Das Krankheitsspektrum der Zukunft

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1 Das Krankheitsspektrum der Zukunft Expertenumfrage unter 100 führenden deutschen Forschern

2 Zielsetzung Der Verband Forschender Arzneimittelhersteller e.v. (VFA) hat das der Charité mit der Experten-Umfrage "Krankheitsspektrum der Zukunft" beauftragt. Ziel der Umfrage ist es, der Öffentlichkeit ein Bild zu geben, welche Krankheiten uns in Zukunft verstärkt betreffen werden und bei welchen Erkrankungen mit therapeutischen Fortschritten zu rechnen ist. Auch die Rolle Deutschlands als Forschungs- und Entwicklungsstandort und die damit verbundenen Rahmenbedingungen werden thematisiert. Im Einzelnen wurden die Experten zu folgenden Aspekten befragt: Woran erkranken wir in Zukunft? Entwicklung der Volkskrankheiten. Woran sterben wir in Zukunft? Veränderung der häufigsten Todesursachen in den nächsten 10 Jahren in Deutschland. Bei welchen Volkskrankheiten sind Therapiefortschritte zu erwarten? Globale Infektionskrankheiten - Wie bedroht ist Deutschland? Forschen für die Zukunft: Forschungsbedarf und Standortbedingungen.

3 Wer wurde befragt? 100 führende Forscher aus der Industrie und Wissenschaft Industrie: Forschungsleiter, Medizinische Direktoren von forschenden Pharmaunternehmen Universitätskliniken, Forschungsinstitute: C4-Professoren, Institutsleiter

4 Woran erkranken wir in Zukunft? Entwicklung der Volkskrankheiten

5 Zunahme von ernährungs- und altersbedingten Erkrankungen Bei welchen Erkrankungen (so genannten Volkskrankheiten) rechnen die Experten mit einem Anstieg der Neuerkrankungen in den nächsten 10 Jahren bezogen auf Deutschland? (10 häufigste Nennungen) Diabetes 88% Übergewicht Demenz Schlaganfall Degenerative Gelenkerkrankungen Osteoporose Herzinsuffizienz Depressionen Allergien (ohne Asthma) Bluthochdruck 88% 83% 74% 70% 69% 67% 64% 62% 59% 0% 20% 40% 60% 80% 100%

6 Hauptrisiken: Altersanstieg und Ernährung Was sind die wichtigsten Gründe für die erwartete Zunahme von Neuerkrankungen? (Mehrfachantworten möglich) Diabetes 53% 92% Übergewicht Demenz 16% 99% 96% Schlaganfall 33% 92% Degenerative Gelenkerkrankungen 15% 93% 0% 20% 40% 60% 80% 100% 120% Altersanstieg Ernährung

7 Woran sterben wir in Zukunft? Veränderung der häufigsten Todesursachen in den nächsten 10 Jahren in Deutschland

8 Todesursachen: Mehr Todesfälle besonders durch Diabetes erwartet Wie entwickelt sich der prozentuale Anteil der häufigsten Todesursachen in den nächsten 10 Jahren? (Todesursachen bei beiden Geschlechtern; 5 häufigste Nennungen sortiert nach Anstieg) Diabetes 9% 22% 69% Herzinsuffizienz 11% 40% 49% Schlaganfall 6% 46% 48% Ischämische Herzerkrankungen 25% 32% 43% Lungenkrebs 17% 47% 36% 0% 20% 40% 60% 80% 100% abnehmend gleichbleibend ansteigend

9 Todesursachen bei Frauen: Stärkster Anstieg bei Diabetes und Lungenkrebs erwartet Wie entwickelt sich der prozentuale Anteil der häufigsten Todesursachen in den nächsten 10 Jahren? (Todesursachen bei Frauen) Diabetes 5% 32% 63% Lungenkrebs 10% 29% 61% Ischämische Herzkrankheit 15% 29% 56% Schlaganfall 7% 42% 51% Herzinsuffizienz 11% 40% 49% 0% 20% 40% 60% 80% 100% abnehmend gleichbleibend ansteigend

10 Bei welchen Volkskrankheiten sind Therapiefortschritte zu erwarten?

11 Kurzfristig Therapiefortschritte vor allem bei Krebs- und Herzerkrankungen erwartet Wie schätzen die Experten den Therapiefortschritt bei den so genannten Volkskrankheiten in den nächsten 5 Jahren ein? (10 häufigste Nennungen) Brustkrebs 85% Ischämische Herzerkrankungen 84% Prostatakrebs Herzinsuffizienz Darmkrebs Diabetes Schlaganfall 80% 79% 79% 79% 77% Osteoporose Rheumatische Erkrankungen Bluthochdruck 73% 72% 72% 65% 70% 75% 80% 85% 90%

12 Auch langfristig setzt sich dieser Trend bei Krebsund Herzerkrankungen fort Wie schätzen die Experten den Therapiefortschritt bei den so genannten Volkskrankheiten in den nächsten 10 Jahren ein? (10 häufigste Nennungen) Brustkrebs 94% Prostatakrebs Ischämische Herzerkrankungen Herzinsuffizienz Diabetes Bluthochdruck Schlaganfall Darmkrebs 84% 84% 86% 93% 93% 91% 90% Lungenkrebs Rheumatische Erkrankungen 81% 81% 70% 75% 80% 85% 90% 95%

