Kokainkonsum und kokainbezogene Störungen: Epidemiologie, Therapie und Prävention

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Kokainkonsum und kokainbezogene Störungen: Epidemiologie, Therapie und Prävention"

Transkript

1 Kokainkonsum und kokainbezogene Störungen: Epidemiologie, Therapie und Prävention Ludwig Kraus, Claudia Semmler, Sabine Kunz-Ebrecht, Boris Orth, Irene Hüffer, Alexander Hose, Karin Welsch, Dilek Sonntag & Rita Augustin Institut für Therapieforschung, München

2

3 3 Inhaltsverzeichnis Teil I Epidemiologie, Therapie und Prävention von Kokainkonsum und kokainbezogenen Störungen: Eine Literaturübersicht Ludwig Kraus, Claudia Semmler, Alexander Hose, Sabine Kunz-Ebrecht, Irene Hüffer & Boris Orth Kurzfassung Einleitung Epidemiologie des Kokainkonsums...21 Alexander Hose und Ludwig Kraus 2.1 Einleitung Verbreitung des Kokainkonsums Prävalenz von Missbrauch und Abhängigkeit Charakteritik von Kokainkonsumenten Verbreitung des Crackkonsums Schlussfolgerung Literatur Konsummuster des Kokaingebrauchs...51 Ludwig Kraus 3.1 Einleitung Applikation Multipler Drogengebrauch Geschlechtsspezifische Unterschiede Kontrollierter Konsum Schlussfolgerung Literatur Körperliche und psychische Folgen des Kokainkonsums...67 Claudia Semmler und Alexander Hose 4.1 Einleitung Der Kokainrausch Körperliche Folgen Psychische Folgen Entzugssyndrom Folgen pränataler Kokainexposition Schlussfolgerung Literatur...75

4 4 Kokainkonsum und kokainbezogene Störungen: Epidemiologie, Therapie und Prävention 5 Risikofaktoren des Kokainkonsums...79 Alexander Hose und Ludwig Kraus 5.1 Einleitung Risikofaktoren des Drogenkonsums Intrapersonale Risikofaktoren Interpersonale Risikofaktoren Schlussfolgerung Literatur Komorbidität bei Personen mit einer kokainbezogenen Diagnose...95 Claudia Semmler 6.1 Einleitung Definition Komorbidität Schwankungen der Komorbiditätsraten Epidemiologische Studien Komorbidität bei Behandeltenstichproben Schlussfolgerung Literatur Wirkungen des Mischkonsums Sabine Kunz-Ebrecht 7.1 Einleitung Konsum von Heroin und Kokain Schlussfolgerung Literatur Wirksamkeit von Psychotherapie Ludwig Kraus und Irene Hüffer 8.1 Einleitung Psychotherapeutische Verfahren Klinische Studien Spezifische Klienten- und Therapiemerkmale Schlussfolgerung Literatur Wirksamkeit von Pharmakotherapie Sabine Kunz-Ebrecht 9.1 Einleitung Grundprinzipien der pharmakologischen Therapie von Kokainabhängigkeit Behandlung bei Mischkonsum Schlussfolgerung Literatur...172

5 Inhaltsverzeichnis 5 10 Behandelte und unbehandelte Kokainkonsumenten 175 Claudia Semmler 10.1 Einleitung Behandelte und unbehandelte Kokain-Kokonsumenten Unterschiede zwischen behandelten und unbehandelten Kokainkonsumenten Schlussfolgerung Literatur Prävention Boris Orth 11.1 Einleitung Kokain und Drogenprävention Kokain und Harm Reduction: Das Beispiel HIV-Prävention Schlussfolgerung Literatur Teil II Untersuchung zu Epidemiologie, Konsummuster, Risikofaktoren und Behandlungscharakteristik von Kokainkonsumenten in Deutschland Ludwig Kraus, Sabine Kunz-Ebrecht, Claudia Semmler, Boris Orth, Karin Welsch, Dilek Sonntag & Rita Augustin 1 Einleitung Schätzung des Umfangs von Kokainkonsumenten Fragestellung und Daten Epidemiologie Behandlung Konsummuster und substanzbezogene Probleme des Kokainkonsums Ergebnisse Kokainkonsum bei Jugendlichen und Erwachsenen in Deutschland: Prävalenz, Konsummuster und Trends Kokainabhängige in Behandlung: Charakteristik, Diagnose und Behandlungsvorgeschichte Unterschiede zwischen unbehandelten und behandelten Kokainkonsumenten mit einer aktuellen kokainbezogenen Diagnose Konsummuster und substanzbezogene Störungen bei Kokainkonsumenten Ist Sensation Seeking ein Risikofaktor für den Übergang in den Kokainkonsum? Charakteristika von Kokainkonsumenten in einer Stichprobe von Drogenkonsumenten...215

6 6 Kokainkonsum und kokainbezogene Störungen: Epidemiologie, Therapie und Prävention 5 Diskussion Literatur Zusammenfassungen / Abstracts...225

7 Teil I Epidemiologie, Therapie und Prävention von Kokainkonsum und kokainbezogenen Störungen: Eine Literaturübersicht Ludwig Kraus, Claudia Semmler, Alexander Hose, Sabine Kunz-Ebrecht, Irene Hüffer & Boris Orth Institut für Therapieforschung, München

8

9 9 Kurzfassung Epidemiologie Kokain hat in den USA in den 1980er Jahren eine erhebliche Ausbreitung erfahren, die sich im Verlauf der 1990er Jahre jedoch deutlich abgeschwächt hat. Demgegenüber weisen Surveydaten zum Konsum von Kokain und/oder Crack in Europa und in anderen Weltregionen trotz geringfügig zunehmender Prävalenzen auf keine Epidemie hin. In der überwiegenden Mehrheit der Europäischen Länder haben maximal 3% der Allgemeinbevölkerung Erfahrung mit Kokain, in Australien und Neuseeland etwa 4%, in Kanada 6%, in den USA 14% und in den anderen Regionen der Welt unter 2%. Crack spielt in Europa in der Allgemeinbevölkerung so gut wie keine Rolle. Trotz der geringen Verbreitung des Kokainkonsums in der Allgemeinbevölkerung lassen sich in den Industrienationen dennoch in bestimmten Szenen der jugendlichen Subkultur (Partyszene), unter Opiat- und Alkoholabhängigen, bei Jugendlichen im Großstadtmilieu sowie bei Strafgefangenen erhöhte Prävalenzwerte mit steigender Tendenz beobachten. Kokain wird aber in der Regel nicht als Droge erster Wahl konsumiert. Kokainkonsumenten weisen überwiegend polyvalente Konsummuster auf, so dass eine klare Abgrenzung des Kokainkonsums im Hinblick auf Konsumentencharakteristika kaum möglich ist. Crack findet sich insbesondere bei Heroinkonsumenten der offenen Drogenszene. Aufgrund der geringen Prävalenz des Crackkonsums gibt es kaum spezifische Studien zu Gebrauch und Gebrauchsmuster. Studien, die Charakteristika von Kokainkonsumenten untersuchten, berichten, dass der Frauenanteil in etwa ein Viertel beträgt und Kokainkonsumenten im Vergleich zu Nicht- Konsumenten eher jünger, unverheiratet, ohne Schulabschluss und häufiger arbeitslos waren. Die Vielzahl unterschiedlicher Szenen, in denen Kokain konsumiert wird, macht deutlich, dass Kokainkonsum szenespezifisch und insbesondere in Bezug auf die Konsummotivation differenziert betrachtet werden muss. Untersuchungen zu psychischen Charakteristika ergaben vor allem bei behandelten Kokainkonsumenten Hinweise auf eine antisoziale Persönlichkeit sowie ein gehäuftes Auftreten von Angst- und Depressionsstörungen. Die Evidenz in Bezug auf soziodemographische Unterschiede sowie Unterschiede in Bezug auf komorbide Störungsbilder zwischen Kokainkonsumenten und Nicht-Konsumenten ist allerdings unklar. Konsummuster Untersuchungen in Stichproben von Kokainkonsumenten weisen übereinstimmend auf eine überwiegend intranasale Applikationsform hin. Studien, die sich mit den Übergängen verschiedener Applikationsformen im Verlauf der Drogenkarriere beschäftigen, berichten, dass Konsumenten häufig zwischen den Einnahmeformen wechseln, in der Regel aber Wechsel zu Applikationsformen mit höherem Abhängigkeitspotential stattfinden, so dass es unweigerlich zu einem i.v. Konsum kommt. Multipler Drogenkonsum ist bei Kokainkonsumenten eher die Regel als die Ausnahme. Die bei Kokainkonsumenten beobachtete Polyvalenz des Konsums sowie der bei Klienten mit anderen substanzbezogenen Störungen zu beobachtende zusätzliche Konsum von Kokain machen deutlich, das Kokain in unterschiedliche Subkultu-

10 10 Teil I: Kokainkonsum und kokainbezogene Störungen: Eine Literaturübersicht ren von Drogenkonsumenten mit unterschiedlichen Gebrauchsmustern und Funktionen eingebunden ist. Aufgrund dieser vielseitigen Anwendung von Kokain kann weder von einer Kokainszene noch von dem Kokainkonsumenten gesprochen werden. Einige Studien berichten geschlechtsspezifische Unterschiede, die jedoch in Abhängigkeit der Stichprobe variieren. Ingesamt wurde i.v. Konsum von Kokain unter Frauen weit seltener beobachtet als unter Männern. In behandelten Stichproben konnte auch festgestellt werden, dass Frauen früher in den Konsum einstiegen und in einem jüngeren Alter um Therapie nachsuchten, während Männer eine längere Drogenkarriere und einen exzessiveren Konsum berichteten. Ebenso waren zusätzliche Diagnosen einer Alkoholabhängigkeit bei Frauen seltener als bei Männern. Studien, die der Frage nach einem kontrollierten Kokainkonsum nachgingen, kamen zu dem Ergebnis, dass es einer Gruppe von Kokainkonsumenten gelingt, ihren Konsum zu kontrollieren, und sie es versteht, negative Folgen durch eine Reihe von Regeln zu verhindern. Die Ergebnisse unterstützen die Theorie von Zinberg über die Rolle von Verhaltensregeln und Ritualen bei der Selbstregulierung des Drogenkonsums. Allerdings bleibt unklar, ob die Selbstregulierung dauerhaft ist oder lediglich eine Phase im Verlauf einer problematischen Entwicklung darstellt. Körperliche und psychische Folgen Kokain ist ein starkes Psychostimulans, das sowohl psychische als auch physische Funktionen und das Verhalten beeinflusst. Kurzfristig führt Kokain zu einem dreiphasigen Kokainrausch mit verschiedenen psychischen und physischen Symptomen. Wird Kokain in zu hoher Dosis konsumiert, kann dieser Kokainrausch in eine akute Kokainintoxikation mit Komplikationen übergehen. Langfristig bewirkt der Kokainkonsum psychische Schäden mit depressiven Symptomen, Angstanfällen und einem eigenbezüglichen Denken. Zudem treten körperliche Schädigungen auf, vor allem am Herz-Kreislauf- und dem zerebrovaskulären System. Sind solche Schädigungen festzustellen, wird der schädliche Gebrauch von Kokain nach ICD-10 diagnostiziert, kommen weitere Symptome wie Toleranzsteigerung oder Kontrollverlust hinzu, liegt eine Kokainabhängigkeit vor. Wird Kokain nicht mehr zugeführt, tritt ein Entzugssyndrom auf. Kokainkonsum während der Schwangerschaft kann negative Auswirkungen auf den Schwangerschaftsverlauf und den Fetus zur Folge haben. Risikofaktoren Die für den Drogenkonsum allgemein diskutierten intrapersonalen (biologisch-genetische Faktoren, Persönlichkeit/Temperament, Problemverhalten und psychopathologische Störungen) und interpersonale bzw. soziale Risikofaktoren (Familie/traditionelle Einrichtungen, Freundeskreis, sozioökonomischer Status, kritische Lebensereignisse) gelten uneingeschränkt für den Kokainkonsum. Untersuchungen des Einflusses negativer Umgebungsvariablen auf die Exposition des Kokainangebots zeigen, dass soziale Umgebungsvariablen in direktem Zusammenhang stehen mit der Gelegenheit zum Konsum von Kokain. Differenzierte Untersuchungen zeigen, dass Faktoren der Mikroebene wie Altersgenossen und Familie

