Ergänzte Version aufgrund der Begutachtung auf Ministerialebene September 2002

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1 $86=8*$86'(0925/b8),*(1352*5$00 $QPHUNXQJGLHDQJHJHEHQHQ6HLWHQ]DKOHQVWLPPHQQLFKWPLWGHP2ULJLQDO EHUHLQ /($'(53URJUDPP *URVVKHU]RJWXP/X[HPEXUJ %HZHUEXQJI UGLH*U QGXQJGHU /RNDOHQ$NWLRQVJUXSSH&OHUYDX[9LDQGHQ %86,1(663/$1,P2NWREHUHLQJHUHLFKWEHLP0LQLVWHULXPI U/DQGZLUWVFKDIW :HLQEDXXQG/lQGOLFKH(QWZLFNOXQJ Ergänzte Version aufgrund der Begutachtung auf Ministerialebene September 2002 Bureau LEADER Munshausen Version 3. September 2002

2 $NWLRQVSODQ Vorliegender Aktionsplan setzt sich aus verschiedenen Massnahmen zusammen die, wo es möglich war, durch eingereichte Projektideen illustriert werden. 'LHV EHGHXWHW NHLQHVZHJV GDVV GLHVH 3URMHNWH DXFK GXUFKJHI KUW ZHUGHQ RGHU GDVV GLHVH 3URMHNWH EHUHLWV JXWJHKHLVVHQ VLQG (V EHGHXWHW XPJHNHKUW DXFK QLFKW GDVV QLFKW HUZlKQWH 3URMHNWH LQ LUJHQGHLQHU :HLVH DEJHOHKQWZlUHQ Das Programm wurde so nahe wie möglich an den Bedürfnissen der lokalen Akteure erstellt und der Aktionsplan basiert vorwiegend auf die eingereichten Projektideen. Alle Massnahmen werden vorgestellt unabhängig davon, ob sie im Rahmen des nationalen eluxembourg-programms förderfähig sind oder nicht. Vorliegendes LEADER-Programm wird für den Gesamtzeitraum erstellt und die zukünftige LEADER-Gruppe behält sich das Recht vor, manche Massnahmen oder Projekte im Rahmen anderer Mainstream-Programme durchzuführen. Im Sinne einer Regionalentwicklung, die vorausschauend und weise agiert, sind manche Massnahmen so ausgelegt worden, dass eine zügige Erweiterung auf Nachbarregionen im In- und Ausland ermöglicht wird. Als Beispiel mögen die regionalen Datenbanken fungieren: Sinnvollerweise wird ein Veranstaltungskalender nur dann interessant sein, wenn ein genügend grosser geographischer Raum abgedeckt wird, so dass wichtige Event-Anbieter mit abgedeckt werden (Oesling und angrenzende Regionen). Dadurch wird oftmals eine Übertragung auf andere LEADER-Gebiete in und ausserhalb Luxemburgs ebenfalls erleichtert. Die LEADER-Gruppe Clervaux-Vianden hat die Neuen Technologien als föderatives Thema gewählt, ein Bereich, der sich rasant weiterentwickelt. Es ist also logisch, dass ein solches, mehrjährig angelegtes Programm nicht alle Entwicklungen voraussehen und berücksichtigen kann. Manche Massnahmen sind eventuell schon in 2-3 Jahren veraltet, manche technischen Neuerungen können in 2-3 Jahren neue Massnahmen nach sich ziehen. Die LEADER-Gruppe Clervaux-Vianden behält sich deshalb das Recht vor, Anpassungen an vorliegendem Programm durchzuführen. *OLHGHUXQJGHV$NWLRQVSODQHV Der Aktionsplan lässt sich folgendermassen in 4 Aktionen und 13 Massnahmen gliedern. $9HUDQVWDOWXQJHQXQG8PIUDJHQ A.1. Veranstaltungen A.2. Umfragen %17,QIUDVWUXNWXUHQ B.1. Eis Dierfer gin vernetzt + Weiterbildungsinfrastrukturen B.2. Multimedia-Säulen B.3. Verbesserung des Internetzugangs in der Region &$XVXQG:HLWHUELOGXQJ C.1. Internetkurse C.2. Internetpräsentationen C.3. Internet-Publishing-Kurse C.4. Förderung von neuen Bildungsanbietern ',QWHUQHWXQG.RPPXQLNDWLRQVWHFKQRORJLHQ2QOLQHVHUYLFHV D.1. Internet-Auftritte D.2. Regionale Datenbanken D.3. Lokale und regionale Netzwerke über Internet D.4. Förderung der Fernarbeit LEADER+ Programm Clervaux-Vianden Seite 2

3 Die Aktionen wurden hier in eine logische zeitliche Abfolge aufgelistet: hehu 9HUDQVWDOWXQJHQ $ ZLH 0XOWLPHGLDZRFKHQ ZHUGHQ GLH 17 DOOHQ %HY ONHUXQJVWHLOHQ YRU $XJHQ JHI KUW 'XUFK 8PIUDJHQ $ ODVVHQ VLFK GLH : QVFKH XQG GLH $XVVWDWWXQJ GHU $NWHXUH HUXLHUHQ XQG GLHQHQ VRPLW GHQ IROJHQGHQ$NWLRQHQ%ELV&DOV*UXQGODJH 'LHQlFKVWH$NWLRQVRUJWI UHLQHDXVJHZRJHQH$XVVWDWWXQJPLWGHQQRWZHQGLJHQ,QIUDVWUXNWXUHQ%ELV% $XIJUXQG GHV HUXLHUWHQ %HGDUIV $ ZLUG LQ GHQ H[LVWLHUHQGHQ RGHU QHX JHVFKDIIHQHQ,QIUDVWUXNWXUHQ % HLQ XPIDQJUHLFKHVXQGDOOH=LHOJUXSSHQEHU FNVLFKWHJHQGHV$XVXQG:HLWHUELOGXQJVSURJUDPP&DQJHERWHQ 