DIGITALE ASOZIALE PROTESTE IN DER TÜRKEI MOMOFOKO ÜBER SPRECHENDE WALE UND KONDOME IN DER NASE

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1 NEO_10_Layout :04 Seite 1»VIEL KNOBLAUCH, BITTE«DIGITALE ASOZIALE PROTESTE IN DER TÜRKEI MOMOFOKO ÜBER SPRECHENDE WALE UND KONDOME IN DER NASE KOMMENTAR ZUR FACEBOOK-SEITE»AACHENER SCHLAMPEN«NEO IN ISTANBUL: EINE JUNGE GENERATION VERSCHAFFT SICH GEHÖR AUSGABE 10 SOMMER 2013 KOSTENLOS ILLUSTRATION: MALTE PFERDMENGES AUFLEHNEN? H C O N TE EU H M WARU JESUS-LATSCHEN, D N U L A IK D A R ZWISCHEN D TRÄNENGAS VON BRÜSTEN UN NEO LAUFBAHN WEICHE STANDORTFAKTOREN IN AACHENER FIRMEN» TORLINIEN-TECHNIK AUS WÜRSELEN» IN DIE WEITE WELT MIT SPORTOGRAF

2 KLENKES NEO SOMMER D ie ganz privaten Rebellen-Anekdötchen der NEO-Autoren wird man höchstens mal in einer allzu bierseligen Runde zu hören kriegen. Aber irgendwann mal, so hatte es bei der Redaktionskonferenz jedenfalls den Anschein, hat jeder gegen irgendwen oder irgendwas rebelliert. ES MUSS GAR NICHT IMMER DER STAAT SEIN ODER DAS SYSTEM. ES KÖNNEN GANZ BANALE DINGE SEIN, DIE EINEN AUF DIE PALME BRINGEN. Die Geschichten in diesem Heft allerdings beleuchten Menschen, die mit wichtigen Problemen kämpfen. Menschen, die rebellieren, protestieren, dagegen sind. Die Femen-Aktivistin Alexandra Schewtschenko zum Beispiel, die Proteste in der Türkei, organisierte Fußballfans oder die Baumschützer im Hambacher Forst. Außerdem wieder mit im Heft: NEO Laufbahn mit Geschichten zu Studium, Ausbildung und Karriere. \ Auf Krawall gebürstet, Die Redaktion» INTRO AACHEN VON HINTEN Auch in Aachen kocht die Volksseele angesichts der Verschwendung von Lebensmitteln. Hier ein Selbstversorger beim Containern in der Innenstadt, wo hochwertige Lebensmittel wie diese Wassermelone im Müll landen, nur weil das Verfallsdatum erreicht und die Ware damit nicht mehr verkaufbar ist. \ TEXT UND FOTO: ECKHARD HECK WANDMALEREI Mit Pinsel und Sprühdose gegen Tristesse an der alten Tuchfabrik. Z ugegeben, die Mauer vor der Tuchfabrik in der Ottostraße sah wirklich schäbig aus. Da kam das im Rahmen der Stadtteilentwicklung Aachen- Nord initiierte Nachbarschafts- Projekt»Bildfläche«wie gerufen.»es waren teilweise 50 Leute mit Pinsel und Sprühdose am Werk«, so Sebastian Schmidt, freischaffender Künst - ler und Kunsttherapeut.»Hier haben sich Nachbarn kennengelernt, die sich nie zuvor gesehen hatten.«die kunterbunten Ergebnisse wurden am beim»rehmplatz-picknick«der Öffentlichkeit vorgestellt. Wir HIER HABEN SICH NACH BARN KENNEN GELERNT, DIE SICH NIE ZUVOR GESE HEN HATTEN finden: Das Ergebnis kann sich sehen lassen. \ SD FOTO: KIRA WIRTZ \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\»LECK MICH IM ARSCH!«UNNÜTZES WISSEN UND FRAGWÜRDIGE ZITATE. Zusammengestellt von Max Keller URIMINZOKKIRI HEISST DAS NORDKOREANISCHE»KOMITEE FÜR DIE FRIEDLICHE WIEDERVEREINIGUNG«KOREAS. DEM OFFIZIELLEN YOUTUBE-CHANNEL FOLGEN GUT MENSCHEN. DURCHSCHNITTLICHE ZAHL DER SEXUALPARTNER DER DEUTSCHEN FRAUEN: 6,7 MÄNNER: 10,2 [FOCUS.DE] WOLFGANG AMADEUS MOZART KOMPONIERTE EINEN SECHSSTIMMIGEN KANON NAMENS»LECK MICH IM ARSCH«. (WIKIPEDIA.DE)»ICH WETTE, DASS DAS JÜNGSTE GERICHT VERLEGT WERDEN MUSS, WEIL SICH DIE FRAUEN VERSPÄTEN.«CURT GOETZ [NATUNE.NET] ÜBER [108 MILLIARDEN] MENSCHEN SIND JEMALS GEBOREN WORDEN. [PRB.ORG]»ERFAHRUNG HEISST GAR NICHTS. MAN KANN SEINE SACHE AUCH 35 JAHRE SCHLECHT MACHEN.«KURT TUCHOLSKY [NATUNE.NET] DIE FREIHEITSSTATUE HAT NACH DEUTSCHEM MASS SCHUH GRÖSSE [UNNUETZES-WISSEN.DE] ES GIBT ÜBER VERSCHIEDENE DEUTSCHE BIERMARKEN. [BIER.DE] DER BENDPLATZ HAT EINE FLÄCHE VON QUADRATMETERN [WIKIPEDIA.DE] NEO EVOLUTION Die Klenkes NEO-Cover im Fluss. Ausgewählte Texte aus den vergangenen Ausgaben gibt s auf

3 KLENKES NEO SOMMER 2013»Viel Knoblauch, bitte!«seit April tourt Momofoko durch ganz Deutschland. Während die Musiker vor ihrem Auftritt im Aachener Jakobshof noch schnell was zu Essen rein schoben, nahmen sie sich Zeit für ein entspanntes Gespräch über sprechende Wale und Kondome in der Nase. Und bewiesen beim»activity«überragende Malkünste. 3 INTERVIEW: VIVIANA SCAFIDI FOTOS: MARTHA GRIESE IHR SEID JA EIN BUNTER HAUFEN. WIE HABT IHR EUCH DENN ALLE KENNEN GELERNT? MÅRTEN: Jens und ich haben schon vorher in einer Band gespielt. Aber dann dachten wir, dass wir eine andere Band gründen wollen, die noch cooler ist. Zuerst fanden wir Victor, der Coolste von allen. VICTOR: Das bin ich! MÅRTEN: Wir wollten Tanz-Musik machen. Und Malmö, wo wir herkommen, ist ziemlich klein und man hat viele verschiedene Connections. Und einige von uns kannten sich schon vorher aus der Schule. IHR SEID VIEL IN DEUTSCHLAND UNTERWEGS. KÖNNT IHR AUCH ETWAS AUF DEUTSCH SAGEN? NAHEZU ALLE, WIE IM CHOR: Viel Knoblauch bitte! TOVE: Stau! JENS: Flitzer? Witzer? Blitzer! Diese Dinger, wenn du zu schnell fährst. VICTOR: Aber das wichtigste Wort für uns ist Knoblauch UND WENN IHR NICHT GRADE ALS MUSIKER DURCH DIE GEGEND TOURT? HABT IHR NOCH ANDERE JOBS? JENS: Ich studiere nun seit fünf Jahren, um Lehrer für Religion und Geschichte zu werden. VICTOR: Jeder von uns studiert. WAS WAR DER VERRÜCKTESTE MOMENT FÜR EUCH ALS BAND?»ICH KANN EIN KONDOM IN DIE NASE SCHIEBEN UND ES AM MUND WIE DER RAUS HOLEN.«TOVE: Als wir auf dem Astra- Festival in Hamburg gespielt haben, sind wir mit zwei Autos gefahren. Vor Hugo hatten wir einen anderen Bassisten und der saß im anderen Auto und hatte sich verfahren. Und dann kam er in den Stau. AXEL: Tja, und dann mussten wir auf die Bühne. Ohne Bassisten. Vor Menschen! Und wir dachten, wir könnten improvisieren, aber unser erster Song sollte mit einem Bass-Intro starten. Plötzlich sahen wir den Bassisten ganz hinten rennen und über eine Absperrung klettern. Er kam auf die Bühne gesprun gen, schnappte sich den Bass und wir konnten loslegen. Alle dachten, das gehört zur Show. ALS MUSIKER HABT IHR BEREITS EUER TALENT BEWIESEN. WAS HABT IHR NOCH SO DRAUF? IRGENDWELCHE BEEINDRUK- KENDEN TRICKS? VICTOR: Axel kann Backflips und Jens ist ein guter Tänzer. HUGO: Ich hab einen tollen Trick drauf! Ich kann ein Kondom in die Nase schieben und es am Mund wieder raus holen. WAS STEHT DENN AUF EURER MUST-VISIT-LISTE? WO WOLLT IHR UNBEDINGT MAL SPIELEN? ALLE: Japan! TOVE: Russland! Aus irgendeinem Grund haben wir dort wohl viele Fans. Zumindest kommen von da die meisten Klicks bei Youtube. VICTOR: Mårten spricht super Fake-Russisch! Ich will aber überall auf der Welt spielen. HUGO: Ja! Wir spielen einfach überall! SAGT MAL, WIE KOMMT MAN DENN BITTE AN EINEN NAMEN WIE»MOMOFOKO«? HUGO: Wir gehen gerne alle zusammen angeln. Dabei fahren wir immer mit einem Boot weit raus. Und es gibt einen echt seltenen Wal an der Küste von Malmö, der»momo«genannt wird. Und als wir einmal fischen waren, kam so einer ganz nah ans Boot und gröhlte laut und tief:»momofokoo!«und wir dachten, er redet mit uns und nennt uns»momofoko«. Also mussten wir uns so nennen. Unter den Augen von NEO- Autorin Viviana Scafidi (l.) sucht Momofoko nach dem Begriff»Wikipedia«. Konzentriert bei der Sache: Die Band- Mitglieder beim Begriffe-Malen. OK, UND JETZT ZUM SCHLUSS: GEBT UNS EIN GUTES SCHWEDI- SCHES SCHIMPFWORT MIT AUF DEN WEG! ALLE BERATEN SICH UND EINIGEN SICH AUF: Skit mig i näven! Aber das ist schon sehr übel. Heißt soviel wie»scheiß in die Hand!«In Deutschland sagt man dann so was wie: Oh, Scheiße! \ ZU KLEIN? AUF GIBT S DIE ZEICHNUNGEN VON MOMOFOKO MIT AUFLÖSUNG ANZEIGE Sparkasse. Gut für das Studium. ein Girokonto, das zu Ihnen passt individuelle Finanzplanung viele Informationen rund ums Studium: Wir sind gerne für Sie da und freuen uns auf Ihren Besuch in einer unserer Geschäftsstellen ganz in Ihrer Nähe. s Sparkasse Aachen

