freigeländesicherung

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1 22571 ISSN Einzelverkaufspreis: 14,- Euro Fachzeitschrift für Errichterbetriebe, Gutachter, Planungsbüros und Systemhäuser 4/5» Oktober/November freigeländesicherung Elektronische Komponenten, Anwendungsbeispiel aus der Praxis, Fachmesse Perimeter Protection Exklusiv Beiersdorf-Sicherheitschef Jörg Kieneke zur Zusammen - arbeit mit Planern und Errichtern! Foto: Ritu Jethani - Fotolia.com PRAXIS Perimeterschutz für Photovoltaikanlage Steuern Lebenslange Steuernummer TECHNIK Mit der Matrix zum richtigen Melder

2 KAMERA: #436 ORT: NEUE BRÜCKE ZEIT: :55:57 KOMPRIMIERUNG: H.264 BEWEGUNGSERKENNUNG: ON AKTIVER MANIPULATIONSALARM: ON BILDRATE: 30 AUFLÖSUNG: D1 Editorial Lies Zeitung und lerne daraus! Was stimmt nicht mit diesem CCTV-Bild? Tatsächlich stimmt alles. Es ist vermutlich sogar das beste CCTV-Bild, das Sie je gesehen haben. Ohne Verlust der Bildqualität können Sie nun alle Vorteile von Netzwerk-Video mit Ihrem bestehenden CCTV-System nutzen. Die Lösung ist so einfach und kosteneffizient, dass wir uns wundern, warum kein anderer diese anbietet. Vermutlich, weil es einer intelligenten Entwicklung bedarf, um diese Leistung in großangelegten Video-Encoder Installationen zu erreichen sowie ein tiefes Verständnis davon, was im Bereich Video-Überwachung wirklich wichtig ist: Zuverlässige Produkte, kristallklare Bilder und nicht zuletzt ein zukunftssicheres System für Netzwerk- Kameras. Intelligente Entwicklungen und detaillierte Kenntnisse sind nur zwei unserer Kern-Aufgaben. Darum ist Axis der weltweite Marktführer im Bereich Netzwerk-Video. Vertrauen Sie Axis. Sie sind einen Schritt voraus. Nehmen Sie an der Axis Video- Encoder Kampagne teil und gewinnen Sie einen 3D-Fernseher! Das AXIS Q7900 Rack ist die einzige Video- Encoder Lösung auf dem Markt, die maximale H.264-Performance bietet und gleichzeitige Videoströme in maximaler Bildrate auf allen 84 CCTV-Kanälen garantiert. Im vergangenen Juli gingen mal wieder die Lichter aus. Diesmal erwischte es die Stadt Hannover. In einer solchen Situation zeigt sich, wie abhängig unsere Gesellschaft von der kontinuierlichen Belieferung mit Strom ist. Für die einen ist es die Zeit des Näher- Zusammen-Rückens, für andere die Einladung zum kinderleichten Einbruch. Für Privathaushalte und Sicherheits-Verantwortliche in Unternehmen gleichermaßen sollte ein Stromausfall daher immer auch Anlass dazu sein, darüber nachzudenken, ob für den Schutz von Menschen und Sachwerten alles Notwendige getan wurde. Es ist nicht schwer, zu prognostizieren, dass sich derartige Vorfälle wiederholen werden, voraussichtlich sogar in kürzeren Abständen. Denn was sich die Energiewirtschaft derzeit leistet marode und überlastete Netze lässt sich leicht auf die Infrastruktur sicherheitstechnischer Anlagen übertragen: Mangel- und fehlerhafte Verkabelung mit kalten Lötstellen, schlechte oder gar nicht durchgeführte Wartungen und Ähnliches gehören leider zur betrieblichen Praxis. Planer und Errichter, die sich eine solche Geschäftsauffassung leisten, müssen mit Auseinandersetzungen mit den Kunden rechnen, die über ihre regelmäßigen Zahlungen für Serviceverträge ein Recht auf einen gleich bleibenden Zustand und Mängelfreiheit ihrer Anlagen haben. Energieversorger haben es da weitaus besser sie lassen sich ihre Unzulänglichkeiten einfach vom Staat bezahlen. Zurück zum aktuellen Stromausfall. Schlagzeilen über Einbrüche während des Stromausfalls waren obligatorisch. Wer die Meldungen etwas genauer las, wird schnell feststellen, dass in den meisten betroffenen Objekten keine Einbruchmeldeanlage installiert war. Die leidlich bekannte Argumentation potenzieller Errichterkunden Objekt ist nicht gefährdet, weil es im ständigen Blickfeld von Passanten und Anwohnern steht greifen nicht. Ein Stromausfall und die damit einhergehende absolute Dunkelheit begünstigen Einbrüche und auch Überfälle! Wie wichtig aber bei bestehenden Einbruch- und Überfallmeldeanlagen auch eine ausreichende und regelmäßig gewartete Notstromversorgung ist, ergibt sich von selbst. Dabei sollte auch die Reduzierung von Überbrückungszeiten auf den Prüfstand gestellt werden. Es ist eher unwahrscheinlich, dass bei einem totalen Stromausfall alle Meldungen über Netzausfall gleichzeitig bearbeitet werden können. Auch andere Pressemeldungen geben Anlass zum Nachdenken. Beispielsweise soll eine Ärztin verletzt worden sein, weil sie trotz Notbeleuchtung eine Türe nicht gesehen hat. Dies zeigt, dass gesetzliche und normative Mindestwerte offensichtlich nicht überall ausreichend sind. Der damit einhergehende Handlungsspielraum wird oft, teils aus reinen Kostengründen, nicht ausgeschöpft. Adolf Kraheck Technischer Redakteur 3 Verstehen ist alles Eine neue Dimension der drahtlosen Zutrittskontrolle: leistungsstark und problemlos für jede Tür geeignet. Die neue Technologie von SALTO versteht Ihr Gebäude. Sie kennt die Zutrittskontrollaufgaben und ist mit den meisten RFID-Technologien kompatibel. SALTO GEO ist Teil unserer 360º -Systemlösung. Eine effi ziente und leicht installierbare Komplettlösung für die drahtlose Zutrittskontrolle Der neue GEO-Zylinder (Global Electronic Opening) von SALTO ist ein intelligenter und leistungsstarker Schließzylinder, der sich problemlos installieren lässt und mit der neuesten Technologie arbeitet, um den Anforderungen an ein neues Zutrittskontrollsystem gerecht zu werden. Dank der offenen Architektur und der so genannten Data-on-Card-Technologie von SALTOs Virtual Network (SVN) lässt sich dieser Zylinder in die vorhandene Infrastruktur einbinden, um so eine voll integrierte Plattform für drahtlose, zuverlässig und einfach zu handhabende Zutrittskontrolle zu schaffen. SALTO SYSTEMS GmbH. Gewerbestr Gevelsberg Tel.:

3 Inhalt Inhalt 4/ Nachrichten & Neuigkeiten 6 Praktischer Alltagshelfer für Innentüren 6 Digitale Funkstrecken für IP-Kameras 6 Fish-Eye -Kamera mit Auflösung von 3,1 MP Tipps & Tricks 33 IT-Basisschutz: Wer stets auf dem neuesten Stand ist, ist auf der sicheren Seite Technik & Verfahren 8 Löschanlagen: Mit der Matrix zum richtigen Melder 12 Video-Encoder: Sanfter Übergang zwischen den Systemwelten 16 Kameratechnik: Deshalb digital 17 Beleuchtung: Es werde Infrarotlicht! 19 Lichtwellenleiter: Große Entfernungen sicher überbrücken 21 Perimeterschutz: In Zaun und Mauer sitzen Sensoren auf der Lauer Projekt & Praxis 34 Perimeterschutz für Photovoltaikanlage: Montage im Olivenhain 36 Brandschutz im Gebirge: Auf der Alm, da gibt s koa Feuerwehr! 38 Praxis der Bildanalyse: Detektieren ist kein Kinderspiel! Recht & Richtlinien 41 Richtlinien: Legitim, aber völlig unverbindlich Macher & Meinung 23 Jörg Kieneke, Sicherheitschef von Beiersdorf: Jeder bekommt den Projektpartner, den er verdient Veranstaltungen 43 efa : dann klappt s auch mit der Installation 45 Perimeter Protection : Das Geschäft beginnt an der Grundstücksgrenze Organisation & Verwaltung 26 ERP-Software: Eskalationsstufen sind keine Selbstverständlichkeit Steuern & Finanzen 47 Lebenslange Steuernummer: Das Imperium schlägt zurück Service 50 Impressum und Vorschau Management & Marketing 28 Anwendungsberatung: Keine Frage bleibt unbeantwortet 29 Kommunikationskonzepte: Wie eine Full-Service-Agentur 31 Finanzierung: Wie wär s denn mal mit Null-Leasing? Sichern Sie die Werte Ihres Unternehmens! Schlüssel Funkgeräte Handys Fahrzeuge + Führerscheinkontrolle Laptops Dokumente Stapler Warenlager Werkzeuge etc. traka.de KeyCab DEU ad.indd 2 17/12/10 11:52:09 4 4/5» Oktober/November

4 Nachrichten & Neuigkeiten Praktischer Alltagshelfer für Innentüren Nie wieder vor verschlossener Tür stehen, weil man den Schlüssel vergessen hat: Der Türdrücker Code Handle der Assa Abloy Sicherheitstechnik ermöglicht den Zugang zu Räumen einfach über PIN-Eingabe statt mit Schlüssel. Der Drücker mit integriertem Zahlenfeld eignet sich für Arztpraxen, Anwaltskanzleien, Bürogemeinschaften, Behörden, Schulen und Privathaushalte und kommt überall dort zum Einsatz, wo Türen regelmäßig auf- und zugeschlossen werden müssen, Digitale Funkstrecken für IP-Kameras Eine Alternative zu Kabel- oder Glasfaser-Verbindungen zwischen Kamera und Remote-Station, DVR oder Leitwarte bieten die IP-Funkstrecken San- Wave, die die Sanyo Video Vertrieb AG unter der Marke Santec anbietet. Dabei kommt eine standardisierte WLAN-Technologie zum Einsatz, die mit erweiterten Sicherheitsmerkmalen auf lizenzfreien Frequenzbändern aufwartet. Das System ist kostengünstiger im Vergleich zu beispielsweise anfallenden Hoch- oder Tiefbauarbeiten, Installations- oder Mietkosten. Die Komponenten können schnell implementiert werden, ob als zum Beispiel Kopier- oder Gemeinschaftsräume sowie Archive. Der Türdrücker lässt sich leicht montieren, eine Verkabelung ist nicht notwendig. Bei der Inbetriebnahme wird ein Mastercode vergeben, mit dem jederzeit bis zu neun Nutzercodes programmiert oder geändert werden können. Die Anwender geben den vier- bis sechsstelligen Nutzercode einfach über die Tastatur ein und erhalten so Zutritt zu den Räumen.» Übergangslösung oder für permanente IP-Video-Netzwerke, auch im Außeneinsatz (Schutzart IP-65). SanWave-Funkstrecken kann jeder Errichter schnell und problemlos konfigurieren und einrichten. Mit der dazugehörigen Software wird ein intuitiv und einfach zu bedienendes Konfigurations-Tool mitgeliefert. Es ermöglicht die einfache Konfiguration aller San- Wave-Produkte, die es als Single- Point- und MultiPoint-Versionen gibt.» Fish-Eye - Kamera mit Auflösung von 3,1 MP Die erste Fish-Eye -Kamera mit einer Auflösung von 3,1 MP hat jetzt der Anbieter Vivotek auf den Markt gebracht. Ausgestattet mit einem 360-Grad-Objektiv eignet sich das Modell FE8171V zur Überwachung von weiten Flächen wie Flughäfen, Einkaufszentren, Parkplätze und Verbrauchermärkten ohne blinde Ecken. Durch die Möglichkeit, Farbprofile einzustellen, werden Effekte wie Abschattungen zum Bildrand (Vignettierung) und Abbildungsfehler optischer Linsen (chromatische Aberration), wie man es von Weitwinkelobjektiven kennt, minimiert. Die Kamera fängt die Bilder in einer verkrümmten Ansicht ein, die durch ein Plug-In im Internet-Browser oder per Software entzerrt und dadurch zur Betrachtung, Aufnahme oder Analyse umgewandelt werden. Die FE8171V ist eine robuste, vandalis musgeprüfte und wetterfeste Kamera, die den Normen IK-10 und IP66 entspricht. Mit Tag/ Nacht Funktionalität, WDR-Verstärkung, extrem weicher eptz-funktion, 802.3af-kompatiblem PoE, microsd/ SDHC/SDXC-Karteneinschub und der iviewer-app für ipad/iphone ist die Kamera eine gute Wahl für professionelle Projekte.» Interaktive Facherrichter-Suche Möchten auch Sie neue Kunden gewinnen? Werden Sie BHE-Mitglied und profitieren Sie von der Online-Datenbank auf der BHE-Homepage und den interaktiven Landkarten: regionale Mitglieder-Recherche Interessenten fi nden mit Hilfe der in PLZ-Gebiete unterteilten Landkarten schnell und einfach Fachfi rmen in ihrer Nähe Anzeige der Firmen-Kontaktdaten sowie des Leistungsspektrums Link zur Firmen-Homepage Die Landkarten sind für folgende Bereiche eingerichtet: Alarmanlagen: Brandmeldeanlagen: Mechanik: BHE e.v. - Bundesverband der Hersteller- und Errichterfirmen von Sicherheitssystemen Feldstraße Brücken - Tel.: Fax: Rauch- und Wärmeabzugsanlagen elektrisch: Rauch- und Wärmeabzugsanlagen pneumatisch: Videoüberwachungsanlagen: Zutrittskontrollanlagen: 6 4/5» Oktober/November 2011

