BAYERNINFO Internes Mitteilungsblatt für die Mitglieder des BDÜ-Landesverbandes Bayern e.v.

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1 NR MÄRZ 2009 BAYERNINFO Internes Mitteilungsblatt für die Mitglieder des BDÜ-Landesverbandes Bayern e.v. 03 Vertragsklauseln unter der juristischen Lupe 05 Von großen Brüdern und kleinen Übersetzern 07 BDÜ-Kongress in Berlin 09 Grammatikfallen im Englischen 10 Seminare spanisches Recht 11 Qualitätsmanagement 11 BDÜ Neujahrsempfang Anträge, Mehrheiten und andere Formalia 17 Termine und Seminare... und die Welt versteht Sie besser!

2 Editorial Persönliches Inhalt Impressum Editorial Liebe Kollegin, lieber Kollege, INHALT auch, oder gerade, in schwierigen Zeiten ist es wichtig, Verträge, die man mit Auftraggebern schließt, genau zu prüfen. Zu leicht kann es sonst passieren, dass ein scheinbar interessanter Auftrag am Ende nur Probleme macht. Im Auftrag des BDÜ LV Bayern hat sich der fachkundige Kollege Manuel Cebulla intensiv mit schwierigen Klauseln in Übersetzeraufträgen befasst. Den ersten Teil seiner Ausführungen finden Sie in diesem BayernInfo, weitere zwei Teile werden folgen. Darüber hinaus bietet das vorliegende BayernInfo auch wieder viel Praktisches und viele Berichte aus den Gruppen und von Veranstaltungen ein herzliches Dankschön allen, die wieder einen Beitrag geschickt haben. Und dann stellt sich in dieser Ausgabe auch das neue Redaktionsteam für das BayernInfo vor, mit dem sich die Arbeit jetzt auf mehr Schultern verteilen wird und das sicherlich auch neue Akzente setzen wird. Vielen Dank auch den Kolleginnen für ihre Bereitschaft zur Mitarbeit. 03 Vertragsklauseln unter der Lupe 05 Von großen Brüdern und kleinen Übersetzern 07 BDÜ Kongress in Berlin 09 Grammatikfallen 10 Workshop spanisches Recht 11 Qualitätsmanagement Viel Lesespaß, Norma Keßler 11 Networking in entspannter Atmosphäre Persönliches 13 BDÜ-Gruppen und ihre Ansprechpartner 14 Schluss der Debatte und andere Anträge Aus Eigeninitiative und als Unterstützung der bisherigen Bayern-Info Verantwortlichen des BDÜ Landesverbands Bayern hat das Bayern-Info seit Januar 2009 ein komplettes Redaktionsteam gegründet, bestehend aus der bisherigen Redaktionsleitung Norma Keßler und drei Kolleginnen: Isabelle Hofmann, Natalia Nikolaenko und Annemarie Zoppelt, die sich hier vorstellen: Annemarie Zoppelt staatl. gepr. Übersetzerin Spezialisierung: Französisch, Englisch, Wirtschaftsrecht (Unternehmens-, Vertrags-, Patentrecht), Steuern und Finanzen Zuständigkeit im BI: Veranstaltungen, allgemeine Themen Bei Fragen zu Artikeln und Beiträgen wenden Sie sich bitte künftig direkt an die zuständige Kollegin. Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit. Natalia Nikolaenko Dipl.-Dolm. und Übersetzerin, allg. beeid. Übersetzerin Spezialisierung: Russisch, Patentrecht, Technik, Naturwissenschaft, Politik, Wirtschaft, GUS und Russland Zuständigkeit im BI: Sammelstelle für technische, wissenschaftliche Themen, Support bei allgemeinen Themen Isabelle Hofmann Übersetzerin, Konsekutivdolmetscherin Spezialisierung: Französisch, Technik und Softwarelokalisierung Zuständigkeit im BI: Sammelstelle für die Beiträge der Regionalgruppen,allgemeine Themen 17 Seminare und Veranstaltungen 17 Gruppentermine 18 Pinnwand + Hinweis IMPRESSUM Landesverband Bayern e.v. Luisentr München Tel Fax Das BayernInfo erscheint viermal jährlich. Der Bezugspreis ist im Mitgliedsbeitrag enthalten. Mit Namen gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Herausgebers wieder. Nächste Ausgabe des BayernInfo: Redaktionsschluß: Redaktion: Norma Keßler, Fax , Layout: Ninon Seydel Grafikdesign, München Druck: Bavaria Druck, München 02

3 Recht Vertragsklauseln von Übersetzungsauftraggebern unter der juristischen Lupe SERIE Vertragsklauseln TEIL 1 Klauseln in Verträgen, die Übersetzungsbüros ihren freien Mitarbeitern (d.h. freiberuflichen Übersetzern) vorlegen oder die sie in Form von Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) zum Vertragsbestandteil machen, sind gelegentlich verwirrend oder unverständlich. Im Folgenden werden einige Klauseln, die dem BDÜ Landesverband Bayern in der letzten Zeit von Kolleginnen und Kollegen übersandt worden sind, etwas näher unter die Lupe genommen. Vorwegzuschicken ist, dass dieser Artikel keine abschließende Bewertung und Darstellung aller möglichen Aspekte bieten und den Rechtsrat eines versierten Vertragsjuristen in konkreten Fragen auf keinen Fall ersetzen kann. Grundsätzlich herrscht Privatautonomie. Das deutsche Vertragsrecht ist vom Grundsatz der Privatautonomie geleitet. Die Vertragsparteien können in der Regel selbst darüber entscheiden, was sie miteinander vereinbaren wollen. Handelt es sich bei einem Vertragspartner um einen Verbraucher, dann ist die Privatautonomie zu dessen Schutz eingeschränkt. Freiberufliche Übersetzer sind Unternehmer. Damit sind sie nicht besonders geschützt. Immerhin ist aufgrund 13 ZPO der Gerichtsstand - auch wenn im Vertrag etwas anderes stehen sollte - am Wohnsitz des Übersetzers. Allgemeine Geschäftsbedingungen Verwendet der Vertragspartner des Übersetzers AGB, können diese Bestandteil des Vertrages werden, auch wenn der Auftraggeber nicht ausdrücklich auf seine AGB hinweist oder sie dem Übersetzer vorgelegt hat. Auch der Übersetzer kann AGB verwenden. Kollidieren die AGB des Übersetzers mit denen des Auftraggebers, dann sollten sich die beiden Seiten vor Vertragsschluss über die entsprechenden Punkte einigen, bevor das Kind in den Brunnen fällt. Dann allerdings empfiehlt es sich Rechtsrat einzuholen. AGB unterliegen der sogenannten Inhaltskontrolle nach den 307 ff. BGB. Diese Inhaltskontrolle gilt in erster Linie für Verbraucherverträge, teilweise aber auch für Verträge zwischen Unternehmen. Verwendet ein Vertragspartner keine AGB in der allgemein bekannten Form (sog. Kleingedrucktes), dann können die Vertragsbestimmungen, die er einem anderen Unternehmer vorschlägt, dennoch AGB sein und unter die Inhaltskontrolle fallen. Das ist nämlich dann der Fall, wenn es keine wirklichen einzelvertraglichen Regelungen für den konkreten Vertrag mit nur dem einen Vertragspartner sind, sondern Standardklauseln, die vorformuliert bei einer Mehrzahl von Verträgen Anwendung finden (oder geplanterweise finden sollen). Kundenschutz -Klauseln Klausel 1: Der Mitarbeiter garantiert dem Büro umfassenden Kundenschutz und zwar auch in dem Fall, dass der Kunde des Büros dem Mitarbeiter eine Zusammenarbeit unter Ausschluss des Büros selbsttätig anbietet. Es ist auch nicht zulässig, dass der Mitarbeiter einem Kunden des Büros seinen Kollegen oder andere Büros zur Abwicklung solcher Aufträge benennt oder vermittelt, unbeschadet dessen, ob dies gegen Entgelt oder unentgeltlich geschieht. Der freiberufliche Sprachmittler ist aufgrund seiner selbständig ausgeübten Tätigkeit Unternehmer nach 14 BGB. Auch wenn ein anderer Erfüllungsort vereinbart worden ist, ändert sich dadurch nach 29 Abs. 2 ZPO am Gerichtsstand nichts, weil der freiberufliche Übersetzer kein Kaufmann ist. Im Grundsatz sollten Übersetzer davon ausgehen, dass alles, was sie mit den Büros vertraglich vereinbaren [ ] wirksam ist. Daher sollte kein Vertrag unüberlegt oder leichtfertig eingegangen werden. Diese Bestimmung ist eine typische AGB-Klausel. Ähnliche Formulierungen finden sich in den Verträgen oder AGB von vielen Übersetzungsbüros. Bezüglich der Wirksamkeit solcher Vertragsbestimmungen gilt: Im Grundsatz sollten Übersetzer davon ausgehen, dass alles, was sie mit den Büros vertraglich vereinbaren (ganz egal, ob unterschrieben oder mündlich vereinbart) wirksam ist. Daher sollte kein Vertrag unüberlegt oder leichtfertig eingegangen werden. Das gilt umso mehr für das Unterschreiben von Verträgen, die man entweder 03

