sicher & gesund Detektive im Museum. 4/2013 Wie Restauratoren in ihren Werkstätten sicher arbeiten I N H A L T

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1 sicher & gesund 4/2013 Foto: Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg Detektive im Museum Wie Restauratoren in ihren Werkstätten sicher arbeiten I IV I N H A L T Detektive im Museum. Wie Restauratoren sicher arbeiten Seminare und Angebote zur Arbeitssicherheit für neue Bürgermeisterinnen und Bürgermeister in Schleswig-Holstein Was wir hier machen, ist oft restauratorische Detektivarbeit, sagt Patricia Rohde-Hehr, Restauratorin des Museums für Kunst und Gewerbe (MKG) in Hamburg. Dabei betrachtet sie ein hohes Gefäß aus Keramik, das irgendwann einmal in geschätzte 120 Einzelteile zersprungen ist. Das kostbare Stück stammt aus dem antiken Italien (7. Jh. v. Chr.). Daher haben sich die Scherben-Entdecker die Mühe gemacht, es wieder zusammenzusetzen. Allerdings waren sie weniger an historischer Genauigkeit interessiert als vielmehr an einem vollständigen Objekt. Wir mussten es komplett auseinandernehmen, erklärt Rohde-Hehr. Danach haben wir die Scherben von alten Kleberesten befreit, neu sortiert und wieder zusammengefügt. Sie zeigt auf ein paar Scherben neben dem Gefäß. Diese Fragmente gehören sicherlich dazu, leider ist ihre exakte Lage in der Gefäßwandung nicht eindeutig rekonstruierbar. Das MKG im Herzen Hamburgs ist seit 1999 Stiftung des öffentlichen Rechts. Damit sind seine Beschäftigten bei der Unfallkasse Nord versichert. Zurzeit sind das zirka 55 Versicherte, die in der Sammlung und Sammlungsverwaltung, dem Fortsetzung auf Seite III VI VII VIII Richtig heben und tragen. Aktuelles aus der Kampagne Denk an mich. Dein Rücken Spannende Ausblicke. Sicherheit von Fenstern in Kindertageseinrichtungen Neue Broschüren: Gemeinsam stark sein Gewaltpräventionswochen in Schulen, Künstliche optische Strahlung

2 N A C H G E F R A G T Foto: UK Nord Drei Fragen an Rolf Doering, Aufsichtsperson der UK Nord Dokumentation ist das A & O 1 Herr Doering, was ist das Besondere Die Restauratoren arbeiten auch mit Wie unterstützt die UK Nord Unternehmen mit Werkstätten und die 2 3 an den Arbeiten in Restaurations- Chemikalien wie Aceton und Ethanol. Werkstätten? Was ist beim Einsatz und bei der Lagerung dort arbeitenden Beschäftigten im Arbeitsund solcher Gefahrstoffe zu beachten? Gesundheitsschutz? Das Besondere an den Arbeiten in Restaurierungs-Werkstätten ist die Vielfalt der erforderlichen Fertigkeiten. Historische Kunstwerke erfordern nicht nur Kunsthistoriker, sondern auch Handwerker. Von feinsten mechanischen Arbeiten bis zu groben Holzarbeiten und dem sicheren Umgang mit Chemikalien wird eine umfassende Vielfalt von Fertigkeiten gefordert. Dazu kommt die Verwaltung. Es ist eine umfassende Dokumentation erforderlich. Die Kunsthistoriker wollen ihre Arbeiten dokumentieren. Geräte und Anlagen müssen erfasst, ergänzend müssen Unterweisungen durchgeführt und dokumentiert werden. Wie bei allen Arbeiten ist eine Gefährdungsbeurteilung erforderlich. Auf dieser Basis werden für Chemikalien Betriebsanweisungen erstellt, nach denen Mitarbeiter unterwiesen werden. Das Wissen über Gefahrstoffe muss gegebenenfalls durch Weiterbildung aktuell gehalten werden. Am Arbeitsplatz darf nur ein Tagesverbrauch oder eine vergleichbare Menge aufbewahrt