5 Technik & Verfahren Technik & Verfahren Mit der Matrix zum richtigen Melder Zur zuverlässigen Ansteuerung von Löschanlagen Zum Brandschutz werden bekanntlich sowohl Brandbekämpfungs- als auch Löschanlagen eingesetzt. Erstere haben das Ziel, das Feuer einzudämmen und seine Ausbreitung zu verhindern. Löschanlagen hingegen werden eingesetzt, um das Feuer auch tatsächlich zu löschen. In der Literatur über die Ansteuerung derartiger Systeme wird in der Regel nicht unterschieden, um welche der beiden Anlagentypen es sich handelt. Daher gelten die nachstehenden Ausführungen für beide gleichermaßen. Löschanlagen können grundsätzlich in folgende Typen unterteilt werden: Nichtselbsttätige Löschanlagen: Hierzu gehören neben trockenen und nassen Hydrantenanlagen auch trockene Steigleitungen sowie Löschhilfeanlagen. Selbsttätige Löschanlagen: Hierunter fallen sowohl Sprinkler- und Sprühflutanlagen als auch Hochdruck-Wassernebel-Löschanlagen. Ergänzend dazu sind Sonderlöschanlagen ebenfalls der Typenreihe zugeordnet. Hierunter fallen Gas-, Pulver- oder Schaumlöschanlagen. Birst ein Glasfasselement in Folge einer Temperatureinwirkung, wird der Löschbereich mit Wasser geflutet und die Pumpenanlage gestartet. Hochdruck-Wassernebel- wie auch Sprinkleranlagen können als so genannte Nassanlagen (automatische Variation von Druckknopfmeldern Systeme) konzipiert werden. Dabei verschließen Glasfasselemente das Rohrnetz, das mit Löschwasser vorgespannt ist. Birst ein Glasfasselement in Folge einer Temperatureinwirkung, wird der Löschbereich mit Wasser geflutet und die Pumpenanlage gestartet. Nassanlagen werden im elektrotechnischen Sinne also nicht direkt angesteuert. Vielmehr kommt der abzugreifenden Meldung Löschbereich ausgelöst eine besondere Bedeutung zu. Hingegen werden selbsttätige Löschanlagen als Trockensysteme ausgelegt. Hier bilden offene Düsen den Abschluss des Rohrnetzes im Löschbereich. Im Verlauf des Rohrnetzes zu den Löschmittelbehältern sind Bereichsventile angeordnet, die im Bedarfsfall die Flutung des Rohrnetzes und somit den Eintritt des Löschmittels in den Löschbereich freigeben. Je nach Bauart der Löschanlage muss der Start der Pumpenaggregate erfolgen. Ansteuerung Automatische Brandmelder Werden für die Ansteuerung von Löschanlagen automatische Brandmelder vorgesehen, müssen diese nach einer Zweimeldungs- oder Zweigruppenabhängigkeit projektiert werden, um Fehl- und Täuschungsalarme so gut wie möglich auszuschließen. Um einen Brand schon in der Entstehungsphase zu detektieren, sind vorzugsweise Mehrkriterienoder optische Rauchmelder geeignet. Im Gegensatz zu klassischen Anwendungen im Hochbau gewinnen in industriellen Löschbereichen zunehmend Flammenmelder an Bedeutung. Diese besitzen eine sehr schnelle Auslösecharakteristik und sind in robusten Gehäusen und hohen IP- Ausführungen erhältlich. Insbesondere bei der Planung von automatischen Brandmeldern ist auf die maximale Überwachungsfläche zu achten. Wie aus der DIN VDE als auch aus der VdS 2095 hervorgeht, reduziert sich die maximale Überwachungsfläche der automatischen Melder um jeweils 50 Prozent. Werden Rauchansaugsysteme zur Detektion des Feuers eingesetzt, müssen zwei voneinander getrennte Ansaugrohrnetze installiert werden, um den Richtlinien Folge zu leisten. Nichtautomatische Brandmelder Vor dem Hintergrund, dass sich automatische Brandmelder im abgeschalteten oder gestörten Modus befinden können, muss die Möglichkeit einer manuellen Auslösung der Löschanlage bestehen. Aus diesem Grunde sind Handfeuermelder (Druckknopfmelder) einzusetzen, die im Farbton Gelb auszuführen sind. Alle Brandmelder sind in Meldergruppen zusammengefasst und über ein Leitungsnetz mit der Brandmelderzentrale verbunden. Schaltungsfolge Grundlage aller Schaltungsfolgen bildet die Brandfall-Matrix. Hier sind in geeigneter Weise Verknüpfungen zwi- Foto: DKM Löschsteuerzentrale 8010 vernetzt mit 8000C schen Alarmzuständen der Meldergruppen und Funktionen der Steuersignale abgebildet. Dies gilt in hohem Maße sowohl für das Alarmierungskonzept als auch für Ansteuerungen und Abschaltungen. Die Matrix muss von einer Institution erstellt werden, die auf Grund ihrer Stellung in allen Projektphasen in der Lage ist, sämtliche funktionalen Zusammenhänge zu erkennen und an die verschiedenen ausführenden Firmen zu kommunizieren. Die Prüfung der Brandfall-Matrix ist Bestandteil der gutachterlichen Ab nahme durch den Sachverständigen vor der Inbetriebnahme. Detektiert ein automatischer Brandmelder eine Brandkenngröße, löst die Brandmeldezentrale Voralarm aus, woraufhin beispielsweise folgende Ansteuerungen umgesetzt werden können: akustische Alarmierung durch Schallgeber, Sprachalarmierung optische Alarmierung durch Blitzlampen Abschaltung Klima, Lüftung usw. eventuell Ansteuerung des Hauptmelders für die Alarmierung der Feuerwehr (hier sei insbesondere Foto: Novar auf die technischen Aufschaltbedingungen der Feuerwehren hingewiesen, in denen die Anforderungen exakt beschrieben sind) Ansteuerung von Feststellanlagen zur kontrollierten Betätigung von Feuerschutzabschlüssen. Löst ein zweiter automatischer Brandmelder der gleichen Meldergruppe oder einer zweiten im Löschbereich angeordneten Meldergruppe Alarm aus, ist das Kriterium der Zweimeldungs- beziehungsweise Zweigruppenabhängigkeit erfüllt und die Melderzentrale tritt in den Modus Hauptalarm ein. Ein betätigter Handfeuermelder setzt die Zentrale ebenfalls in den Modus Hauptalarm. Sie setzt den Löschbefehl an die Elektrische Steuereinrichtung (EST) ab. Brandmeldezentrale und EST können in unterschiedlichen Fabrikaten ausgeführt worden sein. Um die technisch einwandfreie Kommunikation der unterschiedlichen Fabrikate zu gewährleisten, sind die Eingangspegel der Schnittstelle von Zentrale und EST standardisiert und über die DIN und VdS-Richtlinien definiert. Über die Standardschnittstelle Löschen (SSL), die mechanisch als Verteiler mit definierter Klemmenbelegung ausgeführt wird, erfolgt letztlich die installationstechnische Zusammenschaltung der Brandmelde- mit der Feuerlöschanlage. Daher ist die SSL für die Errichter zugänglich zu installieren, eindeutig als solche zu identifizieren und zu kennzeichnen. Folgende Meldungen werden von der Brandmeldezentrale über die SSL an die Löschlage abgesetzt: Löschbefehl Löschbereich LB x Voralarm Löschbereich LB x (sofern für die Funktion der Löschanlage erforderlich) Störungsmeldung der Zentrale (nur notwendig bei vorgesteuerten Wasserlöschanlagen, pre-action- Systeme). Die Prüfung der Brandfall-Matrix ist Bestandteil der gutachterlichen Ab nahme durch den Sachverständigen vor der Inbetriebnahme. Im Gegensatz dazu werden folgende Meldungen von der EST über die SSL an die Brandmeldezentrale übertragen: Löschbereich LB x ausgelöst Sammelstörung Löschanlage Störung Schwund (zusätzlich gewünschte Meldungen, abhängig von der Auslegung der Löschanlage, um die Meldung Sammelstörung zu verifizieren). Die VdS-Richtlinie 2095 Brandmeldeanlagen - Planung und Einbau - beschreibt einen Ausnahmefall, um auf die SSL verzichten zu können. In diesem Anwendungsfall müssen sowohl der Errichter der Löschanlage als auch der Errichter der Brandmeldeanlage über eine gemeinsame VdS-Systemanerkennung verfügen. In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, dass die DIN VDE diesen Ausnahmefall nicht vorsieht. Die elektrische Löschsteuereinrichtung Elektrische Steuereinrichtungen werden auch als Löschsteuerzentralen (LSZ) bezeichnet. Die LSZ stellt die 8 4/5» Oktober/November

6 Technik & Verfahren Technik & Verfahren Rundum abgesichert löschanlagentypischen zeitabhängigen Schaltungen zur Verfügung und versorgt die Steuerventile der Löschanlage sowie die Alarmgeber mit elektrischer Energie. Sofern die LSZ die Ansteuerung einer Mehrbereichslöschanlage übernimmt, muss gewährleistet sein, dass bei einem Der Vorteil der Ringbus-Netztopologie liegt darin, dass bei einem einfachen Fehler nicht mehr als ein Ringbus- Teilnehmer ausfallen muss. ausgelösten Löschbereich die Auslösung weiterer Löschbereiche verhindert wird, wenn der Löschmittelvorrat nur für einen Löschbereich bemessen ist. Die Auslegung der LSZ muss si- cherstellen, dass im Fehlerfall nur maximal ein Löschbereich ausfällt. Aus diesem Grunde werden LSZ mit einer redundanten CPU ausgestattet. Alternativ dazu sind Systeme erhältlich, die für jeden Löschbereich eine autark arbeitende LSZ beinhalten, die zu einer Mehrbereichs-LSZ vernetzt werden können. Bei Löschanlagen mit Personengefährdung, etwa bei CO 2 - Löschanlagen, läuft eine so genannte Vorwarn- oder auch Räumzeit ab, mit deren Einsetzen akustische und auch optische Alarmgeber im Löschbereich angesteuert werden. Erst nach Ablauf der Räumzeit dürfen Bereichs- und Tankventile angesteuert werden. Tankventile bei CO 2 -Löschanlagen werden nur für die Dauer der Flutung elektrisch aktiviert. Wird ein Stopptaster eingesetzt, ist dieser direkt auf Aha-Effekte auf Strulik-Roadshow Interessierte Roadshow-Teilnehmer im Design Security Forum im hessischen Hanau ne Auskunft. Die auf Komponenten und Systemlösungen für Brandschutz, Entrauchung und Lüftung spezialisierte Strulik GmbH hat sich bei ihrer diesjährigen Roadshow darauf konzentriert, den Teilnehmern wichtige Tipps und Hinweise zu geben, die bei der alltäglichen Montage und Installation weiterhelfen. Dabei zeigte sich auch immer wieder, dass augenscheinliche Selbstverständlichkeiten selbst unter Fachleuten offensichtlich alles andere als selbstverständlich sind. Wie anders wäre beispielsweise sonst das Erstaunen in den Gesichtern mancher Teilnehmer zu erklären, als Strulik-Seniorchef Jürgen Eidmann eher beiläufig den Satz fallen ließ: Es gibt keine Grundsätzlich sollte das Gesamtkonzept auch mit der Feuerwehr abgestimmt werden, die in erster Linie Interesse an einer transparenten Anzeige einsatztaktisch relevanter Meldungen hat. Bei Mehrbereichs-Lösch anlagen kann es mitundie LSZ zu verdrahten und nur innerhalb der Räumzeit wirksam. Die notwendigen Steuerungen und die Anforderungen an die LSZ können je nach Bauart der Löschanlage gravierend voneinander abweichen. Beispielsweise ist eine Personengefährdung bei Hochdruck-Wassernebel- Löschsystemen nicht gegeben. Daher können hier auch die relativ aufwändigen Steuervorgänge entfallen. Zu beachten ist jedoch, dass hierbei neben der Aktivierung des Bereichsventils auch die Ansteuerung der Pumpen aggregate sichergestellt sein muss. Diese Steuerungen sind ohne Zeitbegrenzung zu programmieren, da ein einmal eingesetzter Löschvorgang unter normalen Umständen nicht unterbrochen werden darf. Auch eine so exakte Disziplin wie die Physik lässt Spielraum für Interpretationen: Ist der Luftzug, den die Feuerwehr durch Einschlagen der Fensterscheiben verursacht hat, nun Nachströmung oder Druckausgleich? Eine für den Laien sicherlich seltsam anmutende Frage. Der Facherrichter für Brandschutzund Entrauchungsvorrichtungen freilich muss sie stellen. Denn je nachdem, wie die Antwort ausfällt, ist die Technik daran auszurichten. Es ist die Aufklärung von Details wie diesen, die den Reiz von Roadshows ausmacht. Denn so wichtig und berechtigt Firmenprospekte und -präsentationen auch sein mögen über die wirklich praxisrelevanten Sachverhalte geben sie keiwartungsfreien Brandschutzklappen. Auch für solch grundlegende Aha-Effekte sind Roadshows eine Goldgrube der Erkenntnis. Wer sich entsprechende Nuggets abholen möchte, hat im Oktober noch zweimal Gelegenheit dazu: Strulik macht am noch in München Halt und einen Tag später in Esslingen. Themen werden auch dort unter anderem sein: Brandschutz, Entrauchung, Differenzdruckanlagen, Luftführung, Wohnraumlüftung sowie der Stand der Normung im europäischen Markt.» Michael Buschmann, Bereichsleiter Service Management & Development, informierte über witterungsunabhängige Steuerung. Projektierungshinweise Auch für die ansteuernden Brandmeldeanlagen gilt die Forderung, dass bei Störung in einer Ansteuereinrichtung der Brandmelderzentrale nicht mehr als ein Löschbereich der Löschanlage ausfallen darf. Somit sind diese Brandmeldezentralen ebenfalls mit einer redundanten CPU auszustatten. Automatische und nichtautomatische Brandmelder werden heutzutage als intelligente Bus-Teilnehmer über multifunktionale Ringbus-Leitungen mit der Zentrale vernetzt. Der Vorteil dieser Netztopologie liegt darin, dass bei einem einfachen Fehler nicht mehr als ein Ringbus-Teilnehmer ausfallen muss. Aus der DIN VDE geht eindeutig hervor, dass über eine Ringbus-Leitung, unabhängig von der Fläche der Löschbereiche, nur Melder angeordnet werden dürfen, die maximal acht Löschbereiche überwachen. Dabei ist zu beachten, dass das Ringbus-System jedoch nur maximal vier Löschbereiche überwachen darf, wenn diese ausschließlich mit Handfeuermeldern ausgestattet sind. Ergänzend dazu darf die Ringbus-Leitung nur noch zum Zweck der Ansteuerung und zur Aufnahme von Meldungen aus der LSZ beziehungsweise der EST genutzt werden. Zusammengefasst muss daher davon ausgegangen werden, dass für die Integration von Löschanlagen eigens dafür geplante Ringleitungen einzusetzen sind. Vor dem Hintergrund, dass in der Regel Lösch- und Brandmeldeanlagen getrennt voneinander ausgeschrieben und vergeben werden, liegt hier die Herausforderung in der Konzeptund Planungsphase der Brandmeldeanlage. In diesem Stadium müssen Brandmelder zur Ansteuerung von Löschanlagen klar definiert werden, da diese im besonderen Maße die Anzahl der Ringleitungen und somit die elektrische Leitungsanlage beeinflussen. Um höhere Planungssicherheit zu erreichen, können sowohl die Brandmelder zur Ansteuerung von Löschbereichen als auch die Alarmgeber direkt auf die LSZ geschaltet werden. Um höhere Planungssicherheit zu erreichen, können sowohl die Brandmelder zur Ansteuerung von Löschbereichen als auch die Alarmgeber direkt auf die LSZ geschaltet werden. Aus der LSZ wird die Meldung Löschbereich LB x ausgelöst an die BMZ übertragen. Diese Meldung dient in erster Linie zur Information der Feuerwehr. Dementsprechend muss diese Meldung ebenfalls am Feuerwehr-Anzeigetableau oder als Bestandteil der Sammelanzeige Löschanlage ausgelöst des Feuerwehrbedienfeldes angezeigt werden. ter vorkommen, dass zu diesem Zweck Lageplantableaus gefordert werden. Im Löschfall zeigt Die Körper eine angesteuerte Leuchtdiode in einem gra- schallmelder- Serie SC100 vierten Grundriss den ausgelösten Dank eines innovati ven Filter- und Erkennungsalgorithmus bieten die Körperschallmelder aus der neuen Produktlinie SC100 zuverlässigen Schutz für Safes, Bankautomaten, Tresorräume usw. gegen alle bekannten Einbruchswerkzeuge sowie gegen thermische Angriffe. Sie sind VdS-C-zugelassen, mit den Montagebohrungen der meisten marktüblichen Sensoren kompatibel und aufgrund ihrer geringen Größe ganz einfach zu in stallieren. Mit der Markteinführung der neuen Körperschallmelder ergänzt Honeywell Security sein Produktangebot in den Bereichen Videoüberwachung, Zutrittskontrolle und Einbruchschutz. Für Banken und Einzelhandelsunternehmen stehen damit jetzt effiziente Komplettlösungen zum Schutz von Wertsachen zur Verfügung. Honeywell Security Group Novar GmbH Johannes-Mauthe-Straße Albstadt Telefon: +49 (0) 74 31/ Telefax: +49 (0) 74 31/ Honeywell International Inc. Alle Rechte vorbehalten. 4/5» Oktober/November

