Die diesjährigen Ergebnisse der Ausbildung zeigen erneut und eindrucksvoll, Ausbildung der Siemens AG qualitativ Bemerkenswertes geleistet wird.

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1 Ausgabe 63 perspektiven Graduierungsfeier der Steinbeis Absolventinnen und Absolventen Feierlicher Abschluss mit Zertifikats- und Zeugnisübergabe für die Absolventinnen und Absolventen unserer berufsbegleitenden Bachelor- und Masterstudiengänge. Am wurden 40 BBAund 19 MBA-Absolventinnen und -Absolventen der berufsbegleitenden Studiengänge in Kooperation mit der Steinbeis-Hochschule Berlin feierlich geehrt. Die Festredner Herr Walter Huber (Leitung Corporate Human Resources), Herr Prof. Dr. Dr. Jürgen Plaschke (Leitung Transfer Institut ebusiness & Management, Steinbeis-Hochschule Berlin) und Herr Prof. Dr. Werner G. Faix (Leitung School of international Business and Entrepreneurship, Steinbeis-Hochschule Berlin) hoben vor allem den hohen persönlichen Einsatz der Studentinnen und Studenten neben ihrem Beruf und die bemerkenswerten Ergebnisse hervor. Mit herausragenden Praxisprojekten haben die Studierenden einen wesentlichen Beitrag zum Erfolg ihrer Geschäftsgebiete beigetragen und mit ihrem erfolgreichen Studienabschluss einen sehr guten Grundstein für ihr berufliches Weiterkommen gelegt. Ansprechpartnerin: Christine Golisch CHR DE SPE BD München Tel.: +49 (89) Fax: +49 (89) Aus den Standorten 1. Azubis aus München und Augsburg beim Sommerrodeln Am Blomberg. Freitagnachmittag ( ), grau in grau verhangen - so präsentierte sich der Münchener Himmel über unserem Ausbildungszentrum. Trotzdem hatten sich einige mutige Azubis gefunden, um dem Wetter zu trotzen. Für sie ging es zur Sommerrodelbahn am Blomberg. Auch wenn es der Regen nicht vermuten lies, war die Stimmung unter den Münchner und Augsburger Nachwuchskräften gut. Sie durften Ihren Preis aus der Einführungswoche in Obertrum einlösen. Wie jedes Jahr wurden die besten Projekt-Präsentationen mit einem kleinen Ausflug belohnt. An der Rodelbahn angekommen, konnten sich diejenigen, die sich nicht vom Wetter haben abschrecken lassen, wie die Könige fühlen. Nur für sie wurde die Alpen- Achterbahn, der Blomberg-Blitz, geöffnet. Doch nach der ersten Fahrt legte auch hier Petrus sein Veto ein. Bei strömendem Regen mussten die Unerschrockenen eine Kaffee- Pause einlegen. Doch so schnell gaben sie nicht auf. Bei Apfelstrudel und Kaiserschmarrn wurde, dank des ortskundigen Ausbilders, schnell ein Alternativprogramm gefunden: Das Franz-Marc-Museum in Kochel. Zwar waren sich die Auszubildenden einig, dass sie nicht gerade fanatische Kunstliebhaber seien, trotzdem hat allen der Besuch in dem modernen Museum gut gefallen. Bei der Rückfahrt nach München war es dann klar: Die Siemens- Auszubildenden lassen sich von dem bisschen Regen nicht abschrecken und haben aus Ihrem Gewinn das Beste gemacht. Dominik Angerer BBA-Student CSCM IM MS TR München 2. Nachfolge in der Kaufmännischen Bildung Düsseldorf. Holger Bentler übernahm am die Leitung der Kaufmännischen Bildung in der Region West. Nach 4 Jahren in der Kaufmännischen Bildung ging Janine Grol- 1

2 mes am in den Mutterschutz und anschließend in die Elternzeit. Als gebürtiger Ruhrgebietler" und ehemaliger Siemens- Auszubildender sind die Region und die kaufmännische Ausbildung nicht unbekannt für Holger Bentler. Er war seit seinem Studienabschluss als Bachelor of Commercial Economics im Jahre 2002 in Essen, Rio de Janeiro, Nürnberg, Dubai und Leipzig eingesetzt. Zuletzt war er als kaufmännischer Gruppenleiter für den Vertrieb und die Abwicklung im Schaltanlagenwerk Leipzig tätig. Wir wünschen Janine Grolmes alles Gute und heißen Herrn Bentler in der SPE herzlich willkommen! Die diesjährigen Ergebnisse der Ausbildung zeigen erneut und eindrucksvoll, dass in der Beruflichen Ausbildung der Siemens AG qualitativ Bemerkenswertes geleistet wird. Der Qualitätsbegriff findet sich vor allem in unserer langjährigen Ausbildungstradition wieder und dem Anspruch eine Ausbildung zu bieten die Chancen, Know-how uns Spaß an der Zukunft verbindet. Auch im Jahr 2011 wird die Siemens AG wieder 2000 Ausbildungsplätze zur Verfügung stellen, um weiteren Schulabsolventen/ -innen die Möglichkeit zu geben eine fundierte Ausbildung zu durchlaufen und somit den Schlüssel für ihre und für die Zukunft des Hauses Siemens zu sichern. Neben wenigen Energiekonzernen ist die Erlanger Ausbildung als erstes Institut für den AuS-Lehrgang (AuS: Arbeiten unter Spannung) erfolgreich auditiert worden. Zeitgleich wurden den Ausbildern Andre List und Klaus-Dieter Domabil die Zertifikate der Lehrberechtigung überreicht. Flächendeckend wird die SPE diese Schulung den Sektoren deutschlandweit im laufenden Geschäftsjahr anbieten können. Werner Franz CHR DE SPE BO WEST Düsseldorf Tel.: +49 (211) Fax: +49 (211) IHK - Ehrung der Siemens Ausbildung Düsseldorf Düsseldorf. Werner Franz wurde als Leiter der Siemens Ausbildung NRW stellvertretend für die Siemens AG von der IHK zu Düsseldorf für die besonderen Verdienste in der Berufsbildung 2010 ausgezeichnet. Besonders in den Dualen Studiengängen und in den kaufmännischen und technischen Berufen haben die Auszubildenden Spitzenleistungen vollbracht und somit den Grundstein für ihr berufliches Weiterkommen gelegt. Werner Franz CHR DE SPE BO WEST Düsseldorf Tel.: +49 (211) Fax: +49 (211) Arbeiten unter Spannung bei Siemens Erlangen. Die Technische Bildung Erlangen wurde am als zertifizierte Ausbildungsstätte ausgezeichnet. Die Auszeichnung erhielten die Erlanger durch das VDE Zertifizierungsinstitut Offenbach und die Berufsgenossenschaft Köln in einem feierlichen Rahmen. Links: Hans-Peter Prade; Rechts: Jörg Adamus (Zertifizierer der VDE) Hans-Peter Prade CHR DE SPE BO NBY ERL TE Erlangen Tel.: +49 (9131) Fax: +49 (9131) Preisträger von Jugend forscht In Erlangen bei Mathias Märten (E TI EIC) und Gerhard Neubert (E F PR) informierten sich die Preisträger (Markus Kohl und Max Ritter) über Smart Grid, Desertec und fossile Stromerzeugung. Nach Lektionen am Kraftwerkssimulator überreichte ihnen Stefan Bohr (E S SF) den Kraftwerksführerschein". Wie man im Kontrollzentrum Störungen entdeckt, zeigte schließlich Michael Scheidel (E F PR). Die beiden technikbegeisterten Schüler konnten bei Robert Schneider (E T TR) und Christian Gronert (E T TR) in Nürnberg die Stationen eines Trafos - von der Entwicklung bis hin zum Prüffeld - beobachten. Im Nürnberger 2

