12 Glossar Definitionen. Ablauforganisation. Änderbarkeit. Abnahme. Änderungsmanagement. Anforderung. Abnahme-Kriterium. Anforderungsanalyse

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1 12.1 Definitionen Ablauforganisation BW [Schmidt 3/94] Die Ablauforganisation ist die dauerhaft wirksame Regelung eines dynamischen Zusammenhangs (der Organisation), in dem zeitliche, räumliche, mengenmässige und logische Beziehungen geregelt werden. Abnahme VW [IABG] Mit der Abnahme erklärt ein Auftraggeber, dass ein abgeliefertes Produkt die vertraglichen Vereinbarungen erfüllt. Die Abnahme ist ein juristisch definierter Vorgang. Bemerkung: Diese Begriffsdefinition lehnt sich an die Darstellung im [Duden] an. Verwandte und andere Begriffsdefinitionen findet man in [VM] und [IEEE ]. Abnahme-Kriterium Synonym: Akzeptanz-Kriterium QS [IEEE ] Diejenigen Kriterien, die ein Produkt erfüllen muss, um einen mit dem Auftraggeber festgelegten Abnahme-Test zu bestehen oder den Fertigstellungs-Anforderungen zu genügen. Abnahme-Test Synonym: Akzeptanz-Test QS [IEEE ] Formeller Test, um festzustellen, ob ein Produkt die daran gestellten Abnahme-Kriterien erfüllt. Er bildet den Nachweis der Erfüllung der vereinbarten Anforderungen gegenüber dem Auftraggeber. Änderbarkeit QS [ISO/IEC 9126], Übersetzung IABG Eigenschaften der Software, die den erforderlichen Aufwand für eine Modifikation, Fehlerbehebung oder Anpassung an Umgebungsänderungen beeinflussen. Bemerkung: Nach [ISO/IEC 9126] ist «Änderbarkeit» ein Untermerkmal des Qualitätsmerkmals «Wartbarkeit». Änderungsmanagement KM [IEEE ] Element des Konfigurationsmanagements, bestehend aus Auswahl, Koordination, Ablehnung/Genehmigung und Implementierung von Änderungen an Konfigurationseinheiten. Anforderung [IABG] Beschreibung einer geforderten Systemeigenschaft. Bemerkung: Anforderungen müssen auf ihre Erfüllung geprüft werden können. Anforderungsanalyse [IABG] Aktivität, um alle wichtigen Einsatzbedingungen an das zu entwickelnde Produkt vollständig und eindeutig zu erfassen, die Durchführbarkeit der geplanten Entwicklung zu untersuchen und die Anforderungen an das Produkt zu definieren. Seite 12-1

2 Anwender Abkürzung: Anw PM, PR [H], [Duden] entlehnt Rolle oder Person, die Organisationseinheiten oder Personengruppen als Anwender vertritt. Der Anwender ist «Nutzer», «Besitzer» eines Systems (oder einer Sache) und hat die Verfügungsgewalt. Bemerkung: Der Begriff des Anwenders wird vom Begriff des Benutzers unterschieden. Der Benutzer ist direkter «Nutzer» und steht im unmittelbaren Kontakt zum System. Anwendung Synonym: Applikation [IABG] Eine Anwendung ist eine Zusammenfassung von Programmen, die als Gesamtheit implementiert ist. Aus der Sicht des Fachbereichs besteht eine Anwendung primär aus denjenigen Funktionen des Fachbereichs, die mit Hilfe der Informationstechnik automatisiert oder unterstützt werden. [SIP] entlehnt Eine Anwendung ist Teil eines Informationssystems und besteht aus Software, die zur Erfüllung von Aufgaben eines Fachbereichs eingesetzt wird. Anwendungssystem Synonym: Applikationssystem [IABG] Ein Anwendungssystem besteht aus Anwendungen, Datenbanken und den dazugehörigen organisatorischen Regeln sowie der benötigten IT- Infrastruktur. Applikation siehe: Anwendung Architektur [H] Aufbau und systematische Gliederung, einheitliches Regelwerk in Form eines Gesamtkonzepts. Bemerkung: Ziel der Planung ist die Migration der IST-Architektur zur SOLL-Architektur. Die SOLL-Architektur stellt den Rahmenplan oder ein Gesamtkonzept dar. Eine SOLL-Architektur ist eine Voraussetzung für die Integration von Systemen und die Wiederverwendung von Komponenten. Beispiele: IS-Architektur, IT-Architektur, Systemarchitektur. Audit : QS [IABG] Stichprobenhafte Prüfung eines Ergebnisses oder einer Aktivität auf Einhaltung vereinbarter Regeln und Anforderungen während der Entwicklung, Prüfung und Wartung. Audits werden geplant und systematisch durchgeführt. Bemerkung: vgl. [IEEE 1028]. Audit in diesem (QS)Sinne ist zu unterscheiden von Audit als englische Übersetzung von Beweissicherung aus dem Sachgebiet IT-Sicherheit. Aufbauorganisation BW [Schmidt 3/94] Die Aufbauorganisation ist die dauerhaft wirksame Regelung eines statischen Beziehungszusammenhangs (der Organisation), in dem Stellen gebildet, Stellen durch Weisungs- und sonstige Kommunikationsbeziehungen verknüpft, Informationen und Sachmittel bereitgestellt werden. Baseline KM, QS [VM] Eine genau spezifizierte Menge an Ergebnissen, die im Rahmen des Konfigurationsmanagements verwaltet werden und die eine verlässliche Basis für das (arbeitsteilige) Seite 12-2

3 Weiterarbeiten bilden. Die Bestandteile einer Baseline dürfen nur in einem formalen Änderungsverfahren zu einer neuen Version geändert werden. Bemerkung: Baselines markieren «Reifezustände» (Zielvereinbarung, Lösungsauswahl, Konzept, Systemspezifikation, Systemfertigstellung, Systemabnahme) eines entwickelten Systems. Bedrohung ISI [SIHB] Umstand oder Ereignis, das die Einhaltung der Sicherheitsanforderungen an das System gefährden kann. Davon können die Vertraulichkeit, Integrität oder Verfügbarkeit von Informationen oder ihrer Verarbeitung betroffen sein. Benutzer PM, PR [H], [Duden] entlehnt Rolle, Person oder Personengruppe, die sich unmittelbar einer Anwendung (oder Sache) bedient, um Aufgaben zu erfüllen. Bemerkung: Der Begriff des Benutzers wird von dem des Anwenders unterschieden. Betreiber Abkürzung: Betr Synonym: Operator, Bediener PM, PR [H] Rolle oder Person, die Personengruppen oder Dienste als Betreiber vertritt. Der Betreiber sorgt im Auftrag eines Anwenders für den Betrieb der Systeme (Anwendungssysteme, IT-Infrastrukturen). Betrieb SE [H] Alle benötigten Mittel und Verfahren für den Einsatz einer oder mehreren Anwendungen. Data Dictionary Abkürzung: DD [Ort/Söll 89] Der Begriff «Data Dictionary» wird in zwei Bedeutungen benutzt: a) für das Werkzeug Data Dictionary, b) für die Daten im Data Dictionary. Das Data Dictionary in seiner ursprünglichen Bedeutung unterstützt die Datenadministration eines Unternehmens durch Führen eines Datenlexikons. Allerdings sind im Laufe der Zeit die Ansprüche an ein Data Dictionary stark gestiegen. Heutzutage soll mit einem Data Dictionary das Funktionsmodell, Organisationsmodell und das konzeptuelle Schema eines Unternehmens gepflegt sowie die zugehörigen Programmsysteme, Systemabläufe, Datenspeicherung und -nutzung verwaltet werden. Bemerkung: Um diesem Aufgabenspektrum gewachsen zu sein, sollte das Data Dictionary sowohl bei der Software-Entwicklung (passives Data Dictionary) als auch beim Betrieb der Anwendung, d.h. in der Produktion, einsetzbar sein (aktives Data Dictionary). So sollte z. B. das Data Dictionary aktiv die Einhaltung der Konsistenzbedingungen des Schemas in der Produktion gewährleisten. Zur Zeit sind aber aktive Data Dicitionaries mehr eine Forderung als Realität. Auf dem Gebiet der Data Dictionaries gibt es Standardisierungsbemühungen. ISO und ANSI arbeiten an Vorschlägen zu einem Information Resource Dictionary System (IRDS), durch das die Basisdatenhaltung eines Data Dictionaries standardisiert werden soll. Daten Synonym: Datum, Datenobjekt AB [IABG] ergänzt Ein Datum (Singular von Daten) ist die physikalische Darstellung einer Information. Bemerkung: Aus Daten lässt sich mittels Interpretationsregeln die durch sie dargestellte Information ermitteln. Daten dienen z. B. der Darstellung von Fakten, Konzepten oder Seite 12-3