11 Kurzfassung 11 einen stärkeren Einfluss auf Drogenkonsum haben als die Effekte der Makroebene wie Schule und Gemeinde bzw. Stadtteil. Untersuchungen über Depression und Kokainkonsum bestätigen keinen Zusammenhang zwischen erhöhter Depressivität im Jugendalter und späterem Kokainkonsum. Die Ergebnisse sprechen dafür, dass insbesondere intensiver Kokainkonsum ein höheres Risiko für die Entwicklung depressiver Störungen, eingeschränkter Motivation und von Gesundheitsproblemen darstellt. Mit Hilfe von Zwillingsstudien konnten genetische Faktoren für Konsum, Missbrauch und Abhängigkeit von Kokain nachgewiesen werden. Ihr Einfluss ist jedoch wesentlich geringer in Bezug auf den Kokainkonsum als auf die Entwicklung von Kokainmissbrauch und -abhängigkeit. Die generell gegen die Gateway-Hypothese vorgebrachten Einwände, dass für den Übergang von einer zur anderen Droge nicht die Droge per se verantwortlich ist, sondern andere Moderatorvariablen, werden unterstützt durch Ergebnisse, die einen Zusammenhang zwischen den Drogenstadien und der Expositionswahrscheinlichkeit feststellten. Drogenkonsum auf einer bestimmten Stufe ist verbunden mit einer höheren Wahrscheinlichkeit eines Drogenangebots für Drogen der nächsthöheren Stufe. Die für den Kokainkonsum gefundenen Ergebnisse des Einflusses erhöhter Exposition konnten für die Übergänge in den Konsum von Cannabis, Halluzinogene und Heroin bestätigt werden. Komorbidität Es gibt zahlreiche Studien zur Komorbidität bei Kokainkonsumenten, allerdings beziehen sich nur wenige auf Stichproben, die nicht im Zusammenhang mit Drogenberatungen bzw. - behandlungen rekrutiert wurden. Die Komorditätsraten der Behandeltenstichproben variieren zum Teil erheblich. Trotz methodischer Unterschiede zwischen den einzelnen Studien belegen alle Untersuchungen eindrucksvoll das Phänomen der Komorbidität unter kokainmissbrauchenden oder kokainabhängigen Personen. Besonders ausgeprägt sind Erkrankungen an affektiven, Angst- und Persönlichkeitsstörungen. Wodurch diese Komorbidität hervorgerufen wird, ist allerdings noch weitestgehend unklar. Die beiden wichtigsten Erklärungsansätze stehen in direktem Widerspruch: Der eine Erklärungsansatz geht davon aus, dass eine zugrundeliegende psychische Störung eine sich sekundär entwickelnde Drogenkarriere bedingt. Dies nimmt zum Beispiel die Selbstmedikations-Hypothese an. Die andere Theorie postuliert, dass durch den Drogenkonsum psychische Störungen hervorgerufen werden, wie z. B. eine Cannabispsychose. Unabhängig von der die Komorbidität bewirkenden Kausalrichtung ist die Berücksichtigung der Komorbidität in Forschung, Diagnostik und Behandlung von nicht zu unterschätzender Relevanz. Die Behandlung komorbid erkrankter Personen geschieht allerdings oftmals nur unzureichend und mangelhaft.

12 12 Teil I: Kokainkonsum und kokainbezogene Störungen: Eine Literaturübersicht Wirkungen des Mischkonsums Die höchste Mortalitätsrate aufgrund von Überdosierungen wurde bei Mischkonsum von Opiaten, Kokain und Alkohol gefunden. Die pharmakologische Behandlung gestaltet sich bei Mehrfachkonsumenten sehr schwer, da es bislang noch kein geeignetes Medikament gibt. Wird nur die Opiatabhängigkeit bzw. die Alkoholabhängigkeit behandelt, so sind die Prognosen für den Erfolg schlechter als bei reinen Opiat- bzw. Alkoholabhängigen, da der Kokainkonsum von den Patienten zum einen eingesetzt wird, um die Entzugserscheinungen zu mildern, und zum anderen weiterhin das High -Gefühl zu erzeugen. Aus diesem Grund ist es umso wichtiger, geeignete psychologische und sozialtherapeutische Maßnahmen für Mehrfachkonsumenten zu entwickeln und anzuwenden. Wirksamkeit von Psychotherapie Die Effektivität kontingenter Verstärkung in Bezug auf eine Verbesserung der Haltequote und der Reduzierung bzw. Abstinenz von Substanzkonsum konnte nicht nur in der Behandlung von Alkohol-, Cannabis-, Nikotin- und Opiatabhängigen, sondern auch bei der Behandlung von Kokainabhängigkeit nachgewiesen werden. Eine Metaanalyse zum Kontingenz Management (CM) in ambulanter Methadontherapie kommt zu dem Ergebnis, dass eine CM- Intervention signifikant zu einer Reduzierung positiver Urinproben führte. Die Integration des Kontingenz Managements in den Gemeindenahen Verstärkeransatz (Community Reinforcement Approach, CRA) ebenso wie die Ansätze zur Rückfallprävention haben sich bei der Behandlung substanzbezogener Störungen als wirkungsvoll erwiesen. Eine Metaanalyse zur Therapie von Kokainabhängigen, in die 27 Studien mit supportiven, verhaltenstherapeutischen und psychotherapeutischen Ansätzen eingingen, berichtete für behaviorale Ansätze im Vergleich zu behandelten Kontrollgruppen insgesamt eine Effektstärke von 0,24. Die Effekte in den supportiven und psychotherapeutischen Gruppen waren nicht signifikant. In der NIDA-Kokain-Therapiestudie (National Institute on Drug Abuse Collaborative Cocaine Treatment Study) zeigten alle Behandlungsgruppen (kognitive Verhaltenstherapie, psychodynamische Therapie (Supportiv-expressive Therapie), individuelle Drogenberatung nach dem 12-Schritte Programm in Kombination mit Gruppendrogenberatung) eine signifikante Reduktion des Kokainkonsums. Die individuelle Drogenberatung mit Gruppensitzungen war den beiden anderen Therapien jedoch in der Reduktion des Kokainkonsums und gemessen an der Anzahl Tage mit Kokainkonsum im letzten Monat überlegen. Ein Vergleich stationärer und ambulanter Therapien (Drug Abuse Treatment Outcome Study) kommt zu dem Schluss, dass Patienten mit einem hohen Störungsgrad mit größerer Wahrscheinlichkeit von einer stationären Langzeittherapie profitieren, während für Klienten mittleren Störungsgrads längerfristige ambulante Therapien am geeignetsten und zudem kostengünstiger sind.

13 Kurzfassung 13 Spezifische Klienten- und Therapiemerkmale Vergleiche von kokainabhängigen Klienten, die mit unterschiedlichen Therapieformen unterschiedlicher Dauer und Intensität behandelt wurden, zeigen, dass bestimmte Klientencharakteristiken die Erfolgsaussichten verschlechtern. Klienten, welche dazu neigen, die Therapie frühzeitig abzubrechen und infolgedessen ihren Kokainkonsum nur wenig verringern können, sind im Durchschnitt jünger, weniger gebildet und Angehörige ethnischer Minderheiten. Abgesehen von diesen allgemeinen Klientenmerkmalen verschlechtert sich die Aussicht auf einen erfolgreichen Verlauf der Therapie erheblich, wenn Klienten neben dem regelmäßigen Konsum von Kokain eine Abhängigkeitsdiagnose für weitere Substanzen haben. Kokainabhängige mit komorbiden psychischen Störungen sind im Vergleich zu Klienten ohne psychische Beeinträchtigung benachteiligt. Für einige Therapieformen konnten aber für komorbide Klienten positive Effekte auf die Abstinenzrate, die Haltequote sowie den psychischen Zustand nachgewiesen werden. So berichteten mehrere Studien von Therapieerfolgen, wenn Klienten mit psychischen Störungen mit Rückfallprävention behandelt wurden. Die Behandlung mit gemeindebezogenen Therapieansätzen führte bei komorbiden Klienten ebenfalls zu positiven Ergebnissen. Zudem bewirkte eine zusätzliche Behandlung mit Psychopharmaka, dass komorbide Klienten häufiger Abstinenz erlangten als Klienten, die stattdessen ein Placebo verabreicht bekamen. In ambulanten Therapiesettings beträgt die Abbruchquote von Kokainabhängigen durchschnittlich 55%. Eine Therapie kann aber nur dann erfolgreich sein, wenn es gelingt, den Klienten über einen Mindestzeitraum von drei Monaten in der Therapie zu halten. Für vorzeitigen Abbruch spielen die Therapieform, das Therapiesetting, eine begleitende Pharmakotherapie und die Analyse von speziellen Bedürfnissen bestimmter Klientengruppen eine entscheidende Rolle. Unabhängig vom Behandlungssetting führt eine höhere Behandlungsintensität häufiger zu besseren Therapieergebnissen. Allerdings unterliegen diese Ergebnisse bestimmten Selektionskriterien. Viele kokainabhängige Klienten sind eher bereit, sich einer weniger zeitaufwändigen ambulanten Therapie zu unterziehen, als einer stationären Behandlung. So haben ambulante Therapien aufgrund ihrer Reichweite häufig einen Vorteil, wenn es darum geht, eine langfristige Behandlung anzubahnen. Ambulante Therapien erweisen sich zudem bei der Behandlung von Klienten mit mittleren psychischen Störungen als geeigneter als stationäre Therapien. Der höhere Kostenaufwand bei stationären Behandlungen ist daher bei Patienten mit hohem Grad an psychischen Störungen gerechtfertigt. Eine Metaanalyse zeigt nur geringe Effekte von Supportiver Psychotherapie, Verhaltenstherapie und Psychotherapie auf die Haltequote. In Abhängigkeit des Beobachtungsintervalls waren in den meisten Bedingungen die Haltequoten in den Experimentalbedingungen schlechter als in den Kontrollbedíngung. Ingesamt zeigten lediglich die psychotherapeutischen und dabei insbesondere familientherapeutische Ansätze gute Effekte auf die Haltequote bis zu einem Jahr in Behandlung.