3 Dampfturbinenwerk informierten erst Markus Peters (E S SO) und Anton Absenger (E S SO) über Vertrieb und Konstruktion der Turbine, dann zeigte Klaus Blödel (E S SO) beim Rundgang in der Service-Fertigung die ganze Dimension einer Dampfturbine. Gemeinsam mit Ausbildungsleiter Ferdinand Walbaum (E F PR) arbeiteten die Jugend-forscht- Gewinner im Technopark in Mülheim selbst an einer Drehbank. Bei einem Werksrundgang mit Andreas Feldmüller (E S SF) bestaunten Max Ritter und Markus Kohl die Fertigung von Dampfturbinen und Generatoren. Der Duisburger Nachwuchskreis stellte seinen Standort vor und mit Michaela Niss (E O C&S) an der Seite besichtigten Ritter und Kohl die Fertigung von Verdichtern für Oil & Gas sowie das Megatest Center für Gasturbinen und Kompressoren. Ausgerüstet mit den Grundlagen der Energietechnik brachen sie nach Berlin zum dena- Jugendkongress auf. Zum Programm gehörte auch der Vortrag von Michael Weinhold (Chefentwicklung von Siemens Energy). Er prognostizierte einen stetigen Zuwachs in allen Energiebereichen: Die Technik für ein Stromzeitalter ist bereits vorhanden, es liegt jetzt an der Gesellschaft, die technischen Möglichkeiten optimal umzusetzen." Wie die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Prof. Dr. Anette Schavan, setzten sich auch die beiden Jungforscher auf den echopper. Dieser ist zwar nur ein Einzelstück, aber Weinhold ist überzeugt: Elektromobilität ist nicht nur eine Herausforderung, sie kann auch Spaß machen!" Ansprechpartnerin: Kathrin Wild E CC Erlangen Tel.: +49 (9131) Fax: +49 (9131) Startschuss für die Ausbildung in Frankfurt Frankfurt. Anfang August startete das neue Ausbildungsjahr für die Azubis und Studenten/-innen der SPE, Region Middle. Regionenleiter Dr. Michael Kassner begrüßte persönlich die neuen Mitarbeiter/-innen bei der Auftaktveranstaltung in unserer Frankfurter Niederlassung. Dabei betonte Dr. Kassner, dass die Azubis von Anfang an als Kollegen/-innen zu sehen seien und voll zum Unternehmen dazu gehören. Man kann stolz sein, in einem Unternehmen wie Siemens zu arbeiten", so unser Regionenleiter zur Ausgewogenheit zwischen globalem und regionalem Unternehmen. Zum Schluss gab Dr. Kassner den Kaufleuten und Ingenieuren von morgen noch die drei Siemens-Werte mit auf den Weg: Verantwortung, Innovation und Exzellenz. Auch Ausbildungs-Regionenleiter Johannes Amen erklärte in seiner Begrüßungsansprache, wie wichtig die Azubis und dualen Studenten/- innen für Siemens sind: Sie sind ab jetzt Siemens-Mitarbeiter - und wir brauchen Sie! Sonst hätten wir Sie nicht eingestellt." Neben der Vorstellung des Unternehmens lieferte der regionale SPE-Chef schon mal einen kleinen Vorgeschmack auf die Auftaktwoche für die Azubis. Traditionell findet das gemeinsame Treffen in Herbstein im Vogelsberg statt, damit die neuen Siemensianer sich untereinander besser kennenlernen. Alle Informationen zum Ausbildungsablauf gab es dann noch von den technischen und kaufmännischen Ausbildungsleitern Christian-Uwe Neubert und Marco Ziola. Ansprechpartnerin: Eva Nowe CHR DE SPE BO RM Frankfurt am Main Tel.: +49 (69) Fax: +49 (69) Duale Studenten/-innen verlassen FH Frankfurt Frankfurt. Ende September wurden die ersten 17 Bachelor- Studenten/-innen in Kooperation mit der Hochschule Frankfurt geehrt. Die Siemensianer haben ihren Abschluss im Studiengang Engineering/Elektrotechnik gemeistert und starten jetzt in das richtige" Berufsleben. Johannes Amen, Ausbildungschef in der Region Middle, zeigte sich stolz bezüglich seiner Studenten/ -innen. Die Nachwuchskräfte beendeten ihr Bachelorstudium alle mit der Abschlussnote sehr gut" oder gut". Amen: Es ist Tradition im Hause Siemens hervorragende Leute gebührend zu ehren." Als Repräsentant der Frankfurter Betriebsleitung fand auch Uwe Großmann, Leiter der Building Technology Division in der Region Middle, ausschließlich lobende Worte über die Qualität der Absol- 3

4 venten/-innen. Schließlich erfolge die Differenzierung in der heutigen Zeit nicht mehr über Produkte, sondern über das Gold in den Köpfen der Mitarbeiter", so Großmann. Auch eine Delegation der FH Frankfurt war bei der Ehrung dabei. Prof. Dr. Michael Hefter, Dekan im Fachbereich Technik, hob die Kooperation mit Siemens hervor: Wenn alle Studenten mit ihrer Ausbildung zufrieden sind und Siemens genauso mit der Ausbildung seiner Studenten, dann sind auch wir zufrieden." Die Kooperation mit der Fachhochschule hatte Siemens 2006 gestartet. Als Reaktion auf den allgemeinen Ingenieurmangel dient diese Partnerschaft der marktunabhängigen Nachwuchssicherung. Mit dem Abschluss der ersten Absolventen trägt dieses Konzept jetzt erstmals Früchte", freute sich Johannes Amen. (sk) Sven Köpsel GER CC MTE Frankfurt am Main Tel.: +49 (69) Fax: +49 (69) Künftige Ingenieure entwickeln Konzepte für heute Frankfurt. Maschinenbaustudenten/-innen aus dem Einstelljahrgang 2008 haben vor kurzem ihre selbst konzipierten und gebauten Modelle zum Thema Energiegewinnung vorgestellt. Die sechs Bauten sind in weniger als drei Monaten entstanden. Jetzt sollen sie als Simulationsmodelle für nachfolgende Jahrgänge und als Ausstellungsobjekte für die Siemens-Kollegen/-innen genutzt werden. 250 Euro standen jeder Gruppe zur Verfügung, um die Projekte für die SPE zu entwickeln. Die 22 Bachelor-Studenten/-innen bewiesen bei der praktischen Umsetzung ihres Wissens hohen Einsatz, viel Kreativität und ausgeprägtes Teamdenken", so Johannes Amen, Leiter der SPE in der Region Middle. Das Ergebnis: Sechs Modelle, die Strom auf unterschiedliche Art und Weise erzeugen. Dabei wurden nicht nur bekannte Verfahren wie ein Staudamm oder ein Wasserkraftwerk entwickelt, sondern auch die weniger etablierten Methoden wie ein Vakuummotor und ein Solar-Updraft-Tower (SUT). Auch ein Drehstrom-Generator sowie eine grüne" Drehmaschine gehörten zu den erarbeiteten Projekten. Im Vakuummotor wird beispielsweise ein Kolben durch warme Luft bewegt. Dadurch kann mechanische Energie erzeugt werden, die dann in elektrischen Strom umgewandelt wird. Beim SUT wird über eine Kollektorfläche die Energie der Sonne gespeichert und nachströmende Luft erwärmt. Diese steigt dann in einen Turm auf. Effekt: Durch den sogenannten Kamineffekt werden Rotoren in Bewegung gesetzt, die elektrische Energie erzeugen. Ansprechpartnerin: Eva Nowe CHR DE SPE BO RM Frankfurt am Main Tel.: +49 (69) Fax: +49 (69) Technik hautnah Freiburg. Mehrere Hundert Elektromotoren bauten Schülerinnen und Schüler während den Science Days am Stand der Siemens AG. Betreut durch technische Auszubildende des Standortes Freiburg gelang es Groß und Klein für Technik zu begeistern. Vom 14. bis 16. Oktober 2010 fanden die Science Days statt und feierten ihr zehnjähriges Jubiläum. Unter dem Schwerpunkt Energie fanden sich ca. 90 Partner aus den Bereichen Forschung, Wirtschaft und Bildung zusammen, um Schülerinnen und Schüler auf eine Expedition in die Welt der Technik zu begleiten. In Shows, Workshops oder an interaktiven Stationen präsentierten sie unterschiedlichste Themen in altersgerecht aufbereiteter Form. Noch vor der Eröffnung hatte sich eine große Anzahl an Schulklassen vor den Toren des Europa Parks eingefunden. Der Startschuss fiel dann durch Staatsminister Helmut Rau, den 1. Vorsitzenden des Fördervereins Science und Technologie Joachim Lerch und Jürgen Mack, Geschäftsführer des Europa Parks. Der große Andrang spiegelte sich in den Besucherzahlen wieder. Es dürften auch in diesem Jahr deutlich über Besucher gewesen sein", so Martin Euhus, Ausbildungskoordinator SPE Freiburg und für die Organisation des Siemens-Standes verantwortlich. Siemens begeistert Am Stand der Siemens AG konnten die Schülerinnen und Schüler eigene kleine Elektromotoren bauen, deren Funktionalität mittels logischer Steuerung an einem PC direkt getestet werden konnte. Unterstützt wurden sie hierbei tatkräftig durch die Auszubildenden des Ausbildungsjahrgangs 2010 zum Elektroniker für Betriebstechnik. Als Teamleiter" waren zudem vier Azubis des dritten Lehrjahres dabei. 4