7 Technik & Verfahren Grundsätzlich sollte das Gesamtkonzept auch mit der Feuerwehr abgestimmt werden, die in erster Linie Interesse an einer transparenten Anzeige einsatztaktisch relevanter Meldungen hat. Bei Mehrbereichs-Löschanlagen kann es mitunter vorkommen, dass zu diesem Zweck Lageplantableaus gefordert werden. Im Löschfall zeigt eine angesteuerte Leuchtdiode in einem gravierten Grundriss den ausgelösten Löschbereich an. So gewinnt die Feuerwehr einen schnelleren Überblick. Löschbereich an. So gewinnt die Feuerwehr einen schnelleren Überblick. Auch zusätzliche Bedienelemente, die Sanfter Übergang zwischen den Systemwelten Video-Encoder schlagen eine Brücke zwischen analoger und digitaler Videoüberwachung Analoge Videoüberwachungsanlagen sind zwar noch weit verbreitet, aber letztlich ein Auslaufmodell. Immer mehr Anwender steigen auf netzwerkbasierte Systeme um. Das ist auch eine große Herausforderung für Planer und Errichter. Wer diese Entwicklung verpasst, gefährdet die Existenz seines eigenen Betriebs. Dazu gehört auch, sich das notwendige Wissen dazu anzueignen, wie man Kunden dabei unterstützen kann, nicht gleich auf ihre ehemals teuer erstandenen Analogkameras verzichten zu müssen. Dafür gibt es Lösungen, die den sanften und einfachen Übergang ins digitale Zeitalter ermöglichen. Die Vorteile von Netzwerk-Kameras, auch IP-Kameras genannt, sind vielfältig: Megapixel- und HDTV-Modelle liefern hochwertige Bilder mit vielen Details. Da diese Kameras über einen Prozessor verfügen, können sie Rechenleistung für Videoanalytik bereit- der Feuerwehr ein exklusives Auslösen weiterer Löschbereiche ermöglichen, sind denkbar. Verantwortung Sind mehrere Firmen an der gemeinsamen Errichtung der Gesamtanlage beteiligt, muss die Anschaltung zwischen den beteiligten Firmen gemeinsam erfolgen. Zuvor muss das Zusammenwirken sämtlicher Anlagenteile unter Einbeziehung der Brandfall-Matrix sichergestellt sein. Gemäß Richtlinie VdS 2496 (Ansteuerung von Löschanlagen) liegt die Federführung für das Gesamtkonzept der Löschanlage sowie für den löschanlagenspezifischen Teil der Brandmeldeanlage beim Errichter der Löschanlage. Die Verantwortung für den Brandmelde- oder Löschteil liegt bei den ausführenden Firmen. Daher muss die Projektierung des löschanlagenspezifischen Teilbereichs der Brandmeldeanlage mit dem Errichter der Löschanlage abgestimmt werden. Herbert Hoffmann stellen, wodurch sich die Videoanalyse direkt auf die Kameras verlagern lässt. Durch die Nutzung von PoE (Power over Ethernet) kann die Spannungsversorgung übers Netzwerk erfolgen, sodass am Installationsort der Kamera die Notwendigkeit der Spannungsversorgung entfällt und eine zentrale Absicherung gegen Spannungsausfälle einfach möglich ist. Durch die Nutzung des Internet Protokolls (IP) kann auch der Fernzugriff übers Internet problemlos umgesetzt werden. Darüber hinaus sind die IPbasierten Videoüberwachungsanlagen skalierbar und können leichter ausgebaut werden. Eine Frage des Investitionsschutzes Stellt sich die Frage, wie sich analog arbeitende Kameras bestehender Videoüberwachungsanlagen auf ein IP- Das Video-Encoder-Rack Axis 7900 bietet eine zentrale Migrationslösung. Technik & Verfahren Netzwerk migrieren lassen und wie sich ein Großteil der Vorteile von IPbasierten Lösungen dafür nutzen lässt. Das Zauberwort heißt Video-Encoder. Er wandelt das analoge in ein digitales Videosignal um, das je nach Model in MJPEG, MPEG-4-Part-2 oder H.264 komprimiert wird und über den Netzwerkanschluss abgerufen werden kann. Er bietet somit die Möglichkeit, Analogkameras ins IP-Netzwerk einzubinden und damit für bestehende Videoüberwachungsanlagen eine sanfte Migration von analog zu IP. Es steht außer Frage, dass man günstige Analogkameras bei der Migration direkt durch moderne IP-Kameras ersetzen sollte. Mit Hilfe von Video- Encodern lassen sich jedoch Bestands kameras weiter nutzen, was besonders bei kostspieligeren Analogkameras im Rahmen des Investitionsschutzes interessant ist. Hierunter fallen vorwiegend PTZ-Dome-Kameras und Kameras, die in spezieller Gehäusetechnik verbaut sind. Des Weiteren gibt es Kameras, die schwer zugänglich sind, und deshalb für die Umrüstung ein höherer Installationsaufwand notwendig wäre was teuer ist. Der Video-Encoder stellt das Bindeglied zwischen dem analogen Videosignal und dem IP-Netzwerk her. Die Installation ist einfach. Die analoge Kamera muss an den Composite- Video-Eingang des Encoders angeschlossen werden und dieser wiederum über seinen Netzwerkanschluss ans IP-Netzwerk. Damit der Encoder übers IP-Netzwerk angesprochen werden kann, muss dieser über eine gültige IP-Adresse verfügen, die in der Regel automatisch über DHCP (Dynamic Host Configuration Protocol) bezogen wird. Sollte im Netzwerk dieser Dienst nicht verfügbar sein, so muss die IP-Adresse manuell vergeben werden, was über ein vom Hersteller mitgeliefertes Software-Werkzeug erfolgt. Nachdem die Analogkamera angeschlossen und der Video-Encoder ins IP-Netz eingebunden wurde, sind bereits alle Voraussetzungen erfüllt, um das Bild der analogen Kamera übers IP-Netzwerk abzurufen. Die einfachste Möglichkeit bietet der Zugriff über einen Standard- Webbrowser, über den die Live-Ansicht der Videos und die Konfiguration möglich ist. Bei Installationen mit mehreren Kanälen wird in der Regel ein VMS (Video Management System) eingesetzt, das sich als Software-Lösung auf Rechnern mit Standardbetriebssystem, beispielsweise Windows 7, installieren lässt. In einem IP-basierten Videoüberwachungssystem werden die Bilder übers Netzwerkkabel übertragen, wobei als Netzwerk-Topologie eine sternförmige Verkabelung genutzt wird. Das VMS bietet eine professionelle Live-Bildbetrachtung für mehrere Kanäle in verschiedenen Ansichten und eine Videospeicherung mit komfortabler Suchfunktion. Hierzu gibt es verschiedene Lösungen auf dem Markt, die in der Regel IP-Kameras/Video-Encoder verschiedener Hersteller unterstützen. Als Hardware für das VMS kommen entweder herkömmliche PCs oder Serverplattformen in Frage deren Performance sich nach der Anzahl der Kanäle richtet. Die Festplattenkapazität ist wiederum von der Anzahl der Kanäle, Bildrate und Speicherdauer abhängig. Netzwerkkabel statt Koaxialleitung In einem IP-basierten Videoüberwachungssystem werden die Bilder übers Netzwerkkabel übertragen, wobei als Netzwerk-Topologie eine sternförmige Verkabelung genutzt wird. Als aktive Verteiler kommen Ethernet- Switchs zum Einsatz, die über mehrere 10/100-MBit/s-Anschlüsse verfügen, die in der TP-Variante als PoE- Spannungsquelle fungieren können und ein oder zwei MBit/s- Uplink-Anschlüsse haben. Die Switchs werden jeweils in einem Radius von zirka 60 bis 80 Metern zu den Kameras installiert, sodass diese an über 100 Meter lange Kabelsegmente angeschlossen werden können. Über die Kabelsegmente werden die Video- 12 4/5» Oktober/November LukX4000 IR-Scheinwerfer MADE IN GERMANY LukX4000 Die neueste Generation innovativer Infra rot-/ Weißlichtscheinwerfer, der neue LukX4000 vereinbart die Eigenschaften kompakt, modular und robust in einem ergonomischen Gehäuse. Durch den Einsatz von Power LED s der neuesten Generation lassen sich ungeahnte Reichweiten bis 400 m erzielen. Der modulare Aufbau ermöglicht Konfigurationen mit verschiedenen Eingangsspannungen, Abstrahlwinkeln, Montagemöglichkeiten inkl. einstellbarem Lichtsensor. Sicherungstechnik Vertriebs GmbH Paul-Gerhardt-Allee 54 D München Tel. +49(0) Fax: +49(0)

8 Technik & Verfahren Technik & Verfahren daten übertragen und bei Nutzung eines TP-Kabels gegebenenfalls auch die Spannungsversorgung der Kameras via PoE realisiert. Als Herzstück dieser Netzwerk-Infrastruktur werden Backbone-Switchs mit einer Vielzahl von MBit/s- Uplink-Anschlüssen eingesetzt, an denen die einzelnen Switchs und das VMS angeschlossen werden. Der Ethernet-Standard (IEEE 802.3) beschreibt als Übertragungsmedium entweder TP-oder Glasfaser kabel, bei denen je nach Qualität und Ausführung verschiedene Datenraten Die Video-Encoder können in der Regel dank Multi-Streaming-Fähigkeit gleich zeitig mehrere Videoströme liefern und das sogar in unterschiedlichen Varianten realisiert werden können. Das TP- Kabel selbst ermöglicht Segmentlängen von bis zu 100 Metern und Glasfaser-Distanzen von bis zu mehreren Kilometern. TP-Kabel wird vorwiegend innerhalb des Gebäudes eingesetzt, Glasfaser außerhalb, da Anforderungen wie Blitzschutz und Ausgleich gegen Potenzialunterschiede gänzlich entfallen. Zudem können größere Distanzen überbrückt werden. Der Vorteil, den Ethernet bietet, ist die Vielzahl der unterschiedlichen Übertragungsmedien, die nach Bedarf in Bandbreite und Reichweite ausgewählt werden können. Des Weiteren wird über die so genannte Autonegation-Funktion eine Art Plug&Play - Fähigkeit erzielt, man muss also die Netzwerkanschlüsse nicht für die Datenrate und den Übertragungsmodus konfigurieren. Von Groß bis Klein Was die Video-Encoder selbst betrifft, so gibt es für die Migration von Analogkameras den zentralen oder dezentralen Ansatz. Bei Ersterem wird der Encoder an der Stelle platziert, wo vorher die analogen Leitungen zusammenliefen und beispielsweise die analoge Kreuzschiene installiert war. Hier bietet sich der Einsatz von Video-Encoder- Rack-Lösungen an. Dabei handelt es sich um modulare Systeme, die aus einem 19-Zoll-Rack bestehen, die eine bestimmte Anzahl von Einschubplätzen für Video-Encoder-Blades aufweisen. Für diese Racks gibt es wiederum Blades mit jeweils vier bis sechs analogen Eingängen; so lässt sich beispielsweise über die 14 Einschubplätze des Racks Axis Q7900 und den Sechs-Kanal-Video-Encoder-Blades Axis Q7406 ein Video-Encoder mit bis zu 84 Kanälen erstellen. Für kleinere Installationen mit geringer Anzahl von Kameras bietet sich der Einsatz von Standalone-Geräten an, die in der Regel einen bis vier analoge Eingänge aufweisen. Die Ein-Kanal-Varianten sind auch für den dezentralen Einsatz interessant, bei dem Video-Encoder in unmittelbarer Nähe der Analogkamera platziert wird. Diese Lösungen lassen sich oft via PoE mit Spannung versorgen und bieten teilweise auch einen 12-VDC- Ausgang, über den die analoge Kamera mit einer Leistung von bis zu fünf Watt versorgt werden kann. Hierdurch entfällt am Installationsort die Notwendigkeit der Bereitstellung einer herkömmlichen Spannungsversorgung, und Video-Encoder sowie Kamera können gegen Stromausfall abgesichert werden, was beispielsweise bei Sabotage vorkommt. Anbindung analoger PTZ-Kameras Viele Anwender fragen sich, wie sich analoge PTZ-Dome-Kameras migrieren lassen und nahtlos in der IP-Welt funktionieren. Die meisten Video-Encoder haben eine serielle Schnittstelle, über die der analoge PTZ-Kopf angeschlossen werden kann. Will man ihn übers Netzwerk ansteuern, benötigt man Treiber, die der Video-Encoder-Hersteller für verschiedene PTZ- Protokolle als Download bereitstellt. Diesen muss man dann nur noch auf dem Video-Encoder installieren, um die analoge PTZ-Kamera übers IP- Netz ansteuern zu können. Die PTZ- Ansteuerung erfolgt dann wie zu den Netzwerk-Kameras. Für die Migration von analogen PTZ-Dome-Kameras sollte vorher stets geprüft werden, ob der Video-Encoder-Hersteller einen entsprechenden Treiber liefern kann. Uni- und Multicast Sind die Kamerabilder erst auf dem Video-Encoder, schließt sich die Frage an, ob diese auch wie mit der analogen Kreuzschiene zeitgleich auf verschiedenen Monitoren angesehen Der Video-Encoder Axis Q7401 bietet für den dezentralen Ansatz eine Brücke von Analog zu Digital. Video-Encoder bieten die problemlose Migration von analog zu IP. werden können. Die Antwort: Die Video-Encoder können in der Regel dank Multi-Streaming-Fähigkeit gleichzeitig mehrere Videoströme liefern und das sogar in unterschied lichen Varianten (zum Beispiel in MJPEG und H.264 in verschiedenen Bildraten). Des Weiteren gibt es die Möglichkeit, die Videos übers Netzwerk entweder als Uni- oder Multicast abzurufen. Bei Unicast liefert der Video-Encoder jedem Endgerät (Workstation zur Live-Bildbetrachtung oder Server zur Bildaufzeichnung) einen eigenen Videostream. Das bedeutet: Mit jedem zusätzlichen Endgerät wird der Video-Encoder mehr belastet, ebenso wie die Netzwerkanbindung zwischen Encoder und Switch. Beim Multicast sendet der Encoder hingegen einen Video- Stream an einen multicast-fähigen Switch, der wiederum den Videostrom an alle Endgeräte weiterleitet. Vorteil: Der Video-Encoder und die direkte Netzwerkverbindung zum Switch werden so nur einmal belastet. Das ist vor allem für große Projekte interessant (beispielsweise Flughafen), bei denen viele Endgeräte zeitgleich auf die Video-Encoder zugreifen. Fit für den Wandel Obwohl Netzwerksysteme analoge Systeme ablösen werden, haben klassische Errichter häufig noch Berührungsängste mit der neuen Technologie. Schließlich stößt hier die gewohnte Analogwelt ans unbekannte Reich der Netzwerk-Technologie. Für große Anbieter stellt das kein großes Problem dar, sie stellen Fachleute mit Netzwerkerfahrung ein, die bei den Installationen den Netzwerkbereich abdecken. Bei kleineren Firmen ist die Scheu naturgemäß größer, da die Einstellung zusätzlicher Mitarbeiter oft nicht möglich ist. Deshalb müssen sich die vorhandenen Mitarbeiter selbst das notwendige Know-how aneignen. Das geht sicherlich nicht über Nacht, allerdings sollten sie sich davon nicht abschrecken lassen. Die Umstellung von Analog auf IP kommt nicht von heute auf morgen, die meisten Errichter haben schon digitale Erfahrungen gesammelt und arbeiten mit Funktionen wie VMS, Remote-Konfiguration via Laptop oder Bereitstellung der Überwachung übers Internet. Soft- und Hardware sind heute zudem meist sehr viel benutzerfreundlicher als noch vor einigen Jahren. bildungsanforderungen von Experten für herkömmliche analoge Videoüberwachungs-Technologie und für IT-Systeme entsprechen. Fazit Video-Encoder sind das ideale Zwischenstück zwischen analoger und digitaler Videoüberwachung. Sie ermöglichen einen sanften Übergang zwischen den Systemwelten und schützen damit getätigte Investitionen. So kommen die Planer- und Errichterkunden auch heute schon mit ihren älteren Analogkameras in den Genuss der IP-Vorzüge, ohne gleich die gesamte Installation auf IP-Komponenten umstellen zu müssen. Jörg Rech» Um die Wissenslücken zu schließen, bieten Anbieter wie Axis Communications verstärkt Schulungen an. Die Axis Communications Academy beispielsweise bietet seit 2004 vielfältige Weiterbildungsprogramme an, die Partner unternehmen helfen, ihre Netzwerk-Kompetenz zu stärken. Der Kurs Netzwerk-Video-Grundlagen ist die Basiskomponente des Schulungsprogramms. Die Grundlagen werden dabei so ausgearbeitet, dass sie den Fort /5» Oktober/November 2011 WIR ACHTEN AUF DAS, WAS IHNEN VIEL WERT IST Ihr zuverlässiger Partner für Zaun-, Tor- und Zutrittssysteme HERAS ADRONIT GmbH Raiffeisenring 44 D Bocholt Fon: +49 (0) Fax: +49 (0)

