FOS TAF 12.4: Unternehmensgründung

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1 1. Voraussetzungen für eine Unternehmensgründung 1.1. Persönliche Voraussetzungen Die Führung eines Unternehmens erfordert mehr als den Willen, mit wenig Arbeit reich zu werden. In der Regel ist vor allem in der Gründungsphase das Gegenteil der Fall. Es sind lange Strecken intensiver Arbeit zu bewältigen, bis endlich (vielleicht) die ersten ernstzunehmenden Einnahmen fließen. Das Warten und Hoffen auf diesen Moment erfordert Zielstrebigkeit gute Nerven Ausdauer Motivation Außerdem ist das Gelingen eines Unternehmensgründungsprozesses natürlich nicht selbstverständlich, sondern erfordert Fachwissen und Fähigkeiten (über das spezielle Gewerbe und über kaufmännische Inhalte) Zusätzlich muss die Person gegebenenfalls bestimmte rechtliche Voraussetzungen erfüllen, um ein Gewerbe überhaupt ausführen zu dürfen. Im handwerklichen Bereich muss man an besten Meister sein oder wenigstens einen solchen beschäftigen 1.2. Standort Für die richtige Standortwahl sind viele Kriterien relevant. So können folgende Dinge eine Rolle spielen: Rohstoffnähe Kundennähe Konkurrenz- und Nachfragelage Infrastruktur o Straßen o Hafennähe o Bahnhofsnähe Arbeitskräfteverfügbarkeit (in richtiger Zahl und in richtiger Qualität // Lohnkosten) Grundstückskosten Rechtliche Rahmenbedingungen (Naturschutzgebiete, Bebauungspläne) Natürliche Rahmenbedingungen (Bodenqualität, Wasservorkommen, Erzvorkommen, Wind, Sonne, usw) Die Bedeutung der genannten Kriterien für eine konkrete Standortwahl hängt vom jeweiligen Vorhaben ab. 1. Natürliche und rechtliche Gegebenheiten müssen zuerst geprüft werden. Sie sind Ausschlusskriterien : Kein Stahlwerk in einem Naturschutzgebiet, keine Sonnenkollektoren in der Arktis. 2. Danach müssen die restlichen Kriterien entsprechend ihrer Bedeutung für das neue Unternehmen überprüft werden. Für ein Stahlwerk ist die Rohstoffnähe wegen der hohen Transportkosten wichtiger als die Kundennähe. Für eine Gastwirtschaft ist es umgekehrt. Nachdem also eine Hierarchie der Standortfaktoren für das zu gründende Unternehmen aufgestellt ist, können mehrere Standortalternativen in Bezug auf diese Kriterien untersucht und verglichen werden. Aus diesem Grund kann ein Entschei- 1

2 dungstableau sinnvoll sein, das den Vergleich zwischen mehreren Standorten verobjektiviert: Kriterium Gewichtung Bewertung Gesamt Bewertung Gesamt (Standort 1) (Standort 1) (Standort 2) (Standort 2) Rohstoffnähe Kundennähe Konkurrenz Infrastruktur Arbeitskosten Grundstückskosten Gesamtbewertung In dem Entscheidungstableau sind verschiedene Standortkriterien aufgeführt und entsprechend der Bedeutung für das Unternehmen gewichtet (oben könnte es sich bei einer Gewichtung 0-10 z.b. um ein Stahlwerk handeln). Jedes Kriterium wird dann für jeden Standort beurteilt und (z.b. wie in dem Beispiel mit 0 [schlecht erfüllt] bis 15 Punkten [sehr gut erfüllt] bewertet. Das Produkt aus Bewertung und Gewichtung ergibt die Gesamt -Punktzahl für das Kriterium für den jeweiligen Standort. Die Summe aller Gesamt -Punktzahlen ergibt die Gesamtbewertung. Im Beispiel würde man sich für den Standort 1 entscheiden, der mit 343 Punkten erheblich besser abschneidet als Standort 2 Arbeitsvorschlag: Sie wollen in Hessen einen Windpark (ca 30 Windkrafträder) eröffnen. Vor allen anderen Planungen suchen Sie einen Standort für die Windräder. Erarbeiten Sie einen Plan, wie Sie bei dieser Suche vorgehen würden! (Wie gehen Sie vor, welche Informationen ziehen sie wann ein? Geben Sie bitte auch eine begründete Hierarchie der Standortfaktoren für diesen Fall an! Wie würden die Gewichtungen im Entscheidungstableau aussehen? 1.3. Rechtliche Voraussetzungen Geschäftsfähigkeit Wer ein Unternehmen führen will, muss Verträge schließen können. Zum Abschluss eines Vertrags sind zwei übereinstimmende und gültige Willenserklärungen erforderlich. Es muss also Einigkeit über alle Einzelheiten des Vertrags zwischen den Vertragsparteien bestehen und alle Vertragspartner müssen in der Lage sein, eine gültige Willenserklärung abzugeben. Eine Willenserklärung ist dann gültig, wenn Sie von einer geschäftsfähigen Person abgegeben wurde. Natürliche Personen (Menschen) sind i.d.r. geschäftsfähig, wenn sie das 18. Lebensjahr vollendet haben. Juristische Personen (AG, GmbH, e.v.) sind immer geschäftsfähig. wenn sie in bestimmten Situationen von beschränkt geschäftsfähigen Personen(älter als 6 aber jünger als 18 Jahre) abgegeben werden. Dies gilt dann und nur dann, wenn entweder 2

