SIEIViEPíSS September/Oktober 5/97. Zeitschrift der Siemens-Gesellschaften in der Schweiz

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1 SIEIViEPíSS September/Oktober 5/97 Monitor Zeitschrift der Siemens-Gesellschaften in der Schweiz Unterstützung Betreuung Mitreden Osram hilft Hoch-und Integrierte Bergbauern Fachhochschulen Kommunikation

2 Inhalt Siemens Monitor September/Oktober 5/97 12 Ältestes Basler Tram 3 Editorial Integrierte Kommunikation Communication intégrée 4/5 Interview Hoch- und Fachhochschulbetreuung 6/7 Siemens in der Schweiz Kommunikation, Information, Licht Siemens Schweiz half bei der Restaurierung 13 Automation & Drives Monitor 8/ Jahre Licht 14/15 Milliardenschwere Erfindung 16/17 Sommaire français 18 Integrierte Kommunikation Mitdenken - mitentscheiden Impressum 19 Ausstellungen Ineltec '97 in Basel Rund die Hälfte aller Gemeinden in der Schweiz sind Berggemeinden. Das wirtschaftliche Gefälle zwischen dem Unterland und den Bergregionen ist ein bekanntes Problem. Unterstützung erhalten die Betroffenen unter anderem von der Schweizer Patenschaft für Berggemeinden. Siemens Schweiz und Osram haben in diesem Sommer zusammen mit der Patenschaft und der Post eine Unterstützungsaktion lanciert: Anfang August erhielten Bergbauernfamilien in 42 Gemeinden 4200 Energiesparlampen, mit denen sich Stromkosten von rund Franken einsparen lassen. Die Aktion (siehe Reportage Seite 8 und 9) löste bei allen Beteiligten ein positives Echo aus. Redaktionsschluss fürdie nächste Ausgabe: 16. Oktober 1997 Die November/Dezember-Nummer erscheint Anfang Dezember1997 ; Monitor 5/97 Osram unterstützt Bergbauernfamilien 10/11 Siemens- Schweiz/Suisse/Svizzera Besonderer Einsatz in Luzern RegioSprinter transportiert Konzertbesucher Hicom 300 für Universität Zürich An der Ineltec '97 wurden viele Kontakte geknüpft 20 Mitarbeiteraktion 21 Börse/B ourse Jubiläums-PC von SNI 22 Sport und Freizeit Golf der Extraklasse 23 Begegnung 24 Adieu Fahnen im Dialog

3 Editorial Mehr Zusammenarbeit durch bessere Kommunikation! Liebe Mitarbeiterin, lieber Mitarbeiter Um vorhandenes Wissen und Know-how zum Wohle unseres Unternehmens effizienter einsetzen zu können, müssen wir alle im täglichen Leben gewisse Spielregeln beachten und hohe Anforderungen an unsere kommunikativen Verhaltensgewohnheiten stellen. Die Kommunikation soll einen aktiven Austausch von Informationen auf allen uns bekannten Wegen fördern: mündlich, schriftlich, elektronisch - auch über vorhandene Hierarchiestufen hinweg. Wissen bedeutet Kompetenz. Je mehr wir über uns und unser Umfeld wissen, desto kompetenter und wertvoller sind wir für unsere Partner - und unsere Partner für uns. Eine offene Kommunikation setzt bei allen Beteiligten aber auch ein hohes Mass an Vertrauen voraus. Im gleichen Ausmass ist Engagement gefragt, denn Kommunikation ist keine Einbahnstrasse. Der Austausch von Information beruht auf Gegenseitigkeit. Nur wer sich selbst einbringt, kann erfolgreich kommunizieren. Kommunikation ist also in weiten Teilen eine Frage der gelebten Unternehmenskultur. Diese Kultur setzt auch die Bereitschaft voraus, vorhandene Defizite zu beseitigen und sich aktiv an diesem Prozess zu beteiligen. Dabei werden wir alle miteinander gewinnen. Durch uneingeschränkte Zusammenarbeit können wir dann unsere Kompetenz durch Können beweisen. Dieses Können wird steigen, weil wir umfassender kommunizieren und deshalb auch besser informiert sein werden. Aus dieser Erkenntnis heraus hat die Oeschäftsleitung das Projekt der «Integrierten Kommunikation» ins Leben gerufen. Ich fordere Sie auf: Leben Sie die tägliche Kommunikation, integrieren Sie diese spannende Auseinandersetzung als ständigen Prozess an Ihrem Arbeitsplatz. Ihr Peter Grüschow Die Broschüre «Integrierte Kommunikation» wird Anfang Oktoberan alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verteilt. La brochure «Communication intégrée» sera distribuée à tous les collaboratrices et collaborateurs au début du mois d'octobre. á méliorer k collaboration pm une meilleure communication! Chère collaboratrice, cher collaborateur Dans la vie quotidienne, nous devons tous nous soumettre à certaines règles du jeu posant des exigences élevées à notre comportement comnutnicatif afin de mieux pouvoir exploiter les connaissances avec le savoir-faire existant et assurer ainsi la prospérité de l'entreprise. La communication doit être un échange actif d'informations sous toutes les formes possibles, telles cpie orale, écrite ou électronique - également au travers des échelons hiérarchiques existants. Le savoir amène la compétence. Plus nous apprenons sur nous-mêmes et notre environnement, plus notre valeur sera appréciée par nos partenaires - et réciproquement. Une communication ouverte présuppose également un haut degré de confiance auprès de tous les participants, et de l'engagement est également demandé, car la communication n 'estpas à sens unique. L'échange d'information repose sur ta réciprocité, et communiquer avec succès nécessite un certain effort personnel. La communication se rapporte donc également à la culture d'entreprise. Celle-ci présuppose aussi la volonté d'éliminer les déficits existants, et de participer activement à ce processus, car nous en profitons tous ensemble. Nous pouvons alors prouver notre compétence et notre savoir-faire par utie collaboration illimitée. Ce savoir-faire s'étendra, cariions communiquerons mieux et nous serons encore mieux informés. La direction a mis sur pied le projet de «Communication intégrée» basé sur ces observations. Je vous invite à communiquer quotidiennement et à accueillir ce concept en tant que processus faisant partie intégrante de votre place de travail. Cordialement vôtre Peter Grüschow Monitor 5/97 m

4 Interview Edu Engagemeit, das sich iofhnt Seit bald 30 Jahren unterstützt Siemens Schweiz die technischen Hoch- und Fachhochschulen in unserem Land. Anfänglich in erster Linie als Information für Dozenten und Schulleiter gedacht, entwickelte sich diese Betreuung immer weiter. Heute werden in der Schweiz verschiedene Höhere Technische Lehranstalten (HTL) und die Eidgenössischen Technischen Hochschulen in Zürich (ETH) und Lausanne (EPF) unterstützt. Im Mittelpunkt stehen nicht Spendengelder, sondern die Unterstützung zur Anwerbung von neuen Mitarbeitern sowie Informationsvermittlung und Zusammenarbeit in technischen Projekten. Verantwortlich für die Hoch- und Fachhochschulbetreuung (H+F-Betreuung) bei Siemens Schweiz ist seit 1992 Hans Werner Iselin. Monitor hat sich mit ihm unterhalten. Die beliebtesten Arbeitgeber Schweizer Hoch- und Fachhochschulabsolventen sind im Vergleich mit ihren europäischen Studienkollegen sehr anspruchsvoll. Dies zeigt eine Umfrage, welche die schwedische Kommunikationsfirma Universum bei rund 1300 Studenten gemacht hat. Die zukünftigen Schweizer Führungskräfte wollen sich, laut Umfrage, kontinuierlich weiterbilden und streben eine unabhängige, kreative Laufbahn an. Bei der Frage nach dem beliebtesten Arbeitgeber für die Schweizer Hochschulabsolventen schneidet Siemens Schweiz hervorragend ab und belegt den 4. Rang. 1. ABB 2. Nestlé 3. Swissair 4. Siemens Schweiz 5. Swisscom (Telecom PTT) 6. Hewlett-Packard 7. Novartis 8. McKinsey & Co. 9. Microsoft 10. BMW Wieviel Geld wird denn eingesetzt? Hans Werner Iselin (PER 1) leitet seit fünf Jahren die Hoch- und Fachhochschulbetreuung bei Siemens Schweiz. Monitor: Hans Werner Iselin, Siemens Schweiz unterstützt verschiedene höhere Lehranstalten in der Schweiz. Wie hat sich das entwickelt? Hans Werner Iselin: Sponsoring und Spendengelder waren bei Siemens schon in den sechziger Jahren ein Thema. Diese Unterstützung und die Kontakte zu den Höheren Technischen Lehranstalten wurden ständig ausgebaut. In früheren Jahren erfolgte die finanzielle Unterstützung mehr nach dem Giesskannenprinzip. Jede Schule erhielt einen festgesetzten Betrag für Siemens- Produkte, den sie beliebig einsetzen konnte. Seit 1992 arbeiten wir nach einem neuen Konzept, indem wir zielgerichtet ganz bestimmte Projekte an den einzelnen Schulen unterstützen. m Monitor 5/97 Können Sie ein paar konkrete Beispiele nennen? Wir haben die meisten von uns betreuten Schulen mit Telefonvermittlungsanlagen Hicom 116 und Artecom ausgerüstet. Im weiteren wurden Videokonferenzsysteme eingerichtet, mit denen die einzelnen Schulen und die Studentenund Lehrerschaft untereinander in Kontakt treten können. Siemens Schweiz hat auch ein Simatic-Labor in der HTL Winterthur installiert oder PC-Systeme für verschiedene Institute eingesetzt. Mit dieser zielgerichteten Unterstützung von Projekten haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht. Die Erfolge sind klar ersichtlich, und alle Beteiligten wissen, wie das Geld eingesetzt wird. N Wir haben pro Jahr ein Budget von Franken, pro betreute Schule sind das rund Franken, die investiert werden. Dazu kommt noch der Aufwand unserer H+F- Betreuer, die jedoch neben der Arbeitszeit auch einen Teil ihrer Freizeit in diese anspruchsvolle Aufgabe investieren. Die Betreuung der Hoch- und Fachhochschulen ist eine aufwendige Sache und beschränkt sich nicht nur auf finanzielle Unterstützung? Siemens Schweiz verfolgt verschiedene Ziele. Zum einen schaffen wir mit einer professionellen Betreuung eine gute Basis für die Personalrekrutierung. Wir wollen, dass die Absolventen gut ausgebildet sind und sich bei uns bewerben. Die H+F-Betreuung bietet zudem eine gute Gelegenheit, um den Bekanntheitsgrad von Siemens Schweiz zu erhöhen und unser Image zu verbessern. Es liegt uns sehr am Herzen, das innovative High-Tech-Unternehmen Siemens Schweiz an den Schulen bekannt zu