4 KLENKES NEO SOMMER DIGITALE ASOZIALE V erdammt! Da muss neulich irgendjemand die unterste Schublade sperrangelweit offen gelassen haben. Und der»trend«, der bei der Gelegenheit da heraus gekrochen ist, bringt bei jedem klar denkenden Menschen die Suppe zum Überkochen. Wie Pilze schießen derzeit lokal organisierte Facebook-Seiten aus dem Boden, auf die jeder x-beliebige Fiffi Fotos von jungen Frauen hochladen kann, um die Dargestellten dann von anderen, vornehmlich männlichen Usern aufs Wider - lichste beschimpfen zu lassen. AM WEITER FÜHREN DES DIGITALEN MOBBING DRECKS HIN DERT SIE DIE SER HAUCH VON GEWIS SEN ALLER DINGS NICHT. MUNTER LASSEN SIE WEITER PÖB ELN. BEISPIELE VON FOLGEN SOLCHER ASOZIALEN AUSWÜCHSE GIBT ES ZUHAUF. Dass die Seite, auf der Aachenerinnen zum Verbal - injurien-abschuss freigegeben werden, schnell über 5.000»Gefällt mir«-klicks gesammelt hatte, lässt einen an der geistigen Gesundheit der kaiserstädtischen Jugend zweifeln. An der der Betreiber dieser Seite ohnehin. Ein gewisses Unrechts - bewusstsein scheint bei denen schon noch vorhanden zu sein. Warum sonst sollten sie alle Bilder nach kurzer Zeit wieder aus dem Netz nehmen und somit die Spuren verwischen? Munter lassen sie weiterpöbeln und auf Mädchen herumhacken, die hinterher unter Umständen ihres Lebens nicht mehr froh werden. Beispiele von Folgen solcher asozialen Auswüchse gibt es zuhauf.»warum«, will man diese Typen anschreien,»kratzt Euch das nicht?«am Ende bleibt nur die Hoffnung, dass Facebook die Seiten dicht macht. Dass deren Betreiber doch noch zur Vernunft kommen. Und dass irgendjemand die unterste Schublade auf alle Zeiten wieder fest verschließt. \ CL \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\ Haste mal n Foto? Auf punkfoto.de gibt es abertausende Fotos von Punks aus ganz Deutschland, auch aus Aachen. Die ältesten Bilder im Archiv sind fast 40 Jahre alt. Karl Nagel hat sich schon immer für historische Zusammenhänge interessiert. Immerhin hat er vier Wochen seines Lebens in ein Geschichtsstudium investiert. Danach wurde ihm das zu langweilig und er wand sich wieder seiner anderen großen Leiden - schaft zu: dem Punk. Seit 1981 hat er die Bewegung in Deutschland maßgeblich mitgeprägt, als Musiker, als Organisator der Chaostage, als Kanzlerkandidat der Anarchistischen Pogo-Partei Deutschlands. Vor einiger Zeit beschloss Nagel, seine beiden Spezialgebiete unter einen Hut zu packen und die Geschichte des Punk auf seine Art aufzuarbeiten. Dabei ist»punkfoto.de«entstanden, das mittlerweile wohl größte A Question of Style Die Berliner Fotografin Zoe Spawton hat ein Hobby: Sie fotografiert Ali, den vermutlich bestgekleidetsten Ruheständler der Hauptstadt. Ü DAS ZIEL: DIE GESCHICHTE DES PUNK AUFARBEITEN. DAS ERGEB NIS: DAS WOHL GRÖSSTE PUNK-FOTO- ARCHIV ber 40 Jahre lebt Ali schon in Berlin. Früher als Arzt tätig, arbeitet der 18-fache Vater seit dem Eintritt in den Ruhestand in einer Schneiderei. Auf dem Weg dorthin kommt er allmorgendlich am Atelier der Fotografin Zoe Spawton vorbei, der der ältere Herr irgendwann ins Auge fiel. Im vergangenen Herbst begann die gebürtige Australierin, Ali regelmäßig zu fotografieren. Und die Bilder, die Zoe in einem eigens zu diesem Zweck angelegten Blog veröffentlicht, zeugen vom Modebewuss t - sein des Fotografierten. Schlabber look gibt es bei Ali nicht, farblich fragwürdige Kombina tionen erst recht nicht. Er hat seinen eigenen Stil. Und die würdevolle Haltung, mit der er diesen Stil auf den Fotos präsentiert, macht dieses Blog so anrührend und besuchenswert. \ CL» FOTO: Punk-Fotoarchiv. Gut Bilder aus der Zeit zwischen 1977 und 2010 umfasst die Sammlung aktuell. Fast täglich wächst das komplett frei zugängliche Archiv weiter. Wer Fotos beitragen möchte, kann Mitglied der Community werden und seine Bilder hochladen. Wer Probleme mit der Digitalisierung der Aufnahmen hat, darf auch gerne Karl Nagel um Hilfe bitten. Der kommt dann mit seinem Scanner unter dem Arm vorbei. Und während das Gerät die Fotos einliest, bleibt garantiert genug Zeit für ein Gespräch über Punk, über seine Geschichte und Geschich - ten. \ CL» ben noch das neue Album von Depeche Mode besprochen, wird gerade über den letzten Tatort diskutiert, um gleich einen Schwenk in Richtung Fußballbundesliga zu vollführen:»vom Hölzchen aufs Stöckchen«-Gespräche kennt wohl jeder, der einmal nachts in einer WG-Küche gesessen hat. Phil Schmidt, Nicolas Semak und Gero Langisch führen solche Unterhaltungen manchmal sogar völlig öffentlich. Ungefähr einmal pro Monat spaziert das Trio in seinem Podcast»Mikro- dilettanten«quer durch den Popkulturgarten. Kaum ein Thema, das ihnen unterwegs vor die Füße fällt, lassen die drei liegen. Dank dreifacher Portion Lebenserfahrung bereiten sie das Gesamtwerk Til Schweigers dabei ebenso pointiert und schonungslos auf wie die Papstwahl oder Kannibalismus mit höchstem Unterhaltungswert und fließenden Übergängen. Wer gerade keine WG-Küche zur Hand hat, sollte den Tanten also unbedingt einen Platz im eigenen Player reservieren. \ CL» Vier Aachener Punks im Jahr Deine neuen Lieblings-Tanten Drei Jungs plaudern über dies und jenes immer gut gelaunt, nichts wird ausgelassen. Und dabei nehmen sie sich auf. Das Ergebnis: Ein genialer Internet-Podcast. E Bundesliga oder Kannibalismus die Mikrodilettanten haben zu allem eine Meinung. DANK DREIFACHER PORTION LEBENSERFAHRUNG BEREITEN SIE DAS GESAMTWERK TIL SCHWEIGERS DABEI EBENSO POINTIERT UND SCHONUNGS LOS AUF WIE DIE PAPSTWAHL FOTO: SCREENSHOT FOTO: SCREENSHOT

5 KLENKES NEO SOMMER 2013 REBELLION 5 Am Anfang ging es um Bäume Erdogan, Sohn eines Seemanns aus dem Istanbuler Hafenviertel Kasımpasa, steuert sein Land gerade in den wirtschaftlichen Olymp. Seit er 2003 Ministerpräsident wurde, hat sich die Anzahl der Autos auf den türkischen Straßen verdoppelt. Aber wie steht s um Pressefreiheit, Mitbestimmung und Transparenz? Denen steht im fauligen Bauch des Staatsschiffes die Kieljauche bis zum Hals. NEO-SCHWERPUNKT REBELLION WARUM HEUTE NOCH AUFLEHNEN? TEXT MARKUS SCHAUTA FOTO FLO SMITH»DER GEZI-PARK IST EIN PARK, KEIN PLATZ ZUM BESETZEN«(ERDOGAN)»Früher haben meine Freunde nicht verstanden, warum ich auf Demos gehe. Heute sind die alle hier«, sagt Kerem und schmunzelt. Noch vor einer Woche kämpfte er in den Straßen von Izmir gegen die Polizei. Jetzt sitzt er im Gezi-Park vor seinem Zelt und ist fest entschlossen zu bleiben.»vielleicht erreichen wir nichts, aber es ist unsere Verantwortung Widerstand zu leisten«, sagt der Anarchist und schiebt mir einen Plastiksessel hin. In den vergangenen zwei Wochen ist im Gezi-Park eine Zeltstadt gewachsen. Zwischen den Bäumen hängt der nach gegrilltem Fleisch duftende Rauch von Holzkohlen. Fahnen und Spruchbänder flattern im Wind. In Sitzkreisen politisieren die Menschen bei Efes-Bier, tanzen zu türkischer Volksmusik. Andere räumen Abfall weg oder versorgen die Camper mit Wasserflaschen und Decken. Das Pressezentrum füttert das Internet mit News vom Protest und nimmt mit der Free-Speech- Kamera die Solidaritäts bekun dungen von Parkbesuchern auf.»am Anfang ging es um die Bäume«, sagt Kemal, der sich zu uns gesetzt hat. Er hält inne, um sich eine Zigarette anzuzünden. Inzwischen sei der Park zum Symbol für die Unzufriedenheit mit Erdogans Politik geworden.»kannst du dir vorstellen, was hier vor zwei Wochen los war, als die Polizei den Park räumen wollte? Hunderte Verletzte, aber die staatlichen Medien haben nichts darüber berichtet!gezi-park ist zurzeit save heaven«, sagt Kerem. Viele Kamera-Teams seien daher nach Ankara und Izmir gefahren.»aber nach dem Wochenende geht s hier wieder los«, vermutet er,»vielleicht auch früher.«als er aufsteht, um Wasser zu holen, sehe ich Gas maske und Schutzbrille, die griffbereit an der Zeltstange hängen.»wer SEID IHR, DASS IHR ÜBER MICH ENTSCHEIDET? ES IST NICHT EURE SACHE«(ERDOGAN) Der Taksim-Platz ist voll von Menschen. Die Polizei, so denk ich mir, kann unmöglich jetzt einen Einsatz starten, die Menschen würden sich auf der Flucht vor Tränengas und Gummigeschossen zu Tode trampeln. Die Menge hat sich dem Atatürk-Kulturzentrum am Ran de des Platzes zugewandt. Die Front des Betonkastens aus den Siebzigern ist mit Transparenten behangen, die der Welt sagen, was die Demonstranten von Erdogan halten. Hoch oben, am Dach des Kulturzentrums, schwenken eine Handvoll Menschen Fahnen und zünden Bengalische Feuer, die sich in den blassblauen Himmel brennen. Ich habe mich einer kleinen Pressegruppe angeschlossen, die runter zu den Barrikaden will.»wir treffen uns beim Eingang zum Kulturzentrum«, sagt jemand. Dann spült mich das Menschenmeer weiter, drängt mich an die verbeulte Karosserie eines gelben Übertragungs wagens.»rache für die Pinguin-Doku«, sagt Flo, ein Freelancer aus Innsbruck, der plötzlich wieder neben mir steht. CNN- Türkei habe irgendeine Tierdoku über Pinguine ausgestrahlt, während die Polizei mit Tränengas und Wasserwerfern die Demonstran ten vom Taksim fegte. Die Scheiben sind eingeschlagen, die Reifen platt ein unmissverständlicher Aufruf an den Sender, seinen Aufgaben nachzukommen. Ich treffe die Kollegen in der Gasse, die zum Eingang des Kulturzentrums führt. Die Portiersloge ist unbesetzt, das Tor steht offen. Plötzlich laufen alle los, über den Parkplatz, rein ins Gebäude. Durch die riesige Glasfront einer Beton-Halle fällt trübes Licht. Menschen, die durch die zerbrochenen Fenster schei ben den Taksim knipsen, nehme ich als dunkle Silhou etten im aufgewirbelten Staub wahr. Ich zähle die Stockwerke nicht, die wir über ausgeschlagene Betontreppen hinauf laufen. Vor dem Zugang zum Dach staut es sich. Irgendein Ordnungshüter mit oranger Weste stellt sich uns in den Weg:»Ihr dürft erst rauf, wenn die anderen runter gekommen sind.letzte WARNUNG«(ERDOGAN) Schwindel ist, wenn du meinst zu fallen, noch bevor es passiert. Die Spitze meines Turnschuhes schließt mit der Kante des Daches ab. 30 Meter tiefer jubeln die Menschen und schwingen Fahnen. An manchen Stellen steigt Rauch aus der Menge auf.»sie feiern eine Party, aber noch ist nichts gewonnen.doch«, sagt Michael aus Paris,»eine junge Generation ist aufgestanden. Damit ist fast alles gewonnen.«die Protestwelle gegen die Regierung Erdogans begann am 28. Mai 2013 in Istanbul. Ursprünglich richtete sich der Protest gegen ein geplantes Bauprojekt auf dem Gelände des Gezi-Parks.»Zurücktreten!«, brüllt ein Mann in oranger Weste, der sich um die Sicherheit der Leute sorgt. Hektische Bewegungen der Fotografen, die zum anderen Ende des Daches laufen. Dort steht im weißen Abendkleid mit Seidenhandschuhen eine blonde Frau. Steht da, unter der blutroten Türkei-Flagge, mit gefiederten Engelsflügeln, die sich im Wind bewegen. Ein Dutzend Kameras sind auf sie gerichtet, fahren ihre Objektive aus und wieder ein und klacken was das Zeug hält. Das Knattern eines Hub schraubers lässt mich aufblicken. Vom Gezi- Park kommend umkreist er das Hochhaus. Zischend flitzen zwei Feuerwerksraketen vom Dach Richtung Hubschrauber. Der Engel ist verschwunden.»unter DEN DEMONSTRANTEN SIND EXTREMISTEN, EINIGE SIND IN DEN TERRORISMUS VERWICKELT«(ERDOGAN) Vom Taksim-Platz schlängelt sich eine breite Straße zum Fuß ballstadion runter. Wir kommen an Barrikaden aus Bauzäunen vorbei. Am Ende der Straße, dort wo sie zum Dolmabahçe Boulevard abbiegt, ist eine Grünfläche. Während der Tag sich über das Goldene Horn nach Westen zurückzieht und der Nacht Platz macht, lassen sich immer mehr Menschen unter den Pinien nieder. Unten am Boulevard steht ein Wasserwerfer bereit. Polizisten mit Gummi munition und Tränengas - granaten warten in den Mann schaftsbussen. Wenn die Polizei losschlägt, wird sie es hier tun. Ohne meine Augengläser sehe ich durch die Schwimmbrille nicht besonders weit. Guy Fawkes, der auf der anderen Straßenseite mit einer Eisen stange Randsteine herausbricht, nehme ich nur verschwommen wahr. Dass der Mundschutz aus Stoff das Tränengas lange abhalten wird, bezweifle ich.»wenn du Tränen gas in die Augen bekommst, spül s mit Wasser aus.essigwasser soll gut helfentrès mal! Am besten wirkt Talcid, vermischt mit Milch.Unsinn, reines Placebo!«Ich ziehe mir den Atemschutz vom Mund und stecke die Plastikbrille in die Tasche dieses Fünf-Euro Riot-Package, das ich heute Morgen am Taksim gekauft habe, überzeugt mich nicht.»besser als nichts«, kommentiert Flo, an dessen Gürtel Gasmaske und Schutzhelm hängen. Zwölf Barrikaden liegen zwischen mir und dem Taksim-Platz und ich beschließe, mich ganz schnell dorthin zurückzuziehen, wenn s kracht. Wie jeden Abend hat sich die internationale Presse hier versammelt. Journalisten aus Frankreich, Österreich und Spanien lagern im Gras. Verstreut am leicht abfallenden Hang liegen Splitter von Pflastersteinen Überreste der letzten Zusammenstöße zwischen Polizei und Demonstranten. Solange es Pflastersteine gibt, ist das Volk immer bewaffnet, schrieb Hemingway irgendwo. Per SMS wird jemand informiert, dass es im Arbeiterviertel Gazi Ausschreitungen gibt.»nehmen wir ein Taxi«, schlagen die Franzosen vor.»wohin genau?«niemand weiß es.»die Straßenkämpfe sollen heftig sein.ich kenn das Gebiet nicht, zu riskant.«wir bleiben wo wir sind.»ich HOFFE, DASS HEUTE ABEND ALLES VORBEI SEIN WIRD«(ERDOGAN) Als das Gas kam, war ich schon lange fort. Bulldozer durchbrachen die Barrikaden und schaufelten weg, was von Ziegeln und Bauzäunen übrig geblieben war. Zwischen den Bäumen im Gezi-Park hängt der beißende Gestank von Tränengas. Fahnen und Spruchbänder am Kulturzentrum wurden heruntergerissen. Die Familien und Sympathisanten sind geflohen, kein Tanz und kein Efes-Bier. Ich erspare Ihnen die Details. Was das Tränengas angerichtet hat; die Festnahme der Anwälte, die gegen das brutale Vorgehen der Polizei protestierten; die hohen Geldstrafen für Sender, die live von den Protesten berichteten. Das Ausforschen jener Ärzte, die verletzten Demonstranten geholfen haben. All das würde Sie und mich nur deprimieren. Bei den Unruhen in der Türkei sind bisher vier Menschen gestorben, wurden verletzt. \ ISTANBUL, 12. JUNI 2013 MARKUS SCHAUTA SCHREIBT U.A. FÜR DIE INTERNETSEITE MEHR BILDER IM NETZ:

