Talent. Zeig' uns Dein. Unsere Themen: Wohnen mit Hamburger Genossenschaften. Schon einmal vormerken: Poppenbütteler Berg Mitgliederfest Seite 3

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1 Ausgabe 04/2010 Ausgabe 04/2010 Wohnen mit Hamburger Genossenschaften Zeig' uns Dein Schon einmal vormerken: Talent Unsere Themen: Poppenbütteler Berg Mitgliederfest Seite Juni 2011 auf dem Heiligengeistfeld Jubiläum 15 Jahre Seniorenverein Seite 7

2 2 inhalt Editorial Liebe Leserinnen und Leser, vor einiger Zeit hatte ich Sie aufgerufen, sich an den Aktionstagen Nachbarschaft verbindet! zu beteiligen und sich näher mit den Menschen in Ihrem Haus und Ihrer Umgebung bekannt zu machen. Viele Hamburgerinnen und Hamburger sind diesem Aufruf gefolgt. Von mehr als 200 Veranstaltungen wissen wir. Die Zahl der kleinen Nachbarschaftsaktionen, die uns nicht gemeldet worden sind, ist sicher mindestens genauso groß. Zu denen, die sich an den Aktionstagen beteiligt haben, gehören auch viele Mitglieder der Hamburger Wohnungsbaugenossenschaften. Vielleicht ist das verständlich: Wer in einer genossenschaftlichen Wohnung lebt, weiß, wozu eine starke Gemeinschaft gut ist. Besonders wertvoll ist das Engagement für den Zusammenhalt der Menschen in der Nachbarschaft aber in jedem Fall. Mein herzlicher Dank gilt deshalb allen Aktiven, die die Idee von Nachbarschaft verbindet! verwirklicht haben. All jene, die jetzt schon oder noch nicht dabei waren, möchte ich ermuntern, das Motto jederzeit aufzugreifen und mit Alltagsleben zu füllen. Und auch im kommenden Jahr wollen wir weitermachen, weil die ersten Aktionstage so erfolgreich waren. Bis wir die Anonymität der Großstadt überwunden haben und eine Stadt aus Dörfern sind, ist der Weg noch weit. Ich zähle darauf, dass Sie den Weg weiter mit uns gemeinsam gehen. Auf gute Nachbarschaft, Ihr Dietrich Wersich Senator für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz wohnen bei der BDS Poppenbütteler Berg Mitgliederfest... 3 Barmbek Hoffest Flachsland / Hufnerstraße... 4 BDS intern Neue Mitarbeiter bei der BDS... 4 Aus dem Quartier Poppenbüttel... 5 BDS intern Unsere Regietechniker... 5 BDS aktuell Google Street View... 6 Öffnungszeiten und Notdienst... 6 Weihnachts- und Neujahrsgrüße... 6 Senioren Selbsthilfe ev (SSeV) Termine Januar 2011 März Jubiläum 15 Jahre Seniorenverein... 7 Hamburg wohnen Freizeit & Kultur Erlebnisgastronomie... 8 Städtepartnerschaften... 9 Tatort Hamburg...10 Nachbarschaft verbindet!...11 Wie ich es sehe...12 Junge Familien sind die beliebtesten Nachbarn...12 DESWOS: Aus Spenden finanziert!...13 Vorstandswechsel im Arbeitskreis Hamburger Wohnungsbaugenossenschaften...13 Einer von uns: Bäckerei Rettungsbrot"...14 WunschNacht: Träume wurden wahr...15 Unser Tag /17 Hallo Kids...18 Ach Hamburg...19 Apassionata...19 Service Preisrätsel...20 Jahresgewinnspiel 2010: Die Gewinner...21 Angebote für unsere Genossenschaftsmitglieder... 22/23 up to date...24 Infoline Montag bis Freitag von 10:00 bis 17:00 Uhr (6 Cent pro Anruf aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreise können abweichen)

3 wohnen bei der BDS 3 Poppenbütteler Berg Mitgliederfest Mit der feierlichen Enthüllung der Skulptur Lesende mit Kindern des Kulturpreisträgers Hans-Werner Könecke wurde das Kunstwerk durch den Vorstand der BDS an die Mieter des neuen Quartiers Poppenbütteler Berg offiziell übergeben. Die Figurengruppe der Kinder, die einer vorlesenden Mutter zuhören, entspricht einer realen Szene, die den renommierten Bildhauer inspirierte. Kunst fördert die Kommunikation und stärkt damit das nachbarschaftliche Miteinander und schließlich die Identifikation der Menschen mit ihrem Quartier, sagt Olaf Klie, Vorstandsmitglied der BDS. Mit der Einweihung bedankt sich die BDS bei ihren Mitgliedern für das entgegengebrachte Vertrauen. Der Grundgedanke des genossenschaftlichen Wohnungsbaues wird hier in ganz besonderer Form geehrt. Kunst und Architektur machen Häuser und Plätze unverwechselbar. So ist die Familie Könecke und der BDS-Vorstand nach Enthüllung der Skulpturengruppe Lesende mit Kindern als ein Symbol für das familienfreundliche Quartier und intakte Nachbarschaften zu verstehen, ergänzt Vorstandsmitglied Carsten Rehling. Auf dem anschließenden Familienfest feierten die neuen Nachbarn bei Live- Musik, Köstlichkeiten vom Grill, vielfältigem Kinderprogramm und einem kleinen Wettschießen an der Torwand ihr neues Zuhause. Zu lebendigem Wohnen gehört für uns, ganz unterschiedliche Menschen anzusprechen und ihre Bedürfnisse bestmöglich zu befriedigen. Ich freue mich, dass die Errichtung unseres Wohnquartiers durch die Einweihung und das Familienfest einen schönen Abschluss findet, so Olaf Klie. Die Figurengruppe Lesende mit Kindern Die Gewinner des Torwandschießens Impressum Baugenossenschaft Dennerstraße-Selbsthilfe eg Hufnerstraße Hamburg Telefon Redaktion und verantwortlich: Astrid Werner Fotos: BDS, Seite 5 oben C. Bellin, Seite 6 rechts C. Spahrbier.

4 wohnen 4 bei der BDS Barmbek Hoffest Flachsland / Hufnerstraße Die Nachbarn organisierten ihr Hoffest mit kulinarischen Leckereien und lustigen Kinderspielen. Als generationenübergreifendes gemütliches Beisammensein und zum gegenseitigen Kennenlernen der Parteien in den Häusern Flachsland 47 und Hufnerstraße 24 und 26 hatten die Bewohner für Anfang September ein Hoffest geplant. Verpflegung und Unterhaltung wurden organisiert und die Daumen für gutes Wetter gedrückt. Der Tag des Festes begann recht früh mit dem Aufbau der Pavillons, der Dekoration des Hofes und dem Aufbau der Tische und Bänke. Das Wetter meinte es gut und trotz etwas kühlem Wind blieb es bei immer wiederkehrendem Sonnenschein weitestgehend trocken. Offizieller Start des Festes war gegen 15 Uhr, als sich die Besucher dann nach und nach an den vielen Kuchenspenden (mancher hatte schon tagelang gebacken) und Kaffee erfreuten. Insgesamt fanden sich etwa 50 Gäste zusammen und verbrachten einen schönen Nachmittag. Die Kinder wurden begeistert geschminkt und von Kartoffellauf bis Kartonturm bauen wurde einiges an Spielen geboten. Gegen Abend wurden dann die Grills angeheizt und das Abendbuffet mit reichlich Salat und Leckereien eröffnet. Im Zelt ließen die Nachbarn das schöne Hoffest gemütlich ausklingen. BDS intern Neue Mitarbeiter bei der BDS Der Hochbauingenieur Jan-Bernd Köller unterstützt seit dem 1. Oktober 2010 die Abteilung Bestandsmanagement. Zu später Stunde bei abgekühlten Temperaturen rückte man dann etwas enger zusammen und ließ das Fest bei einem Glas Wein ausklingen. Es war eine rundum gelungene Veranstaltung mit viel Spaß und Unterhaltung, die die Bewohner der Häuser ein wenig näher zusammen gebracht hat. Heike Ehlers ist seit dem 1. Mai 2010 als Vorstandssekretärin für die BDS tätig. Sammy Siemers hat seine Ausbildung zum Immobilienkaufmann am 1. September 2010 begonnen.

