜLBECKE, ANTEILSEIGNER DER ALZCHEM AG, IN DER NEUEN CREAMINO PRODUKTIONSSTÄTTE BÜRGERMEISTER KARL SCHLEID BEI EINER TESTFAHRT IM LOGISTIKZENTRUM VORSITZENDER DES VORSTANDS ULLI SEIBEL, VORSITZENDER DER SEGMENTLEITUNG NUTRITION UND CARE DER EVONIK INDUSTRIES AG DR. RAINER BESTE, AUFSICHTSRATSVORSITZENDER MARKUS ZÖLLNER UND MITGLIED DES BUNDESTAGS PETER RAMSAUER, TRAUNSTEINS LANDRAT SIEGFRIED WALCH UND TROSTBERGS BÜRGERMEISTER KARL SCHLEID HIELTEN ZU DIESEM ANLASS EINE KURZE REDE BEVOR ES ZUR BESICHTIGUNG IN DIE NEUEN ANLAGEN GING. ALTÖTTINGS STELLVERTRETENDER LANDRAT KONRAD HEUWIESER IM GESPRÄCH MIT TRAUNSTEINS LANDRAT SIEGFRIED WALCH 3 WIR. SOMMER 2015

4 VERANSTALTUNG CREAPURE UND ALZCHEM ALS GASTGEBER FÜR DIE CREATINE IN HEALTH, SPORT AND MEDICINE 2015 Vom 22. bis 24. April hat sie nun im Kapuzinerhof in Laufen stattgefunden, die Creatine in Health, Sport and Medicine Dreieinhalb Tage lang haben die Teilnehmer, die aus allen Ecken der Welt angereist waren, über Kreatin diskutiert, Ideen ausgetauscht, neue Projekte und Kooperationen auf den Weg gebracht und schon existierende Zusammenarbeit bestärkt. Die überschaubare Größe der Veranstaltung es haben rund 80 Personen teilgenommen wurde von allen als sehr positiv empfunden, da es so möglich war mit vielen Teilnehmern intensive Gespräche zu führen. Besonders erfreulich war, dass neben den schon langjährig aktiven Wissenschaftlern auch zahlreiche junge Nachwuchswissenschaftler mit dabei waren, die ihre aktuellen Arbeiten in Form von Postern oder Kurzvorträgen vorgestellt haben. Im Bereich Sport wurde neben der allgemeinen Verwendung als leistungssteigernde Substanz auf eine mögliche Funktion zur Regulierung des Wasserhaushalts bei Anstrengung in der Hitze hingewiesen. Zusätzlich wurde anhand des Praxisbeispiels Australische National-Fußballmannschaft (Frauen) die Wichtigkeit von Feldstudien mit Kreatin betont. Neben den Vorträgen bereicherten die zahlreichen wissenschaftlichen Poster die Konferenz. Eröffnet wurde die Veranstaltung bereits am späten Dienstagnachmittag. Nach der Begrüßung durch die Professoren Theo Wallimann und Roger Harris als wissenschaftliche Leiter der Konferenz, sowie durch Stefan Greger als Vertreter der AlzChem sorgten die Professoren Ross Ellington und Uwe Schlattner mit ihren Vorträgen zur Evolution der Kreatin- Kinase und zur grundlegenden Funktion des Kreatin-Phosphorylkreatin-Systems für Einstimmung ins Thema. BEGRÜSSUNG DURCH DIE PROFESSOREN THEO WALLIMANN UND ROGER HARRIS SOWIE DURCH STEFAN GREGER 4 Kreatin ist nach wie vor hauptsächlich in Sportlerkreisen bekannt. Die Kreatin-Forschung geht aber mittlerweile weit über die Anwendung im Sport hinaus. Viel diskutiert wurde über die physiologischen und gesundheitlichen Auswirkungen von genetischen Defekten, die in der Kreatinbiosynthese oder bei der Umwandlung von Kreatin in Phosphorylkreatin auftreten können. Die Rolle von Kreatin für eine gesunde Entwicklung und ein gesundes Altern, insbesondere auch die Gesunderhaltung von Muskeln und Knochen, standen im Mittelpunkt ebenso wie die Bedeutung von Kreatin in der Schwangerschaft. Außerdem wurden neue Erkenntnisse zum therapeutischen Einsatz von Kreatin vorgestellt, z. B. bei muskulären Erkrankungen, Depression, Typ-2 Diabetes, neurodegenerativen Erkrankungen sowie als Begleittherapie in der Krebstherapie. FOTOS OBEN: VOLLES PROGRAMM: VORTRÄGE UND DISKUS- SIONEN SOWIE VIELE GESPRÄCHE IN DEN PAUSEN; FOTO UNTEN: GRUPPENBILD AUS DER VOGELPERSPEKTIVE

5 Praktische Abwechslung brachte der Ausflug nach Trostberg, bei dem gut die Hälfte der Teilnehmer die Gelegenheit nutzte, sich in Trostberg die GMP-Anlage anzuschauen und einen Einblick in die Creapure -Produktion zu bekommen. EINFÜHRUNG IN DIE HERSTELLUNG VON CREAPURE DURCH DR. INGO SCHNAPPERELLE UND BESICHTIGUNG IN DER GMP-ANLAGE Einen weiteren Ausgleich zum gehaltvollen wissenschaftlichen Programm bot der bayrische Abend im Schnitzelbaumer, bei dem die Teilnehmer und Gäste ein bisschen bayrische Lebensart schnuppern konnten. BAYRISCHER ABEND BEIM SCHNITZELBAUMER INKL. BIERVERKOSTUNG Alles in allem war es eine sehr erfolgreiche und produktive Konferenz. Das AlzChem-Team und die Mitarbeiter vom Kapuzinerhof haben mit ihrer Hilfsbereitschaft und ihrem Engagement viel dazu beigetragen, dass sich die Teilnehmer rundherum wohlgefühlt haben. Und Sonnenschein und schönes Wetter haben ihr Übriges für den gelungenen Gesamteindruck getan. So verwundert es nicht, dass schon jetzt der Wunsch nach der nächsten Kreatin-Konferenz 2020 geäußert wurde wo auch immer auf der Welt diese dann stattfinden wird. DR. BARBARA NIESS, 2-EE 5 WIR. SOMMER 2015