14 14 Teil I: Kokainkonsum und kokainbezogene Störungen: Eine Literaturübersicht Wirksamkeit von Pharmakotherapie Studien zur Effektivität pharmakologischer Behandlung der Kokainabhängigkeit kommen zu dem übereinstimmenden Ergebnis, dass es für eine medikamentöse Behandlung der Kokainabhängigkeit keine wissenschaftliche Grundlage gibt. Eine Erklärung für dieses Ergebnis ist, dass der Behandlungserfolg stark von der Motivation und Compliance der Patienten abhängt, so dass es sehr unwahrscheinlich ist, mittels einer rein pharmakologischen Behandlung eine Verhaltensänderung zu bewirken, sprich eine Reduktion des Kokainkonsums zu erreichen. Gerade die hohen Dropout Raten weisen daraufhin, dass die Compliance gezielt gefördert werden muss, um die Effekte der pharmakologischen Behandlung zu verbessern. Die Kokainabhängigkeit ist damit eine der wenigen Abhängigkeitserkrankungen, bei der die Psychopharmakologie keine effektive Substanz zur Entwöhnungstherapie entwickelt hat. Es wurden zwar leichte Effekte für Antidepressiva, Amantadin und Phenylphenidat gefunden, die jedoch wegen Komorbiditätseffekten nicht eindeutig interpretiert werden können. Die pharmakologische Behandlung darf allerdings nur als ein kleiner Teil innerhalb des Settings gesehen werden, die eingebettet ist in die psychosoziale Therapie und Rehabilitation. Die Kombination von Psychotherapie und pharmakolgischer Behandlung wurde bislang nur wenig untersucht, obwohl die bisherigen Ergebnisse positiv sind. Integrierte Pharmakotherapie und Psychotherapie Während sich in der Behandlung Opiat- und Alkoholabhängiger mit Hilfe von Pharmaka Erfolge abzeichnen, liegen keine positiven Befunde über die Wirksamkeit einer pharmakologische Behandlung bei Kokainabhängigkeit vor. Es gibt aber Hinweise auf einen additiven Effekt einer Disulfiram Behandlung in Verbindung mit Psychotherapie. Unabhängig von der Art der Behandlung erhöhte eine Behandlung mit Disulfiram die Therapiehaltezeit. Zudem erreichen Klienten mit einer Disulfiram Behandlung signifikant längere Kokain-, Alkohol- oder kombinierte Kokain- und Alkoholabstinenz im Vergleich zu Klienten ohne eine Disulfiram Behandlung. Eine Disulfiram Behandlung im Zusammenhang mit dem gemeindenahen Verstärkermodell zeigte ebenfalls bei diesen Klienten um das zweifache niedrigere Raten in Bezug auf Alkoholkonsum und negative Kokain-Urinproben. Diese Ergebnisse sind insbesondere vor dem Hintergrund einer zusätzlichen Alkoholabhängigkeitsdiagnose bei kokainabhängigen Klienten von über 60% als positiv zu bewerten. Behandelte und unbehandelte Kokainkonsumenten Unterschiede zwischen unbehandelten und behandelten Drogenkonsumenten wurden bislang nur in geringem Umfang untersucht. Die Ergebnisse der wenigen vorliegenden Studien dazu sind überwiegend widersprüchlich, so dass keine eindeutigen Schlussfolgerungen gezogen werden können, wie sich behandelte oder unbehandelte Kokainkonsumenten in ihrem Kokainkonsum, im Konsum anderer Substanzen, in ihren sozialen Netzwerken oder im devianten Verhalten unterscheiden. Eindeutiger sind die Ergebnisse zu den Konsequenzen des Kokainkonsums, die bei Personen in Behandlung schwerwiegender als bei Unbehandelten waren. Möglicherweise könnten auch Faktoren wie eine erhöhte Aufmerksamkeit für die

15 Kurzfassung 15 Konsequenzen oder Rationalisierungsprozesse (z. B. Wenn ich eine Behandlung aufsuche, muss mein Kokainkonsum aus den Bahnen geraten sein. ) in der Gruppe der Behandlungssuchenden dazu beigetragen haben, dass sie verstärkt negative Folgen ihres Kokainkonsums berichteten. Eindeutig waren auch die Ergebnisse zu psychischen Symptomen, unter denen behandelte Kokainkonsumenten stärker litten als unbehandelte. Gründe für die widersprüchlichen Ergebnisse könnten zum einen in der eingeschränkten Vergleichbarkeit der Studien liegen, zum anderen könnten Studienmängel die inkonsistenten Ergebnisse bedingen. Nicht nur die Widersprüchlichkeit der Ergebnisse, sondern auch zwei weitere Faktoren erschweren die Übertragung der Ergebnisse in unseren Kulturkreis: Zum einen stammen die vorliegenden Ergebnisse aus dem amerikanischen Sprach- und Kulturraum. Zum anderen wurden die Studien 1985 bzw veröffentlicht. Verschiebungen in den Unterschieden zwischen behandelten und unbehandelten Kokainkonsumenten in der Zwischenzeit sind nicht auszuschließen. Damit bleibt unklar, inwiefern sich deutsche Kokainkonsumenten mit bzw. ohne Behandlung voneinander unterscheiden. Prävention Verbreitung und Gebrauchsmuster des Kokainkonsums stellen aus Sicht der Präventionsforschung kein eigenes, spezifisches Feld dar, so dass große empirische Studien fehlen. Primärpräventive Konzepte zielen auf die Verhinderung des Substanzgebrauchs im allgemeinen. Kokain ist keine typische Einstiegsdroge, der Konsum von Kokain findet in aller Regel erst dann statt, wenn schon andere Substanzen konsumiert werden. Primärpräventive Programme fördern allgemeine Lebenskompetenzen und sind insofern substanzunspezifisch. Kokain ist lediglich ein Informationsbestandteil der entsprechenden Programme. Ziel der Sekundärprävention ist es, bei etablierten Gebrauchsmustern auf weniger schädliches Konsumverhalten hinzuwirken. Da Kokaingebrauch typischerweise im Rahmen polyvalenten Drogenkonsums stattfindet, ist es für die Implementierung präventiver Maßnahmen weniger relevant, ob Kokain konsumiert wird, sondern zu welcher Szene mit ihren eigenen Konsumformen und Risiken eine Person gehört. Ob neben den anderen Substanzen auch Kokain genommen wird, ist dann eher als Erschwernis der bestehenden Problematik interpretierbar. Im Bereich der Technoszene sind Konsumreduktion und Verringerung des Polykonsums also auch des zusätzlichen Konsums von Kokain, Präventionsziele. Innerhalb der Szene der Opiatabhängigen, die auch einen hohen Kokainbeikonsum aufweisen können, greifen Maßnahmen der Harm Reduction, deren Ziele die Verbesserung der Lebensqualität, der Gesundheit und Reduktion von Risiken sind. Bevölkerungsweite kokainspezifische Präventionsmaßnahmen scheinen in Deutschland und Europa zur Zeit nicht indiziert. Allerdings sollten Trends des Kokainkonsums durch Monitoring- und Frühwarnsysteme in den verschiedenen Szenen beobachtet werden, um im Falle einer Änderung von Konsumgewohnheiten frühzeitig spezifisch intervenieren zu können.

16

17 17 1 Einleitung Kokain hat in den 1980er Jahren eine erhebliche Ausbreitung in den USA erfahren (Rouse, 1991). Diese Zunahme, die sich im Laufe der 1990er Jahre deutlich abgeschwächt hat, hat zu einer Fülle wissenschaftlicher Untersuchungen geführt, die das Ziel hatten, Erkenntnisse über Verbreitung (vgl. Johnston, O'Malley & Bachman, 2003; Schober & Schade, 1991), Konsummuster (vgl. Erickson et al., 1994; Kozel & Adams, 1993), Risiken (vgl. Compton et al., 1998; Irwin et al., 1996; Hartsock & Genser, 1991), Therapie (vgl. Tims & Leukefeld, 1993; Onken & Blaine, 1990) und Prävention (vgl. Leukefeld & Bukoski, 1991) zu gewinnen. Surveydaten in Europa weisen trotz geringfügig zunehmender Prävalenzen auf keine Epidemie des Kokainkonsums hin (European Monitoring Centre for Drugs and Drug Addiction, 2003). Die geringe Verbreitung in Europa und in anderen Regionen hat umgekehrt kaum wissenschaftliche Untersuchungen zum Thema Kokain ausgelöst, so dass in einer Phase zunehmenden öffentlichen Interesses für dieses Thema der überwiegende Teil der Literatur aus dem nordamerikanischen Raum kommt. Ein Umstand, der an vielen Stellen die Frage nach der Anwendbarkeit dieser Erkenntnisse auf die spezifischen Verhältnisse in Europa aufkommen lässt. Epidemiologie und Risikoverhalten fallen regional unterschiedlich aus. Aufgrund der in der überwiegenden Mehrheit der Länder der Europäischen Union (EU) regelmäßig durchgeführten Surveys stehen aber ausreichend Daten zu Verfügung (European Monitoring Centre for Drugs and Drug Addiction, 2003). Trotz geringer Prävalenz sind, wenn auch in geringem Umfang, auch Studien über Kokainkonsumenten in Europa durchgeführt worden (vgl. Cohen & Sas, 1993; Decorte, 2002). So gut wie nicht verfügbar sind dagegen europäische und insbesondere deutsche Studien zur Behandlung von Kokainabhängigen. Im Zuge des zunehmenden polyvalenten Konsums unter Heroinabhängigen weisen erste Befunde jedoch auf eine zunehmende Problematik in dieser Klientel im Umgang mit Kokain und auch Crack hin (vgl. Stöver, 2001; Verthein et al., 2001). In diesem Zusammenhang sind daher die nordamerikanischen Studienergebnisse von hohem Interesse, müssen aber vor dem Hintergrund des europäischen Verständnisses im Umgang mit Drogenabhängigen sowie den besonderen regionalen Verhältnissen des Drogenhilfesystems betrachtet werden. Die in der vorliegenden Übersicht eingegangenen Studien wurden mit Hilfe der von Lipsey und Wilson (2000) vorgeschlagenen Suchstrategien ausgewählt: (1) Stichwortsuche in den Datenbanken MEDLINE, EREC, Mbase, PsycInfo und PsycIndex, (2) Literaturübersichten und Reviews, (3) Literaturhinweise in publizierten Studien, (4) Bibliographien und (5) Stichwortsuche in relevanten Journals. Eine Recherche in den entsprechenden Datenbanken mit dem Stichwort Kokain und der Einschränkung auf Referenzen, die seit 1990 publiziert wurden, lieferte eine Auswahl von Referenzen. In der weiteren Suche mit relevanten Schlüsselwörtern für die in den jeweiligen Kapiteln behandelten Themen beschränkten wir uns auf Publikation, die explizit das Thema Kokain behandelten. Beiträge, deren Schwerpunkt nicht auf Kokain lag, wurden hinsichtlich der Relevanz der Ergebnisse in Bezug auf Kokain gesichtet, blieben aber weitestgehend unberücksichtigt. In den Fällen, in denen aktuelle Literaturreviews vorlagen, wurde überwiegend auf eine Sichtung der in diesen Übersich-