5 Interview machen. Zudem profitiert auch unsere Entwicklung, indem Konzepte, die wir in Zusammenarbeit mit den Schulen erarbeitet haben, in unseren Produkten eingesetzt werden können. Um das Unternehmen in dieser Art zu positionieren, braucht es einige Anstrengungen. Wie verfolgen Sie und IhrTeam dieses Ziel? Für jedes Institut ist ein Betreuer zuständig (siehe Kasten), der sich um allfällige Anliegen kümmert oder selber Ideen einbringt. Für uns ist es wichtig, dass die Betreuer von Siemens Schweiz mit den Professoren und Direktoren partnerschaftlich zusammenarbeiten; der persönliche Kontakt wird grossgeschrieben. Das kann so weit gehen, dass Dozenten an unsere Betreuer herantreten und um Informationen und Unterstützung zu einem technischen Thema bitten. Durch diese Zusammenarbeit entstehen qualitativ hochstehende Semester- und Diplomarbeiten wie beispielsweise jene von zwei Absolventen der HTL Muttenz zum Thema «Objektschutz mit ISDN-Facerecognition». An der Erfindermesse in Basel wurde diese Hoch-und Fachhochschulbetreuung Als H+F-Betreuer werden erfahrene Vorgesetzte vorwiegend aus Entwicklung und Vertrieb eingesetzt, die wenn möglich ehemalige Absolventen der betreffenden Schule sind. Vier- bis fünfmal pro Jahr werden Koordinationssitzungen durchgeführt, während denen Projekte besprochen und Erfahrungen ausgetauscht werden. Die Schulbetreuer arbeiten eng mit der Personalabteilung (PER 1) von Siemens Schweiz zusammen und unterstützen diese bei der Rekrutierung von Absolventen. Schulen/Institute ETH Zürich EPF Lausanne HTL Biel HTL Brugg-Windisch HTL Burgdorf HTL Chur HTL Muttenz HTL Oensingen HTL Rapperswil HTL Winterthur Betreuer Helmut Clemm Roland Aeberhard Konrad Rey Kurt Amstad Roman Bürki Anton Richi Charles Zehnder Iwan Nussbaumer Harry Zehnder Max Gubser Public Relations Charles Breitenfellner Leitung/Koordination Hans Werner Iselin Diplomarbeit mit dem I. Preis und einer Goldmedaille ausgezeichnet. Im weiteren organisieren wir für Professoren und Studenten regelnlässig Exkursionen, wo Informationen zu Siemens Schweiz vermittelt werden und Anforderungen an Ingenieure zur Sprache kommen. Wie sind denn die Reaktionen aus den Schulen, wie klappt die Zusammenarbeit? Wir haben untereinander ein offenes Vertrauensverhältnis. Die Zusammenarbeit läuft aus meiner Sicht, dank des hohen Engagements und der ausgezeichneten Arbeit unserer Schulbetreuer, sehr gut. Natürlich ist das Feedback nicht von allen gleich, das verhält sich von Dozent zu Dozent verschieden und ist auch Ausdruck der Unterrichtskultur in den einzelnen Instituten. Zahlreiche positive Rückmeldungen erhalten wir von den Absolventen. Viele, die bei Siemens Schweiz eine Stelle antreten, melden sich aufgrund unserer Aktivitäten und können sich an die professionelle Betreuung während ihrer Ausbildung erinnern. Sie bestätigen, dass Siemens in den verschiedenen Schulen ein sehr gutes Image hat. Das widerspiegelt sich auch in den Anstellungszahlen: Im letzten Jahr hat Siemens Schweiz 74 HTL- und ETH- Absolventen eingestellt, 55 allein im Entwicklungsbereich. Siemens Schweiz unterstützt nur ganz bestimmte Institute in der Schweiz? Wonach richten sich die Auswahlkriterien? Die Auswahl richtet sich nach Angebot und Nachfrage. Wir konzentrieren uns auf Studenten der Fachrichtungen Nachrichtentechnik, Informatik und Elektrotechnik. Zur Zeit unterstützen wir acht HTL, die ETH Zürich und die EPF in Lausanne. Der Schwerpunkt unserer Unterstützungsleistungen liegt zurzeit in den Regionen Zürich, Basel und Bern. Im Entwicklungsbereich bestehen sehr enge Kontakte zu verschiedenen HTL und zur ETH Zürich. Im übrigen unterstützt Siemens Schweiz diese Schulen nicht nur, sondern stellt auch sehr interessante Semester- und Diplomarbeiten. Viele Institute in der Schweiz sind auf dem Weg, Fachhochschulen zu werden. Das ist doch nicht nur für die Schulen eine Herausforderung, sondern auch für Siemens Schweiz. Ganz bestimmt. Wir müssen und werden noch enger und professioneller mit den zukünftigen Fachhochschulen zusammenarbeiten. Vor allem Geschätztes Engagement von Siemens Schweiz Die Unterstützung, die Siemens Schweiz den Hoch- und Fachhochschulen zukommen lässt, wissen die Verantwortlichen zu schätzen. Hier einige Zitate; «Dank grosszügigen Konditionen und finanzieller Unterstützung können wir ab diesem Herbst wie geplant mit dem Fach Automatisierungstechnik beginnen. Unsere Studierenden können somit auch in diesem Bereich mit Systemkomponenten modernster Technik arbeiten.» Prof. Rolf Klaus, Technikum Winterthur «Wir möchten der Firma Siemens ganz herzlich danken für die Reise nach Berlin. Wir finden es eine ausgezeichnete Idee, Dozenten der verschiedenen Ingenieurschulen zu Fachvorträgen einzuladen. Wir haben den von Ihnen mit sehr viel persönlichem Engagement organisierten Anlass sehr geschätzt.» Peter Thoma, Alfred Kaufmann, Ingenieurschule Burgdorf «Im Hinblick auf die zukünftigen Fachhochschulen war der Kontakt mit den Kollegen anderer Schulen besonders wertvoll. Keine andere mir bekannte Firma hat sich in den letzten Jahren so stark für die Ingenieurschulen engagiert.» Hans-Peter Oser, HTL Brugg-Windisch der Technologietransfer wird zunehmen, das Vermitteln und der Austausch von technischer Leistung und Know-how zwischen den Schulen und den Unternehmen tritt vermehrt in den Mittelpunkt. Diese Herausforderungen sind uns bekannt, und wir können uns entsprechend darauf einstellen. Interview: Benno Estermann Monitor 5/97 m

6 Siemens in der Schweiz Seit über 100 Jahren ist der Name Siemens eng mit der Schweiz verbunden baute das Unternehmen ein erstes Kraftwerk in unserem Land. Heute beschäftigt Siemens in der Schweiz rund 4600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Unternehmen ist in allen Landesteilen mit verschiedenen Schwester- und Tochtergesellschaften verankert. Die Hauptaktivitäten umfassen Entwicklung, Fertigung sowie Vertrieb und Service. Die Siemens-Gesellschaften in der Schweiz sind insgesamt in neun Arbeitsgebieten tätig: Bauelemente, Energie, Haushaltgeräte, Industrie, Information, Kommunikation, Licht, Medizin und Verkehr. In dieser Monitor-Ausgabe stellen wir die Bereiche Licht, Information und Kommunikation kurz vor. «Hicom Trading» ist eine Schweizer Eigenentwicklung für Börsenhändler und Broker, die sich auch in den USA bewährt. Multimediale Möglichkeiten verbessern den Informationsstand. Die schnelle Verfügund Austauschbarkeit von Daten erweist sich als entscheidender Wettbewerbsvorteil. Kommunikation Der digitale Transfer von Daten, Text, Bild und Ton schafft eine nene Dimension. Fortschritt heisst Vereinfachung: Die Kommunikation wird bequemer. Ob Komforttelefone, Fax, Mobilfunk, Daten- oder Bildübermittlung - alles wird zur Selbstverständlichkeit. Dabei sind die Möglichkeiten schier unbegrenzt. Alle Benutzer werden über Telekommunikationsnetze verbunden und haben eine gemeinsame Schnittstelle: Multimedia. Siemens bietet als weltweiter Pionier in der Telefonie Anschluss an die Zukunft. Für öffentliche und private Netzbetreiber baut Siemens die nötige Infrastruktur wie Übertragungssysteme, Vermittlungsund Kabeltechnik. Der Schwerpunkt der Tätigkeit von Siemens Schweiz liegt in der Telekommunikation. Das Unternehmen unterhält eine eigene Entwicklungsabteilung mit rund 600 Ingenieuren und Technikern, die u. a. für digitale Vermittlungssysteme und Haustelefonzentralen zuständig sind. Schwerpunkte bilden sowohl öffentliche wie private Kommunikationssysteme. tjnser Auge empfindet einfach Helligkeit - Licht ist jedoch eine elektromagnetische Welle und folgt speziellen Gesetzen.

