Thema Orientierung in Raum und Zeit

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1 Thema Orientierung in Raum und Zeit Ergänzender bildungssprachlicher Deutschunterricht Lernangebot zur Förderung sprachlicher und fachlicher Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern Erarbeitet von Prof. Dr. Gabriele Pommerin-Götze und Dr. Steffi Schieder-Niewierra

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3 Ergänzender bildungssprachlicher Deutschunterricht Thema Orientierung in Raum und Zeit Inhalt 3 Inhalt 1. Überblick über das Lernangebot Allgemeine Betrachtungen Didaktisch-methodische Bemerkungen Module Modul A: Mein Leben Stätten meiner Kindheit Inhalte und Aktivitäten Projektvorschlag...13 Modul B: Eine Stadt verändert sich...15 Inhalte und Aktivitäten Projektvorschlag...16 Modul C: Zeitempfinden von Jugendlichen...19 Inhalte und Aktivitäten Projektvorschlag Literaturhinweise Glossar und Materialsammlung

4 4 Ergänzender bildungssprachlicher Deutschunterricht Thema Orientierung in Raum und Zeit Überblick über das Lernangebot 1 Überblick über das Lernangebot Modul A Mein Leben: Stätten meiner Kindheit Modul B Eine Stadt verändert sich Thema: Orientierung in Raum und Zeit Modul C Zeitempfinden von Jugendlichen Vorschläge für weitere Module: Spurensuche in Nürnberg, Frankfurt, In einer fremden Stadt/in einem fremden Land, Pünktlichkeit notwendige oder über - flüssige Tugend? andere

5 Ergänzender bildungssprachlicher Deutschunterricht Thema Orientierung in Raum und Zeit Allgemeine Betrachtungen 5 2 Allgemeine Betrachtungen Raum und Zeit sind für die gesamte Menschheit existenziell wichtig, wenn auch in unterschiedlicher Ausprägung und in unterschiedlichem Maße. Es gibt keinen Menschen, der nicht durch Raum und Zeit bestimmt ist. Zeit und Raum haben somit eine universale Bedeutung, aber auch eine kulturspezifische und sogar eine individuelle Komponente. Die universale Bedeutung von Raum und Zeit zeigt sich beispielsweise in der objektiven Messung von Zeiteinhei ten oder der Angabe von Entfernungen, Kilometern, Meilen, Knoten etc. Allerdings unterscheidet sich das Kalendarium bereits wieder in den verschiedenen Kulturen. So gibt es einen Sonnen- und Mondkalender, die unterschiedlich viele Tage umfassen. In der Geschichte der Menschheit haben die Kalendarien gewechselt, je nachdem, wer gerade die Macht innehatte. Wer die Zeit bestimmt, hat die Herrschaft dies sagten nicht nur die römischen Herrscher, sondern auch die ägyptischen Könige oder die Herrscher der Inkas und der Azteken. Das Zeitempfinden ist ebenfalls nicht objektiv vorgegeben. Es ist nicht nur kulturspezifisch, und darüber hinaus sogar auch von der Bewertung des einzelnen Individuums abhängig. Am Beispiel der Pünktlichkeit lassen sich die kulturspezifischen und individuellen Komponente des Zeitempfindens sehr gut veranschaulichen. An diesem Beispiel lassen sich allerdings auch sehr gut langlebige Vorurteile über einzelne Völker demonstrieren, so etwa: Die Deutschen sind pünktlich. / In heißen Ländern wird weniger gearbeitet als in kälteren. / Italiener rasen gerne. / In Brasilien gehen die Menschen großzügiger mit der Zeit um. Unsere Vorstellungen von Zeit und Raum werden ganz entscheidend durch die kulturelle Tradition beeinflusst, in der wir aufgewachsen sind und die unser Alltagsleben weitgehend bestimmt. In westlichen Gesellschaften haben die Menschen ein lineares Zeitverständnis entwickelt. Das lineare Zeitverständnis lässt uns den Zeitverlauf als eine gerade Linie denken, die von A bis Z ihren jeweiligen Anfangs- bzw. Endpunkt hat. Innerhalb dieser Zeitlinie müssen die Menschen viele Dinge erfolgreich in möglichst kurzer Zeit schaffen. Keine Zeit verlieren, heißt somit heute die Devise. Dies schafft aber nicht nur das Gefühl von Erfolg, sondern auch Stress, selbst für Kinder und Jugendliche. Weite Entfernungen zwischen Räumen lassen sich heute durch neue Medien überwinden. Ob das immer Vorteile für die Menschen bringt, bleibt allerdings fraglich. Dagegen ist das Zeitverständnis in fernöstlichen Ländern, aber auch in indianischen und afrikanischen Gesellschaften, eher zirkulär. Die Zeit verläuft nach diesem Verständnis nicht in einer Geraden von Punkt A bis Punkt Z, sondern in nach oben ansteigenden Kreisen, sodass Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft nicht so klar zu trennen sind wie bei uns. Das Zeitempfinden in diesen Gesellschaften ist vorwiegend an der Gegenwart orientiert. Die individuelle Komponente von Zeit und Raum hängt von sehr vielen Faktoren ab, etwa davon, ob wir uns an ein schönes Erlebnis aus unserer Vergangenheit erinnern oder davon, ob wir uns gerade mit einer Angelegenheit befassen (müssen), die uns langweilt oder gar schmerzt. Unsere Gefühle, die uns durch die Zeit begleiten, spielen also eine entscheidende Rolle für deren Bewertung. Aber auch unser Alter und unsere Lebenserfahrung spielen eine große Rolle dabei, wie wir zeitliche und räumliche Bezüge, Entfernungen oder etwa Zeit-Räume einschätzen. Als kleines Kind kann die Zeit bis Weihnachten, bis zum nächsten Geburtstag, zum Schuleintritt, bis zum Beginn der Ferien oder dem sehnsüchtig erwarteten Fahrrad, nicht schnell genug vergehen. Und der große Berg, den wir mit dem Schlitten oder Roller als Kind heruntergesaust sind, entpuppt sich in späteren Jahren als winziger Hügel. Der Teich oder das Schwimmbad, indem wir Schwimmen gelernt haben, ist in unserer kindlichen Vorstellung ein unendlich großes Gewässer, einem Meere gleich. Je älter wir werden, desto drastischer schrumpft der Raum und desto schneller verfliegt die Zeit.