3 o der Minderjährige durch den Vertrag ausschließlich Vorteile hat. o die Erziehungsberechtigten der Willenserklärung von vornherein zugestimmt haben o die Erziehungsberechtigten die Willenserklärung nachträglich genehmigt haben. o Wenn der aus der Willenserklärung entstehende Vertrag mit Geld bezahlt wird, das der Minderjährige zu diesem Zweck oder zur Freien Verfügung mit Zustimmung bzw Wissen der Erziehungsberechtigten erhalten hat. o wenn ein Minderjähriger mit Zustimmung der Erziehungsberechtigten und des Vormundschaftsgerichts den Betrieb eines Unternehmens genehmigt bekommen hat. Dann gelten alle seine Willenserklärungen, die mit dem Unternehmen zusammenhängen. Privat braucht er weiterhin die Zustimmung /Genehmigung seiner Erziehungsberechtigten. o wenn ein Minderjähriger mit Zustimmung der Erziehungsberechtigten und des Vormundschaftsgerichts ein Arbeitsverhältnis aufgenommen hat. Dann gelten alle seine Willenserklärungen, die mit dem Arbeitsverhältnis zusammenhängen. Privat braucht er weiterhin die Zustimmung /Genehmigung seiner Erziehungsberechtigten Kaufmannseigenschaft Arbeitsblatt Kaufmann Kaufmann im Sinne des HGB ist, wer ein Handelsgewerbe betreibt [ l HGB]. Ein Gewerbe (allgemein) wird betrieben, wenn man nachhaltig (also auf Dauer angelegt) eine Gewinnerzielungsabsicht verfolgt. Wer also bei ebay sein altes Fahrrad verkauft, der übt kein Gewerbe aus, weil die Nachhaltigkeit fehlt. Wer Fahrräder ankauft, um Sie dann bei ebay wieder zu versteigern, der übt ein Gewerbe aus, auch wenn er behauptet, dies als eine Privatperson zu tun. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob tatsächlich Gewinn erzielt wurde oder nicht. Was ein Handelsgewerbe ist, sagt 1(1) HGB. Danach ist jeder Gewerbebetrieb ein Handelsgewerbe, der einen nach Art oder Umfang in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb erfordert. Ein gewerbliches Unternehmen, dessen Gewerbebetrieb nicht schon nach 1 (2) HGB ein Handelsgewerbe ist, gilt als Handelsgewerbe im Sinne des HGB, wenn die Firma des Unternehmens in das Handelsregister eingetragen ist. Der Unternehmer ist berechtigt, aber nicht verpflichtet, die Eintragung in das Handelsregister nach den für die Eintragung kaufmännischer Firmen geltenden Vorschriften herbeizuführen (Näheres siehe 2 HGB). Merkmale eines kaufmännisch eingerichteten Geschäftsbetriebs sind z. B. doppelte Buchführung, Erreichen eines bestimmten Umsatzes, mehrere Beschäftigte, mehrere Arbeitskräfte, Produktvielfalt, Gewinnziel und Zahl der Betriebsstätten. Abgrenzung des Begriffs Kaufmann vom'nichtkaufmann' Gewerbetreibende, deren Unternehmen keinen nach Art oder Umfang eines in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb erforderlich macht,, sind keine Kaufleute. Hierzu gehören vor allem alle Kleinbetriebe, sofern diese nicht in der Rechtsform einer Personengesellschaft oder Kapitalgesellschaft geführt werden. 3

