STEUERBERATERKAMMERN Düsseldorf, Köln, Westfalen-Lippe

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1 STEUERBERATERKAMMERN Düsseldorf, Köln, Westfalen-Lippe Fortbildungsprüfung 2001/2002 Steuerfachwirt/in Fach: S t e u e r r e c h t I Teil I : Einkommensteuer Teil II : Gewerbesteuer Teil III : Körperschaftsteuer A u f g a b e n Bearbeitungszeit: 240 Minuten Bearbeitungstag: Donnerstag, den Prüfungsteilnehmer/in: - und Notenschema (1) Für den schriftlichen und mündlichen Teil der Prüfung gelten folgende und Noten: Noten sehr gut (1) eine den Anforderungen in besonderem Maße entsprechende Leistung gut (2) eine den Anforderungen voll entsprechende Leistung befriedigend (3) eine den Anforderungen im allgemeinen entsprechende Leistung ausreichend (4) eine Leistung, die zwar Mängel aufweist, aber im ganzen den Anforderungen noch entspricht mangelhaft (5) eine Leistung, die den Anforderungen nicht entspricht, jedoch erkennen läßt, daß die notwendigen Grundkenntnisse vorhanden sind 29-0 ungenügend (6) eine Leistung, die den Anforderungen nicht entspricht und bei der selbst die Grundkenntnisse lückenhaft sind. (2) Die Prüfungsleistungen sind mit ganzen n zu bewerten. Name: Vorname: Anschrift: Ergebnis: Gesamtpunktzahl: 100 Erzielte : Einkommensteuer 57,0 Gewerbesteuer 11,0 Körperschaftsteuer 32,0 Note:

2 Unterschrift Erstzensor: Unterschrift Zweitzensor:

3 -3 - Die zu den drei Teilen dieser Prüfungsklausur aufgeführten Sachverhalte sind entsprechend der Aufgabenstellung zu beurteilen. Begründen Sie Ihre Lösungen unter Angabe der maßgeblichen steuerrechtlichen Vorschriften. Achten Sie bitte auf eine übersichtliche und gut lesbare Darstellung der Lösung. Der markierte rechte Rand ist freizulassen.!! Bitte beachten Sie, dass sowohl der Aufgaben- als auch der Lösungsteil dieser Klausur abzugeben sind!! Teil I - Einkommensteuer Sachverhalt Nr. 1 A. Aufgabenstellung Der Mandant wendet sich mit dem nachfolgenden Sachverhalt an Sie. Er wünscht eine kurze, aber vollständige Auskunft über die steuerrechtliche Beurteilung des nachfolgenden Sachverhalts. Dabei ist von der Rechtslage des Veranlagungszeitraums 2000 auszugehen. Beachten Sie bitte die weiteren Aufgaben zu den einzelnen Alternativen. Auf die besondere Veranlagung ist nicht einzugehen.

4 -4 - B. Sachverhalt Der Stpfl. T. Studo (abzukürzen mit T) ist an der T-GmbH seit ihrer Gründung im Jahre 1993 zu 60% beteiligt. Er ist alleiniger Geschäftsführer; hierfür erhält er einen jährlichen Bruttoarbeitslohn in Höhe von DM, dessen steuerliche Anerkennung nicht zu bestreiten ist. T. Studo hat seine Altersversorgung bisher privat organisiert; er leistet jährlich Beiträge in eine private Lebensversicherung in Höhe von DM. Dabei handelt es sich um eine Kapital bildende Lebensversicherung mit einer Laufzeit von 25 Jahren. Der Mandant denkt über folgende Sachverhalte alternativ nach: 1. Alternative: T. Studo lebt seit Jahren mit seiner Lebensgefährtin L. Friede (abzukürzen mit L) zusammen. L. Friede ist seit Jahren leitende Angestellte mit einem Bruttoarbeitslohn von jährlich DM. Aufgabenstellung: T. Studo möchte wissen, welche Rechtsfolgen eine Hochzeit mit L. Friede hinsichtlich der Berücksichtigung von Vorsorgeaufwendungen als Sonderausgaben auslöst. Dabei kommt es nur auf die rechtliche Darstellung der Auswirkungen auf den sog. Vorwegabzug an; Berechnungen (z.bsp. im Rahmen der Vorsorgehöchstbetragsberechnung) sind zu unterlassen und werden nicht bewertet. Gliedern Sie Ihre kurze Stellungnahme nach Auswirkungen als Lediger und als Verheirateter bei angenommener Zusammenveranlagung bzw. getrennter Veranlagung. Sprechen Sie anschließend eine Beratungsempfehlung aus!