6 VERANSTALTUNG ALZCHEM LER LADEN EIN...IN DIE KA1/CAD UND LZA Die Gäste waren durch die Bank interessiert und beeindruckt zu sehen, wie und wo der Mann/Frau oder Papa/ Mama oder Freund/-in bei der AlzChem arbeitet. Eigentlich ist es nicht üblich, dass Familienangehörige und Freunde den Arbeitsplatz besuchen dürfen. Aber die AlzChem hat eine neue Veranstaltungsreihe aufgelegt AlzChem ler laden ein. Hier laden tatsächlich die Mitarbeiter die Ihren zum Besuch direkt an den Arbeitsplatz ein. 70 Gäste folgten an zwei Nachmittagen der Einladung zur Besichtigung der Luftzerlegungs- und der Kalkstickstoff-Anlage. Nach einer herzlichen Begrüßung durch Betriebsleiter Johann Manzinger und Kurzvorstellung der AlzChem, nahmen die Betriebsangehörigen ihre Familienangehörigen auf eine Tour zum Arbeitsplatz. Die Resonanz war durchwegs positiv. Wo und wann sonst kommt man so nah an den Arbeitsplatz des Partners und hat die Gelegenheit zum Gespräch mit Verantwortlichen vor Ort. Die Bilder sprechen für sich Vielen Dank an alle Beteiligten. NICOL SCHINDLBECK, 2-KOM Am und am DIE MITARBEITER MIT STOLZ, DIE GÄSTE MIT INTERESSE - BEI DER BESICHTIGUNG DES ARBEITSPLATZES 6

7 VERANSTALTUNG ALZCHEM LER LADEN EIN... AM STANDORT HART FOTOS DER MITARBEITER MIT IHREN FAMILIEN. BEGLEITET WURDE DIE GRUPPE HIER VON BETRIEBSLEITER JOSEF OBERBAUER (LINKS) UND BETRIEBSASSISTENT JOHANN AUER (RECHTS) Am 6. Mai 2015 und am 19. Mai WIR. SOMMER 2015

8 WIR IM GESPRÄCH GRÜNANLAGE LOGZ WIR: Das Logistikzentrum der AlzChem ist fertiggestellt und in Betrieb genommen. Die Bauzeit hat ein knappes Jahr gedauert. Das ist beachtlich. Nun bekommt auch das angrenzende Gelände einen neuen Grünanstrich. Worauf dürfen wir und die Anwohner uns freuen? Projektleiter Stephan Wacker: Durch die Geländemodellierung und die Bepflanzung mit heimischen (autochthohnen) Laubbäumen und Sträuchern bettet sich das neue Logistikzentrum incl. der erforderlichen Verkehrswege und Parkflächen in das Landschaftsbild im Umgriff ein. Die zu realisierende Freiflächengestaltung rundet den Chemiepark Trostberg in diesem Bereich grün ab und schafft einen beruhigten Übergang zur angrenzenden Wohnbebauung. Die Modellierung der Erdwälle soll die verschiedenen Verkehrsflächen und Wege, so zum Beispiel die Andienung des Logistikzentrums und oder den Getzinger Weg klar abgrenzen. WIR: Bereits Monate vor Baubeginn führten Sie Gespräche auch mit Stadtratsmitglied, Natur- und Vogelfreund Peter Kirchgeorg. Es ging um Brut und Nistplätze und auch um Nistkästen für Mauersegler. Ist das Logistikzentrum jetzt auch ein Vogel- und Fledermaus-Zentrum? SW: Die Nistkästen wurden nach Anleitung von Peter Kirchgeorg von der AlzChem Bauabteilung gebaut. Elektro Fritz hat einen Lautsprecher besorgt, der den Lockruf der Mauersegler nachahmt. Jetzt sind wir gespannt, ob die Mauersegler auch kommen. WIR: Wer legt so einen Freiflächengestaltungsplan fest, was wo gepflanzt wird und wer führt durch? SW: Der Freiflächengestaltungsplan (FF-Plan) soll grundsätzlich eine qualitative hochwertige Durchgrünung und Gestaltung der Baugrundstücke und die ausreichende Lebensqualität insbesondere im Wohn- und Arbeitsumfeld sicherstellen bzw. schaffen. Hierfür wurde eine Rechtsgrundlage gem. Art. 5 der Bayerischen Bauordnung (BayBO) und 7 Abs. 2 und 3 der Bauvorlagenverordnung (BauVorlV) geschaffen. Der FF-Plan wird nach fachlich anerkannten Regeln und Grundsätzen der Landschaftsplanung ausgearbeitet. Der Bauherr, in unserm Fall also die AlzChem, erstellte den FF-Plan und stimmte diesen vorab mit Fachstellen wie zum Beispiel der unteren Naturschutzbehörde, dem Landkreisfachberater für Gartenbau und Landschaftspflege ab. Die folgende Umsetzung der Maßnahmen ist dann ebenfalls durch den Bauherren entsprechend der genehmigten Planung eigenverantwortlich durchzuführen und wird oftmals durch einen sogenannten Durchführungsvertrag zwischen der zuständigen Gemeinde bzw. Stadt und dem Bauherren vereinbart. 8 WIR: Das heißt, bevor überhaupt gebaut wird steht schon fest, wie die Grünanlagen gestaltet werden. Auf dem Plan sind auch Fledermausnistkästen vorgesehen. Wozu das? SW: Infolge einer vorgezogenen Gehölzbeseitigung für die Baumaßnahme wurde eine artenschutzrechtliche Vorprüfung durchgeführt. Das Gehölz wies keine besondere naturschutzfachliche Bedeutung aus, dennoch wurde der Bereich als möglicher Lebensraum für Fledermäuse und Vogelarten betrachtet. Somit wurden in den neuen Freiflächen und Grünland vorbeugend Nistkästen geplant. STEPHAN WACKER UND PETER KIRCHGEORG HOFFEN AUF REGEN FLUGVERKEHR AM LOGISTIKZENTRUM