18 18 Teil I: Kokainkonsum und kokainbezogene Störungen: Eine Literaturübersicht ten behandelten Primärliteratur verzichtet. Hier konzentrierte sich die Suche insbesondere auf die relevante Literatur, die zum selben Thema nach dem Erscheinen der Reviews publiziert wurden. Die vorliegende Literaturübersicht bedient sich der narrativen, qualitativen Form der Aufbereitung und Zusammenfassung des Forschungsstandes ausgewählter Themen und nimmt insbesondere Bezug auf bestehende Übersichten, da die Literatur ohne diese wertvollen Reviews kaum zu bewältigen wäre. Die einzige Metaanalyse zur Therapie Kokainabhängiger, in der insgesamt 27 Studien auf ihre Effektstärke untersucht wurden, stammt von Berglund, Thelander und Jonsson (2003). Aufgrund dieser aktuell vorliegenden metaanalytischen Ergebnisse wurde auf eine eigene Metaanaylse zur Wirksamkeit zur Therapie von Kokainabhängigkeit verzichtet. Die vorliegende Literaturübersicht widmet sich insbesondere den Themen der Verbreitung von Kokainkonsum, Missbrauch und Abhängigkeit sowie den mit dieser Drogen verbundenen Konsumentencharakteristiken (Kapitel 2), Konsummustern (Kapitel 3) und negativen Konsequenzen (Kapitel 4). Neben Risikofaktoren des Einstiegs in den Kokainkonsum (Kapitel 5) werden Komorbidität (Kapitel 6) sowie Muster und Wirkungen des Mischkonsums von Kokain und anderen psychoaktiven Substanzen (Kapitel 7) beleuchtet. Von hohem Interesse ist die Wirksamkeit von Psychotherapie bei Kokainabhängigen. In Kapitel 8 werden klinische Studien zur Effektivität psychotherapeutischer Verfahren dargestellt und in Kapitel 9 wird ein Überblick über den Stand der Wirksamkeit von Pharmakotherapie gegeben. Die wenigen Ergebnisse zum Forschungsstand der Unterschiede zwischen behandelten und unbehandelten Kokainkonsumenten werden in Kapitel 10 behandelt. Abschließend wird unter dem Aspekt evidenz-basierter Ergebnisse auf Strategien der Prävention von Kokainkonsum und kokainbezogene Störungen eingegangen (Kapitel 11). Literatur Berglund, M., Thelander, S. & Jonsson, E. (Eds.) (2003). Treating Alcohol and Drug Abuse: An Evidence Based Review. Weinheim: Wiley-VCH. Cohen, P. & Sas, A. J. (1993). Ten Years of Cocaine. A Follow-Up Study of 64 Cocaine Users in Amsterdam. Amsterdam: Institut voor Sociale Geografie, Universiteit van Amsterdam. Compton, W. M., Cottler, L. B., Spitznagel, E. L., Ben Abdallah, A. & Gallagher, T. (1998). Cocaine users with antisocial personality improve HIV risk behaviors as much as those without antisocial personality. Drug and Alcohol Dependence, 49, Decorte, T. (2000). The Taming of Cocaine. Brussels: University Press. Erickson, P. G., Adlaf, E. M., Smart, R. G. & Murray, G. F. (1994). The Steel Drug. Cocaine and Crack in Perspective. New York: Lexington Books. European Monitoring Centre for Drugs and Drug Addiction (2003). Annual Report on the State of the Drugs Problem in the European Union Lisbon: European Monitoring Centre for Drugs and Drug Addiction. Hartsock, P. I. & Genser, S. G. (1991). Longitudinal Studies of HIV Infection in Intravenous Drug Users. (NIDA Research Monograph 109). Rockville, MD: National Institute on Drug Abuse.

19 Einleitung 19 Irwin, K. L., Edlin, B. R., Faruque, S., McCoy, H. V., Word, C., Serrano, Y., Inciardi, J., Bowser, B. & Holmberg, S. D. (1996). Crack cocaine smokers who turn to drug injection: characteristics, factors associated with injection, and implications for HIV transmission. The Multicenter Crack Cocaine and HIV Infection Study Team. Drug and Alcohol Dependence, 42, Johnston, L. D., O'Malley, P. M. & Bachman, J. G. (2003). Monitoring the Future: National Survey Results on Drug Use, Volume I: Secondary School Students (NIH Publication No ). Bethesda, MD: National Institute on Drug Abuse. Kozel, N. J. & Adams, E. H. (1993). Cocaine Use in America: Epidemiologic and Clinical Perspectives. (NIDA Research Monograph 61). Rockville, MD: National Institute on Drug Abuse. Lipsey, M. W. & Wilson, D. B. (2000). Practical Meta-Analysis. Thousand Oaks: Sage Publications. Onken, L. S. & Blaine, J. D. (1990). Psychotherapy and Counseling in the Treatment of Drug Abuse. (NIDA Research Monograph 104). Rockville, MD: National Institute on Drug Abuse. Rouse, B. A. (1991). Trends in cocaine use in the general population. In Schober, S. & Schade, C. (Eds.). The Epidemiology of Cocaine Use and Abuse (NIDA Research Monograph 110, pp. 5-18). Rockville, MD: National Institute on Drug Abuse. Schober, S. & Schade, C. (1991). The Epidemiology of Cocaine Use and Abuse (NIDA Research Monograph 110). Rockville, MD: National Institute on Drug Abuse. Stöver, H. (2001). Bestandsaufnahme "Crack -Konsum in Deutschland: Verbreitung, Konsummuster, Risiken und Hilfsangebote" Bremen: Bremer Institut für Drogenforschung, Universität Bremen. Tims, F. M. & Leukefeld, C. G. (1993). Cocaine Treatment: Research and Clinical Perspectives (NIDA Research Monograph 135). Rockville, MD: National Institute on Drug Abuse. Verthein, U., Haasen, C., Prinzleve, M., Degkwitz, P. & Krausz, M. (2001). Cocaine use and the utilisation of drug help services by consumers of the open drug scene in Hamburg. European Addiction Research, 7,

20

Was wirkt? Frühintervention aus wissenschaftlicher Sicht Die Entwicklungen der letzten 10 Jahre Hans-Jürgen Rumpf Universität zu Lübeck Zentrum für Integrative Psychiatrie (ZIP) ggmbh Forschungsgruppe

Mehr

Frühintervention: Zielgruppen und Zuständigkeiten. Frühintervention bei jugendlichen Rauschtrinkern

Frühintervention: Zielgruppen und Zuständigkeiten. Frühintervention bei jugendlichen Rauschtrinkern Frühintervention: Zielgruppen und Zuständigkeiten Frühintervention bei jugendlichen Rauschtrinkern Funktioneller Landesverband der Landwirtschaftlichen Krankenkassen & Pflegekassen in Bayern Bayerische

Mehr

Evidenzbasierte Psychotherapie der Sucht

Evidenzbasierte Psychotherapie der Sucht Evidenzbasierte Psychotherapie der Sucht Fred Rist Wilhelms-Universität Münster Psychotherapie und Suchtbehandlung 25. November 2008, Berlin Gliederung Evidenzbasierung (am Beispiel PT bei Alkohlabängigkeit)

Mehr

und Gewalt bei Jugendlichen Theorie und Epidemiologie

und Gewalt bei Jugendlichen Theorie und Epidemiologie Zusammenhänge zwischen Alkoholkonsum und Gewalt bei Jugendlichen Theorie und Epidemiologie Emmanuel Kuntsche, PhD Addiction Info Switzerland, Research Institute, Lausanne Schwerpunkte des Vortrags 1. Verbreitung

Mehr

1.3 Zusammenfassung und Ausblick 26. 2 Medizinische Grundlagen des Diabetes mellitus 27

1.3 Zusammenfassung und Ausblick 26. 2 Medizinische Grundlagen des Diabetes mellitus 27 Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis I Abbildungsverzeichnis VIII Tabellenverzeichnis IX Abkürzungsverzeichnis XI Zusammenfassung 1 Abstract 3 Einleitung 5 I. Stand der Forschung 9 1 Depressive Störungen

Mehr

SumID Substance use and misuse. Suchtmittelkonsum und geistige Behinderung

SumID Substance use and misuse. Suchtmittelkonsum und geistige Behinderung Substance use and misuse in Intellectual Disability Suchtmittelkonsum und geistige Behinderung 1 Tactus area 2 Outline 1. Literaturergebnisse 2. Kleine SumID- Erhebungen - Klienten tactus/aveleijn Hilfeeinrichtungen

Mehr

DROGENKONSUMRÄUME RETTEN MENSCHENLEBEN

DROGENKONSUMRÄUME RETTEN MENSCHENLEBEN 1 DROGENKONSUMRÄUME RETTEN MENSCHENLEBEN Im Rahmen des von der Deutschen AIDS-Hilfe veranstalteten jährlichen Treffens des Arbeitskreises Drogenkonsumräume (AK Konsumraum) ist es gelungen, ein bundesweit