werden. Bei der Anwendung oder der Lagerung ist für ausreichende Lüftung zu sorgen. Im Einzelfall kann das die Arbeit unter einer Abzugshaube oder einer Quellenabsaugung bedeuten. Größere Mengen müssen in einem Gefahrstofflager verwahrt werden. Gefahrstoffe werden in Wannen gelagert, in denen auslaufende Chemikalien aufgefangen werden. Steht kein Lagerraum zur Verfügung, kann ein geeigneter Metallschrank ausreichen. Die UK Nord unterstützt durch Beratung, Begehungen, Seminare. Beratung und Begehungen werden auf Anfrage oder anlassbezogen durchgeführt. Wir bieten Seminare für Werkstattmitarbeiter und auch seit vielen Jahren ein spezielles Seminar für Praktikanten, die ihr Praxisjahr für das Restauratorenstudium absolvieren, an. Interview: Lilian Meyer E D I T O R I A L Foto: Museum f. Kunst u. Gewerbe, Hmbg. II sicher & gesund UK Nord Liebe Leserinnen, liebe Leser, als eines der führenden Häuser für Kunst und Design in Europa beherbergt das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg über eine halbe Million Objekte von der Antike bis zur Gegenwart aus dem europäischen, dem islamischen und dem fernöstlichen Kulturkreis. Seitdem das MKG vor 14 Jahren zur Stiftung wurde, sind alle Mitarbeiterinnen und Mit - arbeiter bei der Unfallkasse Nord versichert. Vielen von ihnen begegnet der Besucher allerdings eher selten. Neben anderen Berufsgruppen sind es auch die Kolleginnen und Kollegen in der Konservierung und Restaurierung, die meist im Verborgenen ihrer wichtigen, vielseitigen und sehr verantwortungsvollen Tätigkeit nachgehen. Ihnen ist ein ausführlicher Bericht in dieser Ausgabe gewidmet. Durch die eingesetzten Maschinen und Werkzeuge und wegen des häufig notwendigen Umgangs mit chemischen und biologischen Gefahrstoffen gibt es einen engen Kontakt mit den Experten der Unfallkasse Nord. Ihre fachkundige Beratung hilft uns sehr, alle notwendigen Arbeitsschutzmaßnahmen zu planen und dann rasch umzusetzen. Ich wünsche Ihnen eine interessante Lektüre. Udo Goerke, Kaufmännischer Geschäftsführer des Museums für Kunst und Gewerbe Hamburg

3 T I T E L T H E M A Foto: UK Nord Jahre. Damit wir und nachfolgende Generationen erfahren, womit und was restauriert wurde, ist eine gründliche Dokumentation für uns wesentlich. Patricia Rohde-Hehr bei ihrer Arbeit Detektive im Museum... Fortsetzung Marketing, dem Projektmanagement und der Aufsicht in Teil- und Vollzeit tätig sind. Auch die Restauratoren gehören dazu. In den Restaurierungs-Werkstätten arbeiten zurzeit zwei Restauratoren und eine Praktikantin. Bei der Arbeit der Restauratoren, dem Bewahren und der langfristigen Erhaltung von Kunstwerken für die Nachwelt, sind die Fertigkeiten von Feinmechanikern, Kunsthistorikern und Chemikern gefragt. Die handwerkliche Feinarbeit ähnelt in Teilen der von Chirurgen oder Zahnärzten. Sogar die Instrumente, die Restauratoren in ihren Werkstätten nutzen, sind teilweise die gleichen, etwa Zahnarztinstrumente, Skalpell, Endoskop und Mikroskop. Dann wiederum werden Holzbearbeitungsmaschinen zum Sägen oder Schleifen wie in Tischlereien genutzt, für die die Restauratoren einen Maschinenschein haben müssen. Damit werden zum Beispiel Möbel und andere Holzobjekte in der sogenannten organischen Werkstatt bearbeitet. Im MKG steht diese unter der Leitung von Dr. Stanislaw Rowinski. Die Werkstatt für organische Materialien befindet