Vom Institutsrat des Internationalen Hochschulinstituts Zittau genehmigte DISSERTATION. zur Erlangung des akademischen Grades doctor rerum politicarum

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Vom Institutsrat des Internationalen Hochschulinstituts Zittau genehmigte DISSERTATION. zur Erlangung des akademischen Grades doctor rerum politicarum"

Transkript

1 Energieeffizienzsteigerung entlang der Supply Chain Entscheidungsmodell zur wertschöpfungskettenorientierten Emissionsminderung in Transformationsländern Vom Institutsrat des Internationalen Hochschulinstituts Zittau genehmigte DISSERTATION zur Erlangung des akademischen Grades doctor rerum politicarum Dr. rer. pol. Diplom-Wirtschaftsingenieur Stephan Meyer geboren am 18. Juni 1981 in Zittau Gutachter: Prof. Dr. rer. pol. habil. Thorsten Claus Prof. Dr. rer. oec. habil. Wilhelm Riesner Prof. Dr. rer. pol. habil. Wolfgang Gerstlberger Tag der Verteidigung: 05. Dezember 2011

2 II Klimapolitik ist wissenschaftsgetriebene Politik. Sir Nicholas Stern

3 III Geleitwort der Herausgeber Prof. Dr. habil. Thorsten Claus und Prof. Dr. habil. Wilhelm Riesner Die Arbeit Energieeffizienzsteigerung entlang der Supply Chain Entscheidungsmodell zur wertschöpfungskettenorientierten Emissionsminderung in Transformationsländern von Dr. Stephan Meyer befasst sich mit der zunehmend in den Fokus von Unternehmen rückenden Thematik des Emissionshandels. Der als Faktum akzeptierte globale Klimawandel erfordert einen möglichst Ressourcen schonenden Einsatz von Energie in allen Lebensbereichen und entlang der gesamten Wertschöpfungskette (Supply Chain). Die Industrie bietet hierbei große Potentiale, insbesondere im Bereich von Querschnittstechnologien. Die umweltpolitische Herausforderung unserer Zeit besteht in der ständigen Beachtung aller Prozesse und Erscheinungen, welche die natürlichen Lebensgrundlagen beeinträchtigen oder gar zerstören. Andererseits benötigen wir wirksame Anpassungs- und Handlungsstrategien, die im Spannungsfeld von Natur Wirtschaft Gesellschaft die Erhaltung der Umwelt dienen. Moderne Umwelt- und Energiepolitik ist nur erfolgreich, wenn die wirtschaftliche Entwicklung mit der ökologischen Tragfähigkeit verbunden und an ihr gemessen wird, um so künftigen Generationen eine lebenswerte und nutzbare Umwelt zu hinterlassen. Umweltinnovationen werden aus diesen Gründen zukünftig verstärkt an Bedeutung gewinnen und bieten damit auch wirtschaftliche Chancen durch eine marktfähige Technologieentwicklung. Hierbei stellt der Transfer von Technologien in Entwicklungs- und Schwellenländer einen wichtigen Ansatz dar. Die Unternehmen in diesen Ländern sind durch relativ hohe Energieeffizienzpotentiale in ihren Querschnittsbereichen auf der einen und eine geringe Eigenkapitalstruktur auf der anderen Seite charakterisiert. Gleichzeitig sind die Grenzkosten zur Vermeidung zusätzlicher energiebedingter Emissionen Investitionen in Unternehmen in den Industrieländern teilweise erheblich höher. Das in der vorliegenden Arbeit beschriebene Entscheidungsmodell greift diese Diskrepanz auf, indem es anhand der industriellen Wertschöpfungskette die wirtschaftlichen Vermeidungspotentiale identifizieren hilft und eine Entscheidungsunterstützung auf Basis des Kapitalwertmodells liefert. Somit können emissionshandelspflichtige Unternehmen, durch den Erwerb von Minderungszertifikaten über getätigte Investitionen bei ihren Wertschöpfungspartnern, ihrer Reduktionspflicht nachkommen und stärken dabei gleichzeitig ihre eigene Supply Chain. Die Arbeit greift damit ein aktuelles Thema der wissenschaftlichen Diskussion auf und liefert den Ansatz für die weitere Ausgestaltung des marktbasierten Emissionshandels. Gleichzeitig lassen sich wegen der steigenden Internationalität der Wertschöpfungsketten bei oftmaliger Anwendung des Entscheidungsmodells in einzelnen Ländern Querschnittsprozesse erkennen, die mit vergleichsweise geringem spezifischem Aufwand Energieeffizienzsteigerungen und damit verbundene Klimagas- Emissionsminderungen zulassen. Damit kann seitens der EU eine gezielte Förderung zu deren bevorzugter Erschließung erfolgen. Prof. Dr. habil. Thorsten Claus und Prof. Dr. habil. Wilhelm Riesner

4 IV Danksagung Mit der Fertigstellung der Dissertationsschrift ist es an der Zeit, denjenigen zu danken, die mich begleitet und unterstützt haben. Mein besonderer Dank gilt zunächst meinem Doktorvater Herrn Prof. Dr. habil. Thorsten Claus, der nicht nur die wissenschaftliche Begleitung meines Dissertationsprojektes übernommen und dessen Fortgang durch kritische wie inspirierende Fachdiskussionen bereichert, sondern mich auch im Hinblick auf meine fachliche und berufliche Weiterentwicklung stets gefördert hat. Die Tätigkeit an seinem Lehrstuhl war für mich eine gewinnbringende Zeit nicht zuletzt aufgrund der ausgesprochen angenehmen und kollegialen Atmosphäre. Nicht weniger zu danken gilt es meinem zweiten Doktorvater Prof. Dr. habil. Wilhelm Riesner, für die wohlwollende Begleitung meines Promotionsverfahrens. Durch ihn wurde bereits während meines Studiums am Internationalen Hochschulinstitut Zittau meine Leidenschaft für die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit energiewirtschaftlichen und umweltpolitischen Fragestellungen geweckt. Mein herzlicher Dank gilt Prof. Dr. rer. pol. habil. Wolfgang Gerstlberger für seine Bereitschaft zur Übernahme des Drittgutachtens. Mein Dank gilt auch meinen Kollegen, die gleichzeitig Freunde wurden und mich stets konstruktiv und aufbauend unterstützt haben. Dabei möchte ich besonders Herrn Dr. Christoph Brodhun für die vielen wertvollen Gespräche, die konstruktive Durchsicht des Manuskripts und die Prise Humor danken, welche gewiss zum Gelingen der Arbeit beitrugen. Herrn Johann Middents danke ich für die kritischen Anmerkungen und wichtigen Denkanstöße, nicht nur in Bezug auf die Promotion. Ich möchte ganz besonders meinen Schwestern Sandra Kühnel und Kathrin Fahr sowie ihrem Ehemann Rico Fahr für die akribische Durchsicht des Manuskripts und die wertvollen Anregungen danken. Dem Freistaat Sachsen gebührt mein Dank für die Gewährung des Landesstipendiums, welches eine große Entlastung und finanzielle Basis für meine wissenschaftliche Tätigkeit darstellte. Nicht zuletzt bin ich meinen Eltern für die unentwegte, gleichermaßen moralische wie tatkräftige Unterstützung seit meiner Schulausbildung zu tiefstem Dank verpflichtet. Nur durch sie wurde ich auf diesen erfolgreichen Weg gebracht. Obgleich die Anfertigung meiner Dissertationsschrift ein hohes Maß an persönlichem Verzicht, Fleiß und Beharrungsvermögen abverlangte, läge diese Arbeit ohne die Unterstützung und Entbehrung meiner lieben Frau Maria gewiss nicht vor. Sie und unser Sohn Dominik haben einen ebenso großen Anteil am Erfolg der Arbeit. Ihnen sei die vorliegende Doktorarbeit daher von meinem ganzen Herzen gewidmet.

5 V Inhaltsverzeichnis Geleitwort... III Danksagung... IV Inhaltsverzeichnis... V Formelverzeichnis... XI Abkürzungsverzeichnis... XII Teil A Konzeption der Arbeit Einführung Integrierte Klima- und Energiepolitik und Entscheidungstheorie Problemstellung Zielsetzung der Arbeit Wissenschaftstheoretische Fundierung und Methodischer Aufbau der Arbeit Zur wissenschaftlichen Fundierung der Arbeit Aufbau der Arbeit und Beitrag zum wissenschaftlichen Erkenntnisfortschritt Teil B Theoretischer Bezugsrahmen Basale Begriffe und Definitionen Kohlenstoffdioxid und andere Treibhausgase Der Effizienzbegriff Energie-Effizienz-Indikatoren Unternehmensrelevante Normen Theoretischer Ansatz des Supply Chain Managements Transformationsländer und Systemtransformation Zum Begriff des Transformationslandes Ökonomische Systemtransformation in Transformationsländern Bedeutung der Energieeffizienz in der polnischen Industrie im Rahmen des Transformationsprozesses Die Industrie Rumäniens unter energetischem Gesichtspunkt Transaktionskostentheorie Die Transaktionskostentheorie im Rahmen der Neuen Institutionentheorie Transaktionskosten im Rahmen des Emissionshandels System -und Entscheidungstheorie Grundlagen der System und Entscheidungstheorie Betriebswirtschaftliche Entscheidungstheorie Zum Problembegriff Alternativenkonfiguration Präferenzmodellierung Unternehmenspolitische Entscheidungsansätze Argumentenbilanz Nutzwertanalyse Portfolioanalyse...99

