Der Zeit voraus. Der Einfluss neuer Technologien auf den Erfolg führender kmus

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1 Der Zeit voraus Der Einfluss neuer Technologien auf den Erfolg führender kmus

2 The Boston Consulting Group (BCG) ist eine internationale Managementberatung und weltweit führend auf dem Gebiet der Unternehmensstrategie. BCG unterstützt Unternehmen aus allen Branchen und Regionen dabei, Wachstumschancen zu nutzen und ihr Geschäftsmodell an neue Gegebenheiten anzupassen. In partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit den Kunden entwickelt BCG individuelle Lösungen. Gemeinsames Ziel ist es, nachhaltige Wettbewerbsvorteile zu schaffen, die Leistungsfähigkeit des Unternehmens zu steigern und das Geschäftsergebnis dauerhaft zu verbessern. BCG wurde 1963 von Bruce D. Henderson gegründet und ist heute an 78 Standorten in 43 Ländern vertreten. Das Unternehmen befindet sich im alleinigen Besitz seiner Geschäftsführer. In Deutschland und Österreich erwirtschaftete BCG im Jahr 2012 mit Beraterinnen und Beratern einen Umsatz von 490 Millionen Euro. Für weitere Informationen:

3 Der Zeit voraus Der Einfluss neuer Technologien auf den Erfolg führender kmus David Michael Neeraj aggarwal Derek Kennedy Michael RüSSmann John Wenstrup Ruba Borno Julia Chen Julio Bezerra Oktober 2013 The Boston Consulting Group

4 Inhalt 3 Vorwort 4 Einleitung 8 Erkenntnisse von führenden Unternehmen Fünf Wachstumstreiber Grundlegene Erkenntnisse, weitreichende Wirkung 16 PotenZial für schnelleres Wachstum und mehr A arbeitsplätze 19 Roadmap zur Beseitigung von Hürden zum Einsatz Von Technolgie in KMUs Eine Agenda für politische Entscheidungsträger Eine Agenda für KMUs 27 Anhang 1: Methodik 30 ANHANG 2: Erhebungsdaten nach Ländern 41 Weiterführende Literatur 42 Anmerkung für den Leser 2 Der Zeit voraus

5 Vorwort Kleine und mittelständische Unternehmen (KMUs) sind weltweit ein entscheidender Wachstumstreiber für die Wirtschaft und die Schaffung von Arbeitsplätzen. Ihr Erfolg zählt. Wenn KMUs nach neuen Wachstumsmöglichkeiten suchen, können sie sich einer Vielzahl neuer Informationstechnologien bedienen. Dank der Einführung der Cloud können KMUs auf viele derselben Systeme und Technologien zugreifen, die auch große, multinationale Unternehmen verwenden. Trotzdem ist die Nutzung der neuesten Technologien bei kleineren Unternehmen zweifelsohne unausgeglichen. Diese digitale Kluft könnte die Leistungslücke der KMUs weiter vergrößern, während sich die Innovationsgeschwindigkeit immer weiter erhöht. Das Risiko einer wachsenden technologischen Kluft ist sowohl für Unternehmen als auch für politische Entscheidungsträger weltweit relevant. Die Erfahrung von Technologieführern unter den kleineren Unternehmen zeigt eine starke Korrelation zwischen dem Einsatz moderner Informationstechnologien und dem Wachstum sowie der Schaffung von Arbeitsplätzen. Für ein besseres Verständnis der Faktoren, die ein schnelles Wachstum bei KMUs bewirken, sowie der Rolle moderner IT, hat Microsoft The Boston Consulting Group (BCG) damit beauftragt, diesen unabhängigen Bericht zu erstellen. Die nachstehend aufgeführten Ergebnisse wurden mit den Führungskräften von Microsoft besprochen, jedoch ist BCG verantwortlich für die Analysen und Schlussfolgerungen. The Boston Consulting Group 3

6 Einleitung Luis Gonzalez und Pierre Schindler erkannten ein nationales Bedürfnis und gleichzeitig ein großes Potenzial für eine neue Geschäftsidee. Obwohl 35 Millionen Brasilianer über eine private Krankenversicherung verfügten damit liegen sie zahlenmäßig auf Platz zwei nach den Vereinigten Staaten konnten es sich die meisten Versicherungsunternehmen aufgrund der Kosten und aufgrund von Problemen in ihren Lieferketten nicht leisten, Zuschüsse für verschreibungspflichtige Medikamente anzubieten. Viele Brasilianer vermieden es daher, teure Medikamente zu kaufen. Infolge dessen erhöhte sich die Zahl ihrer Krankentage und die Zeit ihrer Genesung. Luis Gonzalez und Pierre Schindler haben es sich zum Ziel gesetzt, beide Probleme zu adressieren, indem sie modernste IT zur Reduktion der Kosten und Komplexität in den Lieferketten der Versicherungen einsetzen. Heute ist Vidalink Brasiliens erstes und größtes Pharmacy-Benefit-Management-Unternehmen (PBM) und einer der führenden Bezuschusser von Medikamenten. Grundstein des Erfolgs ist eine Softwareplattform, die Apotheken miteinander verbindet und monatlich eine Million Transaktionen anhand zweier Datenzentren verwaltet, die durch eine eigene Private Cloud synchronisiert werden. Seit 2010 hat sich der Umsatz des Unternehmens verdoppelt und die Belegschaft ist um 50% auf 185 Mitarbeiter gestiegen. Wir sind schneller und können umfangreicher auf die Wünsche unserer Kunden eingehen als unsere Konkurrenten, erklärt Gonzalez. Wir können auch schneller innovieren. Luis Gonzalez und Pierre Schindler sind zwei von vielen Entrepreneuren weltweit, die realisiert haben, dass neue IT der Schlüssel für den Erfolg kleiner und mittelständischer Unternehmen sein können. Das Gute an einem PBM-Geschäftsmodell ist, dass es sehr skalierbar ist. Egal, ob ich einen oder Patienten zu diesen Geschäften schicke: Mein Umsatz wird relativ zu den inkrementellen Kosten dramatisch steigen, erklärt Gonzalez. 4 Der Zeit voraus

