EUROPAS FÖRDERTÖPFE O

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1 I n f o r m a t i o n s b l a t t f ü r T i r o l e r E u r o p ä e r i n n e n u n d E u r o p ä e r 3-14 EUROPAS FÖRDERTÖPFE O bwohl angesichts der angespannten Budgets insgesamt nicht mehr Fördermittel in der Finanzperiode zur Verfügung stehen, gibt es für Schwerpunktthemen dennoch mehr Gelder. Diese können künftig auch lexibler eingesetzt werden. Der Fokus liegt dabei klar auf einem intelligenten, nachhaltigen und integrativen Wachstum. In den EU-Mitgliedstaaten soll so ein hohes Maß an Beschäftigung, Produktivität und sozialem Zusammenhalt erreicht werden. Auch Tirol proitiert von den Fördergeldern der EU. Wir stellen Ihnen die wichtigsten Förderprogramme und Förderschienen vor.

2 Ich bin der Meinung Liebe Tirolerinnen und Tiroler! Der mehrjährige Finanzrahmen der EU legt fest, wie viel Geld von 2014 bis 2020 für die einzelnen Politikbereiche, wie Regionalentwicklung, Landwirtschaft, ländlicher Raum und Umwelt, Forschung, Bildung und Kultur, Unternehmen und Beschäftigung, zur Verfügung steht. Insgesamt umfasst der Haushalt der EU für 2014 bis 2020 rund 960 Milliarden Euro. Eine geradezu unvorstellbar große Summe, die aber zu 94 Prozent in die einzelnen Mitgliedstaaten ließt und dort investiert wird, um anhand konkreter Projekte die Bürgerinnen und Bürger zu unterstützen und die Wirtschaft anzukurbeln. EU-Förderprogramme Unser Land Tirol konnte bereits in den vergangenen Förderperioden die zur Verfügung stehenden Mittel entgegen manchmal anders lautenden Gerüchten optimal ausnützen. Unzählige, mit EU-, Bundes- und Landesmitteln abgewickelte Vorhaben zeugen von einer erfolgreichen Umsetzung der zahlreichen EU-Förderschienen. Interessierte Förderwerberinnen und Förderwerber werden von Fachleuten des Amtes der Tiroler Landesregierung und von vielen Netzwerkpartnern auf dem Weg von der Idee über die Ausarbeitung bis hin zur Realisierung ihrer Projekte professionell begleitet und unterstützt. Für 2014 bis 2020 wurde das System der EU-Förderungen nicht neu erfunden, jedoch gibt es wesentliche Punkte, die Sie wissen sollten, damit Tirol auch in Zukunft bestmöglich von den inanziellen Möglichkeiten der Europäischen Union proitieren kann. Ihr Landeshauptmann Günther Platter IMPRESSUM MEDIENINHABER UND HERAUSGEBER: Land Tirol, Abteilung Südtirol, Europaregion und Außenbeziehungen; REDAKTIONSTEAM DIESER NUMMER: Fritz Staudigl, Maria Magdalena Seppi, Michaela Staudigl, Jasmin Wimmer; REDAKTIONSLEITUNG: Fritz Staudigl; INTERNET: DRUCK: Landeskanzleidirektion; ALLE: Landhaus, 6020 Innsbruck. LAYOUT: Werner Niederkircher, ERKLÄRUNG DER GRUNDLEGENDEN RICHTUNG: Information über für Tirol wichtige Aspekte der Europäischen Union. Bildnachweis: Land Tirol, fotolia.com, pixelio.de. Regionalpolitik Europas Regionen weisen große Unterschiede in ihrer wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung auf. Dies gilt in abgeschwächtem Maße auch für die verschiedenen Regionen des Landes Tirol. Deshalb eröfnen die struktur und sozialpolitischen Maßnahmen der EU verschiedene Förderschienen: Neben dem Europäischen Sozialfonds (ESF) und dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER) fördert vor allem der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) Projekte, die dem wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalt dienen und welche die Unterschiede im Entwicklungsstand der Regionen verringern sollen. Zwei Programme kommen hier für Tirol besonders in Betracht: 1. Investitionen in Wachstum und Beschäftigung (IWB). Die österreichischen Bundesländer (mit Ausnahme des Burgenlandes) zählen zur Kategorie stärker entwickelte Regionen. Aus diesem Programm werden Tirol für die Themen Forschung, technologische Entwicklung und Innovation, Wettbewerbsfähigkeit von KMU und Übergang auf eine CO2-arme Wirtschaft rund 34 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. 