4 Recht nicht gelesen oder nicht verstanden hat. Zudem sollte man sich nie darauf verlassen, wenn es irgendwo heißt, dass diese oder jene Klausel unwirksam sei und man etwas daher getrost unterschreiben könne. Auch und gerade im Recht gilt, dass Pferde nicht nur vor, sondern sogar in Apotheken kotzen... Wenn eine Vertragsbestimmung unwirksam ist, dann ist sie nichtig und unbeachtlich. Ein Verstoß gegen sie zieht keine Folgen nach sich. Bei vielen Klauseln stellt sich aber nicht die Frage nach der Wirksamkeit an sich, sondern mit welchem Inhalt sie wirksam werden. Für unklare Formulierungen geben die 133, 157 BGB im Allgemeinen vor, dass der wirkliche Wille zu erforschen und nicht am buchstäblichen Sinne des Ausdrucks zu haften ist, und dass Verträge so auszulegen sind, wie Treu und Glauben mit Rücksicht auf die Verkehrssitte es erfordern. Zudem gehen bei AGB nach 305c Abs. 2 BGB Zweifel bei der Auslegung zu Lasten des Verwenders. Es ist also Sache desjenigen, der AGB verwendet, sich klar und verständlich auszudrücken. Tut er dies nicht, dann gilt in der Regel die für den Vertragspartner des Verwenders günstigste Auslegung. Konkret stellt sich die Frage, was in der obigen Vertragsbestimmung mit umfassendem Kundenschutz gemeint ist. Hierbei handelt es sich um keinen bekannten bzw. vorauszusetzenden Rechtsbegriff. Unter Heranziehung ähnlicher Klauseln und der restlichen Formulierung kann man vermuten, dass das Büro nicht möchte, dass der Übersetzer dem Kunden des Büros direkt seine Dienste unter Umgehung des Büros anbietet. Dies ist verständlich. Wer will schon seine Kunden an die Konkurrenz verlieren? Und eventuell hat das Büro auch für die Werbung dieses Kunden und für die Kundenbindung Aufwendungen gehabt. Da der Übersetzer diesen Aufwand nicht hatte und weitere Aufträge des Büros erhalten möchte, ist es nur vernünftig und in seinem eigenen Interesse, dem Büro hier entgegenzukommen. Verträge als gerechter Interessenausgleich Schließlich sollen Verträge einen gerechten Ausgleich der Interessen beider Seiten darstellen und verpflichten nach 241 Abs. 2 BGB zur Rücksicht auf die Rechte, Rechtsgüter und Interessen des Vertragspartners. Diese Grundsätze gelten auch für AGB, auch wenn man manchmal einen ganz anderen Eindruck bekommen könnte. Wenn es aber zu Streitigkeiten kommt, dann versucht das Gericht, die Interessen der beiden Seiten miteinander in Einklang zu bringen. Dabei können nach 307 BGB Bestimmungen in AGB unwirksam sein, wenn sie den Vertragspartner des Verwenders entgegen den Geboten von Treu und Glauben unangemessen benachteiligen. Das kann schon dann der Fall sein, wenn die Bestimmung nicht klar und verständlich ist. Unwirksam ist eine Bestimmung in der Regel immer dann, wenn sie mit wesentlichen Grundgedanken einer gesetzlichen Regelung, von der abgewichen wird, nicht zu vereinbaren ist oder wesentliche Rechte oder Pflichten, die sich aus der Natur des Vertrags ergeben, so einschränkt, dass die Erreichung des Vertragszwecks gefährdet ist. Gerne lassen sich Übersetzungsbüros einen umfassenden oder zeitlich und örtlich unbegrenzten Kundenschutz, eventuell sogar gegenüber allen unseren Kunden vertraglich versprechen. Solche Regelungen finden sich gewöhnlich in den Verträgen von leitenden Angestellten oder von Handelsvertretern, damit diese nach dem Ausscheiden aus einem Unternehmen kein Konkurrenzunternehmen aufmachen oder zu einem solchen überwechseln. 90a HGB legt für diese sogenannten Wettbewerbsabreden strenge Regeln fest und verpflichtet den Unternehmer, den Handelsvertreter für die Dauer der Wettbewerbsbeschränkung angemessen zu entschädigen. Der von den Übersetzungsbüros geforderte Kundenschutz sieht regelmäßig jedoch keinen Ausgleich für den Übersetzer vor. Damit fehlt es an einem gerechten Interessenausgleich. Anders würde sich der Fall beispielsweise darstellen, wenn das Büro mit dem Übersetzer einen Rahmenvertrag schließt, nach welchem ihm das Büro alle eingehenden Aufträge in der betreffenden Sprache oder in seinem Fachgebiet anbietet. Dies wäre ein Ausgleich. Auf jeden Fall kann eine Regelung als unwirksam angesehen werden, nach der zeitlich und örtlich unbegrenzter Kundenschutz verlangt wird. Das Handelsrecht sieht für Handelsvertreter eine maximale Schutzdauer von zwei Jahren und eine Beschränkung nur in einem Gebiet (z.b. ein Bundesland) oder für einen bestimmten Kundenkreis vor, damit dem Handelsvertreter nicht jegliche Betätigungsmöglichkeit genommen wird. Ebenso wenig kann eine Regelung gegenüber allen unseren Kunden gelten, schon aufgrund der Tatsache, dass der Übersetzer gar nicht überblicken kann, um wen es sich dabei handelt und wie weit dann seine Selbstbindung reichen würde. Klauseln sind immer Teil eines Vertrages Wenn man nach dem Ausgleich für den Übersetzer fragt, so kann sich dieser auch aus anderen Regelungen im Vertrag ergeben. Man muss also einen Vertrag immer im Ganzen betrachten. Während eine Bestimmung für sich betrachtet ungerecht erscheinen mag, kann sie im Rahmen des gesamten Vertragswerkes sehr wohl gerecht sein. Im Hinblick auf das angegebene Beispiel müsste der Vertragspartner dem Übersetzer allerdings erhebliche andere Vorteile gewähren, damit es zu einem gerechten Interessenausgleich kommt. Folgen von Vertragsverstößen Ganz allgemein ergeben sich die Folgen einer Vertragsverletzung vorrangig aus dem Vertrag selbst. Wurden z.b. Vertragsstrafen verabredet, können diese fällig werden, sofern sie den Übersetzer 04

5 Recht nicht über Gebühr beanspruchen. Verstößt man mit einer Vertragsverletzung sogar gegen Strafgesetze, so können auch strafrechtliche Sanktionen drohen. Für Mängel an der Werkleistung, also an der Übersetzung, gelten die allgemeinen Ansprüche gemäß dem Werkvertragsrecht nach den 631 ff. BGB. Zu beachten ist hier jedoch, dass durch einzelvertragliche Regelungen oder durch AGB von den gesetzlichen Vorgaben des BGB teilweise abgewichen werden kann. Verletzt der Übersetzer eine andere Verpflichtung aus dem Vertrag, so ist er nach 280 BGB grundsätzlich zum Schadensersatz verpflichtet. Der zu ersetzende Schaden umfasst auch den mit Wahrscheinlichkeit zu erwarten gewesenen entgangenen Gewinn ( 252 BGB). 249 Abs. 1 BGB verlangt als allgemeine Norm, dass der zum Schadensersatz Verpflichtete den Zustand herstellen muss, der bestehen würde, wenn der zum Ersatz verpflichtende Umstand nicht eingetreten wäre. Wird ein Übersetzer direkt für den Kunden eines Übersetzungsbüros - also unter Umgehung desselben - tätig, bedeutet dies nicht automatisch, dass dieser Kunde sich mit seinem konkreten Übersetzungsauftrag an das Büro gewandt hätte, wenn nicht der Vertrag mit dem Übersetzer zustande gekommen wäre. Das Übersetzungsbüro wird in der Regel also den Schaden nicht belegen können. Kommt es zu einem Rechtsstreit, weiß man allerdings nicht, wie das Gericht den konkreten Fall bewerten wird. Hinzu kommt aber, dass nach 280 Abs. 1 BGB der aus der Pflichtverletzung entstehende Schaden zu ersetzen ist. Es wird im konkreten Fall für das Übersetzungsbüro also schwierig sein, zum einen diese Kausalität und zum anderen die genaue Höhe des Schadens zu beweisen. Finden sich also keine genauen Regelungen im Vertrag, nach denen sich der Schadenersatz beziffert, ist die zumindest zu erwartende Folge der Verletzung des Kundenschutzes die, dass der Übersetzer von diesem Büro keinen Auftrag mehr erhält und eventuell in eine schwarze Liste aufgenommen wird - sofern eine solche existiert. Wie umgehen mit einer solchen Vertragsbestimmung? Wenn man eine Bestimmung in einem vorgelegten Vertragsentwurf streicht oder teilweise streicht, kann dies dazu führen, dass der Vertragspartner den Vertrag nicht mehr eingehen wird. Hätte die Klausel eine grobe Benachteiligung für den Übersetzer bedeutet und das Übersetzungsbüro lässt sich auf die Streichung nicht ein, dann ist es vielleicht auch besser, für ein solches Büro gar nicht erst tätig zu werden. Sinnvoller als die Streichung einer Klausel ist es, dem Vertragspartner eine alternative Regelung vorzuschlagen, die den Interessen beider Seiten gerecht wird. Siehe auch Cebulla: Sprachmittlerstrafrecht. Die strafrechtliche Verantwortlichkeit der Dolmetscher und Übersetzer, Berlin 2007 (beziehbar über die BDÜ Service GmbH). Bezüglich der Kundenschutz -Klauseln bietet sich eventuell eine Selbstverpflichtung in der Form an, dass der Übersetzer den durch den Übersetzungsauftrag bekannt gewordenen konkreten Kunden (bzw. bei größeren Unternehmen die konkrete Filiale) mindestens ein Jahr lang nach der Ausführung des konkreten Auftrages nicht von sich aus mit dem Ziel des Abschlusses von Übersetzungsaufträgen ansprechen wird. Handelt es sich um ein hinsichtlich Bezahlung und Betreuung korrektes Übersetzungsbüro, kann die Frist auch zwei Jahre betragen. Um die eigene Ernsthaftigkeit zu unterstreichen, kann der Übersetzer darüber hinaus eine Vertragsstrafe anbieten in Höhe von % (geschätzter Aufschlag des Büros) des durchschnittlichen Auftragswertes der letzten drei über das Büro mit diesem Kunden abgewickelten Aufträge. Da absolute bzw. zeitlich und örtlich unbegrenzte Kundenschutzklauseln als unwirksam anzusehen sind, kann sich der Übersetzer in einem solchen Fall allerdings auch bequem zurücklehnen und die Klausel weder streichen, noch dem Übersetzungsbüro eine andere Regelung vorschlagen. Solche Klauseln finden sich in der Regel in den AGB von sogenannten Umtüt-Büros, für die man eher viel Kleinkram übersetzt. Bei diesen Büros wird man - so die Erfahrung des Verfassers - auch häufig auf wenig Verständnis stoßen, wenn man mit ihnen über Vertragsklauseln diskutieren möchte. Manuel Cebulla LL.M., Essen, Studium: Wirtschafts- und Medienrecht, staatlich geprüfter Übersetzer für die albanische Sprache, BDÜ-Mitglied, Dozent (BDÜ- Seminare und Summer School Rechtssprache), geprüfter Datenschutzbeauftragter und Verfasser von Fachartikeln und Fachbüchern 05