6 VI Die Entscheidungsorientierte Betriebswirtschaftslehre Modellklassen Entscheidungsregeln Entscheidungsregeln bei Unsicherheit Minimax-Entscheidungsregel Maximax- Entscheidungsregel Hurwicz-Entscheidungsregel (Pessimissmus-Optimismus-Regel) Savage-Niehans-Entscheidungsregel Laplace-Entscheidungsregel Entscheidungsregeln bei Risiko Erwartungswert-Regel µ -σ -Regel Bernoulli-Regel Entscheidungsbaum Anforderungen an ein Entscheidungsmodell Teil C Energieeffizienzstrategien: Europäische Union versus Transformationsländer Integrierte Ansätze zur Energieeffizienzsteigerung in Transformationsländern Emissionshandel als marktorientierter Mechanismus zur Effizienzerhöhung Ordnungspolitik versus Marktmechanismen Kohlenstoffdioxidsteuer und Handel mit Emissionsrechten Die flexiblen Mechanismen des Kyoto -Protokolls Clean development mechanism Joint Implementation Unternehmensstrategien unter cap and trade Regulierung Teil D Energieeffizienzinvestitionen entlang der Wertschöpfungskette Herausarbeitung des Handlungsbedarfes für Investitionen in Energieeffizienztechnologien das ENEFFTECH-Entscheidungsmodell Anforderungen an das ENEFFTECH-Entscheidungsmodell Das ENEFFTECH-Strukturmodell Datenmodellierung im ENEFFTECH-Strukturmodell Grundsätze der Datenmodellierung im ENEFFTECH-Strukturmodell Informationsarchitektur und Prozessgestaltung für Strategisches Supply Chain Management Datenmodell Informationsebene Datenmodell - Datenerfassungebene Datenmodell - Entscheidungsebene Vorgaben zur Berechnung Investitionsalternativen Umweltzustände Abgrenzung von Bilanzräumen Formulierung des Entscheidungsproblems Identifizierung von Handlungsalternativen auf Unternehmensebene Ableitung von Aussagen auf Branchenebene

7 VII Mikro-Makro-Link (MML) Erfassung relevanter Daten zur Ableitung von Branchenaussagen Erweiterung des Ansatzes auf Emissionsreduzierende Energieeffizienzsteigerung Bewertung des ENEFFTECH-Entscheidungsmodell und Vergleich mit anderen Entscheidungsmethoden Modelltest: Fallstudie zum ENEFFTECH-Entscheidungsmodell Energieeffizienzinvestionen entlang der Supply Chain am Beispiel eines mittelständischen Energieversorgers Allgemeine Informationen und Rahmenbedingungen Auswahl des Kooperationspartners der Stadtwerke ENEFFTECH-Stadt GmbH Rahmenbedingungen hinsichtlich des Emissionshandels Auswahl der Wertschöpfungspartner Lösungsansätze unter Nutzung des Supply Chain Managements Systematisierung der Investitionsalternativen Ableitung der Investitionsentscheidung Teil E Zusammenfassung und Schlussbetrachtungen Zusammenfassung und Fazit der Arbeit Zusammenfassende Einschätzung Quo Vadis? - Ableitung des weiteren Forschungsbedarfes Symbole, Einheiten und Umrechnungen Glossar Literatur- und Quellenverzeichnis Anhang

8 VIII ABBILDUNGSVERZEICHNIS Abbildung 1 Entwicklung der weltweiten CO 2 -Emissionen bis Abbildung 2 Energieversorgung und CO 2 -Emissionen weltweite Entwicklung...21 Abbildung 3 globale CO 2 -Emissionspfade Abbildung 4 Struktur der Arbeit...33 Abbildung 5 Staatliche Steuerungstriade...37 Abbildung 6 Konzeption der Arbeit...39 Abbildung 7 Arten von Energieeffizienzkennzahlen...47 Abbildung 8 Relevanz von Umweltnormen für Unternehmen...53 Abbildung 9 Typen von Geschäftsprozessen...57 Abbildung 10 Lieferantenpyramide...58 Abbildung 11 Klassisches Supply Chain Management...60 Abbildung 12 rumänischer Endenergieverbrauch nach Sektoren Abbildung 13 Einflussgrößen einer Transaktion...79 Abbildung 14 Transaktionskosten im Kontext des Kostenbegriffes...81 Abbildung 15 Transaktionskosten der projektbasierten Mechanismen...84 Abbildung 16 Grundmodell der Entscheidungstheorie...86 Abbildung 17 Systemdarstellung...88 Abbildung 18 Instrumente des Umweltcontrollings...92 Abbildung 19 Energieeffizienzportfolio Abbildung 20 Zukünftige Umweltzustände Abbildung 21 Entscheidungsbaum Beispiel Abbildung 22 potentielles Wachstum des globalen Kohlenstoffdioxid-Marktes Abbildung 23 weltweiter Emissionszertifikatehandel an Börsen Abbildung 24 Funktionsweise des Emissionshandels Abbildung 25 Prinzip des CDM Abbildung 26 Prinzip des JI Abbildung 27 Ablaufschema bei JI-Projekten Abbildung 28 Grundprinzip des Joint Implementation Abbildung 29 Klimaschutz in Unternehmen Abbildung 30 ENEFFTECH-Strukturmodell Abbildung 31 Informationsarchitektur der ENEFFTECH-Anwendung Abbildung 32 ENEFFTECH-Datenbank Startseite Abbildung 33 ENEFFTECH - ARIS Datenmodell Abbildung 34 ENEFFTECH-Entscheidungsebene Abbildung 35 ENEFFTECH-Modul "Transformationsatlas"...166

9 IX Abbildung 36 Energieeinheitenrechner Abbildung 37 Eingabemaske zur Erfassung der Stammdaten des Mandanten Abbildung 38 Stoff- und Energiebilanz Abbildung 39 Funktionsbaum der SuE-Bilanz Abbildung 40 differenzierte Bilanzräume einer Supply Chain Abbildung 41 Industrielle Wertschöpfungskette Abbildung 42 Handlungsoptionen und Entscheidungsfaktoren für Unternehmen Abbildung 43 Industriesektor: Vermeidungskostenkurve 2020 aus der Entscheidungsträgerperspektive Abbildung 44 Datenverwaltung für Mikro-Makro-Link Abbildung 45 Erweitertes Supply Chain Management Abbildung 46 ENEFFTECH - ARIS Vorgehensmodell Abbildung 47 vierachsiger Schiebewandwagen Typ Habbi(ll)ns(s) Abbildung 48 ENEFFTECH Mandantenfähige Datenerfassung im Modul "Inititalberatung" 210 Abbildung 49 ENEFFTECH-Entscheidungsmatrix...216

10 X TABELLENVERZEICHNIS Tabelle 1 klimawirksame Effekte von Treibhausgasen...40 Tabelle 2 Treibhausgaspotenziale natürlicher und anthropogener Treibhausgase...42 Tabelle 3 Taxonomie von Effizienzbegriffen...46 Tabelle 4 Klassifizierung natürliche versus ökonomische Energieeffizienzkennzahlen (EE- Kennzahlen)...51 Tabelle 5 Treibhausgasemissionen in den Transformationsländern der EU von 1990 bis 2008 sowie Zielsetzungen bis Tabelle 6 Elemente der ökonomischen Systemtransformation...67 Tabelle 7 Der Schock in Polen und Rumänien Tabelle 8 Argumentenbilanz...96 Tabelle 9 Grundmodell der Entscheidungsmatrix Tabelle 10 Methodologie von Entscheidungsmodellen Tabelle 11 ENEFFTECH-Ergebnismatrix Tabelle 12 Minimax-Entscheidungsregel Tabelle 13 Maximax-Entscheidungsregel Tabelle 14 Hurwicz-Regel Ausgangsbasis Tabelle 15 Zusammenfassung Minimax und Maximax Entscheidungsregel Tabelle 16 Hurwicz-Entscheidungsmatix Tabelle 17 Savage-Niehans-Entscheidungsregel Maximum je Umweltzustand Tabelle 18 Savage-Niehans-Kriterium Entscheidungsmatrix Tabelle 19 Laplace-Kriterium Tabelle 20 Unternehmensstrategien unter cap - and -trade Regulierung Tabelle 21 morphologischer Kasten zur ENEFFTECH-Anwendung Tabelle 22 CO 2 -Emissionswerte bezogen auf Brennstoffe bei der Elektrizitätserzeugung..177 Tabelle 23 Handlungsoptionen für ENEFFTECH-Investitionen Tabelle 24 Einfluss der Emissionskosten auf den erwarteten Gewinn im Jahr Tabelle 25 Bewertung des ENEFFTECH-Entscheidungsmodells Tabelle 26 Annahmen zur Fallstudie - Emissionsreduktion Tabelle 27 Annahmen zur Fallstudie Kapitalstruktur Tabelle 28 Datenerfassung der Investitionsalternativen Tabelle 29 Umweltzustände und deren Eintrittswahrscheinlichkeiten Tabelle 30 Savage-Niehans-Entscheidungsregel Tabelle 31 SAVAGE-NIEHANS-Entscheidungsmatrix Tabelle 32 Umrechnungen der Energieeinheiten Tabelle 33 Dezimalzahlen...228

11 XI Formelverzeichnis Formel 1 Nutzwertermittlung...98 Formel 2 Erwartungswert Formel 3 Standardabweichung Formel 4 Bernoulli-Regel Formel 5 Alternativenbildung - Beispiel Formel 6 Berechnung des Kapitalwertes Formel 7 CAPM-Modell Formel 8 Renditeberechnung Formel 9 Berechnung des gewichteter Kapitalkostensatz Formel 10 Berechnung des Endenergieverbrauchs Formel 11 Emissionsspezifische Energiekostenbetrachtung (e) Formel 12 Energieeffizienzindikator Formel 13 Endenergieeffizienz Formel 14 Allgemeine Produktionsfunktion Formel 15 Wachstumsgleichung der Wertschöpfung Formel 16 neoklassisch konstante Skalenerträge Formel 17 Randbedingungen für die Produktionsfaktoren Formel 18 erste LINEX-Produktionsfunktion Formel 19 CAPM-Berechnung der Eigenkapitalrendite Formel 20 WACC Zinssatz der Stadtwerke ENEFFTECH-Stadt GmbH...215

12 XII Abkürzungsverzeichnis AAU Aa-U BImSchG BIP BNL bspw. BUIS BV CAPM CCS CDM CEIT-Länder CER CRM DEHSt DOE E EDV EMAS EnEV ENEFFTECH EPRI EQU Assigned Amount Units Emissionserlaubnisse für Annex I- Staaten des Kyoto-Protokolls Aalburg Universität, Dänemark Bundesimmissionsschutzgesetz Bruttoinlandsprodukt Brookhaven National Laboratory Beispielsweise Betriebliche Umweltinformationssysteme Bestandsveränderungen Capital Asset Pricing Modell Carbon Capture and Storage Clean Development Mechanism Countries with Economies in Transition (Schwellenländer) Certified Emission Reductions Customer Relationship Management Deutsche Emissionshandelsstelle Department of Energy International Exporte Elektronische Datenverarbeitung Eco Management and Audit Scheme, auch EU-Öko-Audit oder Öko- Audit Energieeinsparverordnung ENergie-EFFizienzTECHnologien Electric Power Research Institute Palo Alto, California, USA Energie Qualität Umwelt Ingenieurbüro