4 Man unterscheidet folgende Formen von Kaufleuten: FOS TAF 12.4: Unternehmensgründung Istkaufleute. Gewerbetreibende, deren Unternehmen eine kaufmännische Einrichtung erforderlich macht, sind in jedem Fall Kaufleute, gleichgültig, ob sie bereits im Handelsregister eingetragen sind oder nicht. Man spricht deswegen auch von Istkaufleuten. Die Istkaufleute sind verpflichtet, sich mit ihrer Firma und mit sonstigen wichtigen Merkmalen ihres Handelsgewerbes (z. B. Niederlassungsort, Zweck des Unternehmens, Gesellschafter) ins Handelsregister eintragen zu lassen. Die Eintragung erklärt dann nur noch nach außen, dass es sich um ein kaufmännisches Unternehmen handelt. Die Eintragung wirkt deklaratorisch, dh. man wäre auch dann Kaufmann, wenn man die Eintragung (rechtswidrig) unterlassen hätte. Kaufleute unterliegen den Vorschriften des HGB. Sie können z.b..: eine Firma führen, Bürgschaftsverträge auch mündlich rechtswirksam abschließen oder Prokura erteilen. Kannkaufleute. Kleinbetriebe unterliegen den Vorschriften des BGB. Sie können sich aber in das Handelsregister eintragen lassen. Sie zählen deshalb zu den Kannkaufleuten. Kleingewerbetreibende können auch die Rechtsform einer OHG oder KG wählen [ HGB]. Auch die Inhaber Land- und forstwirtschaftlicher Betriebe und/oder ihrer Nebenbetriebe haben die Möglichkeit (die Eintragungsoption), sich ins Handelsregister eintragen zu lassen. Voraussetzung ist, dass diese Betriebe einen nach Art oder Umfang in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb erfordern ( 2, 3 HGB) Bei den Kannkaufleuten wirkt die Handelsregistereintragung konstitutiv. Dies bedeutet, dass die Kaufmannseigenschaft erst mit der Handelsregistereintragung erworben wird. Kaufleute kraft Rechtsform (Formkaufleute) sind die juristischen Personen des Handelsrechts ohne Rücksicht auf die Art der betriebenen Geschäfte und der Betriebsgröße. Das wichtigste Beispiel für einen Kaufmann kraft Rechtsform ist die Aktiengesellschaft, die mit der Eintragung in das Handelsregister Kaufmann wird. Auch die eingetragene Genossenschaft (eg) ist den Kaufleuten kraft Rechtsform gleichgestellt (vgl. 6 HGB, 3 AktG und 17 (1) GenG). Während sich die Handelsgesellschaften ins Handelsregister eintragen lassen müssen, wird die Genossenschaft ins Genossenschaftsregister, das ebenfalls beim zuständigen Amtsgericht geführt wird, eingetragen. Bei den Formkaufleuten wirkt die Handelsregistereintragung konstitutiv. K a u fm a n n s e ig e n s c h a ft G ew erb ebetriebe m it kaufm änn. G eschäftsb etrieb 1 H G B G ew erb ebetrieb ohn e kau fm. G esch äftsbetrieb 2 H G B L and - u nd F orstw irtsch aft (auch m it N ebengew erben) 3 H G B H and elsgesellsch aften Istk au fm an n K a n n ka u fm an n F orm k au fm a n n 4

5 Das Handelsregister FOS TAF 12.4: Unternehmensgründung wird vom Amtgericht geführt ist öffentlich genießt öffentlichen Glauben (Bekanntgemachte Tatsachen gelten als bekannt und wahr) Beispiel Prokura: Entzug ohne EintragungHaftung Wirkungen: Wirkung von Handelsregistereintragungen Deklaratorische Eintragung Bestehendes Rechtsverhältnis wird bekundet 1 HGB Konstitutive Eintragung Durch Eintragung entsteht ein Rechtsverhältnis 2, 3 und 6 HGB Die Firma des Kaufmanns Arbeitsblatt Firma Definition 17 HGB : Die Firma ist der Name, unter dem der Kaufmann sein Handelsgewerbe betreibt und unter der er seine Unterschrift abgibt 5

6 Firmengrundsätze 18 (1) und (2), 21, 22, 23, 25, 30, HGB Firmengrundsätze ausschließ- Firmenwahr- heitund -klarheit keit Firmen- Lichkeit keit Firmenbe- Ständig- Haftung Firmen- Öffentlich- Überein- Stimmung mit tatsächlichen Gegebenheiten Jede Firma muss sich von den anderen im Ort unterscheiden Bei Inhaber- Wechsel kann die alte Firma fortgeführt werden Firmenfortführer haftet für die Verbindlichkeitendes alten Inhabers Firma muss ins Handelsregister eingetragen werden 1.4. Rechtsformen Übersicht kaufmännisch relevanter Rechtsformen Übersicht Rechtsformen Personengesellschaften Kapitalgesellschaften Eingetragener Kaufmann Offene Handelsgesellschaft GmbH Aktiengesellschaft Kommanditgesellschaft Der Lehrplan FOS sieht neben der GbR den Einzelunternehmer, die OHG und die AG vor. 6