5 5 Aus dem Quartier Poppenbüttel Der Kupferteich und die Naturschutzgebiete Hainesch Iland und Trillup sorgen im Wechsel mit dem dörflichen Charakter des Ortskerns und der modernen Infrastruktur für das unverwechselbare urban-ländliche Flair des Hamburger Nordens. In dieser für Poppenbüttel typischen Lage ist der BDS-Neubau am Poppenbütteler Berg entstanden. Zum ausgiebigen Shoppen bei jedem Wetter in über 240 Fachgeschäften lädt das über die Stadtgrenzen Hamburgs hinaus bekannte Alstertal-Einkaufszentrum (AEZ) direkt am S-Bahnhof Poppenbüttel ein. Insbesondere zur Weihnachtszeit ist es ein beliebter Anlaufpunkt für viele Hamburger und Besucher aus dem Umland. Was passiert in Ihrem Quartier? Teilen Sie Ihre Tipps für individuelle Hamburg-Erlebnisse mit unseren Lesern und schreiben Sie an: Hier sind Familien mit Kindern und Rentner Nachbarn, denn vielfältige Freizeitmöglichkeiten liegen fast direkt vor der Tür. Eine Kanu- oder Kajaktour auf einem der Alsterkanäle, ausgedehnte Spaziergänge und Sonnenbäder am Hummelsee, Fahrradfahren im Alstertal oder eine Joggingrunde um den Kupferteich: die Auswahl für Frischluftfans ist riesig. Die Cafés und Restaurants an der Poppenbütteler Schleuse bieten Spaziergängern eine schöne Gelegenheit, gemütlich zu verweilen. Die Poppenbütteler Schleuse ist ein beliebtes Ausflugsziel BDS intern Unsere Regietechniker Elektromeister Uwe Bergemann (links) und Sanitärfachhandwerker Rüdiger Wolter In den letzten zwei Ausgaben der bei uns haben wir unsere beiden Hauswart-Teams vorgestellt. Die Regietechniker Uwe Bergemann und Rüdiger Wolter sind der Abteilung Bestandsmanagement zugeordnet, arbeiten aber auch mit den Kollegen aus dem Produktmanagement, also der Vermietung und den Hauswarten, eng zusammen. Sie führen bei unseren Mitgliedern vor Ort Kleinreparaturen in ihren jeweiligen Fachbereichen durch und stehen bei Bedarf unseren Mitarbeitern mit technischer Beratung zur Seite. Rüdiger Wolter ist Sanitärfachhandwerker und Profi in allen Fragen rund ums Bad. Der Elektromeister Uwe Bergemann steht mit seiner Fachkompetenz für den Bereich Elektrotechnik zur Verfügung.

6 wohnen 6 bei der BDS BDS aktuell Google Street View In der letzten Ausgabe haben wir unsere Mitglieder informiert, dass die BDS gegen die Veröffentlichung von Bildern ihrer Wohnanlagen durch Google Street View Widerspruch einlegen wird. Mittlerweile wurden wir von Google in Kenntnis gesetzt, dass ausschließlich Widersprüche natürlicher Personen im Hinblick auf Gebäude berücksichtigt werden, die im Eigentum dieser Personen stehen oder von diesen bewohnt werden. Widersprüche von juristischen Personen und Personenmehrheiten und damit auch der BDS können von Google nicht berücksichtigt werden, da Angaben über juristische Personen und Personenmehrheiten nicht dem Schutzbereich des Datenschutzrechts unterliegen. Unsere Mitglieder hingegen können als Bewohner Widerspruch einlegen, indem sie sich direkt an Google wenden. Dies ist möglich über den Onlinedienst zur Unkenntlichmachung unter https://streetview-deutschland.appspot.com/submission oder per Brief an die Google Germany GmbH, Betreff: Street View, ABC-Straße 19, Hamburg. Ein Vorabwiderspruch war bis zum 15. Oktober 2010 möglich. Nach Ablauf der Frist kann die Unkenntlichmachung von Gebäuden weiterhin beantragt werden, bis zum Zeitpunkt der Löschung sind die Bilder allerdings zu sehen. Öffnungszeiten und Notdienst Weihnachts- und Neujahrsgrüße Am 24. Dezember 2010 und am 31. Dezember 2010 bleibt unsere Geschäftsstelle geschlossen. Die Notdienstzentrale der Hamburger Wohnungsbaugenossenschaften ist erreichbar unter der Telefonnummer: (040) Wir wünschen allen Mitgliedern und ihren Familien ein heiteres, harmonisches Weihnachtsfest und für das Jahr 2011 viel Freude, Gesundheit und Erfolg. Ihre Baugenossenschaft Dennerstraße-Selbsthilfe eg Senioren Selbsthilfe ev (SSeV) Veranstaltungen Januar 2011 März 2011 Januar 2011 Besuch der NDR-Fernsehstudios in Lokstedt. Wir möchten uns die Studios ansehen, aus denen bekannte Sendungen wie Tagesschau, DAS und Hamburg Journal gesendet werden. Termine werden noch vereinbart. Bitte rufen Sie uns unter der unten genannten Rufnummer an, damit wir Ihnen hierzu nähere Auskünfte geben können. Dienstag, 8. März 2011 Besuch des Hamburger Rathauses. Treffen um Uhr im Foyer, Einstimmung mit einem Film, anschließend erfahren wir bei einer Gesprächsrunde sowie Führung durch das Rathaus Interessantes über die politische Arbeit im Rathaus. Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldungen bitte bis 22. Februar Donnerstag, 3. Februar 2011 Ausfahrt zum Mittagessen im Hof Appelbeck am See und nach Stade. Wahlweise Silberkarpfen oder Hirschkalbsbraten mit Tagessuppe und Dessert. Anschließend haben wir die Möglichkeit, uns die schöne Stadt Stade anzusehen. Anmeldungen bitte bis 11. Januar Anmeldung & Nachfragen Anmeldungen und Nachfragen richten Sie bitte direkt an den Seniorenverein, Tel. (040) Persönlich und telefonisch erreichen Sie uns immer mittwochs von 10 bis 13 Uhr. Mittagessen im Hof Appelbeck am See Führung durch das Hamburger Rathaus

7 7 Jubiläum 15 Jahre Seniorenverein Begrüßung der Mitglieder und Gäste durch Karl-Heinz Bahr In diesem Jahr besteht unser Seniorenverein bereits 15 Jahre. Das ist ein Grund zum Feiern: Am Freitag, den 27. August 2010 wurde im BDS- Gebäude im Raum Dennerstraße Jubiläum gefeiert. Neben Mitgliedern des Seniorenvereins, Vorstand und Aufsichtsrat der BDS sowie Mitarbeitern waren auch Gäste herzlich willkommen, das Vereinsleben kennenzulernen und Erinnerungen auszutauschen. Der Veranstaltungsraum im Souterrain des BDS-Gebäudes war bis auf den letzten Platz gefüllt, als Karl-Heinz Bahr, Die Ehrung des Mitglieds stellvertretender Vorsitzender des Vereins, alle Anwesenden begrüßte und überleitete zur Rede von Olaf Klie, Vorstandsmitglied der Baugenossenschaft. Es folgten Ansprachen von Wilfried Jastrembski, Aufsichtsratsvorsitzender der BDS, von Jens Heiser, Ehrenmitglied des Seniorenvereins und von Wolfgang Baar, dem 1. Vorsitzenden des Vereins. Ein Thema war die Entstehung des Vereins, aber auch der Blick in die Zukunft und die Bedeutung der Senioren im gesellschaftlichen Miteinander. Der Verein lebt vom aktiven Mitwirken seiner Mitglieder und lädt insbesondere Neulinge herzlich zum Mitmachen ein. Das Mitglied seit Vereinsgründung wurde im Rahmen der Jubiläumsfeier mit einem Blumenstrauß geehrt. Vorstand und Aufsichtsrat der BDS mit Jens Heiser Großer Andrang am Buffet Bei Musik und Spezialitäten vom Grill wurde bis in den späten Nachmittag hinein geschlemmt, geklönt und gelacht. Den Abschluss der fröhlichen Feier bildete eine Polonaise quer durch den Saal.

