und wo die Diebe nicht einbrechen und stehlen. Sammelt euch aber Schätze im Himmel, wo sie weder Motten noch Rost fressen

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1 Rundbrief 07/4 Dezember 2007 Inhalt Vielfältige Aktivitäten der CGW in 2007 Jahresbericht des Vorsitzenden Roland Geitmann...4 Berichte...4 Liebe LeserInnen,...5 Bücherecke...6 Impressum...13 Wir begrüßen neue Mitglieder...13 Was ist ungerecht? Helmut Creutz...14 Eine Krise des Bankensystems?... Das Geschäft mit der Produktion von Risiken zur aktuellen Situation der Finanzmärkte Thomas Jorberg,...15 Was ist mit den Geldspritzen? Helmut Creutz...16 LeserInnen-Echo...18 Diskussion auf Augenhöhe? Eine Erwiderung an Christoph Körner Anselm Rapp...18 Die Münze Nuria im Spannungsfeld zwischen Realität und Fantasie Antwort der Autorin auf die Kritik von Dr. Körner im Rundbrief 07/3 Sylvia Führer...19 Noch eine Blume im Strauß der Meinungen über Nuria Ist das Thema Geldumlauf überhaupt für Kinder geeignet? Ilse und Albrecht Grüsser.22 Vorträge und Seminare über CGW-Anliegen halten unsere Mitglieder...22 Gewinner und Verlierer Über die merkwürdige Verteilung des Reichtums in unserer Gesellschaft Wolfgang Weissgerber, Evangelisches Sonntagsblatt für Bayern...23 Der gezähmte Mammon Glaube und Geld Stefan Seidel in Die Kirche. 24 Tagungen Veranstaltungen...26 Wechselwirkungen zwischen (Un-) Ordnung und Lebensstil Einladung zur mitgliederoffenen CGW- Beirats-Tagung vom Februar Der Umgang mit Geld ist etwas Spirituelles Vom Schätze Sammeln und Sorgen Matth. 6, In der Bergpredigt führt uns Jesus vor Augen, wer wir sind. Die Bergpredigt ist zwar auch eine Handlungsanweisung, führt uns aber mit ihren Aufforderungen immer wieder zurück auf uns selbst. Wir bekommen einen Spiegel vorgehalten. So auch in Matth. 6, 19-24: Vom Schätze Sammeln und Sorgen. Jesus sagt zu denen, die um ihn versammelt waren und die er lehrte: Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden, wo sie die Motten und der Rost fressen und wo die Diebe einbrechen und stehlen. Sammelt euch aber Schätze im Himmel, wo sie weder Motten noch Rost fressen und wo die Diebe nicht einbrechen und stehlen denn, wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz. Das Auge ist das Licht des Leibes. Wenn dein Auge lauter ist, wird dein ganzer Leib licht sein. Wenn aber dein Auge böse ist, so wird dein ganzer Leib finster sein. Wenn nun das Licht, das in dir ist, Finsternis ist, wie groß wird dann die Finsternis sein. Niemand kann zwei Herren dienen entweder er wird den einen hassen und den anderen lieben, oder er wird an dem einen hängen und den anderen verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon. Eine Frage am Anfang: Wieviel Geld braucht man eigentlich,

2 Seite 2 Rundbrief 07/4 Dezember 2007 um glücklich zu sein. Forschungen zeigen, dass man, egal wieviel man schon hat, sich ungefähr 20% mehr wünscht, um glücklich zu sein. Also unabhängig davon, ob ich viel habe oder wenig, sagen die meisten, vielleicht noch 20% mehr, dann wäre ich glücklich. Geld ist etwas Materielles, der Umgang mit Geld etwas Spirituelles Geld, der Umgang mit Geld ist das ein Thema, überhaupt ein biblisches? Man sagt: Über Geld spricht man nicht, Geld hat man. Und trotzdem, in der Bibel wird über Reichtum, über Geld und Besitz sehr oft gesprochen. Zweitausenddreihunderfünfzig Verse allein handeln von diesem Thema. Also so ganz unwichtig scheint es nicht zu sein. Geld ist etwas Materielles. Und der Umgang mit Geld und darum geht es Jesus, um nichts anderes, ist etwas Spirituelles, etwas Geistliches. Und den müssen wir lernen, und den hat Jesus versucht, auch zu vermitteln. Jesus führt die Menschen immer wieder dazu, über ihren Umgang mit dem Geld nachzudenken. Er hat nicht gesagt, es darf niemand Geld haben. Man hat in der Kirchengeschichte, vor allem im Mittelalter und immer wieder, darum gestritten, ob man Geld haben darf oder nicht. Aber Jesus gings nicht um das Materielle, ihm gings um das Spirituelle wie gehe ich damit um, mit diesem Reichtum? Wer sind denn die Reichen? Wenn wir solche Lehren von Jesus hören, dann denken wir vielleicht: Na gut, wenn er heute da wäre, würde er zu den Großindustriellen gehen, zu denen, die Geschäfte mit Waffen machen, und würde mit denen mal so richtig Klartext reden. Aber wenn Jesus hier sagt Sammelt euch keine Schätze auf Erden, dann bezieht er das auf uns. Denn wenn sich in unserem Kühlschrank Essen befindet, wenn wir angezogen sind, wenn wir ein Dach über dem Kopf haben und wir ein Bett haben zum Hinlegen, dann sind wir schon reicher als 75% der Erdbevölkerung. Wenn wir noch dazu ein Konto haben bei einer Bank, Geld im Geldbeutel oder in einer Schachtel, dann gehören wir schon zu den 8% der wohlhabenden Menschen auf dieser Welt. (Publik Forum aus dem Jahr 2001). Wir können uns also nicht rausziehen. 8% der wohlhabenden Menschen dieser Erde und wir gehören dazu. Jesus geht es in erster Linie gar nicht um die Frage, ob reich oder nicht, sondern es geht Jesus um die Frage, die in dem einen Satz zum Ausdruck kommt: Wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz. Wo ist dein Herz? Es ist dort, wo die Dinge sind, die dir über alles andere wichtig sind. Und darüber sollen wir nachdenken. Das ist die geistliche Frage, die mit dem Geld zusammenhängt in diesem Text. Das Geld muss uns dienen und nicht umgekehrt Der Besitz des Geldes, das wir haben, soll als Mittel dienen, als Mittel zur Erhaltung unserer irdischen Existenz, und nicht anderes herum, dass wir dem Geld dienen. Nicht darin, dass wir einiges besitzen, sondern dass das, was wir haben, uns gefangen nimmt, dass wir ihm dienen müssen, dass wir nicht befreit sind für Gott und für seine Welt für das Reich Gottes das ist der Fluch des Geldes. Dass also dort, wo Menschen zusammenkommen und nach Gottes Willen handeln, andere Gesetzmäßigkeiten gelten als im Reich dieser Welt. Es gibt Menschen, und das möchte ich an der Stelle auch sagen, die haben viel und sind trotzdem frei von Besitz, sind auch frei, den Besitz zu teilen, ihn einzusetzen. Auch von diesen Menschen hat Jesus profitiert, als er auf der Erde war. Und es gibt andere, die besitzen wenig und sind trotzdem gebunden an das wenige, was sie haben, weil ihr Streben immer darauf geht, es zu mehren. Das Bild von dem Auge, das macht uns auch deutlich: Das Auge, das konzentriert sich auf eine Sache, das andere nimmt es nur am Rande wahr. Es kann nicht zwei Dinge gleichzeitig konzentriert wahrnehmen. Das, worauf das Auge gerichtet ist, das erfüllt uns, das prägt uns. Die Frage ist, worauf sind wir gerichtet, was bestimmt unser Leben. Das möchte Jesus hier deutlich machen. Er will uns die Augen öffnen und er warnt vor einer Blindheit, die meint, dass wir uns allein auf das verlassen können, was wir haben. Die Kostbarkeiten dieser Erde dürfen wir nutzen, wir dürfen uns darüber freuen, wir sollen sie nutzen und dankbar sein. Nicht nur die Güter, die wir zum Leben brauchen: Im Psalm haben wir gehört, auch die Kosmetik, der Wein, gehören dazu. Gott hat sie nicht gegen uns geschaffen, sondern uns zugute. Aber es geht darum, dass sie uns nicht bestimmen, diese Dinge. Keine Schätze sammeln auf Erden! Die Schätze dankbar annehmen, die Gott uns schenkt, aber sie nicht anhäufen, so dass unser ganzes Sinnen und Trachten darauf geht, diese zu erhalten oder zu mehren und was auch immer.