sich gerade im Neuaufbau, so der Konservator. Geplant ist, eine multifunktionale Werkstatt einzurichten. Das Museum wird dann über zwei Werkstätten verfügen, eine für anorganische und eine für organische Materialien. Darüber hinaus arbeiten wir auch mit externen Experten zusammen. In der anorganischen Werkstatt, die von Patricia Rohde-Hehr geleitet wird, werden Kunstobjekte aus Stein, Glas und Porzellan restauriert. Rund Kunstgegenstände beherbergt das Museum. Das Alter reicht von etwa v. Chr. bis heute. Das Hintergrund - wissen von Kunsthistorikern benötigen Restauratoren, um die verschiedenen Arbeitstechniken und -materialien einschätzen zu können. Sie müssen dabei auch ältere Restaurierungen berücksichtigen. Alte Kleber leben. Das ist der Grund, warum sich manche Exponate wieder in ihre Fragmente auflösen, so Patricia Rohde- Hehr. Restaurierungen sollten mindestens eine Generation überdauern, also zirka 30 Auch für die Unfallkasse Nord ist Dokumentation wichtig. Darauf weist Rolf Doering hin, der als Aufsichtsperson von der Unfallkasse Nord für das MKG zuständig ist: Es ist wichtig, Unterlagen etwa Handbücher, Betriebsanleitungen, Betriebsanweisungen für Maschinen und andere technische Einrichtungen aufzuheben und griffbereit zu haben. Nur so kann die Leistungsfähigkeit oder die korrekte Anwendung der Maschinen und Einrichtungen sichergestellt werden. Auch im Umgang mit den Chemikalien steht Sicherheit an erster Stelle. Die Restauratoren verwenden unter anderem Aceton, Ethanol, Epoxidharz oder Reinigungsbenzin. Deshalb mutet die Werkstatt in Teilen wie ein Labor an, mit Absaugung für Gase, Augendusche und Giftschrank, einem abschließbaren Schrank, in dem einzelne Stoffe verstaut werden. Vor Verletzungen schützt die persönliche Schutzausrüstung, beispielsweise Schutzbrille und geeignete Handschuhe. Bei Arbeiten unter Zeitdruck oder Müdigkeit sind trotzdem alle Sicherheitsstandards genau einzuhalten. Wir tragen nicht nur für unsere Gesundheit die Verantwortung, sondern auch für die Praktikanten. Zu unseren Pflichten gehört, sie in Sicherheits- und Gesundheitsschutzmaßnahmen zu unterweisen, so Patricia Rohde-Hehr, die die größte Gefahr für die Gesundheit auch in der nachlassenden Aufmerksamkeit während der Restaurierungsarbeiten sieht. Lilian Meyer sicher & gesund UK Nord III

4 S E M I N A R E Bürgermeisterinnen und Bürgermeister als Führungskraft Vor Kurzem fanden in Schleswig-Holstein die Kommunalwahlen statt und neue Bürgermeisterinnen und Bürgermeister haben ihr Amt aufgenommen. Arbeits- und Gesundheitsschutz ist Teil des neuen Aufgaben - gebietes und somit auch die Verantwortung für Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten bei der Arbeit. Wir wollen Sie als Verantwortliche unter - stützen, Ihre Organisation so weiter - zuentwickeln, dass Sicherheit und Gesundheitsschutz selbstverständliche Bestandteile sind. Und wie? Ganz einfach: Wir bieten Ihnen ein Kompaktseminar Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz als Führungsaufgabe an. Ort und Termin nach Vereinbarung. Der zeitliche Umfang begrenzt sich auf einen halben Tag. Und das sind die Themen, die Sie erwarten: Darüber hinaus haben wir viel Raum für Ihre persönlichen Fragen eingeplant. Weiterführende Informationen für Ihre Arbeit Der Arbeitsschutzmanager für Kom - munen (ASM-K) unterstützt die Ver - antwortlichen