Genossenschaftliche Allgemeine

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1 Genossenschaftliche Allgemeine Zeitung für Selbsthilfe und Subsidiarität 2. Jahrgang, Nr. 8/12 Dezember ,90 EUR Bundesweite Auflage: Kundenzeitung Service Risikoloser Zins? So legen Sie Ihr Geld sicher an! C Seite 2 Kultur Im GAZ-Interview: Brad Pitt zu Kunst und Kommerz C Seite 9 dpa Volksbank Mönchengladbach eg Job & Uni Talente gesucht: Wege zum Traumberuf C Seite 8 zehn & eins Neues Jahr, neues Glück. Na, das wollen wir hoffen und wünschen es Ihnen. Auf jeden Fall bringt 2013 interessante Termine, die Sie im Auge behalten sollten: 1. Märchenhaft 2013 ist Grimm-Jahr 2. Attraktive Brückentage rechtzeitig planen 3. Partielle Mondfinsternis am 25. April 4. Wer holt die Bayern ein? Letzter Bundesliga- Spieltag am 18. Mai 5. Ich bin ein Berliner : 50. Jahrestag der Rede Kennedys am 26. Juni 6. Internationaler Tag der Genossenschaften am. Juli. Umstrittenes Betreuungsgeld ab 1. August 8. Merkel oder Steinbrück? Bundestagswahl im Herbst 9. Wirklich wahr? Eröffnung des Berliner Flughafens am 2. Oktober 10. Der 100. Geburtstag von Willy Brandt am 18. Dezember Die Weisheit dazu Wird s besser? Wird s schlimmer? fragt man alljährlich. Seien wir ehrlich: Leben ist immer lebensgefährlich. Erich Kästner, deutscher Schriftsteller Streit um drohende Immobilienblase Bundesbank warnt vor Übertreibung auf Immobilienmärkten įbausparkasse: Befürchtungen grundlos > Von Wolfgang Koschny 40 Prozent aller Kredite für Immobilien In Ballungsräumen explodieren Preise Bausparkasse Schwäbisch Hall sieht keinen Grund zur Panik Frankfurt/Schwäbisch Hall. Wir können Übertreibungen auf Immobilienmärkten in Ballungsgebieten nicht ausschließen. Mit wenigen Worten sorgte unlängst Andreas Dombret, im Vorstand der Bundesbank zuständig für Finanzstabilität, für Schlagzeilen. Bei der Vorstellung des Finanzstabilisierungsberichts machte er deutlich, dass für Deutschlands Banken eine Blasenbildung am Immobilienmarkt dramatische Folgen hätte. Denn: Zwei Drittel der Verschuldung privater Haushalte in Deutschland resultierten von Immobilienkrediten das würde im Schnitt 40 Prozent der gesamten inländischen Kreditvergabe ausmachen. Bei Sparkassen und Kreditgenossenschaften sogar etwa die Hälfte, so Dombret. Unsicheres Zuhause Laut Finanzstabilitätsbericht 2012 der Bundesbank muss vor allem in den Ballungsgebieten Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, München und Stuttgart tief in die Tasche gegriffen werden. Im Jahr 2011 sind die Preise für Neubauten dort durchschnittlich um über neun Prozent, für wiederverkaufte Immobilien um sieben Prozent gestiegen. Dombret: In der ersten Hälfte 2012 scheint sich der Preisanstieg fortgesetzt zu haben. Droht also eine Immobilienblase wie in Griechenland? Der Wirtschaftsweise Professor Dr. Peter Bofinger zeigte sich bei einer Fachtagung ( Forsbacher Bankentage 2012 ) skeptisch: Immobilienblasen sehen anders aus. Auch Dr. Matthias Metz, Vorstandsvorsitzender der Bausparkasse Schwäbisch Hall AG, kann den Wirbel nicht verstehen. Noch ist die Finanzkrise nicht verdaut, da wird bereits die Furcht vor einer neuen Bedrohung geschürt: einer Immobilienblase, sagte Dr. Metz gegenüber der Genossenschaftlichen Allgemeinen Zeitung. Dr. Metz räumt ein: In der Tat haben sich die Immobilienpreise in den vergangenen Jahren wieder deutlich nach oben bewegt. Dennoch sind nach įstraßenverkehr für Kinder weniger gefährlich Berlin. Der Straßenverkehr ist für Kinder weniger gefährlich als von vielen Eltern eingeschätzt. Laut Umfrage des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) erleiden nur 14 Prozent der betroffenen Kinder einen Unfall im Straßenverkehr. Viel häufiger ist der Unfallort Zuhause (und in der Freizeit) mit 60 Prozent, gefolgt von der Betreuungseinrichtung (18 Prozent). Eltern hatten in der Umfrage den Straßenverkehr mit 60 Prozent Zustimmung als am gefährlichsten eingeschätzt. dpa Entwicklung braucht Entschuldung. į Margot Käßmann zur Überheblichkeit in der Eurokrise und einer Ethik des Genug auf Seite 2 Immobilienblasen sehen anders aus Prof. Dr. Peter Bofinger, Wirschaftsweise Ansicht des Bausparkassen-Chefs die Befürchtungen grundlos und übertrieben. Und zwar aus drei wesentlichen Gründen: Zum ersten sei die Nachfrage nach Immobilien aus vielerlei Motiven heraus wieder gestiegen. Sie trifft auf ein knapp gewordenes Gut. Schließlich wurde in den zurückliegenden Jahren viel zu wenig gebaut, so Dr. Metz, der darauf verweist, dass das Forschungsinstitut empirica den Fehlbestand an Wohnungen sowie Ein- und Zweifami- Es wird zu wenig gebaut Diskussion um Immobilienblase Eigenkapitalpolitik der Kreditgeber ist Garantiebaustein für eine solide Finanzierung Kommentar Dr. Matthias Metz, Vorstandsvorsitzender der Bausparkasse Schwäbisch Hall AG Die jetzt von vielen beklagte Entwicklung am deutschen Immobilienmarkt kommt nicht aus heiterem Himmel. Die Bausparkassen aber nicht nur sie haben in den vergangenen Jahren regelmäßig die zu geringe Bautätigkeit beklagt auch vor dem erkennbaren Hintergrund, dass immer mehr Menschen größere Wohnungen suchen und der Trend zu Single-Haushalten unvermindert anhält. lienhäusern in Deutschland auf bis beziffert. Auch wenn im vergangenen Jahr mit etwa Fertigstellungen eine Wende zu verzeichnen sei, lasse sich die Angebotslücke nicht so schnell schließen. Derzeit werden also keine Luftschlösser oder bloße Speku lationsobjekte gebaut, es wird nur einer steigenden Nachfrage Rechnung getragen, die sich in kletternden Preisen widerspiegelt, erklärt Dr. Metz. Wer heute die Preisentwicklung auf dem Immobi lienmarkt betrachtet, vergisst allzu schnell, dass in den vergangenen rund zehn Jahren die Kurve zunächst einmal abwärts gerichtet war, bevor sich jetzt eine Trendumkehr einstellte, macht Metz deutlich und fügt als dritten Grund für seine Gelassenheit beim Blick auf die Immobilienmärkte an, dass die Mieten derzeit lediglich dieser Kaufpreisentwicklung folgen würden. Denn auch ihre Richtung zeigt nach oben, was nicht mehr als ein Zeichen eines zu knappen Angebots sowie einer weiter wachsenden Nachfrage ist und damit kein Grund, an das Entstehen einer Blase zu glauben. (siehe dazu: Kommentar) Die Furcht vor einer Immobilienblase suggeriert, dass quasi über Nacht Werte und Vermögen auch hierzulande in ähnlicher Weise und mit ähnlichen Ausmaßen vernichtet werden, wie in den USA oder Spanien zuletzt zu beobachten war. Wer so denkt, übersieht die grundsätzlichen Unterschiede in der Finanzierung von Immobilienvermögen. Während andernorts Wohnungen und Häuser zu 100 Prozent und mehr kreditfinanziert sind, fordern deutsche Baufinanzierer von ihrer Privatkundschaft eine Eigenkapital-Beteiligung, bevor sie Verbrauchern Geldmittel zur Verfügung stellen. Als Faustregel gelten mindestens 20 Prozent Eigenmittel. Bei den Bausparkassen ist diese Kapitalbildung elementarer Bestandteil eines Produkts, das der Staat und seine Institutionen genehmigen, kontrollieren und über ein Schutzgesetz in einen engen rechtlichen Rahmen gefasst haben. Das Bausparkassengesetz, die konservative Bewertungspraxis und die Eigenkapitalpolitik der Kreditgeber sind Garantie- Bausteine für eine solide Immobilienfinanzierung in Deutschland, die dem Entstehen von Blasen auch in Zukunft entgegenwirkt. Tabuthema Tiertransport Transparenz-Offensive bei Grüner Woche Kritik an schwarzen Schafen Gemeinschaftsstand auf dem Erlebnisbauernhof Berlin. Mit einer Transparenz-Offensive informieren Verbände mit ihren angeschlossenen Unternehmen bei der Internationalen Grünen Woche 2013, der weltgrößten Messe für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau in Berlin, über das Tabuthema Tiertransport. Denn: Die weit verbreiteten Negativberichte von Tiertransporten zeigen meist nur die,schwarzen Schafe der Branche und spiegeln nicht die tatsächlichen Verhältnisse wider, machte der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) in einer Mitteilung deutlich. Vielmehr würde der größte Teil der Tiertransporte in Deutschland mit einem hohen Standard und nach Vorschrift durchgeführt. Es wird von der Branche ein neuer, direkter Dialog mit der interessierten Öffentlichkeit gesucht. Offenheit und Transparenz stehen daher am Gemeinschaftsstand auf dem Erlebnisbauernhof im Mittelpunkt. Gezeigt wird, was für das Wohlergehen der Tiere während des Transports sowie der Be- und Entladung getan wird und mit welchen Innovationen das Tierwohl gesteigert werden soll. So müssten beispielsweise laut DRV Fahrer spezielle Schulungen absolvieren. Des Weiteren würde die Technik in den Lastwagen ständig weiterentwickelt und verbessert: Eine an Außentemperatur und Transportverhältnisse gezielt angepasste Klimaführung im Innern der Lkws sorge für das Wohlergehen der Tiere während der Transporte. So wird der Stress für die Tiere so gering wie möglich gehalten, so die Referentin für Vieh- und Fleischwirtschaft beim Raiffeisenverband Dr. Verena Schütz. Und: Eine ausgeklügelte Logistik bei der Anlieferung von Tieren am Schlachthof hält die Wartezeiten bis zur Entladung so kurz wie möglich , Berlin Meldung Bankenaufsicht: Barnier bleibt hart Brüssel. EU-Binnenmarktkommissar Michel Barnier bleibt seiner Linie treu: So betonte er bei einer Veranstaltung des Bundesverbandes der Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) in Brüssel erneut, eine einheitliche europäische Bankenaufsicht so schnell wie möglich einführen zu wollen und ab Mitte 2013 mit der Beaufsichtigung der großen Banken durch die EZB zu beginnen. Später sollten nach seinen Wünschen weitere Banken hinzukommen. Der schnelle Zeitplan, so Barnier, müsse nicht zu Qualitätsverlusten in der Aufsicht führen. Auch auf die so wichtige Trennung von Geldpolitik und Aufsicht lege man Wert. BVR-Präsident Uwe Fröhlich betonte derweil: Im Gegen satz zu Barnier sei der BVR der Ansicht, dass sich eine Aufsicht der EZB auf die größten Banken des Euroraumes konzentrieren Michel Barnier solle. dpa

2 2 Dezember Genossenschaftliche allgemeine Finanzen AA-Rating für Geno-Banken Die Ratingagentur Standard & Poor s hat das AA-Rating für die genossenschaftliche FinanzGruppe bestätigt. Der Ausblick ist stabil. Der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) beauftragt die Agentur seit 2006 mit der Erstellung dieses Kreditratings für die Banken der genossenschaftlichen FinanzGruppe. Im Vergleich zum Branchendurchschnitt hebt sich die FinanzGruppe beispielsweise durch ihre überdurchschnittliche Kapitalausstattung ab. Gigantische Schuldenberge Nachgefragt bei Prof. Dr. Margot Käßmann Viele Menschen treibt seit Monaten die Angst vor dem Verlust ihrer Ersparnisse um. Welchen Trost kann ihnen Religion bieten? Käßmann: Unser Glaube will ja nicht vertrösten nach dem Motto: Opium des Volkes. Aber er kann das Vertrauen stärken in das Miteinander einer Gemeinschaft, auf die ich mich verlassen kann in schweren Zeiten und in die ich investiere in guten Zeiten. Wo euer Herz ist, da ist euer Schatz, sagt Jesus (Matthäus 6,21). Ausreichend Geld zur Verfügung zu haben für den eigenen Unterhalt und den der Familie ist wichtig, keine Frage. Wenn aber Geld das Wichtigste im Leben wird, läuft irgendetwas falsch, ist die Werteskala verrutscht. Martin Luther hat gesagt: Woran unser Herz hängt, das ist unser Gott. Und das sollte nicht der Mammon sein, sondern der Gott, vor dem niemand je in die roten Zahlen rutschen kann, weil vor Gott unser Lebenskonto immer schon in den schwarzen ist. Das kann sicher auch Menschen ermutigen, die verschuldet sind, ihr Leben als gescheitert empfinden. Sie bleiben angesehene Personen, weil Gott sie ansieht. Und: Christlicher Glaube weiß etwas von Versöhnung und Neuanfang. Christliche Hilfswerke und auch der Lutherische Weltbund fordern seit Langem, Entwicklungsländer von illegitimen Auslandsschulden zu entlasten. Bestärkt dieses Konzept nicht auch diejenigen Bürger südeuropäischer Krisenstaaten, die von den einstigen Zahlungsversprechen ihrer Regierungen am liebsten gar nichts mehr wissen wollen? Käßmann: Die Kampagne erlassjahr.de tritt für ein faires und transparentes Staateninsolvenzverfahren ein, weil offensichtlich ist: Entwicklung braucht Entschuldung. Der Lutherische Weltbund hat sehr deutlich gemacht, wie diese Schulden entstanden sind und das hat mit Ethik und Begegnung auf Augenhöhe wenig zu tun. Es ist ein komplexes Thema, ich bin Theologin und keine Finanzfachfrau, aber zu denken gibt doch der Gedanke eines Erlassjahres, das schon in biblischen Zeiten bekannt war: Alle sieben Jahren sollten die Schulden erlassen werden, ohne Wenn und Aber, um Menschen und Völkern einen neuen Anfang zu ermöglichen. Mir ist dabei die Überheblichkeit mancher Red analysiert Botschafterin der Evangelischen Kirche für das Reformationsjubiläum im Jahr 201 und ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland. ner fremd, die allein schon in Europa mit dem Finger auf die vermeintlich verantwortungslosen Griechen oder Italiener zeigen, aber privat selbst durchaus ihr Konto überziehen oder Schulden haben. Vorschnelles Verurteilen ist völlig fehl am Platze. Finden Sie es legitim, wenn in Konsumgesellschaften wie der deutschen in großem Umfang Schulden von einer auf die nächste Generation vererbt werden? Käßmann: Nein. Hier geht es um Generationengerechtigkeit. Ich finde es erschreckend und unverantwortlich, welche gigantischen Schuldenberge da entstanden sind und welche Summen an Zinsen gezahlt werden, die besser in soziale Aufgaben investiert werden sollten. Ist Ihnen Wirtschaftswachstum ein erstrebenswertes Ziel? Käßmann: Sicher nicht in dem Maße, wie die Wirtschaft es meist vermittelt. Wenn die Sorge um das Ergehen des Dax größer ist als die Sorge um unsere gesellschaftlichen Probleme, um die Finanzierung von Bildung und Gesundheit etwa, zeigt das, wie verzerrt unsere Werte sind. Es gibt auch eine Ethik des Genug. Die Aktion anders wachsen zeigt das auf anregende Weise. Strukturveränderungen in der evangelischen Kirche