Vermögensaufbau in schwierigen Zeiten. Vorteile des Aktienfonds-Sparplans. Dirk Arning Drescher & Cie

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1 Vermögensaufbau in schwierigen Zeiten Dirk Arning Drescher & Cie Juni 2012

2 Die vorliegende Präsentation wurde von der Drescher & Cie GmbH auf Grundlage öffentlich zugänglicher Informationen, intern entwickelter Daten und Daten aus weiteren Quellen, die von uns als zuverlässig eingestuft wurden, erstellt. Die Drescher & Cie GmbH hat keine Garantie für die Richtigkeit bzw. Vollständigkeit der von Dritten erhaltenen Informationen und Daten erhalten. Alle Aussagen und Meinungen stellen die Einschätzung des Teams der Drescher & Cie GmbH zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Präsentation dar und können sich jederzeit unangekündigt ändern. Die Drescher & Cie GmbH übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit bzw. Vollständigkeit der in dieser Präsentation enthaltenen Informationen und Daten bzw. Einschätzungen. Insbesondere stellen historische Performance-Daten keine Garantie für zukünftige Entwicklungen dar. Die in dieser Präsentation ti enthaltenen Informationen und Daten bzw. Einschätzungen dienen ausschließlich h der Information und Illustration. Keine Angaben im Rahmen dieser Präsentation sollte als Beratung verstanden werden. Die vorliegende Präsentation stellt keine Empfehlung oder Beratung im Hinblick auf den Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten oder zur Anwendung einer bestimmten Anlagestrategie dar. Die Präsentation stellt ferner kein Angebot zur Anschaffung oder zur Veräußerung von Finanzinstrumenten bzw. zur Vermittlung solcher Geschäfte oder zur Übernahme sonstiger Wertpapierdienst- oder -nebendienstleistungen dar. Diese Präsentation darf ohne vorherige Erlaubnis des Urhebers weder auszugsweise noch vollständig an Dritte weitergegeben g oder auf sonstige Weise verwertet bzw. öffentlich wiedergegeben werden. Drescher & Cie GmbH Westerwaldstr. 10 D Sankt Augustin Tel. +49 (0) Fax +49 (0)

3 1 2 Schwierige Zeiten für Kapitalanleger Gute Zeiten für Aktienfonds 3 Vermeidung des Timing-Risikos: der Sparplan 4 5 Cost-Average-Effekt: Es gibt ihn doch Fazit 3 3

4 1.1 Schwierige Zeiten für Kapitalanleger Über Jahrzehnte ging Wirtschaftswachstum einher mit einem Anwachsen der Verschuldung der Staatshaushalte (Staatsschulden-Blase USA, Europa, Japan ) vieler Privathaushalte (Wohnimmobilien-Blase USA, Spanien ) Verluste für deren Gläubiger (direkte und indirekte) (Schuldenschnitt, Währungsverluste, Inflation, Krise im Finanzsektor) Der Unternehmenssektor ist dagegen solide finanziert. Trotzdem: Kapitalmäßige Beteiligungen g an Unternehmen (Fremdkapital: Unternehmensanleihen, Eigenkapital: Aktien) leiden unter den Unsicherheiten, die aus den Schuldenkrisen resultieren ( Flucht in Sicherheit ). 4

5 1.2 Schwierige Zeiten für Kapitalanleger Die Ursachen der aktuellen Probleme sind leider struktureller Art. Letztendlich bringt der weltwirtschaftliche Wandel des 21. Jahrhunderts relative Wohlstandseinbußen für die alten Volkswirtschaften USA, Japan und Westeuropa (Deutschland aktuell noch weniger betroffen) (und absolute Wohlstandszuwächse h für viele Emerging Markets). Trendwachstum der alten Volkswirtschaften dauerhaft niedriger. Probleme der vergangenen Jahre liefern eine Vorstellung von den Problemen der kommenden Jahre. Es bleibt schwierig! Aktienmärkte dürften mittelfristig volatil bleiben. 5