6 KLENKES NEO SOMMER »Männer haben jetzt mehr Respekt vor mir«alexandra Schewtschenko gehört der weltweiten Frauenbewegung Femen an. Zusammen mit vier weiteren Aktivistinnen protestierte sie am 8. April 2013 auf der HANNOVER MESSE gegen Kreml-Chef Putin oben ohne. Im Interview spricht sie über Absichten und Ziele der Bewegung und lästert über Wladimir Putin. INTERVIEW BEN SCHRÖDER FRAU SCHEWTSCHENKO, VON DER FEMEN-BEWEGUNG HÖRT MAN MOMENTAN ÜBERALL. BESONDERS NATÜRLICH WEGEN IHRER PROTESTAKTION GEGEN WLADIMIR PUTIN IN HANNO - VER. WANN WAR FÜR SIE DER PUNKT ERREICHT, AN DEM SIE SICH ZUM HANDELN GEZWUN- GEN FÜHLTEN? Ich weiß nicht genau wie ich es beschreiben soll, aber für mich ist es etwas ganz Natürliches, sich gegen Dinge, die man als ungerecht empfindet, zu wehren. Ich kann die Menschen nicht verstehen, die einfach alles akzeptieren und sich der Situation ergeben. WARUM WEHREN SIE SICH NACKT? Wir haben nicht einfach irgendwann entschieden: Na los, wir protestieren nackt! Wir haben viele Wege probiert, unseren Protest zum Ausdruck zu bringen. Zugehört hat nie jemand. Wir haben uns dann zusammengesetzt und überlegt, wie wir uns Gehör verschaffen können. Am Ende haben wir unseren ganz eigenen, aber für uns sicher besten Weg gefunden. Neben breiter Aufmerksamkeit bringt uns die Nacktheit aber auch ein Gefühl von Freiheit, das wir so nicht mehr missen wollen. Wir haben nichts zu verbergen. Und auch wenn auf der Hand liegt, dass wir vielleicht anders aussehen als Männer, sollten die Rechte dennoch gleich sein. SIE KÄMPFEN LAUT EIGENER AUSSAGE GEGEN SEXUELLE UND SOZIALE UNGERECHTIG - KEIT. MIT IHREM KÖRPER. MANCHE MENSCHEN NEHMEN SIE GENAU DESHALB NICHT WIRKLICH ERNST... Da denke ich gar nicht so viel drüber nach. Ich denke jedoch, dass die zahlreiche Kritik, die uns momentan begegnet, schon zeigt, dass man uns ernst nimmt. Das beste Beispiel ist ja Putin mit seiner hässlichen Botoxfresse. Er wirft den deutschen Sicherheits - kräften vor, unaufmerksam gewesen zu sein, und fordert Bestrafung und dass wir in das Gefängnis gehen sollten. Also ich denke, zumindest er nimmt uns jetzt mit Sicherheit ernst. UND DIE BOTSCHAFT, DIE SIE TRANSPORTIEREN WOLLEN? HABEN SIE KEINE ANGST, SIE»PUTIN MIT SEINER HÄSS LICHEN BOTOXFRESSE NIMMT UNS JETZT MIT SICHERHEIT ERNST.«FOTO: FEMEN.ORG KÖNNTE WEGEN ALL DER NACK- TEN HAUT IN VERGESSENHEIT GERATEN? Ich habe Angst, dass unsere Botschaft die Köpfe der Menschen nicht erreichen könnte. Mir macht es auch nichts aus, dass jemand über meine Brüste oder meinen Hintern reden könnte, das machen die doch auch so, wenn ich einfach nur zum Supermarkt die Straße runter laufe. Frauen werden zu oft als reine Sexobjekte behandelt. Und das macht mir Angst. WAS HÄTTEN SIE PUTIN SAGEN WOLLEN, WENN DIE SICHERHEITS - KRÄFTE SIE NICHT AUFGEHAL- TEN HÄTTEN? FOTO: FEMEN.ORG Wir haben ihm alles gesagt, wir standen ja nur einen Meter von ihm entfernt. Wir glauben, dass er alles gehört hat. Ich muss nicht wiederholen, was ich über ihn denke. WIE SIND DIE REAKTIONEN IN DER BAHN ODER IM SUPER - MARKT AUF SIE ALS FEMEN- AKTIVISTIN? Bisher hat mich noch niemand beleidigt oder gar attackiert. Ich habe sogar das Gefühl, Männer haben jetzt mehr Respekt vor mir. Sie haben Angst, etwas Anzügliches oder Sexistisches zu sagen. Auf der anderen Seite interessieren sich aber auch sehr viele Menschen für uns als Femen Femen-Aktivistinnen setzen sich mit nackten Tatsachen für Ihre Ideale ein. und unsere Themen. Putin, der Umgang mit Homosexuellen oder die Unterdrückung der Frauen im Islam. Jeder weiß, dass nicht richtig ist, was da abläuft, aber alle fühlen sich hilflos. Da haben wir auf der Straße schon tausende Diskussionen drüber geführt. WAS RATEN SIE DIESEN MENSCHEN UND BESONDERS FRAUEN IN DIESEM FALL? Tapfer für Gerechtigkeit zu kämpfen und ihre Stimme zu erheben. \ Back to the road Demonstrieren liegt nicht mehr im Trend und wenn marschiert wird, sind es meistens die Rechten. Ironischerweise treibt genau das die Menschen zurück auf die Straße. VON SEBASTIAN DREHER L inke Zecke«,»Bomben- schmeißer«,»autonomer Randalierer«der gemeine Demonstrant hat viele Namen. Das heißt, er hatte. Denn irgendwie sind Demos aus der Mode gekommen, man kennt sie von TV-Rückblicken aus den 80ern und aus den Geschichten der Eltern. Damals wurde für das Recht auf Abtreibung demonstriert, gegen Atomraketen, Franz- Josef Strauß und vieles mehr. Heutzutage kommen höchstens noch ein paar Handvoll Gleichgesinnte zusammen, um gegen einen der letzten verbliebenen Feinde, den Castor-Transport, zu demonstrieren. Wenn man mal ehrlich ist, wurde das Feld den Rechten überlassen. Die letzte Demo, die republikweit so richtig Schlagzeilen gemacht hat, war die von Pro NRW, die mal wieder die Mohammed-Karikaturen hochgehalten haben. Der alljährliche Nazi-Aufmarsch in Stolberg ist auch immer eine Meldung wert und die NPD schwenkt sowieso bei jeder Gelegenheit ihre Fahnen. Paradoxerweise sind es die Rechten, die viele Anders - denkende zurück auf die Straße treiben.»die Faschos von heute sind ziemlich gut organisiert. Die haben Presseausweise, mit denen sie durch die Polizei absperrungen kommen. Aus diesen Positionen machen sie Fotos und dokumentieren so die alternative Szene«, weiß Michael, der seinen richtigen Namen nicht nennen will, weil er befürchten muss, dass er dann selbst in solch einer Datei auftaucht. Der 19-Jährige hat das letzte Mal im März gegen Pro NRW protestiert. Ihm ist es wichtig, zu zeigen, dass er gegen Rechts ist, auch wenn er damit oft genug mit Nazis zu tun bekommt mit Worten, aber auch mit Fäusten. Im Zug oder auf der Straße geht es oft schon los, da wird gedroht, gepöbelt und gerangelt. In Protesthaltung konnte sich Michael schon früher üben. Nach der neunten Klasse hat er die Schule geschmissen.»ich hab mich mit Kaugummi und Mütze in den Unterricht gesetzt«, erinnert er sich.»einfach, weil man es»die FASCHOS HABEN PRESSEAUS WEISE, MIT DENEN SIE DURCH DIE POLIZEIAB SPERRUNGEN KOMMEN. nicht durfte.«schon vorher ist er Vegetarier geworden, weil er keine Tiere mehr essen wollte. Mittlerweile ist er sogar Veganer.»Das kam durch eine Wette, ich könne es keine zwei Wochen durchhalten, vegan zu leben«, sagt er. Durch den Willen, das Gegenteil zu beweisen, sind aus den 14 Tagen schon viereinhalb Jahre geworden. Und wie fleischloses Essen gehört auch die Protesthaltung gegen Nazis zu Michaels Alltag. Dazu zählen regelmäßige Demonstrationen und öffentliche Kundgebungen, aber auch in seinem privaten Umfeld zieht er Konsequenzen selbst wenn sie weh tun. Zum Beispiel hat er seine Alemannia-Dauerkarte gekündigt, aus Ablehnung gegen die immer diskriminierender und homophober werdenden Stadion - gesänge.»das häufigste Wort am Tivoli ist Schwuchtel «, sagt Michael.»Das hab ich nicht mehr ausgehalten.«bekanntermaßen treibt sich ja auch der ein oder andere Nazi bei den Alemannia-Spielen herum. Und denen möchte Michael auf keinen Fall im Stadion begegnen etwa beim gemeinsamen Jubeln, sondern auf vermeintlich sicherem Terrain: auf der Straße. \ Geht gegen die Rechten auf die Straße: Michael (Name geändert) FOTO: SEBASTIAN DREHER

7 KLENKES NEO SOMMER ANZEIGEN PROGRAMM JUL - NOV JUL THE PRESIDENTS OF THE USA 13 SEP TEN YEARS AFTER 13 SEP ED KOWALCZYK 14 SEP ED KOWALCZYK 21 SEP MAGNA CARTA 06 OKT FORMERLY OF THE DUBLINERS 08 OKT PAUL CARRACK 12 OKT STAHLZEIT 18 OKT DULCE PONTES 23 OKT DALE WATSON & THE TENNESSEE TWO 26 OKT ONE NIGHT OF QUEEN 07 NOV SHARON CORR & BAND 08 NOV LARRY CARLTON 12 NOV VENICE Theater Heerlen Kasse und Informationen: ILLUSTRATION: MALTE PFERDMENGES»Alles Scheiße!Unverbesserliche Öko-Aktivisten«protestieren gegen Castortransporte und»wutbürger«wollen den Bau eines Bahnhofes verhindern. Aber warum nennt man diese Leute so, wenn in einer Demokratie doch jeder doof finden darf, was er will? VON CHRISTOPH LÖHR Genug war genug. Was er gerade gehört hatte, konnte der junge Mann nicht unerwidert im Raum stehen lassen. Lauthals machte er seinem Ärger Luft.»Jetzt ist es aber echt gut, Bernd«, herrschte er den Künstler auf der Bühne an.»nick Cave ist eine verdammte Ikone.«Und eben dieser Ikone hatte Bernd Nachname: Begemann, Beruf: elektrischer Liedermacher kurz zuvor mit einer beiläufigen Bemerkung während des Gitarrestimmens ans Bein gepinkelt. Seit jeher gehören launige Kommentare zum guten Ton bei seinen Konzerten. Doch mit diesem hatte er mindestens einen Bogen im Saal offensichtlich überspannt.»du kannst Dir nicht alles erlauben!«für einen Moment herrschte Stille im Publikum. Auch Begemann selbst ließ den Einwurf erst einmal sacken. Nachdem er fertig gestimmt hatte, lehnte er sich vor ans Mikrofon:»Tja, mein Freund, das ist Demokratie. Jeder darf alles Scheiße finden.«so manchem, der an jenem Konzertabend im Jakobshof Zeuge dieses kurzen Dialogs»TJA, MEIN FREUND, DAS IST DEMOKRATIE. JEDER DARF ALLES SCHEISSE FINDEN.«wurde, ist die Episode in Erinnerung geblieben. Weil sie sich so schön als Anekdote mit schlagfertiger Pointe erzählen lässt. Aber auch, weil in Begemanns Replik ein großes Loch klafft, durch das die Wahrheit pfeift. Schließlich bringt sie eine der wichtigsten Errungen schaften der Demokra - tie auf einen einfachen Nenner. Allen Bürgern steht es in der Tat frei, mit Vorgängen oder Personen uneinverstanden zu sein. Und selbstverständlich darf jeder seine ganz eigene Sicht auch kundtun, darf dagegen sein, kritisieren, aufbegehren, protestieren, demonstrieren. Durch das Gebot der freien Meinung geschützt, müsste dabei eigentlich niemand um Leib und Leben fürchten. Eigentlich. Denn so herrlich freiheitlich sich diese Theorie liest, so gänzlich anders läuft immer wieder deren praktische Umsetzung. Beispiele aus der allerjüngsten Vergangenheit gibt es zur Genüge: In Brasilien protestierten Menschen während des Confederation Cups gegen die massive Geldverschwendung, die das Schaffen einer Fußball- WM-Infrastruktur mit sich bringt. Ihre Bedenken wurden unter massivem Einsatz von Sicherheitskräften weggefegt. Wobei, eher sie selbst als ihre Bedenken. Oder Istanbul. Was Ende Mai dort als Demon - stration gegen die Bebauung einer innerstädtischen Parkan - lage begann, ist in den Wochen danach zu einer Protestwelle für grundsätzliche Werte wie eben die Meinungsfreiheit erwachsen. Wasserwerfer, Tränengas, Schlägertrupps: Die Bilder der Gewalt, mit der die Obrigkeit diesen Kundgebungen in nahezu allen türkischen Großstädten begegnet, waren und sind aufs höchste erschütternd. Legiti - miert wird der Exzess dadurch, dass den Protestlern die Bürgerrechte abgesprochen werden, dass sie als Terroristen und Plünderer diskreditiert werden. Im Grunde muss hierzulande niemand mit dem Finger auf andere, mehr oder minder weit entfernte Staaten zeigen. Auch in Deutschland wird gegenüber Protestierenden in unschöner Regelmäßigkeit die grobe Kelle ausgepackt. Und auch das Verunglimpfen und Lächerlich - machen ihrer Positionen gehört dabei zum unguten Ton.»Wutbürger«stemmen sich gegen den Bau eines Bahnhofs,»Querulanten«blockieren das Finanzviertel Frankfurts und»unverbesserliche Öko-Aktivis - ten«zögern Castor transporte hinaus. Ja, diese Leute mögen unbequem und anstrengend sein. Aber Demokratie ist, wenn sie ihre Meinung haben und vertreten können, wenn man sie ernst nimmt und wenn man sich bei einer schlagfertigen Antwort aufs Verbale beschränkt. Denn sofern er sich im Rahmen der bestehenden Gesetze bewegt, darf jeder alles Scheiße finden. Sogar Nick Cave. Oder Kritik an ihm. \