6 6 Ergänzender bildungssprachlicher Deutschunterricht Thema Orientierung in Raum und Zeit Allgemeine Betrachtungen Zeit- und Raumvorstellungen beeinflussen jede natürliche Sprache bis hin zu den grammatischen Kategorien oder den Redensarten und Sprichwörtern. Im Deutschen gibt es eine Vielzahl von grammatischen Redemitteln, die Zeitliches und Räumliches ausdrücken, so etwa: Adverbien: später, abends, früh, Konjunktionen: solange, bis, Präpositionen: in, nach, bei, Substantivische Ausdrücke: Weihnachten, zum Zucker fest, an meinem Geburtstag, Redensarten, Sprichwörter, Phraseologismen: kommt Zeit kommt Rat; keine Zeit verlieren wollen; was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr Jede Sprache verfügt über eine Vielzahl grammatischer und idiomatischer Redemittel, um zeitliche und räumliche Sachverhalte auszudrücken wobei sie von Sprache zu Sprache variieren. Aus diesem Grunde lässt sich nicht jedes Wort oder jede sprachliche Wendung 1:1 von einer Sprache in eine andere übersetzen. Gerade im idiomatischen Bereich müssen wir eher

7 Ergänzender bildungssprachlicher Deutschunterricht Thema Orientierung in Raum und Zeit Allgemeine Betrachtungen 7 von sinngemäßen Interpretationen als von wörtlichen Übersetzungen ausgehen. Übereinstimmungen und Unterschiede im grammatischen wie idiomatischen Bereich sind also Gegenstand einer kulturkontrastiven funktionalen Grammatik und Pragmatik. Ihre Bewusstmachung fördert sowohl den korrekten Umgang mit elementaren Sprachstrukturen im Deutschen als auch eine größere Sensibilität gegenüber sprachlichen Wirkungen in konkreten Lebenssituationen auch im Vergleich zu den Herkunftssprachen der Jugendlichen.

8 8 Ergänzender bildungssprachlicher Deutschunterricht Thema Orientierung in Raum und Zeit Didaktisch-methodische Bemerkungen 3 Didaktisch-methodische Bemerkungen Orientierungen in Raum und Zeit werden grundsätzlich allen Menschen in jeder Kultur als Schlüsselkompetenzen abverlangt, unabhängig davon, wie alt die Menschen sind, ob sie in ländlichen Gebieten oder in einer Großstadt aufwachsen, ob ihr Zuhause der tropische Regenwald Brasiliens oder die Antarktis ist, wie ihre Sozialisation im Einzelnen verläuft, welchen Beruf sie ergreifen, wie ihre Lebensziele aussehen und in welcher Lebensphase sich der betreffende Mensch gerade befindet. Die Fähigkeit, sich in Raum und Zeit zu orientieren, ist demnach universell und eine existenzielle Notwendigkeit für jeden Menschen. In einem sehr viel konkreteren Verständnis aber ist die Orientierung in Raum und Zeit an kulturspezifische Übereinkünfte gebunden. Und dann spielen das Klima, die Frage, ob sich das Alltagsleben vorwiegend drinnen oder draußen abspielt, Erziehung und Religion, Ansprüche an Wohlstand und Luxus, Verpflichtungen anderen gegenüber, die Geschlechterbeziehungen oder das Verständnis von Kindheit und Jugend sowie viele andere Faktoren eine entscheidende Rolle für die Interpretation von Raum und Zeit in den verschiedenen Kulturen. Davon wiederum ist ein individuelles Zeitempfinden zu unterscheiden, das jeder Mensch für sich im Laufe seines Lebens entwickelt und das unter Umständen große Differenzen zu seiner Gesellschaft oder zu anderen Kulturen aufweisen kann. In Fragen von Pünktlichkeit, oder Exaktheit bei topografischen Angaben oder bei der Interpretation von Dringlichkeit oder Aufschiebbarkeit von zu lösenden Aufgaben lässt sich sowohl der kulturspezifische Einfluss als auch das individuelle Raum- und Zeitempfinden sehr gut nachvollziehen. Eine Orientierung von Raum und Zeit in allen drei Dimensionen stellt also auch für Kinder und Jugendliche in unserer Gesellschaft, unabhängig davon, in welchem Land sie oder ihre Eltern geboren sind, ein lebenswichtiges Thema dar, mit dem sich auch der Sprachunterricht in Verbindung mit anderen Fächern auseinandersetzen sollte. Auf Grund seiner Mehrdimensionalität bietet dieser Themenbereich vielfältige Ansatzpunkte für interkulturelles Lernen: Der kulturelle und sprachliche Hintergrund der Jugendlichen in der Sekundarstufe ermöglicht nicht nur einen interessanten Vergleich zwischen verschiedenen Redensarten, Sprichwörtern und anderen semantisch-syntaktischen Wendungen über Zeit und Raum. Er bietet ihnen auch die Möglichkeit, wichtige grammatische Strukturen, wie etwa die Tempora der Verben oder adverbiale Ausdrücke sowie einen ausbaufähigen Wortschatz zu Raum und Zeit aktiv zu beherrschen und darüber hinaus kulturspezifische bzw. weltanschauliche Konnotationen kennen zu lernen, etwa bei Begriffen und Wendungen, wie Zeitnot oder Zeitvertreib, jemandem die Zeit stehlen oder einen Raum ausfüllen. Die Beschäftigung mit Fragen von Raum und Zeit kann für die Heranwachsenden zu einer spannenden Entdeckungsreise in Sprachen und Kulturen werden. Das Lernangebot gliedert sich insgesamt in vier Module, von denen drei konkret didaktisch-methodisch ausgearbeitet wurden. Dies sind die Folgenden: Modul A: Mein Leben Stätten meiner Kindheit Modul B: Eine Stadt verändert sich Modul C: Zeitempfinden von Jugendlichen Darüber hinaus werden weitere mögliche Themen vorgeschlagen, die die Lehrkräfte gemeinsam mit ihren Schülerinnen und Schülern selbstständig nach ihren Interessen und Bedürfnissen sowie den Gegebenheiten der jeweiligen Schulen entwickeln können. Die Themenvorschläge sind: 1. In einer fremden Stadt / In einem fremden Land 2. Pünktlichkeit eine notwendige oder überflüssige Tugend? 3. Alles wird schneller die Menschen haben immer weniger Zeit