3 Rundbrief 07/4 Dezember 2007 Seite 3 Schätze im Himmel sammeln Was heißt es nun, dass wir Schätze im Himmel sammeln sollen? Viele Jahre auch vom Judentum her kommend hat man diese Stelle so gedeutet, dass man mit guten Werken sich einen Schatz im Himmel schafft, dass man also, wenn man sich einsetzt für andere, wenn man wirklich das Gebot Gottes befolgt, dass man sich dann Schätze im Himmel schafft, quasi das Konto bei Gott füllt. Ein Gedanke, der hier nicht gemeint ist. Es geht hier nämlich nicht darum, dass wir genau in diesem Sinne ansammeln wie hier auf der Erde, sondern dass wir unsere Ausrichtung haben in den Himmel. Also es geht nicht um mehren, sondern es geht nur um die Frage: Wo ist unser Schatz? Wo schauen wir hin. Es geht also nicht um gute Werke, sondern es geht darum, dass wir auf Gott schauen. Wir sind der Schatz Gottes und das Einzige, was Gott von uns will: Dass wir ihn als unseren Schatz anerkennen. Es geht um die Beziehung zu ihm. Es geht darum, dass wir uns nicht verlieren in diesen irdischen Gütern, die wir alle irgendwann mal loslassen müssen, sondern dass wir ihn haben, dass unser Leben ausgerichtet ist auf ihn. Dass wir ihn als Gegenüber haben, im Gespräch mit ihm bleiben, dass wir auf sein Wort hören, dass wir eben mit Gott verbunden sind. Und das ist der größte Schatz, den es gibt: Dass wir Gottes geliebte Kinder sind. Dass dieser Gott unser Leben umschließt, dass wir Geborgenheit erfahren durch ihn, das ist ein Schatz im Himmel, der nicht vergeht, ein Schatz, der über diese irdische Weltzeit hinaus andauert, ein Schatz, der sich insofern vermehrt, wenn wir vom Glauben ins Schauen übergehen. Wo ist denn unser Schatz? Jesus stellt uns in Frage mit diesem Evangelium, und wir können uns dieser Frage nicht entziehen. Wenn Gott unser Schatz ist, wenn wir ausgerichtet sind auf ihn, auf sein Reich, bekommen wir auch ein anderes Verhältnis zu unserem Geld, zu unserem Besitz. Und dann kann es dazu kommen, und wird es dazu kommen, dass dann dieser Besitz anderen zu Gute kommt. Dass wir mit unserer Zeit, mit dem, was wir haben, uns einbringen für Gottes Reich, für seine Gemeinde, für andere Menschen. Es wird geschehen. Aber der Ausgangspunkt ist die Frage: Wo ist mein Schatz? Denn dort ist mein Herz. Diese Frage soll uns dazu führen, dass wir eine Klarheit bekommen, auch in der Frage, wem wir dienen. Die Frage ist, wem wir dienen Dagegen können wir natürlich Einspruch erheben und sagen, dass wir unter Umständen zwei Arbeitsstellen haben können. Es geht doch, zwei Herren zugleich dienen! Aber in diesem Abschnitt wird deutlich, dass es auf Dauer eben nicht geht. Und dass es auch nicht geht in dieser Konzentration. Jesus setzt voraus, dass wir jemandem dienen. Unser Leben dient jemandem oder irgend etwas. Die Frage ist nur, wem wir dienen. Und da möchte er Eindeutigkeit. Unser Problem ist, dass wir oft dazwischen hängen: Wir wollen natürlich Gott dienen, aber wir wollen selbst auch nicht zu kurz kommen. Vielleicht liegt darin das Problem, dass sich sowenig tut und sowenig ändert. Und ich möchte mich gar nicht herausnehmen. Jesus möchte hier Eindeutigkeit. Und vor dieses Entweder-Oder sind wir gestellt. Entweder er wird den Einen zurückstellen und den Anderen lieben, oder er wird an dem Anderen hängen und den Einen verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon. Es geht nicht, an dieser Stelle Kompromisse zu machen. Ich möchte ihnen Mut machen, die Entscheidung für Gott zu treffen, und dann vielleicht auch mal zu überlegen, was das für Konsequenzen haben kann in ihrem Leben. Wo sich Dinge ändern müssen. Denn eines ist klar: Das Leben wird nicht schlechter dadurch. Im weiteren Abschnitt macht Jesus deutlich, wie er für seine Kinder sorgt. Einen Schatz im Himmel zu haben, um den zu wissen, der mein Leben hält, der mir Geborgenheit gibt, der vor allem auch mir eine Ewigkeit schenken kann, das beruhigt mehr als alle Sicherheiten auf unserem Bankkonto. Und ich wünsche ihnen diese Ruhe über ihrem Leben, diese Lebensernte, diesen Schatz im Himmel. Amen Markus Mall, Gemeindepfarrer in Kieselbronn Bild auf der Titelseite: Meditationsfahne Taro Miyabe zur Bergpredigt. Ein Fahnenmotiv aus der Schule östlicher Meditation: Der junge Japaner Taro Miyabe verdichtete die Forderung der Bergpredigt Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln... zu einer verblüffend eindrucksvollen Bild-Aussage: Die Arme (Möglichkeiten) des Menschen reichen nicht aus, um allen Ansprüchen zu genügen.

4 Seite 4 Rundbrief 07/4 Dezember 2007 Berichte Vielfältige Aktivitäten der CGW in 2007 Sechs Veranstaltungen führten im Jahr 2007 etliche CGW-Mitglieder zusammen. Wie jedes Jahr begann die Reihe im Januar ( ) mit der von Rudi Mehl betreuten Arbeitsgruppe Gerechte Wirtschaftsordnung in der Gesell-Tagungsstätte Wuppertal zur Vorbereitung des Deutschen Evangelischen Kirchentags. Ebenfalls in Wuppertal tagte der CGW-Beirat vom 9. bis 11. Februar, worüber Rudi im Juni-Rundbrief (S. 18 ff.) berichtet hat. Eine für unser Geldthema bedeutsame Tagung veranstaltete die Evangelische Akade mie Bad Boll am 5./6. März 07 mit 110 Teilnehmern unter dem Titel Tabuthema Zin sen. Neben Vorträgen der Professoren P. Guptara, H.-P. Spahn, B. Herz, Th. Huth, R. Kessler, R. Geitmann (Religionsgeschichte), H. Chr. Binswanger, A. Karmann, F. Hengsbach und D. Löhr referierten auch A. Alkazaz (über Islam) sowie unser Mitglied H. Godschalk (Geldreformexperimente). Ralf Becker war an der Vor bereitung beteiligt und moderierte geschickt die kontroversen, aber intensiven Aus sprachen. Durch den persönlichen Kontakt unseres Vorstandsmitglieds Wolfgang Heiser zu Stu dienleiter Albrecht Esche haben sich die Türen der Akademie Bad Boll für uns geöff net. Am gab es auf Initiative und unter Mitwirkung unseres Mitglieds Günter Emde eine weitere Tagung zum Thema Zukunft der Arbeit Sinn des Lebens. Über die diesjährige CGW-INWO- Tagung samt Mitgliederversammlung vom in Birkenwerder zur Frage Grundeinkommen für alle? hat Rudi Mehl im Sep- Jahresbericht des Vorsitzenden tember-rundbrief (S. 17 ff.) ausführlich berichtet, desgleichen (S. 20 ff.) über unseren neu gestalteten CGW- Informationsstand beim 31. Deutschen Evangelischen Kirchentag vom Juni in Köln. Weite Anreisen erforderten zwei Treffen des von Ralf Becker betreuten Fachkompe tenznetzwerks des Regiogeldverbandes. Am März trafen sich die Teilnehmer (neben M. Kennedy u.a. die CGW-Mitglieder E.-A. Hubert und Chr. Gelleri) in Bad Reichenhall anlässlich der Gründung der RegioSTAR-Genossenschaft, initiiert durch Franz Galler. Ein ebenfalls bedeutsames Ereignis führte uns vom November nach Oldenburg, wo mit Vorträgen von N. Paech, D. Löhr, F. Andres und M. Kennedy das von Werner Onken geführte und seit einem Jahr in die Bibliothek der Carl-von-Ossietzky-Universität integrierte Archiv für Geld- und Bodenreform der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Dank der Initiative einzelner Mitglieder fanden im Jahr 2007 mehrere Vorträge statt. In Dresden brachten Christa Kittel und der Förderverein Elbtaler zusammen mit weite ren Organisationen um das Ökumenische Informationszentrum 140 Zuhörer in das Haus der Kirche zu meinem Vortrag Wege zu einer solidarischen Wirtschaft am 19. Januar. Am nächsten Vormittag erschienen nochmals 45 Personen, um in Arbeitsgruppen mit N. Rost über Regiogeld und mit mir über Demokratieentwicklung zu sprechen. Eine auf wissenschaftlichem Niveau angesiedelte Tagung zum Thema Mensch und Ökonomie Wirtschaften zwischen Humanität und Profit mit 50 Teilnehmern hatte unser Mitglied Dr. Dieter Fauth für die Freie Akademie vom in Falkenrehde bei Potsdam vorbereitet. Verschiedene Strömungen kamen zu Wort, neben Marxismus, Schulökonomie und Theologie auch die Freiwirtschaft, die durch F. Andres, B. Senf und mich repräsentiert war. Ein Besuch in der Siedlung Eden in Oranienburg und Kammermusik trugen zum Gelingen bei. Über die Vorträge wird ein Tagungsband erscheinen. Es folgte am 1. Mai ein vom Jenaer Arbeitskreis (Karin und Rainer Hanemann) orga nisierter und mit 70 Teilnehmern ebenfalls gut besuchter Vortrag im Melanchtonhaus Jena zur provozierenden Frage Was kommt nach dem Kapitalismus?. Positive Reso nanz fand auch mein Vortrag vor 48 Zuhörern am 9. Mai in Ochsenhausen zum Thema Geld, Schulden und (Un-)Gerechtigkeit, veranstaltet von den Kirchengemeinden in Zusammenarbeit mit weiteren Organisationen. Viermal war ich in diesem Jahr in Eisenach, davon zweimal auch zu CGW-Themen. Über Ralf-Uwe Beck von Mehr Demokratie war ich beim Thüringischen Kirchentag am 12./13.5. als Referent für einen Workshop zum Thema Mitmischen in Politik und Wirtschaft (wie) geht das? eingeladen worden. Außerdem referierte ich im Rahmen der Jahrestagung von Mehr Demokratie vom in Eisenach über die Frage Lässt sich das Geldwesen demokratieverträglich gestalten?. Um diese Frage ging es auch

5 Rundbrief 07/4 Dezember 2007 Seite 5 in meinem Vortrag am bei der Patriotischen Gesellschaft von 1765 in Ham burg vor 70 spürbar interessierten Zuhörern mit nachfolgend reger Aussprache. Am referierte Ralf Becker in der Reihe Forum Zeitfragen der Fachhochschule Kehl zum Thema Regio ergänzt Euro vor 130 Studierenden und weiteren Interessierten aus der Region. Im Mai wurde an alle Mitglieder die sich an Kinder richtende Erzählung Die Münze Nuria von Sylvia Führer als Jahresschrift versandt. Der hohe finanzielle Aufwand und die kontroverse Diskussion über die didaktische Eignung des Buches haben Spu ren hinterlassen. Nachdem Helmut Creutz seit Jahren in der Humanwirtschaft informative Beiträge veröffentlicht hat, war die organisatorische Verselbständigung dieser in Bahnhofsbuchhandlungen ausliegenden Publikumszeitschrift in der geschick ten Hand von Andreas Bangemann als Redakteur für mich Anlass zu zwei Beiträgen mit dem Ziel, die CGW in der Szene breiter bekanntzumachen. Wenig erfreulich sind dagegen völlig absurde Anwürfe unter dem Stichwort Struktu reller Antisemitismus gegen die CGW im Zusammenhang mit einer Besprechung eines Buches von Bernd Senf durch den Tübinger Doktoranden H. Lührs. Zu lösen bleibt auch das Problem, dass unser Geschäftsführer Albrecht Grüsser seine verdienst volle Tätigkeit für unsere Vereinigung im Jahr 2009 beenden möchte. Roland Geitmann Liebe LeserInnen, vielleicht fällt Ihnen an diesem Rundbrief auf, dass die Zeichensätze etwas anders aussehen. Ich habe meinen Computer gewechselt und konnte nicht alle Fonts übertragen. Grund für den Computerwechsel war, dass mir mein Arbeitgeber einen sehr attraktiven Aufhebungsvertrag angeboten hat aber den bisherigen Computer musste ich zurückgeben. Solche Aufhebungsverträge aus dem Gesichtspunkt einer gerechten Wirtschaftsordnung zu betrachten kann in Staunen versetzen: Das Angebot war, 12 Monate bei vollem Gehalt freigestellt zu werden, um sich eine neue Stelle suchen zu können, und beim Ausscheiden noch eine Abfindung von 2 Jahresgehältern zu kassieren. Wo ist die Gegenleistung für dieses Geld? Dank vieler Beiträge ist die Bücherecke in diesem Rundbrief sehr umfangreich über die Weihnachtsfeiertage finden Sie vielleicht mehr Zeit zu lesen. Spannend ist der Vergleich von zwei Artikeln aus Kirchenzeitungen (ab S. 23): Wie unterschiedlich man in Bayern und in den Neuen Bundesländern schreibt! Sylvia Führer hat mit ihrem Buch Nuria Neuland betreten mit dem Ziel, Kinder an das Geldthema heranzuführen. Über das Buch selbst gibt es unterschiedliche Meinungen der Impuls, darüber nachzudenken, ob und wie man Kinder mit dem Thema vertraut machen kann, war aber auf jeden Fall nützlich. Schon in den letzten Rundbriefen war darüber zu lesen, hier setzen wir die Diskussion fort ab S. 18. Die vereinfachten Veranstaltungshinweise im letzten Rundbrief haben keine Reaktionen ausgelöst wir werden sie daher bis auf weiteres so beibehalten. Zu meinen üblichen Wünschen: Lassen Sie sich anregen zu eigenem Tun und berichten Sie darüber ergänze ich diesmal noch gute Wünsche für die Feiertage und den Jahreswechsel. Rudolf Mehl