in der Kommune, den Arbeitsschutz mit einem Software-Tool übersichtlich, systematisch und weit - gehend rechtssicher zu organisieren. Informationen für Bürgermeisterinnen, Bürgermeister, Amtsleiterinnen und -leiter: Organisation des Arbeitsschutzes Städte und Gemeinden, Broschüre, Bestellnummer GUV-I 8565 Broschüre Organisation des Arbeitsschutzes Grundlagen zur Integration des Arbeitsschutzes in die Organisation, Broschüre, Bestellnummer GUV-I 8631 Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz als Führungsaufgabe Kompaktseminar Seminarnummer: Zielgruppe: Unternehmer/-innen und Führungskräfte aller Unternehmen Behörden und Dienststellen in Schleswig-Holstein Leitung: Guido Pohlmann Ort und Datum: nach Vereinbarung, halbtägig Anmeldung: Webcode: S Die Unfallkasse als Partner ihrer versicherten Unternehmen Die Unfallkasse als Träger der gesetzlichen Unfallversicherung: Aufgaben, Leistungen, Angebote 2. Prävention als Programm Leitgedanken zu gesetzlichen Vorgaben und Umsetzung mit Augenmaß in der Praxis 3. Organisationsmodelle für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz im Unternehmen aus der Praxis für die Praxis Verantwortung und Haftung der Führungskräfte, innerbetriebliche Organisation der Arbeitssicherheit, Personen, Aufgaben, praxisnahe organisatorische Regelungen Alle genannten Materialien erhalten Sie über Christoph Wisniewski Tel / Präventionsportal Nord: Das Präventionsportal überzeugt durch eine umfangreiche Bibliothek in übersichtlicher Form detaillierte und komfortable Suchfunktion Sie haben Fragen? Bitte senden Sie mir Ihre Frage per Sigrid Jacob Zu unseren Seminaren Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz laden wir Sie herzlich ein. Informieren Sie sich und diskutieren Sie mit unseren Fachleuten und mit anderen Seminarteilnehmern. Treffen Sie Ihre Auswahl und melden Sie sich online an. Seminare für Unternehmen und Verwaltungen Seminare für Kindertagesstätten Seminare für Schulen Unsere Seminare sind kostenfrei für alle Versicherten: IV sicher & gesund UK Nord

5 V E R A N S T A L T U N G E N Foto: Lilian Meyer Mehr Rücksicht auf Straßenwärter Land und Unfallkasse starteten Plakataktion Verkehrsminister Reinhard Meyer enthüllt das erste Plakat Unter dem Motto Sicherheit im Straßen - verkehr appellieren das Land Schleswig- Holstein und die Unfallkasse Nord auf über 80 Plakaten an Autofahrerinnen und Autofahrer, Rücksicht auf die landesweit 600 Straßenwärter zu nehmen. Verkehrsminister Reinhard Meyer eröffnete die Aktion am 6. Juni an der alten B 206 bei Mönkhagen. Unsere Kolleginnen und Kollegen vom Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr halten tagtäglich bei Regen, Hitze oder Schnee unser Kilometer langes Straßennetz in Ordnung und tragen so nicht nur zu einem sicheren, sondern auch zu einem reibungslosen Ablauf des Verkehrs bei, sagte Meyer. Gesunde Haut im Beruf Hamburger Gesundheitspreis 2013 Internationales Medienfestival Foto: DGUV Hauterkrankungen stehen nach wie vor an der Spitze aller Berufserkrankungen. Zur Aufklärung und Vorsorge berufsbedingter Hauterkrankungen findet vom 4. bis 8. No - vember 2013 bundesweit eine Aktionswoche statt. Insbesondere werden auch Beschäftigte in Kleinbetrieben angesprochen. Zu den Schwerpunktthemen zählt die Haut - belastung in Krankenpflegeberufen. Die Aktionswoche ist Teil der gesamteuropäischen