werden in der internen Diskussion nicht selten als Ökonomisierung oder Vermarktlichung kritisiert. Was ist Ihr Eindruck? Gibt es auf diesem Gebiet tatsächlich Fehlentwicklungen? Käßmann: Deutlich ist: Die Kirchen stehen mitten in Veränderungen, das ist nicht immer einfach, vor allem wenn gekürzt werden muss. Aber die Kirche ist kein Konzern und Geldeinnahmen oder Mitgliederzahlen sind kein Erweis von Erfolg im christlichen Sinne. Das Kreuz, nehmen wir es mal als Markenzeichen, ist kein triumphalistisches Symbol, sondern eines der Demut. Aber genau daraus entsteht in unserem Glauben Kraft und Zukunftshoffnung, eine, die sogar über den Tod hinausgeht. Das ist wirtschaftlich wohl kaum zu vermitteln. Interview: Christian Fähndrich; zuerst erschienen im Genossenschaftsblatt für Rheinland und Westfalen Meldung DZ BANK-Umfrage: Agrarbranche zufrieden Frankfurt. Bei der jüngsten repräsentativen Mittelstandsumfrage der DZ BANK erklärten 80 Prozent der befragten Unternehmen, ihre momentane Geschäftslage sei gut beziehungsweise sehr gut. Lediglich drei Prozent beurteilen ihre Situation als schlecht, und rund 1 Prozent schätzten sie als eher schlecht ein. Damit ging die Lagebeurteilung gegenüber der Umfrage im Frühjahr dieses Jahres leicht zurück. Mit einem Saldo in Höhe von 60 Punkten liegt die Bewertung der Geschäftslage aber immer noch weit über dem langjährigen Durchschnitt von rund 34 Prozentpunkten. Kleinere Unternehmen mit bis zu 20 Beschäftigten beurteilen die aktuelle Lage sogar besser als noch im Frühjahr. Dagegen spüren die Unternehmen mit zunehmender Größe und damit zunehmender internationaler Ausrichtung die Auswirkungen der Euro- Schuldenkrise stärker. Im Branchenvergleich bewerten die Unternehmen im Baugewerbe ihre Lage am besten. Sie profitieren von der positiven Inlandsnachfrage und den anhaltend niedrigen Zinsen. Die ebenfalls stark von der Inlandsfrage abhängige Agrarwirtschaft schätzt ihre aktuelle Lage als einzige Branche sogar besser als noch vor sechs Monaten ein. dpa Der risikolose Zins hat ausgedient įgeld sicher anlegen und Geldentwertung vermeiden: Wie geht das? > Von Björn Jesch Sicherheit bei Geldanlagen hat Priorität nur noch acht Prozent der Sparer setzen auf Rendite investmentfonds bieten Vorteile Frankfurt. Für 61 Prozent der Bundesbürger hat die Sicherheit der Geldanlage derzeit höchste Priorität. Keine Frage: Die Bundesbürger befinden sich angetrieben durch die unsichere Situation in der Euro-Zone zunehmend in einer Art Schockstarre. Das ohnehin traditionell stark ausgeprägte Bedürfnis nach Sicherheit hat weiter zugenommen und dominiert nun eindeutig das Verhalten der Sparer. Lediglich acht Prozent setzen noch auf Rendite. Statt langfristige Investmententscheidungen zu treffen, wird das Geld kurzfristig geparkt. Auf lange Sicht führt dieses Anlageverhalten jedoch zu erheblichen Problemen. Denn angesichts einer Inflationsrate von aktuell zwei Prozent in Deutschland und einer durchschnittlichen Marktverzinsung von Spareinlagen in Höhe von circa 0, Prozent verliert das eingesetzte Kapital real rund 1,3 Prozent pro Jahr. Um aus diesem Dilemma herauszukommen, bedarf es zunächst einer zentralen Erkenntnis: Der risikolose Zins, im Sinne eines sicheren Investments gepaart mit soliden Zinserträgen, gehört der Vergangenheit an. Dies gilt für Sparprodukte genauso wie für Staatsanleihen. Selbst die Bundesanleihe wirft keine Erträge mehr ab. Aus dem risikolosen Zins ist ein zinsloses Risiko geworden. Ohne die Inkaufnahme von Risiken an den Märkten lassen sich die für den Vermögensaufbau der Deutschen erforderlichen Erträge nicht mehr erzielen. Rendite und Risiko kombinieren Gefragt sind also Strategien, die eine auskömmliche Verzinsung bei tragfähigem Risiko ermöglichen. Dazu müssen sichere Anlagen mit chancenorientierten Anlagen kombiniert werden. Der Gedanke dahinter: Bundesanleihen und Pfandbriefe dienen als Stabilitätsanker für den Fall einer Verschlechterung der Kapitalmarktbedingungen. Aktien, Rohstoffe und Schwellenländer-Anleihen sorgen dagegen für eine angemessene Wertentwicklung. Diese Kombination aus Schockabsorber und Renditeturbo weist bei fachgerechter Umsetzung einen besseren risikoadjustierten Ertrag auf als ein marktübliches Portfolio und kann die Anlegeransprüche nach Rendite und Sicherheit erfüllen. Nahezu alle Wege aus der Zinsfalle erfordern ein hohes Maß an Sachverstand und die stetige Beschäftigung mit der Geldanlage. Auf die Entwicklung an den Kapitalmärkten muss zeitnah reagiert werden, der Anleger sollte also sein Depot immer im Blick haben oder die Anlageentscheidungen an einen professionellen Vermögensmanager übertragen. Kaufen und liegen lassen, diese Zeiten sind wohl unwiederbringlich vorbei. Die Welt ist für die Anleger nicht einfacher geworden. Björn Jesch ist Leiter des Portfoliomanagements bei Union Investment. Aktien Anleihen Devisen Offene Immobilienfonds Online testen, ob Solaranlage lohnt Eschborn. Gute Nachrichten für künftige Betreiber von Photovoltaikanlagen: Wenn die Investition in die Anlage weniger als Euro beträgt, verzichtet die VR LEASING, die über die Volksbanken und Raiffeisenbanken Leasing anbietet, in der Regel auf die sogenannte Eintragung der Dienstbarkeit. Dadurch kann die Anlage schneller ans Stromnetz gehen und bares Geld verdienen. Derweil bleiben nach Einschätzung der Eschborner Leasingexperten Finanzierungen für die Produktion von erneuerbarer Energie weiterhin interessant. Daher ist jetzt unter Vorteile Stand: Nachteile Wertentwicklung + höhere Kursgewinne möglich + Dividendengewinne möglich + Ertrags-/Bilanzsituation vieler Unternehmen derzeit solider als jene mancher Staaten + fester Zins + bevorzugte Bedienung im Insolvenzfall + kein Kursrisiko (bei Engagement bis Endfälligkeit) + Kursgewinne möglich + Risikostreuung (z. B. in Euro- Schuldenkrise) + attraktive Ertragsausschüttungen + hohe Vermietungsquoten sorgen für kontinuierliche Erträge + Immobiliengewinne möglich + Flexibilität eine Onlineplattform an den Start gegangen, auf der schnell und mit wenigen Eingaben direkt online geprüft werden kann, ob der Betrieb einer Photovoltaikanlage auf dem eigenen Dach lohnenswert ist. Informationen unter energie Inflation frisst die Rendite Sicherheitsorientierte Geldanlagen im Vergleich zur Inflationsrate in % p.a. 2,2 2,0 1,8 1,6 1,4 1,2 1,0 0,8 0,6 0,4 0,2 0,0 Meldungen Verselbstständigung der Finanzmärkte 0,5% 1,58% 0,63% -0,2 Leitzins 1 Tagesgeld 2 Sparein lagen 3 Monate 3 Quellen: - starke Kursschwankungen möglich - konjunkturelle Risiken dämpfen Kurspotenzial - Emittentenausfall möglich - konjunkturelle Risiken dämpfen Zinshöhe - Kursschwankungen möglich - Inflation kann Gewinne neutralisieren - Emittentenausfall möglich (auch bei Staaten) - (geld)politische Eingriffe und Risiken - keine laufenden Erträge - Währungsschwankungen - Risiken einer Immobilienanlage - befristete Rücknahmeaussetzung im Ausnahmefall möglich. - Wechselkursrisiko - Emittentenausfall möglich (Liquiditätsanlagen) -0,04% Bundesanleihe 2 Jahre 4 1,58% 1,38% Sparbrief Bundes- 4 Jahre 5 anleihe 10 Jahre 6 2,0% Inflationsrate Deutschland Quellen: 1 Leitzins 1 Leitzins Europa (Verzinsung Mindestreserve) Deutsche Bundesbank, Europa (Verzinsung Mindestreserve) Deutsche Bundesbank, 2 Tagesgeld Privatkunden, Euro Anlage; ohne Neukundenangebote und Befristungen, faz.net 3 Spareinlagen 3 Monate, Euro Anlage, FMH Finanzberatung 4 Bundesanleihe 2 Tagesgeld Deutschland, Privatkunden, 2 Jahre, finanzen.net Euro Sparbriefe Anlage; 4 Jahre, ohne FMH Neukundenangebote Finanzberatung 6 Benchmark-Anleihe und Befristungen, Deutschland faz.net 10 Jahre, Börsen-Zeitung 3 Spareinlagen Inflationsrate Deutschland, das Statistische Bundesamt Stand: Monate, Euro Anlage, FMH Finanzberatung 4 Bundesanleihe Deutschland, 2 Jahre, finanzen.net 5 Sparbriefe 4 Jahre, FMH Finanzberatung 6 Benchmark-Anleihe Deutschland 10 Jahre, Börsen-Zeitung Inflationsrate Deutschland, das Statistische Bundesamt įbundestagspräsident: Euroeinführung war glücklichste Fehleinschätzung in Europa > Von Brigitte Ott Frankfurt. Der EU-Beitrittskandidat Kroatien erfüllt nach Ansicht von Bundestagsprä sident Dr. Norbert Lammert die Voraussetzungen für eine Vollmitgliedschaft derzeit noch nicht. Er äußerte sich beim Wirtschaftstag der Volksbanken Raiffeisenbanken in Frankfurt vor Vertretern von Mittelstand und Banken skeptisch zu einer Dr. Norbert Lammert Erweiterung der Europäischen Union. Die Konsolidierung der EU habe nun Priorität vor der Aufnahme neuer Staaten. Die Einführung des Euro ohne weitergehende politische Integration sei vielleicht die glücklichste Fehlentscheidung in Europa gewesen. Denn dadurch sei Handlungsdruck erzeugt worden, sagte der Parlamentspräsident. Lammert plä (nicht kaufkraftbereinigt)* = Euro (DAX) = Euro (MSCI Emerging Markets) = Euro (Europäische Staatsanleihen) = Euro (Staatsanleihen aus den Emerging Markets) = am Beispiel des Australischen Dollars: Euro = UniImmo: Deutschland Euro = UniImmo: Europa Euro = UniImmo: Global (seit Auflegung bis ) Euro * Wertentwicklung von Euro innerhalb von zehn Jahren (Quelle: Datastream, eigene Berechnungen. Stand: ) 65 Billionen US-Dollar Höhe des Weltsozialprodukts Soziale Stadt : Mittelkürzung in der Kritik dierte für einen europäischen Haushaltskommissar, dem künftig die nationalen Haushaltsentwürfe vorzulegen seien. Er müsse prüfen, ob die jewei ligen Staaten ihre Verpflichtungen und Zusagen erfüllten. Der Haushaltskommissar müsse das Recht haben, Sanktionen zu verhängen, wenn Beanstandungen nicht berücksichtigt würden. Norbert Lammert kritisierte die in den zurückliegenden 20 Jahren zu beobachtende Verselbstständigung der Finanzwirtschaft. In zwei Jahrzehnten habe sich das Weltsozialprodukt auf etwa 65 Billionen US-Dollar verdreifacht. Das Volumen der synthetischen Finanzprodukte habe sich hingegen verdreihundertfacht auf etwa 600 Billionen US-Dollar. Wir brauchen dringend eine Neujustierung von Politik und Ökonomie. Denn dieses Thema birgt viel Sprengkraft, stellte der Bundestagspräsident fest. Berlin. Die Bundesmittel für das Programm Soziale Stadt wurden bei der Haushaltsbereinigungssitzung der Regierungsfraktionen von im ursprünglichen Haushaltsentwurf vorgesehenen 50 auf 40 Millionen gekürzt. Geld für den altersgerechten Umbau von Wohnungen soll es künftig ebenfalls nicht mehr geben. Die Regierungsfraktionen verkennen hier völlig die künftigen Herausforderungen der Gesellschaft, kritisierte Axel Gedaschko, Präsident des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, die Aktion. Mittelkürzungen bei der,sozialen Stadt gefährden den Zusammenhalt in den Städten. Die Versorgung mit altersgerechtem Wohnraum ist eine zentrale Zukunftsaufgabe für die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft, die ohne entsprechende Unterstützung nicht zu stemmen sein wird. Das Programm Soziale Stadt ist für die Städte unabdingbar, erklärte Gedaschko. Mit der nun geplanten Kürzung werde das Programm quasi auf Eis gelegt. Ebenfalls mit Unverständnis reagiert der GdW-Chef darauf, dass entgegen ursprünglicher Planungen nun doch kein Geld für das Programm Altersgerechter Umbauen zur Verfügung bereitgestellt wird. Was ist? Inflation Inflation das Wort stammt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie sich aufblasen oder anschwellen. Die Menge des Geldes wird sozusagen aufgeblasen. Es gibt also mehr Geld. Allerdings gibt es nicht gleichzeitig auch mehr Waren, die man für Geld kaufen kann. Dadurch wird das Geld weniger wert. Inflation heißt also: Geldentwertung. (dpa)

3 Dezember Genossenschaftliche allgemeine 3 Reportage Virtuelle Konzerthalle Die Berliner Philharmoniker live erleben, das kann nicht jeder. Entweder, weil die Konzerte ausverkauft oder schlicht zu kostspielig sind. Das Orchester bietet im Internet die Digital Concert Hall. Für eine monatliche Gebühr von 14,90 Euro können Live-Übertragungen verfolgt werden oder im Archiv nach Konzertmitschnitten und Interviews gestöbert werden. Es gibt auch 48-Stunden- Tickets. Klangkörper auf Reisen Unterwegs mit den Berliner Philharmonikern įautogramme auf ipads und ungewohnte Geräusche im Saal įfotos von Monika Rittershaus Berlin. Wenn es jetzt kalt und klirrend wird, beginnt die Hochsaison der Winterkonzerte. Mit ihrer beseelten Musik vertreiben kleine Ensembles, große Orchester und die weltberühmten Stars die Tristesse der dunklen Tage. Dazu sind vor allem die Spitzenorchester viel unterwegs. Gerade erst sind die Berliner Philharmoniker von einer Tour durch Europa zurückgekommen. Zuvor waren sie in Asien unterwegs. Begleitet wurden sie dabei von der renommierten Wuppertaler Fotografin Monika Rittershaus. Ihre Bilder erzählen viel vom Reise-Alltag der 128 Musiker aus 25 Nationen samt Chef Sir Simon Rattle. Sie reisten im gecharterten Lufthansa-Jumbo Duisburg nach China, Korea, Japan und Taiwan. Unten, im Bauch des Jets, die 162 Kisten mit gebrauchten Instrumenten, wie es in den Zollpapieren steht. Der Frachtraum wurde auf 23 Grad geheizt, damit der Leim der kostbaren Celli, Kontrabässe und Bratschen nicht aufquillt. Oben in der Economy Class, wo die jüngeren Musiker sitzen, die Kissenschlacht bei der Landung. Von Reisen bringt man immer auch Geschichten mit, so auch die Philharmoniker: Handyklingeln, Husten und Bonbonpapierknistern, diese Lärmquellen sind hinreichend bekannt, doch Cellist Ludwig Quandt berichtet von einem neuen Störgeräusch, das das Orchester beim Konzert in Peking vor eine Herausforderung stellte. In die Stille des vierten Mahler-Satzes hinein tönte aus dem Publikum ein sehr deutlich wahrnehmbarer Pups-Laut. Das Konzert wurde dennoch professionell beendet. Das war, wie Oboist Dominik Wollenweber später dem Süddeutschen Magazin sagt, unsere größte Leistung, dass wir da nicht losgebrüllt haben vor Lachen. Einen Insiderblick bieten Pressesprecherin Elisabeth Hilsdorf und Schlagzeuger Raphael Haeger mit ihren Reise-Eindrücken. Konzentriert beim Auftritt in Peking, ausgelassen bei der Kissenschlacht