2. Europäische Territoriale Zusammenarbeit (ETZ). Dieses für Tirol, als von nahen Staatsgrenzen umgebenes Land, interessante Förderziel wurde ausgebaut. Tirol beteiligt sich an den grenzüberschreitenden INTERREG Programmen Deutschland-Österreich sowie Italien-Österreich. Ziel ist es, eine ausgewogene, nachhaltige Entwicklung und harmonische Integration in den Grenzräumen zu fördern. Für Tirol stehen aus INTERREG Deutschland-Österreich 9,6 Millionen Euro und für INTERREG Italien-Österreich 11,7 Millionen Euro bereit. Die Förderung der transnationalen Zusammenarbeit im Alpenraum hat die EU mit insgesamt 9 Millionen Euro dotiert. Weitere Infos: eu-foerderungen/regionalfoerderung eu-regionalfoerderung-tirol/mitarbeiter Leader Im Rahmen des Leader-Programms werden die Erarbeitung und Umsetzung hochwertiger, integrierter Strategien für eine nachhaltige Entwicklung ländlicher Räume gefördert. Die Ideen werden nach dem Bottom-up-Prinzip von aktiven, auf lokaler und regionaler Ebene tätigen, Partnerschaften ausgearbeitet, das heißt, die Inhalte werden ganz stark von den Regionen selbst unter Einbeziehung möglichst großer Bevölkerungskreise bestimmt. Lokale Aktionsgruppen entwickeln als Plattform und Motor sektorübergreifend die Potenziale ihres Gebietes in einer längerfristigen Perspektive. Mögliche Inhalte ergeben sich aus den Querschnittsthemen Innovation, Umwelt und Klimawandel, den strategischen Zielen der EU, den thematischen Zielen der Strukturfonds sowie den Prioritäten des Programms für die ländliche Entwicklung. Derzeit läuft die Bewerbung für potentielle Leaderregionen. Mit der endgültigen Fixierung der österreichischen Leaderregionen, in Tirol voraussichtlich acht Regionen, ist im Mai 2015 zu rechnen. Weitere Infos: eu-foerderungen/landwirtschaft/ eu-regionalfoerderung-tirol/mitarbeiter Bildung, Jugend und Sport Im neuen Programm Erasmus+ werden sämtliche von der EU inanzierten Programme im Bereich der allgemeinen und berulichen Bildung sowie der Jugend zusammengefasst. Darüber hinaus gibt es erstmalig auch Fördermöglichkeiten für den Sport. Im Fokus des neuen Programms stehen die Förderung von Mobilität und transnationaler Zusammenarbeit und der Austausch bewährter Methoden im Bildungs und Jugendbereich. Im Sport konzentriert sich das Programm auf Kooperationsprogramme und den Breitensport. Für die Förderperiode stehen EU-weit rund 14,8 Milliarden Euro bereit. Mindestens 77 Prozent davon werden dem Bildungsbereich zu Gute kommen, mindestens zehn Prozent dem Jugendbereich. Zusätzlich sind für Kooperationen mit Partnerländern 1,7 Milliarden Euro budgetiert. eu-foerderungen/bildung-jugend https://www.mei-infoeck.at Beschäftigung und Soziales Der Europäische Sozialfonds (ESF), der EU-weit mit 80 Milliarden Euro dotiert ist, soll die Mitgliedstaaten bei der Wiederherstellung und Stärkung des Wachstums unterstützen und einen arbeitsplatzintensiven Aufschwung sicherstellen. Das Operationelle Programm Beschäftigung Österreich richtet sich an der Europa Strategie und dem Nationalen Reformprogramm aus. Die für den ESF wesentlichen Ziele sind die Steigerung der Erwerbsbeteiligung, die Verringerung der Schulabbrüche und die Bekämpfung der Armut. Das ESF-Budget zum Ziel Investitionen in Wachstum und Beschäftigung