7 Weltweit leisten KMUs einen wesentlichen Beitrag zur Wirtschaftsleistung ihrer jeweiligen Länder und sind oft die wichtigsten Treiber für die Schaffung von Arbeitsplätzen und Wirtschaftswachstum. KMUs unterscheiden sich jedoch sehr stark hinsichtlich dem Einsatz und der Anwendung neuer Technologien, insbesondere bei der Nutzung moderner IT-Tools. Vidalink gehört zu einer Gruppe von KMUs, die wir Technologieführer nennen. Diese Unternehmen sind der allgemeinen Einführung neuer IT-Tools weit voraus und nutzen jeden neuen Fortschritt zur Verbesserung der Effizienz, zur Generierung neuer Kunden und zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit gegenüber deutlich größeren Konkurrenten. Sie verwenden die gesamte Bandbreite moderner Tools, von der Produktionssoftware über Internetdienste bis hin zur Integration von Cloud-basierten Services. Unsere Untersuchungen haben ergeben, dass Technologieführer ihre Konkurrenten aus derselben Branche auf dem Markt deutlich outperformen. Wir haben über KMUs in fünf Ländern untersucht (USA, Deutschland, China, Indien und Brasilien). In allen Industriezweigen haben Technologieführer zwischen 2010 und 2012 fast doppelt so schnell Arbeitsplätze geschaffen wie andere KMUs. Gleichzeitig haben Technologieführer ihren Jahresumsatz um 15 Prozentpunkte schneller erhöht als Unternehmen, die neue Technologien weniger nutzten. Letztere, die wir Technologienachzügler nennen, sind Unternehmen, die bis jetzt noch keine fest etablierten IT-Tools in ihre Geschäftsmodelle integriert haben und die Vorteile moderner Technologien, wie Cloudbasierter Services, noch nicht für sich erschlossen haben. Dies stellt eine große Chance für KMUs und für politische Entscheidungsträger weltweit dar. Wir schätzen, dass der Gesamtumsatz der KMUs in den fünf untersuchten Ländern um 770 Milliarden US- Dollar steigen könnte, wenn mehr KMUs die Wachstumsraten der Technologieführer erreichen würden. Zusätzlich könnten hierdurch in den untersuchten Ländern 6,2 Millionen neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Ein Zuwachs an Technologieführern würde darüber hinaus die Innovationskraft der Länder stärken und für mehr Dynamik sorgen. Derartige Chancen sind nicht neu. Die erste breite (umfangreiche) IT- Welle, die PCs und schlichte Produktivitätstools hervorbrachte, veränderte nachhaltig die Arbeitsweise von Unternehmen und verbesserte deren Produktivität und Effektivität. Heute gehören diese Tools zur Grundausstattung der meisten Unternehmen. Die zweite große IT-Welle hat durch die globalen Vernetzung vollkommen neue Kommunikationswege erschaffen und damit ganze Industriezweige revolutioniert. Informationen, Wissen und Entscheidungsmacht wurden zunehmend in die Hände der Kunden gelegt. Unternehmen konnten dadurch ihre Kunden, Lieferanten und Mitarbeiter besser erreichen und globale Wissensnetzwerke aufbauen. Die Einführung von Social-Media-Tools, mobilen Anwendungen und internetbasierten Tools zur Zusammenarbeit katalisieren diesen Prozess und schaffen weiter neue Möglichkeiten. Die dritte, Cloud-basierte IT-Welle, von der technologieführende Unternehmen wie Vidalink von Luis Gonzalez profitieren, bietet die The Boston Consulting Group 5

8 Möglichkeit für neue, noch weitreichendere Innovationen und Wachstum. Die Cloud ermöglicht auch kleineren Unternehmen Zugang zu Ressourcen und Leistungen, die zuvor nur den größten Unternehmen vorbehalten waren und das zu einem Bruchteil der ursprünglichen Kosten. Hinzu kommt, dass Cloud-basierte Lösungen Unternehmen dabei unterstützen können, Zugang zu bereits bestehenden Online-Netzwerken von Kunden und anderen Firmen zu bekommen. Politiker und Manager weltweit sollten die Nutzung Cloud-basierter Technologien durch KMUs unterstützen und die damit erzielbaren ökonomischen Vorteile realisieren. Infolge der letzten Rezession, fällt es vielen Ländern schwer, Arbeitsplätze zu schaffen und zu einem starken Wirtschaftswachstum zurückzukehren. Unsere Recherchen ergeben, dass eine zunehmende Anwendung neuer IT-Technologien durch KMUs sowohl die Wirtschaft als auch die Schaffung von Arbeitsplätzen ankurbeln könnte. Da KMUs der wichtigste Wachstumstreiber vieler Volkswirtschaften weltweit sind, hat die Boston Consulting Group eine umfangreiche Studie über den Zusammenhang zwischen der Nutzung neuer IT- Technologien durch diese Unternehmen und ihrer Leistungsfähigkeit durchgeführt. Hierzu haben wir 15 Volkwirtschaften, in denen KMUs bis zu 72 Prozent des BIP und bis zu 82 Prozent der Beschäftigung ausmachen, miteinander verglichen (Abbildung 1). Es wurden Abbildung 1 Kleine und mittlere Unternehmen leisten einen wesentlichen Beitrag zur Wirtschaft ihres jeweiligen Landes Anteil der Arbeitnehmer in KMUs Ø 54 China 82 Australien Türkei Niederlande 65 Mexiko 64 Frankreich 64 Deutschland 63 Japan 63 Südafrika UK 54 Brasilien 53 USA 49 Kenia 33 Russland 25 Indien % der Erwerbstätigen 61 Anteil der KMUs am BIP Ø % des BIP 72 Quellen: Angaben für Russland stammen vom Ministry of Economic Development of the Russian Federation und beinhalten Landwirtschaft und Fischerei. Angaben für Australien stammen vom Australian Bureau of Statistics und beinhalten alle industriesektoren sowie landwirtschaft. Angaben für Aüdafrika stammen aus dem National Small Business Amendment Act und vom South African Institute of Professional Accountants. Angaben zu eu-ländern stammen von der EU-Kommission und den Factsheets des Small Business Acts für Europa. Arbeitnehmer beziehen sich auf betriebswirtschaftliche Bereiche, ausgenommen sind Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Fischerei, Bildungs- und Gesundheitswesen. Zusätzliche Quellen sind die EU-Kommission, verschiedene nationale Regierungsbehörden und Datenquellen sowie die indischen industrie- und Handelskammern. 6 Der Zeit voraus

