FOS TAF 12.4: Unternehmensgründung

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "FOS TAF 12.4: Unternehmensgründung"

Transkript

1 1. Voraussetzungen für eine Unternehmensgründung 1.1. Persönliche Voraussetzungen Die Führung eines Unternehmens erfordert mehr als den Willen, mit wenig Arbeit reich zu werden. In der Regel ist vor allem in der Gründungsphase das Gegenteil der Fall. Es sind lange Strecken intensiver Arbeit zu bewältigen, bis endlich (vielleicht) die ersten ernstzunehmenden Einnahmen fließen. Das Warten und Hoffen auf diesen Moment erfordert Zielstrebigkeit gute Nerven Ausdauer Motivation Außerdem ist das Gelingen eines Unternehmensgründungsprozesses natürlich nicht selbstverständlich, sondern erfordert Fachwissen und Fähigkeiten (über das spezielle Gewerbe und über kaufmännische Inhalte) Zusätzlich muss die Person gegebenenfalls bestimmte rechtliche Voraussetzungen erfüllen, um ein Gewerbe überhaupt ausführen zu dürfen. Im handwerklichen Bereich muss man an besten Meister sein oder wenigstens einen solchen beschäftigen 1.2. Standort Für die richtige Standortwahl sind viele Kriterien relevant. So können folgende Dinge eine Rolle spielen: Rohstoffnähe Kundennähe Konkurrenz- und Nachfragelage Infrastruktur o Straßen o Hafennähe o Bahnhofsnähe Arbeitskräfteverfügbarkeit (in richtiger Zahl und in richtiger Qualität // Lohnkosten) Grundstückskosten Rechtliche Rahmenbedingungen (Naturschutzgebiete, Bebauungspläne) Natürliche Rahmenbedingungen (Bodenqualität, Wasservorkommen, Erzvorkommen, Wind, Sonne, usw) Die Bedeutung der genannten Kriterien für eine konkrete Standortwahl hängt vom jeweiligen Vorhaben ab. 1. Natürliche und rechtliche Gegebenheiten müssen zuerst geprüft werden. Sie sind Ausschlusskriterien : Kein Stahlwerk in einem Naturschutzgebiet, keine Sonnenkollektoren in der Arktis. 2. Danach müssen die restlichen Kriterien entsprechend ihrer Bedeutung für das neue Unternehmen überprüft werden. Für ein Stahlwerk ist die Rohstoffnähe wegen der hohen Transportkosten wichtiger als die Kundennähe. Für eine Gastwirtschaft ist es umgekehrt. Nachdem also eine Hierarchie der Standortfaktoren für das zu gründende Unternehmen aufgestellt ist, können mehrere Standortalternativen in Bezug auf diese Kriterien untersucht und verglichen werden. Aus diesem Grund kann ein Entschei- 1

2 dungstableau sinnvoll sein, das den Vergleich zwischen mehreren Standorten verobjektiviert: Kriterium Gewichtung Bewertung Gesamt Bewertung Gesamt (Standort 1) (Standort 1) (Standort 2) (Standort 2) Rohstoffnähe Kundennähe Konkurrenz Infrastruktur Arbeitskosten Grundstückskosten Gesamtbewertung In dem Entscheidungstableau sind verschiedene Standortkriterien aufgeführt und entsprechend der Bedeutung für das Unternehmen gewichtet (oben könnte es sich bei einer Gewichtung 0-10 z.b. um ein Stahlwerk handeln). Jedes Kriterium wird dann für jeden Standort beurteilt und (z.b. wie in dem Beispiel mit 0 [schlecht erfüllt] bis 15 Punkten [sehr gut erfüllt] bewertet. Das Produkt aus Bewertung und Gewichtung ergibt die Gesamt -Punktzahl für das Kriterium für den jeweiligen Standort. Die Summe aller Gesamt -Punktzahlen ergibt die Gesamtbewertung. Im Beispiel würde man sich für den Standort 1 entscheiden, der mit 343 Punkten erheblich besser abschneidet als Standort 2 Arbeitsvorschlag: Sie wollen in Hessen einen Windpark (ca 30 Windkrafträder) eröffnen. Vor allen anderen Planungen suchen Sie einen Standort für die Windräder. Erarbeiten Sie einen Plan, wie Sie bei dieser Suche vorgehen würden! (Wie gehen Sie vor, welche Informationen ziehen sie wann ein? Geben Sie bitte auch eine begründete Hierarchie der Standortfaktoren für diesen Fall an! Wie würden die Gewichtungen im Entscheidungstableau aussehen? 1.3. Rechtliche Voraussetzungen Geschäftsfähigkeit Wer ein Unternehmen führen will, muss Verträge schließen können. Zum Abschluss eines Vertrags sind zwei übereinstimmende und gültige Willenserklärungen erforderlich. Es muss also Einigkeit über alle Einzelheiten des Vertrags zwischen den Vertragsparteien bestehen und alle Vertragspartner müssen in der Lage sein, eine gültige Willenserklärung abzugeben. Eine Willenserklärung ist dann gültig, wenn Sie von einer geschäftsfähigen Person abgegeben wurde. Natürliche Personen (Menschen) sind i.d.r. geschäftsfähig, wenn sie das 18. Lebensjahr vollendet haben. Juristische Personen (AG, GmbH, e.v.) sind immer geschäftsfähig. wenn sie in bestimmten Situationen von beschränkt geschäftsfähigen Personen(älter als 6 aber jünger als 18 Jahre) abgegeben werden. Dies gilt dann und nur dann, wenn entweder 2

3 o der Minderjährige durch den Vertrag ausschließlich Vorteile hat. o die Erziehungsberechtigten der Willenserklärung von vornherein zugestimmt haben o die Erziehungsberechtigten die Willenserklärung nachträglich genehmigt haben. o Wenn der aus der Willenserklärung entstehende Vertrag mit Geld bezahlt wird, das der Minderjährige zu diesem Zweck oder zur Freien Verfügung mit Zustimmung bzw Wissen der Erziehungsberechtigten erhalten hat. o wenn ein Minderjähriger mit Zustimmung der Erziehungsberechtigten und des Vormundschaftsgerichts den Betrieb eines Unternehmens genehmigt bekommen hat. Dann gelten alle seine Willenserklärungen, die mit dem Unternehmen zusammenhängen. Privat braucht er weiterhin die Zustimmung /Genehmigung seiner Erziehungsberechtigten. o wenn ein Minderjähriger mit Zustimmung der Erziehungsberechtigten und des Vormundschaftsgerichts ein Arbeitsverhältnis aufgenommen hat. Dann gelten alle seine Willenserklärungen, die mit dem Arbeitsverhältnis zusammenhängen. Privat braucht er weiterhin die Zustimmung /Genehmigung seiner Erziehungsberechtigten Kaufmannseigenschaft Arbeitsblatt Kaufmann Kaufmann im Sinne des HGB ist, wer ein Handelsgewerbe betreibt [ l HGB]. Ein Gewerbe (allgemein) wird betrieben, wenn man nachhaltig (also auf Dauer angelegt) eine Gewinnerzielungsabsicht verfolgt. Wer also bei ebay sein altes Fahrrad verkauft, der übt kein Gewerbe aus, weil die Nachhaltigkeit fehlt. Wer Fahrräder ankauft, um Sie dann bei ebay wieder zu versteigern, der übt ein Gewerbe aus, auch wenn er behauptet, dies als eine Privatperson zu tun. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob tatsächlich Gewinn erzielt wurde oder nicht. Was ein Handelsgewerbe ist, sagt 1(1) HGB. Danach ist jeder Gewerbebetrieb ein Handelsgewerbe, der einen nach Art oder Umfang in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb erfordert. Ein gewerbliches Unternehmen, dessen Gewerbebetrieb nicht schon nach 1 (2) HGB ein Handelsgewerbe ist, gilt als Handelsgewerbe im Sinne des HGB, wenn die Firma des Unternehmens in das Handelsregister eingetragen ist. Der Unternehmer ist berechtigt, aber nicht verpflichtet, die Eintragung in das Handelsregister nach den für die Eintragung kaufmännischer Firmen geltenden Vorschriften herbeizuführen (Näheres siehe 2 HGB). Merkmale eines kaufmännisch eingerichteten Geschäftsbetriebs sind z. B. doppelte Buchführung, Erreichen eines bestimmten Umsatzes, mehrere Beschäftigte, mehrere Arbeitskräfte, Produktvielfalt, Gewinnziel und Zahl der Betriebsstätten. Abgrenzung des Begriffs Kaufmann vom'nichtkaufmann' Gewerbetreibende, deren Unternehmen keinen nach Art oder Umfang eines in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb erforderlich macht,, sind keine Kaufleute. Hierzu gehören vor allem alle Kleinbetriebe, sofern diese nicht in der Rechtsform einer Personengesellschaft oder Kapitalgesellschaft geführt werden. 3

4 Man unterscheidet folgende Formen von Kaufleuten: FOS TAF 12.4: Unternehmensgründung Istkaufleute. Gewerbetreibende, deren Unternehmen eine kaufmännische Einrichtung erforderlich macht, sind in jedem Fall Kaufleute, gleichgültig, ob sie bereits im Handelsregister eingetragen sind oder nicht. Man spricht deswegen auch von Istkaufleuten. Die Istkaufleute sind verpflichtet, sich mit ihrer Firma und mit sonstigen wichtigen Merkmalen ihres Handelsgewerbes (z. B. Niederlassungsort, Zweck des Unternehmens, Gesellschafter) ins Handelsregister eintragen zu lassen. Die Eintragung erklärt dann nur noch nach außen, dass es sich um ein kaufmännisches Unternehmen handelt. Die Eintragung wirkt deklaratorisch, dh. man wäre auch dann Kaufmann, wenn man die Eintragung (rechtswidrig) unterlassen hätte. Kaufleute unterliegen den Vorschriften des HGB. Sie können z.b..: eine Firma führen, Bürgschaftsverträge auch mündlich rechtswirksam abschließen oder Prokura erteilen. Kannkaufleute. Kleinbetriebe unterliegen den Vorschriften des BGB. Sie können sich aber in das Handelsregister eintragen lassen. Sie zählen deshalb zu den Kannkaufleuten. Kleingewerbetreibende können auch die Rechtsform einer OHG oder KG wählen [ HGB]. Auch die Inhaber Land- und forstwirtschaftlicher Betriebe und/oder ihrer Nebenbetriebe haben die Möglichkeit (die Eintragungsoption), sich ins Handelsregister eintragen zu lassen. Voraussetzung ist, dass diese Betriebe einen nach Art oder Umfang in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb erfordern ( 2, 3 HGB) Bei den Kannkaufleuten wirkt die Handelsregistereintragung konstitutiv. Dies bedeutet, dass die Kaufmannseigenschaft erst mit der Handelsregistereintragung erworben wird. Kaufleute kraft Rechtsform (Formkaufleute) sind die juristischen Personen des Handelsrechts ohne Rücksicht auf die Art der betriebenen Geschäfte und der Betriebsgröße. Das wichtigste Beispiel für einen Kaufmann kraft Rechtsform ist die Aktiengesellschaft, die mit der Eintragung in das Handelsregister Kaufmann wird. Auch die eingetragene Genossenschaft (eg) ist den Kaufleuten kraft Rechtsform gleichgestellt (vgl. 6 HGB, 3 AktG und 17 (1) GenG). Während sich die Handelsgesellschaften ins Handelsregister eintragen lassen müssen, wird die Genossenschaft ins Genossenschaftsregister, das ebenfalls beim zuständigen Amtsgericht geführt wird, eingetragen. Bei den Formkaufleuten wirkt die Handelsregistereintragung konstitutiv. K a u fm a n n s e ig e n s c h a ft G ew erb ebetriebe m it kaufm änn. G eschäftsb etrieb 1 H G B G ew erb ebetrieb ohn e kau fm. G esch äftsbetrieb 2 H G B L and - u nd F orstw irtsch aft (auch m it N ebengew erben) 3 H G B H and elsgesellsch aften Istk au fm an n K a n n ka u fm an n F orm k au fm a n n 4