6FKOLHVVOLFKHQWVWHKHQ2QOLQH3URGXNWHE]Z±'LHQVWH' Zur Betreuung und Umsetzung des vorliegenden Programms macht es wenig Sinn, sektorale Arbeitsgruppen einzurichten. Vielmehr sollen Arbeitsgruppen entstehen, die jeweils eine Massnahmengruppe betreuen. Vorgeschlagen werden folgende Arbeitsgruppen: $UEHLWVJUXSSH 0DVVQDKPHQEHUHLFKH A. Veranstaltungen Aktionswochen, Veranstaltungen, Umfragen B. Infrastrukturen Eis Dierfer gin vernetzt, Multimediasäulen, Internet-Serverzentrum, Visiokonferrenzsystem, Weiterbildungs-infrastrukturen C. Weiterbildung Interneteinführungen, Internetkurse, Webpublishingkurse D. Internet Internetauftritte, Internetportal, Regionale Datenbanken, Fernarbeit Die Arbeitsgruppen werden nach der Gründung der LAG eingerichtet. Neben diesen Arbeitsgruppen können ad hoc Projektbegleitgruppen eingerichtet werden, sinnvollerweise bei grösseren oder komplizierteren Vorhaben, beispielsweise um die Massnahme Eis Dierfer gin vernetzt durchzuziehen.,p =XJH GHU 3URJUDPPXPVHW]XQJ XQG GHU YHUVWlUNWHQ =XVDPPHQDUEHLW ]ZLVFKHQ GHQ 3DUWQHUQ DXV GHP IIHQWOLFKHQ XQG SULYDWHQ 6HNWRU N QQWH GHU %HGDUI HQWVWHKHQ HLQH EHU GLH /($'(53DUWQHUVFKDIW KLQDXVUHLFKHQGH.RRSHUDWLRQVIRUP]XZlKOHQXPUHFKWOLFKXQGZLUWVFKDIWOLFKKDQGOXQJVXQDEKlQJLJHUXQGIlKLJHU ]XZHUGHQ%HLVSLHOVZHLVHN QQWHPDQVLFKYRUVWHOOHQGDVVHLQH3DUWQHUVFKDIW]ZLVFKHQ IIHQWOLFKHQXQGSULYDWHQ 7UlJHUQ HQWVWHKW XQWHU GHU )RUP HLQHU :LUWVFKDIWOLFKHQ,QWHUHVVHQYHUHLQLJXQJ Ä*,( *URXSHPHQW G,QWpUrW (FRQRPLTXH³ 6ROFK HLQ MXULVWLVFKHU 7UlJHU NDQQ NRQRPLVFK DJLHUHQ XQG LQWHUQDWLRQDOHQ,QLWLDWLYHQ EHLWUHWHQ EHLVSLHOVZHLVH HLQHU JUHQ] EHUVFKUHLWHQGHQ (:,9 HLQHU (XURSlLVFKHQ :LUWVFKDIWOLFKHQ,QWHUHVVHQYHUHLQLJXQJ Ä*(,( *URXSHPHQW(XURSpHQG,QWpUrW(FRQRPLTXH³ 'HU ZHVHQWOLFKH 9RUWHLO ZlUH GLH (LQELQGXQJ GHV SULYDWHQ 7HFKQRORJLHVHNWRUV XQG GLH % QGHOXQJ IIHQWOLFKHUXQG SULYDWHU5HVVRXUFHQLQZLUWVFKDIWOLFKH3URMHNWH %DVLVSURMHNWHXQGZHLWHUI KUHQGH3URMHNWH Wir unterscheiden in vorliegendem Programm zwischen Basisprojekten und weiterführenden Projekten. Unter Basisprojekte verstehen wir breiter angelegte Vorhaben, zumeist zu Beginn der Programmdurchführung, die eine Basisinfrastruktur oder Basisdienstleistung erstellen und anbieten, auf die dann weiterführende Projekte oftmals aufbauen können, jedoch nicht immer müssen. Die Basisprojekte erschaffen oftmals die Rahmenbedingungen unter denen die Akteure dann ihre Projektvorhaben durchführen können. Die einzelnen Basisprojekte und die weiterführenden Projekte wurden den jeweiligen Aktionsbereichen und Massnahmen, die im Nationalen Programm zur Umsetzung der LEADER+ Initiative in Luxemburg detailliert sind, zugeordnet. Dazu werden die Massnahmen nach dem gleichen System kodiert, wie es die LAG Redange-Wiltz in ihrem regionalen Programm vorgeschlagen hat, was zu einer erhöhten Lesund Vergleichbarkeit der LEADER-Programme in Luxemburg beiträgt: z.b.: NP-AB1.I bedeutet Nationales Programm-Aktionsbereich 1.I (cf. Ministerium für Landwirtschaft, Weinbau und Entwicklung des ländlichen Raumes, 2000). LEADER+ Programm Clervaux-Vianden Seite 3

4 .RGLHUXQJGHU$NWLRQVEHUHLFKHGHVQDWLRQDOHQ3URJUDPPV $NWLRQVEHUHLFK:RKQHQ Massnahme I: Förderung des sozialen Gefüges in den Dörfern 13$%,.) Massnahme II: Schaffung von öffentlichen Begegnungsorten 13$%,,.) Massnahme III: Förderung von regionaltypischem Bauen und von ökologischen Siedlungen 13$%,,,.) Massnahme IV: Reduzierung des Flächenverbrauchs 13$%,9.) $NWLRQVEHUHLFK$UEHLWHQ Massnahme I: Erprobung pilothafter Formen der Arbeitsorganisation und Beschäftigung, spez. für Frauen und Jugendliche 13$%,.) Massnahme II: Verbesserung der Abstimmung zwischen vorhandenem Arbeitskräftepotential und der Schaffung neuer Arbeitsplätze 13$%,,.) Massnahme III: Förderung von Existenzgründungen und der Schaffung von Arbeitsplätzen für höher qualifizierte Arbeitnehmer 13$%,,,.) Massnahme IV: Verbesserung des Angebotes im Gastgewerbe 