9 WIR: Sie haben vor einigen Jahren bereits ein Ökokonto für die AlzChem angelegt. Was darf man sich darunter vorstellen? SW: Das Ökokonto ist ein Instrument zur vorgezogenen Sicherung und Bereitstellung von Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen, mit denen künftige Beeinträchtigungen von Natur und Landschaft ausgeglichen werden können. Es umfasst Konzepte zur Bevorratung von Flächen und zur Durchführung von Maßnahmen. Beispielsweise können Unternehmen mit einem Ökokonto ihre Planungssicherheit erhöhen und Verfahren beschleunigen. Vielen Dank für das Gespräch. DAS INTERVIEW FÜHRTE NICOL SCHINDLBECK, 2-KOM Der Mauersegler ist eine Vogelart aus der Familie der Segler. Er ähnelt den Schwalben, ist aber mit diesen nicht näher verwandt; die Ähnlichkeiten beruhen auf konvergenter Evolution. Der Mauersegler ist ein Langstreckenzieher. Er hält sich hauptsächlich von Anfang Mai bis Anfang August zur Brutzeit in Mitteleuropa auf. Seine Winterquartiere liegen in Afrika, vor allem südlich des Äquators. Quelle: wikipedia MARKT/ALZCHEM LLC VORSTELLUNG HEATHER SOTO As the Sales Manager for Dietary Supplements at AlzChem LLC I was invited to attend the Creatine Conference in Laufen. Not only was this my first time in Germany but it was also my first time visiting Europe. Dr. Hafner took me to see the most beautiful castles and I enjoyed a wonderful dinner with Mr. Greger at Restaurant Malerwinkel. It was such a pleasure meeting everyone at AlzChem and my colleagues for the first time! Upon arriving in Laufen I was once again taken back by the incredible scenery. The hospitality was impeccable and the Creatine Conference was such a wealth of information. I am so happy to be able to say my first trip to Europe was not only to Germany but to Bavaria. Thank you to everyone who made my time there so memorable! Looking forward to my return. HEATHER SOTO, ALZCHEM LLC BEI DER GELEGENHEIT BESUCHTE HEATHER SOTO AUCH GLEICH DAS SCHLOSS NEUSCHWANSTEIN, EINE DER SCHÖNSTEN SEHENSWÜRDIGKEITEN IN BAYERN. 9 WIR. SOMMER 2015

10 MARKT/MESSE ALZCHEM PERFORMANCE NUTRITION MIT CREAPURE UND ALIPURE ALS AUSSTELLER AUF DER MESSE VITAFOODS 2015 IN GENF. Wir blicken zurück auf eine sehr gute Messe und schöne Zeit in Genf: und einen guten, weltweit hervorragenden Ruf hat. KATHRIN HIEKE, 2-EE Bereits zum neunten Mal in Folge ging es für das Creapure -Team auf die Messe Vitafoods 2015 in die französische Schweiz nach Genf. Die Standbesetzung mit mehreren Mitarbeitern von AlzChem gab den Messebesuchern die Möglichkeit, sich über das einzige in Deutschland produzierte Kreatin zu informieren. Bewaffnet mit vielen kleinen, grünen Musterdosen und den Creapure Gluco Tabletten starteten wir in die Messe. An den drei Tagen ( ) wurden Diskussionen über Mengen, Preise und Vertriebswege mit bestehenden Kunden und Vertriebspartnern geführt. Des Weiteren konnte das Interesse bei vielen potentiellen Kunden und anderen Messebesuchern geweckt werden. Sehr positiv empfanden wir die Rückmeldungen über unser Creapure, welches als Marke sehr großes Ansehen genießt DAS MESSETEAM DER VITAFOODS AUF DIESEM FOTO V. R. BIANCA KRAUSS, KATHRIN HIEKE UND ANITA SCHILCHER MARKT/MESSE ALZCHEM AUF DER CHEMSPEC INDIA 2015 WIR IM GESPRÄCH Die Chemspec versteht sich seit jeher als Leitmesse der Fein- und Spezialchemie. Nach ihrem Start im Jahr 1986 in Großbritannien, öffnet die Chemspec mittlerweile nicht nur in Europa ihre Pforten für Industrievertreter aus aller Welt. Mitte April diesen Jahres lud die Chemspec 2015 nach Indien. Die AlzChem AG (Link: aus dem oberbayerischen Trostberg ist diesem Ruf gefolgt und es gibt einiges zu berichten. Das folgende Interview wurde von der Mitarbeiterzeitung der AlzChem AG WIR durchgeführt. Interviewt wurde Dr. Georg Weichselbaumer (GW), Marketing Bereichsleiter für Basischemie und Synthesebausteine. WIR: Warum war AlzChem in Indien? GW: Diese Frage lässt sich sehr einfach beantworten: Der Absatz nach Indien mit unseren Produkten wächst kontinuierlich. WIR: Ist das der Markt der Zukunft? GW: Indien ist eine der größten Volkswirtschaften weltweit und es wird erwartet, dass sie in Kürze sogar China überflügeln werden. Es herrscht Aufbruchstimmung in dem Land, da es erstmals gelungen ist, aus dem Flickenteppich von Parteien bei der letzten Wahl eine Partei mit absoluter Mehrheit an die Macht zu bringen, die mit aller Gewalt versucht die alten Zöpfe wie Korruption oder Göttergegebenheit abzuschneiden. Dem neuen indischen Premierminister Narendra Modi traut man zu, die behäbige Bürokratie auf Vordermann zu bringen und längst überfällige Infrastrukturmaßnahmen durchzudrücken. Ohne Ausnahme erwarten sich unsere Geschäftspartner davon stark positive Impulse für die Zukunft. 10