13 XIII ERU ETSAP EU EUA EU ETS FEWE GEMIS GTZ GWh GWP I IAEA IDU Emission Reduction Unit Zertifikate, welche durch JI-Projekte (in Annex I-Staaten generiert werden) Energy Technology System Analysis Project Europäische Union EU-Allowance EU Emission Trading System Fundacji na Rzecz Efektywnego Wykorzystania Energii Globales Emissions-Modell Integrierter Systeme Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit mbh Gigawattstunde Global Warming Potential Importe Internationale Atomenergie Agentur Ingenieurgesellschaft für Datenverarbeitung und Umweltschutz mbh IEA IEJE IER IIASA IKE IKP ISO JI JISDC Kend KMU International Energy Agency, Internationale Energieagentur Institut Economique et Juridique d Energie, Frankreich Institut für Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung, Universität Stuttgart, Deutschland International Institute for Applied Systems Analysis Institut für Kernenergetik und Energiesysteme, Universität Stuttgart, Deutschland Energy System Institute of Technology, Linköping, Schweden International Organization for Standardization Joint Implementation Joint Implementation Supervisory Committee Endenergiekonsum Kleine- und Mittelständische Unternehmen

14 XIV Kne KWK KWKG LNG Mio NAP NOAA NWS OECD OPEC o.j. P ppm PPS PROFU ProMechG RES RGW RMU SEI tce tco 2 e TEHG TERI THG TJ nicht energetischen Verbrauch Kraft-Wärme-Kopplung Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz liquefied natural gas, Flüssigerdgas Million Nationaler Allokationsplan National Oceanic & Atmospheric Administration Nettowertschöpfung Organization for Economic Co-operation and Development, Paris, Frankreich Organization of the Petroleum Exporting Countries Ohne Jahresangabe einheimische Energieproduktion Parts per million (Millionstel Anteile) Produktionsplanung- und steuerung Projektinriktad Forskning och utveckling-profu, Göteborg, Sweden Projektmechanismengesetz Referenzenergiesystem Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe Removal Units Zertifikate, welche durch CO 2 -Einsparung auf Grund von Landnutzungsaktivitäten in Annex I Staaten generiert werden. Stockholm Environment Institute-Boston, USA Tons of coal equivalent (Tonnen Kohle-Äquvivalent) Tonne Kohlenstoffdioxid Emission Treibhausgasemissionshandelgesetz Tata Energie Research Institute, Indien Treibhausgase Terrajoule

15 XV toe tske UNDTCD UNFCCC V WACC WBGU ZuG Tons of oil equivalent (Tonnen Öl-Äquvivalent) Tonnen Steinkohleeinheiten United Nations, Department of Technical Cooperation for Development United Nations Framework Convention on Climate Change Verluste und Verbrauch im Energiesektor Weighted Average Cost of Capital Wissenschaftlicher Beirat Globale Umweltfragen Zuteilungsgesetz

16 16 Teil A Konzeption der Arbeit 1 Einführung Integrierte Klima- und Energiepolitik und Entscheidungstheorie Die Grenzen des Wachstums hatte Dennis L. Meadows bereits 1972 in der vom Club of Rome beauftragten Studie The Limits of Growth beschrieben, wobei die wissenschaftliche Gemeinschaft bereits einige Dekaden vor der Studie die Handlungsnotwendigkeiten erkannt, analysiert und zunehmend Handlungsmöglichkeiten und -alternativen aufgezeigt hat. Es lassen sich dabei drei wesentliche Entwicklungen identifizieren, welche noch für lange Zeit die ökologischen Herausforderungen auf der Erde verschärfen werden: die globale Industrialisierung, die wachsende Weltbevölkerung und die zunehmende Urbanisierung. Diese Megatrends rücken immer mehr in den Fokus der Realpolitik und der Entwicklungsschwerpunkte von Unternehmen. Das Ziel muss demnach darin bestehen, mehr Wert zu schaffen und dabei gleichzeitig die Umwelt weniger zu belasten und weniger Ressourcen zu verwenden. Die Herausforderung in der politischen Debatte besteht in der Aktivierung von gesellschaftlichen Mehrheiten um die notwendigen gesetzlichen Grundlagen in Bezug auf die Klimafolgenanpassungen und den Klimaschutz zu schaffen. Die Diskussion um die notwendigen Maßnahmen nationaler und internationaler Klima- und Energiepolitik sollte daher in erster Linie über die Argumente des Zuwachses an Arbeitsplätzen in den Umwelttechnikbranchen und über die Möglichkeiten der Kostensenkung geführt werden, um diese Akzeptanz zu generieren. Jeder Unternehmer, der den Ansätzen des Ökonomen und Moralphilosophen Adam Smith folgt, bringt sein Unternehmen durch Kostensenkungen, die Fähigkeit zu Innovationen, durch die Erhöhung der Arbeitsproduktivität, durch Minimierung des Risikos und durch die Gestaltung seiner Lieferkette auf einen Erfolgskurs. Es liegt daher nahe, dass Staaten ebenso verfahren, wobei die Entscheidungsprozesse durch eine Reihe von interdependenten Aspekten geprägt sind und vielfach eine Abwägung zwischen kurz- und langfristigen Optionen geschehen muss. So stellen beispielsweise die Abscheidung und Speicherung von Kohlenstoffdioxid im Energiesektor (Carbon Capture and Storage CCS) und die Kernenergie CO 2 -arme Technologien zur Grundlastversorgung dar, die auf der einen Seite dem notwendigen Gesichtspunkt einer Reduktion der Kohlenstoffintensität näher kommen, auf der anderen Seite aber negative Implikationen auf die Umwelt haben und daher nur eine Brückentechnologie darstellen können, solange, bis alternative Umwelt- und Energietechnologien zur Verfügung stehen.

17 17 Die Politik kann dem Klimawandel jedoch nicht nur mit einem Instrument begegnen, es scheint vielmehr ein Instrumentenmix erforderlich, um internationalen und regionalen Divergenzen Rechnung zu tragen. In der politischen Argumentation ist daher die Technologiepolitik das geeignete Kommunikationsmittel, um ein breites Verständnis für die Notwendigkeiten zu erzeugen und gleichzeitig einhergehende positive Effekte, wie bspw. die Kostensenkungen, Standortsicherung oder arbeitsmarktpolitische Effekte aufzuzeigen. Den kritischen Faktor bei der Bewältigung des Klimawandels stellt die Zeit dar, wodurch es erforderlich ist eine möglichst große Zahl von potentiellen Handlungsoptionen in Pilotprojekten auf deren Anwendbarkeit, Wirtschaftlichkeit und ganzheitliche Umweltverträglichkeit zu prüfen und zeitnah einer praktischen Realisierung zuzuführen. So kann beispielsweise der funktionierende Emissionshandel dabei helfen, Technologieinnovationen voranzubringen und dabei finanzielle Ressourcen zu generieren, welche in die Förderung von alternativen Energieerzeugungen einfließen können. Derartige Technologieinnovationen sind insbesondere für Staaten in Transformationsprozessen essentiell, deren Wirtschaftssektoren sich im Aufbau oder der Neustrukturierung befinden und daher flexiblere Rahmenbedingungen in Bezug auf die Implementierung effizienter Umwelttechnologien bieten. Gleichzeitig hilft eine Orientierung an der Wertschöpfungskette dabei, die bisher ungenutzten Potentiale in Transformationsländern zu erschließen und die Partnerschaft und Stabilität der Lieferkette zu stärken. Die neue Europäische Kommission setzt deutliche Signale in Hinblick auf Anstrengungen zum Umgang mit dem Klimawandel. Die Einrichtung zweier neuer Generaldirektionen für Klima und Energie ist nicht nur ein verwaltungstechnischer Schritt, sie ist auch eine politische Aussage. Sie ist ein sicheres Zeichen dafür, dass die Europäische Kommission diesen Themen immer mehr Bedeutung beimisst und nicht zögern wird, neue Initiativen und Vorstöße zu starten. Wie es Sir Nicholas Stern ausdrückte wird die Klimapolitik in erster Linie durch wissenschaftliche Erkenntnisse getrieben. Die vorliegende Arbeit soll einen Beitrag dazu leisten, über fundierte wissenschaftliche Ansätze einen Handlungsrahmen für Investitionsentscheidungen insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen zu entwickeln, der auf marktwirtschaftlichen Grundsätzen basiert.

18 18 Damit werden diese Unternehmen auf ökonomisch wie ökologisch zielführende Weise in die Lage versetzt ihren Beitrag zur Reduktion der Treibhausgase, unter Einbezug der Potentiale ihrer Wertschöpfungspartner, zu leisten. Seit dem Jahr 1900 ist der weltweite Energieverbrauch um den unvorstellbaren Faktor 18 angestiegen, die Weltbevölkerung erfuhr im selben Zeitraum einen Zuwachs um den Faktor fünf auf knapp sieben Milliarden Menschen. 1 Die Themenkomplexe Klimawandel, Umweltpolitik und Energieeffizienz nehmen in der Wirtschaft und Gesellschaft eine zunehmend stärkere Rolle ein, 2 nicht zuletzt, da deren Priorisierung auf Grund ordnungspolitischer Rahmenbedingungen auch zu einem ökonomischen Engpass führt. Die Entwicklungen der vergangenen Jahre auf dem Weltenergiemarkt zeigen einen signifikanten Anstieg der Nachfrage und einen damit verbundenen Anstieg der Preise für Energie. Nach Berechnungen des World Energy Outlook steigt die globale Energienachfrage im Referenzszenario 4 bis 2030 um bis zu 53 %, daraus resultiert ein jährlicher Anstieg um 1,6 %. 5 Über 70 % dieses Anstieges beanspruchen die Entwicklungsländer, welche durch den vornehmlichen Einsatz fossiler Energieträger zum weltweiten 55 %-igen Anstieg der CO 2 - Emissionen einen wesentlichen Beitrag leisten werden. Hier liegt ein Fall von Marktversagen vor, da durch die Emission von Treibhausgasen und deren nachhaltige negative athmosphärische Wirkung die Handlungsspielräume künftiger Generationen eingeschränkt werden. Das Marktversagen ist dadurch gekennzeichnet, dass der Koordinationsmechanismus in Form des Preises, für energieintensive Produkte wie Treibstoffe oder Metalle, nicht die tatsächlichen gesellschaftlichen Kosten widerspiegelt, welche eigentlich durch die Nutzung dieser Güter entstehen. 6 1 Europäische Kommission Vertretung in Deutschland (2009) EU-Nachrichten Nr. 28 S. 6 2 s. stellvertretend IWD (1/2008). 3 Jährlicher Weltenergiereport der Internationalen Energie Agentur (IEA). 4 Das Referenzszenario beschreibt eine Entwicklung der weltweiten Energienachfrage, wenn diese sich fortwährend nach heutigen Verbrauchskriterien und den derzeit eingesetzen Energieträgern und technologien weiterentwickeln würde. 5 Vgl.: IEA (2006) S Vgl. Stern, N. (2009) S. 11.