7 FOS TAF 12.4: Unternehmensgründung Rechtsformen im Einzelnen 7

8 8

9 Ergänzung: Gesellschaft des bürgerlichen Rechts ( 705 BGB) Kennzeichen: Gesellschaft von Nichtkaufleuten zur Verfolgung eines gemeinschaftlichen Zwecks z.b. Gemeinschaftspraxis, ARGE (Bauunternehmen), Wohngemeinschaft. Gründung durch formfreien Gesellschaftsvertrag (schriftlich, mündlich, schlüssiges Handeln), aber keine Eintragung ins Handelsregister (logisch!) Firma: Ist Kaufleuten vorbehalten. Geschäftsbezeichnung möglich: Zusatz GbR Geschäftsführung: Gemeinschaftlich (=alle Gesellschafter müssen einverstanden sein) (WG: Neue Waschmaschine nur mit Zustimmung aller Mitbewohner), falls keine andere Bestimmung im Gesellschaftsvertrag. Vertretungsmacht: Kann nur durch Gesellschaftsvertrag erteilt werden Gewinn- und Verlustverteilung: Wenn nicht im Gesellschaftsvertrag anders bestimmt: Nach Köpfen Haftung: Gesamtschuldnerische Vollhaftung Auflösung der Gesellschaft: Nach Erreichung des gemeinschaftlichen Ziels, beim Ausscheiden eines Gesellschafters (wenn nicht im Gesellschaftsvertrag anders vereinbart) Übungsaufgaben: Verteilung von Gewinn und Verlust bei der OHG Ergänzung Aktiengesellschaft: Nur mit dem Aktienkapital. Privatvermögen bleibt unangetas- Haftung: tet. Geschäftsführung und Vertretungsmacht: Aufsichtsrat bestellt und entlässt Vorstand wählt Hauptversammlung der Aktionäre 9

10 Firma: Zusatz AG muss vorhanden sein. Gewinnverteilung: Aktionäre riskieren die Existenz ihrer Einlage. Wer viele Aktien hat, riskiert also mehr als wer wenige Aktien besitzt. Folglich erhält letzterer auch weniger vom Gesamtgewinn, der nach Kapitalanteilen verteilt wird. Über die Gewinnverwendung entscheidet die Hauptversammlung. Grundsätzlich kann mit dem Gewinn folgendes geschehen: Der Gewinn kann im Unternehmen bleiben und z.b. für Investitionen verwendet werden. (=Gewinnthesaurierung) Der Gewinn kann ausgeschüttet werden. Die Aktionäre erhalten dann eine Dividende. Der Dividendensatz gibt an, wieviel % des Aktiennennwerts jeder Aktionär als Gewinnanteil erhält. Definition: Eine Aktiengesellschaft ist eine juristische Person und unterliegt dem Aktiengesetz. Sie bietet vielen Menschen Gelegenheit (auch geringe Beträge) in ein Unternehmen zu investieren Wirtschaftliche Voraussetzungen Der Kapitalbedarf Einnahmen/Ausgaben Fehlbeträge Zeit Bevor eine Investition vorgenommen wird, muss geklärt werden, wieviel Kapital beschafft werden muss, um eine Insolvenz zu vermeiden, bzw damit jede anfallende Rechnung auch bezahlt werden kann. 10

11 So lange die Ausgaben (rote Linie) größer sind als die Einnahmen (grüne Linie), wächst der Kapitalbedarf. Man muss den Kapitalbedarf bis zu dem Zeitpunkt errechnen, bei dem die Einnahmen größer sind als die Ausgaben. Möglichkeit 1 der Berechnung: Gegenüberstellung von Einnahmen und Ausgaben bis zur Ausgabendeckung: Tag Einnahme Ausgabe Kapitalbedarf Wenn man davon ausgeht, dass ab dem 7. Tag die Einnahmen dauerhaft größer sind als die Ausgaben, dann beträgt der Kapitalbedarf 730,-. Der zukünftige Unternehmer muss also in der Lage sein, mindestens 730,- aufzutreiben. Wenn er das nicht schafft, muss er das Vorhaben beerdigen oder versuchen die Ausgaben, zu senken ( Kommissionsverkäufe, Miete statt Kauf, Leasing, Personaloptimierung, Ablaufoptimierung, Ratenzahlung, Factoring etc). Dabei muss darauf geachtet werden, dass die Einnahmen damit nicht ebenfalls gesenkt werden: z.b. Senkung der Qualität für zu geringen Einnahmen. Möglichkeit 2 der Berechnung: Berechnung des Kapitalbedarfs über den Leistungserstellungsprozess: Bsp. Frischkäseherstellung 2 Tg Prod 1Tg Verp. 1 Tg 4 Tg Lager 10 Tage Kundenziel Bestimmungsfaktoren sind Die Beschäftigung: Wird mehr produziert, so steigt ceteris paribus der Kapitalbedarf (Mehr Maschinen, mehr Rohstoffbedarf, mehr Lohnkosten) Unterschiedliche Auswirkungen bei mengenmäßiger oder intensitätsmäßiger Anpassung Leistungsprogramm: Erhöht den Kapitalbedarf, wenn Erweiterungsinvestitionen erforderlich werden. Reichen die vorhandenen Kapazitäten aus, erfolgt nur ein geringer Anstieg des Kapitalbedarfs (Löhne, Werkstoffe) 11