6 2.1 Gute Zeiten für Aktienfonds! Gute Zeit, in Aktien (-fonds) zu investieren, 1. Weil es keine Alternativen gibt: Nominale Zinsen werden zur Krisenbewältigung künstlich niedrig gehalten (Null-Leitzinsen, i Billionen-Tender, Quantitative Easing). Vermeintlich sichere Geldwerte bringen real Verluste. Immobilien sind immobil und illiquide, bergen zudem eine größere Gefahr fiskalischer Zugriffe. Vermeintlich sichere Immobilien mit schlechtem Rendite/Risiko-Ratio. Rohstoffe sind schlecht investierbar (Lagerkosten, zumindest indirekt), Gold wird schneller gefördert als verbraucht. 6

7 2.2 Gute Zeiten für Aktienfonds! 2. Weil die Staatsschuldenkrise nicht das Ende der Weltwirtschaft ist (dies aber ein Stück weit in den Aktienmärkten eingepreist ist). kumulierte Staatsschulden: 30 Bio. Euro kumuliertes Geldvermögen privater Haushalte: 95 Bio. Euro 7 7

8 2.3 Gute Zeiten für Aktienfonds! 2. Weil die Staatsschuldenkrise nicht das Ende der Weltwirtschaft ist (dies aber ein Stück weit in Aktienmärkten eingepreist ist). Beispiel Italien Aktienmarkt Italien: Kurs / Buchwert Verhältnis jetzt nur noch 0,7 Staatsschulden: 1,6 Bio. Euro Geldvermögen privater Haushalte: 9 Bio. Euro 8 8

9 2.4 Gute Zeiten für Aktienfonds! 1) Es muss kaufbare Aktien geben! 2) Die Rechte der Aktionäre müssen gefestigt werden! 3) Die Preise für Aktien sollen weitgehend durch schon vorhandenes Vermögen gedeckt sein! 4) Die laufenden Dividenden sollen möglichst hoch sein, möglichst sogar höher als Zinsen! 5) Die Unternehmen sollen solide finanziert (Passiva) und gut positioniert sein (Aktiva)! 6) Die Unternehmen sollen Gewinne machen und diese zumindest langfristig weiter erhöhen! 9

10 2.5 Gute Zeiten für Aktienfonds! 1) Anzahl börsengehandelter Unternehmen weltweit steigt. Die Effizienz der Börsen nimmt zu. Viele Investoren sind bereit ihre Aktien relativ billig herzugeben. 2) Investor Relations, Corporate Governance und Rechtssicherheit für Aktionäre verbessern sich im internationalen Wettbewerb um (Eigen-) Kapital. 3) Aktien kosten kaum ihre Buchwerte. 4) Dividendenrenditen sind höher als Zinsen. 5) Die Verschuldung der Unternehmen wurde reduziert, die Vermögensausstattung gestärkt. 6) Aktien kosten weniger als das 14-fache ihrer Gewinne. (d.h. Rendite über 7% p.a.) 10

11 3.1 Timing-Risiko MSCI Welt Aktienindex

12 3.2 Timing-Risiko MSCI Europe über 10 Jahre: +/ 0 %

13 3.3 Timing-Risiko MSCI Emerging Markets 5 Jahre: +/ 0 %

14 3.4 Timing-Risiko In den etablierten Aktienmärkten ist seit über 10 Jahren der Einstiegszeitpunkt entscheidend für die erzielbaren Renditen. In den Emerging Markets ist seit 5 Jahren das Timing entscheidend. Buy & Hold -Strategien haben ein suboptimales Rendite/Risiko-Ratio. Timing -Strategien zunehmend wichtiger, aber schwierig. Der Sparplan mit gleichbleibenden Einzahlungen ist eine einfache (kostenlose), antizyklische Timing-Strategie. 14

15 3.5 Timing-Risiko MSCI Welt Aktienindex von Juli 2007 bis Mai Mehr- Sparplan- 692 ertrag Ergebnis 27,3 % 2400 Anlagebetrag Einmalanlage Kauf zum Mittel