19 19 In der nachstehenden Abbildung 1 wird ein Überblick über die künftige Entwicklung des CO 2 - Ausstoßes gegeben: Abbildung 1 Entwicklung der weltweiten CO 2 -Emissionen bis 2030 Quelle: IEA (2006); World Energy Report 2006, S. 192 Der gravierenden Entwicklung der CO 2 -Emissionen in Abbildung 1 steht das Alternativpolitik- Szenario entgegen, wonach Reduktionen von 10 % des Energieverbrauchs sowie 16 % des Ausstoßes von Kohlendioxid durch verstärkte Einsparmaßnahmen und die Nutzung regenerativer Energien erzielt werden könnten. Aus Abbildung 1 wird auch deutlich, dass die Ausschöpfung des Energieeffizienzpotentials eine Reduzierung der CO 2 -Emissionen um bis zu 30 % bewirken kann. Als konkrete Reaktion auf diese Entwicklungen sieht die Europäische Kommission in ihrem Maßnahmenpaket unter anderem vor, bis zum Jahre 2020 mindestens 20 % des EU- Primärenergieverbrauchs aus erneuerbaren Energiequellen zu generieren sowie die CO 2 - Emissionen der EU um mindestens 20 % zu verringern. 7 Neben den Anstrengungen im Bereich der Energieerzeugung und der Diversifizierung der Energieimporte zur Erhöhung der Versorgungssicherheit sieht die Strategie der Kommission insbesondere im Bereich der erneuerbaren Energien, der Energieeffizienz sowie bei CO 2 - armen Technologien verstärkte Forschung vor. Dabei stellt die rationelle Energieanwendung, im Sinne von Energieeffizienzsteigerungen, die schnellste, wirksamste und kostengünstigste Art dar, um die wachsende Abhängigkeit der EU von Öl- und Gasimporten zu bewältigen sowie die Treibhausgasemissionen zu verrin- 7 KOM (2007).

20 20 gern. In besonderer Weise soll kleinen und mittelständischen Unternehmen die Finanzierung von Energieeffizienz-Investitionen mit dem Aktionsplan für Energieeffizienz erleichtert werden. 8 Das Grundproblem einer integrierten Klima- und Energiepolitik ist die Freisetzung von Treibhausgasen durch die Verbrennung fossiler Energieträger, wie Erdöl, Kohle und Erdgas 9. Diese Energieträger versetzen unser Energiesystem in einen Zustand der Abhängigkeit, da die Nutzung von Wärme, Kühlung und Elektrizität sowohl in einer grundlastfähigen und versorgungssicheren Weise, als auch ökologisch, sichergestellt werden muss. Die mit der Freisetzung von Treibhausgasen einhergehende globale Erwärmung findet nicht zum ersten Mal in der Erdgeschichte statt, aber sie findet erstmalig mit einer derartigen Dynamik und mit einer Weltbevölkerung von 6,7 Milliarden Menschen statt 10 im Jahr 2050 werden es voraussichtlich sogar 9 Milliarden Menschen sein. Aus dieser Bevölkerungsentwicklung wird die Größenordnung der steigenden Energienachfrage deutlich. Die Weltklimakonferenz in Kopenhagen vom Dezember 2009 machte deutlich, dass Klimaschutz (Mitigation) und die Klimafolgenanpassung (Adaption) zwei Säulen sind, welche den Lösungsansatz tragen. Die Reduzierung der CO 2 -Emissionen um 3,8 Milliarden Tonnen bis zum Jahr 2020 und um 13,8 Milliarden Tonnen bis 2030 erscheint nach Berechnungen des IEA Referenz-Szenario vor allem durch höhere Energieeffizienz möglich. Die rationale Energieanwendung und die Energieeinsparung sind hierbei wesentliche Elemente zur Steigerung der Energieeffizienz. Diese soll bis 2020 zu 65 % und bis 2030 zu 57 % zu der beschriebenen CO 2 -Minderung beitragen KOM (2006). 9 Hansjürgens, B. (2009) in UFZ-Spezial Dezember 2009 S Teutsch, G. (2009) Vortrag Klimawandel: Forschung zu Folgen und Anpassung am 24. November 2009, Leipzig. 11 ZfK (2009) S. 4.

Globale energiepolitische Herausforderungen 2050*

Globale energiepolitische Herausforderungen 2050* Energiezukunft: Ausgangssituation & Herausforderungen Wolfgang Anzengruber, Generaldirektor VERBUND MSc-Lehrgang Management & Umwelt, 19.01.2012 VERBUND AG, www.verbund.com Globaler Kontext Globale energiepolitische

Mehr

Klimawandel: eine globale Herausforderung Europa geht voran

Klimawandel: eine globale Herausforderung Europa geht voran Klimawandel: eine globale Herausforderung Europa geht voran Klimaschutz Trotz oder wegen der Finanz- und Wirschaftskrise?! Mönchengladbach, 23. Juni 2009 Stefan Agne, Team Leader Europäische Kommission,

Mehr

STERN REVIEW: Der wirtschaftliche Aspekt des Klimawandels

STERN REVIEW: Der wirtschaftliche Aspekt des Klimawandels Zusammenfassung der Schlussfolgerungen Es ist immer noch Zeit, die schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels zu vermeiden, wenn wir jetzt entschieden handeln. Die wissenschaftlichen Beweise sind jetzt

Mehr

Japans mittelfristiges Ziel zur Bekämpfung des Klimawandels

Japans mittelfristiges Ziel zur Bekämpfung des Klimawandels Botschaft von Japan. Neues aus Japan Nr. 58 September 2009 Japans mittelfristiges Ziel zur Bekämpfung des Klimawandels Reduzierung der Treibhausgase um 15% Am 10. Juni 2009 verkündete Premierminister Aso,

Mehr

EU 20 20 20 ist das zu schaffen?

EU 20 20 20 ist das zu schaffen? EU 20 20 20 ist das zu schaffen? 10. 12. November Innsbruck Jürgen Gmelch,, Vertretung der Europäischen Kommission in Österreich Agenda Klimawandel bereits sichtbar Rechtliches Artikel 1491 AEUV Politischer

Mehr

Einsparpotenziale beim Kunststoffeinsatz durch Industrie, Handel und Haushalte in Deutschland

Einsparpotenziale beim Kunststoffeinsatz durch Industrie, Handel und Haushalte in Deutschland Einsparpotenziale beim Kunststoffeinsatz durch Industrie, Handel und Haushalte in Deutschland Studie im Auftrag der NABU Bundesgeschäftsstelle - Kurzfassung - Henning Wilts, Nadja von Gries, Bettina Rademacher,

Mehr

Trends und neue Geschäftsmodelle in der Energiewirtschaft - energytalk Graz

Trends und neue Geschäftsmodelle in der Energiewirtschaft - energytalk Graz 1 Trends und neue Geschäftsmodelle in der Energiewirtschaft - energytalk Graz Vorstand DI(FH) Mag.(FH) Martin Graf, MBA Energie-Control Austria 15. Jänner 2014 Die weltweite Nachfrage nach Energie steigt

Mehr

Die deutsche Energiewende Die Rolle von Erdgas. Michael Bräuninger

Die deutsche Energiewende Die Rolle von Erdgas. Michael Bräuninger Die deutsche Energiewende Die Rolle von Erdgas Michael Bräuninger Entwicklung des Verbrauchs fossiler Energieträger 6.000 PJ 5.500 5.000 4.500 4.000 3.500 3.000 Mineralöl Erdgas Steinkohle Braunkohle 2.500

Mehr

Passfähigkeit der Markt- und Fördermodelle in der Energiewirtschaft in Europa

Passfähigkeit der Markt- und Fördermodelle in der Energiewirtschaft in Europa Energiemanagement und Nachhaltigkeit Tagung Strategien für eine zukunftsfähige Energiewirtschaft in Europa 31.1.2013 Congress Center Leipzig Passfähigkeit der Markt- und Fördermodelle in der Energiewirtschaft

Mehr

Klima- und Energiepolitik

Klima- und Energiepolitik Klima- und Energiepolitik EVP-Fraktion im Europäischen Parlament Inhalt Herausforderungen 3 1. Vorantreiben einer ehrgeizigen Energie und Klimapolitik bis 2030 5 2. Unsere Energiepolitik muss Hand in Hand

Mehr

Energieintensive Industrien in Deutschland (EID) Europäische Klimapolitik 2030 aus der Perspektive der Energieintensiven Industrien

Energieintensive Industrien in Deutschland (EID) Europäische Klimapolitik 2030 aus der Perspektive der Energieintensiven Industrien Energieintensive Industrien in Deutschland (EID) Europäische Klimapolitik 2030 aus der Perspektive der Energieintensiven Industrien Dr. Utz Tillmann Sprecher Energieintensive Industrien in Deutschland

Mehr

Abkommen. zwischen. der Regierung der Bundesrepublik Deutschland. und. der Regierung der Föderativen Republik Brasilien

Abkommen. zwischen. der Regierung der Bundesrepublik Deutschland. und. der Regierung der Föderativen Republik Brasilien Abkommen zwischen der Regierung der Bundesrepublik Deutschland und der Regierung der Föderativen Republik Brasilien über Zusammenarbeit im Energiesektor mit Schwerpunkt auf erneuerbarer Energie und Energieeffizienz

Mehr

Das EU-Energiepaket. Zusammenfassung Antje von Broock

Das EU-Energiepaket. Zusammenfassung Antje von Broock Das EU-Energiepaket Zusammenfassung Antje von Broock Vorgeschichte Verfassungsentwurf enthält ein Kapitel zur gemeinsamen Energiepolitik Entwurf von F und NL abgelehnt Oktober 2005: Tony Blair greift Thema

Mehr

Nachhaltige Entwicklung im Energiesektor?