9 Technik & Verfahren Technik & Verfahren Deshalb digital Analog- und IP-Kameratechnik im Vergleich Rund 80 Prozent der Videoüberwachungstechnologie in Deutschland arbeiten noch auf analoger Basis. Dieser Anteil wird in den nächsten Jahren erheblich sinken. Fachplaner und -errichter für Sicherheitstechnik sollten sich also intensiv mit der Digitaltechnik auseinandersetzen, wenn sie nicht nur lang-, sondern auch mittelfristig im Geschäft bleiben wollen. Die ersten elektronischen Überwachungskameras waren Analoggeräte. Als die Computertechnik immer kostengünstiger wurde, entstand schnell der Wunsch, Bilder aus einer Kamera unmittelbar auf den PC zu übertragen und dort direkt auszuwerten. Die Entwicklung der ersten Digitalkameras ließ nicht lange auf sich warten, wenn auch mit zunächst verbesserungswürdiger Bildqualität, geringer Geschwindigkeit und besonderen Anforderungen an zusätzliche Hardware. Nur die Digitaltechnik bietet auch für künftige Videolösungen die nötige Geschwindigkeit und Bandbreite. Für Sicherheitsanwendungen waren Digitalkameras mit 100 Mbit Ethernet ( Fast Ethernet ) ein erster nennenswerter Schritt hin zu einem kostengünstigen Standard. Diese Schnittstelle ermöglichte hohe Übertragungsraten über ein einziges Standardkabel, das gleichzeitig auch für die Stromversorgung der Kamera verwendet wird ( Power over Ethernet, PoE). Solche IP- Kameras nutzen zur Datenübertragung standardisierte Internetprotokolle. Im Unterschied zu analogen Geräten geben sie ihre Bilder über IP- Netzwerke weiter. Die Unterschiede Analogkameras liefern die Bildinformationen als kontinuierliche Signalpegel. Diese können entweder direkt am Monitor angezeigt oder außerhalb der Kamera digitalisiert werden. Bei Digitalkameras wird die Bildinformation dagegen bereits innerhalb der Kamera digitalisiert. Videoleistung Bei Analogkameras ist die maximale Taktrate durch die Technik auf rund 40 MHz limitiert. Das begrenzt ihre Leistungsfähigkeit. Heutige digitale Standards ermöglichen Taktgeschwindigkeiten von 85 MHz und mehr. Raten von bis zu 100 Bildern pro Sekunde und Auflösungen von fünf Megapixel und mehr werden erreicht. Nur die Digitaltechnik bietet auch für künftige Videolösungen die nötige Geschwindigkeit und Bandbreite. Die Unterdrückung des Bildrauschens lässt sich in digitalen Systemen 100 bis Mal wirksamer bewältigen als in analogen. Das Foto zeigt den Unterschied zwischen geringem (l.) und ausgeprägtem Rauschen. IP-Kameras gibt es in den unterschiedlichsten Formen, beispielsweise mit und ohne Kuppelgehäuse. Störanfälligkeit Analogkameras arbeiten mit Videosignalen im Bereich von einem Zehntel Volt Elektrizität, die durch Koaxialkabel übertragen wird. Trotz abgeschirmter Kabel können schon wenige Millivolt das Videosignal durch externes Rauschen stören. Die Zustände 0 und 1 werden bei Digitalkameras dagegen durch Signale unter- oder oberhalb von Grenzwerten repräsentiert. Durch geschickte Auslegung dieser Grenzwerte ist die Rauschunterdrückung in digitalen Systemen 100 bis Mal wirksamer als in analogen. Langzeitstabilität Analogkameras unterliegen in stärkerem Maße thermischen und zeitlichen Schwankungen. Die Parameter von Digitalkameras sind dagegen stabiler. Ihre Kalibrierung erfolgt beim Hersteller und wird dauerhaft in der Elektronik der Kamera gespeichert. Bildqualität Neueste IP-Kameras zeichnen sich durch hohe Bildqualität aus und eignen sich dadurch für Überwachungsaufgaben, bei denen es auf detailgenaue Bilder ankommt. Gerätepreis Oft sind Analogkameras günstiger als Digitalkameras. Rechnet man aber die Kosten für zusätzliche Hardware zum Anzeigen, Speichern und Digitalisieren der Daten hinzu, schmilzt der Preisvorteil schnell dahin, insbesondere weil heutzutage digitale Hardware im großen Mengen gefertigt wird, zum Beispiel für Standard-PCs. Systemkosten Mit PoE können Kameras mit nur einem Standard-Ethernet-Kabel verbunden werden. Dieses reicht aus, um die Kamera mit Strom zu versorgen und gleichzeitig die Netzwerkverbindung herzustellen. Dabei bleibt die volle Übertragungsbandbreite der Ethernet-Schnittstelle erhalten. Die Einsparung teurer Spezialkabel bedeutet meist viel weniger Kosten für größere Kamerasysteme. Kostengünstiger sind ebenso Integration, Wartung und mögliche Upgrades. Erweiterte Funktionen Die intelligenten Komponenten im Inneren einer Digitalkamera werden kleiner, effizienter und leistungsstärker. Herstellern ermöglicht dieses Leistungsplus, auch fortgeschrittene Funktionen anzubieten. Es können sogar Funktionen nach individuellen Anwenderspezifikationen realisiert werden, wodurch sich externe Hardware einsparen lässt. Diese Leistungsfähigkeit bieten Analogkameras nicht. Benutzerfreundlichkeit Digitale Standards wie Ethernet und Internet Protokoll (IP) bieten Anwendern einfachen Zugriff auf IP-Kameras. Fernzugriff Der IP-Standard hat einen weiteren Vorteil: Bilder aus einer IP-Kamera können jederzeit von einem beliebigen Standort übers Internet abgerufen werden. Ausmaße Es gibt keine Größenunterschiede zwischen Analog- und Digitalkameras mehr. IP-Kameras der neuesten Generation sind genauso groß oder sogar kleiner als Analogkameras. Fazit Warum eine funktionsfähige analoge Sicherheitslösung austauschen, die noch zufriedenstellend funktioniert? Es werde Infrarotlicht! High-Definition-Tag/Nacht-Kameras mit integrierter Infrarot-Beleuchtung sind heutzutage noch Mangelware auf dem Sicherheitsmarkt. Einer der Gründe ist die im Gegensatz zu Standard-PAL-Kameras kompliziertere Ausleuchtung, die für eine HD-Szene notwendig ist. Herkömmliche IR-Kameras nutzen in der Regel viele kleine, ringförmig um das Objektiv angeordnete LEDs. Die Gründe für dieses Beleuchtungskonzept sind schnell erklärt: Der Herstellungsaufwand für LED-Ringe ist gering und die Lichtausbeute für eine Standardauflösung meist ausreichend. Den Lichtkegel dieser SD-IR- Kameras kann man mit dem einer Taschenlampe vergleichen. Da das Bildformat einer SD-Kamera (4:3) nahezu quadratisch ist, reicht dieser Lichtkegel in den meisten Fällen. Die Frage stellt sich nur so lange, wie ältere Gerätetechnik noch vorhanden ist. Die Entscheidung fürs Update einer älteren auf eine digitale Lösung fällt inzwischen leichter als noch vor Jahren, da es Hybrid-Lösungen gibt, die die schrittweise Aufrüstung einer analogen Installation erlauben. Angesichts der vielen Vorteile einer digitalen Lösung lohnt sich die Umstellung von Analog- auf IP-Kameras meistens, und für ein komplett neues Überwachungssystem sollte man von Anfang an auf die IP-Technik setzen. Valeria Mix» Links: geringe Abstahlleistung bei Ausleuchtung einer gewöhnlichen IR-Kamera; rechts: hohe Abstahlleistung der Dallmeier-Kamera, mit der Details auf eine Entfernung von bis zu 25 Metern erkennbar sind. Technologischer Fortschritt hält auch bei Beleuchtungskonzepten von HD-IR-Kameras Einzug Bei einer HD-Kamera haben wir jedoch das Bildformat 16:9 die Breite des Bildes ist also größer als die Höhe. Um hier eine homogene Ausleuchtung der gesamten Szene zu gewährleisten, wird gerade auch in den Randbereichen noch starkes IR-Licht benötigt. Das ist einer der Gründe, weshalb die Dallmeier electronic GmbH & Co. KG mit ihren neuen HD- IR-Kameras (Modell DF4900HD-DN/IR und DF4950HD-DN/IR) ein ausgeklügeltes Beleuchtungskonzept auf den Markt gebracht hat. Drei IR-Hochleistungs-LEDs Die Verwendung von drei Hochleistungs-LEDs schafft die sehr hohe Lichtreichweite von bis zu 25 Metern. Darüber hinaus gewährleisten integrierte Kollimatoren eine gleichmäßige Streuung des IR-Lichts und eine homogene Ausleuchtung auch in den Randbereichen herrscht deshalb ausreichend Helligkeit vor, was für herkömmliche IR-Kameras oft eine un lösbare Herausforderung darstellt. Die Leuchtdioden zeichnen sich durch eine hohe Lebensdauer aus und, was besonders wichtig ist, sie arbeiten Bei einer HD-Kamera haben wir das Bildformat 16:9 die Breite des Bildes ist also größer als die Höhe. während der gesamten Lebensdauer mit gleichbleibender Leistung. Außerdem weisen sie nur eine geringe Eigenerwärmung auf. Variable IR-Lichtleistung für variable Brennweiten Sind in einer Tag/Nacht-IR-Kamera Variofokal-Objektive verbaut, werden auch variable IR-Lichtleistungen be- 16 4/5» Oktober/November

10 Technik & Verfahren Technik & Verfahren Große Entfernungen sicher überbrücken Übertragung von Videosignalen via Lichtwellenleiter nötigt, denn der Telebereich fordert mehr IR-Licht auf der Strecke als der Weitwinkelbereich. Dallmeier hat in seinen neuen IR-Kameras ein Varioobjektiv von 2,8 bis 11 Millimeter verbaut, um die Kameras an verschiedene Anwendungsfelder individuell anpassen zu können. Über die Konfigurationsoberfläche der Kameras kann aus zwei voreingestellten IR-Leuchtstärken und einer benutzerdefinierten Leuchtstärken-Einstellung gewählt werden. So ist das IR-Licht der Kamera beliebig auf die jeweilige Szene einstellbar. Mit Digital Image Shift kann der genutzte Sensorbereich verschoben und somit der zu überwachende Bildausschnitt feinjustiert werden. Minimale Leistungsaufnahme Bedeutet gute Lichtausbeute auch gleichzeitig einen hohen Energieverbrauch? Weit gefehlt: Die Kameras DF4900/4950HD-DN/IR benötigen trotz integrierter Hochleistungs-IR- Beleuchtung nur eine PoE-Versorgung der Klasse 0 (gemäß IEEE 802.3af) bedingt durch den sehr hohen Wirkungsgrad der IR-LEDs. Durch die Netzwerkverkabelung mit integrierter PoE-Spannungsversorgung ist das Verlegen einer separaten Leitung für die Spannungsversorgung überflüssig, was den Montageaufwand wesentlich vermindert. Digital Image Shift Die Kameras bieten noch einen weiteren Vorteil, der die Montage erleichtert: Mit der Funktion Digital Image Shift kann eine Feinjustierung des Bildausschnitts durchgeführt werden ganz bequem über Webbrowser, ohne auf eine Leiter klettern und an der Kamera Änderungen vornehmen zu müssen. Abhängig von der gewählten Auflösung wird dabei jeweils ein bestimmter Bereich des Sensors zur Bilderfassung genutzt, jedoch niemals die gesamte Sensorfläche. Mit Digital Image Shift kann der genutzte Sensorbereich verschoben und somit der zu überwachende Bildausschnitt feinjustiert werden. es, klare, kontrastreiche und farbgetreue Bilder auch in schwierigen Lichtsituationen aufzunehmen. Digitale Rauschreduzierung (DNR) sowie zahlreiche Kontrollfunktionen wie AWB, AGC oder Slow Shutter ermöglichen eine weitere Optimierung der Bildqualität. Dirk Lüders» Für die Übertragung von Videosignalen werden heute zunehmend Digitalkameras verwendet. Denn so können anders als bei analogen Aufzeichnungsgeräten gestochen scharfe Bilder auch in internetfähige Netzwerke übertragen und an nahezu jedem beliebigen Ort der Welt auf dem Monitor eines PCs oder Laptops wiedergegeben werden. Sobald zwischen Kamera und Übergabeknoten jedoch mehr als 100 Meter überbrückt werden müssen, sind Lichtwellenleiter erste Wahl. Für die Umwandlung der elektrischen in optische Signale gibt es sowohl Ethernet-Switchs als auch Ethernet- Medienkonverter, die über Patchkabel problemlos ans Netzwerk angebunden werden können. Lichtwellenleiter (LWLs) bestehen aus einem Kern und einem Mantel, die fest miteinander verbunden sind und sich je nach Ausführung nur durch den Brechungsindex unterscheiden. Der Durchmesser eines LWL-Kerns liegt zwischen 9 und 100 µm und kann damit bis zu zehnmal kleiner sein als der eines menschlichen Haares. Dennoch ist dieses Medium den wesentlich dickeren und NETZWERK ÜBERTRAGUNG auch teureren Kupferkabeln in vieler Hinsicht überlegen. Denn Datenraten von bis zu 40 Gigabit pro Sekunde sind mit LWLs kein Problem, und Entfernungen von 100 Kilometern und mehr lassen sich ohne Weiteres überbrücken. Zudem wird Licht nicht durch elektrische oder magnetische Störungen beeinflusst. Deshalb können LWLs auch in unmittelbarer Nähe von Ener- gieleitungen oder anderen elektromagnetischen Quellen verlegt werden, was die Kabelführung vereinfacht. Sicher und robust Da alle LWL-Arten aus elektrisch nicht leitfähigem Material bestehen, werden die Signale stets über einen elektrischen Isolator übertragen. Somit besteht selbst bei Blitzeinschlag kein Zerstörungsrisiko für die angeschlos- Kompakte Spleißbox mit Schutzhaube für Patchkabel und Kupplungen Feinjustierung des Bildausschnitts durch die Funktion Digital Image Shift Für die gute Bildqualität der IR-Kameras ist die Cam_inPIX -Technologie verantwortlich. Dieses von Dallmeier entwickelte Image-Processing-Verfahren, mit dem die Bildinformation jedes einzelnen Pixels direkt am Punkt der Aufnahme digital konvertiert und optimal verarbeitet wird, ermöglicht SP-Autor Dirk Lüders ist Sales Manager von Dallmeier electronic. Die digitale Funkstrecke für IP-Kameras, mit bis zu 2 km Reichweite SANTEC SanWave Die Anbindung von Kameras über Kupfer, LWL oder Mietleitungen gestaltet sich oft schwierig und ist meistens mit großem Aufwand und hohen Kosten verbunden. SanWave WLAN Strecken sind für Videoübertragung optimiert und einfach zu installieren. Sie bieten Übertragungsraten von bis zu 108 Mbps und überbrücken Distanzen von bis zu 2 km mit einem konstanten Datenfluss für diverse CCTV IP-Anwendungen. 18 4/5» Oktober/November

11 Technik & Verfahren Technik & Verfahren Denn eines steht fest: Die genannten Einrichtungen benötigen in der Regel neben einer juristischen Grenze auch eine mechanische Barriere, um den unberechtigten Zutritt zu Grundstück und Gebäude zu verhindern. Deshalb ist in diesen Fällen immer ein Zaun notwendig. Und weil in den Industrienationen Grundstücke teuer sind, ist jeder Betreiber bestrebt, die zur Verfügung stehende Fläche so effektiv wie nur irgend möglich zu nutzen. Deshalb setzen sich in diesem Zusammenhang elektronische Sichesenen Geräte. Dies ist gerade mit Blick auf Kameras, die häufig an exponierten Stellen, etwa Mastspitzen, angebracht sind, ein wichtiger Umstand. Außerdem ist bei LWLs anders als bei Kupferkabeln keine Erdung beziehungsweise zusätzliche Abschirmung erforderlich. Auch in punkto Torsion sind LWLs deutlich widerstandsfähiger und damit langlebiger. Hinsichtlich des Einsatzes in rauer Für die Netzwerk-Infrastruktur stehen aktive und passive Komponenten zur Verfügung, die sowohl im Innenals auch im Außenbereich eingesetzt werden können. und nasser Umgebung sowie bei großen Temperaturschwankungen unterscheiden sie sich dagegen nicht von Kupferkabeln. Denn die mechanischen Eigenschaften werden durch den Aufbau des Kabels bestimmt und nicht durch die im Innern verlaufenden Glasfasern oder Kupferadern. Ethernet-Minimedienkonverter, der auf Grund seiner schmalen Bauform beispielsweise direkt im Gehäuse einer Videoüberwachungs kamera montiert werden kann. In LWLs breitet sich das Licht durch Totalreflexion der Strahlen im Kern aus. Übertragungsverluste sind durch moderne Herstellungsverfahren inzwischen bis zu den physikalisch vorgegebenen Grenzen reduziert worden. Das heißt, nur noch die unvermeidbare Mikrostruktur des hochreinen Glases stört die Lichtwelle und bestimmt so die mögliche Untergrenze der Dämpfung. Schneller Daten-Highway Für Entfernungen von über fünf Kilometern sind Wellenlängen von beziehungsweise nm am besten geeignet. Deshalb werden für solche Verbindungen entsprechende Laserdioden in den Switchs und Medienkonvertern eingesetzt. So genannte Singlemode-LWLs, die einen Kerndurchmesser von 9 µm haben, ermöglichen zudem die bereits angesprochenen extrem hohen Datenraten von bis zu 40 Gigabit pro Sekunde. Denn in diesen LWLs kann sich nur ein einziger Lichtstrahl ausbreiten. Außerdem lassen sich mehrere Video-, Audio- und Steuersignale bidirektional multiplexen, also bündeln und simultan übertragen. Für Distanzen von maximal fünf Kilometern bieten Multimode-LWLs, deren Kerndurchmesser 50 beziehungsweise 62,5 µm beträgt, eine kostengünstige Alternative. Und die mit diesen LWLs möglichen Datenraten von bis zu einem Gigabit pro Sekunde reichen für die meisten Videoapplikationen bei weitem aus Aufzeichnungen in hochauflösender HD-Qualität erfordern in der Regel bis zu 20 Megabit pro Sekunde je Kamera. Fit für künftige Applikationen Für die Netzwerk-Infrastruktur stehen aktive und passive Komponenten zur Verfügung, die sowohl im Innen- als auch im Außenbereich eingesetzt werden können. Dazu zählen beispielsweise die Switchs und Medienkonverter der Serien e-light und DragonLine des Anbieters eks Engel GmbH, die teilweise sogar die Anforderungen der Schutzart IP67 erfüllen und für einen Temperaturbereich von -40 bis +75 Grad Celsius ausgelegt sind, sowie kompakte Spleißboxen der FIMP-Familie oder standardisierte Patchkabel und Steckverbinder. Zugleich bieten optische Netzwerke ein hohes Maß an Zukunftssicherheit. Denn auf Grund der hohen Bandbreite können mit ihnen nicht nur Videosignale, sondern auch weitere heute noch nicht absehbare Dienste über große Entfernungen sicher übertragen werden. Uwe Ackerschott SP-Autor Uwe Ackerschott arbeitet im Vertrieb und Support der eks Engel GmbH.» Der Zaun gehört zu den frühesten Sicherheitsvorrichtungen der Menschheit. Bis heute hat er seine Bedeutung nicht eingebüßt. In Zaun und Mauer sitzen Sensoren auf der Lauer Elektronische Detektionssysteme ergänzen die klassische Freigelände-Sicherung Der Sprung von der Mechanik zur Elektrik ist offensichtlich nicht so furchteinflößend wie der Sprung von der Elektrik zur Elektronik. Anders ist es nicht zu erklären, dass sich Errichterbetriebe sowie Planungs- und Ingenieurbüros in Deutschland schwer mit der IP-Technologie tun. Seltsamerweise trauen sich viele von ihnen aber auch nicht an ein Sicherheitsthema heran, das ursprünglich rein mechanisch war und erst seit ein paar Jahren die Vorzüge der Elektronik nutzt: die Freigelände-Sicherung (Perimeter Protection). Dabei bietet sich gerade hier ein attraktives Betätigungsfeld an, bei dem zum Teil große Umsätze locken. Der Grund für die großen Investitionssummen liegt daran, dass es sich bei Objekten, die ihre Grundstückgrenzen nicht nur mit einfachen Zäunen, sondern zusätzlich mit eigens dafür entwickelten Detektionssystemen sichern, oftmals um staatliche oder hoch gefährdete Einrichtungen handelt, die von einem weitläufigen Areal umgeben sind.bei den meisten dieser Einrichtungen zum Beispiel Kerntechnik, Kritische Infrastrukturen und Militär, aber auch Hightech-Industrie mit Forschungs- und Entwicklungsbetrieb werden die Kosten der Sicherheitssysteme den Angriffsrisiken untergeordnet. Die materiellen Schäden beispielsweise durch Sabotage oder Diebstahl in Versorgungseinrichtung der Industrie oder bei Telekommunikations-Infrastrukturen hätten für viele Betriebe dramatische Folgen, die weit über den Versicherungsfall hinausgingen. Das neueste Einsatzgebiet sind Photovoltaikanlagen, die nicht nur hier zu Lande inzwischen wie Pilze aus dem Boden schießen. Über den Tellerrand All diesen Objekten gemeinsam ist, dass der frühzeitigen Erkennung von Angriffen eine große Bedeutung beizumessen ist, so Rainer Grimm, Geschäftsführer der Sysco Sicherheitssysteme GmbH. Das erhöht den betriebswirtschaftlichen und moralischen Druck, die Sicherheitslatte hochzulegen. Freilich macht der Kostendruck den Einsatz mancher herkömmlichen Hochsicherheitslösung unmöglich. Hinzu kommen betriebsspezifische Anforderungen, die den Einsatz vieler Technologien ausschließt. Hier können pfiffige Planerund Errichterbetriebe punkten, wenn sie über den Tellerrand des klassischen Brandschutzes, der Alarmtechnik sowie Zutrittskontrolle und Videoüberwachung hinausschauen und sich auch auf anderen Gebieten kundig machen. Viele Einrichtungen benötigen in der Regel neben einer juristischen Grenze auch eine mechanische Barriere, um den unberechtigten Zutritt zu Grundstück und Gebäude zu verhindern. 20 4/5» Oktober/November