für Österreich beträgt rund 442 Millionen Euro (Tiroler Anteil rund 35 Millionen Euro) plus Koinanzierung durch nationale Partner. Aus dem Europäischen Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten Personen (FEAD) stehen Österreich Millionen Euro zur Verfügung. Der Europäische Fonds für die Anpassung an die Globalisierung (EGF) soll Arbeitskräften helfen, die infolge von Veränderungen im Welthandel entlassen werden. Ein großes Unternehmen schließt, eine Fabrik wird in ein Land außerhalb der EU verlegt oder ein ganzer Wirtschaftszweig einer Region bricht ein in solchen Fällen kann der EGF die entlassenen ArbeitnehmerInnen dabei unterstützen, eine neue Anstellung zu inden. Zu diesem Zweck stehen den EU-Mitgliedstaaten jährlich 150 Millionen Euro zur Verfügung. Das von der Europäischen Kommission direkt abgewickelte Programm EaSI (Programm für Beschäftigung und soziale Integration) mit einem Volumen von insgesamt 920 Millionen Euro für vereint drei Unterprogramme unter einem Dach: Progress (Programm für Beschäftigung und soziale Solidarität): Entwicklung und Koordinierung der EU-Politik in den Bereichen Beschäftigung, soziale Eingliederung, Sozialschutz, Arbeitsbedingungen, Antidiskriminierung und Gleichstellung der Geschlechter. EURES: Ein europäisches Netzwerk für die Zusammenarbeit zwischen der Europäischen Kommission und den nationalen Arbeitsmarktverwaltungen. Progress-Mikroinanzierungsinstrument: Kleinstkredite für Einzelpersonen, die ihr eigenes Kleinunternehmen gründen oder ausbauen möchten. eu-foerderungen/beschaeftigungsoziales https://www.tirol.gv.at/arbeit-wirtschaft/ arbeit/arbeitsmarktfoerderung/ weiter auf Seite 4 u 2 EUinfo EUinfo 3

3 Liebe Leserinnen, liebe Leser! Jeder große Erfolg war zuerst eine kleine Idee. In diesem Sprichwort steckt auch das Prinzip, nach dem EU-Förderungen vergeben werden. Doch der Weg von der Idee bis hin zur erfolgreichen Durchführung eines Projektes ist mitunter lang und aufwändig. Um als Förderwerber an EU-Gelder zu kommen, muss man viele Aspekte berücksichtigen und manche Hürden überwinden. Nur wer ein gut durchdachtes und akribisch geplantes Projekt mit verlässlichen Partnern vorweisen kann, wird von EU-Förderungen proitieren. Mit dieser Ausgabe der EU-Info möchten wir Ihnen die wichtigsten Neuerungen in der Förderperiode vorstellen und Ihnen den Weg durch den Förderdschungel erleichtern. Viele Websites und Broschüren enthalten Informationen und Beispiele, die aufzeigen, welche Maßnahmen förderfähig sind. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Europainformation des Landes Tirol stehen Ihnen zudem gerne als erste persönliche Ansprechpartner in Sachen EU-Förderungen für Beratungsgespräche zur Verfügung und vermitteln Sie erforderlichenfalls an die richtigen Stellen weiter. Die EU-Förderungen bedeuten für unser Land und die hier lebenden Menschen eine große Chance und eröfnen neue Wege, um wichtige Entwicklungen voranzutreiben. Nützen Sie diese Möglichkeiten, die uns als Mitglied der Europäischen Union ofen stehen! Ihr Fritz Staudigl Landwirtschaft und ländlicher Raum Im Rahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik leistet die EU über den Europäischen Garantiefonds für die Landwirtschaft (EGFL) Direktzahlungen und marktbezogene Ausgaben sowie über den Europäischen Landwirtschaftsfonds für Ländliche Entwicklung (ELER) Förderungen zur Entwicklung des ländlichen Raumes. Im EU-Finanzrahmen für sind rund 408,3 Milliarden Euro für die Gemeinsame Agrarpolitik der EU vorgesehen, darunter 312,7 Milliarden Euro für Direktzahlungen und marktbezogene Ausgaben