5 Das Handelsregister FOS TAF 12.4: Unternehmensgründung wird vom Amtgericht geführt ist öffentlich genießt öffentlichen Glauben (Bekanntgemachte Tatsachen gelten als bekannt und wahr) Beispiel Prokura: Entzug ohne EintragungHaftung Wirkungen: Wirkung von Handelsregistereintragungen Deklaratorische Eintragung Bestehendes Rechtsverhältnis wird bekundet 1 HGB Konstitutive Eintragung Durch Eintragung entsteht ein Rechtsverhältnis 2, 3 und 6 HGB Die Firma des Kaufmanns Arbeitsblatt Firma Definition 17 HGB : Die Firma ist der Name, unter dem der Kaufmann sein Handelsgewerbe betreibt und unter der er seine Unterschrift abgibt 5

6 Firmengrundsätze 18 (1) und (2), 21, 22, 23, 25, 30, HGB Firmengrundsätze ausschließ- Firmenwahr- heitund -klarheit keit Firmen- Lichkeit keit Firmenbe- Ständig- Haftung Firmen- Öffentlich- Überein- Stimmung mit tatsächlichen Gegebenheiten Jede Firma muss sich von den anderen im Ort unterscheiden Bei Inhaber- Wechsel kann die alte Firma fortgeführt werden Firmenfortführer haftet für die Verbindlichkeitendes alten Inhabers Firma muss ins Handelsregister eingetragen werden 1.4. Rechtsformen Übersicht kaufmännisch relevanter Rechtsformen Übersicht Rechtsformen Personengesellschaften Kapitalgesellschaften Eingetragener Kaufmann Offene Handelsgesellschaft GmbH Aktiengesellschaft Kommanditgesellschaft Der Lehrplan FOS sieht neben der GbR den Einzelunternehmer, die OHG und die AG vor. 6

7 FOS TAF 12.4: Unternehmensgründung Rechtsformen im Einzelnen 7

8 8

9 Ergänzung: Gesellschaft des bürgerlichen Rechts ( 705 BGB) Kennzeichen: Gesellschaft von Nichtkaufleuten zur Verfolgung eines gemeinschaftlichen Zwecks z.b. Gemeinschaftspraxis, ARGE (Bauunternehmen), Wohngemeinschaft. Gründung durch formfreien Gesellschaftsvertrag (schriftlich, mündlich, schlüssiges Handeln), aber keine Eintragung ins Handelsregister (logisch!) Firma: Ist Kaufleuten vorbehalten. Geschäftsbezeichnung möglich: Zusatz GbR Geschäftsführung: Gemeinschaftlich (=alle Gesellschafter müssen einverstanden sein) (WG: Neue Waschmaschine nur mit Zustimmung aller Mitbewohner), falls keine andere Bestimmung im Gesellschaftsvertrag. Vertretungsmacht: Kann nur durch Gesellschaftsvertrag erteilt werden Gewinn- und Verlustverteilung: Wenn nicht im Gesellschaftsvertrag anders bestimmt: Nach Köpfen Haftung: Gesamtschuldnerische Vollhaftung Auflösung der Gesellschaft: Nach Erreichung des gemeinschaftlichen Ziels, beim Ausscheiden eines Gesellschafters (wenn nicht im Gesellschaftsvertrag anders vereinbart) Übungsaufgaben: Verteilung von Gewinn und Verlust bei der OHG Ergänzung Aktiengesellschaft: Nur mit dem Aktienkapital. Privatvermögen bleibt unangetas- Haftung: tet. Geschäftsführung und Vertretungsmacht: Aufsichtsrat bestellt und entlässt Vorstand wählt Hauptversammlung der Aktionäre 9

10 Firma: Zusatz AG muss vorhanden sein. Gewinnverteilung: Aktionäre riskieren die Existenz ihrer Einlage. Wer viele Aktien hat, riskiert also mehr als wer wenige Aktien besitzt. Folglich erhält letzterer auch weniger vom Gesamtgewinn, der nach Kapitalanteilen verteilt wird. Über die Gewinnverwendung entscheidet die Hauptversammlung. Grundsätzlich kann mit dem Gewinn folgendes geschehen: Der Gewinn kann im Unternehmen bleiben und z.b. für Investitionen verwendet werden. (=Gewinnthesaurierung) Der Gewinn kann ausgeschüttet werden. Die Aktionäre erhalten dann eine Dividende. Der Dividendensatz gibt an, wieviel % des Aktiennennwerts jeder Aktionär als Gewinnanteil erhält. Definition: Eine Aktiengesellschaft ist eine juristische Person und unterliegt dem Aktiengesetz. Sie bietet vielen Menschen Gelegenheit (auch geringe Beträge) in ein Unternehmen zu investieren Wirtschaftliche Voraussetzungen Der Kapitalbedarf Einnahmen/Ausgaben Fehlbeträge Zeit Bevor eine Investition vorgenommen wird, muss geklärt werden, wieviel Kapital beschafft werden muss, um eine Insolvenz zu vermeiden, bzw damit jede anfallende Rechnung auch bezahlt werden kann. 10

11 So lange die Ausgaben (rote Linie) größer sind als die Einnahmen (grüne Linie), wächst der Kapitalbedarf. Man muss den Kapitalbedarf bis zu dem Zeitpunkt errechnen, bei dem die Einnahmen größer sind als die Ausgaben. Möglichkeit 1 der Berechnung: Gegenüberstellung von Einnahmen und Ausgaben bis zur Ausgabendeckung: Tag Einnahme Ausgabe Kapitalbedarf Wenn man davon ausgeht, dass ab dem 7. Tag die Einnahmen dauerhaft größer sind als die Ausgaben, dann beträgt der Kapitalbedarf 730,-. Der zukünftige Unternehmer muss also in der Lage sein, mindestens 730,- aufzutreiben. Wenn er das nicht schafft, muss er das Vorhaben beerdigen oder versuchen die Ausgaben, zu senken ( Kommissionsverkäufe, Miete statt Kauf, Leasing, Personaloptimierung, Ablaufoptimierung, Ratenzahlung, Factoring etc). Dabei muss darauf geachtet werden, dass die Einnahmen damit nicht ebenfalls gesenkt werden: z.b. Senkung der Qualität für zu geringen Einnahmen. Möglichkeit 2 der Berechnung: Berechnung des Kapitalbedarfs über den Leistungserstellungsprozess: Bsp. Frischkäseherstellung 2 Tg Prod 1Tg Verp. 1 Tg 4 Tg Lager 10 Tage Kundenziel Bestimmungsfaktoren sind Die Beschäftigung: Wird mehr produziert, so steigt ceteris paribus der Kapitalbedarf (Mehr Maschinen, mehr Rohstoffbedarf, mehr Lohnkosten) Unterschiedliche Auswirkungen bei mengenmäßiger oder intensitätsmäßiger Anpassung Leistungsprogramm: Erhöht den Kapitalbedarf, wenn Erweiterungsinvestitionen erforderlich werden. Reichen die vorhandenen Kapazitäten aus, erfolgt nur ein geringer Anstieg des Kapitalbedarfs (Löhne, Werkstoffe) 11

12 Unternehmensgröße. Grundstücke, Gebäude, Verwaltung erzeugen einen Kapitalbedarf Prozessgeschwindigkeit: Je schneller ein Produktionsprozess durchgeführt wird, desto schneller treffen die Erlöse ein, die zur Abdeckung von entstehenden Kosten verwendet werden können. Prozessanordnung Anhand des Beispiels (Aufgaben) auf dem Arbeitsblatt Einflussfaktoren des Kapitalbedarfs erläutern. Berechnung später.!!! Der Kapitalbedarf ist unterschiedlich hoch, je nachdem, ob die Produktionsprozesse nacheinander, gestaffelt oder parallel stattfinden. Aufgabe 1: Unterschiedliche Prozessanordnungen a) Ein Unternehmen erstellt gleichartige Maschinen, wobei stets drei Maschinen nebeneinander gefertigt werden (=parallel). Pro Maschine fallen in den Wochen 1, 2 und 3 Kosten in Höhe von 5.000, ,- und 1.500,- an; der innerbetriebliche Prozess dauert jeweils 5 Wochen. In Woche 6 erfolgen die Einnahmen in Höhe von ,- pro Maschine. Berechnen Sie den Kapitalbedarf! b) Wie hoch wäre der Kapitalbedarf, wenn die Prozesse dergestalt zeitlich gestaffelt ablaufen würden, dass jeweils die nächste Maschine begonnen wird, wenn sich die vorhergehende in Woche 3 befindet? c) Wie hoch wäre der Kapitalbedarf, wenn die Prozesse nacheinander ablaufen würden, so dass jeweils die nächste Maschine begonnen wird, wenn die vorhergehende bezahlt ist? d) Wie würde sich der Kapitalbedarf verändern, wenn die Einnahmen für die Maschinen auf ,- steigen würden? e) Welche Prozessanordnung ist die beste? Begründung! Aufgabe 2 : Kapitalbedarfsberechnung Eine Großhandlung plant die Errichtung einer Filiale. Sie ermittelt den Kapitalbedarf. Folgende Informationen über das Investitionsobjekt liegen vor: Gebäude ,- Geschäftsausstattung ,- Durchschnittlicher täglicher Wareneinkauf 4.000,- Liefererziel 20 Tage Kundenziel 60 Tage Durchschnittliche Lagerdauer 15 Tage Durchschnittliche kalendertägliche Handlungskosten 500,- 12