5 Die Azubis erwiesen sich nicht nur als kompetente Ansprechpartner wenn es um den Bau der gut 300 Elektromotoren am Siemens- Stand und der neuentwickelten Dynamo Energie Station" am Gemeinschaftsstand von Südwestmetall ging, sondern gaben auch stets ausgiebig Auskunft über die Ausbildungsmöglichkeiten bei Siemens. Besonders positiv aufgefallen ist, dass an beiden Ständen ein hoher Anteil an weiblichen Besuchern verzeichnet werden konnte, die nicht nur die technischen Aufgaben geschickt lösten, sondern auch einige Fragen zur Technik an das Betreuerteam stellten. Eine Neuheit der diesjährigen Science Days war das Job Cafe. Von den teilnehmenden 90 Institutionen wurden hier acht Unternehmen ausgewählt und gebeten, den interessierten Schülern rund um das Thema Bewerbung und Ausbildung Rede und Antwort zu stehen. Für Siemens übernahm Herr Euhus diese Aufgabe und stellte sich den Fragen der Schüler/-innen und Moderatoren/-innen. Nachdem sowohl der Siemens- Stand als auch der Gemeinschaftsstand an allen Tagen hoch frequentiert war, folgte am Samstag nach Veranstaltungsende noch der Abbau. Die Azubis gingen daraufhin geschafft, aber als gestärktes Team und um viele wertvolle Eindrücke und Erfahrungen reicher, in ein verdientes, kurzes Wochenende", fasst Karl-Hans Brugger, Leiter der SPE in der Region Südwest das Engagement der Auszubildenden zusammen. Es hat mich gefreut, alle so aktiv zu sehen und zu erleben. Dabei hat sich wieder mal gezeigt, dass wir auf unsere Ausbildung und die Azubis stolz sein können." Martin Euhus CHR DE SPE BO SW FBG TE Freiburg im Breisgau Tel.: +49 (761) Fax: +49 (761) Siemens in Freiburg ausgezeichnet Freiburg. Kürzlich erhielten über 250 Absolventen und Absolventinnen einer Berufsausbildung im Oberrheingebiet das Euregio- Zertifikat. Sie hatten einzelne Abschnitte ihrer Ausbildung im grenznahen Ausland absolviert. Auch ausgewählten Unternehmen wird diese Auszeichnung für das Engagement in der grenzüberschreitenden Berufsausbildung und die Förderung der Euregio-Ausbildung verliehen. Für die Bereitschaft, fünf Schülern des beruflichen Gymnasiums Lycee Lazare de Schwendi aus Ingersheim ein Praktikum in der Ausbildungswerkstatt des Ausbildungsverbundes Siemensbadenova in Freiburg zu ermöglichen, wurde in diesem Jahr die Siemens AG ausgezeichnet. Überreicht wurde das Zertifikat am 25. Oktober 2010 im Rahmen einer trinationalen Verleihung im Europa Park in Rust. Martin Euhus, Leiter der Technischen Bildung Freiburg, und Karl- Heinz Geppert, Betriebsratsvorsitzender der Niederlassung Freiburg, nahmen den Preis als Vertreter der Siemens AG entgegen. Überreicht wurde er von IHK- Hauptgeschäftsführer Andreas Kempf und dem Leiter der IHK- Berufsbildung Hartmut Möller. Nach der kurzweilig gestalteten Feier folgte ein reger Informationsaustausch zwischen Firmenvertretern und Auszubildenden. Der hohe Stellenwert der grenzüberschreitenden Praktika wurde unter anderem durch Roland Mack als Vertreter der Geschäftsleitung des Europaparks Rust, sowie dem Präsidenten der deutschfranzösischen Oberrheinkonferenz, Urs Wüthrich Pelloli, nochmals hervorgehoben. Hintergrund des Praktikums war das Engagement der Walther- Rathenau-Gewerbeschule in Freiburg, die auch die Auszubildenden von Siemens besuchen. Im Zuge des Projekts Trinationale Professionelle Communication" ermöglichte diese den vierwöchigen Aufenthalt der fünf französischen Schüler in Freiburg. Auf dem Programm stand unter anderem das fünftägige Praktikum in der Ausbildungswerkstatt. Hier bearbeiteten die Gastschüler gemeinsam mit Siemens-Azubis Fragestellungen zum Aufbau von elektrischen Steuerungen. Im Gegenzug wurden unsere Auszubildenden zum Elektroniker für Betriebstechnik des zweiten Lehrjahres und ihre Klassenkameraden nun zu einem eintägigen Praktikum an die Lycee Lazare de Schwendi eingeladen", berichtet Martin Euhus. Außerdem wurde nach den positiven Erfahrungen und Rückmeldungen der Schulen, Betriebe und Azubis die Neuauflage des Projekts für 2011 bereits vereinbart." Der Startschuss hierfür fällt bereits im Dezember 2010 mit einem Besuch des Europaparlaments in Straßburg. Im April nächsten Jahres wird dann wieder eine gemeinsame Ausbildungswoche in Freiburg folgen. 5

