3/09. P.b.b., Verlagsort 1080 Wien Zulassungsnummer: GZ 09Z M. info. EUropa. EU-Förderungen für die Umwelt. Ein Leitfaden

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1 3/09 P.b.b., Verlagsort 1080 Wien Zulassungsnummer: GZ 09Z M EUropa info EU-Förderungen für die Umwelt Ein Leitfaden

2 EDITORIAL INHALT 2 Sehr geehrte Damen und Herren! Liebe Leserinnen und Leser! Bei meinen Gesprächen mit VertreterInnen von Umweltorganisationen wurde immer wieder der Wunsch nach übersichtlichen und praktischen Informationen zu Föderungen der Europäischen Union geäußert. Ich freue mich deshalb, Ihnen diesen Wunsch mit unserem neuen erfüllen zu können. Sie finden darin sämtliche Förderschienen, die für NGOs im Umweltbereich aber nicht ausschließlich zur Verfügung stehen. Uns bleibt nur noch Ihnen für Ihre Anträge alles Gute zu wünschen, wir drücken die Daumen! Mit besten Grüße, Mag. a Veronika Haunold Leitung EU-Umweltbüro Herzlichen Dank an DI Wolfgang Suske, Dr. Richard Kühnel, Mag. Cathrine Seidelberger, Mag. Michael Fischer, Dr. Michael Felfernig, Mirjana Jakopec, Meena Lang, Mag. Andreas Maier und Dr. in Diane Tiefenbacher, DI Dr.Gerhard Sigmund-Schwach, Mag. Matthias Raftl, Irene Mayerhofer für Ihre Unterstützung und DI in Mathilde Stallegger für die Recherche und Zusammenstellung der Informationen. Inhalt Editorial S. 2 Inhalt S. 2 EU-Förderungen für Natur und Umwelt S. 3 DI Wolfgang Suske Wer gibt, dem soll auch gegeben werden S. 3 Dr. Richard Kühnel Förderprogramme der Europäischen Union S. 5 Ländliche Entwicklung (ELER) S. 6 LEADER S. 7 Der Europäischer Fonds für die regionale Entwicklung (EFRE) S. 9 Interreg IV Europäische Territoriale Zusammenarbeit S. 12 Europäischer Sozialfonds (ESF) S. 13 LIFE + S. 14 Förderung europäischer Umwelt-NGOs (durch LIFE+) S. 16 Finanzierungsinstrument für den Katastrophenschutz S. 16 Europäischer Fischereifonds (EFF) S. 17 EU-Bildungsprogramm für Lebenslanges Lernen S. 18 Europa für Bürgerinnen und Bürger S. 19 Jugend in Aktion S EU-Rahmenprogramm für Forschung und technologische Entwicklung S. 20 Basics zur Verfassung des Förderantrages S. 22 Sieben Tipps für einen erfolgreichen Antrag S. 25 Glossar S. 26 Impressum S. 27 EU News der wöchentliche elektronische Newsletter des EU-Umweltbüros Registrieren Sie sich kostenlos unter: Die Abkürzungen und Begriffe die mit * gekennzeichnet sind, werden im Glossar am Ende des Heftes näher erläutert.

3 EU-Förderungen für Natur und Umwelt EU-FÖRDERUNGEN Von allen bisherigen Förderperioden ist die aktuelle die spannendste für den Umwelt- und Naturschutz. Vor 15 Jahren war Natur- und Umweltschutz eher ein Ausnahmekapitel in den stark wirtschaftlich orientierten Förderprogrammen und wenn angeführt, dann bescheiden dotiert. Gastbeitrag von DI Wolfgang Suske Internationaler Experte für umweltorientierte EU-Förderungen, Suske Consultin Die Förderperiode brachte eine Wende. Eine große Rolle hat dabei der UNO-Gipfel für nachhaltige Entwicklung in Johannesburg gebracht, in dem die Staatengemeinschaft den gemeinsamen Willen bekräftigte, den stetigen Verlust an Biodiversität bis 2010 zumindest zu verkleinern. Die Staats- und Regierungschefs der EU-Mitglieder haben dieses Übereinkommen in einer eigenen Strategie und in der inhaltlichen Ausrichtung der Verordnungen umgesetzt. Die neuen EU-Verordnungen bieten nun den Mitgliedsländern eine Vielzahl an Möglichkeiten, das öffentliche Interesse des Umweltschutzes stark in ihren nationalen Programmen zu implementieren. Ob die Länder dies auch so umsetzen, liegt nicht zuletzt auch an der Beteiligung und Kontrolle der NGOs. Die Europäische Kommission hat für Kritikpunkte und konstruktive Vorschläge von NGOs nicht nur ein offenes Ohr, die Einbeziehung der NGOs in der Ausrichtung des nationalen Programms ist für die Mitgliedsländer eine Verpflichtung. Aber nicht nur bei der Gestaltung der Förderprogramme, auch bei deren Umsetzung können NGOs eine tragende Rolle übernehmen, da sie für die lokale, regionale und oft auch nationale Umweltarbeit viele wertvolle Erfahrungen und Ideen einbringen können. In nahezu allen Förderprogrammen können NGOs als Förderwerber agieren. Eine Mitarbeit bei der Gestaltung und Umsetzung der Förderprogramme setzt allerdings voraus, dass man die Hintergründe und Inhalte dieser Programme kennt. Da die gesamte Förderszene der Europäischen Union in Bedingungen des Weltmarkts, des Wettbewerbs, Rechnungshofes, Vorgaben interner Revisionen zur Vermeidung von Doppelförderungen, sparsamen Verwaltungseinsatz und vielem mehr gebunden ist, sind die Richtlinien nicht immer einfach und verlangen vom einzelnen erstens den Willen, sich in eine wichtige, aber trockene Materie einzulesen und zweitens wenn man einmal das Know-how besitzt sich ständig upzudaten. Ich möchte dem EU-Umweltbüro für diesen Leitfaden herzlich gratulieren, er hilft mit, sich in dieser Materie aktiv beteiligen zu können. Und ich möchte Sie als NGO ermuntern, sich durch die Fördertechnik und den politischen Förderhintergrund durchzukämpfen. Es lohnt sich. Denn viele Ihrer Ideen, Pläne und Strategien können umgesetzt werden, wenn Sie dazu die erforderlichen Mittel aufstellen können. Dafür wünsche ich Ihnen viel Erfolg! 3 Wer gibt, dem soll auch gegeben werden Österreich ist die Melkkuh Brüssels oder Wir zahlen zu viel für die EU. Dies sind nur zwei Beispiele immer wieder kehrender Vorwürfe. Ein genauerer Blick auf die Umweltförderung der EU in Österreich zeigt aber, dass hierzulande nicht nur das Geld aus Brüssel gut ankommt, sondern damit auch hervorragende Ergebnisse erzielt werden. Gastbeitrag von Dr. Richard Kühnel Leiter der Vertretung der Europäischen Kommission in Österreich Nicht selten hört und liest man: österreichische Steuergelder gehen für die Euro- Bürokratie drauf, die nichts bewegt und sich nur selbst verwaltet. Ein Blick in den EU-Haushalt müsste ja genügen, um diese Wahrheit zu belegen: unter 6% des gesamten EU-Haushalts wurden 2009 für die Verwaltung ausgeben. Wesentlich weniger als in den meisten nationalen Haushalten, und das trotz offensichtlich hoher Kosten für Übersetzungen in die 23 Amtssprachen der EU. Bleiben also noch 94% übrig, aber wofür eigentlich, wenn die Verwaltung schon bezahlt ist? Die jährlichen Ausgabenpläne der EU sind das Ergebnis von Verhandlungen zwischen dem Europäischen Parlament und dem Ministerrat auf der Grundlage eines Vorschlags der Kommission. Im Haushaltsplan sind die Mittel für die Ausgaben sämtlicher Organe und Einrichtungen der EU ausgewiesen. Den Ausgaben der Union sind durch die Verträge Grenzen gesetzt. Der EU-Haushalt darf kein Defizit machen, d.h. die Einnahmen müssen die gesamte Bandbreite an Maßnahmen decken. Diese Einnahmen stammen aus drei Hauptquellen: Einfuhrzöllen, einem Anteil an der har-