12 Unternehmensgröße. Grundstücke, Gebäude, Verwaltung erzeugen einen Kapitalbedarf Prozessgeschwindigkeit: Je schneller ein Produktionsprozess durchgeführt wird, desto schneller treffen die Erlöse ein, die zur Abdeckung von entstehenden Kosten verwendet werden können. Prozessanordnung Anhand des Beispiels (Aufgaben) auf dem Arbeitsblatt Einflussfaktoren des Kapitalbedarfs erläutern. Berechnung später.!!! Der Kapitalbedarf ist unterschiedlich hoch, je nachdem, ob die Produktionsprozesse nacheinander, gestaffelt oder parallel stattfinden. Aufgabe 1: Unterschiedliche Prozessanordnungen a) Ein Unternehmen erstellt gleichartige Maschinen, wobei stets drei Maschinen nebeneinander gefertigt werden (=parallel). Pro Maschine fallen in den Wochen 1, 2 und 3 Kosten in Höhe von 5.000, ,- und 1.500,- an; der innerbetriebliche Prozess dauert jeweils 5 Wochen. In Woche 6 erfolgen die Einnahmen in Höhe von ,- pro Maschine. Berechnen Sie den Kapitalbedarf! b) Wie hoch wäre der Kapitalbedarf, wenn die Prozesse dergestalt zeitlich gestaffelt ablaufen würden, dass jeweils die nächste Maschine begonnen wird, wenn sich die vorhergehende in Woche 3 befindet? c) Wie hoch wäre der Kapitalbedarf, wenn die Prozesse nacheinander ablaufen würden, so dass jeweils die nächste Maschine begonnen wird, wenn die vorhergehende bezahlt ist? d) Wie würde sich der Kapitalbedarf verändern, wenn die Einnahmen für die Maschinen auf ,- steigen würden? e) Welche Prozessanordnung ist die beste? Begründung! Aufgabe 2 : Kapitalbedarfsberechnung Eine Großhandlung plant die Errichtung einer Filiale. Sie ermittelt den Kapitalbedarf. Folgende Informationen über das Investitionsobjekt liegen vor: Gebäude ,- Geschäftsausstattung ,- Durchschnittlicher täglicher Wareneinkauf 4.000,- Liefererziel 20 Tage Kundenziel 60 Tage Durchschnittliche Lagerdauer 15 Tage Durchschnittliche kalendertägliche Handlungskosten 500,- 12

13 Die Großhandlung verfügt über ein Eigenkapital von ,-, die für den Filialneubau zur Verfügung stehen. a) Berechnen Sie den Kapitalbedarf, der noch finanziert werden muss! b) Machen Sie Vorschläge, wie dieser Kapitalbedarf abgedeckt werden könnte. c) Welche Möglichkeiten hätte die Großhandlung, den Kapitalbedarf abzusenken? Ermittlung des Kapitalbedarfs Nettokapitalbedarf = Bruttokapitalbedarf Eigene Einnahmen Bruttokapitalbedarf = Kapitalbedarf für Anlagegüter + Kapitalbedarf für Umlaufvermögen + sonstige Ausgaben (Löhne, Mieten) Kapitalbedarf für Anlagegüter = Summe der Anschaffungs- (oder Herstellungs-) kosten + Anschaffungsnebenkosten Arbeitsblatt Einflussfaktoren des Kapitalbedarfs Lösung: Aufgabe 1: 13

