EU-Fördermöglichkeiten für Projekte zur Bildung für Nachhaltigkeit

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1 EU-Fördermöglichkeiten für Projekte zur Bildung für Nachhaltigkeit Informationsveranstaltung EU-Fördermittel für Bayerische Umweltbildungseinrichtungen Dr. Peter Eggensberger, Bayerisches Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz

2 Gliederung : * Ziel Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung (RWB EFRE) * Ziel Europäische Territoriale Zusammenarbeit a) grenzüberschreitend: b) transnational (Central Europe, NWE, ) * Europäischer Landwirtschaftsfonds für den ländlichen Raum (ELER): LEADER * Ziel Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung (RWB ESF)

3 im Einzelnen Direkt z.b. Forschung, LIFE+ Teilweise weniger restriktiv Harter Wettbewerb Englisch Indirekt z.b. Strukturpolitik, Ländliche Entwickl. Gute Kontakte nutzbar Strenge Vorgaben

4 (Umweltbildung mit Ziel ) im Einzelnen LEADER Ländl. Entwickl. Arbeitsplätze Int. Zus.arbeit Mitteleuropa Wirtsch. Entwickl. Naturschutz LIFE+

5 Ziel Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung Bayern (ehemals Ziel 2/Phasing Out Bayern ) Fördergebiet: EU-Mittelvolumen BY: BY außer Großraum München 575,9 Mio., davon StMUGV 107,1 Mio. Beteil. Ressorts BY: Landesmittel StMUGV: StMWIVT (FF), StMUGV, StMWFK, Teilweise Förderrichtlinien StMI/OBB Inhalte: Strukturförderung, HWS an Gewässern 1. O., Lawinenschutz, Altlastensanierung, Inwertsetzung natur-räumliches Potenzial, Umweltforsch., Geothermie, Garten-schauen ( Earmarking!) Begünstigte: Kaum Ausschlüsse Bezug Umweltbildung: Einrichtungen zur Information und Fortbildung über Themen des Naturschutzes und der Landschaftspflege, Einrichtungen zur Naturbeobachtung, Entwicklung und Umsetzung von Angeboten zur Naturvermittlung und Umweltbildung

6 Europäische Territoriale Zusammenarbeit Bayern-Tschechische Republik (ehemals INTERREG III A BY-CR ) Fördergebiet: EU-Mittelvolumen BY: Erste und teilweise zweite 60,5 Mio., Ressortkontin-gente in Landkreisreihe entlang der bayerisch- Vorb. (StMUGV aktuell 18,3 Mio. ) tschechischen Grenze EU-Fördersatz: > 50% Beteil. Ressorts BY: Landesmittel StMUGV: StMWIVT (FF), StMUGV, StMI/OBB, Einzelentscheidung nach Art. 23 und 44 StMWFK, StMAS, StMUK, StMLF BayHO, teilweise Anwendung Förder-RL Inhalte: teils weiche, teils harte Maßnahmen in Themen-feldern Wirtschaft, Verkehr, Tourismus, Landwirtschaft, Kultur, mit Bezug StMUGV: Themenfeldern Umwelt- und Naturschutz, Radwege, Gartenschauen, kulturelles Erbe, Gesundheit Begünstigte: Kaum Ausschlüsse Bezug Umweltbildung: in den Bereichen Umweltforschung, Umweltmanagement, Umweltbildung, Umweltinformation und Umweltmonitoring (2 von 4 Kategorien gemeinsame Vorbereitung, Durchführung, Personal, Finanzierung Pflicht, Leadpartner-Prinzip!)

7 Europäische Territoriale Zusammenarbeit Bayern-Tschechische Republik Deutschland Unterallgäu Sigmaringen Schwarzwald- Tuttlingen Baar-Kreis Memmingen Baden-Württemberg Bayern Ravensburg Konstanz Schaffhausen Kempten Bodenseekreis Waldshut Lindau Thurgau Oberallgäu Aargau Zürich - Ausserrhoden Appenzell - Innerrhoden Vorarlberg Sankt Gallen Fürstentum Schweiz Liechtenstein Österreich Glarus Graubünden BY-AT

8 Europäische Territoriale Zusammenarbeit Mitteleuropa (ehemals INTERREG III B CADSES ) Fördergebiet: EU-Mittelvolumen BY: Osteuropäische Staaten (nach Süden Kein festes Volumen nach Ländern, bis Österreich, Slowenien, Ungarn), in für D 62,1 Mio. (ehemals 27,6 Mio. D neue Länder, ganz Bayern, Teile ); davon geringer Teil nach Bayern Baden-Württembergs EU-Fördersatz: noch offen (>50%?) Beteil. Ressorts BY: Landesmittel StMUGV: StMWIVT (FF), StMUGV, weitere Einzelentscheidung nach Art. 23 und nicht bekannt, grundsätzlich offen 44 BayHO Inhalte: vorwiegend investitionsvorbereitende Maßnahmen in Themenfeldern Innovation, Verkehr, IuK, Umwelt- und Naturschutz, HWS, Risikovorsorge, stark auf Strategien und Netzwerkbildung ausgerichtet Begünstigte: Kaum Ausschlüsse Bezug Umweltbildung: keine weiteren Festlegungen zu erwarten, Vernetzung! (2 von 4 Kategorien gemeinsame Vorbereitung, Durchführung, Personal, Finanzierung Pflicht, LP-Prinzip!)