4 Instruktionen. Sie finden Anwendung für Zwecke der Kommunikation, Interpretation oder der Verarbeitung durch Menschen oder Maschinen. Datenbank Abkürzung: DB AB [IABG] Zusammenfassung aller Datenelemente eines Informationsbereichs, wobei die Speicherungsform Verknüpfungen ermöglichen und unabhängig von Anwenderprogrammen (Applikation) sein soll. Bemerkung: Zur Verwaltung der Daten wird in der Regel ein Datenbankmanagementsystem (DBMS) eingesetzt. Das Speichern und Wiedergewinnen von Daten erfolgt mit Applikations-SW via DBMS. Datenflussdiagramm [IEEE ] entlehnt Ein Datenflussdiagramm zeigt in grafischer Form den Fluss von Daten zwischen Funktionen, Datenspeichern und Terminatoren (externe Datenquellen und Datensenken). Datenmodell Abkürzung: DM [Locke 87], [Ditt 85] entlehnt Ein Datenmodell ist ein Formalismus (Grafik oder Sprache) zur Abbildung eines Ausschnitts der realen Welt in ein Schema. Bemerkung: Es ist strittig, inwieweit Operationen auf Daten zu einem Datenmodell gehören. So kennt z. B. das E/R-Modell keine Zugriffsoperationen. Demgegenüber sind hierarchisches Netzwerk oder relationales Datenmodell ohne die zugehörigen Zugriffsoperationen unvollständig. Im Zuge der Objektorientierung, die auch die Entwicklung von Datenmodellen beeinflusst, ist es legitim, vordefinierte Datenoperationen, soweit vorhanden, als Teil eines Datenmodells zu betrachten. Datenmodellierung [IABG] Vorgang, bei dem ein Schema erstellt wird. Datenschutz ISI, DS [EDSB] Der Datenschutz ist die Menge aller Vorkehrungen zur Verhinderung unerwünschter (Folgen der) Datenbearbeitung. Der Datenschutz sorgt dafür, dass die Daten der Bürgerinnen und Bürger korrekt bearbeitet werden. Er ermöglicht es den Betroffenen, das Auskunftsrecht wahrzunehmen und eine Berichtigung, Sperrung oder Löschung ihrer Daten zu verlangen. Bemerkung: Datensicherheit ist ein wesentlicher Bestandteil des Datenschutzes. Ohne Datensicherheit gibt es keinen Datenschutz. Die technischen und organisatorischen Massnahmen des Datenschutzes sind primär zum Schutz der Betroffenen zu realisieren. Datensicherheit ISI [EDSB] Datensicherheit ist das Ergebnis von Datensicherung. Datensicherung ISI [Duden] Sammelbezeichnung für alle technischen, materiellen und organisatorischen Massnahmen, die Daten und Programme der einzelnen Benutzer wechselseitig vor unzulässigen Zugriffen schützen und gegen Zerstörung durch Fehlfunktionen der Rechenanlage oder Fehlbedienungen des Benutzers absichern und zugleich die Anforderungen des Datenschutzes gewährleisten. Seite 12-4

5 Datenverarbeitung, elektronische Abkürzung: EDV Synonym: Informationsverarbeitung, elektronische AB [LIDV] Verarbeitung von Daten/Informationen mit Hilfe von elektronischen Anlagen (Computern). Bemerkung: Informationsverarbeitung hat sich als Synonym für Datenverarbeitung eingebürgert, da sich die Verarbeitung von Daten interpretieren lässt als die Verarbeitung der durch sie repräsentierten Informationen. Die Begriffe Daten und Informationen selbst sind aber keine Synonyme! (Vgl. deren Definitionen). Design SE [H] siehe Entwurf. Designspezifikation [EHB] entlehnt Derjenige Teil einer Spezifikation, der die vorgesehene Architektur, das geplante funktionale Verhalten und evtl. andere (qualitative) Eigenschaften eines Systems oder einer Systemkomponente beschreibt. Typischer Inhalt: Kontrollfluss, Datenstrukturen, Datenzugriffe, Ein-/Ausgabeformate, verwendete Algorithmen und Schnittstellenbeschreibungen. Dokumentation AB [H] Umfasst alle Dokumente, die das Projekt und das System dokumentieren. Bemerkung: Verlauf und Ergebnisse der Phasen werden projektbegleitend dokumentiert. Die Dokumente sind zugleich auch Arbeitsunterlagen. Ohne Dokumentation ist die Einsicht in den Projektfortschritt durch Dritte ausgeschlossen. Unterschieden werden Projektdokumentation, Systemdokumentation und Benutzerdokumentation. Echtzeitsystem AB [IABG] IT-System, bei dem es in ausschlaggebender Weise darauf ankommt, dass Reaktionen auf das Eintreten bestimmter Ereignisse innerhalb definierter Zeitschranken erfolgen. Bemerkung: Häufig umfasst ein Echtzeitsystem Messeinrichtungen (Sensoren) für physikalische Parameter. Diese werden intern verarbeitet und zeitgerecht in Ausgabereaktionen (z.b. Anzeigen, Steuerung von Stellgliedern) umgesetzt. Einsatzmittel [VM] Leistungsfaktoren wie Arbeitskräfte, Geräte, Maschinen und sonstige technische Anlagen und Hilfsmittel sowie Kombinationen hieraus, über die eine Stelle verfügt und die bei der Erbringung einer Leistung nicht verbraucht, sondern nur in Anspruch genommen und zur Durchführung eines Vorhabens benötigt werden. Einstufung QS [IABG] entlehnt Die Einstufung eines Systems besteht in Zuweisung einer Stufe (Evaluationsstufe) in bezug auf Sicherheit oder Kritikalität. Entscheidungspunkt Abkürzung: EP PM [H] Ein Zeitpunkt in der Projektabwicklung, wo Auftraggeber, gemeinsam mit Auftragnehmern, über vorgelegte Ergebnisse und geplante Aktivitäten entscheiden. Ein Entscheidungspunkt wird charakterisiert durch den Zeitpunkt im Projektablauf, durch die betei- Seite 12-5