im Flugzeug. Das Orchester und Sir Simon werden wie Popstars empfangen Pressesprecherin Elisabeth Hilsdorf Die Pressearbeit für eine große Tournee beginnt natürlich schon weit im Vorfeld. Neben dem üblicherweise gefragtesten Interviewpartner, Sir Simon, waren diesmal auch die Medienvorstände viel im Einsatz. Sowohl aus Taiwan als auch aus Korea gab es Journalistendelegationen, die extra nach Berlin gekommen waren, um Interviews zu führen und sich das Orchester einmal live in der Philharmonie anzuhören. Auch Studioführungen der Kollegen der Digital Concert Hall waren begehrt. Insbesondere die Presse aus Taiwan zeigte sich sehr interessiert an der Digital Concert Hall und ihren Übertragungsmöglichkeiten. Dieses Interesse gipfelte letztendlich in der Live-Übertragung der Neunten Symphonie von Gustav Mahler aus Taipei in der DCH, der ersten Konzertübertragung dieser Art aus einem anderen Saal als der Philharmonie. Nach dem Konzert wurden das Orchester und Sir Simon wie Popstars in der Taipeh-Arena empfangen, wo Zuschauer das Konzert gesehen und gehört hatten. Wenn man es nicht besser wüsste, hätte man den Eindruck bekommen können, die neueste Boy-Band würde gefeiert. Für die eigentliche Tournee wird eine Pressekiste gut mit Informationsmaterial über das Orchester gefüllt. Dieses Mal durfte es dank der Kollegen von Berlin Phil Media etwas mehr sein Es wurden insgesamt Flyer verteilt. Einer der Gründe, warum das Flugzeug auf dem Rückweg deutlich leichter war. Neben den Interviews vor der Reise gab es noch die Pressekonferenzen während der Tournee. In jeder Stadt stellten sich Sir Simon, Intendant Martin Hoffmann und die Vorstände in wechselnder Besetzung den Fragen der örtlichen Presse, wobei die Zahl der Journalisten jedes Mal beeindruckend war. In Taipeh und Tokio waren jeweils über 100 Pressevertreter vor Ort. Während in Deutschland eine durchschnittliche Pressekonferenz allerdings nach 45 Minuten vorbei ist, waren hier wegen der längeren Übersetzungszeiten durchaus auch einmal zwei Stunden drin. Zusätzlich gaben einzelne Musiker Interviews, vor allem Konzertmeister Daishin Kashimoto war in seiner japanischen Heimat ein gefragter Mann. Neben den Pressevertretern wollten auch die Fans möglichst nahe an ihre Philharmoniker herankommen. Hierfür organisierte die EMI vor Ort Signierstunden für das Orchester, Sir Simon und die 12 Cellisten. Es wurden insgesamt Autogramme gegeben (9.600 davon von den 12 Cellisten), gefühlt ebenso viele Fotos geschossen und Hände geschüttelt. Auch hier technische Fortschritte allerorten: Nicht wenige iphones und ipads wurden mit Unterschriften versehen. Gebloggt wurde ebenfalls, dieses Mal mit mehr Fotos und weniger Text. Die Fotos stammten dabei nicht nur von unserer mitreisenden Fotografin Monika Rittershaus, sondern erstmals auch von einer Reihe fotografierender Orchestermitglieder. Darunter konnte man einige Talente entdecken! Das Bloggen selbst war teilweise mit Hindernissen versehen. Vor allem in China mit seiner restriktiven Internetpolitik gestaltete sich das Ganze etwas schwierig, man konnte neue Beiträge einstellen, sie sich danach aber nicht mehr angucken - Bloggen im Blindflug quasi. Das für mich persönlich am meisten beeindruckende Erlebnis war das Konzert für UNICEF in Sendai. Es ist das eine, über die Katastrophe in Japan in den Medien zu lesen und zu hören, aber wirklich dort zu stehen und die Zerstörung zu sehen, ist etwas ganz anderes und macht demütig. Sightseeing einmal ganz anders Schlagzeuger Raphael Haeger Boygroup? Mit dieser Container-Aufschrift kann es schon zu Verwechslungen kommen. Kleine Ausflüge der Musiker Für mich stand diese Reise unter dem Zeichen: Konzerte spielen, Partituren lernen und, wenn`s reinpasst, Spaziergänge und kleine Ausflüge machen. Darüber hinaus hat mich und das soll Gegenstand dieses Beitrags sein eine Beobachtung zum nachdenken angeregt: Das Publikum und das dafür zuständige Personal in drei sehr verschiedenen Ländern. 1. Station Peking: Wenige Minuten vor dem Konzert reges Treiben im Saal. Man tauscht nochmal die Plätze (wohl innerhalb der Familie), und entschärft schon mal die Kamera als die ersten Fräcke auf der Bühne auftauchen. An den Saalausgängen stehen die Ordnerinnen, streng uniformierte Wächterinnen. Sobald einer im Publikum die Kamera aus der Deckung nimmt, richten jene mit strafender Geste (ausgestreckter Arm) einen Läserpointer auf das Objektiv des verwegenen Fotografen. Ich habe abends diese Geste vor dem Spiegel im Hotelzimmer mehrmals ausprobiert, mit eher lächerlichen Resultaten. Diese Frauen hätten den Pointer nicht gebraucht, allein der Blick löscht alle Daten. 2. Station Taipeh: Nach dem ersten Stück habe ich frei und nütze die ruhigen Minuten zu einem Spaziergang im leeren Foyer, während das Hornkonzert von Toshio Hosokawa mit meinem Kollegen Stefan Dohr als Solisten läuft. CD-Verkäuferinnen, Platzanweiserinnen, Kartenabreißerinnen beim gelösten Tratsch. Ich komme um die Ecke, Europäer, klar: Philharmoniker. Wie auf einen Schlag Totenstille (als verstünde ich chinesisch!). So viel Respekt ist mir nun auch nicht recht, ich gehe wieder um besagte Ecke und höre bald hinter mir leisen Pferdegalopp. Zwei junge Kartenfrauen strecken mir ein Programmheft hin, ich gebe ein Autogramm auf dem Umschlag und beide schwärmen in knappem Englisch, wie toll wir seien, und das wir bitte wiederkommen sollen. Galopp, weg sind sie. Der Jubel des Publikums im ganzen Land wenig später nach Bruckners Neunter ist bestens dokumentiert. 3. Station Tokio: Ich baue meine Instrumente auf und blicke gelegentlich in den schönen Publikumsraum der Suntory Hall. Sobald mein Blick eine der wartenden Platzanweiserinnen trifft, steht diese auf und macht eine leichte Verneigung. Wenig später sind wir alle auf der Bühne, stimmen die Instrumente und wenige Zuschauer suchen mit den Tickets in der Hand noch nach ihren Plätzen. Sofort kommen die Platzanweiserinnen, verneigen sich und weisen mit diskreten Handbewegungen auf die zu besetzenden Plätze und verneigen sich abermals. Reisen ist auch ohne Sightseeing sehr abwechslungsreich. Die Texte von Elisabeth Hilsdorf und Raphael Haeger wurden erstmals in 128 Das Magazin der Berliner Philharmoniker im März 2012 veröffentlicht. Der Abdruck hier erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Stiftung Berliner Philharmoniker.

4 4 Dezember Genossenschaftliche allgemeine Genossenschaften Michael Bockelmann, Vorstandsvorsitzender des Genossenschaftsverbandes, Frankfurt, ist erneut zum Vorsitzenden des Verbandsrates Dr. Georg Reutter des Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverbandes (DGRV) gewählt worden. Seine Stellvertreter sind Werner Böhnke, Vorstandsvorsitzender der WGZ BANK, und Georg Litmathe, Verbandsdirektor des Genossenschafts- Mainz. Eveline Lemke, Wirtschaftsministerin von Rheinland- Pfalz, würdigte in Mainz bei einer Ver anstaltung des Rheinisch- Westfälischen Eveline Lemke Genossenschaftsverbandes und des Genossenschaftsverbandes, Frankfurt, die Rolle der Genossenschaften: Sie sind etwas Urdemokratisches und Marktwirtschaftliches, sie haben eine besondere Tradition: Bürger nehmen Anzeige Sie sparen wir helfen mit 20, Euro Personalien Justizministerin auf Abwegen? GdW: Kleine Genossenschaften brauchen Verbände Berlin. Das Bundesjustizministerium plant derzeit, kleine Neugründungsinitiativen von Genossenschaften von der Verbandsmitgliedschaft und damit einer verpflichtenden Wirtschaftsprüfung freizustellen. Das läuft der eigentlichen Zielsetzung der genossenschaftlichen Rechtsform zuwider, die im Bereich der Immobilienwirtschaft den Menschen eine sichere Wohnform zwischen Miete und Eigentum gewährleisten soll, erklärte Axel Gedaschko, Präsident des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen dazu. Auch dem häufig ins Feld geführten Argument der angeblich viel zu hohen Kosten für die Neugründung von Genossenschaften unter dem Verbändedach widerspricht der GdW deutlich. Genossenschaften sind nach wie vor die insolvenzsicherste Rechtsform für wirtschaftliche Unternehmungen und das soll auch so blei- Meldungen Treten Sie ein und sichern Sie Ihrem Kind jetzt gute Chancen Schon ab 50, Euro regelmäßiger Sparrate können Sie mit UniNachWuchs flexibel und chancenreich für Ihr Kind sparen Sie investieren in die Zukunft Ihres Kindes und tun dabei noch etwas Gutes: Für jeden UniNachWuchs-Sparplan unterstützen wir den SOS-Kinderdorf e. V. mit 20, Euro Informieren Sie sich jetzt unter und lassen Sie sich in Ihrer Volksbank Raiffeisenbank beraten. verbandes Weser-Ems. +++ Der Aufsichtsrat der DG HYP hat Dr. Georg Reutter mit Wirkung zum 1. Januar 2013 zum Vorstandsvorsitzenden der DG HYP bestellt. Zugleich hat der Aufsichtsrat einer Verlängerung der Bestellung von Dr. Georg Reutter um weitere fünf Jahre bis 2018 zugestimmt. +++ Ralf Teufel, lange Jahre Geschäftsführer bei der GenoConsult GmbH, Neu-Isenburg, wechselt zum 1. Januar 2013 in die Geschäftsführung der GGB-Beratungsgruppe GmbH, Stuttgart. +++ Claus Dieter Toben ist neues Vorstandsmitglied des IT-Dienstleisters GAD mit Sitz in Münster. ben, forderte Gedaschko. Dass dies so ist, hänge eng mit dem genossenschaftlichen Verbändewesen zusammen. Die Pflichtmitgliedschaft in einem Verband und die genossenschaftliche Prüfung unterstützten die Genossenschaft dabei, den Förderauftrag für ihre Mitglieder zu erfüllen. Die Verbände seien dauerhafte Partner und Berater, Ideengeber und Koordinatoren. Deshalb sollte bei politischen Überlegungen zu weiteren Erleichterungen für die Gründung neuer Genossenschaften das genossenschaftliche Verbands- und Prüfungswesen gestärkt werden. Die genossenschaftliche Rechtsform steht für Sicherheit und Förderung ihrer Mitglieder, so Gedaschko. Natürlich sind auch kleine Genossenschaften und neue Initiativen bei den Verbänden willkommen. Sie werden durch umfassende Beratung auch im Neugründungsprozess unterstützt. Ministerin würdigt Genossenschaften Dinge selbst in die Hand und orientieren sich an den Bedürfnissen der Menschen. So werden Waren und Dienstleistungen auf regionalen Märkten angeboten. Für Ministerin Lemke beweisen Genossenschaften, dass sich Wirtschaftlichkeit und soziale Verantwortung nicht widersprechen, sondern sinnvoll miteinander verbunden werden können: Das zeigt sich aktuell beim Umstieg auf erneuerbare Energien. Kommunen, Handwerker, Landwirte und Bürger schließen sich zusammen und investieren gemeinsam in Solardächer, Windkraft und Biogasanlagen. Den Verkaufsprospekt, die Vertragsbedingungen, die wesentlichen Anlegerinformationen sowie die Jahresund Halbjahresberichte zu dem dazugehörigen Fonds erhalten Sie kostenlos in deutscher Sprache bei Union Investment Luxembourg S.A., die den Fonds aufgelegt hat. Stand: 1. Juli Weitere Informationen erhalten Sie bei Union Investment Privatfonds GmbH, Wiesenhüttenstraße 10, Frankfurt am Main, unter oder telefonisch unter Ein Café mit Seele įder Landfrauen eg sei Dank: Das Café Goldene Krone in St. Märgen im Schwarzwald ist ein voller Erfolg > Von Ursula Egger St. Märgen. Die Kuchentheke ist eine Herausforderung für jeden Gast: Alle Torten und Kuchen schauen so lecker und verführerisch aus, dass es schwer fällt, sich zu entscheiden. Vier Zwetschgenkuchen, zwei Mirabellenkuchen, zwei Käsekuchen, zwei Himbeerkuchen, zwei Himbeertorten, zwei Pfirsichtorten und natürlich vier Schwarzwälderkirschtorten. Dies ist die übliche Anzahl Kuchen, die an einem Tag gebacken werden. Angefangen hat alles vor acht Jahren. Die Goldene Krone sollte abgerissen werden, Bürger wehrten sich dagegen, gründeten eine Bürgerinitiative und ließen das 250 Jahre alte, zum Grandhotel umgebaute ehemalige Pilgerheim des Klosters von St. Märgen sanieren, um wieder einen Gastronomiebetrieb anzusiedeln. Man suchte einen Pächter und fand keinen. Bis Beate Waldera-Kynast zusammen mit anderen Frauen aus St. Märgen und Umgebung die Idee hatte, gemeinsam einen Cafébetrieb auf die Beine zu stellen und so fair bezahlte Teilzeitarbeitsplätze für Frauen in der ländlichen Region zu schaffen. Keine der Frauen hat einen gastronomischen Hintergrund, aber jede eine Familie und einen Haushalt zu managen. Gestartet ist das Café im September 2004 als Sozialprojekt für Frauen im ländlichen Raum mit einem Zuschuss vom Land Baden-Württemberg und von der EU. Bereits drei Auszeichnungen haben die Frauen für ihre Geschäftsidee erhalten: 2005 wurde es als Pilotprojekt für Frauen im ländlichen Raum mit dem Landwirtschaftspreis für unternehmerische Innovation ausgezeichnet, 2009 gewannen die Frauen den Ideenwettbewerb Genießerland Baden-Württemberg, 2011 wurde das Projekt mit dem Bundespreis im Wettbewerb Menschen und Erfolge für das Engagement für die Stärkung der ländlichen Infrastrukturen und die Integration der Landfrauen auf dem Arbeitsmarkt prämiert. Die Frage nach der Zukunft des Cafés stellte sich erneut, als die Inhaberin Beate Waldera-Kynast Ende 2011 das Café abgeben wollte, weil sie familienbedingt aus St. Märgen wegzog. Sie überlegte, auf welche Weise sie das Café übergeben könnte, ohne die Arbeitsplätze der mittlerweile 20 Frauen zu gefährden. Sie kam auf die Idee, eine Genossenschaft zu gründen und tat es dann auch: Im November 2011 wurde die Landfrauenwirtschaft eg gegründet. Gründungsmitglieder sind mehrheitlich die Mitarbeiterinnen des Cafés. Aufsichtsratsvorsitzende ist Beate Waldera-Kynast. Zum 1. März 2012 hat die Landfrauenwirtschaft eg den Café-Betrieb übernommen. Die Rechtsform der Genossenschaft passt bestens zu dem sozialen Ziel, das die Frauen von Anfang an verfolgten: in einer sehr ländlich geprägten Region berufliche Das Café Goldene Krone ist stilvoll untergebracht in einem ehemaligen Grandhotel, das auf das 250 Jahre alte Pilgerheim des Klosters von St. Märgen zurückgeht. Genossenschaftliche Allgemeine Zeitung Eine Kundenzeitung von Genossenschaften Die Genossenschaftliche Allgemeine Zeitung (GAZ) ist ein Medium der Unternehmenskommunikation von Genossenschaften. Ziel der GAZ ist