6 Recht Von grossen Brüdern und kleinen Übersetzern Niemand möchte sich in seiner Privatsphäre gerne ausspähen lassen, trotzdem werden im Internet viele Informationen häufig allzu leichtfertig preisgegeben. Immer wieder formulieren Übersetzer und normal Sterbliche diffuse Befürchtungen vor großen Lauschangriffen, Telefonüberwachung, Online-Durchsuchungen durch den so genannten Bundes-Trojaner und ähnlichen Begehrlichkeiten der Bundesregierung. Mit Sicherheit haben diese Ängste eine gewisse Berechtigung, da diese Maßnahmen auch in meinen Augen vollkommen überzogen sind und die Grenzen, die das Grundgesetz hier vorsieht, schon arg strapazieren. Inwieweit diese Ängste beim Bundes-Trojaner tatsächlich begründet sind, wird sich noch herausstellen. Immerhin haben einige IT-Fachleute schon darauf hingewiesen, dass solche Lauschangriffe problemlos durch entsprechende Schutzmaßnahmen wie Firewalls usw. ausgehebelt werden können. Viele verlieren aber dabei aus dem Blickfeld, dass wir alle bereits in einem gewaltigen Ausmaß ausgespäht werden. Und zwar ganz legal und mit unserem Einverständnis und unserer Mithilfe. Viele von uns können sich einen Alltag ohne Google überhaupt nicht mehr vorstellen. Google ist ein Synonym für das Suchen und Finden von Inhalt im riesigen Universum des Internets geworden. Vor Google und ähnlichen Tools war das Recherchieren in Wissensdatenbanken (egal ob elektronischer Natur oder in Form herkömmlicher Bibliotheken) die Sache von absoluten Fachleuten, und wenn diese Dienstleistungen in Anspruch genommen wurden, verursachte dies meist erhebliche Kosten. Google revolutionierte die Suche nach Informationen im Internet durch eine kostenlos verfügbare Suchmaschine, die noch dazu extrem einfach auch für Laien zu bedienen war. Aber diese kostenlosen Suchmaschinen, egal ob sie Google, Yahoo oder anders heißen, sind keine wohltätigen Organisationen. Das Geschäftsmodell umfasst im Wesentlichen den Verkauf von Werbeplattformen und den Handel mit Informationen. Beide Dienste werden den zahlenden Kunden etwa von Google zur Verfügung gestellt. Werbung ist ein relativ durchschaubarer Dienst. Woher stammen aber die Informationen? Diese erntet Google gewissermaßen durch systematisches Durchsuchen von Websites und Auswerten der Sucheingaben in der Google-Suchmaske. Diese Informationen werden in einem höchst komplexen System ausgewertet, welches das eigentliche Kapital von Google beziehungsweise den anderen Suchmaschinen darstellt und deswegen streng gehütet wird. Insbesondere Google gibt sich aber in jüngster Zeit mit diesen Informationen nicht mehr zufrieden. Durch eine Vielzahl von Zusatzdienstleistungen wie Google Booksearch, Google Maps, YouTube usw. wird der Konzern zum mittlerweile weltbeherrschenden Broker von Content weiterentwickelt. Und dieser gesamte Content eine Vielzahl von Inhalten wie Texten, Bildern, Audio, Video wird Google zum größten Teil kostenlos von Usern zur Verfügung gestellt: schlicht durch Nutzung dieser Dienstleistungen. Jede Nutzung gibt Google weitere Informationen über die User-Gemeinde, die sich vernetzen und vermarkten lassen. Jede Sekunde und auf der ganzen Welt. Das alles hört sich nach einer großen Verschwörungstheorie an. Davon bin ich aber weit entfernt. Google wie auch andere Anbieter in diesem Bereich haben immer klar kommuniziert, dass sie wirtschaftlich erfolgreich sein wollen, und haben dies, soweit ich dies beurteilen kann, auch immer im legalen Rahmen getan. Und nicht zuletzt stellt die Nutzung der Dienste von Google in den allermeisten Fällen eine Win-Win-Situation dar. Auch ich persönlich schätze viele Tools von Google und verwende diese auch. Jetzt kommt aber das große Aber: Wir alle sollten stets auf der Hut sein, wem wir unsere Informationen geben, insbesondere wenn diese Informationen anschließend in einem der öffentlichsten Medien überhaupt, dem Internet, frei kursieren können oder vermeintlich netten großen Brüdern zur Verfügung gestellt werden. Kein Mensch würde auf die Idee kommen, bei einem wildfremden Nachbarn zu klingeln und ihm Fotos vom Urlaub zu zeigen. Im Internet machen dies viele User ohne jegliche Hemmungen. Niemand würde private Briefe öffentlich in einem Kaffee liegen lassen. Bei öffentlich verfügbaren Online-Textverarbeitungsprogrammen passiert exakt dies aber: Ich stelle meine private Korrespondenz einem privaten Unternehmen zur Verfügung. Noch viel fragwürdiger wird es bei Tools wie Google Desktop Search: Dabei werden die Daten auf dem eigenen Rechner von einem Tool indexiert, um die Suche nach Informationen auf dem eigenen Rechner zu beschleunigen. Kein Mensch fragt sich, wohin diese Indexinformationen 06

7 Recht Interessantes eigentlich wandern. Man bittet gewissermaßen einen wildfremden Menschen, der mit einem Schlapphut offenkundig als Spion zu erkennen ist, in die eigene Wohnung und serviert ihm auch noch Kaffee! Als Dienstleister hat man aber noch einen zusätzlichen Aspekt zu berücksichtigen: den Schutz der Daten von Kunden. Kunden haben ein Anrecht darauf, dass die Daten und Informationen, die sie dem Auftragnehmer zur Verfügung stellen, optimal geschützt werden. Und das gilt nicht nur für Kunden, die im Rüstungsgeschäft oder für Behörden tätig sind. Ich persönlich bezweifle, dass dieser Datenschutz gewährleistet ist, wenn für alle möglichen großen Brüder Tür und Tor zu den Daten auf dem eigenen Rechner geöffnet werden oder die Daten sogar noch direkt bei diesen großen Brüdern eingelagert werden. Daher einige Ratschläge: Persönliche und geschäftliche Daten sollten bevorzugt auf dem eigenen Rechner gespeichert werden. Selbstverständlich muss der Schutz des eigenen Rechners auf dem neuesten Stand sein (Firewall etc.). Persönliche Daten sollten nur sehr restriktiv in öffentliche Datenbanken eingegeben werden. Geschäftliche Daten sollten keinesfalls auf öffentlich zugängliche Server ausgelagert werden. Nur im Ausnahmefall sollte der Versand von geschäftlichen Daten über freie und öffentlich zugängliche -Dienste erfolgen. Die Nutzung von scheinbar nützlichen Tools wie Google Desktop Search sollte äußerst restriktiv erfolgen. Inwieweit jeder einzelne sich ausspähbar machen will, ist eine persönliche Entscheidung. Diese sollte man aber informiert und bewusst treffen mit dem gleichen Bewusstsein, mit dem wir skeptisch auf große Lauschangriffe reagieren. Manfred Braun Mitglied im Vorstand des BDÜ LV Bayern und Übersetzer für Englisch, Französisch, Spanisch, Schwedisch, Norwegisch FEHLERTEUFEL Der Artikel Terminologiearbeit bei Microsoft im BI 4/2008 stammt nicht aus der Feder von Bea Luz, sondern von Dorothea Saur. Wir bitten vielmals um Entschuldigung. BDÜ-Kongress in Berlin Der Count-Down für den BDÜ-Kongress im September in Berlin hat begonnen. Die Anmeldung ist ab sofort möglich und auch das Programm sowie die Themen der Vorträge und Inhalte der Workshops stehen fest. Am Freitagvormittag ist ab 9 Uhr die Registrierung möglich, und wer schon früh da ist, kann sich in Ruhe die Fachmesse anschauen, auf der sich unter anderem Wörterbuchverlage (CD- Rom und Buch), Hersteller von TM-Systemen, Versicherungsagenturen sowie große Übersetzungsdienstleister bis Sonntag präsentieren. Nach der Eröffnungsveranstaltung um 12:30 Uhr beginnen die Konferenzblöcke 1 und 2. Während jedes Blocks werden sieben verschiedene Vorträge und Workshops parallel abgehalten. Eine Voranmeldung für eine Teilnahme ist nicht notwendig. Der Samstag ist gefüllt mit den Konferenzblöcken 3 bis 7, auch hier werden wieder parallele Veranstaltungen laufen, so dass es sich lohnt, schon vorab das Kongressprogramm zu studieren, um nicht einen wichtigen Vortrag oder einen interessanten Redner zu verpassen. Den musikalischen Abschluss des Tages wird das Konzert von Gayle Tuft bilden. Der Sonntag schließt den Kongress mit den Konferenzblöcken 7 und 8 sowie der Abschlussveranstaltung, die für 13:30 Uhr vorgesehen ist. Begleitet wird die Veranstaltung am Samstag und Sonntag von einer Stellenbörse, auf der diejenigen die Arbeit beziehungsweise Aufträge suchen, diejenigen treffen können, die Stellen oder Aufträge zu bieten haben. Praktisch gelöst für alle Teilnehmer ist die Versorgung, denn sowohl die Getränke als auch das Mittagessen am Samstag sowie kleine Imbisse sind im Teilnehmerbeitrag enthalten. Und auch die Tagungsunterlagen sowie der Eintritt zur Abendveranstaltung am Samstag sind inklusive. 07