6 ligten Rollen und durch die vorgelegten Ergebnisse. Bemerkung: HERMES unterscheidet zwei Arten von Entscheidungspunkten. Einerseits die Phasenentscheidungspunkte am Ende jeder Phase, andererseits die Entscheidungspunkte innerhalb der Phase. Entwickler Abkürzung: Entw Synonym: Realisator PM, PR [H] Rolle oder Person, die Personengruppen oder Dienste als Entwickler vertritt. Die Entwickler entwickeln im Auftrag eines Anwenders Informationssysteme oder Anwendungen. Bemerkung: Die Entwicklung schliesst auch die Beschaffung und Anpassung von Fertigprodukten ein. Entwicklungsdatenbank Synonym: Repository [Ditt 85], [Ditt/Locke 86] entlehnt Eine Entwicklungsdatenbank ist eine für Entwicklungsumgebungen spezialisierte Datenbank. Bemerkung: Zusätzlich zu den Leistungsmerkmalen herkömmlicher Datenbanken sollten Entwicklungsdatenbanken folgende Leistungsmerkmale vorweisen: Datenstrukturierung mittels erweitertem semantischen Datenmodell, Verwaltung komplexer Objekte, Verwaltung von Versionen, Unterstützung langer Attribute (z. B. für Textdateien), lange Transaktionen. Entwurf Synonym: Design SE [IEEE ] entlehnt Einerseits der Prozess, bei dem die Architektur, Komponenten, Module, Schnittstellen, Prüfverfahren und Daten eines (Software) Systems so definiert werden, dass sie festgelegte Anforderungen erfüllen. Andererseits das Ergebnis des Entwurfsprozesses. Ergebnis Synonym: Produkt AB [H] Bearbeitungsgegenstand bzw. das Resultat einer Aktivität im Laufe der Projektabwicklung. Ergebnisbibliothek KM [H] Logisches System, welches die Konfigurationseinheiten verwaltet und aufnimmt. Bemerkung: Im konkreten Fall kann dies ein CASE-Repository sein oder auch nur eine Directory-Struktur auf einer Workstation. Ergebnisstruktur AB, KM [VM] entlehnt Hierarchische Darstellung der Zusammensetzung eines komplexen Systems aus seinen Bestandteilen (Subsysteme, Segmente mit/ohne DV-Anteil, Komponenten, Module/Datenbank(en)). Auch die Ergebnisse eines Projekts müssen als Ergebnisstruktur dargestellt werden. Bemerkung: Die «besteht-aus»-beziehung erstreckt sich in der Regel über mehrere Hierarchieebenen. Die Ergebnisstruktur zeigt keine Verwendungs Beziehungen! Analogie zur Stückliste im Produktionsprozess. Ergonomie AB [Duden] Wissenschaftliche Disziplin, die sich mit den Leistungsmöglichkeiten des arbeitenden Menschen und mit der Anpassung der Arbeitsmittel und der Arbeitsumgebung an die Eigenschaften und Bedürfnisse des Menschen beschäftigt. Seite 12-6

7 Evaluation AB, PM [H] Ausschreibung von Sachmitteln, Fertigprodukten oder Dienstleistungen auf Basis eines Pflichtenheftes, gefolgt von einer Bewertung der Angebote. [IABG] Prüfung und Bewertung eines IT-Systems anhand vorgegebenen Kriterien. Evaluationsgegenstand Abkürzung: EVG AB [ITSEC] Ein IT-System oder IT-Produkt, das einer Evaluation unterzogen wird. Fachbereich AB Synonym: Geschäftsbereich, Verwaltungsbereich, Fachdienst [H] Der Fachbereich umfasst Organisationseinheiten (Dienststellen, Verwaltungseinheiten), die Informationssysteme zur Erfüllung der Aufgaben einsetzen. Bemerkung: Der Fachbereich entscheidet, welche Aufgaben von der Informationstechnik unterstützt werden. Der Fachbereich ist für die Planung, Realisierung, Einführung und Nutzung seiner Informationssysteme verantwortlich; er wird dazu vom Informatikdienst unterstützt. Unter Fachdienst wird eine bestimmte Organisationseinheit (oder Dienststelle) verstanden; ein Fachbereich kann dagegen mehrere Fachdienste umfassen. Fachdienst siehe: Fachbereich Fachkonzept [IABG] Darstellung der Anforderungen des Anwenders in einer Form, die als Grundlage der Systementwicklung verwendet werden kann. Fachkonzepte werden meist unter der Verwendung von Software-Entwicklungsmethoden formuliert und stellen die Systemeigenschaften aus der Sicht der Funktionen, der Daten (oder der Objekte) und des Verhaltens (der Abläufe) dar. Bemerkung: Das Fachkonzept ist Teil des Ergebnisses «Systemanforderungen». Fertigprodukt [VM] Komplett verfügbare Funktionseinheit oder Komponente eines Systems. Fertigprodukte haben einen nachhaltigen und problembezogenen Einfluss auf die Systemgestaltung. Funktion SE [IABG] Einzelner Leistungsaspekt eines IT-Systems, der durch sein Verhalten (Ausgabe) auf Grund aktueller Eingaben und (möglicherweise) eines inneren Zustands beschrieben werden kann. Bemerkung: Funktionen können Zustandsübergänge in einem System auslösen. Programmtechnisch sind Funktionen aktive (den Programmablauf bestimmende) Bausteine von Modulen. Zwischen den Funktionen eines Systems besteht in der Regel eine ausgeprägte Nutzungshierarchie. In dieser Hierarchie ganz oben befinden sich die Funktionen, die das äussere Systemverhalten definieren (z.b. Funktionen, die der Benutzer direkt aktivieren bzw. in Anspruch nehmen kann). Funktionseinheit [ITSK], [VM] entlehnt Eine Funktionseinheit ist eine nach Aufgabe und Wirkung abgrenzbare Komponente eines Systems. Eine Funktionseinheit kann Software und/oder Hardware umfassen. Bemerkung: Beispiele sind System, Subsystem, Prozedur, Datenbank. Seite 12-7

8 Funktionshierarchie [Meth] Eine Funktionshierarchie zeigt in grafischer Form die Zerlegung funktionaler Anforderungen beginnend bei der Hauptfunktion eines Systems über Zwischenebenen bis zur Ebene elementarer Funktionen. Auf jeder Ebene wird jeweils von Details der darunterliegenden Ebene abstrahiert. Die Teilfunktionen zusammengenommen ergeben vollständig die aufgegliederte Funktion. Funktionsmodell [IABG] Enthält alle funktionalen Anforderungen und Geschäftsabläufe für eine SW-Einheit aus rein fachlicher Sicht und setzt sich üblicherweise zusammen aus: Funktionshierarchie Datenflussdiagrammen Funktionsnetzdiagrammen. Bemerkung: Der englische Begriff «process» wird in der DV-Literatur synonym zu «function» verwendet; einerseits im Zusammenhang mit echtzeitorientierten IT-Anwendungen rein DV-technisch (siehe hierzu die Definition zu Prozess) und andererseits im Zusammenhang funktionaler Anforderungen rein sachlogisch. Funktionsnetzdiagramm [Meth] entlehnt Zeigt in grafischer Form, welche Funktionen an einem Geschäftsablauf beteiligt sind und unter welchen Bedingungen die einzelnen Funktionen angestossen werden und ablaufen. Hardware [VM] Gesamtheit oder Teil der apparativen Ausstattung von Informatiksystemen. Bemerkung: Hardware ist eine Sammelbezeichnung für alle physischen Bestandteile eines Informatiksystems. Informatik AB [ILB] entlehnt Unter dem Begriff «Informatik» werden alle Einsatzmittel verstanden, die sowohl die Informationssysteme (IS) als auch die Informationstechnik (IT) umfassen. AB [Duden] Wissenschaft von der systematischen Verarbeitung von Informationen (Datenverarbeitung), besonders der automatischen Verarbeitung mit Hilfe von Digitalrechnern (Computern). Die Informatik stellt heute eine Ingenieurwissenschaft dar, die den Rohstoff «Information» modelliert, aufbereitet, speichert, verarbeitet und einsetzt. Informatikdienst Abkürzung: ID Synonym: IT-Dienst AB [ILB] Eine Organisationseinheit, die für einen oder mehrere Fachbereiche Anwendungen entwickelt oder für den Betrieb der Systeme oder Anwendungssysteme sorgt. Informatikplanung, strategische Abkürzung: SIP, PM [SIP] Die strategische Informatikplanung ist eine Gesamtplanung für die Informationsverarbeitung und den Einsatz der Informationstechnik in der Verwaltung. Ergebnisse der strategischen Informatikplanung sind: die Informationssystem-Architektur, die IT-Architektur, das Projektportfolio. Seite 12-8