6 Seite 6 Rundbrief 07/4 Dezember 2007 Bücherecke Gero Jenner: Energiewende so sichern wir Deutschlands Zukunft, Berlin: Propyläenverlag / Ullstein, 2006, 251 Seiten Gero Jenner behandelt in seinem neuen Buch ein hochaktuelles Thema! Trotz seines Untertitels»So sichern wir Deutschlands Zukunft«durchleuchtet es nicht nur für Deutschland die sich vor dem Hintergrund verknappender Rohstoffe abzeichnende ökonomisch-soziale Entwicklung, sondern bezieht in sein Panorama einer Welt von Morgen die westlichen Industrienationen in ihrer Gesamtheit mit ein. Gero Jenner hat sich in früheren Arbeiten (Nippon eine untergehende Sonne? Die arbeitslose Gesellschaft Das Ende des Kapitalismus) als Wirtschaftsexperte ausgewiesen, der die ökonomische Dimension aber stets nach ihren sozialen und naturbezogenen Hintergründen und Auswirkungen befragt. Darin liegt auch die Stärke des vorliegenden Buchs. Denn der Autor analysiert die Energieproblematik keinesfalls nur aus der gewohnten Perspektive der Ökologen, die in Barrel und Kilowattstunden kalkulieren, oder wie viel Öl oder Gas wir in zwanzig Jahren aus dem Nahen Osten oder Russland noch zu welchen Preisen und politischen Risiken einkaufen werden. Er beschränkt sich in seinem Buch auch nicht auf die CO2-Problematik oder die Beschwörung der Klimakatastrophe. Die diesbezüglichen Kenntnisse setzt er mit Recht als Allgemeinwissen voraus. Der entscheidende Teil seiner Analyse liegt in den überzeugenden und auch dem Laien auf Anhieb verständlichen Argumenten, mit denen er uns den Zusammenhang zwischen fossil-atomarer Energieversorgung und der Struktur einer neoliberalen Wirtschaft vor Augen führt, in der Shareholder und nicht die betroffene Mehrheit die Spielregeln diktieren. Im ersten Abschnitt seines Buches (Warum Deutschland alt ist und China jung) unternimmt der Autor eine Diagnose der deutschen Situation, die er unabhängig von kurzfristigen konjunkturellen Ausschlägen analysiert. Dabei hebt er die tiefer liegenden Ursachen der Massenarbeitslosigkeit und des wirtschaftlichen Niedergangs hervor. Im zweiten Abschnitt (Volkskrankheit Pessimismus) geht er dann auf die Folgen für das Alltagsleben der Menschen ein. Der dritte Teil (Fossile Dämmerung ein Strohfeuer erlischt) stellt diese Entwicklung in den weiteren Zusammenhang der Rohstoffverknappung, bevor der vierte Abschnitt die zu erwartenden und heute schon sichtbaren weltpolitischen Konsequenzen, nämlich die drohenden Ressourcenkriege, thematisiert (Die Pulverfässer werden gefüllt). Darin geht er auch auf die eskalierende Staatsverschuldung ein und den fatalen Tatbestand, dass diese praktisch nur noch den Zinszahlungen dient, ebenso auf die mit diesen Zinstransfers verbundenen Umverteilungen der Einkommen von der Mehrheit zur Minderheit. In Teil fünf dringt Jenner zum Kern der Analyse vor, den geistigen Ursachen, die dem Wettrennen der Nationen seit Beginn der Industrialisierung zugrunde liegen (Sonnenfinsternis unter dem Machtsyndrom). Jenner lässt keinen Zweifel daran, dass die fortschreitenden Produktionsverlagerungen in die asiatischen Billiglohnländer die Länder des Westens auf die abschüssige Bahn einer Basar- und Ausverkaufswirtschaft abgleiten lässt. Staaten, die diesem von den großen Konzernen angetriebenen Aderlass tatenlos zusehen, werden die steigenden Energiekosten in naher Zukunft nicht länger bezahlen können. Der Übergang zu den erneuerbaren Energien ist daher nicht nur ökologisch, friedenspolitisch und aufgrund schwindender Lagerstätten geboten, sondern es geht ebenso sehr um die Eindämmung der durch die Auslagerung bewirkten Arbeitslosigkeit und damit um die Bewahrung unseres Wohlstands. Denn so lange die fossil-atomare Abhängigkeit besteht, werden wir zur Konkurrenz mit den Billiganbietern gezwungen sein. Der entschiedene Wille, diesem Teufelskreis durch den Übergang zu erneuerbaren Energien zu entkommen, erlaubt uns wie Jenner überzeugend darlegt nur eine Wirtschaftspolitik, die uns nicht in einen für die Mehrheit zunehmend zerstörerischen Freihandel treibt. Vor allem aber wird von ihm herausgearbeitet und das ist meines Erachtens das Neue und das große Verdienst dieses Buches -, dass der Übergang zu öko-

7 Rundbrief 07/4 Dezember 2007 Seite 7 Bücherecke logischer Nachhaltigkeit und damit der Energiewende nicht nur Voraussetzung für den Erhalt unserer Umwelt ist, sondern auch die Voraussetzung für ein entspannteres Miteinander der Nationen und damit für den Frieden in der Welt. Helmut Creutz Wolfgang Broer: Schwundgeld Bürgermeister Michael Unterguggenberger und das Wörgler Währungsexperiment 1932/33, Studien- Verlag Innsbruck 2007, 398 Seiten, Preis: 34,90 EUR. Ein großer Wurf, ein umfangreiches Buch und ein mutiger Verlag. Bislang gab es zum Schwundgeld-Experiment in Wörgl nur Aufsätze, Broschüren und schmale Monographien, meist verfaßt durch Gesell-Anhänger, die in ihrer Begeisterung mit den historischen Fakten nicht immer sorgfältig umgingen und sich vorwiegend auf die gleichen wenigen zeitgenössischen Sekundär-Quellen bezogen. Es ist daher ein großes Verdienst des österreichischen Historikers Dr. Wolfgang Broer, dass er reichlich aus den noch vielfach vorhandenen Primär-Quellen schöpft. Sein umfangreiches Werk (fast 400 Seiten) beruht auf zahlreichen Recherchen unter anderem in dem Wörgler Gemeinde-Archiv, persönlichen Dokumenten aus dem Nachlass des berühmten Bürgermeisters Unterguggenberger und auf Gesprächen mit einigen seiner noch lebenden Kinder aus der zweiten Ehe. Das Schwundgeld in Wörgl zog damals zwar weltweite Beachtung auf sich, aber wie kann man dennoch 400 Seiten über dieses kleine Geldreform-Experiment schreiben? Broer beschränkt sich nicht auf die Darstellung des Experiments und sein vorzeitiges Ende durch das Verbot der österreichischen Zentralbank. Das Buch enthält gleichzeitig viele biographische Fragmente des mutigen Initiators Michael Unterguggenberger und geht auch auf die Rolle seiner Mitstreiter ein (wie z.b. Georg Stawa und Pfarrer Riedelsperger). Erstmalig werden die lokalen Ereignisse in Wörgl in die damalige politische Zeitgeschichte Österreichs eingebettet, die wie in Deutschland eine historische Zäsur darstellte und letztendlich 1938 in die Verschmelzung Österreichs mit dem Dritten Reich gipfelte. Mit einem ausführlichen Bericht über die internationale Tagung Monetäre Regionalisierung, die 2006 in Weimar stattfand, beschreibt im Anschluss Ko-Autorin Veronika Spielbichler vom Unterguggenberger Institut Wörgl die aktuellen Nebengeldexperimente. Eine Fundgrube für die Schwundgeld-Forscher ist der fast 50-seitige Fußnotenapparat, in dem der Verfasser seine Quellen präsentiert, die er (leider) nur auszugsweise im Quellenverzeichnis erwähnt. Das ist schade und erschwert die Nutzung, aber Broer erhebt ja auch nicht den Anspruch, ein wissenschaftliches Werk vorzulegen. Die Recherchen der Primär-Quellen haben sich gelohnt, denn Broer bringt neue Fakten auf den Tisch. Besonders hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang das Protokoll einer Sitzung des österreichischen Ministerrates, der sich am 21. Juli 1933 mit dem Thema Wörgler Schwundgeld ausführlich beschäftigte. Geldhistorisch ist das Wörgler Schwundgeld ein äußerst wichtiges Bindeglied zwischen den zeitlich vorgelagerten Schwundgeld-Experimenten in Deutschland (u.a. Gera- Tauscher, Erfurter und Ulmer Wära), den Schwundgeld-Initiativen in anderen österreichischen Orten (u.a. Liezen, Lilienfeld, Rechnitz) der Entstehung des WIR Wirtschaftsrings in der Schweiz und den mehr oder weniger gleichzeitigen, fast unzähligen lokalen Geld-Ausgaben in den USA während der Weltwirtschaftskrise (depression scrip). Broer geht zwar ausführlich auf diese Verkettung ein, nutzt aber in diesem Bereich vorwiegend alte Sekundär-Quellen, die er ungeprüft und unkritisch übernimmt, wodurch dort vorhandene Fehler sich wieder einschleichen. So wiederholt Broer das hartnäckige Märchen des angeblichen Verbots des lokalen Geldes (darunter auch Schwundgeld) 1933 in den USA. Es gab kein Verbot der (Schwund-) Geld-Experimente in den USA, was übrigens auch aus dem Beitrag von Spielbichler in diesem Buch hervorgeht. Das ist eine sehr wichtige Information, denn das Wörgler-Experiment wurde durch ein Verbot beendet. Außerdem gab es entgegen der Darstellung von Broer mehrere lokale Geld-Experimente (mit und ohne Umlaufsicherung) in den USA, die den wirtschaftlichen Erfolg