16 3.6 Timing-Risiko MSCI Europe Januar 2001 bis Mai Mehr: Sparplan ,2 % Ergebnis Kauf Einmalanlage über 10 zum Jahre: +/ 0 % Mittel Anlagebetrag

17 3.7 Timing-Risiko MSCI Emerging Markets von Juli 2007 bis Mai Mehr: 9,1 % Sparplan- Ergebnis Anlagebetrag 300 Einmalanlage Kauf zum Mittel Jahre: +/ 0 %

18 3.8 Timing-Risiko Der Sparplan mit gleichbleibenden Einzahlungen ist eine einfache (kostenlose), antizyklische Timing-Strategie. Gegenüber der Einmalanlage ergibt sich eine Reduzierung des Timing-Risikos, - je mehr Kaufzeitpunkte es gibt - je höher die Volatilität ist. Die Minimierung des Timing-Risikos ist mit einem Verzicht auf Timing-Gewinne verbunden. Der Effekt aus der Minimierung des Timing-Risikos ist - positiv, wenn der Durchschnittskurs unter dem Startkurs liegt, - negativ, wenn der Durchschnittskurs über dem Startkurs liegt. Der Effekt aus der Minimierung des Timing-Risikos ist größer als der Cost-Average-Effekt. Der Cost-Average-Effekt ist immer positiv. 18

19 4.1 Cost-Average-Effekt Als Cost-Average-Effekt wird die den durchschnittlichen Einstandspreis senkende Wirkung gleichbleibender, wiederkehrender Investitionen bezeichnet. Er entsteht aus dem antizyklischen Verhalten, bei niedrigeren Preisen mehr und bei höheren Preisen weniger zu kaufen. Beispiel: Anleger A kauft jeden Monat für 120 Euro Anteile eines volatilen Fonds, Anleger B kauf jeden Monat 3 Anteile dieses Fonds: Januar Februar März April Kapitaleinsatz Anteile Durchschnitt Anteilswert Anleger B 3 Anteile 3 Anteile 3 Anteile 3 Anteile = 120 = 60 = 180 = 120 = x 120 Anleger A 3 Anteile 6 Anteile 2 Anteile 3 Anteile = ,29

20 4.2 Cost-Average-Effekt Der Cost-Average-Effekt, zu deutsch Durchschnittskosteneffekt, bezeichnet den Unterschied zwischen dem arithmetischem und dem harmonischem Mittelwert bei den durchschnittlichen Anschaffungskosten, wobei Anschaffungskosten im Sinne von Kaufpreisen zu verstehen sind, nicht im Sinne von Transaktionskosten. Beim Kauf von Wirtschaftsgütern zu unterschiedlichen Preisen (und deshalb i.d.r. auch zu unterschiedlichen Zeitpunkten) liegt der harmonische Mittelwert immer unter dem arithmetischen Mittelwert. Die Differenz bezeichnet mal als Ergebnis des Cost-Average-Effektes. Das Ergebnis kann als absoluter Wert (in Geldeinheiten) oder relativer Wert (als Prozentsatz der investierten Summe) angegeben werden.

21 4.3 Cost-Average-Effekt Obiges Zahlenbeispiel: Der Preis eines Wirtschaftsgutes p (z.b. eines Fondsanteils) betrage zu vier Zeitpunkten t1 bis t4 p(t1) = 40, p(t2) = 20, p(t3) = 60 und p(t4) = 40. Es errechnet sich folgender arithmetische Mittelwert: ( ) / 4 = 40. Der harmonische Mittelwert berechnet sich dagegen 4 / (1/40 + 1/20 + 1/60 + 1/40) = 4 / (3/ / / /120) = 4 / (14/120) = 480/14 = 34,29 Die Differenz 40 34,29 = 5,71 ist Ergebnis des Cost-Average-Effektes.