13 Zwei von drei Experten erwarten Durchbruch bei der Behandlung von Alzheimer Rechnen die Experten mit einer medikamentösen Therapie, die die Alzheimer-Symptomatik relevant und dauerhaft verbessern kann? nein 35% ja 65% In wie vielen Jahren? Durchschnitt: 12 Jahre (+/- 4 Jahre)

14 Globale Infektionskrankheiten - Wie bedroht ist Deutschland?

15 Tuberkulose auf dem Vormarsch Bei welchen der folgenden weltweit sehr häufigen Infektionskrankheiten rechnen die Experten mit einem Anstieg der Neuerkrankungen in Deutschland in den nächsten 10 Jahren? 70% 60% 62% 50% 40% 30% 41% 40% 30% 20% 10% 0% Tuberkulose HIV/AIDS Hepatitis (ohne A) Malaria

16 Risikofaktoren: Migration, nachlassende Prävention & Fernreisen Was sind die wichtigsten Gründe für einen möglichen Anstieg von Infektionskrankheiten in Deutschland? Anstieg der Tuberkulose insbesondere durch Migration und Reisen Anstieg von HIV/AIDS und Hepatitis durch nachlassende Prävention Anstieg von Malaria durch Reisen in Malaria-Gebiete

17 Jeder zweite Experte erwartet Schutzimpfung gegen HIV Rechnen die Experten mit einer Schutzimpfung gegen HIV? nein 47% ja 53% In wie vielen Jahren? Durchschnitt: 12 Jahre (+/- 4 Jahre)

18 Schwere Grippe-Epidemie erwartet Wie hoch schätzen die Experten die Wahrscheinlichkeit für eine schwere deutschlandweite Grippe-Epidemie in den nächsten 5 Jahren ein? sehr hoch 7% sehr gering 3% gering 36% hoch 54%

19 Kein Rückgang übertragbarer Kinderkrankheiten in Sicht: Höhere Impfbereitschaft nötig Wie entwickeln sich die Neuerkrankungen sogenannter Kinderkrankheiten in den nächsten 10 Jahren bezogen auf Deutschland? Masern 23% 42% 35% Röteln 31% 41% 28% Mumps 28% 50% 22% Windpocken 32% 49% 19% 0% 20% 40% 60% 80% 100% abnehmend gleichbleibend ansteigend

20 Forschen für die Zukunft: Forschungsbedarf und Standortbedingungen

21 Hoher Forschungsbedarf bei alters- und ernährungsbedingten Erkrankungen sowie Krebs Bei welchen Krankheiten besteht besonders hoher Forschungsbedarf? (Mehrfachantworten möglich) 60% 54% 50% 46% 40% 39% 30% 28% 20% 12% 10% 0% Krebs Demenz Diabetes/ Übergewicht/ Bluthochdruck (metabolisches Syndrom) Herz-Kreislauf- Erkrankungen Psychatrische Erkrankungen

22 Forschungs- und Entwicklungsstandort Deutschland: Positive Trends bei Diabetes und Herz-Kreislauf- Erkrankungen Deutschland spielt in klinischer und Grundlagenforschung eine große Rolle. (Zustimmung in %) Diabetes 45% 44% Psychische Erkrankungen Herz-Kreislauf- Erkrankungen 31% 40% 36% 38% Krebs Allergien Bewegungsapparat 23% 19% 22% 16% 15% 35% 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% Grundlagenforschung Klinische Forschung

23 Weniger Vorschriften, mehr finanzielle Förderung Die Arzneimittelforschung in Deutschland könnte verbessert werden durch... (Mehrfachantworten möglich) 60% 50% 49% 40% 32% 30% 25% 20% 19% 15% 10% 0% Deregulierung Erhöhung öffentlicher Fördermittel Bessere Kooperation Universität und Industrie Marktpreisbildung von Medikamenten Höhere Akzeptanz

24 Zusammenfassung 1. Experten rechnen mit Zunahme von alters- und ernährungsbedingten Erkrankungen wie Diabetes, Übergewicht und Alzheimer. 2. Mehr Todesfälle durch Diabetes erwartet. 3. Therapiefortschritte vor allem bei Krebs- und Herzerkrankungen prognostiziert. 4. Zwei von drei Experten erwarten Durchbruch bei der Behandlung von Alzheimer. 5. Jeder zweite Experte rechnet mit Schutzimpfung gegen HIV. 6. Tuberkulose macht vor Deutschland nicht Halt! Experten sehen steigende Erkrankungszahlen.

25 Zusammenfassung 7. Mehrheit der Experten geht von schwerer Grippe-Epidemie aus. 8. Kein Rückgang der übertragbaren Kinderkrankheiten in Sicht. Hauptgrund: Impfmüdigkeit. 9. Forschungs- und Entwicklungsstandort Deutschland: Positive Trends bei Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. 10. Hoher Forschungsbedarf besonders bei Krebs sowie bei alters- und ernährungsbedingten Erkrankungen. 11. Stärkung der Arzneimittelforschung in Deutschland vor allem durch weniger Bürokratie und bessere finanzielle Förderung.

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