4 4 monisierten Bemessungsgrundlage der Mitgliedstaaten für die Mehrwertsteuer sowie einem weiteren Beitrag der Mitgliedstaaten je nach Umfang ihres Bruttonationaleinkommens. In einem von den Mitgliedsstaaten verabschiedeten Gemeinschaftsrechtakt der Haushaltsordnung werden die Vorschriften für das Abrufen, die Planung und die Verwendung von EU-Finanzmitteln festgelegt werden. Mit anderen Worten: Die Mitgliedsstaaten, und somit auch Österreich, begrenzen die Einahmen und Ausgaben des EU-Haushalts und entscheiden darüber, wofür das Geld ausgegeben wird. Dennoch ist es nicht immer leicht den Überblick zu behalten, wer nun bei mittlerweile 27 Mitgliedsländern wie viel Förderung aus EU-Mitteln erhält. Ein traditionell großer Posten im EU-Haushalt sind z.b. die Agrarausgaben (ca. 56,1 Mrd. Euro im Haushalt 2009). Das ist viel Geld, ca. 42% des Gesamthaushalts von 133,8 Mrd. Euro für das Jahr Angesichts der hohen Ausgaben in diesem Bereich wurde häufig kritisiert, dass es undurchschaubar wäre, wo das Geld genau hin fließe. Daher hat die Europäische Kommission festgelegt, dass für EU-finanzierte und EU-kofinanzierte Zahlungen im Agrarbereich die Beträge und Identifikationsdaten von MittelempfängerInnen vom jeweiligen Mitgliedstaat im Internet zu veröffentlichen sind. Die Veröffentlichung soll eine größere Transparenz in Bezug auf die Verwendung der EU-Agrarfonds bewirken und genau zeigen, wer wie viel von EU bekommt. Aber aus dem großen Agrartopf werden nicht allein Agrarausgaben Direktzahlungen oder Maßnahmen zur Entwicklung des ländlichen Raumes, wie das Bergbauernprogramm - bestritten, sondern auch mit ca. 300 Mio. Euro (Haushalt 2009) Umweltschutzprojekte in der gesamten EU gefördert. Die Umwelt ist ein wichtiges, ja in der Tat immer wichtigeres Anliegen der EU. Dementsprechend steigen auch die dafür zur Verfügung stehenden Ressourcen. Ziel ist es, die Umwelt für die heutige und die zukünftigen Generationen zu schützen, zu erhalten und zu verbessern. Die vier Prioritäten der EU-Umweltpolitik in den Jahren sind Klimawandel, Natur- und Artenvielfalt, Umwelt, Gesundheit und Lebensqualität sowie natürliche Ressourcen und Abfall. Aber profitiert Österreich auch von den Umweltförderungen der EU, oder zahlt Österreich nur für die Verbesserung der Umwelt in den anderen EU-Mitgliedesländern? Seit dem Start des Programms LIFE (das Finanzierungsinstrument für die Umwelt) durch die Europäische Kommission im Jahr 1992 sind in Österreich insgesamt 76 Projekte im Rahmen LIFE I ( ), LIFE II ( ) und LIFE III ( ) finanziert worden. Insgesamt wurden 176,3 Mio. Euro in diese Projekte investiert, von denen 68,3 Mio. Euro von der Europäischen Gemeinschaft beigetragen wurden. Die aktuelle Phase des Programms LIFE+ ( ), verfügt über ein EU-Budget in Höhe von insgesamt Mio. Euro für die gesamte Periode. Seit 2007 hat die Kommission jedes Jahr einen Aufruf zur Einreichung veröffentlicht. Im Oktober 2008 genehmigte sie vier neue LIFE+ Projekte in Österreich: zwei unter dem Teilbereich Umweltpolitik und Verwaltungspraxis und zwei unter dem Teilbereich Natur und biologische Vielfalt. So beschäftigt sich ein Projekt in Wien z.b. mit der Entwicklung kohlenstoff-freier, energie-effizienter und umweltfreundlicher Kühl- und Tiefkühlgeräte, ein anderes widmet sich der Revitalisierung der Donauufer. Dies sind Beispiele für erfolgreiche LIFE+ Umwelt-Projekte in Österreich. Sie gehören nämlich zu den 21 besten LIFE Projekten des Jahres in der ganzen EU. Doch war es in der Vergangenheit leider oft so, dass viele Menschen nicht Bescheid wussten, dass solche Projekte von der EU finanziert werden. Die Mitgliedstaaten sind zwar verpflichtet, europäische Förderungen klar auszuweisen, doch kommen dem nicht immer alle so gut nach, wie dies etwa in Spanien der Fall ist. In Österreich bekommt man also durchaus etwas aus Brüssel retour und kann erkennen, dass man nicht Melkkuh der EU ist, sondern im Gegenteil, dass die EU sehr viel dafür tut, dass echte Melkkühe auch in Österreich in einer gesunden Umwelt leben können. Foto: Mathilde Stallegger

5 Förderprogramme der Europäischen Union Auf den folgenden Seiten finden Sie eine Übersicht der wichtigsten Fördermöglichkeiten für die Umwelt in der Europäischen Union. Wir haben jene Programme für Sie zusammengestellt, die unter anderem auch NGOs für Förderansuchen offen stehen. Jedes Förderprogramm ist in einem übersichtlichen Datenblatt zusammengefasst, das die Ziele des Programms, die Art der geförderten Projekte und die dafür zur Verfügung stehenden Mitteln (für den Zeitraum 2007 bis 2013) zusammenfasst. Ergänzend dazu gibt es Informationen zu Ihren AnsprechpartnerInnen in Österreich sowie Kurzzusammenfassungen von bereits durchgeführten Projekten. Grundsätzlich werden 2 Arten von Förderungen unterschieden: 1.) Finanzierung einer Maßnahme: Unterstützt werden Projekte, die den Zielen eines EU-Programmes entsprechen. Vorsicht, in der Regel deckt die Förderung nicht die gesamten Projektkosten ab! 2.) Betriebskostenzuschuss: Einzelne Programme sehen Zuschüsse für Betriebskosten vor, wie etwa das Programm LIFE+. Förderungen für Maßnahmen zum Schutz der Umwelt werden in 5 Themenbereichen vergeben, Ländliche Entwicklung, Kohäsionspolitik, Umwelt, Fischerei, Bildung, Jugend und Forschung. Die folgende Tabelle bietet einen Überblick über EU-Umweltförderungen. Bereich Ländliche Entwicklung Kohäsionspolitik Strukturfonds Fonds/Förderungsinstrument Finanzperiode Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes ELER LEADER Europäischer Fonds für Regionale Entwicklung EFRE Europäische Territoriale Zusammenarbeit Interreg IV Europäischer Sozialfonds ESF Kohäsionsfonds (für Österreich nicht relevant) 5 Umwelt LIFE+ Förderung europäischer Umwelt-NGOs Finanzierungsinstrument für den Katastrophenschutz Fischerei Europäischer Fischereifonds EFF Bildung, Jugend und Forschung EU-Bildungsprogramm für lebenslanges Lernen Europa für Bürgerinnen und Bürger Jugend in Aktion 7. EU-Rahmenprogramm für Forschung und Entwicklung Abbildung 1: Überblick über die EU-Umweltförderungen für NGOs

6 Ländliche Entwicklung (ELER) 6 Ziele des Programms Für das Programm zur Ländlichen Entwicklung stehen 69,8 Milliarden Euro EU-weit zur Verfügung. Je nach Maßnahme kann die Projektförderung 80 % bis 100% betragen. Der Europäische Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) unterstützt folgende Ziele: Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der Landwirtschaft und der Forstwirtschaft Verbesserung der Umwelt und der Landwirtschaft durch Förderungen der Landbewirtschaftung Steigerung der Lebensqualität im ländlichen Raum und Förderung der Diversifizierung der Wirtschaft LEADER als Teil der Programms zur Ländlichen Entwicklung ist ein Querschnittsprogramm zur Umsetzung der Ziele Art der geförderten Projekte 1) Planungs- und Grundlagenarbeit, Investitionen im Rahmen von Naturschutzprojekten Maßnahmen zur Erhaltung und Verbesserung des ländlichen Erbes Förderung des Fremdenverkehrs Dienstleistungseinrichtungen zur Grundversorgung für die ländliche Wirtschaft und Bevölkerung Dorferneuerung und Dorfentwicklung 2) Bildung und Information Berufsbildung und Informationsmaßnahmen für Land- und ForstwirtInnen Ausbildung und Information für Maßnahmen für die Bereiche Planungsund Grundlagenarbeit, Investitionen im Rahmen von Naturschutzprojekten 3) Förderung der nachhaltigen Bewirtschaftung landwirtschaftlicher und bewaldeter Flächen Landwirtschaft: Agrarumweltmaßnahmen des Österreichischen Umweltprogramms (ÖPUL) Ausgleichszahlungen für eine umweltorientierte Bewirtschaftung in besonderen Gebieten Zahlungen für Tierschutzmaßnahmen Forstwirtschaft: Erstaufforstung landwirtschaftlicher und nichtlandwirtschaftlicher Flächen Zahlungen für die nachhaltige Nutzung bewaldeter Flächen im Rahmen von Natura 2000 Wiederaufbau des forstwirtschaftlichen Potenzials und Einführung vorbeugender Aktionen AntragstellerInnen Müssen folgende Voraussetzungen erfüllen: sie bewirtschaften einen land- und forstwirtschaftlichen Betrieb im eigenen Namen und auf eigene Rechnung sie verfolgen die Zielsetzungen des Programms zur Ländlichen Entwicklung Förderungsabwicklung Je nach Maßnahme wird der Förderungsantrag auf verschiedene Weise abgewickelt. Mehr Informationen finden Sie im Österreichischen Programm für die Entwicklung des Ländlichen Raums Kontaktieren Sie bitte die in den Bundesländern verantwortlichen Stellen. Ansprechpartner Ämter der Landesregierungen, Naturschutzbehörden Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) Stubenring 1, 1012 Wien T: E: Agrarmarkt Austria (AMA)* Dresdner Straße 70, 1200 Wien T: E: Landwirtschaftskammern auf Bezirksebene und Landesebene Zusätzliche Informationen Seite der Europäischen Kommission: agriculture/general_framework/ l60032_de.htm Burgenländische Landesregierung Abt. 5/III Natur- und Umweltschutz Mag. Anton Koo E: Kärntner Landesregierung Abteilung Landesplanung Dr. Roman Fantur E: Oö. Landesregierung Naturschutzabteilung DI Josef Forstinger E: NÖ Landesregierung Abteilung Naturschutz DI in Sandra Simon E: Salzburger Landesregierung Abteilung 13 Naturschutz DI Günter Jaritz E: Steiermärkische Landesregierung Fachabteilung 13C, Brigitte Neubauer Fachstelle Naturschutz E: Mag. a Dietlind Proske E: Tiroler Landesregierung Abteilung Naturschutz Mag. a Daniela Pöll E: Stadt Wien, MA 22 Fachbereich: Naturschutz DI Michael Kubik E: Vorarlberger Landesregierung Abteilung IVe Umweltschutz DI Max Albrecht E:

7 BEISPIEL Monitoring und Maßnahmenplanung für die Würfelnatter in Kärnten, ARGE NATURSCHUTZ Die Würfelnatter (Natrix tessellata) zählt europaweit gemäß der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (Anhang IV) zu den streng zu schützenden Tierarten von gemeinschaftlichem Interesse. In Österreich gilt die Würfelnatter als stark gefährdet und ist in Kärnten durch das Naturschutzgesetz ganzjährig vollständig geschützt. Die Arge NATURSCHUTZ führt seit Jänner 2009 ein dreijähriges Projekt über Monitoring und Schutzmaßnahmen für die Würfelnatter in Kärnten durch. Ziel ist es, an ausgewählten Populationen ein Monitoring hinsichtlich des Erhaltungszustandes gemäß der FFH-Richtlinie durchzuführen sowie an ausgewählten Fundorten entsprechende Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensraumqualität für die Würfelnatter umzusetzen (z. B. Gehölzrückschnitt, Strukturverbesserungen, Besucherlenkung, etc.). Dieses Projekt wird mittels der Maßnahme 323 Erhaltung und Verbesserung des ländlichen Erbes des ELER gefördert. projekte/select.php?id=149 Seite Netzwerk Naturschutz Ländliche Entwicklung: Seite Netzwerk Land: Verordnung ELER: europa. eu/lexuriserv/site/de/consleg/2005/r/ 02005R de.pdf Österreichisches Programm für die Entwicklung des Ländlichen Raums : naturschutz/downloads/programm_20le _2007_13_20Version_202007_ 09_14.pdf Sonderrichtlinie des BMLFUW zur Umsetzung von Maßnahmen im Rahmen des Österreichischen Programms für die Entwicklung des ländlichen Raums sonstige Maßnahmen : articleview/62932/1/21409/ ÖROK Österreichische Raumordnungskonferenz: laendlicher-raum.html BEISPIEL Seminarreihe Information und Öffentlichkeitsbeteilung im Rahmen der europäischen Wasserrahmenrichtlinie Umweltdachverband Ziel des Projektes ist es, insbesondere das Wissen über die Wasserrahmenrichtlinie und ihre konkrete Umsetzung in Österreich bei den entsprechenden AkteurInnen zu verstärken und gleichzeitig einen Beitrag zur Erarbeitung des Nationalen Gewässerbewirtschaftungsplanes (NGP) zu leisten. Der Umweltdachverband bot in Kooperation mit dem Österreichischen Fischereiverband und Denkstatt GmbH, von September bis Oktober 2009 in jedem Bundesland eine Informationsveranstaltung an, bei der im Kreis von 15 bis 20 Personen die wesentlichen Bereiche der WRRL und der Entwurf des NGP vorgestellt wurden. Darüber hinaus konnten TeilnehmerInnen Verbesserungsvorschläge einbringen, die diskutiert, gesammelt und gebündelt eingebracht wurden. Das Projekt wurde durch die Maßnahme 331 Ausbildung und Information mit ELER- Mitteln finanziert. wasser/eu-wrrl/seminarreihe/ 7 LEADER Das LEADER-Programm fördert lokale innovative und sektorübergreifende Entwicklungsstrategien im ländlichen Raum. LEADER ist der vierte Schwerpunkt des Programms für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER). Als Querschnittsansatz dient LEADER der Umsetzung der anderen Schwerpunkte der Ländlichen Entwicklung. LEADER unterstützt ein Bottom-up Konzept, bei dem lokale Aktionsgruppen Entscheidungsbefugnis bei der Ausarbeitung und Umsetzung von lokalen oder regionalen Projekten haben. Österreich verfügt über insgesamt 86 LEADER-Regionen, diese entspricht etwa 85% der Gesamtfläche des Landes. Für den Programmzeitraum stehen im Bereich LEADER rund 423 Millionen Euro an öffentlichen Mitteln zur Verfügung (EU, Bund, Land/Gemeinde). Davon kommen 213 Millionen Euro aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER). In der Regel sind bei LEADER-Projekten die öffentlichen Mittel folgendermaßen aufgeteilt: EU 50%, Bund 30%, Land/ Gemeinde 20%. Ziele des Programms gebietsbezogene lokale Entwicklungsstrategien, die auf für genau umrissene ländliche Gebiete gelten lokale public-private Partnerschaften (PPP) im Rahmen lokaler Aktionsgruppen (LAG) Entscheidungsbefugnis für lokale Aktionsgruppen bei der Ausarbeitung und Umsetzung lokaler Entwicklungsstrategien multisektorale Konzeption und Umsetzung, Zusammenwirken der Akteure und Projekte aus den verschiedenen Bereichen der lokalen Wirtschaft Umsetzung innovativer Konzepte Durchführung von Kooperationsprojekten Vernetzung lokaler Partnerschaften Art der geförderten Projekte Im Programm LEADER wird besonderer Wert auf die Projektumsetzung gelegt. Die Projekte sind in drei Bereiche gegliedert (www.leader-vlbg.at/ arbeitsbehelfe/entscheidungsablauf):

8 8 Projekte ( soft Projekte ) zur Bewusstseinbildung, zur Entwicklung von Projektkooperationen und Arbeitsgemeinschaften sowie zur Planung und Vorbereitung von Investitionen in Gemeinschaftseinrichtungen. Kooperationsprojekte sind Projekte von Verbänden oder Unternehmensgruppen mit dem Ziel eine gemeinschaftlichen Infrastruktur aufzubauen. Investitionsprojekte sind Teil einer lokale Entwicklungsstrategie und entsprechen bestehenden Förderrichtlinien. AntragstellerInnen lokale Aktionsgruppen (LAG), müssen folgende Voraussetzungen erfüllen: Zusammenarbeit von öffentlichen und privaten PartnerInnen. Mindestens 50% der PartnerInnen sollen aus dem privaten Bereich kommen. Die LAG sind Träger einer integrierten lokalen Entwicklungsstrategie (LES), die zu Beginn der Förderperiode erstellt wurde und den zentralen Fahrplan für die ländliche Entwicklung bildet. Die LAG hat jedes eingereichte LEADER-Projekt auf Übereinstimmung mit dieser Strategie zu prüfen. Förderungsabwicklung Ansprechpartner Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) Verwaltung und Durchführung des Programms Abteilung II/6, Stubenring 1, 1010 Wien Markus Hopfner T: E: Netzwerk Land Mag. Luis Fidlschuster T: E: Agrarmarkt Austria (AMA) Zahlstelle im Namen und auf Rechnung des BMLFUW Dresdner Straße 70, 1200 Wien T: , E: LEADER-Seite Österreichs Netzwerk Land : LEADER-Seite der Europäischen Kommission: leaderplus/index_de.htm LEADER-Seite des Lebensministeriums: Interessante Links aus den Bundesländern: Steiermark: /DE/ Vorarlberg: Sonderrichtlinie des Bundesministers für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft zur Umsetzung von Maßnahmen im Rahmen des Schwerpunkts 4 des Österreichischen Programms für die Entwicklung des ländlichen Raums LEADER articleview/62521/1/21409 Handbuch Der LEADER-Ansatz fact/leader/2006_de.pdf ELER-Verordnung site/de/consleg/2005/r/02005r de.pdf Verfassung und Einreichung des Projektantrags Lokale Aktionsgruppen (LAG), insbesondere LAG-Management: Unterstützung zu Vorbereitung der Projekte kontakte-leader Schwerpunktverantwortliche Landesstelle (SVL): Evaluierung von Projekten und Auszahlung von Förderungen Da die Projektabwicklung vom LEADER von Bundesland zu Bundesland verschieden ist, ist es wesentlich, bei Vorliegen einer Projektidee mit dem zuständigen LAG-Management Kontakt aufzunehmen. Die Projektanträge sind unter Verwendung der von der Agrarmarkt Austria zur Verfügung gestellten Formulare der LAG vorzulegen. Bewertet und ausgewählt werden die Projektanträge vom LAG-Management und dann vom LAG-Entscheidungsgremium im Hinblick auf ihre Übereinstimmung mit der lokalen Entwicklungsstrategie. Bei positiver Beurteilung der LAG werden die Projektanträge an die Schwerpunktverantwortliche Landesstelle, zuständig für die Auszahlung der Förderungen weitergeleitet. Die Förderentscheidung wird immer von der zuständigen Förderstelle getroffen. Burgenländische Landesregierung Abt. Agrar- u. Veterinärwesen E: Europaplatz 1, 7000 Eisenstadt T: Kärntner Landesregierung Abteilung Landesplanung E: Wulfeng , 9020 Klagenfurt T: NÖ Landesregierung Abt. Landwirtschaftsförderung E: Landhausplatz 1, 3109 St. Pölten T: OÖ Landesregierung Agrar- und Forstrechts-Abteilung E: Bahnhofsplatz 1, 4021 Linz T: Salzburger Landesregierung Abteilung Land- u. Forstwirtschaft E: Fanny-von-Lehnert Straße 1, T: Salzburg Steiermärkische Landesregierung Abteilung Landes- und Gemeinde- E: entwicklung, Stempfergasse 7 T Graz Tiroler Landesregierung Abteilung Raumordnung u. Statistik E: Heiliggeiststraße 7-9 (Landhaus 2) T: Innsbruck Agrarbezirksbehörde Bregenz Josef-Hutter-Str. 35, 6901 Bregenz E: vorarlberg.gv.at T:

9 BEISPIEL LEADER+ Projekt Regenerierung der Schilfrohr- und Riedgrasbestände in den Norfolk Broads in Großbritannien Das Projekt wurde zum Schutz der besonderen Landschaft und Biodiversität der ausgedehnten Röhricht- und Riedgrasgürtel des Norfolkbroads vom LAG Broads & River geleitet und mit ca ,- aus EU-Fördermittel unterstützt. Die Bestände, deren Erhaltung abhängig von der regelmäßigen Ernte ist, sind durch den Niedergang der regionalen Schilfrohr- und Riedgrasindustrie gefährdet. Mit finanzieller Unterstützung von LEADER werden nun Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen durchgeführt und in weiteren Gebieten verwilderte Röhrichtgürtel wiederhergestellt. Dies bietet neuen Betrieben die Chance, in diesen Sektor einzusteigen, während bestehende Betriebe ihre Effizienz steigern und ihr Einkommen verbessern können, z. B. durch die Beschaffung neuer Maschinen, aber auch durch die Verbesserung der Einkommensmöglichkeiten der LAG-Mitglieder außerhalb der Schneidesaison. BEISPIEL LEADER+ Projekt 100% Erneuerbare Energie in Niederösterreich Das Projekt wurde von 2002 bis 2005 vom Regionalentwicklungsverein Auland Carnuntum durchgeführt und mit 2,4 Millionen Euro gefördert. Das langfristige Ziel ist es, die LEADER-Region Auland Carnuntum zu 100% mit Erneuerbarer Energie zu versorgen. Im Zuge des Projekts wurde eine Grundlage zur Nutzung der regionalen Ressourcen sowie zur Schaffung von Arbeitsplätzen in der Region geschaffen. Das Projekt hat zur Steigerung der regionalen Identität beigetragen und einen wesentlichen Beitrag zur Bewusstseinsbildung in den Bereichen Energie und Ökologie geliefert. Der Europäische Entwicklungsfonds für regionale Entwicklung (EFRE) Der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) hat das Ziel, die ökonomischen, territorialen und sozialen Unterschiede zwischen den Regionen der EU zu verringern. In Österreich wurden die Maßnahmen des Fonds für den Zeitraum in jedem Bundesland in Form von operationellen Programmen* durchgeführt. In Österreich stehen für die Periode rund 680 Millionen Euro an EFRE-Mitteln für die Ziele Konvergenz/Phasing-out und Regionale Wettbewerbsfähigkeit & Beschäftigung zur Verfügung. Ziele des Programms Finanzierungsschwerpunkte sind u. a. Forschung, Innovation, Risikoverhütung wie auch Umweltschutz. Dennoch ist in die Bedeutung dieses Fonds für NGOs im Rahmen von Umweltprojekten begrenzt. Das Programm zur Europäischen territorialen Zusammenarbeit im Rahmen des Fonds für regionale Entwicklung das für Umwelt-NGOs relevantere Förderungsmöglichkeiten anbietet, finden Sie in einem separaten Datenblatt. Art der geförderten Projekte Außer dem Burgenland, dessen regionale Entwicklung als so genannte Phasing-out Region im Rahmen des Ziels Konvergenz gefördert wird, fallen in Österreich alle Bundesländer unter das Ziel Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung. Innerhalb dieses Ziels gibt es daher für jedes Bundesland jeweils ein regionales EFRE Operationelles Programm Folgende Bereiche werden gefördert: Investitionen zur Wiederherstellung des physischen Umfelds, insbesondere von verschmutzten, verödeten und brachliegenden Geländen und Flächen Entwicklung der Infrastruktur im Zusammenhang mit der Artenvielfalt und den Investitionen in NATURA Gebiete, sofern dies zu einer nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung und/oder zur Diversifizierung der ländlichen Gebiete beiträgt Anreize für Energieeffizienz und für die Erzeugung erneuerbarer Energien und die Entwicklung effizienter Energiemanagementsysteme Förderung eines umweltverträglichen und nachhaltigen öffentlichen Personenverkehrs, insbesondere in städtischen Gebieten Entwicklung von Plänen und Maßnahmen zur Vermeidung und Bewältigung von naturbedingten Risiken (z. B. Wüstenbildung, Dürren, Brände und Überschwemmungen) und technologischen Risiken Schutz und Aufwertung des Naturerbes und des kulturellen Erbes zur Unterstützung der sozioökonomischen Weiterentwicklung und Förderung des natürlichen und kulturellen Reichtums als Potenzial für die Entwicklung eines nachhaltigen Tourismus Auf Grund der Koordinierung mit den EU- Fonds ELER und EFF, wurden nicht alle Umweltthemen im nationalen strategischen Rahmenplan Österreichs STRAT.AT und in den länderbezogenen operationellen Programmen* übernommen. Z.B. werden Projekte zum Schutz der Biodiversität für die Finanzperiode eher mit ELER-Mitteln finanziert. Die operationellen Programme* der Bundesländer am Beispiel der Steiermark (www.innovation-steiermark.at) In der Steiermark gliedert sich das operationelle Programm in zwei Prioritätsachsen: Stärkung der innovations- und wissensbasierten Wirtschaft und Stärkung der Attraktivität von Regionen und Standorten, die insgesamt aus 10 Aktionsfelder bestehen. 9

10 10 Für Umwelt-NGOs sind drei davon besonders interessant: Aktionsfeld 7 Tourismus in benachteiligten Gebieten: Mitfinanzieren von neuen, Impuls gebenden touristischen Leitprojekten; durch Investitionen in Projekte, die neuen Trends entsprechen, die international vermarktbar sind und die Konkurrenzfähigkeit steigern. Aktionsfeld 8 Integrierte nachhaltige Raumentwicklung: Grundlagenarbeit, Standortanalysen oder Machbarkeitsstudien, Konzepte und Planungen sowie das Betreuen und Fördern regionaler Initiativen. Daraus sollen regionale Modellprojekte werden. Aktionsfeld 9 Umweltinvestitionen: Umweltschutzmaßnahmen, Verringerung des Ressourceneinsatzes, Energieeffizienz. Förderungsabwicklung Der Förderungsantrag wird je nach Aktionsfeld durch verschiedenen Verantwortliche Förderstellen abgewickelt. Erkundigen Sie sich bitte bei den Verwaltungsbehörden (siehe unten). Ansprechpartner Allgemeine Information zu EFRE Österreichische Raumordnungskonferenz (ÖROK) Geschäftsstelle beim Bundeskanzleramt Ballhausplatz 1 (Hofburg), 1014 Wien, E: T: Bescheinigungsbehörde Bundeskanzleramt, Abteilung IV/4, Ballhausplatz 2, 1014 Wien, E: T: ÖROK Österreichische Raumordnungskonferenz Links zu den Operationellen Programmen und zu den Verwaltungsbehörden der Bundesländer. EFRE-Verordnung sources/docoffic/official/regulation /pdf/2007/feder/ce_1080(2006)_de.pdf Nationaler Strategischer Rahmenplan STRAT.AT Reiter-Regionalpolitik/2.EU-SF_in_ OE _07-13/2.1_Nationale_Strategie/ STRAT.AT/STRAT-AT_genehmigt_ pdf Kärntner Wirtschaftsförderungs- Heuplatz 2, 7000 Eisenstadt E: fonds Europaplatz 1, 7000 Eisenstadt T: Salzburger Landesregierung Abteilung 15 Wirtschaft, Tourismus, E: Energie, Fachreferat 15/01 Regional- T: entwicklung und EU-Regionalpolitik Südtiroler Platz 11, 5010 Salzburg OÖ Landesregierung Abteilung Gewerbe/Wirtschaftspolitik E: Bahnhofplatz 1, 4021 Linz T: NÖ Landesregierung Abt. Raumordnung u. Regionalpolitik, E: Geschäftsstelle für EU-Regionalpolitik T: Landhausplatz 1, 3109 St. Pölten Steiermärkische Landesregierung Abteilung 14 Wirtschaft und E: Innovation, Nikolaiplatz 3, 8020 Graz T: Tiroler Landesregierung Abteilung Raumordnung-Statistik E: Heiliggeiststraße 7-9, 6020 Innsbruck tirol.gv.at T: Vorarlberger Landesregierung Abteilung Europaangelegenheiten u. E: Außenbeziehungen, Landhaus, Römerstraße 15, 6900 Bregenz T: MA 27 der Stadt Wien Abteilung Europaangelegenheiten u. E: Außenbeziehungen, Schlesingerpl. 2 T: Wien Regionalmanagement EU-Verwaltungsbehörde E: Burgenland GmbH Technologiezentrum, Marktstraße 3, rmb.co.at 7000 Eisenstadt T: bezahlte Anzeige