6 Martin Euhus CHR DE SPE BO SW FBG TE Freiburg im Breisgau Tel.: +49 (761) Fax: +49 (761) Personalchefin von I MO Russland in Uerdingen Krefeld. Hallo Frau Romanowa, herzlich Willkommen im Ausbildungszentrum! Am 9. und 10. September war Frau Olga Romanowa, Personalchefin von I MO Russland, zu Besuch in unserem Uerdinger Werk. Am 10. September stand die SPE auf der Tagesordnung. Von Anfang an war klar, dass wir nicht den Umweg über die englische Sprache nehmen wollen, sondern mit Frau Romanowa in ihrer Muttersprache kommunizieren werden. - Die russischsprachigen Mechatroniker Eugen Brandt und Anatoliy Shargogoradskyy haben Frau Romanowa anhand unseres Projektes Druckluftfeder die Funktionsweise der Schwingungsdämpfer in Zügen erklärt. - Der Bachelorstudent Konstantin Fröhlich hat zusammen mit Dennis Kaminski und Pascal Kahnert das Thema Projektmanagement anhand unseres aktuellen Bachelorprojektes SPElaro präsentiert. Im Anschluss haben wir Frau Romanowa noch einen Überblick über das Duale Ausbildungssystem in Deutschland, über die Ausbildung bei Siemens und über unsere dualen Studiengänge gegeben. Anhand der Features unserer Ausbildungsdatenbank ebis haben wir abschließend die Organisation der Ausbildung bei Siemens dargestellt. Wir hoffen, im Zuge der I MO- Vertriebsaktivitäten in Russland und dem dort geplanten local manufacturing", zukünftig einige Auszubildenden für eine Praxisphase nach Russland entsenden zu können. Rainer Hoff CHR DE SPE BO CA2 KRF Krefeld Tel.: +49 (2151) Mobil: +49 (172) Ingenieursausbildung - Made by Siemens Krefeld entschieden wir, das Studium für Maschinenbau- Ingenieure vom dreijährigen Bachelorstudium auf vier Jahre duales Studium umzustellen. Am wurde der erste Jahrgang mit einem Festakt ins Berufsleben verabschiedet. In den Begrüßungsworten haben Werner Franz und Rainer Hoff auf den großen Qualitätssprung durch die Einführung des Dualen Studiums hingewiesen - vor allem durch das hohe Maß an Praxisorientierung und die gute Kooperation mit der Hochschule Niederrhein. Auch in den folgenden Redebeiträgen unseres Personalchefs Harald Gerlach, der Duisburger Betriebsrätin Nadine Florian und des Dekans der Hochschule Niederrhein, Prof. Dr. Rolf Schloms, wurde übereinstimmend auf die hohe Qualität und Praxisrelevanz des Dualen Studiums bei Siemens hingewiesen. Vor den geladenen Gästen haben unsere Jungingenieure/-innen in einer Präsentation die letzten vier Jahre im Zeitraffer passieren lassen, also beginnend mit dem Einstellprozess, über die Auftaktwoche, der Berufsausbildung mit der Facharbeiterprüfung, den Praxisphasen, einzelnen Auslandsaufenthalten, der Projektarbeit bis hin zur Bachelorarbeit und den zahlreichen sportlichen Aktivitäten. In allen Phasen des Bildungsganges ist die Praxisorientierung als roter Faden deutlich erkennbar. In der Präsentation der Absolventen/-innen wurde deutlich, dass unsere jungen Ingenieure/-innen über die vier Jahre mit viel Spaß und Power bei der Sache waren. Darüber hinaus waren sie auch sehr erfolgreich: Die IHK- Abschlussprüfung wurde im Durchschnitt mit 1,9 abgelegt und der Notendurchschnitt an der Hochschule Niederrhein betrug 2,1! In den Projekt- und Bachelorarbeiten sind zudem vielfältige und vielversprechende Ergebnisse zu den großen Innovationsthemen für die Fertigung und Entwicklung unserer Züge erarbeitet worden, z.b. das Kleben von Aluminiumwagenkästen, das Löten von Stahlwagenkästen und die Optimierung der Montage- und Schweißprozesse. Rainer Hoff CHR DE SPE BO WEST KRF Krefeld Tel.: +49 (2151) Mobil: +49 (172)

7 13. Bachelor of Engineering in Maschinenbau Krefeld. Zu Gast im Werk Krefeld- Uerdingen der Siemens AG. Was machen Sie da - Frau Benn und Frau Schmitz? Sandra Benn und Clara Schmitz kommen von keiner fernen Galaxie - sondern tragen die vorgeschriebene Schutzkleidung beim Schweißen von Aluminiumteilen. Bodenplatten, Wagenkästen, Seitenwände und Dächer werden so dauerhaft verbunden und das leichte Material - im Vergleich zum Stahlbau - sorgt für ein niedriges Gewicht der Fahrzeuge. Sie arbeiten nach dem Lichtbogen- Schweißverfahren. Durch die hohe Temperatur des Lichtbogens wird der Werkstoff an der Schweißstelle aufgeschmolzen und fest zusammengefügt. Gearbeitet wird mit Gleichstrom. Wichtigstes Teil der Schutzkleidung ist die Spezialbrille, ohne die das Augenlicht bei der Arbeit schweren Schaden nehmen würde. Clara Schmitz und Sandra Benn sind beide im 2. Lehrjahr und studieren parallel zur Ausbildung als Industriemechanikerin an der Hochschule Niederrhein Maschinenbau. Rainer Hoff CHR DE SPE BO WEST KRF Krefeld Tel.: +49 (2151) Mobil: +49 (172) Bachelor engagiert sich in Pakistan. Islamabad, Pakistan :00 Uhr Flughafen, München. Gerade sitzen wir noch bei einer Tasse Kaffee und warten darauf, für unseren Flug einchecken zu können. Vor mir liegen drei Wochen Urlaub. Allerdings ein etwas anderer Urlaub, als man sich vielleicht vorstellen möchte. Zusammen mit einem deutschen Hilfsteam, einem Arzt, einer Apothekerin und einer Hebamme, befinde ich mich auf dem Weg nach Islamabad, Pakistan. Mit der deutschen Hilfsorganisation LandsAid e.v. und der pakistanischen Organisation Pakistan Relief wollen wir medizinische Soforthilfe im, von der unglaublichen Flut stark betroffenen, Gebiet Balochistan leisten. Nach unserer Ankunft in Pakistans Hauptstadt Islamabad treffen wir das Vorgängerteam. Die Einsatzkräfte sind seit dem 30. August vor Ort und werden nun von uns abgelöst. Sie erzählen uns von der immer noch desaströsen Situation in und um Usta-Muhammad, unserem Einsatzort. Die von der Flut betroffenen Menschen sind gerade auf dem Weg zurück zu ihren Dörfern bzw. was davon noch übrig ist. Eine schlechte Ernährungslage und fehlendes Trinkwasser machen die Situation vor Ort noch schlimmer. Mit einem Transportflugzeug der US Air Force fliegen wir Richtung Süden nach Sukkur, von dort aus geht es per Helikopter in das betroffene Gebiet. Bereits während des Fluges wird uns einiges klar: Wo sich eigentlich Reisfelder aneinander reihen sollten, sehen wir nur Wasser. Man könnte den Eindruck gewinnen, direkt am Meer zu stehen, obwohl der Fluss eigentlich mehrere Kilometer entfernt ist. Von unserer Unterkunft in Usta Muhammad aus starten wir zu täglich wechselnden Orten in der Umgebung. Eine ehemalige High- School, eine Arztpraxis, Zelte oder auch nur ein schattiges Plätzchen unter freiem Himmel dienen uns als Standorte für unsere mobile Klinik. Der Eindruck des ersten Teams bestätigt sich recht schnell: Vor allem Durchfall- und Hauterkrankungen, Atemwegsinfekte und Unterernährung sind unsere häufigsten Behandlungsmuster. Überrascht sind wir auch von der sehr hohen Zahl an Tuberkulose- Patienten. Viele Kinder sind stark unterernährt, und auf Grund der schlimmen hygienischen Zustände sind schwerste Hauterkrankungen an der Tagesordnung. Doch trotz all dieses Leids erleben wir auch, wie beeindruckend Land und Leute sein können. Neben der unglaublichen Gastfreundschaft, beeindruckt uns auch das herzliche Willkommen, das uns bereitet wird. Der freundliche und neugierige Umgang der Menschen vor Ort und die gute Zusammenarbeit mit unseren pakistanischen Kollegen machen uns die Arbeit trotz aller widrigen Umstände angenehm. An unserem freien Tag können wir einen Besuch auf dem Basar unternehmen und Land und Leute etwas besser kennenlernen. Trotz der angespannten Lage sind die Menschen dabei, ihr Leben wieder zu organisieren und neu anzufangen. So sehen wir auch in diesen Tagen viele lachende Gesichter und können unsere Arbeit alles in allem mit einem guten Gefühl beenden. Nach etwa eineinhalb Wochen vor Ort und mehr als 800 Patienten werden wir herzlichst von unseren Gastgebern verabschiedet und können die Heimreise Richtung Islamabad antreten. Nach einigen ruhigeren Tagen geht es für uns am 1. Oktober wieder nach München. Auch wenn die Arbeit bei 35 bis 40 Grad und einer großen Zahl von Patienten sehr anstrengend war, wir uns auf unser zu Hause und unsere Familien freuen, so ist die Mission in Pakistan dennoch ein sehr beeindruckendes und positives Erlebnis gewesen. Ich persönlich werde diese drei Wochen jedenfalls sicher nicht so schnell vergessen und hoffe, auch Ihnen einen kur- 7