5 -5-2. Alternative: Vorbemerkung: Die Alternative 2 ist ohne Beachtung der Alternative 1 zu bearbeiten! Sachverhalt: Der Mandant T. Studo denkt darüber nach, einen Teil seiner Altersversorgung auch unter Einbeziehung der T-GmbH zu finanzieren. Hierzu hat er folgende Fragen: a) Erteilung einer Pensionszusage der T-GmbH zugunsten des T. Studo Der Mandant möchte wissen, aa) wie sich eine erteilte Pensionszusage auf die Abzugsfähigkeit seiner Vorsorgeaufwendungen auswirkt. bb) zu welcher Einkunftsart zukünftige Zahlungen der GmbH aus einer Pensionsverpflichtung heraus bei ihm führen. Bearbeitungshinweise Es ist davon auszugehen, daß eine Pensionszusage im vorliegenden Fall auch Fremdgeschäftsführern gegenüber ausgesprochen worden wäre und deshalb dem Fremdvergleich standhalten würde. Die Auswirkungen einer Pensionszusage auf die Bilanzierung bei der GmbH ist nicht darzustellen und wird auch nicht bewertet. b) Direktversicherung

6 -6 - aa) Nehmen Sie Stellung zur steuerlichen Behandlung der Beiträge für T. Studo 1. während des Beitragszahlungszeitraums 2. bei Eintritt des Versorgungsfalls. bb) Wie sind die Beiträge der GmbH für die Direktversicherung zu behandeln?

7 -7 - Sachverhalt Nr. 2 A. Aufgabenstellung 1. Ermitteln Sie den Gesamtbetrag der Einkünfte des Mandanten F.N. Berg (abgekürzt F) für den Veranlagungszeitraum Ermitteln Sie die zu berücksichtigenden Sonderausgaben und außergewöhnlichen Belastungen des Mandanten F.N. Berg für den Veranlagungszeitraum Stellen Sie dar, in welcher Art und Weise Toni Berg im Veranlagungszeitraum 2000 steuerlich berücksichtigt werden kann. Bearbeitungshinweise: Eine evtl. Vorsorgehöchstbetragsberechnung sowie eine Günstigerprüfung sind nicht vorzunehmen. Eventuelle gewerbesteuerliche Auswirkungen sowie Gewerbesteuerrückstellungen sind nicht darzustellen und werden auch nicht bewertet. Begründen Sie Ihre Lösung anhand der gesetzlichen Vorschriften und nur, soweit unbedingt erforderlich, anhand der Ihnen vorliegenden Verwaltungsanweisungen. B. Sachverhalt

8 -8-1. Private / persönliche Verhältnisse Der 50-jährige Mandant F. N. Berg wohnt in Mönchengladbach (NRW). Er wurde vor zwei Jahren von seiner Ehefrau Martina Berg geschieden. Seit dem leistet er monatlich folgende Zahlungen: Gesetzlicher Unterhalt an Martina Berg Unterhalt an den gemeinsamen Sohn Toni Berg 2.000,00 DM 1.000,00 DM Der 14-jährige Toni wohnt zunächst im Haushalt seiner Mutter und ist nur dort gemeldet. Er verbringt aber gut 50 Tage pro Jahr bei seinem Vater F.N. Berg. Martina Berg ist damit einverstanden, dass F.N. Berg den Haushaltsfreibetrag und Kinderfreibetrag jeweils vollständig in seiner Einkommensteuererklärung geltend macht; entsprechende Erklärungen wurden dem Finanzamt vorgelegt. Martina Berg erzielt keine eigenen Einkünfte. Sie hat die Anlage U hinsichtlich des Jahresbetrages für 2000 in Höhe von ,00 DM unterschrieben. Toni Berg erzielt eigene Einkünfte und Bezüge in Höhe von DM. Martina und Toni Berg bewohnen eine Eigentumswohnung in Mönchengladbach, Bökelberg 5, deren Eigentümer F.N. Berg ist. Ohne dazu rechtlich verpflichtet zu sein überlässt er die Wohnung, die Kosten i.h.v. mtl ,00 DM verursacht, seit der Trennung von Martina im Jahre 1995 unentgeltlich. Er hatte die Wohnung am als Kapitalanlage erworben (Anschaffungskosten: ,00 DM) und zunächst an Fremde vermietet (geltend gemachte Abschreibungen insgesamt ,00 DM). Zum verlegt Martina Berg ihren Wohnsitz endgültig nach Posen (Polen) und lebt dort mit ihrem Lebensgefährten zusammen. Am gleichen Tag zieht Toni Berg zu seinem Vater F.N; die Ummeldung erfolgt zeitgleich. Beide Elternteile kommen ihren Unterhaltsverpflichtungen für Toni ganzjährig in vollem Umfang nach.