7 Brückenschlag zwischen Fabrik und Büro. Alles rückt datentechnisch näher zusammen. Die Integration verschiedener Standorte und das «Home office» machen Schule. Information) Information und Informationsverarbeitung gelten als Basis der modernen Entwicklung. Im übertragenen Sinn erweist sich dieser Kernbereich weltweit als Rohstoff von morgen. Kaum ein Gebiet der modernen Informationstechnik hat eine derart stürmische Entwicklung zu verzeichnen wie das der Vernetzung. Als Generalunternehmerin bietet Siemens auch bei komplexen Vorhaben Komplettlösungen. Der Kunde sagt, was er braucht, und Siemens übernimmt das ganze Projektmanagement. Zu den führenden internationalen Anbietern gehört auch die Siemens Nixdorf Informationssysteme AG (SNI), welche in der Schweiz rund 600 Mitarbeitende beschäftigt. Banken, Behörden, Industrie und Detailhandel setzen auf die Technologie von Siemens Nixdorf. Das Angebot reicht vom kompletten Notebook- Programm bis zum Superrechner. Einklicken - und schon hebt der «User» ab in die virtuelle Realität. Mittels Computer simulierte Wirklichkeit entführt in künstliche Welten (Cyberspace) und erlaubt Interaktive Einbindung. Licht Was anderswo leuchten soll, funkt erst in hellen Köpfen - bei den Lichtspezialisten von Osram zum Beispiel. Richtige Beleuchtung sorgt nicht bloss für Wohlbefinden : Unsere moderne Zivilisation ist ohne künstliches Licht undenkbar. Osram hat sich auf vielfältige Lichtquellen und Betriebsgeräte für Anwendungen im Innen- und Aussenbereich spezialisiert: für Innenbeleuchtung von Verkaufslokalen, für Automobilbeleuchtung, Sportanlässe, Flughäfen und vieles mehr. Eine wichtige Rolle spielt die intelligente Systemtechnik. Elektronische Vorschaltgeräte ermöglichen Fortschritte wie die Regulierung der Lichtfarbe, und der Hochfrequenzbetrieb von Leuchtstofflampen erlaubt bedeutende Energieeinsparungen. Als zweitgrösster Lampenhersteller der Welt beschäftigt das Unternehmen rund Mitarbeitende. Die neue Zürcher Börse verbindet Innen und Aussen. Dabei bringt konzentrierte Lichtenergie die Architektur wirkungsvoll zur Geltung. Die Osram AG mit Sitz in Winterthur bietet in der Schweiz neben der gesamten Produktepalette - darunter rund 2000 verschiedene Lampentypen - auch ein breites Kursangebpt für Fachhandel, Grossisten und Leuchtenhersteller. Dank integrierter Intelligenz lassen sich moderne Beleuchtungssysteme zu ganzheitlichen Lösungen verbinden, wie beispielsweise im Bahnhof Luzern.

8 150 Jahre Siemens 4000 Jahre Gratis-Licht für die Scliwiiier Bergbevölkerung Zum 150-Jahr-Jubiläum des Siemens- Konzerns haben Siemens Schweiz und Osram AG Winterthur der Schweizer Bergbevölkerung 4200 Energiesparlampen gespendet. Im Laufe ihrer Lebensdauer lassen sich mit diesen Energiesparlampen Stromkosten von rund Franken sparen, was 4000 Jahren Gratis-Licht entspricht. Anfang August wurde die Spende in Zusammenarbeit mit dem gemeinnützigen Verein Schweizer Patenschaft für Berggemeinden und der Post verteilt. Von der Aktion profitieren vor allem Bergbauernfamilien. Osram AG Winterthur und Siemens Schweiz haben einen Teil ihres Jubiläumsbudgets zur 150-Jahr-Feier einem gemeinnützigen Zweck zugesprochen. Anfang August erhielten 42 Berggemeinden in sieben Kantonen 4200 Osram- Energiesparlampen. Diese wurden vor allem an Bergbauernfamilien abgegeben. Für die Umsetzung dieser Idee war eine spontane Zusammenarbeit mit der Schweizer Patenschaft für Berggemeinden (siehe Kasten) und der Post zustande gekommen. Die Siemens-Aktion ist von den betreffenden Gemeinden als Zeichen der Solidarität aufgenommen worden. Heinz Moor, Gemeindeschreiber von Gadmen im Kanton Bern: «Wir finden die Aktion sehr positiv. Das ist etwas, was den Leuten direkt hilft. Längerfristig gesehen, hat man durch die Energiesparlampen einen grossen Spareffekt.» Einige Gemeinden geben die Energiespariampen an die privaten Auch die Post unterstützte die Spendenaktion von Osram und Siemens Schweiz. Postier Marcel Bammert übergibt Bergbauer Anton Gisleraus Bürglen die Energiespariampen (Bild oben). Der Aufstieg zu den Bergbauern ist oft anstrengend. Viele Höfe sind nur zu Fuss erreichbar. Der Allradantrieb des Dienstfahrzeuges oder eine Seilbahn helfen, einige hundert Höhenmeter zurückzulegen. Doch das letzte Stück bleibt Beinarbeit (Bilder unten). Haushalte ab, andere verwenden sie in den gemeindeeigenen Lokalitäten wie Schulhäusern und Kindergärten, Vereinslokalen, Kirchen, Gemeindeverwaltungen oder Feuerwehrhäusern. Gadmen zum Beispiel verteilte den grösseren Teil direkt an die Bevölkerung. Heinz Moor: «Gadmen ist auf junge Familien angewiesen, hat aber eine sehr grosse Abwanderung. Deshalb hat der Gemeinderat beschlossen, den 28 Familien, die Kinder im schulpflichtigen und vorschulpflichtigeii Alter haben, je drei Lampen zur Verfügung zu stellen. Der Rest geht an die Gemeindeliegenschaften.» Die Walliser Gemeinde Eggerberg setzt die Energiespariampen in den öffentlichen Gebäuden ein. Rafaela Wasmer, Gemeindepräsidentin: «Wirhaben m Monitor 5/97

9 150 Jahre Siemens Schweizer Patenschaft für Berggemeinden Die Schweizer Patenschaft für Berggemeinden (SPB) ist ein gemeinnütziger Verein mit Sitz in Zürich und vermittelt Berggenieinden finanzstarke Gemeinden und Gönner aus dem Unterland. Diese leisten einmalige oder wiederkehrende projektbezogene Hilfe dort, wo die kantonalen und gemeindeeigenen Mittel nicht ausreichen. Der Geschäftsführer, Charles Glardon : «Die Zielsetzung der Patenschaft ist, das Wirtschaftsgefälle zwischen den Berggemeinden und den Unterlandgemeinden anzugleichen. Letztes Jahr belief sich der Spendenertrag auf gut 15 Mio. Franken. Damit bauten wir Trinkwasserversorgungen, finanzierten Schulhausrenovationen, deckten Defizite von Kindergärten, ermöglichten Alpsanierungen, erstellten Alpgebäude und Lawinenverbauungen. Allein 1996 realisierten wir rund 270 Projekte. Wenn die Berglandschaft nicht bewirtschaftet wird, vergandet alles und die Leute wandern aus.» Die SPB besteht seit 1940 und zählt heute rund Gönnerund Mitglieder. Die Schweizer Patenschaft für Berggemeinden hilft u. a. mit bei der Finanzierung von Lawinenverbauungen. keine Industrie, wir leben von den Steuereinkünften unserer Einwohner und Kleinbetriebe. Jede finanzielle Entlastung ist willkommen. Die Verteilung der Energiesparlampen an die öffentlichen Gebäude nützt allen 400 Einwohnern, auch den 14 Dorfvereinen.» Knapp die Hälfte der 3000 Schweizer Gemeinden sind Berggemeinden. Das Wirtschaftsgefälle zwischen dem Unterland und den Berg- Die Energiesparlampe Osram-Energiesparlampen Dulux EL sind auf minimale Abmessungen reduzierte Leuchtstoffröhren mit integriertem elektronischem Vorschaltgerät. Sie haben die Lichtleistung herkömmlicher Glühbirnen, verbrauchen aber nur einen Fünftel von deren Energie. Das bedeutet: Die Stromkosten einer herkömmlichen Glühbirne für die Brenndauer eines Tages sind gleich hoch wie die einer regionen ist frappant: In der Gemeinde Cauco im Calancatal im Kanton Graubtinden beträgt die Bundessteuer pro Kopf und Jahr durchschnittlich 93 Franken, in Zug liegt sie bei Franken. Viele Berggemeinden sind auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Bund und Kantone subventionieren Projekte bis zu einem bestimmten Betrag, den Rest müssen die Gemeinden selbst übernehmen. Fehlen für die Renovation Energiesparlampe für fünf Tage. Zudem ist die Lebensdauer der Energiesparlampe mit Stunden zwölfmal länger. Zum Vergleich: Bei einer täglichen Brenndauer von zwei bis drei Stunden hält sie nicht bloss ein, sondern zwölf Jahre! Die an die Schweizer Bergbevölkerung verteilten Energiesparlampen haben eine Nennleistung von 15 Watt, was der Lichtleistung herkömmlicher 75-Watt- Glühbirnen entspricht. Im Handel erhältlich sind Energiesparlampen mit Nennleistungen von 5 bis 23 Watt. einer Käserei noch Franken und die Steuereinnahmen einer Gemeinde betragen jährlich Franken, ist das Projekt ohne private Hilfe zum Scheitern verurteilt. Denn mit den Steuereinnahmen müssen auch noch die Schule, der Kindergarten, die Strassen, die Feuerwehr und andere Gemeindeaufgaben finanziert werden. Hier springt die Patenschaft für Berggemeinden ein und vermittelt private Gönner. Charles Glardon, Geschäftsführer der Schweizer Patenschaft für Berggemeinden, betont die Wichtigkeit der Solidarität. Von einer intakten Infrastruktur der Bergregionen profitierten auch die Unterländer, sei es von der Benützung der Strassen oder vom Erholungsraum. Dank der Siemens-Spende kann die Schweizer Bergbevölkerung langfristig Strom und damit Kosten sparen. Im Vergleich zu einer herkömmlichen Glühbirne ergibt der Einsatz einer Energiesparlampe, auf ihre Lebensdauer gerechnet, eine Stromkostenersparnis von 120 Franken. Für 4200 Energiespariampen ergibt das einen Betrag von Franken oder 4000 Jahre Gratis-Licht, Philippe Sablonier Monitor 5/97 lü