9 Interviews mit Entscheidungsträgern von KMUs in den USA, Deutschland, China, Indien und Brasilien fünf der weltweit größten und vielfältigsten Wirtschaftssysteme über den Umfang des Einsatzes moderner IT in ihren Unternehmen geführt. Dazu gehören grundlegende Technologien wie PCs und Produktivitätstools, Internetzugang und Mobilfunktechnologie, soziale Netzwerke und die Nutzung von Unternehmenssoftware wie etwa Cloud-basierte Services. Unser Fokus lag hierbei auf IT-Tools und -Services (Hardware, Software und Cloud-Services). Nachfolgend untersuchen wir die Methoden, die Technologieführer von anderen Unternehmen unterscheiden, sowie die Maßnahmen, die andere Unternehmen ergreifen müssen, um aufzuholen. Des Weiteren bewerten wir die Auswirkungen der Nutzung moderner IT-Tools durch KMUs auf deren Volkswirtschaften und erstellen eine Roadmap für diejenigen Unternehmen und Länder, die von den neuesten Technologieinnovationen profitieren möchten. The Boston Consulting Group 7

10 Erkenntnisse von führenden Unternehmen In fünf Ländern haben wir KMUs der verschiedensten Industriezweige und Märkte genauestens auf zwei Dinge untersucht: Wie setzen sie IT-Tools ein und wie erfolgreich sind diese Firmen am Markt. Wir haben Daten über die Nutzung unterschiedlicher IT-Tools gesammelt, Nutzungsmuster identifiziert und die Einstellung von Firmeneigentümern und Führungskräften im Hinblick auf die damit einhergehenden Verbesserungen und Vorteile diskutiert. Wir haben diese Daten im Zusammenhang mit der Geschäftsentwicklung der Unternehmen im Lauf der vergangenen drei Jahre betrachtet, vor allem hinsichtlich des Umsatzwachstums und der Schaffung von Arbeitsplätzen, indem wir nach Zusammenhängen mit einer verbesserten Leistungsfähigkeit gesucht haben (Methodik siehe Anhang). Wir haben festgestellt, dass KMUs entsprechend ihrer Muster bei der Nutzung von Technologien in drei Kategorien unterteilt werden können: Technologieführer setzen eine Vielzahl unterschiedlicher Technologien ein, um ihr Unternehmen voranzutreiben. Hierzu nutzen sie in der Regel eine wirkungsvolle Kombination aus Cloud-basierten Dienstleistungen und Lösungen, Online-, sozialen und mobilen Funktionen, Internet-Telefonie (VoIP), Messenger-Tools sowie Hardware und Software zur Produktivitätssteigerung. Technologieführer unterscheiden sich von ihren Wettbewerbern durch ihre Bereitschaft, die neusten Technologien einzusetzen. Diese Vorreiter charakterisieren sich durch die Nutzung von Cloud-Services wie Datenspeicherung, Online-CRM-Software, Big-Data-Analyse- Tools, ihre Fähigkeit, kundenspezifische Softwareprogramme auf Cloud-Plattformen zu erstellen, sowie durch ihre Nutzung von Dienstleistungen, die umfassendes IT- Infrastruktur-Management online anbieten (siehe Abbildung 2). Das Ausmaß, in dem diese Technologieführer andere KMUs in ihrer Wirtschaftsleistung übertreffen, ist bemerkenswert, und das in allen fünf Ländern (siehe Abbildung 3). Häufig wachsen sie schneller als die Wirtschaft des Landes insgesamt (siehe Abbildung 4) Technologiemitläufer nutzen bewährte IT-Tools sehr intensiv; etliche auch fortgeschrittene Funktionen. So betreiben beispielsweise 60 Prozent eine Unternehmenswebsite, 30 Prozent nutzen VoIP- Tools, und eine Handvoll verwendet mobile Geräte und Anwendungen sowie Social-Media-Seiten. Cloud-basierte Plattformen oder Lösungen werden von ihnen jedoch nicht eingesetzt. Ihr Ergebnis, gemessen am Umsatzwachstum und der Schaffung von Arbeitsplätzen, liegt in jedem Markt hinter dem der Technologieführer. 8 Der Zeit voraus

11 Abbildung 2 Technologieführer adaptieren schon früh neue Technologiewellen 1 Technologienachzügler (in %) Technologiemitläufer (in %) Technologieführer (in %) Individuelle Produktivität und Effizienz Bürocomputer Internet Produktivitätstools Smartphone Weltweite Vernetzung und Kommunikation Webbasierte Kommunikation ERP Social-Media-Seiten Skalierung und Flexibilität Online-Portal für Kunden Mobile Webseite Cloud-basierte Services Sehr häufig verwendet: > 60 % Häufig verwendet: 30 % bis 60 % Kaum verwendet: < 30 % Quelle: BCG Economic Impact Study - Quantitative Survey, April Abbildung 3 Technologieführer erzielen mehr Umsatz und schaffen mehr Arbeitsplätze als andere KMUs KMUs in entwickelten Märkten KMUs in aufstrebenden Märkten Durchschnittliche jährliche Wachstumsrate, (in %) Umsatzwachstum Durchschnittliche, jährliche Wachstumsrate, (in %) Arbeitsplatzwachstum Technologienachzügler Technologiemitläufer Prozentpunkte Prozentpunkte Quelle: BCG Economic Impact Study - Quantitative Survey, April The Boston Consulting Group 9

