Informations- und Kommunikationstechnologie in der psychosozialen Versorgung: Ergebnisse und Perspektiven

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1 Informations- und Kommunikationstechnologie in der psychosozialen Versorgung: Ergebnisse und Perspektiven Hans Kordy, Stephanie Bauer, Markus Wolf, Markus Mößner, Benjamin Zimmer & Katajun Lindenberg Forschungsstelle für Psychotherapie, Universitätsklinikum Heidelberg Fachforum Onlineberatung, Nürnberg, September 2009

2 Institutioneller Hintergrund: Forschungsschwerpunkt der Forschungsstelle Versorgungsforschung: Optimierung der psychosozialen Versorgung durch Evaluation & Innovation

3 Institutioneller Hintergrund: Forschungsschwerpunkt der Forschungsstelle Beispiele: Qualitätssicherung & -management: web-akquasi MZ-ESS: Effektivität der stat. Behandlung von Essstörungen (43 Fachkliniken, 1171 Patienten) DKV-Studie: Effektivität der Langzeitpsychotherapie (> 25 Sitzungen; 741 Patienten, > 400 Therapeuten) Internet-Brücken - E-Mental Health

4 Evaluation: Strukturelle Schwäche der Gesundheitsversorgung Starke Gliederung der Gesundheitsversorgung Sektoren: Prävention, Beratung, Heilbehandlung, Rehabilitation, Rückfallprophylaxe, Krankheitsmanagement Settings: ambulant & stationär Anbieter: Ämter, Berater, Allgemein- und Fachärzte, Psychologen etc. Mangel an übergreifenden Strategien

5 Innovation: E-Mental Internet- Brücken Qualitätssicherung & -management Individualized Care Kommunikations technologien Monitoring von Prozess & Ergebnis Software & Instrumente

6 E-Nachsorge nach stationärer Behandlung Chat-Brücke: Brücke: Einzelsetting SMS-Brücke: Supportives Monitoring

7 Modell Chat-Brücke: Nachsorge im Gruppensetting

8 Evaluation: Patienten mit psychischen Störungen - profitieren stark von stationärer Behandlung - verlieren schnell und oft erworbene Verbesserungen - wünschen eine Weiterbehandlung - wird oft eine Weiterbehandlung dringend empfohlen. aber, die gegenwärtige Versorgungsrealität macht dies schwierig.

9 Innovation: - supportiver Ansatz (Erhaltung & Weiterentwicklung) - Gruppentherapie im Internet Chat-Raum - eventuell Einzelsetting ( -Brücke) - Ergebnismonitoring

10 Klinisches Konzept - Gruppensetting Teilnehmer (störungsunspezifisch) - offene Gruppen - Programmdauer: Wochen - Sitzungsdauer: 90 min.; 1 x Woche - erfahrene Gruppentherapeuten

11 Technische und logistische Voraussetzungen - Server - Software - Technische Administration und Unterstützung - Homepage - Training der Therapeuten - Anleitung der Patienten

12 Rechtliche Aspekte Generelles Prinzip: Fahrlässigkeit vermeiden! - Datenschutz - Standesrecht - Haftungsrecht

13 Datenschutz: Sicherheit und Vertraulichkeit - Chat-Raum: passwort-geschützt - Online-Fragebogen: passwort-geschützt - Passwörter: regelmäßiger Wechsel - Kommunikation: Pseudonyme - Datentransfer: verschlüsselt (SSL) - Server: firewall - Datenspeicherung: verschlüsselt

14 Notfallmaßnahmen - face-to-face Diagnose - Bereitschaftsdienst einer Klinik (24 Stunden) - Telefonische Bereitschaft des Therapeuten 90 min nach der Sitzung - Explizite Befragung zu Suizidalität beim Logout - Vorort-Kontaktperson (z.b. Hausarzt)

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16 - Software: Web-Akquasi

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19 Wer macht mit? Patienten Panorama-Fachklinik Forschungsstelle / Server