8 Seite 8 Rundbrief 07/4 Dezember 2007 Bücherecke von Wörgl durchaus in den Schatten stellen können (z. B. Mason City in Iowa). Das bedeutet, daß es in der gleichen Zeit erfolgreiche, mit Wörgl vergleichbare (Schwund-)Geld- Initiativen gab, die nicht verboten wurden, aber dennoch nach Ende der wirtschaftlichen Krise ausgelaufen sind. Daraus ergeben sich für Wörgl zwei (zugegebenermaßen rhetorische) Fragen: Wie wäre das Wörgler Geld-Experiment ausgegangen, hätten die Wiener Nationalbank und Gerichte nicht interveniert und wäre der Erfolg in Wörgl auch da gewesen, hätte man auf die periodische Wertminderung (Schwund) verzichtet? Strohfeuer oder Flächenbrand? Die Antwort des Historikers auf diese Fragen wäre von großer Bedeutung für die aktuellen Wörgl-Nachfolger (Regiogeld). Aber Broer macht absichtlich um den wirtschaftlich-theoretischen Themenkomplex einen großen Bogen. Vermutlich hat er aber recht, wenn er zu der Schlußfolgerung kommt, daß ohne die charismatische Persönlichkeit Unterguggenbergers das Wörgler Experiment bald versandet wäre, ohne Wirkung zu entfalten. Auch ideengeschichtlich geht Broer etwas unsorgfältig vor. Er führt die damaligen lokalen Nebengeldprojekte auf Schwund-Basis direkt zurück auf eine zentrale Forderung von Silvio Gesell. Die Idee des Schwundgeldes (besser gesagt Freigeld) kommt zwar von Gesell, aber sein Vorschlag war eine Geldreform auf staatlicher Monopol-Ebene und nicht als lokales Nebengeld, konkurrierend zur Nationalwährung. Es waren damals zwar fortschrittliche Gesellianer, die das Schwundgeld auf lokaler Ebene eingeführt haben, aber es war nicht die Idee des Meisters und viele Gesell-Nachfolger betrachteten damals diese Initiativen demnach mit Skepsis und Ablehnung. Insgesamt ist ein Gemälde im Großformat entstanden, auf dem der Maler viele Stellen akribisch ausmalt, an anderen Stellen aber mit groben Pinselstrichen arbeitet. Das Buch ist abwechslungsreich und fesselnd geschrieben, geschmückt mit vielen Bildern und keine Minute langweilig. Die Lektüre lohnt sich auf jeden Fall! Der mutige und innovative Bürgermeister Michael Unterguggenberger hat es verdient, daß ihm jetzt, 75 Jahre nach dem Start des Wörgler Schwundgeldes, mit diesem Buch posthum ein würdiges Denkmal gesetzt wird. Dr. Hugo Godschalk Gebhard Ottacher: Der Welt ein Zeichen geben. Das Freigeldexperiment von Wörgl 1932/33. Gauke Verlag für Sozialökonomie 2007, 80 Seiten, 12,90. Das von Bürgermeister Michael Unterguggenberger initiierte Wunder von Wörgl in den Jahren der Weltwirtschaftskrise 1932/33 ist für unsere Leserinnen und Leser vermutlich ein wichtiges und ermutigendes Ereignis, das sie aus verschiedenen Publi kationen kennen, insbesondere von Fritz Schwarz (Das Experiment von Wörgl), Werner Onken (Modellversuche mit sozialpflichtigem Boden und Geld) und Klaus Rohrbach (Freigeld). Während Letzterer gerade auch für junge Menschen lebendig erzählt, liegen die Vorzüge des kleinen Büchleins von Gebhard Ottacher in Knappheit, Verlässlichkeit und kritischer Würdigung. Der Autor studierte Geschichte, Soziologie und Handelswissenschaften an den Univer sitäten Wien und Perugia und wählte zum Thema seiner Diplomarbeit in Geschichte bei Professor Dieter Stiefel das Wörgler Experiment. Dementsprechend liegt der Schwerpunkt seiner Arbeit nicht in währungstechnischen Fragen, sondern auf der politischen Seite. Ihn beschäftigt die Frage, wie und warum die lokalen Entschei dungsträger und die betroffene Bevölkerung in Wörgl und Umgebung das Experiment in so starkem Maße mittrugen und wie sich Bürgermeister Unterguggenberger gegen den Widerstand seiner eigenen Partei, der Sozialdemokratie, durchsetzte. Die Auswahl Vertrauen erweckender Treuhänder für die Ausgabe der Arbeitswertscheine, eines Pfarrers und eines Apothekers, war dabei einer der Erfolgsfaktoren. Ein weiterer war der neunköpfige Aufklärungsdienst, dem der Schulleiter, der Altbürgermeister, der Hauptschuldirektor, zwei Abgeordnete, drei Kaufleute und ein Kaffeehausbesitzer angehör ten. Weitere Säulen waren die freiwirtschaftliche Ortsgruppe und die Unterstützung durch den Herausgeber der regionalen Wochenzeitung Wörgler Nachrichten. Für die rasch spürbaren positiven Wirkungen wie auch für die Akzeptanz in der Bevölkerung war zudem entscheidend das gleichzeitig initiierte kommunale Arbeitsbeschaffungsprogramm. In dieser Kombination und in einem deflationären Umfeld konnte die Aktion in den 15 Monaten bis zur rechtskräftigen Untersagung die Wirt schaft in Wörgl deutlich beleben und die Arbeitslosigkeit senken. Die Ausstrahlung, die auch Ottacher am Schluss skizziert bis hin zum 2003 gegründeten Unterguggenberger- Institut, hält bis heute an und dürfte sich eher noch verstärken.

9 Rundbrief 07/4 Dezember 2007 Seite 9 Bücherecke Es ist sehr dankenswert, dass Christoph Gauke dieses informative Büchlein über das Zeichen von Wörgl in sein Verlagsprogramm aufgenommen hat. Für interessierte Menschen kann es ein anregendes Geschenk sein. R. Geitmann Karl-Heinz Brodbeck: Gewinn und Moral. Beiträge zur Ethik der Finanzmärkte. Shaker Verlag Aachen 2006, 187 Seiten, 35,80. Der Autor ist Professor für Volkswirtschaftslehre an der Fachhochschule Würzburg und seit über 25 Jahren praktizierender Buddhist. Diese religiöse Orientierung prägt auch seine Publikationen als Ökonom. Die fragwürdigen Grundlagen der Ökonomie (2. Aufl. 2000), Mut zur eigenen Kreativität (2000), Buddhistische Wirtschafts ethik (2002), Ethik und Moral (2003) sind Titel seiner Bücher, die ihn als entschiedenen Kritiker des Neoliberalismus und einer mechanischen Auffassung von Ökono mie empfehlen. Der vorliegende Band umfasst überwiegend Vorträge, die Brodbeck insbesondere bei der im Jahr 2004 gegründeten Finance & Ethics Academy in Diex/Kärnten gehalten hat. Deren Grundidee lautet Vom Performance- zum Wertigkeitsdenken im Sinne nachhaltiger Entwicklung und sozialer Gerechtigkeit. Kernanliegen Brodbecks ist es, Ökonomik wieder als Ethik verständlich zu machen. Ethische Fragen sind für ihn kein Sahnehäubchen über einer ansonsten wertfrei zu beurteilenden Wirtschaft, sondern deren innerster Kern. Der erste Beitrag fragt Gewinnmaximierung als ethischer Wert? und zeigt, wie sich die Gewinnmaximierung emanzipiert hat, nicht mehr Nebenbedingung ist wie die Prinzipien der Wirtschaftlichkeit bzw. der Kostendeckung, sondern oberstes Ziel. Als Rendite, nämlich als Verhältnis zum eingesetzten Kapital, bestehe Verwandtschaft zum Zins; Steigerungserwartungen würden Wachstumsdruck und Beschleunigung be wirken. Brodbeck erinnert in diesem Zusammenhang an das Zinsverbot in Altertum und Mittelalter, das in der Neuzeit als willkürlicher moralischer Eingriff in den Wirt schaftsprozess begriffen und deswegen abgelehnt werde. Die Argumentation islamischer Ökonomen und Rechtslehrer gegen eine automatische Verzinsung und damit einseitige Belastung des Kreditnehmers statt flexibler Gewinn- und Verlustbeteiligung findet Brodbeck nicht uninteressant. Wichtigste Quelle des Gewinns in einer Volkswirtschaft seien Innovationen. Gewinn sei deshalb nicht das Resultat des Handelns einzelner Personen und Unternehmen, sondern aller am Wirtschaftsprozess beteiligten Menschen. Während Gewinnmaximie rung den Blick verenge und in Gestalt von Hedge- Fonds und Private-Equity-Firmen zur Selbstkannibalisierung des Kapitalismus tendiere, setze eine ethische Bewertung des Gewinns Transparenz voraus, um z.b. anhand von Kennzahlen die sozialen und ökologischen Auswirkungen wirtschaftlichen Handels beurteilen zu können. Dem sind weitere Beiträge gewidmet: 2. Transparenz als ethischer Wert, 3. Ethische Kennzahlen für Investments, und 6. Zukunftsfähige Investments. Im 4. Kapitel beantwortet Brodbeck die Frage, warum Prognosen in der Wirtschaft schei tern: Das Veröffentlichen wirtschaftlicher Prognosen erzeuge seinerseits Wirkungen, durch die sie falsch werden. Im 5. Kapitel Ethische Spielregeln für den Wettbewerb macht Brodbeck darauf auf merksam, wie rechtliche und ethische Regeln in der globalen Wirtschaft unter Wettbewerbsdruck geraten sind, der zu einer ethischen Kostensenkung führt, sodass ver antwortliches Handeln des Einzelnen gefragt ist. Das 7. Kapitel enthält kürzere Erläuterungen zu 11 aktuellen Stichworten wie Neoliberalismus, Markt, Tobin- Tax und Standortverlagerung. Besonders interessant sind sieben Seiten zum Thema Geld. Die Keynessche Spekulationskasse erweise sich als das eigentliche Problem des heutigen globalen Geldsystems und lasse den Ruf nach neuen Theorien wach werden. Eine wichtige Inspirationsquelle alternativer Vorschläge ist der 1930 verstorbene Begründer der Freiwirtschaftslehre Silvio Gesell, der im Geldzins die Quelle allen Übels gesehen habe, weil er die Wirtschaft belaste, den Preismechanismus störe und unproduktive