10 Siemens - Schweiz / Suisse / Svizzera / Svizra Klassik in der Fabrikhaiie Die internationalen Musikfestwochen (IMF) in Luzern fanden in diesem Jahrfüreinmal nicht in gewohntem Rahmen statt. Da das neue Konzerthaus am See im Bau ist, mussten die Organisatoren ein Provisorium suchen. Sie fanden es in einer Fabrikhalle der Von Moos-Stahlwerke in Emmenbrücke. Ein Teil der insgesamt Konzertbesucher wurde mit dem Dieseltriebwagen RegioSprinter von Siemens vom Bahnhof Luzern nach Emmenbrücke transportiert. Insgesamt 23 Sinfoniekonzerte waren vom 16, August bis zum 10. September 1997 im provisorischen Konzertsaal in der Von Moos-Halle zu hören. Der 1800 Sitzplätze umfassende Konzertsaal war an den meisten Abenden restlos ausverkauft. Dafür sorgten renommierte Künstler wie Anne-Sophie Mutter oder Stardirigent Claudio Abbado. Vor Beginn der Musikfestwochen hatten sich die Organisatoren ein hohes Ziel gesetzt: Mindestens 50 Prozent der Konzertbesucher sollen per Bus oder Tausende von Besuchern der Musikfestwochen wurden mit dem RegioSprinterzum provisorischen Konzertsaal auf dem Von Moos-Werkgelände in Emmenbrücke gebracht und nach den Konzerten wieder nach Luzern transportiert. Bahn nach Emmenbrücke transportiert werden. Da das Werkgeleise, welches vor die Konzerthalle führt, nicht elektrifiziert ist, musste von der deutschen Rurtalbahn ein Dieselleichttriebwagen angemietet werden. Zum Einsatz kam der RegioSprinter von Siemens, der in Deutschland vor allem im Regionalverkehr auf nichtelektrifizierten Strecken eingesetzt wird und der zum erstenmal in der Schweiz zu sehen war. Die Leistungsfähigkeit des RegioSprinters wird durch zwei Dieselmotoren gewäluieistet. Das Fahrzeug verfügt zudem über einen durchgehenden Niederfluranteil von 70 Prozent und erlaubt so einen mühelosen Ein- und Ausstieg. Dank der Raumhöhe von bis zu 2,70 m im Niederflurbereich und der grossflächigen Fenster wird den Fahrgästen selbst bei vollbesetztem Fahrzeug ein grosszügiger Raumeindruck vermittelt. «Der Ansturm auf den RegioSprinter war gross», erklärte Martin Elbel, Kommunikationsverantwortlicher der IMF, «und es freut mich besonders, dass sogar der Transport zum Konzert zu einem Teil des IMF-Erlebnisses geworden ist.» 250 bis 350 Personen pro Abend wurden mit dem RegioSprinter von Luzern nach Emmenbrücke befördert, und das hochgesteckte Ziel der IMF-Organisatoren wurde bei weitem übertroffen: Je nach Anlass verzichteten zwischen 53 und 71 Prozent der Besucher auf ihr Auto und reisten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu den klassischen Konzerten. bes Pîgiîaie Teiefonanlage fir die Uni Ziricfi] An verschiedenen Standorten der Universität Zürich hat Siemens Schweiz mehrere miteinander vernetzte ISDN- Kommunikationssysteme des Typs Hicom 300 installiert. Die neueteilnehmervermittlungsanlage der Uni, die die bisherige, 25jährige Anlage ersetzt, bietet rund 500 Amtsleitungen und Teilnehmeranschlüsse. Das Auftragsvolumen beträgt rund 6,6 Millionen Franken. Seit August wird an der Universität Zürich digital telefoniert. Neun ISDN-fähige und homogen miteinander vernetzte Kommunikationssysteme Hicom 300 von Siemens haben die alte, relaisbetriebene Telefonanlage, die keine Leistungssteigerung mehr zuliess, ersetzt. Rund 500 Personen, beziehungsweise alle verfügbaren Telefoninstallateure der Stadt Zürich, standen bei der Umstellung im Einsatz. Die Hicom 300 erlauben die Nutzung aller gebotenen ISDN- Vorteile wie Anrufidentifikation, automatischer Rückruf, Voic usw. und ermöglichen jederzeit neue Leistungsmerkmale durch Anpassungen der Software. Durch den Anschluss der Uni ans SwissNet sind zudem jederzeit Monitor 5/97 Siemens-Techniker bei der Programmierung der Hicom 300-Anlagen der Universität Zürich, und weltweit digitale Datenübertragungen möglich. Installiert wurden auch rund 8000 digitale Endgeräte vom Typ Optiset E. Bei diesen Komfort- geräten der neuesten Generation wird das Telefonieren durch die Bedienerführung am Display leichtgemacht. tm

11 Siemens - Schweiz / Suisse / Svizzera / Svizra OCserosgiOTaie DieDistleistyngeDi Mit den ersten Systems Management Centers (SMC) hat Siemens Nixdorf das Dienstleistungs- und Service-Geschäft ausgeweitet. Das Zentrum in Kloten bietet den Kunden eine Fülle überregionaler Dienstleistungen. Der schnelle, individuelle und vor allem umfassende Remote-Service, der sich vom End-User-Support bis zu Configuration Services und Software-Management erstreckt, trägt auch den unterschiedlichsten Multi-Vendor-Umgebungen Rechnung. Die Vorteile für den Kunden liegen in der Kostenoptimierung und der Kundennähe. Modern eingerichtet: das Systems Management Center von Siemens Nixdorf in Kloten. Als telefonische Anlaufstelle für alle Probleme der Endkunden wurde ein kundenspezifisches Help-Desk im SMC installiert. Die Lösung der Probleme erfolgt - je nach Dringlichkeit und Schwierigkeitsgrad - entweder sofort über Telefon beziehungsweise Datenleitung oder aber durch Servicetechniker direkt beim Kunden. Bei kleineren Projekten laufen die gewünschten Remote-Leistungen meist direkt vom Klotener SMC aus. Bei komplexeren Projekten, vor allem bei grösseren Firmen, wird beim Kunden vor Ort ein entsprechendes Center von Siemens Nixdorf eingerichtet und betrieben. In beiden Fällen bestimmt der Kunde den Serviceumfang selbst. Zu dem neuen Remote-Service gehören sechs individuell kombinierbare Dienstleistungsmodule, die jeweils zu einem massgeschneiderten Paket zusammengeschnürt werden: End- User-Support und Software-Management sowie Configuration, Administrative, Data und Optimization Services. Dabei stehen die Administration und Betriebsführung von Client-Server- Systemen und Netzen des Kunden im Vordergrund. Die regelmässige Aktualisierung der Softwareprodukte gewährleistet, dass jeder Anwender mit der adäquaten System version und -konfiguration und den entsprechenden Systemschnittstellen arbeitet. Zur Sicherstellung von Datenintegrität und -Verfügbarkeit werden die potentiellen Risikofaktoren ermittelt und geeignete Zugriffs- und Vorsichtsmassnahmen getroffen. Ferner übernimmt das SMC auf Wunsch die vollständige Konfigurierung der Kundensysteme, erarbeitet Vorschläge für die optimale Nutzung von Speicherkapazitäten und bietet den gesamten Service - auch für Systeme unterschiedlicher Hersteller aus einer Hand. Siemens Nixdorf plant, das wirtschaftliche Dienstleistungsangebot für die Kunden weiter auszubauen. Neben den bisher eingerichteten SMC in Europa werden Center in den USA und im Asien-Pazifik-Raum betrieben. Der neue SMC-Verbund ermöglicht international tätigen Unternehmen, den individuellen Remote-Service von Siemens Nixdorf weltweit in Anspruch zu nehmen. Jean-Pierre Wollenschläger Parkplatzsuche ohne Umwig Wer in einer Stadt schon einmal auf Parkplatzsuche war, weiss, dass dieses Unterfangen sehr nervenaufreibend sein kann. Hat man dann endlich ein Parkhaus gefunden, stellt sich heraus, dass dieses bis auf den letzten Platz besetzt ist. In der Stadt Bern wird Mitte November 1997 ein Parkleitsystem in Betrieb genommen, welches das Parkproblem vermindern hilft. Im Februar 1997 wurde die Siemens Schweiz AG, Strassenverkehrstechnik beauftragt, ein dynamisches Parkleitsystem für die Stadt Bern zu liefern. Auftraggeberin war die Parkleitsystem Bern AG, eine private AG, gegründet von Parkhausbesitzern und Parkhausbetreibern. Ein Parkleitsystem besteht aus einem Parkleitrechner, welcher die freien Parkplätze der angeschlossenen Parkhäuser ermittelt und mittels dynamischer Anzeigetafeln, die auf den Einfallstrassen zur Innenstadt aufgestellt sind, die noch freien Parkplätze anzeigt. Damit sollen folgende Ziele erreicht werden: den Individualverkehr direkt zu freien Parkplätzen führen, die dem tatsächlichen Fahrziel möglichst nahe liegen den Parksuchverkehr reduzieren und die damit verbundene Umweltbelastung vermindern auf freie Stellplatzkapazitäten hinweisen die angeschlossenen Parkhäuser gleichmässig auslasten dem Ortsunkundigen eine Orientierungshilfe geben durch frühzeitiges Leiten zu P+R-Plätzen den Innenstadtverkehr reduzieren. In Bern werden in der 1. Stufe die im Zentrum liegenden Parkhäuser und das Parkhaus «P+R Neufeld» ins Parkleitsystem integriert. Mit statischen Hinweistafeln werden an den Haupteinfahrtsachsen die Automobilisten als erstes auf das Parkleitsystem aufmerksam gemacht und über die zwei Zonen «Zentrum Mitte November 1997 wird das Parkleitsystem in Bern in Betrieb genommen. Jl R! *1 ' freie Plätz e l Süd» und «Zentrum Nord» mit den zugehörigen Parkhäusern informiert. Nach der Weiterfahrt Richtung Stadtzentrum erfolgt anschliessend die Information über die noch freien Parkplätze in den verschiedenen Parkhäusem und die Lenkung zu den einzelnen Parkhäusern. Anfang August wurde mit der Montage der Schilder im Verkehrsraum begonnen, anschliessend erfolgten die elektrischen Installationen und Testarbeiten. Die Inbetriebnahme des gesamten Systems wird am 17. November 1997 erfolgen. Fritz Seyfert Monitor 5/97 Hl