9 -9 - F.N. Berg hat für die Wohnung Bökelberg 5 keine weitere Verwendung und veräußert sie deshalb mit Kaufvertrag vom (Übergang von Nutzungen und Lasten mit Ablauf des ) zu einem Veräußerungspreis von DM, der am zugeflossen ist. Die Veräußerungskosten trägt der Erwerber. 2. Diverse Zahlungen a) F.N. Berg spendete im März DM an den gemeinnützigen Fußballverein FC Grätsche Bottrop. Eine Spendenbescheinigung des Stadt Sportamtes Bottrop liegt nicht vor; dafür hat aber der Vorstand des Fußballvereins eine Bescheinigung erteilt. b) Im November 2000 wurde ein Gerichtsverfahren wegen Umweltverschmutzung gem. 153a Strafprozeßordnung unter der Auflage eingestellt, ,00 DM an den BUND e.v. (Bund für Umwelt und Naturschutz in Deutschland) zu zahlen. Noch im November 2000 überwies er den Betrag. c) Von seinem im Juli 2000 verstorbenen Onkel erbte F.N. Berg festverzinsliche Wertpapiere (Zinsfälligkeit ), die der Onkel im Januar 2000 angeschafft (Nominalwert: ,00 DM; Anschaffungskosten: ,00 DM) hatte. Allerdings hatte der Onkel ein Vermächtnis ausgesetzt, ,00 DM an den Tierschutzbund e.v. zu überweisen. Dieser Verpflichtung kam der sehr tierliebe F. N. Berg im August 2000 nach. Die Wertpapiere veräußerte er im Dezember 2000 zu folgenden Konditionen (Endabrechnung der Bank): Veräußerungspreis Verkaufsgebühren Depotgebühren ,00 DM./.2.500,00 DM./.1.000,00 DM

10 -10 - Stückzinsen seinem Girokonto wurden am gutgeschrieben: DM ,00 DM 3. Einzelunternehmen Berg-Shirts F.N. Berg handelt mit Textilien aller Art. Es wurde ein vorläufiger steuerlicher Gewinn in Höhe von DM ermittelt. Aus der Buchführung ergeben sich unter anderem folgende Angaben: Zinsaufwendungen für finanziertes Anlagevermögen: Zinsaufwendungen für finanziertes Umlaufvermögen: Kontokorrentzinsen: DM DM DM Sämtliche Zinsen wurden als Aufwand gebucht. Anmerkungen: F.N. Berg musste im Jahre 2000 eine höhere Einkommensteuerabschlusszahlung leisten (Einkommensteuer: DM, Kirchensteuer DM, Solidaritätszuschlag DM). Er musste deshalb sein betriebliches Konto überziehen; hierbei entstanden DM Kontokorrentzinsen, die in den o.g DM enthalten sind. Sein Kapitalkonto 2000 enthält folgende Informationen: Entnahmen Einlagen DM DM Die o. g. Steuerzahlungen sind in den Entnahmen von DM nicht enthalten. 4. Beteiligung an der lnterflop-ag