14 Möglichkeiten zur Senkung des Kapitalbedarfs Wenn der Kapitalbedarf nicht finanzierbar ist, kann die Investition nicht oder wenigstens nicht so, wie sie geplant war durchgeführt werden, weil die Zeit der Ausgabenüberschüsse zu einer Illiqudität (Zahlungsunfähigkeit) führen würde. Man steht vor der Alternative, die Investition zu unterlassen oder sie zu modifizieren, so dass der Kapitalbedarf so sehr gesenkt wird, dass die mögliche Finanzierung dafür ausreicht. Möglichkeiten zur Senkung des Kapitalbedarfs gibt es viele, sie sind aber nicht unproblematisch. Einige Möglichkeiten seien nachfolgend genannt: Leasen statt kaufen Leasing ist eine Form des Mietens. (to lease = mieten). Leasing ist eine Möglichkeit, den Kapitalbedarf zu senken, wenn man least statt kauft. Der Vermieter (=Leasinggeber) kauft das Objekt (ist also Eigentümer) und least (=vermietet) es an den Leasingnehmer. Damit entfällt die hohe Ausgabenbelastung für einen Kauf, was den Kapitalbedarf vermindert. Der Leasingnehmer zahlt nur eine monatliche Leasingrate evtl. zu Beginn eine einmalige Sonderzahlung evtl zum Ende der Grundleasezeit einen Kaufbetrag, wodurch das Leasingobjekt sein Eigentum wird. Das ist i.d.r. keine Pflicht. Nach Ende 14

15 der Grundleasezeit kann das Leasingobjekt auch einfach zurückgegeben werden. Normaler Ablauf: 1. Abschluss Leasingvertrag mit evtl. Sonderzahlung 2. Grundleasezeit während der kontinuierlich die Leasingraten fällig werden. 3. Am Ende der Grundleasezeit besteht normalerweise die Möglichkeit, das Leasingobjekt zu kaufen oder zurückzugeben. Vorteile des Leasing: Senkung des Kapitalbedarfs (nur geringe Eigen- oder Fremdmittel erforderlich), deshalb Kreditspielräume bleiben erhalten. Deshalb gute Flexibilität Steuerliche Vorteile Immer neueste Geräte wegen i.d.r kurzer Grundmietzeiten Möglichkeit des Leasens mit Wartungseinschluss ( Sorgenfreiheit) Nachteile des Leasing: Kein Eigentumserwerb Höhere Kosten, deshalb geringere Gewinne Sale and lease back: Man verkauft einen Vermögensgegenstand an ein Leasing-Unternehmen und least ihn gleichzeitig zurück. Dadurch erhält man liquide Mittel, mit deren Hilfe man den Kapitalbedarf einer Investition decken kann, ohne die Nutzung des zurückgeleasten Vermögensgegenstandes aufgeben zu müssen. Problem: Die Kosten des Leasens sind höher als der der Erhaltungsaufwand von Eigentum Verkürzung der Kundenziele Durch die Verkürzung von Kundenzielen, verkürzt sich der Leistungserstellungsprozess, d.h. die Einnahmen kommen früher herein. Dadurch verkürzt sich die Zeit der zu überbrückenden Ausgabenüberschüsse. Zu beachten ist, dass die Verkürzung der Kundenziele die Wettbewerbsfähigkeit verschlechtert, da unser Unternehmen weniger attraktiv wird, wenn Mitbewerber längere Zahlungsziele bieten. 15

16 Eine alternative, aber schlecht zu planende Möglichkeit ist es, den Kunden eine Vergünstigung für schnelle Zahlung (SKONTO) auf freiwilliger Basis zu bieten, um Sie so zu einer schnelleren Zahlung zu veranlassen: Skonto vs. Kundenziel Fall: Eine Rechnung über ,- kann entweder innerhalb von 4 Wochen rein netto Kasse bezahlt werden oder innerhalb von 10 Tagen. Wird innerhalb von 10 Tagen bezahlt, darf der Kunde 2% Skonto vom Rechnungsbetrag abziehen. Sie haben das Geld momentan nicht, könnten es aber gegen einen Dispozinssatz von 11% bei der Bank leihen. a) Lohnt sich das für den Kunden? Der Skonto beträgt 2% von , * 0,02= 200,- Wenn der Skonto in Anspruch genommen wird, spart der Kunde 200 Allerdings muss dann für (4*7)-10 Tage = 18 Tage das Girokonto überzogen werden, was Schuldzinsen erzeugt. Diese betragen: Zinsen= =., = 55 Der Kunde spart also bei Inanspruchnahme des Skonto 200,- ein, muss aber zur Finanzierung des Skonto 55,- bezahlen. Das führt zu einem Finanzierungserfolg in Höhe von = 145,-. Es lohnt sich also für den Kunden. Er wird nach spätestens 10 Tagen bezahlen. Dadurch vermindert sich der Kapitalbedarf des Unternehmens, weil die Einnahmen früher eintreffen und damit weniger Kapital zur Überbrückung benötigt wird. BSP2: Wir erhalten eine Rechnung über ,-. Zahlungsbedingungen wie oben. Wir müssen aber unser Girokonto nicht überziehen, um den Skonto wahrzunehmen, da wir das erforderliche Geld auf einem Tagesgeldkonto zu 5% angelegt haben. Wie hoch ist jetzt der Finanzierungseffekt? Wird Skonto wahrgenommen, sparen wir * 0,02 = 400,- Allerdings verlieren wir mögliche Zinsen auf dem Tagesgeldkonto für = 18 Tage. Diese Zinsen hätten., = 50,- Der Finanzierungserfolg beträgt damit = 350,- b) Welcher Verzinsung entspricht der Skonto? Im letzten Fall erhalten wir dafür, dass wir 18 Tage früher bezahlt haben, eine Ermäßigung von 400,-. Auf das ganze Jahr berechnet wären dies = 8.000,- gewesen. Das entspricht einer Verzinsung von %. = 40% 16