12 Siemens - Schweiz / Suisse / Svizzera / Svizra Ältestes Basler Tram fährt wieder Verwunderte Blicke und staunende Gesichter sind seit Mitte August 1997 in Basel vermehrt anzutreffen. Seither verkehrt dort das «Kabernettli», ein loojähriges Tram, das an vergangene Zeiten erinnert. Das historische Gefährt aus dem Hause Siemens & Halske wurde 1897 in Basel in Verkehr gesetzt und landete ein Jahrhundert später wieder in seiner Heimatstadt. Bei der Restaurierung dieses Trams trat Siemens Schweiz als Hauptsponsor auf. Ein wenig lauter als moderne Trams ist er schon, der Tramwagen C2 309, der seit wenigen Wochen wieder auf den Schienen der Basler Verkehrsbetriebe fährt. Trotzdem sieht man dem grün gestrichenen «Drämmli» sein Alter nicht an. Mit der Jungfernfahrt des frisch renovierten, ältesten Basler Tramanhängers geht für den Verein «Original Tram Basel» ein langgehegter Wunsch in Erfüllung. «Wir sind davon überzeugt, dass sich dieses Fahrzeug - mit offenen Plattformen und Längsbänken - in der Bevölkerung grosser Beliebtheit erfreuen wird», erklärte Vereinspräsident David Oliver Rippmann anlässlich der Jungfernfahrt am 14. August Ulrich Ritter, der als Vertreter von Haupt- Der älteste BasierTramanhänger auf seiner zweiten Jungfernfahrt. sponsor Siemens Schweiz einige Worte an die Anwesenden richtete, betonte, dass der öffentliche Personennahverkehr in Basel seit Jahrzehnten ein traditioneller Markt für Siemens ist und man diesen auch in Zukunft weiter pflegen wolle. «Es war uns darum eine Freude, anlässlich des 150-Jahr-Jubiläums des Siemens-Konzerns aktiv an der Restaurierung einer unserer ältesten Strassenbahnwagen aus der Ära <Siemens & Halske> mitzuwirken. Nicht nur mit Geld, auch mit aktueller Strassenbahntechnologie aus dem Hause Siemens.» Im C2 309 sind modernste Geräte der Leistungselektronik eingebaut, welche die Energie ab dem 600-V-Fahrleitungsnetz für die Beleuchtung, die Signalisierung und die ebenfalls neu eingebaute Steuerung der Bremsen bereitstellen. Diese Geräte sind so untergebracht, dass sie dem Benutzer verborgen bleiben. Lange Zeit im Verborgenen lag auch das Schicksal des Tramwagens C Seine bewegte Geschichte lässt sich aus seinem Übernamen ablesen. «Kabernettli» ist die Ableitung aus dem alt-baseldeutschen Ausdruck für Kabynettli (Gartenhaus), ein Name, der nicht nur wegen der durchaus vergleichbaren Erscheinungsform gewählt wurde, sondern vor allem wegen der Vergangenheit des Tramwagens. Ende der dreissiger Jahre zog man den Anhänger aus dem normalen Dienst zurück und setzte ihn nach dem Zweiten Weltkrieg aus Mangel an Rollmaterial in Luzern wieder ein. Erst 1959 wurde der Tramwagen dort ausrangiert und für 100 Franken von Karl Kaufmann aus Kriens-Obernau übernommen. So kam es, dass das älteste Basler Tram 35 Jahre lang im luzernischen Obernau als Gartenhäuschen Verwendung fand. Ein provisorisches Dach, ein Betonsockel und eine gemauerte Verschalung sorgten dafür, dass der Holzaufbau des Trams bis 1995 vor Wind und Wetter geschützt und verhältnismässig gut konserviert wurde. Nachdem der Verein «Original Tram Basel» von der Existenz des «Kabernettli» erfahren hatte, lief die Rettungsaktion an: Abklärungen über die Verwendung des Trams wurden geführt und Sponsoren gesucht. Vom Dezember 1996 bis Juni 1997 wurde der Wagen originalgetreu und mit viel Liebe zum Detail restauriert und Mitte August in Verkehr gesetzt. «Er wird», so Ulrich Ritter in seiner Ansprache, «nostalgische Gefühle wecken, und er wird in Erinnerung rufen, was es früher hiess, Drämmli zu fahren.» Benno Esterniann 13 Monitor 5/97 35 Jahre lang wurde das älteste BaslerTram als Gartenhäuschen genutzt. Ulrich Ritter von Siemens Schweiz bei der offiziellen Inbetriebsetzung des «Kabernettli».

13 Siemens - Schweiz / Suisse / Svizzera / Svizra Neuer Geschäftsbereich bei Siemens Schweiz Am 1. Oktober 1997 werden bei Siemens Schweiz AG die beiden Vertriebsorganisationen «Automation» (AUT) und «Antriebs-, Schalt- und Installationstechnik» (ASI) zusammengeführt. Gerhard Fohringer, Leiter des neuen Geschäftsbereiches «Automation & Drives» (A&D) bei Siemens Schweiz, gibt Auskunft. Monitor: Gerhard Fohringer, was hat die Zusammenlegung von ASI und AUT für Auswirkungen? Gerhard Fohringer: Wenn die beiden Vertriebsorganisationen nnter einem gemeinsamen Dach sind, können wir mit unseren Industriekunden über ihre gesamte Aufgabenstellung in der Automation und Elektroausrüstung sprechen und durchgängige Lösungen mit Produkten und Systemen konzipieren. Wir haben ein völlig neues Automatisierungskonzept entwickelt, in das die gesamte Erfahrung aus der Fertigungsund der Verfahrenstechnik eingeflossen ist. Bisherige Systeme konnten immer nur einen Teil einer Produktionsanlage erfassen. Damit wurden Systemwechsel erforderlich, und es waren immer nur Teiloptimierungen möglich. Mit «Totally Integrated Automation» bieten wir jetzt ein System für die gesamte Produktionskette. Der Anwender kann nun eine Gesaratoptimierung seiner Anlage vornehmen. Die Produktpalette von A&D istausserordentlich breit. Wie wird dabei sichergestellt, dass die richtigen Produkte zur Anwendung gelangen? Einer unserer Erfolgsfaktoren ist es, aus verschiedenen Möglichkeiten die optimale Kundenlösung zu erarbeiten. Durch die neue Struktur wird das Know-how aller Mitarbeiter dafür noch besser genutzt; durch die Matrixorganisation mit 4 regionalen Verkaufsgruppen und 7 Produkt-Management-Teams für die verschiedenen Produktlinien durch die Vereinheitlichung der IT-Systeme für die wesentlichen Geschäftsprozesse durch die Zusammenführung aller Mitarbeiter im Gebäude II-I im I. Stock durch die Förderung der Teamfähigkeit aller Mitarbeiter. Der Geschäftsbereich ASI beinhaltete bisher ja auch das Geschäft mit Produkten für die Installationstechnik und war mit Instabus-Projekten sehr erfolgreich. Kommt dieses Geschäft nun auch zu AUT? Ja. Wir glauben, dass intelligente Produkte für die Installation sehr gut in unser Angebotsspektrum passen. Mit LOGO! - unserem neuen, universellen Logikmodul - haben wir festgestellt, dass der Schweizer Markt auf solche intelligenten und preiswerten Produkte sein- positiv reagiert. Mit den Instabus-Produkten nach EIBA haben wir in den vergangenen Jahren mit Kundenschulung und Beratung grosse Vorleistungen für die Markterschliessung erbracht und sind heute Marktführer bei technischen Bauten. Wir werden durch geeignete Partnerkonzepte für Installateure und Grosshändler die bevorstehende Marktausweitung in Richtung komfortable Privatbauten tatkräftig unterstützen. Ist nicht zu befürchten, dass bisherige ASI-Kunden verärgert sein könnten, weil durch diese Neuorganisation des Vertriebs die bestehenden Kontakte zu ASI-Kundenbetreuern unterbrochen werden? Unser wichtigstes Ziel ist seit Jahren die Zufriedenheit der Kunden 1 Um erfolgreich zu sein, haben wir alle anderen Ziele diesem untergeordnet. Ich glaube nicht, dass wir Kunden verärgern, im Gegenteil - wir werden durch einheitliche Abläufe für alle Produktlinien mehr Klarheit und Effizienz schaffen. Zusätzlich werden Teams für die Betreuung der verschiedenen Kundengruppen wie Maschinenbau, Anlagenbau, Schaltschrankbau und Ingenieurbüros definiert, was unser Branchen-Know-how noch stärker macht. Von Kommunikationsprozessen bis zu Logistikabläufen werden wir dabei auf die individuellen Bedürfnisse der Kunden gezielter eingehen können. Durch die Zuordnung eines Betreuers je Kunde wird sich sehr rasch das Gerhard Fohringer ist der Leiter des neuen Geschäftsbereiches «Automation & Drives». erforderliche Partnerverhältnis einstellen. Zudem wird es bei vielen Kunden keine Veränderung in der Betreuung geben. Wie reagieren die beiden Vertriebsmannschaften auf die Zusammenlegung? Wurde das Personal in diesen Prozess miteinbezogen? Unsere Mitarbeiter sind motiviert und wissen, dass wir unsere Spitzenposition nur halten können, wenn wir uns laufend den neuen Anforderungen stellen. Manchmal bedeutet dies eben auch Abschied nehmen von liebgewordenen Beziehungen oder Gewohnheiten. Um die neuen Aufgaben transparent und verständlich zu machen, erarbeiten wir in Projektteams und Arbeitsgruppen wesentliche Teile des neuen Konzeptes gemeinsam und informieren uns laufend gegenseitig über den Projektstand. Ich spüre grosses Engagement bei allen Kolleginnen und Kollegen. Interview: Martin Gysi Monitor 5/97