8 8 hamburg Kultur Essen erleben! Speisen und Getränke fahren Achterbahn! Fotos: altonale GmbH Fotos: Schwerelos&Zeitlos, Kirstin Rüther n Ob Limo, Suppe, Schnitzel oder Wackelpeter im Restaurant Schwerelos im Harburger Binnenhafen kommen Speisen und Getränke in Achterbahnwagen zum Gast. Ein Riesenspaß für Jung und Alt. Und für den Geschäftsführer: Christian Steinbach. Der 43-jährige Gründer, dem auch das Restaurant Alter Reporter und die Bowlingbahn Pins in Norderstedt gehören, bietet seit August 2010 Essen auf Schienen. Für den historischen Palmspeicher hat das Nürnberger Unternehmen HeineMack eigens Fahrstühle entwickelt, mit denen die kleinen Töpfe und Flaschen in fünf Metern Höhe auf die Spur gesetzt werden. Dies hier ist das abgefahrenste, das verrückteste Restaurant Hamburgs, schwärmt Steinbach (re. Foto, links), während er fasziniert seiner herannahenden Holunder- Bio-Brause entgegenschaut. Die Sobald es rattert, schießen die Blicke nach oben. Leuchtende Augen suchen die Schienen unter der Decke ab und verfolgen die kleinen Schlitten, die über eine Spirale zu einem der 17 Tische sausen. Superlative klingen vielleicht etwas abgehoben. Doch Christian Steinbach ist am Boden geblieben. Gerührt beobachtet er, wie sich seine Gäste vergnügt auf die Touchscreens stürzen. Hier sind alle Generationen vertreten, freut er sich. Nur für das erste Date ist diese Erlebnis-Gastronomie wohl nicht zu empfehlen. Aber Kinder finden s toll. Und auch Senioren sind begeistert, wenn sie es entgegen ihrer Befürchtungen schaffen, den Computer zu bedienen. An jedem Tisch gibt es bis zu 13 Plätze und drei verschiebbare Computerbildschirme. Man tippt seine Platznummer ein, wählt aus und bestätigt die Bestellung mit einer zuvor überreichten Scheckkarte. Dann nimmt man sich Besteck und Teller aus dem drehbaren Element in der Tischmitte und wartet. Laut Steinbach etwa 10 bis 15 Minuten. Um gemeinsam mit seiner Begleitung zu essen, sollte man möglichst schnell nacheinander bestellen. Aber niemals Vor-, Haupt- und Nachspeise auf einmal. Dann bekommt man nämlich auch alles auf einmal. Und schließlich macht das ja auch Konzept und Spaß aus, dass man immer mal wieder eine Kleinigkeit heranbrausen lässt. Cocktails kommen im Weckglas angeflogen, nur heiße Getränke werden klassisch auf dem Tablett serviert. Je sechs Köche und Servicekräfte beschäftigt Steinbach. Und wenn es heiß hergeht, nimmt er selbst den Cocktailshaker in die Hand, bestückt die Aufzüge oder schwingt den Kochlöffel. Vor allem am Wochenende, wenn meist alle 220 Plätze besetzt sind, muss mit sämtlichen Töpfen jongliert werden. Jedes Gericht wird frisch in dem typischen Töpfchen zubereitet. Es gibt gute und relativ günstige Hausmannkost, sowohl mit regionalen als auch mit internationalen Einschlägen. Die Speisekarte ist zudem flexibel. Je nach Saison und, ja, auch nach Wünschen der Gäste. Die Kritiken und Anregungen, die der Gast beim Besuch in den Computer tippen kann, werden von Steinbach alle gelesen, diskutiert und wenn berechtigt! umgesetzt. Für größere Feiern mit bis zu 200 Personen, aber auch Sonntags- Brunch, Krimi-Dinner und After- Work-Club gibt es das Zeitlos nebenan. Ohne Schienen. Aber durchaus charmant mit seinem Mix aus modernem Interieur in historischer Hülle. Harburger Schloßstraße Hamburg Öffnungszeiten: Sa. bis So.: Uhr Mi. bis Fr.: Uhr Mittagstisch, danach ab 17 Uhr geöffnet Mo. und Di.: Ruhetag Infoline Montag bis Freitag von 10:00 bis 17:00 Uhr (6 Cent pro Anruf aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreise können abweichen)

9 HAMBURG Partnerschaften 9 Städtepartnerschaften Die Menschen einander näherbringen Zwanzigjähriges Bestehen feierte in diesem Jahr die Städtepartnerschaft zwischen Hamburg und Prag. Intensiv wurden im Lauf der Jahre die kulturellen und wirtschaftlichen Kontakte zum Wohl beider Städte gepflegt. Im Mittelpunkt allerdings steht das gegenseitige Kennenlernen jugendlicher Städter. Fotos: tokamuwi, Karl-Heinz Laube/pixelio.de Foto: Wikipedia/KiwiDeaPi n Anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft reiste der Erste Bürgermeister Ahlhaus mit einer Delegation in die Goldene Stadt Prag. Neben dem Schwerpunkt Hafen und Hafenverkehr vereinbarten beide Seiten eine Intensivierung der Zusammenarbeit im Bereich der Bildung. So soll es einen stärkeren Schüleraustausch geben, bei dem die Förderung des Demokratieverständnisses im Vordergrund stehen soll. Eine Partnerschaft verbindet die Hansestadt seit 1994 auch mit Chicago. Mit der amerikanischen Stadt gibt es zahlreiche Gemeinsamkeiten, wie etwa die Nähe zum Wasser und ihre jeweilige Bedeutung als Wirtschafts-, Medien- und Kulturzentrum. Eine enge Verbindung gibt es zudem zu den zahlreichen Deutschstäm- Chicago: Partnerschaft seit 1994 migen, die besonders über Hamburg in die amerikanische Metropole auswanderten. Und noch ein Ereignis verbindet die beiden Städte: zwei große Brandkatastrophen. Während das Hamburger Stadtzentrum im Jahr 1842 in Flammen aufging, wurden große Teile Chicagos 1871 zerstört. Laut Partnerschaftsvertrag strebt man eine enge Zusammenarbeit in Fragen der bürgernahen Verwaltung, des Städtebaus und der Denkmalpflege sowie im Umweltschutz, im Gesundheits- und Sozialwesen und der Verbrechensbekämpfung an. Eine zentrale Rolle spielt auch hier der Jugendaustausch. Das gilt ebenso für die Hamburger Partnerschaft mit der nicaraguanischen Stadt León, mit der 1989 eine Städtepartnerschaft geschlossen wurde. Hier stehen Projekte im Mittelpunkt, die der Entwicklung Leóns helfen sollen. Ebenso wie ein reger Informations- und Erfahrungsaustausch. Besonders stark werden Initiativen und Einrichtungen des sozialen, politischen und kulturellen Lebens einbezogen. Im Zeichen der deutsch-französischen Aussöhnung stand 1958 die Annäherung zwischen Hamburg und Marseille. Die Städtepartnerschaft zwischen Hamburg und St. Petersburg kann mittlerweile auf eine über 50-jährige Geschichte zurückblicken. Weitere Städtepartnerschaften bestehen mit Osaka, Shanghai und seit 2005 zu Dar es Salaam in Tansania. Traditionell gibt es derartige Freundschaftsverträge eigentlich nur mit Städten in anderen Ländern. Deshalb ist die unmittelbar vor der Wende geschlossene Partnerschaft mit Dresden ein Sonderfall. Foto: team ccp/pixelio.de Foto: Wikipedia/MalteF Prag Natürlich sind wirtschaftliche Kontakte ein wichtiger Aspekt, doch halten insbesondere der kulturelle Austausch und der Besuch von Jugendgruppen die Kontakte und Freundschaften von Stadt zu Stadt lebendig. Anlässlich der Unterzeichnung des Vertrages mit Prag drückte es der damalige Bürgermeister Henning Voscherau so aus: Wer Lebensweise und Sprache kennt, versteht sich fürs Leben. Partnerschaft lebt nicht auf dem Papier, sondern erst in der Verbindung zwischen den Menschen. Marseille Dresden