13 Die Großhandlung verfügt über ein Eigenkapital von ,-, die für den Filialneubau zur Verfügung stehen. a) Berechnen Sie den Kapitalbedarf, der noch finanziert werden muss! b) Machen Sie Vorschläge, wie dieser Kapitalbedarf abgedeckt werden könnte. c) Welche Möglichkeiten hätte die Großhandlung, den Kapitalbedarf abzusenken? Ermittlung des Kapitalbedarfs Nettokapitalbedarf = Bruttokapitalbedarf Eigene Einnahmen Bruttokapitalbedarf = Kapitalbedarf für Anlagegüter + Kapitalbedarf für Umlaufvermögen + sonstige Ausgaben (Löhne, Mieten) Kapitalbedarf für Anlagegüter = Summe der Anschaffungs- (oder Herstellungs-) kosten + Anschaffungsnebenkosten Arbeitsblatt Einflussfaktoren des Kapitalbedarfs Lösung: Aufgabe 1: 13

14 Möglichkeiten zur Senkung des Kapitalbedarfs Wenn der Kapitalbedarf nicht finanzierbar ist, kann die Investition nicht oder wenigstens nicht so, wie sie geplant war durchgeführt werden, weil die Zeit der Ausgabenüberschüsse zu einer Illiqudität (Zahlungsunfähigkeit) führen würde. Man steht vor der Alternative, die Investition zu unterlassen oder sie zu modifizieren, so dass der Kapitalbedarf so sehr gesenkt wird, dass die mögliche Finanzierung dafür ausreicht. Möglichkeiten zur Senkung des Kapitalbedarfs gibt es viele, sie sind aber nicht unproblematisch. Einige Möglichkeiten seien nachfolgend genannt: Leasen statt kaufen Leasing ist eine Form des Mietens. (to lease = mieten). Leasing ist eine Möglichkeit, den Kapitalbedarf zu senken, wenn man least statt kauft. Der Vermieter (=Leasinggeber) kauft das Objekt (ist also Eigentümer) und least (=vermietet) es an den Leasingnehmer. Damit entfällt die hohe Ausgabenbelastung für einen Kauf, was den Kapitalbedarf vermindert. Der Leasingnehmer zahlt nur eine monatliche Leasingrate evtl. zu Beginn eine einmalige Sonderzahlung evtl zum Ende der Grundleasezeit einen Kaufbetrag, wodurch das Leasingobjekt sein Eigentum wird. Das ist i.d.r. keine Pflicht. Nach Ende 14

15 der Grundleasezeit kann das Leasingobjekt auch einfach zurückgegeben werden. Normaler Ablauf: 1. Abschluss Leasingvertrag mit evtl. Sonderzahlung 2. Grundleasezeit während der kontinuierlich die Leasingraten fällig werden. 3. Am Ende der Grundleasezeit besteht normalerweise die Möglichkeit, das Leasingobjekt zu kaufen oder zurückzugeben. Vorteile des Leasing: Senkung des Kapitalbedarfs (nur geringe Eigen- oder Fremdmittel erforderlich), deshalb Kreditspielräume bleiben erhalten. Deshalb gute Flexibilität Steuerliche Vorteile Immer neueste Geräte wegen i.d.r kurzer Grundmietzeiten Möglichkeit des Leasens mit Wartungseinschluss ( Sorgenfreiheit) Nachteile des Leasing: Kein Eigentumserwerb Höhere Kosten, deshalb geringere Gewinne Sale and lease back: Man verkauft einen Vermögensgegenstand an ein Leasing-Unternehmen und least ihn gleichzeitig zurück. Dadurch erhält man liquide Mittel, mit deren Hilfe man den Kapitalbedarf einer Investition decken kann, ohne die Nutzung des zurückgeleasten Vermögensgegenstandes aufgeben zu müssen. Problem: Die Kosten des Leasens sind höher als der der Erhaltungsaufwand von Eigentum Verkürzung der Kundenziele Durch die Verkürzung von Kundenzielen, verkürzt sich der Leistungserstellungsprozess, d.h. die Einnahmen kommen früher herein. Dadurch verkürzt sich die Zeit der zu überbrückenden Ausgabenüberschüsse. Zu beachten ist, dass die Verkürzung der Kundenziele die Wettbewerbsfähigkeit verschlechtert, da unser Unternehmen weniger attraktiv wird, wenn Mitbewerber längere Zahlungsziele bieten. 15

16 Eine alternative, aber schlecht zu planende Möglichkeit ist es, den Kunden eine Vergünstigung für schnelle Zahlung (SKONTO) auf freiwilliger Basis zu bieten, um Sie so zu einer schnelleren Zahlung zu veranlassen: Skonto vs. Kundenziel Fall: Eine Rechnung über ,- kann entweder innerhalb von 4 Wochen rein netto Kasse bezahlt werden oder innerhalb von 10 Tagen. Wird innerhalb von 10 Tagen bezahlt, darf der Kunde 2% Skonto vom Rechnungsbetrag abziehen. Sie haben das Geld momentan nicht, könnten es aber gegen einen Dispozinssatz von 11% bei der Bank leihen. a) Lohnt sich das für den Kunden? Der Skonto beträgt 2% von , * 0,02= 200,- Wenn der Skonto in Anspruch genommen wird, spart der Kunde 200 Allerdings muss dann für (4*7)-10 Tage = 18 Tage das Girokonto überzogen werden, was Schuldzinsen erzeugt. Diese betragen: Zinsen= =., = 55 Der Kunde spart also bei Inanspruchnahme des Skonto 200,- ein, muss aber zur Finanzierung des Skonto 55,- bezahlen. Das führt zu einem Finanzierungserfolg in Höhe von = 145,-. Es lohnt sich also für den Kunden. Er wird nach spätestens 10 Tagen bezahlen. Dadurch vermindert sich der Kapitalbedarf des Unternehmens, weil die Einnahmen früher eintreffen und damit weniger Kapital zur Überbrückung benötigt wird. BSP2: Wir erhalten eine Rechnung über ,-. Zahlungsbedingungen wie oben. Wir müssen aber unser Girokonto nicht überziehen, um den Skonto wahrzunehmen, da wir das erforderliche Geld auf einem Tagesgeldkonto zu 5% angelegt haben. Wie hoch ist jetzt der Finanzierungseffekt? Wird Skonto wahrgenommen, sparen wir * 0,02 = 400,- Allerdings verlieren wir mögliche Zinsen auf dem Tagesgeldkonto für = 18 Tage. Diese Zinsen hätten., = 50,- Der Finanzierungserfolg beträgt damit = 350,- b) Welcher Verzinsung entspricht der Skonto? Im letzten Fall erhalten wir dafür, dass wir 18 Tage früher bezahlt haben, eine Ermäßigung von 400,-. Auf das ganze Jahr berechnet wären dies = 8.000,- gewesen. Das entspricht einer Verzinsung von %. = 40% 16

17 Veränderung der Lohn/Gehaltszahlungen Löhne und Gehälter sind meist nicht einfach veränderbar, da sie in Arbeitsverträgen, Betriebsvereinbarungen oder Tarifverträgen festgeschrieben sind. Dennoch bleibt die grundsätzliche Möglichkeit, mit Zustimmung der Gewerkschaften, bzw der Belegschaft eine Lohnsenkung oder eine Veränderung der Lohnzahlungsmodalitäten zu vereinbaren. Bereits der (mittlerweilen übliche) Übergang von täglich ausbezahltem Lohn zu einer monatlichen Zahlung kann, wenn sie nachträglich erfolgt, den Kapitalbedarf im Bereich des Umlaufvermögens deutlich senken Verlängerung der Lieferantenziele Die Lieferantenziele können nicht vom Unternehmen aus verlängert werden. Man muss das liefernde Unternehmen darum bitten. Weil dies Für das liefernde Unternehmen eine Verlängerung des Leistungserstellungsprozesses bedeutet (Das Unternehmen gibt uns quasi einen Kredit), wird es eine Gegenleistung fordern Durch diese Bitte wird dem Lieferer deutlich, dass wir in Schwierigkeiten stecken. Möglicherweise wird ihn das aus Vorsicht dazu veranlassen, unsere Zahlungsziele eher zu verkürzen als zu verlängern Verwendung minderer Betriebsstoffe/Betriebsmittel Wenn die Ausgaben für Produktionsfaktoren sinken, sinkt auch der Kapitalbedarf. Leider ist damit i.d.r. auch eine Senkung der Produktqualität verbunden. Das hat negative Auswirkungen entweder auf den Preis oder die Nachfrage nach unserem Produkt. Es muss untersucht werden, ob die negativen Folgen (geringere Zahlungsrückflüsse führen unter Umständen zu einer Verlängerung der zu überbrückenden Zeit, weil durch die niedrigeren Einnahmen die Ausgaben erst später abgedeckt werden könnten) nicht die positiven überkompensieren! 2. Finanzierung des Kapitalbedarfs Unter Finanzierung versteht man die Versorgung des Unternehmens mit disponiblem Geldkapital. Nur wenn der Kapitalbedarf finanziert werden kann, besteht eine Chance, dass das Unternehmen überlebt. Zunächst werden jetzt die verschiedenen Möglichkeiten der Finanzierung nach Mittelherkunft dargestellt. Bei der Außen- Eigen-Finanzierung wird als Beispiel die AG betrachtet. 17

18 2.1. Finanzierungsarten Überblick Außenfinanzierung Zession Factoring Ist eine Sonderform der Zession. Der Factornehmer verkauft bündelweise offene Forderungen an den Factor (=das Factoring-Unternehmen) zu einem Preis der unter der Summe der einzutreibenden Forderungen liegt. Der Factor übernimmt das Inkasso und die zugehörige Buchführung. In Sonderfällen über nimmt der Factor auch das Ausfallrisiko. 18