9 Ergänzender bildungssprachlicher Deutschunterricht Thema Orientierung in Raum und Zeit Didaktisch-methodische Bemerkungen 9 Die drei ausgearbeiteten Module sind nach folgender Struktur gegliedert: Ausgehend von den Zielen bzw. erwünschten Qualifikationen, die die Jugendlichen haben, wird nach den grammatischen Redemitteln, dem Wortschatz sowie geeigneten idiomatischen Redemitteln gefragt, die angewendet, eingeübt oder neu erlernt werden müssen, um die inhaltlichen Aspekte entsprechend bearbeiten zu können. In dieser Rubrik finden die Jugendlichen sprachliche Hilfen, um Räumliches und Zeitliches differenziert ausdrücken zu können, so etwa notwendige Tempora der Verben (vor allem in der 1. Person Singular), Präpositionen, Konjunktionen oder substantivische Angaben mit zeitlichen Bezug sowie Jahreszahlen: nach der Grundschulzeit, als ich zehn Jahre alt wurde, zu meinem Geburtstag, Weihnachten, nächsten Sommer, am Zuckerfest, am 15. April oder idiomatische Wendungen, die in zahlreichen Texten vorkommen können, so etwa: keine Zeit verlieren (wollen), Zukunftspläne schmieden, kommt Zeit, kommt Rat, es eilt sehr, alles Gute braucht seine Zeit. Zu unterscheiden sind hier auch die Begriffe Zeitstufen und Zeitformen. Während kulturübergreifend drei Zeitstufen, nämlich Vergangenes, Gegenwärtiges und Zukünftiges existieren, können die Zeitformen in verschiedenen Sprachen und Kulturen variieren. Im Deutschen gibt es sechs Zeitformen (Tempora der Verben): Präsens, Präteritum, Perfekt, Plusquamperfekt, Futur I und Futur II. Freilich gehören Futur I und Futur II eher in den Bereich der Modalität als in den der Temporalität. Eine Aussage, wie Er wird sie gesehen haben ist eher eine Vermutung als eine Aussage über den Zeitpunkt.