12 Technik & Verfahren Macher & Meinung Auswerteeinheit des Sensormodells ECO-mic rungsvorrichtungen von Zäunen und Mauern immer mehr durch. Neue Wege beschreitet Syscomit den Detektionsprodukten der ECO-Line. Diese schlagen Alarm, sobald sich jemand anschickt, Zaun oder Mauer zu überwinden. Je nach Anwendung und vorhandenem Zaun stehen unterschiedliche Sensoren zur Verfügung, die auch gemischt betrieben werden können. Für die Überwachung von leichten Konstruktionen, etwa Maschendrahtzäunen, wurde ein Mikrofonkabel entwickelt, über das auch die Datenkommunikation mit einer Zentralsoftware erfolgt. Da darüber Die von uns bisher realisierten Projekte reichen von Bahndepots über Energieversorger und Telekommunikationsanlagen hin bis zu Logistikzentren hinaus die Spannungsversorgung der Elektronik über das Kombikabel erfolgen kann, entfallen die Kosten für eine zusätzliche Verkabelung. Die Auswerteeinheiten werden einfach entlang der Sensorstrecke ans Kombikabel angeschlossen. Durch den einfachen Systemaufbau und die geringen Kosten sind auch kurze Meldeabschnitte möglich. Jede Elektronik verfügt über zusätzliche Meldeeingänge zur Aufnahme von Fremdsystemen wie Torkontakte. Ausgangsrelais können für weitere Steuerfunktionen genutzt werden. Bei Kleinstanlagen können die Elektro niken als Einzelauswerter dienen. Hier erfolgt die Ausgabe der Meldungen über Kontakte und die Parametrierung über einen USB-Anschluss. Zwei Detektionsmethoden auf einmal Zur Überwachung von stabileren Matten-, Stabgitter-, oder Frontgitterzäunen steht ein neuer Punktsensor zur Verfügung, der als Körperschall- und Neigesensor in einem Gehäuse untergebracht ist. Würde man Industriezäune die in der Regel sehr hoch sind allein mit Körperschallmeldern gegen das Übersteigen sichern, so Das Tor macht optisch was her! Toranlagen sind in der Regel nicht gerade ein Augenschmaus. Das ist mit dem neuen igate der Heras Adronit GmbH nun anders. Das freitragende Schiebetor kombiniert innovatives Design mit umfassenden Möglichkeiten zur individuellen Gestaltung. Dafür wurde es mit dem Red Dot Design Award 2011 ausgezeichnet. Ab dem ersten Quartal 2012 wird es erhältlich sein. könnte man sich einer hohen Zahl von Falschmeldungen gewiss sein. Da jedoch der Punktsensor Übersteigversuche auch mittels Neigeüberwachung erfasst, kann die Empfindlichkeit gegenüber Körperschall so reduziert werden, dass lediglich das Durchdringen detektiert werden muss. Die Punktsensoren können unauffällig und geschützt in die Pfosten der Zäune oder direkt auf die Zaunmatten montiert werden. An einem kombinierten Daten- und Spannungskabel lassen sich bis zu 128 Sensoren vom Modell ECO-Mic und ECO-Point betreiben. Die Anzahl der Einzelstränge an einem Gesamt system kann fast beliebig erweitert werden. Die von uns bisher realisierten Projekte reichen von Bahndepots über Energieversorger und Telekommunikationsanlagen hin bis zu Logistikzentren, sagt Rainer Grimm. Er erwartet, dass beide Meldesysteme in der Industrie zunehmend Anwendung finden werden für Sicherheitsplaner und -errichter ein lukratives Geschäft.» Das auffallende, runde Design des Tors und des Motorengehäuses geben dem igate eine moderne Ausstrahlung. Das i-tüpfelchen ist die individuelle Gestaltungsmöglichkeit der Torfüllung und der LED-Beleuchtung. Welches Motiv auch immer auf dem Tor zu sehen sein soll, es kann in die Torfüllung gestanzt werden. Zudem ist die Farbe von Tor und Beleuchtung frei wählbar. Dies gibt unbeschränkte Möglichkeiten, Corporate-Design-Vorgaben im Außenbereich umzusetzen.» Jeder bekommt den Projektpartner, den er verdient Mit Jörg Kieneke, Leiter Security der Beiersdorf AG, sprach Adolf Kraheck über die Praxis der Sicherheitstechnik und die damit verbundene Zusammenarbeit mit Planern, Errichtern und Dienstleistern : Herr Kieneke, welchen Stellenwert räumen Sie als Leiter Security eines Weltkonzerns der Sicherheittechnik im Verhältnis zur gesamten Unternehmenssicherheit ein? Jörg Kieneke: Die Sicherheitstechnik hat ihren festen Platz innerhalb der Unternehmenssicherheit. Wenn wir die Sicherheitstechnik mit dem klassischen Objektschutz verbinden, bildet sie sogar das Fundament beim Schutz von Menschen, Gebäuden und Produktionsanlagen. Wenn wir zudem auf die Kosten schauen, liegen die Aufwendungen für Beschaffung, Betrieb und Reparatur von Sicherheitstechnik zwar deutlich hinter den für die personellen Sicherheits-Dienstleistungen; der Anteil von rund 30 Prozent am Gesamtbudget lässt aber Rückschlüsse auf die immense Bedeutung zu. Sehen Sie die Sicherheitstechnik eher als Unterstützung bei der Bewältigung Ihrer Aufgaben oder als eigenständige Lösungen? Idealerweise unterstützt die Sicherheitstechnik eine Vielzahl von Prozessen innerhalb eines Industrieunternehmens. Dies erreichen wir durch Vernetzung und Harmonisierung mit den Produktionssystemen. Eine Gefahrenmeldeanlage beispielsweise ist kein Selbstzweck. Erst wenn sie über die Melder, Sensoren und Aktionspläne detailliert in die Unternehmensabläufe eingebunden ist, reduziert sie das Risiko einer Betriebsunterbrechung. Ein Zaun oder eine lokale Videoanlage lösen ebenfalls konkrete Aufgabenstellungen. Den vollen Leistungsumfang kann ich aber erst in der Gesamtbetrachtung und im Zusammenspiel mit den organisatorischen Maßnahmen nutzen. Welchen Wert legen Sie bei Sicherheitsmaßnahmen auf eine umfassende Interviewpartner Jörg Kieneke leitet die Corporate Security von Beiersdorf in Hamburg. Beratung, sei es durch einen autarken Planer oder das später ausführende Unternehmen? Wir versuchen uns vorab generell zu informieren. Wir verstehen uns als Aufraggeber, der das Ziel definiert: Was wollen wir mit dem System erreichen? Den Weg dahin, die Produktauswahl sowie die technischen Spezifikationen überlassen wir Fachfirmen und Beratern. Wir können nicht in allen Facetten der Sicherheitstechnik ständig auf dem aktuellsten Stand sein. Die internen Beratungen und Abstimmungen zu solchen Projekten steigen zudem mit der Unternehmensgröße, ohne aber dadurch an Effizienz zu gewinnen. Da hilft sehr oft der externe Planer. Gibt es für Sie einen Unterschied zwischen der Planung im Hochbau (Architekt, Bauingenieur) und der fachspezifischen Planung (Sicherheitsberater, Fachplaner)? Nein, die Mehrzahl unserer Projekte laufen parallel in beiden Bereichen und werden nach vergleichbaren Standards abgewickelt. Da können analoge Planungsschritte und Begrifflichkeiten recht hilfreich sein. Lassen Sie sich lieber fertige Lösungen vorschlagen oder sind Sie und Ihre Mitarbeiter in Planungen involviert, um das Optimum für Ihr Unternehmen zu erreichen? Beides ist denkbar. Wir kaufen Komplettangebote mit einem sehr geringen Customizing-Anteil. Teilweise wird direkt nach unseren Vorgaben entwickelt, getestet und umgesetzt. Die Erfahrung zeigt, dass Plug & Play gerade bei der Einbindung in eine vorhandene Infrastruktur jedoch 22 4/5» Oktober/November

13 Macher & Meinung Ein Dekadenprojekt: 2004 begann Beiersdorf mit der Renovierung der zentralen Sicherheits-Leitstelle. Die beiden Fotos illustrieren die optische Wandlung. nicht funktioniert. Hier fungieren wir dann als Makler für die Sicherheits-, IT-, Errichter- und Herstellerinteressen. Manchmal ist das Optimum auch schon erreicht, wenn die Anlage einfach nur in Betrieb gehen kann und der Projektrahmen eingehalten wurde. Bei Beratungen zu sicherheitstechnischen Lösungen werden Sie sicherlich immer wieder auf notwendige Maßnahmen angesprochen, die auf den ersten Blick mit der Sicherheitstechnik in keinem Zusammenhang stehen. Halten Sie das für eine Verkaufsstrategie oder als Teil einer ganzheitlichen Maßnahme? Aus Sicht des Security-Managers ist es nicht immer leicht zu erkennen, ob es sich um Verkaufsförderung oder eine technische Notwendigkeit handelt. Hier muss zwischen den Beteiligten vom Projektstart an offen kommuniziert werden, damit klar erkennbar ist, was für eine Realisierung im Minimum erforderlich ist. Die spätere Abwicklung über Nachträge und unter Zeitdruck hinterlässt oft einen Beigeschmack. Immer wieder wird das Alles-in-einer- Hand-Prinzip bevorzugt. Ist es für Sie wichtiger, nur einen Ansprechpartner zu haben oder ist die Einflußnahme auf oder die Kommunikation mit allen an einer Maßnahme beteiligten Unternehmen zu bevorzugen? Der Erfolg ist hier entscheidend. Wir sind mit Generalunternehmern schon gescheitert, haben aber auch komplexe Großprojekte mit einer Vielzahl von Gewerken und Unternehmen erfolgreich abgewickelt. Alles aus einer Hand funktioniert nur unter dem Aspekt der Gewährleistung und bei Neubauten. Spätestens bei der Planung und Montage im Bestand benötigen sie die ortskundigen Fachfirmen. Hier halte ich die direkte Steuerung für sinnvoller als die Abwicklung über einen Generalunternehmer mit erheblichem Regieaufschlag. Aber wie gesagt: Hier sind die Rahmenbedingungen des Projekts entscheidend. Können Sie als Nutzer vor Auftragsvergabe die von dem Auftragnehmer zu erwartende Qualität der Leistungen beurteilen? Ja, wenn es wirkliche Referenzprojekte gibt. Über den Austausch mit dem dortigen Auftraggeber und dem klassischen Besuch vor Ort kann man sich einen aussagefähigen Eindruck verschaffen. Generell lässt sich über Marktverbreitung des Anbieters, frühere Aufträge, Mitarbeiterstruktur und anhand der handelnden Personen die Auswahl eines Anbieters absichern. Eine Garantie für den Erfolg in der Zusammenarbeit gibt das aber noch lange nicht. Alleine der Jobwechsel eines Projektleiters beim Auftragnehmer während der Umsetzungsphase kann zu erheblichen Qualitätsmängeln führen. So ändern sich auch technisch die Zeiten: Aus Alt (links) mach Neu (rechts). Bevorzugen Sie die Zusammenarbeit mit Unternehmen, die sich auf ihre Kernkompetenz beschränken, oder mit solchen, die aus einer allgemeinen Marktlage heraus alles anbieten können? Das ergibt sich aus dem Anforderungsprofil des jeweiligen Projekts. Wir beauftragen ausschließlich kompetente und preiswürdige Anbieter. Ob dieses Unternehmen dann noch andere Segmente im Angebot hat, ist für uns erst einmal sekundär. Wie bewerten Sie Betriebszeiten sicherheitstechnischer Anlagen, also die Zeit nach der Fertigstellung? In früheren Zeiten konnte diese Betriebszeit mit einem Wartungsvertrag und Ersatz bei einer Beschädigung oder einem Totalausfall relativ einfach unter Kostenaspekten bewertet werden. Eine Videoanlage wurde so schon mal bis zu 20 Jahren unverändert betrieben. Damit waren auch Abschreibung, Ersatz und Betriebskosten solide planbar. Eine vergleichbare Anlage wird heute bereits bei der Inbetriebnahme verändert und ständig angepasst. Sei es der betriebliche Alltag, der das Versetzen einer Kamera erfordert, Energiesparmaßnahmen in der Nachbarschaft, die eine Nachrüstung Macher & Meinung von IR-Scheinwerfern notwendig machen, oder aber sich ändernde datenschutzrechtliche Bestimmungen, die Anpassungen an Bildausschnitte, Privatzonen und Speicherverfahren mit sich bringen. Dies ist für den Auftraggeber deutlich schwerer zu kalkulieren und die Betreuung durch die Errichterfirma erfordert andere Skills bei den Mitarbeitern, als für die Reinigung der Kameragehäuse und die Überprüfung des Videosignals notwendig sind. Wartung und Service bedingen hier sehr flexible Konzepte, soll denn die Anlage optimal betreut und weiterentwickelt werden. Sind Sie uneingeschränkt zufrieden mit erbrachten Leistungen oder sehen Sie, vielleicht auch nur in Teilbereichen, die Notwendigkeit von Verbesserungen in der Qualität? Ich glaube, dass man den Dienstleister verdient, den man bekommen hat. Wenn zu stark an der Preisschraube gedreht wird, kann die Qualität bei Material und Dienstleistung nicht mehr stimmen. Wenn es gelingt, das Partnerunternehmen geschickt in die eigenen Prozesse einzubinden, kann sehr frühzeitig gesteuert werden. Generell ist das Thema Dokumentation immer noch extrem problematisch. Dieser Aftersales - Bereich wird gerne von Auftraggeber und -nehmer nachlässig behandelt. Im Zuge der zunehmenden Auditierungen und Zertifizierungen kommt Dokumentationen eine steigende Bedeutung zu. Auch unter dem Aspekt So hat seinerzeit das Systemhaus Dekom das Videoüberwachungssystem von Dallmeier für Beiersdorf projektiert. der Abhängigkeit von einzelnen Anbietern darf es nicht dazu kommen, dass das gesamte Fachwissen (Pläne, Dateien, Verfahrensanweisungen) ausschließlich beim Planer oder Errichter liegen. Was sollte an der grundsätzlichen Beziehung zwischen Nutzern und Sicherheitsanbietern verbessert werden? Vieles läuft bereits sehr gut. Es gibt ein riesiges Angebot an qualitativ hochwertiger Sicherheitstechnik. Da ist für jeden Bedarf etwas dabei. Forschung und Entwicklung gehen auch in die richtige Richtung, wenn ich hier an schnelle Übertragungswege und die Einbindung in die IT-Landschaft denke. Schwierig wird es bei den Schnittstellen. Da kann schon mal der gleiche Kommunikationsstandard auf dem Produkt stehen, aber die interne Firmware verhindert die Anbindung an ein Produkt oder System der Konkurrenz. Erforderliche Updates oder Lizenzmodelle für Datenpunkte der Firmen passen untereinander nicht und der Kunde hat dann ein System ohne Funktion, und alle Beteiligten schieben den Schwarzen Peter im Kreis. Hier hilft nur der Wunsch nach einheitlichen Standards und offenen Systemen. Ich hege die Hoffnung, dass auch die Sicherheitstechnik in Zukunft ohne firmenspezifische Kapselungen auskommen wird. Bei 230-Volt-Steckdosen, USB-Anschlüssen und Scheckkarten hat es ja auch funktioniert. DVS 1600 Intelligente Videoanalyse All-in-One: Videoanalyse Aufzeichnung Bildübertragung Automatische Alarmmeldungen und effektive Suche nach Ereignissen Analyse, Aufzeichnung, Bildübertragung und Recherche in einem System Optimiert für den professionellen Dauerbetrieb 24/7 Geringe Fehlalarmquote durch umfangreiche Validierungsmechanismen Einfache Konfiguration und Pflege durch integrierten Wizard seit 2001 SEDOR -Technologie inside 24 4/5» Oktober/November