10 Seite 10 Rundbrief 07/4 Dezember 2007 Bücherecke Einkommen schaffe. Deshalb habe Gesell eine regelmäßige Entwertung des Geldes vorgeschlagen. Wie neuere Studien zur Geldtheorie gezeigt hätten, würden moderate Inflationsraten ähnliche Wirkung haben, spekulative Prozesse dämpfen und reale Investitionen anregen. Mit Hinweis auf B. Lietaer und M. Kennedy macht Brodbeck auf Regionalwährungen aufmerksam, die Gesells Ideen umzusetzen und Stabilitätsinseln zu schaffen versuchen. Zum Thema Geld ist von Brodbeck noch mehr zu erwarten. Wie er in einem vom Juli 2007 mitteilt, hat er ein umfangreiches Manuskript zur Geldtheorie weitge hend fertig gestellt. Darauf darf man gespannt sein. Roland Geitmann Anders besser leben aber wie? Ein Reiseführer in eine zukunftsfähige Lebens weise. Informationen Motivationen Inspirationen. Hrsg. von der Initiative Auf bruch anders besser leben. eurotopia-verlag 2007, ISBN Seiten, 9,-. Die CGW-Bildungsarbeit für eine gerechte Wirtschaftsordnung entlastet nicht von der Verantwortung für das eigene Verhalten als wirtschaftender Mensch, insbesondere als Konsument. Weil sich die ins Politische zielenden Bestrebungen der CGW und indivi duell ansetzende Bemühungen um einen zukunftsfähigen Lebensstil komplementär ergänzen, habe ich gegenüber der Initiative Aufbruch anders besser leben e.v. zunächst persönlich und im Juni 2002 auch für die CGW ideelle Unterstützung zugesagt, was das angezeigte Buch im Abschnitt Prominente Unterstützerinnen und Unterstützer auch freundlich vermerkt. Die von Gerhard Breidenstein und Dieter Halbach inhaltlich und von Monika Ziegler technisch gestaltete neueste Publikation der Initiative ist in der Tat das, was der Titel ankündigt: Ein Reiseführer in eine zukunftsfähige Lebensweise, sowohl ein besinnliches Lesebuch (durch nachdenkliche Beiträge und treffende Zitate am Rande) als auch ein informatives Nachschlagewerk, letzteres vor allem durch zahlreiche Hinweise auf Informationsquellen im Internet. Dieses ermuti gende Dokument eines Teils der Kulturell Kreativen in unserem Lande bietet Einblick, wie sich Menschen durch Erfahrungsaustausch in Gruppen bei ihren Schritten zu verantwortlicher Lebensweise wechselseitig unterstützen können. Neben einführenden, begründenden und grundsätzlichen Beiträgen über verwandte Strömungen, Initiativen und Hebammen des Neuen Bewusstseins, z.b. Tiefenökolo gie und Weltethos-Bewegung, enthält der Band im IV. Kapitel auch bereichsbezogene Beiträge; neben Mobilität, Spiritualität und Selbst-Test gibt es einen dreiseitigen Bericht unseres CGW-Mitglieds Ralf Becker mit dem Titel Soziale Gerechtigkeit von Kon kurrenz zu Solidarität am Beispiel Regionalgeld. Die Regiogeld-Initiativen wie auch Tauschringe und ethisch-ökologische Geldanlagen bilden also Brücken zwischen der individuellen und der gesellschaftlichen Aktions ebene. Mögen sie vielfältig genutzt werden! Es stimmt schon: Wandlungen gehen nur von Verwandeltem aus und können von gesellschaftlichen Zuständen provoziert, ermöglicht oder erstickt werden. Hilfreich sind auch die im V. Kapitel folgenden Erfahrungen aus einzelnen der rund 20 in Deutschland bestehenden Aufbruch-Gruppen. Das im DIN A 4-Querformat grafisch schön gestaltete Ringbuch könnte ein passendes Weihnachtsgeschenk sein. R. Geitmann Peter Spiegel: Muhammad Yunus Banker der Armen. Herder-Spektrum, Freiburg-Basel-Wien 2006, 158 Seiten Peter Spiegel, einer der Mitinitiatoren der Global-Marshall Plan Initiative und Gründer der Nichtregierungsorganisation Terra One World Network bringt in seiner Biographie über Muhammad Yunus vor allem den Menschen Yunus in seiner Freundlichkeit und Sachkompetenz nahe. So beschreibt er sein Auftreten vor kritischen deutschen Bankern in der Frankfurter Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) im Jahre Mit Bescheidenheit, Offenheit, Sachkompetenz und selbstkritischen Verhalten, aus dem man immer wieder neu lernen kann, ge-

11 Rundbrief 07/4 Dezember 2007 Seite 11 Bücherecke winnt er die Herzen seiner Kritiker. Das Geheimnis des Menschen Yunus ist: Er ist nicht der Besserwisser. Aber er hört besser zu als die anderen. Und er pocht darauf, dass jeder Mensch dieselbe Achtsamkeit, dieselbe Qualität des Zuhörens verdient (S. 11). Denn die Experten für die Überwindung der Armut sind die Armen selbst, denen man besser zuhören muss. Die Armen, besonders die armen Frauen von Bangladesch, sind für Yunus die neuen Professorinnen in der Universität des Lebens. Mit ihnen entwickelt er den Plan einer Kleinkreditbank (Grameen Bank) für die Ärmsten, in der folgende Sicherheitsfaktoren des Kreditgeschehens bestimmend werden: Überlebenswille der Armen, die Frau als Verantwortungsträger für Geld, das Team als Kreditteam, Transparenz plus Vertrauen, Einfachheit des Banksystems, Vielfalt der Lernenden, an der Lebenspraxis orientierter Wertekanon als Selbstverpflichtung der Beteiligten (z.b. Disziplin, Mut, Einheit und harte Arbeit!), kein Schuldenerlass für in Not Geratene. Dass die Grameen-Bank mit dieser Unternehmensphilosophie auch gewinnorientiert erfolgreich arbeitet, belegt Spiegel mit aktuellen Zahlen. So liegt der Beitrag, den die Bank mit ihrer eigenen Banktätigkeit bis November 2006 selbst geleistet hat, bei 6,6 Millionen Kreditnehmern, die seit Bestehen der Bank mehr als 6 Milliarden Dollar an Krediten erhalten haben Sie ist inzwischen mit 2200 Filialen und rund Mitarbeitern in Dörfern vertreten. Im Durchschnitt haben nach 5 Jahren mehr als 70 % der Kreditnehmerinnen die Armutsgrenze hinter sich gelassen. (S. 109f.). Wie faszinierend die Persönlichkeit Yunus ist, erfährt man aus der Dankesrede, die Yunus im Juni 1997 bei der Verleihung des Planetary Consciousness Award in der Frankfurter Paulskirche gehalten hat. Mit ihr beschließt Peter Spiegel sein schönes Lebensbild über den innovativen Banker. Einer der markantesten Sätze dieser Rede ist: Richten wir unseren Geist neu aus, so können wir eine andere Welt schaffen. (S. 151). Diese Haltung korrespondiert der Auffassung des Weltsozialforums Eine andere Welt ist möglich und eröffnet in der Gegenwart eine breite Bewegung für eine gerechtere Globalisierung, als wir sie bisher erleben. Christoph Körner Muhammad Yunus: Für eine Welt ohne Armut. Die Autobiographie des Friedensnobelpreisträgers. Bergisch Gladbach, Verlagsgruppe Lübbe GmbH & Co Kg 2006, 352 Seiten Aus Anlass der Verleihung des Friedensnobelpreises 2006 für Muhammad Yunus hat die Verlagsgruppe Lübbe seine Autobiographie von 1998 als Taschenbuch preisgünstig mit aktuellem Anhang und Register neu herausgebracht. So kann der interessierte Leser das Lebenswerk des Wirtschaftsprofessors aus Bangladesch verfolgen, der vor über dreißig Jahren die revolutionäre Idee hatte, Kleinstkredite oft nicht mehr als 25 Dollar an die Ärmsten der Armen zu vergeben und ihnen damit zu helfen, ihre Lebensexistenz zu sichern. Vorwiegend Frauen waren die Kreditnehmer, die nur eine Sicherheit zu bieten hatten: ihre Ehre. Was Banker nicht zu glauben wagten, funktionierte: Fast alle vergebenen Kredite wurden im vollen Umfang zurückgezahlt. Und damit wurde die von Muhammad Yunus gegründete Grameen-Bank weltberühmt. Von ihrem Werden und Expandieren berichtet fast ausschließlich diese Autobiographie. Deshalb hieß auch ihre deutsche Erstausgabe: Grameen. Eine Bank für die Armen der Welt. Yunus legt Wert darauf, dass die Kredite dieser Bank keine Geschenke sind und nur mit einem strengen Rückzahlungskonzept vergeben werden. Statt finanzielle Sicherheiten einzufordern hat die Grameen-Bank eine soziale Kondition eingeführt: Sie vergibt ihre Kredite ausschließlich an kleine Gruppen, deren Mitglieder einander bei der Arbeit mit dem Geld beratend unterstützen und sich gegenseitig bei der Rückzahlung kontrollieren. Die Bank beobachtet das Rückzahlungsverhalten in der Gruppe. Wird ein Gruppenmitglied nachlässig bei der Rückzahlung, sind automatisch auch die anderen Gruppenmitglieder betroffen. Nach eigenen Angaben erreicht

12 Seite 12 Rundbrief 07/4 Dezember 2007 Bücherecke die Bank eine Rückzahlungsquote von 98 Prozent. Ungewöhnlich ist auch die Eigentumsstruktur der Bank; denn die Kreditnehmer sind zugleich ihre Eigentümer. Sie gehört zu 93 Prozent den Armen Bangladeschs. Die restlichen Anteile hält der Staat. Damit ist dafür gesorgt, dass die Kreditnehmer in ureigenem Interesse auf die Rückzahlung ihrer Darlehen achten. Es wird auch sinnfällig, was Yunus immer betont: Diese Bank ist kein Hilfswerk, sondern ein business. Sie ist die Bank der Armen, nicht nur für die Armen. Um zu verstehen, was Muhammad Yunus zur Gründung dieser Bank motivierte, muss man sein Menschen- und Gesellschaftsbild kennen; denn er ist überzeugt davon, dass wir die Armut auf der Welt ausmerzen können, wenn wir es wollen (S. 13). Zu diesem Zweck aber, so sagt er, muss man jedoch ein anderes Menschenbild und einen neuen gesellschaftlichen Rahmen schaffen (S. 13). Sein Menschenbild heißt: Der Mensch kann auf Grund seiner Kreativität fast alles erreichen, was er will. Damit sich die menschliche Kreativität voll entfalten kann, darf der Staat durch eingrenzende Gesetze diese nicht behindern. In sieben Teilen, die er in 41 Kapitel untergliedert, beschreibt Yunus, auf welche Weise er dieses persönliche Weltbild mit Hilfe der Institution Grameen-Bank in die Praxis umzusetzen versucht. In einem ersten Teil berichtet Yunus von seinen Studienjahren in Bangladesch und in den USA, die ihm zeigten, wie wirklichkeitsfern die herkömmliche Ökonomie an den Universitäten ist. Denn die Ökonomen verwenden ihr ganzes Talent darauf, Prozesse der Entwicklung und des Wohlstandes zu analysieren, aber sie verwenden keinerlei Energie darauf, sich mit der Armut und dem Hunger zu befassen (S. 89). Zugleich erlebt er, dass Auslandshilfen in der Dritten Welt nur den Privilegierten im armen Land zugute kommen und der Beraterdienst der Weltbank den Armen im Land keine Hilfe ist. Deshalb kommt er auf den Gedanken, Kleinstkredite an Arme mittels der Grameen-Bank zu verleihen, die im Gegensatz zu anderen Kreditbanken nicht die Rückzahlung am Ende der Kreditzeit verlangt, sondern schon in kleinen Beträgen im Laufe eines Jahres. Konkret existiert folgendes Rückzahlungssystem: - Laufzeit der Darlehen: ein Jahr; - wöchentliche Raten mit Festbetrag; - Tilgungsbeginn: eine Woche nach Darlehenszuteilung; - Zinssatz: 20 Prozent; - Tilgung: zwei Prozent wöchentlich, 50 Wochen lang; - Zinsen. Zwei Taka wöchentlich bei einem Darlehensbetrag von 1000 Taka. (S. 142). Für die Leser dieser Zeitschrift erachten wir den fünften Teil der Autobiographie besonders bemerkenswert, den Yunus überschreibt Unsere Philosophie (S ). Das Kernanliegen seiner Unternehmensphilosophie heißt: Das ökonomische Prinzip entdecken: Die sozialliberale Marktwirtschaft (S. 260ff.). Damit unterscheidet sich seine Ökonomie grundsätzlich von einer sozialen Marktwirtschaft, aber erst recht von einer solidarischen Marktwirtschaft, die mit einem starken sozial gesinnten Ordnungsstaat rechnet. Zwar bekennt er, dass er in seiner Jugend von sozialistischen Ideen begeistert war, aber in den USA hätte er kennen gelernt, dass die Marktwirtschaft das Individuum befreit und ihm gestattet, seine persönliche Wahl zu treffen (S. 260). Sein Credo heißt: Ich bin kein Kapitalist nach einem vereinfachenden Rechts-Links-Schema. Vielmehr glaube ich an die global freie Marktwirtschaft und an die Teilhabe daran durch den Einsatz kapitalistischer Mittel. Ich glaube an die Macht des freien Marktes und an die Macht des Kapitals innerhalb dieses Marktes (S 262). Deshalb muss die Grameen-Bank gewinnbringend operieren und der Zinssatz auf 20 Prozent festgelegt werden, um Gewinne zu erwirtschaften. Für den Rezensenten scheint Yunus Unternehmensphilosophie stark neoliberale Züge aufzuweisen, die kritisch zu sehen sind. Denn nicht nur der hohe Zinssatz von 20 Prozent scheint problematisch, sondern auch die fast völlige Zurückdrängung eines Sozialstaates, dem er keine wirkliche soziale Politik zutraut, denn in der Praxis kommen die erhobenen Steuern primär der öffentlichen Verwaltung für die Steuergelder zugute, und es bleibt nichts oder nur wenig für die Armen übrig (S.261). Interessant ist nun, dass er was er dem Staat nicht zutraut der Grameen-Bank, die heute eine Großbank ist und ähnlich wie eine Staatsverwaltung arbeitet, diese evident soziale Kompetenz zubilligt. Wörtlich schreibt er: Jedenfalls bin ich der Ansicht, dass sich der Staat in seiner jetzigen Form hier völlig zurückziehen die Gesetzgebung und Rechtsprechung, die Landesverteidigung und Außenpolitik ausgenommen und alles nach dem von sozialer Verantwortung getragenen