20 Wer macht mit? Chat VG Altersdurchschnitt 41,2 42,6 Geschlecht 80%w 74 %w wenig Internet-Erfahrung 36 % 36 % viel Internet-Erfahrung 32 % 31 %

21 Wer macht mit? Erstdiagnosen F3 F6 F4 F5 0,0 10,0 20,0 30,0 40,0 50,0 60,0 Chatgr Verglgr

22 Evaluationsstudie - prospektiv - kontrolliert (matched pairs) - Nachuntersuchung

23 Datenerhebungsplan Stat. Behandlung wöchentl. Sitzungen Chat Gruppe Aufnahme Entlassung 6-Monats Katamnese* 12-Monats Katamnese* Kontroll Gruppe Stat. Behandlung Aufnahme Entlassung 6-Monats Katamnese* 12-Monats Katamnese* * Nach Entlassung

24 Stichprobe - Chat: N = Vergleichsgruppe (matched pairs) N = stationäre Behandlung (TK-Versicherte - ausreichende Stabilität bei Entlassung - Internet-Zugang - Therapeuten: erfahrene Gruppentherapeuten. vertraut mit den Patienten. Zugang zum Internet

25 Evaluation des Programms - Akzeptanz Pat Ther - Angebot sinnvoll für mich 83% 81% - Chat-Gruppe hat geholfen 77% 81% - Therapeut hat geholfen 83% 32% - Pat. konnte anderen helfen 77% 82% - zufrieden mit der Chat-Gruppe 85%

26 Evaluation des Settings - Drop-out 15% - Sitzungsdauer (90 min) 74% - Frequenz (1 x pro Woche) 80% - Programmdauer (12-15 Wochen) 55% - Bedeutung des Therapeuten 80% - Wichtigkeit der Anonymität 38% - Bereitschaft zu zahlen (privat) 51%

27 Effektivität Hauptkriterium: Verlust therapeutischer Gewinne Entlassung 11,8 14,3 6 Monate 22,1 34,6 12 Monate 25 38, control chat

28 Effektivität Psychische Beeinträchtigung (SCL-90-R) 1,2 1 0,8 0,6 0,4 0,2 0 admission discharge 6-months 12-months Chat Control

29 Effektivität Körperliche Beeinträchtigung (GBB) admission discharge 6-months 12-months Chat Control

30 Detail-Exploration des nachstationären Gesundungsverlaufes Telefoninterviews

31 Aufnahme von Psychotherapie nach stat. Behandlung Chat KG 53,1% / n=43 60,6 % / n=43 - < 1 Mon 25,9 % 42,3 % Mon 14,3 % 9,9 % Mon 7,4 % 8,4 % - > 6 Mon 7,4 %

32 Rückfall -Risiko nach stationärer Behandlung 1,1 1,0,9,8 Fraction without relapse,7,6,5,4,3,2,1 chat participants kontrolle control participants 0, Weeks after discharge

33 Rückfall -Risiko und Psychotherapie Outpatient treatment during follow-up No outpatient treatment during follow-up 1,1 1,0,9,8 1,1 1,0,9,8,7,7,6,6,5,5,4,4,3,2 chat Fraction without relapse Fraction without relapse,3,2 chat chat participants,1, kontrolle,1, kontrolle control participants Weeks after discharge Weeks after discharge

34 Zusammenfassung Chatgruppen als Nachbehandlung nach stat. Behandlung werden sehr gut angenommen von den Patienten... sind hilfreich bei der Stabilisierung des Wohlbefindens... reduzieren das Rückfallrisiko erheblich, besonders für jene, die keine ambulante Behandlung finden oder wollen Golkaramnay, V., Bauer, S., Haug, S., Wolf, M. & Kordy, H. (2007). The exploration of the effectiveness of group therapy through an Internet chat as aftercare: A controlled naturalistic study. Psychother and Psychosom, 76, Kordy, H., Golkaramnay, V., Wolf, M., Haug, S. & Bauer, S. (2006). Internetchatgruppen in Psychotherapie und Psychosomatik: Akzeptanz und Wirksamkeit einer Internet-Brücke zwischen Fachklinik und Alltag. Psychotherapeut, 51,