Mehr

Reinhard Busse, Prof. Dr. med. MPH

Reinhard Busse, Prof. Dr. med. MPH Reinhard Busse, Prof. Dr. med. MPH FG Management im Gesundheitswesen, Technische Universität Berlin (WHO Collaborating Centre for Health Systems Research and Management) & European Observatory on Health

Mehr

Verständnis als Voraussetzung von Handeln -

Verständnis als Voraussetzung von Handeln - Verständnis als Voraussetzung von Handeln - Die aktuelle Versorgungssituation der Demenzkranken in Deutschland Prof. Dr. H. Gutzmann Deutsche Gesellschaft für Gerontopsychiatrie und -psychotherapie 1 Die

Mehr

Dr. Bernd Werse, Goethe-Universität Frankfurt am Main Netzwerktreffen Betriebliche Suchtprävention, Stuttgart, 15.10.2014

Dr. Bernd Werse, Goethe-Universität Frankfurt am Main Netzwerktreffen Betriebliche Suchtprävention, Stuttgart, 15.10.2014 Legal Highs/ NPS: Charakteristika, Verbreitung, Konsummotive und Risiken Dr. Bernd Werse, Goethe-Universität Frankfurt am Main Netzwerktreffen Betriebliche Suchtprävention, Stuttgart, 15.10.2014 Beginn

Mehr

Junge Klienten in ambulanter und stationärer Suchtbehandlung

Junge Klienten in ambulanter und stationärer Suchtbehandlung Junge Klienten in ambulanter und stationärer Suchtbehandlung KURZBERICHT NR.1/2012 DEUTSCHE SUCHTHILFESTATISTIK 2010 1 Jutta Künzel Martin Steppan Tim Pfeiffer-Gerschel München, IFT Institut für Therapieforschung,

Mehr

Glücksspiele in Deutschland

Glücksspiele in Deutschland Universität Bremen Bremer Institut für Drogenforschung (BISDRO) Glücksspiele in Deutschland Eine repräsentative Untersuchung zur Teilhabe und Problemlage des Spielens um Geld Bremen, Dezember 2006 Heino

Mehr

Ambulante Beratung und Behandlung von Personen mit der Diagnose pathologisches Glücksspielen im Jahr 2009

Ambulante Beratung und Behandlung von Personen mit der Diagnose pathologisches Glücksspielen im Jahr 2009 Kurzbericht, Juni 2012 IFT Institut für Therapieforschung Parzivalstraße 25 80804 München www.ift.de Ambulante Beratung und Behandlung von Personen mit der Diagnose pathologisches Glücksspielen im Jahr

Mehr

Pathologisches Glücksspielen und Epidemiologie (PAGE): Entstehung, Komorbidität, Remission und Behandlung Kurzbericht

Pathologisches Glücksspielen und Epidemiologie (PAGE): Entstehung, Komorbidität, Remission und Behandlung Kurzbericht Pathologisches Glücksspielen und Epidemiologie (PAGE): Entstehung, Komorbidität, Remission und Behandlung Kurzbericht Christian Meyer, Hans-Jürgen Rumpf, Anja Kreuzer, Susana de Brito, Sonja Glorius, Christine

Mehr

Morbus Bosporus. Dr. Senol Elmas Ev. Krankenhaus Weende-Göttingen Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie

Morbus Bosporus. Dr. Senol Elmas Ev. Krankenhaus Weende-Göttingen Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie Morbus Bosporus Dr. Senol Elmas Ev. Krankenhaus Weende-Göttingen Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie Inhalt Aktuelle Studien Arzt-Patienten-Verhältniss Beeinflusst ein türkischer Migrationshintergrund

Mehr

Pathologisches Glücksspielen Eine Bestandsaufnahme aus epidemiologischer Perspektive

Pathologisches Glücksspielen Eine Bestandsaufnahme aus epidemiologischer Perspektive Pathologisches Glücksspielen Eine Bestandsaufnahme aus epidemiologischer Perspektive Fachkongress ambulant trifft stationär, 24.-25. Juni 2010, München 1) Gerhard Bühringer Ludwig Kraus Monika Sassen Martina

Mehr

Support for Unemployed with Psychosocial Problems. Obtaining Reintegration Training

Support for Unemployed with Psychosocial Problems. Obtaining Reintegration Training Support for Unemployed with Psychosocial Problems Obtaining Reintegration Training Support25 Research group Department of Child- and Adolescent Psychiatry and Psychotherapy. (Prof. J. Hebebrand) Rhine

Mehr

SIND WIR ALLE SÜCHTIG?

SIND WIR ALLE SÜCHTIG? HERZLICH WILLKOMMEN ZUM HEUTIGEN VORTRAG A SIND WIR ALLE SÜCHTIG? Donnerstag, 18. September 2014, 19.00-20.00 Uhr Sind wir alle süchtig? PD Dr. med. Marc Walter, Chefarzt EPK Basel, 18. September 2014

Mehr

INFO-BLATT FEBRUAR 2014

INFO-BLATT FEBRUAR 2014 Glücksspielverhalten und Glücksspielsucht in Deutschland 2013 Zusammenfassung der Ergebnisse der Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung Hintergrund. Die Bundeszentrale für gesundheitliche

Mehr

Folgen des Missbrauchs Sucht: Ein Trend von Suchtmitteln zu Suchtverhalten

Folgen des Missbrauchs Sucht: Ein Trend von Suchtmitteln zu Suchtverhalten Folgen des Missbrauchs Sucht: Ein Trend von Suchtmitteln zu Suchtverhalten Symposium: Mein Handy, mein PC, mein Tablet Ärztekammer Nordrhein 27. März 2013 Autor: Praxis für Kommunikation und PolitikBeratung

Mehr

Präventionspotenzial endoskopischer Vorsorgeuntersuchungen für kolorektale Karzinome

Präventionspotenzial endoskopischer Vorsorgeuntersuchungen für kolorektale Karzinome Präventionspotenzial endoskopischer Vorsorgeuntersuchungen für kolorektale Karzinome Symposium Das Früherkennungsprogramm kolorektaler Karzinome in Deutschland eine Zwischenbilanz Oldenburg, 30.10.2004

Mehr

www.unil.ch/share Ergebnisse der Studie 50+ in Europa

www.unil.ch/share Ergebnisse der Studie 50+ in Europa www.unil.ch/share Ergebnisse der Studie 50+ in Europa Was sind die nächsten Schritte? Der nächste grosse Schritt der 50+ in Europe Studie ist die retrospektive Erhebung von Lebensgeschichten der über 35,000

Mehr

Case Management in Versicherungen die Evidenzlage. Survey Case Management in der Schweiz. Vergleich: Systematischer Review / Situation Schweiz

Case Management in Versicherungen die Evidenzlage. Survey Case Management in der Schweiz. Vergleich: Systematischer Review / Situation Schweiz Case Management in Versicherungen die Evidenzlage Regina Kunz Stefan Schandelmaier S.C.Anna Burkhardt Wout DeBoer Übersicht Systematischer Review zum Thema Inhalt + Ergebnisse Survey Case Management in

Mehr

Abenteuer Partyleben. Förderung von Risikokompetenzen. Hilde Rainer-Münch. Suchtpräventionsprojekt MINDZONE Landes-Caritasverband Bayern

Abenteuer Partyleben. Förderung von Risikokompetenzen. Hilde Rainer-Münch. Suchtpräventionsprojekt MINDZONE Landes-Caritasverband Bayern Abenteuer Partyleben Förderung von Risikokompetenzen 14.Oktober 2014 54. DHS-Fachkonferenz Sucht Hilde Rainer-Münch Suchtpräventionsprojekt MINDZONE Landes-Caritasverband Bayern Abenteuer Partyleben Vorstellung

Mehr

Neue Süchte und Geschlecht

Neue Süchte und Geschlecht Neue Süchte und Geschlecht Glückspiel, Kaufsucht, Online-Sucht Dipl.-Psych. Chantal P. Mörsen Kompetenzzentrum Verhaltenssucht Klinikum der Johannes Gutenberg-Universität Mainz XVIII. Niedersächsische

Mehr

Dossierbewertung A13-38 Version 1.0 Teriflunomid Nutzenbewertung gemäß 35a SGB V 20.12.2013

Dossierbewertung A13-38 Version 1.0 Teriflunomid Nutzenbewertung gemäß 35a SGB V 20.12.2013 2 Nutzenbewertung 2.1 Kurzfassung der Nutzenbewertung Hintergrund Der G-BA hat das IQWiG mit der Nutzenbewertung des Wirkstoffs Teriflunomid gemäß 35a SGB V beauftragt. Die Bewertung erfolgte auf Basis

Mehr

Ludwig Kraus, Monika Sassen, Alexander Pabst & Gerhard Bühringer

Ludwig Kraus, Monika Sassen, Alexander Pabst & Gerhard Bühringer IFT Institut für Therapieforschung Parzivalstraße 25 80804 München www.ift.de Wissenschaftlicher Leiter Prof. Dr. Gerhard Bühringer November 2010 Ludwig Kraus, Monika Sassen, Alexander Pabst & Gerhard

Mehr

DIE EUROPÄER UND DIE SPRACHEN

DIE EUROPÄER UND DIE SPRACHEN EUROBAROMETER-BERICHT 54 DIE EUROPÄER UND DIE SPRACHEN ZUSAMMENFASSENDER BERICHT Diese spezielle Eurobarometer-Erhebung wurde zwischen dem 6. Dezember und dem 23. Dezember 2000 in allen 15 EU-Mitgliedstaaten

Mehr

Rede von Marlene Mortler Drogenbeauftragte der Bundesregierung Gesundheit Mitglied des Deutschen Bundestages

Rede von Marlene Mortler Drogenbeauftragte der Bundesregierung Gesundheit Mitglied des Deutschen Bundestages Rede von Marlene Mortler Drogenbeauftragte der Bundesregierung Gesundheit Mitglied des Deutschen Bundestages anlässlich der Vorstellung der DRUCK Studie des RKI 24. Februar 2015, Berlin - 2 - Meine sehr

Mehr

Compliance bei der Therapie chronischer Krankheiten am Beispiel der Heimbeatmungstherapie

Compliance bei der Therapie chronischer Krankheiten am Beispiel der Heimbeatmungstherapie Diplomarbeit von Dipl.-Ökonom Dan Litvan, vorgelegt am 27. August 2008, XOPA Compliance bei der Therapie chronischer Krankheiten am Beispiel der Heimbeatmungstherapie A U S Z U G 6. Zusammenfassung und

Mehr

Themenvorschläge für BA- und MA-Arbeiten am Lehrstuhl für empirische Sozialforschung und Demographie