10 10 Ergänzender bildungssprachlicher Deutschunterricht Thema Orientierung in Raum und Zeit Didaktisch-methodische Bemerkungen Hier wäre auch der Raum für mehrsprachige und kulturkontrastive Arbeit. Die Textsorten, die die Schülerinnen und Schüler lesen und selbst produzieren, sind vielfältig: Sie reichen vom Bericht, über die Foto-Text-Collage oder Satire, über kreative Schreibverfahren eines Akrostichons bis zum virtuellen Tagebuch. Neben mündlichen Formen der Kommunikation, einem informellen Gespräch etwa mit Eltern oder Großeltern, Freunden, Nachbarn oder weiteren Verwandten über die eigene Kindheit und frühe Jugendzeit und formalisierten Formen von Interviews werden voraussichtlich vorwiegend schriftsprachliche Fertigkeiten, wie etwa Persönliches berichten oder die Geschichte einer Stadt sachlich darstellen, trainiert. Die nach funktionalen und kreativen Schreibverfahren entstandenen Texte können von den Jugendlichen mit eigenen Zeichnungen oder Fotos in Form einer ansprechenden Dokumentation ästhetisch gestaltet und in einer Ausstellung dokumentiert werden. Schülerinnen und Schüler, die ihre Texte, Zeichnungen, Fotos oder andere Arbeiten einem Kreis von Mitschülern, Freunden und Eltern präsentieren, erleben solche Ausstellungen immer als großen Erfolg und Bestätigung für die vielen Mühen, die eine solche Arbeit mit sich bringt. Die Mühe lohnt sich auf jeden Fall! so die Jugendlichen einer Lerngruppe. Der Reiz, der für Kinder und Jugendliche von außerschulischen Lernorten ausgeht, sollte unbedingt genutzt werden. In diesen Modulen werden der weitere Familienkreis mit entsprechenden Wohn orten das Krankenhaus, in dem man das Licht der Welt erblickt hat der Kindergarten, Hort oder Kita, Spielplatz oder Sportverein oder gar der geheime Lieblingsort die Wohnung der besten Freundin oder des besten Freundes das Rathaus, Museen, Flughafen, historische Stätten und Handwerksbetriebe zu weiteren wichtigen Orten der Erkundung und des Lernens. Die Zuordnung der einzelnen Aspekte innerhalb der jeweiligen Spalten in einem Modul ist keineswegs zwingend. Es sind didaktisch-methodische Angebote, deren Realisierung allerdings von der Entscheidung abhängig ist, welche Ziele realisiert werden sollen und auf welche Weise dies zu geschehen hat. Jede einzelne Spalte kann nach eigenen Intentionen modifiziert, ergänzt, verkürzt oder unterschiedlich vernetzt werden. Das Wichtigste ist, dass die Jugendlichen selbst einen roten Faden durch einen Modul Freude und Erkenntnisgewinn durchführen! Je nachdem, was die Jugendlichen besonders hervorheben wollen, werden sie entweder sachlich berichten oder ihren Gefühlen Ausdruck verleihen, sich vielleicht aber auch an ein (imaginäres) Du wenden wollen. Gelegenheiten zum referenziellen Sprachgebrauch (Berichte etwa), expressiven (Lebensalphabet) oder appellativen Sprachgebrauch (Brief an die Großmutter) werden sich häufig ergeben. Entsprechende Textsorten sollten von den Jugendlichen selbst gewählt werden. Der rote Faden muss nicht zwingend linear verlaufen, sondern kann Angebote der sprachlichen Fertigkeiten, der möglichen Textsorten und der grammatischen Redemittel in eine variable Zuordnung bringen, wenn sie didaktisch sinnvoll und angemessen ist. Die Arbeitsformen und Methoden gehen oft über das übliche Maß schulischen Lernens hinaus. Da beispielsweise die Stätten der eigenen Kindheit oder die Topografie einer Stadt recherchiert werden sollen, werden sowohl die Einzelarbeit (unter Einbeziehung verschiedener Gesprächspartner) als auch die Partnerarbeit in diesen Modulen sicher überwiegen. Die Erweiterung der Methodenkompetenz um einen effizienten Umgang mit digitalen Medien, der Einsatz operationaler Verfahren bei der Textrezeption und -produktion sowie das Verständnis authentischer Texte (Urkunden etc.) stellt für die Jugendlichen eine große Chance zur selbstständigen Bearbeitung weiterer Projekt- bzw. Lernangebotsinhalte dar.

11 Ergänzender bildungssprachlicher Deutschunterricht Thema Orientierung in Raum und Zeit Module 11 4 Module Modul A: Mein Leben Stätten meiner Kindheit (1) Lernorte: Schule, Schulweg, Familie, Nachbarn, Freunde, Spielplatz, Rathaus, Marktplatz, Kirchen, Kindergarten, Krankenhaus, Wohnort der besten Freundin/des besten Freundes, Sportverein, geheimer Lieblingsort Inhalte und Aktivitäten Kompetenzen Grammatische Redemittel / Wortschatz / Idiomatische Wendungen Textsorten / Materialien / Quellen Sich über die wichtigsten Stationen seines Lebens klar werden und diese auf unterschiedliche Art und Weise sprachlich darstellen: sachlich berichten witzig darstellen fotografieren und mit eigenen Texten collagieren Funktionales und kreatives Schreiben (Schwerpunkt: expressive und referenzielle Sprachfunktion; z. B. Akrostichon über das eigene Ich, die eigene Kindheit, den bisherigen Lebenslauf, Zukunftswünsche, konventionelle Lebensläufe etc.) Verständnis von Diagrammen, empirischen Erhebungen etwa über Lebensperspektiven von Jugendlichen in unserer Gesellschaft Substantive: Zeitausdrücke und Jahreszahlen; z. B. zum 2. Geburtstag, am 15. April 1994, Weihnachten, an Ramadan Präpositionen mit zeitlichem Bezug; z. B. nach der Grundschulzeit, in zwei Jahren, vor den Sommerferien Konjunktionen und Satzgliedstellung bei Hypotaxen; z. B. Als ich 10 Jahre alt wurde, sobald ich die Schule beendet habe,... Bericht Satire Collage / Comic Interview Erzählung Cluster Akrostichon (Lebensalphabet) Virtuelles Tagebuch Weblog Lexikon Kreatives Schreiben und grafisches Gestalten z. B. Cluster, Gedicht, kurze Prosatexte Umgang mit digitalen Medien Fotografieren und Collagieren