19 Vorteil für den Factornehmer: Die Einnahmen aus den Forderungen kommen sofort. Damit kann der Kapitalbedarf vermindert bzw gedeckt werden Eigenfinanzierung bei nichtemissionsfähigen Unternehmen (=Einzelunternehmen und Personengesellschaften OHG, KG) Finanzierung kann hier erfolgen durch Einlagen der vorhandenen Gesellschafter oder Neuaufnahme von Gesellschaftern Die Frage, ob man jemanden für ein Unternehmen findet, hängt ab von Gewinnaussichten und Risiko der Einlage OHG Nur Vollhafter KG Teilhaftung möglich, dann aber keine Geschäftsführungsbefugnis Bedeutung der Gesellschafteraufnahme für die Altgesellschafter : Verbreiterung der Kapitalbasis Risiko durch neuen Geschäftsführungsberechtigten bei emissionsfähigen Unternehmen (Kapitalgesellschaften. V.a. GmbH und AG) Es werden Anteilscheine emittiert, die die Miteigentümerschaft an einem Unternehmen bescheinigen. Diese Anteilscheine können i.d.r. gehandelt werden. Einfachere Kapitalbeschaffung Die Aktiengesellschaft ist eine juristische Person und damit rechtsfähig. Sie kann Eigentum besitzen, erben, klagen und verklagt werden und Geschäfte abschließen gibt als Anteilscheine Aktien aus benötigt zur Abgabe von Willenserklärungen Organe. Es sind dies Ernennt, überwacht und 19

20 Aufsichtsrat entlässt FOS TAF 12.4: Unternehmensgründung Vorstand führt die Geschäfte wählt Hauptversammlung Die Aktie verbrieft das Stimmrecht in der HV verbrieft das Recht auf Dividende verbrieft das Recht auf Liquidationserlös verbrieft das Recht auf Bezug neuer Aktien Eine Aktie besteht aus folgenden Elemeenten: PPP Aktie_Mantel PPP Aktie Bogen (Coupons und Talon) 20

21 Aktienarten Nennwertaktien: Haben einen aufgedruckten Nennwert. Die Summe der Nennwerte aller ausgegebenen Aktien ergeben das Grundkapital (mindestens ,- ) eines Unternehmens o Der Nennwert einer Aktie muss mindestens 1 oder ein Vielfaches davon betragen. o Der Ausgabepreis einer Aktie muss mindestens zum Nennwert (zu pari) erfolgen. o Wird eine Aktie zu einem Preis verkauft, der über dem Nennwert liegt, so nennt man die Differenz Agio. Vereinnahmte Agios werden in die Rücklagen eingestellt. Nennwertlose Stückaktien: Kein Nennwert aufgedruckt. o Der fiktive Nennwert (=Grundkapital / Anzahl der ausgegebenen Stückaktien) muss mindestens 1 betragen o Auch hier keine Ausgabe unter pari (Grundlage: Fiktiver Nennwert ) o Wird eine Aktie zu einem Preis verkauft, der über dem fiktiven Nennwert liegt, so nennt man die Differenz Agio. Vereinnahmte Agios werden in die Rücklagen eingestellt. Quotenaktien (geben direkt den Anteil an einem Unternehmen an) o Probleme bei Kapitalerhöhungen o In Deutschland verboten Inhaberaktie Der Inhaber der Aktie gilt als der Berechtigte. Eigentumsübertragung durch Einigung und Übergabe Namensaktie trägt den Namen des Eigentümers. o Eigentümer ist im Aktienregister des Unternehmens eingetragen o Eigentumsübertragung durch Einigung Indossament und Übergabe. o Bei Verkauf muss das Aktienregister bereinigt werden 21

22 Vinculierte Namensaktien: Eigentumsübertragung nur mit Genehmigung des Unternehmens möglich Stammaktie: Basis Gleichberechtigung. Alle Stammaktien haben gleiches Stimmrecht (pro!), gleichen Dividendenanspruch, gleiches Bezugsrecht usw. Vorzugsaktie: Räumt dem Inhaber besondere Rechte ein, die z.b. bezogen sein können auf: o Erhöhte Dividende o Erhöhtes Stimmrecht (nur mit Genehmigung des Wirtschaftsministers) o Besondere Rechte bei der Liquidation des Unternehmens Normalerweise ist der Vorzug mit einem Verzicht gekoppelt. I.d.R. in Hinsicht auf das Stimmrecht: Stimmrechtslose Vorzugsaktie In welche Situation kann die Ausgabe stmmrechtsloser Vorzugsaktien für die Altaktionäre erstrebenswert sein? Kapitalerhöhung verbunden mit eigener Kaufunwilligkeit Konservierung von Mehrheitsverhältnissen EVTL. Rechenbeispiel! Eigene Aktien sind seit 1998 bis zu einem Gesamtvolumen von 10% der ausgegebenen Nennwerte erlaubt (Rückkauf vom Markt). Aktionärsrechte in der Hauptversammlung stehen dem Unternehmensorganen nicht zu! Verbuchung ausgegebener Aktien Bsp.: Ein Unternehmen gibt Aktien mit einem Nennwert von 2,- aus. Der Ausgabekurs beträgt 18,-. Die Aktien werden bar bezahlt. Wie sieht die Anfangsbilanz aus? Kasse ,- Grundkapital ,- Rücklagen , , ,- Grundkapital und Rücklagen bilden gemeinsam das Eigenkapital Aktienkurse 22

Aktie als Beteiligungs- und Finanzierungsinstrument bei der AG

Aktie als Beteiligungs- und Finanzierungsinstrument bei der AG Aktie als Beteiligungs- und Finanzierungsinstrument bei der AG Inhaltsverzeichnis Beteiligungsfinanzierung bei der AG - Allgemeines - Aktien - Wertpapierbörsen - Aktienarten - Kapitalerhöhung in Form der

Mehr

Übungsaufgaben. Finanzierung

Übungsaufgaben. Finanzierung Übungsaufgaben Finanzierung Inhalt 1. Außenfinanzierung... 1 1.1. Beteiligungsfinanzierung... 1 1.1.1. Bilanzkurs... 1 1.1.2. Korrigierter Bilanzkurs... 2 1.1.3. Ertragswertkurs... 3 1.1.4. Bezugsrecht...

Mehr

Börsenführerschein. Aktien. 1. Die Bilanz 2. Aktien und die verschiedenen Eigenschaften 3. Die Aktienemission 4. Risiko und Investment

Börsenführerschein. Aktien. 1. Die Bilanz 2. Aktien und die verschiedenen Eigenschaften 3. Die Aktienemission 4. Risiko und Investment Börsenführerschein Agenda Aktien 1. Die Bilanz 2. Aktien und die verschiedenen Eigenschaften 3. Die Aktienemission 4. Risiko und Investment Die Bilanz 1. Die Bilanz Aktiva Passiva Eigenkapital - Grundkapital

Mehr

Fragenkatalog Der Große Aktionär Fragen für den Spielleiter

Fragenkatalog Der Große Aktionär Fragen für den Spielleiter Fragenkatalog Der Große Aktionär Fragen für den Spielleiter Kategorie Aktienarten Lösung 10 Was verbrieft eine Stammaktie? Ein Teilhaberrecht mit gesetzlichen und satzungsmäßigen Rechten am Grundkapital

Mehr

Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre

Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre / Script 8 ) Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre S c r i p t ( Teil 8 ) [ Dr. Lenk ] 2 11. Rechtsformen... 3 11.1 Privatrechtliche Formen...5 11.1.1 Einzelunternehmen...

Mehr

Allgemeine Betriebswirtschaftslehre

Allgemeine Betriebswirtschaftslehre Dr. Christine Zöllner Allgemeine Betriebswirtschaftslehre 1 Allgemeine Betriebswirtschaftslehre 6. Finanzierung 2 Allgemeine Betriebswirtschaftslehre 7.1 Grundlagen Systematik der Finanzierungsformen Fiskus

Mehr

Lösungen. a) Hauptversammlung, notwendig ist eine ¾ Mehrheit für eine Kapitalerhöhung

Lösungen. a) Hauptversammlung, notwendig ist eine ¾ Mehrheit für eine Kapitalerhöhung Lösungen Aufgabe 1 a) (800.000 * 7% + 1.300.000 * 9% + 900.000 * 2,5%) / 3 Mio. = 195.500 / 3 Mio. = 0,0652 = 6,52 % b) Tilgung: 3% * 1.300.000 = 39.000 Zinsen: 9% * 1.300.000 = 117.000 Annuität 156.000

Mehr

Kredit und Darlehen. Kreditsicherung

Kredit und Darlehen. Kreditsicherung Kredit und Darlehen Kredit Unter Kredit versteht man die Überlassung von Geld oder anderen vertretbaren Sachen mit der Vereinbarung, dass der am Ende der vereinbarten vertraglichen Frist den Geldbetrag

Mehr

Betriebswirtschaftslehre

Betriebswirtschaftslehre Betriebswirtschaftslehre Norddeutsche Akademie für Marketing + Kommunikation e.v. Dipl.-Ök. Oliver Wruck Dievision - Agentur für Kommunikation GmbH Sommersemester 2004 Rechtsformen Was wird durch die Wahl

Mehr

43 Finanzierungsarten

43 Finanzierungsarten BETRIEBSWIRTSCHAFTSLEHRE I 43 Finanzierungsarten 2011.01.27 Prof. Dr. Friedrich Wilke Finanzierung 43 Arten 1 Finanzwirtschaft Finanzplanung Einzahlungen Auszahlungen langfristig Gleichgewicht kurzfristig

Mehr

Corporate Financing. Außenfinanzierung. Innenfinanzierung. Praxisbezug: CoRe

Corporate Financing. Außenfinanzierung. Innenfinanzierung. Praxisbezug: CoRe 2006 Martin Grabsch Corporate Financing : Liegt immer dann vor, wenn finanzielle Mittel nicht durch den betrieblichen Umsatzprozess generiert werden Beschaffungsquellen: Geldmarkt Kapitalmarkt : Formen

Mehr

Aufgabenskript für Finanzierung

Aufgabenskript für Finanzierung Aufgabenskript für Finanzierung Komplex 1: Außenfinanzierung Ü 1-1 In der Hauptversammlung der Maschinen AG wurde beschlossen, das gezeichnete Kapital um 60 Mio. auf 300 Mio. aufzustocken. Der Kurs der

Mehr

Christian Bleis. Finanzierung. tltffl BWV BERLINER WISSENSCHAFTS-VERLAG

Christian Bleis. Finanzierung. tltffl BWV BERLINER WISSENSCHAFTS-VERLAG Christian Bleis Finanzierung tltffl BWV BERLINER WISSENSCHAFTS-VERLAG Inhaltsverzeichnis Herausgebervorwort Autorenvorwort Abbildungsverzeichnis Abkürzungsverzeichnis Kleine Formelsammlung V VII XV XIX

Mehr

Handels- und Gesellschaftsrecht I

Handels- und Gesellschaftsrecht I 1 Dr. Ulf Müller WS 07 / 08 Institut für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht - zivilrechtliche Abteilung - Handels- und Gesellschaftsrecht I für Nebenfachstudierende 1. Teil: Handelsrecht

Mehr

A. GRUNDLAGEN...1. Tatsächliche Grundlagen...12 1. Saldenbilanz als Ausgangspunkt...12 2. Bestandsaufnahme des Vorratsvermögens...