17 Veränderung der Lohn/Gehaltszahlungen Löhne und Gehälter sind meist nicht einfach veränderbar, da sie in Arbeitsverträgen, Betriebsvereinbarungen oder Tarifverträgen festgeschrieben sind. Dennoch bleibt die grundsätzliche Möglichkeit, mit Zustimmung der Gewerkschaften, bzw der Belegschaft eine Lohnsenkung oder eine Veränderung der Lohnzahlungsmodalitäten zu vereinbaren. Bereits der (mittlerweilen übliche) Übergang von täglich ausbezahltem Lohn zu einer monatlichen Zahlung kann, wenn sie nachträglich erfolgt, den Kapitalbedarf im Bereich des Umlaufvermögens deutlich senken Verlängerung der Lieferantenziele Die Lieferantenziele können nicht vom Unternehmen aus verlängert werden. Man muss das liefernde Unternehmen darum bitten. Weil dies Für das liefernde Unternehmen eine Verlängerung des Leistungserstellungsprozesses bedeutet (Das Unternehmen gibt uns quasi einen Kredit), wird es eine Gegenleistung fordern Durch diese Bitte wird dem Lieferer deutlich, dass wir in Schwierigkeiten stecken. Möglicherweise wird ihn das aus Vorsicht dazu veranlassen, unsere Zahlungsziele eher zu verkürzen als zu verlängern Verwendung minderer Betriebsstoffe/Betriebsmittel Wenn die Ausgaben für Produktionsfaktoren sinken, sinkt auch der Kapitalbedarf. Leider ist damit i.d.r. auch eine Senkung der Produktqualität verbunden. Das hat negative Auswirkungen entweder auf den Preis oder die Nachfrage nach unserem Produkt. Es muss untersucht werden, ob die negativen Folgen (geringere Zahlungsrückflüsse führen unter Umständen zu einer Verlängerung der zu überbrückenden Zeit, weil durch die niedrigeren Einnahmen die Ausgaben erst später abgedeckt werden könnten) nicht die positiven überkompensieren! 2. Finanzierung des Kapitalbedarfs Unter Finanzierung versteht man die Versorgung des Unternehmens mit disponiblem Geldkapital. Nur wenn der Kapitalbedarf finanziert werden kann, besteht eine Chance, dass das Unternehmen überlebt. Zunächst werden jetzt die verschiedenen Möglichkeiten der Finanzierung nach Mittelherkunft dargestellt. Bei der Außen- Eigen-Finanzierung wird als Beispiel die AG betrachtet. 17

18 2.1. Finanzierungsarten Überblick Außenfinanzierung Zession Factoring Ist eine Sonderform der Zession. Der Factornehmer verkauft bündelweise offene Forderungen an den Factor (=das Factoring-Unternehmen) zu einem Preis der unter der Summe der einzutreibenden Forderungen liegt. Der Factor übernimmt das Inkasso und die zugehörige Buchführung. In Sonderfällen über nimmt der Factor auch das Ausfallrisiko. 18

19 Vorteil für den Factornehmer: Die Einnahmen aus den Forderungen kommen sofort. Damit kann der Kapitalbedarf vermindert bzw gedeckt werden Eigenfinanzierung bei nichtemissionsfähigen Unternehmen (=Einzelunternehmen und Personengesellschaften OHG, KG) Finanzierung kann hier erfolgen durch Einlagen der vorhandenen Gesellschafter oder Neuaufnahme von Gesellschaftern Die Frage, ob man jemanden für ein Unternehmen findet, hängt ab von Gewinnaussichten und Risiko der Einlage OHG Nur Vollhafter KG Teilhaftung möglich, dann aber keine Geschäftsführungsbefugnis Bedeutung der Gesellschafteraufnahme für die Altgesellschafter : Verbreiterung der Kapitalbasis Risiko durch neuen Geschäftsführungsberechtigten bei emissionsfähigen Unternehmen (Kapitalgesellschaften. V.a. GmbH und AG) Es werden Anteilscheine emittiert, die die Miteigentümerschaft an einem Unternehmen bescheinigen. Diese Anteilscheine können i.d.r. gehandelt werden. Einfachere Kapitalbeschaffung Die Aktiengesellschaft ist eine juristische Person und damit rechtsfähig. Sie kann Eigentum besitzen, erben, klagen und verklagt werden und Geschäfte abschließen gibt als Anteilscheine Aktien aus benötigt zur Abgabe von Willenserklärungen Organe. Es sind dies Ernennt, überwacht und 19