Initiative Healthy der Europäischen Akademie für Dermatologie und Venerologie (EADV). Alle Informationen, ein Hautcheck und Material zur Aktions - woche unter Gesunde Beschäftigte gesundes Unternehmen lautet das Motto des Hamburger Gesundheitspreises für Betriebe, Wirtschaft und Verwaltung. Alle Betriebe, die sich über ihre gesetzlichen Verpflichtungen hinaus für den Schutz und die Förderung der Gesundheit ihrer Beschäftigten einsetzen, können sich beteiligen. Das Schwerpunktthema 2013 ist Psychi sche Gesundheit bei der Arbeit. Bewerbungsschluss ist der 31. Oktober Informationen zur Bewerbung erhalten Sie bei der Hamburgischen Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e. V. Stichwortsuche: Gesundheitspreis Ihr Unternehmen hat ein spannendes Video zur Unterweisung gedreht? Dann ist das Internationale Medienfestival für Prävention die richtige Plattform. Es findet im Rahmen des XX. Weltkongresses für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit vom 24. bis zum 27. August in Frankfurt/Main statt. Die besten Produktionen werden mit dem International Media Award for Prevention ausgezeichnet. Einsendeschluss ist der 31. Januar Anmeldung unter imfp/anmeldeformular/registration.html sicher & gesund UK Nord V

6 A K T U E L L E S & T I P P S Richtig heben und tragen Tipps der Kampagne Denk an mich. Dein Rücken Schnell noch das Paket zur Poststelle getragen oder die Kiste mit Seminarmaterial ins Auto gehoben. Egal in welchem Bereich Sie in Ihrem Unternehmen oder Betrieb arbeiten fast jeder bewegt ab und an leichte bis schwere Lasten. Zu Hause geht es dann weiter mit Wasserkisten, Einkaufstaschen, manchmal sogar mit einer Waschmaschine oder einem neuen Kühlschrank. Wenn Bewegungen oder der Umgang mit Lasten zu einseitig, zu extrem oder ungewohnt sind, können hohe Belastungen für Rücken und Gelenke entstehen. Um Über - beanspruchungen und daraus resultierende Gesundheitsschäden zu vermeiden, empfehlen die Träger der Präventionskampagne Denk an mich. Dein Rücken : Hilfsmittel verwenden: Immer, wenn es möglich ist, Hilfsmittel wie Hebehilfen, Tragegurte, Tischwagen oder Hubkarren zum Transportieren schwerer Lasten verwenden. Schwere Lasten vermeiden: Die eigene Kraft nicht überschätzen und Lasten lieber aufteilen und in mehreren Teilen transportieren. Nicht teilbare schwere Lasten zu zweit tragen. Ergonomische Körperhaltung beachten: Beim Heben von schweren Lasten: Befindet sich die Last auf dem Boden, mit geradem Rücken von vorn möglichst dicht an die Last herantreten. Beim Bücken das Gesäß nach hinten schieben und die Knie nicht weiter als 90 Grad beugen. Die Last nicht ruckartig, sondern mit gleichem Tempo durch Streckung der Hüft- und Kniegelenke körpernah anheben. Beim Anheben, Umsetzen und Absetzen von Lasten die Wirbelsäule nicht verdrehen; Richtungsänderungen durch Umsetzen der Füße mit dem ganzen Körper vornehmen. Beim Tragen von Lasten: Eine aufrechte Körperhaltung einnehmen, nicht ins Hohlkreuz fallen und die Last so dicht wie möglich am Körper tragen. Beide Körperseiten gleichmäßig belasten und nach Möglichkeit Hilfsmittel wie Sack- oder Schubkarren oder Tragegurte verwenden. Körperliche Fitness: Die körperliche Verfassung spielt eine große Rolle bei der Prävention von Muskel-Skelett-Erkrankungen. Regelmäßige Bewegung wie Gymnastik und Dehnübungen sowie Spaziergänge helfen, den Körper fit zu halten. Nicht zuletzt kann eine gesunde und ausgewogene Ernährung die eigene Gesundheit unterstützen. Weitere Informationen unter VI sicher & gesund UK Nord