die Förderung des Genossenschaftswesens im Geist der Selbsthilfe, Selbstverantwortung und Selbstverwaltung in subsidiärer Ordnung. Die Berichterstattung ist in diesem Sinne interessengeleitet. Sie ist parteipolitisch unabhängig. Herausgeber Dr. Wolfgang Baecker, Dr. Klaus Kalefeld, Gesellschafter der GAZ Genossenschaftliche Allgemeine Zeitung GbR, Dr. Thorsten Weiland BWGV Alles im Griff: die beiden Betriebsleiterinnen Walburga Rombach (links) und Bettina Gronewald Chefredaktion Wolfgang Koschny (V.i.S.d.P.) Redaktion Julia Böing, Sabine Bömmer, Christian Fähndrich, Hans-Peter Leimbach, Rainer Stephan Kontakt zur Redaktion Genossenschaftliche Allgemeine Zeitung Postfach 8640, Münster Telefon: 0251/ , Telefax: 0251/ Verlag Frankfurter Societäts-Medien GmbH Frankenallee 1 81, 6032 Frankfurt am Main Telefon: 069/ , Telefax: 069/ IMPRESSUM Wir haben einige Male gezittert, ob wir es schaffen. Betriebsleiterin Walburga Rombach Perspektiven mit familienfreundlichen Teilzeitarbeitsplätzen zu schaffen, sagt Vorstandsmitglied Christina Blender, eine studierte Betriebswirtin, die bei einem Energieversorger in der Region Mitglied der Geschäftsleitung ist und von Anfang an eng mit dem Café verbunden ist. Ihr Vorstandskollege Christian Klaiber ergänzt: Die Genossenschaft unterstreicht den Gedanken des Netzwerks, der die Frauen immer schon miteinander verbunden hat: sich einzubringen und gemeinsam etwas zu bewegen. Gemeinsam das Café zu organisieren, heißt für die 20 Frauen ganz konkret, die Arbeit möglichst optimal aufzuteilen. Wir alle sind Laien und haben während des Betriebs im Laufe der Jahre gelernt, wie man ein Café managt. Jede Frau wird nach ihrem Talent eingesetzt. Die einen kochen sehr gut, die anderen backen lieber oder arbeiten im Service oder an der Theke, erzählt Betriebsleiterin Walburga Rombach, die mit ihrer Kollegin Bettina Gronewald für den operativen Betrieb zuständig ist. Es war schnell klar, wo die Stärken der Frauen liegen. Schwieriger war es, funktionierende Arbeitspläne zu erstellen und die passenden Arbeitszeitmodelle zu finden. Dies habe eine Weile gedauert, meint Walburga Rombach. An den Tagen, an denen viel los ist, arbeiten fünf Frauen an der Theke und im Service, zwei bis drei Frauen in der Küche. Zu Stoßzeiten bleibt auch schon mal die Bäckerin über Mittag und hilft in der Küche, falls Not an der Frau ist. Neben dem reichhaltigen Kuchenund Tortenangebot bereiten die Frauen auch herzhafte Imbisse wie Quiches, Wandervesper mit Holzofenbrot vom Bauernhof, Salate, verschiedene Suppen und den Käsemichel zu, ein mit Butter- Quark-Teig überbackener Weichkäse. Alles ist selbstgemacht, nichts kommt aus der Lebensmittelindustrie. Denn die Frauen haben sich strenge Regeln für ihre hochwertige Küche auferlegt: Alles wird selbst hergestellt, die Zutaten und Produkte kommen aus der Region. Die Landfrauen verwenden nur saisonales Obst und Gemüse. Halbfertigprodukte, Zusatzstoffe, Aroma-, Konservierungs- und Farbstoffe sowie Geschmacksverstärker haben in der Küche der Goldenen Krone nichts verloren und deshalb gibt es auch keine Cola, dafür aber selbstgemachte Limonade. Unser Stolz ist, dass wir keine Sternchen für Fußnoten mit den Zusätze-Hinweisen in unserer Speisekarte haben, sagt Walburga Rombach. Auch der Vanillezucker wird selbst angesetzt. Der Teamgeist der Frauen ist sehr groß. Jede fühlt sich für das Café verantwortlich, sieht es als ihr eigenes Unternehmen an, bringt ihre Ideen ein und engagiert sich. Deshalb passt auch die Rechtsform der eg so gut zu unserem Unternehmen. Es ist wirklich ein Gemeinschaftsunternehmen, unterstreicht Christina Blender. Bei der Neuaufstellung als Genossenschaft haben sich die Frauen erstmals die Unterstützung und den Sachverstand eines Gastronomie-Profis ins Unternehmen geholt. Drittes Vorstandsmitglied ist ein Hotelier aus dem Südschwarzwald, Martin Buchleither, der sich um den gastronomisch-technischen Bereich kümmert. Grundsätzlich werden alle Frauen nach dem gleichen System entlohnt egal, ob sie im Service oder in der Küche arbeiten. Die Hälfte der Frauen sind 400-Euro-Kräfte, die andere Hälfte sind festangestellte Kräfte, die zwischen 40 und 80 Prozent arbeiten. Unsere Personalkosten dürften über Redaktion Verlag Peter Hintereder, Brigitte Spitz Gestaltung Verlag Kerim Demir, Maike Ahrens Projektleitung Verlag Olaf Kopmann Geschäftsführer Hans Homrighausen Registergericht: Amtsgericht Frankfurt am Main Handelsregisternummer: HRB 285 Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß 2 a Umsatzsteuergesetz: DE Anzeigen-Service GAZ GbR, Postfach 8640, Münster Telefon: 0251/ ; Telefax: 0251/ Abo-Service 30 Cent/Stk. (mind. 300 Exemplare) dem Branchendurchschnitt liegen. Weil wir auch eine sehr große Fertigungstiefe haben, haben wir auch hohe Materialkosten, sagt Christina Blender. Sie ist gerade mit ihrem Kollegen Christian Klaiber dabei, eine Art Tarifvertrag für das Café zu erarbeiten. Angedacht ist ein gleichmäßiges Entlohnungssystem, das den Frauen jeweils nach zwei Jahren eine Gehaltserhöhung zusichert, nach dem Prinzip: Je länger eine Frau dabei ist, desto höher kann ihr Gehalt steigen. Das wirtschaftliche Ziel der Genossenschaft hat der Vorstand klar definiert: die Wirtschaftlichkeit des Cafés nachhaltig zu sichern, um die Arbeitsplätze zu erhalten, faire Arbeitslöhne zu zahlen und sich eine gesunde Eigenkapitaldecke zuzulegen, um genügend Reserven bilden zu können. Für 2013 hat sich der Vorstand vorgenommen, mittelfristige Strategien auszuarbeiten. Die Voraussetzungen sind gut: Das Café betreibt bereits einen kleinen Laden mit Produkten aus der Region wie zum Beispiel Honig, Marmelade, Schokolade, Schnaps, Bränden, Nudeln etc. Egal, welche Ideen letztlich umgesetzt werden eine Prämisse gibt es dafür: Wir wollen behutsam und organisch wachsen, betont Christian Klaiber. Zur Strategie gehört auch, ein breites Netzwerk rund um die Genossenschaft zu knüpfen, um das Café noch mehr in der Region zu verankern. Verstärkt sollen auch Geschäftspartner und Lieferanten als Mitglieder gewonnen werden. Christian Klaiber: An die eg können sich viele Partner andocken. Ihr rechtlicher Rahmen ist das ideale Gebäude, um bestehende oder auch neue Be ziehungen zu vertiefen und auszubauen. Zahlen & Fakten Café Goldene Krone Wagensteigstraße St. Märgen Fon , Das Café hat auch einen Laden, der ausgewählte Produkte aus der Region anbietet. Zwei Vorstände auf der Café-Couch: Christina Blender und Christian Klaiber Druck Frankfurter Societäts-Druckerei GmbH, 2012 Diese Zeitung erscheint achtmal im Jahr mit einer ivw geprüften Auflage von durchschnittlich Exemplaren. Namentlich gekennzeichnete Artikel stellen nicht unbedingt die Meinung der Redaktion dar. Für unverlangte Einsendungen wird keine Haftung übernommen. Nachdruck nur mit Genehmigung der Redaktion. Rätsellösung Das Lösungswort für das Rätsel auf der letzten Seite dieser Ausgabe lautet: Formulare Nächste Ausgabe:

5 Dezember Genossenschaftliche allgemeine 5 In Deutschland ist der Spielraum politischer Diskussionen zwischen aussitzen und basta angesiedelt. Prof. Klaus Töpfer, ehemaliger Bundesumweltminister, beim Wirtschaftstag der rheinischwestfälischen Genossenschaftsbanken in Köln Das ist meins Größte Landmaschinenauktion Europas in Meppen įagravis-gruppe unterstützt Service Schutz gegen Einbrecher Bid-Catcher beobachten bei den Auktionen das Publikum und geben die Gebote der Käufer an den Auktionator mit einem gut sichtbaren Handzeichen weiter. Meppen. Frischer Tau überzog die Trecker und Mähdrescher noch in dicken Tropfen, als das internationale Auktionshaus Ritchie Bros. Auctioneers im Europark in Meppen seine Tore öffnete. Landwirte, Lohnunternehmer und internationale Händler aus ganz Europa waren auch diesmal wieder kurz vor Jahresschluss gekommen, um dabei zu sein, wenn über Über gebrauchte Schlepper, Erntemaschinen und andere Landtechnik kamen bei der letzten AGRAVIS-Auktion unter den Hammer gebrauchte Schlepper, Erntemaschinen und andere Landtechnik unter den Hammer kommen sollten. An der Landtechnik-Auktion beteiligten sich die AGRAVIS Technik-Gesellschaften wie gewohnt mit mehreren Hundert Schleppern, vielen Erntemaschinen und Bodenbearbeitungsgeräten unterschiedlicher Leistungsklassen und Hersteller. Auch die Maschinenauswahl, Aufbereitung und Organisation für die Bereiche Landtechnik und Baumaschinen wurde aktiv durch die AGRAVIS-Gruppe unterstützt. Müssten die Besucherzahlen bei der größten Landmaschinen-Auktion in Europa als Stimmungsbarometer für die Branche herhalten, könnte die Stimmung nicht besser sein, freuten sich die Veranstalter. Ein Novum: Erstmals wurden diesmal in Meppen kleinere Objekte und Zubehöre per Zeitauktion verkauft. Mit dem automatisierten Zeitauktionssystem konnten Bieter vor Ort und online mehrere Tage lang Gebote auf Zeitauktionspositionen abgeben. Auf dem Auktionsgelände standen Internetkioske zur Verfügung und auch eigene Mobilgeräte konnten verwendet werden. Wiesbaden. Einbrecher schätzen den Schutz der frühen Dämmerung. Darum haben Wohnungseinbrüche jetzt Hochkonjunktur zwei Drittel der Einbrüche passieren zwischen Oktober und März. Oft beobachten die Langfinger das Haus vorher und schlagen dann in den frühen Abendstunden zu. Dabei suchen sie den schnellen Zugang und versuchen, jedes Risiko zu vermeiden, sagt Hanna Harsche, Expertin beim Infocenter der R+V Versicherung. Wer in zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen investiert, kann die Täter oftmals von ihrem Vorhaben abbringen. Wichtig ist zunächst, Einbrechern den Schutz der Dunkelheit zu nehmen: Bewegungsmelder und Scheinwerfer für die Außenbereiche sind deshalb eine wirkungsvolle Abschreckung. Auch die Beleuchtung im Haus sollten Eigentümer und Mieter nicht vergessen. Lampen mit Zeitschaltuhren sind optimal. Sie vermitteln den Eindruck, dass jemand zu Hause ist, empfiehlt die R+V Expertin. Automatische Rollläden sind ein weiteres Sicherheitsplus. Besonders beliebt bei Einbrechern sind Türen und Fenster. Hier leisten Zusatzschlösser, Querriegel, Sicherheitsglas, Rollgitter Meldungen Edeka erhält Goldenen Zuckerhut und Gittertüren wertvolle Dienste. Harsche ergänzt: Beim Verlassen des Hauses sollte jeder darauf achten, dass weder Fenster noch Terrassen- und Balkontüren gekippt sind. Weitere Tipps: Von außen sichtbare Alarmanlagen schrecken Täter ab. Den Einbau einer Einbruchmeldeanlage unbedingt der Hausrat-Versicherung melden, manche Versicherer gewähren daraufhin einen deutlichen Preisnachlass. Kellerfenster und Luftschächte durch Gitter absichern. Nachbarschaftshilfe vereitelt Einbrüche: Nachbarn über Abwesenheit informieren und sie bitten, den Briefkasten zu leeren. Eigentum dokumentieren: Einbrecher suchen leicht zu transportierende technische Geräte, wertvolle Kleinmöbel, Schmuck, Geld und Gold. Deshalb am besten eine Inventarliste mit Rechnungsbelegen, Fotos und Beschreibungen anlegen. Dies erhöht die Chancen der Wiederbeschaffung und dient als Nachweis für die Versicherung. Mit angezogener Handbremse? įgünther Oettinger und Cem Özdemir diskutieren über den Ausbau erneuerbarer Energien Günther Oettinger warnte: Die aus seiner Sicht übereilte Energiewende wirke für Industrie und Verbraucher preistreibend. Eschborn. Für eine Geschwindigkeitsbegrenzung beim weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien sprach sich der deutsche EU-Energiekommissar Günther Oettinger bei den sogenannten Eschborner Gesprä- chen der VR LEASING aus. Denn: Die aus seiner Sicht übereilte Energiewende wirke für Industrie und Verbraucher preistreibend. Schon jetzt habe Deutschland mit die höchsten Strompreise weltweit zu schultern. Dafür seien vornehmlich hohe Steuern und die Abgabe für erneuerbare Energien verantwortlich. Oettinger warb für eine europäische Außen- und Energiepolitik. Es müsse eine einheitliche Strategie für die Re-Industrialisierung Europas geben, forderte der ehemalige baden-württembergische Ministerpräsident. Grünen-Chef Cem Özdemir hielt dagegen: Die hohen Energiepreise seien Folge des mangelnden Wettbewerbs, der weltweit gestiegenen Nachfrage und der Bundesregierung. Für den Strompreis zahlten die Deutschen inzwischen eine Merkel-Abgabe. Die Bundesregierung habe für die Industrie Erleichterungen und Privilegien in einem Ausmaß geschaffen, die die Verbraucher rund vier Milliarden Euro kosteten. Das Erneuerbare-Energien- Gesetz nannte er indes eines der erfolgreichsten Gesetze, die jemals gemacht wurden. Ein Viertel des Stroms komme inzwischen aus erneuerbaren Energien. Özdemir warb bei Unternehmern und Verbrauchern eindringlich darum, den knapper werdenden Ressourcen und Preissteigerungen mit weniger Verbrauch und energetischer Gebäudesanierung zu Gemeinsam wenden į500 Besucher beim 1. Bundeskongress Energiewende dezentral und genossenschaftlich Bundesminister Altmaier lobt Engagement von Energie egs Genossenschaften im Bereich der erneuerbaren Energien tätig Beteiligung mit weniger als 100 Euro möglich Berlin. Wenn alle Bundesbürger mit so viel Engagement die Energiewende angehen wie die Energiegenossenschaften in Deutschland, dann brauchen wir uns über ihr Gelingen keine Sorgen zu machen. Bundesumweltminister Peter Altmaier hob beim 1. Bundeskongress Energiewende dezentral und genossenschaftlich auf dem Kongress die Aktualität des Genossenschaftsgedankens und seine Bedeutung für die Energiewende hervor. Altmaier betonte hierbei, dass die Energiewende nur als Projekt der gesamten Gesellschaft gelingen könne. Sie sei ein Gesamtkunstwerk und erfordere gemeinsame Lösungen für Speicher, Netze und Kosten. Die Energiegenossenschaften entwickeln hier schon Antworten auf die Fragen der Zukunft, stellte der Minister fest. Sie böten zudem eine Möglichkeit, seinen Vorschlag einer Bürgerdividende beim Netzausbau umzusetzen und damit betroffene Bürger am Bau neuer Stromleitungen zu beteiligen. In Deutschland gibt es derzeit mehr als 650 Genossenschaften im Bereich der erneuerbaren Energien. Über Menschen sind in