9 Informatikplanung, rollende BV [ILB] Die rollende Informatikplanung umfasst die mittelfristige und die kurzfristige Planung des Informatikeinsatzes. Sie wird jährlich überarbeitet (rollend aktualisiert). Bemerkung: Die mittelfristige Informatikplanung legt die benötigten finanziellen und personellen Mittel für die nächsten 4 Jahre fest. Die kurzfristige Informatikplanung befasst sich mit dem folgenden Budgetjahr. Informatiksystem AB [H] Kombination von Informationstechnik und Anwendungen, um Aufgaben der Informationsverwaltung und -verarbeitung zur erfüllen. Das Informatiksystem ist in die Organisation des Anwenders eingebettet. Information AB [IABG] Information ist ein existentes, nicht an eine Repräsentation gebundenes, anderen Menschen vermittelbares Element des Wissens oder einer Meinung. Sie kann nach vorgegebenen Regeln auf Daten abgebildet werden. Potentielles (ableitbares, noch nicht manifestiertes) Wissen wird nicht als Information bezeichnet. Bemerkung: Information wird häufig fälschlicherweise mit Daten gleichgesetzt. Informationssystem Abkürzung: IS AB [ILB] entlehnt Informationssyteme bestehen aus Anwendungen, die vom Fachbereich zur Erfüllung der Aufgaben eingesetzt werden. Die IS bestehen aus den zur Ausführung der Geschäftsfunktionen notwendigen Daten, den dazu benötigten Verarbeitungsfunktionen und den zugehörigen organisatorischen Regelungen und Vereinbarungen. AB [Euromethod] entlehnt Das Informationssystem ist ein Subsystem einer Organisation. Es besteht aus Aufgabenträgern (Akteuren), Prozessen (Aufgaben und Ablauforganisation), Informationen, Sachmitteln und ggf. einem Informatiksystem. Bemerkung: Hier wird der Begriff «Informationssystem» im umfassenden Sinne verwendet, unabhängig davon, ob dabei auch ein Informatiksystem zu Erfüllung der Aufgaben eingesetzt wird. Informationssystem-Architektur Abkürzung: IS-Architektur [ILB] Übersicht aller Anwendungen und der von ihnen beeinflussten Aufbau- und Ablauforganisation. Informationstechnik Abkürzung: IT AB [ILB] Die Informationstechnik ermöglicht die Realisierung und den Betrieb der computergestützten Informationssysteme. Sie gliedert sich in Maschinen, Netze, Programme und die für deren Einsatz notwendigen technischen Verfahren. Bemerkung: Die IT ist nur Mittel zur Verarbeitung von Informationen und ist vom Informationssystem abgegrenzt. Zusammengesetzte Begriffe sind zum Beispiel: IT-Architektur, IT- Infrastruktur, IT-System. [SIP] Alle technischen Mittel zur Verarbeitung, Speicherung und Übertragung von Informationen. Seite 12-9

10 IT-Architektur AB [SIP] Die IT-Architektur beschreibt die IT-Dienste und die IT-Systeme/-Infrastruktur in Form eines Gesamtkonzepts. [ILB] Übersicht über die Maschinen, Netze, Programme und technischen Verfahren, die zur Entwicklung und zum Betrieb der Anwendungen benötigt werden. Inspektion QS [IABG] Eine formale Prüftechnik, in der Dokumente von SW-Produkten, insbesondere Quellcode, detailliert untersucht werden von Person(en), die nicht selbst Autor des Prüfgegenstands waren, mit dem Ziel, Fehler zu finden und Verstösse gegen Vorschriften aufzudecken. Dabei werden statistische Daten (aus einer Fehler-Datenbank) sowohl verwendet als auch ermittelt. Bemerkung: Nicht zu verwechseln mit dem Begriff «Inspektion» der Umgangssprache. Die gebräuchlichsten Anwendungen sind «Code-Inspection» und «Design-Inspection». Integration [IEEE ] entlehnt Der Prozess, der SW-Elemente, HW-Elemente oder beides in eine grössere Einheit einfügt oder zu einer grösseren Einheit (z.b. System) zusammenbaut. Integrität ISI, QS [IEEE ], Übersetzung IABG Grad, in dem unbefugter Zugriff zu oder Modifikation von Software oder Daten in einem Computersystem beherrscht werden kann. Bemerkung: Integrität ist ein Qualitätsmerkmal, wird aber in [ISO/IEC 9126] nicht berücksichtigt. IT-Infrastruktur AB [ILB] Umfasst die Infrastruktur(en) aller «IT», die zum Betrieb von Anwendungen notwendig sind. Bemerkung: Die IT-Infrastruktur besteht in der Regel aus mehreren Verarbeitungsebenen, z.b. Arbeitsplatzsystemen, Fachbereichsservern, Hintergrundsystemen. Die Eigenschaften einer Anwendung bestimmen, in welchem Ausmass ihre Informationen und Verarbeitungsfunktionen auf die Ebenen verteilt werden. Konfiguration KM [VM] entlehnt Eine Konfiguration ist eine benannte und formal freigegebene Menge von Entwicklungsergebnissen, mit den jeweils gültigen Versionsangaben, die in ihrer Wirkungsweise und ihren Schnittstellen aufeinander abgestimmt sind und gemeinsam eine vorgegebene Aufgabe erfüllen sollen. Bemerkung: Als Entwicklungsergebnisse werden alle Ergebnisse betrachtet, die im Verlauf der Systementwicklung entstehen. Der eindeutige Aufbau von Systemen erfolgt über eine Konfigurationen-Hierarchie, in der jedes Entwicklungsergebnis genau einer Konfiguration (z. B. durch Eintrag in eine entsprechende Liste) zugeordnet ist. Die Konfigurationen der oberen Ebene stützen sich auf darunterliegende Konfigurationen ab. Konfigurationen können selbst Teil in mehreren Konfigurationen sein. Aus der Sicht Wartung sind für eine Konfiguration auch diejenigen Informationen relevant, die eine Rolle in der Entwicklung gespielt haben (z.b. die beteiligten Werkzeuge, Compiler, usw.). Seite 12-10