11 MARKT/MESSE ALZCHEM AUF DER CHEMSPEC INDIA 2015 WIR IM GESPRÄCH WIR: Mit welchen Produkten war AlzChem am Start? GW: Diese ergeben sich aus der Fokussierung des indischen Chemiemarkts. Das Land ist in der Zwischenzeit dominierend bei der Herstellung von sog. generischen Medikamenten; die Mehrzahl der Anmeldungen für diese Nachahmungspräparate im Hauptpharmamarkt USA wird von indischen Firmen eingereicht! Traditionell stark ist der Subkontinent bei Pigmenten und Farbstoffen. Daher verkaufen wir wachsende Mengen Cyanamid, DCD und Guanidinsalze in den Pharmamarkt sowie immer stärker unsere Nitrile als Pigmentrohstoffe. Aber auch die Landwirtschaftsprodukte und CreAMINO sind für eine Gesellschaft wichtig, die traditionell von Landwirtschaft geprägt ist und sich immer stärker von Hähnchenfleisch ernährt. Situation in Mumbai erfordert sehr viel Aufmerksamkeit und Beherrschung. Dies wird allerdings kompensiert durch die Gastfreundschaft der Inder und das fast freundschaftliche Verhältnis auch mit Geschäftspartnern. Vielen Dank für das Gespräch. DAS INTERVIEW FÜHRTE NICOL SCHINDLBECK, 2-KOM WIR: Wie sind unsere Verbindungen nach Indien speziell zu unserem Vertriebspartner Chemet? GW: Wir arbeiten mit dem Vertriebspartner Chemet, der großen Anteil an unserem Erfolg in Indien trägt. Diese Firma wurde früher als Vertriebsarm der Degussa in Indien etabliert und ist aus dieser Historie mit unserem kulturellen Hintergrund vertraut. Die Firma hat ein, in diesem Riesenland dringend erforderliches breites Netzwerk etabliert und schafft es, unseren Anspruch auf lokales Niveau zu übersetzen. Im Vordergrund steht die Maximierung von Preis und nicht Umsatz. Indien hat extrem konkurrenzfähige Preise, schätzt aber auch das Gütesiegel: Made in Germany. WIR: Wie funktioniert die Zusammenarbeit? GW: Diese klappt hervorragend! Es gibt definierte Verantwortlichkeiten für unsere Produkte und regelmäßige Berichte über den Markterfolg. Der Markt ist riesig und es gibt immer wieder neue Chancen. Chemet ist in dieser Hinsicht sehr aktiv und die Abstimmung läuft effizient, auf dem kurzen Dienstweg. WIR: Wie bewerten Sie die Präsenz AlzChems auf der Messe? GW: Das Ergebnis lässt sich sehr einfach in Zahlen fassen: Wir haben 4 Aufträge von neuen Kunden inkl. einem neuen Produkt mitgebracht. ALZCHEM SALES MANAGERIN MARTINA PFENNINGER, ALZCHEM VORSTAND STEFAN GREGER (FOTO OBEN VON RECHTS) UND DR. GEORG WEICHSELBAUMER, LEITER DES BEREICHS BASISCHEMIE UND SYNTHE- SEBAUSTEINE (FOTO UNTEN LINKS) AUF DER MESSE IM GESPRÄCH WIR: Lessons learned? GW: Indische Kunden sind extrem neugierig, aber auch mitteilsam. Reisen nach Indien erweitern den Markthorizont! Man schätzt die Zusammenarbeit mit Chemet, ist aber sehr stark am direkten Kontakt mit Vertretern von AlzChem interessiert. Noch viel stärker als bei uns wird in Indien Geschäft zwischen Personen gemacht. Man muss eine Vertrauensbasis etablieren, dann zählt ein Wort mehr als jede Unterschrift. WIR: Und was gibt es sonst noch zu berichten? GW: Es ist immer ein Abenteuer, nach Indien zu reisen. Die Straßen sind marode und der Verkehr ist für unsere Verhältnisse schrecklich laut und chaotisch. Auch die hygienische AUCH ROHSTOFF-EINKÄUFER JOHANN BARTH NUTZTE ZAHLREICHE GESPRÄCHE ZUM AUSTAUSCH 11 WIR. SOMMER 2015