13$%,9.) Massnahme V: Steigerung der touristischen Attraktivität, Diversifizierung des tourist. Angebots 13$%9.) Massnahme VI: Entwicklung von regionalen Qualitätsprodukten 13$%9,.) Massnahme VII: Förderung der Vermarktungsstrukturen von regionalen Produkten 13$%9,,.) $NWLRQVEHUHLFK:HLWHUELOGXQJXQG.RPPXQLNDWLRQ Massnahme I: Förderung von regionalen Netzwerken 13$%,.) Massnahme II: Förderung pilothafter Kommunikationsmethoden 13$%,,.) Massnahme III: Förderung des lebenslangen Lernens 13$%,,,.) Massnahme IV: Förderung von Weiterbildungsangeboten für Akteure der regionalen Wirtschaft 13$%,9.) Massnahme V: Förderung von Beratungsdienstleistungen 13$%9.) $NWLRQVEHUHLFK9HUVRUJXQJ Massnahme I: Verbesserung der versorgung mit Gütern des täglichen Bedarf 13$%,.) Massnahme II: Ausarbeitung von Dienstleistungen mit Pilotcharakter 13$%,,.) Massnahme III: Unterstützung der gegenseitigen Hilfestellung 13$%,,,.) Massnahme IV: Erhöhung des Anteils regenerativer Energien 13$%,9.) Massnahme V: Unterstützung zur Entwicklung von Produkten auf Basis von Biomasse 13$%9.) $NWLRQVEHUHLFK)UHL]HLWXQG.XOWXU Massnahme I: Schaffung von attraktiven Freizeitgestaltungsmöglichkeiten für alle Zielgruppen 13$%,.) Massnahme II: Umweltgerechte Erschliessung der Natur für die Freizeitnutzung 13$%,,.) Massnahme III: Förderung von vereinsbezogenen Kulturveranstaltungen 13$%,,,.) Massnahme IV: Förderung der Vereinskultur 13$%,9.) $NWLRQVEHUHLFK0RELOLWlW Massnahme I: Verbesserung des Angebotes des öffentlichen Verkehrs (13$%,) Massnahme II: Förderung neuer Formen der Nutzung des Individualverkehrs (13$%,,) Massnahme III: Unterstützung von mobilen Versorgungsdiensten (13$%,,,) Massnahme IV: Förderung der Einführung der Neuen Technologien in der täglichen Planung (13$%,9) $NWLRQVEHUHLFKgNRORJLVFKHV*OHLFKJHZLFKW Massnahme I: Aufrechterhaltung des ökologischen Gleichgewichts im ländlichen Raum (13$%,) Massnahme II: Förderung neuer Formen ökologischer Nutzungen (13$%,,) Massnahme III: Förderung der Inwertsetzung der Kulturlandschaft in einem öhonomischen Ansatz (13$%,,,) $NWLRQ$9HUDQVWDOWXQJHQXQG8PIUDJHQ $9HUDQVWDOWXQJHQ Diese Massnahme sieht die Förderung von Veranstaltungen vor, die dazu beitragen, die NT der Bevölkerung näherzubringen und deren Nutzen konkret zu demonstrieren. Zu Programmbeginnn ist die Organisation einer Multimediawoche geplant (siehe Basisprojekt). Weitere Veranstaltungen können im Laufe der Programmumsetzung durchgeführt werden. Beispielsweise könnte man die Durchführung von Internet-Wettbewerben in Erwägung ziehen. Um die Zielgruppe der Jugendlichen bei dieser Massnahme zu berücksichtigen, sollen sogenannte LAN-Parties ebenfalls Gegenstand einer LEADER-Förderung sein (LAN= Local area network). LAN- Parties sind meistens Veranstaltungen, die ein ganzes Wochenende dauern und in einer grösseren Infrastruktur stattfinden, beispielsweise ein Kulturzentrum. Dort werden bis zu einigen Hundert PC s von den Teilnehmern aufgestellt und vernetzt. Es laufen Programmierwettbewerbe, Spiele und Chat- Aktivitäten (Konversationen via Internet oder lokalem Netzwerk). Diese LAN-Parties sind eine wichtige Ergänzung zu den Chat-Treffs, da die Gesprächspartner hier die Gelegenheit haben, sich reell kennen zu lernen. Diese Jugendveranstaltungen sollen zusammen mit dem CCNord koordiniert werden. Diese Jugendveranstaltungen werden ebenso ein hervorragendes Vehikel sein, um die Jugendlichen über ihre Möglichkeiten im Rahmen von LEADER+ zu informieren. LEADER+ Programm Clervaux-Vianden Seite 4

