Analyst Professionelle Investmentstrategien mit den weltweit besten Aktien-, Renten- und Spezial-Fonds Nicosia Zürich Frankfurt London New York

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1 Professionelle Investmentstrategien mit den weltweit besten Aktien-, Renten- und Spezial-Fonds Nicosia Zürich Frankfurt London New York Liebe Leserin Lieber Leser Erscheinungsweise: zweimal monatlich 12. Jahrgang / Seite 1 Die Anpassung der in den letzten Monaten extrem pessimistischen Einschätzungen vieler Marktteilnehmer an die wirtschaftliche Realität sorgt weltweit für steigende Aktienkurse! Vieles ist im Stressjahr 2011 zu lesen gewesen, so beispielsweise von einer drohenden Rezession in den Industrieländern, von einer bald platzenden Immobilienblase in China oder von einem Zusammenbruch des Euros. Daraus sollte sich nach den Prognosen vieler en die Marktentwicklung des Jahres 2008 wiederholen, allerdings mit noch deutlicheren Verlusten als damals. Aus Angst vor weiteren Verlusten gingen viele Marktteilnehmer mit extrem tiefen Aktienquoten in das neue Jahr, wer sollte da eigentlich noch verkaufen? Mittlerweile scheint es immer unwahrscheinlicher zu werden, dass sich das Krisenszenario aus dem Jahr 2008 im laufenden Jahr wiederholen wird. Zu diesem Schluss kommen die en des Rohstoffspezialisten Tiberius Asset Management. Nach Meinung der Tiberius-en seien es gleich mehrere Gründe, die gegen eine Wiederholung der Baisse von 2008 sprechen und zwar: Vor allem sind es die Frühindikatoren sowie die Industrieaufträge, die eine Belebung der Weltkonjunktur erwarten lassen! Dabei zeigen sich die Stuttgarter en überzeugt, dass die Anpassungsrezession an die Sparprogramme in den Peripherieländern der Eurozone milder ausfallen werde, als bislang befürchtet. Auch in Asien hätten sich die Frühindikatoren auf tiefem Niveau stabilisiert. Ein weiterer positiver Faktor sei die Tatsache, dass sich die Aktienmärkte in den letzten Wochen deutlich erholen konnten, allen voran die zuvor stark gedrückten Börsen in Euroland. Dies stimmt die en zuversichtlich, dass uns Marktverwerfungen ähnlich wie 2008 ins Haus stehen werden, sondern dass eher die Entwicklung während und nach der Asienkrise 1998 als Vorlage für die künftige Entwicklung an den Finanzmärkten dienen könnte. Wie damals sei auch heute die Eurokrise eine regionale Krise, welche die weltwirtschaftliche Entwicklung nicht nachhaltig beeinträchtigen könne. Demnach seien vor allem Aktien und Rohstoffe weiter zu bevorzugen. Staatsanleihen mit sehr niedrigen Renditen seien dagegen kein aussichtsreiches Investment. Diese Einschätzung scheinen in den letzten Wochen immer mehr Investoren zu teilen, wobei viele erst jetzt allmählich beginnen, die Equity Exposure in ihren Depots zu erhöhen! Dies nährt natürlich die Hausse, zumal in vielen Depots in Sachen Aktien zu Beginn der jüngsten Aufwärtsbewegung eher Ebbe herrschte. Von Euphorie ist weiterhin nicht viel zu spüren, denn viele Marktteilnehmer halten sich noch zurück, da sie im Falle eines Bankrotts in Griechenland und eines Austritts aus der Euro-Zone mit nochmaligen Verwerfungen an den Finanzmärkten rechnen. Trotz aller Freude über die jüngsten Kursgewinne ist Übermut fehl am Platz. Derweil konnte sich unsere spekulative Fondsempfehlung LYXOR ETF LEV DAX (LYX 0AD, EUR 42.84) von Ende November prächtig entwickeln. Ein Buchgewinn von 12,84 Euro oder + 42,8 % in nur wenigen Wochen lässt sich sehen. Wem das reicht, der nimmt Gewinne mit, ansonsten erhöhen Sie bitte den Stopp-Kurs von EUR auf EUR Wir kommen nun zu einem Fondsmanager, der in den letzten Tagen allen Grund zu feiern hatte, nämlich: Wichtiger Hinweis: Zu möglichen Risiken und Interessenskonflikten bei den vorgestellten Anlagen beachten Sie bitte unseren Disclaimer auf der Seite 8 und im Internet unter Kundenservice D/A/CH AROWA Networking & Company Services OHG Tel / Postfach 1154, D Endingen Fax /