12 MARKT/MESSE ALZCHEM MISCHT AUF DER CERAMICS EXPO MIT SILIZIUMNITRID MIT Zum aller ersten Mal fand die Ceramics Expo, eine Messe speziell für technische Keramik, in Cleveland Ohio statt. Die wichtigsten Vertreter der gesamten Wertschöpfungskette dieser Industrie waren als Aussteller oder Besucher vor Ort. Neben Firmen aus Asien und Europa überwogen US-amerikanische Teilnehmer. Die AlzChem AG als Anbieter von Siliziumnitrid Pulver (Silzot HQ für die Keramik- und Silzot SQ für die Solarindustrie) war ebenfalls vertreten. Die Messe bot eine ausgezeichnete Plattform für zahlreiche technische wie auch marktrelevante Gespräche. Bei der parallel zur Messe stattfindenden Konferenz wurden neue Entwicklungen und Trends rund um technische Keramik präsentiert. Die AlzChem AG freut sich auf die nächstjährige Ceramics Expo, die wieder in Cleveland stattfinden wird. NICOL SCHINDLBECK, 2-KOM TECHNICAL SALES MANAGER MACIEJ KUCZYNSKI FREUTE SICH AUF DER CERAMICS EXPO UEBER DAS INTERESSE AN ALZCHEM SILIZIUMNITRID SILZOT. USGQ AUS SAMT PLUS WIRD SAM: NEUES PROJEKT GESTARTET ZUM ERSATZ DER SOFTWARE SAMT PLUS 12 Die Managementsoftware SAMT Plus ist in die Jahre gekommen. SAMT Plus, das für System Audit Management Tool steht, ist eine Datenbank und deckt die Bereiche interne Audits, Externe Audits, Korrekturmaßnahmen, Reklamationsmanagement, Zielemanagement und Änderungsmanagement ab. Dahinter verbergen sich die von uns in Eigenregie durchgeführte Selbstinspektion (Eigenüberwachung), die Auditierung unserer Lieferanten, die systematische Erkennung von Verbesserungsmöglichkeiten und Fehlern und deren Abarbeitung, die Dokumentation und Bearbeitung von Kundenreklamationen, die hinterlegten Unternehmensziele bezüglich Umwelt, Qualität, Sicherheit, Gesundheit und Energieeffizienz sowie das kundenbezogene Änderungsmanagement in Bezug auf relevante Änderungen unserer Produkte. Die Software ermöglicht uns die Einhaltung der Anforderungen durch die entsprechenden Normen, beispielweise die Qualitätsnorm DIN EN ISO 9001 einerseits und spezifischer Kundenanforderungen andererseits. Man sieht also, dass die Software eine ziemlich wichtige Rolle spielt. Die Anfänge der Software gehen auf die neunziger Jahre zurück. Da in absehbarer Zeit die Programmiersprache Silverlight, in der unsere Datenbank programmiert ist, von Microsoft nicht mehr unterstützt wird und das aktuelle Programm nicht alle Wünsche an die Kundenfreundlichkeit der internen Anwender erfüllen kann, wurde im März der Startschuss für das Projekt SAM gegeben: SAM = Software für das AlzChem Managementsystem. Bei der Wahl einer neuer Software soll auch darauf geachtet werden, dass die in der Datenbank gespeicherten Informationen nutzbringend ausgewertet werden können. Neben dem Lenkungskreis, bestehend aus Dr. Bert Raeymaekers und Stefan Hahn, wird das Projektteam bestehend aus Christine Haslwimmer (IT), Stefan Kramheller (GQU), Marion Maier (CAM), Alex Schlecht (IT) und Sylke Schmitz (CTR) unter Leitung von Dr. Hans-Georg Erben verschiedene Anbieter prüfen und einen geeigneten auswählen. Sollte kein geeignetes Produkt erhältlich sein, dann sollen die Anforderungen durch Programmierung in einer eigenen Softwarelösung umgesetzt werden. Für ein erfolgreiches Projekt ist es erforderlich, dass sich die Anwender früh am Projekt beteiligen und Ihre Ideen und Verbesserungen mit einbringen. Lesen Sie mehr zu diesem Thema in einer der nächsten Ausgaben der WIR. DR. HANS-GEORG ERBEN, 2-QA

13 MARKT CREAPURE UNTERSTÜTZT BEACHVOLLEYBALL TEAM BERICHT DES ERSTEN TURNIERBLOCKS Unser Start in die Saison verlief ein wenig holprig. Das erste Turnier nahmen wir bewusst zum Reinkommen und Einspielen. Leider sprang ein platzierungstechnisch etwas unglücklicher 7. Platz beim Kategorie 1 Turnier in Marl heraus. Am zweiten Maiwochenende stand dann das erste Highlight auf den Plan: Smart Super Cup in Münster! Wir mussten in der Quali starten und steigerten usn in unserer Leistung zum Vorwochenende deutlich. Trotzdem verloren wir beide Spiele knapp in drei Sätzen und mussten früher als geplant schon wieder die Heimreise antreten. Als nächstes Turnier stand dann unser Heimspiel in Hamburg an (ebenfalls ein Smart Super Cup). Auch hier mussten wir in der Quali ran, machten es aber viel besser. Wir gewannen direkt beide Spiele und zogen souverän ins Hauptfeld ein. Dort setzte es gegen die momentane Nummer 1 in Deutschland leider eine Niederlage, auch wenn wir mit unserem Spiel sehr zufrieden sein konnten. In der ersten Verliererrunde gewannen wir dann gegen den deutschen Meister von 2013 (Mischa Urbatzka) mit seinem neuen Partner. Im letzten Spiel des Tages, das wir auf Augenhöhe gestalten konnten, fehlten uns leider am Ende ein paar Prozent und wir mussten das Feld als Verlierer verlassen. Mit dem 9. Platz beim 2. Smart Super Cup können wir aber insgesamt zufrieden sein. Am Pfingstwochenende ging es für uns dann nach Norderney. Ein Turnier von einer Kategorie, die direkt unter der deutschen Tour kommt (d. h. ein bisschen weniger Preisgeld/Punkte, aber letztzendlich fast die selben Teams). Wir spielten ein super Turnier, gaben am ganzen Wochenende kein Spiel ab und standen so am Ende ganz oben auf dem Podest. Ein erster großer Erfolg. Wir sind mit der Entwicklung bisher sehr zufrieden und möchten genau diesen Weg weitergehen. Mitte Juni geht es weiter mit der Smart Beach Tour in Jena. Creapure nehmen wir regelmäßig sowohl in den Trainingsblöcken, als auch während der Turniere. Wir fühlen uns damit sehr wohl und gut aufgestellt. Sportliche Grüße, VALENTIN BEGEMANN (LINKS) UND LORENZ SCHÜMANN (RECHTS) 13 WIR. SOMMER 2015

