Nonverbale Kommunikation

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1 Nonverbale Kommunikation Was ist nonverbale Kommunikation? Dimensionen n.v. Kommunikation Unbewusste Kommunikation Teilbewusste Kommunikation Bewusste Kommunikation Kanäle nonverbaler Kommunikation Mimik Olfaktorik (Geruchssinn) / Gestik Seite: 1

2 Was ist nonverbale Kommunikation? Man kann nicht nicht kommunizieren. (Paul Watzlawick) Verständigung ohne Worte Findet immer statt, da jedes reaktive Verhalten nonverbale Kommunikation bedeutet Kann nur schwer aktiv kontrolliert oder zensiert werden Vermutlich älteste Form menschlicher Kommunikation Unabhängig von verbaler Kommunikation Auf mehreren Kanälen gleichzeitig Seite: 2

3 Was ist nonverbale Kommunikation? Digitale Kommunikation Inhalte, Information Wertfrei Analoge Kommunikation Beziehungen ermöglicht Bewertung Seite: 3

4 Dimensionen nonverbaler Kommunikation Unbewusst Gefahrenerkennung Sympathie <-> Antipathie Partnerwahl Teilbewusst Mimik / Gestik / Haltung Bewusst Aktiver / erlernter Einsatz von Gestik / Mimik und Seite: 4

5 Kanäle nonverbaler Kommunikation Mimik Mimik bezeichnet den Gesichtsausdruck des Menschen menschliche Gefühle spiegeln sich meist im Gesicht wider und werden so auch kommuniziert u.a. zeigen sich Angst, Trauer, Freude, Überraschung, Abscheu und Wut größtenteils universal Seite: 5

6 Seite: 6

7 Seite: 7

8 Seite: 8

9 Seite: 9

10 Seite: 10

11 Seite: 11

12 Kanäle nonverbaler Kommunikation Olfaktorik (Geruchssinn) jeder Mensch hat einen spezifischen Eigengeruch Olfaktorik beeinflusst Sympathie und Antipathie aber auch die Sexualität bzw. die Partnerwahl meist unbewusst, oder zumindest nur teilbewusst dient häufig der Gefahrenerkennung Seite: 12

13 Kanäle nonverbaler Kommunikation / Gestik Gestik kann Gesagtes unterstreichen und verstärken kann auch als Sprachersatz dienen, z.b. Winken zur Begrüßung Körperhaltungen z.b. zusammengesunken mit verschränkten Armen Körperbewegungen weite, runde Bewegungen vs. eckige, diagonale Bewegungen Seite: 13

14 Distanzzonen / Raumverhalten Evolutionär gebildet, in jedem Lebewesen genetisch programmiert Wahrung der Distanzzonen entspricht unserem Schutzbedürfnis unterliegen kulturellen Unterschieden Unterteilung in vier Distanzzonen eigener Körper intime Distanz Nahdistanz öffentliche Distanz Seite: 14

15 Seite: 15

16 Rollenverhalten Mensch wechselt im Laufe seines Lebens mehrmals die Rollen Jede Rolle hat ihre spezifischen Verhaltenssignale und Ausdrucksformen Identifikation des Trägers mit seiner Rolle nicht immer leicht (Ist-SollDiskrepanz) wird häufig sozialer Rolle angepasst, wirkt dadurch inkongruent Seite: 16

17 Seite: 17

18 Geschlechtsspezifische Unterschiede ergeben sich aus der Anatomie Aus traditionellen Geschlechterrollen oft Verknüpfung von beidem Seite: 18

19 Seite: 19

20 Geschlechtsspezifische Körpersignale beim Flirten absichtliche Revierverletzung Blickkontakt werbende / verführerische Geste Änderung der Tonlage Seite: 20

21 Seite: 21

22 Praxis Hintergründe Diagnose Behandlung Krankheitsbilder: Non-Verbal Learning Disorder Seite: 22

23 NLD Fähigkeiten frühe Wortgewandtheit / sprachliche Fähigkeiten / Lesen gutes Gedächtnis für Auswendiggelerntes starkes auditives Gedächtnis Aufmerksamkeit für Details Seite: 23