11 -11 - Am veräußerte F. N. Berg 500 Aktien der börsennotierten Interflop AG zu einem Kurswert von 150 DM/Aktie. Dabei fielen Veräußerungsprovisionen i.h.v. 750 DM an. Die in seinem Sammeldepot verwahrten Aktien hatte er wie folgt erworben: Datum Stückzahl Kurs/Aktie 30 DM 50 DM 90 DM Erwerbsprovisionen 60 DM 250 DM 720 DM 5. Immobilie Bökelberg 100 F.N. Berg ist Eigentümer der Immobilie Bökelberg 100. F.N. Berg hatte am das unbebaute Grundstück erworben und mit Bauantrag vom wie folgt bebaut: Erdgeschoss: Obergeschoss: Ein Ladenlokal Zwei Wohnungen Hinsichtlich des Ladenlokals handelt es sich um Teileigentum und bei den beiden Wohnungen um Eigentumswohnungen. Die beiden Wohnungen verursachten Herstellungskosten in Höhe von DM zzgl. 15% Umsatzsteuer ( DM); das Ladenlokal verursachte Herstellungskosten in Höhe von DM zzgl. 15% Umsatzsteuer ( DM). Seit Fertigstellung der Immobilie am wurden die beiden Wohnungen an fremde Dritte zu monatlich je DM Miete vermietet. Das Ladenlokal wurde an die Versicherungsagentur G. Rissen zu monatlich DM vermietet. Sämtliche Vermietungen erfolgten umsatzsteuerbefreit gem. 4 Nr. 12a UStG. Seit Nutzung wurden sowohl das Ladenlokal als auch die Wohnungen höchstmöglich abgeschrieben. Sämtliche Nebenkosten der Flächen trugen vereinbarungsgemäß die Mieter.

12 -12 - Seit wurde das Ladenlokal nach Auszug des G. Rissen zum an einen Handelsbetrieb vermietet zu monatlich DM zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer. Die Option ist zurecht erfolgt. In der Jahreserklärung 1999 wurde ein zutreffender Berichtigungsbetrag gem. 15a UStG in Höhe von DM ermittelt und erklärt; dieser Betrag wurde vom Finanzamt am erstattet. Alle Mieten sind stets pünktlich zu Beginn des Monats zugeflossen. Die vereinnahmte Umsatzsteuer wurde zum jeweils 10. des Folgemonats angemeldet und an die Finanzkasse überwiesen.

13 -13 - Teil II: Gewerbesteuer A. Aufgabe Ermitteln Sie den Gewerbesteuermessbetrag der Fit for Fun-OHG (abzukürzen mit F-OHG) für den Erhebungszeitraum B: Bearbeitungshinweise Eine Gewerbesteuerrückstellung ist nicht zu ermitteln. Gehen Sie auch davon aus, dass Gewerbesteuer bisher nicht als Aufwand gebucht wurde. Im Zweifel sollen möglichst niedrige Gewinne und möglichst wenig Betriebsvermögen ausgewiesen werden. C. Sachverhalt An der F-OHG sind zu je 1/2 die Gesellschafter R. Gometer (abzukürzen mit R) und P. Dal (abzukürzen mit P) beteiligt. Die F-OHG hat einen steuerlichen Gewinn in Höhe von DM ermittelt, der allerdings den nachfolgend dargestellten Sachverhalt noch nicht berücksichtigt.

14 -14 - Auf Grund eines Bauantrages vom Januar 1999 hat R. Gometer ein Wohn- und Geschäftshaus errichten lassen, welches zum bezugsfertig wurde. Seit diesem Termin ist es wie folgt vermietet: a) Erdgeschoss: Verwaltungs- und Verkaufsflächen der F-OHG, monatliche Miete DM. Die Miete wurde bei der F-OHG als Aufwand erfasst. b) Obergeschoss: Drei Wohnungen, vermietet an fremde Personen, monatliche Miete zusammen DM. Umsatzsteuerliche Überlegungen sind nicht anzustellen. Auf die an die F-OHG vermieteten Flächen entfallen Gebäudeherstellungskosten in Höhe von DM, auf die Wohnungen Herstellungskosten in Höhe von DM. Der Einheitswert (Wertverhältnisse ) beträgt DM. Die Immobilie wurde fremdfinanziert mit einem Darlehn in Höhe von DM (Zinssatz nominal 5%), welches in einer Summe in 15 Jahren zu tilgen ist. Das Darlehn entfällt zu je 50 % auf das Erdgeschoss und das Obergeschoss. Im Jahre 2000 waren Schuldzinsen in Höhe von DM zu leisten. Das Darlehn selbst ist auf Grund eines Disagios mit DM am ausgezahlt worden (in der Herstellungsphase bestand eine anderweitige Zwischenfinanzierung). Die Zinsbindung beträgt 5 Jahre.