14 AUSBILDUNG BILDUNGSMESSE INN-SALZACH 2015 Die Wettbewerbsfähigkeit eines Landes beginnt nicht in der Fabrikhalle oder im Forschungslabor. Sie beginnt im Klassenzimmer. Henry Ford ( ), Gründer der Ford Motor Company Die diesjährige Bildungsmesse Inn-Salzach fand vom April 2015 in Mühldorf statt. Mit über 100 Ausstellern und über Besuchern war die Messe zwei Tage lang der zentrale Treffpunkt für Aus- und Weiterbildung. Die Ausbildung der AlzChem war, nach der heimischen Bildungsmesse in Traunreut im März 2015, mit ihrem Messestand vertreten. Viele Schüler mit ihren Eltern bzw. Lehrern nutzten die Gelegenheit für persönliche Gespräche mit den Ausbildern bzw. Azubis und informierten sich über die verschiedenen Ausbildungsberufe bei AlzChem. Besonders interessiert waren die Besucher an dem von den AlzChem-Azubis aufgebauten Modell der heiße Draht und einem Wägeversuch. Hier konnten die Schüler ihr Geschick unter Beweis stellen. CLAUDIA SASSMANN, KAUFMÄNNISCHE AUSBILDUNG INNOVATIV SEIT 1908 INNOVATIV SEIT ,90 8Kaufen Sie Creapure in handlichen 1 0g Dosen FÜR NUR ERHÄLTLICH BEI: Verkaufsstände (Termine werden davor angekündigt Belegschaftsverkauf VORTEILE: Höhere Trainingsbelastbarkeit Zunahme der Muskelmasse Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit, der fettfreien Körpermasse und der Energieversorgung der Knochenzellen FÜR NUR 3,20 Kaufen Sie Perlka in handlichen 5-L Eimern EG-Düngemittel Nitrathaltiger Kalkstickstoff 19,8 % N Gesamtstickstoff; 1,8 % N Nitratstickstoff Perlka enthält außerdem 50 % CaO basisch wirksame Bestandteile (Kalk) ERHÄLTLICH BEI: Verkaufsstände (Termine werden davor angekündigt) Belegschaftsverkauf VORTEILE: Handliche Eimer (wiederverschließbar) Gleichmäßiges Wachstum Schutz vor Auswaschung Belebung des Bodens Dezimierung von Unkräutern und Schnecken Vorbeugung gegen Wurzelund Stängelfäule Kompostierung ohne Gestank und Fliegen Hinweise zur Anwendung von PERLKA beachten: 14 AlzChem AG Dr.-Albert-Frank-Str Trostberg, Germany AlzChem AG Dr.-Albert-Frank-Str Trostberg, Germany

15 AUSBILDUNG 39 AUSZUBILDENDE FEIERN IHRE FREISPRECHUNG, 21 BESTEHEN IHK PRÜFUNG MIT 1,5 UND BESSER Am 23. April 2015 wurden 39 junge Damen und Herren im Rahmen einer schönen Feier von ihrer Ausbildung freigesprochen. Ausbildungsleiter Manfred Hochreiter begrüßte die ehemaligen Auszubildenden, die geladenen Gäste und gratulierte zu den außerordentlichen Leistungen: Ehrlich gesagt, weiß ich nicht wie wir eine solche Notenbilanz noch verbessern können. Das, liebe Absolventinnen und Absolventen, ist in erster Linie eure Leistung. Ich denke aber auch, dass das ein Verdienst einer ausgezeichneten Ausbildungsarbeit aller an der Ausbildung beteiligten Personen hier im Chemiepark ist. Dafür zolle ich allen für das Geleistete Respekt und Anerkennung. Vorstand Ulli Seibel: Heute ist ein Grund zum Feiern. Die Mühen der Ausbildung und der Prüfungsstress sind vorbei und sie haben sich gelohnt. Ich gratuliere Ihnen für die Spitzenleistungen. Die beeindruckende Bilanz ist aber auch ein Zeichen für die Qualität und Leidenschaft unserer Ausbilder. Folgend zwei Zitate der frisch Ausgelernten über Ihre Ausbildung: Besonders gut an der kaufmännischen Ausbildung finde ich, dass die Azubis alle drei bis vier Monate die Abteilung wechseln dürfen, so dass man insgesamt einen guten Überblick über die Firmen AlzChem und BASF erhält. Über den gesamten Zeitraum wurden wir durch einen Englisch-Kurs sowie zahlreiche weitere Kurse und Workshops gefördert und unterstützt. Die 2,5 Jahre Ausbildung zur Industriekauffrau waren eine tolle Zeit, die wir größtenteils unseren Ausbildungsbeauftragten und den Ausbildern zu verdanken haben. ISABEL SPIEL, INDUSTRIEKAUFFRAU Was bei der Ausbildung zur Chemielaborantin neben dem Lernen immer im Vordergrund stand, war, dass wir Freude an der Arbeit und im Team hatten. Das wurde von unseren Ausbildern nicht nur geschickt in den Theorieunterricht mit eingebaut, auch in den verschiedenen Laboren, die wir in den Ausbildungsjahren durchwandern konnten, wurden wir stets herzlich aufgenommen. Zudem erhielten wir im Teamfindungsseminar in Waldmünchen die Gelegenheit, mit den Azubis der anderen Berufsgruppen zusammenzuarbeiten und auch sie besser kennenzulernen. Insgesamt dürfen wir also auf eine sehr lehrreiche Ausbildungszeit zurückblicken, an die man sich gerne erinnert. YASMIN GÄRTNER, CHEMIELABORANTIN 30 Absolventinnen und Absolventen haben nach ihrer Ausbildung einen befristeten bzw. unbefristeten Arbeitsvertrag bei AlzChem bzw. BASF erhalten. Die Ausbildungsquote im CHEMIEPARK Trostberg liegt nach wie vor mit 8 % deutlich über dem Bundesdurchschnitt. Dieser liegt bei 4,8 %. Nach der Zeugnisübergabe und einer Hip Hop-Tanzeinlage von Sebastian Glück (Elektroniker für Betriebstechnik 1.Lehrjahr und amtierender Europameister im Hip Hop) wurde im Casino weitergefeiert. CLAUDIA SASSMANN, KAUFMÄNNISCHE AUSBILDUNG 15 WIR. SOMMER 2015