8 Interessantes Abwechslungsreiches Programm Die einzelnen Vorträge und Workshops sind in sieben Schwerpunktthemen unterteilt: Auswirkungen der Globalisierung auf den Übersetzungs- und Dolmetschmarkt Neue Berufsprofile, neue Perspektiven Neue Herausforderungen beim Übersetzen Neue Herausforderungen beim Dolmetschen Neue Technologien Ausbildung heute Neue Anforderungen an die Berufsverbände Die Themen der Vorträge orientieren sich sehr stark an der Praxis und der Wirklichkeit von Übersetzern und Dolmetschern und beschäftigen sich mit Fragen wie Was erwarten Kunden von Übersetzungsanbietern?, Wie erzielt man als Freelance-Übersetzer einen höheren Preis?, Können Übersetzungsdienstleistungen zertifiziert werden? oder Dolmetschen im Wandel neue Technologien als Chance oder Risiko?. In Workshops kann man sich unter anderem mit Themen wie Das Beste aus den Normen, Qualitätssicherung beim Simultandolmetschen oder Terminologiedatenbank IATE auseinandersetzen. Spannung versprechen die drei Podiumsdiskussionen zu den Fragestellungen Die Übersetzungsdienstleistung für Endkunden: solider Mannschaftssport oder genialer Alleingang?, Mémoires de traduction, propriété intellectuelle et droit d auteur und Copyright Who killed creativity? - Do we really need TM?. Und was, wenn man eine dieser Sprachen nicht spricht, auch kein Problem, denn in sehr vielen Veranstaltungen wird aus den und in die Sprachen Englisch, Französisch und Deutsch von erfahrenen Kolleginnen und Kollegen des VKD gedolmetscht. Ausdrücklich erwünscht bei dem Kongress ist die aktive Beteiligung der Teilnehmer nicht nur bei den Workshops und Podiumsdiskussionen, sondern auch in den Diskussionsrunden, die auf jeden Vortrag folgen. Norma Keßler Mitglied im Vorstand des LV Bayern und Übersetzerin für Englisch und Spanisch B FOTO AUSSTELLUNG Dolmetscher und Justiz Eine fotografische Dokumentation der Arbeit von Dolmetschern und Übersetzern bei den Nürnberger Prozessen Suchen Sie nach einer Möglichkeit, Ihre BDÜ-Gruppe in der Öffentlichkeit zu präsentieren? Wie wäre es mit der BDÜ-Fotoausstellung Dolmetscher der Stunde Null über die Arbeit der Dolmetscher und Übersetzer bei den Nürnberger Prozessen? Datum Ort Landgericht Aschaffenburg Erthalstraße 3, Erdgeschoss Eintritt frei Veranstalter Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer (BDÜ) Regionalgruppe Aschaffenburg Schirmherr Erhard Becker Präsident des Landgerichts Aschaffenburg...und die Welt versteht Sie besser! Der BDÜ LV Bayern bietet: die gerahmten Fotos die Bildlegenden Informations- und Dokumentationsmaterial Ihre Gruppe organisiert: den Veranstaltungsort die Präsentation das Rahmenprogramm Nutzen Sie die interessanten Bilder vom ersten Nürnberger Prozess, der ohne die Arbeit von Dolmetschern und Übersetzern so nie durchführbar gewesen wäre, und kommen Sie über diese packenden Zeitzeugnisse ins Gespräch mit potenziellen Kunden und Auftraggebern sowie den örtlichen Medien. Nähere Informationen in der Geschäftsstelle des BDÜ LV Bayern in München oder bei Norma Keßler, 08

9 Berichte Grammatikfallen Zu diesem Thema traf sich die Englische Sprachgruppe des BDÜ LV Bayern am 2. Februar 2009 In der wunderschönen neuen Geschäftsstelle in München traf sich die englische Sprachgruppe im BDÜ LV Bayern in einer konstruktiven Runde zum Thema Grammatikfallen unter der Leitung von Joachim Braun. Von der Anwendung der Zeiten im Berichtsstil (deutsch: Präsens; englisch: past tense) beispielsweise bei Pressenotizen, der Wiederholung der if-clauses type 1 to type 3... If and will make teachers ill... - bis zu einer Reihe von false friends (genial: Ihr Einfall ist einfach genial Your idea is simply brilliant wobei genial auf Englisch = freundlich, verbindlich bedeutet)... gab es dann jede Menge Lacher bei den Witzen und Netiquette Beschreibungen am Ende. Hier ein Beispiel zum Schmunzeln: Story about Neil Armstrong... this is apparently a true story... When Apollo Mission Astronaut Neil Armstrong first walked on the moon, he not only gave his famous One Small Step for Man, One Giant Leap for Mankind statement, but followed it by several remarks usual com traffic between him, the other astronauts and Mission Control. Before he re-entered the lander, he made the enigmatic remark Good luck, Mr. Gorsky. Many people at NASA thought is was a casual remark concerning some rival Soviet Cosmonaut; however, upon checking, there was no Gorsky in either the Russian nor American space programs. Over the years, many people have questioned him as to what the Good luck, Mr. Gorsky statement meant. On July 5, in Tampa Bay, FL, while answering questions following a speech, a reporter brought up the 26 year old question to Armstrong. He finally responded. It seems that Mr. Gorsky had died, and so Armstrong felt he could answer the question. When he was a kid, Neil was playing baseball with his brother in the backyard. His brother hit a fly ball, which landed in front of his neighbors bedroom window. The neighbors were Mr. and Mrs. Gorsky. As he leaned down to pick up the ball, he heard Mrs. Gorsky shouting at Mr. Gorsky, Oral sex? Oral sex you want? You ll get oral sex when the kid next door walks on the moon! Joachim Braun gab einige Netiquette Abkürzungen zum Besten: Smileys (Emoticons) :-) scherzhaft, ironisch (:-) breites Grinsen :-D breites Lächeln :-( ziemlich sauer; schade :-c unglücklich :-C total unglücklich :- herbe Enttäuschung :-[ Schmollen :*) Hicks %-( verwirrt Acronyms Akronyme (DSSSM Die sollten Sie sich merken. ) ASAP As soon as possible So bald wie möglich CU See you Bis später, tschüß CU 2n8 See you tonight Bis heute abend B.y.o.d. Bring your own drinks bei Einladungen R.s.v.p. Répondez s il vous plaît bei Einladungen, frz. für Please respond oder Wort für Wort übersetzt Respond if you please <jk> Just kidding nur ein Scherz <l> Laugh Lachen <i> Irony ist ironisch gemeint IMHO In my humble opinion Meiner bescheidenen Meinung nach t.b.c. To be continued wird fortgesetzt Die Session wurde gestaltet durch Ideen und Anregungen von Petra Cullmann (Idee), Andrea O Brien (Tenses), Dorothea Saur (If-clauses, false friends, & Witze) und Joachim Braun (Netiquette Abkürzungen). Buchtipps: Practical English Usage, Michael Swan, Oxford University Press ISBN ; Collins Cobuild (Collins Birmingham University International Language Database), Dictionary of Phrasal Verbs, ISBN: Das nächste Treffen ist die Besichtigung des BR. Der Termin wird bekanntgegeben, sobald er steht. Dorothea Saur Mitglied der englischen Sprachgruppe und Übersetzerin für Englisch Joachim Braun Leiter der englischen Sprachgruppe und Übersetzer für Englisch 09

10 Berichte Workshop Spanisches Arbeits-, Gesellschaftsund Strafprozessrecht am 22. und 23. November 2008 im Bildungshaus Schmerlenbach bei Aschaffenburg Referentin Corinna Schlüter-Ellner (3. v. links) mit den Kursteilnehmerinnen (v. links n. rechts): Elisabeth von Ahlefeldt-Dehn, Anabel Meincke-Vester, Ilke Wieland, Olga Parkan, Christine Heßler, Petra Hieronimus, Gudrun Riesenberg, Monica Bauer, Andrea Kreiner-Wegener, Birgit Scherer-Ochs, Irmgard Wilhelm, Adelheid Kremershof, Anette Hilgendag, Beate Huth, Bettina Beck, Simone Jannssen, Marthe C. Rützel, Nora Kalmar. Foto: Christine Heßler Weit ab und dennoch gut erreichbar, sogar für die Kollegin aus Barcelona, ist der Tagungsort in Schmerlenbach auf dem Grund einer ehemaligen Klosteranlage, am Rand des Spessarts. Ein Ort der Ruhe, mit zweckdienlichen, aber völlig ausreichenden Zimmern, ohne Anschluss an die bunte Bilderwelt des Fernsehens, dafür aber mit Highspeed Internetanschluß. Der perfekte Rahmen für ein sehr überzeugendes Seminar und für einen regen Austausch mit den Kolleginnen. Für das leibliche Wohl war rundum gesorgt und in den Pausen konnte man ein wenig in der schönen Klosteranlage spazieren gehen. Die Möglichkeit, beide Seminartage als Paket zu buchen, haben viele genutzt und so waren wir am Samstag eine etwas kleinere Runde von 13 Teilnehmerinnen zum Thema Grundbegriffe des spanischen Strafprozesses. Die verschiedenen Verfahrensschritte des spanischen - und des deutschen Strafprozesses haben wir dabei ausführlich verglichen. Auch der genaue Aufbau vom untersten - bis hin zum obersten spanischen Gericht und die zugrunde liegenden Gesetze wurden erläutert. Ein grundsätzlich wichtiger Aspekt zwischen den diversen spanischsprachigen Ländern und Deutschland, auf den man sehr achten muss, um bei juristischen Übersetzungen nicht in eine Fehlerfalle zu tappen, ist, dass die Eineindeutigkeit der deutschen Rechtssprache im Spanischen eher verpönt ist, dort sind variantenreiche, gar blumige Formulierungen erwünscht. Der erste Seminartag war schnell vorüber und nach dem Abendessen und einem kleinen Spaziergang haben wir uns alle in der Kilianstube getroffen. Unsere Organisatorinnen Christine Heßler und Adelheid Kremershof haben uns, zusammen mit der Seminarleiterin Corinna Schlüter-Ellner eine sehr nette Überraschung serviert. Sie hatten diverse Tapas vorbereitet, die wir zusammen mit ein paar Flaschen Wein, Bier und auch alkoholfreien Getränken genossen haben. Es gab viele interessante Gespräche, in lockerer, fröhlicher Stimmung, bei stimmungsvoller lateinamerikanischer Musik im Hintergrund und man hatte die Gelegenheit, sich ein bisschen näher kennen zu lernen. Am Sonntag kamen dann noch weitere Teilnehmerinnen hinzu, so waren wir insgesamt 18 ÜbersetzerINNEN. Der Tag wurde aufgeteilt in die beiden Themen Spanisches Gesellschaftsrecht und Spanisches Arbeitsrecht. Gesellschaftsrecht wurde etwas ausführlicher bis zum Nachmittag behandelt. Zunächst gab es einen Überblick über die diversen Gesellschaftsformen, mit Schwerpunkten auf die SA und SL. Immer im Blick waren natürlich die Entsprechungen im Deutschen, sowohl sprachlich als auch inhaltlich. Ein Stolperstein der Übersetzung ist in der neuen Terminologie der europäischen SA zu finden: Denn ein Direktor der deutschen SE ist kein director der spanischen SE (je nach Gesellschaftsform - monistisch oder dualistisch - ist der Direktor = consejero delegado, oder el director = Vorstandsmitglied)!! Außerdem wurde die Umwandlung von Gesellschaften beleuchtet und abschließend, wie auch schon am Vortag, wurden Übersetzungsbeispiele besprochen. Auch für das Arbeitsrecht gab es noch ausreichend Zeit bis zum Ende des Tages. Behandelt wurden vor allem das Individualarbeitsrecht und das Kollektivarbeitsrecht. Dabei sind wir auch hier wieder auf einen falschen Freund gestoßen, da der Gesamtbetriebsrat in Deutschland inhaltlich nicht dem comité de empresa conjunto entspricht und mit gemeinsamer Betriebsrat von Kleinbetrieben übersetzt werden kann. Nach einigen Literaturhinweisen und Übersetzungsbeispielen war auch dieser Tag vorbei und nach teilweise ausführlichen Verabschiedungen hat jeder schnell den Rückweg nach Hause angetreten, denn dieses Wochenende war vom ersten Wintereinbruch begleitet! Petra Hieronimus BDÜ Mitglied und Übersetzerin für die spanische Sprache 10

