LEADER /23 Strategieklausur 7. Februar 2014 ; Uhr

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1 LEADER /23 Strategieklausur 7. Februar 2014 ; Uhr Begrüßung: Obmann Mag. Andreas Fazeni Moderation und Einführung: Thomas Müller Komoderation: Team Region u.we: Mag. Conny Wernitznig Mag. Madeleine Pachler Mag. Andreas Bauer Mag. Karin Imlinger Renate Fuchs-Eisner DI Herwig Kolar

2 LEADER und die Lokale Entwicklungsstrategie (LES) LEADER Neu Was ändert sich? Aufwertung der Regionen Eigenes Budget Budget Hoheit Untergeordnet zu EU, Nations und Landesstrategien große Entscheidungsfreiheit Breitere Themenfelder

3 Was ändert sich jetzt konkret? Aufwertung der Regionen Stärkung der Regionen in den Entscheidungsprozessen Inhaltliche Projektauswahl durch die Regionen Verstärkter Bezug auf die Lokale Entwicklungsstrategie in der Projektauswahl und privater Interessen MEHR Entscheidung = MEHR Verantwortung

4 Was ändert sich jetzt konkret? Breitere Themenfelder KEINE Einzelbetrieblichen Maßnahmen (Landw.) Trend zu Innovationen und Projekt mit gemeinschaftlichem Charakter Wesentlich leichterer Zugang zu Themen wie Soziales, Integration, Jugend, Bildung Messbare Erfolge erforderlich über qualitative Wirkungsindikatoren

5 Ausschlusskriterien: Probleme bei den Antragsformularitäten Frauenanteil der LAG weniger als 1/3 Eigenmittel nicht gesichert Unvereinbarkeiten sind nicht geregelt Zusammensetzung der LAG und deren Organisationsstruktur entspricht nicht den Anforderungen

6 Qualitätskriterien Bottom Up in Strategieentwicklung SWOT zu jetzt und zur alten EW Strategie Darstellungen der Entwicklungsnotwendigkeiten Ziele sind definiert und Prioritäten gesetzt Stregie kohärent, Wirkungen auf relevante Schwerpunktbereiche dargestellt

7 Qualitätskriterien Stärkung der regionalen Wettbewerbsfähigkeit gegeben Programme zur Europäischen Territorialen Zusammenarbeit berücksichtigt Kohärenz zu anderen Strategien und Programmen (Tourismuskursbuch )

8 Qualitätskriterien Gender Mainstreaming Prinzipien führen zu Verbesserung der Situation Beschäftigungswirksamkeit Kooperation Multisektorell Aktionsplan gegeben, Finanzen gesichert

9 Qualitätskriterien Maßnahmen in der LES bereits definiert Innovationsgehalt der LES Teilnahme am nationalen und EU Netzwerk Arbeits und Entscheidungsabläufe transparent Nachvollziehbare Auswahlkriterien für Projekte Steuerung und Qualitätssicherung

10 Qualitätskriterien Besonderes Engagement in der Umsetzung von Querschnittszielen

11 Wünsche der Strategieklausur einen kreativen und innovativen Verlauf Weiterführende Informationen unter land.at kernland.at

12 LEADER Bilanz Projektvolumen gesamt ca. 6,8 Mio. in der Region investiert; Fördergelder national u. EU: ca. 2,6 Mio in die Region gekommen; 55 verschiedenste Projekte

13 LEADER Biomasseanlagen; Nahwärmeanlagen Puchenau, Gramastetten, Eidenberg, Ottensheim u.v.m. Golfplatzwiese Puchenau Bau eines Seminarraumes und eines Bio- Hofladens - Eidenberg Erlebnisweg Pesenbachtal- Feldkirchen Neubau von 3 Gästezimmern und eines Aufenthaltsraumes - FK Brennholz- und Hackgutbörse der Region u.we Most und Saft Koglerau - Gramastetten

14 LEADER /23 Was ist schon passiert? GR Beschlüsse zur Bewerbung gefasst; Abstimmungsgespräche mit Land OÖ (SVL) Infos über Programmentwicklungen national, EU Start Ideenbox in den Gemeinden; Warum sind wir heute hier? Information über neue Rahmenbedingungen geben; gemeinsam Weichen stellen für die nächsten Jahre; gemeinsamer Austausch von ersten Ideen;

15 IDEENBOX digital IDEENBOX analog in jedem Gemeindeamt!

16 LEADER Bewerbungsprozess Region u.we Stand: IDEENBOX ist ab jetzt bis Ostern geöffnet. Alle Projektideen werden bei der Regionskonferenz diskutiert. 7. Feb. GA OHeim Uhr Feb./ März/ April 9.Mai Uhr Juni/Juli 30. Sept Strategieklausur mit Gemeindevertretern; Themenkreise werden festgelegt Themenworkshops (öffentliche Einladung mit Anmeldung) Regionskonferenz im Gramaphon Gramastetten (öffentliche Einladung mit Anmeldung) Begutachtung der Bewerbung, Vorlage im Gemeinderat zur Beschlussfassung Abgabe der Bewerbungsunterlagen Projektumsetzung: ab Mai