11 Konfigurationseinheit Abkürzung: KE KM [VM] HW- oder SW-Einheit der Ergebnisstruktur, die unter die Konfigurationsverwaltung genommen wird. KEs werden grundsätzlich nach verwaltungstechnischen Gesichtspunkten (Liefereinheit; Element, das im Wartungsfall komplett ausgetauscht wird) festgelegt. Bemerkung: Im Entwicklungsprozess werden auch kleinere Einheiten (z.b. Module, Dokumente) in Konfigurationsverwaltung genommen. Bei Fremdvergabe ist die Konfigurationseinheit in der Regel die kleinste Einheit, die per Unterauftrag vergeben wird. Konfigurationsmanagement KM [IEEE ] Definition und Identifizierung der Konfigurationseinheiten, Kontrolle der Freigabe und Änderungen der Konfigurationseinheiten während dem gesamten Lebenszyklus, Protokollierung und Erstellung von Berichten zum Status der Konfigurationseinheiten und Änderungsanforderungen, Sicherstellung der Vollständigkeit und Korrektheit von Konfigurationseinheiten. Konfigurierung AB, KM [ITSK] Wahl einer der für ein IT-System möglichen Ausprägungen (hard- und softwareseitig). Konsistenz AB, ISI [Duden] Dieser Begriff wird in verschiedenen Teilgebieten der Informatik unterschiedlich benutzt. Man bezeichnet Aussagen, Formeln, Modelle oder Systeme als konsistent, wenn sie «in sich stimmig» sind, wenn sie also keinen Unsinn ergeben, keine Widersprüche enthalten, mit der Realität im Einklang stehen bzw. keine undefinierten Zustände annehmen können. Die Erhaltung der Konsistenz spielt bei jeder Informationsverarbeitung eine zentrale Rolle, wobei sich die Konsistenz sowohl auf die zu verarbeitenden Daten und die dadurch repräsentierten Modelle (z.b. in Datenbanken) als auch auf die verarbeitenden Systeme bezieht. Konzept AB, SE [H] Dieser Begriff steht im HERMES für die Bezeichnung: 1. der dritten Phase «Phase Konzept» 2. der Hauptaktivität «Konzept entwickeln» 3. des Entscheidungspunktes «Konzept» 4. des Ergebnisses «Bericht Konzept» Bemerkung: Im generellen Sprachgebrauch wird der Begriff Konzept auch für Entwurf, Lösungsvorschlag, Systemstruktur verwendet. Korrektheit QS [IABG] Korrektheit liegt vor, wenn eine beliebige Spezifikation durch die entsprechende Implementierung vollständig und exakt erfüllt ist. Bemerkung: Korrekt ist die Implementierung im Hinblick auf die dazugehörige Spezifikation. Gleichzeitig kann diese Implementierung (auch Betrachtungseinheit) inkorrekt sein im Hinblick auf eine andere Spezifikation oder im Hinblick auf die Erwartung des Benutzers/Anwenders. Die Korrektheit impliziert auch die Erfüllung nichtfunktionaler Anforderungen an die Funktionseinheit, sofern diese spezifiziert sind. Kritikalität ISI, QS [VM] Die Kritikalität einer Funktionseinheit drückt aus, welche Bedeutung ihrem Funktionsversagen beigemessen wird. Seite 12-11

12 Kritikalitätsstufe ISI, QS [VM] entlehnt Ein einer Funktionseinheit zugeordneter Wert aus einer (vorgegebenen) aufsteigend geordneten Menge von Werten. Je höher der Wert einer Funktionseinheit ist, desto gravierendere Auswirkungen sind bei ihrem Funktionsversagen zu erwarten. Bemerkung: Weder die Zahl der Kritikalitätsstufen, noch deren jeweils zugeordnete Auswirkungen sind universell festgelegt. Dies ist je Anwendungsbereich oder individuell je Aufgabenstellung zu leisten. Methode (Vorgehensmodelle) [Chroust 92] Eine Methode ist eine systematische Handlungsvorschrift (Vorgehensweise), um Aufgaben einer bestimmten Art zu lösen. Sie beruht auf einem oder mehreren Prinzipien und Techniken. Die Handlungsvorschrift beschreibt, wie, ausgehend von gegebenen Bedingungen, ein Ziel mit einer festgelegten Schrittfolge erreicht wird. Mit einer Methode wird ein Ergebnis von bestimmter Qualitätangestrebt und sie kann die Form für das Ergebnis festlegen. SE (Objektorientierung) [IABG] Methoden realisieren die auf Objekte einer Klasse anwendbaren Operationen. Eine Aktionsfolge legt das Verhalten einer Operation fest. Die Methoden sind dabei berechtigt, auf Instanzvariable zuzugreifen und deren Werte zu verändern. Methoden werden durch Nachrichten aktiviert. Bemerkung: Diese Definition bezieht sich speziell auf die Methode im objektorientierten Sinn. Objekt Synonym: Instanz AB, SE [SGDN] entlehnt Ein Objekt ist eine Einheit, die Information enthält oder erhält. Der Zugriff auf ein Objekt bedeutet möglicherweise den Zugriff auf die Information, die es enthält, oder bewirkt eine Veränderung seines Zustands. Objekte sind Ausprägungen einer Klasse. Bemerkung: Speziell bei der Objektorientierung entsprechen die Zugriffe den «Methoden». Methoden sind Bestandteil des Objekts. Ein Objekt kann als Entität mit Methoden betrachtet werden. Ein Objekt (eine Instanz) ist das Ergebnis einer Instantiierung. In der objektorientierten Programmierung unterscheiden sich verschiedene Objekte (Instanzen) einer Klasse in den Werten ihrer Instanzvariablen, nicht jedoch in deren Anzahl und ihren Operationen. objektbasiert [IABG] Betrachtungsweise eines Problemfelds, eines Anwendungsgebiets oder einer technischen Lösung als Sammlung von kommunizierenden Objekten. Jedes Objekt besitzt dabei einen eigenen Zuständigkeitsbereich (Datenbereich) und eine Menge von Methoden, die über das Versenden von Nachrichten Leistungen anderer Objekte anfordern können. Das objektorientierte Konzept der «Vererbung» wird dabei nicht eingesetzt. objektorientiert Abkürzung: OO [IABG] Objektbasiert, jedoch unter Verwendung des Konzepts «Vererbung». «objektorientiert = objektbasiert + Vererbung» Seite 12-12

13 Organisation BW [Schmidt 3/94] Organisation ist die dauerhaft gültige Ordnung (Regelung) von zielorientierten soziotechnischen Systemen. Die Elemente Aufgaben, Aufgabenträger, Sachmittel und Informationen werden durch statische (Aufbauorganisation) und dynamische Beziehungen (Ablauforganisation) miteinander verbunden. Pflichtenheft Synonym: Lastenheft AB, SE [Schreiber 94] Das Pflichtenheft beschreibt die Ziele, welche mit der angestrebten Lösung zu erreichen sind, sowie die Anforderungen und Wünsche an das zukünftige System. Es regelt Vorgehen und Form der Angebotseinreichung und dient zusammen mit den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) als Grundlage für Offertanfragen und Ausschreibungen. Phasenentscheidung PM, SE [H] Formale Entscheidung am Phasenende über die Abnahme der Ergebnisse und die Freigabe der nächsten Phase. Phasenmodell PM, SE [H] Ein Phasenmodell teilt den Projektablauf in eine sequentielle Reihenfolge von Phasen und Entscheidungen ein. Die Entscheidungspunkte des Phasenmodells synchronisieren die Entwicklungs- und Führungsprozesse. Bemerkung: Entscheidungen werden immer sequentiell getroffen. Eine schrittweise oder evolutionäre Systementwicklung wird damit nicht ausgeschlossen. Die Phasen markieren «natürliche» Entscheidungen über essentielle Reifestufen des entstehenden Systems. Produkt Synonym: Ergebnis AB [Hesse 84] Ein Produkt ist ein in sich abgeschlossenes, für den Auftraggeber bestimmtes Ergebnis eines erfolgreich durchgeführten Projekts oder Herstellungsprozesses. Ein Teilprodukt ist ein abgeschlossener Teil eines Produkts. Projekt AB, PM [DIN 69901] Vorhaben, das im wesentlichen durch Einmaligkeit der Bedingungen in ihrer Gesamtheit gekennzeichnet ist, wie z.b. Zielvorgabe; zeitliche, finanzielle, personelle oder andere Begrenzungen; Abgrenzung gegenüber anderen Vorhaben; projektspezifische Organisation. Projekthandbuch PM [VM] entlehnt Das Projekthandbuch ist ein Planungsdokument, das für ein konkretes Projekt den relevanten Ausschnitt des Vorgehensmodells zusammen mit verschiedenen projektspezifischen technischen und organisatorischen Festlegungen enthält. Bemerkung: Das Projekthandbuch kann verwendet werden als: Ausschreibungsgrundlage Angebotsbestandteil Vertragsbestandteil Projektmanagement Abkürzung: PM PM [DIN 69901] Gesamtheit von Führungsaufgaben, -organisation, -techniken und -mitteln für die Abwicklung eines Projekts. Seite 12-13