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12 INTERREG IV Europäische Territoriale Zusammenarbeit 12 Interreg IV ist das Förderprogramm des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) für die Europäische Territoriale Zusammenarbeit. Ziele des Programms Das Interregprogramm wird in drei Ausrichtungen unterteilt: Grenzüberschreitende Zusammenarbeit aller Regionen. Österreich nimmt dabei an grenzüberschreitenden Programmen mit Bayern, Italien, Slowenien, Ungarn, Tschechien und der Slowakei, wie auch am Programm Alpenrhein/Bodensee/Hochrhein teil. Es beinhaltet zwei strategische Schwerpunkte: - Innovation, Integration und Wettbewerb - Zugänglichkeit und Nachhaltige Entwicklung Transnationale Zusammenarbeit zwischen nationalen, lokalen und regionalen Behörden. Durch seine geographische Lage befindet sich Österreich im Gebiet der Programme Alpenraum, Zentraleuropa und Süd- ost Europa. Zu den geförderten Bereichen gehören die Themengebiet- Innovation, Erreichbarkeit, Umwelt und Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit und Anziehungskraft von Städten und Regionen. Alpenraum (Alpine Space): Verstärkte Kooperation im Bereich des Umweltschutzes Anregung zu integrierten Ansätzen zur Erhaltung, Planung und Management der natürlichen Ressourcen und Kulturlandschaften Stärkung der Ressourceneffizienz in Bezug auf Wasser, Energie, Landnutzung, Rohstoffe und andere natürliche Ressourcen Management der Auswirkungen des Klimawandels Vorhersage, Abschätzung, Abmilderung und Management der Einwirkungen von natürlichen und technologischen Gefahren Zentral Europa (Central Europe): Entwicklung einer hochqualitativen Umwelt durch das Management natürlicher Ressourcen und des Naturerbes Verringerung natürlicher und vom Menschen verursachter Gefahren und von deren Auswirkungen Förderung der Nutzung erneuerbarer Energien und Steigerung der Energieeffizienz Förderung umweltfreundlicher Technologien und Aktivitäten Südost Europa (South East Europe): Verbesserung von integriertem Wassermanagement und Hochwasserschutzmaßnahmen Verbesserung der Präventionsmaßnahmen gegen Umweltrisiken Förderung von Kooperationen zwischen Ressourcenmanagements und Schutzgebieten Förderung von Energie- und Ressourceneffizienz Interregionale Zusammenarbeit und Erfahrungsaustausch für eine bessere Vernetzung in der ganzen EU, sowie in der Schweiz und in Norwegen in den Bereichen Innovation in der Wissensgesellschaft und Umwelt und Risikoprävention. Das Ziel, die Wirksamkeit der regionalen Entwicklungsstrategien zu verbessern, soll durch Generierung neuen Wissens und gezielte Verbreitung bereits existierenden Wissens erreicht werden. Die Regionalen Initiativprojekte (Regional Initiative Projects) sind Kooperationsprojekte zur Förderung des Erfahrungsaustausches und zur Entwicklung neuer Methoden und Praktiken. Die Kapitalisierungsprojekte (Capitalisation Projects) zielen darauf ab, die Sammlung, Analyse und Verbreitung von bewährten Praktiken und Methoden, auch als Best Practice bezeichnet, angesichts der drei Ziele der Kohäsionspolitik zu gewährleisten (Konvergenz, Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung, Europäische territoriale Zusammenarbeit ). Partnerschaften in einem Kapitalisierungsprojekt bestehen aus Regionen mit unterschiedlichem Erfahrungsschatz in einem Themenbereich. Für beide Projekttypen gilt die Mindestvoraussetzung von drei Partnern aus drei verschiedenen Ländern wobei 2 dieser Partner aus EU-Mitgliedsstaaten stammen müssen. In Interreg IV C-Projekten werden oft öffentliche Institutionen wie Nationalparks, Landessregierungen und Gemeinden miteinbezogen, aber die Beteiligung von NGOs ist nicht ausgeschlossen. Art der geförderten Projekte Im Rahmen der Europäischen Territorialen Zusammenarbeit werden im Bereich Umwelt folgenden Themenschwerpunkte unterstützt (soweit diese Maßnahmen eine eindeutige transnationale Dimension haben): Wasserbewirtschaftung, Energieeffizienz, Maßnahmen im Bereich der Risikovermeidung und des Umweltschutzes Schutz und Bewirtschaftung von Flusseinzugsgebieten und Feuchtgebieten sowie Wasserdienstleistungen Vermeidung von Bränden, Dürren und Überschwemmungen Schutz vor naturbedingten und technologischen Risiken Schutz und Aufwertung des Naturerbes zur Unterstützung der sozioökonomischen Weiterentwicklung und der Entwicklung eines nachhaltigen Tourismus Förderungsabwicklung Je nach Ausrichtungen der Europäischen Territorialen Zusammenarbeit läuft die Abwicklung zur Antragstellung unterschiedlich. Generell erfolgt sie durch regelmäßige Aufrufe, sogenannte call for proposal, die auf den Webseiten der Programme veröffentlicht werden. Online-Datenbanken für Projektideen ermöglichen eine Partnersuche in ganz Europa. Durch das Lead-Partner-Prinzip wird die Partnerschaftsdimension gestärkt. Begünstigte der Interreg-Programme müssen eine Partnerschaft formal konstituieren. Der Lead-Partner ver-

13 tritt die Partnerschaft und ist für die Koordination des Gesamtprojekts (einschließlich Koordination der Finanzierung) verantwortlich. Allein der Lead- Partner berichtet in Vertretung der Partnerschaft an die Verwaltungsbehörde. Ansprechpartner EFRE-Verordnung: sources/docoffic/official/regulation/ pdf/2007/feder/ce_1080(2006)_de.pdf Webseite Alles außer Fern: ÖROK Österreichische Raumordnungskonferenz: National Contact Point bei der Österreichischen Raumordnungskonferenz (ÖROK), Ballhausplatz 1 (Hofburg), 1014 Wien T: , E: Die Kontaktdaten der Technischen Sekretariate finden Sie auf den Webseiten der verschiedenen Programme. Interreg IV A: Grenzüberschreitende Zusammenarbeit Programm Deutschland/Bayern-Österreich Programm Alpenrhein/Bodensee/ Hochrhein Programm Italien-Österreich Programm Slowenien-Österreich _DE- Programm Slowakei-Österreich Programm Ungarn-Österreich Programm Tschechien-Österreich Interreg IV B: Transnationale Zusammenarbeit Programm Alpenraum Programm Central Europe Programm South-East Europe Interreg IV C: Interregionale Zusammenarbeit North East South West Interreg IV C BEISPIEL Der Europäische Sozialfonds (ESF) Via Alpina Entdecke die Alpen Im Rahmen des Interreg III B Alpenraum -Programms hat der österreichische Alpenverein in Partnerschaft mit dem französischen Projektträger La Grande traversée des Alpes und Partnerorganisationen aus Slowenien, Deutschland, der Schweiz, Italien und Liechtenstein, an der Schaffung von fünf transnationale Wanderrouten teilgenommen. Diese Wanderrouten wurden anhand touristischer, ökologischer und strategischer Kriterien erstellt. Die Via Alpina ist die erste offizielle Route, welche die acht Alpenländer verbindet. Bisher wurden nur wenige Initiativen in diesem Bereich mit transnationaler Strategie implementiert und keine davon auf der Ebene der Alpen als Ganzes. 13 Der Europäische Sozialfonds (ESF) ist ein Strukturfonds der EU. Er soll zu den Beschäftigungszielen und den Zielsetzungen der Lissabon Strategie für Wachstum und Beschäftigung beitragen. Über 1,1 Milliarden Euro stehen insgesamt für die Jahre an Förderungen für die Finanzierung von ESF-Maßnahmen in Österreich zur Verfügung. Ziele des Programms Das österreichische ESF-Programm soll die europäischen Ziele im Bereich Beschäftigung durch die Umsetzung von Maßnahmen aus 5 Förderschwerpunkten verwirklichen: Anpassungsfähigkeit von ArbeitnehmerInnen und Unternehmen Bekämpfung der Arbeitslosigkeit Berufliche Eingliederung von Menschen mit Behinderung und von arbeitsmarkfernen Personen Lebensbegleitendes Lernen Territoriale Beschäftigungspakte Förderungsabwicklung Die Mittel des Europäischen Sozialfonds werden in Österreich vom Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz (BMASK) at verwaltet. Die Umsetzung der ESF-Maßnahmen und damit auch die Vergabe der ESF-Fördermittel erfolgt durch verschiedene Organisationen (Zwischengeschaltete Stellen): das Arbeitsmarktservice (AMS), zuständig für Schulungsmaßnahmen und für die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit das Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumenten schutz (BMASK), Abteilung IV/6 über das Bundessozialamt und seine Landesstellen zuständig für die berufliche Integration von Menschen mit Behinderung und Unternehmensservice das Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur (BMUKK) im Bereich Schule und Erwachsenenbildung das Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung (BMWF), zuständig für Studienabschlussstipendien und Kinderbetreuungszuschüsse während der Studienabschlussphase die Landesregierungen bzw. die WAFF Programmanagement GmbH, zuständig für Projekte und Maßnahmen in den einzelnen Regionen Je nach Maßnahme oder Bereich erteilen Ihnen diese Behörden Informationen über die Fördermöglichkeiten. Ansprechpartner ESF-Seite Österreichs