8 zen Einblick in die Situation in Pakistan gegeben zu haben. Das vollständige Einsatztagebuch, Informationen zu der Hilfsorganisation LandsAid und weitere Möglichkeiten, den Menschen vor Ort zu helfen, finden Sie im Internet unter Dominik Angerer BBA-Student Valentin Post CHR DE SPE BO SBY MCH CE München Tel.: +49 (89) Fax: +49 (89) Ausbildung in der zweitgrößten Metropole der Welt Mexico City. Anfang Mai diesen Jahres startete ich meine Reise ans andere Ende der Welt und erlebte dort den wahrscheinlich spannendsten Teil meiner Ausbildungszeit. Im Rahmen des NSN-Projektes Auslandspraktika" bekam ich die Chance, nach Mexico City zu fliegen und in der lateinamerikanischen Zentrale des Konzerns sieben Wochen in der Abteilung Marketing and Communications mitzuarbeiten. Neben den landestypischen Eigenarten und kulturellen Unterschieden im täglichen Leben erlebte ich dabei auch so einige Unterschiede, aber auch interessante Parallelen innerhalb der Abläufe und Organisation der Firma. Die ersten Tage in der zweitgrößten Stadt der Welt waren allerdings etwas chaotisch. Ich wusste nicht, wie ich am besten zur Arbeit kommen sollte, verstand den spanischen Dialekt der Einheimischen kaum, musste mich mit einigen Kakerlaken (Spanisch: cucarachas") herumschlagen und das Essen war etwas gewöhnungsbedürftig. Glücklicherweise waren auch die letzten Ausläufer von Montezumas Rache nach einer Woche ausgestanden. In meiner Einsatzabteilung wurde ich freundlich aufgenommen, ein paar der Kollegen sprachen sogar etwas Deutsch. Meine Aufgaben drehten sich unter anderem um Übersetzungen von Texten in die englische Sprache und die Ausarbeitung von Präsentationen für den internen/externen Gebrauch. Eines meiner großen Projekte war die Analyse und Aufbereitung erhaltenen Feedbacks bezüglich der lateinamerikanischen Ausgabe des NSN Unite Magazins, für das die Abteilung verantwortlich ist. Besonders spannend war jedoch, die etwas andere Mentalität Mexikos, die einen auch auf der Arbeit immer wieder schmunzeln ließ. Zum Beispiel fängt der Arbeitstag der Mexikaner erst gegen 10/11 Uhr an. Dementsprechend spät fällt das Mittagessen aus. An meinen ersten Tagen knurrte mir ständig der Magen, denn die normale Mittagspausenzeit ist gegen 14 Uhr. Ein Mythos hingegen ist die dreistündige Siesta der Südamerikaner (zumindest im NSN Büro), auch in Mexiko war die Mittagspause nach 45 Minuten vorbei. Den Mitarbeitern werden an jedem Tag im Pausenraum klein geschnittene Früchte in Plastikboxen angeboten. Die Free Fruits" sind - wie der Name schon sagt - gratis und sie schmecken auch viel besser als in Europa. Allerdings isst man die Früchte hier mit sehr viel Chilipulver, eine Eigenart, an die man sich erstmal gewöhnen muss. Da aber fast alle Speisen mit Chili zubereitet werden, ist auch diese Hürde schnell genommen. Eine Sache, die Deutschland und Mexiko aber gemeinsam haben, ist die Leidenschaft für Fußball. Alle Mexiko-Spiele der Weltmeisterschaft wurden im Büro auf einer großen Leinwand übertragen. Dazu gab es Tacos und Quesadillas. Inklusive der mexikanischen Ausgelassenheit ein tolles Erlebnis und eine Riesenstimmung. Katharina Korn Holger Bentler CHR DE SPE BO WEST DLF CE Düsseldorf Tel.: +49 (211) Fax: +49 (211) Übergabe Europapass Mülheim. 24 Auszubildenden aus Mülheim wurden am durch MdEP Jens Geier, der Standortleitung und der 1. Bürgermeisterin Renate aus der Beek die Europapässe übergeben. Dieses Zertifikat bescheinigt dem Besitzer/der Besitzerin einen mindestens dreiwöchigen Auslandseinsatz in einem europäischen Nachbarland, während diesem man das Arbeitsleben in verschiedenen Betrieben kennenlernen konnte. Gleichzeitig findet an den Wochenenden ein kultureller Austausch mit der jeweiligen Region statt. Der Europapass" wird nur unter strengen Auflagen und Voraussetzungen vergeben, beispielsweise ist eine Partnereinrichtung in dem aufnehmenden Land Grundvoraussetzung. Ein Gegenbesuch der englischen Partnereinrichtung ist ebenso Teil des Programms. Dabei erarbeiten englische und Mül- 8