14 Projektplan PM [IABG] Der Projektplan beschreibt ein wohldefiniertes Vorgehen innerhalb eines Projekts. Im Projektplan werden die Vorgehensweise «wie» (Aktivitäten, Zwischenergebnisse) festgelegt, die anzuwendenden Methoden und Hilfsmittel «womit» bestimmt, die einzuhaltenden Rahmenbedingungen vorgegeben, die Projektorganisation, Ressourceneinsatz und Termine festgelegt. Projektplanung PM [VM] Verfahren zur Planung von Organisation, Abläufen, Terminen und Einsatzmitteln. Projektportfolio PM [ILB] Übersicht über die geplanten Projekte. Es umfasst neue, zu erweiternde und zu ersetzende Anwendungen und IT-Infrastrukturen. Bemerkung: Bei der Auswahl und Priorisierung der Projekte spielen die Wirtschaftlichkeit, die Dringlichkeit und die verfügbaren Einsatzmittel eine entscheidende Rolle. Prototyp SE [Schö] entlehnt Prototyp (eines Software-Produkts) ist eine frühe, ausführbare Version des Systems, die bereits ausgewählte, grundlegende Merkmale des späteren betriebsfertigen Systems aufweist. Prototyping [Schö] entlehnt Vorgehensweise, deren Arbeitsschritte die Erstellung, Evaluierung und Weiterentwicklung von Prototypen zum Gegenstand haben. Prototyping zum Ausbau [Kieb] entlehnt Vorgehensweise der Software-Entwicklung, bei der ein Prototyp (des Systems) als Pilotprodukt im Feld eingesetzt wird, das auf der Grundlage weitgehend stabilisierter Benutzeranforderungen zum Endprodukt ausgebaut werden kann. Bemerkung: Vgl. [Kieb] S. 69. Mit Ausnahme des Feldeinsatzes ist Prototyping zum Ausbau weitgehend deckungsgleich mit dem evolutionären Prototyping. Siehe auch evolutionäre Systementwicklung. Prototyping, evolutionäres [Kieb], [Schö] entlehnt Ein Kernsystem (Prototyp), das die wesentlichen Funktionen des endgültigen Systems implementiert, wird in Stufen bis zum endgültigen (operativen) System ausgebaut. Auf jeder Stufe wird dabei folgender Zyklus durchlaufen: Implementierung Evaluierung mit dem Benutzer oder durch Feldeinsatz Spezifikation der nächsten Änderung und Erweiterung. Die Zwischenergebnisse am Ende jeder Stufe werden als Versionen des Prototyps bezeichnet. Bemerkung: Die entstehenden Versionen des Prototyps gehen durch den schrittweisen Ausbau substantiell in das Endprodukt ein. Es handelt sich daher nicht um «Wegwerf-Prototypen». Prototyping, experimentelles [Spitta], [Schö] entlehnt Vorgezogene Entwicklung einer Funktionseinheit, um durch Versuche technische Eigenschaften zu ermitteln. Bemerkung: Der entstandene Prototyp wird nicht im operativen Betrieb eingesetzt. (Er ist ein «Wegwerf-Prototyp».) Seite 12-14

15 Prototyping, exploratives [Spitta], [Schö] entlehnt Mit Hilfe von vorgezogenen Entwicklungen wird ein Prototyp als Kommunikationsmedium geschaffen. Im direkten Meinungsaustausch mit dem Benutzer werden anhand des Prototyps die fachlichen Anforderungen geklärt. Bemerkung: Der entstandene Prototyp wird nicht im operativen Betrieb eingesetzt. (Er ist ein «Wegwerf-Prototyp».) Prozedur Synonym: Subroutine, Unterprogramm SE [DIN 44300] entlehnt Software-Baustein zur Lösung einer abgegrenzten (Teil) Aufgabe. Bemerkung: Prozedur im Software-Engineering ist nicht zu verwechseln mit Prüfprozedur oder Testprozedur in der Qualitätssicherung. Prozess SE [IABG] Der zeitliche Ablauf einer Folge von Aktionen eines Rechners, die bezüglich eines bestimmten Zwecks eine funktionelle Einheit bilden. Der funktionelle Ablauf wird dabei von prozeduralen Regeln bestimmt, die in einem dem Prozess zugrundeliegenden Programm festgelegt sind. Ein Prozess hat einen Ausführungszustand. Bemerkung: Der Prozess ist also ein Strukturelement, das es erlaubt, die Beschreibung eines Rechenablaufs (in der Form eines Programms) von der Ausführung dieses Rechenablaufs zu trennen. Prozesse haben eine hohe Bedeutung bei Betriebssystemen. Prüfschärfe QS [IABG] Die Prüfschärfe ist ein Mass für die Gründlichkeit einer Prüfung. Sie wird bestimmt vom Umfang der Prüfaufgaben laut Prüfspezifikation sowie von der Genauigkeit, mit der die Prüfergebnisse analysiert und bewertet werden. Prüfstelle Synonym: Evaluationsstelle ISI, QS, VW [EHB] Eine von der Evaluationsbehörde autorisierte Stelle, die selbständig Evaluationen durchführt, jedoch keine Zertifikate vergeben kann. Die Zertifikatvergabe erfolgt durch die Evaluationsbehörde. Bemerkung: Der ursprüngliche Begriff Evaluationsstelle ist im Behördenbereich inzwischen durch den Begriff «Prüfstelle» ersetzt worden. Synonym sind diese beiden Begriffe aber nur innerhalb des Sachgebiets Sicherheit. Allgemein ist «Prüfstelle» ein Oberbegriff von Evaluationsstelle. Im Bereich Software- Engineering beispielsweise gibt es Prüfstellen zur Compilervalidierung. Prüfung QS [VM] entlehnt Prüfung ist der Oberbegriff für alle analytischen Massnahmen (Aktivitäten) unabhängig von der eingesetzten Methode und dem betroffenen Prüfgegenstand. Bemerkung: Als Prüfgegenstände sind sowohl Produkte (z. B. ein Programm, ein Lastenheft oder eine Testspezifikation) als auch Aktivitäten zu betrachten (Produkt- bzw. Prozessprüfungen). Abhängig von der Art des Prüfgegenstands sind unterschiedliche Prüfmethoden anwendbar wie z. B. Test, Review, Audit, statische Analyse. Seite 12-15