12 Technologienachzügler nutzen IT-Tools im Allgemeinen nur wenig. Sie besitzen keine Online-Präsenz. Nur ungefähr 60 Prozent verwenden Computer und das Internet und machen nicht einmal auf die grundlegendste Weise Gebrauch von Tools zur Erhöhung ihrer Produktivität. Ihre Unternehmen schneiden schlechter ab als die der Technologieführer und -mitläufer und liegen manchmal sogar noch hinter der durchschnittlichen Wirtschaftsleistung ihres Landes (siehe Abbildung 4). Fünf Wachstumstreiber Unsere Recherchen bestätigen, dass eine erfolgreiche Geschäftsentwicklung bei KMUs ganz klar mit der intensiven Nutzung neuer Technologien zusammenhängt. Dies ist aber nur ein Aspekt. Technologieführer ziehen eine Vielzahl von Vorteilen aus der Nutzung von IT-Tools. Unsere Studie zeigt fünf Treiber, mit denen Technologieführer mithilfe moderner IT das Wachstum beschleunigen. Technologieführer streben in neue Märkte und arbeiten sehr eng mit ihren Kunden und Angestellten zusammen. Fast alle Technologieführer sind online 88 Prozent besitzen Breitbandverbindungen, zwei Drittel verwenden mobile Geräte und haben eine Social-Media-Präsenz. Die von uns befragten Technologieführer erklärten, dass die durch neue Technologien ermöglichte Zusammenarbeit der Schlüssel dafür ist, gegen größere Unternehmen wettbewerbsfähig zu sein. Sie verwenden Cloud-basierte Kommunikationstools, um sich Abbildung 4 Technologieführer wachsen deutlich stärker als das jeweilige BIP ihres Landes Durchschnittliches jährliches Umsatzwachstum (in %) 30 Anführer Anführer 25 Mitläufer Anführer 20 Anführer Nachzügler Mitläufer 15 Anführer Mitläufer Nachzügler 10 5 Mitläufer Nachzügler Mitläufer Nachzügler Nachzügler Durchschnittliches jährliches Wachstum des nominalen BIP, (in %) Brasilien China Indien Deutschland USA Quelle: BCG Economic Impact Study - Quantitative Survey, April Der Zeit voraus

13 mit Kunden, Lieferanten und Arbeitnehmern weltweit abzustimmen und zu vernetzen. Sowohl in entwickelten als auch in aufstrebenden Märkten haben Technologieführer mehr internationale Kunden als Technologienachzügler (siehe Abbildung 5). Technologieführer kommunizieren mit ihren Kunden direkt über VoIP und Online-Portale sowie indirekt über soziale Netzwerke. Damit stärken sie ihre Kunden- und Lieferantenbeziehungen und den Aufbau ihrer Marken. Zwei Drittel der Technologieführer geben an, dass sie dank des Einsatzes moderner IT zufriedenere Kunden haben. Mithilfe neuer Informationstechnologien kann ich meine Kunden in Echtzeit erreichen, erklärt Melissa Shin, Gründerin und CEO von Dagne Dover, einem amerikanischen Unternehmen, das Handtaschen nach Kundenwünschen anfertigt. Kunden möchten sich untereinander und mit dem Unternehmen austauschen. Sie erwarten das. Durch den Einsatz moderner Technologien sind wir einzigartig, persönlich und die Freunde unserer Kunden, ohne dass wir uns jemals persönlich treffen. Technologie erhöht auch die Mobilität der Arbeitnehmer und erleichtert somit den Zugang zu Fachkräften. Hinzu kommt, dass Cloud-basierte Lösungen zur Zusammenarbeit es den Technologieführern unter den KMUs ermöglichen, eine mobile und ggf. weltweit verstreute Belegschaft zu managen. Die Beschäftigten vieler Technologieführer sind auf verschiedene Standorte verteilt. Dies trifft vor allem für aufstrebende Märkte zu, in denen mehr als ein Drittel der KMUs Arbeitnehmer außerhalb ihres Heimatlandes beschäftigen. Fast 20 Prozent der KMUs haben Arbeitnehmer im Ausland. Online-Tools ermöglichen es diesen Unternehmen, Expertise und wichtige Funktionen innerhalb ihrer Organisation auch im Ausland nutzbar zu machen. Dies ist besonders wichtig für KMUs, denen nur begrenzt Ressourcen zur Verfügung stehen. Abbildung 5 Technologieführer verfügen national und international über ein ausgedehnteres Kundennetzwerk % der Befragten Landesweite Kunden (außerhalb der Heimatregion des Unternehmens) Internationale Kunden Landesweite Kunden (außerhalb der Heimatregion des Unternehmens) 3 Internationale Kunden KMUs in entwickelten Märkten KMUs in aufstrebenden Märkten Technologienachzügler Technologiemitläufer Technologieführer Quelle: BCG Economic Impact Study - Quantitative Survey, April The Boston Consulting Group 11