14 Computer Eimie miliiardenschwere Idee wird 25 Jake ait Bill Gates, der Microsoft-Chef, ist ein reicher Mann. Wenn aber der Erfinder des Mikrocomputers für jeden gebauten Mikroprozessorchip nur einen Rappen bekommen hätte, wäre er viel reicher. Es gibt keinen Zweifel, wer der Vater dieser revolutionären Erfindung ist: Dr. Marcian E. Hoff, jun., den seine Freunde «Ted» nennen. Er war zum Zeitpunkt der Erfindung vor 25 Jahren Mitarbeiter Nummer 8 bei dem damals noch kleinen Unternehmen Intel - und er wollte keinen Mikrocomputer erfinden. Noch vor zwei Jahren wäre die Frage nach dem Erfinder des Mikrocomputers vom amerikanischen Patentamt ganz anders beantwortet worden. Durch eine krasse Fehlentscheidung wurde die Ehre einem Tüftler namens Hyatt zuerkannt, der in seinem Leben keinen einzigen Mikrocomputer als integrierten Schaltkreis wirklich gebaut hat. Das Patentamt hat seine Fehlentscheidung mittlerweile korrigiert: Dem «falschen» Inhaber dieses prestigeträchtigen Titels wurde das Patent wieder aberkannt. Als grosse Erfindung war der Mikroprozessor nicht geplant. Das kam so: Das japanische Unternehmen Busicom erteilte Intel im Jahr 1969 den Auftrag, für einen Honorarumsatz von Dollar einen Satz Chips für eine programmierbare Rechenmaschine zu entwickeln. Nach den Plänen der Japaner war hierfür ein Design aus zwölf Halbleiter-Bausteinen erforderlich. Der Intel-Ingenieur Marcian E.«Ted» Hoff jedoch war davon überzeugt, dass ein Set von nur vier Chips, zentriert um einen All- round-logik-baustein, ausreichen würde. Ausserdem glaubte Ted Hoff, dass sein Chip-Set weitaus mehr Anwendungen zulassen würde als die Programmierung einer Rechenmaschine. Dei Intel-Ingenieui w e n e ner Raumstation siebtes heute in einer Chipfabrik aus; Die Rein- Federico Faggin (der räume lassen maximal ein Staubkorn pro Kubikfuss Luft (30 x 30 x 30 cm) zu. später die Firma Zilog IJnd dieses Staubkorn darf höchstens so gross sein, dass man es unter einem ', c gründete) hess steh von Hoffs Vision anstecken. Er stellte ein Entwicklungsteam zusammen mit der Zielsetzung, einen programmierbaren Computer auf einem einzigen Chip herzustellen. Nach neun Monaten, im Herbst 1971, war die Arbeit getan: Der Intel-Chip 4004 mit einem 4 bit breiten Datenbus war serienreif. Dieser erste Mikro- Lichtmikroskop gerade eben noch erkennen kann. computer auf einem Chip hatte 2300 MOS-Transistoren. MOS ist die Abkürzung für «Metal- Oxide-Semiconductor» und beschreibt die drei grundlegenden Schichten im Aufbau eines MOS- Transistors: Metall als elektrisch leitendes Material, Siliziumoxid als elektrisch nicht leiten- Dr. Marcian E. Hoff, der Erfinder des Mikrocomputers. Wer ist Ted Hoff? Ted Hoff, geboren 1937, schloss 1959 am renommierten Rensselaer Polytechnic Institute im Bundesstaat New York sein Studium mit dem Master of Science (M.S.) ab und promovierte 1962 an der Stanford University in Kalifornien. Nach Abschluss der Promotion arbeitete Hoff zunächst weiter an der Stanford University, ausgestattet mit einem Stipendium der National Science Foundation. Während dieser sechs Jahre in Stanford (1962 bis 1968) wurden an der Universität auch Forschungsarbeiten für andere Firmen durchgeführt. Eines dieser Projekte hatte einen Bezug zum Halbleiterhersteller Fairchild. Bei Fairchild gab es Ende der sechziger Jahre eine «Palastrevolution», die dazu führte, dass der damalige Fairchild-Mitarbeiter Robert Noyce das Unternehmen verliess und die Firma Intel gründete. Die Stanford University hatte einen gewissen Ruf für ihre Arbeiten an Halbleiterspeichern, initiiert durch Professoren, die von den Bell Laboratories kamen. Hoff arbeitete an solchen Halbleiterspeichern. Er wurde dem Intel-Gründer Dr. Robert Noyce als Mitarbeiter empfohlen. Gründe für diese Empfehlung waren seine Systemerfahrung sowie seine Kenntnisse in den damals existierenden Technologien und Schaltkreistechniken. m Monitor 5/97

15 Computer Wer hat den Mikrocomputer wirklich erfunden? Durch einen Verwaltungsakt wurde kürzlich Gilbert Hyatt das zu Unrecht erteilte Mikrocomputerpatent wieder aberkannt. Grund für diese Ungerechtigkeit war menschliches Fehlverhalten im US-Patentamt : Der betreffende Sachbearbeiter wurde über Jahre hinweg mit immer neuen, erweiterten Patentansprüchen von Gilbert Hyatt überhäuft. Um den Mann nicht mehr sehen zu müssen, gab der Sachbearbeiter schliesslich Monate vor seiner Pensionierung nach und erteilte - zumindest wohl leichtfertig - das Patent. Sieht sich Ted Hoff seiner Erfindung beraubt? «Was hier auf Grund des amerikanischen Patentrechts möglich war, wäre in keinem anderen Land der Welt durchsetzbar gewesen. Ich war damals der klaren Überzeugung, dass die Idee zum Mikrocomputer so trivial ist, dass sie gar' nicht die notwendige Erfindungshöhe gehabt hat. Statt ein Patent anzumelden, habe ich auf einer Tagung einen Vortrag über meine Arbeit gehalten und sie damit offengelegt. Damit wäre ein Patent für jemand anders schon nicht mehr möglich gewesen. Als man Hyatt das Mikrocomputerpatent gewährte, setzte ich mich hin und studierte die Patentschrift. Dabei fand ich einige Ungereimtheiten, die ausschliessen, dass die (nie gebaute) Maschine von Hyatt überhaupt funktionieren kann: So fand ich zum Beispiel eine Taktrate, die man nur mit Bipolartechnik erreichen kann, die aber im Patent von Hyatt mit MOS-Logikschaltkreisen realisiert wird.» des Material und Silizium als Halbleiter. Der Chip Í4004 mit seinen 16 Metallbeinchen fand Platz in einer Kinderhand. Aber er erbrachte die Leistung eines ENIAC, des berühmten ersten Elektronenrechners der Welt, entstanden im Jahr 1946, der einen ganzen Raum ausfüllte. Der damalige Verkaufspreis des Chips betrug rund 200 Dollar. Der Mikroprozessor Intel 4004 hatte aus Sicht des Intel-Managements einen gravierenden Nachteil: Er war im Auftrag von Busicom entwickelt worden. Deshalb entschloss sich Intel, von Busicom die Rechte am Design des ersten Mikroprozessors der Welt für Dollar zurückzukaufen. Im November 1971 stellt Intel den als «A microprogrammable computer on a chip» der Öffentlichkeit vor. Wäre der Rückkauf der Designrechte an diesem «mikroprogrammierbaren Computer auf einem Chip» nicht zustande gekommen, wäre Intels späterer Erfolg im Bereich der Mikroprozessoren bereits in den Kinderschuhen am Urhebenecht gescheitert. Der erste Computer auf einem Chip fand zunächst keine Verwendung in Computern. Er wurde anfangs, und das auch nur recht zögerlich, überwiegend in der Fertigungsindustrie eingesetzt, als Steuer- und Regelintelligenz für Geräte, Maschinen und Anlagen wie etwa in Taxametern und Ampelsteuerungen. Klaus H. Knapp Zwei Generationen von Mikrochips Der erste Computerchip überhaupt war der legendäre hier eine lichtmikroskopische Aufnahme aus dem Jahr 1971 (linkes Bild). Auch wenn die beiden nebenstehenden Bilder verschiedene Massstäbe haben: Selbst ein Nichtfachmann sieht auf den ersten Blick, dass der spätere i486 von Intel (rechtes Bild), noch immer Arbeitspferd in Millionen von PC, vielfach feinere und komplexere Strukturen hat. Sie drücken sich in einer um Grössenordnungen höheren Leistungsfähigkeit gegenüber dem ersten Í4004 aus. Monitor 5/97 m