2 12. Jahrgang / Seite 2 Am ging ein Fonds an den Start, der für uns der Trendsetter unter den vermögensverwaltenden Fonds der letzten Jahre war und ist: ETHNA AK- TIV E! Tanti auguri herzlichen Glückwunsch für 10 Jahre erfolgreiches Fondsmanagement mit einer herausragenden Zehnjahresperformance von % an Luca Pesarini und sein Team! Als klassischer flexibler Mischfonds für Aktien, Renten und Liquidität konzipiert, stieß der Fonds zunächst eher auf wenig Gegenliebe bei den Anlegern. Wir können uns noch gut an unser erstes Meeting mit Luca Pesarini vor Jahren in Mannheim erinnern, damals war der Fonds gerade einmal 38 Mio. Euro groß, und Mischfonds galten nicht gerade als sexy. Wen wundert s, denn es lagen zwei gute bis sehr gute Aktienjahre hinter uns und die Anleger waren trotz der schlimmen Erfahrungen aus dem Crash von 2000 bis Frühjahr 2003 mehr denn je auf der Suche nach den Performance-Highflyern. Aktienfonds waren gefragt, am besten solche, die zweistellige Renditen versprachen. Luca Pesarini ließ sich davon nicht beirren, sein Credo lautete bereits damals: Ich manage für Anleger, die neben einer ordentlichen Rendite auch ruhig schlafen wollen! Die Konsequenz daraus: Jeweils ein Drittel Aktien, Renten und Liquidität galten bei ihm als strategisches Maß der Dinge! Je nach Marktlage nahm er entsprechende Allokations-Veränderungen vor, wobei die Aktienquote stets unter 50 % lag. Das genügte, um auch in guten Aktienmarktphasen mit dem Aktienmarkt mithalten zu können. Neben gelungenen Allokationsentscheidungen zeichnete sich das Management stets auch durch ein gekonntes Stock- und Bondpicking aus. Die überragende Klasse des Managements zeigte sich jedoch regelmäßig in Baissephasen an den Finanzmärkten. Pesarini und sein Team bewiesen stets ein gutes Gespür dafür, wann es Zeit war, die Risiken im Fonds zurückzufahren. So zuletzt im Sommer 2011 als er uns im Gespräch erläuterte, dass er die Aktienquote deutlich zurückgefahren habe. Erneut, wie übrigens auch im Crashjahr 2008, konnte der ETHNA AKTIV E das schwierige Jahr 2011 ohne nennenswerte Verluste überstehen. Und damit hat Pesarini wiederholt bewiesen, dass Risikomanagement für ihn keine leere Worthülse ist, sondern täglich gelebte Realität. Die Verlässlichkeit, mit der er den Fonds managt schafft Vertrauen bei den Anlegern. Dies zeigt das mittlerweile auf über 2,5 Mrd. Euro gestiegene Fondsvolumen. Luca Pesarini ist weiterhin vorsichtig, denn echte Lösungen für die weltweite Verschuldungsproblematik seien nach wie vor nicht in Sicht, wie er uns soeben erläuterte. Die Konsequenz: geringe Risiken, die sich in einer niedrigen Aktienquote und einem hohen Anteil an Liquidität widerspiegeln. Damit wird klar, dass sich die Anleger trotz des enormen Erfolgs auch weiterhin auf einen umsichtig agierenden Fondsmanager bei ihrem ETHNA AKTIV E verlassen können. An dieser verlässlichen Qualität muss sich die Branche messen lassen! Anderes Thema: Es ist wirklich erbärmlich mit diesen Worten hatten wir in Ausgabe 23/2011 die Lage bei den Devisenfonds kommentiert! Wer sich auf die Suche nach einem erstklassigen FX-Fonds macht, von dessen Manager er sich einerseits eine stabile und zumindest zufriedenstellende Performance erhofft, konnte mit den Produkten aus diesem Segment bislang alles andere als glücklich sein. Nur ganz wenige Devisenfonds schafften eine positive Dreijahresperformance, die meisten waren zudem just dann tief im Minus, wenn auch die Aktienmärkte in den Keller gingen. Wozu dann einen Devisenfonds im Portfolio halten, wenn die viel beschworene Unabhängigkeit zu anderen Asset Klassen nichts anderes plakatives Marketing ist? Soweit so schlecht. Die gute Nachricht ist, dass wir von Udo Wedler von der F.U.X. Asset Manager Manufaktur auf ein neues FX-Produkt aufmerksam gemacht wurden, das wir nicht nur für interessant erachten, sondern dessen Management wir auch zutrauen, künftig mit überzeugenderen Ergebnissen für Aufmerksamkeit und vor allem für zufriedene Anleger im Segment der Devisenfonds zu sorgen. Kommen wir gleich zu den Details:

3 12. Jahrgang / Seite 3 Der INTALUS FX AL- PHA FUND ist zwar neu, die darin verfolgten vier Sub-Strategien weisen jedoch seit Jahren Top- Ergebnisse auf! Bislang war Intalus lediglich institutionellen Investoren wie Versicherungen oder Banken als innovativer Software-Entwickler bekannt, der erfolgreiche direktionale Handelssysteme für Währungen implementierte. Bezahlen ließ man sich über eine Performance-Fee, die man mit den Kunden vereinbarte. Verdient hat Intalus nur, wenn auch die Kunden mit den Währungsstrategien verdienten. Daraus entwickelte das Unternehmen zusammen mit der FUXAMM eine Fondsstrategie, die soeben im Mantel eines in Malta gelaunchten Professional Investor Funds namens INTALUS FX ALPHA FUND auf den Markt kam. Die zum Start des Fonds gleichgewichtet umgesetzten vier Sub-Strategien weisen im Backtest eine tadellose, robuste Performance aus. Es sind zwar Backtest-Ergebnisse, allerdings von insgesamt vier Sub-Strategien, die institutionelle Kunden von Intalus teilweise seit 2008 live einsetzen und damit sehr gute Ergebnisse erzielten. Vor diesem Hintergrund erscheinen die sehr guten Ergebnisse in der obigen Tabelle realistisch. Wir trafen uns mit Intalus-Geschäftsführer Klaus A. Wobbe in Frankfurt zum Interview. Was uns von Anfang an sehr gut gefiel, war die betont zurückhaltende Art, mit der Wobbe über sein System und den Werdegang seines Unternehmens sprach. Wobbe stellte die Risikokontrolle in den Vordergrund, quasi als Grundlage für eine möglichst stabile Wertentwicklung seines FX- Systems. Dies wird durch eine dreidimensionale Diversifizierung erreicht. 100 Währungspaare in 4 verschiedenen Substrategien, die in verschiedenen Zeit(Chart)Intervallen gehandelt werden. Zwei der Strategien handeln Ausbruchsignale (FX One, FX Fast), eine weitere erkennt Chart-Muster (Pattern), die vierte Substrategie ist als Trendfolger im Einsatz bzw. führt das sogenannte Swing Trading durch, das vor allem in Seitwärtsphasen gute Ergebnisse aufweist. Alle vier Substrategien lieferten für sich genommen profitable Ergebnisse in unterschiedlichen Marktphasen und sind zudem bereits bei Kunden im Livetrading im Einsatz. Die Ziele sind eine geringe Volatilität und möglichst keine Aus reißerergebnisse. Es wird nur im Devisen-Kassa-Markt gehandelt, bei überdurchschnittlich hoher Vola werden keine neuen Positionen eingegangen. Jede offene Position wird mit einer entgegengerichteten Stopp Order abgesichert und im 24 Stunden Handel fortlaufend überwacht. Alle vier Substrategien sind für alle Währungspaare einsetzbar. Wobbe hält nichts von maßgeschneiderten Konzepten, die jeweils nur für ein Währungspaar angewendet werden. Diese seien viel zu komplex und damit auch stark fehleranfällig. Intalus verfolgt einen anderen Ansatz, der für mehr Konstanz und Verlässlichkeit in der Wertentwicklung sorgen soll und nimmt dafür auch in Kauf, dass der Fonds wohl kaum ganz vorne in den Hitlisten zu finden sein dürfte. Wer weiß? Uns hat zum einen der strategische Ansatz und die über mehr als zwei Jahrzehnte aufgebaute Kompetenz im direktionalen Trading seitens der Intalus überzeugt. Wobbe hat es zudem verstanden, seine guten handwerklichen Fähigkeiten zu vermitteln, sodass wir gute Chancen sehen, dass der INTALUS FX ALPHA eine Erfolgsstory wird und zudem für die bis dato nicht von Erfolg gekrönte Peergroup Devisenfonds eine willkommene Bereicherung darstellt. Aufgrund der geringen Korrelation mit Asset Klassen wie Aktien, Anleihen, Rohstoffen oder Gold (unter +/- 0,20), eignet sich dieser FX-Fonds zudem zur Diversifizierung Ihres Fondsportfolios. Unsere Empfehlung: kaufen! Der am aufgelegte Fonds kann in Euro, USD oder CHF als Institutionelle Shareklasse (WKN A1J S4Y, ab EUR) oder Retailshareklasse (WKN A1J S41, ab EUR) erworben werden (www.fuxamm.de). Wir kommen zu einem weiteren erstklassigen Fonds, nämlich:

4 12. Jahrgang / Seite 4 In turbulenten Börsenjahren wie dem eben vergangenen folgen sehr häufig bunt gemischte Performance-Hitlisten! Ein Sammelsurium aus Glücksrittern und Könnern, Spielern und Strategen streitet sich in der Folge häufig um die Krone der einzelnen Vergleichsgruppen und die Gunst der Investorengelder. Doch wie so häufig in vielen Lebenslagen bewegen wir uns auch im Fondsmanagement in Grauzonen. Eine Top-Performance in bewegten Zeiten ist aus unserer Sicht daher meist eine Mischung aus einem funktionierenden Investmentprozess, einer guten Strategie und eben auch dem richtigen Bauchgefühl. Auf 2011 übertragen bedeutete dies, in den Stressphasen des zweiten Halbjahres zum richtigen Zeitpunkt investiert oder in Kasse gewesen zu sein. Das haben nur sehr wenige Value Manager so gut gemeistert wie Frank Fischer. Der CIO der Shareholder Value Management AG hat mit dem hauseigenen FRANKFURTER AKTIENFONDS FÜR STIFTUNGEN (WKN A0M 8HD) satte 15,82% Zuwachs erzielt und unter den auf Nebenwerte fokussierten Europafonds den Vogel abgeschossen. Soviel vorab: Ein wesentlicher Grund für die Outperformance war ein beherzter Tritt auf die Bremse im Crashmonat August. Nun der Reihe nach: der Kern des Portfolios setzt sich aus deutschen Small Caps zusammen. Investiert wird dabei im Wesentlichen in unterbewertete Aktien mit einer hohen Sicherheitsmarge. Auf der Suche nach Aus - verkaufspreisen wurden dem Portfolio zudem einige italienische Werte hinzugefügt. Nachhaltige Wettbewerbsvorteile der analysierten Unternehmen sowie Behavioral-Finance-Ansätze runden das Value Konzept ab. Zur Kassehaltung und taktischen Feinsteuerung hält der Fonds zudem kurz laufende Rentenpapiere mit bester Qualität! Hinter dem Aktienfonds versteckt sich somit ein dynamischer Mischfonds, von der Ausprägung vergleichbar mit einem Deutsche Aktien Total Return, allerdings mit größeren Wetten auf der taktischen Seite. Somit kommen wir auch zum bereits erwähnten Erfolgsrezept, zumindest was die heiklen Monate des letzten Jahres angeht. Bereits im Frühjahr 2011 hatte Fischer anhand diverser Indikatoren einen schweren Sommer auf uns zukommen sehen und sich mit seinem Fonds entsprechend defensiver positioniert, sprich Liquidität aufgebaut. Im August beschränkte sich die Nettoaktienquote auf nur noch 15% was den Crash weitestgehend dämpfte. Diese Sicherungsphase, in der Fischer mittels Futures auf Dax und EuroStoxx50 shortete, dauerte jedoch nur wenige Wochen an und in der Folge konnte der FRANKFUR- TER AKTIENFONDS FÜR STIFTUNGEN wieder mit hoher Nettoinvestitionsquote an steigenden Kursen partizipieren. Diese Kombination aus stop and go gelang nur sehr wenigen Managern und sorgte für einen beachtlichen Teil der Jahresrendite des Fonds. Nun zur aktuellen Ausrichtung: Mit der starken Performance im Rücken lässt es sich natürlich auch mal etwas defensiver in das neue Börsenjahr starten, weshalb der Fonds im Januar einige Zykliker wie Salzgitter und Jungheinrich verkaufte und aktuell ein Drittel seines Volumens in festverzinslichen Papieren geparkt hat. Die sehr gute Arbeit sowohl auf der strategischen als auch taktischen Seite wird zu Recht mit hohen Mittelzuflüssen gewürdigt. Diese stammen mittlerweile zunehmend von Institutionellen Investoren aus der Fondsbranche, was für eine bunter Mischung unter der Anteilsinhaberschaft sorgt, die bisher größtenteils aus Stiftungen und kirchlichen Einrichtungen stammte. Dem Fondsvolumen, welches zuletzt auf über 84 Mio. EUR anstieg tut dies sichtlich gut. Ein anderer Fonds aus dem Hause Shareholder Value Management AG ist ebenfalls einen Blick wert: Auf Nachfrage sind wir auf den ABSOLUTISSIMO FUND VALUE FOCUS FUND aufmerksam geworden! Der Fonds ist aufgrund seiner außergewöhnlichen Struktur bisher nur als Private Placement erwerbbar, steht aber für die gleiche Managementphilosophie des Hauses. Das Anlageuniversum ist jedoch global ausgerichtet und im Vergleich zum Aktienfonds für Stiftungen müssen nicht unbedingt Dividendentitel das Portfolio schmücken. Das Ergebnis des ebenfalls nach Value Investing gesteuerten Selektionsprozesses ist ein extrem komprimiertes Portfolio aus Aktien in dem die Top 3 Positionen schon mal 50% des Fondsvolumens ausmachen können.