20 Aufsichtsrat entlässt FOS TAF 12.4: Unternehmensgründung Vorstand führt die Geschäfte wählt Hauptversammlung Die Aktie verbrieft das Stimmrecht in der HV verbrieft das Recht auf Dividende verbrieft das Recht auf Liquidationserlös verbrieft das Recht auf Bezug neuer Aktien Eine Aktie besteht aus folgenden Elemeenten: PPP Aktie_Mantel PPP Aktie Bogen (Coupons und Talon) 20

21 Aktienarten Nennwertaktien: Haben einen aufgedruckten Nennwert. Die Summe der Nennwerte aller ausgegebenen Aktien ergeben das Grundkapital (mindestens ,- ) eines Unternehmens o Der Nennwert einer Aktie muss mindestens 1 oder ein Vielfaches davon betragen. o Der Ausgabepreis einer Aktie muss mindestens zum Nennwert (zu pari) erfolgen. o Wird eine Aktie zu einem Preis verkauft, der über dem Nennwert liegt, so nennt man die Differenz Agio. Vereinnahmte Agios werden in die Rücklagen eingestellt. Nennwertlose Stückaktien: Kein Nennwert aufgedruckt. o Der fiktive Nennwert (=Grundkapital / Anzahl der ausgegebenen Stückaktien) muss mindestens 1 betragen o Auch hier keine Ausgabe unter pari (Grundlage: Fiktiver Nennwert ) o Wird eine Aktie zu einem Preis verkauft, der über dem fiktiven Nennwert liegt, so nennt man die Differenz Agio. Vereinnahmte Agios werden in die Rücklagen eingestellt. Quotenaktien (geben direkt den Anteil an einem Unternehmen an) o Probleme bei Kapitalerhöhungen o In Deutschland verboten Inhaberaktie Der Inhaber der Aktie gilt als der Berechtigte. Eigentumsübertragung durch Einigung und Übergabe Namensaktie trägt den Namen des Eigentümers. o Eigentümer ist im Aktienregister des Unternehmens eingetragen o Eigentumsübertragung durch Einigung Indossament und Übergabe. o Bei Verkauf muss das Aktienregister bereinigt werden 21

22 Vinculierte Namensaktien: Eigentumsübertragung nur mit Genehmigung des Unternehmens möglich Stammaktie: Basis Gleichberechtigung. Alle Stammaktien haben gleiches Stimmrecht (pro!), gleichen Dividendenanspruch, gleiches Bezugsrecht usw. Vorzugsaktie: Räumt dem Inhaber besondere Rechte ein, die z.b. bezogen sein können auf: o Erhöhte Dividende o Erhöhtes Stimmrecht (nur mit Genehmigung des Wirtschaftsministers) o Besondere Rechte bei der Liquidation des Unternehmens Normalerweise ist der Vorzug mit einem Verzicht gekoppelt. I.d.R. in Hinsicht auf das Stimmrecht: Stimmrechtslose Vorzugsaktie In welche Situation kann die Ausgabe stmmrechtsloser Vorzugsaktien für die Altaktionäre erstrebenswert sein? Kapitalerhöhung verbunden mit eigener Kaufunwilligkeit Konservierung von Mehrheitsverhältnissen EVTL. Rechenbeispiel! Eigene Aktien sind seit 1998 bis zu einem Gesamtvolumen von 10% der ausgegebenen Nennwerte erlaubt (Rückkauf vom Markt). Aktionärsrechte in der Hauptversammlung stehen dem Unternehmensorganen nicht zu! Verbuchung ausgegebener Aktien Bsp.: Ein Unternehmen gibt Aktien mit einem Nennwert von 2,- aus. Der Ausgabekurs beträgt 18,-. Die Aktien werden bar bezahlt. Wie sieht die Anfangsbilanz aus? Kasse ,- Grundkapital ,- Rücklagen , , ,- Grundkapital und Rücklagen bilden gemeinsam das Eigenkapital Aktienkurse 22

Übungsaufgaben. Finanzierung

Übungsaufgaben. Finanzierung Übungsaufgaben Finanzierung Inhalt 1. Außenfinanzierung... 1 1.1. Beteiligungsfinanzierung... 1 1.1.1. Bilanzkurs... 1 1.1.2. Korrigierter Bilanzkurs... 2 1.1.3. Ertragswertkurs... 3 1.1.4. Bezugsrecht...

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