16 Sommaire Le plus ancien tram bâlois sur les rails Etonnement et regards émerveillés marquent les visages dans les rues de Bâle depuis mi-août «Kabernettli», le tram centenaire, circule à nouveau et évoque des souvenirs nostalgiques du bon vieux temps. Le wagon historique, construit par la maison Siemens & Halske, fut mis en service à Bâle en 1897 et, un siècle plus tard, après des étapes intermédiaires à Lucerne et à Kriens-Obernau, il retourne sur le lieu de ses origines. Siemens Suisse a été sponsor principal lors de la restauration du tram. Création d'une nouvelle division chez Siemens Suisse Au 1 er octobre 1997, les deux divisions de vente «Automation» (AUX) et «Entraînement, appareillage, installation» (ASI) seront réunies et formeront la nouvelle division «Automation & Drives» (A&D). Dorénavant, le client industriel trouve face à lui une seule et unique organisation capable de saisir l'ensemble des données de son problème et de concevoir une solution globale et homogène. Gerhard Fohringer, le directeur de la nouvelle division A&D, déclare qu'un nouveau concept d'automatisation a été mis au point: «Dans le passé, une installation de production n'était analysée qu'en partie. Les optimisations restaient également partielles et souffraient de l'incompatibilité des systèmes. Nous proposons maintenant le système «Totally Integrated Automation» qui couvre l'intégralité du processus de production. Dès lors, le client peut procéder à l'optimisation complète de son installation.» Les éléments essentiels du nouveau concept ont été élaborés au sein de groupes de projet et de travail. Gerhard Fohringer attribue le grand engagement de tous les collaborateurs et collaboratrices au fait que le projet, grâce à l'information permanente, était transparent et compréhensible par tous. Depuis le 14 août 1997, le plus ancien tram bâlois circule à nouveau dans sa ville natale. Golf-exhibition exceptionnelle Voilà une manifestation particulière: le «golf event» à Neuchâtel. A l'occasion de l'anniversaire des 150 ans, Siemens Suisse a organisé un tournoi de golf captivant sur un terrain merveilleusement situé au pied du Jura. Sur ce parcours, non dépourvu de difficultés, les adeptes du golf parmi les VIPs, et leurs partenaires de Siemens, formaient des équipes et se mesuraient à d'autres participants. L'esprit amical primait lors du «4-ball-best-ball» et les discussions d'experts se poursuivirent jusqu'au soir. Le point culminant de la réunion fut l'exhibition de l'anglais Noel Hunt. Durant une heure, celui-ci démontrait avec quelle aisance on peut pratiquer le golf, à condition toutefois de maîtriser toutes les variantes de coups à sa façon. Les 400 participants, dont certains sont venus plus particulièrement pour voir Noel Hunt, retiendront sans doute le côté spectaculaire de cette réunion. m Monitor 5/97 Rolf Barmettier Parking sans détours Qui n'a pas perdu patience en cherchant une place de parc! Et si l'on a enfin trouvé un parking, il est complet. En novembre 1997, la ville de Berne mettra en service un système de gestion dynamique pour parkings qui aidera à diminuer le problème du parcage. Le système de gestion dynamique de parkings comprend un ordinateur qui gère les places disponibles des parkings connectés, et des panneaux d'affichage installés au bord des routes d'accès au centre qui indiquent les places vacantes. Ainsi, le trafic individuel est immédiatement dirigé vers les parkings disponibles et la circulation due à la recherche d'une place est réduite. Dans une première étape, les parkings du centre de Berne ainsi que le parking «P+R Neufeld» seront gérés par ce système dynamique. Des tableaux d'information aux bords des principaux axes d'entrée avertissent les automobilistes de la gestion dynamique des parkings et les informent des deux zones «centre sud» et «centre nord» avec leurs parkings respectifs. Un peu plus loin, en direction du centre, suit l'affichage dynamique concernant les places vacantes dans les différents parkings ainsi que le guidage vers chacun de ces parkings. FritzSeyfert Début août, le montage de la nouvelle gestion dynamique des parkings à Berne a commencé. La mise en service du système complet aura lieu le 17 novembre 1997.

17 Sommaire Voyage des jubilaires Un nombre record de 185 collaborateurs invités se sont rassemblés à la gare centrale de Zurich pour monter dans le train du voyage des jubilaires de Siemens Suisse à destination du lac Léman. Le froid humide était supportable, d'autant plus que le confort des wagons-salons et le petit déjeuner ne laissaient rien à désirer. Parapluies et manteaux étaient encore utiles lors de rembarquement sur le bateau à Rivaz; mais déjà pendant la croisière sur le bleu Léman le soleil pointait son nez. Une fois à Montreux, les invités profitèrent pleinement du soleil d'été et quelquesuns transpirèrent sur le chemin vers le Montreux- Palace. Dans son éloge du travail accompli par les jubilaires, le directeur général. Peter Griischow, les remercia de leur fidélité à l'entreprise pendant 25, voire 40 ans. Après la partie formelle de la réunion, les participants se laissèrent émerveiller par une ambiance toute particulière. Le banquet servi dans la magnifique Salle des La réunion dans le très renommé Montreux-Palace constituait le sommet du voyage des jubilai res. Congrès du Montreux-Palace enchantait autant les gourmets que les amateurs de l'architecture du début du siècle. En effet, personne ne pouvait résister au charme de cette construction érigée en 1906 ni à l'élégance nostalgique de l'endroit qui était le sommet du voyage des j ubilaires de cette année. bes Musique classique à l'usine Cette année, le Festival International de Musique de Lucerne ne se tenait pas dans son cadre habituel. La nouvelle Maison des concerts étant en construction, la direction devait trouver un lieu provisoire. Une halle des aciéries Von Moos à Emmenbrücke fut choisie. Grand nombre des spectateurs des 23 concerts symphoniques y étaient conduits par transports publics. Les voies ferrées d'usine devant la halle des concerts n'étant pas électrifiées, on dut louer un wagon-motrice à diesel de la société allemande Rurtalbahn. Il s'agissait du modèle «RegioSprinter» de Siemens qui faisait ainsi sa première apparition en Suisse. «Le RegioSprinter était pris d'assaut», déclara Martin Elbel, porte parole du Festival de Lucerne, «et je me réjouis que même le transport vers les concerts faisait partie de l'événement du festival.» Chaque soir, 250 à 350 personnes ont emprunté le RegioSprinter entre Lucerne et Emmenbrücke. bes Un train extraordinaire pour un événement extraordinaire. Eclairage gratuit pendant 4000 ans A l'occasion des 150 ans du groupe Siemens, les sociétés Siemens Suisse et Osram SA Winterthur ont fait don de 4200 lampes à économie d'énergie aux habitants des montagnes suisses. Au début août, 42 communes de montagne dans sept cantons recevaient les 4200 lampes Osram qui étaient ensuite distribuées à des familles de paysans de montagne. Une coopération avec le Parrainage suisse des communes de montagne et les PTT a été mise en place pour procéder à cette action. Grâce à ce don, les habitants de montagne suisses peuvent économiser leurs frais d'électricité sur une longue durée. En comparaison avec une lampe normale, l'utilisation de la lampe à économie d'énergie diminue la consommation électrique de 120 francs pendant sa durée de vie. Pour l'ensemble des 4200 lampes, cela correspond à un montant de francs ou à l'éclairage gratuit pendant 4000 ans! Les communes concernées apprécient cette action connue un geste de solidarité. Heinz Moor, secrétaire communal à Gadmen, canton de Berne, déclare: «Nous estimons cette initiative positive. C'est une aide directe aux habitants. A long ternie, les lampes à économie d'énergie créent de véritables économies.» Philippe Sablonier Les lampes à économie d'énergie d'osram distribuées par la Poste aux familles de montagne. Monitor 5/97 m