11 Berichte Qualitätsmanagement Treffen der Fachgruppe Technik am 20. November 2008 Das letzte Treffen der Fachgruppe Technik im Jahr 2008 fand am 20. November statt. Manfred Braun, der Leiter der Fachgruppe, hatte uns eingeladen, unsere Gedanken zum Thema Qualitätsmanagement auszutauschen. Das Ziel sollte dabei nicht das Kennenlernen der Normen und Theorie sein, sondern vor allem, was wir in der Praxis für die Sicherung der Qualität tatsächlich leisten oder leisten können. Was ist eigentlich Qualitätsmanagement? Was tut jeder Einzelne dafür? Alle sechs Teilnehmer beteiligten sich mit großem Interesse an der regen Diskussion und waren sich einig, dass das Qualitätsmanagement bereits bei der Beantwortung einer Anfrage anfängt. Durch eine genaue Analyse des zu übersetzenden Textes entscheidet der Übersetzer, ob der Auftrag übernommen werden kann, wie viel Zeit für die Bearbeitung erforderlich ist, damit die Übersetzung bestimmten Qualitätsanforderungen entspricht (über die natürlich jeder Übersetzer selbst entscheiden muss) und schließlich was diese Leistung kostet. Danach wurde das Qualitätsmanagement während des Übersetzungsprozesses angesprochen: Dazu gehören u. A. richtige Verwendung und die Konsistenz der verwendeten Terminologie, Rechtschreibung... Was ist aber, wenn der Ausgangstext fehlerhaft ist, wenn die Terminologie inkonsequent verwendet wird oder es Widersprüche innerhalb des Textes gibt? Es gibt verschiedene Meinungen, ob sich Übersetzer darum kümmern müssen. Genau so umstritten ist die Frage der Formatierung, ob dies zu Übersetzungsleistungen mitgehört oder extra vereinbart werden muss. Selbstverständlich sind Übersetzer für die sprachliche Qualität des Zieltextes zuständig. Gute Helfer sind die bei allen vorhandene Proofing tools oder auch spezielle Programme, wie z. B. der Duden Korrektor. Auch das 4-Augen-Prinzip erfüllt die Aufgabe der Qualitätssicherung der Übersetzung und ist unverzichtbar, wenn es sich um hochkomplexe Fachtexte oder Übersetzungen in die Nicht- Muttersprache handelt. Während des regen Meinungsaustausches in freundlichem Kreise sind viele praktische Hinweise zur Sprache gekommen und es wurde auch über einige lustige Fälle aus dem Berufsleben berichtet. Dabei wurde festgestellt, dass die Übersetzer nicht nur für die Qualität eigener Übersetzungen verantwortlich sind, sondern auch eine Instanz darstellen, die die Ausgangstexte wirklich aufmerksam (!) liest und überprüft, wodurch auch diese Texte verbessert werden können. Viele Kunden sind nicht nur sehr offen für eine solche Kontrolle und häufig sehr dankbar. Natalia Nikolaenko Mitglied im BI Redaktionsteam und Übersetzerin/ Dolmetscherin für die russische Sprache und Übersetzerin für die spanische Sprache Networking in entspannter Atmosphäre Der Vorstand des BDÜ Landesverbands Bayern lud zum Neujahrsempfang Während viele Unternehmen und Kanzleien in der hektischen Vorweihnachtszeit, in der man eigentlich schon genug Stress hat, zur Weihnachtsfeier einladen, pflegt der BDÜ Landesverband Bayern e.v. eine neue Tradition. Am 18. Januar 2009 zwischen 10:00 und 15:00 Uhr fand der Neujahrsempfang wieder in der Schrannenhalle in München statt. Die Idee bewährt sich mittlerweile. Dieses Jahr konnte der Vorstand einen Anstieg der Teilnehmer verzeichnen. Es kamen nicht nur Kolleginnen und Kollegen aus München, sondern aus ganz Bayern, darunter auch einige namhafte Persönlichkeiten. Die Veranstaltung bot zahlreiche Gelegenheiten für Informationsaustausch und Kontaktpflege ob bei einem Glas Sekt an den Stehtischen am Beginn der 11

12 Berichte Veranstaltung oder in anregenden Gesprächsrunden an den Tischen. Lässt sich doch in entspannter Atmosphäre und bei gutem Essen besser und leichter netzwerken. Der offizielle Teil des Neujahrsempfangs begann mit einer kurzen Begrüßung durch den Vorstandsvorsitzenden Roland Hoffmann. In seiner Rede blickte er zurück auf die dreijährige Geschichte des Neujahrsempfangs von der Entstehung der Idee, über die Organisation bis hin zur Realisation. Die Idee wurde von vielen bayerischen Sprachmittlern begrüßt und so nahmen dieses Jahr auch mehr Kolleginnen und Kollegen als im vorigen Jahr daran teil. Anschließend stellte Roland Hoffmann die Ehrengäste vor: Herrn RA Schmidt (Rechtsanwalt des BDÜ Bayern), Frau Seydel (Grafikerin des BDÜ Bayern), Frau Leinhäuser (Präsidentin des QSD), Herrn Kück (Leiter des Fachbereichs Dolmetschen, Hochschulberatung am SDI München), Herrn Hehenkamp vom VbDÜ und Herrn Dr. Felix Mayer (Direktor des SDI München, Leiter der Fachakademie und Leiter der Hochschule für angewandte Sprachen am SDI München). Bereichert wurde der offizielle Teil des diesjährigen Empfangs durch eine Rede von Herrn Dr. Felix Mayer. Zu Beginn seiner Rede betonte er die herausragende Rolle der Hochschule für angewandte Sprachen am SDI München, zog eine Zwischenbilanz, wonach im ersten Jahr 110 Kandidaten für die Externenprüfung zugelassen wurden und mittlerweile 40 davon die Hochschule mit einem Bachelor-Abschluss verlassen haben, und wies für mehr Information diesbezüglich auf die Homepage des SDI hin. Anschließend ging er auf ein Thema ein, das ihm persönlich am Herzen liegt, nämlich auf die anstehende internationale Fachkonferenz Übersetzen in die Zukunft vom September 2009 in Berlin. Die Freie Universität Berlin wird für drei Tage Schauplatz für Vorträge, Workshops und Diskussionen rund um das Thema Übersetzen in die Zukunft Networken leicht gemacht: in netter Atmosphäre ergeben sich anregende Gespräche und auch so manche Geschäftsverbindung ganz von selbst. Der Neujahrsempfang 2009 in der Münchner Schrannenhalle. Herausforderungen der Globalisierung für Dolmetscher und Übersetzer sein. Gerade in Zeiten, in denen die Welt miteinander vernetzt ist, jedes Individuum mit dem anderen egal von welchem Kontinent in Wettbewerb treten kann, sei es wichtig, sich Gedanken darüber zu machen, wie sich vor allem unser Beruf in Zukunft entwickelt und welchen Herausforderungen ein Dolmetscher und Übersetzer bereits jetzt gegenübersteht. Qualitätssicherung, interkulturelle Kompetenz und der Einsatz von neuen Technologien sind unerlässlich für den Erfolg vor allem in einer Zeit, wenn neue Berufsprofile wie interkulturelle Kommunikation entstehen, es um die Frage des Urheberrechts von TM geht und Übersetzer sich in virtuellen Teams zusammenschließen. Vergessen sollte man auch nicht, dass die Globalisierung auch neue Herausforderungen für Berufsverbände mit sich bringt. Zu diesem Kongress werden Teilnehmer aus aller Welt erwartet, ein Fachgremium setzte nun 75 Vorträge, 12 Workshops und 3 Podiumsdiskussionen fest, die angeboten werden. Dr. Mayer berichtete, dass dieses Programm Ergebnis einer umfangreichen Abstimmung ist, an der sich 600 Kolleginnen und Kollegen beteiligt und dabei Kreuzchen gesetzt haben. Für weitere Informationen verwies er abschließend auf die entsprechende Homepage (http://www.uebersetzenin-die-zukunft.de) und bekundete seine Freude, wenn so viele Sprachmittler wie möglich daran teilnehmen. Nun war der offizielle Part vorbei, und man konnte alle Köstlichkeiten am Büffet genießen. Von Frühstücksvariationen wie Müsli, frische Semmeln, Obst bis hin zu drei verschiedenen Hauptspeisen und Nachtisch für alle Geschmäcker war etwas dabei. In bunt gemischten Gesprächsrunden an den runden klassisch elegant gedeckten Tischen wurden bis in den Nachmittag hinein neue Kontakte geknüpft, andere Kontakte vertieft und herzhaft miteinander gelacht. Eine Atmosphäre von Zusammenhalt und des Miteinanders entstand. So sind wir den Herausforderungen in Zukunft gut gewachsen. Annemarie Zoppelt Mitglied im BI-Redaktionsteam und Übersetzerin für die französische Sprache Gemeinsame Busfahrt zum BDÜ Kongress von München über Nürnberg nach Berlin* Hinfahrt (Nachmittag) Rückfahrt (nach Kongressende)** Kosten ca. 60 EUR zzgl. MwSt. verbindliche Anmeldung bis in der Geschäftsstelle des BDÜ LV München, Luisenstraße 1, München, * Busfahrt sowie Zusteigemöglichkeit in Nürnberg nur möglich bei ausreichender Teilnehmerzahl. ** Genaue Abfahrtszeiten werden rechtzeitig bekanntgegeben. 12