Nachhaltige Entwicklung im Energiesektor? Prognos AG (Hrsg.) 2008 AGI-Information Management Consultants May be used for personal purporses only or by libraries associated to dandelon.com network. Nachhaltige Entwicklung im Energiesektor? Erste

Mehr

Rechtliche und legislative Mechanismen für die Entwicklung der Erneuerbaren Energien

Rechtliche und legislative Mechanismen für die Entwicklung der Erneuerbaren Energien Rechtliche und legislative Mechanismen für die Entwicklung der Erneuerbaren Energien Vortrag auf dem Workshop: Nachhaltige Europäische Biomethanstrategie Minsk, Belarus 7.-8. Juni 2011 Magdolna Prantner

Mehr

EMISSIONSZERTIFIKATE DES INTERNATIONALEN UND EUROPÄISCHEN EMISSIONSHANDELS AB 2008

EMISSIONSZERTIFIKATE DES INTERNATIONALEN UND EUROPÄISCHEN EMISSIONSHANDELS AB 2008 Mai 2008 EMISSIONSZERTIFIKATE DES INTERNATIONALEN UND EUROPÄISCHEN EMISSIONSHANDELS AB 2008 Zertifikatstypen und ihre Eigenschaften VORWORT Mit Beginn der zweiten Handelsperiode am 1. Januar 2008 gibt

Mehr

Fahrplan 2050 Ein Pfad zu mehr Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit bei geringen Treibhausgas-emissionen

Fahrplan 2050 Ein Pfad zu mehr Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit bei geringen Treibhausgas-emissionen Fahrplan 2050 Ein Pfad zu mehr Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit bei geringen Treibhausgas-emissionen Damyana Stoynova GD Klimapolitik Europäische Kommission Klimawandel begrenzen eine globale Herausforderung

Mehr

Überblick. Zertifiziertes Umweltmanagementsystem, Ökostrom und Prämiensystem an der Technischen Universität Berlin. Umweltmanagement.

Überblick. Zertifiziertes Umweltmanagementsystem, Ökostrom und Prämiensystem an der Technischen Universität Berlin. Umweltmanagement. Zertifiziertes system, und an der Technischen Universität Berlin system nach ISO 14001 Einführung eines s Beschaffung von Wintersemester 2007/2008 Energieseminar http://www.energieseminar.de/ 2/18 AUMS

Mehr

Einstieg in den Ausstieg - Energiepolitische Szenarien für einen Atomausstieg in Deutschland

Einstieg in den Ausstieg - Energiepolitische Szenarien für einen Atomausstieg in Deutschland Energiemanagement und Nachhaltigkeit Einstieg in den Ausstieg - Energiepolitische Szenarien für einen Atomausstieg in Deutschland Ergebnisse einer Studie im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung Brigitte

Mehr

Weltweite Perspektiven in der Energie-, Technologieund Klimapolitik. für das Jahr 2030. Kernaussagen

Weltweite Perspektiven in der Energie-, Technologieund Klimapolitik. für das Jahr 2030. Kernaussagen Weltweite Perspektiven in der Energie-, Technologieund Klimapolitik für das Jahr 2030 Kernaussagen Referenzszenario Die World Energy, Technology and climate policy Outlook (WETO) - Studie beschreibt ein

Mehr

Die EU Energie und Klimapolitik und die deutsche Energiewende. Andreas Löschel

Die EU Energie und Klimapolitik und die deutsche Energiewende. Andreas Löschel Die EU Energie und Klimapolitik und die deutsche Energiewende Andreas Löschel Europäische Energie und Klimapolitik Weiterentwicklung der 20 20 20 Ziele für 2020 um einen Klimarahmen bis 2030 Klimaschutz:

Mehr

Innovationspotenziale für Umwelt- und Klimaschutz in Europäischen Förderprogrammen Nordrhein-Westfalens

Innovationspotenziale für Umwelt- und Klimaschutz in Europäischen Förderprogrammen Nordrhein-Westfalens Innovationspotenziale für Umwelt- und Klimaschutz in Europäischen Förderprogrammen Nordrhein-Westfalens Ausgewählte Ergebnisse für die Landespressekonferenz am 23.04.2010 Dr. Klaus Sauerborn www.taurus-eco.de

Mehr

Ein Angebot der dena zur Schulung und Weiterbildung zu Energieeffizienz in produzierenden Unternehmen.

Ein Angebot der dena zur Schulung und Weiterbildung zu Energieeffizienz in produzierenden Unternehmen. Schulungsreihe Energieeffizienz in Industrie & Gewerbe. Ein Angebot der dena zur Schulung und Weiterbildung zu Energieeffizienz in produzierenden Unternehmen. Berlin, Juli 2014 1 Übersicht. Die Deutsche

Mehr

Erdgas und Biomethan für eine zukunftsfähige Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie.

Erdgas und Biomethan für eine zukunftsfähige Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie. Stephan Kohler Erdgas und Biomethan für eine zukunftsfähige Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie. 20. September 2012, Berlin 1 Die Gesellschafter der Deutschen Energie-Agentur. dena Bundesrepublik Deutschland

Mehr

Parlamentarischer Abend Energie- und Klimapolitik im Lichte der 21. UN-Klimakonferenz Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit

Parlamentarischer Abend Energie- und Klimapolitik im Lichte der 21. UN-Klimakonferenz Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit Parlamentarischer Abend Energie- und Klimapolitik im Lichte der 21. UN-Klimakonferenz Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit Dienstag, 17.11.2015 ab 19:00 Uhr Vertretung des Freistaates Bayern bei der

Mehr

Versorgungssicherheit mit Energierohstoffen. Dr. Hubertus Bardt 21. Mai 2015, Köln

Versorgungssicherheit mit Energierohstoffen. Dr. Hubertus Bardt 21. Mai 2015, Köln Versorgungssicherheit mit Energierohstoffen Dr. Hubertus Bardt 21. Mai 2015, Köln ENERGIEROHSTOFFE ENERGIEROHSTOFFRISIKEN IN 6 LÄNDERN BEZAHLBARE STROMVERSORGUNG IN DEUTSCHLAND 2 ENERGIEROHSTOFFE ENERGIEROHSTOFFRISIKEN

Mehr

Energiewende in Deutschland

Energiewende in Deutschland Für Mensch & Umwelt Energiewende in Deutschland Dr. Benno Hain Umweltbundesamt Deutschland Fachgebiet Energiestrategien und szenarien Dessau-Roßlau Quelle: Die ZEIT, 03.06.2015 17.06.2015 2 NoSlow Down

Mehr

Impulsvortrag Energieversorgung 2050

Impulsvortrag Energieversorgung 2050 Impulsvortrag Energieversorgung 2050 am 23. Oktober 2014 in Lingen Dr.-Ing. Dr. rer. nat. Magnus Buhlert Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz Referat Konventionelle Energien,

Mehr

Klimaschutzziele im internationalen und nationalen Kontext DI Andreas Drack

Klimaschutzziele im internationalen und nationalen Kontext DI Andreas Drack 25. Seminar Biologischer Forstschutz 5/6. Juni 2012 Klimaschutzziele im internationalen und nationalen Kontext DI Andreas Drack Klimaschutzbeauftragter des Landes Oö. gemeinsamer Ländervertreter Inhalte

Mehr

Mehr Effizienz für das produzierende Gewerbe

Mehr Effizienz für das produzierende Gewerbe Energiemanagement Mehr Effizienz für das produzierende Gewerbe } Energiekosten nachhaltig senken und Steuervorteile sichern! } Voraussetzungen für Zertifizierung erfüllen (DIN EN ISO 50001 und DIN EN 16247-1)

Mehr

BAYERISCHE ENERGIESZENARIEN 2050

BAYERISCHE ENERGIESZENARIEN 2050 BAYERISCHE ENERGIESZENARIEN 2050 Energieeinsparung und Energieeffizienz München 22.11.2014 Energiedialog Bayern AG 1 Werner Bohnenschäfer BAYERISCHE ENERGIESZENARIEN 2050 1 Basis der Ergebnisse 2 Entwicklung

Mehr

EconRES. Wirtschaftskraft Erneuerbarer Energie in Österreich und Erneuerbare Energie in Zahlen. Volkswirtschaftliche Effekte

EconRES. Wirtschaftskraft Erneuerbarer Energie in Österreich und Erneuerbare Energie in Zahlen. Volkswirtschaftliche Effekte EconRES Wirtschaftskraft Erneuerbarer Energie in Österreich und Erneuerbare Energie in Zahlen Volkswirtschaftliche Effekte Robert Tichler Sebastian Goers Energieinstitut an der Johannes Kepler Universität

Mehr

Die wirtschaftlichen Folgen des Klimawandels: Studie von Sir Nicholas Stern

Die wirtschaftlichen Folgen des Klimawandels: Studie von Sir Nicholas Stern Die wirtschaftlichen Folgen des Klimawandels: Studie von Sir Nicholas Stern Zusammenfassung der Schlussfolgerungen Es ist noch Zeit, die schlimmsten Folgen des Klimawandels abzuwenden, wenn wir jetzt entschieden

Mehr

Messsystem für das betriebliche Energiemanagement: von der Datenerfassung bis zur Darstellung (Rüdiger Weiß, FW-Systeme GmbH, Oldenburg)