Energiegenossenschaften engagiert Tendenz steigend. Die Genossenschaften haben bis heute rund 800 Millionen Euro in erneuerbare Energien investiert. Sie produzieren bereits jetzt mehr Strom, als in den Haushalten ihrer Mitglieder verbraucht wird. Die Bürger möchten die Energiewende aber nicht nur finanziell unterstützen, sondern auch aktiv an ihr teilhaben und sie mitgestalten. Genossenschaften ermöglichen Privatpersonen, Kommunen oder Unternehmen, mit überschaubaren finanziellen Beträgen den Ausbau erneuerbarer Energien in ihrer Heimat voranzubringen. Eine Beteiligung ist in vielen Genossenschaften bereits mit weniger als 100 Euro möglich. Mehr als 90 Prozent der Genossenschaftsmitglieder sind Privatpersonen, die im Schnitt mit gut Euro beteiligt sind. Die Energiewende sei die größte Herausforderung seit dem Wiederaufbau dpa begegnen. Unternehmer und UNICEF Deutschland-Chef Dr. Jürgen Heraeus blickte derweil über den deutschen Tellerrand hinaus. Während man einseitig auf die Rohstoffpreise schaue, gehe es in Rohstoff exportierenden Ländern nicht selten schlicht darum, die soziale Grundversorgung im Land aufrecht zu halten. Er zeigte sich skeptisch, ob es zu einem Umdenken komme: Selbstregulierung alleine funktioniert nicht, denn ohne Werte geht es nicht. Das haben uns bekanntlich auch die Finanzmärkte vorgeführt. Merkel-Abgabe Grünen-Chef Cem Özdemir zur Strompreiserhöhung Bundesumweltminister Peter Altmaier: Wenn alle mit so viel Engagement die Energiewende angehen würden wie Energie-eGs, dann bräutche man sich keine Sorgen zu machen. nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und dürfe nicht in Frage gestellt werden, resümierte Bundesumweltminister Altmaier. Deshalb bleibt es beim Einspeisevorrang für erneuerbare Energien auch wenn sie zukünftig an den freien Markt herangeführt werden sollen, so Altmaier. Er sei davon überzeugt, dass Energiegenossenschaften auch dafür gute Lösungen finden werden. Organisiert worden war das Branchentreffen erstmals vom Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverband (DGRV), der Agentur für Erneuerbare Energien mit Unterstützung der BayWa AG und der R+V Versicherung AG. Hamburg. Der EDEKA-Verbund erhält den Goldenen Zuckerhut 2012, die höchste Auszeichnung der Lebensmittelwirtschaft in Deutschland. Markus Mosa Stellvertretend für den gesamten Verbund nahmen Adolf Scheck, Aufsichtsratsvorsitzender der EDEKA AG, sowie die beiden Vorstände Markus Mosa und Dr. Reinhard Schütte den Preis in Berlin entgegen. Entscheidend für die Auszeichnung war die Gesamtleistung der EDEKA-Unternehmer: Die selbstständigen Kaufleute der EDEKA standen noch nie so gut da wie heute, heißt es in der Begründung der mit Top-Managern aus Handel und Industrie besetzten Jury. Sie punkten bei den Kunden mit einer großen Auswahl an Markenprodukten, Eigenmarken, Feinkost, Frische, regionalen und lokalen Spezialitäten. Darüber hinaus würdigt der Preis auch die gelungene Integration der Plus-Filialen in das Vertriebsnetz von Netto Marken-Discount, die unter der Führung von Vorstandschef Soennecken eg erhält Umweltzertifikat Overath. Corporate Social Responsibility (CSR) gehört zu den vorrangigen Unternehmenszielen der Soennecken eg. Auf dem Weg zu einer noch nachhaltigeren Wirtschaftsweise wurde nun ein weiterer zentraler Schritt getan: Die Soennecken schloss die Umweltzertifizierung gemäß DIN EN ISO erfolgreich ab. Die so genannte DIN EN ISO ist eine international akzeptierte Norm, mit der festgelegt wird, wie eine Organisation ein effektives Umweltmanagementsystem einrichten kann. Mit ihr soll ein Gleichgewicht zwischen Wirt- Online kochen, zuhause essen Hamburg. Das EDEKA-Kochstudio hat unter den Ofen vorgeheizt: Auf der Internetseite stellt EDEKA seit Kurzem auf spielerische Weise Rezepte vor und lädt seine Kunden interaktiv zum Mitkochen ein. Das neue Angebot ist ein weiterer Baustein der Kampagne Wir lieben Lebensmittel : Zum Start stellt das Kochstudio den Kunden zunächst vier leckere Gerichte und ihre Zubereitung vor: Markus Mosa in einem rekordverdächtigen Tempo abgeschlossen wurde. Auch dank Netto sei es dem EDE- KA-Verbund gelungen, seine Position im deutschen Lebensmitteleinzelhandel nachhaltig auszubauen. Markus Mosa bedankte sich im Namen des gesamten Verbunds und betonte die Stärke der genossenschaftlichen Struktur von EDEKA. Es ist das Zusammenwirken innerhalb unseres dreistufigen Systems aus Einzelhändlern, Großhandelsbetrieben und Zentrale, das den EDEKA-Verbund über die Jahrzehnte stark gemacht hat und zu dem hat werden lassen, was er heute ist: eine der prägenden Kräfte des deutschen Einzelhandels. Das bestätigt auch Adolf Scheck: Wir brauchen starke Kaufleute, starke Regionen und eine starke Zentrale. Von dem einzigartigen und seit über 100 Jahren bewährten Modell profitiert vor allem der selbstständige Einzelhandel: Mit EDEKA haben wir Kaufleute einen starken Partner, der sich Jahr für Jahr verbessert und es uns ermöglicht, mit hervorragenden Geschäften im Markt zu bestehen, so Scheck. Der Goldene Zuckerhut wird seit 1958 verliehen und gilt als wichtigster Branchenpreis der Ernährungswirtschaft. schaftlichkeit und Umweltschutz geschaffen werden. Dazu hat Soennecken die für sie bedeutsamen umweltund sicherheitsrelevanten Aspekte erstmalig durch eine Umweltprüfung ermittelt. Berücksichtigt wurden dabei unter anderem Boden- und Gewässerschutz, Entsorgung, Arbeitssicherheit, Beschaffung, Lagerung, Transport und Logistik. Vorstandssprecher Dr. Benedikt Erdmann: Unser Ziel ist es, verantwortlich zu handeln und Werte zu schaffen. Für unsere Mitglieder, für unsere Mitarbeiter und für die Gesellschaft, in der wir leben. Entrecôte, Gnocchi mit Lachs, marinierte Lammkeule und Roastbeef mit Kräutern. Die Rezepte sind in verschiedene Schwierigkeitsstufen unterteilt. Von idiotensicher bis voll schwer hier ist für jeden etwas zum Mitkochen dabei. Für jedes Gericht gibt es eine Rezept einstiegsseite, die wichtige Fakten, die Zutaten und das gelungene Endergebnis enthält. Auf den folgenden Seiten werden die einzelnen Arbeitsabläufe dann Schritt für Schritt erklärt. Informationen unter

6 62 DEZEMBER ANZEIGE Dezember Genossenschaftliche allgemeine ANZEIGE Küche, Garten & Freizeit KOCHREZEPT Herzhafter Wintereintopf In der kalten Jahreszeit sind würzige und wärmende Eintöpfe ein Hit. Schnell zubereitet passen sie in jeden Familienalltag. Wildeintopf ZUTATEN (für 4 Personen) 800 g Wildschwein (alternativ: Hirsch aus der Keule) Butterschmalz 200 g geräucherter Speck 250 ml Weißwein (trocken) 50 ml Gemüsebrühe 5 Möhren 400 g grüne Bohnen 6 Kartoffeln 200 ml Sahne jeweils 1 Zweig Thymian und Rosmarin 1 Lorbeerblatt 4 Nelken Salz, Pfeffer, Muskat, evtl. Speisestärke KALENDER Zubereitung Das Rezept stammt aus dem Buch: Mit Marjolein durchs neue Jahr Das Fleisch unter fließendem kalten Wasser abspülen, trocken tupfen, evtl. parieren und würfeln. Butterschmalz in einem Topf erhitzen, das Fleisch darin kurz anbraten. Dann salzen und pfeffern. Das Fleisch herausnehmen und den vorher gewürfelten Speck hineingeben und im Bratfett kross braten. Das Fleisch wieder hinzufügen und mit Weißwein ablöschen. Dann den Sud mit Gemüsebrühe auffüllen, Gewürze und Kräuter dazugeben, langsam zum Köcheln bringen und eine Stunde kochen lassen. Dann Möhren (in Scheiben geschnitten), grüne Bohnen und Kartoffeln hinzufügen. Wenn die Kartoffeln und das Fleisch gar sind, die Sahne dazugeben. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Nach Belieben mit Stärke binden. Leckere deftige Eintöpfe 39 schmackhafte Eintopf-Rezepte für jeden Anlass in praktischer Spiralbindung, 96 Seiten ISBN , 9,95 Schon seit über 20 Jahren gehört Marjolein Bastin zu den erfolgreichsten Illustratoren weltweit. Ihr Augenmerk liegt dabei auf den Zeichnungen im jährlich erscheinenden Naturkalender. Blumen, Wiesen, Vögel und ganze Landschaften werden durch Marjolein Bastins Zeichnungen zum Leben erweckt. Die Inspiration für ihre Bilder entnimmt sie der Natur und damit sind sie auch ein Stück Lebensfreude für ihre Fans. Für Garten- und Naturfreunde bietet der Kalender ausreichend Platz zum Eintragen von Terminen und Notizen. Geboren 1943 in Holland. Geadelt von der Königin. Zählt zu den erfolgreichsten Illustratorinnen der Welt. Ihre Bücher und Karten haben Millionenauflagen. Bewegende Schicksale: Wenn Frauen den Hof verlassen Ulrike Siegel, selbst auf einem landwirtschaftlichen Betrieb geboren, trägt seit Jahren Erfahrungsberichte von Frauen, die auf dem Land leben, zusammen. Für diese Arbeit wurde sie mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Bundesverdienstkreuz. Während sich ihre ersten Bücher besonders dem Thema der Kindheit und Jugend in unterschiedlichen Generationen auf Bauernhöfen widmeten, erzählen ihre letzten beiden Bücher von zwei ganz anderen, hochspannenden Sichtweisen. In Und plötzlich war ich Bäuerin berichten Frauen, die neu in die Landwirtschaft gekommen sind, von ihren Erfahrungen fernab jeglicher Klischees, die heutzutage gern in den Medien zur Schau getragen werden. Im neuesten Buch Und dann habe ich den Hof verlassen berichten nun Frauen, die tatsächlich aus unterschiedlichsten Gründen ihr Leben auf einem Hof aufgegeben haben. Wirtschaftliche Aspekte spielen in den Geschichten ebenso eine Rolle wie emotionale. Ulrike Siegel Und dann habe ich den Hof verlassen Frauen erzählen von ihrem Abschied vom Landleben. Hardcover, 168 Seiten ISBN , 14,95 Du brauchst für 10 Stück: 10 WC-Rollen farbiges Kreppoder Geschenkpapier 1 Bogen DIN-A4 Papier Klebeband Konfetti evtl. Süßigkeiten oder kleine Geschenke»Für Michaela aus Baden-Württemberg bringt ein Verhältnis ihres Mannes zu einer anderen Frau den Stein ins Rollen, der ihr Leben von Grund auf verändern wird. Nachdem sie mit den Kindern aus dem Urlaub kommt, trifft sie die Hiobsbotschaft ihres Mannes wie ein Schlag. Im Nachhinein kommt mir diese Zeit im Winter 2008 wie ein langes Luftanhalten vor. Starr vor Schreck blieb die Zeit stehen. Ein Teil unserer Kühe wurde krank, sie fraßen nicht mehr, gaben deutlich weniger Milch, außerdem kam es zu Fehlgeburten im Stall. Nach dem ersten Schock wird Michaela die Tragweite für die ganze Familie, die gemeinsamen Kinder bewusst. Während einer Auszeit im Kloster beschließt sie, nicht kampflos aufzugeben, will den Hof, die Kinder und das gemeinsame Familienleben retten. Na, dann geh eben ich, war die Antwort meines Mannes, und eh ich mich s versah, war er über alle Berge. Auf Wolke davongeschwebt, weit weg von Betrieb, Kühen, Kindern, Frau, Mitarbeitern, Mitbewohnern. Nun sollte eine heftige Zeit auf mich zukommen, mit Schneide eine WC-Rolle mittendurch. Halte die beiden Hälften gut beieinander. Schneide aus dem Bogen A4-Papier kleine Zettel. Schreib auf jeden Zettel einen netten Weihnachtswunsch. In jede WC-Rolle steckst du dann einen Zettel. diversen Baustellen: Hof, Kinder, ich selber, Trennung, Scheidung und Arbeit ohne Ende. Doch in dieser schweren Zeit gibt es auch Neues, Positives für Michaela zu entdecken: Gleichzeitig war es eine intensive Zeit. Jeden Tag rief jemand an und bot mir seine Hilfe an; das soziale Netz hat unglaublich funktioniert. Doch dann kommt es, wie es kommen muss: Michaelas Mann kehrt zurück er ist der Erbe des Hofes, sie ist nur die eingeheiratete Schwiegertochter. Und die Neue hat ihr Mann bereits im Schlepptau. Nie hätte ich gedacht, dass es so gehen könnte. Es erstaunt mich, wie schwierig und essenziell die zwischenmenschlichen Beziehungen sind. Ich hatte immer ein herzliches und enges Verhältnis zu meinen Schwiegereltern und meiner Schwägerin. Am Anfang, als ihr Sohn und Bruder mir nichts, dir nichts verschwand, waren alle geschockt und empört, bestürzt und entsetzt. Sie halfen mir und stärkten mir den Rücken, wofür ich ihnen sehr dankbar bin. Doch im Laufe der Zeit hat sich ihre Haltung mir gegenüber sehr geändert. Schneide aus Krepppapier (oder nicht zu dickem Geschenkpapier) ein Stück, das dreimal so breit ist wie die WC-Rolle. Sorge dafür, dass das Papier an der Ober- und Unterseite etwa 4 Zentimeter überragt. Lege die Hälften der WC-Rolle mit dem Zettel darin auf das ausgeschnittene Stück Krepppapier und roll das Papier straff um die WC-Rolle. Klebe das Papier mit einem Stück Klebeband fest. Kaum waren wir geschieden, er wieder verheiratet und eine neue Schwiegertochter in der Familie, kühlte sich das Verhältnis zu mir rasant ant ab. Diese plötzliche, starke Ablehnung von dem Rest meiner angeheirateten Familie so gnadenlos zu spüren, hat mich wirklich getroffen und vielleicht ist es zwischen den Zeilen zu lesen, dass ich diese Brocken erst noch verdauen muss. Vielleicht ist es ja etwas sehr Hoftypisches, da gelten ganz andere Familienbanden, und wer echt in der Familie ist, also in sie hineingeboren ist, von dem wird so manches geduldet, ohne es zu hinterfragen. Heute mit dem entsprechendem Abstand ist es einfacher für Michaela, auf ihre Zeit auf dem Hof zurückzublicken. Wenn ich an die letzten fast 15 Jahre zurückdenke, erfüllt mich zuallererst eine große, tiefe Dankbarkeit, worüber ich sehr froh bin, da das Ende meiner Hofzeit und die Strapazen der letzten Jahre nicht den eigentlichen Reichtum dieses landwirtschaftlichen Betriebes verdecken. DIE ECKE FÜR KINDER Für jeden einen Christmas Cracker! Dreh an einer Seite das Papier wie bei einem Bonbon vorsichtig straff umeinander. Mach es mit einem Stück Schnur oder Klebeband so fest, dass es sich nicht wieder aufdrehen kann. An der Seite, die noch offen ist, kannst du jetzt das Konfetti hineinfüllen. Mit einem Esslöffel geht das ganz einfach. Du kannst auch noch Süßigkeiten oder ein kleines Geschenk hineinstecken. Anschließend kannst du auch diese Seite zudrehen und festkleben.» >> Marjolein Bastin Die Illustratorin Marjolein Bastin Naturkalender Seiten, Spiralbindung ISBN ,95 Marjolein Bastin Vera feiert Weihnachten ht 23 Seiten, Hardcover, ISBN , 12,95 Kopiere oder male weihnachtliche Motive und klebe sie als Schmuck mitten auf die Christmas Cracker.