14 Organisation & Verwaltung Organisation & Verwaltung Eskalaktionsstufen sind keine Selbstverständlichkeit Sicherheits-Errichter sollten bei der Auswahl von ERP-Software darauf achten, dass diese auf ihre spezifischen Anforderungen abgestimmt ist Handwerk ist gleich Handwerk? Maler und Fliesenleger werden gegen diese Einschätzung ebenso protestieren wie Schreiner und Sicherheits-Errichter. Mag ihnen auch manches gemeinsam sein das praktische Denken und Arbeiten beispielsweise, so gibt es doch auch erhebliche Unterschiede: von der Ausbildung bis hin zum Arbeitsmaterial. Auch die betrieblichen Abläufe lassen sich nicht über einen Kamm scheren, was sich sehr gut am Beispiel von ERP-Software illustrieren lässt. Viele Anbieter haben Lösungen für das Handwerk im Programm die Anwender müssen dann für die individuellen Anforderungen ihrer speziellen Tätigkeit erhebliche Abstriche machen. Facherrichter für Sicherheitstechnik freilich nicht denn für sie gibt es eine eigene Lösung. Vereinfachung des Betriebsablaufs Jede Firma verfügt heute über PC und Software. Selbst sehr kleine Betriebe leisten sich inzwischen nicht nur digitale Textverarbeitung und Tabellenkalkulation, sondern auch ein System für das Enterprise Ressource Planning (ERP), also eine meist komplexe Anwendungssoftware zur Unterstützung der Ressourcenplanung des gesamten Unternehmens. Zu den Leis- Gerd Dietrich: Das ES-2000-Team hat uns jederzeit die passende Unterstützung geboten. Maske des Helpdesks in ES office tungen der ERP-Software, die den Betriebsablauf vereinfachen und automatisieren soll, gehören Beschleunigung der täglichen Aufgaben wie Kalkulation, Angebotserstellung und Rechnungslegung zentrale, direkte Erstellung, Erfassung und Bearbeitung von Angeboten, Rechnungen usw. schneller Zugriff auf kundenrelevante Informationen und Vorgänge Dokumentation der Kundendaten und -aktionen (zum Beispiel Anrufe) Verwaltung des Lagerwesens umfassende Funktionen der Finanzbuchhaltung und des Controllings. Kurz: Die Software soll Abläufe beschleunigen, Kosten sparen und mehr Transparenz im Betrieb schaffen. Dafür finden sich viele Lösungen am Markt. Von klein und günstig bis hin zu groß und kostspielig. Auch entsprechende Anbieter gibt es wie Sand am Meer. Doch auf die sehr speziellen Bedürfnisse der Sicherheits-Errichter und ITK-Systemhäuser gehen sie in der Regel nicht ein. Wer sich auf die Suche nach einer branchengerechten Lösung für diese Anwendergruppe begibt, wird zwangsläufig bei der ES 2000 Errichter Software GmbH landen. Ihre ERP-Software ES office ist in der Branche weit verbreitet. Im Dialog mit Anwendern und Verbänden Das kommt nicht von ungefähr. Das Osnabrücker Software-Haus hat sich auf die Anforderungen von ITK-Systemhäusern und Sicherheits-Errichtern spezialisiert. Im Laufe der 20-jährigen Firmengeschichte ist mit ES office ERP-Software entstanden, die stetig im Dialog mit Anwendern und Software soll Abläufe beschleunigen, Kosten sparen und mehr Transparenz im Betrieb schaffen. Branchenverbänden darunter BHE, interkey und GFT weiterentwickelt wird. Dies ist dann auch wohl der entscheidende Unterschied zu den großen Anbietern, die eben das gesamte Handwerk ansprechen wollen vom Maler und Lackierer über das Elektro- Fachgeschäft bis hin zum Dachdecker. ES office hingegen ist für den Einsatz Herbert Speck: Nachdem sich unsere Mitarbeiter an die neue Software gewöhnt hatten, sind sie begeistert. in der ITK- und Sicherheitsbranche gedacht und bietet deshalb viele branchengerechte Funktionen, die es in anderen Lösungen nicht gibt. Dazu gehört beispielsweise das Trouble-Ticket -System mit integrierten Eskalationsstufen, das Maler und Fliesenleger ja auch gar nicht benötigen, Sicherheits-Errichter aber sehr wohl. Es ist sehr eng mit den anderen Prozessen der Software verbunden und darin integriert. Weitere spezifische Funktionen sind: Call-Anlagen-Kontext: Eine Störung lässt sich der vom Errichter installierten Anlage zuordnen. Transparente Anlagenhistorie: Unerledigte Aufgaben sind sofort erkennbar. Zentraler Informationszugriff: Die Errichterkunden haben direkte Einsicht in die Informationen ihrer Anlagen (zum Beispiel Garantie). Prozessabwicklung der Bereitschaftszeiten: Im Helpdesk werden auch die Arbeitszeiten der Techniker gepflegt. Anlage von Serviceaufträgen: Der Errichter stellt seinen Technikern die Informationen aus dem Trouble-Ticket -System ohne Medienoder Software-Bruch zur Verfügung. Transparenter Überblick: Der Helpdesk ist für den zentralen Zugriff auf Kundendaten und Anlageninformationen vollständig in die ERP-Software integriert. richter durch den modularen Aufbau klein starten und die Software Schritt für Schritt erweitern. Jedoch fallen neben den Ausgaben für Lizenzen und Module auch monatliche Gebühren für die Softwarepflege an. Hinzu kommen die Kosten für regelmäßige Schulungen. Denn ES office ist durch die umfangreichen Funktionen so komplex, dass es nicht nach dem Plug-&- Play-Prinzip funktionieren kann. Auch das Team der Telenot Eletronic GmbH ist von der Software überzeugt. ger und das merken auch unsere Kunden. Ähnlich positiv äußert sich Volker Irtenkauf, Vertriebsbeauftragter Anlagenbau der Telenot Electronic GmbH: Um unseren Kunden einen schnellen, zielgerichteten Service bieten zu können, haben wir eine ERP- Lösung gesucht, die ein besonderes Augenmerk auf das Service- und Wartungsmanagement legt. Was wir brauchten, war ein umfassendes Trouble-Ticket -System mit integrierten Eskalationsstufen. Das bietet ES office. Besonders die Online-Lösungen verschaffen uns einen Wettbewerbs- Das merken auch die Kunden Dass sich die Investition in eine umfassende Software lohnt, bestätigt Gerd Dietrich, Inhaber des Urbacher Errichterbetriebs Dietrich Sicherheitstechnik GmbH: Anfangs haben wir gezweifelt, ob es die richtige Entscheidung ist, das Programm zu kaufen. Wir hatten Bedenken wegen der vielen Veränderungen und Kosten. Aber das ES-2000-Team hat uns durchgehend begleitet und uns jederzeit die passende Unterstützung geboten. Mit der Software arbeiten wir nun viel effizienter, schneller und kostengünstivorteil. Unsere Techniker sind stets über unsere Kundenfälle informiert. Sie können sich bereits vom Auto aus beim Wachdienst unserer Kunden zur Anlagenwartung anmelden und sparen somit wertvolle Zeit. Mit der Software arbeiten wir nun viel effizienter, schneller und kostengünstiger und das merken auch unsere Kunden. Dass auch große Unternehmen mit mehreren Standorten auf die Software setzen können, bestätigt Herbert Speck, Geschäftsführer der B.I.S. Telefonsysteme GmbH: Wir haben jahrelang mit einer anderen Software gearbeitet, die nicht speziell für unsere Branche entwickelt wurde. Wir hätten längst wechseln müssen. Mit ES office erhalten wir eine transparente Übersicht besonders über unsere Vertriebsprozesse. Optimierungsbedarf erkennen wir sofort und können Eine solche ERP-Software hat natürlich ihren Preis. Zwar kann der Facherunmittelbar reagieren. Wir können beispielsweise auch unsere Rechnungen nun direkt nicht erst 14 Tage später schreiben. Auch die Techniker-Steuerung ist äußerst wirtschaftlich, obwohl wir momentan noch nicht einmal das volle Potenzial ausschöpfen. Nachdem sich unsere Mitarbeiter an die neue Software gewöhnt hatten, sind sie begeistert. Sämtliche Aufgaben gehen schneller und einfacher von der Hand.» /5» Oktober/November

15 Management & Marketing Management & Marketing Keine Frage bleibt unbeantwortet Petra Kroha über die praktische Anwendungsberatung für die elektronische Zutrittsorganisation Die Beratungsleistung gibt oft den Ausschlag, ob sich ein Kunde für ein mechanisches oder ein elektronisches Schließsystem entscheidet. Komplexe technische Produkte wie elektronische Schließsysteme erfordern eine intensive Beratung durch Planer und Facherrichter. Nur mit umfassendem Fachwissen ist es möglich, die Vor- und Nachteile einzelner Schließsysteme aufzuzeigen und so eine optimale Lösung für den Anwender zu empfehlen. Dabei geht es im Übrigen nicht nur ums Know-how: Wer sich auf den Hersteller verlassen kann und weiß, dass er auch nach der Durchführung von Sicherheitsprojekten guten Service und Support sowie Kulanz erwarten kann, wird gerne wiederkommen. Vertrauen ist die beste Basis für Folgegeschäfte eine Binsenweisheit, der freilich nicht alle gleichermaßen folgen. Hersteller unternehmen zum Teil erhebliche Anstrengungen, um Planern, Errichtern und Betreibern, aber auch Investoren mit einem umfassenden Seminarangebot das notwendige Fachwissen zu vermitteln. Das ist bei der Opertis GmbH nicht anders. Der Anbieter von unter anderem hochwertigen Zutrittskontroll- und -organisationssystemen erklärt Eigenschaften und Nutzen der Produkte, erläutert Grundlagen des Systemaufbaus und informiert über konkrete Anwendungen, den Einsatz einer Schließanlage sowie den Support. Jeder Teilnehmer hat so die Möglichkeit, für seinen konkreten Anwendungsfall Hilfestellung zu erhalten. Das stellt sicher, dass keine Frage unbeantwortet bleibt. Ziel ist es, die Seminarteilnehmer zu befähigen, den Objektbedarf vollständig zu erfassen und umzusetzen von der Projektierung über das Angebot bis zu Inbetriebnahme und Verwaltung. Dazu werden zunächst die theoretischen Grundlagen vermittelt, um dann die praktische Umsetzung Petra Kroha weiß, was Errichter und Anwender wünschen. zu trainieren: So wird geübt, wie Schließpläne angelegt und verwaltet werden können. Und auch die Montage der Produkte, Berechtigungsvergabe, Berichterstellung oder der Datenimport führen die Seminarteilnehmer selbst durch. sprach dazu mit Petra Kroha, bei Opertis zuständig für Seminare und Organisationsentwicklung. : Was ist die Motivation, an einem Opertis-Seminar teilzunehmen und was interessiert die Teilnehmer dabei typischerweise am meisten? Petra Kroha: Natürlich unterscheiden sich die Fragen eines Anwenders deutlich von denen eines Errichters. Einen Anwender interessieren eher praktische Themen, etwa wie das elektronische Schließsystem zu betreiben und zu warten ist. Planer und Errichter möchten zum Beispiel die Vor- und Nachteile bestimmter Produkte kennen lernen, um zu wissen, welches Produkt für welchen Zugang geeignet ist. Ein Mitarbeiter aus dem Support dagegen stellt eher Fragen zur Lösung aufgetretener Probleme. Wie sieht der typische Ablauf eines Seminars bei Ihnen aus? Das Seminar hat Workshop-Charakter. Wir möchten individuell auf die Wünsche des einzelnen Teilnehmers eingehen. Aus diesem Grund wird der geplante Ablauf flexibel angepasst, die Gruppe bestimmt maßgeblich den Inhalt. Zunächst werden die theoretischen Grundlagen vermittelt. Neben einer Einführung in die Systeme und einer Übersicht über das Produktportfolio werden auch die Rahmenbedingungen für den Einsatz elektronischer Schließsysteme angesprochen. Jeder Teilnehmer erhält einen Arbeitsplatz, an dem er anschließend das Wissen in die Praxis umsetzen kann. Unter Anleitung kann er individuell für seinen konkreten Anwendungsfall eine spezifische Problemlösung erarbeiten. Richten sich die Seminare ausschließlich an Einsteiger? Wir bieten Seminare für Interessierte, die noch keinerlei Vorkenntnisse zu elektronischen Schließsystemen haben oder auch unser System elock noch nicht kennen. Darüber hinaus wenden wir uns aber auch an Experten mit langjähriger Erfahrung mit elektronischen Schließsystemen. Bei diesen Seminaren geht es dann um die Prozessoptimierung gemeinsam erarbeiten wir bessere Lösungsmöglichkeiten, die das Interesse des Kunden und des Unternehmens berücksichtigen. Was sind die Vorteile der praktischen Ausrichtung? Durch die praktische Umsetzung der Theorie, das Austesten und Üben anhand konkreter Aufgaben sowie das Bearbeiten individueller Fragestellungen erhält der Teilnehmer Anwendungssicherheit für seine berufliche Praxis. Hierzu ist es wichtig, dass für Wie eine Full-Service-Agentur Erfolgreiche Kommunikation bringt baren Mehrwert für den Facherrichter / Unterstützung durch den Hersteller das Beispiel Daitem Beim Thema Sicherheit stellen Kunden besonders hohe Ansprüche an die Produkt- und Beratungsqualität. Wer wie die Atral-Secal GmbH hochwertige Funk-Alarmtechnik bietet, muss konsequenterweise auch die professionelle Beratung und Installation beim Endkunden gewährleisten. Es liegt auf der Hand, dass zertifizierte Facherrichter in diesem Vertriebsansatz eine Schlüsselposition einnehmen. Daher erhalten Fachhändler für Produkte der Marke Daitem mehr als fachliche Schulungen, Vertriebsunterstützung und umfassenden technischen Support. Die Facherrichtermarke definiert Partnerschaft umfassender und unterstützt Errichter auch beim Marketing und der Kommunikation mit deren Kunden. Viele Facherrichter wollen sich voll und ganz auf das konzentrieren, was sie am besten können: Projektierung Auch hier macht Übung den Meister, etwa darin, wie man Schließpläne anlegt und verwaltet. und Installation moderner Funk- Alarmtechnik. Um technikorientierte Facherrichter beim eigenen Marktauftritt und der Kundenakquise bedarfsgerecht zu unterstützen, bietet Daitem eine Palette ausgewählter Marketing-Dienstleistungen an. jeden Teilnehmer ein eigener Arbeitsplatz zur Verfügung steht. Da wir in kleinen Gruppen arbeiten, ermöglichen wir eine individuelle Betreuung. Jeder Teilnehmer hat so die Möglichkeit, für seinen konkreten Anwendungsfall Hilfestellung zu erhalten. Das stellt sicher, dass keine Frage unbeantwortet bleibt. Vielfältige Kommunikationsanreize Die praktischen Anlässe, warum Fach errichter für Marketing und Kommunikation Unterstützung suchen, sind vielfältig: Sie reichen von der Werbekampagne nach einer re gionalen Einbruchsserie über Verbrauchermessen bis hin zur Geschäftserweiterung. Referenzanlagen und -projekte können weitere Impulse sein. Dabei ist es grundsätzlich egal, ob Facherrichter das historische Rathaus, eine Grundschule im Stadtteil oder das Haus eines bundesweit bekannten Fußballers oder Fernsehkochs absichern. Ebenso kann eine besonders aufwändige und technisch anspruchsvolle Lösung, ein historisches Baudenkmal oder ein findiger Vertriebsansatz der Aufhänger für Kommunikation mit Mehrwert sein. In jedem Fall unterstreichen Re- SP-Autorin Alexandra Paatsch ist Marketingleiterin der Atral-Secal GmbH. 28 4/5» Oktober/November