5 Basisprojekt 1 $NWLRQVZRFKH0XOWLPHGLDXQG1HXH7HFKQRORJLHQ Um die Bevölkerung und die Betriebe zu informieren und zu sensibilisieren, wird zu Programmbeginn eine Aktionswoche organisiert. Während einer ganzen Woche werden in einem adäquaten Ort sämtliche Bereiche der Neuen Technologien einem breiten Publikum, aber auch spezifischen Zielgruppen vorgestellt. Spezielle Tage sind nur für Betriebe vorgesehen, andere wiederum nur für Schulen. Das Wochenende wäre dem breiten Publikum reserviert. Die Aktionswoche wird in enger Zusammenarbeit mit den Betrieben aus der Region und mit nationalen Serviceprovidern organisiert, ohne der Veranstaltung einen reinen Messecharakter zu verleihen. Der Akzent wird vor allem auf praktische Demonstrationen gelegt. Prinzipiell sollen alle ausgestellten Applikationen vom Publikum ausprobiert werden können. Dadurch werden zusätzlich 2 Effekte erzielt: 1. Das Publikum lernt bereits praktisch hinzu, 2. die Organisatoren können die Wünsche oder die Reaktionen des Publikums in die Planung der Aktion C (Aus- und Weiterbildung) einfliessen lassen. Eine zweite Aktionswoche könnte in der Mitte der Programmlaufzeit folgen, da sich die Neuen Technologien und ihre Anwendungen bekanntlich rasant weiterentwickeln. $NWLRQVEHUHLFKLPQDWLRQDOHQ3URJUDPP13$%,9 $8PIUDJHQ Um sich ein klareres Bild über den derzeitigen Stand der Dinge zu machen, erfolgt zu Programmbeginn eine breit angelegte Umfrage (siehe Basisprojekt 2). Sie wird es erlauben, ein Feintuning bestimmter Aktionen und Projekte vorzunehmen und das Programm näher an der Realität auszurichten. Eine zweite Umfrage könnte in der Mitte der Programmumsetzung, nach 2-3 Jahren, erfolgen, um den Fortschritt des Ausstattungsgrades mit NT und ihrer Nutzung zu verfolgen und um eventuell neue Akzente zu setzen. Basisprojekt 2 8PIUDJH]XP8PJDQJPLW0XOWLPHGLDXQG1HXHQ7HFKQRORJLHQ Derzeit sind keine detaillierten Angaben zur Nutzung Neuer Technologien im Gebiet bekannt. Die luxemburgische Post gibt lediglich allgemeine Daten für das ganze Land an. Um sich ein klareres Bild der derzeitigen Verwendung von Multimedia und Neuen Technologien durch die Bevölkerung und die Betriebe zu machen, soll eine Umfrage bei allen Haushalten durchgeführt werden. Hierbei werden wertvolle Informationen gesammelt für die zukünftige Ausrichtung des Programms. Um eine möglichst hohe Beteiligung zu erreichen, wird das Projekt in enger Zusammenarbeit mit den Gemeinden durchgeführt und durch Auslosung von Preisen unter den Teilnehmern attraktiv gestalten. $NWLRQVEHUHLFKLPQDWLRQDOHQ3URJUDPP13$%,, $NWLRQ%17,QIUDVWUXNWXUHQ Von Natur aus ist LEADER kein Programm zur Förderung von Infrastrukturen. Es werden in der Regel eher Projekte gefördert, die neuartige Anwendungen, Ideen oder Ansätze ausprobiert, also mehr im Softbereich anzusiedeln sind. So wird die LEADER-Gruppe generell versuchen, schwere Investitionen über andere Programme oder Projekte zu finanzieren. Zwei gute Beispiele sind in der Aufbauphase dieses Programms entstanden und führen zu Projekten, die zu einer guten Basisausstattung der Region mit NT-Infrastrukturen führen werden:,qwhuqhwvwxiihq 2HVOLQJ: im Rahmen des Regierungsprogramms eluxembourg wurde zusammen mit der LEADER-Gruppe Redange-Wiltz ein gemeinsamer Aktionsplan zur Umsetzung des Internetstuffen-Konzepts im Oesling ausgearbeitet und eingereicht. Dieser Aktionsplan umfasst über die klassischen Internetstuffen mit 6 PCs hinaus auch die Einrichtung von grösseren Ausbildungssälen und einer mobilen Anlage (mobil-is). 8QWHU/($'(5,,ZXUGHQ&RPSXWHUDXVELOGXQJVUlXPHHLQJHULFKWHW+XSSHUGDQJHXQG%UDQGHQEXUJ'D DQEHLGHQ6WDQGRUWHQGLH1DFKIUDJHUHFKWJURVVLVWN QQHQZHLWHUH$XVELOGXQJVUlXPHEHL3URMHNWWUlJHUQ LEADER+ Programm Clervaux-Vianden Seite 5