5 12. Jahrgang / Seite 5 Der Fonds Musterdepot Chance Der Fonds Musterdepot Wachstum

6 12. Jahrgang / Seite 6 MUSTERDEPOT-STRATEGIE: Um Ihnen konkrete Handlungsvorschläge für ein Fondsinvestment an die Hand zu geben und unsere Fondspicking- Strategie im Markterfolg messbar und transparent zu machen, haben wir zwei Musterportfolios eingerichtet, die am 8. Mai 2001 jeweils mit einem Kapital von EUR gestartet sind. Die beiden vorgestellten Depots berück - sichtigen in ihrer Ausrichtung unterschiedliche Risikoklassen: Wer gezielt Chancen sucht und auch bereit ist, vorübergehend höhere Risiken einzugehen, wird mit unserem FONDS - DEPOT CHANCE seine Freude haben. Hier werden wir versuchen, überdurch schnitt liche Renditen zu erwirtschaften, ohne dabei auf eine ausgewogene Struktur zu ver zichten. In der Regel werden wir ausschließlich in Aktienfonds investieren. Und natürlich wollen wir uns mit dem Anlageerfolg unseres Fonds depots messen lassen, denn unser Ziel ist klar, mit einer dynamisch ausgerichteten Investmentstrategie den Aktienmarkt insgesamt zu schlagen. Als Vergleichs maßstab (Bench - mark) zur Messung unseres Anlage erfolgs dient entsprechend der MSCI World- Aktienindex auf EURO-Basis. Das FONDSDEPOT WACHSTUM dient konservativen Anlegern als Orientierung, die neben einer hohen Rendite vor allem auf möglichst geringe Schwankungen Wert legen. Deshalb wird dieses Portfolio neben aussichtsreichen Aktienfonds auch einen Anteil an Rentenfonds aufweisen. Zu diesem Zweck werden wir auch bezüglich des Fremd - währungs anteils bewusst Zurückhaltung üben. Auch für dieses Depot setzen wir uns natürlich das Ziel, eine konkrete Benchmark zu schlagen. Als Vergleichsmaßstab wählen wir eine Kombination aus dem MSCI World Aktienindex auf EURO- Basis (70%) und Rex Performance-Index (30%). MUSTERDEPOT CHANCE Die Aktienmärkte zeigten sich in den vergangenen Wochen weiter konstruktiv und man gewinnt den Eindruck, dass die Kurse dem Wechselspiel von guten und dann wieder ernüchternden Nachrichten rund um den Brandherd Euroraum zunehmend trotzen. Die globalen Aktienmärkte stehen nun am MSCI World gemessen bei 7,65% Plus im laufenden Jahr. Das Musterdepot Chance stieg zur letzten Ausgabe erneut an und notiert in 2012 nun bei +9,07%. Unter den Zielfonds drehten die Top Performer des Januars etwas nach unten ab. So lag das Minus von EARTH EXLPLORATION FUND UI und CRATON CAPITAL PRECIOUS METAL FUND bei rund 3%. Andere Fonds wie der 4Q-SMART POWER (+ 4,17%) und der CARMIGNAC EMERGENTS (+3,73%) bestätigten derweil ihren Aufwärtstrend und markierten Jahreshöchststände. Am besten gelang dies dem FCP OP MEDICAL der sich knapp 6% verteuerte und damit den besten Start in den Februar erzielen konnte. Die zurückliegenden Wochen boten den Anlegern allerlei Möglichkeiten sich gleich zu Beginn des Jahres ein dickes Renditepolster zuzulegen. Blickt man sich um, so scheinen jedoch zahlreiche Großinvestoren in Aktien weiterhin unterinvestiert zu sein. Es würde uns daher nicht wundern, wenn Rücksetzer vorläufig noch durch nacheifernde Marktteilnehmer gekauft werden und die Aktienindizes folglich den einen oder anderen Höhepunkt ansteuern werden. MUSTERDEPOT WACHSTUM Besser als erwartete Wirtschaftsdaten aus den Ländern Europas trieben zuletzt den Markt und ließen den DAX mehrmals die 6800er Marke leicht übertreffen. Auch die Hoffnung auf chinesische Unterstützung im Kampf gegen die Staatsschuldenkrise und Anzeichen für ein Einlenken der griechischen Regierung bei den Bedingungen für ein zweites Hilfspaket wirkten stützend. Die Erfahrung der letzten Monate zeigte häufig die Kurzlebigkeit solcher Nachrichten. Fakt ist, der zurückgewonnene