8 KLENKES NEO SOMMER REBELLION TOP 10»ICH BIN DAGEGEN, GANZ EGAL WORUM ES GEHT...«Zehn deutsche Protestsongs mit Wumms. 1 DIE ÄRZTE»DEINE SCHULDEs ist nicht deine Schuld, dass die Welt ist wie sie ist, es wär nur deine Schuld wenn sie so bleibt!«2 TON, STEINE, SCHERBEN»STREIKPOSTENLIEDMorgens früh um 7 stehen wir im kalten Wind und warten auf die Schweine, die nicht solidarisch sind.«3 DIE TOTEN HOSEN»EINMAL IN VIER JAHRENFriede, Freude, Eierkuchen heißt das Wahlprogramm, das immer noch am besten zieht in diesem schönen Land.«4 DIE STERNE»FICKT DAS SYSTEM!Fickt das System, fickt das System, fickt das System, fickt das System«5 SLIME»DEUTSCHLANDSchwarz ist der Himmel, rot ist die Erde, gold sind die Hände der Bonzenschweine.«6 ROCKO SCHAMONI»GEGEN DEN STAATOhohoho, wehre dich gegen den Staat, ohohohoho, hör auf meinen Rat und sei gegen den Staat!«7 CURSE FT. GENTLEMAN»WIDERSTANDBin gegen Politik, die konstruiert ist, uns zu kontrollieren. Kommu - nizier indem ich kontroverse Verse komponiere.«8 FREUNDESKREIS»LEG DEIN OHR AUF DIE SCHIENEN DER GESCHICHTEIch denk an Kurdistan, halabja, in mir bricht was, nach nem halben Jahrhundert tötet wieder deutsches Giftgas«9 WIR SIND HELDEN»GUTEN TAGMeine Stimme gegen Dein Mobiltelefon, meine Fäuste gegen Eure Nagelpflegelotion, meine Zähne gegen die von Doktor Best und sein Sohn, meine Seele gegen Eure sanfte Epilation.«10 FARIN URLAUB RACING TEAM»LIEBER STAATLieber Staat, es weht ein Wind von Freiheit hier. Du erklärst mir immer wieder, was erlaubt ist und was nicht. Lenkst mein Leben jeden Tag und bist furchtbar fürsorglich. Ach, was wär ich ohne dich.«ihr HABT ANDERE VORSCHLÄGE? AN \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\»Sitzen ist für n Arsch!«Organisierte Fans in deutschen Fußballstadien rebellieren gegen den Kommerz und wollen in ihren Vereinen mitreden dürfen. Und setzen sich dabei zum Teil über jahrzehntelange Feindschaften hinweg. VON MARCUS ERBERICH Anpfiff, dann ist es ganz still. Auf dem Rasen läuft Profi-Fußball, das Stadion ist mit zehntausenden Menschen gefüllt, aber keiner davon macht einen Mucks. Genau zwölf Minuten und zwölf Sekunden lang hält diese Stille an. Für die Fans im Stadion ist es beklemmend, irgendwie unheimlich. Für Spieler und Trainer ist es irritierend. Und für die Zuschauer am Fernseher ist es vor allem eines: stinklangweilig. Und damit hat die Protest- Kampagne»12:12«ihr Ziel erreicht. Organisierte Fans wollten damit im Herbst 2012 zeigen, dass sie beim Fußball das Salz in der Suppe sind, dass das Spiel ohne sie nicht das wäre, was es ist, nämlich ein Ereignis. Der Auslöser für den Protest, der in so gut wie allen deutschen Profi- Stadien gleichzeitig lief, war das neue Sicherheitskonzept der Deutschen Fußball Liga (DFL), das ein»sicheres Stadion-Erlebnis«gewährleisten sollte, so hieß es. Am sollte es verabschiedet werden. Fans befürchteten, dadurch in ihren Rechten und Möglichkeiten beschnitten zu werden, also demonstrierten sie. Schulter an Schulter, zumeist ungeachtet etwaiger Fan- Feindschaften. Andere Proteste in der jüngeren Vergangenheit trugen so griffige Namen wie»kein Zwanni für n Steher«, damit protestierten Fans gegen die Erhöhung von Ticketpreisen. Ein weiterer hieß»sitzen ist für n Arsch!«, unter diesem Leitspruch kämpften Fans VON CHRISTOPH LÖHR Spontan, dezentral, kurzlebig: Proteste im Internet zeichnen sich durch ihre Unberechen barkeit aus. Zwischen Protestbereitschaft und tatsächlicher Teilnahme liegen meist nur wenige Klicks. Das gilt für den digitalen Mob eines Shitstorms ebenso wie für Anhänger der Anonymous-Bewegung und ihre DDoS-Attacken, bei denen Webseiten-Server von ungeliebten Konzernen oder Organi sationen in die Knie gezwungen werden. Immer wieder mahnen Kritiker an, dass derlei Proteste keine langfristigen Effekte erzielen. Irgend - wann läuft der Server wieder, ebbt jede Erregungswelle wieder ab. Anons und Shitstormer sind zu diesem Zeitpunkt längst unterwegs zum nächsten Ziel.»DIE KAMPAGNE 12:12 HAT BEI DFB UND DFL TROTZ IHRER QUERFRONT MIT RECHTS- OFFENEN GRUPPEN GROSSEN EINDRUCK GEMACHT.«Punktuell dagegen»es stimmt: Nachhaltigkeit in der Organisationsstruktur gibt es heute einfach nicht mehr«, sagt Klaus Schönberger.»Man organisiert, versammelt sich und geht dann wieder seiner Wege.«Der Kulturwissenschaftler erforscht an der Züricher Hochschule der Künste unter anderem Formen und Inhalte des Protests sozialer Bewegungen. Trotz der fehlenden Nachhaltigkeit sieht er dabei auch positive Aspekte. Dem einzelnen Protestwilligen bietet sich etwa die Gelegenheit, punktuell gegen etwas aktiv zu werden, ohne sich gleich einer Protestsubkultur verschreiben zu müssen, wie das noch bei den 68ern oder den AKW-Gegnern der 80er Jahre der Fall war.»viele Menschen engagieren sich in erster Linie gegen einen bestimmten Missstand und sind für den Erhalt der Stehplätze im Stadion. Der Slogan»Fünfzehn Dreißig«steht für den Protest gegen die Zerfaserung der Liga- Spieltage zugunsten der Fernseh- Übertragungen und»50+1 muss bleiben«für die Auflehnung gegen die Entscheidungsgewalt von Großsponsoren und Milliar - dären in Vereinen. Der Schulterschluss unter Fußballfans verschiedener Vereine ist noch relativ neu. Fan-Experte Gerd Dembowski schätzt, dass es organisierten Protest in deutschen Fankurven seit 20 Jahren gibt:»in der Zeit, bevor es Handys und Internet gab, war es schwieriger, Proteste zu organisieren. Es darf nicht vergessen werden, wie sehr das Internet gleichzeitig die Interaktionsformen und die Erscheinungsformen von organisierten Fans erheblich beeinflusst hat.«zudem sei das Jahr 1992 die»geburt des postmodernen Fußballs gewesen«, damit meint Dembowski das Entstehen einer neuen Jugendkultur und die radikale Kommerzialisierung des Spiels. Diese hat auch die so genannten»ultras«auf den Plan gerufen. Dembowski:»Ultras verstehen sich selbst als Protestkultur. Sie wollen mehr Partizipation und weniger Kommerziali - sierung.«so gut wie jeder größere Fußball-Verein, angefangen in den Niederungen des Liga- Systems, hat mindestens eine Ultra-Gruppierung. Meistens sind sie die Schaltstelle für organisierte Proteste.»Ultras sind ganz einfach sehr sichtbare Akteure in den Kurven durch Banner, Choreos und Gesänge«, sagt Gerd Dembowski. Auf Flyern und in Internet-Foren tragen sie den Protest dann ins Stadion. Zuletzt protestierten Fans gegen»viagogo«, ein Internet- Portal, das Tickets für Fußball - spiele zu überhöhten Preisen verkauft. Der Vorwurf: Professio - neller Schwarzmarkt, Abzocke. Der Slogan:»ViaNOgo Fußball muss bezahlbar bleiben!«gerd Dembowski sagt, Viagogo werde»an sich schon als Skandal empfunden. Die Preiserhöhungen sind dann ein riesiger Schlag gegen die Fans.«Bei den Verbänden hat man indes längst auf die gewachsene Protestkultur im Stadion reagiert. Fanprojekte mit hauptamtlichen Angestellten lenken den Dialog zwischen Klubs und Fans, sie werden wenn auch zum Teil noch aber mit dem Rest der Gesellschaft sehr einverstanden.«für Schönberger stellen Inter - net proteste in der Hauptsache Weiterentwicklungen bereits bestehender Protestformen dar. Ihre Gründe liegen vornehmlich außerhalb des Internets. Und nachdem sie sich im Netz formiert und organisiert haben, tragen Aktivisten den Protest zumeist auch dorthin zurück. Mit dem Internet ist Menschen, die sich gegen Zustände in der Welt auflehnen, ein vielfältiges Werk - zeug erwachsen. In Blogs und auf Web seiten lassen sich ausführliche Infor ma tionen verbreiten. Facebook dient der Organisation und Be - kanntmachung von Demos. YouTube schafft bruchstückhaft von DFB und DFL finanziell gefördert. Mit Andreas Rettig wurde zudem ein DFL-Geschäftsführer eingesetzt, der die Nähe zu den Fans sucht. Dembowski:»Andreas Rettig ist bemüht, einen Dialog herzustellen. Zum Beispiel hat er den Ultras Nürnberg ein Interview gegeben und er war ungefragt bei einem Fan- Kongress in Berlin. Das hätte er nicht machen müssen.«für den Fan-Experten ist das ein klares ZUR PERSON Signal, dass Anliegen der Fans ernst genommen werden:»anstelle von Rettig einen Hardliner einzusetzen, wäre definitiv das falsche Signal gewesen.«ohnehin, glaubt Dembowski, komme von den Protesten in den Kurven eine ganze Menge in den Büros der Verantwortlichen an:»die Kampagne 12:12 hat bei DFB und DFL trotz ihrer Querfront mit rechtsoffenen Gruppen großen Eindruck gemacht.«\ GERD DEMBOWSKI (40), LEBT IN BERLIN UND HANNOVER, IST SEIT 19 JAHREN ALS SOZIALWISSEN SCHAFTLER MIT BILDUNGS-, SOZIALARBEITS- UND FORSCHUNGS PROJEKTEN INTERNATIONAL UNTERWEGS. SEIT 2012 ARBEITET ER IN DER KOMPETENZGRUPPE FANKULTUREN & SPORT BEZOGENE SOZIALE ARBEIT (KOFAS) AM INSTITUT FÜR SPORTWISSEN - SCHAFT DER LEIBNIZ UNIVERSI TÄT HANNOVER UND IST MITGLIED DER AG ANTIDISKRIMI NIERUNG BEIM DFB. DARÜBER HINAUS IST ER MITGLIED DER DERZEIT ENTSTEHENDEN FARE ACADEMICS ZUR WISSENSCHAFTLICHEN BERATUNG DES NETZ WERKS»FOOTBALL AGAINST RACISM IN EUROPE«. Quelle:» Das Web 2.0 hat die Protestkultur weiter entwickelt leichtere Koordinierung, größere Reichweite, mehr Information. Über die Licht- und Schattenseiten des Internet-Protests. Kam pagnen eine Öffentlichkeit jenseits der Massenmedien. Via Twitter werden Kundgebungen oder deren Blockaden in Echtzeit koordiniert. Gerade in Bezug auf Geschwin digkeit und Reichweite können althergebrachte Medien wie Flug blätter da nicht mithalten. Das Erstellen einer Online-Petition erspart nicht nur einen anstrengenden Samstag in der Fuß - gängerzone. Zumeist bringt die digitale Sammlung auch mehr Unterschriften zusammen als ihr analoges Pendant. Trotzdem gerät die Übertragung eines Protests in die Offline- Welt nicht immer zum Selbst läufer. Wäh rend, beispielsweise, das Handelsabkommen ACTA FOTO: VIANOGO Anfang 2012 dank massiver Proteste verhindert werden konnte, blieb der Sturm gegen den Gesetzesent wurf zum Leistungsschutzrecht ein Jahr später ein laues Lüftchen. Und das, obwohl beide Proteste thematisch recht ähnlich angesiedelt waren. Klaus Schönberger:»Es gibt Protest themen, die offensichtlich sehr gut bei Facebook funktionieren, bei denen aber im realen Leben die Leute nicht entsprechend motiviert sind, sich zu beteiligen.«in der Zeit vor dem Internet gaben Menschen Unterschriften, lasen Flugblätter und gingen nicht zur Demo. Heute ist manchem der Weg vom»gefällt mir«auf die Straße zu weit. Auch dieser Auswuchs ist demnach eine Weiterentwicklung der Protest - kultur. \