15 -15 - Teil III: Körperschaftsteuer Aufgabe I 1. Ermitteln Sie für 2000 das zu versteuernde Einkommen und die tarifliche Körperschaftsteuer. 2. Stellen Sie die Auswirkungen der Gewinnausschüttung dar. 3. Entwickeln Sie das verwendbare Eigenkapital zum und den "nachrichtlichen Teil". 4. Ermitteln Sie für 2000 die Rückstellung für die Körperschaftsteuer. 5. Eine Verprobung des verwendbaren Eigenkapitals lt. Gliederungsrechnung mit dem verwendbaren Eigenkapital, das sich aus der eingereichten Steuerbilanz zum ergibt, und eine Erläuterung etwaiger Differenzbeträge ist nicht zu machen. 6. Aus Vereinfachungsgründen ist auf den Solidaritätszuschlag nicht einzu gehen. Hinweis: Auf Steuerpflicht und allgemeine Einkommensermittlungs- grundsätze ist nicht einzugehen.

16 -16 - Sachverhalt zu Aufgabe I 1. Allgemeine Angaben Alleingesellschafter der 1990 gegründeten ALFA-GmbH ist Enzo. Die ALFA-GmbH hat für 2000 die folgende vorläufige Bilanz und GuV-Rechnung erstellt: Vorläufige Handels- und Steuerbilanz zum Aktiva Passiva verschiedene Aktiva DM Stammkapital DM Beteiligung Romeo- Rücklagen DM GmbH DM Gewinnvortrag aus DM Jahresüberschuss DM verschiedene Passiva DM DM DM Es ist davon auszugehen, dass die GewSt-Rückstellung zutreffend in der Position "verschiedene Passiva" enthalten ist. Für die KSt 2000 ist bisher weder ein Erstattungsanspruch noch eine Rückstellung in der Bilanz ausgewiesen. Aufwand Ertrag

17 -17 - verschiedene Aufwendungen DM Erlöse DM KSt-Vorauszahlungen 2000 Beteiligungserträge DM Jahresergebnis DM Erstattungszinsen DM KSt DM DM DM 2. Die ALFA-GmbH ist seit 1995 an der Romeo-GmbH beteiligt. Die Beteiligung ist mit ihren Anschaffungskosten von DM bilanziert. Die Romeo-GmbH hat am nach Beschlussfassung am eine Gewinnausschüttung i.h. von DM an die ALFA- GmbH überwiesen. Die näheren Einzelheiten ergeben sich aus der als Anlage beigefügten Steuerbescheinigung. Dieser Vorgang wurde in 2000 wie folgt gebucht: Bank an Beteiligungserträge DM 3. Der Gesellschafter Enzo veräußerte am der GmbH einen gebrauchten PC für DM zzgl DM Umsatzsteuer. Der übliche Preis betrug zu diesem Zeitpunkt unbestritten DM zzgl. 960 DM Umsatzsteuer. Eine Aushilfskraft in der Buchhaltung der GmbH buchte den Vorgang: Allgemeine Verwaltungskosten DM Vorsteuer DM an Bank DM. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer des PC beträgt drei Jahre. Weitere Buchungen sind nicht erfolgt.

18 Enzo lieferte am unentgeltlich Rohstoffe an die GmbH. Für diesen Posten, der am noch vollständig im Rohstofflager der GmbH war, hätte die GmbH bei ihren Lieferanten DM zzgl DM Umsatzsteuer zahlen müssen. Der Rohstoffeingang wurde nicht gebucht. Bei der Inventur wurde dieser Bestand jedoch vollständig erfasst und in der Bilanz zum mit DM ausgewiesen. 5. Am schüttete die GmbH DM nach Beschlussfassung am aus. 6. Verwendbares Eigenkapital der GmbH zum laut Feststellung gem. 47 KStG: EK 45 EK 40 Summe der Teilbeträge DM DM DM

19 -19 - Siehe gesonderte Anlage Steuerbescheinigung Romeo GmbH.

20 -20 - An dieser Stelle ist die Steuerbescheinigung der ausschüttenden Körperschaft einzufügen.