13 Regionalgruppen REGIONAL-, FACH- UND SPRACHGRUPPEN UND ANSPRECHPARTNER Fach- und Sprachgruppen ASCHAFFENBURG Lothar Bernert Tel HOF/BAYREUTH Ingrid Eberwein-Hetz Tel Tabea Andörfer Tel WÜRZBURG Ines Müller Tel Sebastian Zgraja Tel NÜRNBER / FÜRTH / ERLANGEN / BAMBERG Ankica-Lesja Stanic Tel AUGSBURG Timothy Slater Klausstr. 24 Tel REGENSBURG Lioba Klein Tel LANDSHUT Bernadette Tutsch Tel KEMPTEN Gertrud Wittwer Tel MÜNCHEN NN SPRACHGRUPPE ENGLISCH Joachim Braun Tel Markus Schmitz T SPRACHGRUPPE FRANZÖSISCH Nathalie Maupetit Tel SPRACHGRUPPE ITALIENISCH Natalie Padovan Tel ROSENHEIM Annette Hunger Tel FACHGRUPPE RECHT Corinna Schlüter-Ellner Tel FACHGRUPPE TECHNIK Manfred Braun Tel

14 Aus dem Verband Schluss der Debatte und andere Anträge Auf unserer letztjährigen Mitgliederversammlung ist mir als Versammlungsleiter ein Fehler unterlaufen, da ich bei der Stimmauszählung zu einem Antrag die Enthaltungen einfach dem Nein-Lager zugeschlagen habe. Der Vorstand hat die Aufgaben, die in dem Antrag genannt wurden, aber dennoch ausgeführt, und wir werden der diesjährigen JMV ein korrigiertes Protokoll zur Genehmigung vorlegen. Damit allen Teilnehmern, alten Hasen wie Neulingen, klar ist, was bei so einer Mitgliederversammlung eines Vereins abläuft, möchte ich die wichtigsten Begriffe kurz erklären. Anträge an die Mitgliederversammlung können von jedem ordentlichen Mitglied gestellt werden und müssen spätestens 6 Wochen vor der Versammlung in der Geschäftsstelle eingehen. Der Vorstand setzt die eingegangenen Anträge auf die Tagesordnung, die vier Wochen vor der Versammlung allen Mitgliedern zugeht. Dies sind sogenannte ordentliche Anträge. Es gibt auch die Möglichkeit, dass außerordentliche Anträge direkt auf der Mitgliederversammlung gestellt werden. Außerordentliche Anträge können nur Vorgänge betreffen, die innerhalb der 6-Wochen-Frist vor der Versammlung eingetreten sind oder den Mitgliedern bekannt gemacht wurden. Außerordentliche Anträge müssen mit einfacher Mehrheit auf die Tagesordnung gesetzt werden. Auf der Versammlung haben der oder die Antragsteller zunächst die Möglichkeit, ihren Antrag kurz zu begründen. Danach erfolgt eine Diskussion, wobei der Versammlungsleiter eine Rednerliste führt. Die Redner erhalten in der Reihenfolge das Wort, in der sie sich gemeldet haben. Der Vorsitzende erhält auf Verlangen außer der Reihe das Wort. Wenn alle Beiträge gehört worden sind, kommt es zur Abstimmung. Bei der Abstimmung kann man mit Ja, Nein oder Enthaltung stimmen. Die einfache Mehrheit der Stimmen entscheidet, ob der Antrag angenommen oder abgelehnt wurde. Wichtig ist dabei, dass Enthaltungen gar nicht gewertet werden wer sich enthält ist sozusagen gar nicht anwesend. Das bedeutet im Klartext, dass ein Antrag mit 3 Ja- und 2-Nein-Stimmen bei 60 Enthaltungen angenommen ist. Mit Enthaltung drückt man eigentlich nur aus, dass es einem egal ist, was mit dem Antrag passiert. Anträge zur Verfahrensordnung / Geschäftsordnung werden durch Heben von beiden Händen signalisiert. Sie werden sofort behandelt. Der Antragsteller begründet ganz kurz seinen Antrag, danach kann ein einzelner Antragsgegner sofern vorhanden den eigenen Standpunkt erläutern. Anschließend erfolgt die Abstimmung (siehe oben). Wenn sich Diskussionen in die Länge ziehen und immer wieder dieselben Argumente zu hören sind, kann es sein, dass jemand einen Antrag auf Schluss der Debatte bzw. Antrag auf Schluss der Rednerliste stellt. Auch dies ist ein Antrag zur Verfahrensordnung. Diesen Antrag kann nur jemand stellen, der sich noch nicht selbst geäußert hat. Bevor über den Antrag abgestimmt wird, muss der Versammlungsleiter vorlesen, wer noch auf der Rednerliste steht. Danach folgt die Abstimmung (siehe oben). Wird der Antrag angenommen, dürfen die auf der Rednerliste verbleibenden Redner noch zu Wort kommen. Der Antrag auf Entlastung des Vorstands steht zwar auf jeder ordentlichen Mitgliederversammlung auf der Tagesordnung, den Antrag muss jedoch ein Mitglied, das nicht dem Vorstand angehört, auf der Versammlung stellen. Durch die Entlastung verzichtet der Verein, nachdem er den Bericht der Kassenprüfer gehört hat, auf die Geltendmachung von Schadensersatz- oder Bereicherungsansprüchen gegenüber dem Vorstand. Es geht hier also nur um die finanzielle Seite der Vorstandsarbeit, nicht um Inhalte. Bei Wahlen bestimmt die Mitgliederversammlung durch Zuruf einen Wahlausschuss, der aus einem Wahlleiter und zwei Wahlhelfern besteht. Es sollte grundsätzlich geheim gewählt werden. Stehen für ein Amt mehrere Kandidaten zur Verfügung und erhält bei der Wahl keiner der Kandidaten die absolute Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen, so findet ein weiterer Wahlgang statt, in dem die einfache Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen entscheidet. Bei Stimmengleichheit erfolgt eine Stichwahl. Ein Beispiel: Für ein Amt bewerben sich 3 Kandidaten, wobei 100 stimmberechtigte Mitglieder anwesend sind. Kandidat A erhält 40 Stimmen, Kandidat B 35 und Kandidat C 25. Damit hat keiner der Kandidaten die absolute Mehrheit von 51 Stimmen erreicht. Im nächsten Wahlgang reicht 14