A. GRUNDLAGEN...1. Tatsächliche Grundlagen...12 1. Saldenbilanz als Ausgangspunkt...12 2. Bestandsaufnahme des Vorratsvermögens... Inhaltsübersicht A. GRUNDLAGEN...1 I. Rechtliche Grundlagen...1 1. Rechtsnormen...1 2. Personenkreis...1 3. Übungsfälle zur Buchführungs- und Bilanzierungspflicht...5 4. Jahresabschlusspflicht nach Handelsrecht...7

Mehr

FRW II / 1. Finanzinvestitionen / 1.4 Beteiligungstitel. Mantel einer Aktie. Reste des Bogens der Aktie

FRW II / 1. Finanzinvestitionen / 1.4 Beteiligungstitel. Mantel einer Aktie. Reste des Bogens der Aktie Mantel einer Aktie Reste des Bogens der Aktie E1.4-1 Welche Aktienarten kennen Sie? E1.4-2 Welche Rechte werden in Stammaktien verbrieft? E1.4-3 Im Folgenden finden Sie zwei Bekanntmachungen im Zusammenhang

Mehr

Finanzierung durch Kapitalerhöhung

Finanzierung durch Kapitalerhöhung 1 Finanzierung durch Kapitalerhöhung 1 Kursberechnung Kurs = Preis einer Aktie, zu dem stückzahlenmäßig an einem Tag der größte Umsatz erzielt werden kann Auftragsarten beim Börsenhandel billigst Ein Käufer

Mehr

Investition und Finanzierung

Investition und Finanzierung Aufgabe (Statische Kostenvergleichsrechnung) Ein Unternehmen plant die Anschaffung einer neuen Maschine. Zwei Angebote stehen zur Verfügung. Der Kalkulationszinssatz beträgt 10 %. Anschaffungskosten 45.000

Mehr

Inhalt. Finanzierung & Investition. [Tutorium] Finanzierung und Investition Tutorium WS 2014 Blatt 2. 1. Kapitalstruktur. 2. Aktienfinanzierung

Inhalt. Finanzierung & Investition. [Tutorium] Finanzierung und Investition Tutorium WS 2014 Blatt 2. 1. Kapitalstruktur. 2. Aktienfinanzierung Finanzierung und Investition Tutorium WS 2014 Blatt 2 Inhalt 1. Kapitalstruktur 2. Aktienfinanzierung 2.1. Kapitalerhöhung 2.1.1. Ablösung von Alteigentümer 2.1.2. Bezugsrecht 2.2. Aktienkennzahlen 3.

Mehr

Finanzmanagement. Dr. Horst Kunhenn. Institut für Technische Betriebswirtschaft (ITB)

Finanzmanagement. Dr. Horst Kunhenn. Institut für Technische Betriebswirtschaft (ITB) Finanzmanagement Dr. Horst Kunhenn Institut für Technische Betriebswirtschaft (ITB) Fachgebiet Betriebswirtschaftslehre, insb. Finanzierung und Controlling Inhalte 2) Außenfinanzierung 2.1) Rechtsformbezug

Mehr

Thomasiusstrasse 2, D-04109 Leipzig Telefon: +49-(0)-341-30690507 Fax: +49-(0)-341-30690512 E-Mail: becher.u@innoways.de

Thomasiusstrasse 2, D-04109 Leipzig Telefon: +49-(0)-341-30690507 Fax: +49-(0)-341-30690512 E-Mail: becher.u@innoways.de Büro: Thomasiusstrasse 2, D-04109 Leipzig Telefon: +49-(0)-341-30690507 Fax: +49-(0)-341-30690512 E-Mail: becher.u@innoways.de Für KMU und Institutionen: Internationalisierung Innovationsmanagement Unser

Mehr

Die Firma kann Personen-, Sach-, Phantasieoder gemischte Firma sein. Sie muss die Bezeichnung OHG bzw. offene Handelsgesellschaft.

Die Firma kann Personen-, Sach-, Phantasieoder gemischte Firma sein. Sie muss die Bezeichnung OHG bzw. offene Handelsgesellschaft. Rechtsformen der Unternehmen 17 Firma Kapital Fremdkapital Haftung Geschäftsführung Die Firma kann Personen-, Sach-, Phantasieoder gemischte Firma sein. Sie muss die Bezeichnung OHG bzw. offene Handelsgesellschaft

Mehr

Kurzskript Kapitalerhöhung Lösung

Kurzskript Kapitalerhöhung Lösung Kurzskript Kapitalerhöhung Lösung Inhalt 1 Wiederholung - Lückentext... 2 2 Fall 1: ECDC International AG... 3 3 Das Eigenkapital einer AG Erklärung der Begriffe... 4 4 Fall 2: ECDC International AG...

Mehr

Aufgabe 1 (18 Punkte)

Aufgabe 1 (18 Punkte) Aufgabe 1 (18 Punkte) Die Weber AG steht vor folgender Entscheidung: Kauf einer Anlage mit einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von sieben Jahren. Die Anschaffungskosten betragen 1.000.000. Die notwendigen

Mehr

Kapitel 12. Die Unternehmung

Kapitel 12. Die Unternehmung Kapitel 12 Die Unternehmung Wahl des Geschäftszweiges und der Betriebsgröße Wahl des Standortes 30.01.2014 BWL 2 Vorkenntnisse und Geschäftskontakte Gründer meist in einem bestimmten Geschäftszweig tätig

Mehr

Übungen Finanzwirtschaft

Übungen Finanzwirtschaft Übungen Finanzwirtschaft Aufgabe 1 Entscheiden Sie bei den folgenden Geschäftsfällen, welche Finanzierungsarten vorliegen. Tragen Sie Ihre Lösung in die Anlage 1 durch Ankreuzen ein. a) Rohstoffeinkauf

Mehr

Mandanteninformation. Wandelschuldverschreibungen als interessante Finanzierungsform

Mandanteninformation. Wandelschuldverschreibungen als interessante Finanzierungsform Mandanteninformation Wandelschuldverschreibungen als interessante Finanzierungsform Die Börsenzulassung Ihrer Gesellschaft ermöglicht es Ihnen, Kapital über die Börse zu akquirieren. Neben dem klassischen

Mehr

Wissen aufbauen, um Karriere zu machen WAHL DER RICHTIGEN RECHTSFORM FÜR IHR UNTERNEHMEN

Wissen aufbauen, um Karriere zu machen WAHL DER RICHTIGEN RECHTSFORM FÜR IHR UNTERNEHMEN Wissen aufbauen, um Karriere zu machen WAHL DER RICHTIGEN RECHTSFORM FÜR IHR UNTERNEHMEN Die richtige Wahl treffen Es gibt viele Unternehmensformen, welche dabei für Sie die richtige ist, hängt von vielen

Mehr

Übungsaufgaben. zur Vorlesung ( B A C H E L O R ) Teil E Betriebliche Finanzwirtschaft. Dr. Horst Kunhenn. Vertretungsprofessor

Übungsaufgaben. zur Vorlesung ( B A C H E L O R ) Teil E Betriebliche Finanzwirtschaft. Dr. Horst Kunhenn. Vertretungsprofessor Übungsaufgaben zur Vorlesung FINANZIERUNG UND CONTROLLING ( B A C H E L O R ) Teil E Betriebliche Finanzwirtschaft Dr. Horst Kunhenn Vertretungsprofessor Institut für Technische Betriebswirtschaft (ITB)

Mehr

Entscheidungsparameter für die Rechtsformwahl. Rechtsanwalt Dr. Fritz Westhelle Fachanwalt für Insolvenz- u. Arbeitsrecht

Entscheidungsparameter für die Rechtsformwahl. Rechtsanwalt Dr. Fritz Westhelle Fachanwalt für Insolvenz- u. Arbeitsrecht Entscheidungsparameter für die Rechtsformwahl Rechtsanwalt Dr. Fritz Westhelle Fachanwalt für Insolvenz- u. Arbeitsrecht 1. Haftung 2. Gewinn- bzw. Verlustbeteiligung 3. Entnahmerechte 4. Leitungsbefugnis

Mehr

IWW-Studienprogramm. Vertiefungsstudium. Modul V Bank-, Börsen- und Finanzgeschäfte

IWW-Studienprogramm. Vertiefungsstudium. Modul V Bank-, Börsen- und Finanzgeschäfte Institut für Wirtschaftswissenschaftliche orschung und Weiterbildung GmbH Institut an der ernuniversität in Hagen IWW-Studienprogramm Vertiefungsstudium Modul V Bank-, Börsen- und inanzgeschäfte Lösungshinweise

Mehr

ARTIKEL WER DIE WAHL HAT. Das Einzelunternehmen. Existenzgründung und Unternehmensförderung

ARTIKEL WER DIE WAHL HAT. Das Einzelunternehmen. Existenzgründung und Unternehmensförderung ARTIKEL Existenzgründung und Unternehmensförderung WER DIE WAHL HAT Existenzgründer, Unternehmensnachfolger und Unternehmer benötigen eine ihren Unternehmensverhältnissen am besten passende, das heißt,

Mehr

Die richtige Rechtsform im Handwerk

Die richtige Rechtsform im Handwerk Die richtige Rechtsform im Handwerk Welche Rechtsform für Ihren Betrieb die richtige ist, hängt von vielen Faktoren ab; beispielsweise von der geplanten Größe des Betriebes, von der Anzahl der am Unternehmen

Mehr

5.3.7.3 Rechtsformen. 3.3.7.3.1 Rechtsformen im Überblick 3.3.7.3.2 Entscheidungskriterien 3.3.7.3.3 Einzelunternehmen. Businessplanung Seminar

5.3.7.3 Rechtsformen. 3.3.7.3.1 Rechtsformen im Überblick 3.3.7.3.2 Entscheidungskriterien 3.3.7.3.3 Einzelunternehmen. Businessplanung Seminar 5.3.7.3 Rechtsformen 3.3.7.3.1 Rechtsformen im Überblick 3.3.7.3.2 Entscheidungskriterien 3.3.7.3.3 Einzelunternehmen 3.3.7.3 Rechtsformen 3.3.7.3.4 Personengesellschaften Gesellschaft bürgerlichen Rechts

Mehr

Technischer Fachwirt. Unternehmemsrechtsformen. Inhalt. Einzelunternehmen. Personengesellschaften. Kapitalgesellschaften.