14 14 ESF-Seite der Europäischen Kommission employment_social/esf/index_de.htm Nationales Operationelles Programm Beschäftigung uploads/ ESF-OP_Juni_2009_ final11.pdf Informationen zu ESF-Förderungen im Burgenland ESF-Verordnung eu/lexuriserv/ LexUriServ.do?uri= OJ:L: 2006:210: 0012:0018:DE:PDF Verwaltungsbehörde des ESF Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz (BMASK), Stubenring 1, 1010 Wien, Abteilung VI/9 ESF, Abteilungsleitung Petra Draxl, E: T: Arbeitsmarktservice Österreich und seine Landesgeschäftsstellen Treustraße 35-43, 1200 Wien, T: Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentschutz (BMASK) Stubenring 1, 1010 Wien, Abteilung IV/6, Karin Pichler, E: T: Bundessozialamt und seine Landesstellen Babenbergerstraße 5, 1010 Wien, E: T: Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur Minoritenplatz 5, 1014 Wien, Wolfgang Slawik, Koordination Bereich Schulen, Gesamtkoordination, E: T: Erwachsenenbildung, Regina Barth, E: T: Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung Abteilung für Förderung und Beratung der Studierenden, Minoritenplatz 5, 1014 Wien, Alexander Egger, E: T: Landesregierung und regionale Partner WAFF Programmmanagement GmbH Nordbahnstraße 36, 1020 Wien, E: T: BEISPIEL ESF-Förderungen für den Verein Aktion Lebensraum Wald Der Verein Aktion Lebensraum Wald wurde 1988 mit der Zielsetzung gegründet, langzeitarbeitslose Personen mit massiven Einstellungshemmnissen durch die Schaffung neuer Arbeitsplätze in der Forstwirtschaft für maximal ein Jahr zu beschäftigen und sie dadurch in den regulären Arbeitsmarkt zu reintegrieren. Die Beschäftigten sind hauptsächlich bei der Waldpflege und Durchforstung bei privaten Waldbesitzern aber auch bei Gemeinden eingesetzt. Begleitend erfolgt auch eine soziale Beratung der Transitarbeitskräfte, die den Wiedereinstieg in den regulären Arbeitsmarkt erleichtern soll. Für das Forstprojekt Stockeraus 2007 hat der Verein eine öffentliche Beteiligung (ESF und nationale Finanzierung) in der Höhe von , erhalten. ESF-Förderungen für den Bayrischen Naturschutzfonds In der Periode hat der Bayerische Naturschutzfonds ein Projekt im Umfang von 5,3 Mio. umgesetzt, um 29 Arbeitsplätze im Bereich Naturschutz und Natura 2000-Durchführung zu schaffen. Während es naturschutzrelevanten Gebieten an ausreichenden Arbeitskräften mangelt, haben qualifizierte BiologInnen und ÖkologInnen Schwierigkeiten, eine Arbeit in ihrem speziellen Bereich zu finden. Ein Programm zur Ausbildung und Anstellung von Natur-ExpertInnen wurde vom ESF und der Bayrischen Regierung kofinanziert. LIFE+ LIFE+ ist das Finanzierungsinstrument der EU für Umwelt und Naturschutz. Als Nachfolger von LIFE III ( ), ist LIFE+ ein Programm zur Umsetzung, Aktualisierung und Weiterentwicklung der Umweltpolitik und des Umweltrechts der Gemeinschaft. Im Mittelpunkt von LIFE+ steht die Förderung des 6. Umweltaktionsprogramms der EU. Seit seiner Gründung 1992 hat LIFE mehr als Umweltschutzprojekte mit ca. 1,35 Mrd. mitfinanziert. In Österreich stehen pro Jahr etwa 4 Millionen Euro EU-Fördermittel zur Verfügung. Mindestens 50 % der vorgesehenen Mittel im Rahmen von LIFE+ sollen in den Bereich Naturschutz und biologische Vielfalt fließen. Als Kofinanzierungsinstrument, erfordert LIFE+ in jedem Fall auch eigene Finanzmittel. Der Höchstsatz für Förderungen durch die Europäische Kommission beträgt 50 %, nur in speziellen Ausnahmen im Bereich Natur und Biodiversität können bis zu 75 % vergeben werden. Ziele des Programms Die LIFE+ geförderte Projekte untergliedern sich in drei Teilbereiche: 1) Natur und biologische Vielfalt, ( Life+ Natur und Life+ Biodiversität) LIFE+ Natur unterstützt die Weiterentwicklung und die praktische Umsetzung des Natura-2000-Netzwerkes in Hinblick auf die Vogelschutz- und FFH-Richtlinie. Der Anteil der Mitfinanzierung kann höchstens 50 % des Projekts erreichen,

15 oder 75 % wenn es sich um prioritäre Arten oder Lebensraumtypen handelt. LIFE+ Biodiversität unterstützt bis zu einer Finanzierungshöhe von 50 % innovative und Vorführprojekte, die zur Erreichung des Zieles den Verlust an biologischer Vielfalt in der Gemeinschaft bis 2010 zu stoppen beitragen (Commission Communication (COM (2006) 216 final). 2) Umweltpolitik und Verwaltungspraxis Entwicklung innovativer Konzepte, Technologien, Methoden und Instrumente Konsolidierung der Wissensbasis für Evaluierung von Umweltpolitik Entwicklung für die Überwachung und Bewertung des Umweltzustandes Erleichterung der Umsetzung der Umweltpolitik auf lokaler und regionaler Ebene Stärkere Einbeziehung von Interessensgruppen in Konsultation und Umsetzung von Umweltpolitik 3) Information und Kommunikation Projekte zur Sensibilisierung in Umweltfragen und zur Förderung von Begleitmaßnahmen. Förderungsabwicklung Jedes Jahr im Sommer wird einen Aufruf zur Einreichung von Vorschlägen (Call for proposals) veröffentlicht. Die jährlichen Einreichungsprozesse finden im Herbst statt. Die genauen Termine werden auf der Webseite der Europäischen Kommission veröffentlicht. Ein Bewerbungspaket Application package mit verschiedenen Dokumenten auf Englisch (Antragsleitfaden, ) wird jedes Jahr auf der Webseite der Europäischen Kommission veröffentlicht. Die LIFE+-Anträge können in deutscher Sprache verfasst werden. Die Anträge müssen in Österreich über die Ämter der Landesregierungen eingereicht werden. Webseite der Europäischen Kommission: index.htm Webseite des Lebensministeriums: Webseite von Naturschutz.at: foerderprogramm-life BMLFUW / Lebensministerium DI Dr. Gerhard Sigmund-Schwach Abt. Natur- und Artenschutz, Nationalparks (II/4), Stubenbastei 5, 1010 Wien E: BMLFUW / Lebensministerium Dr. in Margareta Stubenrauch, BEISPIEL LIFE III Natur Wildflusslandschaft Tiroler Lech Dieses Projekt zum Schutz der Wildflusslandschaft Tiroler Lech wurde vom Naturschutz und von der Wasserwirtschaft des Landes Tirol unter Beteiligung der Wildbach- und Lawinenverbauung und des WWF sowie des BMLFUW zwischen 2001 und 2006 durchgeführt. Zahlreiche Maßnahmen wurden eingeleitet, wie die Umgestaltung der Geschiebesperren im Bereich der Seitenzubringer und der Rückbau von den Buhnen und Längswerke am Lech. Dadurch wurden die Weiterentwicklung natürlicher Flussbett- und Uferstrukturen, die Erhöhung der Lebensraumvielfalt des Gewässers, wie auch die Ausweitung von standortgerechten Biozönosen ermöglicht. Das Projekt wurde mit EU-Mitteln in der Höhe von 3.9 Millionen Euro unterstützt. publications/otherpub/documents/ lifenataustria.pdf Abt. EU-Koordination Umwelt (V/8), Stubenring 1, 1012 Wien, E: lebensministerium.at BEISPIEL LIFE III Environment Policy and Governance Making compatible mountain viticulture development with European Landscape Convention objectives, Fundació Fòrum Ambiental, Spanien Um die Beeinträchtigungen des Bergweinbaus auf die Umwelt und die Landschaft zu vermindern hat die spanische NGO Fundació Fòrum Ambiental 2005 ein Projekt zur Entwicklung eines nachhaltigen Bewirtschaftungssystems des Bergweinbaus gestartet. In drei Weinbaugebiete in Katalonien und Süd-Frankreich wurden neue und innovative Techniken mit folgenden Zielen getestet: Erhöhung der Vegetationsdeckung, Minderung der Anwendung von Pestiziden, Herbiziden und Düngungsmittel, Reduktion des Wasserverbrauchs. Ergebnis dieses Projekts ist die Methodologie Mountain Viticulture Sustainable Management System für einen nachhaltigen Bergweinbau, mit Gewährleistung der Trauben- und Weinqualität und gesteigerter Produktivität. Im Rahmen des LIFE-Programms wurde das Projekt mit EU-Mitteln in der Höhe von ,- unterstützt. Burgenländische Landesregierung Abt. 5/III Natur- und Umweltschutz Mag. Anton Koó E: Kärntner Landesregierung Abteilung Landesplanung Dr. Roman Fantur E: OÖ Landesregierung Naturschutzabteilung DI Josef Forstinger E: NÖ Landesregierung Abteilung Naturschutz DI in Sandra Simon E: Salzburger Landesregierung Abteilung 13 Naturschutz DI Günter Jaritz E: Steiermärkische Landesregierung Fachabteilung 13C Brigitte Neubauer Fachstelle Naturschutz E: Mag. a Dietlind Proske E: Tiroler Landesregierung Abteilung Naturschutz Mag. a Daniela Pöll E: Stadt Wien, MA 22 Fachbereich: Naturschutz DI Michael Kubik E: Vorarlberger Landesregierung Abteilung IVe- Umweltschutz DI Max Albrecht E: 15