9 KLENKES NEO SOMMER 2013 REBELLION 9 Waldkampf für Liebe und Anarchie Rund 50 Umweltaktivisten besetzen seit einem Jahr Teile des Hambacher Forsts. Hier will der Waldbesitzer und Energieriese RWE zur Kohlegewinnung Bäume abholzen. Die Schar der Revoluzzer lebt in einem Camp am Rande des Waldes und wehrt sich mit verschiedenen Aktionen gegen den»raubbau an der Natur«. Einer von ihnen ist der 29-jährige Luca aus Hannover. INTERVIEW: NATHALIE WIMMER FOTOS: DAVID HAGEMANN WOFÜR KÄMPFST DU? Das ist in drei Worten eine sehr komplizierte Frage. Darauf kann ich nicht antworten, ohne weit ausholen zu müssen oder Wesentliches auszulassen. In Kürze nur soviel: Es gibt auf dieser Welt viel Wahnsinn so wie das zerstörerische Wirtschaftssystem, von dem wir umgeben sind, der heuchlerische Staatsapparat, von dem wir unterdrückt werden, und das entwürdigende Menschen bild, das alles und jeden in Schubladen steckt und bewertet. Diese Dreieinigkeit von Nor mierung, Staat und Kapital macht alle ihre Untertanen zu Verrückten. Ich versuche nur nach Kräften, etwas Vernünftigeres zu tun, als mich ihr zu unterwerfen. Ich kämpfe für mehr Freiheit und ein selbstbestimmtes, eigenverantwortliches Leben. Für Liebe und Anarchie. DAS ROMANTISCHE REVOLUZZER - BILD WIRD ETWAS VERKLÄRT. WAS IST DAS HÄRTESTE IN DEI- NEM ALLTAG IM CAMP? Kalte, dunkle Schnee- oder Regentage, wobei jeder Sonnen - strahl es wieder wettmacht. WAS IHR TUT, STREIFT UND ÜBERSCHREITET MANCHMAL DIE GRENZE DES LEGALEN. IST DAS DER RICHTIGE WEG? Meiner Meinung nach sollten bestehende Gesetze immer wieder hinterfragt werden, denn nur weil sie bereits seit einer langen Zeit existieren, heißt es nicht, dass sie deshalb sinnvoll sind. Um das an unserem Beispiel zu verdeutlichen: Wenn RWE diesen Wald zerstört, um Braunkohle abzubauen und zu verbrennen, und damit sowohl die regionalen Lebensgrundlagen zerstört, als auch das Weltklima und die Gesundheit der Menschen, dann ist das zwar rechtsstaatlich legal. Trotzdem können wir, wie wir es auch drehen und wenden, keine Legitimität dafür erkennen. Wenn wir diesen Wald besetzen, ist das zwar nach den herrschenden Gesetzen nicht legal. Ihre Legitimität bezieht die Aktion aber daraus, dass sie versucht, der Wald- und Weltzerstörung durch RWE etwas entgegenzusetzen. WIE REAGIERTEN FAMILIEN- UND FREUNDESKREIS AUF DEINE ENTSCHEIDUNG, DIESEN UNGE- WÖHNLICHEN WEG ZU GEHEN? Mir kommt Unterstützung entgegen, auch wenn sie stark von Sorge getragen ist. Sorge vor Sicherheitsverlust und auch Sorge vor psychischer und physischer Gewalt hinsichtlich aufkommender Repressionen. Im Allgemeinen wünschen sich die Menschen aus meinem näheren Umfeld, dass ich das mache, was mich glücklich macht. Und das tue ich. GIBT ES VORBILDER IN DEINEM KAMPF ALS UMWELTAKTIVIST? Nein, ich lebe nach dem DIY- Prinzip (Do It Yourself, d. Red.) und finde, jede Person sollte ihr eigenes Vorbild sein. IST EUER EINSATZ EIN KAMPF GEGEN WINDMÜHLEN? Wir werden immer Rückschläge, Repression und Gewalt gegen uns in Kauf nehmen müssen, wenn wir Missstände aufzeigen, bei denen nur wenige, welche von der Umweltzerstörung profitieren, ihre Position verlieren können. Aber ein Kampf gegen Windmühlen ist es nicht. Im Gegenteil: Es ist lediglich ein langsamer Prozess, der langsam Bewusstsein schafft. \ Am Rande des Hambacher Forsts leben die Aktivisten in einem Camp, das sie selbst errichtet haben. Mit Gas kocher, Campingdusche und gemeinsamen Mahlzeiten. MEHR BILDER IM NETZ: ANZEIGEN Aachens größte Jeansauswahl Tickets online unter Kapuziner Karree Kapuzinergraben Aachen Veranstaltungskarten auch erhältlich bei: Marktplatz 8 B 4700 Eupen Öffnungszeiten: Mo-Fr Uhr Sa Uhr Fon: Fax: Code einscannen und die aktuelle Veranstaltungsliste auf s Handy laden! Studentenwerk Aachen Turmstr Aachen Levi s Pepe Mustang Lee Replay Paddock s Timberland Wrangler G-Star Joker Mavi LTB Pontstraße 24 gegenüber Aula Carolina Täglich Uhr Samstags Uhr 10% RABATT AUF ALLE JEANS! GEGEN VORLAGE DIESER ANZEIGE

10 KLENKES NEO SOMMER LAUFBAHN SIZE S-XL Das Konto, das allen passt. ANZEIGE WETTBEWERBSFAKTOR: UNTERNEHMENSKULTUR Gut ausgebildete Akademiker vor allem aus technischen Studiengängen haben oft die Wahl zwischen mehreren Stellenangeboten, denn die Nachfrage nach Fachkräften ist groß. Weiche Standortfaktoren werden deswegen zu harten Argumenten im Rennen um die am besten qualifizierten Bewerber. Immer machen, was ich will Das kostenlose Girokonto Für Schüler, Auszubildende und Studenten* Mit dem Size-Girokonto hast Du immer und überall gute Karten. Zum Beispiel an über Geldautomaten. Sicher Bezahlen, unabhängig und flexibel bleiben. Ganz einfach: im Internet, mit Deinem Handy oder Smartphone. *max. bis zum 29. Lebensjahr Aachener Bank Aachener Bank eg Theaterstr Aachen Tel. 0241/ VON MARCUS ERBERICH Zuerst die Schule, danach das Studium und dann? Nach dem Hochschulabschluss beginnt für die meisten Absolventen die Suche nach einem geeigneten Arbeitsplatz. Für viele Absolventen aus technischen Studiengängen stellt sich diese Frage hingegen nur bedingt, denn bei nationalen und internationalen Firmen wird der Fachkräfte-Nachwuchs auch aus Aachen hoch gehandelt. Dr. Srdjan Petkovic, Arbeitsvermittler für akademische Berufe bei der Agentur für Arbeit:»Elektrotechniker, Luft- und Raumfahrtstechniker und Maschinenbauer werden von Arbeitgebern zum Teil schon während des Studiums angeworben.«das zeigt: Um die am besten qualifizierten Fachkräfte gibt es einen Wettbewerb. In diesem Wettbewerb gilt es, das eigene Unternehmen möglichst attraktiv für Berufs - einsteiger zu machen. Für die meisten jungen Arbeitskräfte auf dem Markt zählen zwar immer noch die harten Fakten Gehalt, Urlaubsanspruch und Vertragslaufzeit. Das bestätigt auch Heinz Klinkenberg, Teamleiter der Arbeitsvermittlung bei der Agentur für Arbeit in Aachen:»Fragen nach Kinderbetreuung oder Ähnlichem stehen oft zunächst mal an zweiter Stelle. Vielen ist es wichtiger, überhaupt erst mal einen Job zu finden.«dennoch gewinnen auch weiche Standortfaktoren von Firmen immer mehr an Bedeutung. Begriffe wie»mitarbeiterorientierung«,»kommunikation und Flexibilität«,»Aufenthaltsqualität«,»Work-Life- Balance«,»Arbeitsumfeld«und»Unternehmenskultur«klingen wie Worthülsen, sind aber messbare Faktoren im Werben um Fachkräfte. Das»Great Place to Work«-Institut Deutschland macht diese Faktoren in Zusammenarbeit mit dem»handelsblatt«greifbar; jährlich vergibt es Auszeichnungen an Firmen, die sich besonders um weiche Standortfaktoren, also um ihre Angestellten bemühen. Grundlage für die Arbeit des Instituts ist eine anonyme Mitarbeiterbefragung sowie HIERARCHIEGRENZEN ABBAUEN UND VERNETZUNG DER MITARBEITER STÄRKEN eine Befragung des Managements bezüglich der Personalarbeit. Auf dieser Basis werden Bestenlisten erstellt Unternehmen, die gut abschneiden, dürfen sich am Ende öffentlich zu»deutschlands besten Arbeitgebern«zählen. Die Gewinner treten zudem im Folgewettbewerb»Europas beste Arbeitgeber«an, was der eigenen Firma Bekanntheit auf dem internationalen Arbeitsmarkt verschafft. Auch im Raum Aachen nehmen manche Firmen regelmäßig an dem Wettbewerb teil. Die Trianel GmbH zum Beispiel, Europas führende Stadtwerke-Kooperation, gehört im Jahr 2013 wiederholt zu Deutschlands hundert besten Arbeitgebern. Für Britta Buchhorn, Bereichsleiterin Personal und Organisation bei der Trianel, ist das gute Abschneiden im Wettbewerb gleich doppelt von Bedeutung:»Der Wettbewerb ist auch für uns spürbar, gerade wenn es darum geht, topqualifizierte Mitarbeiter zu rekrutieren und an uns zu binden. Wir machen immer wieder die Erfahrung, dass sich Bewerber für uns entscheiden, weil sie erkennen, dass sie hier mehr als einen Arbeitsplatz bekommen und sich aktiv in die Entwicklung des Unternehmens einbringen können«, sagt sie. Die Teilnahme am Wettbewerb habe sich zudem auch zu einem Feedbackinstrument für die Mitarbeiter etabliert. Konkret bietet die Trianel neuen Mitarbeitern gemeinsame Stadtrundgänge an, veranstaltet jedes Jahr ein Sommerfest für alle Angestellten und deren Familien und bezieht sie in Entscheidungen mit ein, zum Beispiel wenn es darum geht, wie das neue Gebäude ausgestattet sein soll, das gerade an der Krefelder Straße gebaut wird.»um Hierarchiegrenzen abzubauen, leben wir eine Duz-Kultur und fördern die unternehmens- und abteilungsübergreifende Vernetzung der Mitarbeiter durch gemeinsame Aktivitäten wie eine Fußball-Mannschaft und vieles mehr«, erklärt Buchhorn weiter. Auch das Bethlehem Gesundheitszentrum in Stolberg hat den»great Place to Work«-Preis bekommen. Nach 2010 ist es in diesem Jahr zum zweiten Mal der beste Arbeitgeber im Gesundheitsbereich Platz fünf bundesweit, Platz eins in NRW und hat offenbar keine Probleme, Fachkräfte anzuwerben. Auf der Homepage schreibt Personalleiter Helmut Drummen:»Im Rennen um die besten Arbeitskräfte erscheint eine solch hohe Auszeichnung von Bedeutung. FOTO: TRIANEL GMBH LAUFBAHN BERUFSLEBEN KANN SO SCHÖN SEIN Mitarbeiter der Trianel sind mit ihrem Arbeitgeber besonders zufrieden. Das zeigt die»best Place to Work«- Studie, nach der Trianel in diesem Jahr wiederholt zu Deutschlands besten Arbeitgebern gehört. Immer mehr Bewerber suchen einen Arbeitsplatz, der ihnen ein gesundes Verhältnis von Beruf und Familie oder Freizeit ermöglicht.«die Auszeichnung werde wahrgenommen, so heißt es im Text weiter, und die Zahl der Bewerber gebe Drummen recht:»wird in anderen Einrichtungen händeringend nach Fachkräften gesucht, haben wir beste Bewerber in unseren Vorstellungsgesprächen.«Absolventen, die nicht aus dem Hörsaal heraus von Unternehmen angeworben wurden, können auf das Beratungsangebot der Agentur für Arbeit zurückgreifen. Dort werden sie aber nicht zwangsläufig nur an Aachener Firmen vermittelt. Teamleiter Heinz Klinkenberg:»Für uns spielt der regionale Fokus nicht die entscheidende Rolle. Wir betrachten da eher entsprechend unserem gesetzlichen Auftrag des Ausgleichs von Nachfrage und Angebot den gesamten Arbeitsmarkt. Dabei sind wir natürlich auch bemüht, Unternehmen aus der Region entsprechend zu bedienen. In Aachen haben wir aber zum Beispiel einen so hohen Output an Maschinenbau-Absolventen, die kann man gar nicht alle regional versorgen.«und für viele Absolventen sind andere Firmenstandorte durchaus reizvoll bei allen weichen und harten Standortfaktoren, die Aachen schon bietet. Dr. Helmut Greif, Geschäftsführer der AGIT (Aachener Gesellschaft für Innovation und Technologietransfer mbh), sagt:»wenn ein Unternehmen groß ist oder wachstumsstark und zudem weltweit agiert, wie viele Firmen in der Region Stuttgart zum Beispiel, dann sind die Perspektiven für Absolventen technischer Fächer in diesen Unternehmen entsprechend aussichtsreich.«der Standort Aachen habe aber, sagt Greif, einen Trumpf in der Hand:»Der langfristige Trend zur Wissensgesellschaft wird Standorte, die Wissen generieren, an Bedeutung zunehmen lassen. Hier ist Aachen mit seiner Exzellenzuniversität, aber genauso mit dem Forschungszentrum Jülich, dem größten dieser Art in Deutschland, bestens aufgestellt.«eines beweist die Diskussion um vermeintliche Worthülsen wie»work-life-balance«und»unternehmenskultur«allemal: Topqualifizierte Absolventen haben die freie Wahl. \ MEHR ZUM THEMA AUF KLENKES-NEO.DE»WILL UNSERE REGION IM WELTWEITEN WETTBEWERB AUF DEN WACHSTUMSMÄRKTEN BESTEHEN UND AUCH SELBST IN DIESEN MÄRKTEN WACHSEN, DANN MUSS SIE DIESE OBEN BENANNTEN ARBEITSKRÄFTE BINDEN BZW. IN DIE REGION HOLEN.«(DR. HELMUT GREIF, GESCHÄFTSFÜHRER DER AGIT)»BEDINGT DURCH DIE DEMOGRAPHISCHE ENTWICKLUNG SCHRUMPFT DIE ANZAHL DER FACHKRÄFTE IN DEN NÄCHSTEN JAHREN DEUTLICH. UM WETTBEWERBSFÄHIG ZU BLEIBEN, SIND BESONDERE ANSTREN - GUNGEN DER UNTERNEHMEN, GERADE ABER AUCH VON STADT UND REGION ERFORDERLICH. DAZU MÜSSEN WIR HARTE WIE WEICHE STANDORTFAKTOREN SO AUSRICHTEN, DASS NEUE FACHKRÄFTE FÜR DEN WIRTSCHAFTSSTANDORT AACHEN GEWONNEN, GLEICHZEITIG ABER AUCH DIE VORHANDENEN GEHALTEN WERDEN.«(DIETER BEGAß, FACHBEREICHSLEITER WIRTSCHAFTSFÖRDERUNG BEI DER STADT AACHEN)