24 NLD Defizite kann nicht verstanden oder verwendet werden motorisch Handschrift Gleichgewicht sozial sensorisch Über / Unterempfindlichkeit visuell-räumlich strukturierend Seite: 24

25 NLD Fallbeispiel Peter spricht im Alter von 2 Jahren, liebt es zu lernen und Kontakte zu schliessen kurz nach Einschulung beginnen Probleme: Schreiben ist ein Problem, Aufgaben eine Qual Lesen kein Problem, aber Textverständnis in 3. Klasse fallen Äußerungen wie ich bin doof Generell schlechtes Schriftbild, disorganisiert, Probleme in Mathematik, leicht ablenkbar, keine starken sozialen Bindungen, egozentrisches Erscheinungsbild Seite: 25

26 NLD Diagnose 1. statistisch seltenes Phänomen WISC (Wechsler Intelligence Scales for Children) (ab Alter von 9-10 Jahren) andere Zusatzverfahren: Rey-Osterreith Complex Figure (ROCF) Wide Range Assessment of Memory and Learning (WRAML) Seite: 26

27 NLD Diagnose 2. Auswirkungen auf Leben des Kindes Mathematik Handschrift Organisation Aufmerksamkeit Soziale Kompetenz Angst Nonverbales und räumliches Denken Motorik Seite: 27

28 NLD Diagnose 3. keine Alternativerklärung ADHD Intellektuelle Behinderung Missbrauch Asperger Syndrome schlechte Lernumgebung Semantic-Pragmatic-Language Disorder (SPD) Seite: 28

29 NLD Diagnose 4. ein konsistentes Muster Zeit Kontext Seite: 29

30 Fazit Dimensionen nonverbaler Kommunikation Unbewusst Teilbewusst Mimik, Gestik, Bewusst Gefahrenerkennung Aktive Umsetzung, gelernt Seite: 30

31 Fazit Kanäle nonverbaler Kommunikation Mimik Olfaktorik 6 Basisemotionen Achtung: Verschiedene Kategorisierungen Wut Trauer Ekel Überraschung Angst Freude Seite: 31

32 Fazit Distanzzonen genetisch programmiert dient Schutzbedürfnis kulturelle Unterschiede vorhanden Vier Distanzzonen: eigener Körper intime Distanz (~ 50 cm) Nahdistanz (~ 1 m 3 m) öffentliche Distanz (<3 m) Seite: 32

33 Fazit Rollenverhalten Anpassung an soziale Rolle Inkongruenz Mensch wechselt soziale Rolle während des Lebens Geschlechtsunterschiede durch Anatomie und Geschlechterrolle Seite: 33

34 Fazit NLD kann nicht verstanden oder verwendet werden Zu achten auf: statistisch seltenes Phänomen Auswirkungen auf Leben des Pat. Ausschluss anderes Krankheitsbilder konsistentes Muster zeigt Wichtigkeit nonverbaler Kommunikation und Wichtigkeit der Beobachtungsmethoden Seite: 34

35 Noch Fragen? Seite: 35

36 Quellen Julian: Ernst, Heiko: "Was ist Kommunikationspsychologie?" In: Psychologie Heute, Oktober 1976, S on Seite: 36

37 Quellen Katrin: Samy Molcho, "", Mosaikverlag Paul Watzlawick, "Wie wirklich ist die Wirklichkeit?", Piper-Verlag Allan Pease und Barbara Pease, Warum Männer nicht zuhören und Frauen nicht einparken können, Ullstein Tb Kompetenz Seite: 37

38 Quellen Felix: Drummond, Christine. Rules for the classification of younger children with Nonverbal Learning Disabilities and Basic Phonological Processing Disabilities Archives of Clinical Neuropsychology 20 (2005): submenu=education&src=gendocs&lin k=whatisnld Seite: 38

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