16 Förderung Europäischer Umwelt-NGOs (durch LIFE+) 16 Ein Teil des LIFE+-Budgets steht für Aktivitäten von NGOs im Umweltbereich für Betriebskostenzuschüsse zur Verfügung standen EU-weit zur Verfügung. Gefördert werden maximal 70 % der Betriebskosten. Ausgaben, die schon durch eine andere EU-Förderung unterstützt werden, sind im Rahmen des Programms nicht förderbar. Ziele des Programms Im Gegensatz zu anderen EU-Förderungen werden durch den Zuschuss Förderungen europäischer Umwelt-NGOs Betriebskosten von NGOs abgegolten, die sich thematisch mit den Schwerpunkten des 6. Umweltaktionsprogramms der EU auseinandersetzen: Klimawandel, Natur und biologische Vielfalt, Gesundheit und Lebensqualität, Bewirtschaftung von natürlichen Ressourcen und Abfall. Antragsteller NGOs, die folgende Voraussetzungen erfüllen: Unabhängige und nicht gewinnorientierte Tätigkeiten im Bereich Umweltschutz und nachhaltige Entwicklung Tätigkeit auf europäischer Ebene, Aktivitäten in mindestens drei europäischen Ländern Rechtliche Niederlassung in einem EU- Mitgliedsstaat Durchführung von vom 6. Umweltaktionsprogramm der EU geforderten Aktivitäten Bestand der NGO seit mindestens zwei Jahren; die Jahresabschlusse für die letzten zwei Jahre müssen von einem externen Wirtschaftsprüfer geprüft worden sein Finanzielle Mittel nicht ausschließlich aus EU-Förderungen Rein nationale NGOs werden durch dieses Förderprogramm nicht gefördert. Förderungsabwicklung Jedes Jahr im Sommer wird ein Aufruf zur Einreichung von Vorschlägen (Call for proposals) auf der GD-Umwelt-Webseite der Kommission veröffentlicht (siehe Links). Europäische Kommission DG Environnement A1, BU-5 00/134, B-1049 Brussels Katharina Spens E: T: Seite der Europäischen Kommission: Financial Support for European Environmental Organisations : funding/finansup.htm index_en.htm BEISPIEL Naturfreunde Internationale Österreich Die 1895 in Wien gegründete NGO Naturfreunde Internationale beschäftigt sich mit der Gestaltung einer nachhaltigen Entwicklung in der Gesellschaft. Schwerpunkte der Naturfreundearbeit sind Tourismus, Verkehr, Umwelt- und Naturschutz und Regionalentwicklung. Sie setzen sich auf vielen politischen Ebenen von der UNO über die Europäische Union, Regierungen bis zu den Gemeinden aktiv für eine Politik der Nachhaltigkeit ein. Im Rahmen der Förderung Europäischer Umwelt-NGOs, wurde 2008 Naturfreunde Internationale mit ,- unterstützt. Justice & Environement Niederlanden Das europaweites Netzwerk Justice & Environement European Network of Environmental Law, gegründet 2004 in den Niederlanden, befasst sich mit der Durchführung von europäischen Gesetzen und der Vernetzung der verschiedenen Organisationen hat die NGO einen Zuschuss von ,- von der EU bekommen. LIFE+-Verordnung: LexUriServ.do?uri=OJ:L:2007:149:0001: 0016:DE:PDF Finanzierungsinstrument für den Katastrophenschutz Das Finanzierungsinstrument für den Katastrophenschutz (Civil Protection Financial Instrument) dient Maßnahmen zum Schutz vor Naturkatastrophen, Terroranschlägen und Unfällen sowie zu einer verstärkten Zusammenarbeit der Mitgliedstaaten. Für den Zeitraum wurden Mittel in der Höhe 189,8 Millionen Euro bereitgestellt. Ziele des Programms Maßnahmen im Rahmen des Gemeinschaftsverfahrens zur Förderung einer verstärkten Zusammenarbeit bei Katastrophenschutzeinsätzen Maßnahmen zur Verhütung oder Minderung der Auswirkungen eines Notfalls Maßnahmen zur Erhöhung der Reaktionsbereitschaft der Gemeinschaft in Notfällen, einschließlich Maßnahmen zur Sensibilisierung der EU-BürgerInnen. Förderfähige Maßnahmen in den Bereichen Prävention und Vorsorge: Studien, Erhebungen, Entwicklung von Modellen und Szenarien Schulungen, Übungen, Workshops, Austausch von Personal und ExpertInnen, Aufbau von Netzen, Demonstrationsprojekte und Technologietransfer Aufklärung, Schulung und Sensibilisierung der Öffentlichkeit und damit verbunden Maßnahmen zur Verbreitung von Informationen

17 Förderungsabwicklung Jährlich werden auf der Seite der Europäischen Kommission verschiedene Aufrufe zur Einreichung von Vorschlägen veröffentlicht. Handbücher zur Antragsstellung gibt es auch als download: Grant application guide prote/pdfdocs/call_2009/grant_guide.pdf Ein Informationstag zum Finanzierungsinstrument für den Katastrophenschutz wird jährlich von der GD Umwelt der Europäischen Kommission in Brüssel organisiert. Seite der Europäischen Kommission: prote/finance.htm Seite des Bundesministerium für Inneres: mehr_zum_thema/start.aspx Entscheidung des Rates vom 5. März 2007 zur Schaffung eines Finanzierungsinstruments für den Katastrophenschutz : LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:L:2007 :071:0009:0017:DE:PDF Europäische Kommission Katastrophenschutz Katastrophenabwehr Directorate General Environment, Avenue de Beaulieu 5, B-1040 Brussels, E: Europäische Kommission Katastrophenschutz Prävention und Vorsorge Directorate General Environment, Avenue de Beaulieu 5, B-1040 Brussels, E: Bundesministerium für Inneres Abteilung II/4 Zivilschutz, Krisen- und Katastrophenschutzmanagement, Minoritenplatz 9, 1014 Wien, T: , E: BEISPIEL CIVILARCH Zivilschutz gegen Flussvergiftung mit Chemikalien, Griechenland Dieses Präventionsprojekt wird im Zeitrahmen von von der Wasserabteilung der Region Ost-Mazedonien und Thrakien in Partnerschaft mit Institutionen aus Griechenland, Polen, Ungarn und Bulgarien durchgeführt. Ziel ist die Erhöhung der Bereitschaft und der Effizienz der Zivilschutzeinheiten bei der Bekämpfung von Flusskontaminationen mit Chemikalien. Erfolgen soll dieses Projekt durch: - die Ausarbeitung eines Notfallplans für potentielle Flusskontaminationen von wichtigen Wasserressourcen in den vier Regionen in Griechenland, Ungarn, Polen und Bulgarien - die Förderung der Neustrukturierung und die Modernisierung der Zivilschutzeinheiten - die Unterstützung von transnationalem Erfahrungsaustausch und Kooperation mit zuständigen Institutionen in ganz Europa. prote/projects_2008.htm 17 Europäischer Fischereifonds (EFF) Der EFF soll die Wettbewerbsfähigkeit der Fischereiwirtschaft, den Schutz von aquatischen Ressourcen, die nachhaltige Entwicklung und die Verbesserung der Lebensqualität in Gebieten mit Fischerei-Aktivitäten unterstützen. Im Bereich Umwelt geht es um den Schutz von Tieren, Pflanzen und Lebensräumen, Grund- und Oberflächengewässern, Landschaften sowie Schutz vor Naturgefahren. Die gesamten Fördermittel (EU und nationale Beteiligung) betragen in Summe ,, die zur Finanzierung der oben genannten Maßnahmen für den Zeiraum zur Verfügung stehen. Ziele des Programms Im österreichischen operationellen Programm* werden Maßnahmen in folgenden Bereichen als förderfähig angeführt: Aquakultur (inklusive Umweltschutz maßnahmen in der Aquakultur) Binnenfischerei Fischverarbeitung und -vermarktung Pilotprojekte (z.b. Erstellung von Bewirtschaftungsplänen) Technische Hilfe (z.b. Vorbereitungs, Überwachungs- oder Kontrolltätigkeiten) Im Gegensatz zu anderen europäischen Staaten wurden ins österreichische operationelle Programm* nicht alle EFF-Fördergegenstände übernommen, um eine Überschneidung mit dem ELER-Fonds z.b. hinsichtlich des Schutzes von natürlichen Ressourcen zu vermeiden. Im Bereich nachhaltiger Entwicklung und Umwelt werden vor allem folgende Aktionen unterstützt: Im Rahmen der Umweltschutzmaßnahmen in der Aquakultur: Umstellung einer konventionellen Karpfenproduktion auf eine biologische Produktionsweise. Einmalige Ausgleichszahlung in Höhe von maximal 350, /ha Teichfläche; die Auszahlung darf erst erfolgen, wenn der Förderungswerber über die Berechtigung verfügt, biologisch zu vermarkten. Im Rahmen der Pilotprojekte: Vorhaben zur Erprobung von alternativen Bestandsbewirtschaftungstechniken. Zuschuss zu den anrechenbaren Kosten für Sach- und Personalaufwand im Ausmaß bis zu 100 %. Förderungsabwicklung Die Förderungsanträge finden sich auf den Websites der Landesregierungen. Zusätzliche Informationen zur Antragsstellung finden Sie in der Sonderrichtlinie