Themenvorschläge für BA- und MA-Arbeiten am Lehrstuhl für empirische Sozialforschung und Demographie Themenvorschläge für BA- und MA-Arbeiten am Lehrstuhl für empirische Sozialforschung und Demographie Hinweise: Alle Vorschläge können gerne abgewandelt oder kombiniert werden. Wenden Sie sich bei Interesse

Mehr

Diabetes und Depression. von Dr. Andrea Benecke, Universität Mainz 10. Oktober 2013

Diabetes und Depression. von Dr. Andrea Benecke, Universität Mainz 10. Oktober 2013 Diabetes und Depression von Dr. Andrea Benecke, Universität Mainz 10. Oktober 2013 Gliederung 2 Einfluss von Stimmung auf das Wohlbefinden Was ist eine Depression? Beschwerdebild, Auftreten, Entstehung

Mehr

Verbrauch von Primärenergie pro Kopf

Verbrauch von Primärenergie pro Kopf Verbrauch von Primärenergie pro Kopf In Tonnen Öläquivalent*, nach nach Regionen Regionen und ausgewählten und ausgewählten Staaten, Staaten, 2007 2007 3,0

Mehr

Sturzprävention im häuslichen Umfeld. Methodische Aspekte und Hauptbefunde des HTA

Sturzprävention im häuslichen Umfeld. Methodische Aspekte und Hauptbefunde des HTA Sturzprävention im häuslichen Umfeld Methodische Aspekte und Hauptbefunde des HTA Gesund und aktiv Älterwerden in Deutschland Berlin, 27. November 2012 Der HTA-Bericht Auftrag: Welchen Effekt haben Maßnahmen

Mehr

Internet, Videogames und Handy: Grenzen zwischen engagierter Nutzung und Verhaltenssucht. Aktuelle Befunde aus der Forschung

Internet, Videogames und Handy: Grenzen zwischen engagierter Nutzung und Verhaltenssucht. Aktuelle Befunde aus der Forschung Internet, Videogames und Handy: Grenzen zwischen engagierter Nutzung und Verhaltenssucht. Aktuelle Befunde aus der Forschung Gregor Waller, MSc Bern, 7. März 2013 Fachforum Jugendmedienschutz Inhalt 1.

Mehr

ESPAD Austria 2007: SchülerInnenstudie zu Alkohol und anderen Drogen und Repräsentativerhebung zu Substanzgebrauch

ESPAD Austria 2007: SchülerInnenstudie zu Alkohol und anderen Drogen und Repräsentativerhebung zu Substanzgebrauch ESPAD Austria 2007: SchülerInnenstudie zu Alkohol und anderen Drogen und Repräsentativerhebung zu Substanzgebrauch 2008 Erstellt vom Ludwig-Boltzmann-Institut für Suchtforschung (LBI-Sucht) im Auftrag

Mehr

DGN 2010 Weiter auf Erfolgskurs AVONEX, die verlässliche Basistherapie bei Multipler Sklerose

DGN 2010 Weiter auf Erfolgskurs AVONEX, die verlässliche Basistherapie bei Multipler Sklerose DGN 2010 Weiter auf Erfolgskurs AVONEX, die verlässliche Basistherapie bei Multipler Sklerose Mannheim (23. September 2010) - Die MS-Forschung ist derzeit geprägt von zahlreichen Neuentwicklungen. Bewährten

Mehr

MS 10 Fragen und Antworten

MS 10 Fragen und Antworten Hintergrundinformation MS 10 Fragen und Antworten Was ist MS? Multiple Sklerose (MS) ist eine chronische Erkrankung des Zentralen Nervensystems (ZNS), d.h. des Gehirns und des Rückenmarks. Bei der MS handelt

Mehr

Unterschiedliche Menschen, unterschiedliche Bedürfnisse

Unterschiedliche Menschen, unterschiedliche Bedürfnisse 1 Unterschiedliche Menschen, unterschiedliche Bedürfnisse DIFFERENZIELLE BEHANDLUNG UND ERFOLGREICHE BURNOUT-REHABILITATION Prof. Dr. Martin Grosse Holtforth, Universität Zürich 2 Langzeiteffekte einer

Mehr

Multiple-Choice-Fragen zu Kapitel 9

Multiple-Choice-Fragen zu Kapitel 9 9.1.1 Fragetyp C, Antwortkombinationsaufgabe Welche der folgenden Aussagen treffen zu? 1. Alkohol dockt an ähnlichen Rezeptoren wie Tranquilizer sowie Gammaaminobuttersäure an. 2. An beglückende Kick -

Mehr

Schritte zu einer kohärenten Suchtpolitik

Schritte zu einer kohärenten Suchtpolitik Schritte zu einer kohärenten Suchtpolitik Bundesdrogenkongress Bremen, 14. Mai 2012 Markus Jann, Bundesamt für Gesundheit, Schweiz Überblick >> Sucht davon ist die Rede >> Suchtformen >> Von der Drogenpolitik

Mehr

PAGE: Ergebnisse der repräsentativen Erhebung zu problematischem Glücksspielen unter Berücksichtigung von Genderaspekten

PAGE: Ergebnisse der repräsentativen Erhebung zu problematischem Glücksspielen unter Berücksichtigung von Genderaspekten Methodische Grenzen bisheriger Studien national Stichprobenbias: klinische Stichproben PAGE: Ergebnisse der repräsentativen Erhebung zu problematischem Glücksspielen unter Berücksichtigung von Genderaspekten

Mehr

Generalisierte Angststörung. 2. Wendländer Psychiatrietag Dipl. Psych. M. Pieper 17.09.2014

Generalisierte Angststörung. 2. Wendländer Psychiatrietag Dipl. Psych. M. Pieper 17.09.2014 Generalisierte Angststörung 2. Wendländer Psychiatrietag Dipl. Psych. M. Pieper 17.09.2014 Überblick GAS: Einführung, Erscheinungsbild, Epidemiologie, Komorbidität, DiagnosLk, 3- Faktoren- Modell Medikamente

Mehr

Frühintervention bei problematischer Computernutzung. 3. Berliner Mediensucht-Konferenz

Frühintervention bei problematischer Computernutzung. 3. Berliner Mediensucht-Konferenz Frühintervention bei problematischer Computernutzung 3. Berliner Mediensucht-Konferenz Dipl.-Psych. Kai W. Müller M & K. WölflingW Ambulanz für Spielsucht Gründung im März 2008 als Teil des übergeordneten

Mehr

Oktober 2012 gewählt, wobei der besondere Fokus auf die letzten drei Jahre gelegt wurde, in welchen aufgrund

Oktober 2012 gewählt, wobei der besondere Fokus auf die letzten drei Jahre gelegt wurde, in welchen aufgrund Entwicklung des Kreditvolumens und der Kreditkonditionen privater Haushalte und Unternehmen im Euroraum-Vergleich Martin Bartmann Seit dem Jahr kam es im Euroraum zwischen den einzelnen Mitgliedsländern

Mehr

Auswertung der freiwilligen Dokumentation 2012. Sozialpsychiatrische Dienste in Baden-Württemberg

Auswertung der freiwilligen Dokumentation 2012. Sozialpsychiatrische Dienste in Baden-Württemberg Auswertung der freiwilligen Dokumentation 2012 Sozialpsychiatrische Dienste in Baden-Württemberg Datengrundlage: Über 95 Prozent der Dienste in Baden-Württemberg haben sich an der Auswertung der freiwilligen

Mehr

Frühe Intervention bei pathologischem Glücksspiel in Brandenburg

Frühe Intervention bei pathologischem Glücksspiel in Brandenburg Modellprojekt Frühe Intervention bei pathologischem Glücksspiel in Brandenburg Staatsvertrag zum Glücksspielwesen in Deutschland Ziele des Staatsvertrages (seit 1.1.2008 - gültig bis 31.12.2011): o o o

Mehr

Studiengebühren in Europa

Studiengebühren in Europa in Europa Land Belgien Von 500 bis 800 Bulgarien Von 200 bis 600 Dänemark Deutschland keine (außer Niedersachsen, Hamburg und Bayern. Alle ca. 1.000 ) Estland Von 1.400 bis 3.500 Finnland Frankreich Griechenland

Mehr

Bildung auf einen Blick 2011

Bildung auf einen Blick 2011 Bildung auf einen Blick 2011 OECD-Indikatoren Deutschlands Beitrag zum weltweiten Pool an Talenten schrumpft rapide. In der älteren Altersgruppe, die jetzt aus dem Erwerbsleben ausscheidet, stellt Deutschland

Mehr

Dr. Bernd Sobottka. 26. Kongress des Fachverbandes Sucht e.v. vom 10. bis 12. Juni 2013 in Heidelberg

Dr. Bernd Sobottka. 26. Kongress des Fachverbandes Sucht e.v. vom 10. bis 12. Juni 2013 in Heidelberg Katamnese: Evaluation der Behandlung von Patienten mit Pathologischen PC-/Internet-Gebrauch ein Jahr nach Entlassung aus der stationären medizinischen Rehabilitation Dr. Bernd Sobottka 26. Kongress des

Mehr

Enquete Psychische Erkrankungen Hauptursachen für Invalidität? 25. Oktober 2011, BMASK

Enquete Psychische Erkrankungen Hauptursachen für Invalidität? 25. Oktober 2011, BMASK Enquete Psychische Erkrankungen Hauptursachen für Invalidität? 25. Oktober 2011, BMASK Psychische Erkrankungen und Invalidität Prof. Dr. Rudolf Müller Chefarzt der PVA Epidemiologie der Depression Enquete

Mehr

Der Angst die Zähne zeigen

Der Angst die Zähne zeigen Der Angst die Zähne zeigen Angstbewältigungsgruppe DentaPsychHH Universität Hamburg Dentalphobien (Zahnbehandlungsängste) mit einem psychologischen Kurzzteittraining überwinden Zahnbehandlungsangst Zahnbehandlungsphobie

Mehr

Wegen Krankheit geschlossen Epidemiologie, Zahlen, Daten, Fakten Wie krank sind Arbeitnehmer heute?

Wegen Krankheit geschlossen Epidemiologie, Zahlen, Daten, Fakten Wie krank sind Arbeitnehmer heute? Wegen Krankheit geschlossen Epidemiologie, Zahlen, Daten, Fakten Wie krank sind Arbeitnehmer heute? kbo-fachsymposium Erfolgsgesellschaft außer Dienst? 13.11.2012 Prof. Dr. med. Dr. rer. soc. Dipl.-Psych.