sowie 95,6 Milliarden Euro für die Entwicklung des ländlichen Raums. In der vergangenen Förderperiode lossen jährlich rund 86 Millionen Euro an EU-Agrar-Mitteln nach Tirol, und zwar rund 31 Millionen Euro in die Marktordnungsmaßnahmen und Direktzahlungen sowie 55 Millionen Euro in die ländliche Entwicklung. Da eine vollständige Umsetzung der neu beschlossenen Gemeinsamen Agrarpolitik mit nicht möglich war, sind für das Jahr 2014 Übergangsmaßnahmen vorgesehen. Das diesbezügliche Übereinkommen berücksichtigt sämtliche Forderungen Österreichs: So können in der Ländlichen Entwicklung im Jahr 2014 bei einem Großteil der Maßnahmen Mittel aus der neuen Finanzzuteilung 2014 bis 2020 zur Verlängerung des laufenden Programms verwendet werden. Damit ist vor allem für das österreichische Agrar-Umweltprogramm ÖPUL ein reibungsloser Übergang zwischen den beiden Perioden sichergestellt. Bei den Direktzahlungen wurde ein Modus gefunden, um die durch den Wegfall der Modulation bedingte Belastung für Kleinbetriebe abzuwenden. Angesichts der Umstellung auf das Betriebsprämienmodell im Bereich der Marktordnung und aufgrund der relativ komplizierten Übergangsbestimmungen (Einschleifregelungen) liegen für Tirol noch keine gesicherten Zahlen für die Folgejahre vor. Dies gilt auch für die noch nicht abschätzbare Bereitschaft der Betriebe, die sich den neu eingeführten Greening-Vorschriften unterwerfen. Insgesamt rechnen Experten jedoch nicht mit wesentlichen inanziellen Einschnitten. Das Programm für die Entwicklung des ländlichen Raumes ist und bleibt ein zentrales Element der österreichischen Agrarpolitik. Rund 3,9 Milliarden Euro eine ähnlich hohe Summe wie in der Förderperiode 2007 bis 2013 stehen Österreich dafür zur Verfügung. Damit soll die Wettbewerbsfähigkeit der Landwirtschaft gefördert und den LandwirtInnen eine nachhaltige Bewirtschaftung ihres Betriebes mit natürlichen Ressourcen gewährleistet werden. Ein Teil des Programms ist das Leader-Programm, für das 5 % der EU-Fördermittel reserviert sind. Die 6 Prioritäten des Programms für ländliche Entwicklung: 1. Förderung von Wissenstransfer und Innovation. 2. Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit, wie die Entwicklung, Verarbeitung und Vermarktung landwirtschaftlicher Erzeugnisse oder die Existenzgründung für JunglandwirtInnen. 3. Förderung der Organisation der Nahrungsmittelkette und des Risikomanagements. 4. Wiederherstellung, Erhaltung und Verbesserung der Ökosysteme, insbesondere durch das Programm zur Förderung einer umweltgerechten, extensiven und den natürlichen Lebensraum schützenden Landwirtschaft ÖPUL und durch die Ausgleichszulage für benachteiligte Gebiete. 5. Förderung der Ressourceneizienz und des Übergangs zu einer kohlenstofarmen und klimaresistenten Wirtschaft. 6. Förderung der sozialen Eingliederung, der Bekämpfung der Armut und der wirtschaftlichen Entwicklung in den ländlichen Gebieten. Nähere Informationen: eu-foerderungen/landwirtschaft/ https://www.tirol.gv.at/landwirtschaftforstwirtschaft/agrar/ Kultur Das Dachprogramm Kreatives Europa soll dazu beitragen, die kulturelle Vielfalt Europas zu bewahren und die Wettbewerbsfähigkeit des Kultur- und Kreativsektors sowie der Filmbranche zu stärken. Das neue Programm legt großes Augenmerk auf innovative Ideen zur Erschließung und Entwicklung neuer Publikumsschichten und ist mit einem Budget von rund 1,5 Milliarden Euro ausgestattet. eu-foerderungen/kultur Europa für Bürgerinnen und Bürger Im Rahmen dieses Aktionsprogrammes bietet die EU strukturelle und inanzielle Unterstützung für Einrichtungen, die allgemeine europäische Interessen verfolgen, das europäische Geschichtsbewusstsein stärken und das demokratische Engagement sowie die Bürgerbeteiligung forcieren. Darunter fallen auch Städtepartnerschaften und Projekte von zivilgesellschaftlichen Organisationen. Das Programmbudget für beträgt rund 186 Millionen Euro. weiter auf Seite 6 u 4 EUinfo EUinfo 5