18 18 zur Umsetzung des Österreichischen Gemeinschaftsprogramms Europäischer Fischereifonds : Sonderrichtlinie1_.pdf Homepage der Europäischen Kommission: structural_policy_overview_de.htm Verordnung EFF : site/de/oj/2006/l_223/l_ de pdf Österreichisches Gemeinschaftsprogramm Europäischer Fischereifonds : _sterreichisches_ Gemeinschaftsprogramm.pdf Sonderrichtlinie EFF: Sonderrichtlinie1_.pdf Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft Abt. III 5, Stubenring 1, 1012 Wien, DI Dr. Konrad Blaas, E: T: Burgenländische Landesregierung Abteilung 4a E: Europaplatz 1, 7001 Eisenstadt T: Kärntner Landesregierung Abteilung 10 L - Landwirtschaft E: Bahnhofplatz 5, 9021 Klagenfurt T: NÖ Landesregierung Abteilung Landwirtschaftsförderung, E: Landhausplatz 1, 3109 St. Pölten T: OÖ Landesregierung Abteilung Land- und Forstwirtschaft E: Bahnhofplatz 1, 4021 Linz T: Salzburger Landesregierung Abt. 4 Land- und Forstwirtschaft, Christian Effenberger Fanny von Lehnert Str. 1, E: 5020 Salzburg gv.at, T: Landwirtschaftskammer Stmk. Tierzuchtabteilung E: Hamerlinggasse 3, 8011 Graz lk-stmk.at T: Tiroler Landesregierung Gruppe Agrar E: Heiliggeiststraße 7-9, 6020 Innsbruck T: Vorarlberger Landesregierung Abteilung Landwirtschaft E: Landhaus, 6901 Bregenz T: Wiener Landesregierung Magistratsabteilung 5, E: Ebendorferstraße 2, 1082 Wien T: Europäisches Bildungsprogramm für Lebenslanges Lernen Lebenslanges Lernen ist das Aktionsprogramm der Europäischen Union für den Bereich der allgemeinen und beruflichen Bildung. Das Programm bietet in allen Lebensphasen Weiterbildungsmöglichkeiten und finanziert nicht nur Auslandsaufenthalte, sondern auch Projekte zur Entwicklung von Konzepten und Materialien, sowie Netzwerke zur Verbreitung bewährter Praxis. Das Programm für den Zeitraum ist mit einem Gesamtbudget von 7 Mrd. Euro dotiert. Ziele des Programms Die vier Einzelprogramme, die sich auf unterschiedliche Phasen der allgemeinen und beruflichen Bildung konzentrieren, lauten: Comenius Schulbildung Erasmus Hochschulbildung Leonardo da Vinci berufliche Ausund Weiterbildung Grundtvig Erwachsenenbildung Schwerpunktaktivitäten konzentrieren sich auf: politische Zusammenarbeit, Sprachen, Informations- und Kommunikationstechnologien sowie wirksame Verbreitung und Nutzung von Projektergebnissen. Förderungsabwicklung Je nach Ausrichtung, Maßnahme und Förderwerber ist die Antragstellung unterschiedlich konzipiert. Zusätzliche Informationen zur Förderungsabwicklung finden Sie auf der österreichischen Webseite des Programms. Die Antragsunterlagen findet man unter folgendem Link: articleview/263/1/10/ Webseite der EU zum Thema Lebenslanges Lernen : programmes/newprog/index_de.html Österreichische Webseite zum Programm: BEISPIEL Grundtvig-Projekt Learning Partnership Europäische Freiwillige in Parks, Europarc Deutschland Europarc Deutschland, der Dachverband der Nationalparks, Biosphärenreservate und Naturparks, hat für die Einsetzung eines europäischen Netzwerks für den Austausch von Freiwilligen in Großschutzgebieten eine Förderung von Lebenslanges Lernen in der Höhe von , erhalten. Insgesamt sind acht Partner aus Litauen, Island, Deutschland, Spanien, Italien, Lettland und Rumänien miteingebunden. Im Zeitraum August 2008 bis Juli 2010 wird die Organisation von internationalen Workshops für Koordinatoren von Freiwilligen in Parks wie der Austausch von Freiwilligen für kurzzeitige ehrenamtliche Arbeiten gefördert. grundtvig-learning-partnershipeuropean-volunteers

19 Rechtliche Grundlagen: LexUriServ.do?uri=OJ:L:2006:327:0045 :0068:DE:PDF Österreichischer Austauschdienst- GmbH Nationalagentur Lebenslanges Lernen Schreyvogelgasse 2, 1010 Wien, E: T: EACEA Education, Audiovisual and Culture Executive Agency Avenue du Bourget 1 BOUR BE-1140 Brussels Europa für Bürgerinnen und Bürger Das Programm Europa für Bürgerinnen und Bürger unterstützt eine große Bandbreite von Aktivitäten und Organisationen zur Förderung einer aktiven europäischen Bürgerschaft. Insgesamt steht für die Laufzeit von 2007 bis 2013 ein Budget von rund 215 Millionen Euro zur Verfügung. Ziele des Programms Europäische BürgerInnen und zivilgesellschaftliche Organisationen durch 4 Aktionen in den europäischen Integrationsprozess einzubeziehen. Aktion 1: Aktives Europa für BürgerInnen, Unterstützung von Aktivitäten im Bereich Städtepartnerschaften oder Bürgerprojekte Aktion 2: Aktive Zivilgesellschaft in Europa, Strukturförderung auf der Basis eines Arbeitsprogramms oder Unterstützung von transnationalen Projekten Aktion 3: Gemeinsam für Europa, Aktion 4: Aktive europäische Erinnerungen. Antragsteller Müssen Organisationen aus mindestens zwei Teilnehmerländern sein, von denen zumindest ein Land Mitglied der EU ist. Förderungsabwicklung Die Antragsformulare der entsprechenden Aktion können direkt von der Webseite der Exekutivagentur Bildung, Audiovisuelles und Kultur (Education, Audiovisual and Culture Executive Agency - EACEA) (http://eacea.ec.europa.eu/ citizenship/funding/2009/index_en.php) heruntergeladen werden. Österreichische Webseite des Programms: Europas Webseite des Programms: programme/about_citizenship_de.php Programm Leitfaden: content.aspx?id=66 Europe for Citizens Point Austria Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur, Abteilung IV/8: EU-Kulturangelegenheiten Concordiaplatz 2, 1014 Wien E: T: EACEA - Education, Audiovisual and Culture Executive Agency Unit P7 Citizenship BOUR 00/13 Avenue du Bourget 1 BE-1140 Brussels E: T: Jugend in Aktion JUGEND IN AKTION fördert die Mobilität innerhalb und außerhalb der EU-Grenzen und den interkulturellen Dialog. Auch im Bereich Umwelt können Projekte finanziert werden, z.b. im Rahmen jährlicher Prioritäten wie Sensibilisierung für globale Herausforderungen, wo unter anderem Klimawandel und nachhaltige Entwicklung zentrale Themen sind. Das Programm hat ein Gesamtbudget von 885 Millionen Euro für sieben Jahre ( ). Ziele des Programms Das Programm untergliedert sich in 5 Aktionen: Aktion 1 Jugend für Europa Förderung des politischen Engagements Aktion 2 Europäischer Freiwilligendienst unbezahlte freiwillige Aktivitäten im Ausland Aktion 3 Jugend in der Welt fördert Partnerschaften und Begegnungen zwischen jungen Menschen und Jugendorganisationen weltweit. Aktion 4 Unterstützungssysteme für junge Menschen Maßnahmen zur Unterstützung von JugendbetreuerInnen und Jugendorganisationen sowie zur qualitativen Verbesserung ihrer Aktivitäten. Aktion 5 Unterstützung der europäischen Zusammenarbeit im Jugendbereich unterstützt die jugendpolitische Zusammenarbeit auf europäischer Ebene. Antragsteller Programmländer: Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, Island, Liechtenstein, Norwegen und Türkei Partnerländer: Albanien, Bosnien-Herzegowina, Maze-

20 20 Umweltschutz und Klimawandel sind Themen, die junge Menschen bewegen. Wer sich engagieren möchte und eine tolle Projektidee hat, kann beim EU-Programm JUGEND IN AKTION um Unterstützung ansuchen. Wie zum Beispiel das junge ehrenamtliche Team des Netzwerks Enchada: Sie entwickelten im Rahmen ihrer Initiative Eine runde Sache ein Recycling-System für CDs, DVDs und CD-ROMs. Auf kann die CD-Sammelbox bestellt werden. Mehr Infos zum Programm donien, Kosovo, Kroatien, Montenegro, Serbien, Armenien, Aserbaidschan, Georgien, Moldawien, Russische Föderation, Ukraine, Weißrussland, Ägypten, Algerien, Israel, Jordanien, Libanon, Marokko, Syrien, Tunesien, Westjordanland und Gazastreifen unter Palästinensischer Verwaltung Förderungsabwicklung Auf der Seite der Europäischen Kommission werden jedes Jahr Aufforderungen zur Einreichung von Vorschlägen veröffentlicht. Seite JUGEND IN AKTION der Europäischen Kommission: youth/youth-in-action-programme/ doc74_de.htm Österreichische Agentur Jugend in Aktion : Programmhandbuch: eu/youth/youth-in-action-programme/ doc443_de.htm Die Antragsformulare können Sie auf folgender Seite herunterladen: ID=181&b=70 bezahlte Anzeige BEISPIEL Jugendbegegnung Wege in die Zukunft in Oberösterreich Die NGO SOL Menschen für Solidarität, Ökologie und Lebensstil hat im Jahr 2007 eine internationale Jugendsternwanderung Wege in die Zukunft als EU-gefördertes Projekt durchgeführt. 47 Jugendliche aus sechs Nationen Österreich, Rumänien, Bulgarien, Tschechische Republik, Lettland, Türkei machten sich gemeinsam auf den Weg für eine bessere Zukunft und diskutierten zu den Themen Vielfalt, Ökologie, Nachhaltigkeit und Lebensstil. 229&b=81 Interkulturelles Zentrum Österreichische Agentur Jugend in Aktion Lindeng. 41/Tür 10, 1070 Wien T: E: Regionale Stellen: siehe unter 7. EU-Rahmenprogramm für Forschung und technologische Entwicklung Die EU Rahmenprogramme für Forschung und technologische Entwicklung decken das gesamte Spektrum von der Grundlagenforschung bis zur angewandten Forschung ab. Das aktuelle 7. RP bietet während seiner Laufzeit von 2007 bis 2013 eine Vielzahl an unterschiedlichen inhaltlichen Schwer-punkten sowie Instrumenten zur Stärkung der europäischen Forschung. Mulitidisziplinäre Forschung und europäische Kooperation. Ziele des Programms Das 7. EU-Rahmenprogramm untergliedert sich in vier spezifische Programme: Zusammenarbeit unterstützt Forschungsaktivitäten im Rahmen transnationaler Verbundprojekte. Der Bereich Umwelt (inklusive Klimawandel) ist einer von insgesamt 10 thematischen Bereichen. Unterstützt werden Projekte für den nachhaltige Umgang mit unserer Umwelt, unter anderem die : - Erweiterung unserer Kenntnisse über die Wechselwirkungen zwischen Biosphäre, Ökosystemen und menschlichen Tätigkeiten - Entwicklung neuer Technologien, Werkzeuge und Dienstleistungen, um Umweltprobleme mit einem integrierten Ansatz lösen zu können - Vorhersage von Veränderungen des Klimas und der Umwelt-, Erd- und Ozeansysteme - Werkzeuge und Technologien für die Überwachung, Verhütung und Eindämmung von Umweltbelastungen und -risiken (u. a. für die Gesundheit und die dauerhafte Erhaltung der natürlichen und vom Menschen geschaffenen Umwelt)

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