18 tegrîerte Kommunikation: mitdenken - mitentscheiden Der Begriff «Kommunikation» ist in aller Munde und jeder weiss eigentlich, was er zu bedeuten hat: Wir tauschen untereinander Informationen aus, mündlich, schriftlich oder elektronisch. Obwohl sich alle einig sind, dass Kommunikation sinnvoll ist, tauchen immer wieder Pannen auf. Im Privatleben können solche Probleme meistens einfach gelöst werden: ein Gespräch unter vier Augen, eine kleine Notiz oder eine Entschuldigung. Im Geschäftsleben ist die Kommunikation ungleich komplexer. Die Broschüre zum Thema «Integrierte Kommunikation» ist mit farbigen Illustrationen versehen und zeigt anschaulich, wie die Kommunikation in einem Unternehmen funktionieren sollte. Ein weiterer wichtiger Teil dieser «Integrierten Kommunikation» ist das neue Forum Novum im Intranet von Siemens Schweiz (http://www.zrh.siemens.ch). Dort werden Projekte vorgestellt, in welchen die Kommunikation beispielhaft integriert wurde. Erwünscht sind jedoch auch Tips und Ratschläge zur Fehlerverraeidung oder Optimierung. W so 9 s " 1 rvvat-o" - Die richtigen Informationen zum optimalen Zeitpunkt zum richtigen Adressaten zu bringen und dafür zu sorgen, dass dieser sie auch versteht, bedeutet eine echte Herausforderung für jedes Unternehmen. Aus diesem Grund wurde bei Siemens Schweiz das Projekt der «Integrierten Kommunikation» lanciert. Ziel ist es, die Kommunikation nicht als blosse Informationsvermittlung an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter heranzutragen, sondern als Chance, sich selber in einen Prozess einzubringen. Es darf nicht sein, dass jeder sein Informationshäppchen abkriegt, nur um zufriedengestellt zu werden. Es geht nicht nur um gewissenhafte Arbeit, sondern auch darum, zu hinterfragen: Wer könnte sich für mein Projekt interessieren? Wen muss ich informieren? Auf welche Art mache ich das? Auf diese Weise wird sichergestellt, dass der Informationsfluss nicht nur von «oben» nach «unten», vom Vorgesetzten zum Mitarbeiter läuft, sondern alle Stufen miteinbezieht und so eine gemeinsame Kommunikation entsteht. Kommunikation hat darum etwas mit Engagement zu tun; nur wer sich einbringt, kommuniziert erfolg- reich und hat so die Chance, einen Beitrag zu einer Top-Lösung zu leisten. «Integrierte Kommunikation» ist somit ein wichtiger Teil der Unternehmenskultur von Siemens Schweiz. Um die Ziele und Vorteile dieses Projektes anschaulich darstellen zu können, wird Anfang Oktober an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Broschüre verteilt. Zusätzlich erhalten alle eine Mausmatte, welche mit beweglichen Bildern versehen ist und so auf lustige Art die Wichtigkeit der «Integrierten Kommunikation» in Erinnerung ruft. Diese neue Art von Mouse Pad soll ein Sinnbild sein für eine aktive Kommunikation, nach dem Motto: «Durch Bewegung wird etwas bewegt.» Impressum «Monitor» ist die Hauszeitung für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Siemens- Gesellschaftsn in der Schweiz «Monitor» est le journal d'entreprise pour les collaboratrices et les collaborateurs des sociétés Siemens en Suisse «Monitor» è la gazzetta per le collaboratrici e i collaboratori deils société Siemens in Svizzera Herausgeber: Siemens Schweiz AG Freilagerstr Zurich Redaktionsteam: Siemens Schweiz AG Benno Estermann (bes), Leitung Bruno Ochsner (oc) Pascale Vögeli(pvö) Beat Inäbnit (bin) Silvia da Silva (sds), Sekretariat Siemens Nixdorf Informationssysteme AG Jean-Pierre Wollenschläger (jpw) Häni-Prolectron AG Rahe! Haueter (hau) Osram AG Werner Purer (wf) Weitere Beiträge: Unternehmenskommunikation Siemens Schweiz AG: Charles Breitenfellner (chb), Thomas Moser (tm), Philippe Sablonier (phs), Mitarbeitende der Siemens-Gesellschaften in der Schweiz Fotos: Fotoarchiv Siemens/Verena Meyer, Peter Krause, Charly Hug, Intel, Autoren Redaktionsadresse: Siemens Schweiz AG Unternehmenskommunikation 5 Freilagerstr Zürich Tel Fax Grafische Gestaltung: Fernando Roso, Martin Steiner, Siemens Schweiz AG Satz& Litho: Datatype Zürich AG ncag, Urdorf Druck: Rüesch Druck AG, Rheineck Auflage total: davon mit zusätzlichem firmenspezifischem Beihefter Siemens Schweiz AG: 6400 Erscheinungsweise: zweimonatlich Gedruckt auf chlorfreiem Papier Nachdruck wird auf Anfrage gerne gestattet. Die aktuellen Monitor-Artikel sind im Infokiosk unter der Adresse für alle Internet-Surfer verfügbar. OD Monitor 5/97

19 Ausstellungen iieiîec '9? - im Zeicta des ïïmlmjs Die Ineltec ist nicht irgendeine Fachmesse - sie ist die Fachmesse der Schweiz für Elektronik, Automatisierung und Elektrotechnik und besitzt entsprechend auch bei Siemens Schweiz AG einen hohen Stellenwert. So wurden dieses Jahr unter dem Motto «Dialog» - in Anlehnung an das 150-Jahr-Jubilaum von Siemens - zahlreiche Neuheiten aus den Bereichen Bauelemente, Antriebs-, Schalt-, Installations-, Energie- und Automatisierungstechnik gezeigt und intensive Gespräche mit Kunden, Journalisten und sonstigen Interessierten geführt. \\\ Der Wermutstropfen gleich vorweg: Die Ineltec '97 mit ihren über 800 Ausstellern aus 30 Ländern kann mit keinem neuen Besucher^ rekord aufwarten, im Gegenteil, die Veranstalter mussten bei den Eintritten sogar einen leichten Rückgang hinnehmen. Zurückgeführt wird dieses Ergebnis einerseits auf die nach wie vor ange L spannte Wirtschaftslage, andererseits auf die anhaltenden strukturellen Veränderungen in dèn verschiedenen Branchen. Trotzdem konnten auch dieses Jahr wieder wichtige Kontakte geknüpft und vertieft werden. Bei Siemens Schweiz hatte man dazu an insgesamt drei Ständen die Möglichkeit. Am Gemeinschaftsstand von ASI* AUT und EV konnte man sich beispielsweise über diç völlig neu entwickelte Familie von Schaltgeräten für Verbráucherabzweiger bis 45 kw, Sirius 3R, informieren. Auf grosses Interesse stiess aber auch das universell einsetzbare Logikniodul Logo!, mit dem kleinere Schalt- und Steuerungsaufgaben im Bereich Haustechnik sowie beim Schaltschrank-, Maschinen- und Apparatebau auf einfachste Weise gelöst werden können. Am gleichen Stand vertreten war übrigens auch das Büro Regio, überladen - die erhoffte gemütliche Biergarten- Atmosphäre sei nur am Rande zur Geltung gekommen, wurde da und dort bemängelt. Trotzdem, das Bier schmeckte den Besuchern ebenso wie die diversen Kaffee-Variationen, die am Bauelemente-Stand feilgeboten wurden. Hier lag der Schwerpunkt weniger auf der Präsentation von Neuheiten - auch wenn davon einige zu sehen waren - als vielmehr in der Absicht, sich als Dienstleister unter den Bauelemente-Anbietern zu zeigen, der punkto Logistik zum Marktieader avanciert ist. Auf spielerische Art und Weise wurde zum Beispiel der 24-Stunden-Bestellservice via Internet demonstriert. Dienstleistungen rund um die Produktentwicklung und -fertigung bildeten schliesslich an Stand Nummer 3 den Mittelpunkt. Vorgestellt wurde hier die gesamte Dienstleistungspalette für die Unterstützung des Elektronik-Profis in den einzelnen Prozessphasen, von der Idee bis zum marktreifen Produkt oder System. Thomas Moser Wichtige Messen mit Siemens- Beteiligung Artecasa Lugano, Oktober Olma St. Gallen, Oktober Sicherheit Zürich, November Monitor 5/97 m

20 Mitarbeiteraktion Stundenlanges Bügeln muss nicht sein Die Wäschetrockner von Siemens erleichtern die Hausarbeit ganz entscheidend. Durch gezielte Programmierung können Sie bestimmen, wie stark die Wäsche getrocknet werden soll, von extratrocken bis bügelfeucht. Der Knitterschutz sorgt zudem dafür, dass die warme Wäsche nicht unnötig verknittert; das spart Zeit und Nerven. Wäschetrockner WT Fassungsvermögen 5 kg Trocknen Uber Luftkondensation Mengenautomatik Voll rau m-ri n f Ii 11 öf Fn ung mit 1000 cm 3 feuchtegesteuerte Trocknungsprogramme und ein Zeitprogramm Trommel aus rostfreiem Edelstahl Anschluss 2,3 kw/10 A, steckerfertig Masse: 60 x 85 x 53 cm (B x Hx T) Listenpreis: Fr Wäschetrockner WT Fassungsvermögen 5 kg Trocknen nach dem Abluftprinzip und mit elektronischer Steuerung Mengenautomatik Vollraum-Einfüllöffnung Einknopf-Bedienung feuchtegesteuerte Trocknungsprogramme und ein Zeitprogramm Automatischer Trommelstopp beim Türöffnen Trommel aus rostfreiem Edelstahl Feinmaschiges, grosses Flusensieb; leicht herauszunehmen Masse: 60 x 85 x 53 cm (B x H x T) Listenpreis: Fr VlásthetiocW* UVitaib 6 ' 116 ' SIEMENS la'ajheftm C 6 xusarf- HiOtbeW 615 Die Geräte können bei Siemens Schweiz in allen SE-Läden besichtigt oderpertalon bestellt werden. Die Wäschetrockner werden zudem direkt ins Haus geliefert. Den Original-Gutschein zum Einlösen finden Sie auf dem Deckblatt. Aktion göitig bis 31. Oktober Monitor 5/97

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