12 12 Ergänzender bildungssprachlicher Deutschunterricht Thema Orientierung in Raum und Zeit Module Modul A: Mein Leben Stätten meiner Kindheit (2) Lernorte: Schule, Schulweg, Familie, Nachbarn, Freunde, Spielplatz, Rathaus, Kindergarten, Krankenhaus, Wohnort der besten Freundin/des besten Freundes, Sportverein, geheimer Lieblingsort Inhalte und Aktivitäten Kompetenzen Grammatische Redemittel / Wortschatz / Idiomatische Wendungen Textsorten / Materialien / Quellen Erzählungen über die eigene Person aus der Sicht der Eltern, Groß eltern, Verwandten, Freunden erzählen und/oder aufschreiben lassen. (evtl. durch Fotos anreichern) Selbstporträt (z. B. mit Hilfe kreativer Schreibverfahren) erstellen. Funktionales und kreatives Schreiben (Schwerpunkt: expressive und referentielle Sprachfunktion; z. B. Akrostichon über das eigene Ich, die eigene Kindheit, den bisherigen Lebenslauf, Zukunftswünsche, konventionelle Lebensläufe etc.) Erzählungen, Berichte, Anek doten anderer Personen über die eigene Kindheit schriftlich wiedergeben und vortragen Einsicht in Urkunden und Familienchroniken gewinnen Formen der Gesprächsführung/Interviewtechniken anwenden Einbeziehung unterschiedlicher Gesprächspartner Eltern, Geschwister, Freunde, Großeltern, Nachbarn etc.: Dialoge und/oder Rollenspiele Mündliche Kommunikation: Auseinandersetzung mit narrativen Texten (von Eltern, Großeltern, Freunden etc.) über die eigene Person (Schwerpunkt: appellative und referenzielle Sprachfunktion) Einsatz operationaler Ver fahren der Textanalyse und Textproduktion Wortschatzerweiterung zu Schlüsselbegriffen, wie Geburtstag, Kindheit, Alter, Familien, Altersheim, altersgemäß, altern, älter als, veraltet... Tempora der Verben, vor allem Aussagen über die eigene Person im Präsens und Präteritum, evtl. auch Perfekt, z. B. Präsens: Ich wohne bei meinen Eltern in... Präteritum: Ich wohnte bei meiner Oma in... Perfekt: Ich habe in den Sommerferien bei meiner Tante in... gewohnt. Sprichwörter zu Zeit und Raum, z. B. Zeit ist Geld; Kommt Zeit, kommt Rat. Räumliches Vorstellungsver mögen entwickeln, z. B. in einer Dreizimmerwohnung mit Personen leben, Ein Kinderzimmer mit der Schwester, dem Bruder teilen, Unser Garten war sehr klein, so groß wie Adjektive zur Beschreibung von Personen, Gegensatzpaare, z. B. klein groß, dick dünn, hilfsbereit nicht hilfsbereit, dunkle Augen, lustige Sommerspros sen etc.. Bericht Satire Collage/Comic Interview Erzählung Cluster Akrostichon (Lebensalphabet) Virtuelles Tagebuch Weblog Lexikon Lesen, Vorlesen und Rezitieren der authentischen Texte; Ratespiele (wer sich hinter welchem Text verbergen könnte) Umgang mit digitalen Medien

13 Ergänzender bildungssprachlicher Deutschunterricht Thema Orientierung in Raum und Zeit Module 13 Projektvorschlag Modul A: Ich mit meinen und fremden Augen betrachtet (10-12 UE) Hinführung (2 UE) Personenbeschreibungen: Betrachtung von Fotos aus der frühen Kindheit und Beschreibung: Als Baby war ich sehr niedlich mollig hübsch groß Als Kindergartenkind habe ich war ich Als ich in die Schule kam, Nach der ersten Klasse attraktiv Verbalisierung des ersten Eindrucks; Redemittel: z. B.: Ich finde, dass meine Eltern auf den Hochzeitsfoto ein schönes junges Paar sind, Meine Oma lächelt immer freundlich, Mein Großvater hat einen schwarzen Schnurrbart, Meine Lieblingscousine ist ein süßes, kleines Mädchen interessant Vermutungen anstellen: Wer ist das? Wie sieht sie/er aus? Redemittel: z. B.: vermutlich ist das, wahrscheinlich denkt sie, es könnte sein, dass, es sieht so aus, als ob, es scheint, dass, vielleicht kommt er Hier das Bild Spracharbeit/Methodentraining/Besuch eines außerschulischen Lernorts: Familie, Nachbarschaft (6-8 UE) Rede-, Sprechmittel sammeln: Adjektive bzw. Gegensatzpaare zur Personenbeschreibung anhand der Fotos sammeln und sie den Fotos zuordnen: jung alt; hübsch hässlich; groß klein; dick-dünn; attraktiv abstoßend; interessant langweilig; verschmitzt; keck; intelligent; düster; arrogant; verträumt offen freundlich Arbeitsauftrag: Einen kleinen, zusammenhängenden Text über eine Person in der Familie, z.b. die Lieblingstante oder den Lieblingsonkel verfassen und mit Bildmaterial ausschmücken; z.b. als Personenbeschreibung, Portrait, Ratespiel