10 10 hamburg Kultur Hochspannung für den Gabentisch Tatort Hamburg Crime time an Elbe und Alster: Hamburg-Krimis sind schwer im Kommen. Ob in der Speicherstadt, auf der Reeperbahn, im Schanzenviertel oder im historischen Hamburg: Die kriminalen Schreibtischtäter schicken ihre Ermittler durch finstere Gassen und hell ausgeleuchtete Winkel der Stadt. Mit einer einzigartigen Dichte an Thriller-Autoren ist Hamburg die heimliche Krimihauptstadt. Warum also nicht mal den Gabentisch unter Hochspannung setzen? n Hamburg bietet eine Szenerie vom Verbrecherkeller bis zur glänzenden Großbürgervilla, dazu eine illustre hanseatische Eigenwiligkeit und einen Hafen, der einen Blick über den Tellerrand ermöglicht, sagt Petra Oelker. Gerade hat die Autorin im Rowohlt Verlag ihren historischen Krimi Die Nacht des Schierlings veröffentlicht. Es ist der sehr gründlich recherchierte zehnte Teil ihrer Hamburg-Reihe um die Komödiantin Rosina, die im Hamburg des ausgehenden 18. Jahrhunderts ermittelt. Im historischen Hamburg spielen auch die Kriminalromane von Boris Meyn ( Der Tote im Fleet ), die ebenfalls im Rowohlt Verlag erschienen sind. Gerlach seinen Ermittler Brahms in Bei Einbruch Mord dem Mord an einer Hamburgerin nachspüren. Ein Detektiv mit Spürnase, der sich zuweilen selbst für einen Hund hält. In der gleichen Reihe ist auch Carmen Korns Die Katzenfreundin und die Zeichen des Todes erschienen. Ein Blick hinter die nur äußerlich ach so harmlosen Fassaden reicher Bürgerhäuser. Auf dem Kiez ermittelt auch Chas Riley, die Staatsanwältin aus Simone Buchholz' Krimi Knastpralinen (Droemer). Auftakt bilden zahlreiche in den Elbfluten schwimmende Männerfüße, wobei von den dazugehörigen Körpern zunächst jede Spur fehlt. In den verborgenen Winkeln rund um den Hafen ermittelt Katrin McClean in ihrem Kriminalroman Das Kind in der Speicherstadt (Ellert & Richter). Ermittlungen in Hamburg, Berlin und München verknüpft dagegen der Lehnenkraller Puppenspiele (Piper Verlag) von Marina Heib. Gute Nerven sollte man für diesen Thriller allerdings schon mitbringen. Die Hamburger Krimiszene ist äußerst facettenreich und verschont keinen Stadtteil. Die Romane sind damit auch ein spannungsgeladener literarischer Spaziergang durch die Hansestadt. Hektisches Großstadtgetriebe, pulsierendes Nachtleben, der Gegensatz reicher und armer Stadtteile, der Hafen all das ist wohl der Stoff, aus dem packende Krimis sind. Von Frank Göhre stammt der im Pendragon Verlag erschienene Kriminalroman Der Auserwählte, in dem sich eine kleine Reeperbahn-Chronik der letzten drei Jahrzehnte verbirgt. Hörbücher Foto: Hammonia-Verlag GmbH/E. Czerny Im Ellert & Richter Verlag wurde gleich eine ganze Reihe mit Hamburg-Krimis aus der Taufe gehoben. Hier lässt etwa Gunter Der von Regula Venske geschriebene Kriminalroman Fegefeuer am Grindel ist gerade als dramatisiertes Hörbuch bei Vitaphon erschienen. Dieser engagierte Hörbuch- Verlag hat inzwischen eine ganze Reihe von Hamburg- Hörbüchern aufgelegt. Unter anderem Frank Göhres Grüne Hölle Hagenbeck. Infoline Montag bis Freitag von 10:00 bis 17:00 Uhr (6 Cent pro Anruf aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreise können abweichen)

11 HAMBURG Nachbarschaftlich 11 Foto: Steven Haberland Integration: Die HANSA Baugenossenschaft und die Türkische Gemeinde in Hamburg und Umgebung e. V. machen es vor: So klappt's auch unter Nachbarn v.l.n.r.: Jana Kilian (Vorstand HANSA Baugenossenschaft), Sozialsenator Dietrich Wersich, Murat Gözay (Vorsitzender der Türkischen Gemeinde in Hamburg und Umgebung e. V.) n Die Hamburger Sozialbehörde und der Integrationsbeirat riefen auf zu den Aktionstagen Nachbarschaft verbindet. Die HANSA Baugenossenschaft und die TGH (Türkische Gemeinde in Hamburg und Umgebung e. V.) veranstalteten daraufhin am 22. September vor dem Waschhaus, Letzter Heller 17 in Horn, ein buntes Nachbarschaftsfest. Ein gut gewählter Ort, denn in den Genossenschaftsräumen finden regelmäßig Sprach- und Integrationskurse statt. Bei dem bunten Fest mit internationalem Essen und Musik nutzten die Besucher die Gelegenheit zum gegenseitigen Kennenlernen. Begeistert war auch Sozialsenator Dietrich Wersich, der vorbeigekommen war und die Zusammenarbeit von HANSA und TGH lobte: Hier im Waschhaus wird, organisiert von der TGH, Deutsch gelernt. Dies sei beispielhaft und vorbildlich. Auch Jana Kilian, Vorstand der HANSA Baugenossenschaft, lobt die Integrationsarbeit der TGH: Es ist ein positives Beispiel dafür, wie sich Migranten für die Integration einsetzen. Wir als Genossenschaft unterstützen gern mit Räumen vor Ort oder mit Veranstaltungen, um das nachbarschaftliche Miteinander zu fördern. Seit dem April 2010 läuft auch das Einbürgerungsprojekt Ich bin Hamburger. Es richtete sich an alle Bürgerinnen und Bürger mit Migrationshintergrund, die sich einbürgern lassen wollen. Ehrenamtliche Lotsen helfen bei der Antragstellung, der Ausbürgerung aus der bisherigen Staatsangehörigkeit und bei Behördengängen. Ansprechpartnerin ist Meryem Celikkol, Telefon , Fotowettbewerb für Neuallermöhe Zeigen Sie, was Nachbarschaft für Sie ist! Wir spielen Schach das Foto von Hubert Wrobel gewann den 1. Preis! n Der Kommunikations- und Kunstverein Allermöhe e. V. kurz KOKUS e. V. hatte die Bewohner von Neuallermöhe aufgerufen und viele hatten ihre Bilder für den Fotowettbewerb Schnapp-Schuss eingesandt. Die sehr vertraulich wirkende Schachszene brachte Hubert Wrobel den Hauptpreis von 200,00 Euro ein. Mit dem Bild Nachbarn teilen alles! (ein Kind reicht einem anderen ein Stück Apfel durch einen Zaun) sicherte sich Kai Zimmermann den zweiten Preis von 100,00 Euro. Die 17-jährige Janine Köppe gewann mit einem Bild von den 2. Allermöher Festspielen 50,00 Euro als Drittplatzierte. Die Gewinner-Schecks gestiftet von KOKUS e. V. wurden durch Jeanette Winter (KOKUS e. V.) am 28. September auf dem Fleetplatz in Neuallermöhe West im Rahmen der Hamburger Aktionstage Nachbarschaft verbindet! überreicht. KOKUS-Vorstandsmitglied Marko Lohmann zog eine positive Bilanz aus dem Fotowettbewerb: Ich freue mich über die ganz unterschiedlichen Einsendungen. Sie stellen die Vielfalt in diesem Stadtteil sehr schön dar. Die Teilnehmer kamen aus ganz unterschiedlichen Altersgruppen: Der jüngste Teilnehmer war erst 11 Jahre alt, der älteste 71 Jahre. Sie schickten Bilder ein, die Marktszenen darstellten, Vergnügungen am Badesee oder andere alltägliche Momente des nachbarschaftlichen Lebens in Neuallermöhe. Im Verein KOKUS e. V. haben sich Bauträger aus dem Stadtteil Neuallermöhe West zusammengeschlossen, die mehr als Wohnungen verwalten. Neben der Vermietung von Wohnraum ist das Ziel des Vereins, durch vielfältige Aktivitäten die Attraktivität des Stadtteils zu erhöhen und das Wohlfühlen der Menschen im Stadtteil zu fördern. Mathias Collin für KOKUS e. V.