Risikoappetit beflügelt seit Beginn des Jahres auch die Mischfonds. So konnte das Musterdepot Wachstum bereits 5,64% an Wert gewinnen. Neben dem freundlichen Aktienfondsbaustein, an dessen Spitze erneut der 4Q-SMART POWER zu finden war, zeigten sich erneut die Corporate Bonds sehr solide. Der SPARINVEST HIGH YIELD VALUE BONDS war mit einem Zuwachs von 3,11% zur Ausgabe Nr. 3 somit auch der Highflyer in seinem Baustein. Sehr positiv entwickeln sich zudem weiterhin der 4Q-INCOME FONDS UNIVERSAL sowie der STARCAP WINBONDS, die zwischen 1,4% bis 1,7% im Plus lagen. Leichte Einbußen hatte lediglich der TIBERIUS ABSOLUTE RETURN COMMODITY OP zu verzeichnen (-1,75%).

7 12. Jahrgang / Seite 7 Die aktuelle Wertentwicklung des Fonds hängt der des Pendants etwas hinterher, was in erster Linie an Einzeltiteln wie z.b Update Software AG liegt! Von dieser Position ist Fischer vollauf überzeugt, doch wenn die Käufer der Aktie sich temporär zurückhalten, dann kann eben auch ein solides Unternehmen mit erstklassigen Zahlen einmal zurückfallen. Da die Portfoliogewichtung bei 10% liegt, macht sich das natürlich auch in der Wertentwicklung bemerkbar. Unser Fazit: Beide Fonds zeigen eine hervorragende Wertentwicklung auf, was fast zwangsläufig zu einer Kaufempfehlung führt. Große Wetten auf der Absicherungsseite sowie die geringe Streuung sprechen zwar für die klare Überzeugung des Managements, können bei Fehleinschätzungen jedoch auch für Frust sorgen. Wenn Anleger diese Variable tolerieren und sich auf die besondere Ausrichtung der Fonds einlassen, dann sollten sie zugreifen. Ein anderer Fondsmanager, der ebenfalls für ein kompaktes Portfolio und eine hohe Überzeugung in die überschaubare Anzahl der selektierten Titel seines Aktienfonds bekannt ist, heißt Olgerd Eichler! Der Lenker des MAINFIRST TOP EUROPEAN IDEAS (WKN A0M VL0) hat ein klares Ziel, er möchte mit dem Fonds zu den besten 10% seiner Peergroup zählen, was ihm seit Auflage des Fonds im Juli 2007 immer gelungen ist. Die regelmäßige Berichterstattung in dieser Publikation lässt uns in regelmäßigen Interwallen immer wieder kritisch prüfen, ob die Verantwortlichen der Gesellschaften ihre Fonds im Griff haben, für Eichler können wir diesen Gedanken ohne Zweifel mit ja beantworten. Auch im laufenden Jahr ist der Europa Aktienfonds sehr gut unterwegs, was auch daran liegt, dass der Manager rechtzeitig den Fokus auf zyklische Werte gerichtet hat. Der Pessimismus der Marktteilnehmer, günstige Bewertungen und somit jede Menge positives Überraschungspotenzial waren Grund genug eine Schippe draufzulegen. Genauer: So fanden sich bereits im Dezember letzten Jahres die stärksten Übergewichtungen zur Benchmark in den Sektoren Energie, Finanzen und Telekommunikation! Unternehmen wie Telefonica, BP und Total sind somit die Top Positionen. Grund der Positionierung: Am Energiesektor reizt Eichler die Preisneutralität der Branche und die hohen Dividenden. Bei einem Blick auf die Finanzwerte locken die tiefen Bewertungen und aus antizyklischer Sicht natürlich die schlechteste Sektor Performance in 2010 und Die aktuellen Schwerpunkte in der Ländergewichtung sind primär ein Ergebnis des Stock-Picking-Prozesses. Die im Vergleich zu STOXX Europe 600 TR deutliche Übergewichtung von Deutschland fällt gleich ins Auge. Großbritannien hat der Manager dagegen kaum auf dem Zettel, da ihn der enttäuschende Konjunkturverlauf wenig positiv stimmt. Dies gilt auch für die aus seiner Sicht überbewertete skandinavische Aktienlandschaft. Der MAINFIRST TOP EUROPEAN IDEAS ist somit aktuell mit einer für den Euroraum durchaus optimistischen Grundhaltung versehen. In punkto Flexibilität und Performance ist bei