Messsystem für das betriebliche Energiemanagement: von der Datenerfassung bis zur Darstellung (Rüdiger Weiß, FW-Systeme GmbH, Oldenburg) Auf dem Weg zum betrieblichen Energiemanagement (EnMS nach ISO 50001): vom Energiecheck zur gezielten Verbrauchserfassung, -bewertung und -darstellung / Maßnahmen nach SpaEfV in 2013 ff. / Empfehlungen

Mehr

Pariser Klimakonferenz und Österreichs Energiewirtschaft. Mag. Iva Hattinger, EVN AG 3. März 2016

Pariser Klimakonferenz und Österreichs Energiewirtschaft. Mag. Iva Hattinger, EVN AG 3. März 2016 Pariser Klimakonferenz und Österreichs Energiewirtschaft Mag. Iva Hattinger, EVN AG 3. März 2016 Paris, Dezember 2015 Klimakonferenzen 1992 Rio de Janeiro (1. UNO Klimakonferenz) Berlin, Genf, Kyoto, Buenos

Mehr

Monitoring der Energieeffizienzmaßnahmen: Ex: Stellungnahme zum ersten Fortschrittsbericht der Bundesregierung für das Berichtsjahr 2013

Monitoring der Energieeffizienzmaßnahmen: Ex: Stellungnahme zum ersten Fortschrittsbericht der Bundesregierung für das Berichtsjahr 2013 Monitoring der Energieeffizienzmaßnahmen: Ex: Stellungnahme zum ersten Fortschrittsbericht der Bundesregierung für das Berichtsjahr 2013 Dr. Hans-Joachim Ziesing 3. Sitzung Energie-Dialog Bayern München,

Mehr

Herausforderungen an die deutsche Wettbewerbsfähigkeit durch einen neuen Weltenergiemarkt. 13. November 2013 Berlin

Herausforderungen an die deutsche Wettbewerbsfähigkeit durch einen neuen Weltenergiemarkt. 13. November 2013 Berlin Herausforderungen an die deutsche Wettbewerbsfähigkeit durch einen neuen Weltenergiemarkt 13. November 2013 Berlin Energiekosten spielen für die deutsche Industrie eine besondere Rolle Exportorientiert

Mehr

Ganzheitliches Life Cycle Management

Ganzheitliches Life Cycle Management Ganzheitliches Life Cycle Management PD Dr.-Ing. Christoph Herrmann SCIENCE EVENT UM WELT & WIRTSCHAFT WENDEPUNKTE KRISE? 5. NOVEMBER 2009 GANZHEITLICHES LIFE CYCLE MANAGEMENT GLIEDERUNG > Herausforderungen

Mehr

IT & Energy. Umwelt- und Energiemanagement im Wandel. München, 20. November 2013. Dr. Bernd Kosch FUJITSU IB Solutions, Technology Office

IT & Energy. Umwelt- und Energiemanagement im Wandel. München, 20. November 2013. Dr. Bernd Kosch FUJITSU IB Solutions, Technology Office IT & Energy Umwelt- und Energiemanagement im Wandel München, 20. November 2013 Dr. Bernd Kosch FUJITSU IB Solutions, Technology Office Klimaschutz: Politische Aspekte Erderwärmung um mehr als 2 0 C bedeutet

Mehr

Ausbau der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien

Ausbau der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien Bruttostromerzeugung [TWh/a] 7 6 5 4 3 2 1 199 2 23 24 25 Kernenergie Kohle (Kond.) KWK (Kohle) Gas (Kond.) KWK (Gas) Biomasse (Kond,KWK) Wasserkraft Windenergie Geothermie Photovoltaik Infrastrukturen

Mehr

Effektives Energiemanagement in der Industrie Bewusstsein erhöhen, Transparenz verbessern, Effizienz steigern. Siemens AG 2012. All rights reserved

Effektives Energiemanagement in der Industrie Bewusstsein erhöhen, Transparenz verbessern, Effizienz steigern. Siemens AG 2012. All rights reserved Effektives Energiemanagement in der Industrie Bewusstsein erhöhen, Transparenz verbessern, Effizienz steigern Siemens AG 2012. All rights reserved Globale Herausforderungen für die Industrie Veränderungen

Mehr

Der Carbon-Markt neben dem Emissionshandel Neues von der Entwicklung der internationalen Marktmechanismen

Der Carbon-Markt neben dem Emissionshandel Neues von der Entwicklung der internationalen Marktmechanismen Der Carbon-Markt neben dem Emissionshandel Neues von der Entwicklung der internationalen Marktmechanismen CO 2 -Handel in der Bewährungsprobe Stand und Perspektiven des EU-Emissionshandelssystems Berliner

Mehr

Kurzbericht IEA Expertengruppe

Kurzbericht IEA Expertengruppe Kurzbericht IEA Expertengruppe ENERGY TECHNOLOGY R&D NEEDS OF EMERGING ECONOMIES Peking, 28. und 29. November 2012 Autor: Dr. Herbert Greisberger, enu; Dezember 2012 Kurzbericht IEA-Expertengruppe Der

Mehr

2. Forum Klimaökonomie Energie, Wirtschaft und Klima im Wettbewerb? 16. März 2015, Berlin

2. Forum Klimaökonomie Energie, Wirtschaft und Klima im Wettbewerb? 16. März 2015, Berlin 2. Forum Klimaökonomie Energie, Wirtschaft und Klima im Wettbewerb? 16. März 2015, Berlin Energie, Wirtschaft und Klima im Wettbewerb? Andreas Löschel 13. April 2015 Prof. Dr. Andreas Löschel 2 Europäische

Mehr

Die EU-Richtlinie über Endenergieeffizienz und Energiedienstleistungen - Stand der Umsetzung -

Die EU-Richtlinie über Endenergieeffizienz und Energiedienstleistungen - Stand der Umsetzung - Die EU-Richtlinie über Endenergieeffizienz und Energiedienstleistungen - Stand der Umsetzung - Dr. Wolfgang Stinglwagner - Oktober 2008 - Vorgaben aus Brüssel Richtlinie über Endenergieeffizienz und Energiedienstleistungen

Mehr

Klima & Energie Einführung Klimathematik: Ursachen, Folgen, Konferenzen

Klima & Energie Einführung Klimathematik: Ursachen, Folgen, Konferenzen Prof. Dr. Dr. F. J. RadermacherDatenbanken/Künstliche Intelligenz Klima & Energie Einführung Klimathematik: Ursachen, Folgen, Konferenzen franz-josef.radermacher@uni-ulm.de Seite 2 Inhalt Einführung Umwelt,

Mehr

Integrated Approach. Konzept einer nachhaltigen CO 2

Integrated Approach. Konzept einer nachhaltigen CO 2 Seite 1 Integrated Approach. Konzept einer nachhaltigen CO 2 -Reduktion. Dr. Rolf Stromberger Dr. Juliane Theis Seite 2 Historischer Rückblick. Was bisher geschah. 1978 - Verband der Automobilindustrie

Mehr

ENERGIE MANAGEMENT SYSTEM ENERGIEMANAGEMENT NACH ISO 50001. Verbessern Sie Ihren ökologischen Fußabdruck!

ENERGIE MANAGEMENT SYSTEM ENERGIEMANAGEMENT NACH ISO 50001. Verbessern Sie Ihren ökologischen Fußabdruck! ENERGIE MANAGEMENT SYSTEM ENERGIEMANAGEMENT NACH ISO 50001 Verbessern Sie Ihren ökologischen Fußabdruck! Energiemanagementsystem Energieeffizienz optimieren - Produktivität steigern! Der schonende Umgang

Mehr

Neue Energie für das Saarland. Friedrich-Ebert-Stiftung, 25. November 2010

Neue Energie für das Saarland. Friedrich-Ebert-Stiftung, 25. November 2010 Neue Energie für das Saarland Friedrich-Ebert-Stiftung, 25. November 2010 Inhalt des Vortrages Weltenergieverbrauch bis 2009 Prognostizierter Weltenergieverbrauch bis 2030 Energiepolitische Schlussfolgerungen

Mehr

Internationale Klimapolitik und nationale Umsetzung. CO 2 -Abgaben Bedeutung für die schweizerische Stromversorgung

Internationale Klimapolitik und nationale Umsetzung. CO 2 -Abgaben Bedeutung für die schweizerische Stromversorgung Internationale Klimapolitik und nationale Umsetzung CO 2 -Abgaben Bedeutung für die schweizerische Stromversorgung Zürich, 26. Januar 2006 Inhalt Kyoto-Ziele und Umsetzung in Europa Was heisst das für

Mehr

Energieeffizienz in Zahlen 2015

Energieeffizienz in Zahlen 2015 Energieeffizienz in Zahlen 2015 Entwicklung bis 2013 ENERGIEEFFIZIENZ IN ZAHLEN Zahlen und Fakten Die konsequente Steigerung der Energieeffizienz in allen Sektoren ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor im

Mehr

ZUSAMMENFASSUNG DER FOLGENABSCHÄTZUNG

ZUSAMMENFASSUNG DER FOLGENABSCHÄTZUNG KOMMISSION R EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN Brüssel, den 13.11.2008 SEK(2008) 2863 ARBEITSDOKUMENT R KOMMISSIONSDIENSTSTELLEN Begleitdokument zum Vorschlag für eine RICHTLINIE S EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND

Mehr

neue technologien Energie weiter denken.

neue technologien Energie weiter denken. neue technologien Energie weiter denken. Geschäftsmodelle für Innovation. Thomas Spinnen, Leiter Neue Technologien InnoVAtiv zu sein bedeutet für uns, die Bedürfnisse unserer Kunden von heute und morgen

Mehr

Umwelt- und Energiemanagement Synergieeffekte von EMAS III und ISO 16001 Birkenfeld, 27. April 2010

Umwelt- und Energiemanagement Synergieeffekte von EMAS III und ISO 16001 Birkenfeld, 27. April 2010 Umwelt- und Energiemanagement Synergieeffekte von EMAS III und ISO 16001 Birkenfeld, 27. April 2010 1 Inhalt 1. Allgemeines über Managementsysteme 2. Wesentliche Elemente von Managementsystemen 3. Bewertung

Mehr

2.2 Wirtschaftliche Rahmenbedingungen der Elektronikindustrie 9. 2.3 Konstituierende Bestimmungsfaktoren der Gestaltung von Systemen