13 Rundbrief 07/4 Dezember 2007 Seite 13 Bücherecke Modell von Grameen privatisieren sollte (S. 261). Sicherlich hat Yunus schlechte Erfahrungen mit undemokratischen Staaten gemacht, aber demokratische Kontrolle kann immer noch am besten in einem demokratischen Staat erfolgen. Dass Yunus Wirtschaftsphilosophie viele Kontroversen ausgelöst hat, gibt er selbst zu, indem er mitteilt, dass die Linken ihm vorwerfen, den Kapitalismus mit anderen Mitteln unter den Armen zu verbreiten und mit den Kleinstkrediten den Armen kleine Dosen Opium geben, damit sie nicht aufmüpfig werden und ihr revolutionärer Eifer versiegt. Yunus ist von seiner Vision einer armutsfreien Welt durch Grameen- Institutionen so begeistert, dass er diese im Jahre 2050 als verwirklicht glaubt (S. 283), zumal er viele Grameen-Tochtergesellschaften gegründet hat (z. B. Grameen Check, Grameen Cybernet, Crameen Shakti = Crameen Energie, Grameen Fisheries Foundation, GrameenPhone u. s. w.). Ob dieses Ziel in diesen Jahresfristen erreicht sein wird, ist anzuzweifeln, zumal Yunus mit seinem Menschen- und Gesellschaftsbild das ausblendet, was Soziologen, Theologen und Kulturwissenschaftler als strukturelle Sünde bezeichnen, die gebändigt, aber nicht völlig ausgemerzt werden kann. Immerhin aber kann er abschließend einräumen, und das macht das Buch auch für Kritiker versöhnlich: Eine Welt ohne Armut wäre keine perfekte Welt, aber sie käme dem Ideal ziemlich nahe. Und es wäre eine Welt, in der zu leben sich lohnte. (S. 330). Diesem Ziel lohnt sich nachzueifern! Christoph Körner Wir begrüßen neue Mitglieder Seit 1. Juli 2007 sind beigetreten: Christine Reents, Varel Armin M. Müller, Bad Herrenalb Jens Fischer, Aachen Jens Fajen, Rotenburg Impressum Der CGW-Rundbrief erscheint viermal im Jahr und wird vom Verein W herausgegeben. 1. Vorsitzender ist Prof. Dr. Roland Geitmann. Der Vereinssitz ist in Kehl. Rundbrief-Redaktion: Rudolf Mehl, Bauschlotterstr. 4, Kieselbronn, E Mail: CGW-Geschäftsstelle: Rudeloffweg 12, Berlin, Tel.+ Fax: E Mail: Konten: Postbank Karlsruhe, Kto , BLZ GLS Gemeinschaftsbank eg, Kto , BLZ CGW im Internet: Für Mitglieder ist der Bezug des Rundbriefs im Mitgliedsbeitrag enthalten. Nichtmitglieder können ihn für 10.- (in Briefmarken) ein Jahr über die CGW-Geschäftsstelle beziehen. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für unverlangt eingesandte Beiträge übernimmt die Redaktion keine Gewähr. Redaktionsschluss ist jeweils der 15.Feb., 15.Mai, 15.Aug. und 15.November Nachdruck mit Quellenangabe ist erwünscht.

14 Seite 14 Rundbrief 07/4 Dezember 2007 Was ist ungerecht? Ende letzten Jahres wurde im Stern dazu aufgerufen, zur Frage Was ist ungerecht seine Meinung einzusenden. Helmut Creutz hat einen Beitrag dazu geliefert: Ungerecht ist, - dass man die 25 Milliarden Euro leistungsloser Einkommen der Arbeitssuchenden als Schmarotzertum diffamiert, die 250 Milliarden Euro leistungsloser Einkommen, die alleine von den Banken jährlich an die Vermögenden ausgeschüttet werden, dagegen kommentarlos hinnimmt! - dass von 1991 bis 2001 das Buttoinlandsprodukt um 37 Prozent zunahm, die Steuereinnahmen aber nur um 32, die Bruttolöhne nur um 29 und die Nettolöhne sogar nur um 23 Prozent, während die Zinseinkommen der Geldanleger bei den Banken, im Gleichschritt mit den Geldvermögen, um 101 Prozent anstiegen! - dass die gesamten Schuldenaufnahmen der öffentlichen Haushalte in den letzten 35 Jahren, in Höhe von rund Milliarden Euro, nicht in Investitionen oder Arbeitsplätze geflossen sind, sondern in voller Höhe in den Zinsendienst! - dass der Staat die Unternehmer zur Schaffung von Arbeitsplätzen auffordert und Entlassungen lautstark beklagt, während er selbst in den letzten 15 Jahren die Zahl der öffentlich Beschäftigten von 5,1 auf 2,7 Millionen abgebaut hat! - dass netto gerechnet über die Zinsströme tagtäglich 85 Prozent der Haushalte um rund 300 Millionen Euro ärmer werden, während die restliche Minderheit in gleicher Höhe reicher wird! Helmut Creutz Zitate aus Immer mehr Menschen erleben, dass sie in einem Wirtschaftssystem leben müssen, das ausschließlich und allein den Kapitalinteressen dient und über die Interessen der Menschen und der Natur einfach hinweggeht. Das ertragen die Menschen nicht mehr vor allem junge Leute, die das ganze Leben vor sich haben. Aufgrund dieser Entwicklung haben 300 Menschen ein Vermögen von 1 Billion Dollar zusammengenommen. Das ist aber genauso viel, wie die Hälfte der Menschheit nämlich 3 Milliarden (Menschen) an jährlichem Einkommen hat. Ein solcher Zustand ist unhaltbar. Ein solches Wirtschaftssystem ist nicht konsensfähig, es ist undemokratisch und muss ersetzt werden durch eine neue Wirtschaftsordnung. Heiner Geißler in der ZDF-Talkshow Maybrit Illner am 31. Mai 2007 Plakatkataloge Restbestände abzugeben In den verschiedenen Schriftenlagern der CGW liegen noch ca. 400 Exemplare dieser inzwischen acht Jahre alten Schrift. Am Kirchentag haben wir sie gegen eine Spende abgegeben. Die Plakate insgesamt eignen sich noch immer gut zur Darstellung der verschiedenen Entwicklungen und können als Informationsmaterial bei einschlägigen Veranstaltungen abgegeben werden. Wenn Sie Interesse daran haben, melden Sie sich bitte bei der CGW-Geschäftsstelle, Rudeloffweg 12, Berlin, Tel.+ Fax: E Mail:

15 Rundbrief 07/4 Dezember 2007 Seite 15 Eine Krise des Bankensystems? Das Geschäft mit der Produktion von Risiken zur aktuellen Situation der Finanzmärkte In diesem Sommer trugen viele Presseartikel Überschriften wie US- Hypothekenkrise oder Staatsanwalt bei SachsenLB. Gibt es tatsächlich eine tiefgehende Krise des Bankensystems? Internationale Finanzkonstrukteure suchen ständig nach Geschäften mit hohen Risiken und Gewinnspannen, damit sich ihre kostenträchtigen Fonds rechnen. Eine Chance sahen sie in den USA, wo die Immobilienpreise Jahr für Jahr kräftig stiegen. Also finanzierten amerikanische Banken private Hauskäufe, bei denen klar war, dass Zins und Tilgung von den Eigentümern nicht zu erbringen waren. Man spekulierte auf Preissteigerungen, um beim späteren Verkauf die Kredittilgung zu leisten. Diese Immobilienkredite wurden an internationale Fonds verkauft. Da weitere Preissteigerungen ausblieben, ist diesen Geschäften nun die Grundlage entzogen. Wer sind bei solchen Operationen die Verlierer? Vordergründig die Banken und Investoren; letztendlich aber die überschuldeten Hauseigentümer. Insgesamt spricht man heute von einer dämpfenden Wirkung der Krise auf die Weltkonjunktur. Im Scherz sagte mir einmal ein Fondsmanager: Gäbe es die lästigen Immobilien nicht, würden die Immobilienfonds reibungslos funktionieren. So viel Widersinn in dieser Aussage steckt, so wahr ist sie doch. Die Vorstellung, Geld sei nur zum Geldverdienen da, hat den Finanzmarkt immer abstrakter werden lassen. Menschen, die für Immobilien einen Kredit aufnehmen, werden nur dazu gebraucht, mit höheren Risiken höhere Gewinne zu erwirtschaften und damit Fonds zu konstruieren, mit denen Finanzdienstleister und Spekulanten kurzfristig viel Geld verdienen können. So empört sich hierüber reden lässt: Wer sein Geld anlegt und nur nach der Rendite fragt, gibt letztendlich den Auftrag zu solchen Verhaltensweisen. Die Heuschrecke, die nur Geld mit Geld macht, ist letztlich eine gebündelte, potenzierte Verhaltensweise des individuellen Geldanlegers. Wird Geld mit sozialen und ökologischen Aufträgen angelegt, wirkt dies stabilisierend auf den Finanzbereich und macht die Wirtschaft zukunftsfähiger. Denn wo soll eine schon gut versorgte Wirtschaft wachsen, wenn nicht mit dem sozialen und ökologischen Umbau der Produkte, Gebäude und Dienstleistungen? Wer einwendet, dies sei nicht zu bezahlen, möge die Frage beantworten: Wer bezahlt die Milliarden, die vorgenannte Finanzkrisen kosten? Bei Stützungsaktionen staatlicher Einrichtungen: der Steuerzahler; bei Stützung durch andere Banken: deren Kunden über Zinsen und Gebühren. Und wer wird die ökologischen und sozialen Schäden bezahlen, die bereits entstanden oder absehbar sind, weil wir uns angeblich nichts anderes leisten können? Niemand anderes als wir alle über Steuern und Preise. Das einzige, was wir uns auch aus wirtschaftlicher Sicht nicht leisten können, ist der weitere wertlose oder eben sinnlose Umgang mit Geld. Thomas Jorberg, Vorstandssprecher der GLS Bank