9 heimer Azubis in gemischten Teams ein Projekt, drücken zusammen in der Berufsschule die Schulbank und an den Wochenenden werden kulturelle Höhepunkte der Region besucht. Die Partnereinrichtung des Standortes Mülheim ist das Durham Training Center bei Darlington, Partnerstadt von Mülheim an der Ruhr. Der Siemens Standort Mülheim führt mit dem Berufskolleg Stadtmitte diesen Austausch mittlerweile seit über einem Jahrzehnt mit großem Erfolg durch. Die Partnerschaft ist durch das hohe Engagement der einzelnen Ausbilder/- innen und Berufsschullehrer/-innen sehr lebendig. In diesen zehn Jahren sind Freundschaften zwischen den Organisatoren und Betreuern entstanden und auch die Auszubildenden halten nach dem Austausch noch teilweise Kontakt und besuchen sich in den Ferien. Anlässlich der Verleihung der Europapässe gab es unter der Teilnahme von MdEP Jens Geier, Bürgermeisterin Renate aus der Beek, Ludger Eschenbruch vom Berufskolleg Mülheim, Betriebsrat Robert Kensbock und Organisator Andreas Heidemeyer eine Podiumsdiskussion, die vom Ausbildungsleiter Ferdinand Walbaum moderiert wurde. Alle Beteiligten hoben die Bedeutung dieses Austausches hervor und betonten, wie wichtig interkulturelle Kompetenzen sowie länderübergreifende Zusammenarbeit ist. Sie sprachen sich für eine Fortführung dieses Austausches aus und versicherten diesen auch weiterhin zu unterstützen. Der internationale Austausch fördert die Auszubildenden und leistet einen wichtigen Beitrag, sie auf das spätere Arbeitsleben in einem internationalen Unternehmen vorzubereiten. Andreas Heidemeyer Mülheim an der Ruhr Tel.: +49 (208) Fax: +49 (208) Elternabend in München München. Auf große Resonanz stieß am 15. Juli der Informationsabend für die Eltern der im Herbst startenden Auszubildenden und Studenten/-innen. Fast 300 künftige Auszubildende und Studenten/-innen waren mit ihren Eltern teilweise aus ganz Deutschland angereist, um am Elternabend teilzunehmen. Der Leiter der Ausbildung Region Südbayern, Uwe Regitz, begrüßte die Eltern und gab ihnen in einem informativen Vortrag einen Einblick über aktuelle Entwicklungen auf dem Ausbildungsmarkt sowie die Ausbildung im Hause Siemens. Im Anschluss stellten die Ausbilder/-innen den Gästen in den künftigen Schulungsräumen den Ablauf und die Inhalte der gewählten Ausbildungsgänge vor. Die interessierten Eltern hatten dabei auch die Möglichkeit, alle offenen Fragen rund um die Ausbildung bzw. das Studium zu klären. In angeregten Gesprächen konnten die Ausbilder/-innen zahlreiche Antworten zum Berufsbild, dem Ausbildungsablauf und sonstigen Sorgen der Eltern geben. Der Austausch setzte sich beim lockeren Get-Together und diversen Einzelgesprächen fort. Hierbei wurden bereits die ersten Wohngemeinschaften gegründet und zwischen den Eltern Kontakte ausgetauscht. Zusammenfassend war dies eine gelungene Veranstaltung, da die Eltern und künftigen Auszubildenden begeistert und mit dem Gefühl, bei der SPE gut aufgehoben zu sein, wieder nach Hause fuhren. Valentin Post CHR DE SPE BO SBY MCH CE München Tel.: +49 (89) Fax: +49 (89) Staatssekretär besuchte Siemens München. Staatssekretär Dr. Marcel Huber (Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus) besuchte in München das Ausbildungszentrum von Siemens. In Begleitung seiner Mitarbeiter Werner Lucha und Thomas Schlütsmeier wurde der Staatssekretär zuerst vom Siemens- Ausbildungsleiter Günther Hohlweg über die verschiedenen Aktivitäten der SPE informiert. Danach wurden die Gäste von Auszubildenden durch die Räume des Ausbildungszentrums geführt. So wurden moderne CNC- Maschinen und eine kleine Fertigungsstraße besichtigt. Dort präsentierten Auszubildende und Dual Studierende ihre Projekte. Den Abschluss des Besuches bildete eine kleine Diskussionsrunde der Nachwuchskräfte mit dem Staatssekretär. Dr. Marcel Huber am Schluss: Ich freue mich immer, direkt mit jungen Leuten über Schule, Ausbildung und Studium zu diskutieren, um deren unmittelbare Erfahrungen und Meinungen 9

10 zu hören und diese dann in mein politisches Handeln einbeziehen zu können". Josef Fleischmann CHR DE SPE BO SBY MCH TE München Tel.: +49 (89) Fax: +49 (89) Auftaktwoche in Obertrum 2010 München. Vollzählig und gut gelaunt starteten am 30. August 2010 mehr als 220 angehende Auszubildende und Studenten/-innen der Region Southern Bavaria nach Obertrum bei Salzburg. Hier wurde im Rahmen einer Auftaktwoche ihr neuer Lebensabschnitt eingeläutet.. Während der ersten drei Tage wurden sog. Kunden-Gruppen" gebildet, in denen sich künftige Kaufleute und Techniker der jeweiligen Ausbildungsbetriebe fachübergreifend kennenlernen konnten. Ab Donnerstag wurden die Neulinge in ihren Berufsbild-Gruppen zusammengefasst, um sich mit den Besonderheiten des jeweiligen Ausbildungs- oder Studienganges vertraut zu machen. Ferner stand jeder Tag unter einem eigenen Motto. Nach Anreise und Begrüßung durch SPE-Regionalleiter Uwe Regitz stand das Kennenlernen im Vordergrund. Die Gruppen setzten sich mit der Hausordnung sowie den Spielregeln für die Ausbildung auseinander und hatten in zahlreichen Teambildungsspielen ausreichend Gelegenheit, ihre neuen Kollegen/-innen und die Ausbilder/-innen kennenzulernen. Mit großer Begeisterung wurden die für die Ausbildung wichtigen Themen in lockerer Atmosphäre und vielen Gruppenarbeiten erarbeitet. Am Dienstag stand die Projektarbeit auf dem Programm. So galt es nach der Themenbekanntgabe um 9:00 Uhr innerhalb von sechs Stunden und unter Zuhilfenahme eines vorgegebenen Requisitenfundus ein zehnminütiges Projekt auf die Beine zu stellen. Unter höchstem Einsatz, faszinierender Kreativität und vor allem vorbildlichem Teamgeist gelang es allen Gruppen, bei der Vorausscheidung am Nachmittag tolle Präsentationen vorzustellen. Während der Vorentscheidung konnte man auf dem Campus immer wieder lautes Lachen und tosenden Applaus aus den verschiedenen Plenen hören. Letztendlich qualifizierten sich die vier besten Gruppen für die große Veranstaltung am folgenden Tag. Der Mittwoch stand ganz im Fokus unserer Kooperationspartner, die am Vormittag zahlreich nach Obertrum anreisten. Darunter zahlreiche Geschäftsführer, kaufmännische Leiter und Ausbildungsleiter der internen und externen Kunden, Vertreter der Verbände, Handwerkskammern und Arbeitsagenturen sowie Professoren unserer Kooperationshochschulen. Nach der Begrüßung und einer kurzen Einführung hatte der Regisseur und Kommunikationstrainer Stefan Spies das Wort und sorgte bei seinem Publikum für ausgelassene Stimmung, Heiterkeit, aber auch zahlreiche Denkanstöße. Mit seiner Darbietung zum Thema Körpersprache" gelang es ihm, bei seinen Zuhörern nachhaltig Eindruck zu hinterlassen. Durch seine präzise Darbietung der feinen Facetten des menschlichen Zusammenlebens gelang es Stefan Spies, nicht nur die 100 geladenen Gäste in seinen Bann zu ziehen, sondern auch für die angehenden Auszubildenden und Studenten/-innen ein interessantes Programm zu bieten. Im Anschluss an das Mittagessen bestaunten alle gemeinsam in der Turnhalle die vier besten Präsentationen. Umrahmt wurde die Veranstaltung durch musikalische Leckerbissen der Band El Rancho", die kürzlich den Münchner Nachwuchsband-Wettbewerb gewonnen hat. Nach dem Finale konnte Uwe Regitz stolz den Obertrum- Sieger 2010 (Thema: Vernetzte Welt") bekannt geben und den damit verbundenen Preis - eine Quad-Tour - überreichen. Nach einer kurzen Stärkung bei Kaffee und Kuchen, hatten die Ausbildungsverantwortlichen der verschiedenen Betriebe die Möglichkeit, in Kamingesprächen und Infoveranstaltungen, ihre neuen Mitarbeiter näher kennen zulernen. Die neuen Auszubildenden zeigten sich begeistert über die intensiven Gespräche und die Möglichkeit, den Ausbildungsverantwortlichen alle Fragen zu stellen. Den Donnerstagvormittag nutzten die Ausbilderinnen und Ausbilder, um über Rechte und Pflichten, den Ausbildungsablauf und organisatorische Themen zu informieren. Somit sind alle Neulinge aufgeklärt worden, wie sie z.b. die Ausbildungsnachweise richtig ausfüllen, ab wann sie eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung vorlegen müssen oder wann die Berufschulzeiten sind. Am Nachmittag hatten die kaufmännischen Auszubildenden und alle Studenten/-innen die Möglichkeit, von den Dozenten der Kaufmännischen Schule (KS) alles Wichtige für die Blöcke an der KS zu erfahren. Sowohl die angehenden Kaufleute als auch die Dozenten zeigten sich von dieser Möglichkeit begeistert, sich bereits in Obertrum das erste Mal kennenzulernen. Für den Rest des Nachmittags stand Freizeit auf der Tagesordnung, die die meisten damit verbrachten, am Volleyball-Turnier teilzunehmen. Bei spannenden Spielen und Party-Musik tobte das Publikum und feuerte die Mann- 10