14 Technologieführer profitieren von der Skalierbarkeit und der Flexibilität von Cloud-Technologien. Mithilfe des Internets können KMUs ungeachtet ihres Standortes mit anderen Unternehmen konkurrieren. Cloud-basierte Funktionen ermöglichen ihnen, auf Augenhöhe mit Unternehmen jeglicher Größe zu konkurrieren, indem sie eine Vielzahl flexibler Pay-as-you-go - Lösungen einsetzen. Eine unternehmensweite IT-Infrastruktur, IT-Plattformen sowie Software as a Service (IaaS, PaaS, SaaS) ermöglichen Flexibilität und erlauben eine zügige Skalierung des Geschäftsmodells. Die Notwendigkeit umfangreicherer Investitionen in teure IT-Tools wird dadurch zugunsten überschaubarer laufender Kosten minimiert. Dies trifft nicht nur auf IT-Käufe zu, sondern auch auf Markteintrittskosten. Stehen einem Unternehmen diese Ressourcen zur Verfügung, muss es in einige Fällen keine neue Niederlassung oder ein neues Werk in einem anderen Land eröffnen, um Zugang zu Kunden und Know-how zu erhalten. Technologieführer verlassen sich bei der Speicherung, Auswertung und Analyse des wachsenden Datenbestands immer mehr auf Cloud- Lösungen. Element Bars, ein Unternehmen aus Chicago, das Energieriegel entsprechend der Wünsche ihrer Kunden produziert, nutzte Cloud- Services, um den Ansturm und das größere Auftragsvolumen bewältigen zu können, nachdem seine Produkte in einer Reality-TV- Sendung aufgetaucht waren. Unsere Seite ist nicht zusammengebrochen, sagt CEO Jonathan Miller. Und wir mussten kein komplett neues System mit für uns überflüssigen Funktionen kaufen. Unternehmen, die saisonabhängig arbeiten, können so beträchtliche Vorteile aus der Skalierbarkeit der Cloud ziehen: Einzelhändler können Urlaubsschwankungen und landwirtschaftliche Unternehmen Saisonschwankungen besser bewältigen. Da die Cloud auf einem Pay-asyou-go -Modell basiert, müssen diese Unternehmen nicht mehr für die Technologie und deren Wartung zahlen, wenn diese nur zu Spitzenzeiten genutzt wird. Sundar Lakshmanan, ein indischer Unternehmer und Gründer zweier Start-up-Unternehmen, sagt: Ich weiß nicht, was wir ohne Cloud-Services tun würden. Sie geben neugegründeten Unternehmen wie uns die Möglichkeit, beinahe ohne Investitionsaufwand mit größeren Wettbewerbern zu konkurrieren. Viele KMUs haben über verschiedene Geräte Zugang zu Cloud-basierten Dienstleistungen, einschließlich Tablets und Smartphones, die es Arbeitnehmern ermöglichen, auch unterwegs ständig in Verbindung zu bleiben. Diese Mobilität und Flexibilität sind besonders in Ländern wichtig, die nur begrenzt Zugang zu Breitband-Internet haben. In diesen Ländern können KMUs oft nur über mobile Geräte online gehen. Susan Mashibe, Gründerin von TanJet, einem Unternehmen, das Privatjet-Services in Tansania anbietet, plant den Einsatz von Tablets, die mit der Cloud verbunden sind, sodass ihre Außendienstmitarbeiter auch außerhalb des Büros auf ihr Enterprise-Resource-Planning- System (ERP) zugreifen und diese Software auch offline anwenden können. Diese Flexibilität ist in Tansania besonders wichtig, da der Internetzugang dort unzuverlässig und nur begrenzt möglich ist. Die Cloud ist sehr zuverlässig und hat eine redundant ausgelegte Stromversorgung für den Fall von Naturkatastrophen. So waren beispielsweise nach dem Erdbeben in Japan und dem Tsunami in Thailand Unternehmen mit Cloud-Funktionen wie Datenspeicherung, IaaS und Saas nach wenigen Stunden wieder einsatzbereit. Diejenigen dagegen, die auf Hard- und Software vor Ort angewiesen waren, waren außer Gefecht gesetzt. Sarah Yang, Gründerin von MNE Creations, einem Unternehmen in Shanghai, das mobile Lernspiele entwirft, erklärt: Es ist beruhigend zu wissen, dass es ein Backup gibt, falls die Hardware versagt. Technologieführer setzen Technologien kreativ ein, um ihre Effizienz zu steigern. Technologieführer sind Vorreiter, wenn es um 12 Der Zeit voraus

15 die Einführung neuester Technologien geht, und sie finden neue Wege, bewährte IT-Tools zu einzusetzen. In einer Zeit rasant ansteigender Mengen digitaler Daten wenden führende KMUs Software an, um Informationen schneller zu verarbeiten, und schaffen damit einen bedeutenden Mehrwert. In Brasilien bearbeitet das Softwaresystem von Vidalink Transaktionen im Sekundentakt. Laut Luis Gonzalez geht es dem Unternehmen, das noch nicht einmal zehn Jahre existiert, im Wesentlichen um die Skalierbarkeit und die Systeme. In ähnlicher Weise hat auch der Bauteilehersteller Halder aus Deutschland neue Einsatzmöglichkeiten für Datenverarbeitungssoftware gefunden, um seine Geschäftstätigkeiten besser zu managen. Sascha Beyer, Leiter der IT- Abteilung von Halder, erklärt: Bei der Verwaltung unseres Lagers benötigten wir Hilfe. Aus diesem Grund haben wir mithilfe eines Tabellenkalkulationsprogramms unser eigenes Tool erstellt. Damit können wir Materialien viel effektiver nachverfolgen. Die Fähigkeit, Personal und Daten effektiver zu verwalten, wird zu einem immer wichtigeren Differenzierungsmerkmal zwischen Unternehmen. Technologieführer wissen die Rolle zu schätzen, die moderne Technologien bei der Bildung einer effizienteren und besser zusammenarbeitenden Belegschaft spielen. Die meisten sind davon überzeugt, dass ihre Mitarbeiter dank der Technologien mehr Arbeit bewältigen, einfacher zu führen sind und besser zusammenarbeiten. Das Thema Big Data wird immer umfangreicher. Die Menge an online verfügbaren Informationen wächst exponentiell und Unternehmen jeder Größenordnung haben zunehmend Schwierigkeiten, diese zu verarbeiten. Technologieführer verlassen sich bei der Speicherung, Auswertung und Analyse des wachsenden Datenbestands immer mehr auf Cloud-Lösungen. Technologieführer experimentieren mit Neuerungen und lassen sich auf technologiebasierte Geschäftsmodelle ein. Luis Gonzalez und Pierre Schindler haben in Brasilien einen vollständig neuen Industriezweig geschaffen. Dank neuer Technologien sind viele neue Geschäftsmodelle entstanden, wie z. B. Online- und Medienhändler (Amazon und itunes), digitale Spiele (Warcraft und King), soziale Medien, Crowdsourcing (Yelp und Angie s List) und auf Algorithmen basierende Dienstleistungen (Kayak und Travelocity). Ein weiteres Beispiel ist MNE Creations in China, das Lernspiele für mobile Geräte mithilfe eines Freemium -Modells liefert. Auf diese Weise haben Nutzer die Möglichkeit, auf kostenlose oder umfangreichere kostenpflichtige Spiele zuzugreifen. Das Unternehmen verwendet ebenfalls Technologien, um High-Potential-Kunden anzusprechen und sie zu begeistern. Wir bieten nicht jedem alles an, erklärt CEO Sarah Yang. Unsere aktuelle Zielgruppe sind ausschließlich 18- bis 35- Jährige in Asien und Lateinamerika. Technologieführer wollen für ihre Investition auch Erfolge sehen. Das ist auch der Grund, warum sie schneller wachsen. aber Technologieführer tätigen nicht unbedingt mehr Ausgaben für ihre Expansion. Die bessere Verfügbarkeit von Cloud-basierten Lösungen und Services ermöglicht KMUs den Zugang zu einer stetig wachsenden Bandbreite neuer IT-Tools, für die es im Vorfeld kaum Investitionen und Erprobung bedarf. Führende KMUs haben das Potenzial neuer Technologien bereits erkannt. Sarah Yang formuliert es folgendermaßen: Wir nutzen eine Vielzahl an Cloud-Services. Wir haben auch unterschiedliche Unternehmenssoftware ausprobiert. Wenn wir das Gefühl haben, dass wir wirklich etwas brauchen, probieren wir es aus. Wir haben bereits viele verschiedene CRM-Lösungen ausprobiert zurzeit testen wir einige neue, onlinebasierte Lieferanten- Ressourcen-Management-Lösungen Technologieführer geben fünfmal so häufig wie -mitläufer und -nachzügler an, dass sie The Boston Consulting Group 13