35 Varianten für... - Essstörungen (Centrum Eetstoornissen Ursula; NL) - Familien mit essgestörten Kindern (R. Binford, Univ. of Chicago; Humboldt Foundation) - Patienten mit Bulimia Nervosa - BNtechno (C. Bulik, Univ. of NC, & M. Marcus, Univ. of Pittsburg, NIMH) - Patienten mit chronischen Rückenschmerzen (Multisite RCT, Heidelberg, BMBF) - Patienten mit Krebserkrankung (Multisite RCT, Heidelberg & UKE Hamburg; BMBF)

36 @ -Brücke: Nachbehandlung im Einzelsetting Kooperation mit den Panorama-Fachkliniken Scheidegg/Allg. und diversen Krankenkassen

37 Klinisches Konzept der nahtlose Versorgung Nutzung der stabilen therapeutischen Beziehung - festes Setting - fester mailing-tag ; Antwort in 24 h Wochen Dauer - Instruktion nach Pennebaker s Paradigma vom Therapeutischen Schreiben (J. Pennebaker); min. - asynchrone Kommunikation - kontinuierliches Monitoring (software: Web-Akquasi) - vertrauliche Kommunikation über gesicherte Verbindung

38 Effektivität Psychosoziale Beeinträchtigung 3,0 Psychological symtpoms 2,8 2,6 Effektstärke (12 Monate) d = 0,41 2,4 group tau Entlassung 6 Mo-FU 12 Mo-FU time

39 - hohe Akzeptanz- und Zufriedenheitsraten - Niedrig Drop-Out-Rate: 6,4% - Effektivität vielversprechend Wolf M., Maurer W.-J., Dogs P. & Kordy H. (2006). in der Psychotherapie - ein Nachbehandlungsmodell via Electronic Mail für die stationäre Psychotherapie. PPmP, 56,

40 Supportives Monitoring Modell SMS-Brücke: Nachsorge für Bulimie-Patientinnen

41 SMS-Brücke: Minimal Intervention zur Nachbehandlung von Patientinnen mit bulimia nervosa Kooperation mit der Psychosomatischen Fachklinik Bad Pyrmont Bauer S, Percevic R, Okon E, Meermann R, Kordy H. (2003) Use of Text Messaging in the Aftercare of Patients with Bulimia Nervosa. Eur Eat Dis Rev, 11, Bauer, S., Hagel, J., Okon, E., Meermann, R. & Kordy, H. (2006). Erfahrungen mit dem Einsatz des Short Message Service (SMS) in der nachstationären Betreuung von Patientinnen mit BN. Psychodyn Psychother, 3,

42 Hintergrund: SMS-Pilotstudy; Bauer et al., % waren symptomfrei bei Entlassung - 97% wünschen eine ambulante Fortsetzung - 6 Monate nach Entlassung hatten nur 50 % eine solche begonnen Beträchtlicher Bedarf für Nachbehandlung

43 Vorschlag: Minimal-Intervention via SMS Klinisches Konzept Supportives Monitoring: - step-down Strategie - wöchentliche Interaktion via SMS - Programmdauer: 16 Wochen - Computer-gestütztes, semi-automatisiertes Programm - standardisierte Rückmeldung - therapeutische Mittel & Ziele: soziale Unterstützung, Verstärkung positiver Entwicklung, Verhaltensmodifikation, Stärkung des Selbstmanagement