22 4.4 Cost-Average-Effekt Der Cost-Average-Effekt tritt auf, wenn ein Wirtschaftsgut mit gleichbleibenden Beträgen zu unterschiedlichen Preisen angeschafft wird, beispielsweise bei der regelmäßigen Anlage gleich bleibender Sparraten in Wertpapieren. Der Effekt setzt voraus, dass das Wirtschaftsgut in hinreichend variabler Stückelung zu erwerben ist (ohne dass dies signifikant höhere Transaktionskosten verursacht). Dies ist regelmäßig bei Investmentfondsanteilen der Fall, weil Transaktionskosten in Form eines Ausgabeaufschlags direkt proportional zum Anlagebetrag erhoben werden und eine variable Stückelung durch die kontenmäßige Verbuchung von Anteilsbruchteilen möglich ist. Der Cost-Average-Effekt ist abhängig vom Ausmaß der (genutzten) Preisschwankungen. Per Definition ist der Cost-Average-Effekt Null, wenn der arithmetische Mittelwert gleich dem harmonischen Mittelwert ist. Dies ist nur dann der Fall, wenn alle Käufe zum gleichen Preis erfolgen, d.h. wenn es keine genutzten Preisschwankungen gibt. Der Cost-Average-Effekt ist umso höher, je stärker die genutzten Preisschwankungen um den Mittelwert sind.

23 4.5 Cost-Average-Effekt Der Cost-Average-Effekt kann per definitionem nur positiv sein. Von einem negativen Cost-Average-Effekt spricht man, wenn man beim VERKAUF von Wirtschaftsgütern einen Minderertrag gegenüber dem arithmetischen Mittel der Preise erhält, weil man immer dann mehr verkaufen muss, wenn der Preis niedriger ist, um auf den gleichen Gesamterlös zu kommen. Beispiel: Auszahlplan mit monatlich gleichbleibenden Verkaufserlösen.

24 5 Fazit Strukturelle Krisen belasten die Kapitalmärkte. An den Aktienmärkten ist auch in den nächsten Jahren mit erheblichen Kursschwankungen zu rechnen. Die langfristigen Aussichten für Aktieninvestments sind aber sehr gut. Mit einem Aktienfonds-Sparplan macht man die Kursschwankungen zu einem Verbündeten: Minimierung des Timing-Risikos und positiver Cost- Average-Effekt.

25 Die vorliegende Präsentation wurde von der Drescher & Cie GmbH auf Grundlage öffentlich zugänglicher Informationen, intern entwickelter Daten und Daten aus weiteren Quellen, die von uns als zuverlässig eingestuft wurden, erstellt. Die Drescher & Cie GmbH hat keine Garantie für die Richtigkeit bzw. Vollständigkeit der von Dritten erhaltenen Informationen und Daten erhalten. Alle Aussagen und Meinungen stellen die Einschätzung des Teams der Drescher & Cie GmbH zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Präsentation dar und können sich jederzeit unangekündigt ändern. Die Drescher & Cie GmbH übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit bzw. Vollständigkeit der in dieser Präsentation enthaltenen Informationen und Daten bzw. Einschätzungen. Insbesondere stellen historische Performance-Daten keine Garantie für zukünftige Entwicklungen dar. Die in dieser Präsentation ti enthaltenen Informationen und Daten bzw. Einschätzungen dienen ausschließlich h der Information und Illustration. Keine Angaben im Rahmen dieser Präsentation sollte als Beratung verstanden werden. Die vorliegende Präsentation stellt keine Empfehlung oder Beratung im Hinblick auf den Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten oder zur Anwendung einer bestimmten Anlagestrategie dar. Die Präsentation stellt ferner kein Angebot zur Anschaffung oder zur Veräußerung von Finanzinstrumenten bzw. zur Vermittlung solcher Geschäfte oder zur Übernahme sonstiger Wertpapierdienst- oder -nebendienstleistungen dar. Diese Präsentation darf ohne vorherige Erlaubnis des Urhebers weder auszugsweise noch vollständig an Dritte weitergegeben g oder auf sonstige Weise verwertet bzw. öffentlich wiedergegeben werden. Drescher & Cie GmbH Westerwaldstr. 10 D Sankt Augustin Tel. +49 (0) Fax +49 (0)

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