2.2 Wirtschaftliche Rahmenbedingungen der Elektronikindustrie 9. 2.3 Konstituierende Bestimmungsfaktoren der Gestaltung von Systemen Gliederungsübersicht IX Gliederungsübersicht 1 Einleitung 1 1.1 Ausgangslage und Problemstellung 1 1.2 Zielsetzung und Vorgehensweise 3 2 Rahtnenbedingungen von CIosed-Loop Supply Chains in der Elektronikindustrie

Mehr

Lock-in Effekte durch das Emissionshandelssystem

Lock-in Effekte durch das Emissionshandelssystem Lock-in Effekte durch das Emissionshandelssystem Karin Holm-Müller Institut für Lebensmittel- und Ressourcenökonomik Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn Definition Lock-in-Effekt Das Verbleiben

Mehr

professionell ENERGIE EFFIZIENT EINSETZEN HEIßT KOSTEN SPAREN Energieeffizienz als Erfolgsfaktor für Industrie und Gewerbe

professionell ENERGIE EFFIZIENT EINSETZEN HEIßT KOSTEN SPAREN Energieeffizienz als Erfolgsfaktor für Industrie und Gewerbe nachhaltig wirtschaftlich professionell ENERGIE EFFIZIENT EINSETZEN HEIßT KOSTEN SPAREN Energieeffizienz als Erfolgsfaktor für Industrie und Gewerbe WARUM ENERGIEBERATUNG AUCH FÜR IHR UNTERNEHMEN SINN

Mehr

Deutsch-Französischer Ministerrat - DFMR 19.02.14 - Paris. Gemeinsame Erklärung Energie, Klima, nachhaltige Entwicklung

Deutsch-Französischer Ministerrat - DFMR 19.02.14 - Paris. Gemeinsame Erklärung Energie, Klima, nachhaltige Entwicklung Deutsch-Französischer Ministerrat - DFMR 19.02.14 - Paris Gemeinsame Erklärung Energie, Klima, nachhaltige Entwicklung Angesichts der unbestreitbaren Realität der Erderwärmung verpflichten sich Deutschland

Mehr

Social Supply Chain Management

Social Supply Chain Management Social Supply Chain Management Wettbewerbsvorteile durch Social Supply Chain Management aus ressourcenorientierter Sicht (Johannes Nußbaum) Abstract Der Druck, soziale Auswirkungen entlang der Supply Chain

Mehr

Schriften zu Familienunternehmen Band 9. Herausgegeben vom Wittener Institut für Familienunternehmen

Schriften zu Familienunternehmen Band 9. Herausgegeben vom Wittener Institut für Familienunternehmen Schriften zu Familienunternehmen Band 9 Herausgegeben vom Wittener Institut für Familienunternehmen Dr. Alexander Leberling E-Commerce-Strategien von Familienunternehmen Erfolgs- und Risikopotenziale Mit

Mehr

Wie sichern wir die Versorgungssicherheit?

Wie sichern wir die Versorgungssicherheit? Wie sichern wir die Versorgungssicherheit? Herbert Lechner, E.V.A. Energiegespräche Wien, 20.1.2004 Wann gehen in Österreich die Lichter aus? Gebiet MW- & NO- USA + Ontario Datum des Ausfalls Dauer d.

Mehr

EU-ETS post 2020 POSITIONSPAPIER

EU-ETS post 2020 POSITIONSPAPIER EU-ETS post 2020 POSITIONSPAPIER BUNDESSPARTE INDUSTRIE Juli 2015 Ausgangslage Am 23.10.2014 kam es beim Europäischen Rat zu grundlegenden Entscheidungen zur künftigen Klima- und Energiepolitik der Europäischen

Mehr

Fernwärme 3.0 - Strategien für eine zukunftsorientierte Fernwärmepolitik -

Fernwärme 3.0 - Strategien für eine zukunftsorientierte Fernwärmepolitik - Fernwärme 3.0 - Strategien für eine zukunftsorientierte Fernwärmepolitik - Städtische Wärmenetze Wien, 29. Jänner 2016 Christian Maaß Vorstellung Hamburg Institut Inhabergeführtes Forschungsund Beratungsunternehmen

Mehr

Das Energiekonzept der Bundesregierung

Das Energiekonzept der Bundesregierung Das Energiekonzept der Bundesregierung Regierungsdirektor Michael Schultz Grundsatzfragen der Energiepolitik Referat IIIC1 Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie Augsburg, 28.09.2010 www.bmwi.de

Mehr

Energie Schlüssel zu Sicherheit und Klimaschutz

Energie Schlüssel zu Sicherheit und Klimaschutz Energie Schlüssel zu Sicherheit und Klimaschutz Weg vom Öl ohne neue Risiken 1 Globale Risiken Klimawandel Rohstoffkrise Ausgrenzung 2 Aufrüstung Neue Risiken Neue Gefahren Alle Risiken wirken global Alle

Mehr

Ölpreisentwicklung und Klimapolitik: Unterschiede und Gemeinsamkeiten

Ölpreisentwicklung und Klimapolitik: Unterschiede und Gemeinsamkeiten Ölpreisentwicklung und Klimapolitik: Unterschiede und Gemeinsamkeiten Prof. Dr. Gebhard Kirchgässner Universität St. Gallen, SIAW-HSG, CESifo und Leopoldina 100 Dollar pro Fass Öl: Was Bewirkt das? Veranstaltung

Mehr

Emissionszertifikate. Aktualisierte Fassung für die EU-Handelsperiode und Kyoto-Verpflichtungsperiode 2013-2020

Emissionszertifikate. Aktualisierte Fassung für die EU-Handelsperiode und Kyoto-Verpflichtungsperiode 2013-2020 Emissionszertifikate Aktualisierte Fassung für die EU-Handelsperiode und Kyoto-Verpflichtungsperiode 2013-2020 Impressum Herausgeber Deutsche Emissionshandelsstelle (DEHSt) im Umweltbundesamt Bismarckplatz

Mehr

Governance, Risk & Compliance für den Mittelstand

Governance, Risk & Compliance für den Mittelstand Governance, Risk & Compliance für den Mittelstand Die Bedeutung von Steuerungs- und Kontrollsystemen nimmt auch für Unternehmen aus dem Mittelstand ständig zu. Der Aufwand für eine effiziente und effektive

Mehr

Handel mit CO 2 Zertifikaten Grundlagen, Probleme und Perspektiven

Handel mit CO 2 Zertifikaten Grundlagen, Probleme und Perspektiven Handel mit CO 2 Zertifikaten Grundlagen, Probleme und Perspektiven Theoretische Grundlagen Emissionshandel in der EU Umsetzung in Deutschland Probleme und Perspektiven 1 Grundprinzip des Emissionshandels

Mehr

Vom Intranet zum Knowledge Management

Vom Intranet zum Knowledge Management Vom Intranet zum Knowledge Management Die Veränderung der Informationskultur in Organisationen von Martin Kuppinger, Michael Woywode 1. Auflage Hanser München 2000 Verlag C.H. Beck im Internet: www.beck.de

Mehr

EU Energiefahrplan 2050. Mag. Andreas Rautner, B.A. EVN AG

EU Energiefahrplan 2050. Mag. Andreas Rautner, B.A. EVN AG EU Energiefahrplan 2050 Mag. Andreas Rautner, B.A. EVN AG Hintergrund und Ziele > EU Energiefahrplan 2050 ist ein politisches Papier: > Ziele: - Mitteilungen münden in Weiß- oder Grünbücher und dann zu

Mehr

3.2.2 Informationskarte: Klimaschutz durch Emissionshandel 2

3.2.2 Informationskarte: Klimaschutz durch Emissionshandel 2 11. Bundeskongress zur politischen Bildung Entgrenzungen Gesellschaftlicher Wandel in Vergangenheit und Gegenwart Workshop 9: Wie gibt man Luft einen Preis? Klimaschutz durch Emissionshandel: ein Planspiel

Mehr

Die neue ISO 9001:2015 Neue Struktur

Die neue ISO 9001:2015 Neue Struktur Integrierte Managementsysteme Die neue ISO 9001:2015 Neue Struktur Inhalt Neue Struktur... 1 Die neue ISO 9001:2015... 1 Aktuelle Status der ISO 9001... 3 Änderungen zu erwarten... 3 Ziele der neuen ISO

Mehr

Kompensation von CO 2 -Emissionen

Kompensation von CO 2 -Emissionen ifeu - Institut für Energieund Umweltforschung Heidelberg GmbH Kompensation von CO 2 -Emissionen Empfehlung ifeu - Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg GmbH Wilckensstr. 3, D 69120 Heidelberg

Mehr

Erkenntnisse aus dem Wissenschaftlichen Symposium Energieunion ohne Kernenergie Utopie oder Perspektive?