16 Seite 16 Rundbrief 07/4 Dezember 2007 Was ist mit den Geldspritzen? Notenbanken stützen Banken Geldspritzen übersteigen 200 Milliarden Banken horten Bargeld So und ähnlich lauteten Mitte August sich überschlagende Meldungen und Schlagzeilen! Was hat sich wirklich abgespielt? Dass die Auslöser der Aufregungen die Immobilienkrise in den USA und die damit faul gewordenen Kredite waren, dürfte allgemein bekannt sein. Ebenso, dass in diese Immobilienkrise auch Finanzinstitute aus dem Euroland verwickelt sind, oft sogar über mehrere Zwischenstationen. Welche Rolle aber spielen die Notenbanken mit ihren Geldspritzen? Zu den geldtechnischen Abläufen Das von den Notenbanken ausgegebene Zentralbankgeld die Voraussetzung aller Geldgeschäfte in Wirtschaft und Gesellschaft besteht aus dem in Umlauf gegebenen Bargeld und den Zentralbankgeld-Guthaben der Banken bei der Notenbank. Im Euroland sind diese ZBG-Guthaben mit den vorgeschriebenen Mindestreserven praktisch identisch. Damit die Banken diese Zwangsreserven nicht mit Bargeld aus den Einzahlungen der Sparer auffüllen müssen (wie in den 1960er und 1970er Jahren in Deutschland noch der Fall), leihen ihnen die Notenbanken heute dieses für Wirtschaft und Bankentätigkeit unverzichtbare Zentralbankgeld gegen hinterlegte Sicherheiten aus. Von diesen ZBG-Guthaben können die Banken aber nicht nur bei Bedarf Bargeld abheben. Sie benötigen diese Guthaben ebenfalls zur Abwicklung aller banktechnischen Verrechungen, auch für die Millionen täglicher Überweisungsvorgänge im Auftrag ihrer Kunden. Denn alle bankinternen Verrechnungen werden von den empfangenden Banken nur akzeptiert, wenn sie mit ZBG ausgeglichen werden. Das heißt, unsere Überweisungen vom Girokonto sind praktisch genau so gewichtig wie Bargeldzahlungen. Daran ändert sich auch nichts, wenn diese Überweisungs- und Endabrechnungsvorgänge heute innerhalb der Giro- oder Bankenverbände bereits vorab gegeneinander saldiert werden. Wie groß ist die Geldmenge und wie wird sie geregelt? Damit man eine Größenvorstellung hat: Die ZBG-Menge auch Geldbasis oder Basisgeld genannt lag Ende Juni 2007 im Eurosystem bei 812 Milliarden Euro, in Deutschland alleine bei 215 Milliarden. Mit 625 bzw. 171 Milliarden entfielen davon jeweils gut drei Viertel auf die Banknoten, der Rest auf die Guthabenbestände. Die von den Banken aufgenommenen ZBG-Kredite betrugen zum gleichen Zeitpunkt im Eurosystem 435, in Deutschland 233 Milliarden Euro. commons.wikimedia.org

17 Rundbrief 07/4 Dezember 2007 Seite 17 Diese ZBG-Kredite an die Banken werden zu rund einem Drittel für drei Monate ausgegeben, das Gros jedoch nur für jeweils 14 Tage. Da sich diese kurzfristigen Kredite in zwei Tranchen überlappen, wird in der Praxis jede Woche mehr als ein Drittel der gesamten Geldbasis wieder eingezogen und erneut herausgegeben. Dabei müssen die nachfragenden Banken jeweils ihre gewünschten Mengen und unter Einhaltung eines vorgegebenen Mindestzinssatzes ihre Zinsangebote nennen. Es findet also jede Woche eine Art Geld-Versteigerung statt, bei der die Notenbanken aus den Geboten der Banken Schlüsse für ihre weitere Geldpolitik ziehen können. Das gilt vor allem für die Mengen- und Leitzinskorrekturen. Auf der anderen Seite versuchen die Banken, auf Grund der zu zahlenden Zinsen, ihre Kredite bei der Notenbank so gering wie möglich zu halten. Ebenso sind sie bestrebt, alle Überschuss- und Fehlbeträge auf dem Geldmarkt, auf dem dieses Zentralbankgeld untereinander gehandelt wird, möglichst täglich auszugleichen. Die von der EZB den Banken zur Verfügung gestellte Zentralbankgeldmenge (ZBG) ist also auf den Minimumbedarf der normalen Vorgänge in der Wirtschaft abgestimmt. Die Reaktion der Banken in Krisenlagen Kommt es jedoch wie im August der Fall zu plötzlichen Zahlungsausfällen, versuchen alle Banken aus Vorsichtsgründen ihre knapp gehaltenen ZBG-Reserven fest zu halten oder sogar auszuweiten. Denn man weiß ja nie genau, wen und wie die faul gewordenen Kredite treffen werden. Das heißt, die Banken schieben Zahlungen auf und fahren auch ihre Kreditvergaben zurück, mit denen ja direkt oder indirekt wieder ZBG aus ihren Beständen abfließen würde. Mit solchen Zurückhaltungen wiederum werden die Refinanzierungsmöglichkeiten anderer Banken am Geldmarkt verringert, woraus sich sehr rasch eine Kettenreaktion entwickeln könnte. Als Folge steigen am Geldmarkt die Zinsen sehr rasch an. Zur Vermeidung der sich daraus ergebenden Gefahren stellen die Notenbanken dem Geldmarkt wie jetzt geschehen kurzfristig zusätzliches ZBG zur Verfügung. Wie hoch waren die Geldspritzen der EZB? Wie eingangs erwähnt, war manchmal von mehr als 200 Milliarden die Rede. Diese Summe kommt aber nur zustande, wenn man die zwischenzeitlichen Rücknahmen der Kreditspritzen außer acht lässt. Denn die nacheinander gewährten Kreditbeträge von 95, 61 und 48 Milliarden wurden jeweils nur für ein oder zwei Tage ausgereicht, mussten also sehr schnell wieder zurückgezahlt werden. Dabei wurde der verbleibende Fehlbedarf durch immer kleiner werdende Beträge ersetzt. Auf diese Weise konnten die Notenbanken Spannungen am Geldmarkt langsam abbauen. Die Banken haben zwar auch die Möglichkeit, jederzeit ihre Zentralbankguthaben zu überziehen und damit die Mindestreserven zu unterschreiten. Sie müssen jedoch diese Unterschreitungen bis zum Ende der jeweils laufenden vierwöchigen Mindestreserve-Periode wieder so auffüllen, dass im Perioden-Durchschnitt das Soll erfüllt wird. Darüber hinaus haben die Banken auch noch weitere Möglichkeiten jederzeit an ZBG zu kommen. Allerdings nur zu einem Zinssatz, der einen Prozentpunkt über dem normalen Refinanzierungssatz von derzeit vier Prozent liegt. Um diese Mehrkosten zu vermeiden, greifen die Banken wenn überhaupt nur in Ausnahmefällen und fast nur für Übernachtkredite auf diese Möglichkeiten zurück. Die jetzt zusätzlich eingeräumten Geldspritzen wurden dagegen zu den Sätzen der normalen wöchentlichen Refinanzierungen ausgegeben, die bei knapp über vier Prozent liegen. Hat es ähnliche Situationen schon einmal gegeben? Geldspritzen wie in diesem August haben die Notenbanken bisher schon mehrmals den Banken zukommen lassen. So z. B. an dem berühmtem , aber auch bei der Ostasienkrise oder den Angriffen der Großspekulanten auf Pfund und Franc Anfang der 1990er Jahre. Die Notenbanken haben also die Möglichkeit, die Stockungen auf den Geldmärkten durch solche Einschüsse von ZBG kurzfristig auszugleichen und den Geldfluss in Bewegung zu halten. Mit dem Auslöser dieser Stockungen, nämlich den faul gewordenen und noch werdenden Immobilienkrediten, haben diese Geldspritzen aber nichts zu tun. Diese Verluste können nur von den Banken selbst aufgefangen werden, notfalls mit Hilfe ihres Eigenkapitals oder des Sicherungsfonds, den die Banken gemeinsam gefüllt haben. Reicht das nicht, würden staatliche Banken oder Krediteinrichtungen einspringen, wie kürzlich bei der IKB die Kreditanstalt für Wiederaufbau. Das heißt, auf diesem Wege würden letztendlich die Steuerzahler für die Verluste gerade stehen. Wer auf keinen Fall geradestehen soll, sind die Geldanleger, die über Jahre hinweg Zinsen bezogen haben. Sie könnten ja sonst erschreckt ihr