Technischer Fachwirt. Unternehmemsrechtsformen. Inhalt. Einzelunternehmen. Personengesellschaften. Kapitalgesellschaften. IHK Kurs, Technischer Fachwirt, Fach BWL Seite 1 Technischer Fachwirt Unternehmemsrechtsformen Inhalt Einzelunternehmen Personengesellschaften Kapitalgesellschaften Übungsaufgaben Alte Prüfungsfragen IHK

Mehr

Kapitalbeschaffung, Kapitalsicherung. Kreditsicherung, Hypotheken, Bürgschaften

Kapitalbeschaffung, Kapitalsicherung. Kreditsicherung, Hypotheken, Bürgschaften Kapitalbeschaffung, Kapitalsicherung Kreditsicherung, Hypotheken, Bürgschaften Themenübersicht (2) 8. Kapitalbeschaffung, Kapitalabsicherung: Kreditsicherung, Bürgschaften, Hypotheken 9. Geistiges Eigentum:

Mehr

EIGENFINANZIERUNG BETEILIGUNGSFINANZIERUNG BEI NICHT EMISSIONSFÄHIGEN UNTERNEHMEN

EIGENFINANZIERUNG BETEILIGUNGSFINANZIERUNG BEI NICHT EMISSIONSFÄHIGEN UNTERNEHMEN EIGENFINANZIERUNG Sie erfolgt vor allem in Form der Selbstfinanzierung (siehe Innenfinanzierung) und der Beteiligungsfinanzierung. BETEILIGUNGSFINANZIERUNG BEI NICHT EMISSIONSFÄHIGEN UNTERNEHMEN Bei nicht

Mehr

Unternehmensgründung - Wie plane ich mein Unternehmen? Recht für Gründungsunternehmen

Unternehmensgründung - Wie plane ich mein Unternehmen? Recht für Gründungsunternehmen Unternehmensgründung - Wie plane ich mein Unternehmen? Recht für Gründungsunternehmen 1 1. Unternehmensformen Einzelunternehmen Gesellschaft Personengesellschaft Kapitalgesellschaft GbR GmbH Partnerschaftsgesellschaft

Mehr

3 Zusatzübungen zum Kapitel Rechtsformen

3 Zusatzübungen zum Kapitel Rechtsformen 3 Zusatzübungen zum Kapitel Rechtsformen A Erstellen Sie die folgende Übersicht, indem Sie die richtigen Bezeichnungen in die Kästchen setzen. Rechtsformen der Unternehmung Kommanditges. B Die Bilanz einer

Mehr

3.1 Finanzielle Ziele 1. 3.1 Finanzielle Ziele S. 67. Welche vier finanziellen Zielsetzungen muss eine Unternehmung berücksichtigen?

3.1 Finanzielle Ziele 1. 3.1 Finanzielle Ziele S. 67. Welche vier finanziellen Zielsetzungen muss eine Unternehmung berücksichtigen? 3.1 Finanzielle Ziele 1 3.1 Finanzielle Ziele S. 67 Welche vier finanziellen Zielsetzungen muss eine Unternehmung berücksichtigen? Zahlungsbereitschaft Gewinn und Rentabilität Kapitalbedarf Finanzielle

Mehr

Finanzwirtschaft. Teil I: Einführung

Finanzwirtschaft. Teil I: Einführung Kapitalmärkte 1 Finanzwirtschaft Teil I: Einführung Beschreibung der Kapitalmärkte Kapitalmärkte 2 Finanzmärkte als Intermediäre im Zentrum Unternehmen (halten Real- und Finanzwerte) Banken Finanzmärkte

Mehr

Abb. 1: Wichtige Gesellschaftsformen

Abb. 1: Wichtige Gesellschaftsformen Abb. 1: Wichtige Gesellschaftsformen Gesellschaften Personengesellschaften Grundform: BGB-Gesellschaft, 705 BGB Sonderformen: OHG, 105ff. HGB KG, 161ff. HGB StG, 230ff. HGB EWIV, EG-VO Partnerschaft, PartGG

Mehr

Aufgabe 2 Welche Möglichkeiten zur Verwendung des Jahresüberschusses gibt es für eine Aktienbank? Nennen Sie mindestens 6 Möglichkeiten!

Aufgabe 2 Welche Möglichkeiten zur Verwendung des Jahresüberschusses gibt es für eine Aktienbank? Nennen Sie mindestens 6 Möglichkeiten! Übungsaufgaben Aufgabe 1 Erläutern Sie die Begriffe Jahresüberschuss und Bilanzgewinn! Aufgabe 2 Welche Möglichkeiten zur Verwendung des Jahresüberschusses gibt es für eine Aktienbank? Nennen Sie mindestens

Mehr

Investition und Finanzierung. Finanzierung Teil 2

Investition und Finanzierung. Finanzierung Teil 2 Fernstudium Guide Online Vorlesung Wirtschaftswissenschaft Investition und Finanzierung Finanzierung Teil 2 Version vom 24.06.2014 Änderung S. 29 ZM_1-ZM_0

Mehr

Beantworten Sie die Fragen bzw. ergänzen Sie die Antworten bei Bedarf mithilfe des Lehrbuchs.

Beantworten Sie die Fragen bzw. ergänzen Sie die Antworten bei Bedarf mithilfe des Lehrbuchs. Kapitel 6 LF 4 6.4 Anlage in Aktien Ihr Kunde Felix Lender interessiert sich für Aktien der Seltag AG. Als die Aktie vor zwei Jahren auf den Markt gebracht wurde, hätte man Sie für 11,00 beziehen können,

Mehr

Berufliches Schulzentrum Matthäus Runtinger Rechnen für Bankkaufleute - 11. Jgst. BRW11-1

Berufliches Schulzentrum Matthäus Runtinger Rechnen für Bankkaufleute - 11. Jgst. BRW11-1 Berufliches Schulzentrum Matthäus Runtinger Rechnen für Bankkaufleute - 11. Jgst. BRW11-1 1. Aufgabe Der durchschnittliche Einlagenbestand eines KI gliedert sich in - Sichteinlagen 360 Mio. zu 0,4 % -

Mehr

Welche Rechtsform ist für Sie die zweckmäßigste?

Welche Rechtsform ist für Sie die zweckmäßigste? Welche Rechtsform ist für Sie die zweckmäßigste? Sie müssen sich auch Gedanken über die Gesellschaftsform Ihres Unternehmens machen. Bei der Wahl der für Ihren Betrieb rechtlich und wirtschaftlich zweckmäßigsten

Mehr

1. Wie viel EUR betragen die Kreditzinsen? Kredit (EUR) Zinsfuß Zeit a) 28500,00 7,5% 1 Jahr, 6 Monate. b) 12800,00 8,75 % 2 Jahre, 9 Monate

1. Wie viel EUR betragen die Kreditzinsen? Kredit (EUR) Zinsfuß Zeit a) 28500,00 7,5% 1 Jahr, 6 Monate. b) 12800,00 8,75 % 2 Jahre, 9 Monate 1. Wie viel EUR betragen die Kreditzinsen? Kredit (EUR) Zinsfuß Zeit a) 28500,00 7,5% 1 Jahr, 6 Monate b) 12800,00 8,75 % 2 Jahre, 9 Monate c) 4560,00 9,25 % 5 Monate d) 53400,00 5,5 % 7 Monate e) 1 080,00

Mehr

für Management und Training -Betriebswirt- Ambossweg 1a 58339 Breckerfeld

für Management und Training -Betriebswirt- Ambossweg 1a 58339 Breckerfeld Seite 1 Copyright Autor MTF Unternehmensberatung Georg Freund für Management und Training -Betriebswirt- Ambossweg 1a 58339 Breckerfeld Gesellschaftsrecht in der Übersicht Fach: Betriebswirtschaft Rechtsstand:

Mehr

Musterprüfung. Masterprüfungszentrale Xpert Business

Musterprüfung. Masterprüfungszentrale Xpert Business Musterprüfung Prüfung Xpert Business Finanzwirtschaft" Lösungsvorschlag Masterprüfungszentrale Xpert Business Volkshochschulverband Baden-Württemberg e. V. Raiffeisenstraße 14 70771 Leinfelden-Echterdingen

Mehr

Begriffe des Rechnungswesens

Begriffe des Rechnungswesens Begriffe aus der Bilanz Begriffe des Rechnungswesens Nachfolgend erläutern wir Ihnen einige Begriffe aus dem Bereich des Rechnungswesens, die Sie im Zusammenhang mit Ihren Auswertungen kennen sollten.

Mehr

c) Werbefirma: Sucht Investoren und versucht positive Stimmung zu machen (Lobbyarbeit) -> verdient immer

c) Werbefirma: Sucht Investoren und versucht positive Stimmung zu machen (Lobbyarbeit) -> verdient immer Beteiligte Personen a) Beratungsfirma: Hat Vertrag mit fast allen -> verdient fast immer (Millionen)! b) Projektierer: Plant und baut im Auftrag -> verdient immer c) Werbefirma: Sucht Investoren und versucht

Mehr

Die Entscheidung, in welcher Rechtsform ein Unternehmen geführt wird, hat persönliche, finanzielle, steuerliche und rechtliche Folgen.