16 Qualität QS [ISO 8402] Die Gesamtheit von Eigenschaften und Merkmalen eines Produktes oder einer Dienstleistung, die sich auf deren Eignung zur Erfüllung festgelegter oder vorausgesetzter Bedürfnisse beziehen. Qualitätsanforderung Synonym: Qualitätsforderung QS [ISO/CD], Übersetzung IABG Gesamtheit der quantitativen oder qualitativen Einzelanforderungen an die Merkmale einer Einheit, die festgelegt wurden, um diese Einheit erstellen und prüfen zu können. Qualitätsaudit QS [DIN 55350, Teil 11] Beurteilung der Wirksamkeit des Qualitätssicherungssystems oder seiner Elemente durch eine unabhängige systematische Untersuchung. Bemerkung: Die Beurteilung umfasst die Prüfung, inwieweit die einschlägigen QS-Verfahrensanweisungen befolgt werden und ob diese zweckmässig sind. Gegebenenfalls folgen daraus Hinweise auf nötige Verbesserungen und Korrekturen. Es wird unterschieden zwischen Systemaudit, Verfahrensaudit und Produktaudit. Von Verfahrensaudit oder von Produktaudit wird gesprochen, wenn die Wirksamkeit von Elementen des Qualitätssicherungssystems anhand von Verfahren oder Produkten beurteilt wird. Von Systemaudit spricht man, wenn die Wirksamkeit des Qualitätssicherungssystems als Ganzes beurteilt wird. Qualitätsaudits werden je nach Veranlassung durch die Leitung der Organisation oder durch Vertragspartner/Dritte für interne oder für externe Zwecke durchgeführt (internes Qualitätsaudit/externes Qualitätsaudit). Qualitätsbeherrschung Synonym: Qualitätslenkung (DIN 55350) QS [ISO 8402] Die operationellen Techniken und Tätigkeiten, welche angewendet werden, um die Qualitätsanforderungen zu erfüllen. Bemerkung 1: Um Missverständnisse zu vermeiden, sollte darauf geachtet werden, Zusatzworte zu verwenden, wenn man sich auf ein Teilgebiet der Qualitätsbeherrschung bezieht, wie etwa «Beherrschung der Herstellungsqualität», oder wenn auf ein breiteres Konzept Bezug genommen wird wie etwa «unternehmensweite Qualitätsbeherrschung». Bemerkung 2: Die Qualitätsbeherrschung umfasst operationelle Techniken und Tätigkeiten, die sowohl auf die Überwachung eines Verfahrens als auch auf die Ausschaltung von Ursachen unbefriedigender Leistung in den entsprechenden Phasen des Qualitätskreises (der Qualitätsspirale) abzielen, um einen wirtschaftlichen Nutzeffekt zu erreichen. Qualitätsmanagement Abkürzung: QM QS [ISO8402] Derjenige Aspekt der Gesamtführungsaufgabe, welcher die Qualitätspolitik festlegt und verwirklicht. Bemerkung 1: Das Erreichen der gewünschten Qualität verlangt die Verpflichtung und die Mitwirkung aller Mitarbeiter der Organisation, während die Verantwortung für das Qualitätsmanagement der obersten Leitung zukommt. Bemerkung 2: Qualitätsmanagement umfasst strategische Planung, Zuteilung der Mittel und andere systematische qualitätsbezogene Tätigkeiten wie Qualitätsplanung, qualitätsbeeinflussende Operationen und Qualitätsbewertungen. Seite 12-16

17 Qualitätsmanagement, totales Abkürzung: TQM QS [DIN-ISO] Auf der Mitwirkung aller ihrer Mitglieder beruhende Führungsmethode einer Organisation, die Qualität in den Mittelpunkt stellt und durch Zufriedenheit der Kunden auf langfristigen Geschäftserfolg sowie Nutzen für die Mitglieder der Organisation und für die Gesellschaft zielt. Bemerkung: «Alle ihre Mitglieder» bezeichnet jegliches Personal in allen Stellen und allen Hierarchie-Ebenen der Organisationsstruktur (z.b. alle Mitarbeiter eines Unternehmens). Wesentlich für den Erfolg dieser Methode sind die überzeugende und nachhaltige Führung durch die oberste Leitung sowie die Ausbildung und Schulung aller Mitglieder der Organisation. Der Begriff Qualität bezieht sich beim totalen Qualitätsmanagement auf das Erreichen aller Management-Ziele. Der «Nutzen für die Gesellschaft» bedeutet Erfüllung der Forderungen der Gesellschaft. Das totale Qualitätsmanagement (TQM) oder Teile davon werden (im Englischen) gelegentlich auch «total quality», «CWQC» (company wide quality control), «TQC» (total quality control) genannt. Qualitätsmanagement-Handbuch Synonym: Qualitäts-Handbuch, Qualitätssicherungs-Handbuch QS [ISO 8402] Ein Dokument, in dem die Qualitätspolitik dargelegt und das Qualitätsmanagementsystem einer Organisation beschrieben ist. Bemerkung 1: Ein Qualitätsmanagement- Handbuch kann sich auf die Gesamtheit der Tätigkeiten einer Organisation oder nur auf einen Teil davon beziehen. Der Titel und Zweck des Handbuchs spiegeln den Anwendungsbereich wider. Bemerkung 2: Ein Qualitätsmanagement- Handbuch enthält gewöhnlich oder verweist mindestens auf a) die Qualitätspolitik; b) die Verantwortungen und Befugnisse (Zuständigkeiten) sowie die gegenseitigen Beziehungen von Personal in leitender, ausführender, verifizierender oder überprüfender qualitätsrelevanter Tätigkeit; c) die Verfahren und Anweisungen im Qualitätsmanagementsystem; d) eine Festlegung zum Review, zur Aktualisierung und zur Überwachung des Handbuchs. Bemerkung 3: Ein Qualitätsmanagement- Handbuch kann bezüglich Ausführlichkeit und Format unterschiedlich sein, um den Erfordernissen einer Organisation zu entsprechen. Es kann mehr als ein Dokument enthalten. Wenn sich ein Qualitätsmanagement-Handbuch auf Forderungen zur Qualitätssicherung bezieht, wird es manchmal «Qualitätssicherungs-Handbuch» genannt. Qualitätspolitik QS [ISO 8402] Die umfassenden Absichten und Zielsetzungen einer Organisation betreffend die Qualität, wie sie durch die oberste Leitung formell ausgedrückt werden. Bemerkung: Die Qualitätspolitik bildet ein Element der Unternehmenspolitik und wird durch die oberste Leitung genehmigt. (Qualitäts)prüfung QS [ISO 8402] Tätigkeiten wie Messen, Untersuchen, Erproben, Ausmessen einer oder mehrerer Eigenschaften eines Produkts oder einer Dienstleistung und diese vergleichen mit festgelegten Anforderungen, um ihre Übereinstimmung festzustellen. Qualitätssicherung Abkürzung: QS QS [ISO 8402] Alle geplanten und systematischen Tätigkeiten die notwendig sind, um ein hinreichendes Seite 12-17

18 Vertrauen zu schaffen, dass ein Produkt oder eine Dienstleistung die festgelegten Qualitätsanforderungen erfüllen wird. Bemerkung 1: Solange die festgelegten Anforderungen die Bedürfnisse des Benützers nicht in vollumfänglich wiedergeben, wird die Qualitätssicherung nicht vollständig sein. Bemerkung 2: Um wirksam zu sein, erfordert die Qualitätssicherung gewöhnlich sowohl eine ständige Bewertung der Faktoren, welche die Angemessenheit des Designs oder der Spezifikation hinsichtlich der vorgesehenen Anwendung beeinflussen, als auch Verifizierungen und Audits bei Herstellungs-, Montage- und Prüfoperationen. Das Schaffen von Vertrauen kann das Vorlegen von Beweisen umfassen. Bemerkung 3: Innerhalb einer Organisation dient die Qualitätssicherung als Führungsinstrument. In vertraglichen Situationen dient die Qualitätssicherung auch der Schaffung von Vertrauen in den Lieferanten. Qualitätssicherungs-Handbuch Synonym: Qualitätssicherungs-Systemhandbuch QS [DIN 55350, Teil 16] entlehnt Dokumentation des Qualitätssicherungssystems eines Unternehmens oder Unternehmensbereichs, das von der Unternehmensleitung in Kraft gesetzt, bez. der praktischen Anwendung überwacht und jeweils dem neuesten Stand angepasst wird. Bemerkung: vgl. [DIN-ISO]. Qualitätssicherungs-Plan Abkürzung: QS-Plan QS [DIN 55350, Teil 11] entlehnt Dokument, welches die speziellen Elemente der Qualitätssicherung sowie die Zuständigkeiten, sachlichen Mittel und Tätigkeiten festlegt, die für ein Projekt vorgesehen sind. Qualitätssystem Synonym: QS-System QS [ISO 8402] Die Aufbauorganisation, Verantwortlichkeiten, Abläufe, Verfahren, und Mittel zur Verwirklichung des Qualitätsmanagements. Bemerkung 1: Das Qualitätssystem sollte nur so umfassend sein, wie dies zum Erreichen der Qualitätsziele notwendig ist. Bemerkung 2: Für vertragliche, andere verbindliche und bewertende Zwecke kann der Nachweis der Einführung bestimmter Elemente in das System verlangt werden. Realisierungseinheit PM, SE [H] In einer Realisierungseinheit wird ein Teilsystem erstellt und eingeführt. Dabei werden die HERMES-Phasen «Realisierung» und «Einführung» durchlaufen. Das Konzept setzt den Rahmen für mehrere Realisierungseinheiten, die zum Gesamtsystem integriert werden. Redesign [IABG] Überarbeitung eines Systems mit dem Ziel der funktionalen Änderung und/oder Erweiterung der ursprünglichen Architektur. Reengineering, Business- [IABG] Beim Business-Engineering steht nicht primär die Hardware/Software eines Systems im Blickpunkt, sondern der betriebswirtschaftliche Ablauf bis hin zum verfügbaren Personalstamm innerhalb eines Unternehmens oder einer Behörde. Die Betriebswirtschaftliche Wertschöpfung wird zum Beispiel im Sinne eines «Lean Management» hinsichtlich der Effizienz und Qualität verbessert. Bisher auszuführende Vorgänge können dabei durch Umorganisation und Neuorientierung obsolet werden. Als Folgewirkung davon auch die zu- Seite 12-18