7 Foto: Britta Muß Die Drehsperre (Pfeil) verhindert, dass Fensterflügel in Drehstellung geöffnet werden können Spannende Ausblicke aus sicherer Position Sicherung von Fenstern in der Kindertagesstätte Viel ist zu sehen bei einem Blick aus dem Fenster. Wer kommt zu Besuch in die Kita? Welche Farben haben die vorbeifahrenden Autos? Welche Vögel sitzen auf den Bäumen? Fenster bieten einen spannenden Blick in die Welt, doch sie müssen sicher sein und dürfen Kinder nicht gefährden. Bei Kleinkindern ist der Kopf im Verhältnis zum Körper deutlich schwerer. Wenn sie sich aus dem Fenster beugen, verlieren sie besonders schnell ihr Gleichgewicht und stürzen ab. Daher sind einige Gefährdungen zu bedenken, um schwere Unfälle zu vermeiden, zum Beispiel: Kinder können aus dem Fenster fallen Kinder können sich die Finger klemmen Kinder und Erwachsene können gegen Fenster laufen, wenn sie geöffnet sind Es gibt verschiedene Fenstersicherungen, durch die Unfälle verhindert werden. Bei der Auswahl von Sicherungssystemen für Fenster ist darauf zu achten, dass sie für den Betrieb von Kindertageseinrichtungen geeignet sind. Geeignete Sicherungssysteme können beispielsweise sein: Dreh-Kippfenster mit Drehsperre Schwingflügel mit Öffnungsbegrenzern Sind Fenster für Kinder zugänglich, müssen sie mit Hilfe technischer Maßnahmen so gesichert werden, dass die Kinder sie nicht vollständig öffnen können. Sonst droht Absturzgefahr! Bei nach außen zu öffnenden Fenstern ist besonderes Augenmerk darauf zu legen, dass die Fenstersicherung überhaupt nicht von Kindern geöffnet werden kann. Unabhängig hiervon muss eine ausreichende Lüftung möglich sein. Dabei ist zu beachten, dass Fenster, die zum Lüften oder Reinigen geöffnet wurden, wieder verschlossen werden und die Fenstersicherung betätigt wird. Durch eine regelmäßige Unterweisung wird sichergestellt, dass jedem bewusst ist, wozu die Sicherungssysteme dienen und wie mit ihrer Hilfe Unfälle verhindert werden können. Fenster, die als Flucht- oder Rettungswege dienen, müssen entsprechend der Fluchtund Rettungswegplanung gestaltet sein, damit sie in Notsituationen jederzeit geöffnet werden können. Die oben genannten Anforderungen an die bauliche Gestaltung und Ausstattungen finden sich in der Unfallverhütungsvorschrift für Kindertageseinrichtungen (GUV-V S2). Ergänzend hierzu ist die Regel Kindertageseinrichtungen (GUV-SR S2) erschienen. Zusätzliche Hinweise zur sicheren und kindgerechten Gestaltung von Kinderkrippen gibt die Broschüre Kinder unter drei Jahren sicher betreuen (GUV-SI 8982-SH, gültig in Schleswig-Holstein und Hamburg). Kinder - tageseinrichtungen können alle Schriften in unserem Medienshop kostenfrei bestellen: Webcode P00420 Besuchen Sie auch unser Präventionsportal unter Marlene Thomsen, Thorsten Vent, Britta Muß sicher & gesund UK Nord VII