11 KLENKES NEO SOMMER »GOALCONTROL«AUS DER 2. LIGA ZUM WELTFUSSBALL ANZEIGEN Eine Fehlentscheidung in einem Zweitligaspiel brachte ihn 2009 auf die Idee zur Torlinientechnik, sagt Dirk Broichhausen, Geschäftsführer von GoalControl. Und jetzt testet die FIFA das System, das dann vielleicht bei der WM 2014 in Brasilien zum Einsatz kommt. GoalControl aus Würselen goes Weltfußball. VON CHRSTIAN DANG-ANH Broichhausen, der neben seiner Funktion als Geschäftsführer und Mitinhaber der GoalControl auch noch für den Vertrieb und das Marketing bei Pixargus verantwortlich ist, sah eine Zweitligapartie im TV:»Es gab da eine Tor-Fehlentscheidung; am nächsten Tag fragte ich in der Firma, ob wir auch einen Ball detektieren könnten.«pixargus, ein Unternehmen für industrielle Bild - verarbeitung, das sich auf die automatisierte Qualitätskontrolle in der laufenden Produktion spezialisiert hat, kann Fehler finden und diese per Alarm melden. Auf einer ähnlichen Basis entwickelte man daraufhin Schritt für Schritt den Prototypen und Vorläufer des heutigen»goalcontrol-4d«. Sieben Kameras pro Tor behalten den Ball im Blick, wodurch»goalcontrol-4d«genauigkeit und Tempo verspricht: Sofort, nachdem der Ball die Torlinie komplett überschritten hat, sendet das System ein Signal aus, das den Schiedsrichter in unter einer Sekunde optisch und mit Vibrationsalarm auf seiner Uhr erreicht. Die Entscheidung auf Tor sei somit technisch sicher. DIE KONKURRENZ HINTER SICH GELASSEN Torlinientechnik ist ein kontroverses Thema bis heute gibt es wohl genauso viele Gegner wie Befürworter. Erstere sehen in der Technisierung eine Verfremdung des Volkssports Fußball, der nicht in erster Linie von Präzision, sondern von Emotionen lebt. Und noch 2010 erteilte die FIFA der Torlinientechnik grundsätzlich eine Absage. Erst nach der WM 2010 und Frank Lampards klarem, aber nicht gegebenem Tor im Spiel gegen Deutschland entflammte die Diskussion erneut. Das International Football Association Board (IFAB) entschied schließlich, die Torlinientechnik zuzulassen.»das war für uns der Anstoß, aus unserem Prototypen ein serienreifes System zu entwickeln«, erläutert Broichhausen. Diese Weiterentwicklung war»nebenbei«nicht mehr zu bewerkstelligen, die GoalControl GmbH wurde gegründet. Das Team konnte sich nun voll und ganz dem aufwändigen Feintuning widmen, um schließlich bei der FIFA vorstellig zu werden. Weitere Prüfungen folgten,»da die FIFA natürlich hohe Anforderungen an solch eine Technik stellt«, so Broichhausen weiter. Ende Februar 2013 war man dann soweit, sich für die Ausstattung des Confed-Cups und der WM in Brasilien zu bewerben. Und prompt setzte man sich gegen alle Mitbewerber durch. DAS AUSGEREIFTESTE SYSTEM Ihre Flexibilität war eines der Kriterien, die den Fußball-Weltverband FIFA überzeugten: Die Installation der Kameras, Leitungen und Rechner lässt sich leicht an die Gegebenheiten des jeweiligen Stadions anpassen. Zudem kooperiert man mit dem Mitbewerber GoalRef, der die Uhren für die Schiedsrichter produziert.»deren Produkt war schon so ausgereift, dass sich diese Kooperation anbot«, so Broichhausen. Die Torlinientechnik»GoalControl-4D«dürfte das ausgereifteste System auf dem Markt sein. Es muss sich nur noch gegen die Skepsis durchsetzen:»technik hält auch in anderen Sportarten Einzug, und immer wird der Sport dadurch verbessert«, sagt Broichhausen.»Auf den Spielablauf selbst nehmen wir doch in keiner Weise Einfluss.«Dennoch: GoalControl könnte zur Revolution im Weltfußball werden. \ FOTO: CHRISTIAN DANG-ANH Dirk Broichhausen ist Geschäftsführer bei GoalControl. Die Torlinientechnik könnte nun bei der WM 2014 eingesetzt werden. STIMMEN ZUR TORLINIENTECHNIK PRO: JÉRÔME POLENZ, FUSSBALLPROFI (U.A. WERDER BREMEN, ALEMANNIA AACHEN, NUN AMTIERENDER AUSTRALISCHER MEISTER MIT DEN WESTERN SYDNEY WANDERERS):»Ich bin ganz klar dagegen. Fußball sollte Fußball bleiben, mit menschlichen Makeln und Fehlentscheidungen, die das Spiel ja erst so emotional machen. Wenn die Torlinientechnik kommt, folgen irgendwann der automatische Abseitsanzeiger und der automatische Schiri...«CONTRA: THOMAS HENGEN, EUROPASCOUT FÜR DEN HAMBURGER SV (EHEM. BUNDESLIGAPROFI UND SCOUT FÜR DEN FC EVERTON):»Das wurde auch Zeit! Drin oder nicht drin ist keine Frage der Fußballromantik man greift ja nicht ins Spiel ein, sondern unterstützt die Schiedsrichter. Wenn sie sich in der Praxis bewährt, würde ich die Torlinientechnik sehr begrüßen.«

12 KLENKES NEO SOMMER Ausbildung sichert Zukunft! Auf in Ihre Zukunft Bei der Suche nach dem richtigen Ausbildungspartner ist die Agentur für Arbeit Ihr erster Ansprechpartner. Melden Sie sich! Mit Ihnen gemeinsam werden wir den für Sie richtigen Weg finden. Unsere qualifizierten Berater helfen Ihnen bei der Realisierung Ihres Berufswunsches und der Suche einer/s geeigneten Auszubildenden. Agentur für Arbeit Aachen - Düren Roermonder Str Aachen Tel. 0800/ (Arbeitnehmer)* Tel. 0800/ (Arbeitgeber)* * Der Anruf ist für Sie gebührenfrei Die Trianel-Kultur Entscheiden statt vertagen. Gestalten statt zuschauen. Weiterkommen statt stagnieren. Lösungen finden statt Ausreden suchen. Willkommen bei Trianel. Mit über 300 Mitarbeitern bieten wir Stadtwerken innovative Dienstleistungen in Erzeugung, Handel und Vertrieb an. Darüber hinaus sind wir eine energiepolitische Interessenvertretung unserer Gesellschafter. So gestalten wir den Energiemarkt mit. Unser Erfolgsfaktor sind hoch qualifizierte und motivierte Mitarbeiter, die ihr Potential bei Trianel einbringen und entfalten können. Unsere Unternehmenskultur ist geprägt durch flache Hierarchien, offene Türen, Leistungsorientierung sowie einem informellen und professionellen Umgang miteinander. Ausdruck dieser Kultur, die mehr auf Können denn auf Status Wert legt, ist das Du, das wir auf allen Ebenen pflegen. Herausforderung gesucht? Dann bewirb Dich!