Mehr

Abstract Professor Dr. Holger Ziegler Fakultät für Erziehungswissenschaft, Universität Bielefeld

Abstract Professor Dr. Holger Ziegler Fakultät für Erziehungswissenschaft, Universität Bielefeld Abstract Professor Dr. Holger Ziegler Fakultät für Erziehungswissenschaft, Universität Bielefeld Auswirkungen von Alleinerziehung auf Kinder in prekärer Lage - 1 - Einleitung Der Familienstatus Alleinerziehung

Mehr

Kinder psychisch kranker Eltern präventive Ansätze

Kinder psychisch kranker Eltern präventive Ansätze 62. Gütersloher Fortbildungstage, 20.-22. September 2011 Kinder psychisch kranker Eltern präventive Ansätze Fakultät für Bildungswissenschaften AG Sozialisationsforschung Miriam Schmuhl MPH Gliederung

Mehr

Verweise auf die Internetpräsenz und Reichweite der Werbekampagne

Verweise auf die Internetpräsenz und Reichweite der Werbekampagne a) Ergebnisbericht Zusammensetzung der Befragten Über den Zeitraum vom 18.12.2012 bis 01.02.2013 haben insgesamt 123 Nutzer an der Erhebung teilgenommen. Von denjenigen, die ein Geschlecht angegeben haben

Mehr

Methodische Vorbemerkungen

Methodische Vorbemerkungen Theo Baumgärtner Die Erfahrungen Jugendlicher im Umgang mit Computerspielen Zusammenfassung ausgewählter Ergebnisse der SCHULBUS- Sondererhebung 2009 Hamburg, April 2010 Mit Unterstützung durch die Freie

Mehr

Akupunktur nach dem NADA- Protokoll bei PatientInnen mit Suchtproblematik

Akupunktur nach dem NADA- Protokoll bei PatientInnen mit Suchtproblematik Akupunktur nach dem NADA- Protokoll bei PatientInnen mit Suchtproblematik Ergebnisse einer explorativen Untersuchung Psychologischer Dienst Arbeitsbereich Versorgungsforschung und Qualitätssicherung Dr.

Mehr

Tabelle 6a: Deskriptive Statistiken der metrischen Variablen

Tabelle 6a: Deskriptive Statistiken der metrischen Variablen Ergebnisse 77 5 Ergebnisse Das folgende Kapitel widmet sich der statistischen Auswertung der Daten zur Ü- berprüfung der Hypothesen. Die hier verwendeten Daten wurden mit den in 4.3 beschriebenen Instrumenten

Mehr

Probleme einer Hochrisikogruppe?

Probleme einer Hochrisikogruppe? Tabak, Alkohol und Glücksspiel die Probleme einer Hochrisikogruppe? 9. Deutsche Konferenz für Tabakkontrolle Ingo Fiedler Heidelberg, 01.12.201112 2011 Agenda Pathologisches Glücksspielen als Sucht Risikofaktoren

Mehr

Befragung und empirische Einschätzung der Praxisrelevanz

Befragung und empirische Einschätzung der Praxisrelevanz Befragung und empirische Einschätzung der Praxisrelevanz eines Vorgehensmodells zur Auswahl von CRM-Systemen D I P L O M A R B E I T zur Erlangung des Grades eines Diplom-Ökonomen der Wirtschaftswissenschaftlichen

Mehr

Bezeichnung Darreichungsform Stärken Zieltierarten Häufigkeit und Art der Anwendung. Clavulanic acid 10 mg. Clavulanic acid 10 mg

Bezeichnung Darreichungsform Stärken Zieltierarten Häufigkeit und Art der Anwendung. Clavulanic acid 10 mg. Clavulanic acid 10 mg Anhang I Liste der Bezeichnungen, der Darreichungsform, der Stärke des Tierarzneimittels, der Zieltierarten, der Art der Anwendung sowie des Antragsstellers/Inhabers der Genehmigung für das Inverkehrbringen

Mehr

Österreichische Studie zur Prävention der Glücksspielsucht Zielsetzung & Forschungsdesign

Österreichische Studie zur Prävention der Glücksspielsucht Zielsetzung & Forschungsdesign Österreichische Studie zur Prävention der Glücksspielsucht Zielsetzung & Forschungsdesign Dr. Jens Kalke Zentrum für interdisziplinäre Suchtforschung der Universität Hamburg (ZIS) Glücksspielbezogene Präventionsmaßnahmen

Mehr

Tuberkulose-Überwachung in Deutschland. Daten aus dem Bericht zur Epidemiologie der Tuberkulose in Deutschland 2013

Tuberkulose-Überwachung in Deutschland. Daten aus dem Bericht zur Epidemiologie der Tuberkulose in Deutschland 2013 1 Tuberkulose-Überwachung in Deutschland Daten aus dem Bericht zur Epidemiologie der Tuberkulose in Deutschland 2013 Robert Koch-Institut (RKI) Fachgebiet für respiratorisch übertragbare Erkrankungen Gliederung

Mehr

Anteil am Rentenzugang nach Rentenarten, Westdeutschland 1960-2003

Anteil am Rentenzugang nach Rentenarten, Westdeutschland 1960-2003 8. Alterssicherung Bisher konnten sich die Deutschen auf die staatliche Rentenkasse verlassen, die über 80 Prozent ihres Renteneinkommens deckt. Daneben gibt es auch andere Formen der Altersvorsorge. So

Mehr

Österreichische Studie zur Prävention der Glücksspielsucht (2009-2011)

Österreichische Studie zur Prävention der Glücksspielsucht (2009-2011) Österreichische Studie zur Prävention der Glücksspielsucht (2009-2011) Dr. Jens Kalke, Sven Buth, Moritz Rosenkranz, Christan Schütze, Harald Oechsler, PD Dr. Uwe Verthein Zentrum für interdisziplinäre

Mehr

Eine Studie was ist das? Grundlagen klinischer Studien

Eine Studie was ist das? Grundlagen klinischer Studien Eine Studie was ist das? Grundlagen klinischer Studien Grundlagen klinischer Studien Eine Studie ist eine systematische Sammlung von Daten, die dazu dient, eine oder mehrere Fragen zu beantworten. Eine

Mehr

Wintersaison 2014/2015 bis März: Ankünfte +4% und Nächtigungen +2%

Wintersaison 2014/2015 bis März: Ankünfte +4% und Nächtigungen +2% Wintersaison 2014/2015 bis März: Ankünfte +4% und Nächtigungen +2% Quellen: Statistik Austria sowie TA im Auftrag des BMWFW (vorläufige Ergebnisse) Nach 5 Monaten bilanziert der Winter mit Zuwächsen bei

Mehr

electures Ein Review zur vorliegenden Forschung

electures Ein Review zur vorliegenden Forschung electures Ein Review zur vorliegenden Forschung Universität Zürich DeLFI 09 electures - Anwendungen, Erfahrungen, Forschungsperspektiven Berlin, 14.September 2009 Agenda Motivation Vorgehen Ergebnisse

Mehr

Gesundheitsbarometer 2009. Verbraucherbefragung zur Qualität der Gesundheitsversorgung in Deutschland

Gesundheitsbarometer 2009. Verbraucherbefragung zur Qualität der Gesundheitsversorgung in Deutschland Gesundheitsbarometer 2009 Verbraucherbefragung zur Qualität der Gesundheitsversorgung in Deutschland Das Design der Studie Telefonische Befragung durch ein unabhängiges Marktforschungsinstitut (Valid Research,

Mehr

Public-Health-Ansatz Bedeutung für den Suchtbereich

Public-Health-Ansatz Bedeutung für den Suchtbereich Public-Health-Ansatz Bedeutung für den Suchtbereich Gesundheitsdepartement Basel-Stadt Gesundheitsdienste / Abt. Prävention Dr. med. Thomas Steffen Suchtbilder Aus welchem Blickwinkel sehen wir die Welt?

Mehr

Klinische Forschung. Klinische Forschung. Effectiveness Gap. Versorgungsforschung und evidenzbasierte Medizin. Conclusion

Klinische Forschung. Klinische Forschung. Effectiveness Gap. Versorgungsforschung und evidenzbasierte Medizin. Conclusion Versorgungsforschung und evidenzbasierte Medizin Klinische Forschung 00qm\univkli\klifo2a.cdr DFG Denkschrift 1999 Aktuelles Konzept 2006 Workshop der PaulMartiniStiftung Methoden der Versorgungsforschung

Mehr

Arbeitsmarktberichterstattung, Juni 2014. Der Arbeitsmarkt in Deutschland Menschen mit Migrationshintergrund auf dem deutschen Arbeitsmarkt

Arbeitsmarktberichterstattung, Juni 2014. Der Arbeitsmarkt in Deutschland Menschen mit Migrationshintergrund auf dem deutschen Arbeitsmarkt Arbeitsmarktberichterstattung, Juni 2014 Der Arbeitsmarkt in Menschen mit auf dem deutschen Arbeitsmarkt Menschen mit auf dem deutschen Arbeitsmarkt Impressum Herausgeber: Zentrale Arbeitsmarktberichterstattung

Mehr

3. IRG Rail Annual Market Monitoring Report Österreichische Bahn im europäischen Vergleich

3. IRG Rail Annual Market Monitoring Report Österreichische Bahn im europäischen Vergleich PRESSEMITTEILUNG Wien, 9. April 2015 3. IRG Rail Annual Market Monitoring Report Österreichische Bahn im europäischen Vergleich Bahnfahren in Österreich boomt Österreicherinnen und Österreicher fahren

Mehr

Anhang zum Altersübergangs-Report 2012-01

Anhang zum Altersübergangs-Report 2012-01 Anhang 2012-01 Anhang zum Altersübergangs-Report 2012-01 Alterserwerbsbeteiligung in Europa Deutschland im internationalen Vergleich Tabellen und Abbildungen Tabelle Anhang 1: Gesetzliche Rentenaltersgrenzen

Mehr

Gewichtsentwicklung. der Vorarlberger Kindergartenkinder 2010 / 11 bis 2013 / 14

Gewichtsentwicklung. der Vorarlberger Kindergartenkinder 2010 / 11 bis 2013 / 14 Gewichtsentwicklung der Vorarlberger Kindergartenkinder 2010 / 11 bis 2013 / 14 und der Schülerinnen und Schüler aus Vorarlberger Volks- und Mittelschulen sowie polytechnischen und sonderpädagogischen

Mehr

Jugend + Alkohol = Gewalt?