12 12 hamburg Wie ich es sehe Welche Wohnungen braucht Hamburg? Michael Sachs Unstrittig ist: Hamburg braucht mehr Wohnungen aufgrund der weiteren Zuwanderung, aufgrund des weiteren Anstiegs der Haushaltszahlen, um die Umlandabwanderung von Familien zu vermindern. n Um den Abriss von nicht mehr sanierungsfähigen Altbauten zu kompensieren, um die Wohnbedürfnisse spezieller Nachfragegruppen zu befriedigen, um der Übernachfrage in einigen hochattraktiven Stadtquartieren entgegenzukommen, um schlussend- lich die Mietenentwicklung zu dämpfen und ein ausreichendes Angebot auch an preiswertem Wohnraum für Haushalte mit kleinen und mittleren Einkommen herzustellen. Doch es muss auch die Frage gestellt werden: Welche Wohnungen braucht Hamburg? Hier leben mittlerweile über 50 % Einpersonenhaushalte und 30 % Zweipersonenhaushalte. Unter 20 % der Haushalte haben drei und mehr Mitglieder. Und: 42 % aller Hamburger Haushalte verdienen weniger als netto im Monat, weitere 32 % unter Die öffentliche Debatte hat allerdings eine Schieflage: Durch die Fixierung junger, kreativer Bevölkerungsschichten, aber auch gut situierter City-Rückkehrer auf bestimmte Szene-Stadtteile kommt es dort zu Nachfragespitzen, die die Bestandsmieten schneller steigen lassen und hochpreisigen Neubau befördern. Hamburg hat aber noch einen großen Wohnungsbestand mit moderaten Mieten: Die Durchschnittsmiete des Hamburger Mietenspiegels liegt bei 6,76 /m², die Durchschnittsmiete der Sozialwohnungen bei 4,88. Jedes Jahr werden rund Wohnungen von Genossenschaften und SAGA GWG wiedervermietet, alle im Preissegment um diese Mittelwerte. Was kann Hamburg gegen das sogenannte Gentrifizierungsproblem tun? Den Bestand an Sozialwohnungen sichern, z. B. durch Modernisierungsförderung, den Bau von Sozialwohnungen auch in Szene-Stadtteilen fördern, angrenzende Stadtteile entwickeln und ältere Quartiere pflegen, und weniger attraktive, aber gerade mit familiengerechten Wohnungen ausgestattete Stadtteile stärken. Ein Kernziel des Senats ist es, die Rahmenbedingungen für den Neubau von Wohnungen jährlich zu schaffen. Seit 2002 wurden in Hamburg jedes Jahr im Durchschnitt nur Wohnungen gebaut, überdurchschnittlich viele Wohnungen von Projektentwicklern, Kapitalanlegern und Fonds im Hochpreissegment. Die traditionelle Hamburger Wohnungswirtschaft, die Genossenschaften, die ortsgebundenen privaten Wohnungsgesellschaften, SAGA GWG nehmen nur unterdurchschnittlich am Neubau teil. Warum? Weil diese Unternehmen die Neubaukosten mit Blick auf die Mietzahlungsfähigkeit ihrer Kunden niedrig halten müssen. Doch Grundstückspreise, städtebauliche Gutachten und Wettbewerbe, über den Bundesregelungen liegende energetische Anforderungen und lange Planungs- und Genehmigungsverfahren machen das Bauen in Hamburg teuer. Als Wohnungsbaukoordinator unterstütze ich die Wohnungsbaupolitik des Senats mit dem Ziel einer Mobilisierung von Wohnungsbaupotenzialen und Steigerung der Baugenehmigungen. Ich werde dabei eng mit der Wohnungswirtschaft zusammenarbeiten. Michael Sachs Wohnungsbaukoordinator des Senats der Freien und Hansestadt Hamburg Foto: AOK-Mediendienst Junge Familien sind die beliebtesten Nachbarn Hier die Hitliste der beliebtesten Nachbarn: Platz 1: Junge Familien (45 Prozent) Platz 2: Ältere, kinderlose Ehepaare (19 Prozent) Platz 3: Singles (10 Prozent) Platz 4: Junge Pärchen ohne Kinder (8 Prozent) Platz 5: Rentner (8 Prozent) Platz 6: Alleinerziehende Elternteile (6 Prozent) Platz 7: Wohngemeinschaften (4 Prozent) Quelle: Marktforschungsinstitut Innofact Was wäre, wenn man sich die Nachbarn selbst aussuchen könnte? Diese Frage hat das Marktforschungsinstitut Innofact im Auftrag des Immobilienportals Immowelt.de in einer repräsentativen Studie Wohnen und Leben Personen ab 18 Jahren gestellt. Das Ergebnis: Unangefochtene Wunschnachbarn sind junge Familien, während Wohngemeinschaften auf der Beliebtheitsskala ganz unten stehen. Das Bild ändert sich jedoch schnell, wenn sich der Blick von der Gesamtbevölkerung weg auf Einzelgruppen richtet. Dann zeigt sich sofort: Gleich und gleich gesellt sich gern! Singles würden zu 27 Prozent am liebsten neben Singles wohnen. Junge Familien sind mit 24 Prozent für Singles nur noch zweite Wahl. Die Wohngemeinschaften klettern bei den Singles mit 10 Prozent auf Platz 5. Ähnlich sieht es bei den getrennt Lebenden aus. Sie setzen mit 27 Prozent einen alleinerziehenden Elternteil auf Platz 1. Gleichauf liegen die jungen Familien mit ebenfalls 27 Prozent. Die Wohngemeinschaften erreichen bei den getrennt Lebenden als Wunschnachbarn mit 12 Prozent sogar Platz 4. Infoline Montag bis Freitag von 10:00 bis 17:00 Uhr (6 Cent pro Anruf aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreise können abweichen)