16 die ersten in ihrer Branche sind, die in neue Technologien investieren. Mehr als doppelt so viele Technologieführer wie -mitläufer oder -nachzügler sagen, dass neue Technologien die Innovationsfähigkeit ihres Unternehmens deutlich verbessert haben. Technologieführer sind schlauer bei der Nutzung neuer Technologien und bekommen mehr für ihr Geld. Technologieführer wollen für ihre Investition auch Erfolge sehen. Das ist auch der Grund, warum sie schneller wachsen. Aber Technologieführer tätigen nicht unbedingt mehr Ausgaben für ihre Expansion. Unsere Umfrage ergab keine Korrelation zwischen den Ausgaben für IT pro Arbeitnehmer und dem durchschnittlichen Umsatzwachstum oder der Schaffung von Arbeitsplätzen. Mehr als 90 Prozent der Technologieführer geben an, dass IT für die Zukunft ihres Unternehmens wichtig ist. Vielmehr ist es so, dass Technologieführer neuere, kosteneffektivere Tools mit flexiblen Zahlungsmodellen einsetzen. Sie sind auch anspruchsvoller bei der Bestimmung des Mehrwertes durch neue Technologien. Nur sehr wenige Entscheidungsträger unserer KMU-Technologieführer gaben an, dass sie zuviel ausgeben. Ein Manager beschreibt es so: Ein neues Unternehmen kann durch die Nutzung von Cloud-Services zusätzlich US-Dollar in die Kundenakquisition stecken anstatt in IT-Infrastruktur investieren zu müssen. Entscheidungsträger dieser Unternehmen schätzen auch das Fachwissen anderer und setzen es gezielt ein. Sie sind eher bereit, Entscheidungsmacht zu teilen und in Manager und Mitarbeiter zu investieren, die sowohl ein gutes Verständnis für das Kerngeschäft als auch für das Potenzial neuer Technologien haben. Mehr als 30 Prozent der Technologieführer beschäftigen einen IT- Manager oder einen Technikvorstand. Fast 60 Prozent gaben an, dass der CEO Entscheidungen über den Erwerb von Technologien lieber gemeinsam mit anderen trifft. Geschäftsführer suchen auch Rat und Unterstützung bei den Technologieanbietern. So helfen beispielsweise lokale Partner vielen Technologieführern bei der Entscheidung über neue Technologien, bei deren Integration in die Unternehmen und bei deren Wartung. Die intelligente Nutzung neuer Technologien ist entscheidend für den zukünftigen Erfolg vieler KMUs. Mehr als 90 Prozent der Technologieführer geben an, dass IT für die Zukunft ihres Unternehmens wichtig ist. Fast zwei Drittel sagen, dass neue Technologien Umsatz und Ergebnis erhöhen oder mehr Arbeitsplätze in ihrem Unternehmen schaffen. Grundlegende Erkenntnisse, weitreichende Wirkung Technologieführer stammen aus unterschiedlichen Branchen und Märkten. Unsere Erkenntnisse waren jedoch branchenund marktübergreifend gültig für alle untersuchten Industriezweige, Länder und volkswirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Technologieführer aus Schwellenländern stehen interessanterweise ihren Kontrahenten in den entwickelten Ländern bei der Einführung neuer Tools in Nichts nach. Im Gegenteil: Sie sind teilweise sogar schneller (siehe Abbildung 6). Etwa 80 Prozent der Technologieführer in aufstrebenden Märkten verwenden Cloud-Services, Kommunikationstools und ERP-Software, im Gegensatz zu nur ca. 60 Prozent der Technologieführer in entwickelten Märkten. Technologiemitläufer in aufstrebenden Märkten zeigen ähnliche Nutzungsmuster. In Indien beispielsweise nutzen viele Technologiemitläufer Kommunikationstools in einem viel größeren Umfang als ihre Pendants in den USA und in Deutschland. Befragte KMUs in aufstrebenden Märkten gaben häufiger als ihre Kontrahenten in entwickelten Märkten an, dass Technologie ihrer Meinung nach eine wichtige Rolle in ihrem Unternehmen spielen und zukünftige Umsätze und Einnahmen beeinflussen wird. Diese Überzeugung ist wahrscheinlich auch Grund dafür, warum sie Technologien 14 Der Zeit voraus