14 14 Ergänzender bildungssprachlicher Deutschunterricht Thema Orientierung in Raum und Zeit Module Kreatives Schreibverfahren: Namens-Akrostichon Schülerin/Schüler schreibt den eigenen Vornamen senkrecht Buchstabe für Buchstabe, z.b.: N I C O L E Jedem Buchstaben wird nun z.b. eine passende Eigenschaft oder auch Zukunftsträume zugeordnet, z.b.: Nett Interessant Chic Offen Lustig Eisprinzessin Die Eigenschaften und Zukunftsträume können zum Beispiel in einem Wordle ansprechend visualisiert werden. nett interessant Eisprinzessin lustig offen chic Wie sah meine Schultüte aus? Wie waren meine ersten Schultage? Was waren die lustigsten Streiche? Was magst du besonders an mir? Was mag ich besonders an dir? Sammlung der Ergebnisse: Die Schülerinnen berichten über die Interviews/Gespräche, die sie mit anderen über sich geführt haben; Gespräch über die Emotionen, die aus diesen Erzählungen, Berichte etc. resultieren (Redemittel z.b.: ich hätte nie gedacht, dass, es stimmt schon, dass ich, es war mir klar, dass, ich finde gemein, dass ; es stimmt überhaupt nicht, dass ; ) Fixierung der Ergebnisse der Interviews/Gespräche z.b. durch Niederschriften, Computerausdrucke, Berichte Fotografieren Die Schülerinnen fotografieren sich gegenseitig (Polaroid oder Digital) und drucken Bildmaterial aus; nach Bedarf und Möglichkeit eventuell auch kurze Einführung in die digitale Bildbearbeitung am Computer Erstellung eines Lebensportraits in Form einer Foto Text-Collage: Vom Baby zum heutigen Tag Eigenes Foto mittig auf Plakat (mindestens DinA3-Größe) kleben. Akrostichon und gesammelte Berichte, Interviews, Erzählungen ausschneiden und dazu positionieren. Suche in Zeitschriften, Reklameblättern etc. nach Bildmaterial, das z.b. Wünsche repräsentiert (Autos, Reisen, ); Stichpunkte, Zitate, Wünsche in freie Räume schreiben. Präsentation: (2 UE) Ausstellung und Besprechung der Collagen in der Gruppe und/oder Familie/Freundeskreis Wer bin ich? Schüler fragen Eltern, weitere Verwandte, Freunde, Nachbarn etc. über Geschichten, Eindrücke usw. zur eigenen Person. Mögliche Leitfragen: Wie war ich als Baby? Habe ich viel geweint oder mehr gelacht? War ich ein Penatenbaby, ein Sonntagskind oder ein Teufelsbraten oder gar ein Raufbold?

15 Ergänzender bildungssprachlicher Deutschunterricht Thema Orientierung in Raum und Zeit Module 15 Modul B: Eine Stadt verändert sich Lernorte: Schule, Museen, Stadtteile, Freizeitzentren, Spielplätze, Straßen (evtl. Straßenbahnschienen), Plätze (z. B. auch Bahnhof, Flughafen), Reisebüro bzw. Touristeninformation, Internet, Park, Grünanlage, Kirche, Markt, Hochhäuser etc. Inhalte und Aktivitäten Kompetenzen Grammatische Redemittel / Wortschatz / Idiomatische Wendungen Textsorten / Materialien / Quellen Ein Stadtportrait entwerfen/ die eigene Stadt entdecken Verschiedene Stadtviertel beschreiben, historische Bauwerke, Denkmäler kennen lernen, Szenetreffs erkunden, die älteste Kirche ausfindig machen und beschreiben Veränderungen der eigenen Umgebung wahrnehmen und nach unterschiedlichen Intentionen schriftlich darstellen Lieblingsplätze, -straßen erkunden Interviews mit Passanten führen Funktionales und kreatives Schreiben, grafisches Gestalten bzw. Collagieren, Fotografieren Lesen und Informations entnahme aus historischen und aktuellen Quellen Operationale Verfahren der Textanalyse Auswertung von Tabellen, Statistiken Mündliche Kommunikation, Interviewtechnik Umgang mit digitalen Medien Tempora der Verben; beispielsweise Präteritum der Verben; z. B. Das Stadtviertel wurde 1954 saniert. Nach entstanden neue Büroräume und Geschäfte. Substantive; Zeitausdrücke und Jahreszahlen; z. B. Im Jahre wurde... gegründet. Fachwortschatz; z. B. Burggraben, Häuserflucht, Shopping-Meile Adjektive zur differenzierten Beschreibung; z. B. eindrucksvoll, mächtig, modern, verfallene Bausubstanz Statistik bzw. Tabelle Nachricht Elfchen Bericht Interview Collage Werbetexte Fakten zur Stadtgeschichte und Stadtplanung ermitteln und sachlich darstellen Fotografieren, Bildmaterial recherchieren und grafisch gestalten Flyer bzw. Stadtprospekt für andere Jugendliche gestalten Steigerung der Adjektive; z. B. die älteste Kirche, das bekannteste Denkmal, der schönste Brunnen Fragepronomen, Unterschiede zwischen Entscheidungs-, Ergänzungs- und Anschluss fragen; z. B. Haben Sie schon einmal unser Altes Rathaus besucht? (Entscheidungsfrage); Seit wann gibt es das Sportstadion in unserem Ort? (Ergänzungsfrage); Sie haben in Gostenhof den Kindergarten besucht? Woran können Sie sich besonders erinnern? (Anschlussfrage) Werbesprache entdecken, kritisch analysieren und nutzen; z. B. Imperativ, Wortneuschöpfungen, z. B. Besuchen Sie unsere Stadt ein Kleinod barocker Baukunst!