44 Kommunikation

45 Wöchentliche Interaktion über SMS (1) Wie wohl fühlten Sie sich in den letzten sieben Tagen in Ihrem Körper? sehr wohl weder+ eher noch - unwohl eher wohl sehr unwohl (2) Wie oft hatten Sie in den letzten sieben Tagen Essanfälle? überhaupt 1 Mal 2-3 Mal täglich mehrmals nicht täglich 4 5 (3) Wie oft haben Sie in den letzten sieben Tagen eine oder mehrere der folgenden Maßnahmen angewendet, um Ihr Gewicht zu kontrollieren: Erbrechen, Einnahme von Abführmitteln und/oder niederkalorische Nahrung? überhaupt nicht 1 Mal 2-3 Mal täglich mehrmals täglich

46 Wöchentliche Interaktion über SMS (1) Wie wohl fühlten Sie sich in den letzten sieben Tagen in Ihrem Körper? Woche 1 SMS: ,10 Uhr,2,2,1 sehr wohl x weder+ eher noch - unwohl eher wohl sehr unwohl (2) Wie oft hatten Sie in den letzten sieben Tagen Essanfälle? x überhaupt 1 Mal 2-3 Mal täglich mehrmals nicht täglich 4 5 (3) Wie oft haben Sie in den letzten sieben Tagen eine oder mehrere der folgenden Maßnahmen angewendet, um Ihr Gewicht zu kontrollieren: Erbrechen, Einnahme von Abführmitteln und/oder niederkalorische Nahrung? x überhaupt nicht 1 Mal 2-3 Mal täglich mehrmals täglich

47 Wöchentliche Interaktion über SMS: (1) Wie wohl fühlten Sie sich in den letzten sieben Tagen in Ihrem Körper? Woche 1 SMS: ,10 Uhr,2,2,1 sehr wohl x weder+ eher noch - unwohl eher wohl sehr unwohl (2) Wie oft hatten Sie in den letzten sieben Tagen Essanfälle? x überhaupt 1 Mal 2-3 Mal täglich mehrmals nicht täglich x 4 x 5 Woche 2 SMS: ,19 Uhr,4,4,2 (3) Wie oft haben Sie in den letzten sieben Tagen eine oder mehrere der folgenden Maßnahmen angewendet, um Ihr Gewicht zu kontrollieren: Erbrechen, Einnahme von Abführmitteln und/oder niederkalorische Nahrung? x überhaupt nicht x 1 Mal 2-3 Mal täglich mehrmals täglich

48 Wöchentliche Interaktion über SMS (1) Wie wohl fühlten Sie sich in den letzten sieben Tagen in Ihrem Körper? Woche 1 SMS: ,10 Uhr,2,2,1 sehr wohl weder+ eher noch - unwohl eher wohl sehr unwohl (2) Wie oft hatten Sie in den letzten sieben Tagen Essanfälle? funktional x x überhaupt 1 Mal 2-3 Mal täglich mehrmals nicht täglich x nonfunktional 4 x 5 Woche 2 SMS: ,19 Uhr,4,4,2 (3) Wie oft haben Sie in den letzten sieben Tagen eine oder mehrere der folgenden Maßnahmen angewendet, um Ihr Gewicht zu kontrollieren: Erbrechen, Einnahme von Abführmitteln und/oder niederkalorische Nahrung? x überhaupt nicht x 1 Mal 2-3 Mal täglich mehrmals täglich

49 Wöchentliche Interaktion über SMS Veränderungsmöglichkeiten von Woche zu Woche: (a) funktional-funktional: unverändert gutes Befinden (b) nonfunktional-nonfunktional: unverändert schlechtes Befinden (c) nonfunktional-funktional: Verbesserung des Befindens (d) funktional-nonfunktional: Verschlechterung des Befindens

50 Wöchentliche Interaktion über SMS Veränderungsmöglichkeiten von Woche zu Woche: (a) funktional-funktional: unverändert gutes Befinden (b) nonfunktional-nonfunktional: unverändert schlechtes Befinden (c) nonfunktional-funktional: Verbesserung des Befindens (d) funktional-nonfunktional: Verschlechterung des Befindens - 4x4x4 = 64 Kombinationsmöglichkeiten - zu jeder Kombination wurden verschiedene Antwortnachrichten formuliert - das Programm schlägt per Zufall jeweils einen Text vor - Plausibilitätskontrolle vor jeder Versendung