11 schaften mit lautem Jubel an. Regen Zuspruch fand auch eine Geschicklichkeits-Rallye, bei der es rund um das Thema Gesundheit ging; mit insgesamt sechs Stationen. Als Meilenstein für die gemeinsame Woche und den Beginn des ersten Ausbildungsjahres versammelten sich alle neuen Nachwuchskräfte in der Dämmerung, um gemeinsam eine Brücke in die Zukunft" zu bauen. Am Freitag wurde schließlich das Thema Feedback" groß geschrieben. So wurde die Woche in den einzelnen Gruppen reflektiert, aber auch mittels eines Feedback- Bogens, bei dem die Teilnehmer die Chance hatten, die Auftaktwoche zu bewerten. Außerdem haben sich die Auszubildenden und Studenten/-innen mit den Gepflogenheiten im Berufsumfeld und den Benimmregeln im Berufsalltag auseinandergesetzt. Von den Erlebnissen der Woche müde, traten alle die Heimreise an und konnten mit ein paar Fragezeichen weniger, dafür vielen Eindrücken und neuen Bekanntschaften mehr, in den neuen Lebensabschnitt Ausbildung/Studium starten. Projektpräsentation auch unter: Ax967aLa48s 20. Abschlussfeier in Paderborn Paderborn. Am 09. Juli 2010 fand die Abschlussfeier für die Auszubildenden des Einstelljahrgangs 2007 der Siemens AG und unserer Kooperationspartner statt. Im festlichen Rahmen begrüßte Thomas Doerk im Schützenhof Paderborn die Absolventen/-innen und Gäste. Insgesamt haben 119 Auszubildende ihre Prüfung in acht unterschiedlichen Berufen erfolgreich abgelegt. Erfreulich ist, dass 82% der Mitarbeiter/-innen mit der Gesamtnote gut" (74x) bzw. sehr gut" (24x) abgeschlossen haben. Die Absolventen/-innen mit der Note sehr gut" wurden besonders geehrt und erhielten als Erinnerung für ihre hervorragende Leistung ein kleines Präsent. Begleitet von guten Wünschen für den Start ins Berufsleben erlebten die Absolventen/-innen und Gäste einen harmonischen Abend. Das BMBF bildet seit zehn Jahren im Berufsbild Fachinformatiker, Schwerpunkt Systemintegration" aus. Pro Jahr beginnen zwischen zwei und vier junge Menschen im BMBF diese Ausbildung. Die praktische Ausbildung findet im IT- Referat des BMBF statt, die theoretische Ausbildung absolvieren die jungen IT-Fachkräfte im Ausbildungszentrum der SPE in Paderborn. Die Ausbildung findet auf sehr hohem Niveau statt; sie umfasst nicht nur die engeren IT-Anforderungen, sondern auch Schulungen auf den Gebieten Verhandlungstechnik, Englisch, Projektmanagement, etc. Die Ausbildungsinhalte gehen weit über die Anforderungen der IHK hinaus, die Auszubildenden absolvieren auch mehrere sehr anspruchsvolle Prüfungen für Fachzertifikate, wie z.b. Microsoft, Cisco, ITIL, Linux oder auch Englisch- Zertifikate. Auch im Jahre 2010 konnten die BMBF-Auszubildenden wieder Prüfungsergebnisse im absoluten Spitzenbereich vorweisen. Nicolai Sinthern legte mit 96% aller möglichen Punkte das beste Ergebnis des Jahres 2010 im Industrie- und Handelskammerbezirk Bonn/Rhein-Sieg ab, Jan Kasimir kam auf 94% und hatte damit das zweitbeste Ergebnis nach seinem Mit-Auszubildenden. Beide im BMBF. Valentin Post CHR DE SPE BO SBY MCH CE München Tel.: +49 (89) Fax: +49 (89) Heinz-Dieter Voskamp CHR DE SPE BO WEST PDB TE Paderborn Tel.: +49 (5251) Fax: +49 (5251) IT-Ausbildung im BMBF auf hohem Niveau Paderborn. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bildet IT-Fachleute auf hohem Niveau aus. m Bild: Nocolai Sinthern und Jan Kasimir mit dem Leiter der IT-Abteilung - Herr Dr. Peter Mecking Norbert Marzi CHR DE SPE BO WEST PDB Paderborn Tel.: +49 (5251) Fax: +49 (5251)