16 16 Ergänzender bildungssprachlicher Deutschunterricht Thema Orientierung in Raum und Zeit Module Projektvorschlag Meine Lieblingsstraße (10-12 UE) Hinführung: (2 UE) Ausgewählte Texte des Projekts lesen und besprechen z.b. Saturnweg (Nürnberg), Andreas 5./6. Klasse Meine Straße heißt Saturnweg. Sie heißt so, weil es in der Nähe auch andere Straßen gibt, die nach Planeten benannt sind, zum Beispiel der Neptunweg oder der Planetenring. Ich wohne in einem großen Haus. Es hat acht Stockwerke, im siebten Stock wohne ich. Direkt vor meiner Haustür sind ein kleiner Parkplatz und ein paar Garagen. Dahinter ist gleich ein großer Spielplatz. Meine Straße hat zwei Spuren, die nach einer Weile zusammentreffen. In meiner Nachbarschaft wohnen besonders alte Leute, weil es das Haus seit 1944 gibt. In meiner Straße gibt es noch fünf vierstöckige Häuser, ein sechsstöckiges Haus und Häuser mit Garten. Auf dem Spielplatz kann man Fußball und Basketball spielen und auf Burgen klettern. An der Straße gefällt mir der Spielplatz am besten. Diskussion in der Gruppe über Straßen, in denen die Schüler wohnen; mögliche Arbeitsaufträge: Was gefällt dir am Besten in deiner Straße, was gefällt dir gar nicht? Woher kommt der Name deiner Straße? Wie sieht deine Traumstraße aus?.. Was gefällt dir besonders an deinem Lieblingsort? Besuch außerschulischer Lernorte: (3 UE) gemeinsame Erkundung des Stadtviertels bzw. der Wohnstraßen der Schüler Festhalten von Eindrücken vor Ort in einem Heft bzw. Logbuch Fotografieren von Stadtvierteln, Straßenzügen, schönen Plätzen etc. aus unterschiedlichen Perspektiven

17 Ergänzender bildungssprachlicher Deutschunterricht Thema Orientierung in Raum und Zeit Module 17 Spracharbeit/Methodentraining: (6 UE) gemeinsame Wiederholung und schriftliche Fixierung der gewonnenen Eindrücke (Tafel, Folie, Flipchart ) Wortfeldarbeit: Sammlung von zur Beschreibung von Straßen, Wohnvierteln etc. wichtigen Adjektiven und Fachwortschatz, z.b. Einfamilienhaus, freistehend, Doppelhaushälfte, Reihenhaus, Mehrparteienhaus, Hochhaus, Geschoss, Etage, Stockwerk, Neubau, Altbau, Ziegelbau, Plattenbau, Fachwerkbau, Balkon, Terrasse, Souterrain, Schindeln, Ziegel, einstöckig, zweistöckig, massiv, verwittert, verbaut, verziert, verputzt Erster Schreibversuch Meine Lieblingsstraße / mein Lieblingsviertel / mein Lieblingsplatz : 1. Sichtung der fixierten Ergebnisse aus Punkt 3 2. Clustererstellung zu einem zentralen Begriff 3. Erster Textversuch aus den Ergebnissen des Clusters (eventuell als Vorbild nochmals Texte aus Beispiel: Ich wohne in der Lindenstraße. Sie heißt genauso wie die Straße aus der Fernsehserie, aber sie sieht ganz anders aus. Die Straße heißt so, weil dort viele Lindenbäume stehen. Der Lindenbaum ist sehr groß mit einem mächtigen Stamm, und die grünen Blätter verströmen im Sommer einen ganz feinen Geruch. Die Straße ist ziemlich groß und oft schmutzig. Oft kann man den guten Baumgeruch nicht riechen, weil die Autoabgase so stinken. Es wohnen auch viele Menschen in meiner Straße, in meinem Haus wohnen 28 Leute. Wenn wir Hoffeste machen, ist es immer sehr lustig. 4. Erste Präsentation der Texte in der Gruppe 5. Überarbeitung der Texte; z.b. mit Hilfe operationaler Verfahren 6. Gestaltung der Texte; z.b. mit Fotos, Einbau des Textes in eine Fotocollage, Skizzen, Stadtplanausschnitte grüne Blätter feiner Geruch Lindenbäume mächtiger Stamm viele Freunde alte und junge Menschen bunte Hoffeste viele Nachbarn Lindenstraße saubere/ schmutzige Straße Straßenverkehr große/ kleine Straße stinkende Abgase tosend laut

18 18 Ergänzender bildungssprachlicher Deutschunterricht Thema Orientierung in Raum und Zeit Module Präsentation der Ergebnisse: (2 UE) Mögliche Weiterführung: Arbeit mit digitalen Medien, z.b.: Virtuelle Rundgänge Einsatz von Google Earth Unsere Stadt, meine Straße aus dem All Anlegen und Führen eines digitalen Tagebuchs Weblogs Unsere Stadt/Straßen Erstellung einer Projekt-Homepage Unsere Stadt/ Straßen Erarbeitung eines WebQuests (virtuelle Schnitzeljagd) Jagd nach Mister X quer durch die Stadt Informati onsaustausch über Internet bzw. Handy gemeinsames Verfassen eines literarischen Hypertexts Unsere Stadt/Straßen Aufnahme eines Gruppen-Podcasts zu den Texten Foto-Text-Quiz zu Straßen, Plätzen und Gebäuden meiner/deiner/unserer/seiner/ihrer Straße