51 Wöchentliche Interaktion über SMS (1) Wie wohl fühlten Sie sich in den letzten sieben Tagen in Ihrem Körper? Woche 1 SMS: ,10 Uhr,2,2,1 sehr wohl weder+ eher noch - unwohl eher wohl sehr unwohl (2) Wie oft hatten Sie in den letzten sieben Tagen Essanfälle? x überhaupt 1 Mal 2-3 Mal täglich mehrmals nicht täglich (3) Wie oft haben Sie in den letzten sieben Tagen eine oder mehrere der folgenden Maßnahmen angewendet, um Ihr Gewicht zu kontrollieren: Erbrechen, Einnahme von Abführmitteln und/oder niederkalorische Nahrung? x überhaupt nicht x x x 1 Mal 2-3 Mal täglich mehrmals täglich 4 Antwortnachricht (Beispiel) x Versuchen Sie regelmäßig zu essen auch wenn es schwer fällt. Nur so können Sie Essanfälle dauerhaft vermeiden und zu einem besseren Körpergefühl zurück finden. 5 Woche 2 SMS: ,19 Uhr,4,4,1

52

53 5 4 nonfunktional funktional Wochen Körpergefühl Essanfälle Kompens. Verhalten

54 Studie - Ziel: Untersuchung von Wirksamkeit und Effizienz des SMS-Programms - Zentrale Hypothese: Die SMS-Intervention führt in der Interventionsgruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe zum Zeitpunkt der Nachuntersuchung II (8 Monate nach Entlassung) zu einer um 20 % höheren Rate partieller Remission. - Stichprobe: N = 180 Patientinnen mit bulimischer Symptomatik

55 Design Interventions- Gruppe (N=90) stationäre Behandlung Aufnahme Entlassung SMS-Programm Katamnese 1 Katamnese 2 Kontrollgruppe (N=90) stationäre Behandlung Aufnahme Entlassung Katamnese 1 Katamnese 2 ca. 2 Monate 4 Monate 4 Monate

56 Datenerhebung - LIFE Interview. Aufnahme (Klinik). Entlassung (Klinik). Katamnese II (telefonisch; Forschungsstelle) - Fragebögen. Aufnahme (Klinik). Entlassung (Klinik). Katamnese I (postalisch; Forschungsstelle). Katamnese II (postalisch; Forschungsstelle)

57 (Zwischen-)Ergebnis Rekrutiert N = 184 Dropouts N = 19 Studienteilnehmer N = 165 Kontrollgruppe n = 83 Interventionsgruppe n = 82 FU 1 (dez 08) n = 75 (7 missings) FU 1 (dez 08) n = 74 (6 missings)

58 Effektivität (vorläufig), 4-Mon.katamn. (N cg = 75; N ig = 74) EDI Skala Bulimia K G I G Aufnahme 25.5 (9.4) 25.6 (8.6) Entlassung 15.6 (6.8) 15.5 (6.9) 4-Mon.Kat (8.2) 19.4 (8.1)

59 Effektivität (vorläufig), 4-Mon.katamn. (N cg = 75; N ig = 74) EDI Skala Drang dünn zu sein K G I G Aufnahme 32.4 (8.0) 31.5 (8.1) Entlassung 24.2 (8.5) 25.4 (7.3) 4-Mon.Kat (8.2) 27.1 (8.1)

60 Effektivität (vorläufig), 4-Mon.katamn. (N cg = 75; N ig = 74) EDI Skala Unzufriedenheit mit Körper und Figur K G I G Aufnahme 45.1 (9.5) 44.9 (10.4) Entlassung 38.5 (12.0) 39.2 (10.8) 4-Mon.Kat (11.2) 40.1 (12.2)