Die Entscheidung, in welcher Rechtsform ein Unternehmen geführt wird, hat persönliche, finanzielle, steuerliche und rechtliche Folgen. Wahl der Rechtsform Ihr Ansprechpartner: Ass. Robert Neuhaus Telefon: 02 03-28 21-346 1. Allgemeines Die Entscheidung, in welcher Rechtsform ein Unternehmen geführt wird, hat persönliche, finanzielle,

Mehr

Das Unternehmen Gliederung 1. Definitionen: Unternehmer/Unternehmen, Rechtsformen der Unternehmungen, Firma und Rechtsformzusatz, juristische und natürliche Personen 2. Private Unternehmen: Einzelunternehmen,

Mehr

Workshop. Rechtsformvergleich für Bürger-Energie-Unternehmen am 4. Dezember 2010

Workshop. Rechtsformvergleich für Bürger-Energie-Unternehmen am 4. Dezember 2010 Workshop Rechtsformvergleich für Bürger-Energie-Unternehmen am 4. Dezember 2010 im Rahmen des Erfahrungsaustauschs des Landesnetzwerk Erneuerbare Energien - LEE Die folgenden Ausführungen kennzeichnen

Mehr

Rechtsformen von Unternehmen in Deutschland

Rechtsformen von Unternehmen in Deutschland Wesentliche Rechtsformen im Überblick Rechtsformen für privatwirtschaftliche Unternehmen Einzelunternehmen/ Einzelfirma Gesellschaftsunternehmen/ Gesellschaften Personengesellschaften Kapitalgesellschaften

Mehr

Inhalt. Finanzierung 4. Investition 84. Kostenrechnung und Controlling 98. Buchführung und Bilanzierung 148 IFRS 215. Literaturverzeichnis 251

Inhalt. Finanzierung 4. Investition 84. Kostenrechnung und Controlling 98. Buchführung und Bilanzierung 148 IFRS 215. Literaturverzeichnis 251 2 Inhalt Finanzierung 4 Investition 84 Kostenrechnung und Controlling 98 Buchführung und Bilanzierung 148 IFRS 215 Literaturverzeichnis 251 4 Finanzierung Die betriebliche Finanzierung befasst sich mit

Mehr

A4 Zinsentwicklungen, Währungen Wertentwicklungen, Zinsen, Devisenkosten beeinflussen den Alltag Auf einen Blick: Indizes --> Kennzahlen

A4 Zinsentwicklungen, Währungen Wertentwicklungen, Zinsen, Devisenkosten beeinflussen den Alltag Auf einen Blick: Indizes --> Kennzahlen A4 Zinsentwicklungen, Währungen Wertentwicklungen, Zinsen, Devisenkosten beeinflussen den Alltag Auf einen Blick: Indizes --> Kennzahlen Zinsen und Konditionen: Hier sind die Orientierungswerte der täglichen

Mehr

Finanzierung. Hauptaufgabe Sicherstellen der Liquidität (Zahlungsfähigkeit)

Finanzierung. Hauptaufgabe Sicherstellen der Liquidität (Zahlungsfähigkeit) Finanzierung Finanzierung Hauptaufgabe Sicherstellen der Liquidität (Zahlungsfähigkeit) Grundsätze Für kurzfristige Verbindlichkeiten sollten flüssige Mittel und kurzfristige Forderungen zur Verfügung

Mehr

Aufgaben: Investitionen und Finanzierung

Aufgaben: Investitionen und Finanzierung Aktiva Anlagevermögen Grundstücke und auten Technische Anlagen etriebs- und Geschäftsausstattung Umlaufvermögen Pkw neu Pkw gebraucht Teile und Zubehör Vereinfachte ilanz eines Autohauses Eigenkapital

Mehr

von Dr. Dr. h.c.mult. Günter Wöhe ord. Professor der Betriebswirtschaftslehre an der Universität des Saarlandes und Dr.

von Dr. Dr. h.c.mult. Günter Wöhe ord. Professor der Betriebswirtschaftslehre an der Universität des Saarlandes und Dr. Grundzüge der Unternehmensfinanzierung von Dr. Dr. h.c.mult. Günter Wöhe ord. Professor der Betriebswirtschaftslehre an der Universität des Saarlandes und Dr. Jürgen Bilstein Diplom-Kaufmann 9., überarbeitete

Mehr

Fragen und Antworten zur GmbH und zu Personengesellschaften

Fragen und Antworten zur GmbH und zu Personengesellschaften Rechtsformenvergleich: Merkblatt Fragen und Antworten zur GmbH und zu Personengesellschaften Inhalt 1 Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) 1.1 Fragen und Antworten zu den gesetzlichen 1.2 Fragen

Mehr

Übung 6. Ökonomie 30.11.2015

Übung 6. Ökonomie 30.11.2015 Übung 6 Ökonomie 30.11.2015 Aufgabe 1:Eigenkapital und Fremdkapital 1.1 Bitte beschreiben Sie die grundlegenden Unterschiede zwischen Eigenund Fremdkapital. Eigenkapital ist der Teil des Vermögens, der

Mehr

bei Prof. Dr. Dr. habil. H. T. Beyer Tag des Referats: 22. Juni 1999 Aktien und Aktienrückkauf

bei Prof. Dr. Dr. habil. H. T. Beyer Tag des Referats: 22. Juni 1999 Aktien und Aktienrückkauf BWL-Hauptseminar im SS 1999 Referentin: Sibylle Sandner bei Prof. Dr. Dr. habil. H. T. Beyer Tag des Referats: 22. Juni 1999 Aktien und Aktienrückkauf (Formen, Arten, Umfang/Bedeutung, Möglichkeiten, Gestaltungsformen,

Mehr

Ziel dieses Kapitels ist es, die wichtigsten privatrechtlichen Rechtsformen zu beschreiben und insbesondere die folgenden Fragen zu beantworten:

Ziel dieses Kapitels ist es, die wichtigsten privatrechtlichen Rechtsformen zu beschreiben und insbesondere die folgenden Fragen zu beantworten: Rechtsformen 23 3 Rechtsformen 3.1 Allgemeine Bemerkungen Die Rechtsformwahl ist eine Entscheidung mit konstitutivem Charakter. So werden mit der Festlegung auf eine bestimmte Rechtsform wesentliche unternehmerische

Mehr

Betriebswirtschaft Theorie

Betriebswirtschaft Theorie Betriebswirtschaft Gewerbeschule Sursee Informatikerlehre 1. und 2. Lehrjahr Letzte Anpassung: 01.06.99 Betriebswirtschaft Seite 2 von 13 Inhaltsverzeichnis 1. Zahlungsfähigkeit... 3 1.1. Erste Liquiditäts-

Mehr

Offene Handelsgesellschaft (ohg)

Offene Handelsgesellschaft (ohg) Offene Handelsgesellschaft (ohg) I. Allgemeine Informationen Die ohg ist eine Gesellschaftsform, deren Zweck auf den Betrieb eines Handelsgewerbes unter gemeinschaftlicher Firma gerichtet ist und bei der

Mehr

Finanzen im Plus! Dipl.-Betriebswirt (FH) Thomas Detzel Überarbeitet September 2008. Eigen- oder Fremdfinanzierung? Die richtige Mischung macht s!

Finanzen im Plus! Dipl.-Betriebswirt (FH) Thomas Detzel Überarbeitet September 2008. Eigen- oder Fremdfinanzierung? Die richtige Mischung macht s! Finanzen im Plus! Dipl.-Betriebswirt (FH) Thomas Detzel Überarbeitet September 2008 Eigen- oder Fremdfinanzierung? Die richtige Mischung macht s! Die goldene Bilanzregel! 2 Eigenkapital + langfristiges

Mehr

1. Fachliche Kompetenz: Börsengang und den Handel von Aktien erläutern können

1. Fachliche Kompetenz: Börsengang und den Handel von Aktien erläutern können 1. Fachliche Kompetenz: Börsengang und den Handel von Aktien erläutern können 1.1 Börsengang Die Luxus Automobil AG ist ein Premiumhersteller von zweisitzigen Sportwagen (Roadstern). Die AG ist bisher

Mehr

Formloser Gesellschaftsvertrag von mind. 2 Personen Auch mündlich. Nein Nein Nein

Formloser Gesellschaftsvertrag von mind. 2 Personen Auch mündlich. Nein Nein Nein Einzelunternehmen Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) Partnerschafts-Gesellschaft (PartG) Verein/ allgemein (e.v.) Gründung Durch Aufnahme der Tätigkeit Gewerbetreibende: Gewerbeanmeldung Freiberuflerin:

Mehr

Darlehen oder Leasing. Beurteilung des Leasings als Finanzierungsmöglichkeit aus Sicht des Leasingnehmers

Darlehen oder Leasing. Beurteilung des Leasings als Finanzierungsmöglichkeit aus Sicht des Leasingnehmers Beurteilung des Leasings als Finanzierungsmöglichkeit aus Sicht des Leasingnehmers Vorteile des Leasings Investition möglich auch bei fehlendem Eigenkapital. Der Leasinggegenstand muss nicht gekauft werden,

Mehr

VORLESUNG: ALLG. BWL J THEMA: RECHTSFORMEN. Referentin: Madlen Schumann

VORLESUNG: ALLG. BWL J THEMA: RECHTSFORMEN. Referentin: Madlen Schumann VORLESUNG: ALLG. BWL J THEMA: RECHTSFORMEN Referentin: Madlen Schumann 23.10.2013 M. Schumann 2 Bedeutung der Rechtsform 1. Rechtsgestaltung (Haftung) 2. Leistungsbefugnisse (Vertretung nach außen, Geschäftsführung)

Mehr

Planspiel BWL. Finanzmanagement Leverage Effekt

Planspiel BWL. Finanzmanagement Leverage Effekt Planspiel BWL Finanzmanagement Leverage Effekt 1 Übersicht CABS 2 Finanzmanagement Teilbereich der Unternehmensführung Zentrale Rolle für die Geschäftsplanung Datengewinnung aus allen Unternehmensbereichen

Mehr

Informationsblatt Nr. 10 Notariat Maulbronn Notar Walter Strobel Klosterhof 22 75433 Maulbronn Tel. 07043 2356 Fax 07043 40042

Informationsblatt Nr. 10 Notariat Maulbronn Notar Walter Strobel Klosterhof 22 75433 Maulbronn Tel. 07043 2356 Fax 07043 40042 Informationsblatt Nr. 10 Notariat Maulbronn Notar Walter Strobel Klosterhof 22 75433 Maulbronn Tel. 07043 2356 Fax 07043 40042 Gesellschaften und Unternehmensrecht Die BGB-Gesellschaft (GdbR) Die BGB-Gesellschaft,

Mehr

Fakultät für Wirtschaftswissenschaft

Fakultät für Wirtschaftswissenschaft Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre, Kurs 00091, KE 1 und 2, SS 2012 1 Fakultät für Wirtschaftswissenschaft 1. Einsendearbeit zum Kurs 00091: Kurseinheit: Finanzierungs- und entscheidungstheoretische

Mehr

Grundlagen der Handels- und Gesellschaftsrecht

Grundlagen der Handels- und Gesellschaftsrecht Nennen Sie die Merkmale des Begriffs Gewerbe. (6 Punkte) 1. äußerlich erkennbare 2. erlaubte 3. selbständige 4. planmäßig auf gewisse Dauer 5. zum Zwecke der Gewinnerzielung 6. ausgeübte Tätigkeit die