18 Seite 18 Rundbrief 07/4 Dezember 2007 LeserInnen-Echo Geld vom Markt zurückziehen, was sofort die Zinsen höher treiben würde! Die Notenbanken haben also mit diesen Ersparnisbildungen und den daraus gewährten Kreditvergaben nichts zu tun. Sie müssen nur dafür sorgen, dass für alle diese Geschäfte jeweils genug Tauschmittel zur Verfügung stehen. Die Größe der damit getätigten Geschäfte hängen dagegen von der Häufigkeit der Benutzung des Tauschmittels Geld ab. Das heißt, so wie die Umsätze in den Läden, können auch die Ergebnisse dieser Geldnutzungen bei den Banken, also die Ersparnis- und Kreditbestände, ständig weiter wachsen, auch bei gleich bleibender Geldmenge! Auf diese Weise sind die Einlagen der Bankkunden in Deutschland von 15,4 Milliarden 1950 auf Milliarden Euro 2005 angestiegen, und die daraus gewährten Bankkredite von 14,4 auf Milliarden, also auf rund das 350-fache! Das von der Bundesbank ausgegebene Zentralbankgeld also Bargeld und Guthaben bei der Bundesbank stieg dagegen in den 55 Jahren von 5,1 auf 186 Milliarden Euro an und damit nur auf das 37-fache! Diese Scherenöffnung zwischen Geldversorgung und der Entwicklung der Geldvermögen, die hauptsächlich durch die ständig positiven Zinsen bedingt ist, könnte den Notenbanken bei der Beherrschung von Krisen zunehmend Schwierigkeiten bereiten. Denn ihr Hebel, die tatsächliche Geldmenge, wächst ja nur im Gleichschritt mit der Wirtschaftsleistung und wird damit im Verhältnis zu den Geldvermögen und den Geschäften auf den Finanzmärkten relativ immer kleiner! Das heißt, die Notenbanken werden eines Tages als Nothelfer überfordert sein. Bremst man diese Eskalation der Geldvermögen nicht endlich ab, müssen also mit jeder Krise die Kollapsgefahren für das gesamte Finanzsystem zwangsläufig zunehmen. Und die Rolle des Bargeldes in Krisensituationen? Die Einzigartigkeit des Bargeldes wird in Krisenlagen besonders deutlich, denn es ist das einzige Zahlungsmittel, das seinen Wert behält, auch bei noch so vielen faul werdenden Krediten. Es hat also direkt mit diesen Krisen nichts zu tun. Trotzdem war auch die Meldung unzutreffend, dass die Banken mit Hilfe der Notenbank-Geldspritzen Bargeld horten würden. Vielmehr halten die Banken ihre Bargeld-Kassenbestände immer so gering wie möglich. Denn Bargeld in der Kasse ist nur totes Kapital, das außerdem da von der Notenbank geliehen noch Zinsen kostet. Zu einer Vermehrung der Bargeldmenge käme es nur dann, wenn die Endverbraucher auf solche Krisen mit verstärkten Bargeldhaltungen in Vorsichtskassen reagieren würden. Für die Banken wäre diese Mehrnachfrage der Bankkunden nach Bargeld also lediglich ein durchlaufender Posten, der ggfs. allerdings Ausweitungen der ZBG erforderlich machen würde. Helmut Creutz Diskussion auf Augenhöhe? Eine Erwiderung an Christoph Körner Lieber Herr Dr. Körner, Redakteur Rudolf Mehl ist sehr auf Streitkultur im CGW-Rundbrief bedacht: dass Autoren also den eigenen Standpunkt vertreten können, ohne dem Anderen abzusprechen, dass auch er einen abweichenden Standpunkt besitzt und besitzen darf (Wikipedia). Eben diese Streitkultur vermisse ich in Ihrem Artikel Geld kann niemals selbstständig handeln, mit dem Sie Sylvia Führers Märchenroman Die Münze Nuria abwertend kritisieren. Ich habe durchgehend den Eindruck, Sie wollen nicht nur Ihre Bedenken gegenüber Sylvia Führers Buch äußern, sondern sie persönlich treffen. Sie klären die in Ihren Augen anscheinend unfähige Autorin darüber auf, sie schreibe wohl wider Willen, wohl ungewollt und ihre gut gemeinten Ansätze wirkten kontraproduktiv. Produktiv hätte ich es gefunden, wenn Sie eben nicht selbst den pädagogischen Zeigefinger erhoben hätten, den Sie Sylvia Führer vorwerfen, sondern Ihre Bedenken gegenüber selbstständig handelndem Geld, die ich selbstverständlich generell, keineswegs aber bezüglich Nuria teile, auf Augenhöhe zur Diskussion gestellt hätten. Ich hoffe, Sie können meine Kritik an der Kritik, mein Unbehagen gegenüber dem Stil Ihrer Einwände, empfinden, wie sie gemeint ist: als meinen Beitrag zu einer Streitkultur. Mit freundlichen Grüßen, Anselm Rapp

19 Rundbrief 07/4 Dezember 2007 Seite 19 Die Münze Nuria im Spannungsfeld zwischen Realität und Fantasie Antwort der Autorin auf die Kritik von Dr. Körner im Rundbrief 07/3 (S. 13) Geld kann niemals selbstständig handeln! unter diesem Titel veröffentlichte Dr. Christoph Körner im letzten Rundbrief eine Kritik meines aktuellen, allen CGW- Mitgliedern zugesandten Buchs. Wer seine Argumentation liest und in meinem Buch erst mal nur geschmökert hat, muss zu der Auffassung gelangen, meine Heldin Nuria verkörpere geradezu den kapitalistischen Slogan Lassen Sie Ihr Geld arbeiten! Rhetorisch geschickt werden auf kürzestem Raum starke Verknüpfungen gebahnt, für deren sorgfältige Entwirrung ich etwas mehr Platz benötige. Ich lade somit meine geneigten Leserinnen und Leser dazu ein, mir als Autorin über die Schulter zu schauen und den Fragen nachzugehen: Wie weit vermenschliche ich in meinem Buch die Münze Nuria? In welchen Bereichen ist sie aktiv und worin bleibt sie wie eine echte Münze völlig passiv? Die erste zu klärende Frage ist jedoch: Darf ich als Kinderbuchautorin überhaupt einer Münze Leben einhauchen? Da Dr. Körner ohne mich persönlich zu kennen und ohne anhand von Nuria das Folgende näher zu begründen, mir mit erhobenem pädagogischem Zeigefinger einen ebensolchen vorwirft, fühlt sich der Leser vermutlich in einem lustigen Verwirrspiel: Wer ist hier der Pädagoge? Wer hilft, hat recht; schauen wir uns also die Kinder selbst an, um die zu klärende Frage zu beantworten. Es ist bekannt, dass sich Kinder beispielsweise dem Verständnis von Naturphänomenen wie dem Magnetismus nähern, indem sie sich hineinversetzen: Das Eisen spürt, dass ein Magnet in seine Nähe kommt! Auf diese und ähnliche Weise verlebendigen Kinder Gegenstände, um sich in die Kräfte der Natur einzufühlen. Auch in ihrem Spielen sozialer Zusammenhänge hauchen sie, versunken in ihrer Fantasie, Puppen und allerlei Dingen Leben ein. Grundschulpädagogen und Kinderbuchautoren haben daher erkannt, dass im Stilmittel Personifikation (Verlebendigung) ein wesentlicher Schlüssel liegt, um kindgerecht Lernprozesse in verschiedensten Bereichen anzustoßen, so dass ein erstes Verständnis geweckt wird. Kinder im Grundschulalter sind

20 Seite 20 Rundbrief 07/4 Dezember 2007 sich sehr wohl bewusst, dass es sich hierbei um Spiel handelt. Aber ihre lebendige Vorstellungskraft ist ihr stärkstes Kapital, um sich Zusammenhänge zu erschließen. Was bedeutet das für uns? Die kindgemäße, spielerische und personifizierende Umsetzung der Geldthematik in Nuria ermöglicht, dass sich rund um die Gefühle und Gedanken des Kindes zur kleinen Münze wie um einen Kristallisationspunkt herum weitere Erkenntnisse zum selben Thema bilden können, die später in erwachsene Gestaltungskräfte münden. Aktivität und Passivität der Münze Nuria Kinder können die Funktion des Geldes am besten begreifen, wenn sie sich in das Geld wie in eine Wesenheit einfühlen dürfen. Da Geld ein von Menschen erfundenes Tauschmittel ist (darin sind Dr. Körner und ich uns einig), muss sein Beruf folglich als etwas Ausführendes beschrieben werden, ohne selbstständige Entscheidungsfähigkeit. Alle Handlungen in meinem Buch, die mit den eigentlichen Aufgaben des Geldes zu tun haben kaufen, verkaufen, aber auch leihen, sparen, spenden geschehen daher in der Form, dass ein Mensch das Geld in die Hand nimmt, und die Geldstücke sich damit abfinden müssen, was er mit ihnen macht. Es geht also fast wie in der Realität zu, nur dass in meiner Geschichte die Münze merkt, was mit ihr passiert, darüber reflektieren kann, ihre Kommentare dazu abgibt und Wünsche äußert, die zunächst einmal nur Kinder verstehen können. Und ein kleines spielerisches Bonbon habe ich noch hinzugefügt: Die Münze kann rollen und dabei lenken, sich wie eine Tänzerin drehen, so dass die Kinder ihre helle Freude an den Kunststückchen haben, die sie ihnen auf dem Tisch vorführt. Dieses kunstvolle Rollen weckt die Empathiekräfte der Kinder: Einer so netten kleinen Person möchte man doch keineswegs bei der Erfüllung ihrer Aufgabe im Wege stehen! Außerdem ist das Kunstrollen ein Symbol für Umlaufen nach dem Motto: Der Rubel rollt. Alle weiteren aktiven und wahrnehmenden Fähigkeiten der Münzen wie Sprechen, Rufen, sich in verschiedenen Sprachen Ausdrücken, Ratschläge Geben, Singen, Rechnen, Träumen, taktiles Wahrnehmen, Hören, mehr oder weniger stark Glänzen, dienen alleine der Reflexion. Die Fähigkeit des Glänzens und Nichtglänzens greift Dr. Körner als Paradebeispiel für abzulehnende Handlungsfähigkeit der Münzen heraus. Aber auch diese Fähigkeit dient eindeutig der Reflexion, denn hiermit geben die Münzen eine Bewertung darüber ab, welche Handlungen sie gut finden und gegen welche sie Einsprüche haben. Lediglich die diebische Elster (S. 10, 12, 34) ist als Tier in dem Ausmaß instinktgesteuert, dass sie keine freie Wahl hat, sich von dem Glanz oder Nichtglanz beeinflussen zu lassen oder nicht. Aber das ist bei Menschen ja glücklicherweise anders, wie beispielsweise in der Szene im Pferdeladen deutlich wird (S. 67). In der vorliegenden literarischen Form des Märchenromans ist die Reflexion so umgesetzt, dass Gedanken, die Menschen haben könnten, in die Münzen projiziert und von ihnen ausgedrückt werden, damit sie für Kinder greifbarer sind. Dank der Personifikation können die Kinder die Reflexion mühelos nachvollziehen: viel leichter, als wenn sie im Lehrbuchstil ausgeführt wäre. Gebe ich der Bankenwerbung recht? Die Bankenwerbung versteckt hinter dem Euphemismus Geld arbeitet den Umstand, dass andere Leute sich das Geld leihen und Zinsen erwirtschaften müssen. Auf verschleierte Weise wird das Geld somit zum Instrument des Eigennutzes ernannt anstatt zu einem Mittel, um soziale Verbindungen zu knüpfen, Gemeinschaft zu stiften, Teamarbeit zu strukturieren. Bei dem Slogan Wer sein Geld richtig arbeiten lässt... handelt es sich um eine Beschönigung, die wesentliche Zusammenhänge verschwinden lässt. Zutreffend wäre es, zu sagen: Wer andere Leute mittels Kreditvergabe für sich arbeiten lässt, kann sich sorgenfrei zur Ruhe setzen.

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