4 Gladiatorenhelm 1. Jhd. n. Chr. morituri te salutant Umwelt und Klimapolitik LIFE ist das Programm zur Umsetzung der Umwelt- und Klimapolitik der EU. Ziel des LIFE-Programms ist es, als Katalysator für die Förderung der Umsetzung und Integration von umwelt- und klimapolitischen Zielen in andere Politikbereiche zu fungieren. Besonderes Gewicht wird auf eine bessere Verwaltungspraxis gelegt, da sie untrennbar mit besserer Umsetzung verbunden ist. LIFE ist in die beiden Teilprogramme Umwelt und Klimapolitik unterteilt. Für die Förderperiode stehen rund 3,5 Milliarden Euro zur Verfügung. Das Teilprogramm Umwelt (EU-weit insgesamt 2,6 Milliarden Euro) unterstützt Maßnahmen in folgenden Bereichen: Umwelt und Ressourceneizienz (u.a. Einbeziehung von Umweltzielen in andere Bereiche). Biodiversität (u.a. Verfahren zur Eindämmung des Verlusts an Biodiversität und Unterstützung der Natura-2000-Gebiete). Verwaltungspraxis und Information im Umweltbereich (u.a. Verbreitung von bewährten Verfahren und Sensibilisierungskampagnen). Das Teilprogramm Klimapolitik (900 Millionen Euro) deckt folgende Bereiche ab: Klimaschutz (Verringerung von Treibhausgasemissionen). Anpassung an den Klimawandel. Verwaltungspraxis und Information im Klimabereich (u.a. Sensibilisierung und Verbreitung von Maßnahmen zum Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel). index.htm https://www.tirol.gv.at/umwelt/ ansprechpartnerinnen https://www.tirol.gv.at/umwelt/ klimaschutz/klimaschutz-in-tirol Wirtschaft und Forschung Die Programme Investitionen in Wachstum und Beschäftigung und Europäische territoriale Zusammenarbeit sowie der Europäische Sozialfonds bieten Fördermöglichkeiten für die wirtschaftliche arbeitsmarktpolitische Entwicklung einer Region. Darüber hinaus gibt es ein spezielles EU-Programm zur Förderung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen, insbesondere von kleinen und mittleren Unternehmen, genannt COSME Dieses Programm erleichtert den KMU den Zugang zu Finanzmitteln und schaft günstige Rahmenbedingungen für Neugründungen und Expansionen von Unternehmen. Das Budget für die aktuelle Förderperiode beträgt 2,3 Milliarden Euro. eu-foerderungen/wirtsch-forschtechnologie https://www.tirol.gv.at/arbeit-wirtschaft/ wirtschaftsfoerderung/ Das Programm Horizont 2020 fördert exzellente Forschung, wettbewerbsstarke Forschungs- und Unternehmensstandorte und innovative Produkte. Horizont 2020 ist das weltweit größte transnationale Programm für Forschung und Innovation. Österreich setzt alles daran, von den insgesamt rund 80 Milliarden Euro, die für das Programm zur Verfügung stehen, rund 1,5 Milliarden Euro zu lukrieren. eu-foerderungen/wirtsch-forschtechnologie https://www.fg.at/europa/horizon2020 Die Todgeweihten grüßen dich! Dieser Spruch ist im Zusammenhang mit einer von Kaiser Claudius als Spiel ausgetragenen Seeschlacht literarisch überliefert. Heute wird bezweifelt, dass die Gladiatoren tatsächlich diese Begrüßung beim Einzug in das Amphitheater sprachen. Allerdings umschreibt der Spruch sehr gut die Lebenssituation der Gladiatoren, die zum Amüsement der römischen Bevölkerung in der Arena kämpften. Neben der regelmäßigen Getreideversorgung und den Geldgeschenken zu bestimmten Anlässen