13 KLENKES NEO SOMMER MIT DEM FINGER AM AUSLÖSER Das junge Unternehmen Sportograf schickt Fotografen zu Sport-Events rund um den Globus. Angefangen hat alles mit einem Maschinenbauer, einem Informatiker und einem Radrennen in Köln. ANZEIGEN VERWALTUNGS- UND WIRTSCHAFTS-AKADEMIE AACHEN STUDIUM NEBEN DEM BERUF BETRIEBSWIRT/IN (Bachelor anschl. möglich) VWA VON SVENJA PESCH FOTOS: SPORTOGRAF.COM Die Sportografen reisen in die verschiedenen Winkel der Erde, um Sportereignisse zu fotografieren. Die Sportler können sich die Fotos anschließend von der Webseite der Agentur runterladen. A uf zwei Rädern zum beruflichen Erfolg? Nicht nur. Wobei Zweiräder bei Guido Holz und Tom Janas fest zum beruflichen wie privaten Alltag gehören. Und irgendwie sind es auch diese, die dafür sorgten, dass die Beiden mit ihrem Unternehmen»Sportograf«Marktführer im rein digitalen Bilderservice sind. Ein Bilderservice für Fahrräder also? Hinter»Sportograf«steckt das Konzept, Bilder von Sportlern und Sportevents zu machen und diese dann online zu stellen und an den Kunden zu verkaufen. Am 29. August 2005 gründeten Guido und Tom ohne lange Vor - überlegungen die Firma. Irgendwie aus einer Laune heraus. Beide sind Fans von Radrennen und beide machen gerne Fotos. Doch das teure Foto-Equipment muss auch bezahlt werden. Und so kamen sie auf die Idee, Sportler bei Radrennen zu fotografieren und die Bilder online zu stellen. Als Informatiker und Maschinenbauer war die Internetpräsenz schnell gebaut. Der erste»offizielle«auftrag war ein Cross-Rennen in Köln, wo die Beiden fünf Fotografen für 300 Sportler eingesetzt hatten. Heute bewerkstelligen fünf Fotografen Sportler. Europaweit beschäftigt»sportograf«gut 100 Fotografen egal, ob jung oder alt, Student oder Feuerwehrmann. Wer Talent und eine gute Kamera hat, der kann sich zu den sportlichen Events aufmachen und fleißig den Auslöser drücken. Denn an einem Tag können schon mal Bilder zusammenkommen. Die werden dann in der Geschwindigkeit, in der die Radrennfahrer an der Linse vorbeisausen, bearbeitet, sortiert und online gestellt. Spätestens zwei Tage nach einem Rennen können sich die Sportler ihre persönlichen Bilder raussuchen und bestellen. Das Besondere ist, dass die Startnummer jedes Teilnehmers vor dem Start aufgenommen wird, weshalb die passenden Bilder nicht schwer zu finden sind. Wie das schnelle Sortieren allerdings im Detail funktioniert, bleibt das Geheimnis von»sportograf«. Kein Geheimnis ist, dass das Team, das aus vier Angestellten besteht, der erste rein digitale Fotoservice und Erfinder der Foto-Flatrate ist. Für 20 Euro erhält man eine Auswahl an verschiedenen Bildern, zusätzlich gibt es noch personalisierte Impressions-Videos. Diese zeigen nicht nur den Sportler in Action, sondern fangen auch die Stimmung auf dem Event ein. Eben das»weitergeben von Erinnerungen«, wie Guido Holz meint:»es ist toll, den Sportlern etwas mitzugeben, was sie an dieses Event erinnert. Zudem lässt unser Internetunternehmen einen hohen Freiheitsgrad zu, da wir von überall aus arbeiten können. Nur die Fotografen müssen vor Ort sein.«und da Beruf ja von Berufung kommt, ist es nicht verwunderlich, dass er selbst erst vor ein paar Monaten mit dem Bike nach Südafrika zu einem Rennen gereist ist. Also irgendwie doch auf zwei Rädern zum Erfolg. \ SPORTOGRAF IST IMMER AUF DER SUCHE NACH FOTOGRAFEN. WEITERE INFORMATIONEN GIBT S AUF DER WEBSEITE:» START JÄHRLICH IM OKTOBER AUSKUNFT UND ANMELDUNG: Geschäftsführer Wolfgang Loggen Templergraben Aachen Telefon 0241/ THOUET Mit uns die Zukunft der Produktion erleben! INHALTE: Betriebswirtschaftslehre Volkswirtschaftslehre Wirtschaftsrecht DOZENTEN: Namhafte Professoren und erfahrene Praktiker aus Wirtschaft und Verwaltung. ZULASSUNGS- VORAUSSETZUNG: abgeschlossene Berufsausbildung (Ausnahme möglich) INFORMATIONSTAG FÜR STUDENTEN UND ABSOLVENTEN FILMEN UND GEWINNEN Vor vier Jahren wurde das Euregionale Jugendfilmfestival als Plattform zur Förderung junger Nachwuchstalente ins Leben gerufen und findet dieses Jahr bereits zum dritten Mal statt. Workshops und Preise für junge Film-Talente. Sie möchten das Fraunhofer IPT in Aachen hautnah erleben und mehr über das Arbeiten am Institut erfahren? Dann nutzen Sie die Chance und besuchen Sie uns direkt vor Ort! Interessierten Studenten und Absolventen bieten wir in regelmäßigen Abständen Informationstage in unserem Institut an. Homepage: VON MARTHA GRIESE Das Thema des diesjährigen Wettbewerbs ist»energie«. Der Kreativität der Teilnehmer werden dabei keine Grenzen gesetzt, wichtig ist der Jury vor allem, dass die Filme begeistern. Und das geht auf ganz unterschiedliche Art: Der eine Film basiert auf einer ausgefallenen Idee, der andere besticht durch gutes Schauspiel und Professionalität. Behandelt werden können zum Beispiel erneuerbare Energiequellen wie Wasserkraft oder Erdwärme, aber auch die eigene Kraft kann im Mittelpunkt stehen und dokumentieren, was einen antreibt. Sybille Keupen, Leiterin der Bleiberger Fabrik:»Wir sind sehr gespannt, wie die Teilnehmer das Thema interpretieren.«mitmachen lohnt sich, denn»viele der Teilnehmer des Euregionalen Jugendfilmfestivals konnten das Festival als Sprungbrett in das Leben als Filmschaffende nutzen«, sagt Todde Kemmerich, Leiter des EJFFs für die Bleiberger Fabrik. Teilnehmen dürfen Jugendliche im Alter von 14 bis 24 Jahren sowie Gruppen und Vereine aus der Euregio. Sybille Keupen weiß:»die Kompetenzen der Jugendlichen sind unterschiedlich«, und berücksichtigt dies im Wettbewerb. Damit auch junge Filmstudenten beim Wettbewerb mitmachen können, und es trotzdem fair bleibt, ist das Jugendfilmfestival in zwei Altersklassen unterteilt: 14 bis 18 Jahre und 19 bis 24 Jahre. Die Filme dürfen nicht länger als 15 Minuten dauern und müssen entweder zur Kategorie»Fiction«,»Non-Fiction«oder»Musik-Video«passen. Um teilnehmen zu können, muss ein Anmeldeformular auf der Internetseite des Jugendfilmfestivals ausgefüllt und der Film bis spätestens 7. Oktober 2013 eingereicht werden. Die Festivalfeier mit Preisverleihung findet in diesem Jahr am 19. November in Roermondt statt. Neben einer Siegprämie von 500 Euro in jeder Kategorie und Altersklasse und einem Zusatzpreis zum Thema»Solarenergie«von 500 Euro, der von der Stawag vergeben wird, gibt es für die Teilnehmer während der Filmproduktion Workshops. Hier können sie Profis ihre Fragen stellen und interessante Einblicke in die Filmwelt gewinnen. \» FOTO: EUREGIONALES JUGENDFILMFESTIVAL

14 KLENKES NEO SOMMER erschien»tiere essen«(originaltitel:»eat Animals«), das erste Sachbuch des Autors Jonathan Safran Foer. Darin setzt er sich mit dem Problem der Massentierhaltung auseinander schonungslos, unappetitlich, realistisch. Stefan Nolte inszeniert das Stück nun weltexklusiv (!) am Theater Aachen. Dem Klenkes sagte er in einem Interview:»Es ist ein dokumentarisches Stück, das dennoch von vielen Geschichten lebt. Es sind wichtige, große Themen, die behandelt werden, und ich werde versuchen, damit erzählerisch umzugehen und sie versändlich auf die Bühne zu bringen.«das Ergebnis: MAL HÄNGEN DIE DREI SCHAU SPIELER ALS SCHWEINE ODER HÜHNER VER KLEIDET VON DER DECKE WIE IM SCHLACHTHOF, MAL SITZEN SIE IN KÄFIGEN. Schonungslos, unappetitlich, realistisch:»tiere essen«am Theater Aachen TIERE (NICHT) ESSEN?! Die Kammer des Theaters Aachen inszeniert Jonathan Safran Foers Erfolgsbuch»Tiere essen«. Und währenddessen kocht Arpad Dobriban mitten auf der Bühne je ein vegetarisches und ein nichtvegetarisches Gericht. Ein Aufruf zum Vegetarismus oder gar Veganismus soll das Stück ausdrücklich nicht sein. Lediglich soll es zum Nachdenken anregen:»wie viel Leid bin ich bereit, für mein Essen in Kauf zu nehmen?«selbstversuch: FLEISCHVERZICHT Klenkes-Redakteur Lutz Bernhardt hat im Vorfeld der Uraufführung des Stücks einen Selbstversuch unternommen: Kein Fleisch essen, für mindestens zehn Tage, Ende offen. Über seine Erlebnisse während dieser Zeit hat er geschrieben alles nachzulesen auf» \ ME 2., »TIERE ESSEN«20 UHR, KAMMER» FOTO: MARIE-LUISE MANTHEI \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\ A GEN DA > (AUSSER MONTAGS) 21 UHR Das DasDa Theater inszeniert»der Kaufmann von Venedig«auf Burg Frankenberg launig und wagt dabei den Spagat zwischen Werktreue und Gegen - wartsbezügen. Lacher garantiert. > UHR Feinster Hardcore, gespickt mit etwas Metal, direkt aus den Staaten das ist»terror«. Mit harten und vor allem lauten Sounds hat sich die Hardcore- Punk-Band mittlerweile auch über die Grenzen ihrer kalifornischen Heimat einen Namen in der Szene gemacht zu sehen im Nieuwe Nor, Heerlen. > UHR»Stell Dir vor, James Brown taucht betrunken auf deiner Party auf, labert deine Freundin voll und spielt dann 4 Stunden House Tracks, bis die Cops kommen. Das ist Boom le Choc«, beschreibt sich die befreundete Hamburger DJ- Formation gerne selbst. Unterstützt von lokalen Dj- Helden wie Chris Brid oder Upper:Cut verspricht der Auftritt im Musikbunker eine explosive Mischung zu werden. > Free your mind! Pilgert zur Urstätte des Reggae im Rhein - land!»summerjam«steht vor der Tür! Zum 28. Mal jährt sich das Festival, das aus der Europä - ischen Reggaeszene nicht mehr wegzudenken ist. Unter anderem dabei: Patrice (Foto) und Snoop Lion (ehemals Snoop Dogg), der nach einem Jamaica- Aufenthalt sein Reggaeherz entdeckte und mit neuen Sounds überrascht. > Malerische Überbleibsel aus allen Epochen machen den Hof zum idealen Schauplatz für die»hofkonzerte«. Dazu passend gibt es Bands, die verschiedener nicht sein könnten: Die Lions Of Africa, Chupacabras, Ruff-A-Nuff und Hopstop Banda. > UHR Mit seinem Debütalbum»This Change is nice«überraschte Sebastian Sturm 2006 neben dem kritischen Fachpublikum auch die Patrice gehört in diesem Jahr zu den Headlinern beim Summerjam. Außerdem mit dabei: Gentleman, Snoop Lion (Ex Snoop Dogg) und viele mehr. Liebhaber des klassischen Roots Rock Reggea. Nach großen Konzert- und Festival bühnen wie Summerjam (Köln) oder Zenith (Paris) ist der gebürtige Aachener nun wieder in seiner Heimat zu sehen. Als Support auf Burg Wilhelmstein mit dabei: Die TUF-Band um den legendären Meikel Freialden - hoven > Im Lütticher Parc Astrid werden auch beim diesjährigen»les Ardentes«-Festival wieder knapp Festivalbegeisterte erwartet. Das liegt nicht zuletzt an der tollen Location direkt an der Meuse. Über 60 Internatio - nale und Belgische Künstler, darunter Top Acts wie Mika, Steve Aoki, Kaiser Chiefs, deus und NAS decken die ganze Band - breite von Rock bis Hip Hop ab. > UHR In Erinnerung an bündische Kultur während der NS-Zeit steigt im Kölner Friedenspark jedes Jahr das»edelweißpiraten«-festival. 25 Bands auf 5 Bühnen, allesamt mit unangepasster Musik im Gepäck. Das Festival ist offen für alle, draußen und umsonst. > AB Nach dem Erfolg des ersten Teils lässt das Comedy-Duo Adam Sandler und Kevin James unter Regie von Dennis Dugan nun den zweiten Teil von»kindsköpfe«folgen. > UHR Abschlusskonzert des»signal X«-Projektes im Energeticon Alsdorf, veranstaltet von der StädteRegion Aachen. Dieses Jahr am Start: Neogene, Katortz, Sonja Mischor, Sebastian Sturm, Annalisa Derossi und ein lokales Streicher-Ensemble. Feder - führend war der Berliner Musiker Nackt (Apparat, Warren Suicide) > Das»AUE Open Air«ist sicher noch nicht jedem ein Begriff. Wie auch, schließlich steckt das kleine Rock- und Metal-Festival in der Eifel praktisch noch in den Kinder schuhen. Erst zum zweiten Mal organisieren fünf junge Männer und Frauen aus Aachen UND GEHT ZUR ANNA KIRMES IN DÜREN: BIS 4.8. das Ganze aus Spaß an der Sache und ganz regional. > UHR Andreas Kraus, Donato Svezia und Matthias Weinmann zusammen sind sie»eure Mütter«wehen zurzeit wie ein frischer Wind durch die deutsche Comedy-Szene. Auf Burg Wilhelmstein sprengen sie mit ihrer Mischung aus Blödsinn und Genialität die üblichen Katego rien. > HORST sein oder nicht sein, das ist hier die Frage. Zumindest, wenn beim»horst Festival 2013«der Platz der Republik mitten in Mönchen gladbach wieder von bis zu Besuchern in eine Feiermeile verwandelt wird. > UHR Mega-Punk-Sause im Jakobshof beim»punkfestival«. Drei Live- Konzerte von The Nazi-Dogs aus Aachen, The Stitches aus Los Angeles und den Absorbers. Juhu! > UHR Wer denkt, ein elektrischer Mix aus amerikanischer, europäischer und afrikanischer Mucke, das geht nicht, der täuscht sich. Unter dem klangvollen Namen»Bibi Tanga«vereint ein Mann das alles. Gegensätze ziehen sich bekanntlich an. Zu sehen beim September Special. \ STÄNDIG AKTUALISIERTER VERANSTALTUNGSKALENDER AUF FOTO: DAVID MEIGNAN ANZEIGEN Sie wollen praktische Erfahrungen in einer Redaktion sammeln? Für unser Produkt Shopping in Aachen suchen wir eine(n) Praktikant/-in Redaktionsassistenz Für mindestens drei Monate können Sie nach intensiver Einarbeitung die redaktionelle Arbeit kennenlernen. Bewerbungen an: Katrin Hahne Oranienstraße Aachen zwischenlanden auftanken weiterfliegen Das neue Programm ab Mitte Juli 2014 Foto: Quartl Volks hoch schule Aachen Volkshochschule Aachen Das Weiterbildungszentrum Lebens Langes Lernen