7 Dezember Genossenschaftliche allgemeine Kinder 1698 So lautet die Postleitzahl des Weihnachtspostamts im brandenburgischen Himmelpfort. Dorthin können Kinder ihre Wunschzettel schicken. Weitere Weihnachtspostämter gibt es in Engelskirchen in Nordrhein-Westfalen, Himmelpforten in Niedersachsen oder Himmelsberg in Thüringen. Zuletzt hat allein der Weihnachtsmann in Himmelpfort Briefe beantwortet. Deshalb: Anschrift nicht vergessen. Eric Isselée/Fotolia.com Wissen Die kleinen Geheimnisse der heimischen Tiere und Pflanzen FLEDERMAUS Mit 1000 verschiedenen Arten bildet die Fledermaus die zweitgrößte Gruppe der Säugetiere. Da die Fledermäuse immer weniger Platz zum Leben haben, sind sie bedroht. In der kalten Jahreszeit kuscheln sich die Tiere zusammen und hängen beim Winterschlaf ab. MISTEL Die Mistel wächst ganz ohne Erde, denn sie lebt auf einer anderen Pflanze: Dem Wirtsbaum entzieht sie das Wasser zum Überleben. Pflanzen, die sich so durchschnorren, nennt man Parasiten. In der Weihnachtszeit ist die Mistel zur Dekoration beliebt. Was bedeuten die Vornamen? Luis Luis oder Louis wird vom alten Vornamen Ludwig abgeleitet. Der wurde aus den althochdeutschen Wörtern für laut, berühmt und Kampf gebildet. Es gibt einen Komiker, der heißt Louis de Funès. Namenstage sind: 28. April, 19. oder 25. August. Aus der Welt von Oma und Opa Briefe unter der Schulbank Früher, als Oma und Opa, ja selbst als Mama oder Papa zur Schule gingen, gab es ja noch keine Handys und SMS-Nachrichten. Deshalb wurden Briefchen verschickt. Etwa wenn sich Schüler langweilten oder Liebesbotschaften loswerden wollten wie Ihr rechts lesen könnt. Das Frankfurter Museum für Kommunikation zeigt in einer Schau Willst du mit mir gehen? 150 solcher Zettel. Verschickt werden sie immer noch: wenn das Handy ausbleiben muss. Weißt du das? 1. Welche Geschenke brachten die Heilligen Drei Könige? a) Gold, Kerzen und Plätzchen b) Gold, Weihrauch und Myrrhe c) Gold, Silber und Zimt 2. Welche Tiere gehören zur zweitgrößten Gruppe bei den Säugetieren? a) Raubtiere b) Nagetiere c) Fledermäuse petrabarz/fotolia.com Anna Anna ist eine Form des hebräischen Vornamens Hannah und bedeutet Anmut und Gnade. Eine Variante ist Anne. So hieß ein Mädchen, das dem nationalsozialistischen Völkermord zum Opfer fiel: Anne Frank. Ihr Tagebuch ist weltberühmt. 3. Wie heißt ein bekanntes Märchen der Gebrüder Grimm, in dem eine goldene Kugel eine wichtige Rolle spielt? a) Der Froschkönig b) Schneewittchen c) Frau Holle Lösungen: 1. b), 2. c) 3. a) Die 9 über die 8 zum Plus-Zeichen und die 10 an die 15 und 1 zu einer 9. TV-Nachrichten extra für Kinder įunser Reporter hat im ZDF-Studio in Mainz zugeschaut, wie eine Sendung für Mädchen und Jungs entsteht 8:30 Uhr Carsten Gutland sitzt in der logo!- Redaktion. Tags zuvor haben die Redakteure, darunter auch Carsten, gemeinsam entschieden, dass es in den logo!-nachrichten auch um die PISA-Studie gehen soll. Seit 11 Jahren werden in vielen Ländern Schüler im Lesen und Rechnen getestet. In jeder logo!- Sendung gibt es einen kurzen Beitrag, in dem etwas mit den logo!- Figuren, mit Fotos und Tönen und dem passenden gesprochenen Text ausführlich erklärt wird. Welches sind die wichtigsten Informationen? Was kann weggelassen werden? Welche Bilder sind dafür nötig? All das überlegt Carsten, schreibt seine Ideen auf und geht damit zu einer der beiden logo!- Grafikerinnen. 9:30 Uhr Grafikerin Birgit Ohagen bespricht mit Carsten, wie der PISA- Erklärfilm aussehen soll. Um sich leichter zu verständigen, zeichnet sie einen Plan, wie das Thema erklärt wird. Gemeinsam mit ihrer Kollegin zeichnet und programmiert Birgit am Computer, wie sich die logo!-figuren bewegen und welche Fotos erscheinen sollen. Für den 0 Sekunden langen Erklärfilm werden die beiden Grafikerinnen heute zusammen 15 Stunden lang arbeiten. 11:30 Uhr In der Redaktion ist auch Anja Roth eingetroffen. Sie wechselt sich mit Jule, Tim und Kim, den anderen logo!-moderatoren, dabei ab, durch die Nachrichtensendungen zu führen. Worüber reden die Menschen in Deutschland gerade? Welche Nachrichten sind für Kinder interessant? Wer übernimmt welche Aufgaben? Darum dreht sich alles in der großen Redaktionssitzung um Uhr. 12:20 Uhr Hanno Hummel kommt zum ZDF zurück. Mit einem Kamerateam war der logo!-redakteur um Uhr in eine Schule gefahren und Sprachaufnahme der Redakteurin hatte dort Schüler nach ihrer Meinung zu den Ergebnissen der PISA-Studie gefragt. Sofort geht Hanno mit dem Filmmaterial in einen Schneideraum und sucht an einem Monitor Szenen mit besonders interessanten Antworten aus. Es muss fix gehen, denn die ausgewählten Filmschnipsel werden bereits erwartet 12:45 Uhr im Schneideraum nebenan: Dort sitzt Julia Schröter. Die Redakteurin hat den Text des Nachrichtenbeitrags über die PISA-Studie bereits geschrieben. Jetzt baut sie mit Axel Neumann alle Teile des Films zusammen: die Antworten der Schüler und kurze Unterrichtsszenen aus dem Filmarchiv von logo!. Axel ist Cutter von Beruf: Er schneidet Filmaufnahmen mithilfe seines Schnittcomputers auseinander und fügt sie zu einem neuen, fertigen Film wieder zusammen. Die einzelnen Teile des Beitrags müssen genau so lang sein, dass Julia genug Zeit hat, den passenden Text zu sprechen. Als Nächstes geht Julia hinüber in den Aufnahmeraum, um ihren Text in ein Mikrofon zu sprechen. 14:08 Uhr Eine gekürzte Version des Beitrags über die PISA-Studie wird in der ersten Kurzsendung ausgestrahlt, die zweite folgt um Uhr. Moderatorin Anja Roth hat ihre Texte für die Kurznachrichten geschrieben. Wenige Minuten zuvor lässt sie sich noch schminken. Ansonsten würde ihre Haut im Scheinwerferlicht glänzen. Kinderreporter Hendrik bei der Arbeit. 19:30 Uhr Der Countdown läuft: Im Studio werden die Scheinwerfer eingestellt. Außer den Kameras, die von Kameraleuten bedient werden, gibt es auch computergesteuerte Kameras. Sie werden vom Regieraum aus gelenkt. Dort arbeiten 10 Menschen, die an Monitoren alles im Blick haben, die Anweisungen für die Moderatorin und die Kameraleute geben und die Nachrichtenbeiträge sekundengenau starten. Die Wände des Studios sind grün: Warum sieht das am Fernsehbildschirm ganz anders aus? Ein Computer ersetzt alles, was grün ist, durch das Bild des logo!-studios, das Grafiker programmiert haben. 19:50 Uhr Hallo, hier ist logo!, ich bin logo!- Anja, begrüßt Moderatorin Anja Roth die ungefähr jungen Zuschauer vor den Fernsehgeräten überall in Deutschland. Die logo!-nachrichten sind im KiKA, dem Kinderkanal von ARD und ZDF, samstags bis donnerstags um Uhr und freitags um Uhr zu sehen. In ZDFtivi wird logo! samstags um 8.50 Uhr gesendet. Im Internet: Dieser Beitrag stammt aus PRIMAX, dem Kindermagazin der Volksbanken und Raiffeisenbanken. redkon GmbH, Glashütten (4) interview Hendrik (14) ist seit drei Jahren logo!-kinderreporter. 20-mal war er im Einsatz. Dabei hatte er es auch mit Prominenten zu tun, etwa mit Basketballstar Dirk Nowitzki oder Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel. Wie wurdest du Kinderreporter? Da meine Mutter beim ZDF arbeitet, ging sie einfach zur logo!- Redaktion und fragte, wie ich Kinderreporter werden kann. Normalerweise bewirbt man sich mit einem kurzen, selbstgedrehten Videofilm. Mir hat ein Zufall geholfen: Eines Tages brauchte logo! dringend einen Kinderreporter für eine Reportage. So wurde ich ins ZDF eingeladen, um bei einer Probe zu zeigen, wie ich mich vor der Kamera verhalte. Offenbar habe ich es gut gemacht: Am Tag darauf fuhr ich zu den echten Drehaufnahmen. Ich war überhaupt nicht aufgeregt. Aber nur deshalb, weil ich keine Zeit hatte, darüber nachzudenken, was alles schiefgehen kann. Bei der ersten Frage habe ich nur gestottert Wie bereitest du dich vor? Zuerst finde ich im Internet möglichst viel über meine Gesprächspartner heraus. Danach denke ich mir Fragen aus und bespreche sie mit einem logo!-redakteur. Durch meine Recherche kenne ich die meis - ten Antworten bereits. Ich frage ja nicht für mich, sondern für die Zuschauer. Es ist meine Aufgabe, den Interviewpartner erzählen zu lassen, was Kinder interessant finden. Welcher Reportereinsatz war bisher am schwierigsten? Das Interview mit dem amerikanischen Schwimmer Michael Phelps: Ich hatte genau fünf Minuten Zeit und musste meine Fragen auf Englisch stellen. Obwohl meine Englischnote in der Schule okay ist, fiel es mir schwer, seine Antworten zu verstehen. Da ich selbst Leistungsschwimmer im Verein bin, ist er mein größtes Vorbild. Auch deshalb war ich aufgeregt wie niemals zuvor. Bei der ersten Frage habe ich nur gestottert, dann ging es besser. Was wird von Kinderreportern erwartet? Wir sollen neugierig sein. Wenn uns etwas nicht klar ist, sollen wir den Mut haben, immer wieder nachzuhaken. Wichtig ist auch, niemals zu nuscheln, sondern deutlich zu sprechen. SPIEL & SPASS Original und Fälschung Witz Link-Tipp Streichholzrätsel Herr Blöd, Herr Niemand und Herr Keiner streiten sich. Geht Herr Blöd zur Polizei und beschwert sich: Niemand hat mir auf den Kopf gespuckt und Keiner hat s gesehen! Darauf sagt der Polizeibeamte: Sagen Sie mal, sind Sie eigentlich blöd? Antwortet Herr Blöd: Ja, aber höchstpersönlich. Dumme Fragen gibt es nicht! Deshalb ist es toll, dass es frag FINN gibt. Denn das ist eine klasse Suchmaschine für Kinder, die bei jeder Frage zur richtigen Antwort führt. Ganz gleich, ob Ihr wissen wollt, woraus Kaugummi gemacht wird oder ob Förster ein Traumberuf ist. Und Eltern, die sich über sicheres Surfen informieren wollen, erfahren auch viel Welche beiden Streichhölzer müssen umgelegt werden, damit die Gleichung aufgeht? Lösung bei Weißt du das?" nickolya/fotolia.com Schneemänner: Finde die fünf Fehler, die der Fälscher in das rechte Bild eingebaut hat.

8 8 Dezember Genossenschaftliche allgemeine Job & Uni Stipendium gesucht Stipendien sind längst nicht nur was für Überflieger. Einen guten Überblick über diese Art des Zuschusses für Studium, Praktikum oder Ausbildung verschafft die Internetseite des Bundesbildungsministeriums. Bei der Suche nach dem richtigen Stipendium hilft www. mystipendium.de. Hier gibt es jede Menge Tipps, und wer ein individuelles Profil erstellt, bekommt passende Stipendien aus einer Datenbank mit über Einträgen vorgeschlagen und seine Erfolgsaussichten ausgerechnet. Beim nächsten Talent links abbiegen Was kommt nach der Schule? Praktika und der Berufsnavigator bieten Orientierung įeigene Stärken erkennen und nachfragen įbuchtipp zum Thema Volksbank Mönchengladbach eg Mönchengladbacher Schüler testen auf Einladung der Volksbank den Berufsnavigator. Frankfurt. In einem halben Jahr steht für viele der Schulabschluss an oder die Prüfung an der Universität. Und spätestens dann müssen die große Fragen beantwortet werden: Was will ich eigentlich werden und was genau verbirgt sich hinter welchem Job? Vielen bereitet allein der Gedanke daran Kopfschmerzen, doch verdrängen gilt nicht. In Deutschland bricht rund jeder vierte Auszubildende und jeder dritte Student die Ausbildung beziehungsweise den Studiengang vorzeitig ab. Die vielen Ausbildungsangebote und Studienschwerpunkte erschweren oft die Entscheidung und verschleiern mitunter den Blick auf das Wesentliche: die eigenen Fähigkeiten, Interessen und Talente. Anzeige HOCHSCHULABSOLVENTEN KENNZIFFER: Diese Herausforderungen erwarten Sie bei uns: von Anfang an Mitarbeit in Projekten und spannenden Aufgaben frühzeitige Einbindung in verantwortungsvolle Tätigkeiten innerhalb unserer Branchenschnittstellen Banken, Beratung und IT individuelle Begleitung in der Einarbeitungsphase Ihre Qualifikationen sprechen für Sie: Was uns als Arbeitgeber auszeichnet: Warum ich bei der GAD bin? Weil ich hier vielfältige Chancen habe, mich zu entwickeln. abgeschlossenes Studium der (Wirtschafts-)Informatik, Betriebswirtschaftslehre oder Mathematik Af nität zur Informationstechnologie Begeisterung für neueste Entwicklungen im IT-Sektor möglichst Erfahrung in Projekt- und Teamarbeit Die Chance zur Übernahme verantwortungsvoller Aufgaben und Projekte Flexible Arbeitszeiten Ein attraktives Gehaltssystem Umfangreiche Sozialleistungen Individuelle Unterstützung in der Aus- und Weiterbildung Die GAD eg mit Sitz in Münster betreut als Spezialist für Banken-IT Volks- und Raiffeisenbanken sowie eine Vielzahl weiterer Finanzunternehmen. Mit beinahe 50 Jahren Erfahrung bieten wir unseren Kunden ein verlässliches und innovatives Leistungsportfolio: das komfortable Bankenverfahren bank21, eines der sichersten Rechenzentren Europas und zahlreiche weitere Leistungen rund um das Bankgeschäft. Die rund Mitarbeiter der GAD-Gruppe erwirtschafteten 2011 einen Umsatz von rund 699 Millionen Euro. Technologie aus Münster. Wer wissen will, welchen Weg er beruflich einschlagen sollte, der hat verschiedene Möglichkeiten, sich schlau zu machen. Praktika in Betrieben sind ein Weg, erste Informationen bieten die Arbeitsagenturen. Sie kooperieren mit Schulen und bieten etwa Schülern der 9. und 12. Klassen mitunter den sogenannten Berufsnavigator an. Dahinter steckt ein computergestütztes Testverfahren, das von einer Hamburger Firma mit Personalexperten und Psychologen entwickelt wurde. Seit drei Jahren ist das Verfahren im Einsatz und bietet Hilfe bei der Berufsorientierung. In kleinen Gruppen erarbeiten die Schüler ihre persönlichen Stärkenprofile und aufgrund dieser Bewertungen ordnet die Navigator-Software zehn entsprechende Berufsbilder und ein individuelles Stärkenprofil zu. Experten beraten dann weiter und geben Tipps, was nun zu tun ist. Das Angebot ist nicht ganz billig: 69 Euro kostet das Navigatorprogramm pro Schüler, wenn ganze Jahrgangsstufen daran teilnehmen. Schulen bemühen sich meist um Sponsoren für das Projekt. Die eigenen Stärken erkennen, dann fragen, recherchieren und jede Menge Kontakte knüpfen, so haben es auch die jungen Berufseinsteiger gemacht, die Gunda Achterhold für ihr informatives Buch Wer macht was und was mache ich? befragt hat. Die Buchautorin hat Menschen auch mit gewöhnlichen Berufen entdeckt und bietet damit den Lesern neue Perspektiven und Ideen. Da erzählt ein Technologie- Scout, eine Bewährunghelferin ebenso wie eine Social Media Managerin, ein Versicherungsmathematiker oder eine Kundenberaterin. Drei Menschen mit spannenden Berufen aus diesem Buch lassen wir hier auf der Seite zu Wort kommen. Die drei folgenden Texte sind mit freundlicher Genehmigung des Campus-Verlags entnommen aus: Bewerben Sie