MainFirst alles im Lot. Die Anlegerschaft drückt ihren Vertrauenszuspruch in Mittelzuflüssen aus, der Fonds kommt nun auf 536 Mio. EUR Volumen. Vor einigen Tagen winkte zudem das Allzeithoch. Daumen hoch für das Gesamtpaket Top European Ideas war kein gutes Jahr für den 4Q-EUROPEAN VALUE FONDS UNIVERSAL (WKN ), doch am aktuellen Rande hat Peter Dreide mit seinem Fonds wieder Tempo aufgenommen! Neben dem Tech-Portfolio des 4Q-Growth und den Smart Grid Titeln des 4Q-Smart Power gelang somit auch dem Europafonds aus dem Hause TBF mit +13% ein mustergültiger Start ins laufende Jahr. Anders als beim Top European Ideas machen Frankreich, Großbritannien und Skandinavien hier satte 60% des Portfolios aus. Deutschland ist dagegen nur mit 17% gewichtet. Dreide hat sich ebenfalls die Zykliker aus dem Baukasten gezogen, setzt hier jedoch bevorzugt günstige Industriewerte ein. Mit einer positiven Einschätzung zum Aktienmarkt haben Sie hier den richtigen Fonds an Bord, wenn Sie starke Schwankungen scheuen bieten sich bevorzugt Alternativen aus dem Mischfondsbereich an. Kommen wir nun zu den Small Caps. Denn:

8 12. Jahrgang / Seite 8 Eine Stabilisierung der konjunkturellen Gesamtsituation, gepaart mit den günstigen Bewertungen in diesem Segment, würde eine erstklassige Möglichkeit bieten, jetzt bei den kleineren und mittleren Werten zu zugreifen! So hat der S&P 600 Small Cap Index zuletzt als weltweit erster Small Cap-Index ein Allzeithoch erklommen. Auch in anderen Märkten kommen die Unternehmen der zweiten und dritten Reihe in Schwung. Investoren, die sich nun ein heißes Eisen ins Port - folio legen möchten, sollten sich daher mal folgenden Fonds ansehen: ABERDEEN EMERGING MARKETS SMALLER COMPANIES (WKN A0M QN4). Das Large Cap Pendant haben wir Ihnen an dieser Stelle bereits präsentiert, aktuell würden wir jedoch aus taktischen Beweggründen das Smaller Companies Portfolio bevorzugen. Einige Details: Die größten Ländergewichtungen sind Brasilien, HongKong/ China sowie Malaysia und Thailand. Südafrika ist immerhin noch mit 10% gewichtet. In diesem Fond konzentriert sich das Emerging Markets Equity Team von Aberdeen auf Finanzwerte, Konsumgüter und Industriewerte. Der 1 Mrd. USD große Fonds verbucht in diesem Jahr bereits 14% Plus auf der Habenseite und zeigt einen vergleichsweise stetigen Aufwärtstrend. Für eine noch stärkere Fokussierung auf asiatische Titel bietet sich, ungeachtet des ernüchternden Ergebnisses in 2011, auch der NES- TOR FERNOST (WKN ) an! Denn eines hat Fondsmanagerin Anna Ho bewiesen: Sie hält auf der Suche nach günstig bewerteten Small Caps strikt an ihrem Prozess fest. Das ist bei einem ungünstigen Marktumfeld wie im vergangenen Jahr durchaus schmerzhaft, aber wenn sich die Umstände zum Positiven hinwenden, dann zieht der Fonds so stark an wie kaum ein anderer. Eindrücklich war dies beispielsweise in 2009 der Fall, als Ho satte 130% zulegte und der Konkurrenz weit enteilte. Die aktuelle Positionierung des Fonds sieht wie folgt aus: 90% Aktien dazu 10% Cash. China bleibt mit 70% der größte Faktor im Portfolio, dahinter folgt Australien. In down under setzt der Fonds vor allem auf Rohstofflieferanten und Dienstleister in den Bereichen Gesundheit und Ausbildung. Den Indienbaustein hatte Anna Ho Ende 2011 etwas ausgedünnt und auf 6% reduziert. Anna Ho ist zuversichtlich für die Entwicklung der asiatischen Small Caps in 2012 und sieht Licht am Ende des Tunnels. Im laufenden Jahr zeigt sich der NESTOR FERNOST bereits versöhnlicher und bleibt eine der großen antizyk lischen Ideen für dieses Jahr. So wie auch der folgende Fonds, der ebenfalls den Small Cap Sektor abdeckt: An unserer Dauerempfehlung EARTH EXPLORATION FUND UI (WKN A0J 3UF) festzuhalten, ist bei einem bloßen Blick auf den 2011 Chart nicht immer einfach nachzuvollziehen! 