17 Abbildung 6 Technologieführer in aufstrebenden Märkten setzen häufiger moderne IT-Tools ein als Kontrahenten in entwickelten Märkten % Technologieführer, die Cloud- und Webbasierte Kommunikation sowie ERP-Tools verwenden KMUs in entwickelten Märkten KMUs in aufstrebenden Märkten Quelle: BCG Economic Impact Study - Quantitative Survey, April einsetzen, bevor es andere tun. Beispielsweise gaben fast 30 Prozent der KMUs in China und Indien an, dass sie ihrer Meinung nach die ersten waren, die in ihren Märkten neue Technologien eingesetzt haben. Diese Aussage machten nur 6 Prozent der KMUs in den USA. Aus diesen Ergebnissen können alle KMUs lernen und profitieren. Dies würde wahrscheinlich nicht nur zu einer Verbesserung der eigenen Leistung führen, sondern auch der Leistung der Gesamtwirtschaft. The Boston Consulting Group 15

18 PotenZial für schnelleres Wachstum und mehr Arbeitsplätze Neue Technologien können sich sowohl positiv als auch negativ auf die Wirtschaft auswirken. Im Rahmen unserer Studie haben wir kleine und mittelständische Technologieführer gebeten, die Auswirkungen der Technologie auf ihre Unternehmen zu beurteilen. Wir haben uns mit dem Zusammenhang zwischen dem Einsatz neuer Technologien und der Unternehmensleistung von KMUs aus den USA, Deutschland, China, Indien und Brasilien befasst. Die positive Korrelation sowie die Rückmeldungen aus Interviews mit Geschäftsführern von KMUs untermauern den Zusammenhang zwischen der Nutzung moderner Technologien und dem Erfolg von Unternehmen und sollten auch Politiker für das Thema sensibilisieren. Der Unterschied im Unternehmenswachstum, den wir zwischen den Technologieführern und -nachzüglern in allen fünf Ländern durchgängig beobachtet haben, deutet darauf hin, dass der effektive Einsatz neuer Informationstechnologien durch KMUs ein wichtiger Bestandteil des Gesamterfolgs kleiner Unternehmen ist, die wiederum einen wesentlichen Anteil an der Wirtschaftsleistung der weltweit größten Volkswirtschaften haben. In allen fünf Ländern wuchsen die Umsätze der Technologieführer erheblich schneller als das Bruttoinlandsprodukt. Da KMUs in einem erheblichen Maße zur Beschäftigung und zum Bruttoinlandsprodukt beitragen, könnte es selbst dann zu positiven Auswirkungen auf die Gesamtwirtschaft kommen, wenn lediglich ein kleiner Teil der Nachzügler und Mitläufer den Leistungsgrad ihrer technisch führenden Konkurrenten erreicht. Unsere Berechnungen ergeben, dass in den fünf untersuchten Ländern KMUs 770 Mrd. US-Dollar an Gesamtumsätzen generieren und ca. 6,2 Millionen neue Arbeitsplätze schaffen könnten, wenn mehr KMUs das technische Niveau ihrer Kontrahenten erreichen. Unsere Prognosen basieren auf zwei Annahmen. Die erste Annahme besagt, dass 15 Prozent der Technologienachzügler und 30 Prozent der Technologiemitläufer zu Technologieführern aufsteigen werden (im dreijährigen Zeitraum unserer Studie haben wir sogar festgestellt, dass nahezu 40 Prozent der Technologiemitläufer zu Technologieführern aufgestiegen sind. Um konservativ zu sein, sind wir jedoch von einer Schätzung von 30 Prozent ausgegangen.) Die zweite Annahme besagt, dass diese Unternehmen nach diesem Wandel leistungsmäßig auf demselben Niveau agieren wie die Technologieführer unserer Studie (Informationen zu unserer Methodik entnehmen Sie bitte dem Anhang). Darüber hinaus sind die von uns beschriebenen Szenarien aus den folgenden zwei Gründen als eher als konservativ zu bewerten: Erstens erfassen Schätzungen 16 Der Zeit voraus