61 Dissemination Transfer in Forschung & Klinik 1. Im Rahmen der von der Humboldt-Stiftung geförderten Kooperation mit Prof. Dr. C. Bulik (University of North Carolina, Chapel Hill, USA): Text Messaging to Increase Healthy Eating and Physical Activity in Children 2. In Kooperation mit dem Institut für Medizinische Psychologie und Psychotherapie der Universität Rotterdam (Dr. R. Timman): (Cost-)effectiveness of a short-term multidisciplinary cognitive behavioural group therapy combined with maintenance treatment by SMS in overweight and obese children

62 ES[S]PRIT: Eine internetbasierte Plattform für Prävention und frühe Intervention

63 ES[S]PRIT Ziel: Indizierte Essstörungsprävention and frühe Intervention über eine internetbasierte Plattform Zielgruppe: Jugendliche & junge Erwachsene Strategie: 1) Stepped-care: Komponenten von unterschiedlicher Intensität 2) Individualisierte Unterstützung in Abhängigkeit von den Bedürfnissen / der Beeinträchtigung der Teilnehmer

64 Stufe 1: Screening Ziel: - Identifikation von Risikopersonen - Identifikation von Studierenden mit leichter Beeinträchtigung Maße: - Weight Concerns Scale (WCS) - Short Evaluation of ED (SEED)

65 Stufe 1: Screening Ergebnis / Feedback: 1) kein Risiko : Teilnahme nicht empfohlen 2) zu starke Beeinträchtigung : Teilnahme nicht empfohlen 3) Risiko : Einladung zur Teilnahme 4) leichte Symptomatik : Einladung zur Teilnahme

66 Stufe 2: Psychoedukation & Peer Support Ziel: - Informationsmaterial zu Essstörungen, ersten Anzeichen, Selbsthilfestrategien - Diskussionen zwischen den Teilnehmern anregen / gegenseitige Unterstützung (Peer Support)

67 Stufe 2: Psychoedukation & Peer Support Komponenten: - umfassendes Informationsmaterial - moderiertes Forum / Message Board

68 Stufe 3: Supportives Monitoring & Feedback Programm Ziele: - kontinuierliche Erfassung von relevanten Faktoren und Verhaltensweisen (wöchentliches Monitoring) - kontinuierliche Unterstützung (z.b. Verstärkung positiver Veränderungen) - frühe Identifikation von Verschlechterungen Komponenten: - wöchentl. automatischer Reminder an Teilnehmer (via ) - online Fragebogen (Software: Web-Akquasi) - automatisches Feedback in Abhängigkeit vom Symptomverlauf - Berater bekommt Alarmsignale (via )

69 Stufe 3: Supportives Monitoring & Feedback Programm Wöchentliche Monitoringfragen: - 4 Dimensionen: 1) Körperzufriedenheit 2) übermäßige Beschäftigung mit Figur & Gewicht 3) unausgewogene Ernährung & Diät 4) Essanfälle & kompensatorisches Verhalten - Feebackalgorithmus: Automatische Veränderungsbewertung; ~ 2500 Feedbacknachrichten

70 Stufe 4: Beratung via Chat Gruppensitzungen: - monatliches Angebot - für alle registrierten Teilnehmer - Sitzungsdauer: 90 min. - therapeutisch geleitet - allgemeine Fragen - Diskussionen / gegenseitige Unterstützung

71 Stufe 4: Beratung via Chat Einzelsitzungen: - Terminboard & online Reservierung - Sitzungsdauer: 30 min. - individueller Chat, um a) spezifische / persönliche Fragen zu klären b) negativen Entwicklungen entgegen zu steuern c) wenn nötig für f-2-f Beratung zu motivieren

72 Stufe 4: Beratung via Chat Online-Berater verwendet Informationen aus dem Monitoringprogramm:

73 Stufe 5: Face-to to-face Beratung Ziele: - wenn nötig, soll ein frühzeitiges Aufsuchen der Psychotherapeutischen Beratungsstelle erreicht werden - wenn nötig: Vermittlung in ambulante oder stationäre Therapie