40% hat der Fonds über das vergangene Jahr eingebüßt, knapp 70% muss er folglich wieder zulegen um den Stand Anfang 2011 zu erreichen. Was zählt ist jedoch die Momentaufnahme und die besagt: Mit Dr. Joachim Berlenbach ist ein hochgradig erfahrener und motivierter Manager am Werk. Der Investmentprozess ist hinsichtlich Marktkapitalisierung und Sektorenfokussierung flexibel auf - gestellt und das Universum von Explorern aus dem Gold, Kupfer und Öl sektor ist nach dem Schlachtfest im letzten Jahr super günstig. So einen Fonds sollten chanceorientierte Anleger kaufen, wenn ihn eigentlich keiner will: zum Beispiel jetzt! Mit den besten Wünschen für Ihren Anlageerfolg Edgar Mitternacht Volker Schilling Robert Habatsch Ohne Volkswirtschaft kann keiner reich sein und nur wenige sind arm. (Samuel Johnson) DER FONDS ANALYST ist ein zweimal monatlich erscheinender Informationsdienst für professionelle Investmentstrategien in internationalen Aktien-, Renten- und Spezial-Fonds! Verantwortlicher Redakteur: Stefan Nolte (ViSdP) Verlag: B-Inside International Media Ltd., 2B, Orpheos Street, 1070 Nicosia, Cyprus Republic Geschäftsführer: Stefan Nolte HR: HE USt.-Idt.-Nr.: CY L Kundenservice D/A/CH: AROWA Networking & Company Services OHG, Postfach 1154, D Endingen, Tel / , Fax: 07642/ Der Abonnementpreis beträgt EUR 24,50 inkl. Mwst im Monat inkl. Versandkosten Disclaimer: Die in diesem Brief veröffentlichten Angaben beruhen auf Quellen, die wir als seriös und verlässlich einschätzen. Eine Gewähr hinsichtlich Qualität und Wahrheitsgehalt dieser Informationsquellen kann nicht übernommen werden. Weder unsere Musterdepots noch Einzelanalysen zu bestimmten Wertpapieren stellen eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder derivativen Produkten dar. Der Newsletter darf deshalb nicht als persönliche oder auch allgemeine Beratung aufgefasst werden, da darin lediglich die subjektive Meinung des Autors reflektiert wird. Leser, die auf Grund der in diesem News letter veröffentlichten Inhalte Anlageentscheidungen treffen, handeln vollständig auf eigene Gefahr und sollten sich in jedem Fall von ihrer Haus- bzw. Depotbank beraten lassen, inwieweit die vorgestellten Anlagen zum persönlichen Risikoprofil passen. Dieser Newsletter kann diese Beratungsfunktion nicht übernehmen. Des Weiteren können Verlag oder nahe stehende Dritte Positionen in den besprochenen Anlagen ein gegangen sein. In diesem Fall kann nach 20a WpHG i.v.m. 4 Abs.3 Nr.2 MaKonV und 34b WpHG ein Interessenskonflikt vorliegen, auf den an dieser Stelle ausdrücklich hingewiesen wird. Verlag, Autor oder nahestehende Dritte halten Positionen in folgenden in diesem Brief genannten Aktien: Die Analysen folgender in dieser Veröffentlichung genannten Gesellschaften sind entgeltlich erstellt worden: Bei den analysierten Wertpapieren oder derivativen Produkten handelt es sich um Anlagen mit überdurchschnittlichem Risiko. Insbesondere bei Optionsscheinen oder Auslandsaktien besteht das Risiko eines Totalverlustes. Eigenverantwortliche Anlageentscheidungen im Wertpapiergeschäft darf der Anleger deshalb nur bei eingehender Kenntnisse der Materie in Erwägung ziehen. Weitere Details im Hinblick auf bestehende Risiken sowie weitere bestehende Eigenpositionen werden im ausführlichen Disclaimer, unter der Internetadresse offen gelegt. Mit dem Bezug dieser Information erkennt der Leser diesen Disclaimer an und stellt den Verlag von allen Haftungs- und Gewährleistungsansprüchen frei. Satz und Layout:

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