6 HQWVWHKHQZHQQHVJHRJUDSKLVFKXQGLQKDOWOLFK6LQQPDFKW%HLVSLHOH3URMHNWHLQHV6SUDFKHQ]HQWUXPVLQ :LOZHUZLOW]&OXEUDXPGHV&&1RUGLQGHU/DUHLLQ9LDQGHQ Diese Art von Investition wird also im Rahmen von LEADER+ in unserer Region kaum mehr notwendig sein. Mehr Infos über den Aktionsplan Internetstuffen Oesling ist beim LEADER- Büro erhältlich. QRU7,&: Das Projekt sieht die grundlegende Ausstattung aller Primärschulen der Region Clerf- Vianden mit NT-Infrastrukturen vor. Darüber hinaus werden pädagogische Inhalte koordiniert und entwickelt. Schliesslich wird eine Servicestelle betrieben, die die Pflege und Aufrüstung von Hard- und Software garantiert. ist das Unterrichtsministerium, Projektpartner ist die LEADER-Region Clerf-Vianden. Das Projekt wird im Rahmen des Regierungsprogramms eluxembourg eingereicht und finanziert werden (mehr Details unter Als Nebeneffekt werden im Rahmen eines weiteren eluxembourg-projektes PRIMERA die 9 Primärschulen der Region ab September 2002 von der Stiftung RESTENA mit Breitbandanschlüssen vernetzt. Eine Ausweitung von nortic auf das LEADER-Gebiet Redange-Wiltz ist angedacht. Dennoch wird es immer Projekte geben, bei denen gewisse Infrastrukturen notwendig sind. In diesem Zusammenhang zählt die Softwareausstattung ebenfalls zu den Infrastrukturinvestitionen. %(LV'LHUIHUJLQYHUQHW]W:HLWHUELOGXQJVLQIUDVWUXNWXUHQ Diese Massnahme besteht vor allem aus der Koordinierungsarbeit des LEADER-Büros bei der Planung und Umsetzung von Internetstuffen Oesling und nortic. Punktuell kann sich während der Umsetzung des regionalen Programms der Bedarf an einer weiteren, spezifischen Infrastruktur herausstellen, die dann unter dieser Massnahme abzuwickeln wären. Darüber hinaus soll der Zugang zum Internet weiter verbreitet werden durch das Basisprojekt Eis Dierfer gin vernetzt. Basisprojekt 3 (LV'LHUIHUJLQYHUQHW]W Die Massnahme "(LV 'LHUIHU JLQ YHUQHW]W" möchte jedem Einwohner die Möglichkeit bieten, kostengünstigen Zugang zum Internet zu haben. Zu diesem Zweck sollen in allen Gemeinden des LEADER-Gebiets öffentlich zugängliche Internet-Stationen bereitgestellt werden. Daneben wird ein Multiplikatoreffekt im Umgang mit den neuen Medien erwartet, der Anstoß eigener "Internet" - Aktivitäten sein kann. Eine ähnliche Initiative läuft im benachbarten Gebiet Bitburg-Prüm (siehe weiter unten im Kapitel über Kooperationen). Die Internetstationen sollen in öffentlichen Gebäuden (Gemeindeämter, Tourismusbüros ) und in anderen öffentlich zugänglichen Gebäuden untergebracht werden (Vereinslokale ). Angestrebt wird eine Internetstation in jeder Ortschaft > 50 Einwohner. Der Unterhalt der Internetstation muss unter Einhaltung regelmässiger Mindestöffnungszeiten durch eine örtliche Struktur garantiert werden. Die Einzelheiten sollen im Rahmen einer Projektgruppe ausgearbeitet werden. Die Massnahme muss komplementär zum Aktionsplan Internetstuffen Oesling umgesetzt werden. Die Pflege und Aufrüstung von Hard- und Software soll über die Servicestelle laufen, die im Rahmen des Projektes nortic entstehen wird. $NWLRQVEHUHLFKLPQDWLRQDOHQ3URJUDPP13$%, %0XOWLPHGLD6lXOHQÃERUQHVLQIRUPDWLTXHV Die Massnahme sieht die Installation von Multimedia-Säulen in Museen oder Empfangszentren vor. Multimedia-Präsentationen, also die Inhalte, sollen ebenfalls Gegenstand einer Förderung sein können. Gemeinden oder andere öffentlich zugängliche Stellen können diese Massnahme B2 mit B1 kombinieren, also eine Multimediasäule aufstellen und sowohl eine Multimediapräsentation als auch einen Internetzugang anbieten. %9HUEHVVHUXQJGHV,QWHUQHW]XJDQJVLQGHU5HJLRQ Der Internetzugang erfolgt zur Zeit noch meistens über kostspielige Postleitungen, entweder über 56K- Modems oder über ISDN. ADSL ist im Aufbau, trotz der langen Wartezeiten ist hier ein schneller und kostengünstiger Internet- Zugang im Kommen. LuxDSL hat jedoch den Nachteil, dass er aus technischen Gründen nicht überall eingerichtet werden kann. LEADER+ Programm Clervaux-Vianden Seite 6