13 WOHNEN Typisch Genossenschaften 13 Durch die Jubiläumsaktion von Bernd Grimm wurden Paniya-Träume wahr! Aus Spenden finanziert! staatliche Schule über sechs Kilometer von Thanikolly entfernt ist und der Weg dorthin während der Monsunzeit sehr gefährlich sein kann. Der Dorfälteste ist überzeugt, dass das Zentrum für die Ausbildung der Kinder sehr wichtig ist. Seine Generation wurde unterdrückt, weil sie weder schreiben noch lesen konnte und somit ohne Kenntnisse über ihre Rechte war. regenfreien Zeiten so schnell wie möglich fertig zu stellen. Die Einweihungszeremonie fand im Beisein von Beamten der Regierung von Tamil Nadu, des Partners der DESWOS, Direktor RS Ranganathen, und unter Beteiligung aller Mitarbeiter des CTRD statt. Luke Brocket ehrenamtlicher Projektmitarbeiter CTRD Fotos: DESWOS Einweihungszeremonie durch den Dorfältesten n Sechzehn Familien des Stammes der Paniya und etliche Honoratioren kamen am 1. September 2010 im südindischen Dorf Thanikolly zusammen, um die Eröffnung ihres neuen Gemeinschaftszentrums zu feiern. Die DESWOS, ihre Partnerorganisation Centre for Tribals and Rural Development (CTRD), Bernd Grimm (Vorstand Allgemeine Deutsche Schiffszimmerer- Genossenschaft eg) und seine Gäste, die das Projekt im Rah- men der Spendenaktion anlässlich seiner Feier zum 40-jährigen Dienstjubiläum unterstützt haben, freuen sich, dass wieder ein gemeinsamer Schritt für die Entwicklung der Paniya gegangen werden konnte. Das Gemeindezentrum soll von nun an für die soziale und wirtschaftliche Entwicklung der Paniya eine ganz besondere Rolle spielen. Vorrangig wird es als Schulraum für die Dorfkinder genutzt werden, da die nächste Enthüllung der Stiftungstafel für das Gemeinschaftszentrum Er hofft, dass die Ausbildung der jungen Generation hilft, diesem Teufelskreis zu entkommen. Der Bau des Zentrums musste mehrfach wegen schwerer Regenfälle unterbrochen werden. Aber alle Familien arbeiteten gemeinsam mit den Maurern und Bauhandwerkern, um es in den Weitere Projekte finden Sie unter Spendenkonto: DESWOS e. V. Konto-Nr Sparkasse KölnBonn BLZ Stichwort: bei uns - Nilgiris Vorstandswechsel im Arbeitskreis Hamburger Wohnungsbaugenossenschaften Wir konnten sehr viel bewegen. n Für mich war das eine unglaublich befriedigende Arbeit, sagt Ulrich Stallmann, wenn er auf seine zehnjährige Arbeit im Vorstand des Arbeitskreises Hamburger Wohnungsbaugenossenschaften zurückblickt. Zusammen mit den Vorständen Burkhard Pawils und Bernd Grimm konnte viel erreicht oder auf den Weg gebracht werden. Im November übernahm nun ein komplett neuer Vorstand das Staffelholz. Im Arbeitskreis haben sich 30 Hamburger Wohnungsbaugenossenschaften zusammengeschlossen, die über Wohnungen und Mitglieder repräsentieren. Ziel ist es, die gemeinsamen genossenschaftlichen Anliegen noch besser in der Öffentlichkeit zu vermitteln und neue Impulse Zur neuen Vorsitzenden des Arbeitskreises wurde Petra Böhme (Mitte) vom Altonaer Spar- und Bauverein eg gewählt. Ebenfalls neu im Vorstand: Kristina Weigel (Walddörfer Wohnungsbaugenossenschaft eg) und Frank Seeger (Baugenossenschaft der Buchdrucker eg). zu geben. Wir sind der Meinung, dass hin und wieder ein Wechsel im Vorstand ganz gut ist. Wir konnten viel bewegen und das Image der Genossenschaften deutlich stärken, betont Ulrich Stallmann. Außerdem hätte man zahlreiche gemeinschaftliche Einrichtungen und Projekte etabliert. So zum Beispiel das Genossenschaftsfest Unser Tag, das im nächsten Jahr zum vierten Mal stattfinden wird, oder die Veranstaltung Genossenschaften im Gespräch, zu der regelmäßig Politiker und Experten eingeladen werden. Auch die Pressekonferenzen, in denen regelmäßig ein Überblick über die genossenschaftlichen Aktivitäten gegeben werde, hätten ein großes Echo gefunden. Ulrich Stallmann: Wir Hamburger Wohnungsbaugenossenschaften sind inzwischen als Gesprächspartner von Medien, Politik und Wohnungswirtschaft sehr gefragt. Damit sei der Arbeitskreis mit den jetzt einfließenden neuen Ideen und Initiativen ein auch in der Zukunft wichtiger Faktor. Ulrich Stallmann: Für die anstehenden Aufgaben wünsche ich dem neuen Vorstand Mut, Kraft und viel Erfolg. Foto: Arbeitskreis Hamburger Wohnungsbaugenossenschaften

14 14 wohnen Einer von uns Vom Pott zum Ofen Ein Duft von frisch gebackenem Streuselkuchen, knusprigen Franzbrötchen und deftigen Broten steigt einem in die Nase. Neben den verführerischen Backwaren in der Auslage fallen bunte Bilder, Souvenirs und einladende Bistrotische ins Auge. Eine kumpelhafte Begrüßung vom Chef. Und spätestens beim Blick in die kleine Backstube hinter der Glastheke direkt im Laden wird einem ganz warm ums Herz. n Auf acht Quadratmetern türmen sich neben dem Ofen ein Dutzend Bleche und jede Menge antik anmutende Gerätschaften zum Quirlen, Mahlen und Ausstechen. Willkommen im Rettungsbrot, Hamburgs kleinster Biobackstube in einem der kleinsten Stadtteile, Borgfelde. Mit der winzigen Biobäckerei in der Klaus-Groth- Straße 40 hat sich Martin Kastner (51) vor fünf Jahren einen großen Traum erfüllt: Backstube und Verkauf in einem Raum! Auf der Biowelle schwimmt der gebürtige Gelsenkirchener schon lange hat er mit sechs Freunden in Dortmund die Biobäckerei Der Gelsenkirchener Martin Kastner betreibt mit dem Rettungsbrot die kleinste Biobackstube der Stadt. Backdat eröffnet. Wir dachten uns, dat is ne gute Sache, erzählt Kastner. Sein Dialekt und der Schalke-Wimpel über dem Ofen verraten seine Herkunft. Wie er aus dem Ruhrpott in den Norden kam? Meine Frau bekam hier einen Job als Lehrerin. Für seine Lieblingskicker mein Herz schlägt blau-weiß gab es zwar keinen Ersatz, aber eine gute Alternative: St. Pauli! Eine gemütliche Wohnung fand der zweifache Vater in Lohbrügge bei der Allgemeinen Deutschen Schiffszimmerer-Genossenschaft eg; und die Erfüllung seines Traums über eine Anzeige: Ich habe mich sofort in diesen hellen Laden verliebt, schwärmt Kastner. Der Stadtteil ist ihm ebenfalls ans Herz gewachsen. Auch wenn es hier anfangs ein hartes Brot war. Ich musste zunächst Pionierarbeit in Sachen Bio leisten, habe aber viele auf den Geschmack gebracht, schmunzelt er. Borgfelde hat nicht die kaufkräftigsten Einwohner. Ich kann nicht so hohe Preise nehmen wie in Ottensen oder in der Schanze. Ein normales Brötchen kostet 25 Cent. Das ist vergleichbar mit anderen Bäckereien. Obwohl seine Zutaten doppelt so teuer sind. Eben kontrolliert biologisch erzeugt. Zudem werden sie schonend verarbeitet. Sein einziges Backmittel ist Zitronensaft. Reich werde ich hier nicht, meint er. Aber das ist nicht sein Ziel. Sein eigener Chef zu sein, das sei viel wichtiger. Zur Hand gehen ihm ein großartiger Azubi und unverzichtbare Aushilfen und Praktikanten, von denen einige vom Rauhen Haus kommen. Auch wenn das frühe Aufstehen um 1:30 Uhr beginnt die Schicht! jede Nacht aufs Neue eine Qual ist. Kastner liebt es, zu backen und täglich mit den Kunden einen Klönschnack zu halten. All seine Rezepte sind nach seinem Geschmack, von ihm selbst- oder weiterentwickelt. Seine Franzbrötchen sind einigen Stammkunden zufolge sogar die leckersten der Stadt. Obwohl ich von dieser Hamburger Spezialität vorher noch nie etwas gehört hatte. Doch langsam hab ich mich rangetastet, sagt er nicht ohne Stolz. Sein Rezept: Ich süße den Blätterteig erst später und rolle ihn noch eigenhändig aus! Fotos: Kirstin Rüther Kein Wunder, dass bei so viel Handarbeit vielen Kunden ein zufriedenes Schmeckt wie früher! über die Lippen kommt. Biobackstube Rettungsbrot, Klaus-Groth-Straße Hamburg-Borgfelde Öffnungszeiten: Mo. - Fr. 6:30 14 Uhr und Uhr, Sa. 6:30 13 Uhr Infoline Montag bis Freitag von 10:00 bis 17:00 Uhr (6 Cent pro Anruf aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreise können abweichen)