war besonders die Veranstaltung von Spielen im Amphitheater, im Circus und im Theater beliebt, um die Gunst des Volkes zu erwerben. Der berühmte Ausspruch panem et circenes, mit dem Juvenal diese Politik der römischen Kaiser umschrieb, ist heute noch hinlänglich bekannt. Die Gladiatorenkämpfe entwickelten sich vermutlich aus rein im privaten Kreis abgehaltenen etruskischen Spielen anlässlich von Totenfeiern. Im Laufe der Zeit wurden sie zu vom Kaiser ausgerichteten öfentlichen Belustigungen. Austragungsort der Gladiatorenspiele und auch von Tierhetzen waren die Amphitheater. Während anfangs vor allem Sklaven oder Kriegsgefangene als Gladiatoren kämpfen müssten, verdingten sich bereits im 1. Jh. v. Chr. auch freie Bürger als Gladiatoren. Zudem konnten Angeklagte ad ferrum oder ad gladium zum Tode verurteilt werden. Eine solches Todesurteil sowie vor allem eine damnatio ad bestias Verurteilung zum Kampf gegen wilde Tiere erfuhren zahlreiche christliche Märtyrer. Gladiatoren wurden in eigenen privaten Gladiatorenschulen sehr gut ausgebildet, ernährt und medizinisch betreut, da erfolgreiche Gladiatoren ein hohes Ansehen genossen und einen hohen Marktwert hatten. Im Laufe der Zeit entwickelten sich, wohl aus den verschiedenen Bewafnungen der Völker, aus denen die Wettkämpfer rekrutiert wurden, verschiedene Gladiatorengattungen, die gegeneinander zum Kampf antraten. Berühmt sind der murmillo und der thraex, die gerne eingesetzt wurden. Dabei verwendete der murmillo ein Kurzschwert und ein großes Rechteckschild und trug als Schutzbekleidung einen Armschutz und am linken Bein eine Beinschiene sowie einen Visierhelm, während der thraex ein Schwert mit gekrümmter Klinge und ein kleines Rechteckschild verwendete und an Beinen und Armen einen gesteppten Schutz sowie Beinschienen und einen Visierhelm trug. Ungewöhnlich war der retiarius, der als Schutz nur eine Armschiene trug, seine Bewafnung bestand aus einem Dreizack und einem Wurfnetz sowie einem Kurzschwert. Sein bevorzugter Gegner war der secutor, der wie der murmillo ausgestattet war, nur abweichend einen eiförmigen Helm mit kleinen Augenlöchern trug, in dem sich das Netz nicht so leichtvering. Nicht jeder Kampf endete mit dem Tod des Gladiators. Es gab auch ein Unentschieden oder das Aufgeben des Kämpfers, wobei dann sein Überleben von der Gunst des Kaisers oder des Volkes abhing. Anfang des 5. Jahrhunderts n. Chr. wurden die Gladiatorenspiele vom weströmischen Kaiser Honorius formal endgültig verboten, sind aber noch bis in die Mitte des 5. Jahrhunderts bezeugt. Tierhetzen und Wagenrennen wurden noch bis ins 6. Jahrhundert veranstaltet. Retiarius und secutor, 2. Jhd. n. Chr, Zliten, Lybien. 6 EUinfo EUinfo 7

5 Wie komme ich an die EU-Fördergelder? Das EU-Fördersystem ist zugegebenermaßen ziemlich komplex. Um Zeit und Geld zu sparen, empfiehlt sich folgende Vorgangsweise: Prüfen Sie zu allererst, ob die Finanzierung nicht auch durch eine nationale oder regionale Förderung sichergestellt ist. So hält das Land Tirol gerade im Bereich Bildung und Kultur, für Klein- und Mittelbetriebe oder für alternative Energien interessante Förderungen parat. Ist dies nicht der Fall oder erscheint es aussichtsreicher, fragen Sie nach einer EU-Förderung. Die verschiedenen Förderungen finden Sie unter buergerservice/foerderungen sowie index_de.htm. Unternehmen in Tirol können sich an die Wirtschaftskammer Tirol wenden, um Informationen über EU-Förderungen zu erhalten und überprüfen zu lassen, ob für das jeweilige Förderanliegen eine EU-Finanzierung in Frage kommt: Unternehmensfuehrung-Finanzierung-und-Foerderungen/ Unternehmensfuehrung_-_Channelstartseite.html. Für sonstige potenzielle Empfänger von EU-Förderungen erteilt das Europainformationsbüro des Landes Tirol Auskunft: https://www.tirol.gv. at/tirol-europa/europainformationsstelle/. Hängt das Projekt mit der beruflichen Tätigkeit zusammen, kann auch der jeweilige Berufsverband nützliche Informationen liefern. Von den Mitgliedstaaten wurden auch Nationalagenturen eingerichtet, um die praktische Umsetzung von EU-Programmen zu erleichtern. Diese Nationalagenturen sind erste Ansprechpartner für Informationen zu EU-Förderprogrammen. Sie beraten und helfen bei der Antragstellung von Projekteinreichungen und sind behilflich bei der Suche nach Projektpartnern. Wie ist ein erfolgreiches Projekt beschaffen? Gute Chancen haben Projekte, die einen innovativen und modellhaften Charakter haben, aus dem sich ein europäischer Mehrwert ableiten lässt. Das heißt, die Ergebnisse sollen auf gleichartige Problemstellungen übertragbar sein und möglichst zum Best-Practice-Projekt sowie zum Benchmark für andere werden. Dazu bieten sich besonders Projekte an, die Beschäftigungs-, Nachhaltigkeits- und Genderaspekte einbeziehen. Für viele Programme sind die frühzeitige Sicherstellung von transnationalen Partnern und eine ausgezeichnete Projektkoordination unerlässlich. Es müssen also viele und intensive Vorarbeiten geleistet werden, um ein Projekt förderwürdig zu machen. In weiterer Folge geht es darum, das Projekt der Europäischen Kommission gut zu verkaufen. Bei jeder Ausschreibung werden tausende Projekte eingereicht. Neben einem Punktesystem, bei dem die inhaltlichen und formalen Vorschriften genau geprüft werden, spielt die attraktive Darstellung des Projektes eine nicht unwesentliche Rolle. Hier müssen Sie also ein PR-Manager in eigener Sache werden oder Menschen konsultieren, die hierfür eine Begabung haben. Auf aktuelle Ausschreibungen achten Ein Förderansuchen kann nur eingebracht werden, wenn es sich auf ein konkretes Projekt bezieht und genau zu diesem Thema gerade eine offene Ausschreibungsfrist läuft. Diese Informationen sind sehr gut und laufend aktuell über die themenspezifischen Homepages der Generaldirektionen der Europäischen Kommission grants_de.htm sowie der Europainformationsnetze EDI und EEN verfolgbar. Auch eigenes Geld ist einzusetzen Die Projekte werden von der EU nur kofinanziert, es müssen also auch eigene Geldmittel und möglichst Gelder anderer öffentlicher oder privater Institutionen bereit stehen. Die Kommission benötigt durchschnittlich sechs Monate für die Projektbewertung. Die Genehmigung und Abwicklung der Projekte erfolgen durch direkte Kontaktaufnahme mit der Kommission bzw. mit zwischengeschalteten nationalen, regionalen oder europäischen Koordinationsstellen. Wo kann der Projektantrag eingereicht werden? Die Stelle der Projekteinreichung ist unterschiedlich, alle Informationen dazu gibt es in den Programmaufrufen und den Leitfäden. Manche Projekte können bei Nationalagenturen eingereicht werden, andere Projekte müssen direkt bei den zuständigen Stellen der Europäischen Kommission eingereicht werden. P.b.b. Aufgabepostamt 6020 Innsbruck - Zlnr. 03Z M Wo gibt es EUinfo? Ein GRATIS-ABO von EUinfo sowie die vorgestellten Broschüren und Dokumente erhalten Sie unter der Adresse: Amt der Tiroler Landesregierung, Abteilung Südtirol, Europaregion und Außenbeziehungen, EUROPE DIRECT A-6020 Innsbruck, Tel. 0512/ , Fax 0512/ , Internet: Frühere Ausgaben der EUinfo finden Sie unter folgendem Link: 8 EUinfo

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