7 Alternativen hierzu wären die Stromkabel- und Fernsehkabelnetze. Einen solchen Zugang über Fernsehanbieter gibt es derzeit in Luxemburg Stadt, allerdings zu horrenden Tarifen (zwischen 60 und 50 ¼SUR0RQDW,Q7ULHUGDJHJHQNDQQPDQ,QWHUQHWI U¼SUR0RQDWXQEHJUHQ]WQXW]HQ Durch diese Massnahme sollen ähnliche und andere Wege erforscht und Pilotprojekte gefördert werden. Die Antenne collective Troisvierges arbeitet zur Zeit an einem solchen Konzept. Basisprojekt 4 9LGHRNRQIHUHQ]V\VWHP Diese Massnahme sieht die Installation eines Videokonferenzsystems in den Räumlichkeiten des LEADER-Büros vor. Die Infrastruktur wird kostendeckend zur Benutzung zur Verfügung gestellt. Zielpublikum sind vor allem die KMU der Region, aber alle anderen Akteure der Regionalentwicklung können dieses Instrument ebenfalls nutzen, z.b. im Rahmen von grenzüberschreitenden Projekten. $NWLRQVEHUHLFKLPQDWLRQDOHQ3URJUDPP13$%, $NWLRQ&$XVXQG:HLWHUELOGXQJ Im Bereich der Aus- und Weiterbildung werden Einführungen, Anfängerkurse und Fortgeschrittenenkurse angeboten. Einführungen sind in dem Sinne keine Kurse, sondern Präsentationen, die einem Laienpublikum erklären sollen, was Internet ist, und was man damit machen kann. Der Internetführerschein nimmt hier eine Sonderstellung ein: er kann als Anfängerkurs angesehen werden, der einen Basisumgang mit Hard- und Software zur Nutzung von Internetdiensten gewährleistet. Sämtliche Kurse müssen die internationalen Standarts einhalten, d.h. bei erfolgreichem Abschluss zu international anerkannten Zertifikaten bzw. Zeugnissen führen. Die Massnahme kann auch zur initialen Förderung von neuen Organisationen, die sich der Aus- und Weiterbildung widmen, dienen. &,QWHUQHWNXUVH Für Anfänger- und Fortgeschrittenenkurse wird auf bestehende und weitere einzurichtende Infrastrukturen zurückgegriffen, wobei die Organisation der Kurse vorzugsweise den Verwaltern dieser Strukturen überlassen wird (z.b. ARINES in Hupperdange, CIB in Brandenburg). Eine Anschubhilfe zur regionalen Koordinierung des Kursangebotes wird durch das LEADER-Büro geleistet. Inhaltlich kann die Massnahme auf alle gängigen Multimediatechniken ausgeweitet werden, da sie zunehmend an der Interaktivität im Medium Internet beitragen. Auch können Kurse inhaltlich auf bestimmte Zielpubliken zugeschnitten werden, z.b. spezielle Angebote für KMU. &,QWHUQHWSUlVHQWDWLRQHQ Hieraus können sich weitere interessante und innovative Internetaktivitäten entwickeln, Internetpräsentationen, die spezifische Fachgebiete oder Themen abdecken (beispielsweise Bildung, Kultur, Gesundheit, Politik, Tourismus, Reisen, Homebanking ). Für Einführungen oder thematische Abende genügt ein Multimedia-Präsentationsraum, wie beispielsweise einer in Fouhren eingerichtet wurde. Auch bestehende Räumlichkeiten eignen sich hervorragend: das Ciné ORION in Troisvierges und das Pavillon Ourtal der SEO bei Stolzemburg. Diese Internetpräsentationen könnten ähnlich wie die Dokumentarserie Exploration du monde aufgebaut werden. Ein möglicher Arbeitstitel wäre Exploration du monde Internet oder Exploration de la toile. Die Begleitunterlagen zu diesen Präsentationen können auf der LEADER Internetseite zur freien Einsicht publiziert werden. &,QWHUQHWSXEOLVKLQJ Einige Vereine haben bereits ihr Vereinsvermögen für einen Internetauftritt draufgemacht oder bluten finanziell an den Hostinggebühren. Das muss nicht sein. Spezifische Kurse in Internet-publishing sollen die Gemeinde- und Vereinsakteure dazu befähigen, ihren Internetauftritt selber zu gestalten und zu publizieren. Zum Einsatz kommen hierzu ausschliesslich kostenlose, aber professionelle Programme zur Webseitengestaltung, zur Graphikverarbeitung usw. Hierzu wird vom LEADER-Büro eine Internet Tools CD erstellt und laufend aktualisiert. LEADER+ Programm Clervaux-Vianden Seite 7