16 Management & Marketing Management & Marketing Gestaltung oder Anpassung individueller Druckvorlagen ferenzen die Kompetenz des Facherrichters und lassen sich daher hervorragend in die eigene Kundenkommunikation einbinden. Von der Anzeigengestaltung bis zum Pressetext Parallel zur Betreuung in Sachen technischer Vertrieb und Support erhalten Facherrichter auf Wunsch auch eine individuelle Rundum-Betreuung zur Kommunikation. Dieser besondere Service von Atral-Secal reicht von der klassischen Marketingberatung beispielsweise bei der Konzeption und : Warum ist Kundenkommunikation für Sie ein Wettbewerbsfaktor? Torsten Mix: Auf Grund meiner langjährigen Branchenerfahrung weiß ich, dass Produktqualität und Service auf Herstellerseite einen wesentlichen Unterschied machen. Da wir bei Dewenter erst seit 2010 Sicherheit als neuen Geschäftsbereich anbieten, sind Kundenkommunikation und Beratungsqualität besonders wichtig. Vor diesem Hintergrund ist die Positionierung als Daitem -Facherrichter mehr als hilfreich. Was ist Ihnen beim Herstellersupport besonders wichtig? beim Layout von Printanzeigen bis zur Unterstützung bei der Geschäftsund Shop-Ausstattung. Häufig genutzt wird der Textservice für Mailing-Aktionen oder bei regionalen Presseaktivitäten. Standpartnerschaften und Gewinnspielaktionen bei regionalen Messeaktivitäten sind ebenso Themen wie das Internet- Marketing oder Fragen rund um die sinnvolle Nutzung von Social-Media- Instrumenten. Da Beratung Vertrauen voraussetzt, unterstützt Atral-Secal Facherrichter Pragmatische Unterstützung als Sahnehäubchen für die Kommunikation Als neuer Anbieter im Markt brauchen wir zielgerichtete Unterstützung. Die muss im hektischen Tagesgeschäft pragmatisch und auch mal schnell passieren. Ein einfaches Beispiel ist die Erreichbarkeit und Kompetenz des Außendiensts. Oder die Erreichbarkeit der technischen Hotline bei Fragen. Dass Daitem uns auch beim Marketing und bei der Kundenkommunikation unterstützt, ist ein echtes Sahnehäubchen, das ich so nicht erwartet habe. Wie sieht diese Unterstützung in der Praxis aus? Mein Ansprechpartner im Außendienst hat unkompliziert den Kontakt gemacht. Die Unterstützung im Bereich Kommunikation funk tioniert auch bei der Auswahl geeigneter Partner und Dienstleister in ihrer Region. Das Umsatzvolumen ist kein Kriterium für das Kommunikationsteam des Herstellers. Wichtig ist die vertrauensvolle und effektive Zusammenarbeit mit dem Vertriebspartner. Zentrale Motivation und Impulse vermittelt auch der regelmäßige Vertriebs- Newsletter. Parallel fördern Facherrichter-Tagungen sowie Vorträge und Schulungen rund um die Themen Kommunikation und Vertrieb das Fachwissen und auch den direkten Dialog untereinander. Atral-Secal beschäftigt unterschiedliche Kommunikationsspezialisten, die neben ihrer langjährigen Erfahrung im Marketing komplexer technischer Produkte und Dienstleistungen allesamt über eine hohe Kompetenz in Sachen Werbung und Kommunikation verfügen. Parallel zur Inhouse-Beratung für den Hersteller selbst können Facherrichter das Leistungsportfolio einer klassischen Full-Service- Agentur in Anspruch nehmen. Mit einem wichtigen Unterscheid: Die meisten Layout- und Beratungsleistungen sind kostenlos. Alexandra Paatsch» sehr einfach. Ich wurde zunächst telefonisch beraten. Dabei ging es ausschließlich um unser Geschäftsmodell. Daitem hat uns bei der Gestaltung einer ersten Anzeigenkampagne unterstützt. Torsten Mix ist Sicherheitsexperte bei Dewenter Sicherheitstechnik. Wie wär s denn mal mit Null-Leasing? Nur mit Unterstützung beim Projektmanagement und attraktiven Finanzierungsalternativen für die Kunden lässt sich IP-basierte Videoüberwachung zum echten Multiplikator für Errichter und Systemhäuser ausbauen Immer mehr Hersteller von Sicherheitstechnik stellen in ihrer Verkaufsargumentation die One-Stop-Shop - oder auch Alles aus einer Hand -Angebote in den Vordergrund. Dies lässt sich aus den Märkten als Feedback an die Hersteller feststellen. Errichter und Systemhäuser proklamieren diese Aussage seit geraumer Zeit. Viele Hersteller ziehen nach und können, zumindest in Teilbereichen, dieser Aussage gerecht werden. In puncto Hardware haben einige Hersteller von IP-basierter Sicherheitstechnik ihr Produktangebot zuletzt enorm erweitert. Doch um ein Produktangebot zu einem Rundum-Sorglos-Lösungspaket werden zu lassen, müssen verschiedene Punkte beachtet werden. Kompatibilität ist gefordert In Zeiten IP-basierter Videoüberwachungslösungen ist der Faktor Kompatibilität enorm wichtig. Am häufigsten entstehen Probleme, wenn Vier Komponenten für die Videoüberwachung und doch noch immer kein Rundum-Sorglos-Paket Produkte innerhalb einer Lösung von mehreren Herstellern stammen. Sei es nun während der Planungsphase (beispielsweise Kompatibilität des gewählten CMS-Systems und sämtlicher Hardware-Komponenten), in der Aufbauphase (Konfiguration der Komponenten) oder im Störungsfall die Verantwortung wird gerne von Hersteller zu Hersteller geschoben. Zudem dauert es bei Folgeaufträgen oder bei der Modernisierung einer IPbasierten Videoüberwachungsanlage lange, bis die richtigen und kompatiblen Produkte ausgewählt sind. Die schnelle und umfassende Beratung ist somit fast unmöglich. Der Errichter und sein Kunde sind dann die Leidtragenden eines nicht durchdachten Gesamtlösungsangebots seitens der Hersteller. Finanzierbarkeit Die Finanzierung entscheidet häufig über Erfolg oder Misserfolg eines geplanten Projekts. Dies gilt auch und vor allem für den Einsatz von Sicherheitslösungen. Insbesondere kleinen und mittelständischen Unternehmen sollten Hersteller die Türen zu hochwertigen und finanzierbaren Lösungen öffnen. Traditionelle Finanzierungsmodelle gelten heute auf Grund ihrer belastenden Wirkung auf Liquidität und Bilanz als überholt. Daher sollte ein neuer Weg beschritten werden beispielsweise ein Null-Leasing, auch für Sicherheitsprojekte. Mehrere Komponenten Zu einer Lösung aus einer Hand gehört mehr als nur die einzelne Hardware-Komponente IP-Kamera. Viele Hersteller suggerieren dies allerdings und verwenden gerne das Schlagwort Lösung oder sogar Komplettlösung. Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Je nachdem, ob es sich um eine Erweiterung oder eine Neuinstallation handelt, werden gegebenenfalls weitere Komponenten zur Errichtung benötigt. Zu einer modernen IP-basierten Videoüberwachungslösung gehören: PoE-Komponenten (Power over Ethernet) IP-Netzwerk-Kameras Managed-Switchs zum Aufbau und zur Segmentierung eines Netzwerks Netzwerk-Videorekorder (NVR) oder Network Attached Storage (NAS = Dateiserver) zur Speicherung von Audio-/Videodaten CMS-System (Software zur Überwachung sämtlicher IP-Kameras) eventuell WLAN-Komponenten Verkabelung (Kupfer, Lichtwellenleiter) weiteres Zubehör. Werden diese Komponenten nun aus einer Hand besser noch von einem Hersteller geliefert, bedeutet dies aber immer noch nicht, dass es sich um eine Rundum-Sorglos-Gesamtlösung handelt. Um dem Errichter eine wirkliche Gesamtlösung zu bieten, sind weitere Angebote und Unterstützung in Sachen Projektmanage- 30 4/5» Oktober/November

17 Befugt oder Unbefugt - wissen Sie wer ein- und ausgeht? Mit PegaSys werden Zutritte transparent Wissen Sie wer welchen Schlüssel für welche Tür Ihres Gebäudes hat? Können Sie noch nachvollziehen wie viele Schlüssel verloren gegangen oder nachgemacht worden sind? Haben Sie immer konsequent Ihre Zylinder ausgetauscht, wenn ein Schlüssel verloren gegangen ist? NORMBAU GmbH Renchen Tel ment gefordert. Denn eine rein auf Hard- und Software basierte Lösung gibt es schlichtweg nicht. Es bedarf weiterer Punkte, die ein Hersteller erfüllen muss, um Errichtern und Systemhäusern eine effektive Gesamtlösung präsentieren zu können. Um das Komplettangebot für den Errichter zu bieten, muss der Hersteller mehr als die reine Hard- und Software bieten. Gerade in puncto Schulung und Projektunterstützung vor Ort muss ein Komplettlösungsanbieter gerüstet sein. Sein Status ist also, neben dem Angebot von Hard- und Software, vor allem durch folgendes Angebot gekennzeichnet: Vertriebsschulungen technische Produktschulungen mit Zertifizierung Projektunterstützung des Herstellers vor Ort Verfügbarkeit der Produkte Finanzierungsmodelle für den Kunden des Errichters. Die Produktschulungen des Herstellers erhöhen das Know-how der einzelnen Mitarbeiter des Errichterbetriebs. Das verkürzt die Phase des Lösungsentwurfs für Kunden sowie die Installationszeit vor Ort enorm. Das bedeutet für den Errichter, mehr Projekte in kürzerer Zeit durchführen und somit mehr Umsatz generieren zu können. Die Projektunterstützung des Herstellers vor Ort beim Kunden verdeutlicht die enge Zusammenarbeit zwischen Management & Marketing Hersteller und Errichter. Dies erhöht die Akzeptanz des Kunden für die Lösungen. Die Verfügbarkeit der einzelnen Produkte bietet Planungssicherheit sowohl für den Errichter als auch für den Kunden. Die Finanzierung, beispielsweise durch Null-Leasing - Angebote, ermöglicht es dem Errichter, seinen Kunden sämtliche Vorteile des Leasings nutzen zu lassen: Planungssicherheit Flexibilität Liquiditätseffekte Bilanzeffekte Effizienzeffekte Innovationseffekte Auslastungseffekte. Gleichzeitig haben natürlich auch Errichter und Systemhäuser enorme Vorteile durch die Nutzung eines Null-Leasing für ihre Kunden: beschleunigte Zahlungsabwicklung hohe Kundenbindung Gewinnung von Neukunden kein Bonitätsrisiko kein Zahlungsausfall Erhöhung des Umsatzpotenzials. Andreas Fieberg» Die Digital Data Communications GmbH hat mit ihren Handelsmarken LevelOne und equip ein Portfolio im Angebot, das sämtliche Kriterien (inklusive Schulungen) für eine Gesamtlösung erfüllt. In Zusammenarbeit mit Ingram Micro wurde nun noch ein Null-Leasing-Konzept für LevelOne entwickelt. SP-Autor Andreas Fieberg ist Leiter Marketing und Produktmanagement von LevelOne, eine Handelsmarke der Digital Data Communications GmbH. Die Angriffe auf Unternehmen durch Online-Kriminelle haben bekanntlich in den vergangenen Jahren sowohl quantitativ als auch qualitativ deutlich zugenommen. Der Handel mit gestohlenen Daten ist für die Täter dabei äußerst lukrativ und floriert weltweit in einschlägigen Untergrundforen. Eine effektive Absicherung der IT-Infrastruktur ist daher auch für Planer und Facherrichter von elementarer Bedeutung. Denn: Unzureichende Sicherheitsmaßnahmen erleichtern die Durchführung erfolgreicher Angriffe. Und wenn man schon im Sicherheitsumfeld aktiv ist, sollte man selbst auch auf der IT-Ebene ein gutes Vorbild sein. Die Folgen digitaler Angriffe sind auf Opferseite verheerend und bedeuten für einzelne Unternehmen häufig das finanzielle Ende. Doch wie sieht ein Basisschutz aus? Der Einsatz einer leistungsfähigen IT-Sicherheitslösung ist obligatorisch. Diese sollte neben einem effektiven Virenscanner auch einen http-schutz, einen Spam-Filter und eine Firewall umfassen. Was gilt es zusätzlich umzusetzen? Das Thema Update-Management darf nicht halbherzig angegangen werden. Bei Tipps & Tricks Wer stets auf dem neuesten Stand ist, ist auf der sicheren Seite Basisschutz für das Unternehmensnetzwerk einer Vielzahl der Angriffe setzten die Täter auf ein unzureichendes Update- Verhalten und daraus resultierend auf nicht geschlossene Lücken im Windows-System, im Browser und seinen Komponenten. Die G Data Software AG rät daher, folgende Komponenten regelmäßig zu aktualisieren: Das verwendete Betriebssystem auf Servern, Mitarbeiter-PCs, Notebooks und mobilen Geräten sollte immer mit Hilfe von Sicherheits- Patches und Service-Packs auf dem neuesten Stand sein. Durch Programm- und Virensignatur-Updates sollte die eingesetzte Sicherheitslösung aktuell gehalten werden. Im Regelfall ist die Software so konfiguriert, dass die neuen Virensignaturen automatisch geladen werden. Internet-Browser, -Client und alle weiteren eingesetzten Programme, zum Beispiel der pdf- Reader, sollten ebenfalls ständig mit den neuesten Updates ausgestattet sein. Veraltete Software, für die der Hersteller keinen Service mehr anbietet, sollte umgehend vom System entfernt und durch aktuelle Programme ersetzt werden. Daneben sollten Planer und Errichter ihre Mitarbeiter im sicheren Umgang mit dem Internet und den IT-Technologien schulen. Firmen können außerdem die Einführung einer Policy in Hinblick auf die Nutzung von Internet, Datenträgern, Geräten und Programmen erwägen. So wird das Netzwerk gegen mögliche Angriffe von innen geschützt und die Mitarbeiter in rechtlicher Hinsicht abgesichert. Die Folgen digitaler Angriffe sind auf Opferseite verheerend und bedeuten für einzelne Unternehmen häufig das finanzielle Ende. Was die IT-Infrastruktur bei Planern und Errichter betrifft, gilt in gleicher Weise auch für sicherheitstechnische Anlagen und Systeme, die bei Kunden installiert werden. Diese geraten leider all zu oft in Vergessenheit. Kathrin Beckert» 32 4/5» Oktober/November

18 Projekt & Praxis Projekt & Praxis Montage im Olivenhain Die wachsende Zahl von Photovoltaikanlagen im In- und Ausland bieten pfiffigen Zaunbauern und Sicherheits-Errichtern ein neues Geschäftsfeld Wenn es um die Einzäunung nicht alltäglicher Objekte geht, sondern um überdimensionalen Objektschutz mit besonders harten Bedingungen und speziellen Herausforderungen an Zaunbauer und Produkt, dann ist ein erfahrener Spezialist und Systempartner für Zaunbau und Montage gefragt. Als er den zeitlich knapp bemessenen Terminauftrag zur Einzäunung einer riesigen Photovoltaik-Freiflächenanlage im italienischen Treia (Region Marken) erhielt, setzte sich Zaunbauexperte Johannes Lübbers aus dem sachsen-anhaltinischen Kunrau nicht umsonst direkt mit dem Hersteller in Verbindung. Lübbers, zu dessen Stärken insbesondere das Einzäunen von Großanlagen und Problembaustellen zählt, hatte bereits früher Projekte namhafter Auftraggeber in Italien durchgeführt und war sich also Herausforderung für den Montagebetrieb: Meter Zaun in 10 Tagen der großen Herausforderungen dieses speziellen Projekts bewusst. So zählen extreme Steigungen und Gefälle, steiniger Felsboden und ungewohnt heißes Klima im Landesinneren Italiens zur Normalität Faktoren, die die Arbeiten in den Hügeln von Macerata, einer abgelegenen bergigen Landschaft nahe Pollenza, erheblich erschweren würden. Neben den äußeren Einflüssen wie Geländebeschaffenheit und Temperaturen war diesmal die Zeitvorgabe des Bauherrn Aufstellen des insgesamt Meter langen Zauns innerhalb von zehn Tagen die größte Herausforderung für den ausführenden Montagebetrieb. Sonderlösung leicht gemacht Nach Besichtigung der örtlichen Gegebenheiten entschied sich Lübbers auf Grund des harten, ausgetrockneten Bodens und der extremen Steigungen und Gefälle bis zu 45 Grad auf der gesamten Zauntrasse für den Doppelstabmattenzaun L-E der Mekon Metallkonstruktionen GmbH. Um eine optimale Standfestigkeit des Zauns zu erreichen, wurden um 300 Millimeter nach unten verlängerte Sonderpfosten gewählt, was zu einem höheren Einstand in den Betonfundamenten führte. Mit einer Zaunhöhe von 2,03 Metern und einer Mattensonderlänge von 1,25 Metern konnten die Versätze so gering wie möglich gehalten werden. Die Komplettsicherung der Photovoltaikanlage konnte trotz Einsatz einer doppelten Pfostenmenge in der vorgegebenen Zeit mit nur zwei Monteuren und speziellen Einsatzgeräten fertiggestellt werden. Extreme Steigungen und Gefälle, steiniger Felsboden und ungewohnt heißes Klima Faktoren, die die Einzäunungsarbeiten in den Hügeln von Macerata erheblich erschwerten. Der zunehmende Aufbau von Photovoltaikanlagen auf Abbaugebieten, Industriebrachen, ungenutzten Gewerbe- oder landwirtschaftlichen Flächen bietet attraktive Angebote für die Nutzung großer Freiflächen: ab etwa 3,5 Hektar für Solaranlagen im Kraftwerksmaßstab. Immer mehr Kommunen, Firmen und Landwirte nutzen Photovoltaik für eine hundertprozentige Stromversorgung mit erneuerbaren Energien. Um klimaschädliche Emissionen zu reduzieren, wird Sonnenenergie auf Freiflächen unterschiedlichster Art genutzt, zunehmend in südlichen Ländern, wo man frühzeitig erkannt hat, dass die Energie der Sonne direkt in sauberen, preisgünstigen Strom umgewandelt wird. Die Nutzung auf großen Freigeländen bedeutet aber auch gleichzeitig uneingeschränkten Zugang zu den äußerst wertvollen und teuren Photovoltaik-Units, die damit ungehindertem Diebstahl und Vandalismus ausgesetzt sind, selbst wenn sie personell oder elektronisch gesichert sind. Um ungewünschte Eindringlinge abzuwehren und den hohen Sicherheitsanforderungen der Solarparkbetreiber Genüge zu leisten, stellt Mekon zusätzlich abgewinkelte Übersteigkonstruktionen und angespitzte Drahtüberstände zur Verfügung, die ein Überwinden der Zäune nahezu unmöglich machen. Die Komplettsicherung der Photovoltaikanlage mit dem Mekon-Doppelstabmattenzaun L-E konnte trotz Einsatzes einer doppelten Pfostenmenge in zehn Tagen mit nur zwei Monteuren und speziellen Einsatzgeräten fertiggestellt werden. Doppelstabmatten im großen Stil Bei der Zaunanlage in Treia geht man von einer Nutzungsdauer von mindestens 20 Jahren aus. Die Firma Mekon, die Photovoltaik- und Energiebetreiber im großen Stil mit Doppelstabmatten beliefert, garantiert einen solch langlebigen Einsatz ebenso wie geprüfte Sicherheit für ihr Produkt, das, versehen mit höchstem Korrosionsschutz und zusätzlicher Pulverbeschichtung, in unterschiedlichen Ausführungen angeboten wird: mit verschiedenen Pfostensystemen und in diversen Höhen, Maschenweiten, Draht- und Materialstärken. Verläuft das Gelände rechtwinkelig oder schräg wie größtenteils hier auf der Baustelle in Italien, stehen dem Montagebauer Eckpfosten zur Auswahl, die den weiteren Verlauf des Zauns mühelos gewährleisten. Auf Grund der wenigen Einzelkomponenten konnte das Aufstellen der Pfosten sowie ihre Verbindung mit den Matten schnell und unkompliziert erfolgen. Bei der Sonderausführung L-E des Gitterstabzauns, die für leicht-engmaschig steht, nutzte Lübbers den Vorteil des besonders leichten Handlings bei der Montage und Verankerung des Zauns. Auch das Solarunternehmen profitierte von der Mattenausführung, die auf Grund ihrer Maschendichte zuverlässigen Durchgreifschutz und damit zusätzliche Sicherheit für den ungewollten Zugang zur Photovoltaikanlage gewährleistet. Johannes Lübbers, der die Zaunanlage in Treia zu seinen spannendsten Projekten in Sachen Metallkonstruktionen zählt, verweist mit Stolz auf die mängelfreie Abnahme des Auftraggebers, auch wenn er das inzwischen gewohnt ist: Bisher wurden alle seine Zaunaufbauten in Europa, also rund 400 Kilometer Zaun, ohne Mängel abgenommen eine Seltenheit im Zaunbau. Zwischen Echsen und Vipern Eine weitere Photovoltaikanlage entsteht derzeit inmitten eines großen Olivenhains in der tiefsten südlichsten Stiefelspitze Italiens. Auch für diese Großbaustelle mit einer etwa Meter langen Zaunanlage erhielt Lübbers den Zuschlag und kämpfte sich zwischen Echsen und Vipern bei 40 Grad im Schatten durch den felsigen Untergrund. Wiederum wurde das mit aufwändigen Stemmarbeiten verbundene Einzäunen innerhalb von 14 Tagen mit geringstem Personalaufwand zwei Monteure erfolgreich abgeschlossen. Lübbers sieht nicht nur große Chancen für den Zaunbau in mediterranen Gebieten, sondern auch für den Export allgemein, insbesondere in Amerika und in den osteuropäischen Ländern. Ruth Schulz-Wiemann» /5» Oktober/November x140_.indd :19