19 Ergänzender bildungssprachlicher Deutschunterricht Thema Orientierung in Raum und Zeit Module 19 Modul C: Zeitempfinden von Jugendlichen (1) Lernorte: Schule, Straße, (Schüler-) Café, Jugendtreff, Familie, Bibliothek Inhalte und Aktivitäten Kompetenzen Grammatische Redemittel / Wortschatz / Idiomatische Wendungen Textsorten / Materialien / Quellen Sich über die Bedeutung von Zeit für das eigene Leben klar werden und in verschiedenen Textsorten zum Ausdruck bringen Unterscheidungen zwischen objektivem und subjektivem Zeitempfinden treffen Kreatives und funktionales Schreiben (Lesen/ Rezitieren) Operationale Verfahren der Textproduktion Wissenschaftliche Textrecher che in Kleingruppen Zusammenfassen von Informationen und Meinungen Diskutieren, Vergleiche anstellen Dialoge führen (Hörverstehen und Sprechen trainieren) Poetisches Schreiben über subjektives Zeitempfinden Funktionales bzw. sachliches Schreiben über Zeitmessung Kommentierendes Schreiben Wortfeld und Wortfamilie Zeit Wortfamilie: Zeitvertreib, beizeiten, zeitnah, Hochzeit Wortfeld: Tempo, Uhr, Tag und Nacht Zeitadverbien und Zeitkonjunktionen; z. B. morgens, nachdem, spät, beizeiten etc. Substantivische Zeitausdrücke; z. B. im Sommer, an Ramadan, zum Osterfest, bei Nacht etc. Tempora der Verben Präsens, Präteritum, Perfekt, Plusquamperfekt, Futur I, Futur II Pronomen: 1. Person Sing. in Verbindung mit Negation, Konjunktion und Adverbien, z. B. Ich habe wenig Zeit Differenzierung des Wortschatzes um Schlüsselbegriffe und Idiomatische Wendungen; z. B. keine Zeit verlieren (wollen), unter Zeitdruck stehen etc. Gedicht Cluster Akrostichon Erlebnisbericht Aphorismen/ Lebensweisheiten in Sprichwörtern philosophische Reflexionen (produktiv) Gegenüberstellung in Podiumsdiskussionen und/oder Erörterungen naturwissenschaftliche und philosophische Texte rezipieren Tageslauf/ Lebenslauf innerer Monolog Gedicht Erörterung fiktiver Zeitungstext Tagebuch

20 20 Ergänzender bildungssprachlicher Deutschunterricht Thema Orientierung in Raum und Zeit Module Modul C: Zeitempfinden von Jugendlichen (2) Lernorte: Schule, Straße, (Schüler-) Café, Jugendtreff, Familie, Bibliothek Inhalte und Aktivitäten Kompetenzen Grammatische Redemittel / Wortschatz / Idiomatische Wendungen Textsorten / Materialien / Quellen Über die Bedeutung der Zeit in unterschiedlichen Kulturen recherchieren Was denken Jugendliche (anderer Klassen, Schulen oder in Jugendclubs etc.) über Zeit und Raum? Einen Blick in die Zukunft werfen Berufswünsche äußern Wissenschaftliche Textrecher che in Kleingruppen Kulturkontrastive Untersuchung über Zeit und Raum Interpretieren kulturspezifischer Sichtweisen Lesen, Diskussion über Zeitempfinden in verschiedenen Epochen Dialoge führen (Hörverstehen und Sprechen trainieren) Auswertung von Interview- Ergebnissen Grafische Umsetzung von Informationen Kommentierendes Schreiben Personal-kreatives Schreiben/ funktionales Schreiben etwa über die private und berufliche Zukunft Portfolio erstellen Idiomatische Wendungen und Sprichwörter zum Thema Zeit in verschiedenen Sprachen und Kulturen, z. B.: Kommt Zeit, kommt Rat, die Zeit heilt alle Wunden etc. Zeitadverbien und Zeitkonjunktionen; z. B. morgens, für, nachdem, sobald etc. Alternative Fragestrategien: Ergänzungs- und Entscheidungsfragen, Anschlussfragen, rhetorische Fragen, provokante Fragen Historisch relevante Zeitangaben, z. B. im Mittelalter, in der Steinzeit, nach dem zweiten Weltkrieg, nach dem Fall der Mauer etc. Modalverben und Infinitiv; z. B. ich will werden Naturwissenschaftliche und philosophische Texte rezipieren Zeit-Dokumentation über Kulturen (reproduktiv) Zukunftsvisionen vergleichendes Zeit-Cluster Bewerbungsschreiben Tageslauf/Lebenslauf Auswertungen, Synopsen, Tabellen Interview und Auswertung Grafiken Tagebuch Zeitangaben, die Zukünftiges ausdrücken (Präsens + Zeitadverbien, Futur I, Konditionalsätze, nominale und adverbiale Zeitangaben, Datumsangaben), z. B. Nach der Schulzeit bin ich/werde ich ; Wenn ich erwachsen bin, (dann) ; Im Jahre 2014 etc. Konjunktiv II, Steigerungsformen, z. B. Am liebsten würde ich Kinderärztin werden, Mein Traumberuf wäre etc.

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