8 &) UGHUXQJYRQQHXHQ%LOGXQJVDQELHWHUQ Im Zuge der Einrichtung von neuen Aus- und Weiterbildungsinfrastrukturen (im Rahmen LEADERexterner Projekte oder des Aktionsbereiches B) werden wohl neue Anbieterstrukturen enstehen, die ein für die Region neues Bildungsangebot anbieten oder eine Koordinierungsrolle einnehmen bzw. impulsgebend aktiv zum Bildungsangebot beitragen. Die Massnahme sieht eine initiale Förderung dieser neuen Organisationen vor und besteht aus einer Starthilfe zur Ausstattung mit der notwendigen Basis-infrastruktur, vor allem der einschlägigen Lern- und Logistiksoftware. $NWLRQ',QWHUQHWXQG.RPPXQLNDWLRQVWHFKQRORJLHQ2QOLQHVHUYLFHV Die Innovation bei den Internet-Anwendungen, die in unserem Programm vorgesehen sind, besteht in der intelligenten Benutzung des Internets und mit diesem zu entwickelnden Werkzeuge für die Entwicklung des endogenen Potentials zu fördern. Was diametral im Gegensatz zu dem geht, was sich momentan am Markt des Internets ereignet: Grossspurige Internet-Auftritte ohne Interaktion und ohne wirklich nutzbringenden oder interessanten Inhalt. Die Konzepte, die mit den regionalen Datenbanken, den Verwaltungswerkzeugen für Vereine und andere Organisationen und die Online-Dienste für die Bevölkerung (Prozeduren) und für den Verbraucher vorgesehen sind, (Produkte, Touristenreservierungen), werden dazu beitragen, die Wirksamkeit der administrativen und der assoziativen Arbeit der Region zu erhöhen, indem sie den menschlichen Zusammenhalt und die regionale Identität merklich verbessern werden. ',QWHUQHW$XIWULWWH Da komplizierte Internetseiten mit Reservierungssystemen oder sonstigen rechtlichen Vorgängen (Buchung, Bestellung, Kauf, Reservierung ) nicht so ohne Weiteres zu programmieren sind, andererseits einige Organisationen kürzlich online gingen (www.naturpark-our.lu) oder derzeit ihren Webauftritt planen, sieht die Massnahme die finanzielle Förderung initialer Internetauftritte vor. Dies bedeutet, dass nur solche Projekte gefördert werden sollen, die von den Akteuren selbst aktualisiert werden können, die also einen dynamischen Aufbau aufweisen. Das content management wird dabei vom eigenständig durchgeführt. Eine weitere Bedingung für eine Förderung ist eher technischer Natur: die Internetauftritte müssen sozial benachteiligte Gruppen berücksichtigen, dass heisst dass die weltweit geltenden, aber selten befolgten Spezifikationen des W3C befolgt werden müssen (cf. Kap Berücksichtigung sozial benachteiligter Gruppen). Die Massnahme richtet sich vornehmlich an regionale Organisationen wie regionale Vereine, Gemeinden und Gemeindesyndikate. Für lokale Vereine wird ein spezielles Service angeboten (cf. Basisprojekt 8). Basisprojekt 5,QWHUQHW6HUYHUI UGLH5HJLRQ Im Rahmen des LEADER II Projektes Plan d action économique pour l Oesling wurde ein GIS-server und ein Internetserver angeschafft. Die technische Einrichtung steht im LEADER-Gebäude in Munshausen. Erste, positive Erfahrungen bezüglich Webhosting konnten mit diesem Instrument gemacht werden. Durch die rasante Weiterentwicklung im Internetbereich ist die Aufrechterhaltung eines eigenen Webservers heute nicht mehr zu verantworten (Upgrades alle 3 Monate erforderlich), sodass diese Internetdienste noch 2002 zu einem professionellen Internet-Provider umziehen werden. Einige Anfragen seitens Vereinen, ihre Internet-Auftritte in Munshausen hosten zu wollen, zeigen jedoch das Interesse, in der Region zu angemessenen Kosten ein solches Service anzubieten. Die Einrichtung und Pflege eines eigenen Internet-Servers ist aufgrund der günstigen Preisentwicklung und der gesteigerten Anforderungen punkto Wartung und Aufrüstung (Upgrade) nicht mehr interessant. Das Basisprojekt sieht die Anmietung eines eigenen Internet-Servers, der dann der Region zum Selbstkostenpreis zur Verfügung gestellt werden kann. Dies soll vertraglich mit einem luxemburgischen Internetprovider erfolgen, der den Server, wenn nicht in Luxemburg, dann doch zumindest innerhalb der Europäischen Union betreiben muss. Dieser Servertyp wird üblicherweise vom Provider gewartet und regelmässig aufgerüstet. Zudem werden ebenfalls Sicherheitsdienste inklusive angeboten. Ziel dieses Projektes ist es, dem öffentlichen Sektor und der Vereinswelt unserer Region eine eigene Webhostinginfrastruktur zur Verfügung zu stellen. Das Projekt soll nach einer Startphase kostendeckend laufen und somit akzeptable Preise bedingen. Der rein private oder kommerzielle Sektor wird mit dieser Massnahme prinzipiell nicht anvisiert. $NWLRQVEHUHLFKLPQDWLRQDOHQ3URJUDPP13$%, LEADER+ Programm Clervaux-Vianden Seite 8