15 WOHNEN Typisch Genossenschaften Träume wurden wahr! Mal eine Nacht an einem wirklich ungewöhnlichen Ort verbringen, mit dieser Idee stieß der Arbeitskreis Hamburger Wohnungsbaugenossenschaften, unterstützt von immonet.de, auf begeistertes Interesse. Da liefen sogar die Rechner und die Telefone heiß: Interessenten bewarben sich um einen der begehrten Übernachtungsplätze. Kein Wunder, denn die hatten es in sich. Schlafplätze standen zur Verfügung im Michel, in der HSV-Loge, auf der Hafen-Barkasse Lütte Deern, im Hamburg Dungeon und mitten im Miniatur Wunderland. Orte, an denen noch nie jemand übernachtet hat! Michaela Schlüter gewann für ihren Partner und sich eine Nacht im Turm unter der Kupferhaube des Michels. Aussuchen durften sie sich, ob der Schlafplatz auf dem siebten Turmboden oder ganz oben auf der Aussichtsplattform in 82 Meter Höhe aufgebaut werden sollte. Inbegriffen war ein Panoramablick, auf den jedes Luxushotel neidisch wäre. Michaela Schlüter ist sicher, dass ihr und ihrem Partner... die WunschNacht immer in guter Erinnerung bleiben wird. Insgesamt war es eine großartige Nacht mit einem spannenden Rundumprogramm. 15 Fotos: Arbeitskreis Hamburger Wohnungsbaugenossenschaften Christopher Mau war begeistert. Er durfte in der HSV-Loge übernachten. Ein absolut genialer Abend und eine unvergessliche Nacht, fasst er seine Eindrücke zusammen. Inbegriffen waren u. a. eine Führung durch Stadion und HSV-Museum, ein Abendessen und spannende Spiele am Tischkicker. Ein wunderschöner und einmaliger Tag, war es auch für Alexander Hutsch, der gemeinsam mit seiner zukünftigen Gattin die Nacht auf der Barkasse Lütte Deern verbringen durfte, sanft geschaukelt mit Blick auf historische Schiffe und die moderne HafenCity. Inbegriffen war auch ein romantisches Abendessen zu zweit, natürlich an Bord. Gruselig ging's bei der WunschNacht im Hamburg Dungeon zu. Für die gelungene Betreuung und Organisation des Abends bedankte sich die Gewinnerin Kristina Toppel. Gute Nerven waren gefragt, denn wer schläft schon ganz sanft ein, wenn er in dem riesigen Gemäuer fast allein ist und um ihn die Wellen der Sturmflut von 1717 tosen oder gleich nebenan der Große Brand Hamburgs im Jahr 1842 noch einmal ausbricht? Begehrt waren auch die Betten in der Schweiz. Mit Aussicht auf die Alpen und ganz ohne Anstehen oder Anreisestress. Dahinter verbarg sich eine Nacht im Miniatur Wunderland, die Gabriele Mikonauschke für ihre ganze Familie gewann. Nochmals vielen Dank für die supernette und liebevolle Betreuung. Es hat wirklich alles gepasst. Für die Kinder war das alles ganz aufregend und super spannend, sagt sie.

16 16 wohnen Unser Tag 2011 Unser Tag 2011 Bühne frei für Genossenschaftsmitglieder Komm'se rein, komm'se ran, denn so haben Sie Ihren Nachbarn noch nicht erlebt! Ja, es ist wieder so weit: Die Hamburger Wohnungsbaugenossenschaften laden am 18. Juni 2011 zur Mega-Party, die voraussichtlich auf dem Heiligengeistfeld stattfinden wird. Zum vierten Mal feiern Genossenschaftler aus allen Hamburger Stadtteilen ein gemeinsames Fest mit kunterbuntem Programm und wieder stehen dabei die Mitglieder im Mittelpunkt vor und AUF der Bühne! Zehntausende von Besuchern kamen zu den letzten Genossenschaftsfesten, und auch diesmal wird wieder ein riesiger Ansturm erwartet und JEDER, der ein besonderes Hobby, eine musikalische Darbietung oder Comedyeinlage bieten kann, darf seine Talente auf der großen Bühne präsentieren. Sie sind ein begnadetes Elvis-Double, können Hans Albers kopieren oder haben bauchrednerische Fähigkeiten? Sie tanzen Flamenco oder Tango oder möchten mit einer Band das Heiligengeistfeld rocken? Melden Sie sich, denn SIE sind Teil des Programms! Auch die noch unbekannten Comedians sind herzlich eingeladen, mit ihrem Können und ihrem Witz die Besucher zu unterhalten. Schon bei den letzten Festen rissen die Darbietungen der Nachbarn die Besucher zu großen Begeisterungsstürmen hin. Schon einmal vormerken: 18. Juni 2011 auf dem Heiligengeistfeld Kommen Sie auf die Bühne und zeigen Sie, was in Ihnen steckt! Vom singenden Schlosser über den steppenden Pensionär, vom Shanty-Chor, der akrobatischen Einlage bis zum Volkstanz ist alles gefragt. Vielleicht sorgen Sie auch in einer Trommelgruppe für Stimmung oder pflegen ein ganz außergewöhnliches Hobby, mit dem Sie die Besucher des Festes vertraut machen möchten? Infoline Montag bis Freitag von 10:00 bis 17:00 Uhr (6 Cent pro Anruf aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreise können abweichen)

17 17 Nachdem im Sommer 2008 das Heiligengeistfeld in eine riesige Wohnung verwandelt wurde, erwartet die Besucher auch 2011 eine Attraktion: Auf dem Festgelände werden die Stadtteile Hamburgs nachgebildet. Von Hamm nach Hummelsbüttel oder in die HafenCity sind es dann nur wenige Schritte. Alle beteiligten Genossenschaften sind bereits bei der Arbeit und sammeln zündende Ideen. Erwartet werden auch wieder Größen aus dem Showbiz, die die Partystimmung von der Bühne aus anheizen. Zur Erinnerung: Beim letzten Genossenschaftsfest trat Ditsche-Darsteller Olli Dittrich mit seiner Band Texas Lightning auf und sorgte für eine umjubelte Abenddarbietung. Aber auch Hüpfburgen, Spieleparcours und Verlosungen für die kleineren Gäste wird es geben. Preise für Getränke und Essen werden wieder sehr moderat ausfallen. Wohnen bei Genossenschaften ist etwas Besonderes. Und genau das soll bei Unser Tag 2011 gefeiert werden. Nur eines ist auf dem gesamten Festgelände streng verboten: Langeweile! Künstleranmeldung Rufen Sie uns einfach bis zum 31. Januar 2011 an und teilen Sie uns Ihre Idee für den 18. Juni 2011 möglichst schnell auf unserer Infoline mit. Ob Gesang, Tanz, besonderes Hobby, akrobatische Einlage oder Chor: Nur Mut und rauf auf die Bühne! Hier melden Sie sich an: Infohotline:

18 18 Foto: Die Kiste, Das Augsburger Puppentheatermuseum Im Jahre 1960 erscheint das Buch von Michael Ende mit der Geschichte über Jim Knopf und Lukas, den Lokomotivführer, und in diesem Jahr feiert Jim Knopf nun seinen 50. Geburtstag! Alles Guuuuute, Jim Knopf! Müssen Lokomotiven schlafen? Wie entsteht ein Vulkan? Und warum haben nicht alle Menschen dieselbe Hautfarbe? Diesen und vielen weiteren Fragen geht Jim Knopf in dem Buch Jim Knopf findet s raus (Michael Ende/Beate Dölling) auf den Grund! Erschienen bei Thienemann Verlag, 14,90 Euro, ISBN Wir verlosen: 4 Bücher: Jim Knopf findet s raus + Party-Set Ihr kennt Ernie, Bert und Samson aus der Sesamstraße, Tom und Jerry, Wickie und die starken Männer und Bernd das Brot. Aber kennt Ihr auch Jim Knopf? Die Geschichte spielt auf der Insel Lummerland, das ist die Heimat von Lukas, dem Lokomotivführer. Eines Tages bringt der Postbote ein Paket, in dem sich ein kleiner schwarzer Junge befindet: Jim Knopf. Jim wird der beste Freund von Lukas. Jim wächst heran und die Insel Lummerland wird langsam zu eng für all ihre Bewohner. Emma, die Dampflok, soll die Insel verlassen. Lukas, der Lokomotivführer, und Jim Knopf schließen sich der zum Schiff umgebauten Dampflok Emma an und verlassen bei Nacht und Nebel die Insel. Eine aufregende Reise beginnt TELEFONAKTION A N R U F E N U N D G E W IN N E N Anruftermin 16. Dezember, 15 Uhr Foto: B. Jacobs Seid Ihr neugierig geworden? Prima! In der Jim- Knopf-Geburtstagsausstellung für kleine und große Menschen gibt es viel zu sehen! Wo? Noch bis zum 30. Januar 2011 im GeesthachtMuseum! Von Mo. bis Sa. 11 bis 17 Uhr, So. 11 bis 17 Uhr. Ihr könnt Jim Knopf auch auf der Website zu seinem Geburtstag gratulieren und ein selbst gemaltes Bild schicken. Oder Ihr schreibt direkt an Natürlich geht das auch per Post: GeesthachtMuseum!, im Krügerschen Haus, Wolf-Rüdiger Busch, Bergedorfer Straße 28, Geesthacht. Euer Bild wird dann ein Teil der Ausstellung! als Nikolaus Zum Nikolaus verteile auch ich immer Geschenke an meine Nachbarn! Oha, 8 Stiefel! Das ist aber eine groooße Familie. Wer ist das wohl? Du Schlingel, jetzt übertreibst Du aber! Das bin ich, Octoped". Ich habe nun mal 8 Füße, da kann ich nichts machen! Infoline Montag bis Freitag von 10:00 bis 17:00 Uhr (6 Cent pro Anruf aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreise können abweichen)