Erkenntnisse aus dem Wissenschaftlichen Symposium Energieunion ohne Kernenergie Utopie oder Perspektive? Erkenntnisse aus dem Wissenschaftlichen Symposium Energieunion ohne Kernenergie Utopie oder Perspektive? Im Februar 2015 hat die Europäische Kommission in ihrem Paket zur Energieunion eine Rahmenstrategie

Mehr

Energiepolitik der Zukunft Stand und Anforderungen an (gewerkschaftliche) Energiepolitik

Energiepolitik der Zukunft Stand und Anforderungen an (gewerkschaftliche) Energiepolitik Energiepolitik der Zukunft Stand und Anforderungen an (gewerkschaftliche) Energiepolitik Dr. Andrea Fehrmann, IG Metall sleitung Die Energiewende richtig machen! Die Energiewende gehört zu den zentralen

Mehr

www.pwc.de CO 2 -Ziele der Bundesregierung im Wärmebereich unrealistisch PwC-Standpunkt zur Energiewende

www.pwc.de CO 2 -Ziele der Bundesregierung im Wärmebereich unrealistisch PwC-Standpunkt zur Energiewende www.pwc.de -Ziele der Bundesregierung im Wärmebereich unrealistisch PwC-Standpunkt zur Energiewende 1 Wärmesektor spielt zentrale Rolle bei Gelingen der Energiewende Langfristig positive Effekte durch

Mehr

Energieeffizienz schlafender Riese der Energiewende

Energieeffizienz schlafender Riese der Energiewende Energieeffizienz schlafender Riese der Energiewende Prof. Dr. Klaus Peter Sedlbauer Auf Wissen bauen Fraunhofer IBP Was sind die zentralen Herausforderungen unserer Zeit? Szenario der weltweiten Urbanisierung

Mehr

Welchen Beitrag leistet die Industrie zum Erreichen der Klimaschutzziele? Industriegesellschaft gestalten - 13.-14. September 2013 Dieter Brübach,

Welchen Beitrag leistet die Industrie zum Erreichen der Klimaschutzziele? Industriegesellschaft gestalten - 13.-14. September 2013 Dieter Brübach, Welchen Beitrag leistet die Industrie zum Erreichen der Klimaschutzziele? Industriegesellschaft gestalten - 13.-14. September 2013 Dieter Brübach, Mitglied des Vorstands, B.A.U.M. e.v. B.A.U.M. e.v. erste

Mehr

Clean Development Mechanism

Clean Development Mechanism Clean Development Mechanism Internationaler Klimaschutz 1 Klimawandel als die Herausforderung des neuen Jahrtausends: [..] (central) threats and challenges to humankind Annan, 2005 (Benecke et. Al) Konsequenzen

Mehr

Vorschau. Leitfaden zur Umsetzung von CPFR im deutschsprachigen Wirtschaftsraum. Supply Chain Management. Effiziente Prozesse im Fokus

Vorschau. Leitfaden zur Umsetzung von CPFR im deutschsprachigen Wirtschaftsraum. Supply Chain Management. Effiziente Prozesse im Fokus Kapitel 2 Supply Chain Management Effiziente Prozesse im Fokus im deutschsprachigen Wirtschaftsraum Inhaltsverzeichnis 2 im deutschsprachigen Wirtschaftsraum Kapitel/Abschnitt Seite 2.1 Einführung... 4

Mehr

DIN EN ISO 50001 Was erwarten die Zertifizierer?

DIN EN ISO 50001 Was erwarten die Zertifizierer? Zertifizierung DIN EN ISO 50001 Was erwarten die Zertifizierer? TÜV NORD Energiemanagement-Tag Zerifizierung 13. September 2012, Museum für Energiegeschichte (Hannover) Zur Person Lars Kirchner, Dipl.-Umweltwiss.

Mehr

Punkt 39 der 878. Sitzung des Bundesrates am 17. Dezember 2010

Punkt 39 der 878. Sitzung des Bundesrates am 17. Dezember 2010 Bundesrat Drucksache 771/2/10 15.12.10 Antrag des Landes Nordrhein-Westfalen Mitteilung der Kommission an das Europäische Parlament, den Rat, den Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss und den Ausschuss

Mehr

EEG und CO 2 -Emissionsrechtehandel

EEG und CO 2 -Emissionsrechtehandel EEG und CO 2 -Emissionsrechtehandel Prof. Dr. rer. pol. habil. Wolf Fichtner Lehrstuhl Energiewirtschaft Telefon: 0355-69 4504/4505 Fax: 0355-69 4048 email: energiewirtschaft@tu-cottbus.de Fichtner 1 Gliederung

Mehr

Nächste Generation der Stromnetze im Kontext von Elektromobilität

Nächste Generation der Stromnetze im Kontext von Elektromobilität Nächste Generation der Stromnetze im Kontext von Elektromobilität Fuelling the Climate 2013 Fachtagung Vehicle2Grid Hamburg, 5. September 2013 Ulf Schulte Vattenfall Europe Innovation GmbH Gliederung 1

Mehr

Was ist bei der Einführung eines Energiemanagmentsystem gemäß DIN EN ISO 50001 zu beachten?

Was ist bei der Einführung eines Energiemanagmentsystem gemäß DIN EN ISO 50001 zu beachten? Was ist bei der Einführung eines Energiemanagmentsystem gemäß DIN EN ISO 50001 zu beachten? TÜV NORD Energiemanagement Tag, 13. September 2012, Museum für Energiegeschichte, Hannover Oliver Fink Produktmanager

Mehr

Einfluß des CO2-Zertifikatehandels auf die Strompreise. 08.12.06 Britta Zimmermann. Ein Vortrag im Rahmen der Veranstaltung Energiesysteme.

Einfluß des CO2-Zertifikatehandels auf die Strompreise. 08.12.06 Britta Zimmermann. Ein Vortrag im Rahmen der Veranstaltung Energiesysteme. Einfluß des CO2-Zertifikatehandels auf die Strompreise 08.12.06 Britta Zimmermann Ein Vortrag im Rahmen der Veranstaltung Energiesysteme Gliederung 1. Aktuelles zum Emissionshandel in Deutschland 2. Einfluß

Mehr

Der Bundesrat hat in seiner 920. Sitzung am 14. März 2014 gemäß 3 und 5 EUZBLG die folgende Stellungnahme beschlossen:

Der Bundesrat hat in seiner 920. Sitzung am 14. März 2014 gemäß 3 und 5 EUZBLG die folgende Stellungnahme beschlossen: Bundesrat Drucksache 22/14 (Beschluss) 14.03.14 Beschluss des Bundesrates Mitteilung der Kommission an das Europäische Parlament, den Rat, den Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss und den Ausschuss

Mehr

ERKLÄRUNG ZUM KLIMAWANDEL IIGCC

ERKLÄRUNG ZUM KLIMAWANDEL IIGCC ERKLÄRUNG ZUM KLIMAWANDEL IIGCC Institutional Investors Group on Climate Change Einleitung Als institutionelle Investoren, welche sich ihrer Aufgaben als wesentliche Aktionäre und Wertpapierbesitzer vieler

Mehr

Klimawandel: Fakten, Optionen, Wirkungen

Klimawandel: Fakten, Optionen, Wirkungen Klimawandel: Fakten, Optionen, Wirkungen Fortunat Joos Klima- und Umweltphysik, Physikalisches Institut, Universität Bern Sidlerstr. 5, CH-3012 Bern Die Erwärmung des Klimasystems ist eindeutig und wird

Mehr

Ökologische Transformation der Energiewirtschaft

Ökologische Transformation der Energiewirtschaft Ökologische Transformation der Energiewirtschaft Erfolgsbedingungen und Restriktionen Herausgeber: Dipl.-Pol. Mischa Bechberger, Doktorand an der Forschungsstelle für Umweltpolitik (FFU) der FU Berlin

Mehr

Die externen Kosten der Energieversorgung

Die externen Kosten der Energieversorgung PROGNOS AG (Hrsg.) Die externen Kosten der Energieversorgung von Klaus P. Masuhr/Heimfrid Wolff/Jan Keppler unter Mitarbeit von Stefan Heltemes / Thomas Oczipka Schäffer-Poeschel Verlag Stuttgart 1992

Mehr

UNTERSTÜTZUNG FÜR EUROPAS PARLAMENTARIER

UNTERSTÜTZUNG FÜR EUROPAS PARLAMENTARIER UNTERSTÜTZUNG FÜR EUROPAS PARLAMENTARIER 3 / ERREICHEN EINER KOHLENSTOFFARMEN ZUKUNFT Europa hat sich verpflichtet, Temperaturanstiege weltweit auf 2 C zu begrenzen. Falls es uns gelingt, unter dieser

Mehr

Gesetzliche Grundlagen der Energiewirtschaft (Strom und Gas!)

Gesetzliche Grundlagen der Energiewirtschaft (Strom und Gas!) Gesetzliche Grundlagen der Energiewirtschaft (Strom und Gas!) Energiewirtschaftsgesetz Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz g Energiewirtschaft Erneuerbare-Energien-Gesetz Gesetz zur Fortführung der ökologischen

Mehr

Kommunaler Klimaschutz Herausforderung und Chancen

Kommunaler Klimaschutz Herausforderung und Chancen DAS ENERGIEREFERAT Kommunaler Klimaschutz Herausforderung und Chancen Dipl.-Ing. Wiebke Fiebig Leiterin des Energiereferats Frankfurt, 04.09.2015 1 Auf dem Weg zum Ziel behalten wir neben den Einzeletappen

Mehr

Strategische Umsetzung von Corporate. Mittelständigen Unternehmen in Bayern. unter besonderer Berücksichtigung der

Strategische Umsetzung von Corporate. Mittelständigen Unternehmen in Bayern. unter besonderer Berücksichtigung der Strategische Umsetzung von Corporate Social Responsibility in Klein- und Mittelständigen Unternehmen in Bayern unter besonderer Berücksichtigung der Herausforderungen der Internationalisierung Erik Lindner

Mehr

Paris & Folgen für Österreich

Paris & Folgen für Österreich Paris & Folgen für Österreich Georg Rebernig, Geschäftsführer Umweltbundesamt istockphoto.com/kycstudio Klimavertrag von Paris Das neue Abkommen Globales Verständnis über Klimawandel als Bedrohung Freiwillige

Mehr

Nachhaltig effizient: Flüssiggas Weniger Energie weniger Umweltbelastung mehr Leistung

Nachhaltig effizient: Flüssiggas Weniger Energie weniger Umweltbelastung mehr Leistung Nachhaltig effizient: Flüssiggas Weniger Energie weniger Umweltbelastung mehr Leistung Klimaschutz-Erklärung des Deutschen Verbands Flüssiggas DVFG Die Energie Flüssiggas ist eine schadstoffarme Energie

Mehr

Emissionshandel als Leitinstrument, globaler Überblick und Herausforderungen durch das EU-Klimapaket 2030

Emissionshandel als Leitinstrument, globaler Überblick und Herausforderungen durch das EU-Klimapaket 2030 Emissionshandel als Leitinstrument, globaler Überblick und Herausforderungen durch das EU-Klimapaket 2030 Dr. Roland Geres, FutureCamp 10.6.2015, IHK Düsseldorf 2015 FutureCamp Climate GmbH Agenda Globaler

Mehr

Flexible Mechanismen des Kioto- Protokolls

Flexible Mechanismen des Kioto- Protokolls Flexible Mechanismen des Kioto- Protokolls Unternehmerischer Handlungsbedarf vor dem Hintergrund des Handelns mit CO2 - Zertifikaten Thema : Emissionshandel und Ausblicke Bearbeitet von : Patrick Günther

Mehr