9 Basisprojekt 6 /($'(5,QWHUQHWVHLWH Das LEADER-Büro Munshausen hat im Jahr 2000 die LEADER-Internetseite online gestellt und seitdem verbessert und ausgeweitet. Das zukünftige LEADER-Gebiet Redange-Wiltz hat sich dieser Initiative angeschlossen, sodass zur Zeit neben einer allgemeinen Eingangsseite spezifische Bereiche für beide LEADER-Regionen bestehen. Dabei bleibt jede Region für die eigenen, publizierten Inhalte verantwortlich. Unter den Links wurden weitere Regionen verlinkt, die ihre eigenen Internetauftritte haben (z.b. Denkfabrik Nordstad). Im Sinne einer demokratischen Anwendung der Internetinstrumente, bleibt es jedem LEADER-Gebiet überlassen, wie es sich im Internet darstellt. Darüber hinaus wurde die Adressen für Internetauftritte und elektronische Kommunikation über nach einem logischen Standard organisiert: die Internetadressen der verschiedenen LAGs kann sich auf Wunsch auf basieren. So erreicht man über die Startseite der LAG Redange-Wiltz und über jene der Region Clervaux-Vianden. Die -Adressen der einzelnen Gruppen und weiterer, sich mit LEADER befassende Akteure, können ebenfalls an diesem Standard ausgerichtet werden. So ist die LEADER-Gruppe Redange-Wiltz einfach über und Clervaux-Vianden über zu erreichen. Diese Dienste zur virtuellen Adressierung werden durch das LEADER-Büro Munshausen geleistet. Das LEADER-Büro Munshausen wird die Internetseite weiterhin pflegen. Auf Wunsch kann das LEADER-Büro Munshausen im Rahmen der interregionalen Zusammenarbeit oder eines zukünftigen, nationalen Netzwerkes die Einrichtung und die Betreuung weiterer Internetauftritte durchführen. $NWLRQVEHUHLFKLPQDWLRQDOHQ3URJUDPP13$%, Basisprojekt 7 5HJLRQDOHV,QWHUQHW3RUWDO Ein regionales Internetportal ermöglicht einen einfachen und gezielten Zugang zur Region. Verwaltungen, Vereinsleben, Wirtschaft, Tourismus, Kulturkalender sind nur einige der zahlreichen Themen, die von einem regionalen Portal aus aufgesucht werden können. Ziel der Massnahme ist die Schaffung einer Plattform zur Bündelung sämtlicher Akteure aus der Region und sämtlicher Informationen über die Region. Nach einer Anlaufzeit soll die Massnahme auf das gesamte Oesling ausgeweitet werden unter der Portaladresse Zahlreiche Inhalte sollen dabei aus den regionalen Datenbanken stammen (siehe weiter unten). $NWLRQVEHUHLFKLPQDWLRQDOHQ3URJUDPP13$%,, Basisprojekt 8 6WDQGDUW,QWHUQHWVHLWHQI U9HUHLQH Die LEADER-Gruppe wird auf der LEADER-Internetseite ein Tool anbieten, mit dem sich Vereine in wenigen Schritten selber einen Internetauftritt erschaffen können bis hin zu einer kompletten Mitgliederverwaltung in einem geschützten Bereich. Dafür werden mehrere Schablonen zur Auswahl gestellt und zahlreiche funktionelle Module stehen für die Gestaltung der Einzelseiten zur Verfügung (Eingangsseite, generelle Menüs, News, Forum, Kalender, Statuten; Extranet mit Archiven, Mitgliederverwaltung...). Die Erstellung der benötigten Tools wird durch eine professionelle Firma einmalig bewerkstelligt. Danach stellt das LEADER-Büro diesen Dienst zur Verfügung. Dadurch, dass der Grossteil der Arbeit von den Vereinen selbst erbracht wird, können die Kosten extrem niedrig gehalten werden und bestehen hauptsächlich aus Initialisierungs- und Beherbergungsgebühren die schätzungsweise insgesamt weniger als 150.-¼LP-DKUEHWUDJHQZHUGHQ Die Adressierung der Seiten kann auf Wunsch auf eine individuelle Adresse des Vereins geleitet werden oder sich an anhängen. Diese Grundlegende Massnahme kann eventuell auf weitere LEADER-Regionen im Rahmen des nationalen LEADER-Netzwerkes übertragen werden. $NWLRQVEHUHLFKLPQDWLRQDOHQ3URJUDPP13$%,, LEADER+ Programm Clervaux-Vianden Seite 9

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