8 M E D I E N Neue Broschüren Broschüre Gemeinsam stark sein Projektwoche zur Gewaltprävention an Schulen ein Modell, sein Zauber und seine Wirkung 1 Die Gewaltpräventionswoche ist eine in Breite und Tiefe wirksame Maßnahme der Prävention von Gewalt. Sie wird jährlich mit dem gesamten Jahrgang 7 oder 8 einer Schule durchgeführt, vorbereitet durch Fortbildung der Lehrkräfte und begleitet von Elternabenden. Schülerinnen und Schüler lernen einen bewussten und konstruktiven Umgang mit Gewalt und Konflikten. Lehrkräfte werden sensibilisiert und finden viele Handlungsmöglichkeiten für den praktischen Umgang mit Konflikten, Aggression und Gewalt im Schulalltag. Durch die Einbindung der Eltern und anderer Akteure aus dem Stadtteil wirkt die Gewaltpräventionswoche nachhaltig. Die neue Broschüre der Unfallkasse Nord beschreibt die Gewaltpräventionswoche und zeigt, was sie bewirken kann. Sie gibt auch Hinweise auf notwendige Rahmen - bedingungen und Faktoren für das Gelingen. Die Broschüre können Sie bestellen unter der folgenden Adresse: oder herunterladen unter Webcode D Informationen und Beratung zur Projekt - woche erhalten Sie direkt beim ikm Institut für konstruktive Konfliktaustragung und Mediation, Telefon 0 40 / Elke Fontaine Gemeinsam stark sein Projektwoche zur Gewaltprävention an Schulen Ein Modell, sein Zauber und seine Wirkung Künstliche optische Strahlung Handlungshilfe für die Gefährdungsbeurteilung Die Broschüre Künstliche optische Strahlung unterstützt Arbeitgeber bei der Ge - fährdungsbeurteilung, die sie für Tätigkeiten mit künstlicher optischer Strahlung durchführen müssen. Diese Strahlung tritt in den unterschiedlichsten Branchen und Tätigkeiten auf. Beschäftigte sind ihr zum Beispiel beim Lichtbogenschweißen, bei der Werkstoffprüfung auf Haarrisse oder auch an Arbeitsplätzen im Druckgewerbe und im Gesundheitswesen ausgesetzt. Künstliche optische Strahlung kann Haut und Augen schädigen, mögliche Folgen sind auch Verbrennungen, Hornhaut- oder Bindehautentzündungen, Linsentrübung oder Hautkrebs. Es gibt also gute Gründe, die Beschäftigten an ihren Arbeitsplätzen davor zu schützen. Wie Sie Gefährdungen durch künstliche optische Strahlung ermitteln und bewerten, welche Schutzmaßnahmen Sie ergreifen und wie Sie Ihre Beschäftigten informieren dafür finden Sie zahlreiche Hilfsmittel in unserer Broschüre. Die rechtliche Grundlage für die Gefährdungsbeurteilung ist die Verordnung zum Schutz der Beschäftigten vor Gefährdungen durch künstliche optische Strahlung (siehe OStrV). Sie gilt nicht nur für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, sondern auch für Schülerinnen, Schüler und Studierende. Die Broschüre wurde vom Amt für Arbeitsschutz gemeinsam erarbeitet mit der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro und Medienerzeugnisse (BG ETEM), der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), der UK Nord sowie der Schweiß - technischen Lehr- und Versuchsanstalt Nord ggmbh (GSI SLV Nord) und dem Deutschen Verband für Schweißen und verwandte Verfahren e. V. (DVS). Artikelnummer M 16, 28 Seiten, PDF, 2 MB. Diese Publikation können Sie kostenlos bestellen über oder Telefon 0 40 / Bitte geben Sie dabei die Nummer und die gewünschte Anzahl an. Frank Hofmann Impressum Unfallkasse Nord, Seekoppelweg 5a, Kiel Telefon 0431 / , Fax 0431 / Verantwortlich: Jan Holger Stock, Geschäftsführer Gesamtkoordination: Klaudia Gottheit VIII sicher & gesund UK Nord Redaktion: Telefon Redaktion: 0 40 / Redaktion: Birgit Faßbender, Klaudia Gottheit, Sigrid Jacob, Lilian Meyer, Ronny Welbing Gestaltung, Satz: SoPunkt Agentur GmbH Druck: Konradin Druck GmbH, Leinfelden-Echterdingen

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