Mehr

Recht für Marketing- und Verkaufsleiter 4. Handelsgesellschaften

Recht für Marketing- und Verkaufsleiter 4. Handelsgesellschaften Recht für Marketing- und Verkaufsleiter 4. Handelsgesellschaften a. Überblick und Abgrenzungen b. Einfache Gesellschaft c. Kollektivgesellschaft d. Kommanditgesellschaft e. GmbH f. AG g. Genossenschaft

Mehr

Entscheidungsparameter für die Rechtsformwahl. Dipl. Kfm. Jörg Bringmann Wirtschaftsprüfer/Steuerberater

Entscheidungsparameter für die Rechtsformwahl. Dipl. Kfm. Jörg Bringmann Wirtschaftsprüfer/Steuerberater Entscheidungsparameter für die Rechtsformwahl Dipl. Kfm. Jörg Bringmann Wirtschaftsprüfer/Steuerberater 1. Haftung Entscheidungsparameter für die Rechtsformwahl 2. Gewinn- bzw. Verlustbeteiligung 3. Entnahmerechte

Mehr

Unternehmensformen für Existenzgründer unter wirtschaftlichen und steuerlichen Gesichtspunkten

Unternehmensformen für Existenzgründer unter wirtschaftlichen und steuerlichen Gesichtspunkten Unternehmensformen für Existenzgründer unter wirtschaftlichen und steuerlichen Gesichtspunkten Reutlingen, 13.03.2015 Oliver Rupp, Steuerberater Wirtschaftsprüfung Steuerberatung Rechtsberatung Unternehmensberatung

Mehr

Folie Gesellschaftsvertrag der Spielwarenfabrik ThüRie OHG

Folie Gesellschaftsvertrag der Spielwarenfabrik ThüRie OHG 1.3 Die Personengesellschaften 1.3.1 Die Offene Handelsgesellschaft (OHG) Die OHG ist eine Vereinigung von mindestens zwei Personen (natürliche, juristische und Handelsgesellschaften) zum Betrieb eines

Mehr

Rechtsformen der privat-rechtlichen Unternehmen. Betriebswirtschaftslehre

Rechtsformen der privat-rechtlichen Unternehmen. Betriebswirtschaftslehre Die Rechtsform eines Unternehmens ist die, nach außen wirksame und typisierte Struktur und regelt das Außenund Innerverhältnis von Unternehmen Außenverhältnis: Rechtsbeziehungen gegenüber Dritten (Lieferanten,

Mehr

Allgemeine Wirtschaftslehre: Finanzierung eines Unternehmens

Allgemeine Wirtschaftslehre: Finanzierung eines Unternehmens Allgemeine Wirtschaftslehre: Finanzierung eines Unternehmens Dieses Dokument wurde im Rahmen der Ausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel von Peter Büche erstellt. Es darf nur vollständig (mit diesem Deckblatt)

Mehr

Wie gründe und führe ich eine GmbH / AG in Bulgarien Rechtliche Rahmenbedingungen für ausländische Investoren

Wie gründe und führe ich eine GmbH / AG in Bulgarien Rechtliche Rahmenbedingungen für ausländische Investoren Wie gründe und führe ich eine GmbH / AG in Bulgarien Rechtliche Rahmenbedingungen für ausländische Investoren Stand: März 2010 2 Wie gründe und führe ich eine GmbH / AG in Bulgarien Rechtliche Rahmenbedingungen

Mehr

Betriebliche Finanzwirtschaft

Betriebliche Finanzwirtschaft www.nwb.de NWB Studium Betriebswirtschaft Betriebliche Finanzwirtschaft mit Fragen und Aufgaben Antworten und Lösungen Tests und Tabellen Von Professor Klaus-Dieter Däumler ( t ) und Professor Jürgen Grabe

Mehr

Übungsblatt zur Finanzierung

Übungsblatt zur Finanzierung Übungsblatt zur Finanzierung 1. Aufgabe: a) Erläutern Sie die Begriffe Eigenkapital und Fremdkapital! Worin unterscheiden Sie sich aus Sicht des Kapitalgebers? b) Was verstehen Sie unter Innenfinanzierung

Mehr

Unternehmensrechtsformen

Unternehmensrechtsformen Unternehmensrechtsformen Arten Rechtsform= juristisches Kleider einer Unternehmung Jede Unternehmung muss eine Rechtsform haben Die Rechtsformen werden vom Gesetz zur Verfügung gestellt. Es gibt keine

Mehr

Phase I. Phase II. Phase III. Phase IV. Einnahmen. KAPITALBESCHAFFUNG = Finanzierung von außen. KAPITALVERWENDUNG = Investition.

Phase I. Phase II. Phase III. Phase IV. Einnahmen. KAPITALBESCHAFFUNG = Finanzierung von außen. KAPITALVERWENDUNG = Investition. Phase I KAPITALBESCHAFFUNG = Finanzierung von außen Einnahmen Phase II KAPITALVERWENDUNG = Investition Ausgaben Phase III Phase IV KAPITALRÜCKFLUSS = Desinvestition KAPITALNEUBILDUNG = Gewinn KAPITALABFLUSS

Mehr

Gesellschaftsrecht. Formen. I. Personengesellschaften. II. Körperschaften. Gesellschaftsrecht. Wahl der Unternehmensform

Gesellschaftsrecht. Formen. I. Personengesellschaften. II. Körperschaften. Gesellschaftsrecht. Wahl der Unternehmensform Privatrecht / Prof. Dr. H. Buschmann 1 2003-09-20 Gesellschaftsrecht Gesellschaft = Zusammenschluss mehrerer Privatpersonen zur Verfolgung eines gemeinsamen Zwecks Formen I. Personengesellschaften g Gesellschaft

Mehr

Aufgabenskript für Finanzierung

Aufgabenskript für Finanzierung Aufgabenskript für Finanzierung Komplex 1: Außenfinanzierung Ü 1-1 In der Hauptversammlung der Maschinen AG wurde beschlossen, das gezeichnete Kapital um 60 Mio. auf 300 Mio. aufzustocken. Der Kurs der

Mehr

Die häufigsten Fragen zum Firmen- und Gesellschaftsrecht

Die häufigsten Fragen zum Firmen- und Gesellschaftsrecht Die häufigsten Fragen zum Firmen- und Gesellschaftsrecht Rechtstipps für Gründer und junge Unternehmen Ein wichtiger Baustein für eine erfolgreiche Unternehmensgründung ist die richtige Rechtsform. Aber

Mehr

2 Die Unternehmung 2.1 Rechtliche Rahmenbedingungen 2.1.1 Gewerbefreiheit 2.1.2 Freie Berufe

2 Die Unternehmung 2.1 Rechtliche Rahmenbedingungen 2.1.1 Gewerbefreiheit 2.1.2 Freie Berufe 1 2 Die Unternehmung 2.1 Rechtliche Rahmenbedingungen 2.1.1 Gewerbefreiheit Grundsätzlich kann jedermann ein Gewerbe betreiben Gesetzliche Grundlagen: Gewerbefreiheit ermöglicht freien Wettbewerb, preisgünstige

Mehr

4. Kaufmann - Firmenrecht - Rechtsformen 1 / 18

4. Kaufmann - Firmenrecht - Rechtsformen 1 / 18 4. Kaufmann - Firmenrecht - Rechtsformen 1 / 18 4.1 KAUFMANNSEIGENSCHAFT 2 4.1.1 KAUFMANN UND HANDELSGEWERBE 2 4.1.2 KLEINGEWERBETREIBENDE 4 4.1.3 IST-, KANN- UND FORMKAUFLEUTE 5 4.2 FIRMENRECHT 6 4.2.1

Mehr

Handels- und Gesellschaftsrecht (VWA Dr. Korte) Stand 30.6.05

Handels- und Gesellschaftsrecht (VWA Dr. Korte) Stand 30.6.05 Handels- und Gesellschaftsrecht (VWA Dr. Korte) Stand 30.6.05 Dieses Skript ersetzt kein Lehrbuch! Es dient lediglich der Orientierung zum Lernen für die Klausur. Die nachfolgende Aufzählung der Paragraphen

Mehr

Offene Handelsgesellschaft (ohg)

Offene Handelsgesellschaft (ohg) Dieses Dokument finden Sie unter www.ihk-berlin.de unter der Dok-Nr. 51957 Offene Handelsgesellschaft (ohg) Inhalt: 1. Was ist eine ohg?...2 2. Wie wird eine ohg gegründet? Was sind die wichtigsten Voraussetzungen

Mehr

Ulrike Geismann Diplom - Kauffrau ( FH ) Steuerberaterin Bilanzbuchhalter IHK. Unterrichtung REWE. Skript 1. Fach: REWE

Ulrike Geismann Diplom - Kauffrau ( FH ) Steuerberaterin Bilanzbuchhalter IHK. Unterrichtung REWE. Skript 1. Fach: REWE Ulrike Geismann Diplom - Kauffrau ( FH ) Steuerberaterin Bilanzbuchhalter IHK Unterrichtung REWE Skript 1 Fach: REWE Bereiche der Buchführung: 1) Finanzbuchhaltung 2) Debitorenbuchhaltung ( Kundenkonten)

Mehr

Die Gleichbehandlung der Gesellschafter

Die Gleichbehandlung der Gesellschafter Die Gleichbehandlung der Gesellschafter Aus vielen Vorschriften des Gesellschaftsrechts folgt, dass die Gesellschafter gleich zu behandeln sind, sofern im Gesellschaftsvertrag nichts anderes vorgesehen

Mehr

KLAUSURENTRAINING 2. a) Berechnen Sie die Kosten und den Gewinn pro Hektoliter (hl) bei einem betriebsinternen Verrechnungspreis

KLAUSURENTRAINING 2. a) Berechnen Sie die Kosten und den Gewinn pro Hektoliter (hl) bei einem betriebsinternen Verrechnungspreis AUFGABE 1 (15 PUNKTE) KLAUSURENTRAINING 2 Die Lutz Brause Mineralwasser GmbH prüft den Kauf einer neuen Abfüllanlage für Sprudelgetränke. Zur Auswahl stehen von jeweils unterschiedlichen Herstellern: die

Mehr

Jahresabschluss der Rechtsformen II

Jahresabschluss der Rechtsformen II Jahresabschluss der Rechtsformen II Jahresabschluss der Kommanditgesellschaft Quellen: www.bochum.ihk.de http://www.teialehrbuch.de/ 1 Kommanditgesellschaft Allgemeines: Die Kommanditgesellschaft (KG)

Mehr