21 -21 - Aufgabe II 1. Ermitteln Sie die Endbestände der Teilbeträge des verwendbaren Eigenkapitals nach den Regelungen des Steuersenkungsgesetzes vom ! 2. Erläutern Sie anhand des gefundenen Ergebnisses unter 1. die künftige Behandlung möglicher Gewinnausschüttungen der GmbH. Es sind nur die Auswirkungen auf der Ebene der GmbH darzustellen. Sachverhalt zu Aufgabe II Das verwendbare Eigenkapital der X-GmbH (Wirtschaftsjahr = Kalenderjahr) zum vor Berücksichtigung der nachfolgenden Gewinnausschüttung - setzt sich wie folgt zusammen: Summe EK 45 EK 40 EK DM DM DM DM Die GmbH hat in DM offen an ihre Gesellschafter ausgeschüttet.

22 -22 - L Ö S U N G Die zu den drei Teilen dieser Prüfungsklausur aufgeführten Sachverhalte sind entsprechend der Aufgabenstellung zu beurteilen. Begründen Sie Ihre Lösungen unter Angabe der maßgeblichen steuerrechtlichen Vorschriften. Achten Sie bitte auf eine übersichtliche und gut lesbare Darstellung der Lösung. Der markierte rechte Rand ist freizulassen.!! Bitte beachten Sie, dass sowohl der Aufgaben- als auch der Lösungsteil dieser Klausur abzugeben sind!!

23 Lösung Teil I - Einkommenteuer Lösung Sachverhalt Nr. 1 Zur 1. Alternative: a) Auswirkungen einer Zusammenveranlagung auf die Höhe des Vorwegabzugs

24 b) Auswirkungen einer getrennten Veranlagung auf die Höhe des Vorwegabzugs

25 c) Beratungsempfehlung: Zusammenveranlagung oder getrennte Veranlagung?

26 - 26 -

27 Zur 2. Alternative: a) Erteilung einer Pensionszusage der T-GmbH zugunsten des T. Studo Zu aa) Auswirkung einer erteilten Pensionszusage auf die Abzugsfähig- keit der Vorsorgeaufwendungen

28 Zu bb) Einkunftsart zukünftiger Zahlungen der T-GmbH aus der Pensions- verpflichtung bei T. Studo b) Abschluss einer Direktversicherung Zu aa) 1. Steuerliche Behandlung der Beiträge während des Beitrags- zahlungszeitraums

29 Zu aa) 2. Steuerliche Behandlung der Beiträge bei Eintritt des Versor- gungsfalls

30 Zu bb) Steuerrechtliche Beurteilung der Beiträge für die Direktversiche- rung bei der GmbH

31 Lösung Sachverhalt Nr Ermittlung des Gesamtbetrags der Einkünfte

32 - 32 -

33 - 33 -

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46 Ermittlung der zu berücksichtigenden Sonderausgaben und außergewöhnlichen Belastungen

47 - 47 -

48 - 48 -

49 - 49 -

50 Darstellung, in welcher Art und Weise das Kind Toni Berg im Veranlagungszeitraum 2000 steuerlich zu berücksichtigen ist

51 - 51 -

52 - 52 -

53 Gesamtpunktzahl Teil I:

54 Lösung Teil II: Gewerbesteuer

55 - 55 -

56 - 56 -

57 - 57 -

58 Gesamtpunktzahl Teil II:

59 Lösung Teil III: Körperschaftsteuer Lösung Aufgabe I Zu Aufgabe 1: Ermittlung des zu versteuernden Einkommens und der tariflichen Körperschaftsteuer

60 Übertrag

61 Übertrag

62 - 62 -

63 - 63 -

64 - 64 -

65 Zu Aufgabe 2: Stellen Sie die Auswirkungen der Gewinnausschüttung(en) dar

66 - 66 -

67 - 67 -

68 Zu Aufgabe 3: Gliederung des verwendbaren Eigenkapitals (einschließlich des nachrichtlichen Teils )

69 Zu Aufgabe 4:Ermittlung der Rückstellungen für die Körperschaft-steuer

70 Lösung Aufgabe II Zu Aufgabe 1: Ermittlung der Endbestände der Teilbeträge des verwendbaren Eigenkapitals nach den Regelungen des Steuersenkungsgesetzes vom

71 - 71 -

72 Zu Aufgabe 2: Erläuterung der künftigen Behandlung möglicher Gewinnausschüttungen auf Seiten der GmbH Gesamtpunktzahl Teil III:

73 - 73 -

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