Jugend + Alkohol = Gewalt? Unterstützt vom BMBF Jugend + Alkohol = Gewalt? Stadt Freiburg, Fachtagung am 13. März 28 Dr. Michael Berner Universitätsklinikum Freiburg, Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie 1999 21 27 3.1.28 Epidemiologie

Mehr

Mobilgeräte und Apps im medizinischen Kontext Mobile Devices and Apps in a Medical Context

Mobilgeräte und Apps im medizinischen Kontext Mobile Devices and Apps in a Medical Context Mobilgeräte und Apps im medizinischen Kontext Mobile Devices and Apps in a Medical Context Auf dem Weg zur egesundheit elektronische Informationen für den sicheren Umgang mit Arzneimitteln 10. Juni 2015,

Mehr

Schuldenbarometer 1. Halbjahr 2009

Schuldenbarometer 1. Halbjahr 2009 Schuldenbarometer 1. Halbjahr 2009 Im 1. Halbjahr 2009 meldeten insgesamt 61.517 Bundesbürger Privatinsolvenz an allein im 2. Quartal waren es 31.026 was einen Anstieg um 1,75 Prozent im Vergleich zum

Mehr

Dschungel Psychotherapie - Antworten auf die wichtigsten Fragen

Dschungel Psychotherapie - Antworten auf die wichtigsten Fragen Dschungel Psychotherapie - Antworten auf die wichtigsten Fragen von Dr. Christine Amrhein und Fritz Propach In diesem Dossier behandeln wir u.a. folgende Themen: Was ist Psychotherapie? Was ist ein Psychotherapeut?

Mehr

Die Gesundheit von Frauen und. Frauen und Männern verschiedener Lebensaltersstufen? Einleitung. Ausgewählte Ergebnisse

Die Gesundheit von Frauen und. Frauen und Männern verschiedener Lebensaltersstufen? Einleitung. Ausgewählte Ergebnisse Münchner Gesundheitsmonitoring 1999/2000: Die Gesundheit von Frauen und Männern verschiedener Lebensaltersstufen Einleitung Welche Veränderungen der Gesundheit und im gesundheitsrelevanten Verhalten zeigen

Mehr

Zweite Schätzung für das erste Quartal 2015 BIP im Euroraum und in der EU28 um 0,4% gestiegen +1,0% bzw. +1,5% im Vergleich zum ersten Quartal 2014

Zweite Schätzung für das erste Quartal 2015 BIP im Euroraum und in der EU28 um 0,4% gestiegen +1,0% bzw. +1,5% im Vergleich zum ersten Quartal 2014 2005Q1 2005Q2 2005Q3 2005Q4 2006Q1 2006Q2 2006Q3 2006Q4 2007Q1 2007Q2 2007Q3 2007Q4 2008Q1 2008Q2 2008Q3 2008Q4 2009Q1 2009Q2 2009Q3 2009Q4 2010Q1 2010Q2 2010Q3 2010Q4 2011Q1 2011Q2 2011Q3 2011Q4 2012Q1

Mehr

InsDtut für E- Beratung Technische Hochschule Nürnberg. Stefanie Storch, Ins0tut für E- Beratung www.th- nuernberg.de/e- beratung, www.<.

InsDtut für E- Beratung Technische Hochschule Nürnberg. Stefanie Storch, Ins0tut für E- Beratung www.th- nuernberg.de/e- beratung, www.<. Die Online- Fähre Ein Pilot- Projekt für junge suchtkranke Männer zur Überbrückung der Wartezeit im Übergang von der ambulanten in die stadonäre Therapie InsDtut für E- Beratung Technische Hochschule Nürnberg

Mehr

Effizientere Versorgungsprozesse und mehr Lebensqualität mit Home Monitoring

Effizientere Versorgungsprozesse und mehr Lebensqualität mit Home Monitoring Effizientere Versorgungsprozesse und mehr Lebensqualität mit Home Monitoring Dr. Jens Günther leitender Arzt und Partner am Kardiologischen Centrum / Klinik Rotes Kreuz Frankfurt 17.10.2014 ehealth-konferenz

Mehr

Alkohol im Alter. Herausfordernde Situationen in der Praxis, Pflegefortbildung 07.09.2012 Dr. med. Brigitte Schüpbach, Alterspsychiatrie, UPD Bern

Alkohol im Alter. Herausfordernde Situationen in der Praxis, Pflegefortbildung 07.09.2012 Dr. med. Brigitte Schüpbach, Alterspsychiatrie, UPD Bern U N I V E R S I TÄRE PSYCHIATRISCHE D I E N S TE B E R N ( U P D ) D I R E K T I O N AL T E R S P S Y C H I AT R I E Alkohol im Alter Herausfordernde Situationen in der Praxis, Pflegefortbildung 07.09.2012

Mehr

Workshop 9: Finanzmärkte und Nachhaltigkeit Klaus Gabriel, Universität Wien

Workshop 9: Finanzmärkte und Nachhaltigkeit Klaus Gabriel, Universität Wien Workshop 9: Finanzmärkte und Nachhaltigkeit Klaus Gabriel, Universität Wien Finanzmärkte und Nachhaltigkeit Fahrplan: Einstieg: Was sind ethische/nachhaltige Geldanlagen? Was hat das mit Entwicklungspolitik

Mehr

Depression und autobiographisches Gedächtnis. Daniel Konermann

Depression und autobiographisches Gedächtnis. Daniel Konermann Depression und autobiographisches Gedächtnis Daniel Konermann Was ist autobiographisches Gedächtnis? 2 Autobiographical Memory Test (AMT) von Williams und Broadbent (1986) Nennen sie auf die im Folgenden

Mehr

Qualitätsbeurteilung an der Schnittstelle zwischen stationärer und ambulanter Versorgung

Qualitätsbeurteilung an der Schnittstelle zwischen stationärer und ambulanter Versorgung Qualitätsbeurteilung an der Schnittstelle zwischen stationärer und ambulanter Versorgung Reinhold Kilian Universität Ulm, Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie II, am Bezirkskrankenhaus Günzburg

Mehr

Österreichische Studie zur Prävention der Glücksspielsucht (2009-2011)

Österreichische Studie zur Prävention der Glücksspielsucht (2009-2011) Österreichische Studie zur Prävention der Glücksspielsucht (2009-2011) 2011) Dr. Jens Kalke, Sven Buth, Moritz Rosenkranz, Christan Schütze, Harald Oechsler, PD Dr. Uwe Verthein Zentrum für f r interdisziplinäre

Mehr

4 DISKUSSION 4.1 Tinnitusbelastung, psychische Belastung und Krankheitsbewältigung

4 DISKUSSION 4.1 Tinnitusbelastung, psychische Belastung und Krankheitsbewältigung DISKUSSION Seite 48 4 DISKUSSION Im Folgenden werden die Ergebnisse vor dem Hintergrund des aktuellen Forschungsstandes diskutiert. Mit einer durchschnittlichen Tinnitusbelastung von 39 Punkten im Tinnitus-

Mehr

15/2015-21. Januar 2015. Anteil innovativer Unternehmen in der Europäischen Union, 2010-2012 (in % der Unternehmen)

15/2015-21. Januar 2015. Anteil innovativer Unternehmen in der Europäischen Union, 2010-2012 (in % der Unternehmen) 15/2015-21. Januar 2015 Innovationserhebung der Gemeinschaft (2012) Anteil der n in der EU im Zeitraum 2010-2012 unter 50% gesunken Organisations- und Marketinginnovationen liegen knapp vor Produktund

Mehr

1.3 In der Handelsform Continuous Auction (CA) werden folgende Wertpapiergruppen gehandelt:

1.3 In der Handelsform Continuous Auction (CA) werden folgende Wertpapiergruppen gehandelt: Die Geschäftsführung hat auf Grundlage der Ermächtigungen in Abschnitt VII der Börsenordnung Bestimmungen zur Durchführung der Preisfeststellung an der Börse München erlassen, die im Folgenden informatorisch

Mehr

Ergebnisse alter Studien nicht auf heutige Situation übertragbar: Bakteriurie-Screening bei Schwangeren:

Ergebnisse alter Studien nicht auf heutige Situation übertragbar: Bakteriurie-Screening bei Schwangeren: Ergebnisse alter Studien nicht auf heutige Situation übertragbar Bakteriurie-Screening bei Schwangeren: Nutzen unklar Köln (23. April 2015) - Über den patientenrelevanten Nutzen oder Schaden eines Screenings

Mehr

A clinical view from inpatient treatment

A clinical view from inpatient treatment Bundesverband für Stationäre Suchtkrankenhilfe e.v. A clinical view from inpatient treatment Adaptations and the role of monitoring Lissabon, EMCDDA, 25.09.2014 Bundesverband für Stationäre Suchtkrankenhilfe

Mehr

TB 2015: Was ist wichtig für Europa

TB 2015: Was ist wichtig für Europa Carl Cordonnier Carl Cordonnier Maxim Dondiuk Maxim Dondiuk TB 2015: Was ist wichtig für Europa Dr. Soudeh Ehsani Joint Tuberculosis, HIV/AIDS and Hepatitis programme (JTH) Division of Communicable Diseases,

Mehr

Neue evidenzbasierte Instrumente zum Abbau gesundheitlicher Ungleichgewichte in der Europäischen Region

Neue evidenzbasierte Instrumente zum Abbau gesundheitlicher Ungleichgewichte in der Europäischen Region Faktenblatt Kopenhagen, 16. Juni 2014 Neue evidenzbasierte Instrumente zum Abbau gesundheitlicher Ungleichgewichte in der Europäischen Region Auch wenn sich die Gesundheitsindikatoren in der Europäischen

Mehr

Pressegespräch. Allianz Pensionsbarometer und demografischer Stresstest. Dr. Wolfram Littich Vorstandsvorsitzender

Pressegespräch. Allianz Pensionsbarometer und demografischer Stresstest. Dr. Wolfram Littich Vorstandsvorsitzender Allianz Pensionsbarometer und demografischer Stresstest Dr. Wolfram Littich Vorstandsvorsitzender Pressegespräch Andreas Csurda Bereichsleiter Versicherungstechnik Lebensversicherung Allianz Gruppe in

Mehr

Überschuldung von Privatpersonen in Deutschland

Überschuldung von Privatpersonen in Deutschland Überschuldung von Privatpersonen in Deutschland Kernergebnisse 6.672.183 Privatpersonen in Deutschland überschuldet (Stand 31.12.2012) Vorjahresvergleich: 2,7 Prozent mehr Überschuldungsfälle in 2012 Absolut

Mehr

Quelle: Rapport- Substanzgebrauch- HBSC- 2014.pdf, Sucht Schweiz

Quelle: Rapport- Substanzgebrauch- HBSC- 2014.pdf, Sucht Schweiz Quelle: Rapport- Substanzgebrauch- HBSC- 14.pdf, Sucht Schweiz Erklärungsansätze Normänderung: z.b. Stärkeres Gesundheitsbewusstsein Einfluss neuer Medien? Quelle: Rapport- Substanzgebrauch- HBSC- 14.pdf,

Mehr