sich jetzt! Gunda Achterhold: Wer macht was und was mache ich? 64 tolle Jobs mit Zukunft, 16 Seiten, 1,99 Euro EAN GAD eg Unternehmensservice Anke Eickbusch-Stocker GAD-Straße Münster Tel.: Internet: Was gefällt einem neunjährigen Kind? Kinderhörbuch-Lektorin Michelle Sattinger (29) berichtet über ihren Beruf: Meinen ereader habe ich immer dabei. Ich lese, wo ich gehe und stehe: Im Verlag, in der U-Bahn und auch viel zu Hause, in meiner Freizeit. Meistens sind es Manuskripte von Büchern, deren Rechte von Buchverlagen schon erworben worden sind, die aber noch nicht erschienen sind. Gemeinsam mit unserer Programmleiterin entscheide ich, ob sich ein Kinderbuch oder ein Jugendroman auch als Vorlage für ein Hörbuch eignet. Seit drei Jahren arbeite ich als Lektorin für einen Hörbuchverlag in Hamburg. Nach dem Studium hatte ich ein Volontariat in der Presseabteilung gemacht und habe die Abteilung gewechselt, als ein Platz im Lektorat frei wurde. Als Buchwissenschaftlerin brachte ich ein Gespür für die Branche mit, und da ich im Nebenfach BWL belegt hatte, auch ein Gefühl für Zahlen. Dadurch ist Ich bin ein sorgfältiger Mensch Spieletester Silvio Rabe (28) schwärmt von seinem Beruf: Wilde Kreaturen, die Inseln erobern und in einer mittelalterlichen Welt immer neue Abenteuer bestehen die ersten Tage im Job habe ich damit verbracht, dieses Spiel zu spielen. Seit einem Jahr arbeite ich für einen Gameentwickler und teste ein Online-Rollenspiel fürs Handy. Dahinter steht ein reichlich verstricktes und verschachteltes Regelwerk, in das ich mich am Anfang erst einmal reinfuchsen musste. Das Spiel gibt es schon lange. Aber die Phantasiewelt muss natürlich mit immer neuen Inhalten gefüttert werden, damit es für die Nutzer interessant bleibt. Es ist toll, eine neue Quest zu testen, also eine Aufgabe, die von einer computergesteuerten Figur erteilt wird. Man ist der Erste, der das durchspielen kann, und es passieren viele lustige Sachen! Es geht nicht darum, um Geld zu betteln Fundraiser Arne Vollstedt (30) über seine berufliche Aufgabe: Ich fand es schon immer toll, was Menschen bewegen können, die hinter einer Sache stehen. Viele gutgemeinte Projekte gehen allerdings wieder ein, weil das Geld fehlt. Deshalb wird Fundraising in vielen Bereichen immer wichtiger, gerade im Sozialwesen und in der Bildung. Natürlich muss man sich am Anfang überwinden, jemanden um Spenden zu bitten. Und die Hürde bleibt. Aber es geht im Fundraising nicht darum, um Geld zu betteln, es sind Gespräche auf Augenhöhe. Die Leute wollen etwas tun, sie wollen etwas bewegen, und wir vermitteln ihnen ein geeignetes Projekt. Seit drei Jahren arbeite ich im Großspenden-Fundraising für eine soziale Organisation, die Kinderdörfer in Lateinamerika unterstützt. Ich rufe nicht einfach irgendwo an, sondern halte den Während sich unsere Entwickler immer neue Episoden einfallen lassen, übernehmen wir Tester eine eher destruktive Rolle. Wir müssen versuchen, uns möglichst fiese Sonderfälle ausdenken, um die Anwendung auf die Probe zu stellen. Besser wir finden Schwachstellen als später die Nutzer! Ich bin Medieninformatiker und habe schon immer gerne gespielt. Einen typischen Programmierjob wollte ich nie machen. Über ein Praktikum habe ich festgestellt, dass mir das Arbeiten in Kontakt zu Menschen, die bereits Geld gegeben haben. Ich bedanke mich, erzähle von den Fortschritten des Projekts, das sie unterstützt haben, und von neuen Plänen. Das sind häufig sehr persönliche Gespräche, in denen ich viel darüber erfahre, was die Spender bewegt. Nicht selten baut sich ein enges Vertrauensverhältnis auf wobei den Spendern immer klar ist, dass ich nicht zum Kaffeetrinken vorbeikomme, sondern ein ganz konkretes Projekt mitbringe. Von der Renovierung einer Schultoilette bis hin zum neuen Krankenhaus: Je intensiver der Kon- Campus Verlag (3) rierte Manuskripte von den Buchverlagen, die wir zum Bearbeiten nach außen weitergeben. Dafür habe ich mit den Sprechern zu tun und bin immer auf der Suche nach Stimmen, die zu unseren Projekten passen könnten. Wir arbeiten viel mit Synchronsprechern, zum Beispiel mit der deutschen Stimme der Bella in den Biss-Verfilmungen. Wichtig ist, dass die Hörer ein Bild im Kopf haben, das zu der Rolle im Hörbuch passt. Mit den technischen Details habe ich natürlich auch zu tun. In Zusammenarbeit mit den Tontechnikern stimme ich die Feinheiten ab, höre mir die Aufnahme an und gebe Fehler, die mir auffallen, weiter. Ein zu lautes Atmen zum Beispiel oder ein Magengrummeln des Sprechers. Es ist ein sehr vielseitiger Job auch wenn sich die Arbeit vor allem im Büro abspielt. In der ersten Zeit war ich häufig bei Tonaufnahmen dabei, um ein Gefühl dafür zu bekommen, was geht und was nicht. Inzwischen bin ich eher selten im Studio. Viel Zeit verbringe ich damit, den Markt zu beobachten. Ich verfolge die Verkaufszahlen, schaue mir an, wie sich bestimmte Titel behaupten, und analysiere, welche Entscheidungen gut waren und wie sich Hörbücher entwickeln, die wir abgelehnt haben. Die Auswahl ist oft ganz schön schwierig! In eine 18-Jährige kann ich mich noch hineindenken, aber was gefällt einem Neunjährigen? Den Kundengeschmack zu treffen, das ist die größte Herausforderung. der Qualitätssicherung Spaß macht. Erst während der Jobsuche habe ich gemerkt, dass sich meine Vorliebe für Computerspiele mit diesem Bereich bestens verbinden lässt, und habe daraufhin gezielt gesucht. Auch als Spieletester muss ich schauen, dass alles so funktioniert, wie es soll. Ich gehe dabei strukturiert vor: Anhand von Listen überprüfe ich Punkt für Punkt bestimmte Funktionen und die Anwendungssicherheit. Als Spielspaß würde ich das nicht unbedingt bezeichnen. Manche Abläufe gehe ich wieder und wieder durch, ich überprüfe sogar die Rechtschreibfehler. In Episoden erstellen wir regelmäßig neuen Spielinhalt. Sie müssen Sinn machen, genügend Anreize bieten, aber auch die technischen Anwendungen müssen stimmen. Gerade bei den Zahlsystemen ändert sich ständig wieder etwas. Im Moment passen wir einzelne Inhalte an Bezahlfunktionen an. Wer zum Beispiel eine kleine Insel kaufen will, verlässt den freien Bereich und zahlt dafür. Das muss über ein Pop-up klar zu erkennen und direkt mit einem Bezahlbutton verbunden sein. Viele kleine Funktionalitäten, die stimmen müssen. Ich finde das Spiel trotzdem noch so spannend, dass ich mich oft sogar zu Hause noch mal einlogge. Richtig spielen und meinen Charakter weiterentwickeln kann ich in der Arbeit schließlich nicht. mir am Anfang vieles leichter gefallen. Lektoren lesen nicht nur viel, wir müssen auch wirtschaftlich denken. Für jedes Manuskript, das ich in Auftrag gebe, kalkuliere ich ein Preis-/Leistungsschema: Wie viele Buchseiten passen auf eine CD, um wie viel muss der Originaltext gekürzt werden, wie viel kostet das und wie viele CDs bringen wir heraus? Im Gegensatz zu Kollegen im Buchverlag habe ich mit dem Bearbeiten des Textes nichts zu tun. Das Korrektorat und die Arbeit mit dem Autor am Text sind an sich klassische Aufgaben eines Lektors. Wir bekommen fertig lektotakt ist, desto besser kann ich einschätzen, welches Vorhaben für meinen Gesprächspartner besonders interessant sein könnte. Fürs Fundraising habe ich mich schon früh interessiert. In Jugendvereinen habe ich Veranstaltungen organisiert und war als Kassenwart für die Finanzen zuständig. Obwohl ich Kulturwissenschaften studiert habe, wollte ich nie in die Richtung. An der Uni habe ich mir patchworkartig alle Seminare zusammengesucht, die fürs Fundraising interessant sein könnten. Wieder als Kassenwart habe ich ein großes Open-Air-Festival mit auf die Beine gestellt und gemerkt, dass es mir liegt: Wenn ich von einer Sache überzeugt bin, kann ich andere dafür begeistern. Trotzdem hätte ich nicht gedacht, dass ich so schnell eine Stelle finden würde. Es heißt oft, Großspenden-Fundraiser sollten maximal eine Generation jünger sein als die Spender, um ein entsprechendes Standing mitzubringen. Ich kann nur sagen: Auch als junger Mensch kann man überzeugen, wenn man authentisch, begeistert für die Sache und einfühlsam mit dem Gegenüber ist. Entscheidend für ein erfolgreiches Fundraising ist, dass ich dahinterstehen kann. Ich persönlich könnte mich auch für den Umweltschutz oder für die Energiewende einsetzen, weil mir diese Themen auch privat am Herzen liegen. Aber zum Beispiel nicht so gut für ein Kammerorchester. GAD_Anzeige_Hochschulabsolvent_182x262_v1.indd :40

9 Dezember Genossenschaftliche allgemeine 9 Kultur 200 Jahre Märchen-Onkel In alten Zeiten, wo das Wünschen noch geholfen hat so beginnt Der Froschkönig, das erste Märchen der Brüder Grimm. Am 20. Dezember 1812 wurden die von Wilhelm und Jacob gesammelten Kinder- und Hausmärchen erstmals veröffentlicht. Seither sind Rotkäppchen, Schneewittchen und all die anderen Geschichten in mehr als 150 Sprachen und Dialekten erschienen. Die Sammlung gilt nach der Bibel als das am häufigsten übersetzte Buch der Welt. Jubiläumsprogramm unter KOLUMNE Lernen ein Leben lang Die Wissensgesellschaft ist auf dem Vormarsch. Ein Satz, oft gehört, viel diskutiert und häufig am Ende ad acta gelegt vielleicht auch deshalb, weil diese Aussage so unzweifelhaft ist, dass sie kaum in Frage gestellt werden kann. Trotzdem lohnt sich ein genauerer Blick auf die Konsequenzen, die diese These mit sich bringt. Denn eine Wissensgesellschaft auf dem Vormarsch beinhaltet viel mehr als die bloße Tatsache, dass immer mehr Menschen einen Universitätsabschluss erlangen. Ich sehe das Ganze aus einer unternehmerischen Perspektive: Wachstum, Fortschritt, Innovation all dies findet nicht statt ohne kluge Köpfe. Unternehmen sind mehr als je zuvor auf qualifizierte, kreative Menschen angewiesen, wenn sie am Markt bestehen wollen. Dabei gilt es aber nicht nur, die richtigen Mitarbeiter zu finden, sondern diese auch zu fördern und ihnen so die Möglichkeit zu geben, mit den rasanten Veränderungen in ihrem Umfeld Schritt zu halten. Neulich habe ich gelesen, dass die Möglichkeit zur Weiterbildung für Arbeitnehmer bei der Auswahl des potentiellen Arbeitgebers eine immer größere Rolle spielt. Auch in der GAD stehen kontinuierliche Weiterbildung und das damit verbundene lebenslange Lernen weit oben auf der Agenda. Das fängt bei unseren Auszubildenden an, die in einem dualen Studium lernen, Theorie mit der Praxis zu verbinden. Und auch die Mitarbeiter, die schon lange keine Azubis mehr sind, haben bei uns die Möglichkeit, in internen und externen Weiterbildungen kontinuierlich am Ball zu bleiben. Lebenslanges Lernen ist in der GAD nicht nur ein Schlagwort, sondern längst Realität. Von Anno Lederer Vorstandsvorsitzender der GAD eg Was Im Weihnachtsgeschäft wird reichlich Rummel um die E-Book-Reader (auch: E-Reader) gemacht. Es handelt sich dabei um tragbare Lesegeräte für elektronisch gespeicherter Buchinhalte (E- Books). Kosten rund 130 Euro. Neben Geräten, die elektronisches Papier zur Anzeige verwenden, lassen sich mit besonderer Software auch Tablet-Computer und PCs als E-Book-Reader nutzen. Kulturtipp Wieder lesen: John Irving Wer bisher kein Buch des amerikanischen Geschichtenerzählers John Irving gelesen hat: Sein 13. Roman ist eine gute Gelegenheit einzusteigen. In einer Person hat alles, was einen guten Irving ausmacht: unangepasste Typen und packende Szenen. Und diejenigen, die seine Klassiker wie Garp oder Gottes Werk und Teufels Beitrag verschlungen haben, können sich auf einen berührenden neuen Roman freuen. Er ist auch eine Liebeserklärung an die Literatur. Billy, die Hauptfigur, verliebt sich in die Bibliothekarin und Transsexuelle mit dem eiskalten Namen Miss Frost. Und das Drama nimmt seinen Lauf. John Irving In einer Person Roman Diogenes In einer Person Roman. Diogenes-Verlag, Zürich, 52 Seiten, 24,90 Euro Mann für alle Fälle: Brad Pitt auf dem roten Teppich mit seiner Partnerin, der Schauspielerin Angelina Jolie Ideale müssen verteidigt werden įhollywood-star Brad Pitt zum Filmstart über gesellschaftliche Verantwortung, Kommerz, Gewalt und seine raufenden Kinder Mehr als nur Popcorn-Kino: Film Killing Them Softly läuft an Brad Pitt plädiert für Kapitalismus mit strengen Regeln Sein Geld gibt der Schauspieler gerne fürs Reisen aus Als Kind sang er im Kirchenchor, öffentliche Bekanntheit errang er erstmals durch Auftritte in Dallas. Der Durchbruch gelang Brad Pitt anno 1991 als junger Liebhaber von Geena Davis in Thelma & Louise sowie als Serienkiller in Kalifornia. Mit Interview mit einem Vampir und Legenden der Leidenschaft wurde Pitt zum Publikumsliebling. Dass er nicht nur für Popcorn-Kino gut ist, zeigte er mit einer cleveren Filmauswahl, zu der ambitionierte Werke wie 12 Monkeys, Fight Club, Babel oder Inglourious Bastards gehörten. Nun kommt der Schauspieler und Produzent als cooler Killer in Killing them Softly in die Kinos, einem Krimi mit reichlich Gesellschaftskritik. In Cannes stellte Pitt das Werk vor und lud zur Interview- Audienz ins Carlton -Hotel. Dort traf ihn unser Mitarbeiter Dieter Oßwald. Audrey Tautou spielte Coco Chanel. Die Monroe verhalf No5 zum Durchbruch. Mister Pitt, Sie spielen in Killing them Softly den coolen Killer ist das die perfekte Rolle für Ihr Image? Pitt: Ich weiß nicht. (lacht) In solchen Kategorien denke ich eigentlich überhaupt nicht. Bei einer Rolle interessiert mich vor allem, ob sie das Potential von neuen Erfahrungen bietet. Ein Genre-Krimi mit untypisch viel Sozialkritik wie wichtig war Ihnen diese politische Komponente? Pitt: Das ist ganz sicher ein provokativer Stoff, der seinen Nachhall findet, und das ganz gewiss nicht ohne Grund. Ich persönlich würde das Bild von Amerika zwar nicht ganz so definieren, gleichwohl möchte ich diese kritischen Töne keinesfalls kleinreden. Der Film zeigt, dass Politiker sich nicht mit den eigentlichen Problemen beschäftigen, sondern lediglich mit der öffentlichen Wahrnehmung dieser Probleme und ihrer vermeintlichen Lösungen und das ist ein kontraproduktiver Weg. America is not a country, it s a business sagen Sie am Schluss als Killer Jackie an der Theke, sehen Sie das ähnlich? Pitt: Jackie verurteilt dieses System keineswegs, er sagt nur: So läuft der Laden eben, nach diesen Regeln muss man spielen. Jackie versucht, mit möglichst wenig Gefühlen seinen Job zu machen. Amerika hat viele Facetten und für mich ist es ein großartiges Land. Es gibt Ideale wie Innovation, Integrität, Gerechtigkeit und Fairness aber diese Ideale