74 Erfahrungen -Uni Heidelberg Registrierung Ausschluss (n=45) ja Aktuelle Behandlung? (N=1150) nein Zu schwere Beeinträchtigung? Σ = 127 (89% Frauen, 27 Jahre (SD=9) (BMI < 17,5; tägliche Essanfälle und/oder Erbrechne) ja nein Ausschluss (n=366) WCS? < > 60 Key-Items? Essanfälle; Erbrechen; BMI < 18,5 Einschluss (n=182) Einschluss (n=296) yes Einschluss (n=63) no Einschluss (nur Forum) (n=198)

75 Gründe für die Teilnahme - Anonymität: 76% - Erstmalige Beschäftigung mit Thema Essstörungen: 62% - Kostenlose Beratung: 60% - Schneller und unkomplizierter Zugang: 49% - Örtliche Flexibilität: 49% - Zeitliche Flexibilität: 44%

76 Zufriedenheit / Akzeptanz (N = 76) + insgesamt zufrieden würde weiterempfehlen würde wieder teilnehmen 61% 60% 67% kein anderer Ansprechpartner 41%

77 Zufriedenheit / Akzeptanz (N = 76) Forum 32% 91% Monitoring & Feedback 38% 89% Gruppenchat 44% 76% Einzelchat 48% 91% gutes Konzept hilfreich

78 Zusammenfassung Praktikabilität: Technisch robust (unabhängig von Browser + Einstellungen) Notwendige Ressourcen: Technischer Support ~ 1h/ Monat Administrativer Support ~ 5h/ Monat pro 100 Teilnehmer Klinischer Support ~ 8h/Monat pro 100 Teilnehmer Vielversprechende Akzeptanzraten große Stichproben können angesprochen werden Wirksamkeit? Bauer, S., Moessner, M., Wolf, M., Haug, S. & Kordy, H. (in press). ES[S]PRIT An Internet-based program for the prevention and early intervention of eating disorders in college students. British Journal of Guidance and Counselling.

79 Evaluation des Programms : YoungES[S]PRIT: Wirksamkeit der Prävention bei Jugendlichen im Landkreis Heilbronn (Dipl.-Psych. Katajun Lindenberg) Im Rahmen von INTACT: University of Minho, Portugal (Prof. Dr. P. Machado) University of St. Etienne (Prof. Dr. F. Lang)

80 Internetbasierte Interventionen... - werden von Teilnehmern gut akzeptiert - können die Reichweite spezialisierter Einrichtungen erweitern - können die traditionelle Versorgung sinnvoll ergänzen (z. B. Überbrückung von Versorgungslücken) - können helfen, unterversorgte Populationen anzusprechen - ermöglichen flexible Anpassung der Intervention an die Bedürfnisse der Teilnehmer - ermöglichen Unterstützung großer Stichproben mit vertretbarem Aufwand (bzgl. Zeit und Kosten) - eröffnen neue Perspektiven für die Psychotherapieforschung

81 E-Mental Health ist bereit für den Transfer in die Praxis... - Co-Entwicklung: mit Nutzern für Nutzer! - niedrige Zugangsschwelle für Endnutzer (z. B. Patienten) und Anbieter - niedrige Investitionen durch Nutzung verfügbarer Technologie - niedrige Nutzungskosten - hohe Flexibilität und damit Verträglichkeit mit bestehenden Angebote Es kann losgehen!

82 Forschungsstelle für Psychotherapie Dr. Stephanie Bauer Dipl.-Psych. Markus Mößner Dipl.-Psych. Markus Wolf Dipl.-Psych. Benjamin Zimmer Dipl.-Psych. Katajun Lindenberg Dr. Hans Kordy VIELEN DANK! Weitere Informationen: psyres.de hans.kordy

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