15 Aus dem Verband Neumitglieder die einfache Mehrheit, d.h. bei obiger Stimmverteilung wäre Kandidat A gewählt. Nach der Wahl muss der Wahlleiter den gewählten Kandidaten fragen, ob er/sie die Wahl annimmt. Ich hoffe, dass damit alle Unklarheiten in Bezug auf die Jahresmitgliederversammlung beseitigt sind, und freue mich auf eine rege Teilnahme am 25. April 2009 in Erlangen. Roland Hoffmann Vorsitzender des BDÜ LV Bayern und Übersetzer/Dolmetscher für Dänisch Neumitglieder im Januar 2009 Sánchez López, Magdalena, staatl. gepr. Übers., Weidacher Hauptstr. 68d, Wolfratshausen Tel , fax mobil Spanisch Ü/M: Medien und Kunst, Wirtschaft allgemein, Immobilienwirtschaft, Geschäftsberichte, Bilanzen, Jahresabschlüsse, Umwelt, Europäische Union, Migrations- und Integrationspolitik Middendorf, Nicola, staatl. gepr. Übers. u. Dolm., Hocheckstr. 6, Bad Feilnbach mobil Spanisch D/ Ü; Englisch D/Ü: Kultur, Erziehung, Bildung, Geistes- und Sozialwissenschaften, Medien und Kunst, Industrie und Technik allgemein, Naturwissenschaften, Recht und Verwaltung, Umwelt, Land- und Forstwirtschaft, Sport, Freizeit und Touristik Matern, Susanne, staatl. gepr. Übers. u. Dolm., Dechsendorfer Str. 2, Erlangen Tel , fax Englisch D/ Ü: Zeugnisse, Diplome, Industrie und Technik allgemein, Computeranwendungen, Internet, Anwendungsprogramme, Urkunden, Essen, Trinken und Kochen, Tourismus, Reise- und Restaurantführer Jendrzeyewski, Kathrin, Diplom-Übersetzerin, Schönstr. 59 A, München Tel , mobil Englisch Ü, Spanisch Ü: Elektrotechnik allgemein, Bürokommunikation, Handels- und Wirtschaftsrecht, Wirtschaftsrecht, Vertragsrecht, Schiedsgerichtsbarkeit Schiewe, Susanne, Diplom-Übersetzerin, Zinnebergstr. 9a, München Tel , fax mobil Englisch Ü, Spanisch Ü: Medizintechnik, Radiologie, Zahnmedizin, Softwarelokalisierung, Software, Computeranwendungen, Internet, Bildverarbeitung, Datenbanksysteme Lutz, Anke, staatl. gepr. Übers., Katzensteinstr. 15, Forchheim Tel , fax mobil: Französisch Ü : Industrie und Technik allgemein, Recht und Verwaltung, Wirtschaft, Handel, Finanzen Böhme-Wilk, Christiane, staatl. gepr. Übers., Dorfring 27 A, Georgensgmünd Tel , fax mobil ; Englisch Ü: Architektur und Bauwesen, Hochbau, Tiefbau, Wasserbau, Erneuerbare Energien, Wasserkraft, Hydrologie, Ökologie, Wirtschaft allg. Keller, Diane, Diplom-Übersetzerin, Überreiterweg 12, Garching b. München Tel , fax Englisch Ü, Spanisch Ü: Recht und Verwaltung, Verwaltungsrecht, allgemeine Geschäftsbedingungen, Gesellschaftsrecht, Vertragsrecht, Europarecht, Geschäftsberichte und Bilanzen, Börsenwesen, Versicherungen Fettig, Daniela, Dipl.-Dolm., Schubertstr. 11/1/3, 6020 Innsbruck, Österreich Tel ; Englisch D/Ü, Französisch D/Ü, Spanisch D/Ü: Industrie und Technik allgemein, Erneuerbare Energien, Sportmedizin, Ernährungswissenschaft, Politik, Europäische Union, Wirtschaft, Handel, Finanzen, Sport, Freizeit und Touristik, Wintersport Groeneveld, Edeltraud, staatl. gepr. Übersetzerin, Argeter Weg 6b, Altkirchen Tel , mobil Spanisch Ü: Heizungsanlagen, Anlagenbau, Schweißen, Sanitärtechnik und Fliesen, Bürokommunikation, Rechnungswesen, Abwassertechnik, Betriebswirtschaft, Gartenbau Neumitglieder im Februar 2009 Diderich, Helene, staatl. anerk. Bachelor des Fachdolm., Findelgäßchen 5, Augsburg Tel Englisch D, Französisch D: Politik allg., Recht und Verwaltung, Wirtschaft, Handel, Finanzen Blech, Gregory, Diplom-Übersetzer, Rotwandstr. 2, Bad Feilnbach Tel Französisch Ü/M, Englisch Ü: Kfz-Technik, Informationstechnologie, Unterhaltungselektronik (Geräte), Werbung Antico-Abenstein, Ursula, staatl. gepr. Übersetzerin, M. A., Durasweg 11, München Tel , fax mobil Italienisch Ü/M: Recht und Verwaltung Künzel, Stephanie, staatl. gepr. Übers. u. Dolm., Schiestlstr. 14, Erlangen Tel , mobil Englisch D/ Ü: Wirtschaft allgemein, Urkunden, Zeugnisse, Diplome Goß, Irina, Diplom-Übersetzerin, Lessingstr. 21, Regensburg Tel Englisch Ü, Italienisch Ü: Druckmaschinen, Medizin und Pharmazie, Essen, Trinken und Kochen, Tourismus Hausmann, Alexandra, Brandenburger Str. 84, Nürnberg Tel , fax Studentenmitglied AKAD 15

16 Neumitglieder Seminare Veranstaltungen Degen-Polgar, Agnes, staatl. gepr. Übersetzerin, M.A., Birkerstr. 11, München Tel , fax mobil Ungarisch Ü/M: Wirtschaft, Handel, Finanzen, Recht und Verwaltung, Geistes- und Sozialwissenschaften, Medien und Kunst, Kultur, Erziehung, Bildung, Werbung, Marketing, Tourismus, Urkunden Weichelt, Alexander, staatl. gepr. Übers. u. Dolm., Sonnenstr. 12, Margetshöchheim Tel , mobil Englisch D/ Ü: Zeugnisse, Diplome, Film, Fernsehen, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Journalismus, Wirtschaft, Handel, Finanzen, Sport, Freizeit und Touristik Dr. Poggi-Reber, Maria Teresa, Rechtsanwältin, Herzog-Albrecht-Str. 5, Zorneding Tel , fax mobil Italienisch Ü/M: Strafrecht, Allgemeine Geschäftsbedingungen, Familienrecht, Erbrecht, Internationales Privatrecht, Handels- und Wirtschaftsrecht, Vertragsrecht Lipski, Yanina, staatl. gepr. Übers. u. Dolm., Kellererstr. 26, Fürstenfeldbruck Tel , mobil Russisch D/ Ü/M: Geistes- und Sozialwissenschaften, Drehbücher, Industrie und Technik allgemein, Politik, Wirtschaft, Handel, Finanzen Boy, Hans, staatl. gepr. Übers., Auenstr. 149, Freising Tel Englisch Ü: Industrie und Technik allgemein, Informationstechnologie, Naturwissenschaften, Umwelt Wei, Chanjuan, Dipl.-Übers., Blutenburgstr. 17, München Tel , mobil Chinesisch Ü: Architektur und Bauwesen, Metallindustrie, Kfz-Technik, Maschinen-, Anlagen-, Gerätebau, Politik allgemein, Wirtschaft allg., Umwelttechnik, Landwirtschaft, Theologie Eckhardt, Sophie, staatl. gepr. Übersetzerin, Vierzehnheiligen Str. 101, Stephanskirchen Tel , mobil Englisch Ü: Drehbücher, Synchronisation, Untertitelung, Chirurgie, Orthopädie, Naturheilkunde, Astronomie, Geologie, Meteorologie Außerbauer, Gisela, staatl. gepr. Übers., Würzstr. 3, München Tel , fax Englisch Ü: Recht und Verwaltung, Gewerblicher Rechtsschutz, Markenrecht, Musterrecht, Patentrecht, Urheberrecht, Vertragsrecht, Wettbewerbsrecht, Wirtschaft, Handel, Finanzen Neumitglieder im März 2009 Eßer, Dorothea, Holzstr. 45, München Tel Studentenmitglied SDI Faust-Weichselgartner, Christiane, Dipl.-Übers., Germeringer Str. 14, Planegg Tel , fax ; Englisch Ü, Spanisch Ü: Theologie, Musik, Musikinstrumente, Medien und Kunst, Textilindustrie, Bekleidung und Mode, Bürokommunikation, Urkunden, Wirtschaft allgemein Schmidt-Holzhauser, Maria, staatl. gepr. Dolm. u. Übers., Bernhard-von-Weimar-Str. 10, Fürth Tel , fax mobil Polnisch D/ Ü/M: Zeugnisse, Diplome, Untertitelung, Industrie und Technik allgemein, Klinische Prüfungen, Politik allgemein, Recht und Verwaltung, Wirtschaft allgemein, Rechnungswesen, Umweltschutz Mikolajczyk, Juliana, Dipl.-Übers., Drosselweg 13, Peißenberg Tel Englisch Ü, Französisch Ü: Humanmedizin, Pharmazie, Pharmakologie, Medizintechnik, Biotechnologie, Komplementärmedizin, Wirtschaft, Handel, Finanzen, Internationale Organisationen, Europäische Union Dietz-Strzalkowski, Friederike, Dipl.-Übers., Friedrich-List-Str. 119, München Tel , fax mobil Englisch Ü, Spanisch Ü: Zahnmedizin, Zahntechnik, Industrie und Technik allgemein, Sport, Freizeit und Touristik, Medien und Kunst, Geistesund Sozialwissenschaften Popowitsch, Martina, Dipl.-Übers., Leitershofer Str. 33, Augsburg Tel , mobil ; Englisch Ü, Spanisch Ü: Computeranwendungen, Internet, Software, Softwarelokalisierung, Dokumentation, Informatik, Bürgerliches Recht, Erbrecht, Vertragsrecht Ramsperger, Elena, staatl. gepr. Übers., Pater-Petrus-Str. 4, Rosenheim Tel , mobil Lösch, Alexandra, staatl. gepr. Übers., Siligmüllerstr. 5, Würzburg Tel , mobil Englisch Ü: Politik allgemein, Europäische Union, EU-Institutionen, Urkunden, Wirtschaft allgemein, Börsenwesen Nisman, Marina, staatl. gepr. Übers., Grenzstr. 21, Augsburg Tel , mobil Russisch Ü/M: Metallkunde, Mikroelektronik, Fahrzeugbau, Raumfahrt Roth, Christoph, staatl. gepr. Übers., Christoph-von-Gluck-Platz 20b, München mobil Englisch Ü: Industrie und Technik allgemein, Softwarelokalisierung, Musik, Computerspiele, Informationstechnologie, Untertitelung Gröninger, Karl, Studiendirektor, staatl. gepr. Übers., Pfarrer-Hußlein-Str. 15, Höchberg Tel , fax Französisch Ü: Metallindustrie, Bauwesen, Kraftwerkstechnik, Kernenergie, Maschinen-, Anlagen-, Gerätebau, Schweißen, Vertragsrecht, Urkunden, Literaturwissenschaft Dr. Russo, Anna, Hosigaustr. 10, München Tel , fax mobil Italienisch Ü/M: Sozialwissenschaften, Presseund Öffentlichkeitsarbeit, Werbung, Energiewirtschaft und Energieerzeugung, Fotovoltaik, Tourismus, Vertragsrecht Jahresmitgliederversammlung des BDÜ LV Bayern am in Erlangen Näheres siehe beiliegende Einladung 16