16 AUSBILDUNG WERKSBESICHTIGUNG DER NIGU CHEMIE GMBH UND DER ALZCHEM AM STANDORT HART Die Azubis des 1. Lehrjahres besuchten am 30. März 2015 die AlzChem Tochtergesellschaft NIGU Chemie GmbH in Waldkraiburg und die AlzChem AG in Hart. In Waldkraiburg wurde uns anhand einer Präsentation von Thomas Brodschelm der Standort vorgestellt. Dabei wurden wir über die Produkte und die Zusammenarbeit mit Trostberg, Schalchen und Hart informiert. Anschließend wurden wir in vier Gruppen eingeteilt und durften verschiedene Bereiche besichtigen wie z.b: Labor, Lager, Technikum, Messwarte und die Bioselectanlage. Nach den anstrengenden, aber sehr interessanten Führungen wurden wir mit einer Brotzeit versorgt. Danach ging es mit dem Bus zur nächsten Station, zum AlzChem Standort Hart. Hier wurden wir herzlich durch Hubert Ritzinger empfangen. Nachdem wir uns in zwei Gruppen aufgeteilt hatten, wurden wir mit Schutzkleidung ausgestattet und durch das ganze Werk, also durch die Carbid-Produktion, die Kühlhallen, die Ferrosilicium-Produktion, geführt. Wir bedanken uns recht herzlich bei den Ausbildern, die uns diese Besichtigungen ermöglicht haben. KREISEL ANNA, SCHMID SELINA, SPIEL ALEXANDRA, WALLNER ALEXANDRA KAUFFRAUEN FÜR BÜROMANAGEMENT, 1. LEHRJAHR AUSBILDUNG VERLEIHUNG STAATSPREIS 16 Vier ehemalige AlzChem-Azubis erhielten in der Berufsschule den Staatspreis der Regierung von Oberbayern überreicht: von links, Yasmin Gärtner und Melanie Haas (Chemielaborantinnen), Sabrina Stinn (Industriekauffrau) und Melanie Rösch (Kauffrau für Bürokommunikation). Ausbildungsleiter Manfred Hochreiter: Es ist fast schon zur Tradition geworden, dass jedes Jahr AlzChem-Azubis bei den besten Berufsabsolventen dabei sind und den Staatspreis erhalten. Dennoch ist es nicht selbstverständlich. Das gelingt nur mit einem Azubi der bereit ist Leistung zu bringen und sich für das Unternehmen einzusetzen. Umso mehr freut es mich, dass ich wieder zu solchen Erfolgen gratulieren darf. An dieser Stelle möchte ich mich auch bei unseren zahlreichen Ausbildungsbeauftragten bedanken, die unsere Azubis 2 ½ bzw. 3 ½ Jahre professionell durch die Lehrzeit bringen. Ihr macht einen tollen Job! CLAUDIA SASSMANN, KAUFMÄNNISCHE AUSBILDUNG

17 Tag der Ausbildung 11. Juli 2015 IM CHEMIEPARK TROSTBERG Uhr Ausbilder und Auszubildende informieren im Ausbildungslabor und in der Lehrwerkstatt über die verschiedenen Ausbildungsberufe. Nutze die Chance und verschaffe Dir einen Überblick über die vielfältigen Möglichkeiten einer fundierten Ausbildung bei den Unternehmen AlzChem, BASF und BKK vor ORT. Gerne auch zusammen mit Deinen Eltern. SPRUNGBRETT AUSBILDUNG - HIER GEHT ES UM DEINE CHANCE! INFORMIERE DICH AM TAG DER AUSBILDUNG Wir freuen uns auf Deinen Besuch. AlzChem AG Dr.-Albert-Frank-Str Trostberg Germany CHEMIEPARK TROSTBERG T F surf doch mal vorbei. 17 WIR. SOMMER 2015

18 MITARBEITER DAS BANANENWUNDER DER 2-EW Märchen beginnen ja oft mit Es war einmal. Doch auch wenn die folgende Geschichte ebenso beginnt und für manchen Leser unglaublich erscheinen mag, gehört sie in den Bereich der Tatsachen. Aber lesen und staunen Sie selbst, welch kleines Wunder sich in unserer Abteilung kürzlich ereignet hat: Es war einmal eine kleine, wunderschöne Bananenpflanze, welche die große Reise über den Ozean angetreten hat, um einem neuen Besitzer hierzulande Freude zu bereiten. Es dauerte auch gar nicht lange, als einer unserer Mitarbeiter selbige erblickte und nicht umhin konnte, sie vom Gärtner zu erwerben. Viele Jahre hegte und pflegte der Mitarbeiter sodann die Pflanze in seinem Büro, welche ihm dafür viel Freude und Motivation für die Arbeit schenkte und sich mit einem üppigen Wachstum für die gute Betreuung bedankte. glauben könnte, etwa klein und unscheinbar blieben, sondern unglaublich aber wahr sich zu einer ausgewachsenen Bananenstaude entwickelten, voll mit Bananen normaler Größe, wie man sie auch aus dem Supermarkt kennt. Letzte Zweifel um die Echtheit wurden schließlich bei der Ernte und Verkostung unter den Mitarbeitern der 2-EW beseitigt, die Ihnen das Wunder aus unserer Abteilung ebenso wie ich bestätigen können. Was bleibt noch zu sagen - und weil sie nach dem Genuss der gesunden Früchte eben nicht gestorben, sondern im Gegenteil gesünder geworden sind, arbeiteten sie noch heute (mehr oder weniger) glücklich und zufrieden... ALEXANDER SIERUGA, FEINWERKSTATT Eines Tages wurde das Gewächs jedoch zu groß für das Büro und obwohl sich der Mitarbeiter nach so langer Zeit nicht gerne von ihr trennte, entschloss er sich trotzdem, einen besseren Platz zu suchen, damit die Bananenstaude weiter gedeihen konnte. Er fand diesen im Brotzeitraum der 2-EW, welcher warm und lichtdurchflutet optimale Bedingungen für die Pflanze bot. Die Bananenstaude hätte nun einfach das machen können, was Sie, ich und viele andere kennen, wenn man selbige aus dem Baumarkt kauft: Zuerst wächst sie und sieht schön aus, irgendwann wird sie dann aber braun und geht ein, ohne dass man jemals einen Hinweis bekommen hätte, dass es sich auch wirklich um ein Gewächs handelt, welches zumindest in südlichen Ländern fleißig Bananen produziert. Vielleicht fehlte uns aber eben eine wichtige Komponente, eine Art gute Fee, wie sie auch in alten Märchen vorkommt. EINFACH SCHÖN ANZUSEHEN: DIE BANANENSTAUDE IM BROTZEITRAUM DER ELEKTROWERKSTATT In unserer Geschichte kam jedoch die gute Fee in Gestalt unserer Mitarbeiterin Gerti, welche sich neben dem leiblichen Wohl unserer Mitarbeiter nun auch für die weitere Entwicklung der mittlerweile schon etwas größeren Bananenpalme verantwortlich fühlte: Jeden Tag spreche ich mit ihr und gieße sie fleißig, damit sie gut gedeiht, versprach Gerti. Das jedoch blieb nicht ohne Folgen: 18 Hingerissen von soviel liebevoller Zuwendung und guter Pflege, entschloss sich die Pflanze nun nach einiger Zeit guten Gedeihens zu blühen, um ihrer Dankbarkeit Ausdruck zu verleihen. Doch damit nicht genug: Alsbald zeigten sich die ersten Früchte, welche dann nicht, wie man vielleicht GERTI, UNSERE BANANENFEE TAG FÜR TAG HEGT UND PFLEGT SIE DIE BANANENSTAUDE