17 Gesammelte Gesprächsnotizen aus den 4 Arbeitsgruppen: Jede einzelne Teilnehmerin und jeder Teilnehmer wurde nach ihren/seinen Themenschwerpunkten/Interessen/Anlieg en gefragt und konnte sich selbst einer Gruppe im Raum zuordnen. Jede Ecke repräsentierte ein Themengebiet. Folgende Themenschwerpunkte haben sich gebildet:

18 Nachhaltige wirtschaftliche Regional und Ortsentwicklung Arbeit geben, Arbeit nehmen Frauenarbeitsplätze in der Region entwicklen/schaffen Dienstleistungen für EPUs entwickeln (KOOP Arbeitsplätze) Lehrlings und Fachkräftesicherung (Bewusstsein für Lehrberufe schaffen) Gründer in die Region bringen INKOBA Betriebsansiedlung (konkrete Umsetzungsprojekte, Raumentwicklung wird hier nicht berücksichtigt) Professionelle Weiterentwicklung der Wirtschaftsvernetzung Attraktive Einkaufs und Dienstleistungsangebote mit regionalem Geschmack Landwirtschaftliche und regionale Produkte in die Regale der Nahversorger bringen; Aufwertung der Nahversorger durch regionale Produkte (Kooperation Landwirtschaft Direktvermarkter und Gewerbe) Aktionen, wie Einkaufsnächte, Tag der offenen Tür, globale Rabatte für Kundinnen und Kunden anbieten. (attraktivere Nahversorgung) Breiterer Branchenmix Einführung der regionalen Einkaufskarte in den Donau Regionen Stärkung der Nahversorger Weiterentwicklung der GUUTE Bonuskarte: b2b, b2c, Mitarbeiter, Abgestimmte Raum und Ortsentwicklung Konzept Vermarktung Leerstände, Handel, Handwerk (klein) Räume und Funktionen definieren; Leistbare Wohn und Baumöglichkeiten Ortskernbelebung (keine Leerstände) Innovative Produkt und Kooperationsentwicklung Synergieprojekte Gewerbebetriebe räumlich und produktmäßig fördern (inkl. Baugewerbe) Neue innovative Produkte und Produktkombinationen Virtuelle Vermarktungsplattform Genussladen Dienstleistungsentwicklung Landschaftspflege und Landschaftserhaltung Individualität statt Masse Bauernhof als Arbeitsplatz erhalten Landwirtschaft als Rohstoff Reserve erhalten (Zukunftssicherung) Gewinnung neuer Kunden (aus dem Ballungszentren)

19 Nachhaltige wirtschaftliche Regional- und Ortsentwicklung

20 Umwelt, Energie und Mobilität Persönlicher (CO2) Fußabdruck im Verkehr senken Individualverkehr PKW reduzieren Struktur/Rahmenbedingungen schaffen um Verkehrsmittel zu teilen zb Car Sharing; Mitfahrbörse starten Ausbau & Attraktiveren des öffentlichen Verkehrs (Querverkehr) Gemeinsames regionales Verkehrskonzept entwickeln und umsetzen Umweltfreundlicher Ausbau des regionalen Rad und Gehwegenetz E Mobilität ausbauen: E Ladestationen, E Mobile, etc. Regionale erneuerbare Energieversorgung ausbauen/nutzen Energieverbrauch massiv reduzieren (öffentl. Beleuchtung, Wärme, Elektrizität) Energiespeichersysteme nutzen (z.b. Wärmespeicher, Batteriespeichersysteme) Erneuerbare Energien kleinräumig nutzen Verstärkte Einbeziehung der Landwirtschaft (nur Reststoffe und ungenützte Ressourcen siehe Kreislaufwirtschaft!) Gemeindeübergreifende Energie Konzepte zb öffentliche Beleuchtung (Idee: Private Flächenbeleuchtung vor Häusern auf öffentliche Straßen ausdehnen) Voraussetzung: Energiemonitoring (Soll Ist Vergleich) Querschnittsthema: Raumordnung energiesparende Raumordnung ist Voraussetzung, Energieverbrauch, Verkehr, etc. Regionale Kreisläufe stärken/nützen Recycling und Upcycling (Wiederbenutzung von Produkten auch Energie) Produkte so gestalten, dass sie wiederverwertbar sind. Reparatur Netzwerk aufbauen Entwicklung von Müllvermeidungs Strategien Bildung & Information Bewusstseinsbildung Regionalität: Nutzung der vorhandenen Ressourcen Marketing/Bewerbung Organisation von bestehenden öffentlichem Verkehr (u.we Fahrplan) Information in Bildungseinrichtungen: Schulen, Kiga, Alte und Jung Alle Generationen ansprechen; Energiemonitoring: Kommunizieren von Kennzahlen Interdisziplinäre Netzwerken stärken: Innovationsbasis