müssen verteidigt werden. Brad Pitt: Hahn im Chanel-Korb Ungezügelter Kapitalismus kann Amok laufen Haben Demokratie und Kapitalismus versagt? Pitt: Ich kenne kein besseres System, aber es muss besser geschützt werden. Ungezügelter Kapitalismus kann Amok laufen. Ich bin Kapitalist und glaube an dieses System. Aber wir dürfen nicht vergessen, dass dieses System korrumpierbar ist, ob nun durch die menschliche Natur oder durch bewusste Absicht. Wir benötigen also auf alle Fälle strengere Regeln. Die Frage ist, was ist verantwortlicher Kapitalismus? Wenn Chevron seit Jahrzehnten sein Öl in Ecuador abkippt, weil sie mit dieser Umweltverschmutzung ungeschoren davonkommen? Da stellt sich die Frage nach Gesetzen, zugleich gibt es immer eine persönliche Verantwortung. Allerdings bin ich kein Ökonom und will hier nicht den Experten geben. Catherine Deneuve, Chanel-Gesicht der 0er. Nicole Kidman drehte legendären Spot. Das Paar Pitt/Jolie mit zwei ihrer sechs Kinder auf Reisen Welche gesellschaftliche Verantwortung haben Künstler? Pitt: Mich interessieren Geschichten, die von unserer Zeit handeln und davon, wer wir sind. Wenn man die Möglichkeit bekommt, sich zu aktuellen Themen zu äußern, dann macht man das. Kunst sagt etwas darüber aus, wer wir sind und wo wir heute stehen ein Film sagt nicht alles, aber doch einiges. Steht Hollywood nicht eher für Kommerz als für Kunst Pitt: Diesen alten Kampf zwischen Kunst und Kommerz wird es immer geben. Da wird es nie eine Einigung geben, aber das ist auch gar nicht entscheidend, weil beide sich gegenseitig benötigen, Kunst und Kommerz bilden eine Symbiose. Sie gehören zu den Bestverdienern von Hollywood, sind zudem als Produzent an den Einnahmen beteiligt wie wichtig ist Geld für Sie? Pitt: Geld hat man nie genug allerdings verschwinden damit ja nicht die Probleme, sondern es ergeben sich ganz neue damit. Geld eröffnet natürlich Möglichkeiten und gibt dir Freiheiten. Du kannst reisen und neue Länder kennenlernen das würde ich jedem wünschen und gönnen, denn dann wäre die Welt ein besserer Ort. Frankfurt. Was für ein Scoop: Brad Pitt als erstes männliches Chanel-Girl. Bisher war die Werbung für den Traditionsduft Frauensache: Nach so atemberaubenden Schauspielerinnen wie der eleganten Catherine Deneuve, der sexy Marilyn Monroe, der glamourösen Nicole Kidman und der ätherischen Audrey Tautou wirbt der Hollywood- Star seit kurzem für Chanel No5. Es hätte funktionieren können nicht nur im Weihnachtsgeschäft schließlich wollen Frauen wie Männer seinen Körper, wenngleich auf unterschiedlicher Weise. Doch dann das. Kaum ist der Werbespot zu sehen, kursieren im Netz schon die ersten Parodien und durchaus seriöse Medien lästern über den schlechtesten aller Dior-Werbefilme. Der Regisseur hat Pitt ins Halbdunkel gestellt und lässt ihn bedeutungsvoll mit gebrochener Stimme über Glück, Schicksal und Fügung schwadronieren, als übe er für seine bevorstehende Hochzeit mit Angelina Jolie. Vielleicht hätte er sich die Monroe zum Vorbild nehmen sollen. Einfach daliegen und sagen: Im Was haben Sie beim Reisen gelernt? Pitt: Je mehr ich reise, desto deutlicher wird mir diese Ungerechtigkeit, dass dein Geburtsort dein Schicksal bestimmt. Ich hatte das Glück, an einem Ort aufzuwachsen, der mir die besten Chancen bot. Erst dadurch kam ich in die Lage, den Jackpot der Lotterie zu gewinnen. Für mich ist das eine Verpflichtung, etwas von diesem Reichtum abzugeben. Der Film fällt nicht so gewalttätig aus wie bei Quentin Tarantino, aber auch hier haben Sie einige brutalen Szenen wie stehen Sie zur Gewalt? Pitt: Wir leben nun einmal in einer Welt voller Gewalt. Ich muss dazu ja nur meine eigenen Kinder betrachten, wenn sie gerne raufen. Gewalt gehört zur Welt der Gangster, da kann ein Mord durchaus passieren. Ich hätte größere Probleme, einen Rassisten zu spielen. Welche Rolle spielt Loyalität für Sie? Pitt: Hollywood hat da ja einen schlechten Ruf. Es stimmt schon, dass es hier eine ziemliche Oberflächlichkeit gibt und sich alles um das Geld dreht. Zugleich habe ich in Hollywood die interessantesten Menschen getroffen: Intellektuelle, wissbegierige und nachdenkliche Leute, mit denen man gerne zusammen ist. Der Chanel-Kerl įnach tollen Frauen wirbt Brad Pitt für Parfüm Bett trage ich nichts außer ein paar Tropfen Chanel No5. Aber Spott und Häme sind noch nicht alles: Gerade erst berichten britische Medien, das erfolgreichste Parfüm aller Zeiten könnte ab 2014 der Bannstrahl Im Bett trage ich nichts außer Chanel No5 Marilyn Monroe der EU treffen. Die EU-Kommission in Brüssel habe eine Liste mit 100 potenziell unverträglichen Parfüm-Substanzen erstellt, die jetzt verboten bzw. deren Konzentration reduziert werden sollen. Darunter das Moos verschiedener Baumarten (in Chanel No5 enthalten). Diese natürlichen Essenzen, so heißt es, können Hautausschläge auslösen. ()

10 10 Dezember Genossenschaftliche allgemeine Familie Schulmensa mit Sternen Der Sternekoch Johann Lafer brutzelt künftig auch für Schüler. Im rheinlandpfälzischen Bad Kreuznach hat er eine Mensa eröffnet. Dort sollen die Kinder nicht nur gesund satt werden, sondern auch etwas über Ernährung lernen. Wie schwer die Aufgabe ist, musste schon sein britischer Kollege Jamie Oliver mühsam lernen. Lafer will Gerichte aus überwiegend regionalen Produkten anbieten für maximal 3,99 Euro. Der Schulsprecher hat sich schon mal für Pizza, Nudeln und Döner starkgemacht. unterwegs zum... Das erste Auto Grüffelo Abend für Abend dieser Triumph in Kinderzimmern landauf, landab: Kleine schlaue Maus trickst gewaltiges Monster aus. Nicht irgendein Monster! Nein, es ist der Inbegriff des Kinderzimmermonsters. Es ist der Grüffelo, und er hat schreckliche Hauer und schreckliche Klauen und schreckliche Zähne, um Tiere zu kauen. Seit mehr als zehn Jahren ist das poetische Kinderbuch, das von ihm erzählt, ein Monstererfolg. Allein in englischer Sprache hat sich das Buch von Illustrator Axel Scheffler und Autorin Julia Donaldson mehr als fünf Millionen Mal verkauft. Der Grüffelo macht den gebürtigen Hamburger Scheffler damit zu einem der weltweit populärsten lebenden deutschen Künstler, auch wenn kaum jemand sein Gesicht kennt. Die deutschsprachige Auflage liegt bei Büchern, und das in einer Branche, in der es oft schwierig ist, Auflagen von 3000 Büchern zu verkaufen. Wer den Grüffelo nicht kennt, der hat mutmaßlich nichts mit Kindern zu tun und war aus dem Vorlesealter schon heraus, als das Buch 1999 erschien. Wie nur wenige Figuren der neuen Kinderbuchliteratur ist der Grüffelo in das Pantheon der klassischen Fabelfiguren aufgestiegen. Im Interview mit der Frankfurter Rundschau hat Axel Scheffler über gelungene Monster sinniert: Eigentlich sind sie zwar bedrohlich, gleichzeitig aber auch etwas doof. So lieben wir unsere Monster. Inzwischen gibt es eine Oscar-nominierte Verfilmung und jede Menge Grüffelo-Schnickschnack wie Rucksäcke, Tassen und Familienkalender. Kein Wunder, dass Scheffler mit sei Anzeige ner populären Figur so etwas wie eine Hassliebe verbindet. In seinen folgenden Büchern ist der Grüffelo zwar meist irgendwo versteckt, doch im ganz neuen Superwurm liegt das Monster auf einer Müllkippe. Und Scheffler reimt schon mal: Ich werd des Lebens nicht mehr froh... / Denn mich bedrückt ein Grüffelo. Dass der Zeichner, der seit mehr als zwei Jahrzehnten in England lebt, so viele andere Facetten hat, zeigt nun eine Schau, die zum ersten Mal in Deutschland einen Einblick in Axel Schefflers unfangreiches Werk gibt. Nach dem Bilderbuchmuseum in Troisdorf zeigt ab Mitte Januar das Wilhelm-Busch-Museum in Hannover großartige Preziosen aus den Atelierschubladen dieses Künstlers. Diese Ausstellung ist ebenso wie der dazugehörige Katalog eine Freude für die kleinen und großen Betrachter. Bedrohlich, aber zum Gernhaben doof: Der große Grüffelo wird von der kleinen Maus überlistet. In Hannover gibt es natürlich auch den Grüffelo zu sehen: Skizzen, die das Monster noch bedrohlicher zeigen als später die Buchversion, und eine Zeichnung, auf der die schlaue Maus vielsagend auf einem abgenagten Grüffelo-Skelett sitzt. Scheffler Donaldson, Der Grüffelo/Beltz & Gelberg Axel Scheffler Wunderland selbstgemalt. Die Ausstellung ist ab 13. Januar 2013 im Wilhelm- Busch-Museum Hannover zu sehen. Der schöne Katalog (Beltz & Gelberg) kostet 15 Euro. ISBN įder rote Klassiker wird 40 > Von emily sacher Mehr als 30 Millionen Kinder rutschten schon mit Bobby-Cars über die Gehwege Seit 192 liefert der fränkische Hersteller BIG das Gefährt Der Klassiker ist knapp 60 Zentimeter lang, etwa 40 Zentimeter hoch, hat vier Räder und ist auf jeden Fall Ferrari-rot: das Bobby-Car. Jüngst von der Tageszeitung in Berlin augenzwinkernd zum Öko-Auto des Jahres ernannt, ist es längst wie Tempo für Taschentücher und Tesa für Klebefilm zum Synonym für eine ganze Produktkategorie geworden. Kein anderes Fahrzeug ist hierzulande für so viele das erste Auto des Lebens. Jungs wie Mädchen sausen damit los, kaum dass sie sich aufrecht bewegen können. Der Fuhrpark steht unübersehbar in den Kindergärten und Kinderzimmern. Mehr als 1 Millionen Rutschautos hat der fränkische Hersteller BIG mittlerweile ausgeliefert und da die meisten Rutschrenner aus Polyethylen in ihrer Lebensdauer mehr als einen Fahrer haben, dürften gut 34 Millionen Mädchen und Jungen ab einem Jahr mit dem bekannten lauten Rumpeln der Plastikreifen über Gehwege gerollt sein, schätzt die FAZ. Kein Wunder also, dass einer Umfrage zufolge 98 Prozent der Deutschen wissen, was ein Bobby-Car ist In diesem Jahr ist das Bobby-Car 40 Jahre alt geworden. Seinen ersten Auftritt hatte es auf der Nürnberger Spielwarenmesse 192. Erschaffen hatte es der Fürther Fabrikant und Ingenieur Ernst A. Bettag. Ein deutsches Erfolgsprodukt, bis heute in Franken gefertigt, obwohl die Masse der Spielwaren längst in China oder Osteuropa hergestellt wird. Jahr für Jahr verlassen bis zu Bobby-Cars das Werk in Burghaslach. Und kein Ende ist in Sicht. Nach den Verkaufszahlen kommt das Rutschauto für Kinder damit dem Traditionsfahrzeug für Erwachsene, dem Käfer, immer näher: 21,5 Millionen Wagen ließ der Volkswagen-Konzern bis 2003 bauen, weiß die FAZ. Die Kindermobile gibt es mittlerweile auch in Pink und Blau, in Leopardensonderlackierung und in Schwarz. Es gibt sogar ein Modell Lightning Mc- Queen oder den Baby-Porsche. Doch Fahrspaß: Geschwindigkeitsrausch mit dem Bobby-Car am meisten ist bis heute die rote Oldtimer-Variante gefragt, mit Scheinwerferattrappen, die wie Augen listig nach vorn blicken. Zum Jubiläum wurde eigens eine Sonderedition herausgegeben. Doch nicht alle Bobby-Cars gehen an Kinder. Eine erwachsene Fan-Gemeinde fährt längst Rennen mit getunten Gefährten. Ähnlich wie Seifenkistenrennen werden auf abgesperrten Straßen mit Gefälle Meisterschaften ausgetragen. Mit Helm, versteht sich, und einer mit Beton ausgegossenen Karosserie. Es gibt einen Bobby-Car-Sport- Verband, der Familien zu Fun-Rennen einlädt, aber auch Weltranglisten führt. Der Geschwindigkeitsrekord bei den Profis liegt übrigens bei 115 Stundenkilometern. Selbstständiges Arbeiten Fairness Unverwechselbarkeit Offenheit Leistung Näher dran an Ihren Ambitionen. Eigeninitiative Freiraum Dynamische Entwicklung Respekt Sie erwarten viel: von sich selbst und Ihrem erfolgreichen Berufseinstieg nach einem überzeugenden Studienabschluss. Sie suchen Ihre individuelle Karrierechance UNIVERSALTRAINEE BEI DER WGZ BANK. WEIL S NAHELIEGT. im Finanzwesen. Dabei wissen Sie die Nähe zu Kunden, Kollegen und Vorgesetzten ebenso zu schätzen wie die enge Zusammenarbeit Ihres Teams. Ausgezeichnet! Freuen Sie sich auf spannende Herausforderungen, umfassende Förderung und erstklassige Perspektiven. wgzbank.de/karriere Kfz-Z. wort Niederlande Lebensabend eher, früher Kfz-Z. als Niederlande eher, früher scharfes Gewürz als aus Chili (...pfeffer) 1 scharfes Gewürz aus Chili (...pfeffer) Vorname der Politikerin Merkel 2 Gebetsschlusswort aufgerautes Gewebe seitlich (er steht... mir) südamerik. u. mexik. Währung Blutgefäß seitlich (er steht... Ballraum mir) Das Lösungswort lautet 1 Pimp my Bobby-Car Aufmotzen kann man die roten Flitzer auch. Da wäre zunächst die Variante, die die Nerven schont: Während Kinder das kernige Kratzgeräusch lieben, schätzen etwa die lieben Nachbarn durchaus leisere Töne. Für rund 19 Euro gibt es Flüsterräder aus Gummi. Und in der kalten Jahreszeit können die Bobby-Cars auch mit Kufen nachgerüstet werden und sich so in kleine Schlitten verwandeln. Lederlenkrad, LED-Licht, gefräste Alufelgen die Firma MK-Emotion- Bobbys erfüllt auch jeden anderen noch so durchgeknallten Wunsch zumeist von etwas größeren Fahrern. Vorname der Politikerin Merkel 2 Gebetsschlusswort aufgerautes Gewebe 3 3 Blutgefäß Ballraum 4 4 Südstaat der USA scherzhafte Nachahmung Südstaat der Musikzeichen USA 4 4 Musikzeichen aktuelle Rollschuhart (Kw.) aktuelle Rollschuhart Rheinfelsen (Kw.) Hauptstadt in Vorderasien Deichschleuse 6 8 Abk.: Normalnull Niete alberner engl.: Spaß sitzen Schülersprache: Verräterin Gehirnjogging ein Edelgas offenes Auto ein Edelgas 8 1 Hühnervogel körperliche Erscheinunleis- Diensttungszugabe röm. Göttin röm. Göttin alberner Spaß engl.: sitzen Zeichen für Aluminium Zeichen für Aluminium Niete Schülersprache: Verräterin Lebensabend Binde- ungesetzlich Schimpfwort für den Hund Schimpfwort für den Hund Schiffsjunge (seemänn.) Anteilnahme, Mitgefühl Schiffsjunge Zeichen (seemänn.) für Tellur Anteilnahme, Mitgefühl brüten brüten Bratrost Rheinfelsen Hauptstadt in Vorderasien ungesetzlich offenes Auto Hühnervogel Bratgefäß Pflanzen- ein keim- zelle Schwanzlurch Bratgefäß Titel von Beamtinnen ein Schwanzlurch Bratrost Lachsfisch, Kapelan Lachsfisch, Kapelan franz. Adelsprädikat körperliche Erscheinung scherzhafte Nachahmung Abk.: Normalnull Ausruf: dt. hoppla! Name von Praha 9 südamerik. u. mexik. Währung dt. Name von Praha 9 Pflanzenkeimzelle Dienstleistungszugabe Ausruf: hoppla! Teilstrecke eines Radrennens Teilstrecke eines Radrennens Vorratsspeicher Zeichen für Tellur Wahlzettelkasten 5 Vorratsspeicher Wahlzettelkasten 5 franz. Adelsprädikat orientalischer Männername orientalischer Männername Deichschleuse Abk.: Telefon Abk.: Telefon Titel von Beamtinnen Bindewort Abk.: rund 2 2 Abk.: rund s s Hinweise zur Lösung finden Sie auf den Seiten 4/5. WGZ 1444 AZ_Herr Foerster_182,5x262,5mm_4c_02_OCH_RZ.indd :04

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