9 Europäische Territoriale Zusammenarbeit Mitteleuropa Central Europe Space

10 Interregionale Zusammenarbeit (ehemals INTERREG III C ) Fördergebiet: EU-Mittelvolumen BY: EU + assoziierte Länder Kein Kontingent Beteil. Ressorts BY: Landesmittel StMUGV: Keine Verwaltungsfunktion, ggf. Einzelentscheidungen nach Art. 23 Einzelbeteiligung bei Projekten, aber und 44 BayHO eher selten Inhalte: Vorwiegend weiche Maßnahmen mit internationalem Abstimmungsbedarf, Good Practice Begünstigte: Kaum Ausschlüsse Bezug Umweltbildung: keine weiteren Festlegungen zu erwarten, Vernetzung! (2 von 4 Kategorien gemeinsame Vorbereitung, Durchführung, Personal, Finanzierung Pflicht, LP-Prinzip!)

11 Interregionale Zusammenarbeit

12 ELER Achse 4: LEADER (ehemals LEADER , EAGFL-Ausrichtung) Fördergebiet: EU-Mittelvolumen BY: Ausgewählte LEADER-Regionen, 63 Mio. (mind. 5 % ELER), werden mittels Wettbewerb bestimmt. Ressortkontingent vorauss. 1,5 Mio. Beteil. Ressorts BY: Landesmittel StMUGV: rd. 1,5 Mio. StMLF (FF), vorauss. StMUGV EU-Fördersatz: bis 50 % Inhalte: breite Palette an Fördermaßnahmen (z.b. Landschaftspflege und Naturpark-RL) Begünstigte: Kaum Ausschlüsse Bezug Umweltbildung (Auszug laufendes Programm): Unterstützung von Projekten und Aktionen zur Stärkung der Identifikation der Bevölkerung mit dem natürlichen (...) Erbe (...) allgemein; Konzeption und Umsetzung neuer Wege zur Darstellung von Kreisläufen der Natur und Verankerung in der Bevölkerung

13 ELER Achse 4: LEADER

14 (ehemals Ziel 2/Phasing Out ESF Bayern und Ziel 3 Bund) Fördergebiet: BY (zusätzlich vorauss. 2 Bundesprogramme) EU-Mittelvolumen BY: Ca. 300 Mio., davon StMUGV 3,0-4,2 Mio. Beteil. Ressorts BY: Landesmittel StMUGV: StMAS (FF), StMWIVT, StMWFK (?), Stiftungsmittel des Bayerischen StMUK, StMUGV, StMLF (?) Naturschutzfonds; Förder-RL des Bay. Naturschutzfonds Inhalte: Arbeitsmarktförderung, Qualifizierung mit Bezug StMUGV: Beschäftigung und Qualifizierung von Personen in sog. grünen Berufen als Betreuer für natur-schutzfachlich hochwertige Gebiete Begünstigte: Kommunen, anerkannte Naturschutzverbände, sonstige private Organisationen mit Schwerpunkt Naturschutz und Landschaftspflege Bezug Umweltbildung: Umweltbildungseinrichtungen als Träger?

15 (zusätzlich vorauss. 2 Bundesprogramme)

16 im Einzelnen Alte Programmperiode Weitgehend ausgeschöpft Neue Programme In Vorbereitung KOM-Entscheidungen Offizieller Programmstart? Programm- Schluss Programmperiode

17 im Einzelnen Erfolgsfaktoren: - Nicht Maßnahmen wegen der, sondern wegen der Maßnahmen - Tragfähige Lösungen (nachhaltig, wirtschaftlich tragfähig) - Gute Trägerstruktur vor Ort muss vorhanden sein, es braucht eine Triebfeder - Kofinanzierung muss gesichert sein (i.d.r. 50%!) - Korrekte Abwicklung unerlässlich (Finanzkontrolle) - Beratungsstellen in Anspruch nehmen, ggf. externe Beratung, (Weblinks und Adressen für staatliche Beratungsstellen und werden für Tagungsband übermittelt) Die Zeitpunkt ist günstig! Politische Unterstützung

18 Anlage: Weiterführende Info zu EU-en und grenzüberschreitend (nur Umweltbereich) transnational interregional Bereiche 5 bei den Regierungen. Allgemeine Programminfos unter: Für alle Programme gibt es in jedem teilnehmenden Land so genannte Contact Points. Weitere Details unter: Im Moment Auskünfte erhältlich bei einem Sekretariat der sog. Zone Ost in Wien. Weitere Details siehe: LEADER LEADER Manager an Ämtern für Landwirtschaft und Forsten (jeweils 1 oder 2 pro Regierungsbezirk). Adressen unter LIFE+ Allgemeine Info ESF unter mit Bezug StMUGV bei Bayerisches Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz, Bernd Luibl, Rosenkavalierplatz 2, München, Tel.: 089/ , Fax: 089/ , Harald Lippert (ehemals Life Natur) und Ernst Polleter (ehemals LIFE Umwelt), Bayerisches Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz, Rosenkavalierplatz 2, München, Tel.: 089/ bzw. 2165, Fax: 089/ bzw. 3228,

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