21 Umwelt, Energie und Mobilität

22 Tourismus, Kunst und Kultur (Arbeitstitel) Tourismus Entwicklung Freizeitpark für Kinder und Jugend Donauradweg: Erlebnisinszenierung Donau Landwirtschaft einbeziehen Radwege, Reitwege ausbauen Wandermöglichkeiten ausbauen; Tourismus Marketing & Organisation regional stärken und aufbauen Brauchtumsmuseum ein Goldwäscherdorf Seinerzeit Weiterentwicklung Kinderweltmuseum Ottensheimer Donaupromenade entwickeln mit Sport Freizeit Kultur Schaffung von Begegnungszonen : Jung und Alt, Menschen mit bes. Bedürfnissen; Unterkunft der kreativen Art Package international buchbar mit Schwerpunkt Linz und Region u.we LEADER Projekt Kunst und Handwerksstraße weiter entwickeln zu Tourismus Projekt für die gesamte Region; Beherbergung Bewerbergungsmöglichkeiten Nahraum Linz; Pixelhotesl Bauernhof Öko Tourismus, Kulturtourismus Obstgartenbelebung Most Apfel Entwicklung Rodl, Bleicherbach und Jahresstiege Donauuferlinie, als Schnittstelle zwischen Land und Wasser (Weg/Brücke über Altarm) Ausbau internationale Regattastrecke Landschaftsgarten u.we (Bleicherbach) Ortsentwicklung (Hardware) Multifunktionales Kulturzentrum errichten Ortskernentwicklung anhand konkreter Projekte vorantreiben Hochwassermaßnahmen; Im Kern, aber auch an den Rändern; Gasthaus zur Post als Kommunales/Regionales Zentrum Donauradweg nützen Freizeitmöglichkeiten entwickeln Verkehrsproblematik in der Region u.we (Fahrgemeinschaft) Ortsentwicklung (Software) Traditionen lebendig halten für zukünftige Generationen Ausbildung in Kunst/Kultur/Handwerk fördern Jugendmusikfestival Kultur/Jugend/Bildung Bewusstsein für den europ. Gedanken schaffen zb durch grenzüberschreitende Projekte Kultur der Auseinandersetzung im Bereich Politik u. Einbeziehung der Jugend.

23 Tourismus, Kunst und Kultur (Arbeitstitel)

24 Bewusst Leben mit Verantwortung Gesund leben Gesundheit Was tu ich für mich? Bewusstsein schärfen: Bioprodukte Medizinangebot in der Region erhalten/ausbauen auch alternativ zb Ärztehaus Gesunde Ernährung Bewegung fördern Erholung Gesunde Gemeinde Präventive Kinder und Jugendarbeit Auswahlkriterien definieren: Wertewandel, Gender, Projektauswahlkriterien Wertewandel Raumplanungs Überlegungen, Demografie, Familie, Umweltverträglichkeit lokal Gesellschaftspolitische Aufgaben definieren u. wahrnehmen Chancengleichheit Freizeit Gelenkte Freizeitaktivitäten für Störungsfreies Zusammenleben Bsp. Radlweg GIS Bewusste Freizeitgestaltung Sportschwerpunktzentren: nicht jede Gemeinde hat seinen eigenen Tennisplatz; Effekt: regionales Zusammenkommen; Kosten, etc. Kinder und Jugendbetreuungsangebot ausbauen; Erwachsenenbildung: Bewusstes gestalten der Freizeit/Gesundheit; bewusster Ausgleich zum Berufsleben Gemeinsame Plätze schaffen Bildung Ressourcennutzung, Umweltbewusst Bildungsschwerpunkte in Schulen setzen Selbstkompetenz und Gestaltungswillen stärken Erwachsenenbildung fördern Gemeinschaft Jung alt fremd Wie gehen wir miteinander um? Soziales Miteinander Kontakte knüpfen/pflegen Menschen mit Handicap Integration Zuzügler Vermeidung von reinen Schlafgemeinden Generationsintegration Zusammenleben Menschen bleiben in der Region (Arbeiten und Wohnen) Demografische Entwicklung z.b. Kompetenzen von jungen Alten nutzen Alten und Kinderbetreuung, etc.

25 Bewusst Leben mit Verantwortung

26 Die erarbeiteten Inhalte werden in den öffentlichen LEADER Werkstätten weiterentwickelt und erweitert. Die Einladung richtet sich an alle Menschen in der Region u.we! Danke an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer für die gemeinsame Zeit und gute Zusammenarbeit!

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