15 KLENKES NEO SOMMER EINE KURZE GESCHICHTE VOM... ELTERNLOS REISEN Ihr seid sooo peinlich! VON KIRA WIRTZ Manchmal sind Eltern einfach so unendlich nervig, peinlich und überhaupt uncool. Besonders wenn man ein Teenager zwischen und 13 und 17 Jahren ist. Daher wollte ich recht frühzeitig ohne die beiden Urlaub machen. Urlaub, in dem man selbst bestimmen kann, wann man ins Bett, an den Strand, aus der Sonne und in den Pool gehen will. Nur waren meine Eltern nicht ganz dumm und haben entschieden, dass es für ihre leicht dreckempfindliche und zeitweise recht faule Tochter eine lehrreiche Erfahrung werden würde, wenn sie drei Wochen im Sommer in einem Zeltlager verbrächte. Aber das konnte meine Vorfreude über den ersten alleinigen Urlaub nicht schmälern. Zumal ich mit meinen damaligen Busenfreundinnen Hanna und Femke zusammen auf diese große Reise gehen würde. Ohne Eltern. Dafür mit Jungs! Wir konnten die Abfahrt kaum erwarten. Doch statt Ausschlafen und glamourösem Abendprogramm hieß es: in Zelten schlafen, Bäume fällen, Tische bauen, rund 80 Mückenstiche täglich verarzten und Donnerbalken (Plumpsklos in Zelten) benutzen. Bereits an Tag zwei waren alle unsere Klamotten dreckig, die Haare fettig, im Zelt herrschte das heillose Chaos, zusammen hatten wir acht Zeckenbisse und es war selten wärmer als 18 Grad. Hanna hatte Donnerbalken- Dienst, weil sie nachts im DER ERSTE ALLEINIGE URLAUB MIT MEINEN BUSENFREUN DINNEN HANNA UND FEMKE OHNE ELTERN ABER DAFÜR MIT JUNGS! WIR KONN TEN DIE ABFAHRT KAUM ERWARTEN... Jungszelt erwischt wurde, Femke war das reinste Nervenbündel, weil in unserem Zelt angeblich eine Spinne mit Hollywoodaus - maßen wohnte. Und ich war einem älteren Pfadfinder auf den Leim gegangen und suchte völlig verzweifelt und natürlich ohne Erfolg die Gewichte für die Wasserwaage. Meine Eltern müssen sich innerlich schlapp gelacht haben. Der absolute Supergau passierte dann aber, als uns das erste Mal eine verantwortungsvolle Aufgabe übertragen wurde: Bäume fällen für den Gruppen - tisch. Also schnell zugehört bei der richtigen Verwendung von Beil und Säge, dann genau beobachtet, in welche Richtung die coolsten Jungs zum Baumfällen aufbrachen, um unauffällig einen Platz in ihrer Nähe zu suchen. Femke war die Bestimmerin in unserem Team.»So, also der Jochen hat irgendwas von markierten Bäumen gesagt. Der hier hat nen roten Kreis drauf, ich würde sagen, den nehmen wir!echt jetzt?«, fragte Hanna misstrauisch.»ich find den ja schon was groß!ach, jetzt stell dich nicht so an, so schwer kann das nicht sein«, fegte ich ihre Bedenken zur Seite. Auf unerklärliche Weise funktionierte das Sägen ganz gut. Und nach etwa drei Stunden konnte Femke ein lautes»vorsicht, Baum fällt!«in den Wald brüllen. Als wir etwas später total verschwitz, aber sehr stolz, mitsamt Baum im Zeltlager ankamen, schrie uns Jochen, der Ober - anweiser, schon ziemlich sauer entgegen:»was ist das denn?das ist unser Baum! Den haben ILLUSTRATION: MALTE PFERDMENGES wir selbst gefällt!habt ihr nicht aufgepasst, als ich euch eben erklärt habe, welche Bäume gefällt werden dürfen und welche nicht?!«uuuppps, das muss der Zeitpunkt gewesen sein, wo ich mit dem Ausspähen der anderen Gruppen beschäftigt war. Hanna und Femke offensichtlich auch.»wieso?«, piepste ich.»weil die roten Markierungen die Wanderwege sind! Und die dürfen NICHT gefällt werden.«jochen tobte, zog uns aus dem Baumfällerteam ab und verdonnerte uns zum Küchendienst. Nun ja. Aus Fehlern lernt man ja bekanntlich. Und Kartoffeln schälen für 120 Campbewohner ist immer noch besser als Zecken - bisse und Riesenspinnen. Und immerhin war es ein Urlaub ohne Eltern! Danach bin ich übrigens noch sechsmal in solch ein Sommer - lager gefahren, habe Neulinge nach Gewichten für die Wasser - waage suchen lassen, Mädchen zu später Stunde aus Jungszelten geholt und lieber Kartoffeln geschält als Bäume gefällt. Dennoch: Einmal im Jahr fahre ich seit ich die Teenager zeit überwunden habe mit meinen Eltern in den Urlaub. Irgend - wohin wo die Sonne scheint, man sich um nichts kümmern muss. Und ich finde meine Eltern kein bisschen mehr peinlich, uncool oder nervig. Ich sag ja: Aus Fehlern lernt man. Nur, wenn ich irgendwo eine Spinne sehe, brülle ich nach meinem Papa. Der muss ja nicht wissen, dass ich mir auch alleine helfen könnte... \ \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\ KRAWALL RELOADED Wem es musikalisch in letzter Zeit zu poppig und glatt zuging, der hat jetzt die Chance aufzuatmen. In den Magazinen tauchen immer mehr Grunge, Punk und Post-Metal-Bands auf. VON GRETA GALLA D och wer sind diese Bands, die es darauf anlegen, wieder anzuecken, bewusst mit ihrer Attitüde zu provozieren und entschuldigt darauf scheißen, dass ihr Klang nichts Neues, nichts Wegweisendes darstellt? Speerspitze dieser Bewegung ist die Londoner Frauenband Savages. Mit ihrem Post-Metal befeuern sie seit dem diesjährigen SXSW ihren eigenen Hype, sodass kaum ein Musik magazin rund um den Globus nicht in enthusiastische Lobes hymnen verfällt. Dabei bleiben sie so cool wie energisch zugleich, dass ihre Live-Auftritte immer wieder als berauschende Momente beschrieben werden, die einen wütenden Purismus zelebrieren. Gleich dahinter Fidlar aus Los Angeles. Die rotzigen Jungs sind noch wahrlich grün hinter den Ohren und dem Anschein nach dauerhaft betrunken. Ihr mitreißender Garage-Punk ist wahrhaft ansteckend und leicht tollkühn, vollgepackt mit drogen-verherrlichenden Parolen. Zudem ist Fidlar das Akronym von»fuck It Dog, Life s A Risk«. Noch Fragen? Wem das noch nicht reicht, der kann sich mit Baby In Vain den Spirit des Grunge und Stoner- Rocks zurückholen. Die drei Girls zwischen 16 und 19 Jahren spielen eine derart abgebrühte und attitüden-freie Gitarrenmusik, dass einem schon einmal eine Gänsehaut den Rücken herunter jagen kann. Aber auch in Deutschland geht es wieder lauter zu: Love A zum Beispiel überzeugen mit gescheiten und nachdenklichen Texten, die nichts mit der Stupidität zu tun haben, welche dem Punk so oft vorgeworfen wird. Dabei nutzen sie aber eingängige und doch intelligent eingesetzte Gitarren soli und Melodien, die ihrer aktuellen Platte»Irgendwie«vielleicht sogar das Potential verleihen, einige Minuten auf»1live«zu ergattern. Auch ganz oben mit dabei sind Feine Sahne Fischfilet, die auf dem deutschen Inde pen - dent-label Audiolith heimisch sind. Dank eines Rechtsstreites mit dem Verfassungsschutz fanden diese sich schnell in der Aufmerksamkeit der breiten Öffentlichkeit wieder. Vorgewor - fen wurde der politisch links orientierten Band eine»explizit antistaatliche Haltung«. Endlich mal wieder Krawall in der Musik. Und wie so oft, bleibt eigentlich nur zu sagen: Punk s not dead! \ GRETA GALLA BETREIBT DAS MUSIK-BLOG»GALLEUR \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\ FESTIVAL-FASHION Sommer. Ein Festival jagt das nächste, Reggae abgelöst von Rock, Sonne von Regen. Und was ist modetechnisch so angesagt? VON JULIA BRÜLS F alsche Frage! Besser wäre die Frage nach möglichst alten, wertlosen Klamotten. Denn wer schleppt schon seine halbe Garde - robe mit, um auf einem Open Air- Wochenende gut auszusehen? Ich gebe ja zu, dass Modestrecken zum Thema immer richtig schön aussehen: Alles ist so bunt, mal rockig in Lederjacke und Destroyed-Shorts, mal mit Maxikleid und Blumen - kranz. Beim Blättern kommen tolle Wunschvorstellungen auf, plötzlich findet man sich im Hippiedress auf der grünen Wiese bei strahlendem Sonnenschein wieder. Aber die Wirklichkeit sieht anders aus. Festival-Modestrecken sind ja ganz inspirierend, aber wer kauft denn bitte diese»festival-mode«? Oder noch bizarrer: Wer kleidet sich für das anstehende Konzert-Wochen - ende neu ein? Na gut, ich achte schon sehr darauf, wie ich rumlaufe. Besonders, wenn mich hunderte Menschen sehen. Aber ein Festival- Outfit hängt bei mir ganz sicher nicht im Schrank! Wenn man mal ehrlich ist, dann ist die Open Air- Zeit doch die unhygienischste im Jahr: Die Nächte verbringt man im abgeranzten Zelt, pinkeln muss man auf stinkenden Dixi-Klos und zum Duschen kommt man auch eher selten. Eigentlich ist das doch die perfekte Gelegenheit, noch mal alte Fetzen raus zu kramen, weil egal ist, wenn die nicht mehr heil mit zurück nach Hause kommen. Und weil es im Grunde auch egal ist, wie man aussieht. Für mich besteht deswegen der perfekte Festival-Look aus ein paar Oberteilen, die sich gut für sonniges Wetter eignen, dazu Jacke oder Pulli zum Überziehen bei kaltem Wetter, Shorts, Jeans und vielleicht noch Boots und Sandalen gewiss keine 15 Teile und schon gar keine Accessoires, die sowieso zum Verschwinden verurteilt sind. Omas Erbschmuck kann zuhause bleiben! \ JULIA BRÜLS BETREIBT DAS MODE-BLOG» cestjls.blogspot.de

16 KLENKES NEO SOMMER SZENE 1 Kunst, Kultur, Musik, Graffity: Bei der 12. Aache ner Langen Nacht der Museen am 8. Juni pilgerten Men schen durch die nächtlichen Aus - stellungsräume. \ 2 Eric Drooker im AZ! Der New Yorker Street Artist und Schöpfer zahlreicher CD- und Magazincover gab am 23. Juni Einblicke in sein Schaffen. Für die musikalische Unter malung sorgte Drooker per mitgebrachtem Banjo gleich selbst. Stark! \ 3 HipHop, Funk, Soul, Rap, Electro und Dubstep hatten die DJs Coma, Sticky Dojah und Kid Fresh in den Platten koffern, als sie bei der»mioki-party«am 15. Juni den Jakobs hof rockten. \ 4 Von MC Hammer bis Lou Bega: Am 22. Juni tanzte das Apollo bei der»90s Party and the Beat goes on «zur Musik des trashigen Jahr zehnts. Can t touch this! \ 5 Knicklicht-Eskala tion bei der»trashformers«- Party im Jakobshof am 31. Mai: Musik - wünsche direkt in eine SMS oder WhatsApp-Message hakken, abschicken, abwarten, abfeiern. \ 6 Dicke Techno- Sause auf dem Flugplatz Aachen-Merzbrück: Am 7. und 8. Juni legten beim»seltsames Verhalten«-Festival Szene-Größen wie Moguai und Moonbootica vor Fans auf. \ 1 3 FOTO: MAX KELLER FOTO: MAX KELLER FOTO: HANNAH HARTMANN FOTO: DAVID HAGEMANN 2 FOTO: BERND WEISHAUPT FOTO: MALTE PFERDMENGES \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\ AUSGABE 10 SOMMER 2013 IMPRESSUM NEO Stadtzeitung für Aachen Oranienstraße 9, Aachen Tel.: 0241/ Fax: 0241/ Mail: VERLAG print'n'press Verlag GmbH Josef Heinrichs DRUCK Grenz-Echo Verlag, Eupen SEKRETARIAT UND VERWALTUNG Martina Welz CHEFREDAKTION Lutz Bernhardt (v.i.s.d.p) REDAKTION Marcus Erberich (Leitung), Sebastian Dreher, Kira Wirtz, Martha Griese, Ben Schröder, Max Keller, Stefan Wetzels. AUTOREN DIESER AUSGABE Julia Brüls, Christian Dang-Anh, Greta Galla, David Hagemann, Eckhard Heck, Christoph Löhr, Svenja Pesch, Viviana Scafidi, Markus Schauta, Flo Smith, Nathalie Wimmer GESTALTUNG Malte Pferdmenges TITEL Malte Pferdmenges VERTRIEB Richard Mariaux (Tel. -112) Natascha Zähl Klenkes NEO ist erhältlich an 180 Auslagestellen in Aachen IHR ANSPRECHPARTNER IM ANZEIGENBEREICH Manfred Sukrow Tel.: 0241/ copyright: 2013 print n press Verlag ANZEIGE

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