19 gehörige unterstützende Hardware/Software. Insofern kann Verfahrens-Reengineering als ein Baustein des Business-Reengineering aufgefasst werden. Reengineering, Verfahrens- Synonym: Reengineering [Chik] entlehnt Beim Verfahrens-Reengineering wird ein bestehendes System mit relevanten Methoden (zum Beispiel aus den Bereichen Software- Engineering, Organisation, Betriebswirtschaft) und Werkzeugen untersucht und entsprechend der jeweiligen Zielsetzung saniert. Dabei ist es das Ziel der Analyse und Überarbeitung, das System qualitativ zu verbessern. Bemerkung: Verfahrens-Reengineering beinhaltet sowohl Reverse-Engineering-Anteile als auch Forward-Engineering-Anteile. Qualitative Verbesserungen durch Verfahrens-Reengineering können unter anderem betreffen: die Gestaltung einer moderneren Benutzeroberfläche mit einfacherer, d.h. intuitiv zugänglicher Bedienung, Tuningaspekt, wie kürzere Laufzeit und geringerer Ressourcenverbrauch, bessere Wartbarkeit, Migrationen auf andere Betriebssysteme, Datenbank- oder TP-Monitor-Systeme. Regressionstest [IABG] Wiederholung eines bereits vollständig durchgeführten Tests, z. B. auf Grund von Pflege, Änderung und Korrektur, wobei zur Vereinfachung der Testauswertung die Ergebnisse des Regressionstests mit den Ergebnissen des vorausgegangenen Tests verglichen werden. Repository [IABG] Ein Repository ist ein System, das Informationen über alle Objekte der Software- und Informationssystementwicklung, deren Beschreibung und deren Beziehungen untereinander verwaltet. Bemerkung: Alle Objekte werden einzeln und untereinander auf Integrität, Konsistenz und Vollständigkeit geprüft. Es können Objekte beliebig vieler Versionen erzeugt und verwaltet werden, wobei zusammengehörige Versionen von Objekten zu einem Versionsmodell zusammengefasst werden können. Restrukturierung [Chik] entlehnt Ein Ansatz, Software von einer Repräsentationsform in eine andere, vor allem verständlichere Form zu überführen, ohne dass dadurch die Abstraktionsebene der Darstellung, die Funktionalität und die Semantik der Software geändert werden. Bemerkung: Bezogen auf Programmcode bedeutet dies, aus einem wenig oder gar nicht strukturierten Programm einen Programmtext zu machen, der den Prinzipien der strukturierten Programmierung genügt. Dies geschieht im wesentlichen durch das Ersetzen unbedingter Sprungbefehle (z.b. GOTO) mit den Sprachmitteln für Sequenz, Selektion sowie Iteration, durch das Aufbrechen monolithischer Programme in einzelne Module, durch die Vermeidung global definierter Daten und durch geeignete Formatierung des Quelltextes (Reformatierung mit Pretty-Print-Funktionalität). Für Datenbanken heisst das, die Datenhaltung mit Normalisierungsschritten zu restrukturieren. Die Übergänge zwischen Restrukturierung und Redesign sind in der Anwendungsrealität fliessend. Seite 12-19

20 Review QS [IEEE 1028] entlehnt Ein formales Verfahren (Prüfmethode), vorgesehen für wesentliche projektrelevante Ergebnisse oder Abwicklungszustände, mit dem Ziel, Ergebnisse auf ihre Eignung (fitness for use) (technischer Review) oder das Gesamt- Projekt und seine Abwicklung auf Übereinstimmung mit der Planung und dem ursprünglichen Projektziel (Management-Review) zu prüfen und nachweislich zu dokumentieren. Bemerkung: Die Prüfung erfolgt durch Personen, die nicht zugleich Entwickler der Ergebnisse oder Verantwortliche für die Projektabwicklung sind. Die Beteiligung des Auftraggebers ist erwünscht. Verwandte Prüfmethoden sind z.b. Audit, Inspektion, Walkthrough. Revision KM [IABG] Als Revision wird ein Dokument bezeichnet, wenn es in der kausalen Entwicklungslinie nach einer Version dieses Dokuments liegt und nur entwicklerlokale Änderungen erfahren hat. Risiko ISI [SIHB] Mass für die Gefährdung, die von einer Bedrohung ausgeht. Es setzt sich aus der Eintrittshäufigkeit und den möglichen Auswirkungen zusammen. Robustheit QS [NTG 3004] entlehnt Eigenschaft einer Betrachtungseinheit, auch bei Verletzung der spezifizierten Randbedingungen vereinbarte Funktionen zu erfüllen bzw. ihre Funktionsfähigkeit zu erhalten. Bemerkung: Robustheit erstreckt sich somit auf Eigenschaften, für die keine spezifizierten Anforderungen bestehen. Robustheit ist ein Qualitätsmerkmal, wird aber in [ISO/IEC 9126] nicht berücksichtigt. Je umfassender eine Spezifikation auf mögliche Randbedingungen eingeht, desto mehr verliert der Gesichtspunkt Robustheit an Bedeutung. Rolle Synonym: PM, PR Projektrolle [H] Eine Rolle fasst zusammengehörende Aufgaben zusammen, die zur Ausführung einer Person (Rollenträger) übertragen werden. Eine Person kann mehrere Rollen übernehmen. Einige Rollen (z.b. Projektsachbearbeiter) können in einem Projekt von mehreren Personen gleichzeitig übernommen werden. Sachmittel AB, SE [H] Sachmittel sind materielle Instrumente, die den Aufgabenträger bei der Erfüllung seiner Aufgaben unterstützen. Schnittstelle AB, SE [VM] Gedachter oder tatsächlicher Übergang an der Grenze zwischen zwei Funktionseinheiten mit den vereinbarten Regeln für die Übergabe von Daten oder Signalen. Segment SE, KM [VM] entlehnt Unterstruktur eines Subsystems oder Systems. Es gibt Segmente mit DV-Anteil («DV- Segment») und solche ohne DV-Anteil. Das Segment ist als Strukturelement zwischen Subsystem/System und Konfigurationseinheit angesiedelt. Kriterien für die Definition eines Segments sind Komplexität (mehrere Konfigurationseinheiten erforderlich) Geschlossenheit hinsichtlich Funktionalität und Realisierung. Seite 12-20

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