12 22. Gute Aussichten für den Bachelor Regensburg. Firmenvertreter bescheinigen den Absolventen/- innen der Hochschule Regensburg (HS.R.) echte Karrierechancen. Von wegen Diplomlight": Bachelor-Studenten sind fit für die Praxis und haben die gleichen Karrierechancen wie ehemals Diplomingenieure, sagen Unternehmen. Bei einer Veranstaltung der HS.R. bescheinigten sie künftigen HS.R.- Absolventen gute Startchancen. Wir freuen uns auf die Bachelor aus Regensburg", versicherte Gerold Hasel, Personalleiter der Maschinenfabrik Reinhausen. Der Verein der Freunde hatte Unternehmen und Studierende eingeladen zu diskutieren: Welche Perspektiven haben Bachelor- Absolventen wirklich? Unter dem Motto Zu Gast bei Freunden" will der Verein künftig Wirtschaft, Alumni und Studierende zu Themen ins Gespräch bringen, die auf den Nägeln brennen. Die Berufsaussichten der neuen Studiengänge dürften dazugehören. Seit 2005 stellte die HS.R ihre Studiengänge erfolgreich auf Bachelorund Masterabschlüsse um", berichtete Vizepräsident Prof. Wolfgang Bock werden Diplomingenieure unter den Absolventen Exoten sein." Für manchen zumindest Anlass zur Skepsis. Die sei ihm vor allem von einem Kollegen entgegengeschlagen, berichtete Klaus Bauer, der im Studium selber vom Diplom zum Bachelor gewechselt hatte. Seine Chefs hatten weniger Vorbehalte: Seit Kurzem leitet der Bachelor-Absolvent die Prozessplanung der Zollner Elektronik AG. Im Berufsleben mache der Bachelor- Abschluss kaum einen Unterschied zum Diplom, zog er Bilanz. Er habe keine Benachteiligung erlebt. Entscheidend seien eher Dinge wie soziale Kompetenz, Teamgeist, Ehrgeiz oder Netzwerke". Unternehmensvertreter bestätigten diese Einschätzung. Bachelor haben bei uns gute Karrierechancen; wir werden sie in allen Bereichen einstellen", sagte Hasel. Die Continental Automotive GmbH sehe in der Umstellung auf Bachelor- Abschlüsse eine Weiterentwicklung, so Personalleiter Michael Staab. Dies sei für den internationalen Wettbewerb wichtig. Wir arbeiten heute in virtuellen Teams über Grenzen hinweg." Continental lasse sogar lieber Bachelor- Absolventen Berufserfahrung sammeln, bevor diese ihren Master absolvierten. Der Trend gehe dahin, dass Unternehmen die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter zum Master förderten, bestätigte auch Hasel. Ein kleines Aber" war herauszuhören. Manche Firma nutze die Gelegenheit, Bachelor im Gehalt herabzustufen, sagte Bauer. Durch die Reform sei es schwieriger geworden, Praktikanten zu bekommen, kritisierte Staab. Stoff wurde gekürzt - wir werden erst in ein paar Jahren sehen, ob das Richtige rausgefallen ist. Quelle: Mittelbayerische Zeitung Regensburg vom Stadtolympiade 2010 in Salzkotten Salzkotten. Die Auftaktpaten 2010 sind auch dieses Jahr wieder ein super Team geworden. Schon vor der Auftaktwoche in den Jugendherbergen haben wir in der Vorbereitungszeit unseren Teamgeist bewiesen und diesen unter anderem bei der Stadtolympiade in Salzkotten gezeigt. Bei den Disziplinen Mülltonnenrennen, Tandemskifahren, Schubkarrenrennen und Bierkastenwaagerechtstapeln haben wir mit Gaudi, Ehrgeiz und Unterstützung aus dem eigenen Team einen guten 5. Platz belegt. Gezeigt hat uns die Olympiade, wie auch das gesamte Auftaktprogramm und die Vorbereitungszeit, dass Team" nicht Toll, ein anderer macht's", sondern vor allem Vertrauen, Zusammenhalt und Spaß bedeutet. Reinhard Scherf CHR DE SPE BO WEST PDB CE Paderborn Tel.: +49 (5251) Fax: +49 (5251) Schüler/-innen schöpften Technik-Luft Stuttgart. Die Sommerferien nutzen, um in das Berufsleben hineinzuschnuppern. Dazu entschlossen sich elf Schüler/-innen und absolvierten ein dreiwöchiges Praktikum bei der Siemens AG in Stuttgart. Schwerpunktthemen des Praktikums waren innovative Technologien und technische Berufe. Die Schülerpraktikanten besuchten deshalb unter anderem den Flughafen Stuttgart und den Autohersteller Audi in Neckarsulm, um Siemens-Technik live im Einsatz zu erleben. So haben wir in diesem Jahr bereits am zweiten Tag ein Training integriert, in dem es um die Themen Business Knigge, Teamtraining und Präsentationstechniken ging", erläutert Anja Kreuzer-Kurz von der Abteilung 12

13 Corporate Communications. Außerdem stand ein Bewerbertraining auf dem Programm", ergänzt ihre SPE-Kollegin Susan Michelchen. Die Praktikanten hatten zudem die Möglichkeit, Gespräche mit Auszubildenden, dual Studierenden und Ausbildern zu führen - um so profunde Informationen für ihre Ausbildungs- oder Studienwahl zu sammeln." An mehreren Tagen bekamen sie zudem die Möglichkeit, in verschiedenen Abteilungen der Siemens AG mitzuarbeiten und dadurch die Aufgaben eines Ingenieurs, Service- oder technischen Vertriebsmitarbeiters praxisnah kennenzulernen. In spannenden Workshops konnten sie zusätzlich ihre technischen Fertigkeiten erproben. Neben der ersten Kontaktaufnahme mit Verdrahtungs-, Digital- und Steuerungstechnik war es den Organisatoren des Praktikums jedoch auch wichtig, den Schülern betriebliche Zusammenhänge näherzubringen und für den Berufseinstieg wichtige Schlüsselqualifikationen zu vermitteln. Dazu gehörten auch eine Führung durch das I IA&DT Beratungszentrum und der Besuch des Healthcare Sonoline Centers in Stuttgart mit einem Vortrag zu dem Sektor. Rekrutierung einmal anders Mit dem Schülerpraktikum bieten wir Menschen die Möglichkeit, ihre Talente zu erkennen. Wir unterstützen sie dabei, ein besseres Verständnis für wirtschaftliche Prozesse und berufliche Anforderungen zu entwickeln", fasst Ausbildungsleiter Karl-Hans Brugger die Zielsetzung des Praktikums zusammen. Und genau dies scheint gelungen zu sein, denn die Schüler/-innen fühlten sich dank des Praktikums in ihren Interessen und Ausbildungs- oder Studienwünschen bestärkt. Die Zeit im Unternehmen hat mir sehr gut gefallen und ich habe viel Neues kennengelernt", so einer der Praktikanten auf die Frage, wie es ihm die letzten Wochen ergangen sei. Siemens kann fest mit meiner Bewerbung rechnen!" (jk) Susan Michelchen CHR DE SPE BO SW STG TE Stuttgart Tel.: Fax: +49 (711) Siemens und Partnerschule auf der A40 Am 18. Juli 2010 feierten Bürger und Besucher der Metropole Ruhr mitten auf der A40 ein einmaliges Fest der Alltagskulturen. Zentraler Mittelpunkt auf der gesperrten Verkehrsader zwischen Duisburg und Dortmund stellte eine Tischreihe aus rund Biertisch-Garnituren dar. In Höhe des Essener Zentrums präsentierten sich hier auch die Siemens Ausbildung gemeinsam mit der Siemens Partnerschule Realschule Überruhr. Nach umfangreichen Vorbereitungen lockten die Beteiligten ab 11 Uhr zahlreiche Besucher an ihre Tische. Die Siemens Auszubildenden präsentierten eine Telefonanlage, zwei moderne IP-Telefone sowie eine Anlage zum Steuern von Industrieanlagen. Gerne beantworteten sie den Gästen zahlreiche Fragen zu den ausgestellten Techniken. In die Welt der Technik und Naturwissenschaft konnten die Besucher auch direkt nebenan am Tisch der Realschule Essen- Überruhr eintauchen". Die Siemens Partnerschule stellte diverse Projekte aus den Fachbereichen Mathematik, Physik und Theater vor. Dazu zählten beispielsweise eine Fingerskaterbahn, ein Solarballon, das MINT-Projekt Energiehaus" sowie die Aufführung des ersten Akts des Theaterstücks Odysseum" mit aufwändigen Kulissen. Nicht nur die Ausstellung der Exponate war ein voller Erfolg. Der Siemens Ausbildungsbetreuer Hermann-Josef Langel und die verantwortliche Realschullehrerin Antje Fischer sind sich einig: Insbesondere die hervorgehobene Kooperation zwischen Schule und Wirtschaft sowie die konkreten Projektbeispiele zur Vorbereitung der Schüler auf Berufswahl und -leben, begeisterte die zahlreichen Besucher der beiden Tische." Insgesamt lockte das Projekt Still- Leben Ruhrschnellweg" an diesem Sommertag mehr als drei Millionen Besucher an. Mit spektakulären Projekten, sozialen Inhalten und künstlerischen Elementen machten die Teilnehmer auf der 60 Kilometer langen Programmspur die Tische zur Bühne der Alltagskultur. Auf der Gegenfahrbahn, der sogenannten Mobilitätsspur, rollten derweil rund eine Million Menschen auf Fahrrädern, Einrädern, Tandems, Rhönrädern und Kettcars. Ansprechpartnerin: Miriam Naunheim GER CC WEST Düsseldorf Tel.: +49 (211) Fax: +49 (211)

14 Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr! Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe: 28. Februar 2011 Impressum: Dr. Hans-Georg Kny CHR DE SPE BD München P Tel.: Fax: Siemens 14

15

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