19 BESUCHE / MARKT BESUCH AUS AUSTRALIEN Am 21. und 22. Mai bekam wir Besuch der Firma PROTECH CONSULTING PTY LTD aus Australien. Janet Macdonald, Rosemary Henderson und Cathy Jorgensen sind als Zulassungsberaterinnen tätig und unterstützen uns seit vielen Jahren in Zulassungsthemen bei den Produkten DORMEX und SITOFEX. Unsere Produkte werden dort für die Tafeltrauben genutzt. Das größte Anbaugebiet dieser Kultur befindet sich in der Stadt Mildura (Victoria). Die Firma PROTECH hat Ihren Sitz in Melbourne und es war Ihr erster Besuch in Trostberg, für Janet Macdonald war sogar das erste Mal in Europa. Nach eine Präsentation über die AlzChem durch Nicol Schindlbeck, führte Wolfgang Prager die drei Damen durch das Werk, wobei ein spezielles Augenmerk auf die Cyanamid Anlage gelegt wurde. Die aktuellen Zulassungsthemen wurden am Nachmittag mit Dr. Hubertus Gehrmann besprochen. JOSE MARTINEZ, 2-LW BESUCHE DR. BÄRBEL KOFLER Am 14. April besuchte MdB Dr. Bärbel Kofler die AlzChem in Trostberg und traf sich mit Betriebsratsvorsitzendem Karl Held zum Gespräch und Austausch zu aktuellen Themen wie Stromversorgung, Anti-Dumpingverfahren oder ganz allgemein zur Auftragslage bei AlzChem. Karl Held: Ich freue mich, dass sich Frau Dr. Kofler für das Wohlbefinden des Unternehmens und ihrer Mitarbeiter interessiert. Frau Kofler besichtigte auch das neue Logistikzentrum der AlzChem und suchte im Anschluss den Dialog mit dem Vorstand. FOTO LINKS V. L.: MARTIN BAUMANN, ORTSVEREINSVORSITZENDER DER SPD IN TROSTBERG, ALZCHEM BETRIEBSRATSVORSITZENDER KARL HELD, MDB DR. BÄRBEL KOFLER, HANS-MICHAEL WEISKY, SPD FRAKTIONSSPRECHER IM TROSTBERGER STADTRAT, ROSSANA MIRLACH, WAHLKREISHEL- FERIN IM BÜRO DR. BÄRBEL KOFLER, ALZCHEM BETRIEBSRAT KARL HOLZNER, HARALD SIKORSKI, IG-BCE BEZIRKSLEITER ALTÖTTING FOTO RECHTS: MDB DR. BÄRBEL KOFLER ZEIGT SCHWINDELFREIHEIT. 19 WIR. SOMMER 2015

20 BKK VOR ORT SANFT GEGEN SCHMERZEN MIT OSTEOPATHIE FRÜHER HATTE ER RÜCKEN. jetzt hat er uns. 20 Schmerzfrei auf die Sanfte tour Als alternative Heilmethode gehört Osteopathie in der Regel nicht zum Leistungskatalog gesetzlicher Krankenkassen. Wir sehen das anders und unterstützen Sie mit einem Zuschuss von bis zu 360 Euro im Jahr bei der sanften Behandlung Ihrer Beschwerden. Mehr zur Osteopathie und ihren Anwendungsgebieten erfahren Sie unter Webcode: 1060 Provita Bonus Gegen Erkrankungen des Bewegungsapparats kann man sich durch regelmäßige Bewegung und gezielte Entspannung gut wappnen. Wir freuen uns also, wenn Sie sportlich aktiv sind und belohnen Ihren alltäglichen Kampf gegen den inneren Schweinehund auch finanziell. Sammeln Sie Bonuspunkte und kassieren Sie für Ihr gesundheitsbewusstes Verhalten bis zu 100 Euro Prämie im Jahr. Sportcheck ++ Wie fit sind Sie wirklich? Finden Sie es heraus! Alle zwei Jahre übernimmt die BKK vor Ort 90 Prozent der Kosten für eine sportmedizinische Vorsorgeuntersuchung. Suchen Sie vor Ihrem sportlichen (Wieder-)Einstieg einfach einen zertifizierten Sportmediziner auf und lassen Sie Herz, Kreislauf und Bewegungsapparat einmal genau auf den Prüfstand stellen. Das Honorar dafür maximal 140 Euro zahlen wir! Provita Kurse Von A wie Aqua Fitness bis Z wie Zumba wir finanzieren unseren Mitgliedern die Teilnahme an zwei zertifizierten Präventionskursen im Jahr. Wer regelmäßig an einem Sport- oder Entspannungsangebot aus der Zentralen Kursdatenbank teilnimmt, darf sich über einen Zuschuss von bis zu 200 Euro freuen. In Zusammenarbeit mit Sportmedizinern und Fitnessexperten bauen wir unser Sport- und Präventionsangebot kontinuierlich für Sie aus. Lassen Sie sich von uns beraten! Ihre BKK vor Ort Universitätsstr Bochum Kostenlose Servicenummer bkkvorort.de

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