19 Projekt & Praxis Projekt & Praxis Auf der Alm, da gibt s koa Feuerwehr! Ein Feuer kann trotzdem ausbrechen deshalb ist die Knorrhütte im bayerischen Wettersteingebirge mit Funk-Brandmeldetechnik ausgestattet Wie sinnvoll ist eine Brandmeldeanlage mit Weiterleitung der Alarmmeldungen, wenn die Einsatzkräfte der empfangenden Stelle, beispielsweise die Zentrale der Feuerwehr, mehrere Stunden zum Einsatzort benötigen würden, die Löschausrüstung sich gar nicht dorthin transportieren ließe und das gefahrlose Abbrennen des Objekts ohne Übergriff auf weitere Häuser erfolgte? Schutzziele in luftiger Höhe Der Zentralverband Elektrotechnik und Elektronikindustrie (ZVEI) nimmt in seinem Merkblatt 33003: Stellung zu Rauchwarnmeldern und Brandmeldeanlagen: Das Schutzziel des Rauchwarnmelders ist ausschließlich der Personenschutz. Durch den Einsatz von Rauchwarnmeldern sollen Wahrnehmungsgrenzen der Gemäß Bayerischer Beherbergungsstättenverordnung sind Beherbergungsbetriebe nur teilweise mit Rauchmeldern auszustatten. menschlichen Physiologie überbrückt werden, weil der Mensch im Schlaf keinen Brandrauch wahrnehmen kann. Das Schutzziel einer Brandmeldeanlage wird hingegen weiter gefasst: Hier geht es nicht nur um den Bei der 1855 erbauten Knorrhütte handelt es sich eine Schutzhütte der Kategorie 1 in Meter Höhe im Wettersteingebirge an der Schwelle des Zugspitzplatts südwestlich unterhalb des Brunntalkopfs. Sie ist das der Zugspitze am nächsten gelegene Schutzhaus auf bayerischem Boden. Personen-, sondern auch um den Sachschutz. Eine Brandmeldeanlage ist auf eine ständig besetzte, Hilfe leistende Stelle aufgeschaltet. Gemäß Bayerischer Beherbergungsstättenverordnung (BStättV) sind Beherbergungsbetriebe nur teilweise mit Rauchmeldern auszustatten. Auf Basis dieser Dokumentation sind Beherbergungsstätten je nach Bettenzahl derzeit gar nicht beziehungsweise nur einige Bereiche wie Flure mit entsprechenden Detektoren zur Erkennung und Alarmierung von Bränden ausgestattet. Laut 1, Abs. 2, sind allerdings Berghütten vom Anwendungsfeld der Verordnung ausgenommen. Auf Grund ihrer besonderen Lage sind demnach erforderliche Maßnahmen zur Personenrettung und Brandbekämpfung im Einzelfall zu prüfen. Gemeint sind mit dieser Ausnahme alpine Schutzhütten der Kategorie 1. Per Definition sind diese Hütten zum Schutz von Bergsteigern und -wanderern errichtet worden, meist über eine Stunde Fußmarsch vom nächstgelegenen Stützpunkt entfernt und mechanisch also beispielsweise mit Liften nicht erreichbar. Das gilt auch für die Knorrhütte im Wettersteingebirge an der Schwelle des Zugspitzplatts südwestlich unterhalb des Brunntalkopfs. Sollte hier ein Feuer ausbrechen, so kann die Feuerwehr die Hütte nicht einfach so erreichen: Vom Tal aus dauert es mehrere Stunden, und der Abstieg vom Gletscherbahnhof Sonnalpin der Bayerischen Zugspitzbahn (Zahnradbahn) beträgt 1,5 Stunden oft erschwert durch Schnee. Wir möchten das Übernachten in unseren Hütten noch sicherer machen, so Thomas Gesell von der Sektion München des Deutschen Alpenvereins (DAV). Bei einem Feuer sollen natürlich Menschenleben gerettet werden das ist unser oberstes Ziel! Und so hat sich der DAV der schwierigen Aufgabe gestellt und eine nach der anderen Hütte mit Brandschutztechnik ausgerüstet. Hohe Brandlast Tatsächlich hält immer mehr Technik in den Hütten Einzug, was die Brandlast erhöht und die Bewirtschafter der Schutzhütten in die Pflicht nimmt, sich auch dem Brandschutz zu widmen. Dennoch ist es nicht möglich, alle vorhandenen Schutzhütten auf einen Schlag mit Brandmeldesystemen nachzurüsten und so wird das Augenmerk verständlicherweise eindeutig auf den Schutz des Lebens gerichtet, der Sachschutz steht weit dahinter zurück. Wo es sinnvoll ist, also in Talnähe, kommen Brandmeldeanlagen zum Einsatz, in einigen Fällen das Funk- Brandmeldesystem SRC 3000 der detectomat Brandmeldesysteme GmbH, so auch in der Knorrhütte. Ausschlaggebend für dieses System war, dass wir maximale Sicherheit für unsere Gäste bieten möchten und das zu jedem Zeitpunkt, erklärt Architekt Stephan Zehl, zuständig für die Baubetreuung der DAV-Sektion München. Weiter erklärt er, dass die funkvernetzten Rauchwarnmelder über eine Funkzentrale ausgelesen werden und auch weitere Elemente wie Blitzleuchten und Alarmgeber angesteuert werden können. Hier übernachten mehrere Personen in einem Raum da müssen wir damit rechnen, dass die Gäste auf Grund von Ohrstöpseln einen zusätzlichen, optischen Alarm benötigen. Der Hüttenwirt ist für das detectomat-system geschult worden und so- Langzeit-Rauchwarnmelders im Einsatzbereich. Gemeint ist damit der Vorteil, dass jeder einzelne Rauchwarnmelder unabhängig von der Zentrale batteriebetrieben in Funktion bleiben und im Brandfall lokal alarmieren kann. Somit ist auch bei Stromausfall über einen längeren Zeitraum von 30 Stunden die Funktionsbereitschaft garantiert. Das ermöglicht die Überwachung jedes einzelnen Schlafbereichs und nicht nur der Flure, unabhängig von der Zentrale. Während der Saisonmonate ist der Hüttenwirt ständig vor Ort und kümmert sich um die Betriebsbereitschaft der Anlage. Durch die Funkvernetzung der einzelnen Elemente lässt sich auch ein Sammelalarm und eine lokale Alarmierung in jedem Raum auslösen, beispielsweise durch Aktivierung eines Handtasters im Brandfall können so sehr viel schneller Personen Schutzhütten der Kategorie 1 sind nur mit einem mindestens einstündigen Fußmarsch erreichbar, wie detectomat-marketingleiterin Anneke Brouwer und Architekt Stephan Zehl eigenfüßig festgestellt haben. mit in der Lage, regelmäßige Funktionstests eigenständig durchzuführen. So kann er allen Übernachtenden vor Ort das Verhalten im Brandfall erklären, Fluchtwege zeigen, und sogar den Warnton eines Rauchwarnmelders demonstrieren. Während der Saisonmonate ist der Hüttenwirt ständig vor Ort und kümmert sich um die Betriebsbereitschaft der Anlage. Sammelalarm und lokale Alarmierung Ein wichtiges Kriterium für den Einsatz der SRC 3000 ist die Standalone -Funktionalität jedes geprüften evakuiert werden, als wenn der Rauch erst einen zentralen Rauchmelder im Flur erreichen müsste. Insgesamt beläuft sich der Bestand des DAV auf 170 Hütten dieser Kategorie zwei Drittel davon liegen in Österreich. Viele unserer Hütten wurden Ende des 19. Jahrhunderts erbaut, so Gesell. Wir sehen uns vor der Aufgabe, den Charme der Hütten zu wahren und einen zeitgemäßen Stand der Technik in Sachen Brandschutz zu erfüllen.» Mit einer intelligenten Zutrittsorganisation ist es egal, wer oder was da noch auf Sie zukommt. bluechip timeline Die elektronische Zutritts organisation. + Schlüsselbetätigt + Örtlich und zeitlich begrenzte Zutrittsberechtigungen + Schnelle und kostengünstige Erweiterung und Änderung + Maximaler Komfort, minimaler Aufwand 36 4/5» Oktober/November

20 Projekt & Praxis Projekt & Praxis Detektieren ist kein Kinderspiel! Zur Praxis der Bildanalyse in der Videoüberwachung, Teil Fachmesse für Gebäude- und Elektrotechnik, Klima und Automation Für die Videoüberwachung werden immer häufiger Kameras und Systeme mit integrierter Bildanalyse angeboten. Bunte Prospekte mit außergewöhnlichen Leistungsmerkmalen suggerieren eine Welt der unbegrenzten Möglichkeiten und hervorragenden Bildergebnisse. Spätestens in der Praxis wird die wahre Seite der Leistungsfähigkeit sichtbar. Ist Videosensorik etwa doch kein Kinderspiel? Grundsätzlich gehört die Bildanalyse zu den schwierigsten Aufgabenstellungen der Videoüberwachung. Jeder kleinste Fehler im Gesamtsystem von der Planung bis zur Auswahl der Personen, die über, unter oder durch den Zaun eindringen wollen, sollen im 24-Stunden-Betrieb detektiert werden. Technik wird sofort sichtbar, und zwar in Form von Fehldetektion, also unerwünschtem Alarm oder, noch schlimmer, gar keinem Alarm bei einem echten Sicherheitsvorfall. Die Kunst der Videosensorik ist nicht nur, die gewünschten Ereignisse (beispielsweise Personen im Bild) zu detektieren, sondern alle unerwünschten Meldungen zu vermeiden. Worauf ist nun zu achten, um möglichst zu einem guten Ergebnis zu kommen? Kundenberatung Das gute Ergebnis beginnt zunächst im Gespräch mit dem Anwender. Wie lautet die genaue Aufgabenstellung? Ist Videoanalyse wirklich die einzige Lösungsmöglichkeit? Welche Erwartungshaltung hat der Anwender ans neue System? Wie hoch ist das Sicherheitsniveau? Wie hoch ist im Ernstfall ein eventueller Schaden? Zu welchen Zeiten soll detektiert werden? Was könnte die Detektion aus Anwendersicht beeinträchtigen? Wie viele Fehlalarme dürfen es denn sein? Ist die Abarbeitung der Meldungen geklärt? Das Gespräch mit dem Anwender sollte auch aufklärende Wirkung haben. Er muss darüber informiert werden, dass auch mit sehr guten Videodetektionssystemen unter guten Bedingungen eine Fehlalarmrate von mindestens zwei Meldungen innerhalb von 24 Stunden pro Kamera (Personendetektion im Außenbereich unter guten Bedingungen) durchaus normal sind. Sind die Vordetails geklärt und der Kunde akzeptiert die dazugehörigen Fehlmeldungen, kann mit der Planung begonnen werden. Gegebenheiten vor Ort Am Beispiel einer Videodetektion für ein kleines Industriegelände (Außenbereich mit Stahlgitterzaun) sollen hier wichtige Punkte beschrieben werden. Die Aufgabenstellung ist klar: Glaubt man den Prospekten der Hersteller, könnte auch sie die Videosensorik bewältigen. Personen, die über, unter oder durch den Zaun eindringen wollen, sollen im 24-Stunden-Betrieb detektiert werden. Grundvoraussetzung ist ein freier Detektionskorridor, parallel zum Zaun innerhalb des Industriegeländes. Außerhalb des Zauns also im öffentlichen Bereich darf meistens nicht detektiert werden. Das sollte auch bei der späteren Ausrichtung der Kameras beachtet werden. Die Definition Freier Detektionsraum ist wörtlich zu nehmen. Der Untergrund sollte eine ebene, freie Fläche sein. Büsche, Hecken, Blumen, Bäume oder Objekte wie Fahrzeuge, Kisten und Paletten sind zu entfernen. Spätestens hier gibt es die ersten Diskussionen mit dem Anwender. Jedes Objekt im Bild kann zu unerwünschtem Alarm führen, und jedes Objekt, das stehen bleiben soll, muss der Anwender als zusätzliche Fehlalarmquelle oder sogar als Sicherheitslücke akzeptieren. Die Detektionsbreite ist abhängig von der Schnelligkeit der zu detektierenden Objekte im Bild beziehungsweise der Relativgeschwindigkeit im Kamerabild. Je schneller sich ein Objekt bewegt beziehungsweise je kürzer es im Kamerabild sichtbar ist, desto schneller und leistungsfähiger muss die Detektion arbeiten. Eine Mindestdetektionsbreite von fünf Metern sollte in diesem Beispiel vorhanden sein. Kamerastandorte Die Kamerastandorte sind gründlich zu planen. Je nach Detektionssystem gibt der Hersteller eine maximale Detektionstiefe vor. Diese sollte nach Möglichkeit immer unterschritten werden, um noch Reserven für Nachbesserungen zu behalten. Ein High- End-System erreicht Werte von etwa 50 Metern (Planung mit maximal 40 Metern), gute Systeme bis etwa 30 Meter. Eine Detektionssoftware für den Außeneinsatz, die in einer Kamera integriert ist oder eingespielt werden kann ( 3rd Party Software ), sollte nur für einfache Detektionsaufgaben Beratung und Planung im Teamwork mit dem Anwender bis maximal 15 Meter (oft noch weniger) ohne hohes Sicherheitsniveau eingesetzt werden. Diese Software beinhaltet nur die Grundalgorithmen, um Bewegungen/Personen im Bild zu detektieren. Es fehlen hier wichtige Algorithmen, um Fehlalarme zu reduzieren, beziehungsweise Rechenleistung, um schnellere Vorgänge zeitnah zu erfassen. Die Kamera selbst sollte in diesem Beispiel entlang des Zauns auf Kameramasten oder an festen Gebäuden befestigt werden. Vorhandene Lampenmaste sind zu meiden, da sie zu instabil für die Videodetektion ausgelegt sind. Nach Möglichkeit dürfen sich die Kameras nicht bewegen, auch wenn es stürmt. Das erfordert zum Teil Sonderanfertigungen von besonders windungsarmen Masten. Zwar behaupten einige Hersteller, dass wackelnde Masten kein Problem seien. Dennoch stoppt die Videodetektion oft oder wird unempfindlich geregelt, solange der Mast sich bewegt. Somit hat man zwar keinen Fehlalarm, aber leider auch keinen echten. Die Höhe der Kameramontage sollte so gewählt werden, dass die Kamerasabotage (Verdrehen, Besprühen, Verdecken) nicht möglich ist. Auf der anderen Seite darf die Montage auch nicht zu hoch sein, da sich sonst ein ungünstiger Detektionswinkel auf das zu detektierende Objekt ergibt. Der Richtwert liegt bei etwa 3,5 bis 4,5 Meter. Kamerawahl Da wir in unserem Beispiel eine Rundum-die-Uhr-Überwachung betrachten, benötigen wir Kameras, die auch bei Dunkelheit brauchbare Bilder liefern. Die vorhandene Beleuchtung auf dem Gelände reicht dafür meistens Die Höhe der Kameramontage sollte so gewählt werden, dass die Kamerasabotage (Verdrehen, Besprühen, Verdecken) nicht möglich ist. nicht aus. Es wird also eine lichtempfindliche Tag/Nacht-Kamera und Zusatzbeleuchtung benötigt. Gute Tag/ Nacht-Kameras haben meistens einen CCD-Bildaufnahmesensor. Vorsicht ist geboten bei Angaben zur Lichtempfindlichkeit. Sie sind nicht direkt vergleichbar und immer durch einen Praxistest vor Ort zu prüfen (bereits gesammelte Erfahrungen Oktober 2011 MIT SICHERHEIT ERFOLGREICH NEUESTE PRODUKTE UND AKTUELLE INFORMATIONEN Produktinnovationen der Aussteller erwarten Sie Treffpunkt für Handwerk, Architekten, Planer und Ingenieure Fachforum Sicherheit am E-Haus efaforum geführte Messerundgänge EIN TICKET, DREI MESSEN! Besuchen Sie uns vom 12. Oktober bis 14. Oktober, täglich von 9 bis 17 Uhr auf dem Messegelände in Leipzig. Sichern Sie sich Ihr vergünstigtes Ticket unter: Zeitgleich auf dem Messegelände: 38 4/5» Oktober/November

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