17 Seminare und Veranstaltungen Seminare Veranstaltungen Termine Samstag /Sonntag, 28./ TRADOS FÜR EINSTEIGER Referent/in: Karl-Heinz Freigang Ort: München Samstag, TRADOS FÜR EINSTEIGER Referent/in: Lothar Bernert Ort: Erlangen Freitag, TECHNIK VERSTEHEN II: NANOTECHNIK Referent/in: Manfred Lobjinkski Ort: München Samstag, ÜBERSETZEN VON URKUNDEN Referent/in: Antje Kopp Ort: München Sonntag, SPRECH- UND STIMMTRAINING Referent/in: Martin Pfister Ort: München Samstag, VERSICHERUNGEN FÜR SPRACHMITTLER Referent/in: Christiane und Dieter Boss Ort: München Samstag, Jahresmitgliederversammlung Ort: Erlangen Samstag, DER COMPUTER PC-WORKSHOP Referent/in: Annette Hunger Ort: München Samstag, ÜBERSETZEN VON URKUNDEN Referent/in: Antje Kopp Ort: Bayreuth Samstag/Sonntag, 20./ TRADOS FÜR FORTGESCHRITTENE Referent/in: Karl-Heinz Freigang Ort: München Samstag, GRUNDBEGRIFFE DES ITALIENISCHEN STRAFPORZESSRECHTS Referent/in: Angelika Rösch Ort: München Samstag, VON DER GESCHÄFTSANBAHNUNG BIS ZUR MAHNUNG Referent/in: Gitte Härter Ort: München Termine der Regional-, Sprach- und Fachgruppen RG ASCHAFFENBURG 3. Mittwoch im Monat, 20:00 Uhr RG AUGSBURG/SCHWABEN 2. Mittwoch im Monat Infos zu Ort bei: RG HOF/BAYREUTH, 1. April 2009, ab ca. 18:30 im Hotel Strauß in Hof, Roland Hoffmann, Vorstand des BDÜ Bayern, referiert über Kostenkalkulation als Basis für die Angebotserstellung und steht anschließend für Fragen zur Verfügung. 07. Mai 2009 ab ca. 18:30, Erfahrungsaustausch zum Thema Excel, Anmeldungen an 19. Juni 2009 ab ca. 18:30 in BT, kleiner Stammtisch 20. Juni 2009, BDÜ-Seminar Urkunden übersetzen von Antje Kopp, siehe BDÜ-Website Veranstaltungen für online Anmeldung RG KEMPTEN/ALLGÄU Olivenbauer Marktoberdorf Stift Kempten Olivenbauer Marktoberdorf RG LANDSHUT 2. Dienstag im ungeraden Monat, Uhr Nebenraum des Börsencafés, Landshut, Altstadt 218 RG MÜNCHEN Mittwoch, , 19 Uhr RG NÜRNBERG / FÜRTH / ERLANGEN / BAMBERG: 2. Mittwoch im Monat, 19:30 Uhr RG REGENSBURG 2. Dienstag, 19:30 Uhr RG ROSENHEIM 1. Donnerstag des geraden Monats, 19:00 Uhr Ristorante Adria, Traberhofstr. 3 RG WÜRZBURG/UNTERFRANKEN 2. Donnerstag im Monat, 20:00 Uhr Restaurant Hubland, Zeppelinstraße 118 in der BDÜ-Geschäftsstelle München, Luisenstr. 1 SPRACHGRUPPE ENGLISCH 20. April 2009: Uhr, fachliches Treffen in der Geschäftsstelle: Workshop Untranslatables 11. Mai 2009: ab Uhr, Besuch des australischen Pubs Outland 15. Juni 2009: Uhr, fachliches Treffen in der Geschäftsstelle: Workshop Grammatikfallen (Joachim Braun) (Markus Schmitz) SPRACHGRUPPE FRANZÖSISCH , Soirée jeux en français: Tabou, Trivial, Tarot/Belote , Agences et bureaux: tarifs, conditions, expériences. Nous parlerons également du tout nouveau Leitfaden für die Zusammenarbeit von Einzelübersetzern und Übersetzungsunternehmen et du sondage réalisé par le BDÜ Honorarspiegel für Übersetzungs- und Dolmetschleistungen SPRACHGRUPPE ITALIENISCH 2. Mittwoch des Monats, 19:00 Uhr FACHGRUPPE RECHT 25. März 2009, Thema: Akquisitionsstrategien 27. Mai 2009, Thema: Deutsches Gerichtssystem FACHGRUPPE TECHNIK : Tools für technische Übersetzer (weicht wegen Christi Himmelfahrt vom üblichen Schema 3. Do. in ungeraden Monaten ab!) K O N T A K T D A T E N A U F S E I T E

18 Pinnwand Pinnwand USA: Studie Wirtschaftsbeziehungen USA - Deutschland Die US-Botschaft in Deutschland hat eine Studie zu den deutsch-amerikanischen Wirtschaftsbeziehungen veröffentlicht. Die Studie kann online in deutscher und englischer Sprache abgerufen werden: Daten der Telefonsprechstunde von Steuerberater Fahn, 2. Do im Monat, Uhr, Tel am Terminvorschau 25. April 2009 Jahresmitgliederversammlung des BDÜ LV Bayern in Erlangen September 2009 Kongress in Berlin Die Veröffentlichung enthält eine Vielzahl statistischer Abbildungen, z.b. zu den Themen gegenseitige Investitionsvolumina, Arbeitsplätze und Handel. (Quelle: IHK Aussenwirtschaftsnachrichten Online, Ausgabe 01/2009) Neues Europäisches Mahnverfahren ab dem 1. Januar 2009 Gläubiger können jetzt gegenüber Schuldnern aus anderen EU-Mitgliedsstaaten schnell und kostengünstig einen zwangsvollstreckungsfähigen Titel MeinBDÜ ist um eine neue kleine Funktion reicher geworden: Erweiterte Benachrichtigung über neue Beiträge. Die Benachrichtigungsmails für neue Beiträge in den abonnierten Konferenzen enthalten nun auch den vollen Text des Beitrags. Das Einloggen in MeinBDÜ, um den Beitrag zu lesen, ist nicht mehr erforderlich. Die erweiterte Benachrichtigung kann unter dem Menüpunkt Persönliche Seite / Einstellungen entsprechend aktiviert werden. Termine für Telefonsprechstunde von BDÜ-Rechtsanwalt Schmidt: 2. Dienstag im Monat 15:00 16:00 Uhr Tel Fax erlangen. Die Verordnung gilt direkt in 26 Mitgliedsstaaten der EU. Ausnahme ist Dänemark. Die Verfahren lassen sich europaweit einheitlich mit vorgegebenen Formularen und in der Regel ohne Einschaltung eines Rechtsanwalts abwickeln. (Quelle: IHK Aussenwirtschaftsnachrichten Online, Ausgabe 01/2009) PraktikantInnen In der Geschäftsstelle in München gibt es immer wieder Anfragen nach Praktikumsplätzen für angehende ÜbersetzerInnen und DolmetscherInnen beziehungsweise InteressentInnen für den Beruf. Wer PraktikantInnen bei sich beschäftigen möchte, kann ein entsprechendes Anforderungsprofil in der Geschäftsstelle hinterlegen, und der BDÜ sorgt dann für die Weitergabe der Kontaktdaten. Liebe Mitglieder, Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer e.v. Landesverband Bayern mit dieser Ausgabe des Bayern- Info erhalten Sie das erste Mitgliederverzeichnis des BDÜ LV Mitgliederverzeichnis 2009 und weiteres Informationsmaterial Bayern auf CD-ROM. Die sehr erfreuliche Entwicklung der Mitgliederzahlen hat unseren Verband auf fast 1200 Mitglieder anwachsen lassen, und das Mitgliederverzeichnis mit detaillierten Angaben zu Sprachen, Sprachrichtungen, Fachgebieten und Beeidigung wurde zu einem über 300 Seiten starken Buch. Ein solches Werk kann allein schon aus Kostengründen nicht mehr großzügig an potenzielle Auftraggeber, Verbände und Interessenten ausgegeben werden. Ganz anders die zeitgemäße elektronische Ausgabe in Form einer PDF-Datei, die darüber hinaus eine Stichwortsuche innerhalb des Verzeichnisses ermöglicht. Und da ein elektronisches Speichermedium noch sehr viel mehr Platz bietet, finden Sie auf der CD-ROM auch eine Zusammenstellung hilfreicher Publikationen des BDÜ, interessanter Links und nützlicher Programme. Alle Dokumente und Links sind übersichtlich im Startmenü der CD-ROM geordnet und ansteuerbar. Alles, was Sie tun müssen, ist die CD-ROM in Ihren Rechner einlegen und los geht s. Wir freuen uns, wenn wir Sie vom Mehrwert dieser CD-ROM überzeugen können, und nehmen gerne für die nächste Ausgabe Ihre Anregungen entgegen. Ihr Vorstand des BDÜ LV Bayern 18

19 Vorstand Referenten Geschäftsstelle VORSTAND UND GESCHÄFTSSTELLE VORSITZENDER Roland Hoffmann Pippinger Str München Tel Fax mobil Ressort: Wahrnehmung der Gesamtinteressen des LV Regionalgruppen Literaturübersetzer Öffentlich bestellte und beeidigte Ü/D Region Südbayern Vorstandsmitglied Manfred Braun Dorfstr Mittergars Tel Fax Ressort: Freiberufler/Der Übersetzer als Unternehmer Sprachtechnologie Vorstandsmitglied Norma Keßler Gailbacher Str Aschaffenburg Tel Fax Ressort: Corporate identity Öffentlich bestellte und beeidigte Ü/D Region Nordbayern Anerkennung von Abschlüssen Vorstandsmitglied Andrea Balzer Einsteinstr München Tel Fax Ressort: Fortbildung Schatzmeisterin Martina Hesse-Hujber An der Au Essenbach Tel Fax Ressort: Ausbildung Anerkennung von Abschlüssen GESCHÄFTSSTELLE Tatjana Otto Luisenstr München Tel Fax ÖFFNUNGSZEITEN: MO - FR UHR REFERENTEN REFERAT GEBÄRDENSPRACH- DOLMETSCHER Silke Herwig St.-Cajetan-Str München Tel Fax REFERAT TERMINOLOGIE David G. Walker Ganghoferstr Holzkirchen Tel Fax REFERAT KONFERENZDOLMETSCHER Sigrid von der Laden Brabanterstr München Tel Fax REFERAT SPRACHDATENVERARBEITUNG Erhard Strobel Leisaustr München Tel Referat beeidigte Übersetzer/ Dolmetscher Natalie Padovan Säbener Str München Tel Fax

20 Herausgeber Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer (BDÜ) Landesverband Bayern e.v. Geschäftsstelle: Luisenstr München Tel Fax

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