19 hinsichtlich Umsatz- und Arbeitsplatzwachstum lediglich einen Teil der potenziellen Auswirkungen auf die Volkswirtschaften. Sie beinhalten nicht die große Anzahl an kleinen Unternehmen, die in vielen Entwicklungsländern die so genannte informelle Wirtschaft bilden. Hierbei handelt es sich um Unternehmen, die die Weltbank als teilweise oder vollständig außerhalb staatlicher Vorschriften, Besteuerung und Beobachtung agierend beschreibt. Zweitens haben wir unsere Prognosen auf ein direktes Arbeitsplatz- und Umsatzwachstum beschränkt, ohne Berücksichtigung von Multiplikatoreffekten oder indirekten Arbeitsplätzen und Umsätzen, die sich aus Leistungsverbesserungen ergeben könnten. Technologienachzügler in Indien besitzen ein enormes, weitgehend unerschlossenes Wirtschaftspotenzial. Jedes Land würde davon profitieren, wenn mehr seiner KMUs zu Technologieführern aufstiegen. Die Art und Weise der Auswirkungen würde jedoch von entwickelten zu aufstrebenden Märkten variieren, wie nachfolgend in einer Zusammenfassung der fünf im Rahmen unserer Studie betrachteten Länder aufgezeigt wird. USA. Würden KMUs in den USA unterstützt, sodass viele von ihnen dieselbe Leistung wie die Technologieführer erzielten, könnte dies zu einer Beschleunigung der gegenwärtig schleppenden Wirtschaftswachstumsrate führen. Die Steigerung der Wachstumsraten von Technologienachzüglern und -mitläufern in den USA könnte zu einem Umsatzwachstum von ca. 360 Milliarden US-Dollar führen. Darüber hinaus könnten KMUs in den USA zusätzlich über 2 Millionen Arbeitsplätze schaffen ein enormer Zuwachs für eine Volkswirtschaft, die im Jahr 2012 insgesamt nur 2,1 Millionen neue Stellen geschaffen hat. Die Höhe des Potenzials spiegelt den großen Unterschied zwischen den Leistungen der Technologieführer und -nachzügler in den vergangenen drei Jahren wider, in denen die USamerikanische Wirtschaft zu kämpfen hatte. Technologieführer erzielten immerhin jährliche Umsatz- und Arbeitsplatzwachstumsraten, die jeweils 11 Prozent über denen der Technologienachzügler lagen. Deutschland. Mehr kleine und mittelständische Technologieführer könnten eine treibende Kraft sein, um stärkeres Wachstum in der deutschen Wirtschaft zu generieren. Wir prognostizieren ein Potenzial von 150 Milliarden US-Dollar, die KMUs zusätzlich erwirtschaften könnten, sowie über potenzielle neue Arbeitsplätze. Ähnlich, wie in den USA stellen diese Zahlen ein beträchtliches Wachstum dar. China. Würden mehr KMUs in China die Leistung der Technologieführer erreichen, dann könnten sie als künftige Anker der Wirtschaft dienen. Obwohl in China, verglichen mit den anderen Ländern, der Zusammenhang zwischen Technologieeinsatz und Arbeitsplatzwachstum geringer ausfiel, gehen wir davon aus, dass KMUs ihre Umsätze um 90 Milliarden US-Dollar erhöhen könnten, falls ein Teil der KMUs dort seine Leistung an die der Technologieführer anpassen würde. Die chinesische Wirtschaft wuchs im Vergleich aller untersuchten Länder am schnellsten. Konkret wurde zwischen 2010 und 2012 ein nominales Wachstum von nahezu 18 Prozent erzielt. Technologienachzügler, -mitläufer und -führer konnten alle ein zweistelliges Umsatzwachstum verbuchen, jedoch zeigt China gegenwärtig Anzeichen einer Abschwächung. Verlangsamt sich das Wirtschaftswachstum weiterhin, haben jene Unternehmen einen Vorteil, die im Technologieeinsatz einen Schritt voraus sind. Indien. Technologienachzügler in Indien besitzen ein enormes, weitgehend unerschlossenes Wirtschaftspotenzial. The Boston Consulting Group 17

20 Selbst Technologiemitläufer sind hier dreimal so erfolgreich wie Technologienachzügler und demonstrieren damit die Wirkungskraft einer nur geringfügigen Verbesserung der Technologiestandards. Im Vergleich zu China mit 22 Prozent und den USA mit 5 Prozent besitzen nahezu 90 Prozent der KMUs in Indien keinen Internetzugang. Wir gehen davon aus, dass sich die potenziellen Auswirkungen eines umfangreicheren Einsatzes moderner Technologien auf zusätzlich erwirtschaftete 56 Milliarden US-Dollar und 1 Million neue Arbeitsplätze belaufen würden. Die vielen KMUs ohne Internetzugang spiegeln Indiens relativ schwache digitale Infrastruktur wider. Lediglich 7,5 Prozent der Inder besitzen beispielsweise einen privaten Internetzugang, und nur ein kleiner Prozentsatz der KMUs hat eine Online-Präsenz. Infolgedessen haben indische Technologieführer weniger Möglichkeiten, fortschrittlichere IT-Tools in vollem Umfang wirksam einzusetzen. Obgleich diese Unternehmen dazu neigen, im Vergleich zu ähnlichen, in Industrieländern ansässigen Unternehmen fortschrittlichere Technologien einzusetzen, können sie ihr eigenes Leistungsvermögen nicht voll ausschöpfen, weil ihre Kunden nicht über Internet erreicht werden können. Die informelle Wirtschaft der KMUs in Indien ist wesentlich größer als die anderer betrachteter Länder. Aus Länderstatistiken geht hervor, dass die offizielle Wirtschaftsleistung der KMUs Indiens lediglich 22 Prozent des Bruttoinlandsprodukts ausmacht. Geschätzte weitere 55 Prozent des indischen Bruttoinlandsprodukts und 57 Prozent der Erwerbstätigen bestehen aus kleinen Unternehmen, die laut International Labour Office (ILO) außerhalb der Reichweite offizieller Regierungsstatistiken agieren. Wie bereits oben erwähnt, ist dieser Teil der Wirtschaft nicht in unseren Prognosen enthalten. Brasilien. Der große KMU-Sektor in Brasilien könnte zu einem Eckpfeiler des nationalen Wirtschaftswachstums werden, da immer mehr Unternehmen auf modernen Technologien aufbauen. Technologieführer übertreffen beim Umsatzwachstum Mitläufer und Nachzügler in Brasilien mit deutlichem Abstand 16 Prozentpunkte. Wir gehen von einer potenziellen zusätzlichen Wirtschaftsleistung von ca. 120 Milliarden US-Dollar und 2,5 Millionen möglicher neuer Arbeitsplätze in KMUs aus. Dies beinhaltet noch nicht zusätzliches potenzielles Wachstum aus der informellen Wirtschaft heraus, die laut Weltbank und ILO geschätzte 33 Prozent des Bruttoinlandsprodukts und 27 Prozent der Erwerbstätigen ausmacht. In allen Ländern ist das Potenzial offensichtlich, jedoch erschweren zahlreiche Barrieren nach wie vor den Einsatz moderner Technologien im größeren Stil. Im folgenden Kapitel untersuchen wir diese Hindernisse und stellen eine Roadmap für Unternehmen und politische Entscheidungsträger zur Verfügung, die diese Barrieren überwinden wollen. 18 Der Zeit voraus

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