19 FREIZEIT & KULTUR Verschiedenes 19 Oh du Fröhliche,... ausgestrahlte Weihnachtszeit. Der Kampf der Watt- Schlachten ist wieder ausgebrochen. Allerorten leuchtet, blinkt und glitzert es. Lichterketten, Weihnachtssterne, Rentier Knut mit seinem Schlitten und LED- Weihnachtsmänner erobern Balkone, Fenster und Vorgärten. Die Romantik allerdings versinkt dabei im gleißenden Licht. Dabei wäre ein bisschen weniger so viel mehr. Die Beleuchtung der Speicherstadt oder der Katharinenkirche verzaubert uns ja gerade eben deshalb, weil der Lichtkünstler Michael Batz nicht die großen Strahler herausgeholt hat, sondern Lichtakzente setzt. Also wie wär s mit ein wenig Waffenstillstand an der Lichterfront? Würde irgendwie auch besser zum friedlichen Weihnachtsfest passen. Doch das besinnliche Fest ist in den letzten Jahren zum Spektakel des von allem zu viel, zu groß und zu schnell geworden: der größte Weihnachtsmarkt, die höchste Tanne, die meisten Lichter am Baum, der größte Geschenkeberg oder der schnellste Weihnachtsmann. Der erobert mittlerweile ja bereits Ende September die Supermärkte und steht in den Regalen zwischen eben noch gebrauchter Sonnencreme und Bademoden. Warum nicht gleich einen Allrounder, der das ganze Jahr über ganz vorn an der Werbefront kämpft? Wegen seiner Ähnlichkeit mit so manchem Gartenzwerg wäre ein Kulturschock nicht zu befüchten und sein Geschenkesack lässt sich sicher schnell gegen einen Sonnenschirm austauschen. Und sollte er seinen Weihnachtsmantel ablegen, wer weiß, vielleicht kommen dann ja die neuesten Bademoden zum Vorschein? Aber vielleicht lassen wir doch lieber: die Kirche im Dorf und den Weihnachtsmann im Dezember. Michael Koglin n APASSIONATA verzaubert das Publikum seit Jahren mit magischen Begegnungen zwischen Mensch und Pferd! Dafür wurde Europas erfolgreichste Unterhaltungsshow belohnt und als Show des Jahres ausgezeichnet. Nach dem grandiosen Erfolg der Tour Zauber der Freiheit feierte APASSIONATA im November mit Im Licht der Sterne Premiere in Riesa und ist nun europaweit in über 30 Städten zu sehen. Im Licht der Sterne erzählt die spannende Geschichte von Leyla, die sich beim Anblick einer Sternschnuppe etwas wünscht. Aber die Sternschnuppe stürzt auf die Erde und zerfällt zu Sternenstaub. Leyla sammelt diesen auf und füllt ihn in ihren Glücksbringer. Sie möchte mit dem Sternenstaub alle Menschen glücklich machen. Doch sie wird an ih- rem Plan gehindert: Eine dunkle Gestalt entwendet Leyla ihren Glücksbringer. Gemeinsam mit einem ihr unbekannten Mann, dem geheimnisvollen Reiter Pedro, macht sie sich auf den Weg, den Sternenstaub zurückzuerobern. Eine abenteuerliche Reise beginnt... Erleben Sie Sternstunden bei APASSIONATA. In jeder Stadt werden Kinder aus der jeweiligen Region die Möglichkeit haben, als Sternenmädchen die Wir verlosen: 3 x 2 Ehrenkarten für die Show am , 20 Uhr TELEFONAKTION A N R U F E N U N D G E W IN N E N Anruftermin: 20. Dezember, 15 Uhr Show zu eröffnen und so das Publikum zum Träumen einzuladen. Sichern Sie sich und Ihrer Familie schon jetzt die Tickets für zwei Stunden voller Abenteuer und Fantasie mit über 40 Pferden, hingebungsvoller Leidenschaft, temporeicher Action und mitreißender Musik! Foto: EquiArte APASSIONATA: in der O 2 World Hamburg Informationen und Tickets unter Tickethotline: (14 Cent/Min; Mobilfunkpreise max. 42 Cent/Min.)

20 20 service Preisrätsel Gewinne 4/2010 Ein 3-Gänge- Menü für 4 Personen im 1. Preis Brückenrätsel Dezember ZEUGEN TIEF HOCH BIMS EISEN NOTE RAHM TAUBE EICHE MESSER Foto: Schwerelos&Zeitlos, Kirstin Rüther 2. bis 5. Preis je ein Krimipaket Kleine Aufzüge transportieren Speisen und Getränke in Transportvorrichtungen zunächst in knapp sechs Meter Höhe, direkt unter die Restaurantdecke. Von dort schweben diese schwerelos über die Köpfe der Gäste kreuz und quer durch das Restaurant bis zu dem Tisch, an dem der Gast diese zuvor mittels Touchscreen bestellt hat. Lachende Gesichter und leuchtende Kinderaugen sind garantiert und machen den Restaurantbesuch zu einem Erlebnis der besonderen Art. (www.giessener-zeitung.de) Schwerelos & Zeitlos Harburger Schloßstraße Hamburg Telefon: Das Kind in der Speicherstadt (Ellert & Richter Verlag GmbH, Der Auserwählte (Pendragon Verlag, Der Tote im Fleet (Rowohlt Verlag GmbH, Knastpralinen (Verlagsgruppe Droemer Knaur GmbH & Co. KG, Puppenspiele (Piper Verlag, ANFAENGER SCHWUNG FEHLER KERNKRAFT NEIN MITTEL SEGEL WEISS WECHSEL TANZ BILD Erweitern Sie die linken und die rechten Wörter jeweils durch ein Wort aus der Liste, so dass neue sinnvolle Wörter entstehen (z. B. HandBALL BALLspiel). Grüne Felder bleiben frei. Auf der Mittelachse lesen Sie in Pfeilrichtung schließlich das gesuchte Lösungswort. BRÜCKENWÖRTER: BAND BANK FEST FLUG FREI GELD HAUS KURS PUNKT SAGEN SCHLAG STEIN VOLL WEIN WERK ZEIT Schreiben Sie Ihre Lösung auf eine frankierte Postkarte und senden Sie diese, versehen mit Name*, Adresse*, Genossenschaft* und Altersangabe an: Hammonia-Verlag GmbH Corporate Publishing Birgit Jacobs/Brückenrätsel Postfach Hamburg Die Ziehung erfolgt unter Ausschluss des Rechtsweges. *Hinweis: Nicht vollständig ausgefüllte Einsendungen nehmen nicht an der Verlosung teil! Einsendeschluss: 20. Dezember 2010 (Es gilt das Datum des Poststempels) Die Lösung aus dem Preisrätsel 3/2010 hieß: SCHLAGERMOVE Allen Einsendern herzlichen Dank! Gewonnen haben: 1. Preis: 2. bis 5. Preis: Gila Wiedemann Stefanie Doering Martina Künkel Alexander Martienssen Roland Stollhofen BUCH MACHT TREPPE STATT HAFT SIEGER ZEUG BERG GEBER GEHALT SCHEIBE Die Gewinner wurden bereits informiert. Infoline Montag bis Freitag von 10:00 bis 17:00 Uhr (6 Cent pro Anruf aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreise können abweichen)

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